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Vermögensaufbau - 500 Beiträge pro Seite



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Guten Abend liebe Anlegerinnen und Anleger,

ich bräuchte eure Hilfe!
Kurz zu meiner Person:

Ich bin 27 Jahre

Möchte jetzt regelm. für unsere Altersvorsorge/Vermögensaufbau sparen.
Meiner Meinung nach, kommt man an Fonds/Aktien/Rohstoffen etc. nicht herum.

Wie sollte der Beginn des Vermögensaufbaus begonnen werden?
Es könnten ca. 250-300€ mtl. investiert werden.

Vielen Dank für eure Hilfe bzw. Meingungen.

Zockerneuling
Bevor man fragt, sollte man sich selber informieren und Erfahrungen sammeln. Du erwartsest doch nicht im Ernst auf deine 3 kleinen Sätzchen eine Finanzplanung und einen deitaillierten Plan zum Vermögensaufbau zu bekommen :laugh::laugh::laugh:

das läuft so nicht, kannst ja mal paar freie Berater ablappern :D:D
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.324.595 von Zockerneuling am 04.06.09 22:56:10schau dir Xoma WKN 871239 und Oscient WKN A0LES3 an ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.324.595 von Zockerneuling am 04.06.09 22:56:10Intercytex WKN: A0JC52
hier gibt es Übernahmegerüchte durch Pfizer :look:
W:o hat mittlerweile ein "Niwo" erreicht, dass man denken könnte, mit BILD verbandelt zu sein.
:( :D
da du was für deine altersvorsorge tun willst, würde ich dir, bevor du über aktien und fonds nachdenkst, als grundbaustein ein klassisches produkt mit staatlicher förderung (riester,rürup,bav)
empfehlen, auch wenn du erst 27 bist

erst dann würde ich noch zusätzlich was mit fonds machen, je nachdem, gekoppelt an eine rv oder als fondssparplan
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.324.595 von Zockerneuling am 04.06.09 22:56:10
Für einen ernsthaften Vermögensaufbau würde ich als 1stes mal eine Namensänderung vornehmen;) , dann eine längere Vorlaufszeit nehmen(!!) und v.a. auch gezielt auf das Umfeld gucken, in dem man agiert.

Es gibt eine Menge guter Leute -gegebenenfalls einige Zeit danach suchen.;) 2 +3 halte ich für extrem wichtig.

Gruß,
Popeye
Hallo,

ich sag zu dem thema mal nur Kostolany !

(damit meine ich das Zitat: "bevor man beginnt in aktien zu investieren, sollte man zuerst in eigene Kinder investieren" oder so ähnlich)

irgendwie hat er doch damit auch recht, oder nicht ?
Seit dem man auf Kursgewinne 28 % Steuern zahlen muß, sind Anlagen in Aktien und Aktienfonds m.E. zu riskant, schlechtes Risko/Renditeverhältnis langfristig. Da hast du echt Pech gehabt, dass du vor 2009 keinen größeren Betrag anlegen konntest:D.
Ich werde mir als nächstes den KanAm US-Grundinvest anschauen. Ertrag steuerfrei und mit Dollarwette sind da 20 % mit geringem Risiko drin. Irgendwann wird der Dollar wieder steigen. Ich habe Zeit und werde dann verkaufen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.324.595 von Zockerneuling am 04.06.09 22:56:10bei der Frage dürfte dein Briefkasten nicht zugehen :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.325.590 von Booktrader am 05.06.09 08:37:22Vermögensaufbau ist eine hartes Stück Arbeit. Deshalb habe ich mit den kurzen Fragen nach der Musterlösung auch meine Probleme.

Bitte nimm Dir mal einen Tag Zeit und lies Alles - bspw. auch hier - was Dir in die Quere kommt. Es gibt in den verschiedenen Threads tolle Ansätze, von denen sich auch mancher Bänker etwas abgucken könnte.

Danach kannst Du entweder eine automatisierte Dauerlösung anstreben oder Dich wie wir wirklich täglich darum kümmern. Dann gehört aber auch eine Portion Spaß und Disziplin dazu.

Viel Erfolg!
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.324.595 von Zockerneuling am 04.06.09 22:56:10Sparplan mit ETFs!!!
Also um dir ein paar Anhaltspunkte zu geben:

- auf jeden Fall Riester/Rürup als eine Grundlage
- mtl. investieren in Sachwerte als mittelfristige Anlagen
z.B. Immobilienfonds (steuerfreiheit ca. 50% der Erträge)
oder Schifffonds
Sachwerte auch sehr interessant bei einer mgl. Inflation in den nächsten Jahre!

Als spekulative Beimischung: Bougainville Copper(wer sich die Firma anschaut weiß bescheid :-))

Natürlich ist diese Thema sehr komplex und soll kein Beratungsgespräch mit deiner Hausbank ersetzen.
Dies sollen nur ein paar Anregungen darstellen!

Ach ja und vom Fondssparen über einen Riestervertrag hinaus halte ich persönlich relativ wenig, da bietet sich eher ein Engagement in Einzelwerte an wie z.B. o.g. Unternehmen dass langfristig 10-XX Jahre liegen lassen und dann wieder anschauen; sollte im Erfolgsfall eine höhere Rendite erzielen als ein Fondssparer.
jedenfalls würde ich keine Verträge eingehen bei denen der Staat angeblich etwas dazutut (Riester und wie das alles heisst). Denn dann hat der Staat auch Kenntnis von dem Ersparten - und er wird sich alles auf Heller und Pfennig zurückholen..... Das ist mal sicher.

Als Kind hatte ich Angst vor den bösen Russen mit ihren Atombomben. Später fürchtete ich mich vor dem Klimakollaps. Heute fühle ich mich am meisten vom eigenen Staat bedroht. Er ist allmächtig und kann uns jederzeit alles nehmen.

nachdenkliche Grüße von
Gernfried2000
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.324.595 von Zockerneuling am 04.06.09 22:56:10Wenn Du in Aktien oder anderes börsengehandeltes Zeugs investieren willst, besorge Dir ein Musterdepot bei faz.net oder sonstwo und handle erstmal für 1-2 Jahre mit Spielgeld. In dieser Zeit kannst Du die 300 EUR/Monat auf ein Tagesgeldkonto deponieren. Nach 2 Jahren hast Du dann ca. 7200 EUR zusammen und weißt, ob/wie Du Dein echtes Geld selbst erfolgreich investieren kannst oder ob Du das besser jemand anderem überläßt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.327.105 von cktest am 05.06.09 11:17:50
Würde ich auch für sehr angebracht halten. Wie angebracht, merkt man meist erst -wenn man´s nicht macht.:laugh:

Gruß,
Popeye
Also die Rieser-Rente war bei mir totaler Müll.

Mehrere Banker ham die mir andrehen wollen. Ich fand´s unterm Strich nicht so prickelnd und hab´s gelassen.

Hab dann eine "Privatrende" bei der BHW abgeschlossen, was letztlich nichts anderes ist, als eine Lebensversicherung :laugh::laugh::laugh:.

Hab das aber auch nur gemacht, um überhaupt was zu machen bzw. damit mein Vater endlich Ruhe gibt mit dem Thema! :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.329.525 von timekiller am 05.06.09 15:06:32Riester Rente = Müll :confused:

Ich will sie wahrlich nicht in den Himmel heben, aber Du kriegst dick Kohle vom Staat geschenkt und wenn Du Dir das Produkt richtig hinbiegst, dann gibt es wahrlich schlimmeres...

Ist ja auch nur ein Ergänzungsprodukt, wie die betriebliche Rente, das man aber erst mal für sich prüfen sollte, bevor man es verdammt. Ich freue mich jedenfalls immer auch die Steuerrückerstattung in Sachen Riester.

Die eigenen Spielereien daneben können dann natürlich gerne auch eine Spur pfiffiger sein ;)
Die Vermögensfrage
Disziplin ist in stürmischen Zeiten die größte Tugend


http://www.faz.net/s/RubD0AD9A6D94EE4658B9DDDAEB8EE726B0/Doc…


Sie sollten den Plan mit stoischer Gelassenheit umsetzen und weniger in den Fernseher und die Zeitung schauen, weil Nachrichten im Übermaß das Leben erheblich verkürzen können.

schöner Satz ! jetzt natürlich aus dem Zusammenhang gerissen

aber im Übrigen gilt:
Benutzername: Zockerneuling
Registriert seit: 16.02.2005
Das war wohl eine Scherzfrage ?

.........

"Als Kind hatte ich Angst vor den bösen Russen mit ihren Atombomben. Später fürchtete ich mich vor dem Klimakollaps. Heute fühle ich mich am meisten vom eigenen Staat bedroht. Er ist allmächtig und kann uns jederzeit alles nehmen."

sehr gut Gernfried - unterschreibe ich auch

Gruß suxsess
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.331.671 von suxsess am 05.06.09 18:13:23Wieder mal ein super Artikel suxsess. Wenn es zu einem weiteren Rückgang kommt, sollte man die Themen China und Rohstoffe ganz schnell wieder auf der Rechnung haben, noch lange vor Dax und Dow.

Aber vielleicht sehen wir ja auch schon im Juni im DAX die 6000 und im Juli die 7000 :laugh:
Was mir bei der Riester-Rente nicht gefällt:
1) Geld ist futsch, wenn ich nach Beginn der Auszahlungsphase sterbe - nichts für Frau oder Kinder zum Vererben.
2) Mangelnde Flexibilität.
3) Der (attraktive) staatliche Zuschuß ist an so viele Bedingungen geknüpft, dass die Attraktivität deutlich nachläßt. Fehlt eigentlich nur noch die Bedingung, das Geld in D auszugeben...
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.334.997 von cktest am 06.06.09 11:46:13Das stimmt schon, es gehört eine ganze Menge Lebensoptimismus dazu, wenn man eine Riester Rente oder eine RentenV abschließt.

Ich habe mich damit abgefunden und picke mir die positiven Aspekte der Förderung raus. Außerdem nimmt mir hier ein Fremder die Disziplin ab. Ich zahl immer nur ein und kann an das Geld garnicht erst ran. Hat auch was positives...Zinseszins und stetiges Anwachsen des Topfes....

Ich trenne gerne zwischen der Altersversorge und dem weiteren Vermögensaufbau. Bei dem zweiten finden sich dann die Themen Verfügbarkeit, Flexibilität, Ertragskraft usw. wieder. Alles sollte aus meiner Sicht langfristig so laufen, dass auch ein Totalausfall von 1-2 Vermögenteilen das Leben nicht verändert. Aufgrund meines (mittleren) Alters bin ich da noch nicht angelangt, aber auf dem Weg...

Ich möchte nur noch erwähnen: Schaffe die die Flexibilität der Riester Rente. Ich bin meinem Anbieter solange auf den Keks gegangen, bis er meine Vorstellungen umgesetzt haben. Seitdem bin ich mit dem Paket durchaus zufrieden.

VG, SmartPerformer
Hallo,

ich überlege, ob ich anstelle der Einrichtung eines Fondssparplans zum Vermögensaufbau regelmäßig selbst Fondsanteile über die Börse kaufe. Das müsste doch eigentlich billiger sein. Oder sehe ich das falsch? Über Meinungen dazu freue ich mich.

Gruß
Meersburger23
wenn du ohne ausgabeaufschlag direkt bei der fondsgesellschaft über deinen broker kaufst hast du garkeine kosten
Zum Thema Vermögensaufbau und Vermögenserhalt ein äußerst lehrreiches Beispiel:

Madeleine Schickedanz war vor 2-3 Jahren noch eine der reichsten Frau Deutschland, geschätztes Vermögen ca. 3 Milliarden Euro.

"Die einstige Arcandor-Milliardärin Schickedanz lebt von nur noch 600 Euro im Monat und kauft bei Discountern ein. Das mag so manchen erschrecken. Viel schockierender ist allerdings ihre unternehmerische Naivität.
Nur äußerst selten bietet sich die Gelegenheit, der Entstehung einer Legende beizuwohnen. Der Fall Schickedanz bringt alle Zutaten für eine ebensolche mit: ein märchenhafter Aufstieg, ein existenzbedrohender Niedergang - und eine tragische Heldin, die immer nur das Gute wollte. Entsprechend klingt die Geschichte, die Quelle-Erbin Madeleine Schickedanz dem Land nun via "Bild am Sonntag" erzählt.
Mit der Insolvenz des Handelskonzerns Arcandor habe sie 3 Mrd. Euro verloren. Was ihr noch bleibt? 27 Mio. Euro - aber auch die stehen nur auf dem Papier. Sie spare jetzt an allem, "von den Lebensmitteln bis zu Kosmetik und Kleidung". Von nur noch 600 Euro im Monat lebten sie und ihr Ehemann Leo Herl. Gottlob: "Gemüse Obst und Kräuter haben wir im Garten." Das entlastet den Etat.
Es ist nicht das erste Mal, dass Madeleine Schickedanz die Geschichte ihrer angeblichen Not erzählt. Ehemann Leo Herl hatte vor ein paar Wochen Ähnliches berichtet - und so die Debatten um die böse Milliardärin, die sich weigert, ihr Unternehmen zu retten, verstummen lassen. Verblüffender als der Armutsbericht ist daher die Offenheit, mit der die 65-Jährige auf dem Boulevard ihre unternehmerische Arglosigkeit entblättert.
"Ich habe viel zu spät bemerkt, dass ich die Kontrolle verloren hatte", vertraut die - auffällig dezent geschminkte - Schickedanz dem einfühlsam fragenden "Bild"-Reporter an. "Und ich hätte schon viel früher Themen wie Internet im Versandhandel und Veränderung der Kaufhäuser angehen müssen." Arcandor-Chef Karl-Gerhard Eick kenne sie überhaupt nicht, bekannte sie dann freimütig. Und auch zum Insolvenzverwalter pflege sie keinen persönlichen Kontakt. Dafür nimmt sie Eicks Vorgänger Thomas Middelhoff in Schutz - obwohl der Manager (gegen den inzwischen wegen Untreue ermittelt wird) vielen als Hauptverantwortlicher des Arcandor-Desasters gilt. "Niemand ist unfehlbar. Aber ich distanziere mich von den unfairen Vorwürfen gegen Herrn Middelhoff, dem man im Nachhinein alles in die Schuhe schieben will."
Ihr Märchen ist nun zu Ende. Auf ein Happy End mag Madeleine Schickedanz nicht mehr hoffen. Sollte die Rettung Arcandors scheitern, drohe ihr auch noch der Verlust der verbliebenen Millionen. Nicht einmal eine Rente könne sie dann noch erwarten, klagt sie dem "Bild"-Mann. :cry:
(Quelle: FTD)
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.603.641 von Blume_des_Propheten am 20.07.09 09:00:55"Niemand ist unfehlbar. Aber ich distanziere mich von den unfairen Vorwürfen gegen Herrn Middelhoff, dem man im Nachhinein alles in die Schuhe schieben will."


Nach dieser Aussage muss man zu dem Schluss kommen, dass die Dame zurecht pleite ist.
Denn offensichtlich fehlt ihr der Durchblick!!!


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