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Energiesparlampen so tödlich wie Asbest ? - 500 Beiträge pro Seite



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Energiesparlampen – genauso tödlich wie Asbest ?

Übersicht

1. folgende Erkrankungen können auftreten
2. Quecksilber-Vergiftung
3. Elektrosmog
4. Geräuschentwicklung
5. Blindheit
6. Radioaktive Strahlung
7. Lebensdauer der Lampen
8. Energieersparnis
9. Die Glühbirne als effiziente Heizung
10. erhöhte Brandgefahr durch Energiesparlampen
11. Leuchtstofflampen als Lust- und Appetitkiller
12. Anwendung
13. Umweltbelastung
14. Verschwörung
15. Mindestens 30 Prozent aller Menschen werden krank !!!
16. Waffenindustrie benötigt das Wolfram der Glühbirnen
17. Nach Glühbirnen-Verbot, folgt Energiesparlampen-Verbot
18. Wie Lobbyisten zu Massenmördern wurden
19. Weitere Links, um sich zu informieren


1) folgende Erkrankungen können auftreten

- Herz-Kreislauf Erkrankungen,
- Diabetes,
- Osteoporose
- Störungen des Immunsystems
- Erblindung (Makula-Degeneration)
- Brustkrebs
- Prostatakrebs
- Schlafstörungen (unterdrückt Melatoninproduktion)
- Kopfschmerzen


2) Quecksilber-Vergiftung

Es treten folgende Symptome auf
• Angstzustände,
• Antriebslosigkeit,
• Autismus,
• Depression,
• Konzentrations- und Gedächtnisschwäche,
• Müdigkeit,
• Nervosität,
• Reizbarkeit,
• Schlafstörungen,
• Verlust des Selbstwertgefühls,
• Schwächegefühl,
• Schwindel,
• Stimmungsschwankungen,
• Zittern.
• Allergien,
• Arthritis,
• Durchfall,
• Hautkrankheiten,
• dauerhaft erhöhte Infektanfälligkeit,
• Muskelschwäche,
• Herz- oder Atmungsstörungen,
• Schwächung des Urogenitalsystems,
• Haarverlust,
• Gliederschmerzen.
• Metallischer Geschmack im Mund
• Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule und der Gelenke
• Kopfschmerzen und Migräne
• Schwindel, Zittern der Hände, Sprachstörungen
• Infektanfälligkeit
• Allergien
• Veränderungen im Bereich der Schleimhäute
• Magenschleimhautentzündungen
• Darmerkrankungen
• Nierenerkrankungen

Weitere Nebenwirkungen unter
http://www.netdoktor.at/debatte/boards/index.php?list,397,te…

Wie kommt es zu einer Quecksilbervergiftung ?
1) die ESL platzen oder explodieren
2) die Energiesparlampen (ESL) werden im Lauf der Zeit undicht
3) durch nicht erkannte Transportschäden ( China-Fabrikate haben einen weiten Weg)
4) die Kinder spielen und zertrümmern aus Versehen die ESL
5) bei Streitigkeiten geht so manche Energiesparlampe zu Bruch


3) Elektrosmog

Eine ständig steigende Anzahl wissenschaftlicher Studien belegt, dass die größte Bedrohung unserer Gesundheit (und der aller Lebensformen) gegenwärtig von der schleichenden, allgegenwärtigen und unsichtbaren Verschmutzung unserer Umwelt ausgeht, die man Elektrosmog nennt. Viele Gesundheitsprobleme werden mit EMR in Verbindung gebracht, einschließlich einiger Krebsarten (vor allem Tumore im Gehirn, im Auge oder Ohr sowie Leukämie), Fehlgeburten, Missbildungen, chronische Müdigkeit, Kopfschmerzen, Stress, Schwindel, Herzprobleme, Autismus, Lernstörungen, Schlaflosigkeit und Alzheimer.
Auch der Elektrosmog einer Energiesparlampe ist deutlich höher als eine Glühbirne. "Diese intensiveren, härteren und Oberwellen- wie störreichen Felder über ein so weites Frequenzspektrum machen die Energiesparlampe zu einer erheblich schlechteren, verzerrten, schmutzigen Lichtquelle und zur Elektrosmogbelastung", fasst Baubiologe Wolfgang Maes für Ökotest zusammen.

Hier etwas über den Elektrosmog
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/elektrosmog-ia.html
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/studie-ueber-strahlung-…

4) Geräuschentwicklung
Abhängig von der Qualität der eingesetzten Bauteile in den Vorschaltgeräten der Energiesparlampen können diese geringfügig Schwingungen im hörbaren Frequenzspektrum erzeugen. Ein ungünstiger Aufbau der Lampenfassung kann diese Schwingungen als Brummen hörbar machen. 50-Hz- bzw. 100-Hz-Brummen kann durch Magnetostriktion in der Drossel entstehen. Die Störfrequenz ist hierbei amplitudenmoduliert auf der eigentlichen Betriebsfrequenz (ca. 45 kHz, nicht hörbar) vorhanden. Durch Elektrostriktion können Oberfrequenzen zu 100 Hz am Gleichrichter und Siebkondensator entstehen. Ein Dimmer mit Phasenanschnittsteuerung verursacht vergleichbare Geräusche, jedoch meist mit höherer Lautstärke als eine Kompaktleuchtstofflampe.

5) Blindheit
Viele von euch werden erblinden, Brillenträger und Ältere erwischt es zuerst.
Ausführlicher wird im folgenden Link auf die Thematik eingegangen
http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/energiesparlampen

6) Radioaktive Strahlung
Als ich den Geigerzähler an die Glasröhre der Leuchtstofflampe hielt (im ausgeschalteten Zustand) ergab sich eine minimale Steigerung des Strahlungswerts, allerdings nicht über 0,25 µSv.

Als ich jedoch die Lampe einschaltete, wäre mir fast der Geigerzähler vor Schreck aus der Hand gefallen: 66,0 µSv - nein, kein Schreibfehler - in Worten: Sechsundsechzig Micro-Sievert!

Die Energiesparlampe war vor dem Einschalten übrigens komplett erkaltet und ich konnte diese Beobachtung mehrfach reproduzieren, mit wechselhaftem Ergebnis zwischen rund 50,0 µSv bis hin zu rekordverdächtigen 121,0 µSv .

http://forum.oekotest.de/cgi-bin/YaBB.pl?num=1251141397/5

Kauft also einen Geigerzähler, um zu wissen, ob ihr radioaktiv verstrahlt werdet.


7) Lebensdauer der Lampen

Laut Aussagen der Industrie beträgt die Lebensdauer der Glühbirne 1.000 Stunden, die der Sparlampen 10.000 Stunden.

Eine glatte Lüge !

Zahlreichen Berichten zufolge aber hielten die Glühlampen wesentlich länger als die Energiesparlampen. Das häufige Ein- und Ausschalten schädigt eben nur die Sparlampen, aber das wurde aus Verkaufsgründen nicht in die Lebenserwartung einer Sparlampe eingerechnet, es wurde nur der Dauerbetrieb gemessen.

Außerdem sind ESL temperaturempfindlich, bei zu kalten oder zu warmen Temperaturen sinkt die Lebenserwartung beträchtlich.

Energiesparlampen haben eine empfindliche Elektronik, welche bei einem Blitzeinschlag in der Nähe zerstört wird.

Desweiteren ist die Lebensdauer der Glühbirne seitens der Industrie künstlich (!!!) auf 1.000 Stunden begrenzt.
Es geht auch anders, wie eine Glühbirne in der Feuerwache der Stadt Livermore
beweist, sie brennt seit dem Jahr 1901 ununterbrochen, Tag und Nacht, 108 Jahre Lang. Momentane Lebensdauer ca. 1 Million Stunden !
Das ist die tausendfache der Lebensdauer heutiger Glühbirnen !


8) Energieersparnis

Angebliche Energieersparnis von 80 Prozent.


1. Die ESL sollen zwar 80 Prozent weniger Energie verbrauchen, liefern aber gleichzeitig 60 Prozent weniger Licht.

2. Das Aus- und Einschalten der ESL verschlingt eine Menge Energie, wer also nur kurze Zeit Licht benötigt, spart mit der Glühbirne mehr Energie.

3. Bei der Herstellung der Energiesparlampen (ESL) wird im Gegensatz zur Glühbirne das 10 - fache (!!!) an Energie benötigt.

4. Bei der Entsorgung der ESL wird im Gegensatz zur Glühbirne ein Vielfaches der Energie benötigt, da sie als Giftmüll eingestuft wird.

5. Die Glühbirne heizt, wir haben also auch zusätzlich Energieeinsparungen beim Heizen.

6. Die Energiesparlampen wird als Auslöser vieler Krankheiten in Verbindung gebracht, das Bekämpfen dieser Krankheiten verschlingt wiederum ungeheure Energiemengen.

7. Der Energieverbrauch der Glühbirne zum Gesamtenergiebedarfs einer Immobilie beträgt ca. 1 Prozent. Der Hauptanteil liegt bei Wärme mit 75%, Warmwasserbereitung 11% sowie 13% für sonstige elektrische Geräte. Mit anderen Worten, die Beleuchtung verschlingt fast keine Energie, während gleichzeitig die Autoindustrie, ein Sinnbild der Energieverschleuderung, mit Hilfe der Abwrackprämie subventioniert wird.

8. Laut ÖKO-Test verbrauchte sogar ein untersuchtes Modell mehr Energie als eine Glühbirne.

9. Viele Energiesparlampen kann man nicht dimmen, diese Energiesparmöglichkeit fehlt.

10. Sogenannte Energiesparlampen laufen mit einem miserablen Cos.Phi von 0.6 oder schlechter, während die Glühbirne einen Cos.Phi von 1 aufweist. Die Energiesparlampen fressen jede Menge Blindstrom (Strom, der nichts leistet).

Die Energiebilanz spricht also eindeutig zugunsten der Glühbirne.

Wolle der Verbraucher die gleiche Helligkeit erreichen wie bei einer Glühbirne und brenne die Lampe täglich drei Stunden, spare er im Schnitt 6,50 Euro im Jahr, teilte "Ökotest" mit.


9) Die Glühbirne als effiziente Heizung

Mit "Verglühen von Wolfram" hat die freigesetzte Energiemenge nichts zu tun, die gesamte in die Glühlampe eingesetzte Energie wird schließlich nach dem 2. Hauptsatz der Thermodynamik in Wärme umgesetzt. Es handelt sich hier schlicht um die Gegenüberstellung von Stromheizung und Öl/Gasheizung. Ein Liter Öl liefert theoretisch 10kWh Energie, das ist genauso theoretisch wie E=mc*c. Rechnet man den Energieverlust, welcher beim Kamin hinausgeht, die Nachströmverluste durch angesogene Kaltluft, den Wärmeverlust durch Abkühlung des Kessels, den Wäremverlust im Heizkeller, den Übertragungsverlust im Rohrsystem, den Heizkörperverlust durch Abstrahlung nach außen und den Stromverbrauch für Brenner, Pumpen, Steuerung und dgl., so ist bei einem zu erwarteten Heizölpreis von 1 EURO/l der Unterschied nicht mehr 1:5, sondern geht Richtung 1:1,5. Deshalb spart man Heizöl, Gas oder Brennholz, wenn man Glühlampen einsetzt.


10) erhöhte Brandgefahr durch Energiesparlampen

- wenn Beleuchtungsanlagen auf fehlerhafte Weise geplant, errichtet oder betrieben werden
- durch Überhitzung der Drosselspule
- wenn der Kondensator platzt und stichflammenartig abbrennt
- wenn die Lampen auf brennbaren Baustoffen angebracht werden
- unzureichende Pflege und Wartung (Wechsel defekter Lampen, Reinigung von Staubablagerungen usw.)
ausführlicher unter
http://www.elektrofachkraft.de/fachwissen/fachartikel/techni…
Laut ÖKO-TEST stammen 2 Drittel der Energiesparlampen aus China, bei der Qualität dieser Produkte dürfte die Brandgefahr besonders hoch sein.

11) Leuchtstofflampen als Lust- und Appetitkiller
Axel Buether, Professor für Farbe, Licht und Raum an der Design-Hochschule Giebichenstein in Halle…
Siehe
http://www.fr-online.de/top_news/1913225_Leuchtstofflampen-D…



12) Anwendung

"ESL" scheiden schon aufgrund der langen Verzögerung, die sie eigentlich alle zur Entfaltung der vollen Leuchtkraft brauchen, aus für jegliches "Kurzzeitlicht". Klo, Bad, Flur, usw.

Weiter scheiden sie aus für jede gemütliche Beleuchtung, natürliche Beleuchtung, die evtl. gar mal hell sein soll, aber auch mal dunkel.

Weiter scheiden sie aus für jegliche Beleuchtung, wo das Licht in einer Richtung gebraucht wird - Schreibtisch beispielsweise.



13) Umweltbelastung

Besteht die Glühbirne lediglich aus Glas, Draht, Glühfaden, Halterung und Blechgewinde, so kommt bei der Sparlampe einiges an umweltbelastender und energieaufwendiger Hightech hinzu: Vorschaltgerät, Platine, Entladungsrohr, Kondensator, Generator, Zünder, Elektrode, Thermosicherung, Steckverbindung, Klebstoff, chemische Leuchtstoffe und -beschichtungen, Lötzinn, Kunststoffgehäuse... und Quecksilber.

Jede Sparlampe enthält toxisches Quecksilber, im Schnitt etwa 5 Milligramm. Verharmloser nennen das "Spuren". Doch Quecksilber gehört zu den giftigsten und umweltbelastendsten Schwermetallen, das in Mensch und Tier als Nervengift wirkt.



14) Verschwörung

Es wird allgemein angenommen, dass die Glühbirnenhersteller bereits Glühbirnen herstellen können, die eine fast unbegrenzte Lebensdauer besitzen. Um die eigene Industrie nicht zu gefährden, haben die Hersteller beschlossen diese Erfindung nicht zu vermarkten, sondern lieber die Existenz eines solchen Produktes zu leugnen. Grossen Einfluss auf die Entwicklung oder besser gesagt auf die Unterdrückung von fortgeschrittenen Technologien soll das Glühlampenkartell gehabt haben.
Das Glühlampenkartell
Es gab wirklich ein internationales "Glühlampenkartell", auch Phoebus Kartell genannt, das am 23.12.1924 gegründet wurde. Die Glühlampenhersteller International General Electric (USA), Osram/Siemens (Deutschland), Tungsram (Ungarn), Compagnie des Lampes, GE Overseas Group und Associated Electrical Industries (Großbritannien) steuerten die Entwicklungen dieses Industriezweiges. Die Ziele des neuen Kartells waren eine gemeinsame Entwicklung durchzuführen, die Zusammenarbeit der Kartellmitglieder sicherzustellen, den Qualitätsstandard zu halten, bessere Ausnutzung der Fabrikationsmöglichkeiten für die Lampenherstellung, Steigerung der Wirtschaftlichkeit von Glühlampen und deren internationaler Absatz.
Eine der ersten Absprachen des Kartells war, das eine Glühlampe nur eine Lebensdauer von 1000 Stunden aufweisen sollte (Absprache nach dem 2. Weltkrieg). Deswegen musste die Lebensdauer von Glühlampen in einige Länder drastisch reduziert werden, um die neuen Kartellanforderungen zu erfüllen. Zeitgleich wurden die Preise der Glühlampen erhöht, da keine Konkurrenz auf dem Markt vorhanden war, die bessere Produkte hätte liefern können.
Andere Länder, die nicht dem Kartell angeschlossen waren, haben ihre eigenen Standards entwickelt. So gab es schon z.B. in der Sowjetunion und in Ungarn Glühbirnen, die eine Lebensdauer von 5000 Stunden hatten.

Es gab immer wieder Anläufe von Unternehmern die Glühbirnen mit Haltbarkeiten von über 20.000 Stunden (manche gaben 50.000 Stunden an) auf den Markt bringen wollten, jedoch ist es meist nie soweit gekommen.
Manche Firmen wurden rechtzeitig aufgekauft andere Unternehmer verloren plötzlich ihr Leben.

Die TAZ über diese Verschwörung
http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/verehrt-verrate…



15) Mindestens 30 Prozent aller Menschen werden krank !!!

Durch dieses unangenehme Erlebnis war ich mit der Frage konfrontiert, ob ich wohl überempfindlich gegen normale Umweltbedingungen geworden sei. Nachdem ich den Mut gefunden hatte, über meine Beschwerden mit anderen Menschen zu sprechen, war ich erstaunt, wie viele Personen sich selbst in meinem engsten Bekanntenkreis fanden, die sich ebenfalls krank durch Energiesparlampen fühlen (drei von 10 Befragten). Das überraschte mich.

siehe
http://www.engon.de/c4/theorie/elampen.htm

Wenn also sich schon 30 Prozent nach kurzer Zeit krank fühlen, wie hoch wird dann der Prozentsatz nach längerer Zeit sein ?



16) Waffenindustrie benötigt das Wolfram der Glühbirnen

Spekulationen zufolge soll der Verbot der Glühlampen auch mit der Waffenindustrie zusammenhängen. DU-Munition kommt immer mehr in Verruf - daher ausweichen auf Wolfram- und -ähnliche Karbide.


17) Nach Glühbirnen-Verbot, folgt Energiesparlampen-Verbot

Es ist geplant, auch eines Tages die Energiesparlampe zugunsten von Leuchtdioden zu verbieten.
Wann genau das sein wird, steht noch nicht fest, aber für die Industrie wird das wieder ein dickes Geschäft.

Gründe, die Energiesparlampe zu verbieten gibt es ja nun reichlich.


18) Wie Lobbyisten zu Massenmördern wurden

Vergleichen wir doch mal die Methodik der Energiesparlampenlobby mit denen der Asbestlobby.

In ihrem Sachbuch "Die Asbestlüge - Geschichte und Gegenwart eine Industriekatastrophe" analysiert und geißelt sie die Strategien der weltweiten Asbest-Lobby in den letzten 30 bis 40 Jahren, die gesundheitsschädlichen Schäden durch Asbest zunächst zu leugnen, dann zu verharmlosen und schließlich den Asbest-Ausstieg systematisch zu verschleppen, was ihr auch zum Beispiel in Deutschland gelungen war: Auf schwedischen Baustellen war Asbest ab 1975 verboten, auf deutschen Baustellen erst ab 1990, während es zu einem generellen Verbot von Asbest innerhalb der EU erst 15 Jahre später kam: 2005.

Bis weit in die 70er Jahre hinein leugnete die Asbest-Industrie trotz wissenschaftlicher Beweise - seit 1918 schlossen die Versicherungen in den USA grundsätzlich keine Lebensversicherungen mehr mit Asbest-Arbeitern ab und seit 1936 waren in Deutschland Asbest-Erkrankungen als Berufskrankheit anerkannt - strikt jede gesundheitsschädigende Wirkung des Werkstoffes, ging dann zu dessen Verharmlosungen über, um Zeit zu gewinnen, sich in den letzten 30 Jahren aus ihren juristischen Verpflichtungen davonzustehlen zu können, denn die Schadensersatzpflicht verjährt nach 10 Jahren; Asbest-Krebs bricht aber erst nach mindestens 10 bis 15 Jahren Latenzzeit aus.

Gelogen wurde, wie Maria Roselli mit kriminalistischer Akribie nachweist, in Gerichtsprozessen, in wissenschaftlichen Gutachten beziehungsweise auch in staatlichen Gutachten, die aber von der Asbest-Industrie finanziert worden waren. Auch heute noch wird offen gelogen, die kanadische Regierung behauptet weiter, dass kanadischer Asbest nicht schädlich sei.

aus
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kritik/736343/


18) Weitere Links, um sich zu informieren


http://www.wahrheitssuche.org/energiesparlampen.html

http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/energiesparlampen

http://www.chillclub.net/s/2009/05/06/energiesparlampen-spar…

http://meinungen.web.de/forum-webde/post/5713882?sp=0

http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2009/05/energiespar…

http://www.sein.de/archiv/2009/februar-2009/schaedliches-lic…

http://s2.imgimg.de/uploads/GluehlampevsESldeaa9a70jpg.jpg
Ich habe morgen am Tag der "Industrie Schau" in unserer Nähe die Aktion "Glühbirnen für Sparlampen" besucht.
Erinnerte irgendwie an "Gold gab ich für Eisen" aus längst vergangenen Zeiten.
http://de.wikipedia.org/wiki/Gold_gab_ich_f%C3%BCr_Eisen

5 Glühbirnen gegen eine neue ESP.

Als ich die bekommen habe, es war übrigens eine groß beworbene Kinderaktion, liess ich sie absichtlich fallen und war auf die Reaktionen gespannt.
Diese reichte unter den Veranstaltern von Ungläubigkeit über Bestürzung bis hin zu Angstsymptomen unter manchen von ihnen.
Man verkaufte also trotz besserem Wissen sein Gewissen für Geld.
Man war bestürzt und zog Plastikhandschuhe an.
Auf Mundschutz wollte man wohl bewusst verzichten, um neugierige Gaffer nicht zu verschrecken.

Manche Eltern zerrten ihre Kinder aus dem Gefahrenbereich, andere wollten hilfsbereit die Scherben einsammeln...


Man tut halt was man kann...:D
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.016.487 von MrRipley am 19.09.09 21:36:04:D

Toll wäre es, per Kettenbrief seine Freunde und Bekannten zu warnen.

Mit dem Hinweis, daß ca. 30 Prozent gefährdet sind.
habe schon lange deswegen glühlampen gehortet.:)
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.016.487 von MrRipley am 19.09.09 21:36:04:D:D:D:):kiss:
schon weitergeschickt

wo kauft man denn eine geigerzähler?:confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.016.702 von curacanne am 19.09.09 22:59:04Im Geigengeschäft :confused:

Muss ich passen...
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.016.702 von curacanne am 19.09.09 22:59:04bei conrad elekronik
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.016.938 von clelia am 20.09.09 08:59:45:)
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.016.323 von Seuchenvogel am 19.09.09 20:34:25Aber die EU-Diktatur hatt doch die ESL befohlen :confused:
das Einatmen von Asbest ist jedenfalls nicht so gefährlich wie das Einatmen von 3-4 ESL :rolleyes:
ich habe etwas vergessen

Die Behandlung von Schwermetallvergiftungen wie eine Quecksilbervergiftung werden von der Krankenkasse nicht bezahlt.

Eine ungesunde Lebensführung kann und wird nicht von den Krankenkassen honoriert werden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.017.642 von Seuchenvogel am 20.09.09 14:36:46Von irgendwas muss der Friedhofsgärtner ja auch leben...:confused::laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.016.688 von curacanne am 19.09.09 22:54:01Letzte Woche bei NETTO ?, kostete eine Matte Glübirne mit 40 Watt, 2,78euro
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.016.323 von Seuchenvogel am 19.09.09 20:34:25:confused: Hat der Gabriel schon einmal was vernünftiges gemacht, seit er Minister ist:confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.018.995 von GueldnerG45S am 20.09.09 22:30:44Na dann mach ich doch gleich wieder meine Kerzen an, davon habe ich nämlich genug.
Und warm wirds auch!:D
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.019.092 von MrRipley am 20.09.09 23:07:07das wird die Zukunft in der Beleuchtung:

solche oder andere high power leds mit passender Lichtfarbe.

http://www.pur-led.de/index.php?cat=c12_High-Power-LEDs.html

ich überspringe die ESL

Gute N8

Wunram :cool:
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.019.130 von Wunram am 20.09.09 23:27:19Danke, Organische LED´s? :D
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.019.130 von Wunram am 20.09.09 23:27:19

Farbe Warmweiß
Sockel GU 10
Brenndauer 100.000 Stunden
Spannung 220-265V
High-Power LED 3 x CREE
IP Grade IP 33
Leistung 3 W
Luminous 200-220 LM
vergleichbar sowie 40-50W Halogen
Abstrahlwinkel 45 Grad
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.019.141 von MrRipley am 20.09.09 23:35:13großflächig mit OLEDS - kann auch mal was werden. lebensdauer der unterschiedlichen farben und beständigkeit gegen sauerstoff und feuchtigkeit sind halt noch so eine paar offen fragen.

lichttapete wäre geil :D

:cool:
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.019.145 von Wunram am 20.09.09 23:36:11Die warmweissen baue ich selber öfters ein.
Das Licht ist besser als das einer ESL, aber für mich immer noch zu grell, eine Mischung aus Gelb und Neonröhre.
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.019.232 von MrRipley am 21.09.09 00:23:57na deine kuschelecken musst du eben selber mit standard led ausrüsten - dann wirkt´s auch nicht so kalt ;)

jetzt aber wirklich gute n8
:cool:
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.018.995 von GueldnerG45S am 20.09.09 22:30:44Letzte Woche bei NETTO ?, kostete eine Matte Glübirne mit 40 Watt, 2,78euro

Bei Kaufland gibt es Glühbirnen im Doppelpack zu 99 Cent, pro Birne also 50 Cent.
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.021.191 von Seuchenvogel am 21.09.09 11:48:12:)
Durch Energiesparlampen werden eure Kinder zu Schulversagern ausgebildet, da das Licht dieser Lampen die Lernfähigkeit stark einschränkt.:cry:

Das ist schon in einigen Studien nachgewiesen worden.

Nun wird aber seitens der Industrie behauptet, daß dies nicht für hochpreisige Vollspektrumlampen gelte - aber dies ist ein Schwindel.

Die Bezeichnung "Vollspektrum" oder "Bio-Licht" tragen solche Leuchtmittel übrigens völlig zu Unrecht, da es im Spektralverlauf erhebliche Energiespitzen, Lücken und Fehlstellen gibt (siehe Abbildung 2), die von den Herstellern meist durch mathematische Tricks aus den Spektren "ausgebügelt" werden. Da bei allen Leuchtmitteln auf Quecksiberbasis (und dazu gehören eben auch so genannte "Vollspektrum-Bio-Lampen") der Bereich zwischen 630 nm und 700 nm praktisch völlig fehlt, fallen fast 25 % des sichtbaren Lichts, das sich von 400 nm bis 700 nm erstreckt, weg. Wenn hier ein Viertel der sichtbaren Strahlung fehlt, ist der Name Vollspektrum definitiv irreführend. Die einzige elektrisch betriebene Kunstlichtquelle, die den Namen Vollspektrum wirklich verdient, ist übrigens die Glühlampe, da in ihrem kontinuierlichen Spektrum alle Wellenlängen enthalten sind.

http://www.sein.de/archiv/2009/februar-2009/schaedliches-lic…


@curacanne

Danke, daß du diesen Link per Kettenbrief weiterempfohlen hast.:)
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.017.097 von oversurfer am 20.09.09 10:34:36Aber die EU-Diktatur hatt doch die ESL befohlen



Eindeutig falsch!

Die haben die normale Glühlampe verboten, was nicht heißt, dass man zur ESL greifen muss. Es gibt Alternativen!:eek:

BILD dir deine Meinung kommt hier eindeutig zum tragen:cry::cry:
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.022.836 von Doppelvize am 21.09.09 15:09:36Wo liegt dein Problem ?

Das mit Abstand qualitativste Licht verbreitet die Glühbirne, sie verbreitet also auch mit Abstand die beste Lebensqualität.

In der Marktwirtschaft will man ja das Produkt mit der besten Lebensqualität kaufen, deswegen ist es ja eine Marktwirtschaft.

Und das, was qualitativ gut ist, bestimmt nicht die Werbung der Industrie, sondern die Erfahrungen der Verbraucher.
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.016.323 von Seuchenvogel am 19.09.09 20:34:25Halt dich schon mal bereit für den Physik-Nobelpreis.
Du hast die elektrisch einschaltbare Radioaktivität entdeckt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.024.336 von Borealis am 21.09.09 17:58:11also, die sache ist doch ganz einfach....
kauft doch weiterhin die normale glühlampe....

am besten ist kassenzettel verwahren... 2 jahre garantie...
das sollten alle machen... anspruch auf austausch, wenn sie vorher defekt sind
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.025.111 von clelia am 21.09.09 19:13:37Gute Idee, wirklich!
Was ist eigentlich aus den in einem anderen Sräd erwähnten polnischen 99-Watt-Glübirnen:laugh: geworden?
Hat die schon jemand in irgendeinem deutschen Laden entdeckt?
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.026.342 von alfredogonzales am 21.09.09 23:08:09Die gehen bei mir im Laden weg wie warme Semmeln, habe extra ein Gewerbe angemeldet.:d
In den darauffolgenden Jahren entstand daraus eine ganze taz-Glühbirnenforschung, der sich der Germanist Helmut Salzinger, der Kartellkritiker Kurt Rudolf Mirow, der Dichter und Glühbirnenpatentinhaber Erich Fried, der Weddinger Erfinder Dieter Binninger und andere anschlossen.

Richtig los ging es damit jedoch erst, als die Siemensmanager in der Treuhand-Betriebsbewertungsgruppe Narva auf die Abwicklungsliste setzten und der Treuhandpräsident Detlef Rohwedder erschossen wurde (laut Bild-Zeitung "beim Auswechseln einer kaputten Glühbirne"), nachdem er die geplante Narva-Abwicklung ausgesetzt hatte. Dieses Werk wurde dann von Rohwedders Nachfolgerin an drei Westberliner Immobilienspekulanten verkauft. Nach Protesten musste die Treuhand diese heimliche Abwicklung rückgängig machen. Sodann trat Dieter Binninger als Narva-Käufer auf den Plan. Er hatte eine Glühbirne entwickelt, die 150.000 Stunden hielt (42 Jahre - so lange wie die DDR), die er in einer Fabrik mit nur einem Arbeiter, Herrn Weinstock aus Poznan, produzierte.Nachdem er seine Kaufofferte für Narva abgegeben hatte, stürzte Binninger mit dem Flugzeug ab.

Das war zu viel! Die taz berichtete nun fast täglich über Narva, und ich belebte mit dem Betriebsrat die Narva-Hauszeitung Lichtblicke wieder, die von der Treuhand eingestellt worden war. Aus dem Widerstand der Narva-Belegschaft entstand die ostdeutsche Betriebsräteinitiative.

Es nützte alles nichts. Am Ende waren doch alle "Arbeitsplätze im Licht" weg. Auch im Westberliner Osram-Werk wurden bald die Glühbirnenfließstrecken in ein Werk im Elsass ausgelagert. Damit war die Birnenproduktion in der ehemaligen "Stadt des Lichts" an ihr Ende gekommen.

Stattdessen nahm die Werbung für Energiesparlampen zu. Gleichzeitig konzentrierte sich Osram auf Leuchtdioden, die fast unsterblich waren. Auch wenn der Konzern sie immer heller und billiger macht, so dass sie nun doch wieder eine begrenzte Lebensdauer haben.

http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/verehrt-verrate…

Das Glühbirnenkartell Phoebus S.A., das sich später umbenannte in International Electrical Association (IEA) und sich in Pully bei Lausanne niederließ, teilte 1992 mit, dass sich das Kartell im Herbst 1989 aufgelöst habe. "Wer's glaubt, wird selig", meinte dazu der brasilianische Kartellforscher Rudolf Mirow. Er besuchte damals das Kartellamt in Berlin und schimpfte anschließend: "Das sind keine Kartellverhinderer, sondern Kartellhüter."


Ist dieses Kartell für die Ermordung von Detlef Rohwedder und dem Weddinger Erfinder Dieter Binninger verantwortlich ?
Ist dieses Kartel für das Glühlampenverbot verantwortlich ?
Wird dieses Kartel dafür verantwortlich sein, daß ca. 30 Prozent aller Menschen durch Energiesparlampen Gesundheitsschäden davontragen ?
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.037.735 von Seuchenvogel am 23.09.09 11:25:08Ich sag ja.

Irgendein EU-Mitarbeiter berichtete mal, bei ihm ginge die Industrie ein und aus.
Wer den größten Geldkoffer und die besten Argumente hat, bekommt ein Gesetz!
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.042.077 von MrRipley am 23.09.09 18:17:58Dafür werden die bluten müssen !

Es werden viele Schadensersatzklagen wegen zwangsverordneter Energiesparlampen fällig !

Siehe DaimlerChrysler beim Asbest

DaimlerChrysler muss millionenschweren Schadenersatz zahlen

Ein Gericht in New York hat den Automobilhersteller DaimlerChrysler zur Zahlung einer Millionensumme an einen ehemaligen Arbeiter und an dessen Frau verurteilt. Der Mann war aufgrund einer Asbest-Belastung in einem Zulieferbetrieb an Krebs erkrankt.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,451047,00.html
Im Anfangsposting verglich ich die Asbestlobby mit der Energiesparlampen-Lobby und schilderte wie Lobbyisten zu Massenmördern wurden


Mehr als 2000 Tote, viele Erkrankte und ganze Gemeinden in Angst vor der Krebsgefahr - in Italien hat ein Asbest-Mammutprozess begonnen. Zwei Ex-Eternit-Manager müssen sich vor Gericht verantworten: Haben sie Profitgier über die Gesundheit von Angestellten und Anwohnern gestellt?

Turin - Vom "Prozess des Jahrhunderts" ist in den italienischen Zeitungen die Rede, die Staatsanwaltschaft spricht von einem der größten seiner Art in Europa. Rund 200.000 Seiten Akten haben sich angehäuft. Zehn Parteien treten als Zivilkläger auf. Sie wollen fast 3000 Geschädigten zu Recht verhelfen. Fünf Jahre lang hat die Staatsanwaltschaft ermittelt, und einige Opfer haben mehr als 20 Jahre lang dafür gekämpft, dass es jetzt soweit ist - dass in Turin ein Mammutprozess gegen zwei Ex-Manager der Eternit AG eröffnet wird.

Angeklagt sind der 62-jährige Schweizer Milliardär und ehemalige Eternit-Chef Stephan Schmidheiny und der 88-jährige belgische Manager und Baron Jean-Louis Marie Ghislain de Cartier de Marchienne. Beide erschienen nicht vor Gericht. Ihnen wird vorgeworfen, durch mangelnde Sicherheitsvorkehrungen in mehreren italienischen Eternit-Fabriken den Asbest-Tod von mehr als 2000 Arbeitern und Anwohnern verursacht zu haben.

Die Staatsanwaltschaft spricht von 2056 Toten und 833 Erkrankten im Zeitraum von 1966 bis 1986, wobei die Zahl der Betroffenen höher liegen dürfte. Die Naturschutzorganisation WWF geht davon aus, dass das wahre Ausmaß der Tragödie erst zwischen 2015 und 2020 bekannt wird, weil die mit einer Asbestverseuchung einhergehenden Krankheiten häufig erst nach vielen Jahren auftreten. Zu den klassischen Folgeerkrankungen gehören die sogenannte Staublunge sowie Lungen-, Herzbeutel- oder Bauchfellkarzinome.

Wenn die Manager schuldig gesprochen werden, müssen sie womöglich drei bis zwölf Jahre in Haft und Hunderte Millionen Euro Entschädigung zahlen. Unter den zehn Parteien, die Zivilklage erhoben haben, ist auch Italiens Arbeitsversicherungsanstalt Inail. Sie allein verlangt 245 Millionen Euro als Rückerstattung für schon gezahlte Entschädigungen an erkrankte Arbeitnehmer.

"Man kann den Einzelnen nicht für die Geschichte haftbar machen"

Die Angeklagten weisen die Vorwürfe zurück - und berufen sich dabei auf die seinerzeit weite Verbreitung von Asbest. "Man kann den Einzelnen nicht für die Geschichte verantwortlich machen, sondern nur für das, was er getan hat", sagt Anwalt Astolfo di Amato. Die Verteidigung argumentiert, die Asbestrisiken seien damals nicht so bekannt gewesen wie heute; der belgische Angeklagte verweist darauf, er sei in den siebziger Jahren nur kurz in der Eternit-Filiale in Genua beschäftigt gewesen.

"Schon ab 1975 war bekannt, dass Asbest schädlich ist", klagte dagegen ein betroffener Angestellter in Casale Monferrato, wo die größte der vier italienischen Eternit-Fabriken stand und 1350 Menschen infolge der Verseuchung ums Leben kamen. Doch die Auftragslage sei damals so gut gewesen, dass die Eigentümer sich ausschließlich am Markt orientiert hätten - ohne auf das Gesundheitsproblem wirklich Rücksicht zu nehmen. "Nun sind alle krank", sagte der Mann dem Sender "Sky". "Sobald du ein Ziehen im Rücken spürst, gehst du ins Krankenhaus, und da sagen sie dir: inoperables Pleuramesotheliom. Dann weißt du, dass es vorbei ist." Bei der Krankheit handelt es sich um einen sehr aggressiven Brustfelltumor, der meist zu spät diagnostiziert wird. Die Lebenserwartung ist extrem gering, sie liegt bei 7 bis 16 Monaten nach Erkennen der Symptome.

Nicola Pondrano, ein weiterer Ex-Angestellter der Eternit, erinnert sich, er habe erst Verdacht geschöpft, als jede Woche drei bis vier Todesanzeigen in der Fabrik aufgehängt wurden. "Wie kann es sein, dass man hier drinnen mit Mitte 50 einfach stirbt?", habe er gefragt. "Der Staub", hätten die Kollegen geantwortet.

Wirkungslose Schutzmasken

"Es wurden keine Maßnahmen getroffen, um die Sicherheit der Mitarbeiter zu gewährleisten", sagt Bruno Pesce, Koordinator auf Seiten der Opfer. "Selbst wenn Masken verteilt wurden, waren sie wirkungslos."

Die Angeklagten hätten eindeutig Macht und Entscheidungsbefugnis in Sachen Arbeitssicherheit in den Eternitfabriken gehabt, sagt auch Staatsanwalt Raffaele Guariniello. Beide weisen das zurück. Verteidiger Astolfo di Amato sagt, sein Mandant habe seinerzeit 55 Milliarden Lire (damals umgerechnet rund 207 Millionen Mark) in Sicherheitsmaßnahmen investiert. "Das war Mitte der siebziger Jahre eine enorme Summe."

Die italienische Eternit-Filiale ging 1986 Pleite, sechs Jahre, bevor in Italien Asbest verboten wurde. In Österreich und der Schweiz darf die einstige "Wunderfaser" seit 1990, in Deutschland seit 1993 und EU-weit seit 2005 nicht mehr verwendet werden.

Für die Betroffenen ist der Prozess als solcher schon ein Sieg. Schmidheinys Angebot, bei Einstellung des Verfahrens Entschädigungen zu zahlen, hatten sie im Juli empört zurückgewiesen.

Bis heute ist nicht klar, wie groß die kontaminierten Flächen sind und welche Gefahr noch von ihnen ausgeht - nicht nur in Italien. Auch Hunderte Opfer und Angehörige aus Frankreich, Belgien und der Schweiz fanden sich vor dem Gerichtsgebäude in Turin ein, um Gerechtigkeit und mehr Sicherheit am Arbeitsplatz zu fordern. Attilio Manerin von der französischen Asbest-Opfer-Vereinigung Andeva sprach von einem "exemplarischen Verfahren". Dem italienischen Beispiel folgend werde jetzt auch in Frankreich gegen den Besitzer der Eternit-Frankreich ermittelt. Nach seinen Schätzungen könnte die Zahl der Todesopfer in Frankreich bis 2025 auf 100.000 steigen.

Heute wirbt die Schweizer Eternit AG für asbestfreie Faserzementprodukte, unter anderem mit einem Spot, in dem ein Ehepaar in unberührter Natur vom Eigenheim träumt und sich die schwangere Gattin dabei versonnen über den Bauch streichelt - der blanke Zynismus für jene, deren Gesundheit für immer ruiniert ist.

"Es wird ein sehr langer Prozess werden", sagte Staatsanwalt Raffaele Guariniello, "wir hoffen, dass es auch ein gerechter wird."

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,666421,00.html


Irgendwann wird es auch ein Prozeß gegen das Lampen-Kartell geben müssen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.016.323 von Seuchenvogel am 19.09.09 20:34:25Ein verbot der Glühlampe durch die EU musste kommen, war längst ünberfällig.

Die Glühlampe gibt es schon seit mehr als 100 Jahren. Das Gewinde ist genormt, die Wattzahlen sind genormt. Alles schon genormt, und das schon bevor es die EU gab.

Was soll die EU-Bürokratie mit der Glühlampe. Was soll sie mit einem Gegenstand, der schon lange bevor die Brüsselbürokratie entstand, durchgenormt war, und an der sich die EU-Bürokratie sozusagen die Zähne ausbissen.

So was muss weg. So etwas zerstört Arbeitsplätze in der gutbezahlten EU-Bürokratie.

Wenn man etwas nicht mehr weiter durchnormen kann, musss es weg.

Und diese Problematik war so dringend, dass man nicht mehr noch drei oder vier Jahre warten konnte, um dann gleich auf LED zu gehen.

Also Leute, bisschen mehr Verständnis für unsere EU-Bürokraten- bitte.
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.547.212 von Seuchenvogel am 10.12.09 21:05:20
Leuchtet seit nun 108 Jahren vor sich hin.

Viele Energiesparlampen sind nicht hell genug

25. März 2010, 11:56 Uhr

Viele Energiesparlampen verlieren zu schnell an Leuchtkraft und haben eine zu kurze Lebensdauer. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der Stiftung Warentest. Dabei erhielten nur 3 von 28 Energiesparlampen mit „warmweißem" Licht das Urteil „gut". 20 Modelle wurden mit „ausreichend" oder „mangelhaft" bewertet.
Osram Production Line

Bei vielen Energiesparlampen lässt die Leuchtkraft schnell nach und sie halten auch nicht besonders lange. Zu diesem ernüchternden Fazit kommt die Stiftung Warentest in der April-Ausgabe ihrer Zeitschrift „test“. Die Verbraucherexperten testeten 28 Modelle mit „warmweißem“ Licht und unterschiedlichen Helligkeitsstufen. Nur drei Energiesparlampen erhielten die Testnote „gut. Fünf waren „befriedigend“, 14 lediglich „ausreichend“, und sechs fielen mit dem Urteil „mangelhaft“ durch. Viele der getesteten Lampen sind laut „test“ allerdings Auslaufmodelle oder inzwischen verändert worden.

Die Tester machten zwei Hauptprobleme aus. Zum einen lässt die Leuchtkraft vieler Lampen zu schnell nach. Dies ist ein wichtiger Punkt, da Energiesparlampen mit der Zeit an Helligkeit verlieren, dabei jedoch genauso viel Strom verbrauchen. Die allmähliche Abnahme der Energieeffizienz verringert den Umwelt- und Kostenvorteil gegenüber Glühlampen. Ein Großteil der untersuchten Lampen fiel demnach bereits nach weniger als 6000 Brennstunden ganz aus. Das ist weit entfernt von den deklarierten Herstellerangaben, mit denen oft 10.000 Stunden und mehr versprochen werden.

Glühbirne Ausgeleuchtet

Wann uns welche Glühbirne verlassen wird

Zum anderen überstanden einige Energiesparlampen laut Stiftung Warentest nicht einmal 10.000 Schaltzyklen. Manche Lampen gingen im Dauertest sogar schon nach 5000 Mal An- und Ausschalten kaputt. Im Vergleich dazu können sehr gute Modelle mehr als 70.000 Mal an- und ausgeschaltet werden. Selbst große Marken wie Megaman, Osram und Philips haben demnach schwache Produkte im Test.

Den kompletten Test mit sehr viel mehr Angaben finden Sie auf der Internetseite von Stiftung Warentest (hier) und in Heft 04/2010.
Vielleicht hilft ein Aufdruck auf den Energiesparlampen:

"Nicht zum Verzehr geeignet"

;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.222.296 von Blue Max am 26.03.10 12:53:46So wie in den USA auf Kafferbecher "Caution Hot" steht...

Gut, in Bayern ist das zu empfehlen...:laugh:
Auf Nachfrage enthistorisiert...
Vielen Dank für die enthistorisierung !

Gesundheitsrisiko
(345) Drucken Bewerten Autor: Christoph B. Schiltz| 07:58
EU-Politiker wollen Energiesparlampen verbieten

Brüsseler Politiker warnen: Keine Energiesparlampe im Kinderzimmer! Wegen zu viel Quecksilber wollen EU-Politiker die Lampen vom Markt nehmen.

Kippt das Brüsseler Glühbirnenverbot doch noch? Führende EU-Parlamentarier haben die Europäische Kommission aufgefordert, das Glühbirnenverbot auszusetzen – aus gesundheitlichen Gründen. Der mächtige Vorsitzende des Industrieausschusses im EU-Parlament, Herbert Reul (CDU), sagte „Welt Online“: „Ich werde alles tun, um das Glühbirnenverbot in der EU doch noch zu kippen.“

Glühbirnen verschwinden ab September

Hintergrund der Äußerungen Reuls sind neue Erkenntnisse des deutschen Umweltbundesamtes (UBA). Den Untersuchungen der Behörde zufolge können Energiesparlampen – die die herkömmlichen Glühbirnen schon binnen kurzer Zeit ganz ablösen sollen – ein ernsthaftes Gesundheitsrisiko darstellen. Geht eine Energiesparlampe zu Bruch, so kann laut Erkenntnisses der Experten eine Quecksilberkonzentration im Raum freigesetzt werden, die den Richtwert von 0,35 Mikrogramm pro Kubikmeter um das Zwanzigfache überschreitet. Darum sollten sich insbesondere Kinder und Schwangere von Energiesparlampen fernhalten, empfiehlt die Bundesbehörde.

„Ich erwarte von der EU-Kommission, dass sie das Verbot von Glühbirnen unverzüglich außer Kraft setzt“, sagte Reul – und forderte umgekehrt, ein Verbot für die Energiesparlampe in betracht zu ziehen: „Außerdem muss die Kommission überprüfen, ob die als Alternative vorgesehene Energiesparlampe aufgrund der nachgewiesenen Gesundheitsgefahren überhaupt noch vertrieben werden darf.“ Der CDU-Politiker warf der EU-Kommission vor, dass sie „getrieben vom Klimaschutzwahn Symbolpolitik betrieben hat, die weder dem Klimaschutz noch der Gesundheit der Menschen dient“.


Glühlampenverbot auf Raten...

Seit 1. September 2009: Klare Lampen mit 100 Watt, alle matten Lampen

Ab 1. September 2010: Klare Lampen mit 75 Watt

Ab 1. Spetember 2011: Klare Lampen mit 60 Watt

Ab 1. September 2012: Klare Lampen mit mehr als 10 Watt

Ab 2016: Halogenglühlampen dürfen nur noch in effizienteren Versionen verkauft werden

Quelle: Bundesministerium für Umwelt, AFP

Die Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, Silvana Koch-Mehrin (FDP), schloss sich Reuls Forderung weitgehend an: „Solange nach wissenschaftlichen Erkenntnissen davon auszugehen ist, dass Energiesparlampen zu erheblichen Gesundheitsschäden führen können, muss die EU das Glühlampenverbot – zumindest für Privathaushalte – aussetzen.“ Es könne doch nicht sein, dass unter dem Deckmantel des Umweltschutzes die beim Verbraucher beliebten und bewährten Glühbirnen vom Markt genommen und „durch gesundheitsgefährdende Produkte ersetzt werden.“
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Ende der Glühlampe – ein Ärgernis

Koch-Mehrin sagte weiter, als Mutter könne sie nur raten: „Keine Energiesparlampen in Kinderzimmern verwenden!“ Infolge eines Beschlusses der EU dürfen herkömmliche Glühbirnen mit 100 Watt seit dem 1.?September 2009 nicht mehr verkauft werden, seit dem 1.?September dieses Jahres gilt das Verbot auch für Birnen mit 75 Watt. Ab September 2011 dürfen auch die am meisten verbreiteten 60-Watt-Birnen nicht mehr neu in Verkehr gebracht werden. Nach 2011 sollen die 40- und 25-Watt-Birnen vom Markt verschwinden. Grund für die Maßnahme ist der Klimaschutz. Energiesparlampen verbrauchen bis zu 80 Prozent weniger Energie gegenüber herkömmlichen Glühbirnen ein.

Nach Angaben des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) ist die elektrische Beleuchtung für sechs bis acht Prozent des Treibhausgasausstoßes verantwortlich. Durch den Einsatz von energiesparenden Lampen kann laut UNEP die Menge an Treibhausgasen eingespart werden, die mehrere zehn Mio. Autos ausstoßen.

Ich hatte als Erster vor spielenden Kindern und dem dadurch austretenden Quecksilber gewarnt !

Ich bin jetzt so richtig stolz auf mich, da ich Millionen Menschen das Leben gerettet habe.
Was ist mit LED-Lampen ?

Es beeinhaltet hochgiftige Substanzen wie Arsen und Thallium (abgesehen von Gallium und Indium über deren biologische Gefährlichkeit noch kaum etwas bekannt ist).
Die LED-Lampen sind die nächste Falle die man für euch schon aufgestellt hat.
Wer gegen die Energiesparlampen ist, kann ja diesen Link weiterverbreiten.
Ist wohl auch im Sinne von Wallstreet-Online, da sie dadurch ein wenig bekannter werden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.749.868 von Seuchenvogel am 22.12.10 12:32:30Kannst Du Deine Meinung mit Fakten belegen.

Denn es würde mich sehr interessieren.

Danke.

coke
Zitat von SeuchenvogelEU-Politiker wollen Energiesparlampen verbieten

Brüsseler Politiker warnen: Keine Energiesparlampe im Kinderzimmer! Wegen zu viel Quecksilber wollen EU-Politiker die Lampen vom Markt nehmen.

Kippt das Brüsseler Glühbirnenverbot doch noch?


nein, das Verbot kippt nicht. Das wurde heute seitens der EU klargestellt. Es haben auch keine EU-Politiker gewarnt, sondern Glühbirnen-Lobbyisten. Die Drohung mit der Gesundheitskeule zog aber nicht. Alles ein Sturm im Wasserglas.
Mit dem überarbeiteten Beipackzettel unter Pkt. 6 Sonstiges : Essen verboten und unter Pkt. 7: Für Kinder unter 6 Jahre ungeeignet, ist die Angelegenheit abgearbeitet.
(AFP) – Vor 3 Stunden

Berlin — Der Präsident des Umweltbundesamtes (UBA), Jochen Flasbarth, will trotz Warnungen seiner eigenen Behörde wegen des Quecksilbergehalts von Energiesparlampen am EU-weiten Verbot herkömmlicher Glühbirnen festhalten. "Es wäre falsch, jetzt in das Zeitalter der Energieverschwendung zurückzukehren", sagte Flasbarth am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP. Auch wenn bei zwei Tests mit Energiesparbirnen erhöhte Werte des giftigen Quecksilbers festgestellt worden seien, "ist die Forderung nach einem Aussetzen des Glühlampenverbots insgesamt nicht verhältnismäßig zu diesen Befunden". Der Weg bleibe richtig, für mehr Energieeffizienz im Bereich der Beleuchtung zu sorgen.

Flasbarth wandte sich damit gegen Forderungen aus den Reihen von CDU und FDP, das bestehende EU-Verbot für Glühbirnen von mehr als 60 Watt auszusetzen. Auch das ab kommendem September vorgesehene Verbot von 60-Watt-Birnen solle wie geplant in Kraft treten. "Die Forderung, das Glühlampenverbot auszusetzen, ist durch die Studien des Umweltbundesamts nicht gedeckt", sagte Flasbarth. Allerdings empfehle seine Behörde, "dass Schwangere und Kinder, wenn eine solche quecksilberhaltige Lampe zu Bruch geht, sich von diesem Ort fernhalten sollen". Auch sollten der Raum gut gelüftet und die kaputte Energiesparlampe ordnungsgemäß entsorgt werden.

Flasbarth rief zugleich die Hersteller von Energiesparbirnen dazu auf, deren Bruchsicherheit zu erhöhen und den Einsatz von Quecksilber einzuschränken
Gilly Du bist Energiesparlampen Lobbyist.
...dieses theater zeigt wieder mal auf von welchen inkompetenten an ihrer arbeit (arbeit?!?) desinteressierten i.....n wir dirigiert (nicht regiert) werden.
...es dreht sich nicht um glühlampen - ungebogene gurken - gen und giftverseuchte lebensmittel - hybridpflanzen oder eingesperrte hühner - es geht einzig und allein darum - wie weit können wir mit den idioten (wähler/mensch) gehen - wie manipulierbar sind sie bevor sich widerstand regt .....
die (von uns) überbezahlten lakaien gutheissen alles was ihnen die - mir unbekannten führer der EU befehlen - sie begreifen nicht dass auch sie im sinkenden boot sitzen und die ersten sein werden die über bord geworfen werden wenn man sie nicht mehr "benützen" kann - aber die gier und die blödheit der menschen ist halt riesengross .....
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.751.798 von Seuchenvogel am 22.12.10 17:16:57Hallo Seuchenvogel,

anscheinend kennst du dich in dieser Materie aus. Kannst du die im Link beschriebenen Produkte bewerten?

http://www.ontopx.com/dIndex.htm

Danke vorab.
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.759.476 von aekschonaer am 24.12.10 00:37:14LED

Kannst du die im Link beschriebenen Produkte bewerten?

Da müßte ich erst mal recherchieren

aus dem Internet ein paar Kommentare


1)
ich habe jetzt schon öfters in diversen shops den hinweis bei helleren LEDs gesehn

NICHT DIREKT IN DEN STRAHL BLICKEN GEFAHR VON NETZHAUTVERBRENNUNG

2)
ich hab mal mit ultrahellen roten led's gearbeitet, hab da reingeschaut , zack hatte ich nen klitzekleinen blinden fleck aufm auge! naja wär ja nicht weiter schlimm, wenn ich den fleck nicht heute noch hätte!! naja ich glaub diesen beschissenen fleck krieg ich mein ganzes leben nimmer weg!

3)
im zusammenhang mit LED-lampen findet man manchmal warnhinweise wie "für kinder nicht geeignet" oder "unsachgemäßer gebrauch kann zum erblinden führen".

4)
Thallium ist in LEDs enthalten

Thalliumverbindungen sind sehr giftig, Thallium(I)-sulfat wird als Rattengift verwendet.


Thallium

Bei Thallium (Ti) handelt es sich um ein Element aus der Gruppe der Schwermetalle.

Es kommt vor allem in der Zement- und Stahlindustrie vor.

Thallium ist in allen vorkommenden Verbindungen toxisch.
Man kann eine akute und chronische Thalliumvergiftung unterscheiden.

Bei einer akuten Thallium-Vergiftung kann es zu folgenden Symptomen kommen:

Frühsymptome

* Reizung der Atemwege
* Reizung des Magen-Darm-Traktes
* Nausea (Übelkeit)/Erbrechen

Symptome, die nach einem symptomlosen Intervall von wenigen Tagen auftreten:

* Obstipation (Verstopfung)
* Gastroenteritis (Magen-Darm-Entzündung)
* Polyneuropathie – pathologische Veränderung mehrerer Nerven, die vor allem zu Parästhesien (Missempfindungen) führt
* Alopecia (Haarausfall) – starker Haarausfall nach dem 13. Tag
* Paresen (Lähmungen) – nach 3-4 Wochen

Späte Symptome

* Miktionsstörungen – Störungen beim Wasserlassen
* Störungen beim Stuhlgang wie eine Schwäche des Schließmuskels
* Leukonychia striata – Weißfärbung (Querstreifen) der Nägel

Bei einer chronischen Thallium-Vergiftung kann es zu folgenden Symptomen kommen:

* Anorexia nervosa (Appetitlosigkeit)
* Gewichtsverlust
* Alopecia (Haarausfall) – geringer Haarausfall
* Neuralgien (Nervenschmerzen)
* Sehstörungen



Die Glühbirne von Edison ist und bleibt einfach unschlagbar. Sie ist die Garantie für ein gesundes Leben. Überlaßt es den Idioten, wegen einer "angeblichen" Energie- und Kosteneinsparung ihre Gesundheit aufs Spiel zu setzen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.760.240 von Seuchenvogel am 24.12.10 12:21:04Die Gefährlichkeit von LEDs aufgrund des Thalliumgehalts kannst du aber nicht mit der Gefährlichkeit der "Sparlampen" aufgrund deren Quecksilbergehalts vergleichen:
Zum einen geht eine "Sparlampe" aufgrund ihrer Fragilität sehr viele leichter zu Bruch, als eine LED.
Vor allem aber ist Quecksilber im Gegensatz zu Thallium bei normaler Umgebungstemperatur flüssig, und neigt stark zum Verdampfen, so dass es von Mensch (und Tier) über die Atemluft aufgenommen werden kann, und sich so im Körper anreichert.
Aber auch dann, wenn die "Sparlampe" weggeschmissen statt fachgerecht entsorgt wird, gerät das Quecksilber schnell in die Umwelt und verseucht die Böden. Deshalb gehören diese "Sparlampen" meiner bescheidenen Meinung nach umgehend verboten und aus dem Verkehr gezogen!
Und Glühlampen sollen so lange weiter produziert u. verkauft werden dürfen, bis es eine Alternative dazu gibt, die nicht umwelt- u. gesundheitsschädlich ist und von den Verbrauchern auch (z.B. in punkto Lichtspektrum) akzeptiert wird.
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.760.240 von Seuchenvogel am 24.12.10 12:21:04"Thallium ist in LEDs enthalten"

In welchen LEDs ist Thallium enthalten? :confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.760.346 von alfredogonzales am 24.12.10 13:05:41In den normalen "Neonröhren" steckt wesentlich mehr Quecksilber.
Warum habt ihr euch darüber noch nie aufgeregt? :confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.761.468 von AdHick am 25.12.10 16:15:53Weil du es uns erst jetzt sagst.

:keks:
für alle, die zwei linke Hände haben, am laufenden Band Glasbruch produzieren und keine Birne in die Fassung schrauben können, bietet Obi kostenlose Schraubkurse an. Am Ende des Crashkurses kann jeder mit verbundenen Augen eine Birne in die Fassung schrauben.
IdeenGlühbirnenlicht macht kreativ

Das Auslaufmodell Glühbirne regt die Kreativität von Menschen mehr an als Neonbeleuchtung. Zu diesem Ergebnis kamen Forscher der Tufts Universität in Boston. Ihren Versuchspersonen ging bei der Suche nach einer Problemlösung häufiger ein Licht auf, wenn sie unter einer nackten Glühbirne ohne Lampenschirm arbeiteten. Denker unter der Neonröhre tappten hingegen im Dunkeln.

So wurden Versuchspersonen der Studie gebeten, vier zu einem Quadrat angeordnete Punkte mit nur drei Linien zu verbinden, ohne den Stift zu heben. Nach einer Minute wurde das Deckenlicht angeknipst. Wurde der Raum mit einer 25-Watt-Birne erleuchtet, kamen 44 Prozent auf die richtige Lösung. Ging die Neonröhre an, gelang dies nur halb so vielen. Allerdings hilft die gute alte Glühbirne nur, wenn es um Kreativität geht und ein origineller Einfall gefragt ist, heißt es im Journal of Experimental Social Psychology. Das Lösen von Matheaufgaben würde auf diesem Weg nicht gefördert.


Deutschland wird als Wissenschaftsnation untergehen, wenn die Glühbirnen verboten werden.:cry::cry::cry:
Wann endlich protestieren die Menschen gegen diesen Euro-Behörden-Irrsinn?
Da sitzen aber auch wirklich nur die abgehalfterten und ausgesonderten Politiker-Modelle rum.
Schlimm, wirklich schlimm.
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.762.192 von Seuchenvogel am 26.12.10 12:49:25"... vier zu einem Quadrat angeordnete Punkte mit nur drei Linien zu verbinden, ohne den Stift zu heben. Nach einer Minute wurde das Deckenlicht angeknipst. Wurde der Raum mit einer 25-Watt-Birne erleuchtet, kamen 44 Prozent auf die richtige Lösung. Ging die Neonröhre an, gelang dies nur halb so vielen."

Tut ja richtig weh, daß die Verblödung schon so weit fortgeschritten ist, daß nicht einmal die Hälfte das hinkriegt. Übrigens gibt es dafür 16 richtige Lösungen. Wer davon nicht mal eine findet, hat sich den goldenen Dödel am Bande redlich verdient.
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.762.192 von Seuchenvogel am 26.12.10 12:49:25Die Tufts Universität :D

Du hast ne Uni noch nie von innen gesehen. :laugh:

Ich warte statt solchen Schmonzes auf deine Antwort auf #54!! :eek:
Nochmal laut und deutlich, @SEUCHE:

IN WELCHEN LEDs IST THALLIUM ENTHALTEN?? :confused: :confused:
Ich hatte als Erster vor spielenden Kindern und dem dadurch austretenden Quecksilber gewarnt !

Ich bin jetzt so richtig stolz auf mich, da ich Millionen Menschen das Leben gerettet habe.



Schade, hatte eigentlich beim erstmaligen Lesen dieses Threads heute gedacht, das Thema könnte interessant sein. Ist es sicher auch. Allerdings hat sich der Threaderöffner leider spätestens mit obiger Bemerkung disqualifiziert. Daneben natürlich auch mit weiteren dilletantischen Oberflächlichkeiten. Wie gesagt: schade.
Um die verseuchtesten Peinlichkeiten zu ersparen:
Energiesparlampen sind keine Neonröhren.
Zitat von AdHickIn den normalen "Neonröhren" steckt wesentlich mehr Quecksilber.
Warum habt ihr euch darüber noch nie aufgeregt? :confused:


Bevor das Glühlampenverbot und die dadurch angeregte Pro- u. Contradiskussion eintrat, wusste ich gar nicht, dass die Dinger Quecksilber enthalten.
Bis dahin hatten wir in unserem Haushalt je nach Anwendungsbereich sowohl Glühbirnen als auch Energiesparlampen (u. zum Teil auch Neonröhren):mad:
Die Glühbirnen hatten wir eingesetzt, wo das Licht immer nur kurzzeitig an- u. wieder ausgeschaltet wird ( wie z.B. Vorratskammer), und dort, wo man gerne ein angenehmens u. gemütliches Licht bevorzugt. In allen anderen Bereichen Sparlampen.

Doch jetzt, wo ich vom Quecksilber in den Sparlampen weiss, setzen wir ausschließlich nur noch Glühbirnen ein, und haben uns für die weitere Zukunft einen stattlichen Vorrat zugelegt.:cool:
In der Hoffnung, dass diese zumindest solange reichen werden, bis die LED-Technik ausgereift ist und vernünftiges Licht bietet.
Zitat von AdHickUm die verseuchtesten Peinlichkeiten zu ersparen:
Energiesparlampen sind keine Neonröhren.


Und Neonröhren sind Leuchtstofflampen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.762.816 von AdHick am 26.12.10 23:06:07IN WELCHEN LEDs IST THALLIUM ENTHALTEN??

Ich bezog mich da auf einen Beitrag im Internet.
Wie es scheint hat dieser USER die LED mit einer anderen Lampe verwechselt.

Ich habe noch einmal recherchiert und tatsächlich - ich konnte kein Thallium in den LED-Lampen finden.

Jetzt zufrieden ?
zum Thema LED aus dem Internet


Dipl.-Ing. sagt:

Bitte verschont mich mit Euren Zukunftstechniken. Ich habe genug mit LEDs zutun als Elektroingenieur. LEDs waren ein Zufallsprodukt als man die Diode erfand. Ein Halbleiter, dass den Strom durch einen pn-Übergang nur in einer Richtung durchlässt. Dabei wird durch die Migration der Elektronen, die in ihren Atomen auf ein tieferes Niveau fallen, Photonen emittiert, die durch das reine Halbleitermaterial bedingt sehr scharf in ihrem Wellenlängenbereich sind. Wegen diesem kohärenten Licht wird ja auch die LED für LASER benutzt.
Die LED ist absolut nichts für Menschen. Es macht den Menschen krank, weil der Mensch so ein Licht nicht kennt.
Sicher doch ist es energieeffizient, aber um welchen Preis!?
Fanatische Typen, die mir entgegenschreien, dass die Glühbirne 95 % seiner Energie in Wärme umwandelt, will ich am liebsten eine klatschen.
Für so ein herrlisches Licht wie die von der Glühbirne MUSS 95 % der Energie in Wärme umgewandelt werden. Das ist Lebensqualität. Fortsetzung.


Dipl.-Ing. sagt:

Die Glühbirne ist eine fast schon natürliche künstliche Lichtquelle. Menschen haben schon immer etwas verbrannnt um Licht für die Dunkelheit zu erhalten.
Die Glühbirne hat ein sehr breites Spektrum, das besonders im warmen, angenehmen roten Bereich angesiedelt ist.
Die LED leitet die Zukunft in eine bedrückende "Schöne neue Welt" des Fortschritts ein, in dem der Mensch keine Lebensqualität mehr hat.
Die Glühbirne zu verbieten ist schon ein seltenes Stück einer Lobbyarbeit aus Profitgier, bei dem die Gesundheit und das Wohlergehen der Menschen geopfert werden.
Eine gute Nachricht für unsere Angsthasen und Panikmacher.

Die Angst vor dem Quecksilber aus Energiesparlampen ist übertrieben.

Reul und Koch-Mehrin (Glühlampen-Lobbyisten) bezogen sich auf eine Untersuchung des Umweltbundesamtes (UBA), die drei Wochen zuvor veröffentlicht, jedoch wenig beachtet worden war. Schließlich hatte sie lediglich bestätigt, was seit Jahren bekannt ist: Zerbricht eine Energiesparlampe, tritt das darin enthaltene Quecksilber aus. Allerdings ist die Menge äußerst gering: Maximal fünf Milligramm sind derzeit zulässig, ab 2013 nur noch die Hälfte. Einige Lampenmodelle enthalten bereits deutlich weniger als zwei Milligramm Quecksilber. In einem klassischen Fieberthermometer, wie es noch heute in vielen Medizinschränkchen zu finden ist, steckt die 500-fache Menge. Über Todesfälle durch die Zerstörung von Fieberthermometern ist nichts bekannt.

Für eine Kehrtwende der EU-Gesetzgebung sieht das UBA keinen Anlass. »Die Ergebnisse der Quecksilbertests rechtfertigen die Forderungen nach einem Aussetzen des Glühlampenverbots überhaupt nicht«, sagt UBA-Präsident Jochen Flasbarth.

http://www.zeit.de/2011/01/T-Energiesparlampe
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.788.665 von GillyBaer am 03.01.11 12:09:45Hast du nicht mein Eröffnungsposting gelesen ?


18) Wie Lobbyisten zu Massenmördern wurden

Vergleichen wir doch mal die Methodik der Energiesparlampenlobby mit denen der Asbestlobby.

In ihrem Sachbuch "Die Asbestlüge - Geschichte und Gegenwart eine Industriekatastrophe" analysiert und geißelt sie die Strategien der weltweiten Asbest-Lobby in den letzten 30 bis 40 Jahren, die gesundheitsschädlichen Schäden durch Asbest zunächst zu leugnen, dann zu verharmlosen und schließlich den Asbest-Ausstieg systematisch zu verschleppen, was ihr auch zum Beispiel in Deutschland gelungen war: Auf schwedischen Baustellen war Asbest ab 1975 verboten, auf deutschen Baustellen erst ab 1990, während es zu einem generellen Verbot von Asbest innerhalb der EU erst 15 Jahre später kam: 2005.

Bis weit in die 70er Jahre hinein leugnete die Asbest-Industrie trotz wissenschaftlicher Beweise - seit 1918 schlossen die Versicherungen in den USA grundsätzlich keine Lebensversicherungen mehr mit Asbest-Arbeitern ab und seit 1936 waren in Deutschland Asbest-Erkrankungen als Berufskrankheit anerkannt - strikt jede gesundheitsschädigende Wirkung des Werkstoffes, ging dann zu dessen Verharmlosungen über, um Zeit zu gewinnen, sich in den letzten 30 Jahren aus ihren juristischen Verpflichtungen davonzustehlen zu können, denn die Schadensersatzpflicht verjährt nach 10 Jahren; Asbest-Krebs bricht aber erst nach mindestens 10 bis 15 Jahren Latenzzeit aus.

Gelogen wurde, wie Maria Roselli mit kriminalistischer Akribie nachweist, in Gerichtsprozessen, in wissenschaftlichen Gutachten beziehungsweise auch in staatlichen Gutachten, die aber von der Asbest-Industrie finanziert worden waren. Auch heute noch wird offen gelogen, die kanadische Regierung behauptet weiter, dass kanadischer Asbest nicht schädlich sei.


Jetzt wird ohne Ende wie damals beim Asbestskandal verharmlost.
Das Quecksilber aus einer Sparlampe reicht aus um 23.000 Liter Flüssigkeit zu verseuchen!

Aus den Berichten aus dem Netz haben viele Energiesparlampen eine kürzere Lebenserwartung als die Glühlampen.
Hier wird deutlich mit welch krimineller Energie die Industrie arbeitet, wie sie unter dem Deckmantel des Umweltschutzes Umweltverbrechen begeht.
Diese Dreckslampen werden eure Lebensqualität stehlen und eure Lebenserwartung verkürzen. Und ihr wehrt euch dagegen nicht einmal.
Zitat von SeuchenvogelDas Quecksilber aus einer Sparlampe reicht aus um 23.000 Liter Flüssigkeit zu verseuchen!

Danke für die wichtige Information.
Quecksilber löst sich nicht in Wasser und auch nicht in 23.000 L konzentrierte Salzsäure.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.103.525 von GillyBaer am 24.02.11 23:05:11ÖKOTOXIKOLOGIE

Quecksilber im Wasser vergiftet auch Landvögel
Im Umfeld von Flüssen, die mit Quecksilber belastet sind, weisen nicht nur Wassertiere erhöhte Werte des Schwermetalls im Blut auf, sondern ebenso viele Landvögel. Teilweise sind diese Tiere sogar...

http://www.wissenschaft-online.de/artikel/950637


Ich glaube doch lieber der "Spektrum der Wissenschaft".
Zitat von SeuchenvogelQuecksilber im Wasser vergiftet auch Landvögel

Ich glaube doch lieber der "Spektrum der Wissenschaft".


und ich vertraue meinem Wissen in Chemie!

Quecksilber im Boden oder im Wasser ist nicht elementar, sondern liegt in löslichen Verbindungen vor.
Das Quecksilber in Glühlampen ist elementar und unlöslich in Wasser. Verstanden?
Radioaktive Gefahr aus der Energiesparlampe


6) Radioaktive Strahlung
Als ich den Geigerzähler an die Glasröhre der Leuchtstofflampe hielt (im ausgeschalteten Zustand) ergab sich eine minimale Steigerung des Strahlungswerts, allerdings nicht über 0,25 µSv.

Als ich jedoch die Lampe einschaltete, wäre mir fast der Geigerzähler vor Schreck aus der Hand gefallen: 66,0 µSv - nein, kein Schreibfehler - in Worten: Sechsundsechzig Micro-Sievert!

Die Energiesparlampe war vor dem Einschalten übrigens komplett erkaltet und ich konnte diese Beobachtung mehrfach reproduzieren, mit wechselhaftem Ergebnis zwischen rund 50,0 µSv bis hin zu rekordverdächtigen 121,0 µSv .

http://forum.oekotest.de/cgi-bin/YaBB.pl?num=1251141397/5

Kauft also einen Geigerzähler, um zu wissen, ob ihr radioaktiv verstrahlt werdet.

Wer so eine Angst vor der Radioaktivität hat, sollte die Energiesparlampen meiden.

Wer den Atombetreibern aus Gründen des Profits, jegliches Verbrechen zutraut, müßte auch den Herstellern der Energiesparlampen jegliches Verbrechen aus Gründen des Profits zutrauen.
"+++ IAEA berichtet von hoher Strahlenbelastung am AKW Fukushima +++

[07.27 Uhr] Japan hat am AKW Fukushima eine Strahlenbelastung von 400 Millisievert pro Stunde gemessen. Das teilte die Internationale Atomenergie-Behörde IAEA mit. Die Strahlenkrankheit kann bei einer kurzfristigen Belastung von 250 Millisievert autreten. Zum Vergleich: Die durchschnittliche Belastung aus der Umwelt beträgt nach Angaben des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS) derzeit etwa 2,1 Millisievert pro Jahr."


Laut diesen Werten könnt ihr durch die Energiesparlampen strahlenkrank werden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.204.699 von Seuchenvogel am 15.03.11 10:06:13Und vom Onanieren kriegt man krumme Finger....

Deine Vergleiche hier sind hanebüchend...
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.209.572 von Doppelvize am 15.03.11 16:59:41Deine Vergleiche hier sind hanebüchend...

Warum wetterst du gegen die Atomkraft ?
Weil deren Profiteure über Leichen gehen - das ist ein Gesetz des Kapialismus.
Was für die Atomkraft gilt, gilt auch für alle anderen Produkte wie Quecksilberlampen, Waffen und unsichere Medikamente.

Du hast dich gegen die Atomkraft eingeschossen, ich gegen die Quecksilberlampen, wir haben einen gemeinsamen Feind - die Industrie die über Leichen geht und deren gekauften Politiker.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.209.868 von Seuchenvogel am 15.03.11 17:30:38Sorry, wenn man bei Energiesparlampe die Radioaktivität ein und ausschalten kann, dann wurde der Schalter zum Ein und ausschalten bei den AKWs wohl vergessen??
Zitat von DoppelvizeUnd vom Onanieren kriegt man krumme Finger


Ich bitte dich um eine Quellenangabe. So kann das nicht stehen bleiben!
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.204.699 von Seuchenvogel am 15.03.11 10:06:13Wer nicht zwischen Micro und Milli unterscheiden kann (Faktor 1000), sollte doch mal endlich seine dumme Klappe halten!
Gelogen hast du wahrlich schon genug! :mad:
Zitat von SeuchenvogelRadioaktive Gefahr aus der Energiesparlampe


6) Radioaktive Strahlung
Als ich den Geigerzähler an die Glasröhre der Leuchtstofflampe hielt (im ausgeschalteten Zustand) ergab sich eine minimale Steigerung des Strahlungswerts, allerdings nicht über 0,25 µSv.

Als ich jedoch die Lampe einschaltete, wäre mir fast der Geigerzähler vor Schreck aus der Hand gefallen: 66,0 µSv - nein, kein Schreibfehler - in Worten: Sechsundsechzig Micro-Sievert!

Die Energiesparlampe war vor dem Einschalten übrigens komplett erkaltet und ich konnte diese Beobachtung mehrfach reproduzieren, mit wechselhaftem Ergebnis zwischen rund 50,0 µSv bis hin zu rekordverdächtigen 121,0 µSv .

http://forum.oekotest.de/cgi-bin/YaBB.pl?num=1251141397/5

Kauft also einen Geigerzähler, um zu wissen, ob ihr radioaktiv verstrahlt werdet.

Wer so eine Angst vor der Radioaktivität hat, sollte die Energiesparlampen meiden.

Wer den Atombetreibern aus Gründen des Profits, jegliches Verbrechen zutraut, müßte auch den Herstellern der Energiesparlampen jegliches Verbrechen aus Gründen des Profits zutrauen.

Ich schrieb's schon in einem anderen Thread, in den Du diese sehr originelle Beobachtung reingepackt hast:

Dem Manne, der diesen Unsinn verzapft hat, kann man eigentlich nur einen richtig funktionierenden Geigerzähler in die Hand drücken, denn ansonsten hätte er den unmittelbar wirksamen Ein- und Ausschaltknopf für Kernzerfallsprozesse gefunden. Schalter an, und los geht's mit der Gammastrahlung, Schalter aus, und die Atome beruhigen sich wieder. Sensationell, und er sollte sich das patentieren lasssen. ;)

Was dieser Geigerzähler wirklich gemessen hat? Keine Ahnung, aber Gammastrahlen waren es bestimmt nicht...
Zitat von mausschubseraus dem gleichen Link:

Hallo,

das fand ich sehr interessant und habe es deshalb gleich mal mit meinem "Russenticker" (ein billiger Geigerzähler, 1991 in der ehem. Sowjetunion hergestellt) und einer nagelneuen Energiesparlampe ausprobiert: "Namhaftes Fabrikat" Aldi/Medion, 16 Watt.

Das russische Modell "schätzt" nur Gammastrahlen und soll wohl ein bisschen auch für Beta empfindlich sein. Es kann dem GammaScout natürlich nicht das Wasser reichen, aber es zeigt die üblichen Werte von ca. 0,08 bis 0,18 µSv an, wenn keine besonderen Vorkommnisse vorliegen ...

Um es kurz zu machen: Es gab keine Erhöhung der Zählrate beim Einschalten der Energiesparlampe.
Zitat von GillyBaerUm es kurz zu machen: Es gab keine Erhöhung der Zählrate beim Einschalten der Energiesparlampe.

Alles andere wäre auch mehr als erstaunlich gewesen...
Doch, es stimmt.
Seuchenvogel lügt doch nicht. :D
Ich habe eine Energiesparlampe eingeschaltet und hier ist der Beweis:

Energiesparlampen sondern giftige Stoffe ab

Viele Energiesparlampen setzen offenbar krebserregende Dämpfe frei. Experten sprechen nach Messungen von einem bedenklichen Ergebnis.

Energiesparlampen können während des Betriebs offenbar giftige Stoffe abgeben. Die Lampen setzten dann Dämpfe frei, die im Verdacht stünden, krebserzeugend zu sein, berichtete das NDR-Verbraucher- und Wirtschaftsmagazin "Markt“ vorab (Sendezeit Montag, 20.15 Uhr). Bisher war bekannt, dass Energiesparlampen Quecksilber enthalten. Dies wird aber nur freigesetzt, wenn Lampen zerbrechen.


Das Magazin hatte in einer Stichprobe Energiesparlampen unterschiedlicher Hersteller in einem zertifizierten Labor untersuchen lassen. Alle Lampen enthielten demnach deutlich messbare Mengen an Phenol sowie weitere giftige Stoffe.


Der vereidigte Sachverständige für Innenraumschadstoffe, Peter Braun, bestätigte dem Magazin, dass diese Stoffe die Raumluft belasten können. "Besonders bedenklich ist, dass alle untersuchten Lampen im Betrieb krebserzeugende Substanzen ausgasen, und das gilt ausgerechnet für die Stoffe, die wir in den höchsten Konzentrationen gefunden haben“, sagte Braun dem Sender.

Laut "Markt“ kündigte ein Hersteller aufgrund der Recherchen an, "den Einbringungsweg der genannten Stoffe zurückzuverfolgen“. Weiterhin gab er an, die Stoffe könnten „aus Klebstoffen und Einzelkomponenten der Lampe stammen“.

Der Sachverständige kritisierte dagegen, dass gerade für solche krebserzeugenden Substanzen das Minimierungsgebot gelte und sie möglichst vollständig aus der Umgebung des Menschen verschwinden sollten. Grund dafür sei, dass auch geringste Mengen dieser Stoffe das Risiko erhöhen könnten, an Krebs zu erkranken.

http://www.welt.de/finanzen/verbraucher/article13196216/Ener…
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.213.138 von AdHick am 16.03.11 06:44:58wer ist hier dumm?
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.209.868 von Seuchenvogel am 15.03.11 17:30:38wir haben einen gemeinsamen Feind - die Industrie die über Leichen geht und deren gekauften Politiker.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.380.063 von Seuchenvogel am 17.04.11 15:25:20Ausgasung von Phenolen u.ä. ist zweifellos ein Problem.
Das beschränkt sich allerdings keineswegs auf Energiesparlampen.

"Nach Angaben der LGA können nicht nur Monitore, sondern auch Fernsehgeräte, Stereoanlagen, DVD-Player, Receiver und Ähnliches Phenol und andere flüchtige organische Verbindungen emittieren."
http://dgk.de/gesundheit/umwelt-gesundheit/informationen/woh…

Du musst schon alles rausschmeissen.
Da du dann nicht mehr posten kannst, verabschiede ich mich schon mal von dir. ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.383.166 von AdHick am 18.04.11 14:25:25Du musst schon alles rausschmeissen.

nee, aber man kann den dreck doch minimieren, genauso wie beim lebensmitteldreck
Donnerstag 12. 05. 2011, 16:37 Uhr
VerbraucherMehr gefährliche Konsumgüter gemeldet

Brüssel (dpa) - Hocker brechen zusammen, Lampen geben Stromschläge und Spielzeug zerbricht. Europas Verbraucherschützer finden immer mehr Risikowaren. Die meisten Gefahrengüter kommen aus China.

Hautreizende T-Shirts, Risiko-Spielzeug, Elektroartikel mit defekten Netzteilen: Verbraucherschützer ziehen in Europa immer häufiger gefährliche Konsumgüter aus dem Verkehr. 2244 unsichere Produkte meldeten Kontrolleure 2010, 13 Prozent mehr als im Jahr zuvor, sagte EU-Verbraucherschutzkommissar John Dalli am Donnerstag (12. Mai) in Brüssel bei der Vorstellung des Rapex-Reports. Deutschland war 2010 das Land mit den meisten Risikoprodukten.

Rapex ist ein EU-Warnsystem für gefährliche Konsumgüter. Lebensmittel und Arzneimittel gehören nicht dazu. Der Name steht für «Rapid Alert System for Dangerous Non-Food Consumer Products» (Schnelles Warnsystem für gefährliche Nicht-Lebensmittel Konsumprodukte).

Ein Grund für den Anstieg seien bessere Kontrollen. Am häufigsten schlugen die europäischen Prüfer bei Textilien Alarm, hier drohten oft Hautreizungen. Außerdem landeten auf der Liste Spielzeuge, an denen sich Kinder verschlucken könnten, sowie Elektroartikel von extrem schlechter Qualität - beispielsweise beheizbare Fußmatten oder elektrische Weihnachtskerzen.

Seitdem das EU-Warnsystem vor sieben Jahren startete, hat sich die Zahl der Gefahrenfälle mehr als vervierfacht. Deutschland war im vergangenen Jahr mit 204 Fällen das Land mit den meisten gemeldeten Risikoprodukten, gefolgt von Ungarn (189) und Bulgarien (186).

Als ein Beispiel für ein gefährliches Produkt präsentierten die EU-Verbraucherschützer ein Dreirad. Am Lenker hatte es riesige Bommel und auf dem Sitzbezug lachte eine Comicfigur - ein echter Hingucker. Trotzdem sollten die Kleinen einen großen Bogen um das farbenfrohe Gefährt machen. Denn das Anfänger-Rad «made in Taiwan» ist gefährlich: Seine Kette hat keinen Schutzkasten. Kinder können sich an den Beinen verletzen. Das Rad wurde europaweit aus dem Handel genommen.

Oft machen nur kleine Fehler ein Produkt zur tödlichen Gefahr: Eine bunte Stoffgiraffe einer holländischen Firma spielt auf Wunsch ein Einschlaflied. Doch ihr Knopf fällt leicht ab und kann dann von Kindern verschluckt werden. «Es sind häufig Planungsfehler und nicht Verarbeitungsfehler, die das Produkt unsicher machen», sagte Dalli.

Produziert wurde die Giraffe in China. Von dort kam im vergangenen Jahr mehr als die Hälfte der erkannten Risikokonsumgüter. Chinas Qualitätssicherheitsminister Zhi Shuping sagte in Brüssel, sein Land habe die Sicherheit der Produkte in den vergangenen Jahren verbessert. Der Anteil der chinesischen Risikowaren in der EU-Warnliste sank im vergangenen Jahr denn auch leicht um zwei Punkte auf 58 Prozent. Das sei erfreulich, sagte der Minister. Er räumte allerdings ein: «Wir müssen noch etwas tun, die gemeldeten Fälle sind noch sehr hoch.»

Dalli lobte die verbesserte Kooperation zwischen der EU und China beim Thema Gefahrenprodukte. Auch das sei ein Grund dafür, dass mehr Fälle gemeldet worden seien.




Die Glühbirne aber, ein absolut ungefährliches billiges Konsumgut, soll zugunsten der hochgefährlichen teuren Energiesparlampe verboten werden.

Karl Marx über die Lampenindustrie

»Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf die Gefahr des Galgens.«


Die Politiker die sich von der Lampenindustrie haben bestechen lassen, müßten natürlich auch bestraft werden. Für einen Judaslohn haben sie die Gesundheit ihres Volkes zugunsten der Profitinteressen der Industrie unter dem Deckmantel der Ökologie geopfert.
Wieviele Leute sind denn bisher schon an den Folgen der Energiesparlampen gestorben??
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.496.908 von Doppelvize am 13.05.11 10:19:34Vorläufer der Energiesparlampen waren die Neonröhren.
Wieviele an den Folgen gestorben sind - das soll doch bitte schön nicht bekannt werden.
Aber es sollen angeblich 30 Prozent der Menschen dadurch gesundheitlich beeinträchtigt sein.
Kinder die alles kaputtmachen und die kaputten Sachen in den Mund stecken, dürften bei den Energiesparlampnen mit ihrem Leben spielen.
Eltern die Energiesparlampen in ihren Kinderzimmern anbringen, müßten vom Jugendamt die Kinder wegggenommen werden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.496.872 von Seuchenvogel am 13.05.11 10:15:28"Die Glühbirne aber, ein absolut ungefährliches billiges Konsumgut"

Schön wär es ja.
Glühbirnen haben zwei fette Lötpunkte (im Bild mit grünen Pfeilen kenntlich gemacht).
Lötzinn enthält i.a.R. zu ca. 40% das giftige Schwermetall Blei, ausserdem oft Antimon (reizend, event. Krebs erregend).



Wenn Kinder Glas einer kaputten Glühbirne in den Mund stecken, sind sie nicht gefährdet? :confused:
Die Wolfram-Glühwendel der Glühbirnen sollte man tunlichst auch nicht verschlucken:

"In einer neuen Studie sieht das Radiobiology Research Institute mit Sitz in Bethesda diese Befürchtung nun jedoch bestätigt. 92 Ratten wurden kleine Wolframstücke implantiert. Jedes Tier entwickelte nach einigen Monaten bösartige Tumore um das Wolfram, die Metastasen in der Lunge hervorbrachten."
http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfram#Sicherheitshinweise
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.497.053 von Seuchenvogel am 13.05.11 10:36:05So langsam wird es Albern!

Kinder können alles mögliche in den Mund stecken!

Schätze wenn den Eltern die Kinder entzogen würden, dann hätte wir einen Bauboom ohnegleichen! Irgendwo müssen die Heime ja herkommen!

Davon abgesehen ist die Energiesparleuchte nur eine "Brückentechnologie" Die Zukunft gehört den LED-Lampe...
Aus der realen Welt:

"An was vergiften sich die Kinder?

Kinder unter sechs Jahren vergifteten sich am häufigsten mit Drogerieprodukten, Medikamenten, Giftpflanzen und Genussmitteln. Ein "besonders ätzendes Problem" sind laut Bericht Grill- und Rohrreiniger. Zwar werden sie nur selten geschluckt, können aber durch Verätzungen zu lebenslangen Schluckbeschwerden führen. Zu lebensgefährlichen Lungenschäden könne es zudem durch Lampenpetroleum oder Grillanzünder kommen - nämlich wenn diese etwa durch Erbrechen in die Atemwege gelangen. Grillanzünder wird immer häufiger geschluckt.

Gern greifen Säuglinge und Kleinkinder auch zu Zigaretten, Tabak oder trinken Tabaksud, der durch Kippen in Gläsern mit Flüssigkeit entsteht. Bei jedem zehnten der rund 1000 Anrufe empfahl der Giftnotruf eine ärztliche Behandlung oder stationäre Aufnahme.

Auch Knopfbatterien werden vor allem von Kindern verschluckt. Gefährlich werde es, wenn die Batterie in der Speiseröhre stecken bleibe. Dort könne das Gewebe zerstört werden, heißt es im Bericht. Die Experten raten daher konsequent zum Röntgen.

Leuchtende Knicklichter waren lange Jahre nur Anglern bekannt, erfreuen sich zunehmend aber auch als Partygag großer Beliebtheit. "Kinder und Jugendliche nehmen diese leuchtenden kleinen Wunder gern in den Mund, um wie kleine Monster zu leuchten", heißt es im Bericht. Häufig werden die Lichter jedoch zerbissen und ätzende Chemikalien geschluckt."

http://eltern.t-online.de/vergiftungen-wenn-kinder-batterien…
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.497.823 von Doppelvize am 13.05.11 12:01:33Davon abgesehen ist die Energiesparleuchte nur eine "Brückentechnologie" Die Zukunft gehört den LED-Lampe...

Es gibt inzwischen superhelle LED's mit Reflektoren, die schädliche Blendwirkung haben wenn man direkt reinschaut! Die Lichtfarbe spielt dabei überhaupt keine Rolle. Es gibt Laser, deren Wellenlänge ausserhalb des sichtbaren Lichtes ist. Wenn Du da reinschaust, bist Du blind!

Na dann, prost Mahlzeit !
Energiespar-Licht kann krank machen!
Der Lichttherapeut und Humanmediziner Alexander Wunsch warnt seit Jahren vor den Gefahren der Quecksilber-Emissionen, wie sie Energiesparlampen, LCD-Fernseher und Computerbildschirme abgeben. Im Interview erklärt er, auf welch vielfältige Weise uns diese Fluoreszenzleuchten Schaden zufügen.


Von Benjamin Seiler


Verschiedene neue Studien legen einen Zusammenhang zwischen Kunstlicht in der Nacht und hormonabhängigen Krankheiten, vor allem Krebs, nahe. Die jüngste stammt aus Israel und fand sogar in der internationalen Presse Erwähnung. Sind die Resultate tatsächlich so überraschend?

Alexander Wunsch: "Überraschend ist höchstens, daß diese Studie ein markant gestiegenes Prostatakrebsrisiko bei Männern – und vorher schon ein erhöhtes Brustkrebsrisiko bei Frauen – festgestellt hat, obwohl man darin nur die Außenbeleuchtung erfaßte. Den Beleuchtungspegel in Innenräumen, der uns ja viel stärker betrifft, wurde dabei gar nicht erst berücksichtigt. Die von Ihnen erwähnte Studie ist bloß die Spitze des Eisbergs. Seit zwei Jahrzehnten werden fast jährlich neue Untersuchungen vorgelegt, die in die gleiche Richtung weisen."

In der Öffentlichkeit hört man nicht viel darüber.

"Man sieht eben nur, was man kennt. Oder anders ausgedrückt: Man erkennt nur, was man weiß. Die Konsequenz aus der Erkenntnis, daß der falsche Gebrauch von Kunstlicht gravierende Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben kann, müßte natürlich die Frage sein, ob die Entwicklung hin zu einer 24-Stunden-Gesellschaft überhaupt wünschenswert ist. Muß ich beispielsweise nachts um drei tatsächlich an der Tankstelle nicht nur mein Auto betanken, sondern auch noch im Shop Lebensmittel einkaufen können?

Wir nehmen die Bequemlichkeiten einer industrialisierten Welt gerne in Anspruch, doch stehen sie häufig im Widerspruch zu einer natürlichen und gesunden Lebensweise. Welche Entscheidung wir in diesem Dilemma fällen, bleibt dem Verstand überlassen. Krebs und die meisten anderen Zivilisationskrankheiten sind deshalb so gefährlich, weil man nicht spürt, wie sich die Krankheit langsam entwickelt. Es fehlen rechtzeitige Warnsignale des Körpers. Bluthochdruck tut eben nicht weh. Hier muß der Verstand jene Rolle übernehmen, die sonst der Schmerz übernimmt."

Sollte man also wieder mit den Hühnern ins Bett gehen und aufstehen, wie ein altes Bauernsprichwort rät?

"Sich dem durch die Jahreszeiten vorgegebenen äußeren Rhythmus anzupassen, ist sicherlich die gesündeste Lebensform. Doch ohne Kunstlichtquellen kommen wir heute nicht aus. Das war früher nicht immer so. Ich besitze ein Buch über die Wirkung von Licht auf den menschlichen Körper, das 1799 publiziert wurde. Der Verfasser, ein Arzt, beklagte damals schon, daß die Verwendung von Kunstlicht zu einer Abkoppelung von den natürlichen Rhythmen führe und zudem krank machen könne. Dabei verfügte man damals nur über Kienspan, Kerze und allenfalls Gas als Lichtquelle. Im Gegensatz zu modernen Leuchtstofflampen besitzt eine natürliche Flamme selbstlimitierenden Charakter."

Was meinen Sie damit?

"Stellen Sie sich vor, Sie hätten im 18. Jahrhundert versucht, einen Raum so stark zu erhellen, wie das heute problemlos mit dem Kippen eines Lichtschalters möglich ist. Es wäre Ihnen sehr schnell viel zu heiß geworden und Sie hätten Kopfschmerzen bekommen. Das war ja das Problem in den damaligen Theatern: Wegen der brennenden Lichtquellen litten viele Besucher schnell unter Kopfweh oder Atemwegsbeschwerden. „Natürliches“ Kunstlicht, zu dem ich neben der Kerze auch Gaslicht und die Glühlampe zähle, folgt einer natürlichen Strahlungskurve, der sogenannten Schwarzkörperkurve. Alle diese Lichtquellen werden ab einer gewissen Helligkeit unangenehm, sei es durch die übermäßige Entwicklung von Rauch und Hitze, oder durch den Verbrauch von Sauerstoff. Hier erhalten wir über körperliches Unwohlsein klare Signale, daß ein gewisser Pegel überschritten wird.

Beim modernen hormonaktiven Kunstlicht spielen jedoch zwei verschiedene Faktoren eine Rolle. Es geht nicht nur um die Helligkeit, sondern auch um den Blaulichtgehalt. Sämtliche glühenden oder brennenden Lichtquellen – also auch die Glühlampe – haben einen vergleichsweise niedrigen bis sehr niedrigen Blaulichtanteil"
Blaues Licht macht blind

Das rötliche Glühlampen- und das bläuliche Flachbildschirmlicht haben ganz unterschiedliche Spektren: Glühlicht (oben), Sparlampe (Mitte), Sonnenlicht (unten). Das disharmonische Spektrum einer Entladungslampe zeigt deutlich die Quecksilber-Signatur (linke Zacke).

• Energiesparlampen und ganz allgemein Fluoreszenzlampen strahlen ein Licht mit viel zu hohem kurzwelligem Blauanteil aus. Das stört nicht nur unser Hormonsystem, sondern verbrennt das Auge. „In einer Vielzahl von Zellversuchen wurde festgestellt, daß blaues Licht die Rezeptorzellen der Netzhaut oxidativ schädigt und die Entwicklung der altersbedingten Makuladegeneration (AMD) vorantreiben kann“, erläutert Lichtbiologe Alexander Wunsch. Diese bislang unheilbare Augenerkrankung führt zu einer fortschreitenden Zerstörung der Stelle des schärfsten Sehens (die sogenannte Makula lutea,auch „gelber Fleck“ genannt) und endet meist mit Erblindung. Mit 50 Prozent ist die AMD in Deutschland die häufigste Ursache für erworbene Blindheit. Jeder dritte untersuchte Mensch über 65 Jahren zeigt heute bereits erste Anzeichen der Makuladegeneration.

In der Makula lutea gibt es nur sehr wenige Rezeptoren für kurzwelliges Licht. Dieses wird dort durch das namensgebende gelbe Pigment Lutein herausgefiltert, welches die Stelle des schärfsten Sehens auf diese Weise schützt. Mit aggressivem Blau übersättigtes Kunstlicht strapaziert nun das Filterpigment im Auge über die Maßen und führt zum Absterben der Sinneszellen. Eine schleichende Erblindung setzt ein.

Bei Ratten geht das recht schnell. Im Tierversuch bestrahlte man die kleinen Nager mit gebräuchlichem Fluoreszenzlicht, wobei sich bereits nach vier Tagen eine Schädigung der Netzhaut zeigte. Nach dreißig Tagen waren die Netzhäute der Tiere irreversibel geschädigt.

„Für die Netzhaut ist blaues Licht gefährlicher als UV-Strahlung, da die ultravioletten Anteile bereits in den vorderen Augenabschnitten wie Hornhaut und Linse herausgefiltert werden“, führt Alexander Wunsch aus. „Sichtbares kurzwelliges Licht hingegen dringt ungehindert bis zur Netzhaut vor und erzeugt dort oxidativen Streß.“

Weil die Makula lutea als Stelle des schärfsten Sehens vorwiegend Rezeptoren für grünes und vor allem rotes Licht enthält, erschwert das kurzwellige Blau scharfes Sehen. Intensives Blau kommt in der Natur als Farbe entsprechend selten vor. Himmel und Wasser weisen denn auch fast immer eine stark abgemilderte Farbintensität auf. Zudem muß das Auge nicht fokussieren, wenn wir diese beiden weiten Flächen anschauen.

Heilendes Nahinfrarotlicht: Mit geschlossenen Lidern in die Sonne blicken ist erholsam für die Augen..

Aus diesem Grund erleichtert das traditionelle Glühlicht scharfes, kontrastreiches Sehen und schont durch den niedrigen Anteil an kurzwelliger Strahlung das Auge. Professor Karl Albert Fischer, Leiter des österreichischen Instituts für Licht und Farbe, meint sogar: „Das warme Licht der Glühlampe, das dem Sonnenlicht in vielen Punkten ähnlich ist, kann neuesten Forschungen zufolge die Netzhaut pflegen.“
Hunderte wissenschaftlicher Studien belegen nämlich, daß langwelliges Nahinfrarotlicht, welches die Glühlampe in hohem Maß abstrahlt, ganz eindeutig die Widerstandskraft und Selbstheilung in den Sinneszellen stärkt.

Ein wichtiger Grund für die Entstehung hormonabhängiger Erkrankungen ist ja die Unterdrückung des Hormons Melatonin im Körper. Blaulicht spielt hierbei die wichtigste Rolle. Warum ist Melatonin so wichtig?

"Ende 2008 sind in Japan zwei Studien erschienen, an denen je 30’000 Männer und Frauen teilnahmen. Die Wissenschaftler kamen dabei zu dem Schluß, daß sich die Menschen noch vor hundert Jahren neun bis zehn Stunden pro Tag in der Dunkelheit aufhielten, wobei das Dunkelhormon Melatonin produziert werden konnte. Heute sind es noch sechs bis sieben Stunden. Weniger Melatonin bedeutet zum Beispiel weniger Schutz vor freien Radikalen, also ein höheres Risiko, vor allem an Dickdarmkrebs, Prostatakrebs oder Brustkrebs zu erkranken."

Weil sich der Körper nicht mehr lange genug entspannen kann?

"Das Melatonin hat verschiedene Aufgaben. Beim Fötus, der im Mutterleib ja kein Licht über das Auge empfängt, synchronisiert das mütterliche Melatonin dessen Organuhren. Der Mensch besitzt eine zentrale Uhr im Zwischenhirn, welche den circadianen Rhythmus von ungefähr 24 Stunden erzeugt und über das Nervensystem an den Körper weiterleitet. Diese Hauptuhr ist über den sogenannten retino-hypothalamischen Trakt mit der Netzhaut des Auges verbunden, erhält also ihre Synchronisationssignale über das Licht, welches ins Auge fällt.

Das Melatonin wiederum koordiniert die Uhren der verschiedenen Organe. Jedes Organ hat nämlich auch seinen Takt, und idealerweise laufen alle Organuhren wie Bahnhofs-Uhren mit der Zentraluhr im Zwischenhirn synchron. Das ist eine der Aufgaben von Melatonin.

Tagsüber sind wir motorisch aktiv und verbrauchen mehr Energie, nachts spielt die Erholung eine wichtige Rolle. Das Melatonin ermöglicht Regeneration auf verschiedensten Ebenen, bis hinein in die Mitochondrien der Zellen.

Deshalb ersetzt man in Altenheimen die Leuchtstofflampen für die Nachtbeleuchtung vermehrt durch gelbe LED-Lichter, weil diese den Schlaf weniger stören. Das ist gerade bei älteren Menschen, deren circadiane Rhythmen verflachen, besonders wichtig."
Kurz und bündig

• Fluoreszenzlicht aus Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren, aber auch aus Flachbildschirmen von Computern und LCD-/LED-Fernsehern strahlen einen viel zu hohen Anteil an blauem Licht aus (deshalb fühlen sie sich so „kalt“ an).

• Blaulicht am Abend und in der Nacht stört den Hormonhaushalt, weil es die Produktion des Dunkelhormons Melatonin unterdrückt. Das kann nicht nur zu Schlafproblemen führen, sondern auch hormonbedingte Krankheiten begünstigen, zum Beispiel auch Krebs, wie diverse Studien belegen.

• Zuviel blaues Licht verbrennt gewisse Sinneszellen im Auge und vermindert die natürliche Regenerationsfähigkeit der Netzhaut.

• Energiesparlampen, Computermonitore und LCD-Fernseher geben zudem ein sogenanntes Quecksilberlicht ab, das eine intensive Energiespitze bei 436 Nanometern enthält. Genau diese Wellenlänge kann zellschädigende Stoffe im Körper freisetzen (besonders im Auge). Quecksilberlicht verstärkt zudem die toxische Wirkung des im Körper vorhandenen Quecksilbers. Mögliche Vergiftungserscheinungen werden auf diese Weise verschlimmert.
Was tun?

• Um sich vor schädlichem Fluoreszenzlicht zu schützen, kann man farbig getönte Spezialbrillen tragen, welche das Blaulicht und die gefährliche Quecksilbersignatur von 436 Nanometern herausfiltern. Diese eignen sich auch sehr gut für die Arbeit am Computer. Solche nach wissenschaftlichen Kriterien entwickelte Filterbrillen können Sie im ZeitenSchrift-Markt bestellen!

• In der eigenen Wohnung, im privaten Büro, sollte man auf Fluoreszenzlicht jeglicher Art verzichten und ausschliesslich Glühlampen verwenden.

• Aufklärung tut Not: Informieren Sie Nachbarn, Arbeitskollegen, Bekannte und Freunde. Machen Sie bei Behörden und Politikern Druck. Fakten gibt es mittlerweile mehr als genug. Viele Informationen finden Sie auf der Internetseite des Lichtforschers Alexander Wunsch: www.lichtbiologie.de
Auch sein Blog bietet interessante Artikel zum Thema.
Dort gibt es auch eine Online-Petition für den Erhalt der Glühlampe.

(…)

Nachfolgend geht der Lichtbiologe Alexander Wunsch ausführlich auf die sogenannte Quecksilber-Resonanz ein: Das Licht aus Quecksilberdampf-Entladungslampen (dazu gehören sämtliche Energiesparlampen, LCD-Flachbildschirme und die meisten Leuchtstofflampen) verstärkt die giftige Wirkung des Schwermetalls Quecksilber in unserem Körper. Alexander Wunsch erklärt zudem, weshalb die LED-Technik vorläufig keine Alternative zum Quecksilberlicht ist, da sie andere Gesundheitsgefahren aufweist. Glücklicherweise gibt es die gesunde, energiesparende Kunstlicht-Lösung bereits: Der Lichtbiologe stellt sie detailliert vor. Und er beantwortet die Frage, weshalb sowohl Gesundheitsbehörden wie auch die Lichtindustrie gegenüber den Gefahren eines falschen Kunstlichts buchstäblich blind sind.

Sie finden das vollständige Gespräch mit Alexander Wunsch in unserer Druckausgabe Nr. 62.

Quelle
http://www.zeitenschrift.com/magazin/62_blaues_quecksilberli…
Irre Glühbirne brennt seit 110 Jahren

San Francisco - Sie brennt und brennt und brennt - und das fast ununterbrochen seit 110 Jahren. Grund genug, um die langlebigste Glühbirne der Welt an ihrem Geburtstag hochleben zu lassen.
Der ehemalige Feuerwehr-Chef Lynn Owens, der jetzt im Ruhestand ist, zeigt auf eine Glühbirne, die seit 110 Jahren in der Feuerwehrwache im kalifornischen Livermore brennt.

Für die “Centennial Bulb“, die Jahrhundertbirne, die in der Feuerwache Nr. 6 im kalifornischen Livermore hängt, richtet der Ort an diesem Samstag eine große Birthday-Party aus. Mit Kuchen, Paraden, Ansprachen und Blasmusik.

Welche Birne hat schon eine eigene Facebookseite und wird von einer Webcam bewacht, die rund um die Uhr den Beweis für ihre leuchtende Ausdauer liefert? “Und im Gästebuch stehen Besucher aus Deutschland, China, Japan, Russland, England, von überall her“, strahlt der pensionierte Feuerwehrchef Lynn Owens (67), der 30 Jahre lang im Licht der Touristenattraktion Dienst tat. Als “Sprecher“ der Jahrhundertbirne weiß Owens auf alle Fragen eine Antwort, nur auf eine nicht: “Warum brennt sie länger als alle anderen? Das ist das Rätsel, das niemand lösen kann“, sagt Owens. Zig Experten hätten sich damit beschäftigt, doch keiner habe den letzen Beweis erbracht. “Niemand schaltet sie an und aus, vielleicht hält sie deshalb solange durch“, mutmaßt der Feuerwehrmann.

Die Glühbirne wird streng beaufsichtigt. Sie hängt gut fünf Meter über dem Boden der Feuerwache, der kleine Knipsschalter am Sockel der nackten Glühbirne ist außer Reichweite. Sie wurde in den 1890er Jahren von der Shelby Electrics Company in Ohio hergestellt. Der Besitzer eines Energiekonzerns in Livermore schenkte das mundgeblasene Stück der örtlichen Feuerwehr, die damals noch mit Kerosinlampen hantierte. Um nachts nicht völlig im Dunkeln zu stehen, sollte die Glühbirne ständig ein wenig Licht spenden. “Sie war als Nachtlampe gedacht, die dem Raum einen kleinen, warmen Schimmer geben sollte“, erklärt Owens.

Mit einem Kohleglühfaden und nur vier Watt Stärke strahlt sie unermüdlich ein sanftes, bernsteingelbes Licht aus. Ob Tag oder Nacht, niemand stellte sie ab. Berühmt wurde sie erst 1972, als ein Zeitungsreporter ihrer Langlebigkeit nachging und das Guinness Buch der Rekorde sie zur ältesten brennenden Birne der Welt kürte.

Der Raum, in dem die Glühbirne brennt. Der wahre Test kam 1976 beim Umzug in eine neue Feuerwache. Auf Schaumstoff gebettet, mit Polizeischutz und Sirenengeheul wurden sie im Eiltempo an den neuen Ort gebracht und vorsichtig an der Decke aufgehängt. “Sie war höchstens sieben bis acht Minuten aus“, erzählt Owens. Ein leichter Schlag auf den alten Knipsschalter an der Fassung und schon brannte sie weiter, seither ohne Unterbrechung. Nicht einmal Stromausfälle könnten ihr etwas anhaben, sie ist an ein Notstromaggregat angeschlossen.

Die Glühbirne, die 1906 das große Erdbeben von San Francisco und zahlreiche Energiekrisen unbeschadet überstand, läuft nicht Gefahr, durch eine Energiesparlampe ersetzt zu werden. “Niemand darf sie mehr anfassen“, versichert Owens. “Und wenn sie einmal ausbrennt, dann wird sie Livermore nie verlassen“.

Zeichen von Altersschwäche gibt es keine, auch kein nervöses Zittern und Flackern vor dem 110. Geburtstag. “In dieser mobilen Gesellschaft, in der alles so schnell gehen muss, ist diese kleine Birne ein Symbol für Stabilität“, schwärmt Owens ganz nostalgisch. “Sie macht heute genau dasselbe, was sie schon vor 110 Jahren getan hat“.
Schöne Geschiche, und das warum liefert selbige gleich mit...

Mit einem Kohleglühfaden und nur vier Watt Stärke und an und aus geht sie auch nicht. Genau das bricht den normalen ja den Hals.

Habe mir grade in der Küche eine Leiste mit zwei LED Lampen angebracht. Je 2,5 Watt.... Kann ich ohne schlechtes Gewissen mal brennen lassen. Bin überrascht wie hell die Dinger sind....
Ab 1. September werden keine 60 Watt-Birnen mehr verkauft.
Deckt euch jetzt noch ein !
Das Märchen der LED
10 Gründe die dagegen sprechen!





1. Laut EU gelten LED's als Sondermüll


2. Es gibt keinen Dimmer für LED's zu kaufen

3. LED's haben kein Vollspektrum wie Glüh- oder Halogenlampen

4 Das Spektrum einer LED ist im Vergleich zur konventionellen Glühlampe minderwertig

5. Die in den Halbleitern verwendeten Stoffe Galliumnitrid und Galliumphosphid sind als 'reizend' definiert

6. Sehr geringe Helligkeit (viel geringer als bei einer Glühlampe)

7. Sehr teuer

8. Sehr schlechte Lichtausbeute (bereits nach drei Monaten ist nur ein Sechtsel der Leistung vorhanden )

9. Augenschäden durch Hochleistungs-LED's (v. a. blaue und weiße LEDs)

10. Ungeeignet für Außenbeleuchtung, v. a. Ampeln, da der Schnee haften bleibt und nicht schmilzt
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Energiesparlampen Preis-Explosion! 20 bis 25 Prozent rauf

Den extremen Preisanstieg bei seltenen Mineralien bekommen Kunden bald beim Einkauf von Energiesparlampen zu spüren.

Im Durchschnitt habe Osram die Preise für Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen um 20 bis 25 Prozent angehoben, sagte Osram-Vorstand Martin Goetzeler der „Financial Times Deutschland“.

Die Preiserhöhung des Herstellers gelte ab dem 1. September.

Am 1. Oktober zieht nach Informationen der Zeitung der niederländische Weltmarktführer Philips mit Preiserhöhungen nach.

Grund für die Kostenexplosion ist dem Bericht zufolge vor allem Chinas restriktive Exportpolitik.

Das Land kontrolliere mehr als 90 Prozent der Abbaugebiete für die sogenannten seltenen Erden, die auch für die Produktion von Mobiltelefonen und Computern benötigt werden.

Bei der Produktion von Leuchtmitteln werden dem Bericht zufolge die Metalle Europium, Terbium und Yttrium verarbeitet.
Rekord-Glühbirne
Das ewige Licht von Livermore


Älteste Glühbirne der Welt


Sie brennt und brennt und brennt: Seit 1901 leuchtet diese Glühbirne in der Feuerwache im kalifornischen Livermore. Damit ist die kleine Leuchte die am längsten brennende Glühbirne und wurde weltweit zu einer kleinen Berühmtheit. Dieses Foto wurde 2006 aufgenommen.
Info

Vor 110 Jahren machte in Livermore jemand das Licht an - und bis heute ist es nicht ausgegangen. In der Feuerwehrstation des amerikanischen Westküstenstädtchens hängt die älteste, noch brennende Glühbirne der Welt. Die Rekordlampe machte Livermore berühmt - und wird dort wie ein Schatz gehütet. Von Karin Seethaler

In Livermore, 70 Kilometer vor San Francisco, hat man lange auf diesen Tag gewartet. Genauer gesagt, seit dem 8. Juni 2001. Damals, vor zehn Jahren, fand in der Feuerwehrstation 6 des 80.000-Einwohner-Städtchens das letzte, große Jubiläumsfest statt. Eine gelungene Party mit mehreren hundert Gästen, verschiedenen Live-Bands, Kuchen, Drinks und Barbecue. Ein Riesending, sogar in Neuseeland wurde darüber berichtet.

Und nun ist es wieder soweit. Wieder hat sich die Garage der Feuerwache mit Gästen gefüllt. Ein Team von "Patch News" ist da und filmt. Die Kamera wandert langsam über die versammelte Festgemeinde, eine Gruppe Pfadfinder in Uniform, Lynn Owens, den pensionierten Fire Chief, in historischem Kostüm. Neben ihm, auf einer kleinen, improvisierten Bühne, steht die TV-Moderatorin Juliette Goodrich von Channel 5 und streicht sich die blonden Haare aus der Stirn: "Fertig?", ruft sie ins Mikrofon. Und dann fängt der ganze, vollbesetzte Saal an zu singen: "Happy Birthday to you" - bis der Gesang in Lachen, Klatschen und bunten Ballons untergeht.

Das Geburtstagskind selbst baumelt einsam in fünf Metern Höhe, knapp unter der Feuerwehrhausdecke an einem dünnen Kabel und leuchtet bescheiden. Zwischen einem Gewirr von schwarzen Rohren und Neonlampen ist es kaum auszumachen. Doch es leuchtet, beharrlich und mit erstaunlicher Ausdauer, seit stolzen 110 Jahren: Livermores "Centennial Light" und Attraktion Nummer Eins - die älteste, brennende Glühbirne der Welt.

"Diese Glühbirne wurde nie abgeschaltet"

Livermore liebt seine "Light Bulb", daran besteht kein Zweifel: Steve Bunn liebt sie, der ihr vor ein paar Jahren eine eigene Website eingerichtet hat, oder Dick Jones, der zu ihrem offiziellen Fotografen ernannt wurde. Und natürlich auch Mike Dunstan, der Journalist und "Glühbirnen-Historiker" mit dem die ganze Sache losging. Schließlich war er es, der vor vierzig Jahren auf die Sensationsbirne aufmerksam gemacht hatte.

1972 war das gewesen. Damals, als junger Reporter bei der Lokalzeitung "Livermore Herald & News", hatte Dunstan den Feuerwehrhauptmann der Stadt, Jack Baird, interviewt. Dabei berichtete dieser auch von den Gerüchten rund um das Notlicht, das in seiner Feuerwache in Betrieb sei. Bereits 1901, so erzählte man sich, sei es von Dennis Bernal, dem Besitzer des örtlichen Elektrizitätswerks, gespendet worden. "Diese Glühbirne wurde nie abgeschaltet", erklärte Baird, "außer während einer Woche in den Dreißigern als die Station renoviert wurde und bei einigen Stromausfällen."

Keine schlechte Story, fand Mike Dunstan. Aber ließ sich die Spur einer einzelnen Glühbirne wirklich so weit zurückverfolgen? Dunstan beschloss, es zu probieren. Bei seiner Recherche geriet er irgendwann auch an Zylpha Bernal Beck, die Tochter von Dennis Bernal. Ja, erklärte die damals 88jährige, ihr Vater habe dem Livermore Fire Department diese Glühbirne vor langer Zeit geschenkt, und zwar am 8. Juni 1901. Da hatte man das Licht eingeschaltet.

Weltweites Echo auf ein Licht

Mike Dunstan witterte allmählich einen echten Coup. Mit Mrs. Becks Aussage auf dem Papier wandte sich der Journalist zunächst an den Herausgeber des Guinessbuchs der Rekorde und bat ihn, die Angelegenheit zu prüfen. Erst als dieser ankündigte, er werde das Feuerwehrhauslicht in Livermore in die nächste Ausgabe des Rekordbuches aufnehmen, ließ Dunstan die Bombe platzen: "Glühbirne könnte älteste der Erde sein", titelte der "Livermore Herald".

"Die Geschichte löste weltweites Echo aus", erinnerte sich der Journalist später. Zeitungen und Nachrichtensender, auch außerhalb der USA, griffen die Sache auf. Praktisch über Nacht wurde Livermore ein Ort, an dem Geschichte geschrieben wurde. Eine neue Erfahrung in einer Stadt, die man bisher - wenn überhaupt - nur in Zusammenhang mit den "Lawrence Livermore Laboratories" wahrgenommen hatte, einem ausgedehnten Forschungsareal am Stadtrand, wo seit 1952 für die Entwicklung von Kernwaffen geforscht wurde. Nun hatte sich die Perspektive plötzlich geändert: Aus der Stadt mit der Atombombe war die Stadt mit der Glühbirne geworden.

Plötzlich wuchs auch die Wertschätzung für den fragilen Glaskolben. Die Feuerwehrleute von Station 6, die die Glühbirne früher oft als Glücksbringer berührt hatten, bevor sie zu Einsätzen fuhren, ließen solche Spielchen nun sein. Bald wagte niemand mehr, das Licht auch nur zu berühren.

"Alle hielten den Atem an"

Das letzte Mal, dass jemand die Glühbirne anfasste, so erzählt man sich heute in Livermore, war 1976, als die Feuerwehr vom Stadtzentrum an ihren heutigen Standort in der East Avenue wechselte. Vorsichtig packte man sie in einen Spezialbehälter aus Styropor, schnallte sie auf dem Vordersitz eines Pick-Up fest und kutschierte sie mit Polizeieskorte zu ihrem neuen Domizil - um dort eine echte Schrecksekunde zu erleben. Als der städtische Elektriker die Birne anschloss, blieb es erst mal zappenduster. "Alle hielten den Atem an", erinnerte sich Lynn Owens, der damalige Feuerwehrhauptmann, später an den kritischen Moment, "aber das verdammte Licht wollte nicht angehen." Erst als man ihm einen leichten Stoß versetzte, begann es wieder zu leuchten.

Seitdem brennt die Livermore Glühbirne durchgehend seit 40 Jahren. Und verstaubt, weil niemand ihr mehr zu nahe kommen will. Niemand will schuld sein, wenn das Jahrhundertlicht den Geist aufgibt. Doch danach sieht es nicht aus. Zwar schafft das kleine Licht inzwischen nur noch 4 Watt, doch es scheint und scheint und je länger es das tut, desto mehr steigt auch die Zahl derer, die sich fragen: Wie ist das möglich?

Diese Frage stellte man schließlich auch der Physikerin Dr. Deborah Katz von der U.S. Naval Academy in Annapolis, die 2008 hinzugezogen wurde, um das Rätsel zu ergründen. An einer alten Glühbirne, die der aus Livermore ähnlich war, vollzog sie ihre Untersuchungen. Sie testete den Glühdraht im Teilchenbeschleuniger und kam zu einem wichtigen Schluss: Der Draht sei wesentlich dicker als bei modernen Leuchtmitteln. Außerdem bestehe er vermutlich aus Karbon, einem Halbleitermaterial, dessen elektrische Leitfähigkeit sich verbessere, wenn die Temperatur steige - anders als bei gewöhnlichen Glühbirnen.

Eine Webcam sendet alle zehn Sekunden ein Bild

Wahrscheinlich, so das Fazit, handle es sich um ein Modell, das ein gewisser Prof. Adolphe Chaillet, ein französischer Immigrant, im Jahr 1897 entworfen und gemeinsam mit der "Shelby Electric Company" in Ohio entwickelt habe. Die Qualität dieser Produktion sei damals um einiges höher gewesen als die der Konkurrenz von Thomas Edisons "General Electric Company". Allerdings war auch der Produktionsaufwand größer. Letztlich habe sich deshalb die minderwertigere aber einfacher zu erzeugende Edison-Glühbirne durchgesetzt

Trotzdem: In Wirklichkeit weiß eigentlich niemand so genau, wie es möglich ist, dass die Livermore Glühbirne auch nach 110 Jahren immer noch leuchtet. Und viele wollen es auch gar nicht so genau wissen, ist es doch gerade diese unerklärliche Hartnäckigkeit, die in den Menschen eine Saite zum Klingen bringt. Inzwischen hat sich eine regelrechte Fangemeinde gebildet. Bücher wurden über die Glühbirne geschrieben, Artikel, sogar ein Team aus Hollywood reiste kürzlich an und drehte eine abendfüllende Dokumentation. "A century of light" heißt der Film.

Indessen tut man in Livermore alles, damit die Jahrhundertglühbirne noch lange weiter brennen möge. Seit dem Umzug 1976 hängt sie an einer eigenen Stromquelle, um sie vor eventuellen Stromausfällen zu schützen. Eine Webcam sendet alle zehn Sekunden ein Bild der Birne in die Welt - damit auch die internationale Anhängergemeinde sich laufend von ihrem Wohlergehen überzeugen kann.

Was passiert, wenn das Licht in Livermore einmal doch ausgeht, ist unklar. Doch im Augenblick will an diesen Tag ohnehin niemand wirklich denken. Irgendwie hat man sich doch sehr daran gewöhnt, die Stadt mit der Glühbirne zu sein.


Wenn es eine Glühbirne schafft, 110 Jahre zu leben, warum sollte es nicht möglich sein, eine Glühbirne zu entwickeln, die doppelt so energieefizient ist ?
Diese Glühbirne müßte nur 10 Prozent der Energie in Licht umwandeln.
Ich wette, diese Glühbirne gibt es bereits, wird aber von der Energiesparlampen-Mafia totgeschwiegen.
Abschaffung der Glühbirne 2012
... alles bloß ein hektischer Rechenfehler?


Zum endgültigen Abschied der Glühbirne in diesem Jahr haben die Autoren Thomas Worm und Claudia Karstedt die Entstehungsgeschichte des Verbots recherchiert. Ab September 2012 gehört die Glühbirne als "Leuchtmittel" definitiv zur Geschichte, die letzten Glühbirnen (mit mehr als 10 W Leistung) werden aus den Verkaufsregalen verschwinden, so will es die EU Energieverordnung 244/2009. In ihrem Buch "Lügendes Licht. Die dunklen Seiten der Energiesparlampe" kommen Worm und Karstedt zu dem Ergebnis, das Verbot beruhe auf hektischer Gruppendynamik der EU-Bürokratie und fehlerhaften, weil rudimentären Öko- und Energiebilanzen, auf deren Grundlage das Verbot durch die Gremien gewinkt worden sei.

Telepolis zitierte damals den Europaabgeordneten Peter Liese, der das Abstimmungsverhalten mit den Worten beschrieb: "...es passiert leider ... dass man Vorschlägen zustimmt, ohne sich überhaupt der Tragweite bewusst zu sein". Außerdem habe eine Art Zugzwang geherrscht, denn selbst das wegen seines hohen Pro-Kopf-Energieverbrauchs und der überwiegenden Nutzung von Kohle zur Stromerzeugung als "Klimasünder" abgestempelte Australien hatte gerade ein (Alibi-)Glühlampenverbot bekommen. Dem habe man nicht nachstehen wollen. Worm und Karstedt kritisieren, dass die Mitglieder des Umweltausschusses der EU als Entscheidungsgrundlage für das Glühlampenverbot weder den gesamten Lebenszyklus der zu vergleichenden Leuchten, noch deren Klimawirkung unter Berücksichtigung unterschiedlicher und sich ändernder Strommixe beurteilen konnten, da die ihnen vorgelegten Ökobilanzen umfassende Fragestellungen nicht berücksichtigten.

Statt dessen sei ohne Betrachtung der Randbedingungen die Energieersparnis der Energiesparlampen pauschal auf 80 Prozent gegenüber der Glühbirne beziffert worden. Inzwischen gehe selbst die EU-Energiekommission davon aus, dass das Energiesparpotenzial der Energiesparlampe unter realen Bedingungen bei höchstens einem Viertel liegt. Eingehandelt habe man sich dafür neben der schlechteren Produktbilanz auch das Problem der Wiedereinführung des Quecksilbers in die Massenelektronik. Je Energiesparlampe sind das 3 bis 5 Milligramm Quecksilber, weshalb sie auch nicht in den Hausmüll oder Glascontainer gehören. Wie die TAZ berichtet, hätten Untersuchungen in Schweden, Norwegen und Finnland ergeben, dass die Hälfte der Energiesparlampen eben dort landet.

Die schwedische Umweltministerin Lena Ek will nun bis März zusammen mit den Herstellern eine Lösung finden. Im Gespräch sind Pfandsysteme, die Rücklaufquote soll mindestens auf vergleichbare Anteile wie bei Getränkeverpackungen steigen (in Schweden rund 87 Prozent). Eine norwegische Firma hat bereits einen Lampenpfandautomaten entwickelt, der im Prinzip wie bei Getränkedosen funktioniert, allerdings ohne die Lampen zu zerquetschen.

Matthias Brake
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.048.380 von Seuchenvogel am 06.09.11 11:16:38Ich wette, diese Glühbirne gibt es bereits, wird aber von der Energiesparlampen-Mafia totgeschwiegen.

Auf jeden Fall. Da steckt glasklar eine Verschwörung dahinter:eek:

Sag mal, von Wirtschaft verstehst du nicht viel oder?


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