Stinag Substanz und stille Reserven - 500 Beiträge pro Seite

eröffnet am 30.09.09 12:32:15 von
neuester Beitrag 10.11.20 16:38:07 von

ISIN: DE0007318008 | WKN: 731800 | Symbol: STG
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Stuttgart
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30.09.09 12:32:15
Heute empfohlen im Effectenspiegel.
Substanz im dreistelligen Millionenbereich ueber MK
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01.10.09 11:55:58
So-weiter aufwaerts gehts.
Wenn heute die ES Leser kaufen sehen wir bald die 25.....
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02.10.09 10:55:25
Schoener Umsatz (1000er Block),schoener Chart und bald werden wir deutlichueber die 20 Euro Marke gehen.
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02.10.09 16:34:25
Da wird in 1000er bloecken weitergekauft.
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14.12.09 22:31:23
Hab die Befürchtung, dass sie sich mit ihren Beteiligungen in Sachen Windkraft in die Nesseln gesetzt haben. In diesem Bereich hat das Management bisher ja keine Erfahrungen vorweisen können. Das Werk in Duisburg mit der Antriebstechnik schreibt ja auch gleich von Anfang an Verluste. Und die Gesellschaft die für die Erstellung der Windparks zuständig ist, ist ja auch ohne Erfahrung und wurde einfach so neu gegründet. Bin sehr skeptisch. Schuster bleib bei deinen Leisten.
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04.02.10 21:53:27
Eine Substanzperle über die leider gar nichts berichtet wird.
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10.02.10 00:26:31
Frage mich warum dieses substanzstarke Unternehmen so links liegen gelassen wird, zumal die Windparks sich anscheinend gut angehen.

Zwischenmitteilung nach § 37x Abs.1 WpHG über
die Geschäftsentwicklung Juli bis September 2009
Geschäftsverlauf bei der STINAG AG und im Konzern entspricht den Erwartungen.
Weitere Optimierung des Immobilienbestands.
Erster Windpark der Eurocape-Gruppe geht Anfang 2010 planmäßig in Betrieb.
Errichtung des Windparks und Herstellung der erforderlichen Windkraftanlagen
vorläufig mit Eigenkapital finanziert, nachdem die Bankenkrise Projektfinanzierungen
weiter erschwert.
STINAG Stuttgart Invest AG
Wie in den Quartalen zuvor entspricht der holdingtypische Geschäftsverlauf der STINAG AG
auch im dritten Quartal 2009 den Erwartungen. Außerordentliche Ergebniseffekte waren
nicht zu verzeichnen.
Die von der STINAG AG direkt gehaltenen Beteiligungen an der eviag AG (27,5 %) sowie an
der Eurocape New Energy Ltd. (50 %) sind auf die neu gegründete hundertprozentige
Tochtergesellschaft, die STINAG New Energy GmbH & Co. KG, übertragen. Damit ist die
verfolgte Doppelstrategie im Bereich der erneuerbaren Energie, mit der Entwicklung, dem
Bau und dem Betrieb von Windparks zum einen und der Herstellung von Windkraftanlagen
zum anderen, auch gesellschaftsrechtlich umgesetzt.
STINAG Stuttgart Invest AG - Teilkonzern
Im Konzern zeigt die Geschäftsentwicklung in den Segmenten Immobilien, Finanzen und
Beteiligungen unverändert einen stabilen Geschäftsverlauf.
Immobilien
Mit Optimierung des Immobilienbestands sollen die Umsatz- und Ergebnisbeiträge stabilisiert
und verbessert werden. Zum einen stehen im Immobiliensegment der STINAG-Gruppe
Investitionen in Objekte, wie Geschäftshäuser mit Handel-, Büro und Gastronomieeinheiten,
an Topstandorten im Vordergrund, wie das jüngste Beispiel, der Erwerb des
Geschäftshauses „Königstraße 38“ in Stuttgart im ersten Halbjahr 2009, zeigt. Zum anderen
werden weitere einzelne Bestandsobjekte entwickelt.
Unternehmensbeteiligungen
Die im März 2009 erworbenen baugenehmigten Windparkprojekte in Frankreich über
insgesamt 24 MW sollen bis Ende des ersten Quartals 2010 realisiert werden. Der erste
Windpark mit 12 MW wird Anfang 2010 fertig gestellt und in Betrieb genommen sein. Die
Finanzkrise hat zusammen mit den internen organisatorischen Problemen einzelner Banken
Projektfinanzierungen bis vor kurzem nahezu unmöglich gemacht. Auch bei sehr guten und
sicheren Projekten war es auch Investoren mit bester Bonität kaum möglich eine vernünftige
Fremdkapitalfinanzierung zu bekommen. Aus diesem Grunde wurde dieses erste Projekt
ebenso wie die Herstellung der dazu erforderlichen Windkraftanlagen vollständig aus
Eigenkapital finanziert. Mit diesem Schritt wurde es ermöglicht, die Anlagen planmäßig ans
Netz zu bringen und finanzierungsbedingte Verzögerungen mit erheblichen
Einnahmeausfällen zu vermeiden. Diese Vorgehensweise bindet zwar zunächst mehr
Eigenmittel, führt aber auf der anderen Seite zu schnelleren und deutlich höheren
Rückflüssen über die Erlöse aus der Herstellung und dem Verkauf von Strom aus
Windkraftanlagen. Parallel zu Errichtung und Anschluss der Anlagen wird deren
Refinanzierung mit verschiedenen Banken vorangetrieben. Somit eröffnet sich die
Möglichkeit Eigenkapital für weitere Investitionen zu schaffen.
Trotz der unverändert schwierigen Situation im Bankensektor gibt es Signale dafür, dass
Kreditinstitute wieder Projektfinanzierungen ausreichen. Hier hilft insbesondere das vom
Bund angestoßene KfW- Finanzierungsprogramm für erneuerbare Energien. Viele
Kreditinstitute waren allerdings bisher trotz dieser vorhandenen Möglichkeiten nicht in der
Lage ihre Aufgabe zu erfüllen und diese Finanzierungen für Investoren zugänglich zu
machen.
Neben der Errichtung der ersten Windparks werden die Bestandsprojekte weiter entwickelt
und der Erwerb von Projektrechten vorangetrieben. Die gegenwärtige Marktsituation der
Windbranche, die insbesondere von der restriktiven Bankenfinanzierung von
Windparkprojekten als Auswirkung der Finanzmarktkrise beeinflusst ist, bietet nämlich gute
Möglichkeiten, attraktive Projekte zu günstigen Konditionen zu erwerben. Jüngste
Projektakquisitionen sind aus Rumänien mit rund 80 MW zu vermelden; hierbei handelt es
sich um zwei Teilprojekte, wovon ein Projekt mit 9 MW bereits Ende des zweiten Halbjahres
2010 fertig gestellt werden kann. Weitere attraktive Projektakquisitionen werden derzeit
geprüft. Die Eigenkapitalkraft der Eurocape hilft dabei, die derzeit erschwerten
Projektfinanzierungsbedingungen auszugleichen.
Die Doppelstrategie der STINAG wird neben der Eurocape-Gruppe durch den
Windkraftanlagenhersteller eviag AG in Duisburg ergänzt. Die seit nunmehr 12 Monaten im
Markt vertretene eviag AG hat trotz des stark verlangsamten Wachstums der Windbranche
und der hierdurch erforderlich gewordenen Streckung des Produktionsstarts die erste Phase
der Unternehmensentwicklung abgeschlossen. Der erste Windpark mit eviag-
Windkraftanlagen wird Ende diesen Jahres errichtet und sodann in Betrieb genommen.
Damit konnte nun die erste Stufe für den Markteintritt der eviag AG genommen werden.
Des Weiteren wird die eviag-Produktpalette mit Errichtung des Prototyps der neu
entwickelten 2,0 MW-Anlage bis Ende 2009 sowie deren Serienproduktion ab 2011 mit der
Möglichkeit des weltweiten Vertriebs erweitert. Der Prototyp wird im Rahmen eines mit den
Stadtwerken Duisburg abgeschlossenen Kooperationsvertrags auf dem weltweit größten
Testfeld für Binnenwindkraftanlagen in Grevenbroich errichtet. Diese Kooperation bildet die
Basis für die Errichtung eines Kompetenzzentrum für Windkraft in Duisburg, bei dem das
know how der eviag ag den Kern bilden soll.
Insgesamt entwickeln sich damit die Unternehmensbeteiligungen der Windenergiebranche,
trotz der Finanzmarktkrise, kontinuierlich und planmäßig.
Finanzen
Die Investitionspolitik im Beteiligungs- und Immobilienbereich wird unverändert fortgesetzt.
Ziel ist es dabei ein gesundes Verhältnis zwischen Eigen- und Fremdkapitalausstattung zu
erhalten. So werden auf der Anlagenseite auch in Zukunft geldnahe, risikolose
Festgeldanlagen getätigt. Auf der Geldaufnahmeseite sollen bei Bedarf mittel- und
langfristiges Fremdkapital zu angemessenen Konditionen unter Ausnutzung der derzeit
niedrigen Zinsen aufgenommen werden.
Stuttgart, 09. November 2009
Der Vorstand
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01.03.10 23:53:50
Interessiert sich jemand für Stinag?
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16.05.10 09:19:14
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.037.352 von Straßenkoeter am 01.03.10 23:53:50Die HV findet am 24.6.2010 um 10 Uhr im Mozartsaal der Stuttgarter Liederhalle statt.



Seit Montag ist die Zwischenmitteilung über das 1. Quartal 2010 auf der Homepage der Stinag abrufbar.



Erster Windpark Mitte 2010 in Betrieb - Projektentwicklungen im Bereich Windenergie

planmäßig im Aufbau. Kerngeschäftsfeld Immobilien durch Investitionen weiter ausgebaut.

Getränkesegment für die Zukunft ausgerichtet.
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16.05.10 22:42:22
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.527.478 von Felsenschwalbe am 16.05.10 09:19:14Konkrete Zahlen sind aber noch nicht ersichtlich.
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17.05.10 09:58:55
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.529.328 von Straßenkoeter am 16.05.10 22:42:22Der aktuelle Zwischenbericht der Stinag enthält keine Zahlen. Er ist in der mit der Stinagverwaltung üblichen Vorsicht abgefaßt.
Da gibt es bei der Hauptversammlung sicherlich Gelegenheit nachzufragen.:)
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17.05.10 20:57:56
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.530.286 von Felsenschwalbe am 17.05.10 09:58:55Ja, da hast du Recht. Ich hab schon gesehen, die Zahlen gibt es nur halbjährlich und jährlich. Klingt aber alles sehr gut. Die Windparks und der der Windkraftanlagenbau scheinen gut anzulaufen und das Grdst. in 1 A-Lage auf der Königstraße scheint ein gutes Investment zu sein. Nur bei dem Ausbau der Brauerei Moninger hoffe ich, dass es die richtige Entscheidung war. Hoffentlich zahlen sich die Investitionen aus. Man hätte die Moninger AG auch in die Insolvenz gehen lassen können.
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26.06.10 12:27:06
Ja hallo erstmal ........
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29.06.10 22:03:16
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.741.094 von MarWei am 26.06.10 12:27:06Stinag HV 24.6.2010

Von 15 Mio. Aktien waren 12.620.361 Stück vertreten, davon 9.884.361 durch den Großaktionär, die Brasserie Holding (Herr May).
Die Stinag erlöste aus dem Verkauf der Getränkesparte 255 Mio. €. Davon wurden bis jetzt folgende Investitionen getätigt: Pariser Platz Stgt 65 Mio. €, Airport Hotel Stgt 45 Mio. € und neu in 2009 Königstr. 38 in Stgt mit 30 Mio. €. Neu gebaut wird, Baubeginn Ende 2010, eine City-Immobilie (Geschäftshaus) in Stgt., Marktstrasse. Ferner wurden 15 Mio. € in die eviag AG investiert und 35 Mio. € in die Eurocape. Von 2004 bis 2008 wurden insgesamt 93 Mio. € als Dividende + Bonus ausgeschüttet.
Neu erworben wurde die Brauerei Hatz in Rastatt. Preis wurde nicht genannt. Zusammen mit der Brauerei Hatz soll die Moninger Brauerei wieder flott gemacht werden. Alleine hat Moninger aufgrund von hohen Pensionsverpflichtungen(Altlasten) keine Chance wieder in die schwarzen Zahlen zu kommen. Für die Brauerei Hatz alleine wird eine 2-stellige Rendite erwartet.
Ferner wurde auf dem Sinner Einkaufszentrum eine Photovoltaikanlage erreichtet mit 0,9 MW über 18.500 qm mit einer Renditeerwartung von 13%.

Die Windkraft-Aktivitäten wurden in eine neue Gesellschaft eingebracht, die Stinag New Energy GmbH & Co. KG.

Die eviag AG hat bereits die ersten Windräder an einen Stinag-Windpark geliefert, 5 Windräder à 2,4 MW, die anderen 5 Windräder liefert Fuhrländer, die auch Lizenzgeber für eviag AG sind.

Für Frankreich, Stromeinspeisung indexiert, laufen folgende Planungen:

Roquefort: 34 MW, Baugenehmigung lag vor für 10/2009, durch Einspruch verzögert auf 2011

Serriere: 150 MW in Entwicklung

Salses: 70 MW, Baubeginn 2011

Saint Pierre: 24 MW, geht im August ans Netz


Für Italien ist geplant:

2010 Bau von 45 MW
2011 Bau von 37 MW
Strompreisvergütung 14,5 cts/KWh

Ferner eine Photovoltaikanlage mit 30 MW, Baubeginn 2011.

Rumänien

9 MW baureif, Produktion wird für 11/2010 erwartet.

Ukraine

50 MW, Baugenehmigung 2011 erwartet

Polen

Grochowo, 48 MW, Baugenehmigung liegt vor

Banic, 110 MW, Baugenehmigung noch in 2010

Weitere Baugenehmigungen erst 2011, da Netzanschluss Probleme (Netzkapazität) bereitet.

Generell werden jeweils 12 Monate Windmessungen in 60 m Höhe durchgeführt und Windgutachten eingeholt, bevor Projekte gestartet werden.

Die Meßlatte für die Rendite der Windenergieprojekte liegt lt. Herr Rebel bei 14%.

Finanzierung 20- 30% EK und 70 bis 80% FK.

Zeithorizont für das Windenergiesegment bis Gewinnbeiträge fliesen, 2-3 Jahre.

Es ist auch beabsichtigt einzelne produktionsreife Windparks zu veräußern, zum Beispiel an EVU´s.

Das Immobilienergebnis liegt bei ca. 9 bis 11 Mio. € pro Jahr. Früher (inkl. Getränke) lag das Ergebnis bei 15 bis 16 Mio. €. Das Windkraftengagement soll diese Differenz ausgleichen.

Auf die eviag Beteiligung wurden 2009 aufgrund von Anlaufschwierigkeiten min. 5 Mio. € wertberichtigt.

Auf die Frage nach unkommentierten Rückstellungen in Höhe von 11 Mio. € gab es vom Vorstand keine Antwort.
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10.08.10 22:35:45
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.754.318 von Felsenschwalbe am 29.06.10 22:03:16Sehr schöner Bericht von dir. Vielen Dank, auch wenn der Dank etwas verspätet kommt.
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24.08.10 17:36:51
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.962.442 von Straßenkoeter am 10.08.10 22:35:45Seit gestern ist der Zwischenbericht zum 30.6.2010 der Stinag auf der Homepage.
Die Gesellschaft klagt im Immobilienbereich über eine deutlich erschwerte Vermietung sowie leicht sinkende Mieterlöse bei Neuvermietungen. Kurz- bis mittelfristig fallen Erneuerungsinvestitionen an. Zur weiteren Optimierung des Immobilienportfolios wurden nicht mehr befriedigend rentable Objekte, zumeist im Gastronomiebereich, veräußert. Neue Immobilien wurden nicht gekauft.
Die Stinag hat einen ersten Windpark in Frankfreich erworben. Die EuroCape hat ihren ersten Windpark errichtet. Erste Ergebnisbeiträge aus dem Bereich Windenergie ab der 2. Jahreshälfte.
Für die eviag AG wurde eine weitere Risikovorsorge in Höhe von 1 Mio. € notwendig.
Das Konzernergebnis lag zum 30.6.2010 bei 1,5 Mio. € nach 2,5 Mio. € im Vorjahr.
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13.09.10 12:07:07
Die ersten Windräder von Stinag in Frankreich müssten jetzt bereits Strom ins Netz liefern
9 Antworten
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13.09.10 22:10:57
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.140.636 von Felsenschwalbe am 13.09.10 12:07:07Das mit den Windparks scheint gut zu klappen.
8 Antworten
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14.09.10 09:34:29
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.144.333 von Straßenkoeter am 13.09.10 22:10:57Für die Windkraftsparte bin ich auch zuversichtlich. Wichtig dürfte jetzt auch sein, dass es bei der Errichtung neuer Parks voran geht, damit auch die eviag AG besser ausgelastet wird und keine weiteren Wertberichtigungen anfallen, sondern hoffentlich auch mal wieder aufgelöst werden können.
7 Antworten
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15.09.10 01:47:54
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.145.412 von Felsenschwalbe am 14.09.10 09:34:29Heute wurden tatsächlich Stücke für 18,10 angeboten, versteh ich nicht.
6 Antworten
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15.09.10 09:17:40
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.152.067 von Straßenkoeter am 15.09.10 01:47:54Die Aktie scheint momentan keine Freunde zu finden, obwohl Immobilien in sind und der Immobilienstandort Stuttgart nicht der schlechteste Platz ist. Stinag gehört dort neben dem Objekt in der Königstraße 38 auch das von Mövenpick betriebene Hotel zwischen Flughafen und Messe sowie weitere Innenstadtlagen (u.a. Pariser Platz). Dieses Jahr soll mit einem weiteren Objekt in der Marktstraße begonnen werden. (Breuninger befindet sich auch in der Marktstrasse). Und die Windkraftanlagen werden die Dividendenfähigkeit verbessern.
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16.09.10 00:47:56
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.152.580 von Felsenschwalbe am 15.09.10 09:17:40Durch die Fertigstellung der Solaranlage und die Übernahme des Windparks werden Stinag jährlich 2,9 Millionen jetzt kontinuirlich zufließen. Was mir aber auch negativ aufgestoßen ist, ist dass trotz Mietsteigerung durch das Filetstückchen in der Königstraße die Mieterlöse lediglich gleich geblieben sind. Im Gegenzug sind ja lediglich Gastronomiebeteiligungen in Höhe von 600000€ veräußert worden. Verstehe nicht warum Stinag jetzt davon spricht, dass auch sie jetzt die Immobilienkrise erreicht hat. Im ersten Quartal war davon noch nicht die Rede. Und jetzt haben wir plötzlich derart hohe Leerstände. Laut Stinag müssen jetzt nachhaltige Verbesserungen an den Gebäuden vorgenommen werden, dass die Mieter bereit sind weiterhin hohe Mieten zu zahlen. Und das soll mittelfristig und kurzfristig die Gewinne aus diesem Sektor belasten. Frag mich schon was sie meinen, zumal ich davon ausging, dass sie ihre Immobilien im Schuss gehalten haben. Die Bierbeteiligung soll durch den Zukauf ab 2011 wieder ausgeglichen arbeiten. Warum nicht profitabel? Versteh nicht, was sich in diesem Sektor langfristig verbessern soll, wenn der Bierkonsum rückläufig ist. Bei der Eviag AG haben sie schon angekündigt, dass sie die Reißleine ziehen, wenn es nicht besser werden sollte. Das befürcht ich fast als sicher, da selbst die Großen wie Vestas und Gamesa immense Absatzprobleme haben. Das Jointventureunternehmen bei der Erstellung der Windparks hat zwar bereits zwei Windparks erstellt, aber auch hier ein planmäßiger Verlust. Wie hoch der planmäßige Gewinn hieraus in Zukunft sein soll, haben sie aber verschwiegen. Das passt mir auch nicht. Außerdem sind doch zwei Windparks mit 12 Megawatt fertiggestellt worden. Einen übernimmt Stinag und den anderen das Jointventureunternehmen? Dachte die wollen die Windparks verkaufen. Darüber auch keine Aussage. Darüberhinaus ist der Gewinn auf Konzernebene je Aktie ein Witz. Auf Ebene der AG ist er noch annehmbar, auch wenn auch da das KGV extrem hoch ist. Was ich bisher nicht verstehe ist der Unterschied Gewinn AG zum Konzern. Auf Konzernebene werden auch Beteiligungen einbezogen, die bei der AG nicht einbezogen werden. Soviel ist mir klar. An der Eviag AG hält beispielsweise Stinag 25%. Der Verlust aus dieser Beteiligung ist der denn auf AG Ebene in der Gewinnermittlung nicht drin? Und auf der Konzernebene nur zu 25%, da der Anteil ja 25% beträgt. Kann mir da jemand weiterhelfen? Den Gewinn auf der Konzernebene finde ich zumindest erschreckend klein, auch wenn jetzt nach und nach ein paar Erträge aus Windparks hinzukommen. Aus der 50% Beteiligung des Windparkerstellers werde ich nicht schlau, da Stinag hier für die Zukunft keine konkrete Zahlen bzgl. Gewinnbeiträgen genannt hat. In bezug auf die eviag AG haben sie mal von 100 Millionen Umsatz gesprochen, aber daran glaub ich nicht unbedingt, da ja aktuell in diesem Bereich garnichts läuft. Selbst bei den Windparks hat man ja von der Fuhrländer AG Windkraftanlagen dazugekauft. Rein von der Substanz her sind einzelne Filetstückchen, wie das Mövenpickhotel, Königstr.38, Marktstraße sicherlich positiv zu werten. Insgesamt habe ich aber bezgl. des tatsächlichen Wertes der Immobilien insgesamt bei Stinag nichts lesen können. Bei all den anderen Immobilienwerten liest man ja immer, wieviel Prozent der Aktienkurs unter dem tatsächlichen Immobilienwert abzüglich Schulden(NAV) liegt. Das kann ich bei Stinag nicht prüfen und dazu auch nichts lesen. Erfreulich finde ich die hohe Eigenkapitalquote und die vorhandenen liquiden Mittel, da dies kaum ein immobilienunternehmen vorweisen kann. Ansonsten bin ich aufgrund des doch eher bescheidenen Ausblickes, der erstmalig mit dem Halbjahreszahlen publik gemacht wurde, stark verunsichert. Bisher fand ich die Ertragskraft in Verbindung mit der Substanz sehr ansprechend. Jetzt werden Gewinnbelastungen im Immobilienbereich vom Management publiziert, das Brauereigeschäft arbeitet ab 2011 gerademal ausgeglichen, bei eviag wird eventuell die Reißleine gezogen, beim Windparkersteller gibt man sich optimistisch, ohne auf zukünftige Gewinnbeiträge einzugehen und die Substanz kann ich nicht betragsmäßig je Aktie nachrechnen. Der Kurs liegt auf alle Fälle noch über dem Buchwert. Bin aufgrund des stetigen Kursrückganges jetzt darüberhinaus stark verunsichert. Überlege zu verkaufen.Kann mir jemand darlegen am Beispiel der 25% Beteiligung Eviag AG, was bzgl. diesem Verlustanteil auf Ag Ebene und auf Konzernebene erfasst wird? Wenn es so sein sollte, dass dieser Verlustanteil nur auf der Konzernebene, aber nicht auf Ag Ebene erfasst wird, dann ist die reine Ag Ebene Schönfärberei und für mich die Konzernebene maßgebend, da dieser Verlust nun mal erwirtschaftet wurde. Dann hätten wir aber auf Konzerneben nur ein EPS zwischen 0,30 und 0,40€, was ein KGV für 2010 zwischen 45-60 ausmachen würde, was eigentlich nicht akzeptabel wäre, wenn die erneuerbaren Energien dann mittelfristig doch nicht die erhoffte Gewinnsteigerungen bringen. Über eine Stellungnahme zu den jeweiligen punkten würde ich mich freuen, da ich aktuell sehr verunsichert bin.

Gruß Straßenkoeter
4 Antworten
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16.09.10 17:56:40
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.158.987 von Straßenkoeter am 16.09.10 00:47:56Melde mich wieder. Muss noch nach ein paar Details suchen.
3 Antworten
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17.09.10 11:20:12
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.163.545 von Felsenschwalbe am 16.09.10 17:56:40D hast vollkommen Recht, wenn Du jetzt feststellst, dass Stinag jetzt auf einmal über Probleme bei Neuvermietungen klagt. Solche Entwicklungen kommen nicht über Nacht und bei Immobilienprofis ist das nur schwer nachvollziehbar. Für die nächste HV habe ich mir bereits Fragen nach Leerständen sowie nach Laufzeiten der Mietverträge notiert, beides Themen die ich in den Aktionärsberichten noch nicht gelesen bzw auf der HV nichts gehört habe. Auch interessiert mich der prozentuale Anteil der in 2011 und 2012 zur Verlängerung anstehenden Mietverträge.
Vor 2 Monaten schrieb Platow Immobilien, dass in Stuttgart der Leerstand um 6 bis 10% gestiegen ist. Düsseldorf 11 bis 13% und Ffm 14% Leerstandsquote.
Im Biergeschäft wurde der Zukauf der Brauerei Hatz bei der letzten HV damit begründet, dass es dadurch möglich wird auf ein ausgeglichenes Segmentergebnis zu kommen, da Moninger allein durch die Pensionsverpflichtungen nicht mehr in die schwarzen Zahlen kommen wird. Brauerei Hatz alleine soll laut Vorstand Rebel eine 2-stellige Rendite erzielen. 2010 wird noch durch die Zusammenführung belastet sein.
Die Meßlatte für Windenergieprojekte liegt lt. Vorstandsaussage auf der letzten HV bei 14%.
Sicher ist sie in schlechten Windjahren wie 2009 und 2010 niedriger.
In der HV-Einladung 2009 steht zu Eurocape new Energy Ltd.: Das Unternehmen ist auf die Entwicklung, den Bau und den Betrieb von Windparkprojekten in Ländern mit Wachstumspotential ausgerichtet. Verkäufe an EVU`s sind ebenfalls geplant und können zur Bestandsoptimierung vorgenommen werden. In erster Linie geht es um Energieerzeugung. So habe ich es zumindest auf der HV verstanden.
In Rumänien müsste noch in diesem Jahr Windanlagen mit 9 MW in Produktion gehen und in Polen liegt noch eine Baugenehmigung für 48 MW vor.
Fuhrländer ist auch Lizenzgeber für die eviag AG. Vielleicht ist dies neben den Anlaufschwierigkeiten der Grund für den Erwerb der Fuhrländer-Anlagen.

Die bilanztechnischen Fragen kann ich Dir nicht beantworten, am besten lässt Du sie über DSW oder Sdk bei der nächsten HV vortragen. Oder Du kommst selbst.

Die DSW hat bei der letzten HV auch nach 11 Mio. € Rückstellungen gefragt, aber keine Antwort erhalten. Ebenfalls wurde die Gewinnsituation bemängelt. Sicher hat eviag AG tiefe Bremsspuren hinterlassen.

Die Frage nach dem NAV wäre ebenfalls ein Thema für die nächste HV. Zugleich müßte aber auch nach Abschreibungsdauer und Mietrenditen gefragt werden, da dies die Stellschrauben zur Ermittlung des Immobilienwertes sind.

Vielleicht konnte ich Dir etwas weiterhelfen. Meine Aktien beabsichtige ich zu behalten. Das Thema Windenergie dürfte erst ab 2012 richtig greifen.
2 Antworten
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18.09.10 00:49:55
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.167.386 von Felsenschwalbe am 17.09.10 11:20:12Hallo Felsenschwalbe,

vielen Dank für deine Mühe. Denke zumindest, dass Stinag aufgrund des gestiegenen Cashflows und den kontinuirlich wachsenden Erträgen aus den Windkraftparks weiterhin eine solide Dividende zahlen werden. Trotzdem laufen einige Bereiche nicht rund. Werde wohl mit Verlust mich wieder verabschieden. Bin heute bereits bei Plan Optik eingestiegen und werde mit dem geplanten Stinagverkauf mein Cashpolster wieder auffüllen. Schon bemerkenswert, dass eine größere Kauforder zu 18€ schon seit ein paar Tagen nicht bedient wird und auf der anderen Seite eine größere Verkaufsorder zu 18,10€ genauso ignoriert wird.
Ich wünsch dir viel Glück mit Stinag und werde das Unternehmen weiterhin intensiv verfolgen.

Gruß Straßenkoeter
1 Antwort
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18.09.10 11:20:25
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.172.295 von Straßenkoeter am 18.09.10 00:49:55Vielen Dank. Glück und auch viel Geduld wird nötig sein. Verliere bitte auch den Stinag-Thread nicht aus dem Auge.
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20.10.10 11:27:58
Wann kommen die Zwischenmitteilungen für das 3. Quartal?
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25.10.10 17:30:51
Hiermit gibt die STINAG Stuttgart Invest AG bekannt, dass folgende Finanzberichte veröffentlicht werden:

Bericht: Konzern-Zwischenmitteilung innerhalb des 2. Halbjahres Veröffentlichungsdatum / Deutsch: 02.11.2010 Deutsch: http://www.stinag-ag.de/investor_relations/publikationen/
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02.11.10 14:01:18
Zwischenmitteilung nach § 37x Abs. 1 WpHG über
die Geschäftsentwicklung Juli bis September 2010
STINAG-Gruppe erzielt im Bereich erneuerbare Energien erste Cashflow- und
Ergebnisbeiträge durch die seit Juni 2010 in Betrieb gegangene Photovoltaikanlage in
Karlsruhe sowie durch die Inbetriebnahme des ersten eigenen Windparks (Frankreich)
Ende September 2010.
Fertigstellung des ersten Windparks der Eurocape-Gruppe ebenfalls erfolgt.
Realisierung eines weiteren Windparks in Rumänien im Jahr 2011 geplant.
Baubeginn der Entwicklungsinvestitionen im Immobiliensegment ab 2011 geplant.
STINAG Stuttgart Invest AG
Die Geschäftsentwicklung der STINAG AG im dritten Quartal 2010 verlief im Rahmen der
Holdingstruktur planmäßig, außerordentliche Ergebnis- und Vermögenseffekte waren nicht
zu verzeichnen.
STINAG Stuttgart Invest AG - Konzern
Wesentliche Ereignisse im Geschäftsverlauf des STINAG-Konzerns im Berichtszeitraum war
die Fertigstellung und Inbetriebnahme der ersten Windparks Ende September 2010 sowie
die Vereinnahmung der ersten Ergebnisbeiträge durch die zum 30. Juni 2010 in Betrieb
gegangene Photovoltaikanlage auf den Dächern der Gebäude des Sinner Areals.
Immobilien
Die weitere Optimierung des Immobilienportfolios steht im Hinblick auf die stetige
Verbesserung der Ertrags- und Wertstruktur im Fokus. Der Verkaufsprozess von nicht mehr
befriedigend rentablen Objekten wurde weiter vorangetrieben. Marktgerechte Erneuerungsund
Entwicklungsinvestitionen des Immobilienbestands sind in Planung. So kann nun nach
Sondierung der Vermietungssituation nach derzeitigem Stand voraussichtlich ab dem
zweiten Quartal 2011 mit der Realisierung der Projektentwicklung „Marktstraße“ in Stuttgart
begonnen werden.
Unternehmensbeteiligungen
Im Geschäftssegment Unternehmensbeteiligungen, Bereich „erneuerbare Energien“, konnte
Ende des dritten Quartals 2010 ein erster wesentlicher Meilenstein erreicht werden. Zum
einen wurde der von der Eurocape entwickelte und im Juli 2010 von der STINAG-Gruppe
erworbene bankenfinanzierte Windpark in Frankreich, mit einer Leistung von 12 Megawatt
Ende September 2010 in Betrieb genommen. Der zweite von Eurocape entwickelte und im
Bestand gehaltene Windpark in Frankreich, ebenfalls mit einer Leistung von 12 Megawatt
und einer bankenseitigen Projektfinanzierung ausgestattet, wird im November 2010 in
Betrieb gehen. Damit können von der STINAG-Gruppe bereits ab Ende 2010 erste operative
Umsatz- und Ergebnisbeiträge aus dem Windprojektentwicklungsgeschäft erzielt werden.
Die durch Refinanzierung gestärkte Eigenkapitalbasis der Eurocape ermöglicht die weitere
Entwicklung der Windparkprojekte. So ist derzeit mit dem Bau eines genehmigten Windparks
in Rumänien mit 9 Megawatt und einem Investitionsvolumen von rund 18 Millionen Euro
begonnen worden. Fertigstellung ist voraussichtlich Ende des ersten Halbjahres 2011. Das
Projekt ist im Wesentlichen mit einer Zwischenfinanzierung ausgestattet, die im Laufe des
Geschäftsjahres 2011 durch eine langfristige Bankenfinanzierung abgelöst werden soll.
Durch die im Juni 2010 in Betrieb genommene Photovoltaik-Anlage von rund einem
Megawatt wurden nun planmäßig die ersten Stromerlöse eingenommen.
Damit erwirtschaften die bislang in Betrieb gegangenen Windpark- und Photovoltaikanlagen
des STINAG-Konzerns langfristig stabile Cashflow- und Ergebnisbeiträge. Diese sollen durch
die Weiterentwicklung der Projekte künftig planmäßig wachsen.
Getränke
Das im Rahmen zum 1. Mai 2010 erworbene Absatz- und Markengeschäft der Hofbrauhaus
Hatz AG, Rastatt, wird derzeit mit dem Moninger Brauereigeschäft zusammengeführt. So
wurde im dritten Quartal 2010 der Brauereibetrieb in Rastatt – außer der Betrieb des
Sudhauses - auf den Brauereistandort in Karlsruhe verlagert. Die Umsetzung und
Inbetriebnahme des neuen Sudhauses ist bis Mitte 2011 geplant. Die Zusammenführung
wird voraussichtlich bis Ende 2011 abgeschlossen sein.
Stuttgart, 02. November 2010
Der Vorstand
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30.11.10 11:37:02
Das Handelsblatt schreibt heute über Windkraftaktien und neuen Aufträgen. Hoffentlich macht sich das auch bei eviag bemerkbar.
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01.12.10 16:58:26
Kennt sich jemand bei der staatlichen (oder auch EU) Förderung alternativer Energien (insbesondere Windenergie) in Rumänien aus?
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16.12.10 09:43:58
Sehr attraktive Förderung von Windenergie in Belgien. Direkte Einspeisevergütung + Zertifikate ergeben ca 17 cts/KWh.

Da fragt man sich natürlich, warum STINAG nach Rumänien muss, wo wie ich gehört habe schon andere Windenergieinvestoren Lehrgeld bezahlt haben. Und auch ein Währungsrisiko bestehen kann.
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17.02.11 12:38:37
In der Marktstrasse in Stuttgart haben jetzt die Bagger mit dem Abriss begonnen für den geplanten Neubau eines Geschäftshauses
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07.04.11 15:44:30
Für Sinner und Moninger sind bereits die Jahresfinanzberichte angekündigt. Dann dürfte es auch bald Neues von Stinag geben.
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21.04.11 16:04:12
STINAG Stuttgart Invest AG / Vorabbekanntmachung über die Veröffentlichung von Rechnungslegungsberichten

21.04.2011 15:07

Bekanntmachung nach § 37v, 37w, 37x ff. WpHG, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

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Hiermit gibt die STINAG Stuttgart Invest AG bekannt, dass folgende Finanzberichte veröffentlicht werden:

Bericht: Jahresfinanzbericht Veröffentlichungsdatum / Deutsch: 28.04.2011 Deutsch: http://www.stinag-ag.de/investor_relations/publikationen


Bericht: Konzern-Jahresfinanzbericht Veröffentlichungsdatum / Deutsch: 28.04.2011 Deutsch: http://www.stinag-ag.de/investor_relations/publikationen
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28.04.11 16:59:08
Geschäftsbericht 2010 auf der homepage
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09.05.11 15:44:38
WKN 731800 ISIN DE 0007318008

Zwischenmitteilung nach § 37x Abs. 1 WpHG über die Geschäftsentwicklung Januar bis März 2011

Erweiterung der Aktivitäten im Geschäftsbereich erneuerbare Energien durch den weiteren Aufbau des Bestandes an eigenen Windparks bei der STINAG New Energy GmbH & Co. KG (100 %ige Tochtergesellschaft der STINAG Stuttgart Invest AG).

Die Beteiligung am Windanlagenbauer eviag AG wurde Anfang Mai 2011 veräußert.

Der von der EuroCape New Energy Ltd., Malta, im Oktober 2010 mit dem Bau begonnene Windpark 'Oravita' in Rumänien kann aller Voraussicht nach Mitte diesen Jahres in Betrieb genommen werden.

Baubeginn des Projektes 'Marktstraße' ist erfolgt; Eröffnung der Handelsimmobilie für April 2012 geplant.

STINAG Stuttgart Invest AG

Die Geschäftsentwicklung der STINAG AG im ersten Quartal 2011 verlief im Rahmen der Holdingstruktur planmäßig, außerordentliche Ergebnis- und Vermögenseffekte waren nicht zu verzeichnen.

STINAG Stuttgart Invest AG - Konzern

Wesentliches Ereignis im Geschäftsverlauf des STINAG-Konzerns im Berichtszeitraum war im Geschäftsbereich Unternehmensbeteiligungen Erneuerbare Energien die geplante Erweiterung des von der STINAG New Energy GmbH & Co. KG direkt im eigenen Bestand gehaltene Windparks in Frankreich. Des Weiteren wurde Anfang Mai 2011 die Beteiligung am Windkraftanlagenbauer eviag AG an die Fuhrländer AG veräußert.

Damit wird das Engagement im Bereich Erneuerbare Energien auf die Entwicklung, Errichtung sowie den Betrieb von Windparks konzentriert. Dies geschieht, wie bisher, vornehmlich bei der EuroCape New Energy Ltd., Malta. Zunehmend sollen aber auch Projekte direkt bei der STINAG New Energy GmbH &
Co. KG in den Bestand und Betrieb genommen werde.

Immobilien

Die Bestandsführung der Immobilien zeigt einen kontinuierlichen Verlauf .Daneben erfolgt die weitere Optimierung des Immobilienbestandes durch marktgerechte Erneuerungsinvestitionen zur Sicherung der Ertrags- und Wertstruktur des Immobiliensegmentes.

Beim Entwicklungsprojekt Handelsimmobilie 'Marktstraße 6' wurde nach Abschluss der Abbrucharbeiten Anfang des zweiten Quartals 2011 mit der Errichtung begonnen. Die Fertigstellung des Gebäudes ist für Ende 2011, die Eröffnung für das Frühjahr 2012 geplant.

Unternehmensbeteiligungen

Im ersten Quartal 2011 stand im Geschäftssegment Unternehmensbeteiligungen, Bereich Erneuerbare Energien, des STINAG-Konzerns im Wesentlichen die geplante Erweiterung des Geschäftsmodells durch den Aufbau des Bestandes an direkt gehaltenen Windparks im Mittelpunkt. Bereits in 2010 wurde der erste eigene Windpark 'Saint Pierre de Maillè I', in den direkten Bestand genommen. Diese Strategie wird weiter verfolgt. Dabei werden schlüsselfertige Windparkprojekte über das Joint Venture EuroCape New Energy Ltd. gesichert, zur Bau- und Finanzierungsreife entwickelt und errichtet. Aktuell sind zwei bereits baugenehmigte Windparks in Frankreich in Prüfung.

Des Weiteren wird die Fortentwicklung der sich im Bestand der EuroCape New Energy Ltd. befindlichen Windparkprojekte verstärkt vorangetrieben. Derzeit befindet sich ein Windparkprojekt mit 9 Megawatt und einem Investitionsvolumen von rund 18 Millionen Euro in Rumänien im Bau. Der erste Windpark in Rumänien wird aller Voraussicht nach Ende des ersten Halbjahres 2011 errichtet sein und in Betrieb gehen. Zudem werden weitere Baugenehmigungen für Windparkprojekte in Polen und Italien - entsprechend den dortigen Dauern für die Genehmigungsverfahren - erwartet.

Durch die dramatische aktuelle Entwicklung des Weltenergieszenarios nach Fukushima und dessen Auswirkung auf den Bedarf nach Erneuerbaren Energien bekommt das erweiterte Engagement in diesem Segment besondere Bedeutung und Perspektive.

Trotz der insgesamt günstigen Entwicklungsprognose des Windmarktes stellt sich der Markt für die Herstellung von Windkraftanlagen - insbesondere aufgrund der nach wie vor generell schleppend zu erlangenden Bankenfinanzierungen solcher Windparkprojekte - weiterhin als sehr schwierig dar. Dies trifft insbesondere den Mitte 2008 neu gegründeten Windanlagenbauer eviag AG. Trotz Erreichen der Marktreife und Bankfinanzierbarkeit der Anlagen gelang es nicht, ein eigenes Absatzvolumen aufzubauen. In der heutigen Marktsituation der Windanlagenbauer, geprägt von hohen Leerstandskapazitäten, sinkenden Deckungsbeiträgen sowie hohen Entwicklungskosten für weiterführende Technologien, war eine weitere Fortesetzung des Geschäftsmodells auf stand alone Basis nicht sinnvoll. Aus diesem Grund hat die STINAG wie auch ihre Mitgesellschafter die Anteile an dem Windanlagenbauer eviag AG, Duisburg, an den Lizenzgeber Fuhrländer AG veräußert. Die Transaktion umfasst den Betrieb in der eviag AG in Duisburg. Ebenfalls veräußert wurden die zugehörigen Lizenz-Technologien für 2,0, 2,5 und 3 Megawatt-Anlagen, deren gesellschaftsrechtliche Übertragung noch unter Zustimmungsvorbehalt auf Käuferseite steht. Im Verbund mit der im Markt eingeführten und etablierten Fuhrländer AG kann sich die eviag AG in Produktion, Sortimentsstruktur und Absatzmarkt synergetisch deutlich besser entwickeln. Der Verkauf erfolgte Anfang Mai 2011. Der Gesamtverkaufpreis bewegt sich im unteren zweistelligen Millionenbereich und wird zum Teil über ein Lizenzmodel, mit Einnahmenrealisierungen in den kommenden Jahren abgebildet. Der Eigenbedarf für die in der Zukunft benötigten Windkraftanlagen der EuroCape New Energy Ltd. wird über einen Rahmenvertrag mit der Fuhrländer AG gesichert.
Getränke

Das im Rahmen des Absatz- und Markengeschäftes erworbene Sudhaus der Hofbrauhaus Hatz AG, Rastatt, wird derzeit vom Standort Rastatt umgesetzt, im dafür zur Zeit im Bau befindlichen neuen Sudhausgebäude eingebaut und in die Brauereitechnik der Hatz-Moninger Brauhaus GmbH integriert. Das Sudhaus soll am Standort Karlsruhe planmäßig bis Mitte dieses Jahres in Betrieb gehen. Damit wird ein weiterer wesentlicher Meilenstein bei der Zusammenführung beider Marken Hatz und Moninger erreicht.

Die weiter aggressive Wettbewerbs- und Preispolitik auf dem deutschen Biermarkt erfordert bei der Hatz-Moninger Brauhaus GmbH bereits ab 2011 weitere Maßnahmen zur Stabilisierung der Wettbewerbs-, Absatz- und Ergebnissituation, um dem Erlös- und Kostendruck, denen insbesondere Mittelstandsbrauereien wie die Hatz-Moninger Brauhaus GmbH ausgesetzt sind, zu begegnen. Erste Schritte des hierfür aufgelegten Maßnahmenpaketes sind bereits eingeleitet, um eine für die Zukunft stabile Entwicklung des Getränkesegmentes zu ermöglichen

Stuttgart, 09. Mai 2011

Der Vorstand
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09.05.11 20:55:25
Der Verkauf unter den AK der eviag AG wird das zweite Quartal immens belasten. Dieses Desaster habe ich voraus gesehen. Der Aktienkurs reagiert praktisch nicht. Im Vorstand alte Männer, die Aktionäre sind wohl von der gleichen Sorte. Seit sie Stuttgarter Hofbräu verkauft haben gehts abwärts. Was richtig erfreuliches haben sie doch seither nicht auf die Reihe bekommen, bis villeicht der Zukauf des Objektes in der Königstraße. Aber ansonsten geht doch immer mehr Substanz verloren. Der Bierbereich ist nach wie vor nicht sonderlich lukrativ und im Immobilienbereich müssen hohe Renovierungskosten getragen werden. Und die Windparks werfen vielleicht gerade Mal eine Rendite von 15% ab. Das Konzernergebnis ist nicht gerade überzeugend. An der Basisdividende wird noch festgehalten. Der Kurs stagniert, obwohl er aus meiner Sicht fallen müsste. Aber die Aktionärsstruktur scheint nur aus Rentnern zu bestehen, die an ihrem Investment festhalten.
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09.05.11 20:57:38
Die Beteiligung an dem Windanlagenbauer Enviag AG wurde (bevor weiteres Geld verbrannt wird) verkauft. Hier wird wohl noch eine (letztmalige) Abschreibung in 2011 fällig werden. Ansonsten ist die Gesellschaft gut aufgestellt.

Der aktuelle Börsenwert deckt die (Immobilien-)Substanz nicht ab. Die Immobilien, vornehmlich in Stuttgarter 1A-Lage, werfen gute (Miet-)Renditen ab. In der Bilanz sind hier stille Reserven in nicht unbeträchtlicher Höhe vorhanden. Mit den Beteiligung an diversen Windparks und auch einer Photovoltaic-Anlage auf dem Gelände der Tochter Sinner AG und dem weiteren Ausbau dieses Geschäftsfeldes ist man für die Zukunft gut aufgestellt. Die Preise in diesem Bereich zogen und ziehen nach dem Reaktorunglück in Japan an, so dass zumindest die im Bestand befindlichen Beteiligungen an Wert zugelegt haben dürften. Der im Vergleich relativ kleine Bereich, die Getränke- bzw. Brauereisparte verdient kein Geld - verliert aber auch (fast) keines.

Fazit: Auf dem aktuellen Kursniveau kann man bei der Dividendenrendite und der vorhandenen Substanz meiner Meinung nach getrost abwarten (und zukaufen). Der "Markt" wird auch diese Perle (irgendwann) entdecken.

Hier noch der Link zum Geschäftsbericht 2010:

http://www.stinag-ag.de/downloads/publikationen/geschaeftsbe…

und die heute ebenfalls veröffentlichte Einladung zur HV:

http://www.dgap.de/news/hauptversammlung/stinag-stuttgart-in…
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09.05.11 21:09:42
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.475.219 von Ahnung? am 09.05.11 20:57:38Das EPS auf Konzernebene ist aber geringer als die Dividende. Richtig gut verdienen sie nicht, mag sein dass hohe stille Reserven in der Bilanz schlummern. Das Objekt in der Marktstr. hat für mich überraschend hohen Renovierungsbedarg gehabt.
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09.05.11 21:32:28
Das Objekt in der Marktstraße 6 wurde nicht renoviert. Es wurde abgerissen und wird nun neu erstellt !

"Beim Entwicklungsprojekt Handelsimmobilie 'Marktstraße 6' wurde nach
Abschluss der Abbrucharbeiten Anfang des zweiten Quartals 2011 mit der
Errichtung begonnen. Die Fertigstellung des Gebäudes ist für Ende 2011, die
Eröffnung für das Frühjahr 2012 geplant".
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12.05.11 10:48:37
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.475.210 von Straßenkoeter am 09.05.11 20:55:25& in Reaktion auf die aktuelle Stinag-Veröffentlichung: ...es muss nicht unbedingt eine Frage des Alters sein, eher eine Frage der vertretenen Persönlichkeitsstrukturen und der Arbeitsbelastung/Amtsanmaßung dieser Persönlichkeiten, z.B. in Kontrollgremien von Beteiligungen usw., denn sonst würden Punkte 1 bis 4 oder nur einer davon (siehe http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/0,1518,747569-3,0… eher erkannt und eliminiert werden bzw. nicht zum Tragen kommen....
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05.06.11 19:06:23
In der Marktstrasse laufen jetzt die Tiefbauarbeiten
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24.06.11 15:10:38
Auf der HV war zu erfahren, dass der Leerstand sämtlicher Objekte bei 7% liegt. Ohne ein Gewerbeobjekt in Dresden würde er bei 5% liegen. Das Gewerbeobjekt in Dresden wird umgebaut für wohnwirtschaaftliche Nutzung.
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15.08.11 17:30:49
Hiermit gibt die STINAG Stuttgart Invest AG bekannt, dass folgende Finanzberichte veröffentlicht werden:

Bericht: Konzern-Zwischenmitteilung innerhalb des 1. Halbjahres Veröffentlichungsdatum / Deutsch: 18.08.2011 Deutsch: http://www.stinag-ag.de/investor_relations/publikationen/
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19.08.11 17:31:59
Das erste Halbjahr 2011 des STINAG-Konzerns war im Wesentlichen von folgenden Ereignissen geprägt:

EuroCape-Gruppe hat mit dem im Juni 2011 errichteten und in Betrieb ge-nommenen Windpark „Oravita“ in Rumänien bereits den dritten Windpark innerhalb von 12 Monaten realisiert und unterstreicht damit die Kernkompe-tenz in der Entwicklung von Windparkprojekten.

STINAG plant den Ausbau ihres Portfolios an eigenen Windparks mit dem Erwerb von zwei baugenehmigten Windparkprojekten in Frankreich in der zweiten Jahreshälfte 2011.

STINAG veräußert die 27,5%ige Beteiligung an dem Windanlagenbauer evi-ag AG und ermöglicht damit dessen Markteintritt im Verbund der Fuhrlän-der-Gruppe.Entwicklung der Bestandsimmobilien der STINAG-Gruppe wird mit der planmäßigen Errichtung der Handelsimmobilie „Marktstraße“ in Stuttgart fortgesetzt.

Moninger-Gruppe verbessert die Absatz- und Umsatzlage durch die Mitte 2010 vorgenommene Investition ins Brauereigeschäft. Inbetriebnahme der neuen Sudhausanlage im dritten Quartal 2011 wird die Zusammenführungs- und Integrationsphase der Brauereigeschäfte Hatz und Moninger abschließen.
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29.09.11 12:06:42
Fast 5.000 Stück Umsatz heute (Stgt + Ffm)
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06.10.11 07:28:03
Der Rohbau in der Marktstrasse scheint fast fertig zu sein. EG + 4 OG.
Ein Mieter hat sich auch schon angezeigt: Märcklin & Braun. Denen wird vermutlich das EG nicht reichen.
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06.10.11 17:23:18
Ad-hoc-News
DGAP-Adhoc: STINAG Stuttgart Invest AG: STINAG Stuttgart Invest AG beschließt Segmentwechsel vom General Standard in den Entry Standard / Freiverkehr Plus

05.10.2011, 17:08:49


STINAG Stuttgart Invest AG / Schlagwort(e): Sonstiges

05.10.2011 17:08

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

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Der Vorstand der STINAG Stuttgart Invest AG hat mit Zustimmung des Aufsichtsrates beschlossen, an der Frankfurter Wertpapierbörse und an der Baden-Württembergischen Wertpapierbörse einen Wechsel des Börsensegments der Aktien der Gesellschaft (ISIN DE0007318008, WKN 731800) einzuleiten. Der Wechsel erfolgt in Frankfurt vom regulierten Markt in den Teilbereich Entry Standard im Open Market und in Stuttgart vom regulierten Markt in den Teilbereich Freiverkehr Plus im Freiverkehr.

In Anbetracht der Größe der Gesellschaft und des Handelsumsatzes mit Aktien der Gesellschaft halten Vorstand und Aufsichtsrat eine Zulassung der Aktien im Open Market / Freiverkehr für angemessen. Der Entry Standard /
Freiverkehr Plus ist nach Auffassung der Gesellschaft ein geeignetes Marktsegment, um Börsennotierung und Handel in einem der Marktkapitalisierung entsprechenden Kosten-Nutzen-Verhältnis zu ermöglichen. Zudem bietet dieses Marktsegment eine geeignete Grundlage, den berechtigten Interessen der Aktionäre nach Transparenz Rechnung zu tragen.

Die Einbeziehung in den jeweiligen Teilbereich des Open Market bzw. Freiverkehrs soll jeweils mit Wirkung zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens des Widerrufs der Zulassung zu den vorgenannten regulierten Märkten erfolgen.

Die Gesellschaft geht davon aus, dass die Maßnahme im Geschäftsjahr 2012 abgeschlossen wird.

Der Vorstand
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25.10.11 09:10:13
Hiermit gibt die STINAG Stuttgart Invest AG bekannt, dass folgende Finanzberichte veröffentlicht werden:

Bericht: Konzern-Zwischenmitteilung innerhalb des 2. Halbjahres Veröffentlichungsdatum / Deutsch: 07.11.2011 Deutsch: http://www.stinag-ag.de/investor_relations/publikationen/
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07.11.11 16:19:07
WKN 731800 ISIN DE 0007318008

Zwischenmitteilung nach § 37x Abs. 1 WpHG über die Geschäftsentwicklung Juli bis September 2011

STINAG Stuttgart Invest AG

Die Geschäftsentwicklung der STINAG AG im dritten Quartal 2011 verlief im Rahmen der Holdingstruktur planmäßig, außerordentliche Ergebnis- und Vermögenseffekte waren nicht zu verzeichnen.

STINAG Stuttgart Invest AG - Konzern

Immobilien

Schwerpunkt im Immobiliensegment im Berichtszeitraum war die konzernweite Optimierung des Immobilienportfolios, mit der Entwicklung, Nutzungsänderung und Vermarktung von Bestandsobjekten. Die Projektentwicklung 'Marktstraße' in der Stuttgarter City ist planmäßig in Errichtung. Bis Ende September wurde der Rohbau abgeschlossen, ab Januar 2012 soll mit dem Mieterausbau begonnen werden. Das in 2009 erworbene Geschäftshaus auf der Stuttgarter Königstraße wird entsprechend den Marktgegebenheiten neu projektiert. Dabei werden die Handelsflächen optimiert und vergrößert, die Büroflächen entsprechend den Marktgegebenheiten erneuert und reduziert. Beginn der Umbauarbeiten wird allerdings planungsbedingt nicht vor 2013 sein. Konzernweit werden zur Verbesserung der Vermarktung einzelner Objekte deren Nutzungsänderungen projektiert.

Unternehmensbeteiligungen

Anfang August 2011 wurde der Bestand an eigenen Windparks der STINAG durch den Erwerb eines Windparkprojektes in Frankreich mit einer Nennleistung von 11,5 Megawatt weiter ausgebaut. Das Projekt konnte zwischenzeitlich mit einer bankenseitigen Projektfinanzierung ausgestattet werden. Die Bauphase hat begonnen. Der Windpark soll mit einem Investitionsvolumen von rund 20 Millionen Euro bis Mitte 2012 fertig gestellt und in Betrieb genommen werden. Kurz nach der Berichtsperiode wurden die Projektrechte an einem weiteren baugenehmigten Windparkprojekt mit einer Nennleistung von 12,6 Megawatt erworben, die Fertigstellung ist für Ende des dritten Quartals 2012 geplant. Das Joint Venture EuroCape New Energy Ltd. führt die genehmigten Projekte zur Bau- und Finanzierungsreife und zur Fertigstellung. Gleichzeitig standen bei der EuroCape New Energy Ltd. die Entwicklungsarbeiten für die Erlangung der Genehmigungs- und Baureife der eigenen entwickelten Projekte im Fokus.

Getränke

Das neue Sudhaus für den Brauereibetrieb der Moninger-Gruppe am Standort Karlsruhe konnte Anfang September 2011 planmäßig in Betrieb genommen werden. Damit ist der Zusammenschluss der beiden Brauereibetriebe und Marken Hatz und Moninger wie geplant abgeschlossen worden. Zugleich konnte eine Stabilisierung der Absatz- und Umsatzentwicklung im Geschäftsfeld Getränke verzeichnet werden. Unter Berücksichtigung von weiteren Restrukturierungsmaßnahmen sowie marktbedingt erforderlichen Maßnahmenpaketen zur Kostensenkung lag damit das Quartalsergebnis leicht über dem des Vorjahresvergleichszeitraumes.

Ausblick

Die nach wie vor von einem Angebotsengpass geprägte Lage auf dem Immobilienmarkt bietet derzeit keine attraktiven Rahmenbedingungen für den Erwerb von Immobilien. Daher stehen im Kerngeschäftsfeld Immobilien die eingeleiteten und zum Teil bereits vorgenommenen Optimierungen des Immobilienbestandes der STINAG-Gruppe im Vordergrund.

Mit dem Erwerb von baugenehmigten Windparkprojekten, deren Errichtung sowie den Betrieb hat die STINAG im Bereich erneuerbare Energien das Portfolio an eigenen Windparks weiter ausgebaut. Das Joint Venture EuroCape New Energy Ltd. führt die Projekte zur Bau- und Finanzierungsreife sowie zur Fertigstellung. Die Genehmigungs- und Baureife von eigens entwickelten Windparkprojekten soll nun nach administrativ bedingten, zeitlichen Verzögerungen Anfang 2012 erlangt werden. Hierbei stehen insbesondere Projekte in Italien, Frankreich und Polen im Fokus.

Im Getränkesegment wird die aggressive Wettbewerbs- und Preispolitik der überregionalen Brauereien weiter anhalten. Nachdem nun die beiden Brauereibetriebe sowie die Marken Hatz und Moninger zusammengeführt wurden, stehen die bereits eingeleiteten und marktbedingt erforderlichen Maßnahmen zur Stärkung der Absatz- und Ergebnissituation im Getränkesegment im Mittelpunkt. Für Ende 2011 wird aller Voraussicht nach, insbesondere aufgrund der einmaligen kostenbezogenen Restrukturierungsmaßnahmen, vor IFRS-spezifischen Bewertungen ein ausgeglichenes operatives Ergebnis erwartet. Die neue Sudhaustechnik bietet zugleich die Möglichkeit der flexibleren Auslastung der Produktionskapazitäten, was insbesondere im Rahmen der derzeit herrschenden Marktgegebenheiten zur Gewährung einer flexiblen Strategieorientierung erforderlich ist.

Die STINAG Stuttgart AG beabsichtigt einen Wechsel des Börsensegments vom regulierten Markt 'General Standard' an der Frankfurter Wertpapierbörse sowie der Baden-Württembergischen Wertpapierbörse in den Teilbereich Entry Standard im Open Market der Frankfurter Wertpapierbörse sowie in den Teilbereich Freiverkehr Plus im Freiverkehr der Baden-Württembergischen Wertpapierbörse vorzunehmen. In Anbetracht der Größe der STINAG Stuttgart Invest AG, des Umsatzes in Aktien sowie der Aktionärsstruktur ist die Zulassung der Aktien im Entry Standard bzw. Freiverkehr Plus ausreichend und angemessen. Durch die Notierung im Entry Standard und Freiverkehr Plus können die bei der Notierung im regulierten Markt anfallenden erheblichen laufenden Kosten deutlich reduziert werden. Der Entry Standard bzw. Freiverkehr Plus stellt somit das geeignete Marktsegment dar, um die Börsennotierung und den Handel in einem der Marktkapitalisierung entsprechenden Kosten-Nutzen-Verhältnis sicherzustellen. Die freie und gleichwertige Handelbarkeit der STINAG-Aktien ist aufgrund der künftigen Notierung im Entry Standard und Freiverkehr Plus stets gegeben, ebenfalls sind die Transparenzinteressen der Aktionäre gewahrt. Gleichzeitig soll der Wechsel des Börsensegments vom regulierten Markt 'General Standard' an der Frankfurter Wertpapierbörse in den Teilbereich Entry Standard im Open Market der Frankfurter Wertpapierbörse für die Aktien der Moninger Holding AG vorgenommen werden. Für beide Gesellschaften wurden zwischenzeitlich die jeweiligen Anträge auf Widerruf der Zulassung im General Standard gestellt.

Stuttgart, 07. November 2011

Der Vorstand
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11.02.12 18:20:18
Zufällig heute gefunden, daher poste ich es mal falls noch nicht bekannt.


BADEN-WÜRTTEMBERGISCHE
WERTPAPIERBÖRSE
Geschäftsführung
Widerruf der Zulassung
Die Geschäftsführung hat gemäß § 39 Abs. 2 Börsengesetz i. V. m. § 79 Abs. 1 Nr. 2 Börsenordnung der Baden-Württembergischen Wertpapierbörse
beschlossen, die Zulassung der
auf den Inhaber lautenden Stückaktien
–WKN 731800 / DE0007318008 -
der
STINAG Stuttgart Invest AG
zum Handel im regulierten Markt zu widerrufen.
Der Widerruf wird mit Ablauf von Freitag, dem 25. Mai 2012, wirksam.
Die Geschäftsführung der Baden-Württembergischen Wertpapierbörse wird die Preisermittlung im regulierten Markt der vorgenannten Wertpapiere mit Ablauf
von Freitag, dem 25. Mai 2012, einstellen.
Stuttgart, den 25. November 2011

Quelle: Veröffentlichungen der Börse Stuttgart
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11.02.12 18:56:58
Wenn man sich hier das Konzernergebnis anschaut, dann hat man ein KGV von über 40. Und die Marktkapitalisierung ist immer noch überm Buchwert. Da gibts günstigere Immobilienunternehmen. Hätten Hofbräu nicht verkaufen sollen. Viel gemacht haben sie mit dem Geld nicht.
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24.04.12 09:22:39
Jahresfinanzbericht am 27.4.2012
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24.04.12 18:49:48
Der Neubau Marktstr.6 in Stuttgart ist bezogen
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07.05.12 14:43:39
Die Windparks drücken anscheinend auch den Kurs.
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07.05.12 14:57:28
2010 und 2011 waren keine guten Jahre für Windparks
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07.05.12 15:01:14
Der Zwischenbericht ist auch erschienen.
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04.04.13 17:49:47
Ich habe eine interessante, noch unentdeckte Aktie gefunden.
Ich habe den Wert mal mit Hamborner Reit verglichen. Stinag erscheint mir da günstig, vor allem auch wegen der Zukunftsperspektiven.
Die Tochter Sinner hatte auch einen Immobilienverkauf im letzten Jahr.
Das dürfte sich positiv aufs Ergebnis auswirken.
Die Dividende liegt auch so zwischen 4-5% momentan.
1 Antwort
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04.04.13 17:57:43
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.364.741 von Lacantun am 04.04.13 17:49:47Welche Zukunftsperspektiven meinst Du?
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05.04.13 18:54:51
Die Investitionen in regenerative Energien. Dadurch soll es ja zukünftig zu Umsatz- und Gewinnsteigerungen kommen.
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17.04.13 16:08:56
Na ja. Ein Satz mit X, das war wohl nichts.:cry:
Ich hoffe mal, dass das hauptsächlich ein bilanzielles Problem ist.
Ein bisschen Zukunftsphantasie geht natürlich flöten.

Die Dividende kann aber gezahlt werden...:lick:

DGAP-News: STINAG Stuttgart Invest AG: Jahres- und Konzernabschluss der STINAG AG durch außerplanmäßige Abschreibung auf Beteiligung im Bereich Erneuerbare Energien belastet. Konstante Dividendenpolitik dennoch möglich. (deutsch)

STINAG Stuttgart Invest AG: Jahres- und Konzernabschluss der STINAG AG durch außerplanmäßige Abschreibung auf Beteiligung im Bereich Erneuerbare Energien belastet. Konstante Dividendenpolitik dennoch möglich.

STINAG Stuttgart Invest AG / Schlagwort(e): Jahresergebnis

17.04.2013 15:15

Veröffentlichung einer Corporate News, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
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Im Geschäftssegment Erneuerbare Energien der STINAG Stuttgart Invest AG verhinderten im Jahr 2012 im Bereich der Entwicklung von Windparks so nicht vorhersehbare negative Gerichts- und Behördenentscheidungen sowie nachteilige gesetzliche und politische Entwicklungen den erfolgreichen Abschluss von geplanten äußerst wichtigen Projektphasen. Die Realisierung von einigen Projekten ist dadurch aller Voraussicht nach nicht mehr möglich. Der Vorstand sieht sich deshalb veranlasst, eine Neubewertung des Bereichs Entwicklung von Windparks vorzunehmen. Daraus ergibt sich, dass die bisher berücksichtigten und geprüften Wertansätze von Projekten nicht mehr aufrechterhalten werden können. Folge ist eine außerplanmäßige Abschreibung dieses Engagements in Höhe von 29,3 Mio. Euro im Einzelabschluss der STINAG AG sowie in Höhe von 14,9 Mio. Euro im STINAG Konzernabschluss.

Einen positiven Verlauf von Ergebnis und Cashflow verzeichnen hingegen die drei in den vergangenen zwei Jahren errichteten und in Betrieb genommenen STINAG-eigenen Windparks in Frankreich mit einer Gesamtkapazität von rund 38 Megawatt und einem Investitionsvolumen von 65 Mio. Euro.

Eine konstante Dividendenausschüttung wie in den Vorjahren ist trotz der Beteiligungsabschreibung möglich.
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17.04.13 16:21:31
Dazu mal der (langfrist) Chart



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17.04.13 19:42:05
Völlig sinnlos, sein Geld hier 'vergammeln' zu lassen. Kaum Markt, regenerative Energien, wie überall, ein Finanzgrab und Immobilien sind heiß gelaufen.
be.
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17.04.13 23:57:18
Management ist hier miserabel. Bin vor Jahren hier schon raus, als ich sah wie wenig Plan die haben. Haben nur eine Ahnung von Immobilien. Habe mich damls von ihrem Objekt in der Königstraße in Stuttgart blenden lassen. Dies ist absolut top, aber sonst. Hätten lieber Hofbräu und die Colarechte behalten sollen.
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18.04.13 09:14:43
Dass Immobilien heiß gelaufen sind, sieht man auch am Kursverlauf.:laugh::laugh::laugh:

Früher gab es auch eine hohe Sonderausschüttung, ich weiß aber nicht mehr genau wann das war.

Ich finde die Aktie günstig. Aber erstmal den Geschäftsbericht lesen...
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18.04.13 16:47:34
Der Bewertungsansatz für die Eurocape lag im 2011 GB bei 29,083 Mio.€. Nach dem jetzt eine kräftige Abschreibung fällig war, bleibt zu hoffen, dass nach dem Ausflug in die Windradproduktion jetzt auch bald die andere Rebel´sche Spielwiese abgehakt wird. Dann wäre die Stinag wieder zurück bei den Wurzeln und von Immobilien verstehen sie auch wirklich etwas. Leider wurde für diesen Ausflug unheimlich viel Lehrgeld bezahlt. Das ist ein Ärgernis und sollte für Herrn May eine Lehre sein.
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18.04.13 21:49:00
Felsenschwalbe du bist ja immer noch dabei. Aus meiner Sicht wurde zuviel Substanz verbrannt. Die haben ihr Geld Fremden gegeben, damit die für sie arbeiten. Du hast völlig Recht, man sollte nur das tun was man selber kann. Die Kompetenz bei den Immobilien ist durchaus vorhanden.
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06.06.13 10:48:16
Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,
gerne laden wir Sie zu unserer ordentlichen Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2012
am Donnerstag, den 27. Juni 2013, um 10.00 Uhr, in den Mozartsaal der Liederhalle, Berliner
Platz 1 - 3 in 70174 Stuttgart ein. Die Tagesordnung mit den Vorschlägen der Verwaltung
ist auf den nachfolgenden Seiten dieser Mitteilung abgedruckt.
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06.06.13 10:50:39
Immobilienbestand wird durch Fertigstellung von Bestandsentwicklungen, wie das
Geschäftshaus „Marktstraße 6“ in Stuttgart sowie der Umbau einer Büro- in eine
Wohnimmobile, weiter optimiert.
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06.06.13 10:56:26
Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,
gerne laden wir Sie zu unserer ordentlichen Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2012
am Donnerstag, den 27. Juni 2013, um 10.00 Uhr, in den Mozartsaal der Liederhalle, Berliner
Platz 1 - 3 in 70174 Stuttgart ein. Die Tagesordnung mit den Vorschlägen der Verwaltung
ist auf den nachfolgenden Seiten dieser Mitteilung abgedruckt.
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06.06.13 10:58:59
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22.06.14 14:47:25
Kurzer Bericht von der Hauptversammlung am 17.06.14 in Stuttgart, welche ich selbst besucht habe

1.) Letztmalige Belastung aus dem GB Alternative Energien, damit hat das Abenteuer Windkraft in der Summe rund 50 Mio. € gekostet. Dies wurde z.L. des EK bezahlt.

2.) Beim Immobilienbereich gibt es spannende Entwicklungen:

Verkauf von 6 Immobilien im Jahr 13 darunter die Königsstraße 38 mit a.o.-Ertrag in Höhe von rund 3,5 Mio. €

Bau eines zweiten Hotels am Stuttgarter Flughafen ab 16(siehe Bericht):

http://www.flughafen-stuttgart.de/das-unternehmen/presse/pre…

Bereits erworben Seniorenpflege- und Wohnheim am Flugfeld Böblingen (siehe Bericht):
http://www.kiag-stuttgart.de/de/aktuelles.htm

Desweiteren wurde bereits eine vollvermietete Gewerbeimmobilie im Großraum Stuttgart erworben (Details wurden leider nicht bekannt gegeben)

Immobilie Marktplatz 6 ist nach Insolvenz Märklin Braun wieder zum JA komplett vermietet

Entwicklung Wohnhaus mit 70 Wohnungen (10.000 m² Bruttogeschossfläche) "De La Paz" in München (Nympfenburg), erwartete Bruttorendite daraus in Höhe von rund 6%, Investitionsvolumen rund 18 Mio. €. Immobilie wurde bereits im Jahr 04 erworben

Alle Entwicklungen und Käüfe werden vorwiegend aus EK dargestellt.
Liquide Mittel zum JE 13 bei rund 75 Mio. € dafür vorhanden.

Auf die Frage nach den Stillen Reserven bezogen auf das gesamte Immobilienvermögen in Höhe von rund 230 Mio. € wurden eine Größenordnung von mindestens 20 bis 30 Prozent, seitens Frau Barth, genannt.

Mein Fazit:
Die STINAG AG wird wieder zum reinrassigen Immobilienunternehmen, da liegt ja auch die Kernkompetenz. Ein Verkauf der drei verbleibenden Windparks in Frankreich wird nicht ausgeschlossen.
Der VV und Großaktionär Herr May ist bereits 81 Jahre alt, auch hier gibt es ggf. perspektivisch Fantasie auf Wechsel des Großaktionärs (siehe Dinkelacker AG)
Die Ausschüttung sollte ab diesem Jahr wieder aus den operativen Erträgen der Immobiliengesellschaften dargestellt werden können
Eine bald wieder reinrassige Immobiliengesellschaft welche hauptsächlich im Großraum Stuttgart perspektivisch dann mit einen granularen Portfolio, darunter viele Neue Objekte, ausgestattet ist.
Mit einer Dividendenrendite in Höhe von rund 4,5% und wahrnehmbaren Stillen Reserven. Bei den gewerblichen Immobilien gibt es bei weitem noch keine Blase wie bei den Wohnimmobilien.

Für mich jetzt wieder ein klarer Kauf, irgendwann wird diese Spezialität entdeckt werden. Bis dahin kann man getrost dies mit einer Dividendenrendite in Höhe von 4,5 %, welche ja auch wieder operativ verdient wird, abwarten.

VB
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22.06.14 19:30:30
Klarer Kauf? Nachdem sie im Windsektor Millionen verballert haben. Auch der Verkauf des Objektes in der Königstraße kann ich nicht nachvollziehen. So ein Objekt verkauft man nicht. Was die sich im Bereich Erneuerbare Energien geleistet haben ist unglaublich. Viel Dummheit und Unfähigkeit. Und jetzt wollen sie die Windparks wieder verkaufen. Was soll das?
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07.04.15 19:17:17
Geschäftsbericht 2014 jetzt veröffentlicht
http://www.stinag-ag.de/downloads/publikationen/geschaeftsbe…

Kurze Zusammenfassung:
Hoher Verschmelzungsgewinn 2014, Projektentwicklungen DE LA PAZ und Pflegeheim werden erst im Jahr 2016 ergebniswirksam. Getränke und Alternative Energien liefern keinen Ergebnisbeitrag. Unveränderte Ausschüttung

Weiterhin attraktives Chance-Risiko-Profil im Vergleich mit anderen deutschen börsennotierten Immobilienaktien. Weitere Projektentwicklungen in Planung, weiter Verkauf kleinerer Objekte. Immobilienbereich weitgehend ohne Fremdfinanzierung. Sehr konserative Ausrichtung. Die Ausschüttungen können zukünftig komplett aus den Mieterlösen dargestellt werden.

VB
2 Antworten
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28.05.15 20:34:02
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.510.919 von vermögensberater am 07.04.15 19:17:17
Bericht von der heutigen Hauptversammlung am 28.05.15, welche ich selbst besucht habe
Nach dem erfreulichen Kursanstieg seit der letzten HV um rund 35 Prozent herrschte eine Gute Grundstimmung auf der Versammlung.
Die Gesellschaft ist weiterhin auf dem besten Weg eine reinrassige Immobiliengesellschaft mit Schwerpunkt im Großraum Stuttgart zu werden.
Allein die jährliche Grundsteuer auf die Objekte in Stuttgart beträgt rund 600 T€. Herr May sprach von zweistelligen Reserven im oberen Bereich im Immobilienportfolio und denkt auf keinen Fall an einen Ausstieg oder Squeze Out der Kleinaktionäre, wie bei anderen Stuttgarter Immobilienfirmen bereits umgesetzt.

Die wichtigsten Highlights aus dem Kerngeschäftsfeld Immobilien:

1) Entwicklung Wohnimmobilie DE LA PAZ in München läuft nach Plan, Fertigstellung 79 Wohneinheiten bis Ende 2016, erwartete Bruttomietrendite
ca. 1,5 Mio. €

2.) Fertigstellung Seniorenheim in Böblingen Flugfeld Ende 2015, erwartete Bruttomietrendite ca 1 Mio. €

3.) Neue Projektentwicklung Pflegeheim in Freiburg (Alter Güterbahnhof) in Zentraler Lage, Investitionsvolumen ca. 20 Mio. € (Bruttomietrendite ca 6,5%)

4.) Neue Projektentwicklung in Böblingen Flugfeld 120 Microappartements mit KITA, Investitionsvolumen ca. 20 Mio. €. Das Flugfeld in Böblingen liegt direkt nebem dem Hauptwerk Daimler und ist nur durch die Autobahn getrennt.

5.) Baubeginn zweites Kongesshotel am Flughafen Stuttgart frühestens Ende 2016 - Fertigstellung Ende 2018, Investitionsvolumen rund 45 Mio. €

Weitere Projektentwicklungen sind in der Prüfung, daneben sollen die Geschäftshäuser in der Königsstraße vorallem Ecke Rotebühlstraße saniert werden. Nicht zum Portfolio passende Objekte sollen veräussert werden, in diesem Zusammenhang soll auch der Leerstand in Höhe von rund 5% auf unter 3% reduziert werden.

=> Ich denke mit diesen Projektentwicklungen sollte das operative Ergebnis im Immobilien-Bereich von derzeit rund 10 Mio. € deutlich erhöht werden können. Erwartete Mieten denke rund 5 Mio. € vor Kosten und Abschreibungen und Steuern.

Mit dem Neuen Vorstand Herrn Keck wurde ein echter Immobilienprofi von der LBBW neu ins Boot geholt.

Der Bereich Getränke wurde durch neuen Lohnaufträge weiter stabilisiert und sollte zumindest keine Belastungen mehr mit sich bringen.

Die drei Windparks mit einem ursprünglichen Investitionsvolumen von rund 60 Mio. € sollen verkauft werden. Die Windprognose lag bisher unter den Erwartungen.

Fazit:
Neben der hohen Dividendenrendite in Höhe von ca. 3,5 % (im Vergleich zehnjährige Bundesanleihe rund 0,50%) sollten sich mittelfristig auch weitere Kursgewinne einstellen. Der Immobilienbereich ist nur mit rund 35 Mio. € Krediten unterlegt, daneben werden auch alle Objekte jährlich abgeschrieben (im Gegensatz zu einem REIT). Ein solches Chance-Risiko-Profil ist im aktuellen Marktumfeld nur noch sehr schwer zu finden. Der einzige Malus ist die Handelbarkeit der Aktie.

VB
1 Antwort
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29.05.15 10:47:31
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.869.550 von vermögensberater am 28.05.15 20:34:02Danke für den ausführlichen und guten Bericht.
Frau Barth ist seit gestern Vorstandsvorsitzende, Herr May (Großaktionär, knapp 66%) stv. Vorstandsvorsitzender und neu im Vorstand Herr Kern, bisher LBBW-Konzern, Bereich Immobilien, Bahnhofsplatz-Gesellschaften.
Neben DE LA PAZ ist noch ein weiteres Wohnimmobilienprojekt in der Projektierungspipeline. Lt. Frau Barth, auf Frage des DSW-Vertreters, werden Wohnimmobilien aber nicht im Fokus des Stinag-Immobiliengeschäftes stehen. Interessant, dass jetzt auch ein Projekt in Freiburg entstehen soll.
Interessant die Immobilienstandorte (nicht vollständig): Stuttgart, Karlsruhe, Freiburg, München, Böblingen, Dresden
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17.06.15 20:35:57
Ein sicherer Fels in der Brandung GREXIT
Schon Erstaunlich wie sich der Wert, ex Dividende in den letzten Wochen behauptet hat.
Andere Immobilienwerte (Bsp. Sedlmayr) sind rund 10 Prozent unter die Räder bekommen. Stücke sind nur über die Briefseite erhältlich, mit Geldkursen hatte ich in den letzten Tagen keinen Erfolg. Ich stocke die Aktie schon seit vielen Jahre wie ein Ansparplan regelmäßig auf und fühle mich weiterhin sehr Wohl in diesem Substanzwert. Ich denke langfristig sollten hier Kurse von rund 40 € durchaus möglich sein, dann läge die Marktkapitalisierung bei 600 Mio. € und auf gleichem Niveau wie die Dinkelacker AG (aktuell 70% des Jahresüberschuss und die Hälfte EK wie Stinag). Natürlich kann man die Geschäftsmodelle nicht eins zu eins vergleichen - Schwerpunkt sind dort Wohnimmobilien

Spannender Artikel zu Immobilienaktien in der WELT:
http://www.welt.de/sonderthemen/immobilienwirtschaft/article…

Stay Long

Dies stellt keine Kaufempfehlung dar

VB
38 Antworten
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02.01.16 15:41:04
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.995.753 von vermögensberater am 17.06.15 20:35:57
STINAG AG erwirbt Geschäftshaus in der Stuttgarter City
Noch ein Zukauf vor dem Jahresende 2015 in bester Innenstadtlage

Adresse: Hirschstraße 31


Stuttgart, 23. Dezember 2015 – Die STINAG AG, Stuttgart, baut mit dem Erwerb eines weiteren Geschäftshauses in der Stuttgarter City, ihr auf innerstädtische Premiumobjekte ausgerichtetes Immobilienportfolio weiter aus. Verkäuferin des Objektes ist die Aachener Grundvermögen Kapitalverwaltungsgesellschaft mbh.


Das vollvermietete Geschäftshaus befindet sich in sich in markanter Ecklage in der Fußgängerzone. Das Gebäude umfasst mehr als 2.000 Quadratmeter Mietfläche sowie eine eigene Tiefgarage. Das hochwertig ausgestattete Objekt wurde ursprünglich von Hugendubel errichtet. Die Einzelhandelsflächen im Gebäude erstrecken sich über drei Etagen – Basement bis zum 1. OG.
37 Antworten
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02.01.16 16:13:00
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.397.902 von vermögensberater am 02.01.16 15:41:04Hi, Vermögensberater,
als Mitleser und Aktionär freue ich mich immer über Ihre Infos zur STINAG, eine Aktie als Daueranlage.
Ein gutes Neues Jahr
Bonaktionaer
36 Antworten
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07.02.16 12:40:54
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.398.034 von bonaktionaer am 02.01.16 16:13:00
Vermietungsphase Wohnimmobilie DE LA PAZ beginnt
Wohnprojekt DE LA PAZ in bester Lage in München soll Ende Oktober 16 bezugsfertig sein.
Bei einer gesamten Wohnfläche von rund 6.000 m² dürfte beim Münchener Mietniveau auch mal schnell eine Jahresbruttomiete von rund 1,8 Mio. € zusammen kommen.
Auch die Pflegeimmobilie in Böblingen Flugfeld soll im ersten Quartal 16 bezugsfertig sein.


Siehe dazu nachstehende Pressemitteilung des beauftragten Unternehmens

PRESSEMELDUNG
Vermietungsmandat für Wohnprojekt „DeLaPaz“ am Hirschgarten
Die Heinrich Bossert Immobilien KG ist von der STINAG Stuttgart Invest AG exklusiv mit der Vermietung des Wohnprojekts „DeLaPaz“ am Münchner Hirschgarten beauftragt worden.
Die Immobilie umfasst vier Wohngebäude mit 79 hochwertig ausgestatteten und lichtdurchfluteten 2- bis 4- Zimmer-Wohnungen von 42 bis 105 m² Wohnfläche.
Die exzellente und ruhige Wohnlage am nordwestlichen Eck des Hirschgartens in Verbindung mit einem spannenden Architekturkonzept für zeitgemäßes Wohnen, zeichnen das Wohnprojekt „DeLaPaz“ mit einer Wohnfläche von insgesamt circa 5.970 m² aus.
Das Projekt befindet sich derzeit im Rohbau, die Bezugsfertigkeit ist voraussichtlich Anfang Oktober 2016 gegeben.

Quelle: Bossert Immobilien KG München

Stay Long

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VB
35 Antworten
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26.02.16 19:22:39
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.678.199 von vermögensberater am 07.02.16 12:40:54
Neues zweites Kongresshotel am Flughafen geht ebenfalls an Mövenpick
Auch bei diesem Projektentwicklung tut sich was...

Neues Kongresshotel geht an Mövenpick


Stuttgarter Zeitung vom 16.01.2016 / Filder-Zeitung

Das Interesse an der Betriebsübernahme eines zusätzlichen Hotels hat Jürgen Köhler, Direktor im Mövenpick am Flughafen, nie abgestritten. Nun sind offenbar die Würfel gefallen. Beim Neujahrsempfang verkündete der Hotelmanager unter dem Applaus von 350 geladenen Gästen, ′dass wir kurz vor Weihnachten die Verträge signiert haben′. Partner ist, wie schon im 2007 eröffneten Flughafenhotel die Stuttgart Invest AG (Stinag). Das neue Hotel entsteht auf dem Areal des bisherigen Bürogebäudes der Flughafen Stuttgart GmbH (FSG). Deren Mitarbeiter ziehen Ende Februar in einen Neubau an der Flughafenstraße um. Der Investor Stinag und die FSG haben ihre Partnerschaft für das 45-Millionen-Projekt bereits 2014 besiegelt.


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VB
34 Antworten
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04.04.16 20:36:40
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.848.770 von vermögensberater am 26.02.16 19:22:39
Vermietung Wohnimmobilie DE LA PAZ läuft
Wer sich einen ersten Eindruck vom Objekt machen möchte, der nutze den nachstehenden Link.

http://www.de-la-paz.de/


Heute wurden mal wieder ein paar Stücke bei 20 € gehandelt, am 06.04. wird der Geschäftsbericht veröffentlicht. Schaun wir mal ob es noch ein paar positive Überraschungen gibt. Ich denke an Verkauf Windräder oder Verkauf bzw. Kauf weiterer Objekte.

Stay Long

VB
33 Antworten
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05.04.16 09:43:48
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.115.986 von vermögensberater am 04.04.16 20:36:40
Zitat von vermögensberater: am 06.04. wird der Geschäftsbericht veröffentlicht.

Der Jahresabschluss wurde in diesem Jahr am 01.04. veröffentlicht!
32 Antworten
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07.04.16 22:47:53
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.117.791 von Herbert H am 05.04.16 09:43:48
Geschäftsbericht heute auf der Homepage veröffentlicht
http://www.stinag-ag.de/investor_relations/publikationen/?sh…


Kurze Zusammenfassung:
Bilanzgewinn konnte weiter verbessert werden
Der aktuelle Immobilienmarkt wird aktiv genutzt um nicht mehr zur Strategie passende
hauptsächlich kleine Objekte zu verkaufen
Immobilienentwicklungen in Höhe von rund 85 Mio. € in der Erstellung bzw. Projektphase (DE LA PAZ Wohnimmobilie, zwei Pflegeimmobilien und projektiertes zweites Messehotel am Flughafen. Damit sollte die aktuelle Liquidität dann auch wieder entsprechend angelegt werden.
Ab dem Jahr 2017 dürfte sich deshalb das Ergebnis deutlich erhöhen.
Windparks stehen weiterhin zum Verkauf
Getränke weiterhin mit einer schwarzen Null

Stay Long

VB
31 Antworten
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08.04.16 10:46:19
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.143.774 von vermögensberater am 07.04.16 22:47:53... wurde aber - wie gesagt - schon am 01.04. auf der DGAP-Seite veröffentlicht - also längst bekannt. Hier der Link: http://www.equitystory.com/Download/Companies/stuttgarterhof…
30 Antworten
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25.05.16 21:33:19
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.146.417 von Herbert H am 08.04.16 10:46:19
Bericht von der heutigen Hauptversammlung am 25.05.16 welche ich selbst besucht habe
Wichtigste Punkte:

1.) Verkauf von vier Immobilien (Studentenwohnhaus Dresden zu 5 Mio. €, Geschäftshaus in Reutlingen zu 1,75 Mio. € und zwei Objekte im Teileigentum in Stuttgart zu insgesamt zu 0,5 Mio. €) im GJ 2015. Es wurden hierbei Buchgewinne in Höhe von rund 2,4 Mio. € realisiert.

2.)Bis zum Jahresende sollen alle Immobilien in Dresden verkauft sein (es wurden dieses Jahr zwei weitere Wohnimmobilien verkauft). Man ist vom Immobilienmarkt Dresden zu weit weg und es gibt aktuell ein sehr gutes Markfenster. Auch Objekte in Teileigentum (hauptsächlich Gastronomie) sollen dieses Jahr alle verkauft werden. Damit wird das gute Markfenster genutzt.

3.)Trennung von allen Windparks, wie bereits ad hoc vermeldet. Es wurde wahrscheinlich nur das Gesellschafterdarlehen zurück bezahlt (rund 15 Mio. €). Damit hat STINAG unter dem Strich kein Geld verdient aber auch keines verloren. Damit ist das Thema Alternative Energien jetzt endgültig beendet.

4.)Zukauf Objekt Hirschstraße 31 in Stuttgart zu 11,5 Mio. € (Bruttomiete rund 500 T€ p.a.) im Jahr 2016. Das Objekt hat auch noch Potenzial für Mietsteigerungen.

5.)Fertigstellung Wohnimmobilie DE LA PAZ in München 4. Quartal 16, Vollvermietung dann erwartet, Bruttomiete liegt bei rund 1,4 Mio. € (17,50 € Miete pro Quadratmeter). Unterlegung mit 10 Mio. € Fremdkapital zu 1,54% (auch KfW-Mittel). Bruttorendite gerechnet nur mit EK liegt bei über 6% (mit FK deutlich darüber). Objekt soll langfristig gehalten werden.

6.)Fertigstellung Pflegheim Böblingen Flugfeld in den nächsten Tagen (Bauverzögerungen), Freiburg zum Jahresende 16. Bruttomietrendite liegt bei beiden Objekten etwas über 6 %.

7.)Projektierung Microappartementhaus in Böblingen Flugfeld mit 130 Appartements und KITA in diesem Jahr geplant.

8.)Bau zweites Hotel am Flughafen entscheidet sich in den nächsten Wochen. Das Thema sind jetzt die steigenden Baukosten (starker Anstieg der Stahlpreise).

9.)Leerstandquote liegt aktuell bei rund 3%.

10.)Revitalisierung der Geschäftshäuser in der Stuttgarter Innenstadt wird voran getrieben (Königsstraße 45 und 51, sowie Rotebühlplatz 2 und 4).

11.)Vergabe Mezzanine Kapital wohl nur einmaliger Vorgang, Rendite liegt über 11 Prozent.


Mein Fazit:
Die STINAG AG ist auf dem besten Weg zum reinrassigen Immobilienwert, mit Stillen Reserven im hohen zweistelligen Millionen-Bereich und Fokus Süddeutschland (Standort Dresden wird komplett abgebaut).
Der Vorstand erwartet spätestens ab dem Jahr 2020 steigende Dividenden. Für den weiteren Ausbau des immobilienportfolios stehen liquide Mittel in Höhe von rund 65 Mio. € zur Verfügung. Die Objektentwicklungen werden teilweise auch mit FK unterlegt (siehe DE LA PAZ) was bei dem absolut niedrigen Zinsniveau völlig richtig ist. Früh oder später wird diese Immobilienspezialität auch an der Börse entdeckt werden, bis dahin kann man absolut entspannt in diesem Sachwert mit einer Dividendenrendite in Höhe von fast 4% abwarten.

Keine Kaufempfehlung

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VB
29 Antworten
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27.10.16 18:27:39
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.477.870 von vermögensberater am 25.05.16 21:33:19
Halbjahresbericht - Bau zweites Hotel am Stuttgarter Flughafen hat begonnen
Halbjahresbericht ist seit mehreren Wochen veröffentlicht.

http://www.stinag-ag.de/investor_relations/publikationen/?sh…


Wichtigste Punkte:

Überschuss nach Steuern hat sich von rund 3,3 Mio. € auf jetzt rund 7,5 Mio. €, hauptsächlich aufgrund A.O-Effekten (Verkauf zwei Immobilien in Dresden und Verkauf Windparks). Damit wurde schon fast der Jahresgewinn aus dem Geschäftsjahr 2015 erreicht.

Die Verschuldung hat sich aufgrund Verkauf Windparks von rund 80 Mio. € auf rund 43 Mio. € reduziert.
Da das LEVERAGE für einen Immobilienwert sehr gering ist, gibt es auch keine große Korrelation zu Zinsveränderungen

Pflegeimmobilie Böblingen im Juni an den Betreiber übergeben, Objekt DE LA PAZ Ende Oktober komplett vermietet und Pflegeimmobilie Freiburg wird im November an den Betreiber übergeben

Das zweite Flughafenhotel wir mit einem Investitionsvolumen in Höhe von rund 50 Mio. € wird neu gebaut und ebenfalls von Mövenpick betrieben. Fertigstellung Ende 2018. Die Neue Endhaltestelle Stadtbahn Flughafen endet direkt vor dem Hotel. Es entstehen die größten Hotelkongressflächen, zusammen mit dem anderen Flughafenhotel von STINAG, in Südddeutschland. Mit dem Bau wurde bereits begonnen, es klafft schon ein großes "Loch" direkt am Eingang des Messegeländes.
War vor ein paar Tagen selbst am Flughafen.

Fazit:
Es läuft alles nach Plan. Die Mieterträge dürften sich im nächsten Kalenderjahr um rund 15 Prozent gegenüber dem Jahr 2016, nur durch die neuen Immobilien erhöhen, das Flughafenhotel kommt dann ab dem Jahr 2019 ganzjährig noch dazu. Nach dem Verkauf der Windparks jetzt ein reinrassiger Immobilienwert. Die Marktkapitalisierung liegt bei rund 320 Mio. € bei rechnerischen Mieterträgen in Höhe von rund 23 Mio. € im Jahr 2017. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen ist heute auf rund 0,15% gestiegen von einer Zinswende sind wir aber noch Meilenweit entfernt und die Notenbanken werden wahrscheinlich noch viele Jahre die Zinsen unten halten. Da ist man mit diesem Immobilienwert sehr solide investiert und Frau Barth sprach auch in der letzten HV von einer Dividendenerhöhung spätestens für das Geschäftsjahr 2019.

Stay Long

Keine Kaufempfehlung

VB
28 Antworten
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15.11.16 20:37:37
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.567.922 von vermögensberater am 27.10.16 18:27:39
Wohnprojekt DE LA PAZ ist vor Fertigstellung voll vermietet
Das spricht für die Lage !!!

PRESSEMELDUNG
Münchner Wohnprojekt “DeLaPaz” nach 5 Monaten voll vermietet
Das Vermietungsteam der Heinrich Bossert Immobilien KG hat das Münchner Wohnprojekt
„DeLaPaz“ nach nur 5 Monaten Vermarktungszeit voll vermietet.
Das „DeLaPaz“ liegt im Stadtteil Nymphenburg und befindet sich in ruhiger und gewachsener
Stadtteillage in unmittelbarer Nähe des Münchner Hirschgartens.
Die Immobilie steht im Eigentum der STINAG Stuttgart Invest AG und wurde wie geplant zum
01. Oktober 2016 bezugsfertig. Auf vier Gebäude verteilen sich 79 lichtdurchflutete
2- bis 4-Zimmerwohnungen mit zeitgemäßen Grundrissen von 42 m² bis 105 m² Wohnfläche.
Wir freuen uns sehr darüber, dass wir dieses gelungene Wohnprojekt innerhalb der geplanten
Zeitschiene vermieten konnten und unmittelbar ab dem Zeitpunkt der Bezugsfertigkeit ins
Property Management übernommen haben, fügt Geschäftsführer Christian Arnholdt hinzu.
München, 07. Oktober 2016
Über Heinrich Bossert Immobilien KG:
Das 1925 gegründete Unternehmen betreut überregional mit 65 Mitarbeitern an den Standorten

Stay Long

Keine Kaufempfehlung

VB
27 Antworten
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18.03.17 08:26:59
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.701.125 von vermögensberater am 15.11.16 20:37:37Heute seit langem wieder einmal ordentliche Umsätze, die Zahlen für 2016 stehen wohl an.
26 Antworten
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27.03.17 20:20:50
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.560.533 von dr.wssk am 18.03.17 08:26:59
Geschäftsbericht wird am 10.04.2017 veröffentlicht
Laut Finanzkalender auf der Homepage wird der Geschäftsbericht am 10.04.17 veröffentlicht.

Im zweiten Halbjahr dürften bereits die Mieterträge signifikant gestiegen sein,
siehe hierzu auch meine Kommentierung zum Halbjahresbericht 16.

Keine Kaufempfehlung

Stay Long

http://img.wallstreet-online.de/smilies/smile.gif
25 Antworten
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07.04.17 18:23:12
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.622.652 von vermögensberater am 27.03.17 20:20:50
Geschäftsbericht 2016 ist veröffentlicht
Wichtigste Punkte:

1.) Jahresergebnis Konzern steigt von 8,6 Mio. € auf 17,0 Mio. € nach Steuern.
2.) Im Zusammenhang mit der Portfoliobereinigung wurden rund 10 Mio. € Stille Reserven realisiert.
Diese soll bis Jahresende 2017 beendet sein.
3.) Wohnimmobilie München DE LA PAZ, Pflegeimmobilie Böblingen und Freiburg wurden mittlerweile alle fertig gestellt und in den Bestand übernommen.
4.) Bau eines zweiten Flughafenhotels soll bis Ende 2018 vollendet sein.
5.) Immobilien in Dresden mittlerweile alle verkauft.
6.) In Böblingen soll auf dem Flugfeld ein Objekt mit Microappertements in diesem Jahr gebaut werden.
7.) Liquide Mittel in Höhe von rund 70 Mio. € stehen auf Konzernebene für neue Projektentwicklungen zur Verfügung.

Fazit:
Die Gesellschaft hat im letzten Geschäftsjahr einen weiteren bedeutenden Schritt zum reinrassigen Immobilienwert mit Objekten hauptsächlich im Großraum Stuttgart, Freiburg und München gemacht.
Das Portfolio wird weiter mit den Flughafenhotel Stuttgart Flughafen/Messe und einem geplanten Immobilie im Bereich Microappartements erweitert. Ich rechne ab dem Geschäftsjahr 2019 auch mit einer höheren Dividende. Die Verschuldung liegt bei rund 50 Mio. €. Hier gibt es mittelfristig weiteres Potenzial in einem Wert mit A-Lagen in A-Städten und einem granularen Portfolio mit Hotel, Einzelhandel, Büro und Wohnen (inklusive Pflegeimmobilien). Die gestiegenen Kurse und Umsätze im Vorfeld der HV untermauern dies klar !

Keine Kaufempfehlung

Stay Long

VB
24 Antworten
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07.04.17 18:24:24
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.699.116 von vermögensberater am 07.04.17 18:23:12
Nachtrag Link zum Geschäftsbericht 2016
http://www.stinag-ag.de/downloads/publikationen/geschaeftsbe…
23 Antworten
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15.05.17 13:44:34
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.699.122 von vermögensberater am 07.04.17 18:24:24Geht jemand vom Board zur HV und kann kurz berichten, danke?
be.
22 Antworten
Avatar
16.05.17 20:08:20
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.945.839 von dr.wssk am 15.05.17 13:44:34
Bericht HV
Werde wieder auf der HV dabei sein und in gewohnter Weise darüber berichten

VB
21 Antworten
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18.05.17 10:12:15
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.957.272 von vermögensberater am 16.05.17 20:08:20Herzlichen Dank, bin erst seit kurzem (Kauf 21,- €) dabei und habe die Absicht, die Stinag länger zu halten und ggf. nächstes Jahr die HV zu besuchen.
be.
20 Antworten
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25.05.17 20:06:08
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.969.188 von dr.wssk am 18.05.17 10:12:15
Bericht zur Hauptversammlung STINAG AG am 24.05.2017 in Stuttgart - wieder ein reinrassiger Immobilienwert
Nachfolgend mein Bericht von der HV welche ich selbst besucht habe.

Nach dem Kursanstieg in Höhe von rund 20 Prozent auf Jahressicht herrschte sehr gute Stimmung unter den Aktionären.

Wichtigste Punkte:

Immobilien DE LA PAZ, Pflegeimmobilien Böblingen und Freiburg alle fertiggestellt und voll vermietet. Die Mieterträge liegen bei allen drei Objekten bei rund 3 Mio. €.

Es wurden 10 Immobilien, darunter 7 Objekte in Teileigentum, im Gegenwert von rund 14,5 Mio. € verkauft, dabei wurden rund 11 Mio. € Stille Reserven realisiert. Rückgang Mieterträge der verkauften Immobilien konnte allein durch Erhöhungen der beide Objekte Pariser Platz und Mövenpick Hotel Flughafen komplett kompensiert werden.

Alle Immobilien in Dresden sind jetzt verkauft.

Auf die Sinner AG wurden Abschreibungen in Höhe von rund, 3,8 Mio. € (davon rund 1,5 Mio. € auf das gewährte Darlehen an Moninger.) vorsichtshalber vorgenommen. Für Sinner und Moninger ist man sehr zuversichtlich eine Lösung dieses Jahr zu finden. Interessant war die Nachfrage vom Bruder von Herrn Lauser nach der weiteren Entwicklung der beiden Gesellschaften. Der Bruder ist Grossaktionär und saß bis vor kurzem auch schon im AR der Gesellschaften.

Leerstand liegt bei rund 3,5 Prozent, hauptsächlich auf Objekt Marktstrasse zurück zu führen, Man ist zwecks Vermietung im Jahr 2017 sehr optimistisch.

Baufortschritt zweites Flughafenhotel läuft planmäßig, Fertigstellung Ende 2018. Erwartete Mieterträge rund 3,8 Mio. € bei einem Investitionsvolumen von rund 50 Mio. €.

Bau ab 2017 Haus mit 129 Microappertements am Flugfeld Böblingen, Investitionsvolumen ca, 22 Mio. €, erwartete Mieterträge rund 1,3 Mio, €.

Neukonzeption Geschäftshaus Königsstraße 45 (eine ware Top Lage - einfach mal googeln) mit hochwertigem Einzelhandel, Büros und Wohnen, das Investitionsvolumen liegt hierfür bei rund 18 Mio. €,

Erweiterung Fabrikgebäude in Dornstetten.

Das Ziel des Vorstandes ist die weitere kontinuierliche Steigerung des Marktwertes und der Dividende ab dem GJ 2019.

Mein Fazit: Eigentlich müsste sich die AG in Stuttgart Immobilien umbenennen. Ich kenne keinen besseren Immobilienwert auf dem Kurszettel mit einer besseren Diversifikation und mit sehr geringen Verbindlichkeiten. Die Immobilien liegen hauptsächlich im Großraum. Stuttgart und alle anderen in BaWü oder in München und das alles in Top-Lage.
Ein großes Kompliment an die VV Frau Barth, Sie hat das Thema Windkraft beendet und baut den Immobilienbereich konsequent unter Beachtung der Diversifikation auf und das mit einer hohen Fachkompetenz und auch Dynamik. Diese Aktien sind ein Großteil meiner Altersvorsorge. Allein die Dividendenrendite liegt bei dem aktuellen Kurs rund 3 Prozent. Ich persönlich bin sehr zufrieden mit der Entwicklung unserer Immobilien AG !

Stay Long

Keine Kaufempfehlung

VB
19 Antworten
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26.05.17 06:54:16
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.018.059 von vermögensberater am 25.05.17 20:06:08Hallo vermögensberater,

vielen Dank für Deinen informativen Bericht von der Hauptversammlung.

Gab es nähere Informationen wie die Lösung bei Sinner/Moninger aussehen kann bzw. was hat Herr Lauser nachgefragt?

Es grüßt Dagobert Bull
18 Antworten
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26.05.17 19:12:49
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.019.514 von Dagobert Bull am 26.05.17 06:54:16
Was passiert mit Sinner und Moninger AG
Man prüft gerade mehrere Optionen, Details wurden aber nicht genannt.
Man ist sehr zuversichtlich in einem Zeitraum von 3 bis 6 Monaten zu einer geeigneten Lösung zu kommen.
Moninger hatte zumindest einen erfreulichen Jahresstart.

VB
17 Antworten
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26.05.17 20:11:14
Beitrag Nr. 100 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.024.728 von vermögensberater am 26.05.17 19:12:49Auch von mir herzlichen Dank für den Bericht. Kleine Nachfrage, wie lange dauerte die HV, wie viele Aktionäre waren etwa anwesend und gab es auch eine Beköstigung? Bitte die Anfrage mir nicht übelnehmen, bei mir würde es im kommenden Jahr einen Flug bedeuten. Und wenn 'Selbstdarsteller', wie etwa dieses Jahr bei den Eisen- und Hüttenwerken in Köln die HV auf rund 6 Stunden verlängern, dann fahre ich nicht mehr hin.
be.
16 Antworten
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26.05.17 21:58:38
Beitrag Nr. 101 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.025.067 von dr.wssk am 26.05.17 20:11:14
HV
die HV dauerte ca. knapp drei Stunden. Die Verköstigung ist überschaubar Kalt- und Heißgetränke sowie Butterbrezeln, daneben gibt es einen Gutschein für ausgewählte Stuttgarter Gastromie in Höhe von 10 €. Es haben sich dieses Jahr nur zwei Redner von den Schutzvereinigungen zu Wort gemeldet und der Bruder von Herrn Lauser mit zwei drei Fragen. Letztes Jahr waren es vier Redner - alle Vorträge mit Niveau und hohem Sachverstand. Es waren rund 200 Aktionäre vor Ort, des meisten davon Rentner, wahrscheinlich auch viele ehemalige MA von Stuttgarter Hofbräu (früher gab es auch noch Bier auf der HV - ist aber schon sehr lange her).
Bei Interesse können wir uns gerne mal auf der nächsten HV austauschen, ich bin schon sehr lange in der AG investiert und kenne auch den Stuttgarter Immobilienmarkt recht gut.

VB
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27.05.17 13:07:49
Beitrag Nr. 102 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.025.586 von vermögensberater am 26.05.17 21:58:38Prima, danke für die für mich völlig ausreichende Situationsbeschreibung. Ich war vergangene Woche mit meiner Frau bei der HV von PWO in Offenburg und könnte davon ähnliches berichten. Allerdings gab es dort noch leckeren Rotwein. Interessant für mich die Teilnehmerzahl der Aktionäre bei der Stinag, rund 200 hätte ich nicht gedacht. Gut, dann lassen wir das Jahr mal laufen und im kommenden Jahr werde ich entscheiden, ob ein Flug für mich nach Stuttgart sinnvoll ist, zumal der Flughafen vom Zentrum der Stadt etwas entfernt ist. Vor Jahren war ich bei einer HV der Müller Lila Logistik in Stuttgart und kam notgedrungen eine halbe Stunde später zur HV und das ist nicht so schön. Aber nochmals besten Dank für Deine Informationen. Ich denke, die Stinag werde ich längerfristig haben.
14 Antworten
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23.08.17 19:34:39
Beitrag Nr. 103 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.027.779 von dr.wssk am 27.05.17 13:07:49Heute wurden die Halbjahreszahlen veröffentlicht, siehe bitte Web-Seite der Stinag. Aus meiner Sicht planmäßiger Geschäftsverlauf ohne Überraschungen.
be.
13 Antworten
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24.08.17 19:29:38
Beitrag Nr. 104 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.585.591 von dr.wssk am 23.08.17 19:34:39
Halbjahresbericht mit planmäßigen Zahlen
Ich schließe mich meinem "Vorredner" an, keine Überraschungen, alles wie in der HV bekannt gegeben.
Der Bilanzgewinn in Höhe von rund 8,5 Mio. € reicht sehr komfortabel die Dividende in Höhe von 0,75 € pro Aktie wieder auszuschütten.

Die einzig positive Überraschung welche ich entdeckt habe ist ein Überschuss in Höhe von rund 400 T€ bei der Brauerei Moninger. Dieser ist allerdings auf einen nicht näher genannten Sondereffekt zurück zu führen. Im Ausblick wird erwähnt das Strategische Zukunftsausrichtungen für die Brauerei unausweichlich sind.

Nachstehend der Link zum Halbjahresbericht

http://www.stinag-ag.de/downloads/publikationen/zwischenberi…


Keine Kaufempfehlung

Stay Long
VB
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09.10.17 19:42:13
Beitrag Nr. 105 ()
Was ist denn heute bei der Stinag los, minus rund 6%?
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09.10.17 20:16:24
Beitrag Nr. 106 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.592.992 von vermögensberater am 24.08.17 19:29:38
Zitat von vermögensberater: Die einzig positive Überraschung welche ich entdeckt habe ist ein Überschuss in Höhe von rund 400 T€ bei der Brauerei Moninger. Dieser ist allerdings auf einen nicht näher genannten Sondereffekt zurück zu führen.


Das Wort operativ hast du vergessen. Moninger hat trotz eines Vergleiches, der 600k sonstige Erträge gebracht hat, einen Verlust erzielt. Und dabei hat man 400k durch Instandhaltung&Mietreduzierung gespart.
11 Antworten
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09.10.17 21:23:42
Beitrag Nr. 107 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.914.641 von cd-kunde am 09.10.17 20:16:24Hier hat jemand mal rund 2.500 Stücke quasi bestens am Markt plaziert, könnte ja auch eine Nachlassabwicklung sein. Hier muss man einfach mit Limit arbeiten. Die schlechte operative Entwicklung bei Moninger spielt m.E. für STINAG keine Rolle (Marktkapitalisierung STINAG rund 325 Mio. € und Moninger rund 3 Mio. €). Operativ erkenne ich in keinster Weise eine negative operative Entwicklung bei STINAG. Ich werde Briefkurse um die 22 € definitiv wieder zur Aufstockung nutzen.

Keine Kaufempfehlung

Stay Long

VB
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09.10.17 21:28:39
Beitrag Nr. 108 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.915.229 von vermögensberater am 09.10.17 21:23:42
Zitat von vermögensberater: Hier hat jemand mal rund 2.500 Stücke quasi bestens am Markt plaziert, könnte ja auch eine Nachlassabwicklung sein. Hier muss man einfach mit Limit arbeiten. Die schlechte operative Entwicklung bei Moninger spielt m.E. für STINAG keine Rolle (Marktkapitalisierung STINAG rund 325 Mio. € und Moninger rund 3 Mio. €). Operativ erkenne ich in keinster Weise eine negative operative Entwicklung bei STINAG. Ich werde Briefkurse um die 22 € definitiv wieder zur Aufstockung nutzen.

Keine Kaufempfehlung

Stay Long

VB


Solange sie Moninger nur als Akteninvestment halten, ist Moninger vollkommen egal.
9 Antworten
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10.10.17 10:27:32
Beitrag Nr. 109 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.915.277 von cd-kunde am 09.10.17 21:28:39
Konnte heute nicht wiederstehen und habe nach dem kleinen Kursrücksetzer
die 175 Stück aus der Briefseite zu 23 € herausgekauft.
Kursrückgänge sind immer wieder eine Nachkaufgelegenheit für mich

Keine Kaufempfehlung

Stay Long

VB
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16.11.17 18:41:30
Beitrag Nr. 110 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.917.557 von vermögensberater am 10.10.17 10:27:32
Neubau zweites Flughafenhotel Stuttgart
Es tut sich was, der Rohbau ist langsam hochgezogen, im Vordergrund das bestehende Mövenpick Hotel von STINAG und neben dem Rohbau die Stuttgarter Messehallen. Die Lage der beiden Hotels könnte nicht besser sein.




P.S. Habe die letzten Tagen die Briefseiten bei 23 € für weitere Zukäufe genutzt.

Stay Long

VB
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17.11.17 09:24:47
Beitrag Nr. 111 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.201.925 von vermögensberater am 16.11.17 18:41:30Besten Dank für das Foto. Damit gewinnt man einen guten Eindruck.
6 Antworten
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17.11.17 16:54:47
Beitrag Nr. 112 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.206.083 von Felsenschwalbe am 17.11.17 09:24:47
hier noch eine Nahaufnahme (habe die Fotos am 16.11.17 gemacht


Keine Kaufempfelung

Stay Long

VB
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17.11.17 17:06:06
Beitrag Nr. 113 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.210.625 von vermögensberater am 17.11.17 16:54:47
Zweiter Versuch - ganz so wörtlich hatte ich die Nahaufnahme nicht gemeint
:laugh::laugh:
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28.12.17 09:48:16
Beitrag Nr. 114 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.210.754 von vermögensberater am 17.11.17 17:06:06
Baubeginn Micorappertements Flugfeld Böblingen ist erfolgt
Nachstehend der Bericht aus der Immobilienzeitung vom 21.12.2017

Baustart für 127 Mikroapartments



Böblingen. Premium Living, eine Projektgesellschaft der Kiag Grundbesitz, hat auf dem Flugfeld mit dem Bau von 127 Mikroapartments, einer Tiefgarage mit zwei Parkebenen und einer Kita, die langfristig an den Zweckverband Flugfeld vermietet ist, begonnen. Der Zweckverband wird für die im Erdgeschoss liegende Kita eine Betreibergesellschaft mittels Ausschreibung suchen. Den Zuschlag für das Projekt auf dem rund 2.000 m2 großen Grundstück an der Konrad-Zuse-Straße erhielt die Kiag nach einem vom Zweckverband ausgelobten Investorenwettbewerb im Jahr 2015. Die Projektplanung stammt vom Büro von Bock Architekten aus Göppingen. Der Generalübernehmer für die schlüsselfertige Errichtung ist Schatz Projectbau aus Schorndorf. Die Mikroapartments in dem sechsgeschossigen Neubau sind als Wohnungen auf Zeit langfristig an den Betreiber iPartment aus Köln vermietet. Insgesamt umfasst das Projekt ca. 35.000 m2 umbauten Raum. Das Investitionsvolumen gibt Kiag mit rund 24 Mio. Euro an. Nach Fertigstellung geht das Objekt in die Stinag Stuttgart Invest über. Das Unternehmen hat bereits auf den benachbarten Grundstücken das Wohn- und Pflegezentrum Flugfeld für das Wohlfahrtswerk für Baden-Württemberg sowie die Seniorenwohnanlage Domizil am See errichtet.

Dies wird den Anteil Wohnen nochmals wahrnehmbar erhöhen.
Das Flugfeld in Böblingen ein denkbar idealer Ort für Mikroapartments ich denke an die Nähe zu Daimler und zur IBM Hauptverwaltung. Daneben besteht direkt in der Nähe ein S-Bahn-Anschluss nach Stuttgart.

Keine Kaufempfehlung

Stay Long

Ich wünsche allen einen Guten Rutsch und eine weiter so positive Entwicklung der STINAG AG

VB
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28.12.17 09:55:36
Beitrag Nr. 115 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.556.235 von vermögensberater am 28.12.17 09:48:16
Nachtrag Link Porjetk Mikroapertments zum Projektentwickler KIAG
http://www.kiag-stuttgart.de/aktuelle-projekte/#!

Hier kann man einen sehr guten Eindruck von dem geplanten Gebäude gewinnen.

VB
2 Antworten
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30.12.17 17:09:02
Beitrag Nr. 116 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.556.337 von vermögensberater am 28.12.17 09:55:36
Geschäftshaus Königsstraße 45 in Stuttgart


Habe gestern das Geschäftshaus in Top Lage in der Königsstraße mal auf einem Foto festgehalten.
Die STINAG möchte dieses Gebäude mit einem Investitionsvolumen in Höhe von rund 18 Mio. €, in hochwertiges Wohnen, Büros und Einzelhandel im Jahr 2018 entwickeln.

Damit wird im nächsten Jahr neben dieser Projektentwicklung das neuen Flughafenhotel fertiggestellt sein und die Projektentwicklung Mikroappartments am Flugfeld in Böblingen weiter voran geschritten sein. Das gesamte Investitionsvolumen dieser drei Immobilien liegt bei rund 100 Mio. €

Stay Long

Keine Kaufempfehlung

VB
1 Antwort
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31.12.17 09:51:41
Beitrag Nr. 117 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.575.045 von vermögensberater am 30.12.17 17:09:02Danke für Deine Informationen, bin erst seit Anfang dieses Jahres dabei, obwohl ich den Wert schon vor Jahren über das Nebenwerte Journal entdeckt habe, (leider) etwas spät eingestiegen. Hoffe auf eine unspektakuläre, aber dafür relativ sichere Anlage. Einen guten Rutsch ins Neue.
Bernd
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01.04.18 13:07:06
Beitrag Nr. 118 ()
Finanzkalender 2017
Veröffentlichung des Jahres-
und Konzernabschlusses 09. April 2018
Hauptversammlung 23. Mai 2018
Veröffentlichung des
Halbjahresberichtes 31. August 2018

Na ja, so ganz genau hält man es auf der WebSeite des Unternehmens nicht, denke aber am 9.4. kommen die Zahlen.
be.
2 Antworten
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03.04.18 15:45:58
Beitrag Nr. 119 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.438.896 von dr.wssk am 01.04.18 13:07:06
Stichwort Finanzkalender 2017
Ich gehe auch mal fest davon aus das man das Jahr 2018 meint und erwarte die Veröffentlichung des Geschäftsberichtes am 09.04.2018

Stay Long
VB
1 Antwort
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06.04.18 19:03:27
Beitrag Nr. 120 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.450.281 von vermögensberater am 03.04.18 15:45:58
Geschäftsbericht 2017 ist veröffentlicht
Der Geschäftsbericht wurde bereits heute auf der Homepage veröffentlicht

http://www.stinag-ag.de/investor_relations/publikationen/?sh…

Wichtigste Punkte:

1.) Der Nettomietertrag steigt von 20,5 Mio. € auf 22,4 Mio. € und damit um rund 10 Prozent
2.) Die erwarteten Mieterträge der beiden Objektentwicklungen Flughafenhotel II und Microappartements liegen in Summe bei rund 5 Mio. €. Diese werden aber erst im Geschäftsjahr 2019 ertragswirksam
3.) Die geplante Neuprojektierung Königsstraße 45 wird den Ertrag im laufenden Jahr etwas belasten
4.) Der Jahresüberschuss liegt bei rund 11,3 Mio. € und reicht damit wiederum für die Zahlung einer Dividende von 0,75 € pro Aktie. Was bei der Holdingstruktur immer auch steuerbar ist.
5.) Ab dem Jahr 2019 nach Fertigstellung aller Projektentwicklungen dürften sich dann die Erträge wieder wahrnehmbar erhöhen
6.) Umstrukturierung ist im Getränkebereich erforderlich, was aber für STINAG keine großartige Rolle spielen dürfte

Fazit: STINAG ist weiterhin auf einem sehr guten Weg Ihren Immobilienbestand und die Erträge weiter zu erhöhen. Neue Projektentwicklungen werden nur voran getrieben wenn die Rendite auch passt. Es läuft alles wie kommuniziert und damit auch erwartet. Sehr solider Immobilienwert mit einer hohen EK-Quote und überschaubarer Verschuldung. Auf Konzernebene gibt es zum Jahresende noch ein Liquidität in Höhe von rund 45 Mio. €. Aktuelle Dividendenrendite liegt bei rund 3,25% und damit deutlich über vergleichbaren offenen Immobilienfonds bzw. risikolosen Assetklassen.

Stay Long

Keine Kaufempfehlung

Schönes Wochenende

VB
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06.04.18 20:00:24
Beitrag Nr. 121 ()
Vielen Dank für die Inf.
be.
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23.05.18 17:57:53
Beitrag Nr. 122 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.484.526 von dr.wssk am 06.04.18 20:00:24
Bericht von der Hauptversammlung am 23.05.2018
Bericht zur Hauptversammlung STINAG AG am 23.05.2018 in Stuttgart - der Marktwert aller Immobilien ohne die aktuellen Projektentwicklungen Flughafenhotel II und Microappartements liegt lt. Aussage Vorstand bei rund 470 Mio. €

Nachfolgend mein Bericht von der HV welche ich selbst besucht habe. Auf Jahressicht war außer die Dividende nicht viel zu verdienen. Bei Betrachtung auf 5 Jahre hat sich ein Wertzuwachs in Höhe von rund 50% zzgl. vereinnahmte Dividenden eingestellt.

Wichtigste Punkte:
In den letzten 4 Jahren wurden insgesamt 130 Mio. € in Immobilien, hauptsächlich Projetkentwicklungen investiert. Im Gegenzug wurden in diesem Zeitraum Immobilien im Gegenwert in Höhe von rund 58 Mio. € vorzeitige verkauft.
Der Portofoliobereinigungsprozess wurde im Jahr 2017 (nochmals Verkauf Immobilien im Gegenwert in Höhe von 2,1 Mio. €) definitiv abgeschlossen.
Die beiden Projektentwicklungen Flughafenhotel und Microappertements haben eine Investitionsvolumen in Höhe von rund 75 Mio. €, erwartete Mieteinnahmen in Höhe von rund 5 Mio. € und schreiten planmäßig voran.
Die Immobilie Königsstraße 45 soll entkernt werden (Abriss scheidet wegen Genehmigungsverfahren aus) und vollständig renoviert werden, auch ein Verkauf ist nicht ausgeschlossen. Die beiden Geschäftshäuser Rotebühlstraße 2 und 4 sollen abgerissen werden und das Areal neu bebaut werden.
Verkauf Hotel Aktivitäten Mövenpick an ACCOR hat keinerlei Auswirkungen auf die beiden Hotels, beide Mietverträge laufen 15 Jahre mit Verlängerungsoptionen.
Erhöhung Mieterträge im Jahr 2017 um rund +1,9 Mio. € (unter Berücksichtigung der Verkäufe). Für das Jahr 2018 erwartet der Vorstand mit Blick auf die Entmietung KÖ 45 leicht rückläufige Erträge. Ab dem Jahr 2019 werde die beiden Objektentwicklungen voll ertragswirksam.
Im Jahr 2018 soll noch in eine Pflegeimmobilie investiert werden, auch Logistik wird geprüft.
Harald Völker ist seit Februar 2018 neu im Vorstand, er hat einen Vertrag bis Ende 2019 (ist dann 65 Jahre) und soll sich hauptsächlich um Projektentwicklungen kümmern.
Die Leerstandsqoute liegt nach vollständiger Vermietung Objekt Marktstraße bei 1%.
Für die Brauerei Hatz Moninger soll dieses Jahr eine Strategische Lösung gefunden werden. Es werden aktuell alle Alternativen bis auf die Schließung geprüft.

Fazit und Zusammenfassung:
Die wichtigste Aussage war die Bekanntgabe der aktuellen Marktwerte der Immobilien mit 470 Mio. € (ohne Projektentwicklungen) versus Marktwert in Höhe von rund 350 Mio. €, dies entspricht einem NAV pro Aktie von rund 30 €. Damit sollte der Kurs sich irgendwann auch Richtung 30 € bewegen.
Deutlicher Abschlag zum NAV, Dividendenrendite liegt bei dem aktuellen Kurs rund 3 Prozent. Ich persönlich bin weiterhin sehr zufrieden mit der Entwicklung unserer Immobilien AG und habe heute nochmals meine Bestände vor der Dividendenzahlung nach Besuch der HV aufgestockt. Hier überwiegen langfristig eindeutig die Chancen.

Stay Long

Keine Kaufempfehlung
VB
1 Antwort
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20.06.18 13:34:52
Beitrag Nr. 123 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.816.800 von vermögensberater am 23.05.18 17:57:53
Die Umbauarbeiten an der Königstraße 45 (auch Hofbräueck) haben begonnen
Anbei einen Artikel aus der Deutschen Bauzeitung

1958 errichtete Paul Stohrer an Stuttgarts Haupteinkaufsmeile ein Geschäftshaus, das seiner Zeit weit voraus war. Nach entstellenden Umbauten lässt der Eigentümer es derzeit herunterkommen, die örtliche Presse vermutet einen baldigen Abriss.

Text: Christian Schönwetter

Kaum ein Architekt aus der Zeit des Wirtschaftswunders prägte das Gesicht Stuttgarts so wie Paul Stohrer. Entwarf er zunächst zahlreiche Ladeneinrichtungen, so errichtete er schon bald größere Geschäftshäuser an wichtigen Stellen der Stadt. Mit dem »Hofbräueck« beispielsweise markierte er 1958 den Eingang zur Königstraße, die heute als längste Fußgängerzone Deutschlands gilt.

Auf besondere Weise verknüpft dieses Gebäude Vergangenheit und Gegenwart. Ein zweigeschossiger Sockelbau, der Läden und Restaurants aufnimmt, leitet Passanten in elegantem Schwung um die Kurve von der Eberhard- in die Königstraße. Der Grundriss in Form eines Viertelkreises hält die Erinnerung an die Bebauung wach, die dort vor dem Zweiten Weltkrieg stand. Über dieser Reminiszenz an die Geschichte des Orts erhebt sich ein Quader von fünfeinhalb Geschossen, der sich vom historischen Stadtgrundriss löst, weit zurückspringt und ganz von innen heraus entworfen ist, sodass er optimal belichtete Büroflächen bietet. Durch ein Luftgeschoss abgesetzt, schien er einst über dem Sockelbau zu schweben. Die Fuge zwischen den beiden Körpern diente als Dachterrasse für eines der Restaurants – eine Besonderheit in den 50er Jahren, als es noch keine nennenswerte Außengastronomie in Stuttgart gab. Die Besucher konnten von oben das Geschehen auf der Straße beobachten und sich dabei an kühleren Tagen von Infrarotlampen wärmen lassen. Auch die im EG gelegene Schnellgaststätte »Picnic«
war seinerzeit eine echte Neuheit, denn Konkurrenten wie McDonald’s und Burger King kamen erst in den 70er Jahren nach Deutschland.

Zu den gestalterischen Raffinessen des Bauwerks gehört die Fassade mit einem vorgehängten Betonraster, dessen vertikale Elemente mit ihrer zunehmenden Schrägstellung zu den Gebäudekanten hin die städtebauliche Ecklage betonen. Auf dem Dach bündelte Stohrer haustechnische Anlagen hinter einer frei geformten Blende, die an Le Corbusiers Aufbauten auf der Unité in Marseille erinnert.

Schon bald nach Fertigstellung begannen erste Verunstaltungen. Zunächst übersäte die Eigentümerin (früher Hofbräu AG, heute STINAG) die Fassade mit Leuchtreklamen – ohne Rücksicht auf die Proportionen des Gebäudes. Irgendwann verzichtete sie auf die Nutzung der Dachterrasse und schloss das Luftgeschoss mit einer schwarzen fensterlosen Wand. Als sie dann auch noch den flugdachähnlichen Rahmen entfernte, der ursprünglich die oberste Etage gekrönt hatte, war die Leichtigkeit des Baukörpers endgültig dahin. Bis ins Detail trieb man den Fassaden ihren spielerisch-heiteren Charakter aus: Die farbigen Brüstungsblenden, die über die Bürogeschosse zu tanzen schienen, verschwanden genauso wie die gestreiften Sonnenmarkisen.

Darüber hinaus wirtschaftete die STINAG das Gebäude herunter und ließ es verfallen. Während sie als börsennotierter Konzern fleißig Dividenden an ihre Aktionäre auszahlte, sparte sie am Bauunterhalt. Bröckelnde Fassadenfliesen, zerfetzte Lamellenraffstoren und Wasser, das in einem der Läden von der Decke tropft, zeugen von der jahrelangen Vernachlässigung. Dass sich solche Flächen nicht mehr attraktiv vermieten lassen, ist kein Wunder. Billige Handyläden, Dönerbuden und eine Spielhalle prägen das Bild. Wirkten die Fassaden der beiden Sockelgeschosse früher transparent und einladend, so sind sie nun großflächig mit Werbung zugeklebt. Die Büroetagen wiederum werden weit unter Wert genutzt: Sie dienen teilweise der benachbarten C&A-Filiale als Lager.

Was genau die Eigentümerin mit dem Hofbräueck vorhat, ist unklar. In ihrem Geschäftsbericht ist von einer »Revitalisierung« ab Sommer dieses Jahres die Rede, doch die Lokalpresse berichtet über Abrisspläne. Für eine Stellungnahme war die STINAG nicht zu erreichen. Sicher ist nur, dass die Mieter bereits ihre Kündigung erhalten haben. Da der Bau nicht unter Denkmalschutz steht, kann die Eigentümerin damit anstellen, was sie will. Ein Abbruch würde ihr aber wenig helfen, weil der gültige Bebauungsplan keinerlei zusätzliche Volumina erlaubt, sodass sich kein Flächengewinn erzielen lässt. Betrachtet man den bisherigen Umgang mit dem Gebäude, steht wohl eher ein Umbau zu befürchten, bei dem weitere Architekturqualitäten verloren gehen.

Sinnvoll wäre dagegen, endlich das Potenzial des Bestands wieder richtig auszuschöpfen: Die Büroetagen mit ihrer Skelettkonstruktion bieten volle Flexibilität für alle Konzepte vom Zellen- bis zum Großraumbüro und lassen sich hochwertig vermieten. Durch Zusammenlegen der sehr kleinen Läden im Sockelbau könnten größere Flächen entstehen, wie sie heute von anspruchsvollen Einzelhändlern gesucht werden. Nicht zuletzt könnte man die Dachterrasse für gastronomische Zwecke reaktivieren und damit neue Einnahmen generieren; mit Nachmittags- und Abendsonne gesegnet, wäre sie garantiert gut besucht.

Durch behutsames Instandsetzen und Wiederherstellen der Fassaden ließe sich das frühere attraktive Erscheinungsbild zurückgewinnen und zur Markenbildung für die Immobilie nutzen. Die Architektur Stohrers ist ein Pfund, mit dem man wuchern kann. So könnte das Hofbräueck werden, was es schon einmal war: eine einprägsame Adresse und ein würdevoller Auftakt für Stuttgarts Haupteinkaufsmeile.

Fazit: Diese Immobilie hat durchaus ein interessantes Entwickungspotenzial


Stay Long
VB



.
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26.06.18 14:19:42
Beitrag Nr. 124 ()
Heute auf dgap.de

STINAG Stuttgart Invest AG: STINAG Stuttgart Invest AG veräußert ihre Beteiligungen am Brauereigeschäft sowie hiermit im Zusammenhang stehende Beteiligungen an SBS Familien - Verwaltungs AG
1 Antwort
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26.06.18 16:22:52
Beitrag Nr. 125 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.069.561 von gnuldi am 26.06.18 14:19:42
Die langjährige Brautradition endet mit dem Verkauf der Beteiligungen Moninger AG und Sinner AG
Jetzt wurde nach langer Suche eine sehr gute Lösung gefunden.STINAG ist das Thema Brauerei los und Scheidtweiler wird mit Sicherheit auch diese Brauerei in die schwarze Zahlen zurück führen.
Damit ist die STINAG AG jetzt ein reinrassiger Immobilienwert.

Die Familie Scheidtweiler ist in der Region eine sehr erfolgreiche Unernehmer zum Thema Bier.

Nachstehend ein Bericht aus der Presse:
Der Pforzheimer Investor Wolfgang Scheidtweiler hat die Karlsruher Traditionsbrauerei Hatz-Monninger und die Immobiliengesellschaft Sinner erworben. Scheidtweiler will die Biermarken weiter entwickeln.

Wolfgang Scheidtweiler wird beide Aktiengesellschaften, die Hatz-Moninger Brauhaus und die Sinner AG von der Stuttgarter Stinag AG übernehmen. Die rund 60 Mitarbeiter von Hatz-Monninger werden am Dienstag über den Verkauf informiert. Die Arbeitsplätze sollen erhalten bleiben.

Ähnlich wie zuletzt bei der Rastatter Franzbräu, will der Investor die Biermarken Hatz und Monninger wieder in die Gewinnzone führen. Auf dem Areal im Karlsruher Westen, das der Immobiliengesellschaft Sinner AG gehört, soll eine weitere kleine Brauerei entstehen. Sie soll wieder Bier unter dem Namen Sinner produzieren und vertreiben. 1974 war die traditionsreiche Sinnerbrauerei in Monninger aufgegangen.

Wolfgang Scheidtweiler hat mehrere Brauereien
Wolfgang Scheidtweiler hat in den vergangenen Jahren mehrere Brauereien übernommen. Neben Franz-Bräu gehören die Pforzheimer Brauhaus, Palmbräu in Eppingen oder Rupaner in Konstanz der Familie Scheidtweiler. Außerdem hat er mit dem Panorama im Pforzheimer Gasometer einen touristischen Anziehungspunkt in seiner Heimatstadt geschaffen.

Sehr gute Nachrichten

Stay Long

VB
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27.06.18 12:55:34
Beitrag Nr. 126 ()
Sinner ziehen an,moninger explodieren und ich depp hab wieder Stinag gekauft
Hier tut sich nichts
2 Antworten
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28.06.18 08:36:58
Beitrag Nr. 127 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.077.970 von gnuldi am 27.06.18 12:55:34Mit STINAG hast du die solidere Variante gewählt.
Der von vermögensberater gemeldete NAV von 30€ zeigt das Potential auf.
3% Dividendenrendite sind auch o.k.

Mein Depot ist bereits stark immobilienlastig.
Sobald der SO bei BUWOG vollzogen ist habe ich aber wieder einen Platz frei.
STINAG ist dann einer der Kandidaten zum Kauf.

Gruß
Value
1 Antwort
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28.06.18 12:15:38
Beitrag Nr. 128 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.084.345 von valueanleger am 28.06.18 08:36:58
STINAG eine sehr solide Immobilienaktie wo man für 0,77 € einen Euro Substanz bekommt
Der jetzt erfolgte Verkauf der Brauereiaktivitäten und die in diesem Zusammenhang stehenden Gesellschaften spielt mit Blick auf die Marktkapitalisierung, bei einem Verkaufspreis in der Größenordnung von unter 10 Mio. € keine entscheidende Rolle. Die Aktien der Sinner AG mussten m.E. mit verkauft werden, da die beiden Gesellschaften miteinander verflochten sind und wahrscheinlich niemand eine Brauerei ohne Immobilien übernehmen würde.

Viel wichtiger finde ich das STINAG jetzt als reinrassiger Immoblienwert an der Börsen wahrgenommen werden wird und das dauerhaft negativ besetzte Thema Brauerei damit endgültig vom Tisch ist.
Die Aktie wird ja heute noch der Branche Nahrungsmittel aufgrund Ihrer Vergangenheit zugeordnet.

In diesen doch sehr unruhigen Zeiten ist man doch sehr froh einen solchen Sachwert im Bestand zu haben, wo mit einem deutlichen Abschlag zum NAV gehandelt wird, hier bekommt man rechnerisch noch für 0,77 € einen Euro Substanz. Die Gesellschaft hat spannende Projektentwicklungen aktuell in der Mache und ab dem Jahr 2019 wird sich das auch deutlich bei den Mieterträgen niederschlagen. Daneben gibt es noch eine Dividendenrendite von über 3 Prozent.

Die vorsichtigen Käufe gehen heute weiter

Keine Kaufempfehlung

Stay Long
VB
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02.07.18 15:59:50
Beitrag Nr. 129 ()
Langsam geht es Richtung 30 Euro
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05.07.18 09:30:41
Beitrag Nr. 130 ()
Zu 24 müsste größerer Umsatz möglich sein
Bin gespannt, wann das erste Finanzblatt Stinag als reinrassigen Immowert empfiehlt
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05.07.18 11:15:12
Beitrag Nr. 131 ()
Wenn man die Börsenreaktionen auf den Sinner- und Moninger-Verkauf betrachtet, dann scheint die Sinner-Aktie das interessanteste Investment zu sein. Aber wie das fast immer so ist: Das interessanteste Investment ist auch am schwierigsten zu bekommen ... :D
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05.07.18 13:17:49
Beitrag Nr. 132 ()
Bei 24,40gibts die nächsten
Soweit sind die 30 Euro nicht entfernt
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24.07.18 19:09:08
Beitrag Nr. 133 (