Glanz einer Epoche...geht nur mit der Weisheit seiner Denker - 500 Beiträge pro Seite



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Friedrich II. der Große (1712-1786), König von Preußen
"Eine Regierung muß sparsam sein, weil das Geld, das sie erhält, aus dem Blut und Schweiß ihres Volkes stammt. Es ist gerecht, daß jeder einzelne dazu beiträgt, die Ausgaben des Staates tragen zu helfen. Aber es ist nicht gerecht, daß er die Hälfte seines jährlichen Einkommens mit dem Staate teilen muß."


ich find den Satz mehr als gut...also schmarotzertum gabs schon immer...und alle wurden hinweggefegt
Das Individuum ist ohne den Staat nur ein in Lumpen gehülltes und in primitiven Hütten hausendes Etwas, das Angst vor Hunger, Kälte, Krankheit und insbesondere vor Verbrechern haben muss.

Jeder Wohlstand fußt auf Organisation und Zusammenarbeit. Der Bürger schuldet daher dem Staat sehr viel (mehr als die Hälfte seines Einkommens). Der Staat ist allerdings verpflichtet, die Einnahmen zum Wohl des Volkes (und der Welt) zu verwenden und für Gerechtigkeit und Menschenwürde zu sorgen (hier gibt es Defizite).

Das derzeitige Problem ist ein (teilweise) ineffizientes System, Ausbeutung und Korruption. Man muss die eigentlichen Mißstände grundlegend beheben (siehe auch http://www.wallstreet-online.de/dyn/community/posting-drucke… Thread: Wann bricht dieses Lügen-Finanz-System zusammen?????).
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.296.886 von HeWhoEnjoysGravity am 01.11.09 07:19:21"Den Staat", so wie du dir ihn vorstellst, kann es nicht geben. Wenn der hart arbeitende Bürger sein Einkommen "beim Staat" abgibt, damit der das Geld vernünftig verwendet, wird das Geld oft genug zweckentfremdet oder verschwendet. "Der Staat", der die Kohle bekommt, ist nämliche in Wahrheit eine truppe von ganz gewöhnlichen Menschen, die ganz normale Interessen haben. Genau so wie diejenigen, die die Kohle rüberschieben müssen. Solange du das nicht kapierst, wirst du nicht in der Lage sein, einen halbwegs vernünftigen Gesellschaftsentwurf hinzubekommen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.296.447 von clelia am 31.10.09 20:19:29"Eine Regierung muß sparsam sein, weil das Geld, das sie erhält, aus dem Blut und Schweiß ihres Volkes stammt. Es ist gerecht, daß jeder einzelne dazu beiträgt, die Ausgaben des Staates tragen zu helfen. Aber es ist nicht gerecht, daß er die Hälfte seines jährlichen Einkommens mit dem Staate teilen muß."

Momentan gibt es aber keine andere Lösung, als 50% des Einkommens abzuliefern an den Staat. Im Übrigen sind es mehr als 50% (Verbrauchssteuern miteingerechnet)

Wer sich mal eine längere Zeit damit auseinandersetzte, weiß, daß das vereinnahmte Geld eigentlich nur noch zu einem ganz geringen Teil in Form von Staatsaufbau- Strassen, Bauten, Gesundheitsdienst, u. dgl. geht.

Das meiste vereinnahmte Geld geht in Form von Stützungsmaßnahmen "verarmter Einwohner, gefolgt von Zinsen an irgendwelche Privatinvestoren, gefolgt von Ausgaben zum Erhalt des Staates (Verwaltung) gefolgt von Hilfen für andere Länder (EU und Entwicklungshilfen).

Früher stand an erster Stelle Geld für die Verteidigung.

Unser System hat sich aufgebläht. An erster Stelle stand früher der Mensch; das ist nun leider nichtmehr der Fall mit der Erosion von Löhnen und einem Wulst an neuen Gesetzen stehen wir nun da, mitten in einem System, das nach immer mehr Geld schreit! Geld, das erwirtschaftet werden muß über immer mehr Arbeitsinvestition bei gleichzeitigem weiteren Verfall der Löhne in der Masse.

Das Geld dient nicht mehr etwa dem Menschen, sondern nur noch dem Erhalt eines sterbenden Systems. Daß das so ist, dafür ist zum einen die fortwährende immer höhere Verschuldung zuständig und natürlich auch die explosionsartige Population Mensch, die in anderen Teilen der Welt dafür sorgt, daß die Löhne immer weiter sinken- durch Annahme von Arbeit für fast kein Geld.

So ist das halt. Früher konnte man noch "weisheiten" verstreuen und galt als Denker.
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.296.886 von HeWhoEnjoysGravity am 01.11.09 07:19:21Das Individuum ist ohne den Staat nur ein in Lumpen gehülltes und in primitiven Hütten hausendes Etwas, das Angst vor Hunger, Kälte, Krankheit und insbesondere vor Verbrechern haben muss.


Glaub ich nicht :laugh:


Das einzige vor was ich Angst haben muß ist der Staat----ja der macht mich Krank :laugh:
"Alter Fritz" = Alter Falschmünzer

Zitat aus der aktuellen Ausgabe von "Märkte & Zertifikate":

"Ein weiteres Beispiel für die Münzverschlechterung in Krisenzeiten gab Friedrich der Große.
Zur Finanzierung des Siebenjährigen Krieges (1756-63) gegen Österreich, Frankreich,
Sachsen, Russland und Schweden legte der König als Falschmünzer bemerkenswerte
Raffinesse an den Tag:
Wohl weil in Kriegszeiten geprägte preußische Taler von vornherein verdächtig waren,
bedienten sich die Preußen mit Vorliebe sächsischer Vorkriegs-Prägestempel, die ihnen in die
Hände gefallen waren."

Glanz einer Epoche...
Reduzierung des Edelmetallgehalts in Münzen!
;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.299.371 von infilTRADER am 02.11.09 00:20:12sagen wir mal so...

inflation gestern...zu inflation heute....

wie anders sollen kriege wohl finanziert werden ?


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