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Schiffsbeteiligungen, die nachschiessen müssen ... - 500 Beiträge pro Seite



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Hallo,

jetzt habe ich auch ein solches Schreiben erhalten:

JRS Capella - FaFa Capital

Die Gesellschafter sollen Ihre Ausschüttungen zurückzahlen,
um den Fonds in 2009 und 2010 zu stützen.
Ende 2010 sollen die Raten für Feeder endlich anziehen?!

Was meint Ihr?
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.490.958 von DerMitDemKochTanzt am 01.12.09 23:00:07Hallo kennt sich jemand mit München-Fonds II aus??

Warte diesen Monat auf meine Kapitalrückzahlung und es kommt nix
Schiffsfonds ohne Aufträge - Nachschußpflichten drohen - Das ist das Problem bei Krediten. Können diese nicht durch die Frachtraten (HARPEX übrigens auf Tiefstpunkt) bedient werden, müssen die Eigner nachschießen. Unfassbar: Die Ausschüttungen sind in rechtl. Form als Darlehen an die Beteiligten ausgekehrt worden und können demnach zurück gefordert werden !!!
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.494.156 von Austrobroker am 02.12.09 14:10:42@austrobroker.

was für ein ungenauer scheiss. es ist gerade umstritten, ob die "benennung" der ausschüttungen "als darlehen" dazu führt, dass sie zurückgefordert werden können. hier das so zu posten als sei das sicher ist schon grob fahrlässig. stell Dir vor jetzt zahlt das einer zurück, weil Du das so ungenau postest. für alle die es interessiert: dazu informativ ist das interview mit RA mattil in der ftd von gestern.
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.494.450 von selbstaendiger am 02.12.09 14:46:06ah ja . da stehts auch noch mal drin
in Deutschland waren und sind die Leute immer bereit viel Geld zu bezahlen um Steuern zu sparen :rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.494.651 von carribeansun am 02.12.09 15:09:16Und die Alternativen zur beschriebenen Nachschußforderung ohne gesellschaftsrechliche Grundlage durch die Fondsgeschäftsführer ?

Es bleiben nur:
-Notverkauf
-Insolvenz
-Nachschüsse

Die Banken, allen voran die HSH Nordbank, stecken die Beihilfen aus Steuergelder lieber in Vorstands-Prämien - Schiffstilgungen werden nicht mehr - wie bisher üblich bei Flaute - gestundet: MS Montania, Köig & Cie, siehe ander Postings.

Die Reeder schätzen selbst die Lage so ein, dass bis zu 30% ihrer Schiffe bis 2012/13 aufliegen werden, siehe andere Postings.

Rechtlich darf im Insolvenzfall nur der Insolvenzverwalter Ausschüttungen, die in Wirklichkeit Emtnahmen waren, zurückfordern.
Gut dran ist der Anleger, der über einen Treuhänder als Treugeber beteiligt ist und nur mit 5..10% Haftsumme im Handelsregister steht.

Aber was hilts ?
Alternativen ?

Bei indirekter Beteiligung darf aber der Anleger seine Forderung dem Treuhänder aufrechnen, sofern der seine Pflicht nicht erfüllt hat. Das ist aber bei Schiffen eher selten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.495.940 von Kroesus2 am 02.12.09 17:05:26sollte heissen:

Gut dran ist der Anleger, der über einen Treuhänder als Treugeber beteiligt ist und nur mit 5..10% Haftsumme im Handelsregister steht.
Das ist aber bei Schiffen eher selten.

Bei indirekter Beteiligung darf der Anleger seine Forderung dem Treuhänder, der seine Treugeber zu Nachschüssen zwingt, aufrechnen, sofern der seine Pflicht nicht erfüllt hat.
nun,fehlende Ausschüttung und Nachschießen ist das Eine. :laugh:
Steuerrückforderungen das Andere.:laugh::laugh::laugh:
Respekt,ein tolles Geschäft,da kann Weihnachten kommen :laugh::laugh::laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.496.066 von zocklany am 02.12.09 17:14:48Gibt es von Ihnen auch eine fundierte Antwort und nicht nur unqualifizierte, fachlich falsche und am Thema vorbeigeschriebene Kommentare??:confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.490.958 von DerMitDemKochTanzt am 01.12.09 23:00:07@Dermitdem Kochtanzt,

meiner Einschätzung nach ist der Nachschuss bei JRS Capella/Canis sinnvoll. Die Schiffe sind noch relativ neu und wurden günstig gekauft. Reederei arbeitet für mich OK und kommuniziert sehr gut und ausführlich. Alle Studien sagen, dass die Erholung in dem Segment <1000TEU zuerst kommt. Ab Jahresmitte 2010 soll sich der Kapazitätsüberhang abbauen (durch Verschrottung der vielen alten Schiffe in dem Segment).
In Summe m.E. nach viele Gründe den Konkurs in 2010 zu vermeiden und gute Aussichten das Sanierungskapital mit 10% Zins zurückzubekommen. Ich glaube sogar, dass das Sanierungskapital nicht nur den Konkurs vermeidet (und damit das Altkapital weitestgehend rettet) sondern das es eine attraktive Anlage ist, selbst bei Charterraten deutlich unter der Planung bekommst du zumindest das Sanierungskapital+Zins zurück!
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.497.096 von BaBernd am 02.12.09 19:01:02Entschuldigung,ich nehme alles zurück!
Es gibt bei Schiffonds weder fehlende Ausschüttungen noch Rückzahlung der Ausschüttung oder gar Nachschießen.
Auch hat das FA noch nie bei Fonds wegen fehlender Gewinnabsicht Steuern nachgefordert.Das Gleiche gilt natürlich auch für andere Fonds.
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.498.099 von Lotse29 am 02.12.09 21:29:45@Lotse29

Ich bin auch der Meinung, dass die Schiffe und das Management überdurchschnittlich sind. Das mit den Gewinnaussichten stimmt nur in soweit, dass nun erstmal die neuen Anleger / Nachschießenden die zukünftigen Gewinne erhalten. Die Altanleger werden auf ihr ursprüngl. Investment nachrangig bedient, bis all die neuen Versprechungen erfüllt sind. Das heißt wer im Zukunft profitieren will, sollte auch nachschießen, die andern schauen zu.

Die Alt- und Neuanlage zusammengerechnet ist die angepeilte Rendite nicht mehr ganz so doll, besser natürlich als ein Totalverlust.

Gruß
Headland
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.499.470 von zocklany am 03.12.09 08:35:03...Sie brauchen sich nicht zu entschuldigen:confused:

Es gibt bei Schiffonds weder fehlende Ausschüttungen noch Rückzahlung der Ausschüttung oder gar Nachschießen.
Auch hat das FA noch nie bei Fonds wegen fehlender Gewinnabsicht Steuern nachgefordert.Das Gleiche gilt natürlich auch für andere Fonds.

Ja und jetzt??? Was wollen Sie damit sagen??
Gab es bei Aktienanlagen (übrigens auch bei festverzinslichen, wenn man sie nicht bis zur Fälligkeit halten wollte) noch nie Verlustphasen? Sind Anleihen noch nie ausgefallen? Ist Ihr Auto, Ihre Waschmaschine oder Geschirrspüler noch nie kaputt gegangen?

Ich bin auch nicht erfreut was sich derzeit im Markt für Schiffsbeteiligungen abspielt. Allerdings war dies jahrelang eine etablierte Anlageklasse. Und ich wußte, dass ich bei einer solchen Beteiligung Mitunternehmer einer Gesellschaft werde. Und somit wußte ich auch um das Risiko, dass in dieser Anlage "schlummert" (aber auch um dessen Chancen).
Dass dieses Risiko ein solche Ausmaß annehmen würde hat wohl keiner gedacht.

Trotzdem bin ich weit davon entfernt deshalb einzelne Anlageklassen an sich zu verdammen.
Wenn dann sollten Sie, wenn diese Verluste Sie betrifft, Ihre Anlagemetalität überprüfen und überlegen, ob diese Anlagen für Sie überhaupt das richtige gewesen ist/war...

Aber lassen wir das.... dies ist nicht das Thema dieses Threads...

Viele Grüße
@Lotse29

Vielen Dank für die Information
===
meiner Einschätzung nach ist der Nachschuss bei JRS Capella/Canis sinnvoll. Die Schiffe sind noch relativ neu und wurden günstig gekauft. Reederei arbeitet für mich OK und kommuniziert sehr gut und ausführlich. Alle Studien sagen, dass die Erholung in dem Segment <1000TEU zuerst kommt. Ab Jahresmitte 2010 soll sich der Kapazitätsüberhang abbauen (durch Verschrottung der vielen alten Schiffe in dem Segment).
In Summe m.E. nach viele Gründe den Konkurs in 2010 zu vermeiden und gute Aussichten das Sanierungskapital mit 10% Zins zurückzubekommen. Ich glaube sogar, dass das Sanierungskapital nicht nur den Konkurs vermeidet (und damit das Altkapital weitestgehend rettet) sondern das es eine attraktive Anlage ist, selbst bei Charterraten deutlich unter der Planung bekommst du zumindest das Sanierungskapital+Zins zurück!
===

Das klingt für mich plausibel!
Hallo Koch,

ich kenne die Lage bei JRS Capella/Canis nicht.

Aus Erfahrung mit der Sanierung anderer Schiffsfonds kenne ich die Argumentation. Es wird doch überall gleich argumentiert und mit geschönten Vorhersagen wird immer wieder eine Tatsache verschleiert: Das bisher investierte Alt-Kapital ist de-facto futsch. Das Altkapital ist wertlos weil bei realistischer Betrachtung die zukünftigen Gewinne an das großzügig ausgestattete Neukapital gehen. Das kann natürlich bei der JRS Capella/Canis anders aussehen. (glaube ich aber nicht)
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.516.768 von ll1 am 06.12.09 11:58:51bei realistischer Betrachtung die zukünftigen Gewinne

Kriterien ?
-bisherige Ausschüttungen ?
-Tilgungen ?
-Alter ?
-Beteiligen sich Reeder und Gründungsgesellschafter an Sanierung ?
Hallo Krösus,
die Kriterien sind in der Tat schwierig, die bisherigen Ausschüttungen zu betrachten bringt nichts, da nach der Sanierung mehr Kapital zu bedienen ist und das Neukapital muss meist deutlich höher und bevorrechtigt verzinst werden. Bevor das Altkapital bedient wird, müssen alle Auszahlungsrückstände des Neukapitals abgetragen und die Tilgungsaussetzung beglichen sein.

Das ist ein langer Weg.

Wie sich nach Bewältigung dieser Rückstände die Charterraten entwickeln ist schwer abzuschätzen, eventuell wird eine Umrüstung am Schiff fällig, da der Markt einen anderen Motor, andere Sicherheitseinrichtungen oder sonstwas fordert. Eventuell sind dann viel langsamere, verbrauchsoptimierte und billige Schiffe am Markt, die die Chartern drücken. Oder der USD geht weiter auf seinem Weg der Schwachwährung und drückt die Einnahmen. Prognostiziert wird natürlich ein Anstieg der Charterrate auf das Niveau der letzten 5 - 10 Jahre bei konstantem USD.

Nochmal zu den Kriterien: Basis sollte sein: Betriebskosten inklusive Werft und Umrüstung, Charter, Gesellschaftskosten und USD. Der Treuhänder macht solch eine Rechnung doch im Normalfall auf. Die Fälle, die ich kenne ( M. Balticum, M. Adriaticum, Santa A) sind aber in meinen Augen zu optimistisch prognostiziert und gaukeln vor, daß das Altkapital zwar nicht viel aber doch noch einen Kapitalrückfluss erwarten kann.

ll1
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.500.540 von BaBernd am 03.12.09 11:01:26
@ BaBernd


Die Chancen sind meist gedeckelt. Die Risiken sind im Prospekt detailliert aufgeführt und stehen nicht umsonst da drin, [b]diese sind überaus real[/b]. Das Ganze ist quasi ein finanzielles Himmelfahrtskommando.
Aber jetzt bitte nicht die Tour mit dem Aussitzen der Verluste und dem fehlende Nervengerüst. Wer so etwas propagiert hat seinen Job als Finanzberater wohl verfehlt. Die richtige Strategie ist, strikte Verlust-Begrenzung und die freiwerdenden Mittel in lohnendere Anlagen stecken oder auf diese warten, aber mit Geld in der Kasse und nicht in einem geschlossenen Fonds.


[i]Wenn dann sollten Sie, wenn diese Verluste Sie betrifft, Ihre Anlagementalität überprüfen und überlegen, ob diese Anlagen für Sie überhaupt das richtige gewesen ist/war...
[/i]

So ist es! Wer die Anlagementalität hat, sich in der Mausefalle gängeln und verarschen zu lassen, und darüber hinaus gerne überhöhte Provisionen und Kosten zahlt, für den ist ein geschlossener Fonds die ideale „Anlage“.

Schönen Sonntag noch." />
Gruß Benn Arco
Hallo

Schon wieder ein FaFa Schiff.
Wie sieht es eigentlich bei den Schwesterschiffen des Pools aus, sind die auch so schlimm dran?

Man gewinnt den Eindruck, dass bei den FaFa Schiffen was nicht stimmt. Schiffe von anderen Emittenten scheinen nicht vor dem Aus zu stehen, zumindest hört man nichts.

mfg
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.517.192 von gutglck am 06.12.09 15:06:26Fahrenwald von FaFa handelt m. E. nicht im Sinne der Anleger. Warum er das nicht tut, kann ich nicht nachvollziehen.
Vielleicht bringen die laufenden Strafanzeigen mehr Licht ins Dunkel.

Die beiden Containerfonds laufen auch nicht gut. Hier wurde das Verhältnis EK/FK nicht wie im Prospekt vorgesehen investiert.
Man wollte anscheinand sicherstellen, dass das gesamte EK auch investiert wird, bevor es ggf. zurückgezahlt werden muss.
Auch der Steuerberater gibt keine gute Figur ab, da das steuerl. Konzept anscheinend beim FA nicht anerkannt wurde. Jetzt hat man einen gewerbl. Fonds mit EK und eine abgespaltete Schiffs-KG unter Tonnagebesteuerung, die fast nur aus FK gezeichnet wurde!
Informationen darüber Mangelware.
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.516.925 von BennArco am 06.12.09 13:15:09Leider kann ich Ihre Gegenargumente nur teilweise und unvollständig lesen.
Das was ich aber lesen kann, läßt auf einen Anleger schließen, der anscheinend im geschlossenen Fondsbereich nur daneben gelangt hat...schade...

Viele Grüße
BaBernd
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.516.925 von BennArco am 06.12.09 13:15:09@ BennAcro

ich kann durchaus verstehen, wenn Sie völlig frustriert über Ihre schlecht laufenden Schiffsbeteiligungen reden, was aber überhaupt gar nicht geht, ist folgendes zu schreiben:
Aber jetzt bitte nicht die Tour mit dem Aussitzen der Verluste und dem fehlende Nervengerüst. Wer so etwas propagiert hat seinen Job als Finanzberater wohl verfehlt. Die richtige Strategie ist, strikte Verlust-Begrenzung und die freiwerdenden Mittel in lohnendere Anlagen stecken oder auf diese warten, aber mit Geld in der Kasse und nicht in einem geschlossenen Fonds.
Falls ich Sie erinnern darf, es gibt eine Verlust-Begrenzung bei geschlossenen Fonds - maximal Ihre Zeichnungssumme!
Ich hatte vor einiger Zeit einmal aufgeführt, was Interessenten von geschlossenen Fonds VOR einer Zeichnung beachten müssen! Wer i.d.R. mind. 10.000 Euro investiert, sollte sich die Zeit nehmen und gewisse Grundregeln befolgen, um eben gewissen "schwarzen Schafen", die es zu Hauf im geschlossenen Fonds Bereich gibt, nicht auf dem Leim zu gehen!
Sorry, aber jeder der 10% p.a. und n.St. möchte, der weiß, dass dies nur mit großen Risiken geht! Wie gesagt, wer trotzdem das Risiko eingehen will, der sollte gewisse Prüfungen VOR der Zeichnung vornehmen und erst dann tätig werden!!!
Jeder Vertriebler lebt von seinen Provisionen, d.h. man muss diesen Menschen misstrauen, nicht vertrauen!!!
Vertrauen können Sie so einem, wenn er eine gewisse Performance für Sie erzielt hat, aber doch nicht vorher!!!
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.521.100 von Albertz77 am 07.12.09 15:03:20
@ Albertz77

Jetzt aber mal ohne Quatsch Albertz77, mit dem Thema, effektive Verlustbegrenzung bei Finanzanlagen, sollten Sie sich doch mal beschäftigen.

Sorry, aber jeder der 10% p.a. und n.St. möchte, der weiß, dass dies nur mit großen Risiken geht! Wie gesagt, wer trotzdem das Risiko eingehen will, der sollte gewisse Prüfungen VOR der Zeichnung vornehmen und erst dann tätig werden!!!

So ist es!
Bloß, auch die sorgfältigsten "gewissen Prüfungen" können vor einem Verlust nicht bewahren. Damit es nicht zu einem großen Verlust oder gar Totalverlust kommt, muss man vorher rechtzeitig raus. Das ist bei einem geschlossenen Fonds fast nie möglich. Deshalb (und auch aus vielen anderen Gründen): Finger weg davon.
Wenn es eine unternehmerisch orientierte Beteiligung sein soll, dann Aktien, aber mit einer sinnvollen Strategie.
Aber, ich bin nicht dazu da, Ihnen dies kostenlos zu erklären.

Vertrauen können Sie so einem(Vertriebler), wenn er eine gewisse Performance für Sie erzielt hat, aber doch nicht vorher!!!

Richtig! Jetzt haben Sie sich selbst ins Knie geschossen und es gar nicht bemerkt.
Glückwunsch!" target="_blank" rel="nofollow">…kann durchaus verstehen, wenn Sie völlig frustriert über Ihre schlecht laufenden Schiffsbeteiligungen reden…

Aha! Sie verstehen das, was Sie nicht wissen, das passt ja auch zu Ihren sonstigen Ausführungen.
Bitte erläutern Sie doch, welche meiner Beteiligungen schlecht laufen!!
Und weiter: Ich bin überhaupt nicht frustriert, sondern habe nur meine Erfahrungen und zwischenzeitlichen Erkenntnisse kommuniziert, um Anleger vor Fehlentscheidungen und dem einsäuselnden und inkompetenten Gelaber von bestimmten Leuten zu warnen.


Falls ich Sie erinnern darf, es gibt eine Verlust-Begrenzung bei geschlossenen Fonds - maximal Ihre Zeichnungssumme!

Und täglich grüßt der Finanzberater Albertz77 mit seinen "Einsichten" nach dem Motto: "Leute, Ihr könnt doch nur max. Eure Zeichnungssumme verlieren, Ihr seid doch quasi voll abgesichert!"
Jetzt aber mal ohne Quatsch Albertz77, mit dem Thema, effektive Verlustbegrenzung bei Finanzanlagen, sollten Sie sich doch mal beschäftigen.

Sorry, aber jeder der 10% p.a. und n.St. möchte, der weiß, dass dies nur mit großen Risiken geht! Wie gesagt, wer trotzdem das Risiko eingehen will, der sollte gewisse Prüfungen VOR der Zeichnung vornehmen und erst dann tätig werden!!!

So ist es!
Bloß, auch die sorgfältigsten "gewissen Prüfungen" können vor einem Verlust nicht bewahren. Damit es nicht zu einem großen Verlust oder gar Totalverlust kommt, muss man vorher rechtzeitig raus. Das ist bei einem geschlossenen Fonds fast nie möglich. Deshalb (und auch aus vielen anderen Gründen): Finger weg davon.
Wenn es eine unternehmerisch orientierte Beteiligung sein soll, dann Aktien, aber mit einer sinnvollen Strategie.
Aber, ich bin nicht dazu da, Ihnen dies kostenlos zu erklären.

Vertrauen können Sie so einem(Vertriebler), wenn er eine gewisse Performance für Sie erzielt hat, aber doch nicht vorher!!!

Richtig! Jetzt haben Sie sich selbst ins Knie geschossen und es gar nicht bemerkt.
Glückwunsch!

Gruß
BennArco
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.521.100 von Albertz77 am 07.12.09 15:03:20
@ Albertz77

…kann durchaus verstehen, wenn Sie völlig frustriert über Ihre schlecht laufenden Schiffsbeteiligungen reden…

Aha! Sie verstehen das, was Sie nicht wissen, das passt ja auch zu Ihren sonstigen Ausführungen.
Bitte erläutern Sie doch, welche meiner Beteiligungen schlecht laufen!!
Und weiter: Ich bin überhaupt nicht frustriert, sondern habe nur meine Erfahrungen und zwischenzeitlichen Erkenntnisse kommuniziert, um Anleger vor Fehlentscheidungen und dem einsäuselnden und inkompetenten Gelaber von bestimmten Leuten zu warnen.


Falls ich Sie erinnern darf, es gibt eine Verlust-Begrenzung bei geschlossenen Fonds - maximal Ihre Zeichnungssumme!

Und täglich grüßt der Finanzberater Albertz77 mit seinen Einsichten nach dem Motto: „Leute, Ihr könnt doch nur max. Eure Zeichnungssumme verlieren, Ihr seid doch quasi voll abgesichert!“
Jetzt aber mal ohne Quatsch Albertz77, mit dem Thema, effektive Verlustbegrenzung bei Finanzanlagen, sollten Sie sich doch mal beschäftigen.

Sorry, aber jeder der 10% p.a. und n.St. möchte, der weiß, dass dies nur mit großen Risiken geht! Wie gesagt, wer trotzdem das Risiko eingehen will, der sollte gewisse Prüfungen VOR der Zeichnung vornehmen und erst dann tätig werden!!!

So ist es!
Bloß, auch die sorgfältigsten „gewissen Prüfungen“ können vor einem Verlust nicht bewahren. Damit es nicht zu einem großen Verlust oder gar Totalverlust kommt, muss man vorher rechtzeitig raus. Das ist bei einem geschlossenen Fonds fast nie möglich. Deshalb (und auch aus vielen anderen Gründen): Finger weg davon. Wenn es eine unternehmerisch orientierte Beteiligung sein soll, dann Aktien, aber mit einer Strategie.
Aber ich bin nicht dazu da, Ihnen dies kostenlos zu erklären.


Vertrauen können Sie so einem(Vertriebler), wenn er eine gewisse Performance für Sie erzielt hat, aber doch nicht vorher!!!

Richtig! Jetzt haben Sie sich selbst ins Knie geschossen und haben es gar nicht bemerkt.
Glückwunsch!
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.516.785 von Kroesus2 am 06.12.09 12:09:31@II1, Kroesus etc,

stimme den Kriterien bzgl Sanierung zu, ergänzt werden muß noch:
-Stand Schiffsfinanzierung (Hypothek) und
-Umfang des Sanierungskapitals (% Eigenkapital)

JRS Canis/Capella haben eine relativ geringen Hypothekenstand, selbst in der derzeitigen Krise ist der Schiffswert vermutlich größer als der Hypothekenstand. D.h. das Sanierungskapital ist hier gut abgesichert.

Umfang Sanierung:
Wenn ich hier von teilweise 40% Bedarf lese ist die Sanierung der Schöning Schiffe moderat.

Aber klar, besonders für die 'Klassikkommanditisten' war es bisher zumindest bei der Canis kein gutes Investment und wird es auch nicht mehr werden. Die Frage war aber ob sich das Sanierungskapital lohnt.

ps1 Reeder beteiligt sich erheblich
ps2 Denke nach wie vor dass die Schöning Schiffe neben der Voge Felix/Felicitas brauchbare Schiffsfonds sind, auch wenn der Rest es nicht war. Die Qualität liegt nicht nur am Emi sondern auch am Reeder, der das Projekt mitbringt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.524.132 von BennArco am 07.12.09 21:36:24Der Link, BennArco, ist zwar schwierig zu lesen, aber das, was ich lesen konnte, entspricht auch meinen Erfahrung.
Sie haben noch nicht einmal die ganze Wahrheit erzählt.
Prospekte werden in erster Linie von Juristen geschrieben, nicht damit der Anleger das versteht, sondern, damit Haftungsansprüche ausgeschlossen werden können.
Die Prospekte enthalten nur die halbe Wahrheit, weil die Nebenabsprchen und verdeckte Beziehungen nicht erwähnt sind.
Z.B. Maklerprovisionen, nicht wahr, Herr Poets ?
Und die Gesellschafter haben keine Rechte, den Kapitalabfluß aus der Gesellschaft abzustellen.

Plant jemand rechtliche Schritte gegen (freiwillige!)Nachschüsse und/oder Enteignung des Altkapitals ?
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.521.100 von Albertz77 am 07.12.09 15:03:20
@ Albertz77

Der Text war gestern wohl zu lang und kam nicht durch.
So, Kurzfassung, hab wenig Zeit:

"kann ich durchaus verstehen, wenn Sie völlig frustriert sind über Ihre schlecht laufenden Schiffsbeteiligungen reden"

Aha! Sie verstehen also das, was Sie nicht wissen. Das passt ja auch zu Ihren sonstigen Ausführungen.


"Falls ich Sie erinnern darf, es gibt eine Verlust-Begrenzung bei geschlossenen Fonds - maximal Ihre Zeichnungssumme!"

Und täglich grüßt der "Finanzberater" Albertz77 mit seinen Einsichten, frei nach dem Motto:" Leute, Ihr könnt doch nur max. Eure Zeichnungssumme verlieren; Ihr seid doch quasi voll abgesichert!".
Viel Glück bei Ihren Finanz-Anlagen. Aber bitte, Finanz-Beratung sollten Sie anderen überlassen.

Gruß
BennArco
KWAG Pressemitteilung vom 17.11.09 bezgl. Ausschüttungsrückforderungen. Kernaussage: Voraussetzung für Darlehensrückzahlungsansprüche ist das Zustandekommen eines wirksam geschlossenen Darlehensvertrages nach § 488 BGB. Die Formulierung in einigen Dr. Peters Gesellschaftsverträgen "ist keinesfalls geeignet, einen Darlehensrückzahlungsanspruch zu begründen".

aufstieg
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.525.467 von BennArco am 08.12.09 09:16:37@ BennArco

Ich habe mit Vergnügen Ihren Beitrag gelesen.

Trotzdem muss ich sagen: dieser Beitrag ist politisch nicht korrekt, Albertz77 schreibt doch nur die Argumente hier ins Forum mit denen viele der Zunft der 'Anlageberater' auf die Anleger losgehen.

Ich bin überzeugt, dass die meisten seiner Argumente falsch und sind und zur Desinformation des Anlegers beitragen.

Aber Albert77 glaubt wohl an das was er hier preisgibt. Manche seiner Kollegen aber werden das nicht glauben, aber die Argumente trotzdem beim Kunden benutzen. Ich nehme ihm ab, dass er es nicht besser weiß und möchte keine persönliche Kritik üben.
Hallo, liebe Gemeinde !

ich habe hier noch einen Beitrag zur Krise aus dem schönen Brüssel.

Lesenswert, was den Artikel betrifft (Danke FTD) aber schwachsinnig was den Inhalt der Meldung betrifft

http://www.ftd.de/50061290.html

Ich kann nur hoffen, das dies ein sehr früher April-Scherz ist.
@ BennAcro & Il1

und das ist das Problem bei geschlossenen Fonds:
- der Markt ist lange nicht ausreichend
- es gibt zu viele Blender und Betrüger!!!
- durch diese Umstände sind seriöse Anbieter benachteiligt

nur aufgrund dieser Umstände MUSS!!!! jeder der sich an geschlossenen Fonds beteiligen möchte, vorher genauestens prüfen, was er zeichnet, denn ist es kein tragbarer Zustand, dass viele Geld verlieren aufgrund von Missmanagement oder Betrug, denn das sind sollten ja keine unternehmerischen Risiken darstellen, da der Markt nur nicht eindeutigen Standarts unterliegt, kommt es leider zu solchen massiven Fehlentwicklungen!

Dennoch, es gibt seriöse Initiatoren (wenn auch leider nicht viele) die über viele Jahre keine Negativrenditen erwirtschaftet haben, nur die muss man kennen! Um diese kennenlernen zu können, muss man (da der Markt keinen Standarts unterliegt) lange suchen - allerdings besteht auch bei seriösen Intitatoren die Möglichkeit eines Totalverlustes, das bringt das HGB so mit sich, davor kann man sich bei geschlossenen Fonds nicht schützen!!! Da kann auch ich Ihnen die Sorge nicht nehmen - Ihnen nur mitteilen, dass diese Anlageform ggf. nichts für Sie ist (ich möchte Sie da nicht angreigen, oder Sie persönlich für blöd verkaufen, aber bei einer Schiffsbeteiligung kann man sein eingesetztes Kapital verlieren, es gibt auch keine Versicherung dagegen, zumindest ist mir eine solche nicht bekannt!)...
Nächstes Schiff mit Aufforderung zum Nachschuß: VEGA Saturn.
Erst Ende 2008 abgeliefert und durch Ausfall des Erstcharterers voll in die Sch... reingelaufen.
14,4% Nachschuß in zwei Raten (sofort und 1.4.11)
Die Liste der Schiffe die schon Nachschüsse fordern ist lang, sie wird dieses Jahr aber noch sehr viel länger werden. Dieses Jahr werden die 1700 - 2500 TEUs dazu kommen sowie viele (vor allen Dingen) kleineren und mittelgroßen Tanker. In 2011 kommen dann wohl die Größeren Containerschiffe und werden Nachschüsse brauchen. Da werden noch hunderte von Millionen Euros von den Anlegern gebraucht werden. Die Mehrfachzeichner tun mir wirklich leid.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.159.061 von Matrose1 am 17.03.10 14:48:46Wir haben ja schon einige 1.700er -2.500er in der Sanierung.
Der Hinweis mit den Tankern ist aber berechtigt und gut.


SOM
Hallo liebe Leute,
Die Ausschüttungen sind rückzahlungspflichtig, habe ich schriftlich vom Amtsgericht Dortmund(Anlage Dr. Peters MS Cape Byron). Ra Glückstein in M bereitet eine Sammelklage vor.
Jetzt giebt es seit 13.03.13 vom BGH, daß nicht zurück gezahlt werden muß
Hallo zusammen,

ich verstehe das nicht mehr.
Erst gehen die Feeder um 1000 TEU zu Ende und jetzt sind die Schiffe um 2500 TEU dran.
Welche Größen außer 13000 TEU haben denn überhaupt noch Perspektiven?
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.646.589 von DerMitDemKochTanzt am 25.12.14 08:29:01Teu 1700 - 5000 für Tonnage die zu jetzigen Preisen erworben wird.

Gründe:

- negatives Wachstum der Flotte
- hohe Nachfrage in den kommenden Jahren
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.666.317 von IhnenGegenueber am 30.12.14 12:43:12
Unklare Marktentwicklung
Ich bin mir mit den Größenklasse der Containerschiffe nicht mehr so sicher.
Aus aktuellen Geschäftsberichten von KGs konnte man entnehmen, dass CMA CGM aus vielen Trades die alten 8.000 TEU Schiffe rausschmeisst und durch neue Grosstonnage 15.000 TEU + ersetzt bzw. neue Wide Beams einsetzt.

Ein Blick ins Orderbuch lässt hier zumindest weitere Unsicherheiten vermuten...

Ist hier die nächste Kaskade vorprogrammiert?
Bleibt der Druck auf die kleineren Schiffe bestehen?


SOM
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.710.030 von SOM.you. am 06.01.15 19:21:31@som

mit Sicherheit, aber wir reden bei den kleineren einheiten von einem negativen flottenwachstum, bei einer deutlich stärkeren nachfrage.

schick mit pm und ich kann das gerne im Detail belegen


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