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Die Grenzen des Wachstums 1972 - 2009 - Eine aktuelle Bestandsaufnahme - 500 Beiträge pro Seite



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Am 01. Dezember letzten Jahres hatte ich (Firmenveranstaltung von Aquila Capital) die Gelegenheit Dennis Meadows persönlich kennen zu lernen, ein Update von „Die Grenzen des Wachstums“ zu erhalten und an der anschließenden Diskussion teilzunehmen.

Das o. g. Werk ist das wohl meist zitierte und diskutierte des Genres und ich hoffe, dass ein Blick auf einige der enthalten Fakten für den einen oder anderen einen gedanklichen Ausweg aus der unsäglichen Klima(-skeptiker) Debatte erlaubt. Die unwissenschaftliche Diskussion um „den von Menschen verursachten Treibhauseffekt“ lenkt von der eigentlichen Aufgabe, die aus dem Bevölkerungs- und Konsumwachstum resultierenden Probleme zu lösen, ab. Damit einher geht auch, dass die Diskussion an den mit den o. g. Aufgaben verbundenen Chancen auf dem Kapitalmarkt vorbeiführt.

Im nächsten Beitrag finden Sie den Link zum Artikel.
Ich werde versuchen in den kommenden Tagen auf evtl. Kommentare einzugehen und entsprechende Quellen zu recherchieren.
und noch einmal als Link:

http://www.wallstreet-online.de/nachrichten/nachricht/287289…

Hier die Präsentation:

http://www.aquila-capital.de/unternehmen/research/2009

Es handelt sich um das Dokument mit dem Titel: "Aquila Tactics Hintergrund 11-2009 – Die Grenzen des Wachstums"
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.665.736 von Nannsen am 05.01.10 10:13:55@Nannsen

Nichts Neues betrifft auch den Kern des Problems. Für Interessierte sind die Daten der Präsentation neu. Da sich ein Update der Prognosen aus den Siebzigern darin befindet.

Das Thema ist zwar nicht neu aber aktueller denn je.

Ein Grund für die schlechte Wahrnehmung des Themas liegt in der Natur des exponentiellen Wachstums. Entsprechende Entwicklungen werden häufig erst wahrgenommen wenn es zu spät ist. In der Präsentation befindet sich daher auch ein Exkurs zur Mathematik des exponentiellen Wachstums.
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.665.930 von thidoh am 05.01.10 10:40:43:confused:

Entsprechende Entwicklungen werden häufig erst wahrgenommen wenn es zu spät ist.

wann ist zu spät????

wenn parasiten in einem ungehemmten vermehrungsdrang ihren wirtskörper umgebracht haben und damit sich selber???

oder ist zu spät lediglich der beginn einer neuen, aus realistischer vernunft geborenen und für manchen bitteren erkenntnis, dass das boot bereits übervoll ist und daher nur noch für wenige, das heist für die stärksten auf kosten der schwächsten platz darin ist???

oder sollte zu spät ein glücksfall für die natur und den wirtskörper erde bedeuten, weil dieser unsere spezies nicht braucht, diese aber den wirtskörper erde???
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.666.047 von Nannsen am 05.01.10 10:56:02Alles gute Beispiele. Persönlich pflege ich die Hoffnung auf weniger dramatische Szenarien.
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.666.229 von thidoh am 05.01.10 11:15:03:confused:

eben, dies erklärt dann auch gleichzeitig, warum wir als scheinbar vernunftbegabte spezies gegen die wand fahren müssen...
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.666.248 von Nannsen am 05.01.10 11:17:20Herr Meadows antwortete auf die Frage welche Maßnahmen er seinen Kindern empfehlen würde: "Be prepared change will happen!", er nahm allerdings vorweg, dass er keine Kinder habe und auch keine Handlungsanweisung bieten kann.

Es gibt viele düstere Szenarien im Zusammenhang mit der Entwicklung der Weltbevölkerung, aufgrund der unzähligen Faktoren möchte ich nicht zwangsweise das Ende der Welt vorhersagen, deutliche Veränderungen und starke Einschnitte aber auf jeden Fall.

Voraussagen lassen sich aber knappe Ressourcen, wozu auch Nahrungsmittel gehören. Weiterhin wird das ganze Nachhaltigkeitsthema mehr und mehr an Bedeutung gewinnen.
Der Schritt von der Ära der fossilen Energieträger ( Kohle, Erdöl )
hin zum Wind -und Solarsystem ist längst vollzogen.
Mit der Hinwendung zu einer nachfossilen Ära ist aber unvermeidlich eine Umwertung bestehender Werte gesetzt, die dem Rausch des Konsums und dem massenkulturellen Nihilismus der Verbrraucherszene, ein Ende bereiten wird.
Dass es dabei auch zu einer Veränderung unserer Nahrungsaufnahme kommen muß, ja wird, versteht sich fast von selbst.
Zieht man in Betracht, dass etwa die Massentierhaltung nur aufgrund der agrochemisch erzeugten Explosion der Futtermittelvermehrung möglich ist, wird schnell klar, dass die Überschwemmung der Märkte mit billigem Fleisch auf die entfesselte Überflutung mit Erdöl zurückgeht. "Letztlich ernähren wir uns von Kohle und Erdöl - nachdem diese von der industriellen Landwirtschaft zu eßbaren Produkten verwandelt worden sind."
Vermutlich wird es zu Akzentverschiebung und somit zu einer Revitalisierung des regionalen wirtschaftens kommen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.666.404 von thidoh am 05.01.10 11:34:26:confused:

Weiterhin wird das ganze Nachhaltigkeitsthema mehr und mehr an Bedeutung gewinnen.

Wozu????

Damit wir damit überlebensmöglichkeiten für die mehrfache verdoppelung der jetzigen weltbevölkerung erreichen???

Wenn ja, was soll danach kommen????

ich vermute mal, ohne viel fantasie dazu aufzuwenden,wahrscheinlich notgedrungen nur das, was wir bereits heute nicht mehr zustande bringen...

nämlich die rückführung der bevölkerungszahlen in ihren jeweiligen lebensräumen auf ein natürliches gleichgewicht zwischen mensch und den möglichkeiten der natur, diese zu ertragen ohne selber zuerst dabei auf der strecke zu bleiben.


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