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Habt Ihr schon mal Euere Lebensversicherung angeschaut? - 500 Beiträge pro Seite



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1980 Abgeschlossen bei einer großen bekannten Versicherung.

192.000 DM bei Erreichen 2020 in Aussicht gestellt. :cool:

Heutiger Stand:

130.000 DM (Nach Euro-Umrechnung) bei Erreichen 2020 :mad:

In 30 Jahren also 60.000 DM verplempert.


Da kann man doch gar nicht meckern, was die Versicherungsspezialisten alles für einen tun :rolleyes:


Sieht es bei Euch ähnlich aus:confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.016.243 von Mr.Straetz am 25.02.10 22:21:551980 abgeschlossen ? und dann nur knapp 60 000 Euronen raus 2020 ?
Bei dem Verfall des Euros kannst du dir davon vielleicht noch ein Eis kaufen, wenn es gut kommt :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.016.320 von Procera am 25.02.10 22:29:41Ja, ich wäre fast aus den Schuhen gekippt :eek:

Das wird aber wohl nicht nur bei mir so sein:confused:
Nach meiner Erfahrung sterben auch die Leute, die eine Lebensversicherung haben.:rolleyes:
Bei mir sieht es noch schlimmer aus. :eek:

Sie beharrt penetrant auf ihrer Nichtexistenz :cry::cry::cry:
#1 Wie hat denn deine Versicherung das Geld angelegt?

PS: in einem Börsenforum mögen einem versierten User vielleicht die Begriffe "Börsencrash", "Giftpapiere", "unsichere Staatsanleihen", "Bankenpleiten", "Pyramidenspiel", ... nicht gänzlich unbekannt sein.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.016.243 von Mr.Straetz am 25.02.10 22:21:55ich oute mich,ich habe keine :cry:
ich muß für mein Geld arbeiten,da ist es mir zu schade,Banker und Versicherer davon zu ernähren :laugh:
Wie seid ihr eigentlich auf die Ide gekommen eine LV abzuschließen?
K.O. Tropfen werden doch nur in Discos und so verwendet :confused:
Oder habt ihr gar eine KLV,die Lamadecken der Vesicherer :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.016.243 von Mr.Straetz am 25.02.10 22:21:55....ich komm nicht mit.


was hast du eingezahlt/zahlst du ein?
Und bis 2020 sind es noch 10 Jahre....
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.016.243 von Mr.Straetz am 25.02.10 22:21:55Wirtschaft funktioniert nach dem Prinzip "Angebot und Nachfrage. Wenn nun ein Teil der angelegten Gelder in US-Gewerbeimmobilien steckt, oder un Subprime-Papierln, dann hat der Sparer ganz einfach Pech gehabt.

Aber- es kommt im nächsten Jahr noch dicker. Die Staatsanleihen dümpeln ohnehin dahin bei den Renditen. Wenn nun Staatspleiten folgen in der EU-Zone, dann kann man erahnen, wie´s mit den LV´s weiterläuft, nachdem sie ihre Aktienportfolios abbauten.

Was bleibt ist der Notnagel "Rohstoffe".

Was also machen, wenn zur LV beispielsweise noch eine BUZ gekoppelt ist? Zusehen, wie´s weniger wird?
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.016.946 von Beefcake_the_mighty am 26.02.10 06:09:48Sie beharrt penetrant auf ihrer Nichtexistenz

:laugh: wer jetzt, die Lebensversicherung, die Du nie abgeschlossen hast ... oder der Lebensversicherer, bei dem Du tatsächlich eine abgeschlossen hast? :D :laugh:
Da gibt es doch nix zum aufregen !
In den 80zigern gabs Zinsen, die lagen bei 8-10%, heute
sinds 3-4% bei Langfristanlegen, klar dass da die
Rendite runtergeht.
Tröste Dich, mir wurden 1983 als ich abschloß
135000DM in Aussicht gestellt, jetzt krieg ich nächstes
Jahr gerade mal 56000Euro, also gut 30% weniger,
aber ....die Kohle hab ich wenigstens, wenn
ich da an meine eigenen anlagen zur Zeit des neuen
Marktes denke, Schwamm drüber
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.017.772 von ElLute am 26.02.10 09:37:18Ich habe KLV´s in 81,90,93 und 2002 abgeschlosssen. VS von 60 - 200 T€. Bei drei verschiedenen Gesellschaften. Beobachte die Verträge mit großem Frust. Es gibt zwar Unterschiede der Gesellschaften, aber sie sind doch eher marginal.

Ich gebe dir aber auch Recht: Mit eigener Dummheit habe ich genauo viel Geld vergraben, wie meine vier KLV´s zusammen. Also werfe ich keinen Stein.:D

Gleichwohl ist das doch eine Schande, da ich die Geldanlage als Hobby betreibe, ich spiele also immer auch ein wenig, für die ist das der Beruf. Und deshalb hätten sie doch eher erfolgreicher sein müssen als sie waren.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.019.653 von sneake am 26.02.10 13:03:33Wär auch nicht so dolle gewesen, da 1980 gerade ein Peak bei Gold = 850 USD und Silber gar 50 USD die Unze war....:cry:
Zinsen gibts dafür gar keine, nur Aufbewahrungsgebühren
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.017.772 von ElLute am 26.02.10 09:37:18Sind das nicht knapp 60% weniger? :eek: Du kriegst ja bei 56000 statt 135000 ja nur knapp 42% des eigentlichen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.016.891 von antarra am 26.02.10 02:38:29#4 von antarra 26.02.10 02:38:29 Beitrag Nr.: 39.016.891
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Nach meiner Erfahrung sterben auch die Leute, die eine Lebensversicherung haben.



:laugh::laugh::laugh:

Deshalb lasse ich sie mir jetzt ausbezahlen und versaufe alles, so! :D
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.016.965 von HeWhoEnjoysGravity am 26.02.10 06:37:06 #6 von HeWhoEnjoysGravity 26.02.10 06:37:06 Beitrag Nr.: 39.016.965
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#1 Wie hat denn deine Versicherung das Geld angelegt?

PS: in einem Börsenforum mögen einem versierten User vielleicht die Begriffe "Börsencrash", "Giftpapiere", "unsichere Staatsanleihen", "Bankenpleiten", "Pyramidenspiel", ... nicht gänzlich unbekannt sein.


1980 war ich gerade 20 und wollte auf mehrere Säulen verteilen:rolleyes:

An der Börse bin ich seit 1989. Vorher hatte ich keine Ahnung davon. Sonst hätte ich wahrscheinlich keine LV abgeschlossen :look:
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.017.243 von ArmerMilliardaer am 26.02.10 08:25:45Folgende Antwort bezieht sich auf Beitrag Nr.: 39.016.243 von Mr.Straetz am 25.02.10 22:21:55
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....ich komm nicht mit.


was hast du eingezahlt/zahlst du ein?
Und bis 2020 sind es noch 10 Jahre....


Die Einzahlungsbeträge müsste ich nachschauen. Der Vertrag liegt in der Firma :O

Der Vertrag von 1980 fiel mir durch Zufall mal wieder in die Hand und ich dachte, knapp 100.000 Euro in 10 Jahren - nicht schlecht. Dann suchte ich den letzten Bescheid und fiel auf den A.... :cry:

Wie Du siehst, teilen noch andere User mein Schicksal :cry:

Ich vermute in 10 Jahren verjubelt der Versicherer noch mehr und ich bekomme noch weniger :mad:
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.017.436 von Dorfrichter am 26.02.10 08:54:15Du darfst nicht vergessen, die Verwaltungskosten, Provisionen, und Vorstandgehälter einschließlich Abfindungen derer steigen! :rolleyes:

Das muss doch wer bezahlen!:D
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.018.796 von Kwerdenker am 26.02.10 11:28:41Kwerdenker, das stimmt schon irgendwie. Wenn Du Geld verzockst ist das Deine Schuld.

Ich habe an der Börse auch schon Geld verzockt. Den neuen Markt mied ich bis auf eine "blutige Nase" :(

Aber schauen Banker und Versicherer nicht hochmütig auf uns herab, und erzählen, daß nur Profis die Renditen schaffen?:eek:
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.020.990 von Mr.Straetz am 26.02.10 15:18:25"Ich vermute in 10 Jahren verjubelt der Versicherer noch mehr und ich bekomme noch weniger"

Das ganze ist in der Tat kein Spaß.

Aber man muss der Polemik auch Grenzen setzen. Denn die meisten Anleger haben mit diesem Produkt mindestens zwei Ziele gleichzeitig verfolgt, manchmal noch mehr.

Ich z.B. habe mit meinen Verträgen neben der Sparfunktion immer auch eine Risikolage abgesichert wissen wollen (Todesfallrisiko), habe in drei Fällen Immobilien refinanziert und habe steuerliche Aspekte verfolgt.

Es wäre also definitiv unredlich, wenn ich jetzt so täte, als hätte ich jederzeit die Wahl gehabt, die Sparkomponente losgelöst davon auch auf ganz andere Weise zu realisieren.

Dennoch, das Ärgerliche im Kern bleibt: Man hat uns gute Renditen "mitverkauft", daraus sind schlechte geworden.:mad:
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.021.048 von Mr.Straetz am 26.02.10 15:25:05Aber schauen Banker und Versicherer nicht hochmütig auf uns herab, und erzählen, daß nur Profis die Renditen schaffen?

Das ist die kapitale Lüge einer ganzen Branche.
Und das macht mich wirklich sauer.

Ich hatte kürzlich Kontakt zu einem Vermögensverwalter, der mir erzählte, was er alles kann. Ich mache alles falsch, denn ich habe zu viele deutsche Werte im Depot und z.B. viel zu wenig US Werte. Ich diversifiere in 20 Aktien + Fonds, er nutzt keine Fonds dafür investiert er in sage und schreibe 80 Werte weltweit.

Am Ende kam dann sein credo: Nur 10% des Erfolgs ist die Selektion, 70% ist das Timing. Und jetzt mal ganz unter uns:
Er hat Recht. Ich habe Aktien gekauft in 2008, als es weiter runter ging noch mehr gekauft, die größten Beträge im Q4 08 und im ersten Halbjahr 2009 angelegt, als es unten drehte alles reingehauen, was ich konnte - mit meinem Geld. Aus Überzeugung, mit Mut und Fracksausen zugleich. Es war richtig - aber wissen konnte das keiner.;)

Das hätte ich nie mit der Kohle eines anderen getan - der hätte mich ja umbringen können. Das muss man auch mal sehen. Deshalb darf man auch nicht gleich über alls den Stab brechen, was Profis tun.
Was mir bei denen aber definitiv fehlt ist Eines. Demut!!!
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.021.080 von Kwerdenker am 26.02.10 15:28:31Ich bin auch stinksauer darüber :(

Da ist auch ein bisschen Galgenhumor bei mir :look:

Du glaubst nicht, wie dick mein Hals in Wirklichkeit ist.

Wenn man die Arroganz und Überheblichkeit dieser Branche sieht, könnte man auf dumme Gedanken kommen :rolleyes:

Wie Du schreibst, rechnen viele Menschen in ihrem Alter mit dem Lohn ihres Sparens oder mit Absicherung ihrer Familien.

Wenn ich als kleiner Einzelhändler so arbeiten würde, würde die Firma geschlossen und ich säße im Gefängnis :look:
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.020.638 von technostud am 26.02.10 14:43:33Nee versprochen waren 130k DM = 66467 Euro,
kriegen tu ich aber nur 56000, das sind 84% des versprochenen,
geht ja eigentlich noch.
eingezahlt hab ich 28 Jahre lang 75 per Monat, waren summa
summarum 25200,
bekomme also 222% des eingezahlten, nicht berauschend
aber muß man bedenken, Todesfallrisiko muß man auch von der
Rendite abziehen, und Gewinn ist STEUERFREI
ich bin jetzt nach 20 jahren bei einem rückkaufwert gleich der eingezahlten summe
geiles geschäft-


...für die versicherun:laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.021.216 von Kwerdenker am 26.02.10 15:40:07Das hätte ich nie mit der Kohle eines anderen getan - der hätte mich ja umbringen können. Das muss man auch mal sehen. Deshalb darf man auch nicht gleich über alls den Stab brechen, was Profis tun.

Mit dem Geld anderer Zocken ist doch am einfachsten, insbesondere wenn die Zocker i.d.R. keine negativen Konsequenzen zu befürchten haben. Es kommt zu selten vor dass die "Geldverwalter umgebracht" werden. Wenn die Börse runtergeht ist die Börse schuld, wenns raufgeht war's natürlich die eigene Leistung.

Was mir bei denen aber definitiv fehlt ist Eines. Demut!!!

Zwischen Erfolg in der Geldanlage und Demut gibt es keinen nachgewiesenen oder zumindest begründeten Zusammenhang.;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.016.243 von Mr.Straetz am 25.02.10 22:21:55:eek: Das ist Dir zu wenig? :look: Dann gib es mir - ich nehm das :D

Denn ich habe doch gar keine :cry: Gut so, dann können die Banken und Versicherungen nix einstecken :D

:D:D

PS. Wer weiß was die zum Auszahlungszeitpunkt wert ist, wenn jetzt schon von Abwertung des Euro gemunkelt wird :look:
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.021.217 von Mr.Straetz am 26.02.10 15:40:19Wenn man die Arroganz und Überheblichkeit dieser Branche sieht, könnte man auf dumme Gedanken kommen augen verdrehen

Wenn ich als kleiner Einzelhändler so arbeiten würde, würde die Firma geschlossen und ich säße im Gefängnis schau mal


Ich versichere Dir, dass gibt es nicht nur in dieser Branche, wie ich in diesen Tagen leidlich erfahren muß.

Deshalb bleib mal schön sauber.:look:

Mein Hälschen ist auch nicht gerade dünn darüber.:(
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.025.178 von antarra am 27.02.10 06:55:47Ohh, falscher Threat.:eek:
Die Finanzbranche lebt heute schon auf großem Fuß mit unseren Geldern während sie uns für irgendeinen fernen Tag in der Zukunft, den sog. Sankt-Nimmerleins-Tag, verspricht die wohl verdiente Ernte einzufahren. Bis dahin, so fürchte ich, haben sie unsere Gelder längst schon verfrühstückt. In diesem Zusammenhang kann man nur auf Westerwelles weisen Worte hinweisen, die wohl auf keine andere Branche so zutreffend sind wie auf die der Finanzen.

Der anstrengungslose Wohlstand, den die Finanzwelt für sich reklamiert, führt in letzter Konsequenz zu spätrömischer Dekadenz.

Okay, ich habe das Original Zitat von Guido :

"Wer dem Volk anstrengungslosen Wohlstand verspricht, lädt zu spätrömischer Dekadenz ein".

lediglich ein wenig verändert, sodaß es inhaltlich der Wahrheit etwas näher kommt. :rolleyes:
Anstrengungsloser Wohlstand ist dank moderner Technik (in Zukunft gibt's auch intelligente Roboter) möglich. Der Mensch muss sich dann aber sinnvoll beschäftigen (Kunst, Kultur, Wissenschaft, Sport, Weltraum), um nicht zu versumpfen.

Die Finanzbranche schöpft den bereits jetzt vorhandenen Überschuß für sich ab. Dem zugrunde liegt ein ungerechtes, ineffizientes und korruptes System.

Wir brauchen ein neues sozial-gerechtes System (ohne Ausbeuter aber mit Marktwirtschaft und Privatbesitz).
@go2hell

Sehr wahr.



@heWHO

Ebenso wahr.

Sinnvolle Beschäftigung ist eines, aber wie und womit verdient der Mensch dann sein Geld und damit seinen Lebensunterhalt. Maschinen die dem Menschen alles abnehmen...was bleibt da...am Ende alle Hartz IVler oder alle gleich reich? :look:
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.026.897 von LadyMorgana am 27.02.10 20:41:46Gleich arm ist auch eine Form der Gleichheit. :(
Gleich arm wird es nie geben:laugh:

Eine gewisse Schicht wird immer reich sein:rolleyes:

Solange sie genug Melkvieh haben:D


Das freut mich doch jetzt aber sehr :cool::D

Allianz verdient wieder Milliarden

...Im Kerngeschäft mit Versicherungen blickt die Allianz vor allem bei Kranken- und Lebensversicherungen auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurück, das sich 2010 fortsetzen soll. In dieser Sparte sind die Umsätze um ein Zehntel gestiegen, womit sie mittlerweile die Hälfte des gesamten Geschäftsvolumens ausmachen. Die operativen Gewinne haben sich dort verdoppelt. Lebensversicherte könnten darauf vertrauen, dass die Allianz alle garantierten Renditen auch langfristig erwirtschaftet, betonte Diekmann... :laugh::laugh::laugh:

Wie kann man den mit Krankenversicherungen noch Geld verdienen, wo doch angeblich den Patienten alles bezahlt werden muß?

Hier der ganze Artikel: http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/Unternehmen-Allianz-Ve…

Ich hoffe, dieser Thread hat niemand das Wochenende vermießt? :O
Lieber erst am Montag mal die alten mit den neuen Policen vergleichen:D
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.027.011 von Albertine_Einstein am 27.02.10 21:48:56Das meinte ich damit.

Denke es wird immer Unterschiede geben, aber sie sollten in Zukunft kleiner sein.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.027.071 von Mr.Straetz am 27.02.10 22:32:44Die haben Dein Posting gelesen und müssen jetzt Schönwetter machen :D

Wer sowas nicht hat, dem kann man auch nix vermiesen.:D
#33 > Maschinen die dem Menschen alles abnehmen...was bleibt da...am Ende alle Hartz IVler oder alle gleich reich?

Die Maschinen können zwar für eine angenehme Rundumversorgung in einer Hightechwelt (auch mit viel Natur) sorgen aber der Mensch muss immer noch selbst leben.

Was bedeutet zu leben (außer nicht zu sterben und sich fortpflanzen)? Alles mögliche und sicher auch was sinnvolles zu arbeiten (wenn man das möchte aber viele möchten das eigentlich schon).

Selbst in einem Utopia gibt es für Menschen viel zu tun und Gelegenheiten sich nützlich zu machen. Wer will kann auch ganz angenehm ohne Arbeit leben aber nach wie vor wird Arbeit belohnt und zwar tendenziell in Relation zu ihrem Nutzen für die Menschheit. Vielleicht kann man sich eines Tages für viel Geld ein eigenes Raumschiff kaufen ... wenn man vorher genug Geld verdient hat. Vielleicht ist es erstmal nur eine Villa, ein Boot oder ein Privatflugzeug aber man sieht schon, dass es auch bei einer garantierten Rundumversorgung genug Anreize gibt, etwas zu tun.

Es gibt besonders begabte Menschen, die mit einer Idee viel Geld machen, einige sind fleißiger als andere und einige haben einfach keine Lust Reichtümer anzuhäufen (weil das in einer gerechten Welt eben schon etwas Fleiß und Talente braucht). Kurz gesagt: Es wird auch in Zukunft auch Reiche geben aber keine wirkliche Armut mehr (zumindest nicht auf der Erde). Gerechtigkeit ist erstrebenswert - Gleichheit nicht.


#35 (39.027.071) > Lebensversicherte könnten darauf vertrauen, dass die Allianz alle garantierten Renditen auch langfristig erwirtschaftet, betonte Diekmann. (http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/Unternehmen-Allianz-Ve…)

Kapital fürs Alter bilden und Ihre Familie finanziell absichern
Sie möchten den Grundstein für Ihre Altersvorsorge legen? für die Zukunft ein gesichertes Vermögen bilden?
https://www.allianz.de/produkte/altersvorsorge/lebensversicherung/index.html

Tja, also da habe ich nichts von einer Rendite-Garantie gelesen. Dass sich irgenwo Kapital bildet, wenn jemand Geld einzahlt ist zwar nicht so abwegig und die Vorstände werden ja auch älter. Finanzielle Absicherung? Also Harz-IV ist doch auch eine finanzielle Absicherung. Klar möchten einige einen Grundstein für ihre Altersvorsorge legen und für die Zukunft ein gesichertes Vermögen bilden aber sind die dann auch auf dieser Seite richtig?

Steht da: "Diese Versicherung garantiert Ihnen mit maximal möglichem Einsatz unter größtmöglichem Selbstverzicht Ihre Geld in Ihrem Sinne zu verwalten und zu mehren und stets nach bestem Wissen und Gewissen keine dubiosen Geschäfte zu machen und das erwirtschaftete Geld den Kunden unter möglichst gerechten Gesichtspunkten auszuzahlen."?

Denkt sich vielleicht jemand stattdessen: "Wenn wir genug Leute dazu bewegen können uns Geld zu geben, dann haben wir ein prima Leben."?

Hat jemand einen Vertrag mit einer uneingeschränkten Garantie über eine Renditeanspruch?
Selbst wenn ... wenn nix mehr da ist, ist nix mehr da.

Wie bitte kann Diekmann garantieren, dass die Allianz langfristig genug erwirtschaftet? Hat die Allianz viele gute Arbeiter und Produktionsbetriebe? Okay, wenn die Allianz ihr ganzes von den Kunden eingenommenes Geld nur in Aktien excellenter Unternehmen angelegt hätte ... dann könnte man schon mal etwas garantieren. Okay, das ganze Geld in supergute Unternehmen anzulegen ist vielleicht schwierig aber das restliche Geld kann man ja in physischen Edelmetallen im eigenen Tresor anlegen.

Weiß jemand, wie die Allianz das Geld ihrer Kunden angelegt hat?
Liefert die Allianz irgendwo eine detaillierte aktuelle Statistik all ihrer Anlagen?

Gibt es irgendwo eine Simulation, wie sich die Anlage entwickeln müsste, um alle Kunden eine Rendite garantieren zu können?

Laßt mich raten: irgendein "Experte" hat ausgerechnet, dass man mit Leichtigkeit z.B. 4% Rendite pro Jahr mit Kapitalerträgen machen kann. Mmm, erinnert sich jemand daran, dass der IWF kürzlich die Inflation auf 4% anheben wollte? (http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,680124,00.h…) (alles imho)
Denkt jetzt vielleicht ein Anwalt der Allianz darüber nach, wie man diesen Thread löschen lassen könnte?

Kicher. Es gibt Kopien und jederzeit kann die Diskussion woanders neu starten. Mal abgesehen davon würde doch so was nur für Publicity sorgen. Hier geht es um die Aufdeckung von Tatsachen. Die Allianz soll einfach mal ihre Behauptungen mit Fakten untermauern.

Außerdem, ist da überhaupt ein Problem? Haben die nicht gerade Gewinn gemacht?
("... Trotz der Wirtschafts- und Finanzkrise haben die Münchner im vergangenen Jahr einen Jahresüberschuss von gut 4,3 Milliarden Euro erzielt nach 2,2 Milliarden Euro Verlust 2008. ..." http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/Unternehmen-Allianz-Ve…)
Passend zum Thema ein Artikel vom 19.01.2009 :look:

Lebensversicherungen

Herbe Verluste für den Kunden

Deutsche, die ihre Police vorzeitig kündigen, erleiden noch höhere Verluste. Generell sinken die Erträge bei einigen Anbietern massiv.
Von A. Mühlauer

Wer vorzeitig aus seiner Lebensversicherung aussteigt, muss noch herbere Verluste hinnehmen als bisher. Viele Versicherer haben die Auszahlungsbeträge bei Kündigungen vor Vertragsende kräftig gekürzt.

Aber auch das Geld, das Kunden beim Ende der Laufzeit ausgezahlt bekommen, die sogenannte Ablaufleistung, wurde teilweise massiv reduziert. Zu diesen Ergebnissen kommt das Versicherungsanalysehaus Franke & Bornberg.

Die Hannoveraner haben insgesamt 16 Tarife untersucht. “Wir haben zum Teil deutliche Unterschiede festgestellt, die für den Verbraucher von großer Bedeutung sind”, sagt Geschäftsführer Michael Franke. So hält zum Beispiel die Allianz die laufende Verzinsung bei 4,5 Prozent, dennoch sinken die Ablaufleistungen um gut fünf Prozent und die Rückkaufswerte im Durchschnitt um etwa vier Prozent.




Quelle und mehr von diesem Artikel: http://hw71.wordpress.com/2009/01/20/deutschland-kurzungen-b…
Zum Risiko gezwungen
Die SPD beschnitt 2001 die gesetzliche Rente zugunsten der privaten Altersvorsorge – und zwang die Rentner von morgen damit in riskante Anlagen, wie eine Studie zeigt

Private Vorsorge ist effizient und bringt Vorteile auch für die Versicherten – dieses Dogma widerlegte kürzlich eine vom Bundeswirtschaftsministerium beim IGES-Institut in Auftrag gegebene Studie über den Wettbewerb in der Privaten Krankenversicherung. Die Macher der Studie haben "begründete Zweifel", ob die privaten Krankenversicherer einen besseren Schutz gegen Beitragserhöhungen bieten würden als die gesetzlichen. Eine von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) und dem Institut für Vermögensaufbau (IVA) erstellte Studie stellt nun auch den maßgeblich von der Regierung Schröder vorangetriebenen Ausbau der privaten Altersvorsorge in Frage.

Die Rentenreform der rot-grünen Regierung Schröder war ein Systembruch. Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik wurde die erste Säule der Altersvorsorge, die gesetzliche Rente, zugunsten der dritten Säule, der privaten Vorsorge, abgebaut. Das Signal war klar – die Bürger sollten mehr Eigenverantwortung für ihre Altersvorsorge übernehmen. Auf eine gesetzliche Rente, die den Lebensstandard sichert, sollte sich niemand mehr verlassen, da der demographische Wandel die Finanzierung einer solch umfassenden Vorsorge unmöglich gemacht habe, war damals eine wichtige Begründung zur Neugestaltung des Systems der Altersvorsorge.

Eindeutige Gewinner der schröderschen Rentenreform waren Produktanbieter wie Banken und Versicherungen, aber auch Finanzvertriebe, die mit der Reform einen neuen Absatzmarkt erschließen konnten. Laut dem Jahrbuch 2008 des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) konnten die Anbieter von Kapital-, Renten-, Pensions-, Berufsunfähigkeits-, und Pflegerentenversicherungen beispielsweise im Jahr 2004 mit über 8,4 Millionen Verträgen fast zweieinhalb mal mehr Verträge abschließen als noch im Jahr 1995, wo lediglich 3,4 Millionen Versicherungsverträge einen Käufer fanden. Auch 2008 liegen die Abschlusszahlen mit gut vier Millionen noch über dem Wert vor der Reform. ... http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32264/1.html
...im Jahr 2004 mit über 8,4 Millionen Verträgen fast zweieinhalb mal mehr Verträge abschließen als noch im Jahr 1995, wo lediglich 3,4 Millionen Versicherungsverträge einen Käufer fanden...

Jetzt ist mir auch klar, warum sie die Ablaufleistung redzieren:rolleyes:
Sie müssen sie ja an mehr ausbezahlen:D:D
Finanzaufsicht knöpft sich Lebensversicherer vor
Alles eine Mogelpackung? Auf der Suche nach Kunden bieten viele Lebensversicherer Verträge an, die respektable Renditen versprechen, aber gleichzeitig flexibel kündbar sind. Das alarmiert die Aufsichtsbehörde - sie befürchtet, dass am Ende Millionen Altkunden die Zeche bezahlen könnten.

Hamburg - Die Finanzaufsicht BaFin misstraut dem Geschäftsgebaren deutscher Lebensversicherer. In einem Schreiben an alle Gesellschaften, das der "Financial Times Deutschland" vorliegt, verlangt die Behörde jetzt erstmals detaillierte Daten über sogenannte Kapitalisierungsgeschäfte. Anleger zahlen dabei einen festen Betrag in einen gut verzinsten Lebensversicherungsvertrag ein, den sie kurzfristig und ohne Verluste kündigen dürfen. Im Prinzip kombiniert diese Anlageform die hohe Rendite der langfristigen Anlage mit der Flexibilität eines Festgeldkontos.

Diese Kapitalanlagen sind selbst in der Branche umstritten. Für die Versicherer sind sie entscheidend, um mehr Neukunden zu gewinnen. Kritiker rechnen jedoch vor, dass damit die Gewinne der Bestandskunden sinken. Nur so könnten Versicherer höhere Zinsen anbieten als Banken für das entsprechende Festgeldkonto. Sollte es jedoch zu einer lang anhaltenden Niedrigzinsphase kommen, müssten Versicherer die Renditen für alle Kunden senken, um ihre Zusagen erfüllen zu können. ... http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,687348,0…

Oha. Brauchen einige vielleicht unbedingt Frischgeld?

Hoffentlich ist das kein Pyramidenspiel (http://de.wikipedia.org/wiki/Schneeballsystem).
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.277.608 von HeWhoEnjoysGravity am 06.04.10 09:57:10Wieder mal völliger Blödsinn von dir!

Alle Versicherer legen weit überwiegend in festverzinsliche Papiere an und weil die Renditen seit vielen Jahren sinken, sinkt natürlich auch die Ablaufleistung. In den 80ern gabs bei Bundesanleihen noch 10%-Koupons, heute sinds 3%. Das ist der wesentliche Grund für die geringere Ablaufleistung.
Zu #1

Die Kohle habe ich mir jetzt zurückgeholt :D
Wenn ich rechne, was mir vor 30 Jahren versprochen wurde,
und was ich in 10 Jahren angeblich nur bekommen sollte,
habe ich jetzt rausbekommen, was ich in 10
Jahren wahrscheinlich tatsächlich ausgezahlt bekäme :laugh:

Und in 10 Jahren gibt´s den Euro vielleicht gar nicht mehr:D
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.311.850 von Mr.Straetz am 12.04.10 00:39:06:D

Recht so Stritzi, gönne Dir was schönes davon :cool:
Kündigen oder weiterzahlen :confused: kommt wohl auf die verbleibende Restlaufzeit an :eek:

Versichern & Vorsorgen
Mittwoch, 21. April 2010

Lebensversicherung
So viel kommt raus

von Isabell Noé

Renditeversprechen, die vor 30 Jahren gegeben wurden, sind nicht viel wert: Die Ablaufleistung bei den Lebensversicherern sinkt kontinuierlich und es gibt wenig Hoffnung, dass sich das ändert. Einige Anbieter stehen aber sehr viel besser da als andere.

Hinterher ist man immer schlauer: Wenn Ende dieses Jahres Lebensversicherungen mit 30jähriger Laufzeit fällig werden, können sich Debeka-Kunden über eine Beitragsrendite von über 6,42 Prozent freuen. Bei der Familienfürsorge sind es gerade einmal 4,38 Prozent. Wie groß dieser vermeintlich überschaubare Unterschied ist, wird klar, wenn man sich die daraus resultierenden Ablaufleistungen ansieht: Bei einer Sparrate von 100 Euro im Monat bekommt der Debeka-Versicherte am Ende rund 34.000 Euro mehr heraus.

Klarer Sieger
Der Branchendienst Map Report hat sich die Ablaufleistungen von Kapitallebens-Versicherungen, die in diesem Jahr fällig werden, angesehen. Ganz schlecht sieht es nicht aus: Im Schnitt kann der Beispielkunde, ein bei Abschluss 30jähriger nichtrauchender Mann, nach 30 Jahren 5,19 Prozent Rendite erwarten. Das ist zwar weniger als letztes Jahr – da waren es noch 5,32 Prozent – aber immer noch akzeptabel. Allerdings wird auch deutlich: Die fetten Jahre sind vorbei. Vor zehn Jahren lag der Marktdurchschnitt noch bei 6,18 Prozent. Das letzte Mal sind die Renditen im Jahr 2001 gestiegen, seitdem geht es kontinuierlich bergab. Bei Anbietern wie Cosmos, Provinzial NordWest oder Hannoversche sind die Ablaufleistungen seit 1999 sogar um 20 Prozent eingebrochen.

Besonders deutlich sind die Folgen der Finanzkrise bei Policen mit kürzerer Laufzeit: Lag die Ablaufrendite von Zwölfjahrespolicen im Jahr 1999 noch bei durchschnittlich 6,22 Prozent, so sind es heute nur noch 3,36 Prozent. Wiederum hat die Debeka deutlich die Nase vorn: Mit 5,01 Prozent darf der Beispielskunde ende 2010 rechnen. Bei der zweitbesten Europa sind es immerhin noch 4,73 Prozent, es folgen die Neue Leben (4,47 Prozent), HUK-Coburg (4,44 Prozent) und WGV-Schwäbische (4,35 Prozent).

Auch bei 20 Jahren Laufzeit heißt der Sieger – kaum überraschend – Debeka. Aus eingezahlten 24.000 Euro sind fast 47.700 Euro geworden, das entspricht einer Rendite von 6,16 Prozent. Europa, Neue Leben, Cosmos Huk-Coburg und zwei weitere kommen zumindest auf Werte über fünf Prozent. Der Durchschnitt liegt bei 4,57 Prozent.

Weniger Tote, mehr Rendite
Dass der Renditerückgang nach den fast unvermeidlichen Verlusten am Kapitalmarkt nicht noch heftiger ausgefallen ist, liegt an den anderen Gewinnquellen der Lebensversicherer. Wichtigster Puffer sind die Risikogewinne, die entstehen, wenn weniger Versicherte vorzeitig sterben als in den Sterbetafeln angenommen. Diese Risikoüberschüsse steigen seit Jahren und müssen zu 75 Prozent an die Kunden weitergegeben werden. Auch wenn die Verwaltungskosten niedriger ausfallen als geplant, profitieren die Versicherten, wenn auch nur mit 50 Prozent.

Vorsicht bei Einmalanlagen
Fazit: Wer heute eine Kapitallebensversicherung abschließen will, sollte sehr genau prüfen, wo er das tut, denn auf lange Sicht sind die Leistungsunterschiede erheblich. Der Vergleich der bisherigen Ablaufleistungen liefert eine Orientierung. Von Hochrechnungen braucht man sich nicht beeindrucken lassen. Seriöse Prognosen über mehrere Jahrzehnte sind unrealistisch. Entscheidend ist – neben dem bisherige Performance - allein die garantierte Ablaufleistung. Denn sie zeigt, welcher Teil der Beiträge tatsächlich gespart wird. Außerdem kann es sich lohnen, einen Blick auf das sonstige Portfolio der Versicherung zu werfen. Weil der Anteil der Lebensversicherungs-Sparer stetig schrumpft, ködern viele Anbieter neue Kunden mit gut verzinsten Einmalanlagen. Die BaFin will nun prüfen, ob diese Lückenfüller-Geschäfte aus den Töpfen der Lebensversicherung subventioniert werden. Leistungsstarke Versicherer haben solche Angebote nicht nötig.

http://www.n-tv.de/ratgeber/versichernvorsorgen/So-viel-komm…
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.311.850 von Mr.Straetz am 12.04.10 00:39:06Gibts dann nur mehr Schweizer Franken oder gar den britischen pound?:confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.021.080 von Kwerdenker am 26.02.10 15:28:31Zitat: " Dennoch, das Ärgerliche im Kern bleibt: Man hat uns gute Renditen "mitverkauft", daraus sind schlechte geworden "

Warum das ? Der Garantiezins ist doch sicher und wen der 4 % beträgt, ist doch alles im Lack. Wo verdient man derzeit mehr ?
Ich habe mehrere KLV´s und ärgere mich auch auc über die bescheidene Rendite seit einigen Jahren.

Andererseits, was könnte ich ohne größeres Risiko andernorts erzielen? Kaum mehr!

Ich habe deshalb seit 2007 all mein freies Kapital in Aktien gesteckt! Denn so ist es mir gelungen mit den sichereren Anlageformen, den Immos und den KLV´s, wenigstens die Marktrendite einzufangen und das Outperforming meiner Gesamtanlage über Aktien zu holen. Das war in 2009 erfolgreich und auch in 2010 liege ich mit rund 14% bei dem Aktiendepot im Plus.

Ergo: Bei meimnen Langläufern der KLV´s von 18 - 40 Jahren macht es keinen Sinn zu kündigen oder anders Stopp zu sagen. Aber das andere Geld, das darf wegen dieser konservativen Anlage dort dann andernorts etwas größere Risiken tragen.
Brechen unsere Lebensversicherungen zusammen?

Gehören auch Sie zu den vielen Millionen Menschen, die eine Lebensversicherung abgeschlossen haben und trotz der schweren Wirtschafts- und Finanzkrise immer noch fest daran glauben, dies sei eine »sichere« Kapitalanlage? Dann sollten Sie dieses Buch lesen! Es geht immerhin um Ihr Geld.

Michael Grandt hat die deutschen Lebensversicherungen unter die Lupe genommen. Er deckt auf: Vor dem Hintergrund der Finanzkrise werden einzelne Versicherungsgesellschaften mittel- bis langfristig zusammenbrechen. Denn sie haben jetzt schon weite Teile ihrer Rücklagen aufgelöst, um ihren Kunden derzeit noch die Verzinsung des Sparanteiles gewährleisten zu können. Darüber hinaus sind ihre ehemals als »sicher« angelegten Kapitalanlagen keinesfalls mehr sicher. Viele Lebensversicherungen müssen an ihre Reserven gehen – sie leben von der Substanz.

Der Autor untermauert seine provokative These vom drohenden Crash vieler Lebensversicherungen mit Fakten, Quellen und Belegen, die nicht wegzudiskutieren sind. ... http://www.kopp-verlag.de/Der-Crash-der-Lebensversicherungen…
Lebensversicherungen werfen weniger Rendite ab
http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/0,1518,733655,00.ht…

Mmm, der DAX hat sich seit Anfang 2009 doch fast verdoppelt ... seltsam, oder?
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.677.604 von HeWhoEnjoysGravity am 09.12.10 08:24:35Die Chefetage möchte doch auch leben :rolleyes::D
Ganz schöner Mist der hier geschrieben wird. In den 80er, 90er Jahren hatten wir ein Zinsniveau das 3 mal höher war. Von den jetzigen Renditen die es für Erspartes gibt können die damals prognostizierten Gewinne nicht erreicht werden.
Dafür kann man den Versicherungsunternehmen nicht die geringste Schuld anlasten.
Besonders schwach finde ich das die meisten es nicht schnallen das wir dafür eine geringere Inflation als damals haben. Also rein Netto sehe ich da keinen Verlust.
Was mir allerdings Angst macht ist unser Problem mit dem Euro. Wir können also locker eine gewaltige Abwertung erleben, das obwohl die Lebensversicherer ihr Geld meist in Deutsche Anleihen gesteckt haben. Unterm Strich glaube ich aber das mein Geld trotzdem sicher ist.
Deutsche Anleihen halte ich für sehr sicher. Europäische Staatsanleihen sind auch okay. (imho)

Die Frage ist allerdings, wo das Geld der Lebensversicherer noch so alles gelandet ist.
Lebensversicherer fürchten Zinsschmelze
Klassische Kapital-Lebensversicherungen könnten für Neukunden ab Mitte 2011 deutlich unattraktiver werden: Das Finanzministerium erwägt, den Garantiezins auf nur noch 1,75 Prozent zu senken. Die Assekuranzen sind alarmiert - und fürchten um ihren einstigen Verkaufsschlager. ... http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/0,1518,736209,00.ht…

Der Höchstrechnungszins – oft irrtümlich als Garantiezins bezeichnet – legt den Zinssatz fest, den Versicherungen für ihre Deckungsrückstellungen maximal zugrunde legen dürfen. Festgelegt wird der Höchstrechnungszins ...

... Der Höchstrechnungszins begrenzt die bei Vertragsabschluss garantierte Verzinsung der Deckungsrückstellungen. Zweck dieses Zinssatzes ist es, die langfristige Tragfähigkeit der Versicherung zu gewährleisten. So soll ausgeschlossen werden, dass Versicherer versuchen im Wettbewerb um Kunden durch zu hohe und damit zu riskante Rechnungszinsen günstigere Angebote oder höhere Leistungen zu versprechen. ... http://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%B6chstrechnungszins

Deckungsrückstellung ist ein Begriff aus der Rechnungslegung. Er bezeichnet den in der Bilanz eines Versicherers angesetzten Wert der Verpflichtung aus einem Lebensversicherungsvertrag oder einem anderen Vertrag mit lang andauerndem Versicherungsschutz. Die Deckungsrückstellungen der Verträge bilden den wichtigsten Schuldposten auf der Passivseite der Lebens- und Krankenversicherer und gehört zu den versicherungstechnischen Rückstellungen. Auf die für handelsrechtliche Zwecke bestimmte Deckungsrückstellung nehmen auch die Vorschriften zur Solvabilität (Eigenmittelausstattung), zur Höhe der als Sicherheit zu haltenden Kapitalanlagen und auch zur Bemessung der Überschussanteile Bezug. ... http://de.wikipedia.org/wiki/Deckungsr%C3%BCckstellung
... Drei Fragen an Jörg Ladwein, verantwortlich für Kapitalanlagen von rund 150 Milliarden Euro bei Allianz Leben.

Frage: Wie lange können Sie die aktuelle Niedrigzinsphase durchhalten, wenn Sie nur noch den Garantiezins von aktuell 2,25 Prozent ausschütten?

Ladwien: Unsere Garantien halten wir beim aktuellen Zinsniveau ewig durch. Selbst wenn die Zinsen für Bundesanleihen von heute 2,3 Prozent auf 1,5 Prozent fallen, können wir unsere Garantieverzinsung jederzeit darstellen.

Frage: Wie wollen Sie mehr als die Garantieverzinsung für Ihre Kunden herausholen?

Ladwein: Auch in der aktuellen Niedrigzinsphase gibt es Anlageklassen mit sehr attraktiven Chancen. Das gilt für Unternehmens- und Schwellenländeranleihen und für Gewerbeimmobilien. Wir erwerben derzeit etwa eine Immobilie im Monat für bis zu 200 Millionen Euro, vor allem Shoppingcenter und Bürogebäude in Deutschland und im europäischen Raum.

Frage: Mit welchen Renditen rechnen Sie da?

Ladwein: Bei erstklassigen Objekten erhalten wir eine Verzinsung von fünf bis sechs Prozent. Zusätzlich erwarten wir eine Wertsteigerung von ein bis drei Prozent. Besonders attraktiv sind zudem Investments in Private Equity, Infrastruktur und erneuerbare Energien wie Wind- und Solarparks. Da erwarten wir Renditen von 6,5 bis 8,5 Prozent.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/0,1518,736469,00.ht…

Diese Fragen sollten in einem Jahr noch einmal gestellt werden.
Weniger Zinsen
Lebensversicherung mutiert zur Schrumpfpolice
... Insgesamt haben die Deutschen 91 Millionen Verträge über die Gesamtsumme von rund 2,5 Billionen Euro abgeschlossen. ... http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,737412,0…
Allgemeine Verunsicherung
Das Geschäftsmodell der Lebensversicherer wackelt. Ihre Kunden werden im Alter weit weniger Geld bekommen, als ihnen einst in Aussicht gestellt wurde. ... http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,738714,00.html

Kapitalanlagen der Lebensversicherer http://www.spiegel.de/images/image-168359-galleryV9-dlrp.jpg
Den Großteil [87,5%] der Kundengelder haben Versicherer in festverzinsliche Papiere angelegt: Kredite und Schuldverschreibungen von zumeist soliden Unternehmen und Staaten. ... http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-63390-2.html

Geht das nicht noch ein bisschen genauer?

Warum machen die Lebensversicherer ein Geheimnis daraus, wo sie ihr Geld angelegt haben?
Zitat von HeWhoEnjoysGravity: ...

Geht das nicht noch ein bisschen genauer?

Warum machen die Lebensversicherer ein Geheimnis daraus, wo sie ihr Geld angelegt haben?


Weil sie im Wettbewerb miteinander stehen und deshalb nicht alles rausposaunen sollten!
#62 (40.840.007) > Weil sie im Wettbewerb miteinander stehen und deshalb nicht alles rausposaunen sollten!

Das hieße doch dann, dass eine Veröffentlichung Kunden abschrecken würde, oder?
Lebensversicherungen: staatlich gedeckter Betrug?
Millionen Menschen haben Lebensversicherungen abgeschlossen – nicht um Leben zu versichern, sondern um Altersvorsorge zu betreiben, Immobilien abzubezahlen oder schlicht als „Sparvertrag“. Doch die Rechnung könnte am Ende nicht aufgehen. - Sind Lebensversicherungen ein staatlich gedeckter Betrug? - Was tun? Weiterzahlen? Beitragsfrei stellen? Oder kündigen? ...

"... Hierzu noch einmal kurz zusammengefasst, wie eine KLV prinzipiell funktioniert:

In den Anfangsjahren der meist über mehrere Jahrzehnte laufenden Verträge bezahlt man mit ca. der Hälfte seiner Beiträge die für die gesamte Laufzeit fälligen Kosten und Provisionen der Versicherungskonzerne und ihres Vertriebsapparats (Zillmerung). Wer vorzeitig kündigen will, ist diese Kosten auf jeden Fall los, was den Betroffenen bei Vertragsschluss bis vor kurzem meist verschwiegen wurde und auch aus den Vertragsunterlagen kaum ersichtlich war. Inzwischen herrscht hier mehr Transparenz, was für die Inhaber älterer Verträge jedoch zu spät kommt.

Auch ein kleiner Anteil für den sogenannten „Todesfallschutz“ soll noch erwähnt werden. Falls (trotz dieses Schutzes) der Todesfall des Versicherungsnehmers vor Vertragsende eintreten sollte, ist eine Auszahlung der versicherten Summe an die Angehörigen möglich, jedoch nur wenn bei Vertragsabschluss auch wirklich jeder Arztbesuch und jedes Zipperlein detailliert angegeben wurde. Andernfalls gehen die Angehörigen oft leer aus, was jedoch aus Gründen der „Beitragsoptimierung“ grundsätzlich erst im Nachhinein überprüft wird.

Der sogenannte Sparanteil der eingezahlten Beiträge wird dann so angelegt, dass am Ende der Laufzeit von einigen Jahrzehnten (falls das Finanzsystem noch so lange durchhält), in etwa eine Verzinsung erreicht wird, als hätte man einen simplen Sparvertrag gehabt, was natürlich unter Berücksichtigung der realen Inflation eine massive Kapitalvernichtung bedeutet. ...

... Leider gibt es auch sehr viele Menschen, denen eine Lebensversicherung in Verbindung mit einem Hauskredit verkauft wurde, bei dem sie als Tilgungsinstrument dienen soll. Hier könnte eine wirkliche Zeitbombe ticken, denn wenn die angeblich sichere Auszahlung reduziert wird oder ausbleibt (z. B. wegen VAG § 89), könnte ausgerechnet die Bank, die einem diese Finanzierung einst (gegen Provision) empfohlen hatte, das als Pfand hinterlegte Haus zwangs­versteigern. ..." http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/7099-lebensversich…

Was passiert bei einem Crash?

Lösung 1: KLVs gehen pleite, Liquidation des Vermögens der KLV auf dem freien Markt und Auzahlung der Anleger.

Lösung 2: KLVs werden verstaatlicht, wobei der Staat NICHT die alten Verträge übernimmt, sondern der Staat das verbliebene Vermögen verwaltet und möglichst gerecht (aber logischerweise i.a. mit Verlust) an die Anleger auszahlt. Der Staat garantiert also NICHT (unter hohen Zusatzkosten) die Versprechungen der Versicherer, sondern verwaltet das bestehende Vermögen und neue Einzahlungen möglichst gerecht. Der Staat zahlt also NICHT die Verluste der Anleger, indem er Hunderte Milliarden zuschießt, sondern die Anleger tragen die Verluste. Der Staat sollte allerdings Zwangsversteigerungen vermeiden helfen.

Ob ein vorzeitiger Ausstieg empfehlenswert ist, hängt vom Einzelfall und von der zu realisierten Lösung ab. Ich bin für Lösung 2 (Verstaatlichung), weil eine Liquidation kurz nach einem Crash vermutlich zu hohen Verlusten und Zwangsversteigerungen führt. (alles imho)

PS: Thread: Wann bricht dieses Lügen-Finanz-System zusammen?????
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.016.243 von Mr.Straetz am 25.02.10 22:21:55#1

Selber schuld.

Die Dummen kaufen Versicherungen, die Klugen kaufen Aktien, auch die der Versicherungsunternehmen...

;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.017.064 von zocklany am 26.02.10 07:37:49#7

"...oder habt ihr gar eine KLV,die Lamadecken der Vesicherer..."

:laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.023.260 von otili am 26.02.10 19:01:13#25

"...ich bin jetzt nach 20 jahren bei einem rückkaufwert gleich der eingezahlten summe
geiles geschäft - für die versicherung..."


Fragt euch mal, wieviel % der eingezahlten Beträge in den Taschen des Versicherungsvertreters gelandet sind, der euch diese Versicherung nach intensiver persönlicher Beratung (dummes minutenlanges Verkaufsgelaber) verkauft (angedreht) hat ?

:laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.677.604 von HeWhoEnjoysGravity am 09.12.10 08:24:35#54

"...Den Garantiezins für neu abgeschlossene Verträge hat der Gesetzgeber auf 2,25 Prozent festgesetzt. ..."

In welchen Taschen der Rest landet, kann sich ja jeder denken... :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.845.623 von Blue Max am 12.01.11 11:08:30http://www.welt.de/fernsehen/article12104680/Maschmeyer-wehr…

Maschmeyer wehrt sich gegen "Drückerkönig"-Porträt

12.01.2011



"...Der Film stellt die Geschäftspraktiken von Maschmeyer und seine Nähe zu Politikern äußerst kritisch dar. So skizziert das Stück etwa seine Kontakte zu Verantwortlichen aus der Zeit von Rot-Grün unter Altkanzler Gerhard Schröder (SPD), nennt Verbindungen zu den Renten-Experten Walter Riester und Bert Rürup sowie der heutigen Familienministerin Kristina Schröder (CDU).

Auch geriet Bundespräsident Christian Wulff im Sommer 2010 in die Schlagzeilen, weil er auf dem Anwesen von Maschmeyer auf Mallorca seinen Urlaub verbrachte. Über seinen Anwalt lässt Maschmeyer in der Doku anmerken, dass er mit seinen Kontakten keine wirtschaftlichen Interessen verfolge, sondern diese rein privater Natur seien. ..."

:laugh:
#64 > http://www.wallstreet-online.de/community/posting-drucken.ph…

Die Verstaatlichung einer Kapitallebensversicherung, die eine Aktiengesellschaft ist, geht über eine kontrollierte Insolvenz, wobei die Versicherten einen höheren Anspruch haben als die Aktionäre (nur eine Vermutung von mir). Weiß jemand, ob da noch was für die Aktionäre übrig bleibt, bzw. was der faire Aktienkurs in diesem Fall wäre?

Da sollten sich mal gute Experten rechtzeitig ein paar schlaue Gedanken machen und zwar mit der Vorgabe, dass der Staat nicht die Spekulationsverluste der Anleger zahlen muss. Kleiner Hinweis: Artikel 14 GG kann vielleicht weiterhelfen.

Devise: nicht lange mit den Spekulanten verhandeln, sondern zum Wohle der Allgemeinheit ein Gesetz erlassen. (alles imho)
Versicherung lud Vertreter zu Sex-Party
20 Prostituierte und Himmelbetten zur freien Verfügung: Die Versicherung Hamburg Mannheimer hat ihre besten Vertreter 2007 zu einer ausschweifenden Sex-Party in Budapest eingeladen. Das hauseigene Vertretermagazin schwärmte anschließend von einem "Mordsspaß". ...

... Nach dem Einlass, zitiert die Zeitung einen anderen Teilnehmer, "kamen die Damen und zeigten uns, was sie hatten. Allen Beteiligten war klar, dass es sich um Nutten handelte".

Ein Ergo-Sprecher bestätigte SPIEGEL ONLINE, dass die Sex-Party stattgefunden hat. Dem "Handelsblatt" sagte eine Sprecherin: "Es ist richtig, dass es im Juni 2007 eine Incentive-Reise nach Budapest gegeben hat. Unsere Recherchen haben ergeben, dass bei einer Abendveranstaltung im Rahmen dieser Reise circa 20 Prostituierte anwesend waren." ...

... Teilnehmer berichten jedoch laut "Handelsblatt", dass viele der damals anwesenden Generalrepräsentanten und Führungskräfte noch heute für das Unternehmen tätig seien. ... http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,763461,0…
ERGO soll Riester-Kunden zu hohe Kosten berechnet haben
09.06.2011, 9:37 Uhr | dpa-AFX

Der Versicherungskonzern ERGO kommt nicht zur Ruhe: Das Unternehmen, das jüngst wegen eines Sex-Skandals in die Schlagzeilen geriet, soll mindestens 70.000 Riester-Kunden zu hohe Verwaltungskosten berechnet haben und daran bis zu 160 Millionen Euro verdient haben. Das berichtete das "Handelsblatt" unter Berufung auf ehemalige Generalvertreter, die selbst tausende solcher Policen abgeschlossen haben sollen und der Zeitung den Vorwurf an Eides statt versicherten.

Die Verträge wurden laut der Zeitung noch von der Hamburg-Mannheimer-Versicherung geschlossen, die inzwischen in der ERGO-Gruppe aufgegangen ist. Die Hamburg-Mannheimer war erst vor wenigen Wochen in die Kritik geraten: Die Vertriebsorganisation des Versicherers hatte 2007 mit ihren 100 besten Mitarbeitern eine Feier veranstaltet, an der auch Prostituierte teilnahmen, deren Dienste von anwesenden ERGO-Mitarbeitern in Anspruch genommen wurden.

Kaiser-Rente: Kunden abgezockt?
Die nun geschädigten Kunden seien Riester-Sparer, die in den Jahren 2005 und 2006 eine sogenannte Kaiser-Rente abgeschlossen hätten. 215.000 Verträge habe die Hamburg-Mannheimer in den beiden Jahren insgesamt abgeschlossen. In rund einem Drittel davon seien in den Angeboten der Kaiser-Rente jedoch die Kosten geringer ausgewiesen als nachher in den Verträgen. Die Verträge sind nach der Werbefigur - "Herr Kaiser" - benannt.

Ein ehemaliger Generalvertreter der Hamburg Mannheimer gebe an, er sei 2009 von einem Kunden auf einen Fehler aufmerksam gemacht worden, der standardmäßig geschehen sei: "Die Verwaltungskosten wichen um vier Prozentpunkte von den Kosten ab, die den Kunden in den Anträgen dargestellt worden waren. Ein Durchschnittskunde (Monatsbeitrag 80 Euro) wurde mit seiner Police auf diese Weise im Vertragszeitraum um rund 2300 Euro schlechter gestellt als angeboten. Diese Differenz basierte auf einer fehlerhaften Prospektierung."

ERGO spricht von Einzelfällen
ERGO-Sprecherin Alexandra Klemme bestritt auf Anfrage der Zeitung die Vorwürfe und sprach von Einzelfällen. Es habe zum Jahreswechsel 2004 auf 2005 einen Tarifwechsel bei Riester-Verträgen gegeben, bei dem "die Kostensätze an den tatsächlichen Bedarf angepasst wurden". Obwohl man den Vertrieb informiert habe, könne es dazu gekommen sein, dass ein Vermittler ein altes Formular verwendet habe. Dennoch seien die Berechnungen für den Kunden korrekt gewesen, weil im Beratungsgespräch die aktuelle Version der Angebotssoftware verwendet worden sei.

Mehrere Generalvertreter bestreiten nach Zeitungsangaben diese Darstellung und sind sich sicher, dass massenhaft fehlerhafte Verträge im Umlauf sind. Ein Generalvertreter sagte der Zeitung: "Ich schätze die Zahl der betroffenen Kunden auf mindestens 70.000, es können aber auch 100.000 sein."

Quelle: http://altersvorsorge-rente.t-online.de/ergo-soll-riester-ku…
Ergo drohen strafrechtliche Konsequenzen
Die Informationspolitik der Ergo-Versicherung schockt die Branche. Seit mehr als fünf Jahren wusste die Versicherung von fehlerhaften Riesterverträgen – und saß das Problem einfach aus. Zusätzlich werden neue Sex-Eskapaden bekannt. ...

... Die Ergo hat bislang 14.000 solcher Fälle eingeräumt, ehemalige Generalvertreter sprechen aber von bis zu 70.000 falschen Verträgen. ...

... Auf Anfrage räumte die Versicherung auch weitere Sex-Eskapaden ihrer Vertreter sein. So ergaben Recherchen des Handelsblattes, dass 2002 Prostituierte bei einer Incentive-Reise nach Kuba besucht wurden, bei der Jahresauftaktveranstaltung des Vertriebs Januar 2007 zogen bis zu 100 Vertreter ins Berliner Großbordell Artemis. ... http://www.handelsblatt.com/unternehmen/versicherungen/ergo-…
Jeder zehnte Versicherer fällt durch
Schlechtes Zeugnis von der Finanzaufsicht: 22 von 221 europäischen Versichern sind nicht auf Krisen vorbereitet, ergab nun ein Stresstest für die Branche. Manche Unternehmen scheiterten gleich an mehreren Szenarien. ... http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,772302,0…
Krise gefährdet die Altersvorsorge der Deutschen
Ratingagenturen warnen vor einer Bonitätsschmelze bei den Versicherern. Im schlimmsten Fall können die Anbieter nicht auf Staatshilfen hoffen. ... http://www.welt.de/finanzen/article13659466/Krise-gefaehrdet…
:) hier die Neuesten Infos zu Kapitalbildenden-LV :)


23.01.2012, 13:45 Uhr
Renditen: Lebensversicherungen besser als gedacht

| Bernhard Vetter

http://altersvorsorge-rente.t-online.de/renditen-lebensversi…
Zitat von Blue Max: #1

Selber schuld.

Die Dummen kaufen Versicherungen, die Klugen kaufen Aktien, auch die der Versicherungsunternehmen...

;)



:laugh::laugh::laugh: Ja, ja, die Klugen kaufen Aktien, auch die der Versicherungskonzerne.... Die Allianz stand 200 über 400 € ! und steht heute da, wo sie in den 80 ern/ Anfang der 90 er Jahre stand. Die richtig Klugen sind dantürlich 1999 noch mal all in in den Neuen Markt gegangen :laugh:
Dann lieber eine KLV Ende der 90 er Jahre abgeschlossen mit Garantizins von 4-4,5 %

Klar sind die Ablaufleistungen geringer geworden, aber hallo ? Wie haben halt kaum Inflation, wo soll die Rendite herkommen ?
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.809.842 von Keilfleckbarbe am 10.11.12 13:41:54Korrekur: Muss natürlich im Jahr 2000 heissen


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