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Das Irrenhaus Kapitalmarkt...Fortsetzung... - 500 Beiträge pro Seite

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Hallo Community,

nachdem es ja bereits einige Stimmungsthreads zur Haussebegleitung gibt, will ich diese mit entsprechenden fundamentalen Meldungen hinterlegen.
folgende Historie kann hier nachgelesen werden:
http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1145821-1-10/das-…


Wir kommen ja nun bald in das dritte Jahr der Hausse und dieses wird aktuell ähnlich ergiebig wie 2005.

Aktuell stimmen mich folgende Punkte sehr zuversichtlich:

- Entlastung der Staatshaushalte ab 2010
- Auflösung der Kreditklemme bei der Vergabe
- Die USA werden 2011 wieder ihren Beitrag zum Welt - Bip leisten
- völlige Abkehr der breiten Masse von dem Anlageinstrument Aktie/ Fonds

näheres auch auf meinem Blog unter:
cogito-paul.de

sonnigst

Up
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.400.169 von upsups am 27.10.10 15:44:19- Entlastung der Staatshaushalte ab 2010 <--- tja, aber von welchem niveau aus!!!
- Auflösung der Kreditklemme bei der Vergabe <--- Kreditschwmme? Erklär das mal einem Mittelständler, der einen Kredit derzeit beantragen will.
- Die USA werden 2011 wieder ihren Beitrag zum Welt - Bip leisten <--- :confused:
- völlige Abkehr der breiten Masse von dem Anlageinstrument Aktie/ Fonds <--- und ab aufs sparbuch ode unters kopfkissen! super!
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.403.542 von Alwi am 27.10.10 22:08:55"völlige Abkehr der breiten Masse von dem Anlageinstrument Aktie/ Fonds <--- und ab aufs sparbuch ode unters kopfkissen! super!"

Postet ihr eigentlich alle aus einem Paralleluniversum?
die sog. "breite Masse" hat überhaupt keine Liquidität!

Schaut euch mal die durchschnittliche Sparquote der letzten Jahre in der BRDeutschland an, die liegt wohl eher bei 0%, als bei unendlich.

Die Billionen an Euro, die als Rücklagen privater Haushalte gerne zitiert werden, gehören natürlich jemandem.

Aber sicher nicht der "breiten Masse".

Die "breite Masse" schlägt sich eher mit dem Insolvenzverwalter rum, als mit dem Vermögensverwalter.
Glaube nicht, dass es ein Problem der breiten Masse ist, wo die denn nun ihre nicht vorhandenen Taler parken sollen.
Grüsse aus der Realität!
Ganz sicher nicht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.404.475 von Cashlover am 28.10.10 07:57:04Postet ihr eigentlich alle aus einem Paralleluniversum?
die sog. "breite Masse" hat überhaupt keine Liquidität!


Nein...nur jeder aus seinem ganz persönlichen Universum ;):yawn:..doch das ist ein kompliziertes Thema.

Vielen Dank esrteinmal für die "Hinterfragung" der Thesen.

Zur Sparquote in D.

Diese liegt bei satten 12 % !. Ein Großteil landet z.Z. auf dem Sparbuch oder unter dem Kopfkissen. Leider.

Die Insolvenzen sind 2010 bereits wieder stark rückläufig. Trotzdem wird es natürlich in der Marktwirtschaft immer Insolvenzen geben.

Dem Mittelständer kann man die Mittelstandsprogramme der Länder und des Bundes empfehlen.
Eine Kreditschwemme liegt noch nicht vor..doch die Kreditklemme ist aufgelöst !

Die Abkehr von der Aktie/Fonds:

In D gibt es nur noch 8 % Aktionäre...das ist schlechter als Anfang der Neunziger,
viele "Fondssparer" sitzen in strukturierten Produkten, welche erst demnächst wieder in die Aktienmärkte switchen..
Die Aktienquote der Instis ist historisch niedrig...z.B. 8 % bei den Versicherungen...

Sorry...wenn das keine Abkehr von der Aktie ist ..was dann ?

Die Meldung des Tages ist übrigens:

Die Erwerbstätigenquote in Deutschland wird im Oktober 2010 ein All-Time-High mit ca. 41 Mio. erreichen !

Sagt zumindest eine einfache Zeitreihenanalyse ...

mehr unter

cogito-paul.de


Ich kann nur raten..nutzt eure Chance...das verlorenen Jahrzehnt ist an den Börsen bald überwunden !
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.406.165 von upsups am 28.10.10 11:33:53o.k, die durchschnittliche Sparquote liegt bei 12%.
Aber ich bezog mich ja auf die angesprochene, "breite Masse".

Und da Sparrücklagen, wie Vermögen, letztlich auch der pareto-Verteilung unterliegen, kann man von der durchschnittlichen Sparquote wohl kaum auf die Sparquote der breiten Masse schließen.

Würde mich ehrlich gesagt auch wundern, dass nach fast einem Jahrzehnt rückläufiger oder zumindest stagnierender Löhne (außer bei den Bankstern) die Sparquote bei der breiten Masse so hoch sein soll, zumal wir uns seit Jahren mit dem Problem einer schleppenden Binnenkonjunktur herumschlagen.

Und was die Insolvenzen anbetrifft, so meinte ich keine Unternehmens- sondern Privatinsolvenzen.
Und letztere steigen permanent an, was nun nicht unbedingt auf eine hohe Sparquote der breiten Masse schließen läßt.
Dazu kommt noch eine gigantisch hohe Zahl von Menschen, die in irgendeiner Form staatlich alimentiert werden (müssen).
Was auch nicht unbedingt für eine hohe Sparquote spricht.

Die hohe durchschnittliche Sparquote ist also letztlich den 20-25% halbwegs vermögenden im Land geschuldet und die dürften ja wohl mittlerweile auch weitestgehend investiert sein.

Eine Milchmädchen-Hausse, wie in 1997 aufwärts, wird es wohl eher nicht geben.
Wenn doch müßte mir mal einer die ganzen Sozialtransfers erklären.
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.406.680 von Cashlover am 28.10.10 12:28:08o.k, die durchschnittliche Sparquote liegt bei 12%.
Aber ich bezog mich ja auf die angesprochene, "breite Masse".

Und da Sparrücklagen, wie Vermögen, letztlich auch der pareto-Verteilung unterliegen, kann man von der durchschnittlichen Sparquote wohl kaum auf die Sparquote der breiten Masse schließen.


hmm..das ist mir neu...Wo bitte kann man nachvollziehen, das die Sparquote nach dem Pareto-Prinzip funktioniert ?


Es ist eher so, dass die unteren bis mittleren Einkommen im Verhältnis eine noch höhere Sparquote tätigen.

Man möge nur mal die Beiträge zu Altersvorsorgeprodukte und Sichteinlagen zusammenzählen und da kommen bei vielen 20 % des verfügbaren Einkommens zusammen.

Zudem sollte man berücksichtigen, dass Statistik Mittelwerte misst..d.h.

die Gruppe derer die aktuell nicht sparen können/wollen, verzerren den Schnitt ebenso nach unten...

und von einer Milch Mädchen Hausse sind wir meilenweit entfernt...vllt. 2012 ..wenn der Dax über 9000 steht ?
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.407.633 von upsups am 28.10.10 14:12:44Passend zum Thema..

Deutsche sparen wieder etwas mehr

WIESBADEN – Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Weltspartag am 29. Oktober mitteilt, sparten die privaten Haushalte in den ersten sechs Monaten dieses Jahres saisonbereinigt 11,5% ihres verfügbaren Einkommens. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es 11,2%. In der ersten Jahreshälfte 2008 – vor der Finanz- und Wirtschaftskrise – lag die Sparquote sogar bei 11,6%.

Je Einwohner legten die Haushalte in den ersten sechs Monaten 2010 durchschnittlich 190 Euro monatlich zur Seite, 10 Euro mehr als im vergangenen Jahr. Für die privaten Haushalte zusammen ergibt sich ein Sparvolumen von rund 93 Milliarden Euro.

Bei der Interpretation der Ergebnisse ist zu beachten, dass aus den makroökonomischen Berechnungen in den Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen nur das Sparen der privaten Haushalte insgesamt und ein Durchschnittswert ermittelt werden kann. Je nach Sparneigung und Einkommenshöhe gibt es natürlich sehr deutliche Unterschiede beim Sparen der einzelnen Haushalte.

Bewertungsbedingte Änderungen wie Kursgewinne oder -verluste bei Aktien und Wertänderungen bei Immobilien zählen nicht zum Sparen, da sie nicht aus erwirtschaftetem Einkommen entstanden sind. Der durch Abschreibungen ausgedrückte Verzehr von Werten – bei privaten Haushalten sind dies vor allem Abschreibungen auf eigen genutzte und vermietete Wohnungen – reduziert das verfügbare Einkommen privater Haushalte und damit auch deren Sparen.


http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/In…

und die Instis wollen ihre Aktienquote erhöhen..

http://cogito-paul.de/neue-renditeziele-%E2%80%93-neue-wege/

schöne Feiertage..

Up
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.406.165 von upsups am 28.10.10 11:33:53Der Thread ist sehr interssant!!

Die sparquote ist seit jeher in Deutschland sehr groß. aber die unteren Einkommen können praktisch nichts mehr sparen. Und dieser Anteil nimmt stetig zu. das ist ein zeichen, dass dieses Wirtschaftsmodell, so wie es jetzt praktiziert wird, an seine Grenzen stößt.
wobei ich davon Abstand nehmen will, dass planwirtschaft besser wäre
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.427.672 von Tools_Garden am 01.11.10 13:10:30Vielen Dank für ihr Interesse !

ja..natürlich stösst das dt. Modell an gewisse Grenzen. Doch diese Erfahrung machen seit 20 Jahren alle "Nationalstaaten". Die Welt verändert sich gerade so stark wie seit dem 18 Jhdt. nicht mehr.
Und was hat D nicht alles gestemmt. Wiedervereinigung, die Euroeinführung, etc.

Doch aktuell läuft doch alles in die richtige Richtung.

D ist weltweit wieder so konkurrenzfähig wie zuletzt vor der Wiedervereinigung.

Die Lohnzurückhaltung des dt. Michel in den letzten 15 Jahren wird die nächsten Jahre ausgeglichen. Ich persönlich halte 3 % p.a. für völlig unschädlich die nächsten Jahre.
D hat keine Immobilienblase. D hat einen starken Mittelstand.

Gewichtige Faktoren das die Binnennachfrage in den nächsten Jahren die hohen "Exportschwankungen" ausglichen kann und gleichzeitg Arbeitslosigkeit verschwinden wird.

also --wie könnte man an so einer Entwicklung besser teilhaben, als Aktien zu kaufen ?
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.435.759 von upsups am 02.11.10 12:57:29Guten Tag,

zwei Jahre ist es nun her…
die Welt stand am Abgrund – ausgelöst durch nicht verstandene Mechanismen der modernen Finanzindustrie.

Den historischen Schulterschluss, welcher in diesem beängstigenden letzten Quartal 2008 politisch erfolgte und bis heute – mit entsprechenden Stolpersteinen- konsequent umgesetz wird, haben die Wenigsten verstanden, geschweige denn, Sie können sich immer noch nicht vorstellen…welche Friedensdividende – im nächsten Jahrzehnt zur Einlösung kommt.

Welche positiven Effekte kann diese Krise bewirken ?

a. Die “Vormachtstellung der ersten Welt” ist auf politischer wie wirtschaftlicher Ebene gebrochen.

b. Im Sinne des “neu-geordneten Kapitalismus” erhalten immens “viele Personen Zugang zu Wohlstand und Existenzsicherung ” vor Allem in den Märkten China, Indien, Indonesien, Rußland, Brasilien und Afrika !
Das sind 2/3 der Weltbevölkerung.

weiter unter

www.cogito-paul.de
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.474.660 von upsups am 08.11.10 13:49:44Grüß Gott werte Leser,

aktuell ist es wieder schlimm…

Die Märkte konsolidieren auf unterschiedlichem Niveau und das mediale Gewitter kann sich wieder auf die Passivseite der Bilanzen einschießen…sprich die “unbezahlbaren Schulden” der Staaten…mit Titeln wie “die “(PIGS=)Schweine ” sind zurück” oder ” der Untergang der EU” wird schleunigst mal wieder vom Ratspräsidenten ausgerufen.

Doch sehen wir uns doch einen Teil der Aktivseite der Weltbilanz seit Okt. 2008 mal an:



http://cogito-paul.de/wie-aus-5-trillionen-us-mittlerweile-2…
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.545.518 von upsups am 18.11.10 13:08:47Gut gebrüllt Tiger...der Aufschwung gewinnt an erneuter Dynamik..

http://cogito-paul.de/das-brullen-des-tigers/
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.573.187 von upsups am 23.11.10 12:44:10jepp..die nächste magische Hürde...

7000 Pünktchen geknackt...wer hätte das vor 22 Monaten gedacht ?

doch wie immer ..Schnee von gestern...Was wird 2011 bringen ?

ein vorsichtiger Versuch ...

http://cogito-paul.de/stubentiger-der-mogliche-fahrplan-fur-…

freundlichst

Up


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