Proteste gegen Atommülltransport - 500 Beiträge pro Seite



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Am Wochenende wurde der Castor-Transport nach Gorleben durch heftige Proteste und gewaltsame Ausschreitungen mehrfach unterbrochen. Die Polizei versuchte sich mit Wasserwerfern, Schlagstöcken und Pfefferspray gegen die Demonstranten durchzusetzen. Während die Beamten von einer neuen massiv gewalttätigen Protest-Generation spricht, beteuern die Demonstranten, dass die Polizei nicht angegriffen wurde. Zwei Atomkraftgegnerinnen jedenfalls ließen bei den herbstlichen Temperaturen sogar die Hüllen fallen und liefen nackt über eine Wiese - eine friedliche und "interessante" Art der Demonstration. Unter den mehr als 20 000 Demonstranten befanden sich auch Grünen-Chefin Claudia Roth sowie Jürgen Trittin, die an der Sitzblockade auf der Zufahrstraße zum Zwischenlager Gorleben teilnahmen. Hatte unter rot-grüner Regierung 2001 Herr Trittin nicht noch dazu aufgerufen auf Demonstrationen zu Castor-Transporten zu verzichten? Auch Gregor Gysi ließ sich bei den Demonstrationen blicken. "Demo Atommülltransport" - wirkungsvolle Werbung für die eigene Partei?

Quelle: http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_politik/article1…

Wie dem auch sei, was haltet Ihr von der Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke?
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.473.859 von RasenderReporter am 08.11.10 11:55:11falsch , Jürgen Trittin war nicht da !

Ansonsten sage ich nur : Atomlobby !
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.473.940 von mike32 am 08.11.10 12:06:48Ich frage mich, warum man diese scheiss Müllbehälter nicht einfach mit einem Lastenhubschrauber von Punkt A nach Punkt B fliegen kann....! bzw. warum man diesen Transport Monate lang vorher ankündigen muss...........

Zum Thema Laufzeitenverlängerung habe ich eine ganz klare Meinung !!! NEIN !!!! Seit Jahren ist den Energiekonzernen bewusst, dass sie die Atomkraftwerke sukzessive abstellen müssen und haben jahrelang nicht genügend in neue Gaskraftwerke oder ähliches investiert !!!! nicht nur, dass die Energiekonzerne in die Erneuerbare Energie jahrelang nicht investiert haben - Nein, sie haben diese Form der Energiegewinnung jahrelang durch Falschaussagen / Behauptungen etc. bekämpft. Und jetzt, wo Ihnen der Arsch auf Grundeis geht, woher Sie den den Strom herbekommen sollen, wenn sie die Atomkraftwerke abschalten müssen, erpressen Sie den Staat mit der Drohung, evtl. Strom größeren Ausmasses importieren zu müssen (z.B. aus Atomländern wie Frankreich) bzw. das die Stromnetze zusammenbrechen könnten.. und der Staat, macht mit bei der Schacherei und verhöckert dieses Recht auf Laufzeitverlängerung nicht nur für "einen Appel und ein Ei", sondern stimmt einer Laufzeitverlängerung über einen solch langen Zeitraum zu sondern akzeptiert auch noch einer Schadensersatzforderung der Energiekonzerne gegen den deutschen Staat für den Fall zu, dass eine neue, andere Bundesregierung diesen Beschluss zur Laufzeitverlängerung wieder aufhebt..........
Warum keine Volksabstimmung? Dann würde weiter Atom Strom produziert und Stuttgat 21 würde weiter gebaut. Warum so viel unötiges Geld mit Streiks raus werfen. Das Volk entscheidet und Schluss, Basta. Für alle wichtige Sachen im Land wie Zuwanderungspolitik, Krieg usw. sollte man das Volk befragen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.475.047 von AHEO am 08.11.10 14:37:30#4 Nach einer Abstimmung würde weiter Atomstrom produziert?????:laugh::laugh::laugh:

Es würden:

-Die Kraftwerke abgeschaltet:eek:
-Die Bundeswehr aus Kundus abgezogen:eek:
-Stuttgart 21 gestoppt werden:eek:
-kriminelle Ausländer abgeschoben werden:eek:
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.475.047 von AHEO am 08.11.10 14:37:30Im Flugzeug entschedet der Pilot, auf einem Schiff der Kapitän, im Operationssaal ein Arzt oder mehrere davon.

Volksbefragung:
Was verspricht man sich davon, wenn man z.B. eine 18-jährige Frisösin befragt ob man ein Atom-, Wind- Wasser-, Kohle-, Gaskraftwerk, ect. bauen soll ?!
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.473.859 von RasenderReporter am 08.11.10 11:55:11was haltet Ihr von der Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke?

nichts, aber wie immer entscheidet nicht das volk, sondern die lobbyisten. basta
Wie kann man nur wirklich glauben, dass ein Salzstock über einhunderttausend Jahre lang keinenlei Wassereinbrüche haben wird und der nicht unerheblichen Wärmebelastung (insbesondere wenn die Behälter eines Tages verrottet sind) standhalten kann.
Mit diesem Endlager rottet man langfristig ein ganzen Volk aus.
Wie pervertiert geldgierig muss man sein, sowas zu befürworten.
Zwei Atomkraftgegnerinnen jedenfalls ließen bei den herbstlichen Temperaturen sogar die Hüllen fallen und liefen nackt über eine Wiese - eine friedliche und "interessante" Art der Demonstration. Unter den mehr als 20 000 Demonstranten befanden sich auch Grünen-Chefin Claudia Roth sowie Jürgen Trittin

Bitte nicht wirklich oder ???
Andrerseits ist denen alles zuzutrauen um in die Medien zu kommen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.475.366 von Doppelvize am 08.11.10 15:13:13Laut Merkel wird am 27.03.2011 in drei Bundesländern über Atomkraft und Stuttgart 21 abgestimmt.;)
zum Castor Transport

Auf der Berliner Falling-Walls-Konferenz diskutieren Wissenschaftler mögliche Mauerfälle in der Forschung

Auf welche weiteren Durchbrüche darf die Welt hoffen? Zum Beispiel auf Fortschritte bei der umstrittenen Endlagerung von Atommüll. Weltweit arbeiten Kernforscher daran, den hochradioaktiven Abfall aus Atomkraftwerken derart zu entschärfen, dass nur noch schwach oder mittelstark radioaktives Material endgelagert werden müsste.

Etwa ein Prozent des Atommülls besteht aus hochradioaktiven Isotopen wie Plutonium und sogenannten minoren Actiniden. Sie sind die Problemkinder der Kernenergie, denn sie bleiben Hunderttausende von Jahren radioaktiv.

„Mit Partitioning und Transmutation wollen wir das ändern“, sagte Joachim Knebel vom Programm Nukleare Sicherheitsforschung des Karlsruher Instituts für Technologie der Helmholtz-Gemeinschaft.

Beim Partitioning (Abtrennung) werden das Plutonium und die minoren Actiniden aus den abgebrannten Brennelementen herausgelöst. Bei der Transmutation werden sie mit hochenergetischen Neutronen beschossen und dadurch in stabile, nicht strahlende Elemente oder in kurzlebige Isotope umgewandelt.

„Die einzelnen Komponenten für diese Technologie stehen zur Verfügung, im Labormaßstab wurde das Verfahren bereits erfolgreich erprobt“, berichtete Knebel. Nun gehe es darum, eine Demonstrationsanlage zu errichten. Im belgischen Kernforschungszentrum in Mol könnte Europas erste Anlage dieser Art nun entstehen – zunächst zu wissenschaftlichen Testzwecken. „Bis die Technologie industriell verfügbar ist, wird es noch 15 bis 20 Jahre dauern“, sagte Knebel. Um das Problem der Endlagerung radioaktiven Abfalls komme man so zwar nicht herum, betonte der Forscher. Immerhin aber würde sich das Gefährdungspotenzial des hochradioaktiven Abfalls um den Faktor 1000 verringern, die Einlagerungszeiten würden weniger als 500 Jahre betragen und die Menge des endzulagernden Atommülls wäre deutlich reduziert.

Wie Knebel deutlich machte, ist die Transmutationstechnologie bedeutsam, egal ob und wann ein Land aus der Kernenergie aussteigt. Denn den radioaktiven Abfall gibt es bereits. Knebel: „Bis zum Jahr 2020 werden in Deutschland schätzungsweise 17 000 Tonnen abgebrannte Brennelemente anfallen, um die wir uns kümmern müssen.“


Nur dumme Menschen sind gegen Atomenergie.
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.474.540 von schulzse am 08.11.10 13:29:42Ich frage mich, warum man diese scheiss Müllbehälter nicht einfach mit einem Lastenhubschrauber von Punkt A nach Punkt B fliegen kann....! bzw. warum man diesen Transport Monate lang vorher ankündigen muss...........


...........oder warum fährt man die Müllbehälter nicht getarnt wie ein ganz normler Güterzug von A nach B.

Gibt es da irgenwelche gesetzliche Vorgaben, dass das Ganze so publik gemacht werden muss ?
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.483.140 von Carpe_Noctem am 09.11.10 13:58:21Angesichts dieser Menschenmassen wurde deutlich, wie viele Hartzler noch immer ohne einen Einsfuffzig-Job sind.
Werde beim nächsten Mal meinen Kiosk dorthin aufbauen. :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.474.540 von schulzse am 08.11.10 13:29:42"Ich frage mich, warum man diese scheiss Müllbehälter nicht einfach mit einem Lastenhubschrauber von Punkt A nach Punkt B fliegen kann....!"

Weil Hubschrauber manchmal ihre Last verlieren. Und wenn so ein Castor auf meinem Kopf aufschlägt, ist das vermutlich nicht gut für den Castor.
http://www.handelsblatt.com/magazin/nachrichten/eisenspaench…
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.481.724 von Seuchenvogel am 09.11.10 11:36:32Nur dumme Menschen sind gegen Atomenergie. :rolleyes:

Ah ja....:rolleyes:

Stell du dir doch so ein Ding in den Keller! Mit der Abwärme kannst du deine Hütte heizen! Das nennt man dann konsequente Nutzung der Kernkraft...;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.480.520 von lump60 am 09.11.10 09:34:04Zum Glück ist Claudi Roth nicht nackt über die Wiese gelaufen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.484.292 von Borealis am 09.11.10 15:45:23Nun ja, das ist das generelle Problems des Fliegens....

Aber das Risiko, dass irgendein Atomkraftirrer eine Bombe unter irgend eine Schiene legt oder der Zug anderweitig entgleist ist doch ungleich höher.......zugegebenermassen beinhaltet ein Hubschrauberabsturz eine andere Höhe und ein anderes Ausmass - ich gehe jedoch davon aus, dass man solche Behälter auch so kontruieren kann, dass diese Abstürze aus größerer Höhe unbeschadet überstehen können....... ´´´´´´´´´´´´´´´´
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.486.532 von mouse_potato am 09.11.10 19:07:09#16

Musste das ein? Ich habe gerade gegessen...:cry:
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.481.724 von Seuchenvogel am 09.11.10 11:36:32„Die einzelnen Komponenten für diese Technologie stehen zur Verfügung, im Labormaßstab wurde das Verfahren bereits erfolgreich erprobt“, berichtete Knebel. Nun gehe es darum, eine Demonstrationsanlage zu errichten. Im belgischen Kernforschungszentrum in Mol könnte Europas erste Anlage dieser Art nun entstehen – zunächst zu wissenschaftlichen Testzwecken. „Bis die Technologie industriell verfügbar ist, wird es noch 15 bis 20 Jahre dauern“, sagte Knebel. Um das Problem der Endlagerung radioaktiven Abfalls komme man so zwar nicht herum, betonte der Forscher. Immerhin aber würde sich das Gefährdungspotenzial des hochradioaktiven Abfalls um den Faktor 1000 verringern, die Einlagerungszeiten würden weniger als 500 Jahre betragen und die Menge des endzulagernden Atommülls wäre deutlich reduziert.

Im Normalfall wird zuerst nach einer Lösung eines Problems gesucht. Hier machen wir Schritt 2 vor Schritt 1. Ist doch klar das dann der aufrechte Gang nicht funktioniert.

Nur dumme Menschen beschreiten den jetztigen Weg.


Und dann noch ständig diese mutierten, wahrscheinlich verstrahlten Yedi-Ritter in den Nachrichten. Die Politik muß ganz schön Angst haben.

http://www.blogcdn.com/de.autoblog.com/media/2010/07/darth-v…
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.491.719 von kiska am 10.11.10 12:46:27"Die Politik muß ganz schön Angst haben."

Das vermute ich nicht, sonst hätten sie es geheim gemacht. Ich denke eher, daß die Politik das so wollte mit allen Konsequenzen[/b].
wilbi
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.493.651 von Wilbi am 10.11.10 16:20:54Heute Tanja Gönner auf NDR-Info:

"Zur Zeit ist Gorleben die einzige Alternative. Grundsätzlich, bei entsprechender Änderung der Gesetze wären aber auch Baden-Württemberg, Bayer und auch Ahaus (NRW) geeignete Standorte."

Das finde ich sehr mutig. Proteste im Süden würde sie nicht in der Zahl erwarten, da die Menschen im Süden aufgeschlossener gegenüber neuen Technologien wären.
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.494.372 von kiska am 10.11.10 17:21:32EU-Kommissar stellt Energiestrategie vor
Oettinger fordert eine Billion Euro für neue Stromnetze

Eine Billion Euro in den kommenden zehn Jahren - diese gigantische Summe ist nach Ansicht von EU-Energiekommissar Oettinger nötig, um die Stromnetze auf Stand zu bringen. Nur dann könnten Solar- und Windenergie weiter ausgebaut werden. Zahlen müssten die Stromkunden, für die mehr Wettbewerb ein wenig Erleichterung bringen soll.

http://www.tagesschau.de/wirtschaft/oettinger168.html
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.494.550 von kiska am 10.11.10 17:37:00Französische Elite-Einheit räumte wohl mit

Es ist wohl schon mehr als ein Verdacht: Im Internet tauchen Fotos auf, die französische Elite-Polizisten zeigen, wie sie Anti-Castor-Demonstranten von Gleisen zerren. Der Grüne Ströbele will sogar beweisen können, dass Bundeswehrsoldaten beteiligt waren. Das wäre eindeutig rechtswidrig, so Ströbele.


http://www.n-tv.de/politik/Franzoesische-Elite-Einheit-raeum…

Bundeswehrsoldaten und Franzosen, kämpfen Seite an Seite gegen den wütenden Michel!
Ein Hoch auf die Flexibilität unseres Rechtsstaates!:p
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.495.791 von Hohlbrot am 10.11.10 19:48:11Das wäre eindeutig rechtswidrig, so Ströbele.

das kümmert diese regeriung einen feuchten kehricht
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.497.213 von curacanne am 10.11.10 22:32:40Was heißt Schlagstock, auf Französische?:lick:


Soll noch mal einer sagen, Integration funktioniert nicht.
Die Grünen sind übrigens "Unsere".:laugh:

Das wird der nächste formidable Skandal, ganz im Zeichen von
lodernden Stuttgart 21 und der politischen Forderung, nach dem
Bundeswehreinsatz im Inneren. Der beim Ostseegipfel bereits vollzogen wurde.
Die aktuelle Bundesrepublik stellt sich über Gesetze. Politischer Ungehorsam ist
aber nicht erwünscht. Setz dich hin und halt die Fresse, Michel!;)
Immer dieser asoziale, linksradikale Pöbel...siehe aktuelle Stunde im BT.:laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.493.651 von Wilbi am 10.11.10 16:20:54Die Politik hat weder Angst noch will sie „mit allen Konsequenzenn“ so einen abartigen Aufwand.
Sie MUSS so vorgehen.
Die Annahme man könne so einen Transport geheim halten, ist bei der Anzahl von direkten Mitarbeitern und in der dafür benötigten Bürokratie Beteiligten, schlicht naiv.
Jeder linke oder grüne Politiker, Journalist oder Boulevardreporter, der nur ansatzweise davon Wind bekäme würde um des populistischen Stimmenfangs, oder der Schlagzeile willen eine mediale Lawine lostreten, oder gar eine ebenfalls „geheime“ Aktion starten, die zu einer wirklich brenzligen Situation führen könnte. D.h. vor dem Hintergrund einer Gewalt bereiten und geradezu fanatisierten Minderheit, muss so ein Sicherheitsaufwand betrieben werden, wenn man nicht will, dass wirklich etwas passiert.
Ob man jetzt für oder gegen die Atomkraft ist. Der VORHANDENE Atommüll oder sonst irgendwie strahlende Abfall muss dringendst SICHER endgelagert werden, einfach weil er schon DA ist. Egal ob er aus bis jetzt betriebenen AKWs oder aus anderen Quellen stammt. Und von denen gibt es jede Menge! Jeder Radiologe und jedes Krankenhaus z.B. produziert jedes Jahr Unmengen an strahlendem Material, das bis jetzt in mehr oder weniger obskuren „Hinterhöfen“ gelagert wird.
Das diese Endlagerung seit Jahren verhindert wurde, diente einzig dem Zweck, als Argumentations-Waffe einer deutschen(!) fanatisierten „Atomkraft - nein danke“-Lobby bestehen zu bleiben. Rot/Grün hat die weitergehende Forschung für eine Endlagerstelle schlicht eingestellt und als angebliche „Gedankenpause“ dargestellt. Tatsache ist jedoch, dass ihnen wohl bewusst gewesen ist, dass sie bei einem in einer Demokratie ja wohl nicht sooo unwahrscheinlichen Regierungswechsel mit einem Umschwenken in der Atomproblematik rechnen mussten. Und um für diese Situation ein weiter schönes KRAWALLMITTELCHEN in der Hand zu behalten, hat man die finale Endlagerung systematisch verhindert.
Ich nenne das vor dem Hintergrund eines vorhandenen strahlenden Müllberges der inzwischen über die ganze Republik verteilt herumliegt schlicht unverantwortlich und politische Ranküne.
Jeder der den vorhanden Atommüll sicher verwahrt sehen will, einmal geröntgt werden muss, ob beim Zahnarzt oder sonstwo, oder was ich keinem wünsche, aber was zig-tausendfach vorkommt, aufgrund einer Krebserkrankung bestrahlt werden muss, sollte sich ganz genau überlegen ob er sich, dumm und naiv diesem offensichtlichen Politspielchen anschließt.
Auf gut deutsch, jeder der sich gegen ein Endlager stellt, ist entweder ein naiver Esel, oder ein unverantwortlicher Politganove.
Ich bin nun wahrlich kein Freund der EU-Bürokratie, aber in dem Fall hat sie Recht, dass jedes ihrer Mitgliedsländer möglichst schnell eine ZENTRALE und möglichst SICHERE Endlagerstätte für ihren strahlenden Müll zu stellen hat.
Das Argument eine hundertprozentige Sicherheit gäbe es nicht, ist einfach blöde, denn die Alternativen können nur sein entweder gar keine Sicherheit, eine drastisch verringerte, oder das Zeug irgendwo in Sibirien, oder bei ähnlich unsicheren Kantonisten verbuddeln zu lassen. Das Zeug ist nun mal da, lässt sich nicht weg böten und wird unter Garantie auch nicht weniger. Also MUSS eine Endlagerstelle her, egal ob es einem nun gefällt oder nicht.


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