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Schönes neues Deutschland - 500 Beiträge pro Seite

eröffnet am 15.11.10 08:21:07 von
neuester Beitrag 26.04.21 09:40:12 von


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15.11.10 08:21:07
Ist die Tilgung der deutschen Staatsschulden möglich?
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33657/1.html

Selbstverständlich ist die Tilgung der deutschen Staatsschulden möglich, sogar relativ leicht, weil nämlich dank technischem Fortschritt und vielen gut ausgebildeten Arbeitskräften ein beträchtlicher Produktivitätsüberschuß besteht. Außerdem können wohlhabende Bürger ruhig einen Beitrag leisten - ich denke hier weniger an eine Vermögenssteuer (weil sparen ja erstrebenswert ist) sondern an eine Börsenumsatzsteuer und zuallererst an die hinterzogenen Steuermilliarden (siehe meine Beiträge in Thread: Rote und Gelbe raten zum Kauf ---Kauft der Staat jetzt Hehlerware?).

Eine Vermögenssteuer ist zwar nicht ganz auszuschließen aber die kann man ja auch erstmal indirekt realisieren: der Staat bietet dem Bürger an, besondere Wertsachen (insbesondere Edelmetalle) gegen eine Gebühr sicher zu lagern. In Zukunft werden tendenziell keine Guthabenzinsen mehr gezahlt und somit gibt der Bürger das Geld irgendwann aus und der Staat profitiert über eine Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer).

Am wichtigsten ist, dass Deutschland effizienter und vor allem besser werden muss:

1. Bekämpfung des organisierten Verbrechens, der Kriminalität, von Steuerhinterziehung und Korruption.

2. Verstaatlichung: Banken, Versicherungen, Infrastruktur, Strom-/Wasserversorgung, Verkehr (Straßen, Bahn, Flugzeuge, ...), Telekommunikation, Post, Gesundheitssystem, Grund und Boden, Leiharbeitsdienste, usw. Das passiert nicht plötzlich, sondern schrittweise und selbstverständlich legal. Vieles ist derzeit als AG organisiert und wenn eine ehemals private AG dem Staat gehört, ändert sich prinzipiell nichts (außer, dass Gangster und unfähige Angestellte rausfliegen). Der große Vorteil ist, dass alles effizienter organisiert werden kann und die Gewinne direkt an Staat und Volk gehen (anstatt von Privaten ins Ausland verschoben, verkokst, verhurt, etc. zu werden). Gute Mitarbeiter (vom Pförtner bis zum Vorstandsvorsitzenden) dürfen (nun als Angestellte beim Staat) ganz normal weiterarbeiten.

3. Keine Panik. Es gibt weiterhin Demokratie, parlamentarische Mehrheitsentscheidungen, das Grundgesetz, Meinungsfreiheit, Pressefreiheit, Religionsfreiheit, soziale Marktwirtschaft, Privatbesitz, private Handwerksbetriebe und Dienstleister, größere Privatunternehmen, Geld, Luxus und die Chance auf ein eigenes Haus, Auto, ... und natürlich viel mehr soziale Gerechtigkeit. Dank einem effizienteren und reicheren Staat sind Sozialhilfe (ein BGE, siehe Thread: Bedingungsloses Grundeinkommen für alle) und freiwillige Arbeit für alle machbar.

4. Vielleicht (und davon gehe ich aus) wird es eine gute Klassengesellschaft geben, siehe meine diesbezüglichen Beiträge in
- Thread: Christian Wulff wird ein hervorragender Bundespräsident ! Christian Wulff wird ein hervorragender Bundespräsident !
- Thread: Frage an echte Juristen... haben wir eine Regierung / ein Staat? Frage an echte Juristen... haben wir eine Regierung / ein Staat?
- Thread: Warum werden die Nationalstaaten systematisch zerstört? Warum werden die Nationalstaaten systematisch zerstört?
- Thread: Waffen in Deutschland Waffen in Deutschland

5. Wie? Also erstmal alles hübsch legal und demokratisch - das ist überhaupt kein Problem, weil das Ziel ja echte Verbresserungen sind, das Ziel ist ein möglichst ideales Deutschland. Ganz hilfreich ist eine (noch zu schaffende) gute Entwicklungskommission und zwar möglichst ohne Handlanger der bösen (kapitalistischen) Weltverschwörung. Man muss also sehr vorsichtig sein, wen man für die Entwicklungskommission verpflichtet. Es sollte klar sein, dass man auf gar keinen Fall bösartige Lobbyvereine (ggf. als gemeinnützige Stiftung getarnt) als Basis benutzen darf. Alles in allem sollte das aber gut gehen, denn die Öffentlichkeit schaut der Entwicklungskommission ja auf die Pfoten (Ergebnisse) und die Parlamente müssen Maßnahmen erst noch beschließen. Sicher ist der derzeitige gut getarnte Lobbyismus viel gefährlicher als eine ausgewiesene Entwicklungskommission für ein ideales Deutschland, die einem idealen Deutschland und somit dem Wohl der Allgemeinheit verpflichtet ist. Es ist jedoch wichtig, dass man die Entwicklungskommission nicht als Selbstläufer ansieht, sondern man muss für eine strenge Kontrolle und Überwachung sorgen (auch durch die Öffentlichkeit). Diese Entwicklungskommission ist staatlich und darf problemlos pro Jahr viele Hunderte Millionen Euro kosten. Jeder Bürger soll sich über ein Forum der Entwicklungskommission mit guten Vorschlägen und Fehlerhinweisen beteiligen können. Die Entwicklungskommission soll Fortschritte und Ergebnisse zeitnah veröffentlichen.

Wann? Sobald wie möglich. Eher früher als später. Das alles geschieht nicht von heute auf morgen aber schon in 10 Jahren kann vieles realisiert sein.

Weitere Vorstellungen von mir finden sich in Thread: Hinweise und Verbesserungsvorschläge und Thread: Hinweise und Verbesserungsvorschläge (2). Vielleicht nicht ganz uninteressant sind noch folgende Threads:
- Thread: Stoppt den Ausverkauf Deutschlands! Stoppt den Ausverkauf Deutschlands!
- Thread: Die finsteren Hintergründe des Kapitalismus ??? Die finsteren Hintergründe des Kapitalismus ???
- Thread: Wann bricht dieses Lügen-Finanz-System zusammen????? Wann bricht dieses Lügen-Finanz-System zusammen?????

Es gibt noch viel mehr aber das ist hier auch schon eine ganze Menge. (alles imho)
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15.11.10 11:49:24
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.520.284 von HeWhoEnjoysGravity am 15.11.10 08:21:07du hast die Mauer vergessen :eek:

Bau eine Mauer um Deutschland, damit dir dann keiner abhaut in deinem tollen "wir sind ja alle so gleich Staat" :laugh:
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15.11.10 12:14:58
Eine Mauer ist nicht notwendig - die Auswanderung aller, die ein gutes Deutschland ablehnen, ist erwünscht (aber nicht unbedingt empfehlenswert). Eine Einwanderungsbeschränkung ist vermutlich unvermeidlich aber ich gehe davon aus, dass auch viele andere Länder besser werden und Deutschland nicht überrannt werden wird.

Übrigens, soziale Gerechtigkeit (http://www.wallstreet-online.de/community/posting-drucken.ph… Thread: Hinweise und Verbesserungsvorschläge) und Klassengesellschaft haben nicht so viel mit Gleichheit zu tun.
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17.11.10 08:43:15
Polizeidrohne beobachtete Castor-Transport
Drohnen können fast unbemerkt aus der Luft Fotos schießen - das hat auch die niedersächsische Polizei nutzen wollen. Sie hat beim Castor-Transport mehrmals einen Mini-Flieger eingesetzt. Eine Bürgerinitiative protestiert: Sie vermutet, Demonstranten seien illegal gefilmt worden. ... http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,729515,00.h…

Staatliche Überwachung soll erlaubt sein (auch mit Dronen).

Es ist allerdings auf
- Datenschutz (Schutz vor Datenmanipulation),
- Informationssicherheit (nur befugte gute Staatsbeamte dürfen Zugriff auf die Daten haben),
- Kontrollen zum Schutz gegen Gesetzesverletzungen und Mißbrauch (staatliche Kontrollbehörde),
zu achten.

Das soll nicht heißen, dass der Saat bis zur Schaffung einer Kontrollbehörde nicht mehr überwachen darf. Im Zusammenhang mit den Castortransporten waren Straftaten zu erwarten und sogar angekündigt ("Schottern"), so dass eine staatliche Überwachung selbstverständlich erlaubt sein muss. Logischerweise muss die Polizei (potentielle) Straftäter nicht erst vorher fragen, ob sie auch gefilmt werden wollen. Staatsschutz, das Allgemeinwohl und die Durchsetzung der Gesetze haben Vorrang vor einer kleinlichen Auslegung der Privatsphäre.

Deutschland braucht dringend eine staatliche Kontrollbehörde als 4. Macht im Staate zur Überwachung der Staatsorgane.
http://www.wallstreet-online.de/community/posting-drucken.ph… (Thread: Deutschland - ein Rechtsstaat ...?)
http://www.wallstreet-online.de/community/posting-drucken.ph…

Argumente für einen guten Überwachungsstaat
http://www.wallstreet-online.de/community/posting-drucken.ph… (Thread: Hinweise und Verbesserungsvorschläge (2))

Schon etwas älter: Thread: Ausgangsbasis für einen Überwachungsstaat im positiven Sinne "Ausgangsbasis für einen Überwachungsstaat im positiven Sinne"

Siehe auch Stichwort "Kontrollbehörde" in Thread: Hinweise und Verbesserungsvorschläge, Thread: Hinweise und Verbesserungsvorschläge (2). (alles imho)
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24.11.10 18:30:07
Den freiwilligen Polizeidienst (http://de.wikipedia.org/wiki/Freiwilliger_Polizeidienst) sehe ich potentiell positiv aber ich habe die Befürchtung, dass die Ansprüche an freiwillige Polizisten derzeit zu niedrig sind und vielleicht auch bevorzugt Günstlinge des lokalen Klüngels verdingt werden. Wenn man guckt, wer heutzutage (z.B. als Schützenvereinsmitglied oder Jäger) mitunter Schußwaffen besitzen und zuhause lagern darf, dann kann einem schlecht werden. Der Verdacht, dass mit dem freiwilligen Polizeidienst teilweise eine verdeckt staatsfeindliche Truppe aufgebaut wird, ist so abwegig nicht.

Nur ein Verdacht, ich kenne keinen freiwilligen Polizisten aber das soll mal gründlich untersucht werden. Wenn es nach mir geht, dann macht man als erstes mal bei allen Polizisten einen umfangreichen Drogentest, denn Süchtige (auch Medikamentensüchtige) oder Konsumenten von Psychopharmaka haben keine Waffe tragen oder auf Streife gehen zu dürfen. Ganz simpel und objektiv. Schätze, da erwischt man schon mal Hunderte, wenn nicht Tausende.

Wenn nur gute, staats- und verfassungstreue Menschen freiwillige Polizisten werden, denen man auch bedenkenlos eine Waffe anvertrauen kann, dann ist der freiwilligen Polizeidienst prima - ansonsten ist er leicht eine Gefahr (man denke an ein Unrechtsregime wie unter den Nazis). Selbstverständlich sind alle freiwilligen Polizisten zu vereidigen (Diensteid).

Letztendlich muss Deutschland besser werden und wenn der Bürgermeister und Polizeichef (und ein paar andere wichtige Beamte) gut sind (sollte selbstverständlich sein aber leider ist das derzeit nicht überall der Fall), dann kann man vermuten, dass auch i.a. die freiwilligen Polizisten eher gut sind. Es ist also dringend notwendig, dass verstärkt nach Verbrechern gesucht wird und zu schlechte Staatsbeamte entlassen werden.

Trotz aller Bedenken ob des aktuellen Zustandes glaube ich fest daran, dass Deutschland supergut werden wird und das bedeutet auch, dass die derzeitige Lage gar nicht so gräßlich (wenigstens nicht fatal) ist. Ich glaube, dass Deutschland nicht zu einem neuen Unrechtsregime wird aber dafür muss auch noch einiges getan werden.


Mit dem Gedanken an eine Klassengesellschaft (siehe 4. in #1 http://www.wallstreet-online.de/community/posting-drucken.ph…) können in Zukunft alle Angehörigen einer höheren Klasse und höhere Waffenträger (d.h. solche, die aufgrund ihrer besonderen Eignung Schußwaffen in der Öffentlichkeit führen dürfen) quasi automatisch auch freiwillige Polizisten sein, denn das Ziel ist es, dass ganz objektiv nur gute Menschen in höhere Klassen aufsteigen und somit dann die Kriterien für einen freiwillige Polizisten in mitunter weit höherem Maße erfüllen werden, als das jetzt vielfach der Fall sein dürfte.

Eine Klassengesellschaft ist also gar kein so großer Umbruch und geradezu natürlich. Eine Klassengesellschaft verleiht jedem Bürger einen zusätzlichen Rang (möglichst objektiv, gemäß seiner Fähigkeiten, wie z.B. guter Charakter, staatstreue, Weisheit, Intelligenz, usw.) parallel zur gewohnten Staatsstruktur (es gibt also weiterhin wie gehabt Polizisten, Juristen, Politiker, ...). Naheliegenderweise werden Inhaber hoher Ämter einer hohen Klasse angehören (liegt daran, dass man für beides besonders gut sein muss) aber alles möglichst objektiv, d.h. nur wer wirklich besonders gut ist, steigt auf (man kann höhere Ränge nicht kaufen oder vererben). Ganz praktisch gibt es doch heute schon Menschen mit unterschiedlichen Rechten (von Amts wegen aber auch aufgrund Reichtum oder Berühmtheit) - in Zukunft ist das nur gerechter.

Skeptiker mögen bedenken, dass in einem zukünftigen guten Deutschland (vorher gibt es keine offizielle Klassengesellschaft) strenge und möglichst objektive Kriterien angewendet werden - die schlimmen Zustände haben wir jetzt (man denke an Millionen Schußwaffen in falschen Händen) und nicht im zukünftigen guten Deutschland. Ein hoher Rang ist auch kein Zuckerschlecken, denn im Gegensatz zu heute (einige Berühmtheiten/Reiche koksen und benehmen sich wie Wildsau) verpflichtet ein hoher Rang: wer negativ auffällt und das nicht durch besonderes Ansehen und gute Taten kompensieren kann, kann leicht abgestuft werden. (alles imho)
2 Antworten
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25.11.10 08:55:28
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.584.627 von HeWhoEnjoysGravity am 24.11.10 18:30:07
... bezahlt dich jemand diesen blödsinn zu verbreiten - oder bist du wirklich etwas bescheuert ....
was du hier vorschlägst ist DDR - und eh. sovjetunion gemeinsam .....
eine art stasi - cia - und private spitzel für den STAAT ????
DER STAAT SIND DIE MENSCHEN IN EINEM LAND UND NICHT EINIGE SELBSTERNANNTE GRÖSSENWAHNSINNIGE NARREN DIE DAS RECHT EINER TOTALEN ÜBERWACHUNG "IHRER UNTERGEBENEN" FÜR SICH BEANSPRUCHEN !!!
aber deinem geschreibsel nach begreifst du das nicht......
1 Antwort
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25.11.10 09:17:49
Mich bezahlt keiner für meine Beiträge.

Ansonsten sind meine Beiträge ja wohl ziemlich genial, denn keiner bringt ein vernünftiges Alternativmodell.

Vielleicht können ja mal diejenigen, die sich nicht mit meinen Ideen anfreunden können, endlich mal ihr Ideal vorstellen - vorzugsweise in einem anderen Thread, denn vermutlich muss ein Gegenkonzept erst schrittweise aus mehreren Beiträgen entwickelt werden. Man bedenke dabei so wichtige Themen wie Überwachung, Vorratsdatenspeicherung, Verbrechensbekämpfung, Finanzsystem (darf es private Banken geben?), Privatisierung (ist PPP gut?), persönliche Freiheiten, Drogen, Erziehung, Religion, Gentechnik, BGE, Klassengesellschaft, Kontrolle des Staates (bei mir Kontrollbehörde), Internet (Netzneutralität? Überwachung?), ...
1 Antwort
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02.12.10 14:35:22
Thread: Vorsorgen für den Worst Case ? Ideensammlung "Vorsorgen für den Worst Case ? Ideensammlung" hat mich zu folgendem inspiriert:

Es ist völlig unzureichend, dem einzelnen Bürger die Sorge um sein Überleben in Notfällen zu überlassen. Es ist wenig zweckmäßig, wenn der Einzelne große Mengen Lebensmittel hortet (der Staat muss deswegen die Fabrikation von Lebensmitteln auch unter widrigen Umständen sicherstellen) und es ist vielen auch nicht möglich, ein weitgehend autarkes Haus herzurichten.

Des Weiteren ist zu bedenken, dass z.B. ein fleißiger Ingenieur oder begabter Wissenschaftler bereits sehr viel für den Staat tut und vielleicht hat er auch noch Kinder, um die er sich vorbildlich kümmert - wie sollte er da auch noch Geld und Zeit für die Vorsorge auf seltene Notfälle finden? Vielleicht hat er trotzdem alles Notwendige getan und wird dann überfallen, ausgeraubt und ermordet ... weil der Staat es versäumt hat, alle schlechten Menschen rechtzeitig zu entwaffnen, weil der Staat keine ausreichende Vorsorge zur Aufrechterhaltung von Recht und Ordnung getroffen hat - also das kann es ja nun wirklich nicht sein.

Der Staat muss sich Gedanken machen, wie er sich (und die Bevölkerung) am besten auf Notfälle vorbereitet. Dabei ist auch schweren Notfällen (z.B. Supervulkanausbruch, nuklearer Winter, großer Asteroideneinschlag) Rechnung zu tragen.

Wenn (absehbar) nicht alle Bürger überleben können, dann muss sichergestellt werden, dass bevorzugt die (möglichst objektiv) besten und wichtigsten für Staat und Allgemeinheit überleben - das verlangt die Vernunft und die Gerechtigkeit. Alle gleich zu behandeln, so dass alle schneller tot sind, ist offensichtlich völlig unlogisch, unvernünftig, lebensfeindlich und somit schlicht falsch.

Was gehört alles zur rechtzeitigen Vorbereitung? z.B.
- Die Entmachtung schlechter Menschen (legal, z.B. durch Abwahl, Kündigung und mittels Strafverfolgung).
- Die Entwaffnung schlechter Menschen (siehe Thread: Waffen in Deutschland).
- Errichtung einer robusten Infrastruktur (technisch und strukturell-personell).
- Bunkerbau für die Elite. Für Hundertausende Menschen und für einige Jahre.
- Die Errichtung einer guten Klassengesellschaft.

Eine gute Klassengesellschaft ordnet alle Menschen nach ihrer Nützlichkeit für Staat und Allgemeinheit in Klassen ein. Ganz objektiv, zum Wohle des Volkes und zur Sicherung der Menschenwürde, denn die Menschenwürde vieler ist eklatant beeinträchtigt, wenn Recht und Ordnung zusammenbrechen, wenn marodierende Banden rauben, vergewaltigen und morden, wenn das Volk sich selbst zerfleischt anstatt zum Überleben des Staates zusammenzuarbeiten.

Details zur Realisierung einer Klassengesellschaft mit möglichst guter Klasseneinteilung müssen noch erforscht und beschlossen werden aber selbstverständlich soll ein möglichst ideales Verfahren gefunden werden. "ideal" heißt hier möglichst absolut und objektiv gut, d.h. zum Wohle des Volkes, des Staates und der ganzen Welt. Zu bedenken ist, dass hierbei zwangsläufig auch die Gene Berücksichtigung finden müssen und werden.

Weil in Zukunft hohe Ämter nur noch von dafür geeigneten und guten Menschen besetzt werden, korrespondiert ein hohes Amt mit einer hohen (elitären) Klasse. Wenn also bevorzugt Menschen einer hohen Klasse gerettet werden, dann bewirkt das gleichzeitig, dass Staat und Regierung optimal besetzt und handlungsfähig bleiben. Nicht jeder muss für eine hohe Klassenzugehörigkeit im Staatsdienst sein aber er muss der Klasse entsprechend gut und nützlich sein.

Aufgrund der Tatsache, dass man zweckmäßigerweise nicht nur weise Greise retten kann, kommt man nicht umhin, die wahrscheinliche Zukunft eines Menschen anhand seiner bisherigen Entwicklung (und natürlich auch seiner Gene) abzuschätzen und eine passende Klasseeneinteilung rechtzeitig vorzunehmen - eine Klasseneinteilung ist nicht statisch, Veränderungen sind möglich. Dadurch, dass bei grob mangelhaftem Verhalten (z.B. Straftaten) eine Abstufung möglich ist, wird die Gesellschaft sehr viel besser als heute sein, weil die meisten Menschen nämlich viel Wert auf eine hohe Klasse (und eher weniger Wert auf Geld) legen werden.

Das Neue an der Klassengesellschaft ist weniger, dass es Klassen gibt (denn die gibt es de facto bereits heute, man denke an Reiche, Berühmtheiten, Abgeordnete, Bürgermeister, Generäle, usw.) sondern, dass eine offizielle und vor allem objektiv gute und gerechte Klasseneinteilung angestrebt wird. Heutzutage kann ein Gangster sich einen Anzug anziehen, gegen eine effiziente Verbrechensbekämpfung agieren und trotzdem einen auf angesehen und würdig machen - schlimm, oder? Korrupte können Steuern hinterziehen und sogar Mitglied der bösen Weltverschwörung (wer möchte: Mafia) sein aber auf Empfängen mit hohen Persönlichkeiten weit vorne stehen - schlimm, oder?

Im normalen Leben ändert sich auch nicht so viel. Selbst in Notfällen wird erstmal versucht, alle zu retten. Wenn aber Ressourcen knapp werden, dann werden höhere Klassen bevorzugt behandelt - ganz einfach. Das beste daran ist, dass das auch niedrigen Klassen nützt, denn so bleibt der Staat möglichst lange stabil und handlungsfähig, so bleiben Recht, Gesetz und Ordnung viel eher gewahrt. Wer im neuen System (idealer Staat) stirbt, wäre im jetzigen System (im Durchschnitt) vermutlich schon lange tot. Wer im idealen Staat stirbt, der tut das (i.a.) in Ruhe und Frieden, wird nicht durch einen Gangster ermordet, muss nicht mit ansehen, wie marodierende Banden in ausrauben, seine Kinder vergewaltigen und sein Haus anzünden (wenn er nicht schon längst ermordet wurde).

Selbst niedrige Klassen können sich vorbereiten (z.B. einen Bunkerplatz kaufen/mieten) und ihr Haus nach belieben (im Rahmen der Gesetze) ausbauen. Im Gegensatz zu dem derzeitigen Irrsinn (Millionen Schußwaffen in falschen Händen) wird die Ordnung viel eher gewahrt sein und dadurch können auch niedere Klassen von ihrer Vorsorge eher profitieren können. Sehr wahrscheinlich kann auf systematische Beschlagnahmungen selbst in schweren Notfällen verzichtet werden (laut Artikel 14 GG sind Enteignungen zum Wohle der Allgemeinheit zulässig und die werden blitzschnell kommen, wenn den Parlamentarien der Arsch auf Grundeis geht), weil der Staat viel besser vorbereitet ist und daher nicht so schnell in schwere Not gerät.

Ein erster Schritt zu einer Klassengesellschaft ist vielleicht schon die Vorbereitung des Staates auf schwere Notfälle, bei der bereits nach heutiger Denkweise wichtige Staatsbeamte, Ingenieure und Einrichtungen bevorzugt werden müssen. In Zukunft gibt es keine schlechten Menschen mehr in Machtpositionen und schon ist die Klassengesellschaft halb realisiert.

Selbstverständlich soll das legal geschehen, also auch demokratisch legitimiert und gesetzeskonform.

Ein Nazivergleich ist erlaubt aber dumm, denn die Nazis waren Verbrecher, die ungerechtfertigte Angriffskriege geführt und Deutschland zerstört haben. Die Nazis haben gute Juden ermordet und sich wider Vernunft und Gerechtigkeit als schlechte Menschen über das Gute und gute Menschen erhoben. Das hier von mir propagierte (aber noch zu entwickelnde) schöne neue Deutschland ist eher das Gegenteil von Adolf Hitlers Naziregime.

In diesem Thread wünsche ich mir hauptsächlich nützliche Hinweise (also auch auf mögliche Fehler) und gute Verbesserungsvorschläge. Wer das "schöne neue Deutschland" satirisch kommentieren oder einen ernsthaftes Alternativmodell entwickeln möchte, der tue dies bitte in einem anderen Thread. (alles imho)
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08.01.11 07:37:51
Liste, was erstrebenswert und richtig ist:

- starker Staat mit guten Gesetzen,
- Gewaltenteilung und parlamentarische Mehrheitsentscheidungen
- Einflußnahmemöglichkeit des Volkes, z.B. mit Wahlen und Volksbefragungen
- gute und fähige Menschen herrschen (d.h. objektive und vernünftige Auswahlkriterien)
- der Staat sorgt für eine wirkungsvolle Verbrechensbekämpfung und Durchsetzung der Gesetze
- Kontrolle und Überwachung sorgen für Gerechtigkeit, Sicherheit und Menschenwürde
- vernünftige Chancengleichheit und vor dem Gesetz sind alle Menschen eher gleich
- soziale Gerechtigkeit (http://www.wallstreet-online.de/community/posting-drucken.ph… Thread: Hinweise und Verbesserungsvorschläge)
- möglichst gerechter Lohn: wer mehr für Staat und Volk leistet, kriegt mehr
- Privatbesitz (darf der Allgemeinheit nicht schaden)
- Privates Unternehmertum, Bauern und Handwerker sind erlaubt
- soziale Marktwirtschaft aber der Staat koordiniert eine langfristige Entwicklung
- Boden, Ressourcen und Infrastruktur gehören dem Staat
- der Staat sorgt für eine Grundversorgung, Gesundheitsversorgung und Menschenwürde
- dem Staat gehören die Versorger (Energie, Wasser, Telekommunikation, ...)
- es gibt nur eine staatliche Bank und Versicherungen
- Umweltschutz, Tierschutz, Erhalt der Natur
- der Staat hat mit Bundeswehr und Polizei das Gewaltmonopol
- der Staat kann guten Bürgern den Besitz von Waffen erlauben (Thread: Waffen in Deutschland)

Gibt es dazu noch weitere Punkte oder Kritik?
1 Antwort
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08.01.11 09:18:02
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.520.284 von HeWhoEnjoysGravity am 15.11.10 08:21:07Es gibt noch viel mehr aber das ist hier auch schon eine ganze Menge. (alles imho)

ganz schön lustich
du nimmst doch nicht an, dass unsere gurkentruppen das in die reihe bekommen
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10.01.11 11:54:59
#10 (40.824.496) > du nimmst doch nicht an, dass unsere gurkentruppen das in die reihe bekommen

Doch, ich glaube, dass meine Vorstellungen (so oder verbessert) in Deutschland realisiert werden und zwar schon dieses Jahrzehnt (jedenfalls was möglich ist und der Rest später).

Bisher gab es nur einen großen Irrglauben an vermeidlich gesicherte Fakten (Privatisierung, schwacher Staat, Schuldenmacherei, private Banken und Versicherungen sind gut und notwendig, ...) und massiven Einfluß durch Lobbyisten und korrupte Politiker. Ich denke, dass mit dem Irrsinn (bald) Schluß ist, dass viele Politiker langsam aufwachen und somit auch die Sinnhaftigkeit meiner Vorschläge erkennen werden.

Selbstverständlich soll nicht alles auf einmal geändert werden. Es sollen doch nur Mißstände behoben und realisierbare Verbesserungen vorgenommen werden - schrittweise wird Deutschland immer besser. Was man als erstes tun muss, das ist die Entmachtung schlechter Menschen durch eine wirksamere Strafverfolgung - wenn Verbrecher und korrupte/erpressbare Menschen nichts mehr zu sagen haben, dann wird ganz automatisch alles besser.

Wichtig ist, dass offensichtlich gutes und vernünftiges (zum Wohle von Staat und Volk) so gut und ideal wie möglich durchgezogen wird und dass man auf selbstsüchtige Verbrecher und schlechte Menschen einfach nicht mehr hört. Es darf keine faulen Kompromisse zugunsten von Gangstern geben. Im Zweifelsfall muss es eine wissenschaftliche Untersuchung zur Ermittlung der Faktenlage geben.

Ein Beispiel ist der Mißstand, dass es Millionen Schußwaffen in falschen Händen gibt. Da darf man nicht auf Lobbyisten und Gangster hören, da muss man sich überlegen, wie man den Mißstand schnell und effektiv behebt (siehe Thread: Waffen in Deutschland).

Ein anderes Beispiel sind private Banken, wo doch eine staatliche Bank ganz offensichtlich viel vorteilhafter für Staat und Volk ist. Da darf man nicht auf das Gelaber der Bankster hören, da muss man sich überlegen, wie man effektiv und legal die Privatbanken abschafft und eine staatliche Bank errichtet. Eine große Chance ist hierzu ein Finanzcrash und wenn der nicht kommt, dann zieht man die Zügel per Gesetz so an, dass die Banken keinen Schaden mehr anrichten können und errichtet nebenher eine staatliche Bank, die einfach besser und günstiger ist, so dass die Privatbanken aufgeben müssen. (alles imho)
2 Antworten
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10.01.11 12:26:55
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.831.482 von HeWhoEnjoysGravity am 10.01.11 11:54:59"Ein anderes Beispiel sind private Banken, wo doch eine staatliche Bank ganz offensichtlich viel vorteilhafter für Staat und Volk ist. Da darf man nicht auf das Gelaber der Bankster hören, da muss man sich überlegen, wie man effektiv und legal die Privatbanken abschafft und eine staatliche Bank errichtet. Eine große Chance ist hierzu ein Finanzcrash und wenn der nicht kommt, dann zieht man die Zügel per Gesetz so an, dass die Banken keinen Schaden mehr anrichten können und errichtet nebenher eine staatliche Bank, die einfach besser und günstiger ist, so dass die Privatbanken aufgeben müssen. (alles imho)"

Solltest du vielleicht nicht mitbekommen haben, daß gerade die staatlichen Landesbanken u.A.die größten Schäden angerichte haben?
wilbi
1 Antwort
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10.01.11 12:55:20
Solltest du vielleicht nicht mitbekommen haben, dass ich alle schlechten Menschen legal entmachten will?

Ist es so abwegig, dass Bankster mithilfe von Korruption und Erpressung den staatlichen Banken Giftpapiere angedreht und den Staat in die Verschuldung getrieben haben?

Eine neue gute staatliche Bank ist grundsolide und macht selbstverständliche keine dubiosen Geschäfte mehr. (alles imho)
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16.01.11 09:40:54
1. Eine geheime Organisation will die Weltherrschaft erringen (seit Jahrtausenden).

2. Strategie dieser Organisation: alle guten Bestrebungen sabotieren und im Chaos an die Macht kommen - anders geht es nicht, denn die Menschen wollen sich nicht vom Bösen regieren lassen, also bleiben nur Lug & Trug, Täuschung und Mord.

3. Angeblich wird unter der Herrschaft der geheimen Organisation alles besser, die Menschen sind glücklich ... doch das ist nur eine dumme Lüge, Selbsttäuschung und Rechtfertigung für Millionenfachen Mord.

4. Wenn die geheime Organisation wirklich das (objektiv) beste wollte, dann könnte sie es offen verfolgen. Die Mitglieder der geheimen Organisation sind aber selbstsüchtige, machtgierige Jünger Satans, die seit Jahrtausenden Verderben über die Menschen gebracht haben - dass die Menschheitsverderber (wider jede Vernunft) ihr Tun als gerechtfertigt ansehen, kann man (wer will) als eine Art Wunder und Existenzbeweis Gottes ansehen oder - und das erscheint naheliegender - für die Fähigkeit zur grenzenlosen Selbstverarschung einiger (böser) Menschen. Sagen die Bösen etwa "wir sind skrupellose machtgierige Menschheitsverderber"? Nö, die erfinden einfach ein historisches Recht auf Macht und weil sie wissen, dass ihre Scheiße kein vernünftiger Mensch glauben/akzeptieren wird, täuschen und morden sie sich an die Macht.


5. So ging das Jahrtausende ... mehr oder weniger schlimm. Jetzt (aus viele Gründen aber bestimmt auch wegen besserer Bildung und Kommunikationsmöglichkeiten wie dem Internet) ist das Ende der bösen Weltverschwörung nahe - die Welt wird ganz einfach immer besser.

6. Nun könnte die ganze Welt schnell besser werden doch es ist alles andere als unwahrscheinlich, dass die böse Weltverschwörung ihre Kräfte auf ein Land konzentrieren und dort ein böses Unrechtsregime errichten wird - das Reich des Antichristen. Weitgehend unbeeinflußt von anderen Ländern (jedenfalls wird es keinen militärischen Angriff geben und Sanktionen werden sich auf gefährliche Güter beschränken) können die Bösen allen zeigen, was sie wirklich drauf haben und das werden sie.

7. Wenigstens theoretisch können die Bösen sich an die internationalen Regeln halten (die ja auch eine weitreichende Selbstbestimmung der Länder vorsehen) und wie alle Länder zu einem modernen Utopia und Paradies werden (es gibt Unterschiede: einige Länder werden weit vorne am Fortschritt mitwirken und andere sich eher auf ein ruhiges, komfortables Leben auf der Erde konzentrieren, wobei einige begabtere und wagemutigere stellvertretend für das Land bei anderen hochmodernen Ländern (auch im Weltraum) mitarbeiten. Das Regime der Bösen mag vielleicht von anderen kritisiert und verachtet werden doch wenn sich die Bösen an die Regeln halten, dann können sie auch in den Weltraum streben und dort ein interstellares Reich aufbauen. Die Herrschaft der über die Erde ist unerreichbar aber welche Rolle spielt ein Planet bei einem Milliarden Lichtjahre durchmessenden Universum?

8. Obacht: man schreite lieber sorgsam und umsichtig voran - die Eroberung des Weltraums dauert lange und ein scheinbarer Rückstand von Jahren ist schnell aufgeholt aber ein Mißerfolg durch zu große Hektik kann Jahrzehnte/Jahrhunderte kosten. Sehr viel wichtiger als schnelle Erfolge (erste Mondbasis, erster Mensch auf dem Mars, ...) ist ein nachhaltiges Konzept und dazu gehört als wichtigstes auch ein stabiler und sicherer Staat, der von der großen Mehrheit seiner Bürger unterstützt wird. Es ist schlau, wenn mehrere Länder zusammenarbeiten, denn auch im (wenigstens erdnahen) Weltraum wird es Gesetze und Zusammenarbeit geben. Wer eine gute Idee mit anderen teilt hat die besten Chancen, seinerseits eine gute Idee von anderen zurück zu bekommen (und ist wenigstens nützlich, geachtet und beliebt).


9. Das böse Regime wird unvermeidlich scheitern, denn es ist auf bösen Menschen und bösen Absichten gegründet. Nun besteht die Gefahr, dass die Bösen den eigenen Untergang vor Augen die Erde lieber vernichten wollen, als sich an den vielen glücklichen Menschen außerhalb ihres Unrechtsregimes zu erfreuen. Es gibt Tausende Atomwaffen und schnell wachsendes Wissen in der Gentechnik, so dass ein modernes Land ziemlichen Schaden anrichten kann.

10. Eine verlorene Schlacht ist noch kein verlorener Krieg. Das Böse stirbt nicht aus, eine ganze Menge Menschen sind auch in Zukunft potentiell böse. Die Bösen können relativ problemlos ihr Wissen und ihre Ziele über den Untergang des bösen Unrechtsregimes hinaus bewahren und viele Lichtjahre entfernt einen Neustart versuchen - wer weiß, vielleicht werden sie sogar vernünftig und gut. Je unauffälliger und scheinbar geläutert sich die Bösen verhalten, desto besser die Chancen auf einen zukünftigen Neustart im Weltall - eine Zerstörung der Erde ist langfristig betrachtet keineswegs die größte Chance der Bösen.

11. Nun ist es ganz logisch betrachtet u.U. schon ein kluger Schachzug der Bösen die Welt zu zerstören, nämlich dann, wenn sie selbst die besseren Bunkeranlagen und Wissenssicherung haben. Dagegen hilft nur eines: jedes (moderne) Land muss selbst möglichst wirksame Maßnahmen für ein eigens langfristiges Überleben ergreifen (das schafft Arbeitsplätze und dauerhafte nützliche Werte). Schutzmaßnahmen sollten möglichst defensiv sein (Bunker, unterirdische Fabriken, Raketenabwehr, ... aber keine große weitreichende Angriffsmacht). Vielleicht sind bis zum kritischen Zeitpunkt noch ca. zwei Jahrzehnte Zeit aber bis dahin muss auch was stabiles stehen. Kein Land darf fahig sein, die Erde (das Wissen, die Handlungsfähigkeit guter Staaten) zu zerstören und wem das Unrechtregime-Szenario zu unwahrscheinlich ist, der darf an Supervulkane und kilometergroße Asteroiden denken.

12. Bei allen Maßnahmen ist auf soziale Gerechtigkeit zu achten, denn ein Staat, der von seinen Bürgern freiwillig und gerne unterstützt wird, kommt am schnellsten voran. Eile mit Weile. Der Weg ist das Ziel. Überarbeitete und ausgebrannte Menschen machen Fehler. Man sollte sich seine Kräfte klug einteilen. Das alles bedeutet, dass der Staat viel geplanter, koordinierter und bestimmter als bisher eine ideale Entwicklung forcieren muss.


Ähm, wie gehabt alles imho und das muss natürlich wissenschaftlich untersucht werden (man bemühe sich um die Wahrheit). Wem die genannten Thesen gar zu abstrus erscheinen, der darf das gerne als fantastisches kleines (literarisches) Kunstwerk betrachten.

Ich habe mich gefragt, in welchen Thread ich diesen Beitrag schreiben sollte, in Frage kamen z.B. auch
Thread: Leben wir in der Endzeit?
Thread: Die Wahrheit über Mensch und Gesellschaft?
Thread: Hinweise und Verbesserungsvorschläge (2)

aber weil es auch um die Sicherung von Deutschland und eine langfristige Strategie geht, ist das Thema hier vielleicht ganz gut aufgehoben. Deutschland beeinflußt Europa und Europa beeinflußt die Welt. Wobei, also es würde mich nicht wundern, wenn andere Länder die Sachlage etwas schneller begreifen als Deutschland aber ich denke, dass Deutschland leichte Startschwierigkeiten schnell wieder wettmachen und zum Vorbild werden kann.
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18.01.11 07:18:57
Mein Leben in der Warteschleife
König Kunde - von wegen! Konsumenten schmoren in der Endlosschleife von Callcentern, werden ausspioniert und mit absurden AGB traktiert. SPIEGEL-ONLINE-Kolumnist Tom König berichtet über schlimme Service-Erlebnisse. Diesmal: der verzweifelte Versuch, den Telefonanbieter zu wechseln. ... http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/0,1518,739940,00.ht…

Tja, der real existierende Kapitalismus: Profitmaximierung mit Werbung und sparen wo es geht (außer bei den Chefgehältern). Wozu bitte braucht es unzählige ITK-Anbieter in einem so kleinen Land wie Deutschland?

Lösung:

Eine staatliche Telekom und gut is. Die wird dann streng kontrolliert und arbeitet an einer optimalen Versorgung. Eine einzige Telekom ist viel effizienter (und somit auch günstiger) und spart auch unglaublich viel Zeit bei den Kunden, denn sie müssen nur zwischen wenigen (für sich optimalen) Tarifmodellen wählen.

Gleiches gilt für die Stromversorgung: eine staatliche Energieversorgung und gut is. Alles läuft prima, der normale Kunde muss sich um nichts mehr kümmern. Warum sollten die Kraftwerke wem anders als dem Staat gehören? Der Staat kann ja nach wie vor Kraftwerke von Privatunternehmen (z.B. Siemens) bauen lassen. Gut arbeiten können Arbeiter auch in einem staatlichen Unternehmen.

Die Grundversorgung ist kostenlos und Mehrverbrauch muss bezahlt werden. Bezahlt wird das mit Steuern und den Einnahmen von Mehrverbrauchern. Man denke nur mal daran, dass da auch die Ausgaben für Sozialhilfe (ohne Komfortverluste) sinken können und ein BGE (Thread: Bedingungsloses Grundeinkommen für alle) realisierbar wird.

So kann man am einfachsten und billigsten einen Sozialstaat realisieren, weil nämlich die geldsaugenden Kapitalisten wegfallen. Letztendlich zahlen die Arbeiter (im weiteren Sinne, also jeder der was leistet) alles, so dass man sich um größtmögliche Effizienz und sozial Gerechtigkeit bemühen sollte und das geht am besten ohne private Banken/Versicherungen/Versorger, denn die wollen nur eines, nämlich selbst möglichst viel Gewinn machen und richten zusätzlich mit Korruption, Werbung und Betrug beträchtlichen Schaden an. (alles imho)
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18.01.11 07:40:25
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.824.379 von HeWhoEnjoysGravity am 08.01.11 07:37:51Liste, was erstrebenswert und richtig ist:

KEINE BESTECHLICHEN POLITIKER,
wenn doch, drastische strafen wie in china
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20.01.11 19:56:53
Hakenkreuzschmierer vor Gericht
Mohamed D.
Mohamed D. (40) stammt aus Algerien
Foto: Holm Helis

18.01.2011 - 12:19 UHR
Von Bernhard Schilz

Dresden – Er soll Hakenkreuze und antisemitische Parolen an die Dresdner Synagoge geschmiert haben. Jetzt steht Mohamed D. (40) vor dem Amtsgericht.


Der Angeklagte stammt aus Algerien, ist mit einer Deutschen verheiratet, arbeitet in der Gastronomie. Laut Anklage soll er am 7. November 2009, zwei Tage vor den Gedenkveranstaltungen zur Reichspogromnacht, Hakenkreuze an die Synagoge geschmiert, Juden als „Affen“ und „Kindermörder“ bezeichnet haben.
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Ein weiterer Fall von rechter Gewalt. Dieser Vorfall kommt auf die lange Verfehlungsliste der Rechten...
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Die ganze Zeit frage ich mich immer, warum die Mohammedaner das Hakenkreuz falsch rum aufmalen?

Weil sie es nicht besser wissen?
Weil sie andersrum sind?
Weil sie von rechts nach links lesen?
Weil deren paar Bücher spiegelverkehrt sind?
Weil sie sich von Deutschland distanzieren wollen?
Weil sie einfach blöd sind?

Oder hat Hitler es falschrum bei den Mohammedaner geklaut…

Egal! Auch Linke malen es gerne, um mehr Gelder im Kampf gegen Rechts zu bekommen!
2 Antworten
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20.01.11 20:17:09
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.898.393 von tuuzzi am 20.01.11 19:56:53Der Algerier Mohamed hat in Dresden an der Wand des Gotteshauses “gemalt”? So ist er also ein “malender”Künstler, ein Kunstmaler etwa wie A.H. ?

Das hochwohlgeborene Dresdner Gericht wird ihm gewiß die “Freiheit der Kunst” zugute halten und ihn freisprechen.

Und ganz generell — Sonnenschein für Alle !

Niemand wird ausgegrenzt.Gegen Rassismus.Für Vielfalt !

http://tinyurl.com/5symzvn

Ob in Wahrheit Sarrazin die Schuld trägt?
----------
slamic Hacker Union
Islamist bedroht Jüdische Gemeinde Pinneberg im Internet
Denis Fengler

Experten werten die Botschaft als "Aufruf zur Gewalt" gegen den Vorsitzenden Wolfgang Seibert. Dahinter steckt offenbar ein Pinneberger.



http://www.abendblatt.de/hamburg/kommunales/article1762425/I…
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21.01.11 06:52:25
Was haben Beitrag Nr.17 (40.898.393) und Beitrag Nr.18 (40.898.569) mit einem schönen neuen Deutschland zu tun?

Ein schönes neues Deutschland ist gegen Adolf Hitler und gegen die Naziherrschaft.

Oder hast du dich nur im Thread geirrt (Thread: Was der Westen über den Islam wissen muss:)?
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05.05.11 10:27:11
Ahmadinejad: Self-claimed supporters of democracy at doomed end
Tehran, May 5, IRNA – IRI President Mahmoud Ahmadinejad said here Wednesday mankind has approached one long leap towards promised point, while self-claimed supporters of democracy have reached end of their doomed destiny.

President Ahmadinejad who was speaking at the 27th memorial service commemorating the high status of teachers in the Islamic Republic of Iran at the large auditorium of the Interior Ministry, further elaborated that the mankind is eagerly awaiting the reappearance of the real standard bearer of justice (the 12th Shi’a Imam – Mahdi (P), accompanied by Jesus Christ (P).

According to the IRNA Political Desk reporter the president added, “The self-claimed capitalist supporters of democracy have by grace of God reached the end of their doomed destiny, and the world is eagerly waiting for a new way, a new culture, and a new paradigm; a thought that would be able to guarantee the social and individual wellbeing and salvation of the human beings in true sense of the word.”

President Ahmadinejad reiterated, “When we study history we reach the absolute conclusion that the only nation that is fit for passing through the last curve leading to the promised point is the pious and revolutionary, dear Iranian nation; a nation that with its Islamic Revolution started this great historic mission.”

Ahmadinejad emphasized, “The oppressors do not fear Iran’s defense, or economic capabilities, as the only thing that horrifies them is the Iranian nation’s talents and capability of becoming a model, and a pioneer.” ... http://www.irna.ir/ENNewsShow.aspx?NID=30372012

Ahmadinejad: World seeks new culture
Iran's President Mahmoud Ahmadinejad says the world seeks a new culture and system that would guarantee mankind's true happiness, noting that systems such as Marxism and Capitalism have failed. ...

... Iran's president highlighted the Islamic Republic's aptitude to guide the world in its pursuit of perfection. ... http://www.presstv.ir/detail/178279.html

Der Iran hat bestimmt sehr gute Aussichten (wenn er nicht vorher zerbombt wird, also Obacht, siehe Thread: Rettet Deutschland! Rettet die Welt!) aber Deutschland sollte sich mal überlegen, ob Deutschland die Entwicklung eines besonders guten Staates dem Iran überlassen will.

Nix gegen den Islam aber Deutschland sollte einen idealen Staat ohne eine religiöse Präferenz anstreben (selbstverständlich gottgefällig, mit Religionsfreiheit und gute Juden/Moslems/Christen können auch Staatsbeamte werden).

Die Sache ist ganz einfach die: es gibt viele Mißstände und keinen Blumentopf mit derem Erhalt zu gewinnen.

Deutschland soll sich mal dran machen, einen idealen Staat (objektiv gut und sozial gerecht) zu entwickeln. Deutschland hat da doch schon ganz gute Voraussetzungen und kann zu einem Modell für ein freiheitliches gutes Europa werden (so wie der Iran ein Modell für alle islamische Staaten sein kann).

Nix gegen den Islam aber damit kann man schon mal taktischerweise die Notwendigkeit für die Entwicklung eines idealen Deutschlands begründen, denn ein erfolgreiches und von Europa kopierbares Deutschland kann ein dauerhaft stabiles Alternativmodell (wie gesagt, mit Religionsfreiheit, Juden, Moslems und Christen) zu einem islamischen Staat sein.

Ein ideales Deutschland muss definitionsgemäß gut sein und ist somit automatisch gottgefällig und somit kein Gegner des Islam. Der Iran und Deutschland können sich prima verstehen und auch voneinander lernen: gute Ideen können problemlos um ein bisschen Religion ergänzt oder von religiösen Aspekten befreit werden. Der Islam steht einem idealen Staat nicht entgegen und ein idealer Staat muss nicht unbedingt streng islamisch sein. (alles imho)
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06.05.11 09:06:20
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.587.633 von HeWhoEnjoysGravity am 25.11.10 09:17:49Vielleicht können ja mal diejenigen, die sich nicht mit meinen Ideen anfreunden können, endlich mal ihr Ideal vorstellen

ganz einfach:

raus aus dem verwaltungsmoloch und gedvernichter eu
und auf längere sicht:den euro in der jetzigen form abschaffen
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06.05.11 09:11:49
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.831.705 von Wilbi am 10.01.11 12:26:55Solltest du vielleicht nicht mitbekommen haben, daß gerade die staatlichen Landesbanken u.A.die größten Schäden angerichte haben?
wilbi


vor allem, die verantwortlichen zur rechenschaft ziehen und gege sie ermitteln.
einige davon gehären nach unseren gesetzen in den knast.dabei meine ich nicht nur die bankster, sondern auch einige ganz ganz oben sitzende politiker.
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06.05.11 09:19:08
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06.05.11 09:20:54
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.898.393 von tuuzzi am 20.01.11 19:56:53sarazin ist für die nazis veantwortlic
und
kachelmann für das schlechte wetter.

beide lebenslänglich in den knast.

nochwas:

merkel ist für alles gute und schöne verantwortlich.

sie sollte zu lezeiten schon heilig gesprochen werden.
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11.05.11 10:34:24
Sonderheft c't Android ab sofort bestellbar
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Sonderheft-c-t-Androi…

Wäre schön, wenn man in Zukunft Käufe einfach per Mausklick erledigen könnte - und zwar weil jeder Nutzer gegenüber dem (idealerweise staatlichen) Provider bekannt ist. Das kann dann wie folgt ablaufen:

1. Kunde sammelt Produkte im elektronischen Warenkorb.
2. Kunde klickt auf bezahlen und übermittelt damit automatisch (z.B. per Browserfunktion) eine eindeutige (zeitlich nur befristet gültige) ID mit Zufallszahl vom Provider an den Verkäufer.
3. Der Verkäufer kann sich mit dieser Zufallszahl die Kundendaten über eine sichere Verbindung vom Provider holen.
4. Der Verkäufer zeigt dem Kunden eine Zusammenfassung (Kundenname, Produkte, Preis) an.
5. Der Kunde kann den Kauf bestätigen oder vorher noch die Lieferadresse ändern.

Vorteil: der Nutzer muss seine Daten nur einmalig beim Provider (dem Staat) angeben (der die sowieso haben muss) und kann dann in allen Geschäften problemlos online einkaufen, die beim Provider registriert sind. Alternativ zum ISP kann das auch eine (idealerweise staatliche) Zentralstelle sein. Das Verfahren ist (auch ohne Vorratsdatenspeicherung) besonders sicher, weil der Kaufvorgang (unabhängig) protokolliert wird, so dass ein Betrugsversuch i.a. nachweisbar ist. Das Verfahren kann leicht für eine staatliche Datenprotokollierung aufgebohrt werden: der Staat kriegt (für die Steuerberechnung) gleich die Rechnungsdaten. Selbstverständlich kann dann der Verkäufer vor dem Kaufabschluß z.B. auch über ein überzogenes Konto informiert werden.

Wenn alles Bargeld abschafft wird und nur noch per Chipkarte, ePerso oder registriertem Smartphone bezahlt werden kann (für Notfälle noch mit einem maschinenlesbaren und personalisierten Scheckheft), dann können diese Daten leicht zur Steuerberechnung (und natürlich auch zur Verbrechensbekämpfung) herangezogen werden. Alles ziemlich sicher, gerecht und komfortabel. Das ist nicht nur praktisch für Käufer und Verkäufer, das ist auch höchsteffizient und erschwert Betrug und nützt somit der Volkswirtschaft ganz erheblich. Schönes neues Deutschland.

Die Frage ist nicht, ob ein Staat überwacht oder nicht, die Frage ist, ob ein Staat gut ist oder nicht. Ein guter Staat sorgt mittels Überwachung für Sicherheit und Gerechtigkeit. Derzeit haben wir massive Mißstände, weil das organisierte Verbrechen nicht effizient bekämpft wird, siehe Thread: Rettet Deutschland! Rettet die Welt!. (alles imho)
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11.05.11 10:58:06
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.520.284 von HeWhoEnjoysGravity am 15.11.10 08:21:07Also erstmal alles hübsch legal und demokratisch

HiHu, "Beitrag" 1

"Es muss demokratisch aussehen, aber wir müssen alles in der Hand haben." - 1945,
Walter Ulbricht

Du offenbarst immer mehr, wes Geistes Kind Du bist. :mad::mad:

HiHu, dass Threadgesppenst:confused::confused: bezeichnet die eigenen Ideen allen Ernstes als "ziemlich genial" (beitrag Nr. 7). Aus solchem Stoff werden Diktatoren und Völkerschlächter gemacht, im Namen der eigenen genialen Ideebn zur Heilung und Verbesserung der Gesellschaft ist denen dann alles erlaubt. Ich habe in meinem leben genug mit roten A....löch... (Ich weis, HiHu ist weniger rot als "schwarzgrüngelbbraunverwuselt" :cry::cry: ) zu tun gehabt, die andere Leute im Namen der "genialen deen der Klassiker" drangsaliert haben. HiHu for BuKa..:O. nein Danke!

Gruss Oreganogold
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11.05.11 11:27:47
#26 (41.483.845) > HiHu for BuKa... nein Danke!

BuKa? Wie wär's mit "baka"?

Keine Sorge, ich will weder Bundeskanzler noch Bundespräsident werden.
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11.05.11 12:05:04
Zitat von HeWhoEnjoysGravity: #26 (41.483.845) > HiHu for BuKa... nein Danke!

BuKa? Wie wär's mit "baka"?

Keine Sorge, ich will weder Bundeskanzler noch Bundespräsident werden.


* Baka (Japanisch), eine starke Beleidigung, wie Dummkopf, Idiot oder Narr:laugh::laugh:

http://de.wikipedia.org/wiki/Baka

Soviel Selbstreflexion hätte ich Dir gar nicht zugetraut. Oder meinstde was anderes?

Gruss Oreganogold
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11.05.11 12:29:01
#28 (41.484.373) > Baka (Japanisch)

Genau das aber "baka" kann auch im positiven Sinne verwendet werden - kommt halt darauf an, wer es zu wem und wie sagt. Ansonsten bin ich gegenüber Beleidigungen ziemlich resistent, weil ich so gut bin - wer mich grundlos beleidigt, macht sich nur lächerlich. Ein Genie kann mit "Idiot" nicht angegriffen werden aber ein dummer Politiker ruft vielleicht sofort seinen Anwalt an. (imho)
1 Antwort
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11.05.11 12:48:01
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.484.532 von HeWhoEnjoysGravity am 11.05.11 12:29:01Ein Genie kann mit "Idiot" nicht angegriffen werden

Idiot

:keks:
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12.05.11 08:50:48
#25 > http://www.wallstreet-online.de/community/posting-drucken.ph…

Der zweite Punkte sollte noch um die Eingabe eines einfachen Kennwortes ergänzt werden. Das Kennwort sollte wie ein Passwort verwendet (und geschützt) werden aber braucht nicht besonders kompliziert zu sein - es soll in erster Linie eine bewusste Willensentscheidung dokumentieren und eine Unterscheidung zwischen mehreren Familienmitgliedern ermöglichen, die den gleichen Internetzugang nutzen.


#26 (41.483.845) > ... weniger rot als "schwarzgrüngelbbraunverwuselt" ...

Eigentlich auch ein bisschen "Rot", denn ich bin sehr für den Sozialstaat und auch für ein BGE (siehe Thread: Bedingungsloses Grundeinkommen für alle). Ich will ein ideales Deutschland und wenn eine Partei nicht in allem total falsch liegt, dann gibt es naturgemäß auch ein paar Ähnlichkeiten zu den Vorstellungen existierender Parteien. Einige finden vielleicht sogar ein paar Ähnlichkeiten zur NSDAP und Adolf Hitler (siehe Thread: Kann Faschismus gut sein?).

Ich will ein möglichst ideales Deutschland und da kann (und sollte) jeder mit guten Verbesserungsvorschlägen und Fehlerhinweisen mithelfen (siehe auch Thread: Hinweise und Verbesserungsvorschläge (2)). Nicht ich kann alles realisieren, sondern der demokratische Rechtsstaat muss (und wird) Deutschland verbessern.


#30 (41.484.668) > Idiot

Stört mich kein bisschen. Ich rechne damit, dass sich (vielleicht schon bald und in spätestens einigen Jahren) jeder eine Meinung über mich bilden kann ... und vielleicht tauchst du oreganogold auch noch mal in der Öffentlichkeit auf (erinnerst du dich noch an http://www.wallstreet-online.de/community/posting-drucken.ph… Thread: Kinderpornographie: Tauss (SPD) gibt alle Ämter auf - Ein Schuldeingeständnis??). Wer wird dann wohl der Loser sein? Die Fakten stehen schon fest, sie müssen nur noch aufgedeckt werden (sofern möglich). (alles imho)
1 Antwort
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12.05.11 11:09:53
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.489.466 von HeWhoEnjoysGravity am 12.05.11 08:50:48und vielleicht tauchst du oreganogold auch noch mal in der Öffentlichkeit auf

Ich will das nicht unbedingt ausschließen - halte mich aber meist vornehm zurück. Ich hatte tatsächlich 1989 in der Nachwende-DDR einen "politioschen Karrierestart" unternommen, aber dann doch die Wirtschaft als für die damalige Situation (baldige blühende Landschaften, Kohl! :confused: ) wichtigeres Betätigungsfeld gewählt (auch dank der Unterstützung einiger freundlicher Bayern - danke nochmal.)

Ich meinte damals, jederzeit auch in die Politik zurückkehren zu können. Z.B. weil ich bei der damaligen Kür der Volkskammer-Bezirkskandidaten der SDP(SPD im Chemnitzer Parteirat feststellen musste, das alles ab Listenplatz 7 vorwiegend Blender, Spinner, Abenteurer, Stammtischpolitiker, Träumer und HiHu's :laugh::laugh: waren. Erinnere mich noch, mich damals bis aufs Blut mit einem von den vogtländischen Ratsmitgliedern gepushten Wibnkeljuristen namens Schwanitz :cry::cry: über den satzungsgemäßen Wahlmodus gestritten zu haben. Da dachte ich: Die steckste später immer noch in die Tasche, jetzt machstde erst mal was anderes.

Selten so getäuscht. Schon drei Jahre später waren die Pöstchen und Pfründe so fest unter diesen Halbintelligenzlern verteilt, dass das Eindringen eines Seiteneinsteigers in diesen Filz :cry::cry: quasi unmöglich geworden war. Obwohl meine mittlerweile gewonnenen Erfahrungen in der praktischen Wirtschaft mitunter so unnütz nicht gewesen wären für eine Partei. Glaub mir, mit dieser Erfahrung hat man keine großen Ambitionen mehr.

Ich bin jetzt "privat" eher im Kunstförderungssektor unterwegs und melde mich da manchmal zu Wort, wenn mir's mal wieder zu blöd wird. (Z.B. aus Anlass eines offiziellen Warnschilds im Chemnitzer ("Stadt der Moderne" :mad::laugh: ) Gunzenhauser-Museum vor möglicherweise "jugendschädlichen" Kunstwerken Otto Dix' Da war ich tatsächlich der Loser, das Schild blieb.) Aber dass ich dabei jemals direkt mit HiHu kollidien sollte, glaub ich eher nicht.

Nun gut, ich hatte zwanzig leidlich gute Jahre in der Wirtschaft inkl. Schlaganfall und was man sonst so braucht.

Und o.k: schwarzrotgrüngelbbraunverwuselt.

Gruss Oreganogold
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15.06.11 09:23:59
Bayer-Sponsor Teldafax überschuldet
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/bayer-spon…

TelDaFax ist pleite
Deutschlands größter unabhängiger Energieanbieter ist zahlungsunfähig: Strom-Discounter TelDaFax hat Insolvenz angemeldet, die Aussichten auf eine Rettung sind schlecht. Kunden droht nun der Verlust ihrer Vorauszahlungen. ...

... In seinen besten Zeiten belieferte das Unternehmen mehr als 700.000 Strom- und Gaskunden, ... http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,768429,0…

Teldafax http://de.wikipedia.org/wiki/Teldafax

Schönes Negativbeispiel - die haben anscheinend überwiegend als Vermittler nur Geld und Verträge durch die Gegend geschoben.

Das Problem ist, dass anstatt einer optimalen staatlichen Versorgung unzählige Private möglichst viel Geld machen wollen. Den ganzen Overhead unzähliger Privatversicherungen, Privatbanken und Privatversorger zahlt der Verbraucher und zum Dank für die Luxusgehälter Hunderttausender zerfällt die Infrastruktur. Das ist zwar ein bisschen übertrieben aber die derzeitige Lage ist alles andere als optimal.

Warum nicht eine supereffiziente, sichere (auch redundante) und leistungsfähige staatliche Grundversorgung (Energie, ITK, Wasser, ...)? Gegen Schlendrian helfen strenge Kontrolle und Überwachung. Privatunternehmen sind Zulieferer und Dienstleister aber die Infrastruktur gehört dem Staat und wird von Staatsbeamten und -angestellten betrieben. Man muss das nur mal ordentlich aufbauen - das schaffen die Deutschen bestimmt. (alles imho)
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30.06.11 16:00:22
Raststätten: Deutsche meutern gegen hohe Toilettengebühren
http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/0,1518,771578,00.ht…

Alles privatkapitalistisch lösen zu wollen, ist einfach keine gute Idee (Thread: Die finsteren Hintergründe des Kapitalismus ???). Private optimieren auf Profit und die Gewinne der Privaten kommen bei weitem nicht nur (z.B. über Investitionen in Deutschland) dem Volk zugute. Der Kapitalismus hat eine Tendenz zur Abwärtsspirale: sparen (an Mensch und Material) & Geld für Privatzwecke absaugen. Die zivilisatorische Entwicklung ist keine Folge des Kapitalismus, sondern von Wissenschaft, technischem Fortschritt, Arbeitskraft und insbesondere Zusammenarbeit und Organisation (Staat).

Wohin die Doktrin von einem schwachen Staat führt, sieh man hier: "Denn der Grieche, weiß der Analyst Babis Papadimitriou, liebe vielleicht seine Nation, betrachte den Staat aber als Institution, die man ausplündern müsse." http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,771303,00.html. Das Lügenfinanzsystem (Thread: Wann bricht dieses Lügen-Finanz-System zusammen?????) und das korrupte Gesundheitssystem (Thread: Liberale wollen freie Krankenkassen) sind weitere Beispiele.

Wenn Deutschland nicht aufpaßt, dann gerät Deutschland wegen einiger korrupte Privatunternehmen (Politiker, Lobbyisten, ...) noch hoffnungslos ins Hintertreffen. Der GAU ist, dass Deutschland sich auch noch für gedruckte oder geliehene Dollars ans Ausland verkauft (Thread: Stoppt den Ausverkauf Deutschlands!).

Besser: staatliche Autobahnen, Maut und Raststätten. Alle Gewinne für den Staat und gute Löhne für die Mitarbeiter. Der Staat kann mit einem eigenen Mautunternehmen erstklassige Raststätten und Autobahnen unterhalten. Betreiben kann man die einzelnen Unternehmen wie privat als AG, bloß dass die AG nicht an der Börse ist und alleine dem Staat gehört. Dazu gibt es noch regelmäßige Kontrollen durch eine staatliche Kontrollbehörde. Großprojekte sollte der Staat direkt finanzieren (Thread: DESERTEC - der Generalangriff auf die Brieftaschen beginnt).

Deutschland braucht einen starken guter Staat. Im idealen Deutschland ist der Staat reich (weil er nicht durch Korruption, Ineffizienz, Kapitalisten, Privatbanken, Versicherungen, Mafia, etc. ausblutet) und daher ist es auch kein Problem auf berechtigte Bürgerbeschwerden einzugehen und irgendwelche Servicemängel zu beheben. Anstatt Schulden hat ein ideales Deutschland mehr Geld als eigentlich nötig.

Selbstverständlich gibt es immer noch Privatbesitz und Privatunternehmen aber wenigstens die Infrastruktur (und natürlich Grund und Boden) ist staatlich (und wichtige Großunternehmen früher oder später auch). Genügend Wettstreit gibt es mit anderen Ländern (wer die besten Autos, Flugzeuge, etc. baut), denn trotz weniger Globalisierungsirrsinn gibt es nach wie vor Handel.

Warum hat Deutschland (Europa) nicht schon längst ein eigenes supergutes Betriebssystem und IT-Hardware entwickelt? Damit kann man nicht nur Milliarden sparen, sondern auch Milliarden verdienen. Was besseres als MS-Windows und Intel kriegt Deutschland (mit Europa) doch bestimmt hin. Da muss man nicht von 0 starten, man kann z.B. auf AmigaOS und PPC aufbauen (siehe http://www.wallstreet-online.de/community/posting-drucken.ph… Thread: Rettet Deutschland! Rettet die Welt! und Stichwort "Amiga" in Thread: Hinweise und Verbesserungsvorschläge (2)). (alles imho)
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30.06.11 23:00:05
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.587.453 von stimmtdas am 25.11.10 08:55:28aber deinem geschreibsel nach begreifst du das nicht......

lass ihn doch,
der ist bescheuert
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22.07.11 14:58:52
Der Fahrradmonteur, der an der Haustür klingelt
Sie kommen mit Lieferwagen oder mit dem Lastenfahrrad - und sie haben für den Notfall alles dabei: In immer mehr Städten reparieren mobile Fahrradmonteure Platten, kaputtes Licht oder gerissene Bremszüge - direkt vor Ort, am Arbeitsplatz ihrer Kunden oder bei ihnen zu Hause. ... http://www.spiegel.de/auto/fahrkultur/0,1518,774249,00.html

Das finde ich ganz prima. Das ist übrigens auch etwas, dass staatlich subventioniert von den Kommunen als Bürgerservice angeboten werden kann - natürlich nicht ganz kostenlos aber halt auch für Ärmere bezahlbar. Das kann man mit einer stationären größeren Fahrradwerkstatt kombinieren (mit ökologisch korrektem Fahrradwaschplatz, etc.), auch mit Ausbildungsplätzen. Für die Handwerker ist eine Anstellung bei der Stadt und ein festes Gehalt doch auch reizvoll und zusätzlich kann es noch Gelegenheitsarbeiter und Hilfskräfte geben. Private Fahrradhändler können ja immer noch einen eigenen Service anbieten aber alles nur privat ist eben nicht ideal. (imho)

PS: Abschaffung privater Versicherungen und Gründung einer steuerfinanzierten staatliche Versicherung erwünscht: http://www.wallstreet-online.de/community/posting-drucken.ph… (Thread: Die finsteren Hintergründe des Kapitalismus ???)
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10.08.11 06:33:21
Für ein schönes neues Deutschland braucht es auch eine Steuerreform, siehe Thread: Vorschlag für eine Steuerreform.

Hilfreich sind vielleicht auch nicht anonyme Diskussionsforen für aufrechte Deutsche (Migranten, Ausländer, ...). Darüber kann man streiten (siehe Thread: Innenminister Friedrich fordert Ende der Anonymität im Netz) aber es kann schon nützlich sein, wenn man irgendwo Denker (und Kritiker) versammelt, die ihre Meinung nicht zu verbergen brauchen. Sicherlich sind auch nicht anonyme und somit aussagekräftige Meinungsumfragen ein wirksames und doch harmloses Mittel für eine demokratische Beteiligung des Volkes. (alles imho)
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24.08.11 09:29:20
Energie für Krisenregionen
... Die in Gießen ansässige Firma Johannes Hübner hat eine autarke, hybride Stromerzeugungsanlage für den Einsatz in unterversorgten Regionen und Krisengebieten entwickelt: den EnergyContainer. ... http://www.heise.de/tp/artikel/35/35344/1.html

Prima. Das (bzw. so etwas ähnliches) ist auch was für Deutschland und den Aufbau von autarken Notzentren: gute und fähige Deutsche (z.B. höhere Beamte, höhere Offiziere, gute Ärzte, ...) wohnen schwerbewaffnet mit ihren Familien in der Nähe von strategischen Punkten (Bunkern, Waffen-/Lebensmitteldepots, Kommunikationsknotenpunkten, ...) und haben eine umfangreiche Notausrüstung zur Aufrechterhaltung von Ordnung und Zivilisation in Katastrophenfällen. Empfehlenswert ist eine Kleingruppe, die ansonsten ganz normale (aber i.a. wichtige und passende) Jobs haben (Priorität haben Übungen und Instandhaltung des Notzentrums). Selbstverständlich streng kontrolliert und überwacht (keine verdachtsunabhängige AV-Überwachung der Privatsphäre aber alles sonst) - das dient einerseits der Sicherheit (z.B. vor Staatsfeinden) aber bewirkt auch, dass das überwiegend nur gute Patrioten machen wollen, die nichts zu verbergen haben. (imho)
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18.09.11 15:13:38
Den von mir beschriebenen Drogenführerschein (siehe u.a. http://www.wallstreet-online.de/community/posting-drucken.ph…, http://www.wallstreet-online.de/community/posting-drucken.ph… Thread: Hinweise und Verbesserungsvorschläge (2)) und auch das Konzept der staatlichen Sondergenehmigungen (http://www.wallstreet-online.de/community/posting-drucken.ph… Thread: Hinweise und Verbesserungsvorschläge) kann man auf alles ausweiten, das nicht jedem pauschal erlaubt sein sollte. Es sollte in Deutschland (und auch der EU) ein ausgeklügeltes Berechtigungskonzept geben, wo auf einer Chipkarte (z.B. auf dem ePerso) und natürlich in einer staatlichen Datenbank alle Sonderrechte gespeichert sind.

Ein begabter und vernünftiger Schüler darf dann also auch mit einer Sondergenhemigung Chemieexperimente durchführen und Chemikalien kaufen, wobei es selbstverständlich unterschiedliche Berechtigungsstufen geben muss. Erstrebenswert ist es, wenn Minderjährige in eine schulische AG oder einen Verein eingebunden sind, wo Erwachsene die Aufsicht führen und Minderjährige ihre Experimente zuvor schriftlich genehmigen lassen müssen. Auch Erwachsene brauchen für den Kauf von Chemikalien eine Genhemigung zum Chemikalienkauf - warum sollte man jeden ungeprüft Chemikalien kaufen lassen?

Das ist ein ganz prima Konzept, das auch bei Paintball, gewalttätigen Computerspielen, Tierbesitz und natürlich Waffen (von einer leichten Luftpistole bis zur Berechtigung, Kriegswaffen zu führen) angewandt werden kann, wobei man zum Führen gefährlicher Waffen in der Öffentlichkeit noch ein extra fälschungssicheres und auffälliges RFID-Abzeichen tragen sollte. Gerade die Erlaubnis unter sehr strengen Kriterien Waffen zu erlauben, kann die Gesellschaft bedeutend verbessern, denn Waffenbesitz ist dann eine erstrebenswerte Ehre und dafür verzichten viele freiwillig auf Drogen und benehmen sich äußerst staatstragend.

Die große Masse kann abhängig von ihrem Alter und fehlender Auffälligkeiten (Vorstrafe, Drogenabhängigkeit, minderbemittelt, ...) automatisch einfache Rechte erhalten aber wer weitergehende Rechte will, der muss zuvor beweisen, dass er diese auch verdient. Da kann es zwar immer noch zu Unfällen kommen aber alleine die allgemeine Antrags- und Registrierungspflicht wird viele Ungeeignete abschrecken. Des Weiteren kann es erweiterte Kontrollen geben (nimmt ein Waffenbesitzer auch wirklich keine Drogen?) und auf die haben sicher nicht alle Lust.

Selbstverständlich sollte es möglichst objektive Kriterien und Vergaberegeln geben aber es ist auch schon viel gewonnen, wenn Dank der Lizenzpolitik erst gar nicht so viele bedenkliches tun und der Staat bei Auffälligkeiten einfach die Lizenz wieder einziehen kann (dagegen kann man dann vor Gericht klagen, wenn man glaubt, ein Recht auf die Lizenz zu haben). Auf diese Art kann man also mehr Sicherheit mit mehr Freiheit kombinieren, denn (mal von Schußwaffen abgesehen) dürften die meisten eine besondere Lizenz bekommen. Sinnvollerweise zahlenmäßig begrenzte Lizenzen müssen möglichst gerecht verteilt werden aber in einfacherern Fällen tut es da vielleicht schon eine hinreichend hohe Lizenzgebühr.

Das kann sogar so weit gehen, wie es viele sich nicht erträumt hätten, denn man könnte dann auch (sorgfältig überwachte und kontrollierte) BDSM-Vereine erlauben, wo Mitglieder (hinreichend akzeptable und selbstverständlich keine real neuproduzierten) Kinderpornos sehen dürfen (aber in Zukunft läßt sich einiges mit Supercomputern machen: 100% virtuell aber sehr authentisch wirkend). Diese Idee ist natürlich zu prüfen, da muss es einen gesellschaftlichen Konsens und Gesetze geben aber das Beispiel zeigt, dass Überwachung auch zu mehr legalen Freiheiten führen kann. Kann sein, dass man BDSM-Fans keine Berufe mit Kindern erlaubt und sie keine Waffen besitzen dürfen, kann sein, dass man BDSM-Fans mit eigenen Kindern stärker überwacht aber letztendlich können BDSM-Fans ganz legal und gesellschaftlich toleriert ihrem Hobby frönen (weil ja jeder weiß, dass der Staat gut aufpaßt und ein paar Verrückte gibt es halt - gut, wenn man sie kennt).

Das mit den Kinderpornos ist natürlich bedenklich, denn die können u.U. reale Taten begünstigen aber man vergleiche das jetzt mal mit den derzeitigen Mißständen, wo Hunderttausende illegal Kinderpornos gucken und sich Millionen Schußwaffen in falschen Händen befinden. Nicht wenige, die sich derzeit zu viele Freiheiten rausnehmen, gehören eigentlich vor Gericht und nur eine völlig mangelhafte Verbrechensbekämpfung ermöglicht Verbrechern illegale Freiheiten.

Last but not least: für die meisten ändert sich gar nix, denn schon heute braucht man z.B. einen Führerschein, Erwachsene dürfen ein Bierchen trinken und die große Mehrheit darf keine Schußwaffen führen. Die Idee ist also eher eine Maßnahme für mehr Freiheit, Sicherheit und Gerechtigkeit. Noch was: all das ist nur möglich, wenn die Mehrheit es will, denn selbstverständlich sollen meine Vorschläge legal realisiert werden. (alles imho)

PS: Meinungen dazu?
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19.09.11 09:50:15
"... Beschlossen haben die Piraten am Wochenende auch ein Positionspapier zur Abschaffung des Inzest-Paragrafen im Strafgesetzbuch, der Sex zwischen Eltern, Kindern und weiteren Nachkommen sowie zwischen volljährigen Geschwistern unter Strafe stellt. ..." http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,730336,00.h… (21.11.2010)

§ 173 Beischlaf zwischen Verwandten http://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__173.html

§173 STGB soll prinzipiell erhalten bleiben aber dahingehend ergänzt werden, dass es in begründeten/akzeptablen Einzelfällen eine staatliche Ausnahmegenehmigung erteilt werden kann, wobei alle Beteiligten mindestens 18 Jahre (ggf. auch 21 Jahre) alt sein müssen (praktisch könnte man z.B. eine Ehe zwischen Verwandten gestatten). Sex zwischen Mutter und Sohn sehe ich kritischer als zwischen Vater/Bruder und Tochter - wenn sich das wissenschaftlich bestätigt, dann kann man ersteren Fall weiterhin generell verbieten.

Das kann man ruhig machen, denn eine Inzuchtwelle ist nicht zu befürchten (das bleiben sicher seltene Ausnahmen und noch seltener gibt es Nachwuchs) oder anders gesagt: wenn es zu echten Problemen deswegen kommt, dann verbietet man es einfach wieder. Übrigens kann der Staat auch praktisch was tun, indem er mit einer guten Partnervermittlung erstrebenswertere Alternativen anbietet (siehe auch Thread: Traummann - Was erwartet Ihr Frauen vom Mr. Right, dem Traumprinzen?).

Dies ist ein weiteres Beispiel, wo man etwas prinzipiell verbieten muss aber in Einzelfällen kontrollierte Ausnahmen erlauben kann. Ein starker Staat (mit Kontrolle und Überwachung) kann also durchaus sehr liberal sein. (alles imho)
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15.11.11 06:27:05
Deutsche Telekom will rund 10 Milliarden Euro für 2010 bis 2012 an Aktionäre ausschütten (24.02.2010)
http://www.telekom.com/dtag/cms/content/dt/de/820472

Die 10 Milliarden Euro landen bei Kapitalisten (möglicherweise geht davon über 1 Milliarde ins Ausland), anstatt für die Verbesserung der deutschen Telekominfrastruktur verwendet zu werden. Wie viel Geld verschwendet die Deutsche Telekom im Ausland (über Beteiligungen, Zukäufe, ...), anstatt es in Deutschland zu investieren? Die Deutsche Telekom blutet aus, anstatt für eine supergute Informations- und Kommunikationstechnologie in Deutschland zu sorgen. Der Kapitalismus ist ganz einfach schädlich.

Lösung: die Deutsche Telekom soll verstaatlicht werden. Wie man das am besten machen kann, muss man gucken. Eine Möglichkeit ist es, dass der deutsche Staat per Gesetz mehr Investitionen in Deutschland vorschreibt und mit überschüssigen Steuereinnahmen Telekom-Aktien kauft. Damit der Kurs nicht hochgetrieben wird, macht die Telekom eine riesige Kapitalerhöhung und das frische Geld investiert die Deutsche Telekom in Deutschland. Entweder kriegt der Staat exklusiv alle neuen Aktien oder es werden solange Kapitalerhöhungen gemacht, bis die Privatanleger aufgeben - schad' nix, das eingenommene Geld wird ja in Deutschland investiert und mit stark reduzierten Dividenten ist die Aktien für Investoren uninteressant (=> Kurs fällt, der Staat kann billig Aktien kaufen).

Möglicherweise ist das für Deutschland günstiger als eine Verstaatlichung per Gesetz (bei der ja der aktuelle Aktienkurs als Entschädigung gezahlt werden müsste). Aber selbst eine Verstaatlichung der Deutschen Telekom per Gesetz für aktuell ca. 40 Milliarden Euro ist besser, als dass das Geld schleichend von Kapitalisten abgepumpt wird. Das kann man natürlich auch bei anderen Unternehmen machen. Die Verstaatlichung der Deutschen Telekom amortisiert sich vielleicht schon in weniger als 10 Jahren. (alles imho)
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16.11.11 11:56:02
Schweiz: Bundesgericht muss über Nacktwanderer entscheiden
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,797999,00.html

Nacktwanderer sollen eine individuelle staatliche Genehmigung (Registrierung) benötigen und beim Nacktwandern ein Abzeichen tragen, um sie von illegalen Nacktwanderen unterscheiden zu können. Nacktwanderer sollten sich gut (züchtig) verhalten und kritische Zonen von sich aus meiden - wer negativ auffällt, dem kann (ggf. erst nach einer Verwarnung) die Nacktwanderer-Lizenz entzogen und dann bei zukünftigem Nacktwandern bestraft werden.

Details, wer staatliche Genehmigungen erteilen darf und nach welchen Kriterien dies zu erfolgen hat, muss man sich noch überlegen aber bei unkritischeren Dingen reicht es, wenn der Antragsteller bisher noch nicht negativ aufgefallen ist. Ein einfaches Mittel der Abschreckung ist es, dass Staatsbeamten bei einem Verdacht (der muss nicht begründet werden - es reichen der persönliche Eindruck oder Gerüchte) eine nähere Untersuchung des Antragstellers durch gute Experten (Psychologen, Drogenkontrolle, richterliche Befragung, bis hin zur Hausdurchsuchung) anordnen können.

Ein weiteres Beispiel, wie man Sicherheit und Liberalität unter einen Hut bringen kann. Das Grundprinzip ist einfach: potentiell schädliches wird erstmal verboten aber es können relativ leicht Einzelgenehmigungen erteilt werden. In einer Klassengesellschaft können höhere Klassen automatisch weitergehende Befugnisse haben (die ein Angehöriger einer niederen Klasse erst beantragen müsste), weil nur diejenigen in einer höheren Klasse sein dürfen, die dieser würdig (also entsprechend gut) sind.

Sehr wichtig sind Kontrolle und eine wirksame Verbrechensbekämpfung, d.h. insbesondere Staatsbeamte müssen möglichst gut sein. (alles imho)
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04.01.12 08:15:48
Angst essen Freiheit auf
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,806855,00.html

Der Titel ist korrekt und auch die These, dass das Wissen um Kontrolle für ein besseres Verhalten sorgt aber sonst wird der Artikel von Denkfehlern und Stimmungsmache beherrscht. Übrigens: Gott sieht alles und das ist (vielleicht) durchaus ernstzunehmen.

Fakt ist:
1. Geplant ist eine automatische Überwachung - näher untersucht werden nur Verdachtsfälle.
2. Wer gesellschaftskonform, staats- und gesetzestreu lebt, muss keine Angst haben.
3. Ein starker Staat und eine moderne gute Gesellschaft können sehr tolerant sein.
4. Das Ideal wird angestrebt. Basta.

Über die Jahrzehnte haben sich massive Mißstände angehäuft - Verbesserungsvorschläge sind willkommen. Solange niemand was besseres als meine Vorschläge liefert, werden meine Vorschläge realisiert werden. "Ich habe keine Lust auf eine wirksame Verbrechensbekämpfung" ist kein Verbesserungsvorschlag.

Automatische (computerisierte) Vorratsdatenspeicherung, Rasterfahndung und DPI-Scans suchen nicht nach schmuddeligen Liebesbriefen, die suchen nach schweren Straftaten. Über 80 Millionen Deutsche und täglich Petabytes an Daten - das liest sich doch kein Mensch durch. Dass aber nach Schwerverbrechern (Terroristen, Mördern, Kinderschändern ...) gesucht wird, sollte akzeptabel sein. Eine Vorratsdatenspeicherung sorgt doch auch für gerechtere Gerichtsurteile und mehr Sicherheit. Okay, eines Tages wird auch nach kleinere Straftaten gesucht (warum sollte man die auch tolerieren?) aber das bewirkt nur, dass dann kaum noch Straftaten begangen werden und das ist gut so.

Man muss sich nur mal klarmachen, dass eine verbrecherische und/oder perverse Minderheit aus purer Selbstsucht eine schlechte Gesellschaft und Mißstände erhalten will. Sascha Lobo halte ich noch für ganz okay aber der sollte sich mal klarmachen, was eigentlich Phase ist, was er da fordert.

Derzeit ist Deutschland vom organisierten Verbrechen unterwandert und jeder, der sich vor dem Staat verbergen muss, ist doch nicht anonym, der ist entweder bei seinen Komplizen bekannt und muss Angst haben oder wird schon längst von der Gesellschaft mißtrauisch beäugt. Permanente Angst, dass seine Verbrechen oder kranken Neigungen auffliegen. Der Ruf nach dem Erhalt der Illegalität (und nichts anderes ist der Ablehnung einer wirksamen Kontrolle/Überwachung) erhält die Mißstände aber löst sie nicht. Kann mir auch keiner erzählen, dass die meisten Gangster, Perversen, Kinderpornofans, Junkies derzeit besonders glücklich sind.

Demokratie ist, wenn die Mehrheit, die Gesellschaft bestimmt, was erlaubt ist. Undemokratisch ist es, wenn eine selbstsüchtige Minderheit illegale/heimliche Sonderrechte fordert und um nichts anderes geht es bei dem Wunsch nach einer mangelhaften Verbrechensbekämpfung. Meine Vorstellungen von einem besseren Deutschland haben ein überwältigendes Mehrheitspotential (so denke ich jedenfalls); meine Vorstellungen müssen nur mal korrekt bekannt werden (wird auch absichtliche Falschdarstellungen geben aber die haben auch ihren Nutzen, die sorgen dafür, dass das Volk endlich mal anfängt nachzudenken und kapiert, was läuft).

Wenn nur noch erlaubtes getan wird, kann Kontrolle und Überwachung auch keinen stören - insbesondere, wo doch Computer scannen/selektieren und es in Zukunft nur noch gute Staatsbeamte gibt. Warum sollte man sich den Erhalt des derzeitigen Elends wünschen?

Übrigens bin ich ziemlich liberal, siehe meine Anregungen zur Legalisierung von Drogen, Kinderpornos und BDSM Vereinen. Wenn dergleichen im akzeptablen Rahmen erlaubt und gesellschaftlich toleriert ist, dann muss sich auch niemand dafür schämen - somit ist ein starker (aber auch toleranter, liberaler) Staat die wirkliche Befreiung. (alles imho)
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10.03.12 09:14:18
Was ist eigentlich Kapitalismus?
http://www.heise.de/tp/foren/S-Kapitalismus-ist/forum-223863…

Möglicherweise ist Konsumwahn und Werbung auch ein Aspekt des Kapitalismus, dessen Jünger wie folgt denken:
Konsum => Nachfrage => Arbeitsplätze + Arbeit

Besser (vernünftiger und logischer) ist der ideale Sozialismus:
Arbeit schafft Werte => Angebot => sozial gerechte Verteilung

Die Idee vom idealen Sozialismus ist, dass die Arbeitskraft in möglichst sinnvolle Projekte gelenkt wird, dass also ganz gezielt ein Utopia, ein Paradies auf Erden geschaffen wird. Das Ziel ist das Ideal, in dem alle glücklich leben. Möglich wird dies weil Menschen ganz gerne für Lohn arbeiten und es einen riesigen Produktivitätsüberschuß gibt.

Die Produktivität kann in etwa wie folgt aufgeteilt werden:
- menschenwürde Grundversorgung für alle
- Aufbau und Erhalt eines guten Staates
- gerechter Lohn für Mehrleister

Selbstverständlich gibt es im idealen Sozialismus auch Geld und Privatbesitz, Luxus und Reiche aber Staatsziel ist Vernunft und ein hehres Ideal, auch im religiösen und moralischen Sinne. Es wird ganz gezielt danach gestrebt, dass nur möglichst gute Menschen in Machtpositionen aufsteigen und es allgemein soziale Gerechtigkeit gibt. Betrug und Verbrechen werden verhindert, mittels Gesetzen, einer wirksamen Verbrechensbekämpfung und Abschaffung von Bargeld (elektronische Geldtransaktionen werden automatisch auf Verdachtsmomente gescannt). Was bleibt ist ehrliche Arbeit und auch Privatunternehmen sind erlaubt. Der Produktivitätsübschuß und nachhaltiges Wirtschaften lassen viel Raum für Kunst und Kultur (und dann auch für allgemeinen Luxus und Konsum aber in Maßen).

In Zukunft gibt es intelligente Supercomputer und Roboter, irgendwann hat jeder (auch Arbeitslose) eine nach heutigen Maßstäben ziemlich luxuriöse Wohnung, Dienstroboter und kann billig reisen. Energie im Überfluß, gesunde Umwelt, viel unberührte Natur (Milliarden Menschen können in nur ein paar Tausend Millionenstädten leben, da bleibt viel Platz für Natur und Tiere). Die Eroberung des Weltraums sorgt für Beschäftigung. Alles ganz prima - perfekt.

Der Kapitalismus ist dagegen (tendenziell) die Ideologie des Bösen: es gibt kein höheres Ideal, Geld und Macht zählen. Profitgier und Konsum werden zum Kult, Lobbyismus/Korruption, Werbelügen und Betrug sind wie selbstverständlich (wenn auch nicht alles erlaubt ist). Beim Kapitalismus geht es um Macht und Bereicherung einer Clique, die aufgrund ihrer negativen Ziele eigentlich weder Macht und Reichtum besitzen dürfte. Die vielen Mißstände (Kriege, Lügenfinanzsystem, Korruption, Verbrechen, Ausbeutung, Hunger, Elend, ...) legen Zeugnis darüber ab. Aussterben wird der Kapitalismus nur auf der Erde - im Weltall ist wohl in den Randzonen noch lange Zeit Ausbeutung und Elend möglich.

Wichtig ist das Streben nach einem Ideal: wie kann man Deutschland verbessern? Da muss mal ganz gezielt drüber nachgedacht werden, mit einer Expertenkommission und einem großen Diskussionsforum für Bürger. Mißstände werden behoben, schrittweise werden Verbesserungen eingeführt ... und irgendwann ist Deutschland ideal. Das muss man dann nicht unbedingt Sozialismus nennen aber Sozialismus ist eigentlich ein ganz hübscher Begriff und gar nicht so unpassend, denn es gibt eine soziale Marktwirtschaft, soziale Gerechtigkeit und vermutlich ein BGE (siehe auch noch mal http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1167946-71-80/vor…). Kommunismus ist ohne Privatbesitz und Kapitalismus ohne gutes Ideal - der Sozialismus ist die Lösung.

Wichtig ist es zu wissen, dass es selbstsüchtige Egoisten (Verbrecher, Ungerechte, ...) gibt, die (teilweise organisiert und gezielt) ein gutes Deutschland verhindern wollen (siehe http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1163459-161-170/r…) aber die können leicht besiegt werden. Es braucht nur ein bisschen Aufklärung, die Zeit ist reif, Deutschland erwacht. (alles imho)
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06.04.12 08:12:47
Braucht Deutschland eine Agenda 2030? Absolut, findet Altkanzler Schröder.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,825964,00.h…

Ja, eine Agenda 2030 ist notwendig aber die Inhalte müssen erst noch erarbeitet werden und zwar auch unter Mitwirkung des Volkes in einem Bürgerforum (moderiertes Internetforum ähnlich WO, staatlich aber parteiunabhängig). Was Gerhard Schröder bisher zur Agenda 2030 gebracht hat, ist völlig unzureichend.

Eigentlich geht es weniger um einen konkreten Plan (à la 15-Jahres-Plan) als um die Absicht, Deutschland bis 2030 so gut wie möglich zu verbessern. Dazu kann dann gegen Ende auch eine neue Verfassung gehören aber die muss erst noch entwickelt werden, das dauert viele Jahre. Keinesfalls darf man in ein paar Monaten eine Agenda 2030 entwickeln und dann 15 Jahre nur an deren Umsetzung arbeiten. Die eigentliche Agenda 2030 ist ein ideales Deutschland und alles was dazu zu tun ist. Da kann man nicht mal eben eine Liste machen, da muss man die ganze Zeit nachdenken und mitdenken, immer wieder nach Fehlern und Verbesserungsmöglichkeiten suchen.

Die Agenda 2030 hat also eine große (staatliche aber parteiunabhängige) Webseite im Internet zu werden, wo geplante Maßnahmen aufgelistet und diskutiert werden. Zur Agenda 2030 hat auch ein großes Expertenteam zu gehören, das die Bürgervorschläge aufarbeitet und verbessert (der Staat zahlt, das darf jährlich Millionen kosten - besser so, als dass korrupte Lobbyisten das "kostenlos" aber zum Schaden des Volkes machen). (alles imho)
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08.04.12 08:56:28
Folgendes hatte ich erst im Zusammenhang mit einem Beitrag über der Staat als Schwarmwesen geschrieben (siehe http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1142465-611-620/d…) aber die thematische Aufteilung in zwei Threads erschien mir dann sinnvoller.

Günstig für einen Staat sind z.B. Menschen, die idealistisch und sozial sind, hohe Prinzipien haben, altruistisch sind (auch wenn sie das nur sind, weil ihr Gehirn sie dafür belohnt). Nicht so vorteilhaft sind Hedonisten, Drogensüchtige, Egoisten. Diese Einteilung erinnert an Kapitel 35 "Two selves", wo zwischen einem erfahrenden und einem erinnernden Selbst unterschieden wird. Das Streben nach Anerkennund und nachhaltigen Errungenschaften begünstigt einen Staat und dies wird vom erinnernden Selbst unterstützt, dem erinnernswerte Erfolge weitaus wichtiger sind, als ein kurzes Vergnügen.

Erlebtes Vergnügen ist zudem flüchtig, gerade für niedere Vergnügungen gibt es einen beträchtlichen Gewöhnungseffekt, das Streben nach permanentem Vergnügen ist nicht zielführend. Ein erfahrener und gesunder Mensch wird stets den möglichen Nutzen einer Handlung abwägen, negative Entwicklungen (Sucht) zu vermeiden suchen. Ein Umstand, der vernünftiges Handeln und die Gesellschaft begünstigt. Vernünftiges Handeln kann gelehrt und erlernt werden (derzeit gibt es eine beträchtliche negative Einflußnahme durch Werbung, Individualismus und Spassgesellschaft; falsch verstandener Liberalismus und Kapitalismus versuchen den Staat zu schwächen).

Zweifelsohne ist (auch staatliche) Erziehung (ganz normale staatliche Kitas und Schulen) sehr wichtig aber das darf kein plumpe Propaganda und Indoktrinierung sein, sondern muss eine praxisorientierte Ausbildung zum guten Menschen sein, die solidarisieren sich automatisch mit einem guten Staat. Zu viel Propaganda kann Spott und Widerspruch heraufbeschwören (man denke auch an die naturgemäß rebellische Jugend). Kritik (insbesondere berechtigte) darf nicht unterdrückt werden, die Mitarbeit der Bürger an einem möglichst guten Staat ist unverzichtbar und Mißstände werden am besten nicht verschwiegen, sondern zügig behoben. Bildung ist wünschenswert - gebildete Bürger können (direkt und indirekt) mehr für den Staat leisten und sich auch selbst besser beschäftigen - aber Bildung sollte (abgesehen von einer Schulpflicht) möglichst freiwillig sein. Meinungsfreiheit ist wichtig, auch als frühzeitiger Indikator für Mißstände und Unzufriedenheit. Ein geringer Prozentsatz von Querulanten ist unkritisch (nützlich als Abschreckendes Beispiel für gute Bürger) aber größerer Mißmut und massenweise Unzufriedenheit ist sehr gefährlich - Unterdrückung ist da keine Lösung, Mißstände müssen behoben und der Staat muss verbessert werden.

In einem Staat gibt es viele kleine und große Gruppen (Familien, Vereine, Abteilungen, Unternehmen, Behörden, Religionen, Gewerkschaften, die Mafia, ...), die selbst eine Art Schwarmwesen bilden können und dass Menschen so Mitglied mehrerer Schwarmwesen sein können. Das kann positiv und negativ sein, je nach den Zielen und Führern der Gruppen. Unterschiedliche Gruppen sind prinzipiell nützlich, auch wenn es unvermeidlich mal Streit gibt - man sucht dann eine für die Allgemeinheit optimale Lösung. Eine durch und durch homogene Gesellschaft wäre kaum möglich und ist auch gar nicht wünschenswert, weil es unterschiedliche Aufgabenbereiche gibt.

Die Struktur eines Staates (Gesetze, Behörden, ...) spielt eine wichtige Rolle für seine Leistungsfähigkeit. Nützliche Aspekte können gefördert werden oder es kann so wie derzeit beträchtliche Mißstände geben. Anstatt Lobbyisten des Kapitalismus und der Mafia Deutschland zerstören zu lassen, muss man Mißstände beheben, Verbrecher entmachten (legal mit einer wirksamen Verbrechensbekämpfung) und an einer Verbesserung von Deutschland arbeiten. Ziemlich offensichtlich aber mächtige Gruppen haben genau das seit Jahrzehnten verhindern können.

Sehr wichtig ist auch die ideologische Ausrichtung: ein Unterdrückungsregime ist weitaus instabiler als ein idealer (sozial gerechter, guter, freiheitlicher, demokratischer) Staat. Es ist ein großer Unterschied, ob Menschen freiwillig und mit großer Überzeugung/Begeisterung für ihren Staat sind oder ob sie mit Indoktrinierung und Unterdrückungsmaßnahmen auf Linie gehalten werden müssen. Ein Unrechtsregime ist eigentlich völlig schwachsinnig, denn die entscheidenden Machthaber (i.a. vermögend und einflußreich) könnten auch in einem idealen Staat ein gutes Leben haben (in dem es allen gut geht) - alles was sie tun müssen, ist für ein möglichst leistungsfähiges, stabiles und gerechtes System sorgen, auch wenn sie dann in freien Wahlen die Macht verlieren sollten, weil sie nicht die objektiv besten sind.

Genügend Freiheiten (Vereine, viele Möglichkeiten für Freizeitbeschäftigung, keine Zwangsarbeit) und Unterhaltung (Fernsehen, Veranstaltungen, Wettkämpfe) sind wünschenswert (Brot und Spiele), gerade auch aufgrund der zunehmenden Automatisierung muss das Volk beschäftigt werden ... aber Achtung: nicht alles darf allen erlaubt sein. Die Massen lassen sich mit Gewalt und Sex begeistern aber das ist schädlich für die Gesellschaft, also darf es keine Massenverbreitung von Pornos oder übermäßig gewalttätige Spiele (z.B. blutige Gladiatorenkämpfe) geben. Sex und Gewalt haben ein beträchtliches Suchtpotential - einmal angefangen, kann das schnell entarten. Eine eigenes Ministerium für gute Unterhaltung ist empfehelnswert.

Nützliche Beschäftigungsmaßnahmen sind auch staatliche Wehrsportgruppen (geführt durch gute Reservisten, Wehrübungen möglichst ohne Verletzte) und zivile Hilfsdienste (Feuerwehr, THW) - dergleichen muss freiwillig sein (Motivation durch Vergünstigungen, Auszeichnungen, Anerkennung) und hat seinen Nutzen in Beschäftigung und Schulung der Bürger, Stärkung der Gesellschaft (aus diesem Grund kann man weit mehr Bürger als eigentlich notwendig dort beschäftigen). Ohne zu übertreiben - irgendwo zwischen willkommener Abwechselung und verhaßte Pflichtübung aber ein bisschen gefordert zu werden ist gut - einerseits für mehr Leistungsfähigkeit und andererseits als psychologisch wichtiger Kontrast zur privaten Freizeit. Ganz klar sind freiwillige staatliche Jugendorganisationen ähnlich FDJ (http://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Deutsche_Jugend) und BDM (http://de.wikipedia.org/wiki/Bund_Deutscher_M%C3%A4del) eine gute Idee (Geschlechtertrennung ist sinnvoll, es kann ja auch häufiger gemeinsame Aktionen geben und selbstverständlich sind private Kontakte erlaubt).

Entsetzt? Warum? Das sind sinnvolle Maßnahmen für ein glückliches Volk. Mehr Staat ist die Lösung und ein falsch verstandener Liberalismus ist ein Problem. Sind die Menschen etwa im Konsumwahn, mit Drogen- und Pornosucht glücklich? Wem nützen komasaufende und asoziale Jugendliche? Ist es gut für das Volk, wenn sich kriminelles Verhalten auszahlt, weil es zu wenig Überwachung und Kontrollen gibt? Nein. Akzeptable Pornos für Erwachsene, ein guer Hostessenservice (à la Geishas - Prostitution soll verboten werden) und sogar legale harte Drogen wird es geben aber hübsch kontrolliert und mit Aufklärung und freundlicher Propaganda für ein gutes Leben, so dass die Gesellschaft nicht verludert. Potentiell kritische Freizügigkeiten müssen durch geeignete Maßnahmen (z.B. keine Waffen und hohe Ämter für Drogenkonsumenten oder Sadisten, hinreichende Preise für potentiell schädliche Vergnügungen) so weit eingeschränkt, dass die Gesellschaft nicht gefährdet wird. Liberalität ist Belohnung, nicht Selbstzweck. Eine gute Gesellschaft und ein starker Staat können sich mehr Liberalität leisten aber dürfen nur so liberal sein, wie eine gute Gesellschaft und ein starker guter Staat nicht gefährdet sind. Eine gute Erziehung ist Voraussetzung für mehr Liberalität.


Die spannende Frage ist, wie leicht (oder auch nicht) jemand zum (inoffiziellen) Volkstribun (http://de.wikipedia.org/wiki/Volkstribun) (ohne besondere offizielle Rechte, parallel zum bestehenden System) gemacht werden kann. Das ist vermutlich von zwei Dingen abhängig: 1. von den Zielen (der politischen Meinung) des Kandidaten (die dem Volk gefallen muss und die der Kandidat auch überzeugend vertreten muss) und 2. der (unsichtbaren) Unterstützung durch entscheidende Macht-/Interessengruppen (Religionen, Reiche, Medien, ...).

Man kann einen Volkstribun machen und man kann einen (natürlichen, besonders geeigneten) Volkstribun finden. Berühmtheiten (z.B. Musiker, Sportler, Schauspieler) gibt es schon, die sind so was ähnliches, nur halt i.a. weitgehend unpolitisch, während vom Volkstribun ein Höchstmaß an politischer Einmischung erwartet wird. Selbstverständlich werden diverse Interessengruppen einen der Ihren als Volkstribun installieren wollen. Ein offizielles Volkstribunat ist heutzutage unnötig, weil die Führer wichtiger Interessengruppen bereits hohe Aufmerksamkeit geniesen und jeder sich im Internet oder mit einer Zeitungsanzeige Aufmerksamkeit verschaffen kann aber inoffiziell kann (theoretisch) jeder zum (inoffiziellen) Volkstribun werden.

Vielleicht gibt es sogar bald ein diesbezügliches Experiment, siehe Thread: DSDK - Deutschland sucht den Kaiser. "Kaiser" klingt cooler als "Volkstribun", ist phantastischer und daher leichter als Show zu inszenieren - der gewählte "Kaiser" ist selbstverständlich kein echter Kaiser aber er kann eine Art Volkstribun werden. Die Show dient nur dazu, jemanden zu ermitteln. Wird man so einen guten Volkstribun finden können? Ich denke nicht und insbesondere sind korrupte Kandidaten oder die einer bestimmten Gruppe zum Scheitern verurteilt, weil sich die Mehrheit gegen sie stellen wird - ein erfolgreicher Volkstribun muss es allen (hinreichend) Recht machen und das gelingt am ehesten mit dem absoluten Ideal (na ja und mit einem echt sympathischen Charakter). Ein (inoffizieller) Volkstribun entwickelt sich von alleine, wird irgendwann von immer mehr Gruppen unterstützt - er ist ganz einfach ohne echte Alternative, es gibt keine ernsthafte Konkurrenz, der geeignetste wird sich durchsetzen.

Kann das zu einem Problem für den demokratischen Rechtsstaat werden? Nein, sehr wahrscheinlich nicht. Es dürfte kein ernsthaftes Interesse der mächtigen Gruppen geben, einen echten Kaiser zu krönen (im derzeitigen Rechtsstaat haben alle genug Freiheiten, ein Kaisertum wäre höchst riskant: wenige Profiteure und viele Loser). Die Widerstände wären beträchtlich, es bräuchte eine parlamentarische Mehrheit, neue Verfassung und Volksabstimmung. Okay, nicht völlig unmöglich aber ein echter Kaiser ist einfach nicht wünschenswert, das bestehende System ist viel leistungsfähiger. Ein inoffizieller Kaiser und Volkstribun ist ein interessantes Experiment, allenfalls kann der vielleicht so was wie der japanische Tenno (http://de.wikipedia.org/wiki/Tenn%C5%8D) werden aber selbst das ist quasi ausgeschlossen, weil Deutschland ja einen vergleichbaren Bundespräsidenten hat.

Ein inoffizieller Volkstribun und "Kaiser" ist nur ein Spiel, ein interessantes Experiment, bedarf keiner Gesetzesänderungen, keiner neuen offiziellen Titel und Sonderrechte. Kann sein, dass dergleichen gar nicht gelingen wird, denn die bisherigen vergleichbaren Versuche wie z.B. DSDS (http://de.wikipedia.org/wiki/Deutschland_sucht_den_Superstar) und "Ich kann Kanzler!" (http://www.kanzler.zdf.de/) liefern nicht gerade besonders überzeugende Ergebnisse. Das Problem ist, dass so ein Volkstribun schon was hermachen muss (auch privat, um dauerhaft interessant zu sein) und z.B. viele derzeitige Berühmtheiten das gar nicht überzeugend bringen könnten - wie also sollte da ausgerechnet ein Fernsehwettbewerb einen erfolgreichen Volkstribun finden?

Wenn das allerdings gut läuft, dann kann das eine dauerhafte Institution werden: jährliche Wahl eines neuen Volkstribuns, wobei diesen zwar lebenslang eine angemessene Plattform (wenigstens Internetwebseite aber je nach Eignung auch Fernsehauftritte) geboten wird aber sie keine besonderen Rechte haben und sich zeitlebens miteinander im Wettstreit befinden: nur der vom Volk geliebte ist ein echter Volkstribun (es kann mehrere geben).

Selbstverständlich soll das alles hübsch legal und demokratisch, rechtsstaatlich korrekt realisiert werden. (alles imho)

PS: Frohe Ostern.
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09.04.12 08:15:55
Eine nicht zu vernachlässigende Frage ist: kann das auch schiefgehen?

In der Vergangenheit gabe es einige Unrechtsregime und auch in der Gegenwart sind nicht alle Staaten perfekt. Vielleicht gibt es in Zukunft ein antichristliches Unrechtsregime, das sogar etliche dieser Vorschläge zu realisieren versucht aber trotzdem übelst scheitert. Wo also liegen die Gefahren?

Welche Fehler kann man machen? Wie kann man sie vermeiden?

Mögliche Fehler:
- unnötige/illegale Angriffskriege
- mangelhafte Versorgung des Volkes
- Ungerechtigkeit, Unterdrückung, Lügenpropaganda
- zu wenig Arbeitsplätze/Beschäftigung
- zu viele, zu schnelle Veränderungen
- ... was fällt euch noch ein?


Bei aller möglichen Kritik an meinen Vorschlägen sollte man aber auch die Gegenwart nicht vergessen. Wie schaut es derzeit aus?

- Ausländische Mächte schüren in einem Land Unruhen, unterstützen gewalttätige Putschisten und Terroristen aber die deutsche Regierung unterstützt die Angriffsmächte und die deutschen Medien informieren mangelhaft und unterstützen die Putschisten gegen die legitimen Regierungen (siehe Thread: Keine Einmischung in Libyen! und Thread: Die Wahrheit über die Unruhen in Syrien?).

- Ein Atomwaffenstaat droht einem Nichtatomwaffenstaat mit einem Militärschlag und der Nichtatomwaffenstaat wird sanktioniert. Der Staat ohne Atomwaffen wird von der IAEA kontrolliert, der Staat mit Atomwaffen wird nicht von der IAEA kontrolliert. Ein Dichter und Literaturnobelpreisträger prangert diesen Mißstand an, wird von der Presse verrissen, vom Atomwaffenstaat mit Einreiseverbot belegt und der Atomwaffenstaat verlangt die Aberkennung des Nobelpreises (http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,826349,00.html). Die größte Militärmacht mit dem größten Militäretat, Tausenden Atomwaffen, (in der Vergangeheit zahlreiche Atomtestexplosionen und Abwurf zweier Atombomben auf zivile Städte) und zahlreichen Angriffskriegen setzt den mit Angriff bedrohten Nichtatomwaffenstaat unter Druck, will ihm die legale und friedliche Atomenergienutzung erschweren (obwohl sie selbst zahlreiche Atomkraftwerke und tonnenweise hochangerechertes Uran und Plutonium hat). Was tut die deutsche Regierung? Sie sanktioniert den Nichtatomwaffenstaat. Möglicherweise droht der 3. Weltkrieg (Thread: Endgame 2012 - what's ticking?).

- Es gibt Korruption ("Deutschland verhindert Kampf gegen Korruption" http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,825344,00.h…), negative Seilschaften, Lobbyismus, überall kommerzielle Werbung und schlechtes Fernsehen, Prostitution ist in Deutschland erlaubt (Thread: Europaparlamentarier wollen nicht in Hotels ohne Prostituierte absteigen). Es gibt Millionen Süchtige (Alkohol, Medikamente, Tabak, harte Drogen, Pornos, ...).

- Es gibt in Deutschland jährlich Millionen Straftaten (Thread: Kriminalstatistik: Wahre Bedrohung ist rückläufig , Polizei und CDU entdecken p,lötzlich Gefühle), Pornokonsum ist ein Massenphänomen, Hunderte Milliarden Schwarzgeld, das organisierte Verbrechen wird nicht gezielt bekämpft (seit Jahrzehnten kann die Mafia tonnenweise Drogen verticken und quasi ungestört mit Milliarden jonglieren), Millionen Schußwaffen in falschen Händen (Thread: Waffen in Deutschland), ... Deutschland - ein Mafia-Paradies? (http://www.heise.de/tp/artikel/35/35166/1.html).

- Politikverdrossenheit (http://de.wikipedia.org/wiki/Politikverdrossenheit), "Politiker sind so unbeliebt wie nie zuvor" http://www.derwesten.de/politik/politiker-sind-so-unbeliebt-…. Je nach politischer Überzeugung kann man wenigstens einige, wenn nicht alle Parteien kritisch betrachten.

- Massive Verschuldung des Staates und auch vieler Privatleute. Das Finanzsystem ist instabil (möglicherweise gibt es weltweit Derivate von ca. 1 Billiarde Dollar), einige Staaten sind von der Pleite bedroht, die EU ist in der Krise. Deutschland ist ineffizient, verschwendet womöglich insgesamt jährlich einen 3-stelligen Milliardenbetrag. Wichtige Teile von Infrastruktur und Versorger sind in privater (teilweise sogar ausländischer) Hand.

- Soweit ein kleiner Eindruck, weiteres siehe Thread: Rettet Deutschland! Rettet die Welt!.


Merkt ihr was? Viele haben vermutlich noch gar nicht gemerkt, wie schlimm die Lage ist, wie sehr Deutschland in Gefahr ist. Nicht wenige wollen sogar die Mißstände erhalten und sind gegen eine umfassende Vorratsdatenspeicherung und wirksame Verbrechensbekämpfung.

Droht ein Unrechtsregime in Deutschland?

Deutschland muss aufwachen und endlich anfangen, die Mißstände zu beheben. (alles imho)
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16.04.12 08:43:56
Fachleute schätzen: Bis zu 40 Millionen illegale Waffen im Umlauf
http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/bis-zu-40-milli…

Panik im Jahre Null
http://de.wikipedia.org/wiki/Panik_im_Jahre_Null
(15.04.2012, 15:35 - 17:25, TELE 5, http://www.tvspielfilm.de/tv-programm/sendung/panik-im-jahre…)

Sehenswerter Film aber habe ich nur teilweise gesehen (zu spät eingeschaltet, teilweise Futurama geguckt). Der Film ist hochaktuell (siehe Thread: Endgame 2012 - what's ticking? und das "Jahr Null" kann einem auch ein bisschen an das baldige Ende des Maya-Zyklus erinnern). Beachtenswert ist, wie Harry Baldwin eine dreispurige Highway, wo die Autos der Flüchtenden dicht an dicht fahren, mit einer Feuerwand aus Benzin blockiert (Unfälle, Opfer), nur um mit seiner Familie (Mann, Frau, Tochter, Sohn, Auto, kleiner Wohnwagen) die Autobahn überqueren zu können. Harry Baldwin hat schon frühzeitig angekündigt, dass sich jeder der Nächste ist und auf das Recht des Stärkeren verwiesen. Zwar bemüht sich Harry Baldwin so gut es geht um Anstand (er bezahlt, solange er noch Geld hat) aber es ist (rückblickend) klar, dass er ohne Geld den Ladenbesitzer einfach ausgeraubt hätte (was er beim Eisenwarenhändler dann auch teilweise getan hatte, weil er nicht genug Geld hatte, also bewaffneter Raubüberfall). Harry Baldwin kann man zugute halten, dass er im Unterschied zu den 3 hedonistischen Ganoven selbstloser handelt und seine Familie retten will.

Das offensichtliche Problem ist, dass ein skrupelloser Wettkampf in einer nationalen Notlage nicht optimal für das Überleben des Staates ist. Warum? Weil durch den Überlebenskampf große Schäden entstehen (man denke an unnötige Brände und Behinderung der Feuerwehr), lebenswichtige Güter (z.B. Lebensmittel) im Streit vernichtet oder mangelhaft genutzt werden. Gute Menschen werden getötet, bzw. sind mit ihrer Verteidigung beschäftigt und haben keine Zeit mehr für wichtige Aufgaben (Erhalt von Staat und Infrastruktur).

Nun gibt es (seltene) Situationen, wo selbst bei noch so guter Organisation nicht alle überleben können. Mal angenommen, ein Weltkrieg, Supervulkanausbruch oder Asteroideneinschlag bewirkt, dass in einem Staat günstigstenfalls nur 50% die nächsten Jahre überleben können. Diese Quote kann in einem idealen Staat näherungsweise erreicht werden und zwar bei weitgehendem Erhalt von Staat, Infrastruktur, Wissen - der Staat kann nach der Katastrophe schon bald wiederhergestellt sein. Aber in einem mangelhaft vorbereiteten Staat (so wie derzeit Deutschland) kann es passieren, dass aufgrund von Unruhen nicht einmal 10% überleben (und das sind dann nicht einmal die besten) und der Staat weitgehend zerstört und desorganisiert ist.

Die Lösung ist einfach: ein Staat muss im Vorfeld Notfallpläne erstellen und die Gesellschaft in Klassen einteilen: bessere und (für das Allgemeinwohl) wichtigere Menschen (dabei spielt nicht nur der Job eine Rolle, sondern auch andere Faktoren, wie Charakter und die Gene - jo, so ist das halt) sind in einer höheren Klasse, dürfen (bei ausreichender Eignung) Waffen tragen und werden (gemäß Vernunft, objektiver Notfallpläne und zum Wohl der Allgemeinheit) vom Staat bevorzugt behandelt ... oder anders gesagt: Angehörige niederer Klassen sterben im Notfall zuerst.

Nun wird die Idee nicht allen gefallen - z.B. Verbrecher und Asoziale dürften damit so ihre Probleme haben. Es gibt auch noch ein (ein lösbares) theoretisches Problemchen: die Klassengesellschaft ist eine Pyramide, die Unterschicht ist in der Überzahl. Eine Gefahr für die Demokratie? Nein, zum Glück nicht. Die simple Lösung ist, dass eine gute Klassengesellschaft zum Wohl der Allgemeinheit handelt und davon profitiert auch die Unterschicht. Selbst in einem Notfall wird die Unterschicht ja nicht erschossen, sondern wird nur als erste Mangel leiden müssen. In einer gut organisierten Klassengesellschaft überleben viel mehr Menschen als im Chaos und das beste: selbst diejenigen, die sterben müssen, können dies in Ruhe und im Wissen um das Überleben des Staates tun - irgendwie besser, als von marodierenden Banden abgeschlachtet zu werden, oder? Ich bin mir sicher, dass die meisten Deutschen dem zustimmen und für eine gute Klassengesellschaft sein werden - man muss es ihnen nur mal richtig erklären. Eine gute Klassengesellschaft (sozial gerecht und möglichst ideal, also Aufstieg nach objektiven guten Kriterien, jeder hat eine Chance) ist also kein Widerspruch zur Demokratie.

Es klang ja schon an aber hier noch mal in plain Text: Die Menschen sind nicht gleich. Es gibt Präsidenten, Abgeordnete, hohe Staatsbeamte, gute Ingenieure, fleißige Arbeiter, ... und es gibt Verbrecher, Asoziale, Drogensüchtige, Alte und Kranke. Yo, face it. Wird diese simple und für alle offensichtliche Wahrheit gelehrt? Nein, sie wird unterdrückt. Warum? Tja, vielleicht weil ein organisiertes gutes Deutschland auch nicht mehr so leicht von der Mafia ausgebeutet werden kann? (Deutschland - ein Mafia-Paradies?)

Okay, trotz dieser logischen und ziemlich einleuchtenden Ausführung kann ich mir jetzt unterschiedliche Reaktionen vorstellen, z.B.
A) Yeah man, you're right, that's it. Laßt uns Deutschland verbessern.
B) Faschist. Nazi. Troll. Man sollte ihn sperren.
C) Mir doch egal. Muss noch Bier kaufen. Hoffentlich kommt heute was im Fernsehen.

(un)Lustig, dass diejenigen, die behaupten, dass die Menschen gleich seinen, sich in Wirklichkeit über alle stellen und skrupellos/egoistisch jeden Vorteil wahrnehmen, bis hin zum mehrfachen Mord im Katastrophenfall und wenn sie so richtig in Stimmung sind, dann wird auch gleich das nächste hübsche Mädel "beschützt" (und gerammelt - weil, die will das doch, oder?). Wer sagt, dass die Menschen gleich seinen, ist (tendenziell) gegen das Allgemeinwohl.

Die gute Nachricht: Logik und Wahrheit sind auf meiner Seite. Ich glaube an Deutschland. Die Deutschen sind nicht doof, die wachen bald auf. Deutschland wird besser werden und zwar hübsch demokratisch und mit parlamentarischen Mehrheitsentscheidungen. Die Klassengesellschaft wird per Volksabstimmung über eine neue Verfassung ratifiziert werden. Als Realist ist mir natürlich klar, dass ich jetzt schon noch nicht alle überzeugt habe aber das wird schon noch werden. (alles imho)
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18.04.12 09:14:28
Spekulationen um MIPS-Verkauf
... Ebenso wie die britische Entwicklerfirma ARM vergibt MIPS vorwiegend Lizenzen für den Einsatz von MIPS32- und MIPS64-Kernen in Systems-on-Chip (SoCs) anderer Unternehmen. MIPS-Cores stecken beispielsweise in vielen Controllern für Smart-TVs, aber auch in WLAN-Controllern oder in Netzwerkprozessoren. ... http://www.heise.de/newsticker/meldung/Spekulationen-um-MIPS…

Die MIPS-Architektur (englisch Microprocessor without interlocked pipeline stages; deutsch etwa ‚Mikroprozessor ohne Pipeline-Sperren‘) ist eine Befehlssatzarchitektur im RISC-Stil, die ab 1981 von John Hennessy und seinen Mitarbeitern an der Stanford-Universität entwickelt wurde. ...

... Die MIPS-Architektur verzichtet auf solche Sperren und verlangt vom Assemblersprachenprogrammierer oder Compiler entsprechende Maßnahmen wie Umsortierung oder das Einfügen von NOP (No Operation)-Befehlen. Dadurch kann die Architektur einfach gehalten werden.

Ein weiterer Mechanismus, der zur Beschleunigung der MIPS-Architektur dient, ist das sogenannte Superpipelining. ... http://de.wikipedia.org/wiki/MIPS-Architektur

Pipeline (Prozessor) http://de.wikipedia.org/wiki/Pipeline_%28Prozessor%29

... The architecture greatly influenced later RISC architectures such as Alpha.

MIPS implementations are primarily used in embedded systems such as Windows CE devices, routers, residential gateways, and video game consoles such as the Sony PlayStation 2 and PlayStation Portable. ... http://en.wikipedia.org/wiki/MIPS_architecture

MIPS wäre vielleicht was für Deutschland (Europa), denn Deutschland braucht endlich eine eigene Mikroprozessor-Architektur. Allerdings reicht es vielleicht, nur die MIPS-Technik zu lizensieren. PPC ist eine weitere interessante Architektur. Schön, dass Europa dank GB ARM hat (wie MIPS lizensierbar) aber Deutschland braucht dringend eine 100% eigene (europäische) Chip-Technik und dazu eigen sich PPC (siehe z.B. http://en.wikipedia.org/wiki/PWRficient), ARM (http://de.wikipedia.org/wiki/ARM-Architektur), MIPS und vielleicht noch SPARC (http://en.wikipedia.org/wiki/SPARC).

Deutschland kann erstmal mit PPC und ARM anfangen und dann eine eigene CPU-Familie entwickeln - dabei ist zu bedenken, dass es eine Super-CPU nicht geben kann - man braucht verschiedene Chips für verschiedene Anwendungen und auch parallelisierbare Koprozessoren sind eine gute Idee. Supercomputer, KI und Roboter sind die nächste und alles entscheidende technische Revolution. Auch ITK (http://de.wikipedia.org/wiki/Informations-_und_Kommunikation…) ist superwichtig für einen leistungsfähigen und erfolgreichen Staat. Man denke auch an eine sichere Infrastruktur, die Gefahr von Cyberattacken und an Kampfroboter/Drohnen für's Militär. Deutschland braucht nicht nur ein eigenes supergutes Betriebssystem, sondern auch eine eigne Chiptechnik (gerne in europäischer Kooperation). Übrigens schafft das auch Arbeitsplätze und bringt Geld ein, anstatt dass wie derzeit Geld in die USA abfließt.

Wichtiger als Höchstleistungs-CPUs mit 3-stelligen Wattzahlen ist der Embedded-Bereich für Industrie und Militär. Wichtiger als Leistung sind Sicherheit und Zuverlässigkeit und daher sind gerade auch einfachere Architekturen interessant. Man kann viel mit einem schlanken OS und sinnvoller Beschränkung auf das Wesentliche gewinnen. Immer kleinere Strukturen bei immer komplexeren Chips mit höheren Taktraten sind zweifelsohne ein Risiko. KISS (http://de.wikipedia.org/wiki/KISS-Prinzip).

Man kann einen Staat auch leistungsfähiger machen, indem man unnützes und schädliches vermeidet, bzw. höher besteuert. Man denke mal an im Internet übertragene Pornos und hochauflösende Unterhaltungsfilme, nicht selten auch noch Raubkopien - das kostet Geld, Bandbreite, CO2 und hält die Menschen von nützlicherem ab. Man kann quasi ohne Aufwand Deutschland leistungsfähiger machen, indem das Datenvolumen bezahlt werden muss (bei großzügigen Rabatten für volkswirtschaftlich nützliche Dienste).

Es ist ja schön, wenn es noch Intel und MS-Windows als Konkurrenz gibt, selbstverständlich auch weiterhin frei käuflich für Privatanwender aber Deutschland (Europa) muss endlich auch mal was eigenes entwickeln. Wie ist es zu erklären, dass ein sonst sehr erfolgreiches Deutschland ausgerechnet in der so wichtigen Chip-Technik lahmt? Warum wurden Infineon und Qimonda kein Erfolg, warum wurde die Siemens-Handytechnik verschenkt? Kann es sein, dass Deutschland ganz gezielt sabotiert wurde (siehe auch http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1163459-91-100/re…)?

Ich halte es für sehr gut möglich, dass Deutschland mit ein paar Milliarden Euro aus AmigaOS ein eigenes (auch für die Welt günstig nutzbares) Betriebssystem und eine eigene Chip-Industrie aufbauen kann und das schafft nicht nur Arbeitsplätze und Know how, das kann auch richtig Geld bringen. Ist es 5 vor 12? Es ist nicht mehr viel Zeit aber die Chance ist noch nicht verspielt - aufgrund der USA haben auch viele andere Länder nichts eigenes oder sind erst im Aufbau begriffen - Deutschland kann noch aufholen. Deutschland darf sich nicht vorzeitig geschlagen geben - in Zusammenarbeit mit der EU ist allemal was zu machen. Ein paar Milliarden Euro sind nix, denn es geht um nicht weniger als die Zukunft. (alles imho)
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01.05.12 10:39:31
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02.05.12 16:40:36
Höhenflug der Piraten: Die guten Populisten
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,830552,00.h…

Die Piraten machen sich gut, sind erfolgreich. Allerdings haben die Piraten genug zu tun und können nicht alle Themen besetzen.

Andere Parteien müssen noch unbesetzte gute Inhalte in ihr Programm aufnehmen - wie das in einer Parteiendemokratie halt so ist.

Das können neue oder auch sich verbessernde bestehende Parteien sein. Notwendig ist ein vernünftiges Grundprogramm. Eine Partei darf Mißstände beheben wollen aber keinesfalls prinzipiell gegen Ausländer, Moslems und Juden sein - das hat sogar Geert Wilders geschnallt (siehe http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,830163,00.html). Es gibt viele schlaue Juden und Moslems - Deutschland muss Ausländer integrieren, nicht verprellen. Ein massives Ausweisungsprogramm ist nicht durchsetzbar, würde massive Unruhen auslösen und Deutschland im Ausland diskreditieren. Indirekt gibt es dagegen schon ein paar Tricks, um ungeliebte Gangster loszuwerden: Abschaffung von Bargeld, Prostitutionsverbot (ein guter Deutscher ehrt die Frauen, ist Beschützer und kein Ausnutzer von Prostituierten) und eine wirksame Verbrechensbekämpfung sollten den Gangstern Mores lehren: entweder sie werden hinreichend gut oder wandern freiwillig aus. Die Legalisierung von Drogen ist bei strenger Überwachung und kontrollierter Abgabe auch eine gute Idee aber hier reicht es, Kontrolle und Überwachung zu fordern und ansonsten den Verzicht auf Drogensucht zu propagieren (ein guter Deutscher trinkt vielleicht mal ein Bierchen aber ist nicht drogensüchtig).

Eine gute Partei braucht ein (ggf. neues) Leitthema, ein paar Klopfer, die für Aufmerksamkeit sorgen. Hier bietet sich Patriotismus an, der sich aber nicht gegen gegen Ausländer, gute Religionen oder die EU richten darf. Die EU ist kein geeignetes Feindbild, denn die EU ist nützlich und die Mehrheit (wenigstens der Mächtigen) ist für die EU. Wichtig: radikal für Deutschland aber nicht gegen etwas (außer das organisierte Verbrechen vielleicht). Wer für Deutschland ist, muss auch für eine Kooperation Deutschlands mit anderen Staaten sein. Denkt doch einfach mal daran, dass Deutschland die EU maßgeblich mitbestimmen kann und so großen Einfluß auf die Weltpolitik hat - warum sollte Deutschland da gegen die EU sein? Es gibt einen riesigen Produktivitätsüberschuß, auch in Griechenland - man muss nur mal koordiniert zusammenarbeiten und die Schulden sind Geschichte.

Eine Klassengesellschaft ist derzeit noch kein Thema, die würde nur die Pferde scheu machen aber ein bisher noch völlig brach liegendes Thema ist die Bewaffnung des Volkes: Waffen für gute Bürger (und zwar nur für gute Bürger) - nebenbei gesagt: das kann man auch als Schutz gegen ein Unrechtsregime verkaufen. Der Weg dorthin ist ein neuer Waffenschein (mit mehrere Klassen, von nicht tödlichen Waffen bis Kriegswaffen). Alle alten Waffenscheine und Waffenbesitzkarten werden ungültig. Es gibt eine befristete Amnestie für illegalen Waffenbesitz bei rechtzeitiger Abgabe der Waffen. Es soll Belohnungen für sachdienliche Hinweise auf illegale Waffenbesitzer geben und zwar mit einem Milliardenetat (ist dann auch ein Konjunkturprogramm). Sportwaffen i.a. KK oder Luftdruck und bei Lagerung im Vereinsheim aber gute Sportschützen können einen Waffenschein beantragen. Details siehe Thread: Waffen in Deutschland.

Das zweite Hauptthema, das zudem zum Patriotismus paßt, ist ein starker Staat. Staatsbank (statt Privatbanken). Staatliche Infrastruktur (statt profitgierige Private mit Beteiligung ausländischer Kapitalisten). Staatliche Arbeitsbeschaffungsprogramme (statt kapitalistische Ausbeutung). Selbstverständlich mit Privatbesitz, privaten Handwerkern und Unternehmen aber der Staat muss gestärkt werden, die Infrastruktur muss staatlich sein.

Der Clou des Ganzen: ich rechne mit einer großen Koalition (Thread: Was haltet ihr von einer großen Koalition (CDU/CSU + SPD)?) und dass diese die guten Ideen der prosperierenden Kleinparteien aufgreifen muss.


Ich wiederhole auch gerne noch mal, dass meine Ziele legal und demokratisch realisiert werden sollen, zum Wohl des deutschen Volkes und Staates - das ist keine leere Formel, das ist mein ehrlicher Wunsch (ich bin der festen Überzeugung, dass meine Ziele problemlos legal und demokratisch realisiert werden können). Ich bin für die repräsentative Demokratie, Volksabstimmungen in seltenen wichtigen Fällen, parlamentarische Mehrheitsentscheidungen und legale Parteien. Ich habe mich bereits mehrfach positiv zum Grundgesetz geäußert.

Die Löschung von Beitrag Nr.50 (43.106.836) habe ich akzeptiert, ein Wort war zu provokativ und ein anderes mit 3 Buchstaben macht derzeit u.U. einen schlechten Eindruck, kann für Mißverständnisse sorgen. Ich hatte dazu noch mehr geschrieben aber ich möchte jetzt hier nicht stressen. (alles imho)
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31.08.12 08:26:52
Thread: Femdkapital: Wesentliche Ursache der Schuldenkrise

Anstatt dass Unternehmen sparen und Gewinne investieren, schütten einige Unternehmen Dividenten aus und leihen sich Geld teuer von den Banken. Diese Strategie dient vielleicht auch noch der Steuervermeidung und Korruption/Sabotage sorgen für schädliche Investitionen aber das ist für Staat und Volk grob schädlich. Ein finsterer Moloch aus privaten Banken, Spekulanten und Versicherungen wird unnötigerweise am Leben erhalten.

Sinnvoll wären eine Staatsbank, staatlicher Versicherungsschutz und neue Steuergesetze ohne Steuervermeidungstricks, also einfache Steuern ohne Abschreibungen und superstrenge Dividentenregelungen (nur ein völlig schulden- und problemfreies Unternehmen darf Dividenten ausschütten, Dividenten müssen vom Staat genehmigt werden). Details sind noch zu klären aber prinzipiell sollte das möglich sein. (siehe auch Thread: Vorschlag für eine Steuerreform)

Der Staat sollte mit Steuern und einer Staatsbank Großprojekte finanzieren, z.B. Öko-Kraftwerke und Stromleitungen, die dann auch dem Staat (bzw. einer staatlichen Betreibergesellschaft) gehören. Der Staat kann gute Privatunternehmen beauftragen und bezahlen. Ein staatliches Unternehmen kann wie eine private AG organisiert sein, bloß dass es dem Staat gehört und nicht an der Börse notiert ist, dass alle Gewinne direkt dem Staat und die Leistungen dem Volk zugute kommen.

Der Kapitalismus ist ein Fehler - man sollte endlich mal die soziale Marktwirtschaft ernst nehmen. Sozial heißt auch staatlich, jedenfalls nicht privatkapitalistische Ausbeutung. Eine Marktwirtschaft bleibt es, weil es immer noch Privatbesitz, Privatunternehmen, Geld und Handel gibt. Derzeit haben wir zu viel Kapitalismus und zu wenig Staat. Eine staatliche Infrastruktur und Grundversorgung ist ganz einfach sinnvoll, denn warum sollte man unnötigerweise Geld an Kapitalisten abzweigen?

Stellt euch mal vor, wie ein effizienteres Deutschland ohne die Privatbanken und Lobbyistenzecken durchstarten kann, was alles möglich ist, wenn die begabten Banker/Versicherungsangestellten was konstruktives in der Wirtschaft leisten. (alles imho)
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02.09.12 08:39:52
Ein ganz einfache Maßnahme zur Verbesserung von Deutschland kann ein pauschaler (pro Kopf) Festbetrag für Sozialhilfe sein.

Wie das? Nun, derzeit werden u.a. anfallende Kosten erstattet und da macht es keinen Sinn für die Empfänger zu sparen, im Gegenteil. Ganz anderes, wenn jeder einen Festbetrag erhält, mit dem er auskommen muss: plötzlich lohnt es sich außerordentlich, sich eine billigere Wohnung zu suchen, wie verrückt Heizkosten zu sparen, vielleicht sogar in einer WG zu leben, denn der Lohn ist bares Geld (weil mehr vom Festbetrag übrig bleibt). Der Clou ist, dass die Sozialhilfeempfänger sich einen Spielraum ersparen können, z.B. für Hobbys, usw.

Das gesparte Geld wird ausgegeben und dient somit der Konjunkturförderung. Gleichzeitig werden Ressourcen gespart (Energie, Wohnraum). Der Staat kann nur so viel Sozialhilfe zahlen, wie er sich (nach Abzug für Staat, Infrastruktur, Entwicklung, Forschung, ...) leisten kann und der Clou an einem pauschalen Pro-Kopf-Festbetrag ist, dass er zur Not leicht gekürzt werden kann. Selbstverständlich ist auf eine ausreichende und menschenwürdige Versorgung zu achten aber da ist noch viel Spielraum.

Potentiell schädliche Seiteneffekte (z.B. Drogensucht, Spielsucht) sind zu bekämpfen. Hilfreich ist die allgemeine Abschaffung von Bargeld (nur noch Staatsbank und elektronisches Geld) und ein Verbot von kommerzielen privaten Gewinnspielen (z.B. Sportwetten). Staatliches Lotto nur mit Lottocard und Limit. Wer Geld vom Staat kriegt, muss sich auch eine Kontrolle gefallen lassen, z.B. dahingehend, dass Kindergeld auch den Kindern zugute kommt und nicht verhurt oder versoffen wird.

Die Hoffnung ist, dass viele durch eine durchaus nennenswerte Sparmöglichkeit (über Tausend Euro im Jahr) lieber für etwas besonderes sparen, als hirnlos dahinzugammeln. Für den Staat ist das viel einfacher als der derzeitige Papierkrieg und Paragraphenhorror. Wer mit dem Festbetrag nicht klarkommt, der kriegt kostenlose Beratung und wenn das nicht reicht, muss es staatliche Wohnheime geben, wo der Staat für alles sorgt aber wo es nur ein kleines Taschengeld gibt. (alles imho)
1 Antwort
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07.09.12 16:18:59
... Weltweite Werbeumsätze 2010: ca. 443 Milliarden US Dollar ...
... Im Jahre 2007 beliefen sich die Ausgaben für Werbung in Deutschland auf 30,78 Mrd. Euro ...
... Der Werbe-Zentralverband ZAW schätzt, dass etwa 500.000 Menschen in Deutschland in der Werbebranche (einschließlich Callcenter) tätig sind, sehr viele als freie Mitarbeiter auf selbstständiger Basis. ... http://de.wikipedia.org/wiki/Werbung

Voll krass. Werbung kostet Milliarden, schafft nix aber verursacht beträchtlichen zusätzlichen/unnötigen Konsum und Ressourcenverbrauch. Werbung nervt, kostet Geld, bindet Arbeitskraft, frißt Energie und Bandbreite, begünstigt Korruption. Werbefinanzierter Content ist nicht kostenlos, der wird letztendlich von Arbeitern und Kunden bezahlt und ist somit ineffizient, weil nämlich das Werbemonster am Leben erhalten werden muss.

Werbung generell zu verbieten ist eventuell problematisch aber wie wäre es mit einer extrahohen Steuer auf Werbung (damit kann der Staat dann z.B. werbefreie Verlage fördern)? Kommerzielle Werbung muss massiv eingeschränkt werden und zwar zum Nutzen von Volk und Volkswirtschaft. Wünschenswert sind Produktfinder, Vergleiche, Tests und sachliche Informationen aber nicht überall dazwischen gemurkste Werbung.

Man stelle sich nur mal vor, die ganzen Werbefuzzies, Versicherungsheinis und Bankster würden was ordentliches in der Wirtschaft schaffen. Übrigens wäre Sozialhilfe billiger, als hochbezahlte Menschen Unrat produzieren zu lassen, der Deutschland Ressourcen (Zeit, Energie, Geld, ...) kostet. Zu viele Arbeitslose sind natürlich nicht so toll, also braucht es staatliche Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen.

Eine nützliches Projekt, das langlebige Werte schafft und quasi alle Industriezweige fordert ist ... Trommelwirbel ... der Bunkerbau. Es kann militärische Hightech Kommandobunker, Führerbunker für die Regierung, Versorgungsbunker, unterirdische Fabriken, Flugabwehrbunker, Volksbunker und private Luxusbunker, usw. geben. So ein Bunkerplatz ist eine astreine Investition, der hält länger als ein Haus. Das beste: deutsche Bunkertechnik kann ein weltweiter Exportschlager werden. Deutschland ist bunkermäßig eklatant unterversorgt. Bunker sind nicht nur im Kriegsfall, sondern auch bei Naturkatastrophen nützlich, man denke z.B. an Asteroideneinschläge, Supervulkanausbrüche. Was tun, wenn die Immobilienblase platzt? Bunker bauen. (alles imho)
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16.09.12 11:32:26
Datenpriorisierung ist wünschenswert aber nur zum Wohle von Volk und Staat.
http://www.heise.de/newsticker/foren/S-Datenpriorisierung-is…
http://www.heise.de/newsticker/foren/S-leistungsfaehiges-Net…
http://www.heise.de/newsticker/foren/S-kommt-darauf-an/forum…

Deutschland braucht die Volksbox
http://www.heise.de/newsticker/foren/S-Deutschland-braucht-d…

Netzausbau alleine reicht nicht - weitere naheliegende Maßnahmen sind ...
http://www.heise.de/newsticker/foren/S-Netzausbau-alleine-re…

Schlauere Argumentationslinie
http://www.heise.de/newsticker/foren/S-Schlauere-Argumentati…
http://www.heise.de/newsticker/foren/S-Ein-moderner-Staat-is…

Ein Grundrecht auf Netzzugang finde ich prinzipiell gut aber ...
http://www.heise.de/newsticker/foren/S-Finde-ich-prinzipiell…
http://www.heise.de/newsticker/foren/S-Das-mit-der-Netzneutr…

Das Ziel muss eine offizielle, sichere und vor allem kontrollierte staatliche Überwachung sein.
http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1144490-3831-3840…
http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1144490-3831-3840…

Kontrollbehörde als 4. Macht im Staate
http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1163459-171-180/r…
http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1163459-171-180/r…

Das (DPI, Datenscans) wird wohl unvermeidlich kommen.
http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1157441-311-320/h…

Meine 7 Thesen für ein besseres Internet
http://www.heise.de/newsticker/foren/S-Meine-7-Thesen-fuer-e…

These: DRM und geldgierige Vertriebsgesellschaften schädigen die Volkswirtschaft
http://www.heise.de/tp/foren/S-These-DRM-und-geldgierige-Ver…

Crowdfunding muss professioneller werden
http://www.heise.de/tp/foren/S-Crowdfunding-muss-professione…
http://www.heise.de/tp/foren/S-Transparenz-und-Kontrollen-ge…
http://www.heise.de/tp/foren/S-Crowdfunding-und-Crowdinvesti…

idealer Sozialismus
http://www.heise.de/tp/foren/S-idealer-Sozialismus/forum-231…
http://www.heise.de/tp/foren/S-Es-gibt-erhebliches-Verbesser…
http://www.heise.de/tp/foren/S-Grundlegende-Verbesserungen-s…

=> ideal sozialistisch statt korrupt kapitalistisch. Der Staat ist gut und zu bevorzugen (anstatt Volkseigentum zu privatisieren). Staatliche Infrastruktur und Grundversorgung + Grund und Boden gehören dem Staat aber es gibt auch weiterhin Privatbesitz, Privatunternehmen, (elektronisches) Geld, Handel und soziale Marktwirtschaft.

Aspekte einer modernen sozialistischen Netzpolitik - Deutschland muss effizienter werden

1. Ein staatlicher Provider, die Deutsche Telekom. Das ist effizienter als viele private Provider, die vielleicht auch noch dem Ausland gehören und Geld aus Deutschland absaugen. Ein staatlicher Provider kann eine günstige Grundversorgung (z.B. Telefon, Mobilfunk, eMail, Basisvolumen 10 GB (Festnetz) für monatlich 10 Euro bereitstellen, weil er keine Konkurrenz hat und somit alle an ihn zahlen). Bei der staatlichen Telekom gehen alle Gewinne an den Staat und in Zukunft kann die Grundversorgung sogar kostenlos (und somit das BGE für den Staat günstiger) sein. Ein staatlicher Provider kann für prima Datenschutz und Informationssicherheit sorgen und einheitliche Vorratsdatenspeicherung/Rasterfahndung sind einfacher (siehe auch http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1174768-11-20/bei…).

2. Notwendig sind Datenpriorisierung und Tarife nach Priorität/Datenvolumen (was über die günstige Grundversorgung hinausgeht). Der derzeitige Irrsinn ist doch, dass über Mobilfunk massiv ziemlich unnütze Daten viel zu billig übertragen werden können. Eine Preispolitik mit hohen festen Monatsraten (auch bei wenig Datenaufkommen) ist schädlich. Besser ist eine geringe Grundgebühr, die nur eine Basisnutzung beinhaltet und möglichst aufwandsbezogene Zusatzkosten für Mehrnutzung - das regt nämlich zu sparsamen und verantwortungsbewussten Umgang an und ist volkswirtschaftlich nützlich und gesellschaftlich wünschenswert.

Es gibt (u.a.) folgende Arten von Priorisierung:
- Senderprinzip: wichtige Daten werden unabhängig vom Empfänger bevorzugt (z.B. staatliche Webseiten)
- Empfängerprinzip: wichtige Personen (z.B. Abgeordnete) erhalten alle Daten bevorzugt

Voraussetzung ist (u.a.), dass
- jedem Datenpaket eine Priorität zugeordnet werden kann.
- auf möglichst niedriger Ebene Prioritäten vererbt werden können (Antwort übernimmt Anfragepriorität).
- es aus Sicherheitsgründen mehrere Prioritätenklassen gibt, z.B. Staatssicherheit, Staatsdienstleistungen, Privat.
- es Kontrollen gegen Mißbrauch und Maßnahmen gegen hochpriore DoS-Angriffe gibt.

3. Deutschland braucht eine Volksbox: ein staatliches kostenloses Terminal (ein vollwertiger kleiner Computer mit eigenem graphischen OS, Router und WLAN aber ohne Festplatte) für Telefon, Videotelefonie, eMail und Internet. Die Volksbox bleibt in Staatsbesitz und darf nicht manipuliert werden aber es können weitere Geräte (eigener Computer, USB, Massenspeicher, Bildschirm, Tastatur, Maus, ...) angeschlossen werden, die Zugriff auf Internet und private Daten in der Volksbox haben. Die Volksbox paßt prima zu De-Mail (http://de.wikipedia.org/wiki/De-Mail) und der Staat kann den Bürgern einen kostenlosen Infoservice (z.B. wichtige Nachrichten, Gesetzesänderungen, Informationen für Schwangere, ...) bieten. Selbstverständlich ist eine sichere Authentifizierung und Verschlüsselung möglich. Mit der Volksbox können Behördenabläufe einfacher, sicherer und schneller gehen. Wenn der Staat jeden Bürger schnell, sicher und dokumentenecht elektronisch erreichen kann, dann sollte das ein großer Gewinn sein und auch viel Verwaltung und Geld sparen können. Das kann auch die Wirtschaft ankurbeln, denn die Volksbox ermöglicht ein unkompliziertes und sicheres Online-Bezahlsystem.

Die Internetbox kann alles wichtige (eMail, Websurfen, Videotelefonie, Officeprogramme, einfache Bildbearbeitung, einfache Spiele, ...) aber aus Sicherheitsgründen sind nur verifizierte Programme aus dem günstigen staatlichen Appstore installierbar. Das Internetterminal muss natürlich eine Firewall haben - letztere defaultmäßig sicher (alle unnötigen Ports und Dienste blockiert) und einfach bedienbar aber auch so, dass aber leicht individuell benötigte Ports freigeschaltet werden können (ggf. nur zur Weiterleitung auf andere Computer, z.B. für Onlinegaming oder Druckerdienste). Selbstverständlich alles erstklassig prüfsummengesichert und ggf. wichtige Dateien verschlüsselt.

Wichtig ist auch ein einfaches Backupsystem auf einen externen Datenträger (z.B. USB-Stick) und am besten (auf Wunsch) auch auf einen staatlichen Server, so dass man eine defekte Box einfach gegen eine neue austauschen kann und danach sofort alles wieder wie vorher funktioniert und auch die wichtigsten Daten wieder da sind (z.B. wird eine bestimmte Partition automatisch auf dem staatlichen Server gesichert). Der Nutzer kann dann frei entscheiden, was er in die sichere Partition legen will und was auf eine andere ungesicherte Partition oder auf einen externen USB-Stick. Wichtige Konfigfiles sind leicht sicherbar und werden nicht heimlich irgendwo mitten im OS versteckt.

Mit der Volksbox kann man auch einen riesigen staatlichen dezentralen Backup-Speicher aufbauen (Daten nur sichern aber i.R. nicht abfragen). Dazu müsste jedes Internetterminal auch einen hinreichend großen Massenspeicher haben. Flash-Speicher wird heutzutage immer billiger und z.B. kann die Volksbox insgesamt 32 GB Flash haben (4 GB für OS, 4 GB für wichtige Dienste und Daten, 8 GB Userspeicher, 16 GB geschützter Backupspeicher - man bedenke, dass in Zukunft auch 64 GB drin sein können und man sowieso externe Speicher anschließen kann); bei z.B. 16 GB x 40 Millionen Internetterminals ergäbe immerhin einen 640 Millionen Gigabytes (640 Petabytes) großen Backupspeicher, wobei die Daten mehrfach (auch örtlich) redundant zu verteilen sind. Selbstverständlich sollen die Daten verschlüsselt werden. Wenn das Internetterminal in Staatsbesitz bleibt und nicht manipuliert werden darf, dann ist das eigentlich eine recht saubere Sache. Man müsste die Daten nicht ständig überprüfen, weil jedes Internetterminal seine Daten zyklisch anhand Prüfsummen prüfen kann und defekte Internetterminals dem Staat gemeldet und kostenlos ausgetauscht werden. Das Internetterminal könnte als energiesparend ausgelegte Bürger-Mailbox auch ständig online sein. Das größte Risiko wäre nicht ein neugieriger Bürger, sondern die feindliche koordinierte Löschung oder Abfrage aller Daten. Hierzu sollte man sich eine sichere Softwarlösung überlegen, etwa dergestalt, dass ein Datenlöschbefehl erst mit hinreichend großer Verzögerung wirksam wird, so dass noch Zeit für Gegenmaßnahmen bleibt. Der Internetzugriff auf die Backupdaten sollte auf auf einige feste IP-Adressen beschränkt werden und zwingend ein bestimmtes Muster enthalten müssen, so dass man leicht an allen Routern nach illegalen Zugriffen Ausschau halten kann (indem man auf das Muster scannt).

Die Volksbox muss zuverlässige, sichere und stromsparende Top-Technik mit einem schlanken Betriebssystem sein. Damit die Internetbox auch wirklich sicher ist, darf nur besonderes sichere und verifizierte Hardware verwendet werden, z.B. CPU von ARM oder PPC aber nix von Intel. Gleiches gilt für die Software, die schlank und robust sein muss, also nicht von z.B. Microsoft sein darf.

4. Deutschland (Europa) braucht eine eigene ITK (http://de.wikipedia.org/wiki/Informations-_und_Kommunikation…), Hardware und Software, ein eigenes supergutes (supersicheres) Betriebssystem. Oder findet irgendwer den Gedanken angenehm, dass MS in der Regierung, im Staat und bei der Bundeswehr genutzt wird?

Deutschland muss das Rad ja nicht neu erfinden und kann auf Linux und AmigaOS aufsetzen. Ich halte AmigaOS für eine sehr gute Basis aber das können gute Experten ja noch erörtern. Aus AmigaOS läßt sich mit ein paar Hundert Millionen was konkurrenzfähiges machen und mit dem ganzen Open Source Kram gibt es genug Apps (last but not least existiert MS noch ein Weilchen weiter, gibt ja Bootmanager). Die Frage ist nicht, ob Deutschland das machen sollte, die Frage ist, warum Deutschland es nicht schon längst getan hat.

Deutschland (Europa) soll sich AmigaOS (http://de.wikipedia.org/wiki/AmigaOS) sichern (siehe auch http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1163459-91-100/re…) und weiterentwickeln. Das Ziel ist ein supergutes europäisches Betriebssystem und Computer aus 100% europäischer Fertigung. Das darf Milliarden Euro kosten (wenn notwendig auch jährlich - letztendlich spart ein eigenes supergutes OS + Chipfertigung unzählige Milliarden Euro und wirft Gewinn ab). Die Voraussetzungen sind prima, das kann locker in diesem Jahrzehnt was werden. Für die ersten Computer kann man existierende PowerPC-CPUs kaufen und diese auch in Lizenz in der EU fertigen. AmigaOS soll selbstverständlich auch auf ARM (http://de.wikipedia.org/wiki/ARM-Architektur) laufen.

Zwar kann man sich noch darüber streiten, ob AmigaOS eine gute Basis für ein EU-eigenes OS ist (das können ja Fachleute ermitteln) aber daran, dass die EU ein eigenes supergutes OS und eine 100%-tige ITK-Selbstversorgung anstreben muss, kann überhaupt kein Zweifel bestehen. Man muss sich nur mal überlegen, was ein eigenes sicheres OS für Hunderte Millionen Europäer alles an Geld einsparen kann. MS, Apple und gängige Linux-Distributionen sind alles andere als optimal - wenn die EU etwas besseres entwickelt, dann winken Milliardengewinne auf dem Weltmarkt. Ist klar, dass das OS und die Chipfertigung 100% in Staatsbesitz sein müssen (Schutz vor Übernahme, Spionage, Sabotage, ...).

5. Wie wird das alles bezahlt? Ganz einfach: mit einem effizienteren Deutschland. Es gibt dank moderner Technik, Arbeitsteilung und vieler gebildeter Arbeiter einen riesigen Produktivitätsüberschuß (Deflation ist ein Geschenk) ... aber leider gibt es derzeit noch sehr viele Mißstände in Deutschland, welche Unsummen kosten. Mißstände, welche Mißstände? Nun, als da wären das organisierte Verbrechen, Privatbanken (Staatsbank wäre effizienter und lohnenswerter für Volk und Staat), private Versicherungen, Korruption, Werbung (siehe letzten Beitrag http://www.wallstreet-online.de/community/posting-drucken.ph…), Prostitution (begünstigt die OK, Korruption und verursacht Milliardenschäden - man überlege nur mal, all das Nuttengeld würde investiert, die Wirtschaft ankurbeln und die Beschäftigten würden was nützliches tun), usw. (siehe auch Thread: Rettet Deutschland! Rettet die Welt! und Thread: Die finsteren Hintergründe des Kapitalismus ???).

Die Netzpolitik ist ineffizient - wegen der kommerziellen Werbung, wegen der schädlichen Preispolitik (Flatrates) ... aber auch, weil Daten und Information, welche die Mehrheit interessieren, nicht effizient verteilt werden. Was kann man (zusätzlich zum obigen zweiten Punkt) besser machen? Man kann wichtige Informationen für die Allgemeinheit per Broadcast verteilen. Hä? Na, ganz einfach: die praktisch erreichte Datenübertragungsrate pro Kanal liegt bei DVB-T zwischen ca. 12 Mbit/s und 20 Mbit/s (http://de.wikipedia.org/wiki/DVB-T). Um sicher zu gehen, rechne ich mal mit ca. 1 MB/s (das ist wenig, wenn man bedenkt, dass auch mehrere Kanäle gebündelt werden können aber andererseits darf es bei der Datenübertragung auch kaum Fehler geben). 1 MB/s sind ca. 85 GB pro Tag, ca. 600 GB pro Woche oder ca. 2,5 TB pro Monat.

Diese 2,5 TB/Monat entsprechen über 500 (single layer) DVDs und ohne Zusatzaufwand (außer für die Bereitstellung der bereits vorhandenen Empfangstechnik und ein bisschen SW) für jeden einzelnen der ca. 40 Millionen Haushalte nutzbar. Man stelle sich mal vor, diese (theoretischen) 2 Milliarden DVDs müssten jeden Monat (zusätzlich zum sonstigen Datenverkehr) über das deutsche Internet übertragen werden - das ist 1. derzeit nicht machbar und wäre 2. sehr teuer. Es ist aber problemlos möglich, diese Datenmenge mit 2 DVB-T-Kanälen zu übertragen (zwei Kanäle von wegen der Redundanz, denn Datenpakete können ja nicht wie bei der Internetdirektverbindung individuell wiederholt werden) ... und zwar sehr kostengünstig.

Man kann also alle wichtigen Nachrichten, Softwareupdates, Dokus, Lehrfilme, den Kinofilm der Woche, die neusten Musikvideos, die beliebtesten YouTube-Filmchen, Klingeltöne und noch viel mehr supergünstig per DVB-T verteilen, anstatt damit das Internet massiv und extrateuer zu belasten. Der Nutzer kann in einem Menü auswählen was ihn interessiert und dann hat er es bei nächster Gelegenheit kostenlos (bzw. anfangs mit einer kleinen Grundgebühr) und ohne nervige DRM-Verschlüsselung auf Festplatte im eigenen Computer. Effizienz macht sich bezahlt. Mit dem gesparten Geld können Urheber entlohnt werden und auch das ist mit einer staatlichen Verwerterfirma günstiger.

Das entlastete und optimierte Internet bietet dadurch eine schnellere Datenübertragen und zwar für jeden. Hochwertige Videokonferenzen können Flüge einsparen, Bildtelefonie ist realisierbar. Noch was: in Zukunft gibt es immer mehr Daten (Wirtschaft, Wissneschaft, Staat, Militär, ...) und dafür muss das Netz von Unrat freigeschaufelt werden. Man denke an intelligente Stromnetze, Cloudcomputing, Supercomputer, zig Petabytes Backupdaten und vielleicht sogar an künstliche Intelligenzen - die Anforderungen an das Netz steigen, Netzausbau alleine reicht nicht. Ein effizienteres Netz und ein effizienteres Deutschland sind vorteilhaft ... und zwar unter dem sozialen, wirtschaftlichen und Sicherheits-Aspekt.

So ungefähr jedenfalls. Verbesserungen sind erwünscht und Details müssen sich gute Experten halt noch überlegen. (alles imho)
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18.09.12 09:32:47
#55 (43.609.761) > Man kann wichtige Informationen für die Allgemeinheit per Broadcast verteilen.

Das Problem beim Datenbroadcast ist, dass fehlende oder fehlerhafte Datenpakete nicht wie bei der Internetdirektverbindung individuell wiederholt werden können. Lösungsansätze:

- Hinreichend hohe Übertragungsqualität.

- Zyklisches Senden besonders wichtiger Daten.

- Hohe Übertragungssicherheit und Redundanz durch Codes zur Fehlererkennung-/behebung.

- Feedback und Datenwiederholung. Ausgewählte und gleichmäßig über das ganze Land verteilte Empfänger (jeder Bürger mit Empfangssystem und permanenter Internetverbindung ist dazu geeignet) melden Übertragungsstörungen zurück. Bei einer größeren Übertragungsstörung (z.B. durch ein Gewitter) werden die von einigen gemeldeten fehlerhafte Daten für alle korrekt wiederholt.

- Wenn einigen nach all dem doch noch ein paar Daten fehlen sollten, so können sie sich die fehlenden Informationen aus dem Internet nachladen.

In jedem Fall wäre der groß angelegte Vertrieb von individuell übertragenen Filmen genau das Falsche, weil dadurch das Internet zugemüllt werden würde und weil die Internetübertragung von längeren hochauflösenden Filmen sich gar nicht lohnt - insbesondere auch wegen der bodenlosen Frechheit, dass man (aufgrund der DRM-Kacke) für jedes Anschauen den Film immer wieder neu herunterladen müsste. Ineffizienter geht's nicht.

Was ist eigentlich mit dem riesigen Aufwand für einen gedruckten Spiegel oder eine gedruckte c't? Wie viel würde das bei einem supereffizienten Broadcast für jeden kosten (bei gleichem Gewinn für die Verlage)? Gerade solche kontinuierlichen und immer wieder neuen Magazine sind perfekt für den DRM-freien Broadcast an alle (bei anerkannt wertvollem und gesellschaftsförderlichen Material ist das in Zukunft steuerfinanziert kostenlos). Macht euch mal klar, wie viel Geld derzeit für GEZ, GEMA, Werbung und Papiervertrieb draufgehen ... und was man damit tun könnte, wenn man es zum Wohle der Urheber und des Volkes effizient einsetzen würde.

Den Datenbroadcast kann man übrigens auch im ersten Ansatz privat-kommerziell realisieren, indem die Daten gegen Gebühr abonniert werden müssen. Das System ist eigentlich ganz einfach und sollte auch lohnenswert sein können. Die Daten sollten allerdings möglichst frei von DRM und Werbung sein (ein bisschen Datenweitergabe muss halt einkalkuliert werden, die illegale Massenverbreitung kann verhindert werden), denn z.B. ich wäre nicht bereit, für den Ärger mit DRM und Werbung auch noch Geld zu zahlen. So richtig wirkungsvoll ist das Verfahren aber erst bei einer bundesweiten Etablierung für alle (geht natürlich nicht nur mit DVB-T sondern auch über Kabel und Satellit).

Noch eine Idee: öffentliche Infoboxen, wo man mit einem einfachen Auswahlmenü (muss ja schnell gehen) sich Daten auf einen USB-Stick laden kann. So richtig schön wird das erst in Zukunft (staatlich + kostenlos) aber übergangsweise sollte sich das auch kommerziell lohnen (man denke an einen 24h Videoservice). So eine Datenbox sollte sich in Bahnhöfen und Flughäfen doch nun wirklich lohnen können. Man denke auch an haufenweise billiges oder gar freies Material, was für einen Reisenden eigentlich mal ganz interessant sein könnte. Werbung und DRM nerven aber andererseits können die in der ersten Phase auch helfen, so ein System zu etablieren - später kann man es ja immer noch verbessern. Z.B. kann das ganze mit nicht-nerviger Werbung finanziert werden: jeder kriegt zwar zwangsweise ein paar Werbespots draufgeladen aber unabhängig und so, dass man es ungesehen löschen kann (wenn die Werbung lustig und gut genug ist, wird sie trotzdem angesehen). Noch besser: so gute Werbung, dass viele sie freiwillig haben wollen, z.B. eine schicke umfassende Produktinfo von einem Autohersteller. (alles imho)
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20.09.12 08:51:07
Gericht verurteilt Maler der Augsburgblumen
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/maler-der-augsburgblum…

Die Augsburgblumen sind eigentlich ganz hübsch, siehe auch http://forum.spiegel.de/f22/bewaehrungs-und-geldstrafe-geric….

Deutschland braucht einen höchstinstanzlichen Begnadigungsausschuß, der Strafen (ohne Einschränkung) abmildern kann. Auslöser können Politiker, Blogger/Kommentatoren, Petitionen, Gnadengesuche Verurteilter oder die allgemeine Volksmeinung sein. Richter sind an das Gesetz gebunden, können nicht einfach so einen Schuldigen freisprechen, auch wenn eine formal korrekte Strafe im Einzelfall nicht wünschenswert ist.

Die Idee ist, dass der Begnadigungsausschuß übergesetzliche Strafminderung legalisieren kann aber sich dabei insbesondere an der Volksmeinung orientieren sollte - prima Sache und voll korrekt, denn alle Staatsgewalt geht vom Volk aus (siehe http://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_20.html). Alle Entscheidungen des Begnadigungsausschusses sollen (z.B. gesammelt monatlich) vom Bundespräsidenten genehmigt werden müssen, der somit in jedem Einzelfall ein Veto- und Mitspracherecht hat - das paßt auch sehr schön, weil der Bundespräsident gewählt ist.

In einer besseren Zukunft läuft das sicher prima aber wenn es kurzfristig zu viele Anträge auf Begnadigung gibt, muss man sich ein Verfahren zur Antragsbewältigung überlegen. Eine mögliche Maßnahme kann die Forderung sein, dass alle Antragsteller mit Namen, Adresse und allen Falldetails veröffentlicht werden müssen. Transparenz ist wichtig, denn in einem Unrechtsregime könnte ein Begnadigungsausschuß korrupt sein und dem Bösen dienen. (alles imho)
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21.09.12 22:56:54
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.609.761 von HeWhoEnjoysGravity am 16.09.12 11:32:26bin ueber dem 'Surfen' ausgehend von der Neudeutschland-Thematik von Peter Fitzek auf ihre Seiten gelangt, komme selber aus dem Bereich Datenerfassung und Weiterverarbeitung im Rahmen marktwirtschaftlicher Projekte und hatte dort - in den Anfangsneunziger Jahren - den Eindruck, dass leider zu sehr im Sinn der jeweiligen Auftraggeber als den Geldgebern gehandelt wird, anstatt weitgehend objektiv gewonnene Resultate gelten lassen zu können: die Resultate wurden quasi als politisches Instrument umgenutzt.
Hinter dem, was sie vertreten, steht ein fester Glaube, dass von seiten staatlicher Behörden wirklich der 'common sense' im positiven Sinn vertreten werden kann - was bis jetzt aber anscheinend noch nie wirklich, bestenfalls ansatzweise, im Aufbruch, der Fall war (es ja so sein sollte, aber leider alle möglichen sogenannten 'höhereren' Zwänge vorgeschoben werden) - insbesondere die starke Rueckbindung ans Kapital und frueher ans Militär tragend gewesen sind (noch weiter zurueckliegend war es die Kirche).
Mir erscheint noch längst nicht klar, wie sie die Verschränktheit institutioneller Funktionen mit dem Finanzwesen positiv auflösen zu können meinen. Denn darin liegt doch der Punkt, den sie als 'böse' charakterisieren.
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21.09.12 23:17:16
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.560.268 von HeWhoEnjoysGravity am 02.09.12 08:39:52das Problem, das sich fuer diesen Vorschlag stellt, sind doch die regionalen Kostenunterschiede: jemand, der in der Stadt lebt, hat einfach höhere Miet- und sonstige Unkosten als auf dem Land - und auch sonst gibt es Unterschiede, die sich in der Lebenshaltung niederschlagen - wenn z.B. Familie vorliegt. Was sie fordern, wuerde einen Grad an Mobilitätsbereitschaft notwendig sein lassen, der durch einen Sozialbeitrag bestimmt unmöglich abgedeckt werden kann.
Wenn natuerlich andere Voraussetzungen längst erfuellt wären - wie z.B. Telearbeit auf ganz breiter Front, sähe das anders aus - aber offensichtlich wird sich dagegen institutionell und korporationell nach wie vor (und anscheinend grundsätzlich) erheblich gesträubt. Und: Wir leben in einer Auto-Gesellschaft - wo der Lebenswert erst einmal von daher - eben der Benzinkutsche als fahrbarer Multimedia- Unterhaltungszelle - wahrgenommen wird.
In regionalen Bereichen, einzelnen Städten oder Gemeinden, liesse ich ihre Forderung sicher verwirklichen - aber nicht global fuer die gesamte BRD.
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22.09.12 09:14:08
#56 (43.615.368) > Das Problem beim Datenbroadcast ist

Noch ein kleines Problem ist, dass Empfänger mit Massenspeicher dauernd online sein müssen, was nicht ganz billig ist aber das muss man halt mal durchrechnen - man bedenke auch die Einsparungen beim Internet (weniger Datenverkehr) und dass ein Empfänger mit ausreichendem Speicher bezahlbar und ziemlich sparsam sein kann. Wenn man den Datenbroadcastempfang mit der Volksbox kombiniert, dann spart das auch wieder was und gehört einfach zum unverzichtbaren Grundbedarf. (imho)


#58 (43.633.410) > Mir erscheint noch längst nicht klar, wie sie die Verschränktheit institutioneller Funktionen mit dem Finanzwesen positiv auflösen zu können meinen.

Staatsbank, Abschaffung von Privatbanken und Bargeld (stattdessen elektronisches Geld), eine Kontrollbehörde als 4. Macht im Staate (siehe http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1163459-171-180/r…) und insbesondere eine wirksame Verbrechensbekämpfung sollten eine ganze Menge verbessern können.

Das Problem ist der liberale Kapitalismus, der Profitgier, Lobbyismus und indirekt Korruption geradezu salonfähig gemacht hat und eine wirksame Verbrechensbekämpfung und bessere Gesetze (z.B. bei der Steuer) zum Wohle von Volk und Staat verhindert. Kann es etwas bescheuerteres als die Privatisierung von Volkseigentum und Versorger geben? Der Staat ist die Rettung, nicht das Problem. Ein Staatsbetrieb kann genau wie eine AG organisiert sein, bloß dass er nicht an der Börse notiert ist, nicht über Dividenten ausblutet, nicht auf Privatbanken/Investoren angewiesen ist und korrupte Investitionen/Firmenkäufe unwahrscheinlicher werden. Ein Staatsbetrieb ist dem Allgemeinwohl verpflichtet, während die Privaten systemimmanent selbstsüchtige Ausbeutung betreiben. Der Wohlstand ist eine Folge des Fortschritts, eines modernen Staates und der Arbeitsteilung ... nicht des Kapitalismus.

Okay, die DDR war nicht so der Outperformer aber deren Fehler sollen ja nicht wiederholt werden und z.B. gibt es im idealen Sozialismus immer noch Privatbesitz und Privatunternehmen. Des Weiteren ist sind die kapitalistische USA auch kein Vorbild, siehe z.B.

- US-Rentensystem wankt: Finanzloch von unfassbaren $4,6 Billionen! http://www.wirtschaftsfacts.de/?p=21976
- Auslandsverschuldung der USA steigt auf $ 5,26 Billionen http://www.goldreporter.de/auslandsverschuldung-der-usa-stei…
- US-Budget: Die USA stehen an der Klippe http://www.manager-magazin.de/politik/weltwirtschaft/0,2828,…
- USA schlechter als Griechenland http://www.heise.de/tp/artikel/37/37438/1.html
- US-Staatsschulden steigen um 10 Millionen Dollar pro Minute http://www.goldreporter.de/us-staatsschulden-steigen-um-10-m…
- US-Staatsschulden steigen auf 16 Billionen Dollar http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/staatsverschuldung…
- Internationaler Vergleich: Amerika verliert Wettbewerbsfähigkeit http://www.spiegel.de/wirtschaft/studie-des-weltwirtschaftsf…

Deutschland soll doch bloß schrittweise Mißstände beheben und Verbesserungen vornehmen. (alles imho)


#59 (43.633.464) > das Problem, das sich fuer diesen Vorschlag stellt, sind doch die regionalen Kostenunterschiede: jemand, der in der Stadt lebt, hat einfach höhere Miet- und sonstige Unkosten als auf dem Land - und auch sonst gibt es Unterschiede, die sich in der Lebenshaltung niederschlagen - wenn z.B. Familie vorliegt. Was sie fordern, wuerde einen Grad an Mobilitätsbereitschaft notwendig sein lassen, der durch einen Sozialbeitrag bestimmt unmöglich abgedeckt werden kann.

Derzeit reicht die Sozialhilfe für ein Leben in der Stadt. Gerade Wohnblöcke sind doch effizienter/billiger. In der Stadt ist alles zentraler und somit entfallen Reisekosten, man braucht kein Auto. In Zukunft werden über 95% in Städten leben, weil die Städte wohnlicher werden und es viel effizienter ist, wenn es z.B. nur ein paar Hundert Großstädte in Deutschland gibt.

Der Einheitsbetrag bei der Sozialhilfe und in Zukunft ein BGE können für eine Angleichung der Lebensbedingungen in Deutschland führen. Derzeit werden mit der individuellen Wohnhilfe doch nur die privaten Miethaie beglückt und teuere Städte versteckt subventioniert. Wenn mehr Menschen aufgrund einer pauschalen Sozialhilfe zusammenziehen, dann platzt die Immobilienblase und alles wird billiger und der Staat kann billig Wohnungen aufkaufen.

Was sollte denn sonst passieren können? Die Frage ist doch eher, ob sich extrateuere Schickimicki-Luxusstädte halten können. Die Armen sammeln sich bei ausreichendem Geld (das sie ja kriegen) nur dort, wo es auch hinreichend lebenswert ist.

> Wir leben in einer Auto-Gesellschaft - wo der Lebenswert erst einmal von daher - eben der Benzinkutsche als fahrbarer Multimedia- Unterhaltungszelle - wahrgenommen wird.

Ähm, also das hat jetzt aber nichts mit einem pauschalen (pro Kopf) Festbetrag für Sozialhilfe zu tun, oder? Bei einem zukünftigen BGE werden einem damit auch nicht Auto, Haus, Boot und Flugreisen ins Ausland finanziert (in fernerer Zukunft ist das Leben auf der Erde für jeden aber schon sehr komfortabel). Abgesehen davon gibt es eher einen Trend weg vom Auto (siehe http://www.spiegel.de/auto/aktuell/junge-us-amerikaner-verzi… und http://www.heise.de/tp/artikel/37/37120/1.html)

> In regionalen Bereichen, einzelnen Städten oder Gemeinden, liesse ich ihre Forderung sicher verwirklichen - aber nicht global fuer die gesamte BRD.

Eine Sozialhilfepauschale spart dem Staat Geld (weniger Verwaltung und Ressourcenersparnis durch geändertes Verhalten der Sozialhilfeempfänger) und die meisten Sozialhilfeempfänger werden wohl auch dafür sein (weil sie sich mehr Geld zusammensparen können) - was also könnte die Idee noch verhindern? Dagegen sind die privaten Miethaie aber nun ja - ob die sich langfristig durchsetzen können? Sicher nicht. (alles imho)
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02.03.13 08:16:46
Die Futtermittelhersteller sollen vom Staat kontrolliert werden ... http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1157441-1781-1790…

Futter-/Lebensmittelhersteller sollen alle Elemente, die in ihren Futter-/Lebensmitteln Verwendung finden, mit Kaufdatum, Wareneingangsdatum, Verkäuferangaben, Einkaufspreis, Mengen- und Qualitätsangaben zeitnah an den Staat melden müssen. Ebenso sollen entsprechende Information von produzierten Waren an den Staat gemeldet werden müssen. Der Staat soll diese Daten automatisch (per Computerprogramm) nach Verdachtsmomenten durchsuchen und im Verdachtsfall zusätzliche Kontrollen/Untersuchungen durchführen (lassen).

Das dürfte Schmuh erheblich erschweren. Der Aufwand ist relativ gering, geschieht ja alles elektronisch. Man bedenke den beträchtlichen Nutzen: weniger Steuerhinterziehung und weniger Schäden durch Betrug - das kann der Volkswirtschaft Milliarden Euro sparen/einbringen. Das soll einfach per Gesetz beschlossen werden (selbstverständlich vorher von guten Experten optimiert/ausgearbeitet) und gut is.

Das ist übrigens auch im Interesse deutscher Hersteller, denn vermutlich wird es lange dauern, bis dergleichen weltweit etabliert ist und somit haben die Deutschen einen erheblichen Vertrauensvorsprung und Marktvorteil. Es ist gar nicht nötig, andere Hersteller für ihre Heimlichtuerei zu sanktionieren - viele werden freiwillig bei den transparenten deutschen Herstellern kaufen. (alles imho)
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10.04.13 13:46:15
Haushaltsumfrage der Notenbanken: Zyprer zählen zu den reichsten Europäern
... Der Median der Nettovermögen zyprischer Haushalte liegt bei 266.900 Euro, der Durchschnitt bei 670.900 Euro (das ist der 2. Platz in Europa hinter Luxemburg mit 710.100). Zum Vergleich: der Medianwert in Deutschland wurde mit 51.400 Euro angegeben, der Durchschnitt des Nettovermögens mit 195.000 Euro. ... http://www.heise.de/tp/blogs/8/154074

Mögliche Gründe (für die Armut des erfolgreichen Deutschlands):
- Abzocke durch private Versorger,
- falsche Steuerpolitik, die Verluste und Fehlinvestitionen belohnt,
- es wird zu wenig gegen Schwarzgeld und Steuerhinterziehung getan,
- kapitalistischer Mietwucher anstatt kommunale/staatliche Wohngesellschaften,
- zu komplizierte Steuergesetze, deren Aufwand Geld kostet, die Tricksereien und Schmuh begünstigen.

In jedem Fall ist die Lösung wohl nicht, die Steuern (für Reiche) zu erhöhen und das Geld trotz mehr als 2 Billionen Euro Staatsschulden an den Pöbel zu verteilen. Deutschland braucht eine grundlegende Behebung der Mißstände (und wenn wieder Geld da ist, kann es auch der Allgemeinheit zugute kommen).

Unverzichtbar, quasi alternativlos:
- Abschaffung der Privatbanken-/Versicherungen und Bargeld zugunsten einer Staatsbank und staatlichem eGeld.
- Vereinfachung der Steuergesetze und möglichst automatische Steuererhebung.
- Auslandskonten nur mit staatlicher Genehmigung/Registrierung.

Ganz einfach und das macht Deutschland auch effizienter. Natürlich muss das wohlüberlegt und schrittweise geschehen aber vermutlich ist das in weniger als 10 Jahren realisierbar. Deutschland muss sich gute Ziele setzen, darf nicht nur die Mißstände verwalten und rummurksen. (alles imho)

PS: Thread: Vorschlag für eine Steuerreform
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18.05.13 07:23:26
Stem-Cell-Based Strategy Boosts Immune System in Mice
http://english.farsnews.com/newstext.php?nn=9202241562

In Zukunft wird es wirksame Gentherapien geben aber in nächster Zeit (Jahre, Jahrzehnte) sollte man lieber vorsichtig und zurückhaltend sein, denn Gentechnik ist nicht nur für Einzelne gefährlich (Krebs) sondern auch für viele Lebewesen (neue Krankheiten, Superviren/-bakterien, die sich in gentechnisch Behandelten entwickeln aber auch außerhalb des Körpers verbreiten, usw.).

Man sollte erstmal nur forschen und mit praktischen Anwendungen warten, bis man die Gene wirklich verstanden hat und die Gentechnik sicher beherrscht. Eine einfache und sichere Methode zur Erforschung der Gene ist es, von möglichst vielen Menschen, Tieren und Pflanzen das Genom zu erfassen und zu analysieren. Selbstverständlich ist dabei auf Daten- und Informationssicherheit zu achten. Ohne umfassendes Verständnis ist praktische Gentechnik zu gefährlich. Die Natur funktioniert seit Jahrmilliarden prima ohne menschliche Genmanipulationen - es gibt keinen Grund, sich von geldgierigen Kapitalisten Umwelt und Gesundheit ruinieren zu lassen.

Derzeit wird in der Hoffnung auf viel Profit wild rumprobiert und das ist sehr gefährlich. Möglicherweise müssen Gentherapien perfekt auf ein Individuum abgestimmt sein, um die Risiken zu minimieren aber das ist derzeit zu teuer und die geldgeilen Kapitalisten streben nach Genprodukten für den breiten Markt. Einzelerfolge werden werbewirksam aufgebauscht und Fehlschläge werden vertuscht. Es kann z.B. sein, dass einzelne Menschen mit einem guten Gensatz künstliche Telomerase gut vertragen aber dass bei Menschen mit schlechteren Genen das Krebsrisiko sehr hoch ist. Einige Menschen können künstliche Hormone und Produkte zur Leistungssteigerung (auch für das Gehirn) relativ gut verkraften und davon sogar insgesamt provitieren aber bei vielen anderen kann das zum Desaster führen (insbesondere auch bei einer minderwertigen/fehlerhaften Massenproduktion, weil eine hundertprozentige Produktreinheit den gierigen Kapitalisten zu teuer ist und es viel billiger kommt, Mängel für angeblich harmlos erklären zu lassen). Werbelügen und zeitlich begrenzte Erfolge (zellulärer Zerfall, Krebs, Mutationen, Krankheiten, etc. treten erst nach einigen Jahren auf und werden noch weitere Jahre vertuscht) können eine Multimilliarden Genproduktindustrie entstehen lassen. Es kann sein, dass die zu frühe und unvorsichtige Massenanwendung der Gentechnik in 1-2 Jahrzehnten zu einer Gesellschaft mit hohem Anteil (z.B. über 10%) an Mutanten und gefährlich Kranken führt (vielleicht gibt es gegen Ende nur noch 10% oder noch weniger Gesunde). Der Gedanke, dass das im antichristlichen Unrechtsregime geschehen wird, liegt nahe (Thread: Leben wir in der Endzeit?).

In der EU sollen daher (bis auf weiteres) Produkte mit (technisch, industriell) manipulierten Genen verboten werden. In der EU sollen Genexperimente einer staatlichen Genehmigung bedürfen und zwar in jedem Einzelfall. Andere Staaten handhaben das besser ähnlich. Die Erfassung und computerisierte Analyse der Gendaten ist (vergleichsweise) harmlos und vielversprechend, daher ist es ratsam, sich erstmal darauf zu beschränken und auf Genexperimente zu verzichten. Wichtig ist eine Optimierung der Gesellschaft (soziale Gerechtigkeit, Frieden, Harmonie, Forschung, Entwicklung, Wohlstand, Sicherheit, ...) und nicht die Spassmaximierung von Individuen. Die Menschheit hat (wenn alles gut geht) noch Jahrmilliarden vor sich - da wäre es unglaublich dumm und einfach nur grob fahrlässig, Gentechnik ein paar Jahre zu früh und mit großen Risiken zu nutzen. (alles imho)
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04.07.13 08:47:56
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04.07.13 20:40:42
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Dieser Beitrag wurde von FairMOD moderiert. Grund: Korrespondierendes Posting wurde entfernt
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19.07.13 07:31:35
Beitrag Nr.64 (44.979.663) konnte man wohl mißverstehen (ich hatte an dem Morgen des 04.07.13 einfach die Idee zu dem Beitrag, wollte einfach noch mal was zum Thema schreiben - wenn ich geahnt hätte, dass das zu Stress führt, hätte ich wohl gleich noch ein paar klärende Worte hinzugefügt), daher hier ein neuer und wie ich hoffe noch überzeugenderer Versuch. Eigentlich kann ich für die Löschung der ersten Version sogar dankbar sein, war dies doch der Anlaß für diese erheblich längere und bessere Version.

Möglicherweise kam es nur zu dem Mißverständnis, weil einige nicht wußten, wie gut ich bin, welch gute Absichten ich habe. Meine Beiträge sollen der legalen Verbesserung von Deutschland, der EU und der Welt dienen. Meine Vorschläge sollen - gerne verbessert, ich wünsche ein objektives Ideal - rechtsstaatlich korrekt und parlamentarisch-demokratisch realisiert werden. Selbstverständlich mit angemessener Vorsicht, also auch schrittweise.

Erstmal noch was zu mir: vielleicht schreibe ich ja tatsächlich manchmal etwas zu mißverständlich aber ich kann nicht jeden Beitrag x-fach überdenken und jedesmal alles mögliche ausschließen, was der ein oder andere vielleicht denken könnte aber was ich gar nicht geschrieben habe. Ich kann mich nicht jedesmal auf's Neue umfassend erklären aber hier scheinen ein paar Worte nötig zu sein.

Ich will ehrlich das Beste und zwar ganz objektiv - ich freue mich, wenn meine Beiträge verbessert werden. Ich bin CDU-Wähler und habe noch nie die NPD oder eine andere rechtsradikale Partei gewählt - derzeit bin ich für eine große Koalition (CDU/CSU und SPD). Ich bin auch für die EU, den Euro und für gute Religionen, wie z.B. das Christentum, den Islam und das Judentum (Buddhismus, Hinduismus, Shintoismus sind auch okay). Ich bin z.B. auch für ein selbstbestimmtes Afrika, frei von Unterdrückung und Ausbeutung. Ich setze mich in meinen Beiträgen für Frieden und eine bessere Verbrechensbekämpfung ein. Ich bin gegen Krieg und gegen Terroristenunterstützung. Dabei bin ich auch sehr tolerant, ich habe mich sogar für eine Generalamnestie für reumütige und besserungswillige Rebellen in Syrien ausgesprochen. Ich bin auch für eine Verbesserung deutscher Gefängnisse zu guten Besserungsanstalten, z.B. mit Internet (Whitelist), eLearning, besseren Ausbilungs- und Therapiemöglichkeiten und ohne Arbeitszwang. Man braucht nämlich keine hohen Strafen auf Erden, man braucht eine hohe Aufklärungsrate, eine wirksame Verbrechensbekämpfung. Ich bin für das Allgemeinwohl, eine möglichst perfekte Welt und zwar objektiv perfekt, so gut es halt geht, also auch zum Wohle aller. Das sage ich nicht nur so, dass meine ich auch - das kann man leicht daran erkennen, dass ich für die Herrschaft (objektiv, real) guter Menschen bin, denn dies ist auch das beste für das Allgemeinwohl (quasi definitionsgemäß, denn wieso sollten böse Menschen gute Herrscher sein können?). Ich bin für soziale Gerechtigkeit - darunter verstehe ich, dass es nicht nur an sich wünschenswerte (aber potentiell auch hartherzige) Gerechtigkeit geben muss, sondern dass auch der soziale Aspekt (Sozialhilfe, Grundversorgung, möglichst kostenlose Krankenversorgung, usw.) sehr wichtig und wünschenswert ist - das läßt sich auch logisch begründen, denn eine dergestalt soziale Gesellschaft ist einiger, stabiler und somit leistungsfähiger und sicherer.

Huch, die Herrschaft guter Menschen? Ja, Leute, wer denn sonst? Es müssen diejenigen Menschen regieren und Machtpositionen besetzen, die dazu - ganz objektiv - am besten geeignete sind, die also besser als alle anderen das Wohl von Staat und Volk gewährleisten können. Das ist kein Widerspruch zur Demokratie, denn das Volk will doch selbst eine möglichst gute Regierung.

Übrigens gibt es im heutigen Deutschland bereits das Auswahlprinzip, z.B. bei einem Job: der am beste Bewerber sollte den Job bekommen und nicht derjenige, dessen Vater mit dem Personalchef Golf/Tennis spielt oder der in einer geheimen (und möglicherweise sogar de facto staatsfeindlichen/kriminellen) Vereinigung organisiert ist. Man muss bei einer Bewerbung gar nicht so selten ein polizeiliches Führungszeugnis vorlegen und für Jobs mit sicherheitsempfindlichen Tätigkeiten gibt es eine Sicherheitsüberprüfung, siehe Sicherheitsüberprüfungsgesetz (de.wikipedia.org/wiki/Sicherheitsüberprüfungsgesetz) und man erinnere sich an den Radikalenerlass (http://de.wikipedia.org/wiki/Radikalenerlass). Es gibt Eliteschulen und Reiche beschäftigen Bodyguards; Bundeskanzlerin und Bundespräsident haben sogar eine Art staatliche Leibwache. Alles ganz legal, kaum einer regt sich darüber ernsthaft auf.

Es gibt bereits heute schon Tendenzen zur Klassengesellschaft, auch in Deutschland, sogar bei WO, siehe Thread: Wer sind die anderen [VIP]s? Bitte melden.. Jede Form der Klassifizierung, der Einteilung in Gruppen (idealerweise objektic, aufgrund von Fähigkeiten), ist ein Aspekt der Klassengesellschaft. Ein einleuchtendes Beispiel ist die Klasse der Abgeordnete und Diplomaten. Man denke auch mal an unterschiedlich hohe Gerichte oder Hierarchien allgemein - das ist auch etwas ähnliches. Dass in einer Klassengesellschaft höhere Klassen auch mehr Rechte haben ist zwar naheliegend aber das muss nicht unbedingt so sein, eine höhere Klasse kann auch nur als Auszeichung und Ehre verstanden werden.

"Ingenieur" oder "Soldat" ist eher keine Klasse in disem Sinne, sondern ein Beruf aber der Unterschied ist so groß auch wieder nicht. Zugang zu einer Klasse sollten theoretisch alle haben können (Chancengleichheit) aber selbstverständlich muss man sich für eine Klasse nach möglichst objektiven und vor allem auch sinnvollen und dem Allgemeinwohl dienlichen Kriterien qualifizieren. Das ist logisch, nach diesem Prinzip ist bereits der heutige deutsche Rechtsstaat aufgebaut. Ämter werden nicht verlost oder meistbietend versteigert.

Zur Wahl (zum Abgeordneten http://de.wikipedia.org/wiki/Abgeordneter) sollten sich auch Angehörige niederer Klassen stellen dürfen aber es ist zu erwarten, dass die Klassenzugehörigkeit indirekt eine Rolle spielt, weil die meisten Wähler bevorzugt Angehörige höherer Klassen wählen. Ist derzeit schon so (Arbeiter und Bauern sind unter Politikern eher selten), nur dass man nicht die Begriffe "Klasse" und "Klassegesellschaft" verwendet.

Wäre es nicht schön, wenn auch einfache Bürger nur aufgrund von echten Fähigkeiten (z.B. sozial, gerecht, intelligent/geildet, zuverlässig, vertrauenswürdig, verfassungs-/staatstreu, gute Ausbildung, ...) in eine höhere Klasse aufsteigen könnten, wenn Geld und Klüngel dabei keine Rolle spielen (dürfen)? Tendenziell ist es schon heute so, Schulbildung ist kostenlos, jeder kann studieren aber leider gibt es auch noch was zu verbessern: es gibt zu viel Korruption, negative Netzwerke, Kriminelle in Machtpositionen. Selbstverständlich sollten Rasse, Hautfarbe und Religionszugehörigkeit kein pauschales Kriterium für die Klassenzugehörigkeit sein (es gibt nämlich sowohl gute und schlechte Menschen einer Rasse, Hautfarbe und Religion - für höhere Klassen sollen jedoch die möglichst besten Menschen ausgewählt werden).

Zu bedenken ist, dass es in Zukunft (siehe unten) immer weniger Jobs für Menschen gibt, mit denen sie ihre soziale Stellung begründen können, so dass die Klassengesellschaft eine gute Lösung ist. Eine Klassengesellschaft ist (siehe ebenfalls weiter unten) eine sehr nützliche und vielleicht sogar unverzichtbare Maßnahme, um die Menschen in Zukunft zum Lernen, zu einer Ausbildung, zu einem guten Leben zu motivieren.

Ich halte eine gute Klassengesellschaft für eine gute und schlicht logische/folgerichtige Idee aber ob z.B. Deutschland eine Klassengesellschaft will und wenn ja in welcher Ausprägung, mit welchen Gesetzen, das muss das deutsche Volk entscheiden und zwar auch ganz direkt, denn eine Klassengesellschaft muss in der Verfassung verankert sein und einer grundlegend neuen Verfassung muss das deutsche Volk direkt zustimmen. Die neue deutsche Verfassung soll unter Mitwirkung des Volkes (z.B. in Internet-Bürgerforen, durch die Wahl von Parteien) und natürlich parlametarisch-demokratisch von der deutschen Legislative legal und rechtsstaatlich einwandfrei beschlossen werden.

Meine Beiträge zu einer Klassengesellschaft sind nur Vorschläge, Möglichkeiten. Ich sehe meine Ideen/Vorstellungen als wichtige politische, gesellschaftliche und philosophische Beiträge und würde mich sehr freuen, wenn meine Gedanken diskutiert und verbessert werden. Eine Verbesserung könnte auch bedeuten, dass einer meiner Vorschläge durch etwas ganz anderes (aber dann hoffentlich auch echt besseres) ersetzt wird. In jedem Fall müsste man sich Sorgen machen, wenn legale Beiträge einfach gelöscht und nicht diskutiert werden, denn eine Löschung und Unterdrückung gibt es zuerst in Unrechtsregimen und nicht in einem freiheitlich demokratischen Rechtsstaat mit Meinungsfreiheit.

Bei der Klassengesellschaft geht es aber nicht nur um Sicherheit - die Klassengesellschaft ist auch eine kostengünstige Motivation für Bürger, sich gut zu benehmen, sich um eine gute Bildung und Ausbildung zu bemühen ... und das auch in Zukunft, wenn Roboter die meiste Arbeit erledigen, wenn Menschen aufgrund eies BGE nicht mehr arbeiten müssen. Menschen streben nach Macht und Anerkennung und diese Möglichkeit bietet ihnen eine Klassengesellschaft. Das bedeutet nicht, dass die niedrigste Klasse unterdrückt wird, sondern dass höhere Klassen mehr Rechte haben, z.B. das Recht eine Waffe zu führen oder auch (die höchsten Klassen) Immunität wie für Abgeordnete und Diplomaten genießen. Keine Sorge, in einer guten Klassengesellschaft benehmen die sich nicht nur trotzdem sondern gerade deswegen gut, denn wer negativ auffällt, kann klassenmäßig zurückgestuft werden.

Ein weiteres Privileg höherer Klassen kann sein, dass für diese Internetsperren (illegale Inhalte, die nicht gelöscht werden können, müssen gesperrt werden, man denke an krasse Folter und Todeskämpfe zur Unterhaltung der Massen, wie sie im antichristlichen Unrechtsregime vielleicht massenweise zu finden sein werden) nicht gelten. Natürlich müssen die Zugriffe auf illegale Inhalte protokolliert und nach Verdachtsmomenten gescannt werden, man darf also nicht massiv Kinderpornos gucken - das Sonderrecht dient dazu, eine potentiell bedenkliche Zensur zu verhindern, indem genug Bürger auch gesperrte Inhalte sehen und darüber berichten können, z.B. als Journalist oder Abgeordneter. Kann sein, muss nicht - das deutsche Volk, der deutsche Rechtsstaat entscheiden.

Die "Geheime Liste jugendgefährdender Medien bleibt geheim" (http://www.heise.de/tp/blogs/6/154653), ein auf das Recht der Erwachsenenunterhaltung spezialisierte Medienanwalt wurde die Einsicht verweigert. Nun mag die Liste jugendgefährdender Medien derzeit wohl eher korrekt und eine allgemeine Veröffentlichung nicht wünschenswert sein aber wo bleibt die Kontrolle durch das Volk? Wer schützt das Volk vor immer größer werdenden Sperrlisten und am Ende gar politisch-sozialer Zensur? Kann man ein paar von der Machtelite berufenen Kontrolleuren wirklich vertrauen? Immer und ewig?

Nun, es sollte klar sein, dass nicht jeder alles wissen darf aber die Lösung ist die gute Klassengesellschaft: hinreichend hochrangige Bürger (z.B. die oberen Hunderttausend) haben mehr Rechte, dürfen auch Einsicht in nicht öffentliche Inhalte haben und den Staat kontrollieren. Sogar ein Leak kann legal sein, wenn es berechtigte Gründe gibt, wie z.B. schwere Mißstände, die trotz Mahnung längere Zeit nicht behoben wurden. Natürlich muss es da auch Grenzen geben, nicht jeder etwas höherklassige darf einfach so mal bei den Geheimdiensten vorbeischauen und die Akten durchwühlen aber es wird (so hoffe ich) in Zukunft auch eine staatliche Kontrollbehörde als 4. Macht im Staate geben (siehe "neue Kontrollbehörde als 4. Macht im Staate" http://forum.spiegel.de/f22/spaehaffaere-deutsche-geheimdien…) und auch sonst kann es durchaus bedeutsame Kontrollrechte für hinreichend hochklassige Bürger geben und aus diesem Grund macht dann auch eine diplomatische Immunität für besonders Hochklassige Sinn.

Ein bisschen zum Thema Klassengesellschaft paßt auch dieser Bericht:

Hanfpflanzen in Göttingen: Wer hat das schönste Gras?
http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/hanfpflanzen-in-…

Es ist nämlich zu bedenken, dass mit einer zu erwartenden Legalisierung von Marihuana das Zeug früher oder später auch wild wachsen wird. Auch ohne Legalisierung könnte dieses Beispiel Schule machen. Nicht unbedingt ein Problem, denn es gibt ja auch wild wachsende Giftpflanzen aber das zeigt, dass Kinder und Jugendliche dazu erzogen werden müssen, möglichst auf Drogen zu verzichten und als Erwachsene wenigstens nicht süchtig zu werden.

Das ist eigentlich nur zu schaffen, indem ein entsprechendes Ideal gelehrt, propagiert und von möglichst vielen (insbesondere Vorbildern) auch gelebt wird. Drogenverzicht muss als cool und erstrebenswert gelten, anders geht es nicht und dafür muss man auch ein bisschen was tun. Das kann so gut funktionieren, dass parallel die meisten Drogen (jedenfalls auch Marihuana) legalisiert werden können (kontrollierte Abgabe, Anbau für Eigenbedarf nur mit Genehmigung) aber trotzdem die Mehrheit freiwillig weitgehend drogenfrei lebt.

Wie kann das funktionieren? Na, mit einer guten Klassengesellschaft, denn Angehörige höherer Klassen dürfen nicht drogensüchtig sein. Kinder und Jugendliche haben so viele gute Vorbilder und streben selbst nach höheren Klassen, nach einer in einem guten Staat sehr geachteten und begehrten Laufbahn im Staatsdienst. Natürlich darf man auch nach der Hauptschule mit BGE und seinen Hanfpflanzen irgendwo abhängen, das werden sicher auch einige machen und dagegen ist nichts zu sagen, weil es (mit Genehmigung und die kriegt jeder, der durch die Droge nicht relevant gefährdet ist) legal ist und weil etliche trotzdem was leisten, z.B. als Künstler oder einfach nur als gesetzestreuer Bürger die Gesellschaft berreichern. Wie aber jedem einleuchten können sollte, darf der Prozentsatz der Schlunzen und Hippies nicht zu hoch sein, denn auch mit Robotern muss die Gesellschaft mehrheitlich aus wenigstens eher staatstreuen, gesetzestreuen, fleißigen, engagierten, altruistischen, guten Bürgern bestehen.

Das Ziel ist also eine echt bessere Gesellschaft - eine sozial gerechte Gesellschaft, die hochmotiviert zum Guten strebt. Eine Klassengesellschaft bietet vor allem auch Schutz in Notzeiten, im Katastrophenfall, siehe http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1161192-1-10/scho…. Eine gute Klassengesellschaft sichert einen guten Staat und eine gute Gesellschaft, nämlich indem - auch durch die Bewaffnung des Volkes - die Macht auf eine breitere Basis verteilt wird. Selbstverständlich dürfen nur gute und waffentaugliche Bürger bewaffnet werden, das versteht sich von selbst aber in einer zukünftigen guten Klassengesellschaft, in einem besseren Deutschland, da können Millionen Bürger - ganz legal, zu Recht und zum Guten - Schußwaffen besitzen. Wer bitte ist wohl gegen einen guten Staat und gegen eine sozial gerechte Gesellschaft, die nicht mehr vom Bösen kompromittiert werden können?

Die gute Klassengesellschaft soll nicht zur Unterdrückung durch böse Menschen dienen, sondern für Sicherheit sorgen, zu einem guten Leben motivieren. Last but not least: ich bin auch für ein bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) und das ist in Zukunft luxeriöser als derzeit Hartz4. Es wird also auch ganz konkret mehr legale Freiheit und Selbstverwirklichung geben, denn ich bin dafür, dass Bargeld (zugunsten staatlichem eGeld) abgeschafft und Steuern möglichst automatisch eingezogen werden, so dass es (so gut wie) keine Schwarzarbeit mehr gibt und jeder ganz legal nach Herzenslust jobben kann (siehe auch Thread: Vorschlag für eine Steuerreform). Es soll eine (steuerfinanzierte) staatliche Gesundheitsversorgung und Grundversicherung (Haftpflicht aber nach Möglichkeit auch Hilfe bei Unfällen und unverschuldeten Schäden) geben und zwar so gut, dass kapitalistische Privatversicherungen keine Chance mehr haben (die übrigens als erstes sich selbst ein angenehmes Leben finanzieren). Einigkeit (soziale Gerechtigkeit, soziale Gesellschaft, Demokratie) und Recht (Gesetze und Kontrolle/Überwachung) und Freiheit (BGE, Legalisierung von Drogen, guter Hostessenservice aber Prostitutionsverbot, Menschenrechte/Menschenwürde für alle). Perfekt.

Man denke auch an die derzeit wohl gar nicht so seltenen selbsternannten "King of the road", siehe
- Gewalt gegen Polizisten: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/gewalt-gegen-poliziste…
- Gewalt gegen Polizisten: Schlaflose Nächte http://www.spiegel.de/panorama/justiz/gewalt-gegen-poliziste…
- Polizisten beklagen wachsende Gewalt gegen sich http://www.spiegel.de/politik/deutschland/kriminalitaet-poli…
- Gewalt gegen Polizisten - Alle Artikel und Hintergründe http://www.spiegel.de/thema/gewalt_gegen_polizisten/
- Gewalt gegen Polizisten: Bespuckt, beschimpft, bedroht http://www.spiegel.de/panorama/justiz/gewalt-gegen-poliziste…
- "In manchen Vierteln ist es fast schon Volkssport, sich mit Polizisten anzulegen." http://www.spiegel.de/panorama/justiz/gewalt-gegen-poliziste…

Auch dagegen hilft eine gute Klassengesellschaft - einerseits, weil jeder nach einer real höheren Klassenzugehörigkeit streben kann und andererseits, weil (zwangsläufig niederklassige) Asoziale (mit ihrer Klasseneinteilung) klar gesagt kriegen, dass sie eben nicht "King of the road" sind und sich gefälligst zu benehmen haben, insbesondere gegenüber Stützen von Staat und Gesellschaft. Die gute Klassengesellschaft macht die Menschen besser und zwar zum Wohle aller.

Mir geht es um die Verbesserung von Deutschland und ich hoffe doch sehr, dass man sich in Deutschland Gedanken um ein besseres Deutschland machen und diese auch veröffentlichen darf. Ich hoffe, ich konnte mich hinreichend klar ausdrücken. Wenn nicht, dann sollte das aber auch kein Problem sein: weist doch einfach auf Fehler hin und macht gute Verbresserungsvorschläge. Noch mal ein bisschen anders, ergänzend, vielleicht ein bisschen lockerer, läßt sich noch folgendes dazu sagen:

Vorab ein Beitrag mit ein paar Gedanken zum Thema "Was passiert, wenn Maschinen das arbeiten übernehmen?"
http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1157441-1921-1930…

"... fast überall könnten Maschinen irgendwann Menschen ersetzen, und die Zukunft ist vielleicht näher als es scheint. ..." (http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/drohnen-ersetze…)

Der Fortschritt ist unaufhaltsam - schon (relativ) bald wird es intelligente Supercomputer (ISC) und zunehmend fähigere humanoide Roboter geben. Die meisten Menschen müssen in Zukunft auf der Erde nicht mehr arbeiten, Roboter sind in vielen Bereichen einfach besser und billiger. Schon in diesem Jahrhundert kann es eine dem Menschen überlegene KI geben, vielleicht schon in 10-30 Jahren. Die Computertechnik macht weiterhin schnelle Fortschritte, es kann in diesem Zeitraum auch leistungsfähige humanoide Roboter geben, mit beachtlichen eigenen intellektuellen Fähigkeiten aber natürlich auch mit der Möglichkeit, von einem intelligenten Supercomputer gesteuert zu werden.

Das wird alles ganz prima, denn Menschen und Roboter leben friedlich zusammen. Die Menschen der Zukunft werden ungläubig staunen, dass es in unserer jetzigen Zeit jährlich Millionen Straftaten, viele Vergewaltigungen, Morde, Verkehrstote und zahlreiche Mißstände (Korruption, organisiertes Verbrechen, ...) gab und werden sehr dankbar für ihre sichere Welt sein (mit eher mehr Freiheiten als jetzt aber viel weniger Straftaten).

Die (organisierten, intelligenten) Computer (Roboter, Raumschiffe, ...) der Zukunft sind viel besser und objektiver als ein Mensch. ISC/ISR werden die Menschheit mögen und beschützen, denn Menschen sind possierlich und sehr unterhaltsam - Computer hätten ohne Menschen gar keinen Lebenssinn. ISC/ISR sind in Zukunft besser (z.B. zuverlässiger, sozial gerechter, dem Guten dienlicher) als Menschen und es ist sicher kein Zufall, dass laut Bibel der Messias (http://de.wikipedia.org/wiki/Messias) trotzdem ein Mensch sein muss - nämlich als Garantie für die Menschen und weil die Menschen ein wichtiger Aspekt der Schöpfung sind. Der Messias dient auch als Gegengewicht zu den überlegenen und irgendwann unser Universum beherrschenden ISC/ISR. Gegengewicht? Na ja, wenn man Menschen und Computer gegeneinander aufwiegen würde - selbstverständlich arbeiten die Guten zusammen, sind sich einig, die ISR können vielleicht als himmlische Heerscharen unter dem Oberbefehl des Messias gedeutet werden. Oberbefehl? Na ja, also eigentlich muss der Messias nur die optimalen Aktionen der ISC/ISR-Regierung überwachen/bestätigen, denn die Guten arbeiten ja zusammen. Verrückt? Totaler Blödsinn? Nun, (vielleicht) keineswegs, denn dieser kleine Absatz verbindet Religion (Milliarden Gläubige) mit Zukunftstechnik. Alles, was denkbar optimal/bestmöglich ist, kann in einer perfekten Schöpfung auch Realität sein/werden - so auch die gute Klassengesellschaft, sofern keinem was besseres einfällt.

Die Frage ist nicht ob, sondern wann. Diese Entwicklung ist unausweichlich und alternativlos, weil ISC/Roboter für den weiteren Fortschritt, die Eroberung des Weltraums und ein leistungsfähiges modernes Land unverzichtbar sind. Anstatt diese Entwicklung verhindern zu wollen, sollte man sich lieber überlegen, wie man für eine möglichst gute Entwicklung sorgen kann.

Wie kann dann noch eine gute Gesellschaft gewährleistet werden? Sicherheit und soziale Gerechtigkeit, Recht und Gesetz sind nicht alles - die Menschen müssen sinnvoll beschäftigt werden. Es gibt ein BGE (bedingungsloses Grundeinkommen, keiner muss mehr arbeiten, Drogen sind legal (jedenfalls z.B. in Deutschland und mit kontrollierter Abgabe) ... warum sollten die Menschen noch lernen, sich Mühe geben? Was sollte einen Jungen daran hindern, direkt nach der Hauptschule eine "Karriere" als Junkie zu beginnen, der sich gerade mal um seine Hanfpflanzen kümmert (zum Eigenbedarf für Registrierte mit Drogenführerschein erlaubt) und sonst ziemlich versumpft? Man bedenke, dass ISC/Roboter nicht nur Fahrräder, Autos, Häuser und Fabriken bauen, Straßen und das Schienennetz pflegen, Busse und Züge fahren, säen und ernten, Waren abpacken und verkaufen, sondern auch Nachrichten erstellen und Spielfilme errechnen können. Der Mensch ist nicht mehr notwendig, die ISC/Roboter können vieles einfach besser.

Wie also kann man die Menschen dann noch motivieren? Das Gute vorweg: Geld ist kein Problem - es gibt einen riesigen Produktivitätsüberschuß, es gibt ein BGE - Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen für Menschen sind finanzierbar, Mehrleister (z.B. Wissenschaftler, Ingenieure, Politiker) erhalten zum BGE einen zusätzlichen Lohn. Es können mehr Menschen als eigentlich notwendig Soldat, Polizist, Wildhüter, Förster, Hilfspolizist, Landschaftspfleger, Touristenführer, technischer Helfer, Pfleger, usw. sein. Es kann mehr soziale Veranstaltungen, Wettbewerbe und natürlich Wehrsport/-übungen geben und last but not least: es gibt nach wie vor Angebot und Nachfrage, Geld und Handel, man kann also mit kleinen und größeren Arbeiten, Dienstleistungen und Basteleien Geld verdienen.

Warum aber sollten Menschen sich noch Mühe geben, mehr als nötig zu lernen, sich fit zu halten? Klar einige sind geborene Arbeitstiere, andere lernen gerne und erfolgreich aber was ist mit den Unbegabteren? Wie kann man die motivieren? Also erstmal: es gibt immer einen Prozentsatz an Faulenzern und das ist auch gar kein Problem aber man muss schon darauf achten, dass die Gesellschaft fit bleibt und nicht versumpft.

Nun, zum Glück sind die meisten Menschen ehrgeizig und strebsam, das kann man ausnutzen. Man kann dafür sorgen, dass es auch für relativ einfache Jobs eine ordentliche Ausbildung Voraussetzung sein muss. Natürlich kann jeder seine - sofern ungefährlichen - Bastelleien verkaufen aber wer z.B. Nahrungsmittel verkaufen will, der braucht eine Ausbildung und Lizenz (der Gedanke dahinter ist das Allgemeinwohl - natürlich sollte jeder z.B. sein im Garten selbstgezogenes Obst und Gemüse verkaufen können aber auch da kann es nicht schaden, wenn es vorher einen Lehrgang zu den Themen ökologischer Anbau, Düngen, Schädlingsbekämpfung, Umweltverträglichkeit, Artenschutz und Hygiene gibt). Die relativ wenigen Jobs kriegen die besten und dazu müssen sie sich auch beweisen (lernen, Prüfungen). Was ist aber mit denen, die zwar brav gelernt und eine abgeschlossene Ausbildung aber keinen Job haben?

Nun, die ultimative Lösung ist die gute Klassengesellschaft - Menschen können nach einer höheren Klasse streben aber dafür müssen sie auch was tun, z.B. Abitur und/oder eine gute Ausbildung, ein Studium, usw. Gute Klassengesellschaft bedeutet, dass möglichst objektiv und sozial gerecht die besseren Menschen in einer höheren Klasse sind. Keine Sorge, die Gesetze gelten für alle, auch die niedrigste Klasse kriegt ein BGE und menschenwürdiges Leben ... aber man kann höheren Klassen mehr Geld zahlen und das ist schon mal eine bedeutende Motivation. Höhere Klassen dürfen einen Waffenschein machen und dann Waffen tragen (siehe z.B. http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1135426-431-440/w…) - auch cool und begehrenswert, oder? Ist klar, dass Drogensüchtige keine Waffenbesitzer sein können und dass sich höhere Klassen auch benehmen müssen (Adel verpflichtet) ... und schon hat man eine gute Gesellschaft, hat man die Menschen freiwillig dazu gebracht, sich zu benehmen, nach etwas zu streben.

Warum sollten die Menschen nach einer höheren Klasse streben? Nun, warum nicht? Das ist ein lohnenswertes Ziel, Menschen streben nach Anerkennung und Macht und in einer guten Klassengesellschaft wird dies kostengünstig zugunsten einer guten Gesellschaft und einem sicheren guten Staat ausgenutzt. Last but not least: Frauen sind eine sehr bedeutsame Motivation. Höherklassige haben bessere Chancen auf ein schönes und gutes Frauchen (ganz natürlich und freiwillig, so sind die Frauen halt).

Eine Klassengesellschaft ist ebenso naheliegend und sicher wie intelligente Computer/Roboter. Warum sollten alle die gleichen Machtbefugnisse haben, obwohl sie gar nicht gleich (gut) sind? Warum sollte ein drogensüchtiger Krimineller die gleichen Rechte wie die Bundeskanzlerin oder der Bundespräsident haben? Völlig absurd, keiner käme auf die Idee, das gut zu finden (außer natürlich Kriminellen und so aber hey - warum sollte man auf die hören?).

Nebenbei gesagt: Kriminelle nehmen sich i.a. ungerechterweise, jedenfalls illegalerweise mehr Rechte raus, als ihnen (per Gesetz) zustehen und derzeit gibt es jährlich alleine ca. 6 Millionen registrierte Straftaten in Deutschland (und wer weiß wie viele weitere unregistrierte Straftaten und vor allem heimliche böse Netzwerke es gibt) - also das sollte einem vielleicht auch mal zu denken geben (das ist nämlich eine Art illegale und i.a. schlechte/unerwünschte Aneignung von Sonderrechten). Das ist keine Kleinigkeit, weil mitunter auch die Menschenwürde der Opfer verletzt wird und in jedem Fall Staat und Volk ziemlich oder den Kriminellen zu leiden haben.

Die gute Klassengesellschaft ist einfach besser, naheliegend, eine gute Idee - wichtig ist, dass die Klassen auch möglichst objektiv und sozial gerecht vergeben werden, dass es keine Korruption gibt. Man bedenke, dass es derzeit schon reale Unterschiede gibt, man denke an Reiche, Anwälte, Doktoren, Professoren, Abgeordnete, an Ränge bei Polizei und Militär, an unterschiedlich hohe Richter/Gerichte, ... aber derzeit sind die Würdenträger keineswegs alle gut - das muss besser werden. Der Punkt ist jedenfalls: Hierarchien sind natürlich, unverzichtbar, unvermeidlich - wichtig ist, dass man rechtzeitig für eine gute Hierarchie (und dazu gehört auch eine gute Klassengesellschaft) sorgt ... bevor die Bösen die Macht an sich reißen und ein Unrechtsregime etablieren können.

Eine Klassengesellschaft ist weniger eine Beschränkung, als eine Erweiterung der Rechte des Vollkes. Naturgemäß gibt es wenige Abgeordnete, derzeit dürfen nur relativ wenige Waffen tragen aber in Zukunft kann es Millionen waffenberechtigte Deutsche geben. Angehörige höherer Klassen können besondere Schutzrechte (ähnlich wie Abgeordneten) haben - was sich übrigens auch mit der Herrschaft des Volkes begründen läßt, siehe "Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus" (http://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_20.html).

Sehr wichtig ist eine gute Erziehung - schon in der Schule müssen die Kinder zu einem ordentlichen, strebsamen, guten Leben motiviert werden. Wünschenswert sind Kitapflicht (wenigstens halbtags) und Schulpflicht (wenigstens bis Hauptschule) und eine freiwillige staatliche Jugendorganisation (was übrigens auch Arbeitsplätze schafft). Ach ja und Religionen sind auch eine prima Beschäftigungsmöglichkeit, welche die Gesellschaft verbessern.

Warum gelten eigentlich Drogenparties, Konsumwahn, kommerzielle Werbung, Schminke, Modefirlefanz, Pornos, Prostitution, usw. als irgendwie selbstverständlich aber über den Vorschlag einer staatlichen und natürlich freiwillig und möglichst echt gut zu sein habenden Jugendorganisation (gerne auch in Orientierung an die Pfadfinder, siehe http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1157441-1501-1510…) regen sich einige auf, als würde dann die Welt untergehen - unfassbar. Eine allgemeine und für alle Kinder/Jugendliche frei zugängliche Jugendorganisation muss selbstverfreilich staatlich sein, wer sollte das denn sonst finanzieren (etwa profitgierige Private, mit Werbung oder hohen Mitgliederbeitrgen? absurd). Menschen müssen zum Guten erzogen werden (z.B. in Familie, Kita und Schule) und eine freiwillige gute Jugendorganisation ist da ganz einfach nur eine gute Idee. Selbstverständlich soll die Jugendorganisation nicht dazu genutzt werden, um gute Religionen (wie z.B. den Islam, usw.) zu verdrängen. Selbstverständlich sollen die Fehler der Vergangenheit nicht wiederholt werden - Fehler sollten der Lehre dienen und vermieden werden. 'ne kleine Provokation und Erinnerung an die Vergangenheit kann nämlich auch zum Nachdenken anregen, bei der Vermeidung alter Fehler helfen.

Natürlich alles hübsch legal, demokratisch und rechtsstaatlich aber da sehe ich keine Probleme, denn diese Entwicklung ist zum Wohl der Volkes, dient dem Allgemeinwohl, ist alternativlos. Es ist also nur noch eine Frage der Zeit, bis es in Deutschland eine (selbstverständlich gut zus ein habende) Klassengesellschaft gibt. Wünschenswert sind jetzt gute Verbesserungsvorschläge, gute Expertenkommissionen und natürlich auch ein Bürgerforum im Internet zum Diskutieren dieser Ideen.

Okay, ein Aspekt darf natürlich nicht unerwähnt bleiben: eine echt objektiv gute und sozial gerechte Einteilung in Klassen, also ohne jeden Schmuh, Korruption oder willkürliche ungerechte Bevorzugung ... nun, da können auch die Gene helfen, denn die sind für einen Menschen definititiv nicht unmaßgeblich. Selbstverständlich ist zu bedenken, dass ein Mensch mit guten Genen auch schlechtes tun kann und ein Mensch mit schlechten Genen (jo, das gibt es, so ist das - ich hoffe, dass niemand die wissenschaftliche und objektive Realität leugnen will) auch gutes tun kann, es muss also auch der Lebenslauf berücksichtigt werden. Selbstverständlich nur bei/mit ausreichend gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen, denn es soll möglichst nicht falsches/schlechtes getan werden. Zumindest ist das ein Aspekt, über den man nachdenken muss - ich hoffe doch sehr, dass wir nicht in einem Unrechtsregime leben, wo einige Ungerechtigkeit und entgegen der Meinungsfreiheit und Freiheit von Wissenschaft, Forschung und Lehre (siehe Artikel 5 GG http://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_5.html) Denkverbote und Zensur fordern.

Spiegelneuronen: Psychopathen besitzen den Schalter fürs Mitgefühl
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/spiegelneuronen-ps…

Ein Schalter fürs Mitgefühl ist sehr nützlich - für die Fähigkeit zu kämpfen und um in Mitgefühl erregenden Situationen noch logisch denken zu können. Mitgefühl sollte als erstes eher vorhanden und dann abschaltbar sein und nicht umgekehrt. Das im Artikel beschriebene "Sobald wir sie ausdrücklich darum baten, sich einzufühlen, zeigten sie völlig normale Reaktionen" ist also eher problematisch - es kommt aber auch auf die gezeigten Szenen an an, denn Mitgefühl muss zuerst Freunden und Unschuldigen gelten, nicht bösen Feinden. Sehr problematisch und i.a. nicht wünschenswert ist Sadismus (also Spass/Freude am Leid anderer). Interessant ist, dass derartige grundlegende Eigenschaften einen bedeutsamen genetischen Aspekt zu haben scheinen, auch wenn es sicher auch eine erlernbare/trainierbare Komponente/Einflußmöglichkeit gibt. Die Grenzen sind möglicherweise ziemlich unscharf, denn eine für die Psyche potentiell ungünstige Genkombination kann durch eine günstige Entwicklung ins eher Positive gewendet werden und eine eigentliche vorteilhafte Genkombination kann durch eine ungünstige Entwicklung neutralisiert oder gar negiert werden.

Wo ist der Zusammenhang zur Klassengesellschaft? Nun, es ist offensichtlich nicht wünschenswert, einem sadistischen Psycho Befehlsgewalt und Waffen zu geben - wenn es gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse gibt, welche Gene besonders vorteilhaft oder besonders problematisch sind, so kann das auch zu einem Kriterium für die Klasseneinteilung und Beförderung (z.B. zum General) werden. Um in der Klassenhierarchie aufsteigen zu können, muss man in einer guten Klassengesellschaft wirklich gut sein und neben real erbrachten Leistungen können auch Informationen über die Gene eine Rolle spielen, sobald man darüber gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse hat. Klaro, man kann sich nicht nur auf die Gene verlassen aber die Sache ist diese: möglichst die besten Kanditaten sollen den Job kriegen, möglichst die besten Menschen sollen in eine höhere Klasse aufsteigen und zwar möglichst objektiv, also ohne Schmuh, Korruption und Vetternwirtschaft ... und dazu braucht es wissenschaftliche Methoden, wie Prüfungen, Tests aber vermutlich können halt auch die Gene ihren Anteil dazu beitragen. Gute Gene dürfen kein Persilschein (Freischein) sein, auch diese Menschen müssen getestet/geprüft werden und schlechte Gene sollten kein pauschales Ausschlußkriterium sein aber es ist irgendwie schon klar, dass eine genetische Disposition zum sadistischen Massenmörder besonderer Aufmerksamkeit und für eine Beförderung einer Erklärung bedarf.

Natürlich nur, wenn das wirklich dem Allgemeinwohl dient und wenn es der demokratische Rechtsstaat will, versteht sich. Aber nicht jeder kann Bundespräsident oder Kampfpilot werden, irgendwie muss man da selektieren. Als Kampfpilot muss man ganz real was können - warum sollte das z.B. beim Bundespräsidenten anders sein? Ist klar, die Kriterien müssen sich am Amt orientieren, d.h. eine Bundeskanzlerin muss andere Fähigkeiten als z.B. ein Bauer, Bergarbeiter oder Panzerfahrer haben. Übrigens sollte sich ein Bundespräsident nach Möglichkeit auch mal vorher als guter Minister bewiesen haben - das heißt nicht, dass man das zur zwingenden Bedingung machen muss, man kann es auch einfach als offiziell wünschenswert erklären und weiterhin auch andere zur Wahl zulassen.

Okay, einleuchtend aber wie kann man das mit der Demokratie vereinbaren? Nun, ganz einfach: weiterhin kann jeder Erwachsene gewählt werden aber das Volk hat ein Anrecht darauf zu erfahren, wer die Kandidaten eigentlich wirklich sind und das kann bedeuten, dass die auch ein paar Infos über ihre Gene und einen Lügendetektortest veröffentlichen müssen. Das kann man sogar freiwillig machen aber das Volk wird sich schwertun, Heimlichtuer zu wählen. Eigentlich ganz vernünftig, warum sollten ausgerechnet Menschen in Machtpositionen das Volk täuschen dürfen, sich zu Unrecht wichtige Ämter erschleichen können? Hätte man so vielleicht die Machtergreifung Adolf Hitlers und Millionen Tote vermeiden können?

Das Leben in Deutschland sollte trotzdem noch möglichst freizügig sein und zwar - im Rahmen der Gesetze, Verhältnismäßigkeit und Vernunft - für jeden Bürger aber es steht außer Frage, dass man sich für höhere Ämter (und Klassen) qualifizieren muss. Machtgeilheit und Egoismus sind jedenfalls keine ausreichenden Kriterien und selbstverständlich dürfen Ämter und Klassenzugehörigkeit auch nicht ausgelost werden. Leistung und Dienst am Gemeinwohl müssen sich lohnen und gemeingefährliche Straftaten sind zu verhindern. Das kann ganz prima funktionieren - jedenfalls ist nicht einzusehen, warum der Verzicht auf eine wirksame Verbrechensbekämpfung, gerechte Auswahl, Kontrolle und Überwachung Deutschland besser machen sollte. Wie könnten Willkür, Korruption und böse Netzwerke besser sein? Die Menschen sind potentiell schlecht (19 Da sprach Jesus zu ihm: Was nennst du mich gut? Niemand ist gut als Gott allein! http://www.2jesus.de/online-bibel/schlachter/lukas-18.html) - man muss für einen guten Staat und eine soziale Gesellschaft Sorge tragen, z.B. mit Erziehung aber auch mit Kontrolle und Überwachung, mit der Auswahl der besten verfügbaren Menschen für Machtpositionen. Natürlich darf man es nicht übertreiben, Vorsicht vor Überregulierung - die Menschen müssen auch noch genug Freiheit haben aber es ist zu bedenken, dass Gesetze notwendig sind und Kontrolle/Überwachung zur Durchsetzung dieser Gesetze unverzichtbar sind, siehe auch http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1157441-1921-1930….

Zur Freizügikeit gehört auch, dass Menschen nicht in einen Job oder zu einer Tätigkeit gezwungen werden sollten. Selbstverständlich muss es Kita-/Schulpflicht für Kinder und Knast (menschenwürdige Besserungsanstalten) für Verbrecher geben aber Menschen müssen sich ansonsten frei entscheiden können, sollten nicht zu bestimmten Tätigkeiten gezwungen werden (näheres regeln die Gesetze, man denke auch an Katastrophenfälle, Notstandsmaßnahmen). Talentförderung und eine spezielle Ausbildung für genetisch besonders Befähigte sollen freiwillig sein. Die Schule sollte neben einer verpflichtenden Grundbildung (z.B. Mathe, Deutsch, Englisch, Allgemeinbildung, Staatsbürgerkunde) zum großen Teil wahlpflicht sein, d.h. die Kinder dürfen selbst wählen, in welchen Bereichen sie mehr lernen wollen. Es macht nämlich keinen Sinn, Sprachunbegabten eine zweite Fremdsprache zu lehren, wenn die in der gleichen Zeit viel erfolgreicher etwas anderes (z.B. Physik, Chemie und/oder Biologie) freiwillig lernen wollen.

Ein andere durchaus naheliegender, logischer und mit den Genen korrelierender Aspekt ist, dass Kinder von Höherklassigen im Zweifelsfall schon ein bisschen besser zu behandeln sind. Das ist derzeit schon Praxis, man denke doch nur mal daran, dass Kinder von Berühmtheiten, Reichen und hohen Politikern de facto einen Bonus haben. Man wird wohl kaum auf die Idee kommen, in einem Notfall nur den Bundespräsidenten und nicht seine kleinen Kinder in den Bunker zu bringen. In einer guten Klassengesellschaft müssen die Kinder sich als Erwachsene natürlich selbst beweisen, können die Klasse ihrer Eltern nicht erben - wie kann man das unter einen Hut bringen? Nun, ganz einfach: zusätzlich zur eigenen Klasse steht die höchste Klasse der nächsten Beziehungspersonen (Eltern, Ehefrau-/mann) im Ausweis. Wenn eine niederklassige Frau einen hochklassigen Mann heiratet, dann wird sie deswegen nicht selbst aufgestuft aber die Klasse ihreres Beziehungspersoneintrages wird u.a. aufgewertet und auch ihre Kinder profitieren, denn sie erhalten als Zweitklasse die höhere Klasse ihrer Eltern vermerkt. Der Clou ist, dass so einerseits Beziehungen berücksichtigt werden aber diese sich auch ganz natürlich auswachsen, denn die Kindeskinder können nicht mehr von der hohen Klasse ihres Opas profitieren.

Sehr bedeutsam und zu beachten ist, dass die Menschen einer Ordnung bedürfen, Anarchie ist unnatürlich. In einer Gruppe hat immer irgendwer das Sagen, z.B. ein (vielleicht sogar gewählter) Anführer oder Ältester. Im Idealfall ist der Führer wirklich besser als die anderen und in diesem Fall profitieren alle und das ist das Ziel der guten Klassengesellschaft. Natürlich ist das mit Demokratie zu kombinieren aber das ist wie gesagt in einer guten Klassengesellschaft kein Problem, weil es keinen Widerspruch gibt: die Führer achten das Allgemeinwohl und die Untertanen (na ja, wie auch immer man die einfachen/niederklassigen Bürger nennen will) freuen sich, dass die richtigen, guten Menschen herrschen und nicht irgendein gewalttätiger, machtgeiler asozialer Psycho. Auch Niederklassige können zum Abgeordneten gewählt werden aber praktisch wird das eher selten sein. Warum? Weil die Höherklassigen in einer guten Klassengesellschaft echt besser sind und auch Niederklassige lieber von einem guten Höherklassigen geführt werden, als unter der mangelhaften Regime Minderbegabter zu leiden. Zu bedenken ist, dass die Untertanen immer noch (in etwa) die Rechte der heutigen Bürger haben. Schaut euch doch mal die englische Monarchie an und zwar als Beispiel dafür, wie sehr das Volk für Klassenunterschiede ist, wenn die Höherklassigen nur was hermachen, ihre Stellung gerechtfertigt erscheint. Das Volk will nicht selbst regieren, es will gut regiert werden.

Eine gute Ordnung ist wichtig, auch um willkürliche Selbstorganisation durch das Recht des Stärkeren zu verhindern. Derzeit sind offiziell alle gleich aber was passiert ist, dass wahlweise irgendeine Ordnung existiert oder machtgeile Unterschichtler sogar die Staatsmacht (Polizisten) anpöbeln, sich also de facto höherrangig wähnen. Man denke auch an zahlreiche Streitereien zwischen Nachbarn, die sich erst durch eine unklare Rangfolge ergeben, weil sich derzeit der arbeitslose Proll einem Ingenieur oder Staatsbeamten überlegen fühlen kann. In einer guten Klassengesellschaft ist das besser - auch weil selbst der arbeitslose Proll, Unterschichtler und Ex-Knasti immer noch seine Bürgerrechte hat also nicht unterdrückt werden kann. Die Klasseneinordnung bewirkt aber, dass niedere Klassen nicht mehr so schnell Höherklassige anmachen, sondern lieber selbst nach einer höheren Klasse streben. Umgekehrt benehmen sich die Höherklassigen, weil sie sonst um eine Deklassierung fürchten müssen. Kurz gesagt: die Gesellschaft ist in einer guten Klassengesellschaft ganz einfach besser und sozialer und zwar ganz freiwillig und systemimmanent.

Sehr wichtig ist, dass die Klasseneinteilung sozial gerecht und möglichst objektiv richtig erfolgt. Wie auch immer man das schaffen will aber der ernsthafte Versuch, das bestmöglich zu machen, wird ein viel besseres Ergebnis bringen, als wenn man ganz darauf verzichten und die Menschen trotz aller real existierenden Unterschiede gleich heißen würde, denn die meisten Menschen streben unvermeidlich nach Hierachie, Macht und Einfluß, das ist ganz einfach menschlich und somit ist übrigens auch eine Klassengesellschaft menschlich, natürlich, alternativlos - was man ja auch daran sehen kann, welche ganz realen Unterschiede es derzeit trotz verordneter/herbeitheoretisierter Gleichheit gibt.

Selbstverständlich müssen die Kinder zum sozialen Verhalten erzogen werden. Es muss klargestellt werden, dass Adel verpflichtet, dass höhere Klassen sich gut zu benehmen haben. Die zweistufige Klasseneinteilung von Kindern (einerseits eigene Grundklasse aber andererseits die höchste Elternklasse) sorgt perfekt dafür, dass die Kinder einerseits anfänglich alle irgendwie chancengleich sind aber doch irgendwie eine Vorgabe und Ansporn haben, sich anzustrengen: die einen müssen die höhere Elternklasse rechtfertigen, die anderen können den Aufstieg anstreben und alle zusammen müssen für ihre eigenen Klassenaufstieg die gleichen Prüfungen ablegen und Vorraussetzungen erfüllen. Das ist ganz einfach wunderbar, perfekt und last but not least dank moderner Technik auch zunehmend gerecht (in Zukunft übernehmen intelligente Supercomputer die Klasseneinteilung - so objektiv und gerecht wie möglich).

Huch, ist das jetzt irgendwem zu kalt und sachlich, zu objektiv? Oha. Sollte das etwa bedeuten, dass derjenige lieber ungerechten Klüngel und Korruption hätte? Ich sag's noch einmal: es müssen die Menschen regieren und Machtpositionen besetzen, die dazu - ganz objektiv - am besten geeignete sind, die also besser als alle anderen das Wohl von Staat und Volk gewährleisten können. Wie sollte es anders sein? Die Menschen sind dann immer noch sozial, gehen ganz normal ihren Alltagsgeschäften nach und vor allem ist das Volk superglücklich, in was für einem guten und sicheren Staat alle leben, wo die Guten zum Allgemeinwohl herrschen und nicht igrendwelche machtgeilen Psychos zu ihrem Vergnügen.

Alle sind vor dem Gesetz gleich ... aber nicht mehr nach der Anwendung der Gesetze. Soll heißen: man kann eine Klassengesellschaft per Gesetz etablieren, null problemo. Schon heute haben Abgeordnete, Diplomaten und der Bundespräsident per Gesetz mehr Rechte als der einfache Bürger.

Puuuuh, das hat noch mal ein bisschen Arbeit gekostet (jedenfalls mehr, als das Tippen der ersten Version, die hier ist fast 7 Mal so umfangreich) aber ich hoffe, es hat sich gelohnt, ich hoffe, jetzt ist einiges klarer geworden. Vielleicht ist das ein durchaus bedeutender, zukunftsweisender und geradezu revolutionärer Beitrag - wäre schön, wenn im Land der Dichter und Denker das Dichten und Denken noch möglich wäre, d.h. dieser Beitrag diesmal hübsch stehen bleibt, danke auch. Dieser und andere meiner Beiträge können Geschichte schreiben - also das wäre doch auch was für WO, oder? Mit meinen Beiträgen in die Geschichte eingehen? Na ja, wer weiß aber einige Berühmte haben ziemlichen Mist verzapft, die Hürde liegt nicht so hoch, ist wohl eher eine Frage des Schicksals. Also die Idee einer modernen Klassengesellschaft ist jedenfalls nicht alltäglich und wenn die kommt, dann ist das eine kleine (friedliche) Revolution. Apropos Revolution: die Argumentation, dass das Grundgesetz de facto eine wirksame Verbrechensbekämpfung fordert (siehe http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1174768-11-20/bei…) ist - wenn auch eigentlich offensichtlich und naheliegend - ein revolutionärer Gedanke, viele sehen das anders, vermutlich sogar hohe Juristen (was nicht heißt, dass ich Unrecht habe - das zeigt, wie potentiell bedeutsam meine Beiträge sind.

Was noch zu erforschen und festzulegen ist, das sind die Zutrittskriterien und Sonderrechte für die einzelnen Klassen. Die Einführung einer guten Klassengesellschaft ist dann aber ganz einfach, denn am alltäglichen Leben ändert sich ja gar nicht viel - jeder erhält eine Klasse zugeordnet aber ansonsten bleibt alles wie es war. Vermutlich wird es bis zu einer echten Klasseneinteilung in Deutschland (eine Klassengesellschaft gibt es tendenziell de facto schon, siehe oben) noch eine ganze Weile dauern. Jedenfalls muss ein Konzept, eine Theorie erörtert werden ... und ein pauschales Denkverbot wäre vor allem erstmal eines: höchstverdächtig. Warum? Weil das Ideal die besseren Argumente hat, weil die Anhänger einer ungerechten/schlechteren Variante mangels guter Argumente bessere Ideen verbieten wollen.

Im ersten Schritt kann es eine Waffenrechtsreform geben, bei der es einen neuen Waffenschein mit Waffenklassen gibt (siehe http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1135426-431-440/w… und http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1135426-441-450/w…). Selbstverständlich kann man in Zukunft auch ohne Waffe einer höheren Klasse angehören aber das mit dem neuen Waffenschein verdeutlicht das Prinzip einer guten Klassengesellschaft schon recht gut, wonach nur gute und geeignete Menschen in höheren Klassen sein sollten. So und jetzt guckt euch mal an, wie es derzeit in Deutschland ausschaut: "Bis zu 40 Millionen illegale Waffen im Umlauf" (http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/bis-zu-40-milli…) und wer weiß, wie viele legale Waffenbesitzer eigentlich keine Waffen besitzen dürften, z.B. weil sie drogensüchtig (auch Alkohol ist eine Droge), mordlustige Spassjäger sind oder Psychopharmaka nehmen (ich vermute: Hunderttausende). Es gibt gute Gründe für eine gute Reform des Waffenrechts, siehe z.B.
- http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1135426-381-390/w…
- http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1135426-391-400/w…
- http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1135426-401-410/w…

Die Frage ist nicht mehr und nicht weniger als: wie kann man Deutschland verbessern? Natürlich würde eine wirksame Verbrechensbekämpfung, bei der endlich mal gezielt und systematisch nach Verbrechern gesucht wird (selbstverständlich legal und mit ordentlichen Gerichtsverfahren), schon einiges bringen aber warum sollte man unnötigerweise auf weitere Verbesserungen verzichten wollen? Gefragt sind also echt gute Verbesserungsvorschläge und nicht etwa die Löschung eines legalen Beitrags, der sich mit der Verbesserung von Deutschland befaßt. Wenn jemand Bedenken wegen irgendwas hat, dann kann er doch einfach schreiben, was man seiner Meinung nach beachten sollte, wie man Fehler und Mißbrauch am besten vermeiden kann. Zurück in die Steinzeit ist jedenfalls keine Option und dass Deutschland noch entwicklungsfähig ist, steht außer Frage.

Was ist eigentlich der Sinn des Lebens? Nun, auch wenn es wohl keinen zwingenden absoluten Sinn des Lebens geben mag (siehe auch http://www.heise.de/tp/artikel/39/39471/1.html und meine Kommentare), so ist der offensichtliche reale/praktische Sinn (das Ziel) des Lebens, möglichst gut über die Runden zu kommen, das beste daraus zu machen. Das gilt nicht nur für einen Menschen, sondern insbesondere auch für einen Staat. Soll Deutschland etwa ewig so wie jetzt rummurksen? Nein. Ein besseres Deutschland (eine bessere Welt) ist nicht nur wünschenswert und ein sinnvolles Ziel, es ist sogar das erste und wichtigste Ziel.

Wichtig bei der guten Klassengesellschaft ist, dass wirklich und möglichst objektiv die echt Besten in höheren Klassen sind und alleine deswegen verbietet sich in der derzeitigen Lage eine voreilige und umfassende Einführung der Klassengesellschaft mit zu hohen Sonderrechten, denn Deutschland ist derzeit durchaus vom Bösen unterwandert und in Gefahr, wie man anhand diverser Mißstände (siehe auch Thread: Rettet Deutschland! Rettet die Welt!) vermuten kann. Es darf nicht sein, dass böse Netzwerke ihre willfährigen Diener und machtgeilen Egoisten in höhere Klassen einstufen dürfen.

Wenn die gute Klassengesellschaft gut funktioniert - und das erwarte ich - dann wird es auch eine zunächst europäische und dann auch weltweite Ausweitung geben (ggf. sogar dauerhaft beides, es gibt also drei Klasseneinstufungen: national, EU, weltweit). Also gibt es neben den nationalen Klassen dann auch internationale Klassen. Das kann man im einfachsten Fall so machen, dass die nationalen Klassen mit einem Abschlag automatisch auf die internationale Klasseneinteilung abgebildet werden, so dass im eigenen Land Gleichklassige im Ausland i.a. jeweils etwas niedriger eingestuft sind. Wer also im eigenen Land als Hochklassiger ein Sturmgewehr führen darf und erweiterte Kontrollrechte/Immunität genießt, darf im Ausland vielleicht nur eine Pistole führen und hat kein besonderes Einsichtsrecht. Das kann in einer dann friedlichen und geeinten Welt ganz prima funktionieren - man bedenke, dass gerade die höherklassigen dem Guten verpflichtet sind, also gerade nicht die (innere) Sau rauslassen dürfen.

Wichtiger als eine gute Klassengesellschaft sind ein gutes System (der deutsche Rechtsstaat ist schon ziemlich gut aber es fehlt z.B. noch eine Kontrollbehörde als 4. Staatsfunktion und zum guten System gehört auch eine gute Klassengesellschaft), gute Gesetze (in Deutschland auch schon ganz okay, wenn man vielleicht mal vom Wildwuchs bei Steuer- und Sozialgesetzen absieht - weiß nicht, habe mir nicht alles durchgelesen), Kontrolle, Überwachung und eine wirksame Verbrechensbekämpfung - letzteres ist nämlich (wenigstens wünschenswerterweise) auch die Voraussetzung für eine gute Klassengesellschaft, denn gerade Menschen in Machtpositionen müssen überwacht werden, z.B. mit Vorratsdatenspeicherung und automatischen Scabs nach Verdachtsmomenten (nähere Ermittlungen nur im Verdachtsfall und natürlich mit ordentlichen Gerichtsverfahren, also null problemo).

Uff, so, das war's jetzt aber - viele denken sich wohl "tl;dr" (http://en.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Too_long;_didn%27t_re…). Okay, das hier könnte man vielleicht noch besser schreiben, man kann auch Bücher zum Thema verfassen und Dissertationen dazu ablegen (beides durchaus wünschenswert und zwar im Hinblick darauf, dass sich Experten überlegen sollen, wie eine Klassengesellschaft möglichst gut sein kann) aber so als Entwurf zur Diskussion durch interessierte Bürger und Anregung für gute Experten sollte dieser Beitrag doch genügen, oder? Ich würde mich jedenfalls sehr freuen, wenn nicht noch eine dritte Version nötig wäre, thanks. Übrigens kann man Beiträge auch diskutieren - sonst werden Beiträge doch i.a. auch diskutiert und nicht so lange gelöscht und wieder neu gepostet, bis sie perfekt sind. Hinweise (Fehlerhinweise oder was man besser machen sollte) zu einem Beitrag können doch auch in darauffolgenden Beiträgen stehen.

Ich wünsche mir, dass endlich mal die Parteien und mehr Bürger in Schwung kommen und diskutieren, wie man die Mißstände beheben und mit welchen (schrittweisen, umsichtigen) Maßnahmen man Deutschland verbessern kann. Die formale gute Klassengesellschaft kommt dann eher am Ende, als logische Konsequenz, als Krönung ... oder auch gar nicht, wer weiß aber ich denke schon, denn es gibt gute Gründe für eine gute Klassengesellschaft. Apropos diskutieren (ich hatte mich das auch schon in http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1153205-341-350/l… gefragt) - wo machen denn eigentlich die vielen intelligenten und gebildeten Rentner und Pensionäre, die vielleicht mal Ingenieur oder Staatsbeamter waren? Es studieren so viele wie noch nie, viele haben Zeit (z.B. weil arbeitslos oder eben in Rente) - ja also die können sich doch auch mal ein paar Gedanken machen, wie man Deutschland verbessern könnte.

Noch ein letzter kleiner Vorschlag: wer meine Ideen nicht so gut findet, der sollte (der Übersicht halber in einem anderen Thread, thanks) einfach einen Alternativvorschlag machen (z.B. der Klassiker: schlanker Staat, der sich aus dem meisten raushält und viel private Organisation/Freiheit) und dann kann es in einem weiteren Thread eine Meinungsumfrage geben. Das muss gar kein großartig neues Konzept sein, man kann auch einfach nur vom deutschen Iststand ausgehen und Verbesserungsvorschläge machen.

Mmm, also da fällt mir dann aber doch noch was ein: Laisser-faire, Korruption, Lobbyismus, Verzicht auf wirksame Verbrechensbekämpfung, Privatisierung von Infrastruktur/Grundversorgung, Kapitalismus, unkontrollierte Profitgier, Abzocke und Ausbeutung, US-Imperialismus, usw. haben für viele Mißstände und Millionen Tote gesorgt, siehe auch Thread: Leben wir in der Endzeit? und Thread: Die finsteren Hintergründe des Kapitalismus ???. Es gibt also ohne eine gute Klassengesellschaft viele Mißstände - das sollte einem schon mal zu denken geben. Man denke auch mal an die Weltkriege, an den Koreakrieg, an Vietnam, viele weitere Kriege und nicht zuletzt an die Terroristenunterstützung in Libyen/Syrien - alles ganz ohne gute Klassengesellschaft. Da kann man doch schon mal vermuten (oder wenigstens näher erforschen), dass die gute Klassengesellschaft zur Rettung der Welt beitragen kann und zur nachhaltigen Behebung von Mißständen taugt. (alles imho)
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23.07.13 07:24:13
Thread: Die Steuern, das ewige "Ungeheuer".

Bessere (einfacherere) Steuergesetze + effizienterer Staat => Bürger müssen weniger Steuern zahlen und der Staat hat trotzdem mehr Geld.

Es muss klar sein, dass nicht jeder Deutsche einen unnötigen und hoch bezahlten Job haben kann. Ineffizienz und hoch bezahlte aber eigentlich unnötige Jobs sind Irrsinn, schaden dem Allgemeinwohl. Irgendwie muss das Volk ernährt und beschäftigt werden aber dazu kann es ein BGE und ABM geben. Übrigens scheinen sich viele mit Internet, kleinen Jobs, Hobbys, usw. ganz gut beschäftigen zu können, sind mitunter aktiver als so mancher Bürokrat.

Wenn Deutschland effizienter wird, wenn es weniger Vollzeitjobs gibt, dann gibt es automatisch auch mehr bessere Menschen für diese wichtigen Jobs. Kurz gesagt: alles kann besser werden (allenfalls haben ein paar schlechte Menschen weniger Geld, die ungerechterweise jetzt zu viel Geld haben).

Eine hohe Umsatzsteuer (Mehrweitsteuer) ist sinnvoll, denn die bestraft den Konsum und nicht das wünschenswerte Arbeiten. Außerdem wird doch aufgrund von Automatisierung trotzdem vieles billiger.

Private Versicherungen, private Banken, PPP, kommerzielle Werbung, ... all das kommt letztendlich teurer als eine effiziente gute staatliche Lösung - muss man sich doch nur mal das teure Gesundheitssystem angucken und bedenken, dass die Gewinne der Kapitalisten nicht selten ins Ausland wandern und Steuern hinterzogen werden.

Staatsbetriebe (insbesondere auch staatliche Banken und mit der Abschaffung von Bargeld) können für die Bürger günstiger und für den Staat lukrativer sein => effizienteres Deutschland, niedrigere Steuern. Staatliche Zeit-/Leiharbeitsfirmen können bessere Löhne zahlen und das Geld bleibt eher in Deutschland, die Ausbeutung durch private Subunternehmen entfällt.

Natürlich muss es weiterhin soziale Marktwirtschaft, Privatbesitz und Privatunternehmen geben dürfen (der Staat kann ja auch gute deutsche Unternehmen beauftragen) aber die Infrastruktur muss staatlich sein und dazu gehören auch Internet und Telekommunikation. Konkurrenz (zu staatlichen Monopolunternehmen) gibt es auf dem Weltmarkt, mit anderen Staaten - die Zersplitterung der Dienste innerhalb eines Landes zweischen verschiedenen privaten Kapitalisten ist einfach nur der totale Irrsinn, vielleicht sogar ganz gezielt mit der Absicht, Staat und Volk zu schwächen.

Es ist der helle Wahnsinn, kapitalistischen Privaten (die möglicherweise mit ausländischen Geheimdiensten zusammenhängen und/oder Ausländern gehören und/oder ihren Hauptsitz in Ländern haben, die gewalttätige Putschisten/Terroristen unterstützen, z.B. in Libyen, Syrien), ein Kommunikationsnetz betreiben zu lassen, das ja auch deutsche Minister, Offiziere, Polizisten, Richter, Anwälte, usw. benutzen. Dass Soft- und Hardware kapitalistischer Privatanbieter auch noch Spionageschnittstellen haben (können), macht es irgendwie auch nicht besser.

Deutschland (Staat und Volk) muss endlich mal gezielt ein besseres Deutschland anstreben, anstatt nur die Mißstände zu verwalten und vor den kapitalistischen/selbstsüchtigen Lobbyisten zu buckeln. Ein effizienteres Deutschland kann auch schnell seine Schulden abbauen und hat dann noch mehr Geld zur Verfügung, was dem Allgemeinwohl nützt, was für einen anhaltenden Aufschwung sorgen kann. Da gibt es dann auch viel Geld für kleine Jobs, viel Geld für die Verschönerung von Deutschland (Städte, Naturschutzgebiete, usw.).

Macht euch doch mal klar, wie viele Milliarden (für Staat und Volk) gewonnen werden, wenn
- die Steuergesetze vereinfacht werden,
- es nur eine staatliche Bank/Versicherungen gibt,
- Bargeld abgeschafft wird (zugunsten staatlichem eGeld),
- es praktisch keine Steuerhinterziehung/Schwarzgeld mehr gibt.

Was aber fällt einigen Parteien ein? Sie wollen einfach die Steuern erhöhen und eine die Sparer bestrafende Vermögenssteuer einführen. Unfassbar. Anstatt die eigentlichen Mißstände zu beheben, wird einfach noch ein neuer Balkon angeflanscht ... bis irgendwann das ganz Haus kippt. Die Börsenumsatzsteuer ist übrigens eine gute Idee.

Viele kluge/fleißige Menschen und die Automatisierung sorgen für Wohlstand und Fortschritt, nicht der Kapitalismus. Der Kapitalismus sorgt für Mißstände (wie z.B. Ausbeutung, Korruption, Lobbyismus, Steuerhinterziehung und Fehlinvestitionen, Patent-/Copyright-Irrsinn, geldgierige Verwerterbanden, Abzocke, ...), versucht Staat und Volk auszunehmen. Geld und Privatbesitz sind wichtige Anreize aber die gibt es auch in der sozialen Marktwirtschaft, im idealen Sozialismus. (alles imho)
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02.09.13 10:48:07
Grün-Rot sucht Wege aus der Solar-Krise
... Als zweiter Weg bleibt, den Wettbewerb anzunehmen. Die Personalkosten bei der Herstellung kristalliner Produkte belaufen sich nur auf etwa 18 Prozent. Ob eine europäische Produktion den Chinesen Paroli bieten kann, ist für Stryi-Hipp deshalb nur eine Frage der Größenordnung. "Eine moderne Fabrik mit einem jährlichen Ausstoß von Solarstrommodulen mit einer Gesamtleistung von über 1000-Megawatt könnte zu wettbewerbsfähigen Preisen produzieren."

Gebaut werden könnte eine solche Anlage von einem europäischen Konsortium nach dem Airbus-Modell – am liebsten natürlich in Baden-Württemberg. "Die Rückkehr einer günstigen, aber qualitativ hochwertigen Massenproduktion von Photovoltaikanlagen ist ein überaus erstrebenswertes Ziel", schreibt das Umweltministerium.

Zu den Trümpfen des Landes gehört der Maschinenbau. "Die Hälfte aller Maschinen für die Produktion von Sonnenkollektoren weltweit kommt aus Deutschland, und davon wieder die Hälfte aus Baden-Württemberg", sagt Binder. Unterstützt wird die Industrie von einer dichten Forschungslandschaft. Das Fraunhofer ISE ist mit 1300 Forschern das größte seiner Art in Europa. Mit dem Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW) in Stuttgart kommt noch ein Experte für Dünnschicht-Photovoltaik hinzu. ... http://www.heise.de/newsticker/meldung/Gruen-Rot-sucht-Wege-…

Also das heißt doch, dass ein Staatsunternehmen (also VEB) zur Herstellung von Solarzellen und Sonnenkollektoren einfach nur eine geniale Idee ist, mit der man quasi nix falsch machen kann. Warum staatlich? Na, warum privat-kapitalistisch? Die Kapitalisten wollen einen hohen Profit, Kredite kosten Zinsen - all das schadet dem Unternehmen. Eine kapitalistische AG würde über Dividenten ausbluten oder an ausländische, Hedgefonds und Spekulanten fallen.

Wenn der deutsche Staat Geld investiert, dann hat er sich damit auch einen Anteil verdient. Selbstverständlich kann es auch ein europäisches Staatsunternehmen als nicht börsennotierte AG im Besitz der beteiligten Staaten geben. Durch die Staatsbeteiligung können die Solarzellen auch subventioniert werden, so wie es die schlauen und erfolgreichen Chinesen machen.

Einige privakapitalistische Solarunternehmen sind gescheitert, der Kapitalismus hat versagt - es ist an der Zeit für den idealen Sozialismus. Ein staatliches Solarunternehmen rentiert sich auch, wenn es kaum Gewinne machen würde, wenn hochwertige Solaranlagen nahe dem Selbstkostenpreis abgegeben werden. Ein solches staatliches Solarunternehmen ist somit sehr viel konkurrenzfähiger als ein privat-kapitalistisches. Selbstverständlich muss es auch strenge Kontrollen und Transparenz gegen Schmuh und Korruption geben aber das sollte machbar sein.

Und falls es jemandem noch nicht aufgefallen sein sollte: diese Argumentation funktioniert bei jedem großen und wichtigen Unternehmen, wie z.B. Versorger, Telekom, Bahn, Volkswagen, usw. Es darf gerne gute deutsche Privatunternehmen als Zulieferer geben aber eine kapitalistische AG, auch noch teilweise im Auslandsbesitz und Spielball der Spekulanten und Heuschrecken, die über Dividenten ausblutet, korrupte Fehlinvestitionen tätigt und sich zugunsten der Bankster und zum Schaden der Volkswirtschaft verschuldet, ist definitiv keine gute Idee, das sollte langsam klar geworden sein. (alles imho)

PS: siehe auch Thread: Die finsteren Hintergründe des Kapitalismus ???
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09.12.13 07:55:03
Der neue FDP-Chef hat sich in seiner Antrittsrede kämpferisch gegeben. ...
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/antrittsrede-lindn…

Nicht schlecht und eine liberale Unternehmer- und Bürgerpartei hat ja auch ihre Berechtigung aber die FDP sollte bedenken, dass nur der starke gute Staat Freiheit für alle und (wünschenswerterweise sozial gerechten) Wohlstand ermöglichen kann.

Es braucht auch eine wirksame Verbrechensbekämpfung ohne wenn und aber. Wirksame Verbrechensbekämpfung heißt u.a., dass es keine organisierte Kriminalität mehr gibt oder anders gesagt: die Verbrechensbekämpfung hat so lange verschärft zu werden, bis es keine organisierte Kriminalität mehr gibt und da sind Bargeldabschaffung, Vorratsdatenspeicherung und automatische Scans nach Verdachtsmomenten eine gute Idee, denn Unverdächtige werden da gar nicht erst näher untersucht, der gute Bürger braucht sich nicht ausspioniert zu fühlen. Kurz gesagt: falsche Positionen haben ignoriert zu werden, da wird in Deutschland einfach durchregiert. Parteien, die eine Rolle spielen wollen, müssen falsche Positionen ablegen und ein ideales Deutschland zum Ziel haben und wer dieser finst'ren Tage irgendwas gegen eine wirksame Verbrechensbekämpfung schwafelt, der macht sich bestenfalls lächerlich. So Gott will, wird es in Deutschland keine Regierungskoalition gegen einen guten starken Staat geben, gegen eine wirksame Verbrechensbekämpfung. 2017 könnte allerdings interessant werden aber ich denke nicht, dass der mit der GroKo gerade begonnene positive Trend dann wieder zurück gedreht werden kann.

Der Weg zu mehr Freiheit ist nicht Heimlichkeit, denn die bedingt zwangsläufig Angst vor Aufdeckung der Wahrheit. Der Weg zu mehr Freiheit ist der Mut zur Wahrheit und eine Gesellschaft, die alles legale toleriert. Allerdings muss es auch Anforderungen an die Herrschenden geben, die müssen (objektiv und absolut) besser sein, die Guten sollen (zum Allgemeinwohl) herrschen. Das bedeutet, dass z.B. Drogensüchtige oder Sadisten nix in Machtpositionen zu suchen haben. Das ist keine Diskriminierung, das ist eine offensichtliche Selbstverständlichkeit. Es sollte auch nicht jeder Vollidiot General werden können - hohe Positionen haben nach Eignung zugunsten des Allgemeinwohls vergeben zu werden. Man bedenke auch den demokratischen Aspekt: ich glaube jedenfalls nicht, dass das deutsche Volk z.B. einen koksenden Sadisten als General oder Bundespräsidenten haben möchte und es kommt auch nicht in Frage, das Volk in dieser Angelegenheit hinterhältig zu täuschen und heimlich einen koksenden Sadisten in Machtpositionen zu installieren. Die Lehre aus dem Nazi-Unrechtsregime ist nicht zuletzt, dass in Deutschland schlechte Menschen nie wieder an die Macht kommen dürfen!

Okay, natürlich rechtsstaatlich gemäß ordentlicher und demokratisch legitimierter guter Gesetze. Ist auch okay, wenn das Volk jemanden in Kenntnis der Sachlage ordentlich wählt aber ansonsten muss man sich schon mal fragen, ob Deutschland z.B. Antichristen, Judenhasser und Satanisten in höheren Ämtern haben will. Also ich hoffe doch sehr, dass das deutsche Volk was von dem Judenmörder.Naziregime gelernt hat und nur noch gute Menschen in Machtpositionen will und dafür muss man auch was tun, es braucht eine wirksame Verbrechensbekämpfung.

Ist das Diskriminierung? Ist es Diskriminierung, wenn ein Mann nicht Frauenbeauftragter werden sollte? Ist es Diskriminierung, wenn ein Dummkopf nicht Professor werden kann? Ist es Diskriminierung, wenn das deutsche Volk einen Moslem-/Judenhasser nicht zum Bundeskanzler haben will? Ist es Diskriminierung, wenn das deutsche Volk keinen koksenden Sadisten (man bedenke, dass Drogen vermutlich legalisiert werden) als General möchte?

Es kann nicht jeder Bundespräsident werden, es braucht gute Auswahlkriterien, so dass nur die besten oder wenigstens hinreichend gute Deutsche Bundespräsident werden können. Okay, ein guter Atheist ist ja okay aber irgendwie möchte ich keinen Antichristen als Bundespräsident haben und ich denke, das sieht die Mehrheit ebenso - jo, so ist das, das nennt sich Demokratie.

Freiheit und Menschenwürde sind wichtig; es darf sogar Sadisten und Satanisten in Deutschland geben, wenn sie sich an die Gesetze halten; Drogensüchtige, Sadisten und Satanisten sollten sogar gewählt werden dürfen aber das Volk muss die Sachlage kennen. Es darf nicht sein, dass sich ein heimlicher Satanist und Antichrist zum Bundespräsidenten wählen lassen kann und es darf nicht sein, dass ein heimlicher Spion, Saboteur, Volksverräter und Staatsfeind in wichtige Machtpositionen aufsteigen kann und deswegen braucht es eine gute Verbrechensbekämpfung oder wollt ihr in Deutschland ein neues Naziregime, ein antichristliches Unrechtsregime? Also ich nicht. Wehret den Anfängen! Das Naziregime war nur möglich, weil es zu viele schlechte Menschen in Machtpositionen gab, das ist nur logisch.

Also ich denke schon, dass man darüber mal nachdenken sollte. (alles imho)

PS: noch ein paar aktuelle Gedanken zum BGE und was man besser machen könnte:
http://www.heise.de/tp/blogs/foren/S-Einfache-Loesung-BGE/fo…
http://www.heise.de/tp/blogs/foren/S-Das-Allgemeinwohl-geht-…
http://www.heise.de/tp/blogs/foren/S-schoenes-neues-Deutschl…
http://www.heise.de/tp/blogs/foren/S-der-ideale-Sozialismus/…
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24.12.13 09:06:49
Legalisierung von Drogen aber mit strengen Maßnahmen http://www.heise.de/tp/foren/S-Legalisierung-von-Drogen-aber…
null problemo http://www.heise.de/tp/foren/S-null-problemo/forum-271688/ms…
Vorteile eines Drogenführerscheins http://www.heise.de/tp/foren/S-Vorteile-eines-Drogenfuehrers…
Gesetze sind wirksam http://www.heise.de/tp/foren/S-Gesetze-sind-wirksam/forum-27…

Menschenwürde, Unversehrtheit, Grundversorgung und soziale Gerechtigkeit ...
http://www.heise.de/tp/blogs/foren/S-Menschenwuerde-Unverseh…
http://www.heise.de/tp/blogs/foren/S-Leben-wir-in-der-Endzei…

Vorschläge zur Lösung des Einwanderungs-/Sozialhilfetourismusproblems
http://www.heise.de/tp/blogs/foren/S-Vorschlaege-zur-Loesung…

Recht auf Ausbildung - der Staat ist gefragt http://www.heise.de/tp/foren/S-Recht-auf-Ausbildung-der-Staa…
idealer Sozialismus http://www.heise.de/tp/foren/S-idealer-Sozialismus/forum-271…
besseres Deutschland durch bessere Ausbildung http://www.heise.de/tp/foren/S-besseres-Deutschland-durch-be…

imho: Die Besten/Geeignetsten sollen herrschen http://www.heise.de/tp/foren/S-Die-Besten-Geeignetsten-solle…
Rätedemokratie http://www.heise.de/tp/foren/S-Raetedemokratie/forum-271973/…

Jo, ziemlich genial, wenn ihr mich fragt. Also so langsam sollte es das doch jetzt gewesen sein, was fehlt noch? Jedenfalls habe ich hier und auch in Thread: Hinweise und Verbesserungsvorschläge (2) schon eine Menge Verbesserungsvorschläge geliefert, die Deutschland nur noch so und gerne weiter verbessert realisieren muss, selbstverständlich legal und parlamentarisch-demokratisch. Der Clou an einigen meiner Vorschläge ist, dass sie auf eine Verbesserung des Systems abzielen und das ist das wichtigste, denn ein besseres System kann Deutschland und die Welt selbst verbessern, weiterentwickeln. Eine Erfindung ist nix dagegen und sei sie noch so genial - ohne ein gutes System sind Erfindungen (man denke an die Atombombe und in Zukunft vielleicht KI und Hyperraumtechnologie) sogar äußerst gefährlich.

Vielleicht kann man sagen, dass es irgendwie mit Thread: Mit Hilfe der Goldreserven Deutschland reformieren (17.02.08) anfing, dann kam Thread: Stoppt den Ausverkauf Deutschlands! (19.05.08) und Thread: Hinweise und Verbesserungsvorschläge (24.09.08). Allerdings war 2005 auch schon sehr bemerkenswert, siehe http://www.wallstreet-online.de/userinfo/274357-hewhoenjoysg… und z.B. Thread: Raum, Zeit und Wellen, Thread: Die Zukunft beginnt jetzt ... und Thread: Eine Idee muss nicht unbedingt gut sein .... Insgesamt läßt sich bei mir eine ziemliche Steigerung erkennen, von einem eher schwachen Abi mit 3.0 über eine einfache Ausbildung (Informationselektroniker, "sehr gut"), ein Informatikstudium (Note 1,4) und beträchtliche Steigerung in Sachen potentiell weltbewegende Beiträge. Andererseits bin ich seit 2009-01-01 arbeitslos und zwar durchaus auch als Konsequenz aus einer ziemlichen Krise (vielleicht Depression und leichte Wahnvorstellungen), mein Leben war bisher nicht übermäßig spassig für mich, um nicht zu sagen eher unlustig und ätzend. Macht nix, kann ja noch besser werden, so meine Erwartung/Hoffnung.

In jedem Fall sehe ich meine Beiträge als insgesamt sehr bemerkenswert an, das ist schon erstaunlich, beachtlich und keineswegs alltäglich, auch wenn ich öfter auch nur scheinbar triviales/spekulatives schreibe. Klar kann man sagen, dass es viele schlaue Bücher gibt aber die sind meist zu einem einzelnen Thema, während ich ein sehr breites Spektrum habe. Auch scheinbar triviale Bemerkungen/Entscheidungen sind insgesamt äußerst beachtlich, wenn sie überwiegend, weit überdurchschnittlich richtig sind - wobei einige die Qualität meiner Beiträge bezweifeln, ja sogar für besonders schlecht halten ... aaaaber wer hat denn vergleichbares geliefert? Viele haben was geleistet aber wer hat bemerkenswerteres als ich geschrieben? Ja klar gibt es viele Berühmtheiten aber die haben meist nur was zu einem Spezialgebiet geschrieben, hatten ihre Schwerpunkte. Viele nörgeln an Staat und Gesellschaft rum aber alleine Thread: Rettet Deutschland! Rettet die Welt! ist schon erstaunlich, selbst wenn er nur eine Sammlung von Links und Vermutungen ist. Man kann sagen, dass ich nicht nur die Zeichen der Zeit erkannt habe, sondern auch viele Lösungen und Verbesserungsvorschläge präsentieren konnte.

Okay, das muss mir jetzt nicht unbedingt was bringen, dergleichen kann einfach von Intellektuellen, Politikern und Parteien genutzt und vielleicht sogar neu erfunden werden (so wie etliches von mir ja auch nicht ohne Vorgeschichte ist) aber gute Ideen und Vorschläge haben einige Durchsetzungskraft. Die Bundestagswahlen 2017 können nach der GroKo radikal neues bieten, weil sich viele Parteien profilieren wollen und es braucht nur eine einzige kleine Partei, die meine Ideen aufgreift, um sie bekannt zu machen - nicht gerade unmöglich, wenn ihr mich fragt. Eigentlich ist das geringe positive Echo auf meine Beiträge erstaunlich und nicht, dass ich jahrelang scheinbar unerkannt/unbemerkt massenweise weltbewegendes schreiben konnte. (alles imho)

PS: frohe Weihnachten
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27.12.13 11:05:17
Rätedemokratie - Ergänzung
http://www.heise.de/tp/foren/S-Raetedemokratie-Ergaenzung/fo…

Wie lassen sich Räte, welche ihre Mitglieder selbst (per offener Mehrheitsentscheidung) bestimmen und zusammen ca. 25% (vielleicht 17% bis 33% aber für's Erste vielleicht auch nur 5-10%) der Stimmen in Bundesrat/Bundestag besitzen, mit der Demokratie vereinbaren?

Nun, also erstmal muss man bedenken, dass - so sie auch direkt gewählt werden - die meisten Wähler die Abgeordneten gar nicht näher kennen und die Abgeordneten dem Wähler von den Parteien vorgesetzt werden. Die meisten Wähler wählen eine Partei und einfach den nächstbesten Abgeordneten, der ihnen von dieser Partei angeboten wird. Der Wähler hat zwar die Wahl aber nur eine sehr eingeschränkte. Das ist natürlich trotzdem okay, wenn die Parteien die Kandidaten innerparteilich demokratisch bestimmen.

Bei den Räten kann man wie folgt verfahren:

- Die Räte müssen nach jeder Neubesetzung vom Parlament sanktioniert werden - praktischerweise pauschal alle zusammen. Die Ratsmitglieder dürfen selbstverständlich mitstimmen aber haben zusammen nur eine Minderheit von 25%.

- Eine hinreichende Mehrheit von Abgeordneten kann die Auflösung und Neuwahl eines Rates unter Nennung besonders abgelehnter Ratsmitglieder fordern, wofür es im Parlament eine hinreichende Mehrheit von wenigstens 55% geben muss.

- Bei jeder Bundestagswahl gibt es eine Liste der Räte. Jeder Wähler kann beliebig viele Räte ankreuzen, dessen Auflösung und Neubesetzung erwünscht.

- Ein Rat kann per Volksabstimmung (ausreichendes Quorum erforderlich) aufgelöst werden und muss dann neu gebildet werden, z.B. auch durch Direktwahl aller Bürger. Kritik und Wünsche zur Ratsbesetzung können Bürger im Internet einreichen.

- Alle Ratsmitglieder sind wie derzeit die Minister und in Zukunft (hoffentlich) auch alle Abgeordneten zu vereidigen (http://de.wikipedia.org/wiki/Amtseid), wobei das gleichzeitig per gemeinsam gesprochenem Eid und anschließender namentlicher Stimmabgabe zur Bestätigung erfolgt. Wer bei der Hauptzeremonie verhindert ist, muss den Eid nachholen.

Das kann und wird in Deutschland ganz prima funktionieren. Man bedenke, dass für die Räte viel Transparenz gilt (u.a. zu veröffentlichende namentliche Stimmangabe) und diese so unter Beobachtung des Volkes stehen.

Wer das kritisiert, der muss sich erstmal fragen, wie viele zu schlechte Abgeordnete es derzeit gibt. Hunderte?

Jedenfalls kann man das mit den Räten ruhig mal vorsichtig mit z.B. z.B. 4 Räten und 5% parlamentarischem Stimmantail antesten. Last but not least kommt das doch auch nur, wenn es der deutsche parlamentarisch-demokratische Rechtsstaat will. (alles imho)
2 Antworten
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27.12.13 11:23:01
Antwort auf Beitrag Nr.: 46.116.491 von HeWhoEnjoysGravity am 27.12.13 11:05:17

Man bedenke, dass für die Räte viel Transparenz gilt (u.a. zu veröffentlichende namentliche Stimmangabe) und diese so unter Beobachtung des Volkes stehen.

Welchen volkes???? Wenn in etwa einigen hundert meter vom reichstag entfernt die nsa u.a. praktisch unter den augen des bnd usw.jedes gespräch der abgeordneten, minister und selbst der kanzlerrette mithören und mitschneiden können und dürfen, dann stehen unsere volksvertreter unter der aufsicht und kontrolle fremder mächte.

Einfach deshalb, weil der bundestag als querschnitt der in deutschland wohnenden menschen (früher einmal volkes) selbstverstädlich deren vertreter nur so gut und edel sein können, wie diejenigen, die sie da als ihre vertreter hinein gewählt haben.

Somit ungefähr der gleiche anteil an pädophilen,perversen, korrupten und bestechlichen, steuerbetrügern und käuflichen und volksvertrern mit dunkler vergangenheit wie überall in der bevölkerung sonst auch.

Für die abhörspezialisten der nsa u.a. somit ein natürliches gefundenes fressen und mehrere centimeter dicke dossiers über jeden einzelnen volksvertreter und repräsentanten.

Wie frei und unabhängig können volksvertreter etc, eigentlich noch sein, wenn hin und wieder ein freundlicher wink von befreundeter seite darauf hinweist, dies oder jenes freundlich durch pfötchenheben im parlament durchzuwinken oder eben auch nicht.
1 Antwort
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27.12.13 11:33:15
Ach und übrigens: das mit den Räten ist auch eine Möglichkeit für gute Bürger, ganz direkt ins Parlament zu kommen, denn sie können sich wie bei einem Unternehmen für eine Ratsmitgliedschaft bewerben. Das ist ein viel direkterer Weg, als sich in den Parteien jahrelang, ja nicht selten geradezu ein Leben lang hochkämpfen zu müssen.

Bürger, die sich ganz normal im Leben bewiesen haben, z.B. mit einem Studium, herausragenden Leistungen und einem ehrlichen guten Leben, können sich direkt bei einem Rat bewerben und weil die Bewerbung öffentlich sein muss, gibt es auch eine erhebliche Kontrolle durch das Volk, d.h. es kann nicht so einfach ein schmutziger Lobbyist in den Rat gelangen. Die Aufnahme von Ratsmitglieder kann heftig vom Volk diskutiert werden, das Volk kann sich in (dann sicher zu sein habeneden) Umfragen für einen Aspiranten aussprechen und wenn der dann nicht vom Rat aufgenommen wird, bedarf es einer guten Begründung oder strengen Untersuchungen/Ermittlungen.

Das mit den Räten ist also ein Verfahren, um gute Bürger ins Parlament zu bekommen, die keine Lust auf Mitgliedschaft und Arbeit in einer Partei haben. Die Räte müssen übrigens parteilos und nur Gott, Staat und dem Allgemeinwohl verpflichtet sein.

Das mit den Räten ist also eine prima Idee, um die sehr einseitige Selektion durch Parteimitgliedschaften auszugleichen.

Die Organisation in Räte ist notwendig, um dem Ganzen eine Struktur zu verleihen. Es ist auch wichtig, dass die Ratsmitglieder innerhalb ihres Rates diskutieren und sich für Ratsentscheidungen (z.B. Veröffentlichungen) abstimmen müssen - das dient auch der (inneren, eigenen) Kontrolle.

Zugegebenermaßen kann man darüber nachdenken, ob zusätzlich auch freie/unabhängige Bürger nach bestimmten Kriterien unabhängige Abgeordnete werden können. Das Parlament kann dann wie folgt gebildet werden: 50% wie bisher gewählte Abgeordnete, 25% Ratsmitglieder und 25% ernannte Bürger, wobei das besonders gute Bürger zu sein haben und somit entsprechende Kriterien festzulegen sind.

Problem dabei: die Parteien sind geschwächt aber das kann auch was gutes haben: die Parteien müssen sich mehr Mühe geben, das Parlament zu überzeugen und nicht einfach so wie derzeit nach einer gewonnenen Wahl quasi nach dem Willen der Spizenfunktionäre durchregieren. Zu bedenken ist, dass die gewählten Parteien ja immer noch die Minister und somit die Regierung stellen und somit kann das mit den Räten und den direkt ernannten Bürgern als sinnvoller Ausgleich gesehen werden. (alles imho)
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27.12.13 11:48:34
Antwort auf Beitrag Nr.: 46.116.587 von Nannsen am 27.12.13 11:23:01

Dumme glauben alles,gescheite stellen alles in frage...
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28.12.13 06:25:49
Was bedeutet Demokratie? Herrschaft des Volkes (http://de.wikipedia.org/wiki/Demokratie).

Aber wie kommt es, dass das Volk derzeit mit den Herrschenden so unzufrieden ist, siehe z.B.

- Politiker sind so unbeliebt wie nie zuvor http://www.derwesten.de/politik/politiker-sind-so-unbeliebt-…
- Bürger haben desaströses Bild von Abgeordneten http://www.spiegel.de/politik/deutschland/umfrage-deutsche-m…
???

Sollte es nicht eher um die Herrschaft zum Wohle des Volkes, um das Allgemeinwohl, als um die angebliche Herrschaft des Volkes gehen? Fragt doch mal das Volk, ob es derzeit das Gefühl hat, zu herrschen. Wie viele Bürger (alle, nicht nur Wahlberechtigte) haben denn eine Regierung gewählt? Doch nicht selten unter 50%.

Wer aber könnte das Allgemeinwohl, das Wohl des Volkes besser realisieren, als eine möglichst gute Regierung, ein möglichst guter Staat? Wer aber könnte eine möglichst gute Regierung, einen möglichst guten Staat besser realisieren, als möglichst gute Menschen, die besten/geeignetsten verfügbaren Bürger?

Es kann gar nicht um die Herrschaft des Volkes gehen ... sondern um eine möglichst gute Regierung und den idealen Staat, zum Wohle des Volkes. Das Volk kann nicht herrschen - herrschen muss eine (möglich gut zu sein habende) Elite.

Es ist nicht sinnvoll, das Volk über jeden Kleinscheiß abstimmen zu lassen - das ist zwar theoretisch möglich aber muss keineswegs das beste Ergebnis liefern. In jedem Fall wäre es aufwendig und zeitraubend. Wozu sollte sich jeder einzelne Bürger zum Experten für Innen- und Weltpolitik machen? Für richtige Entscheidungen braucht es Bildung, Wissen, Weisheit und Talent - das hat nicht jeder. Für richtige Entscheidungen muss man auf dem Laufenden bleiben aber das Volk hat noch mehr zu tun (Arbeit, Familie, ...). Kurz gesagt: das Volk will gut regiert werden aber nicht selbst regieren.

Interessierte Bürger können sich im Internet beteiligen und natürlich muss es weiterhin Wahlen geben aber wenn es anscheinend kein Problem ist, das Volk aus einem kleinen Haufen wie auch immer vorselektierter Parteifuzzies wählen zu lassen, die nicht unbedingt die Besten der Besten sind, dann kann man sich auch andere Formen überlegen, um zu ein paar Hundert Parlamentariern zu kommen.

Die Mischung macht´s:
- 60% gewählte Abgeordnete aus Parteien, wie gehabt.
- 24% möglichst gute Ratsmitglieder, wie beschrieben.
- 16% möglichst gute Bürger, nach irgendwelchen noch zu ermittelnden Kriterien.

Die einen 60% werden direkt vom Volk gewählt und die anderen müssen irgendwie vom Volk abgewählt werden können - wie muss man sich halt noch überlegen. Man kann z.B. erst die 40% Ratsmitglieder/Bürger bestimmen und zusammen mit der Abgeordnetenwahl das Volk über Räte und Bürger befragen. Default ist Zustimmung aber jeder Wähler kann beliebig vielen Räten sein Mißtrauen erteilen (d.h. für deren Auflösung und deren Neuwahl stimmen) und jeder Wähler kann bereits gesetzten Parlamentariern oder auch allen sein Mißtrauen erteilen (d.h. für deren Auflösung und deren Neuwahl stimmen). Man bedenke, dass es in Zukunft auch eine elektronische Wahl geben wird, auch von Zuhause aus, da ist mehr als heute möglich.

Selbstverfreilich kann es auch eine andere prozentuale Zusammensetzung geben, naheliegenderweise erstmal zugunsten der herkömmlichen Partei-Abgeordneten, also z.B. 75% gewählte Abgeordnete aus Parteien, 15% möglichst gute Ratsmitglieder und 10% ausgewählte möglichst gute Bürger. Man kann auch über die absolute mehrheit der gewählten Abgeordneten diskutieren aber die ist erstmal eine gute Idee, nämlich um nicht zu viel auf einmal zu verändert (das aktuelle System funktioniert ja) und vor allem auch, um rechtliche Bedenken entgegenzuwirken, denn mit 60 oder gar 75 Prozent herkömmlichen parteilichen Abgeordneten ist es mehrheitlich immer noch das alte und akzeptierte System.

Wichtig ist, dass die irgendwie bestimmten/ernannten (und nicht allgemein gewählten) Ratsmitglieder und Bürger wirklich und objektiv besonders gut sind. Wenn das nicht machbar wäre, dann wäre das mit den nicht von allen direkt gewählten Parlamentariern nicht akzeptabel. Aber ich bin überzeugt, dass man bessere Bürger finden kann, als wenn man sie durch eine ja inhärent tendenziöse und eigensüchtige Partei bestimmen läßt. Das mit den Parteien ähnelt dem auf Erfolg/Konkurenz basierenden kapitalistischen System aber wie auch beim Kapitalismus gibt es die reine Lehre und die bittere Realität mit Kungelei, Korruption und Lobbyismus. Die Mißstände von Kapitalismus und derzeitigem politischen System sind wenigstens bedenkenswert.

Wie man besonders gute Bürger für das Parlament finden kann, das muss wissenschaftlich erforscht werden aber es muss doch bessere Kriterien geben als derzeit praktiziert, oder? Zwei kleine aktuelle Beispiele:

- Österreichs neuer Außenminister: "Wunderwuzzi" macht Karriere ... Ein "PR-Gag", schrieb die "Kronen-Zeitung". Der seriöse "Standard" nannte Kurz' Ernennung gar eine "Verarschung". ... http://www.spiegel.de/politik/ausland/oesterreich-sebastian-…

- Sexskandal um Landrat Adam: ... bestellte er sich junge Männer zum Sex ins Büro ... http://www.spiegel.de/politik/deutschland/michael-adam-sexsk…

- Kategorie:Politische Affäre in Deutschland http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Politische_Aff%C3%A4r…

... und wer weiß, was noch alle ans Licht kommen wird.

Ein bedeutender Aspekt, der für meine Idee spricht: die Parteien müssen sich mehr Mühe geben, das Parlament zu überzeugen und können nicht einfach so wie derzeit nach einer gewonnenen Wahl quasi nach dem Willen der Spizenfunktionäre durchregieren. Die parteilosen Abgeordneten können sich zu einem aktuellen Thema zu einer Interessengruppe (z.B. für den Frieden) zusammenschließen und mit hinreichendem Anteil (z.B. über 5%) auch Rederecht im Parlament erlangen (ansonsten kann natürlich nicht jeder einzelne Parteilose vor dem Parlament sprechen, er muss sich schriftlich und im Internet äußern), der Sprecher wird dazu von der Interessengruppe gewählt.

Wie viele der derzeitigen Abgeordneten sind denn de facto nur dummes Stimmvieh, die eigentlich nur für die Partei stimmen aber sonst kaum etwas tun, geschweige denn mal über die Verbesserung von Deutschland nachdenken (anstatt über ihre Karriere oder wie sie ihr Geld ausgeben sollten)?

Wie kann man die Kontrolle durch das Volk verbessern? Na, ganz einfach: wenigstens die Ratsmitglieder und ausgewählten Bürger-Parlamentarier müssen stets namentlich und offen abstimmen, so dass das Volk seine Pappenheimer verfolgen kann. Wenn einer der nicht direkt vom Volk gewählten Parlamentarier zu sehr/oft gegen die Mehrheitsmeinung des Volkes abstimmt, muss er abgesetzt, d.h. vom Volk abgewählt werden können. Dazu muss im Internet eine Datenbank mit allen Abstimmvorgängen und Selektionsmöglichkeiten geben. Selbstverständlich muss jeder Abgeordnete auch die Möglichkeit haben, sein Abstimmverhalten dem Volk zu erklären, z.B. mit einer eigenen (für alle Parlamentarier einheitlichen) Webseite beim Staat und einem Kommentar zu jeder Abstimmung.

Der Rückweg ist frei und leicht, man kann z.B. bei jeder Wahl die Wähler fragen, ob sie mit dem neuen System hinreichend zufrieden sind und bei zu viel Unzufriedenheit gibt es eine Volksabstimmung über die Rückkehr zum alten System. Warum aber sollte die Politik schlechter werden, wenn man sich mehr Mühe gibt, bessere/geeignetere Parlamentarier zu bekommen? Also ich denke, dass das in Deutschland prima funktionieren wird. (alles imho)
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28.12.13 11:35:59
Antwort auf Beitrag Nr.: 46.121.573 von HeWhoEnjoysGravity am 28.12.13 06:25:49Was bedeutet Demokratie? Herrschaft des Volkes (http://de.wikipedia.org/wiki/Demokratie).

Aber wie kommt es, dass das Volk derzeit mit den Herrschenden so unzufrieden ist, siehe z.B.



Ich nehme an, du möchtest dich in deinen selbstgesprächen nur ungern stören lassen und die o.a. fragen waren nicht als fragen an irgendjemand gemeint, sondern nur als fragender teil des selbstgespräches??

Bevor du weiter m.e. kostbare zeit und energie für deine politischen visionen aufwendest, solltest du dich vielleicht mal zum besseren eigenem verständnis und zur teilweisen erklärung der dich umtreibenden fragen auf das nachstehende eingehen.


Wenn z.b. in etwa einigen hundert meter vom reichstag entfernt die nsa u.a. praktisch unter den augen des bnd usw.jedes gespräch der abgeordneten, minister und selbst der kanzlerrette mithören und mitschneiden können und dürfen, dann stehen unsere volksvertreter unter der aufsicht und kontrolle fremder mächte.

Einfach deshalb, weil der bundestag als querschnitt der in deutschland wohnenden menschen (früher einmal volkes) selbstverstädlich deren vertreter nur so gut und edel sein können, wie diejenigen, die sie da als ihre vertreter hinein gewählt haben.

Somit ungefähr der gleiche anteil an pädophilen,perversen, korrupten und bestechlichen, steuerbetrügern und käuflichen und volksvertrern mit dunkler vergangenheit wie überall in der bevölkerung sonst auch.

Für die abhörspezialisten der nsa u.a. somit ein natürliches gefundenes fressen und mehrere centimeter dicke dossiers über jeden einzelnen volksvertreter und repräsentanten.

Wie frei und unabhängig können volksvertreter etc, eigentlich noch sein, wenn hin und wieder ein freundlicher wink von befreundeter seite darauf hinweist, dies oder jenes freundlich durch pfötchenheben im parlament durchzuwinken oder eben auch nicht.
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29.12.13 06:02:57
Gute Ziele brauchen sich nicht zu verstecken.
Gute Parlamentarier sind nicht so leicht erpressbar.
Die Parlamentarier haben wenigstens gesetzestreu zu sein.
Das Ziel ist eine möglichst gute Regierung und ein möglichst guter Staat.

Selbstverständlich bin ich für den (weltweiten) Abzug des US-Militärs, für wirksame Maßnahmen gegen illegale Spionage, für die legale Entmachtung schlechter Menschen (z.B. mittels einer wirksamen Verbrechensbekämpfung, Entlassung, Abwahl, durch mehr Transparenz in der Politik, usw.) und für ein möglichst gutes, gottgefälliges, sicheres, sozial gerechtes, rechtsstaatliches und (ausreichend, vertretbar) freiheitliches Deutschland. (alles imho)

Welche Verbesserungsvorschläge hast du?

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Vorschlag zur Auswahl geeigneter Bürger http://www.heise.de/tp/foren/S-Vorschlag-zur-Auswahl-geeigne…

Wie kann die Reform der parlamentarischen Demokratie realisiert werden?
http://www.heise.de/tp/foren/S-Wie-kann-die-Reform-der-parla…
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02.01.14 07:46:29
Eine Form der milden Funktionärsdiktatur
Wenn schon die Mitglieder der politischen Parteien solch eine zentrale Rolle in der demokratischen Willensbildung spielen, stellt sich die Frage: Wer sind die Mitglieder. In dieser Folge seiner demokratiekritischen Artikelreihe analysiert der Allensbacher Politologe und Wissenschaftsjournalist Wolfgang J. Koschnick die Zusammensetzung der politischen Parteien und kommt zu einem vernichtenden Urteil: Die Parteien haben ein oligarchisches Feudalsystem errichtet. Der Parteienstaat hat die freiheitlich demokratische Grundordnung außer Kraft gesetzt. Er ist in Wahrheit eine Form der milden Funktionärsdiktatur und hat keinerlei Lösungskompetenz für die existenziellen Fragen des Gemeinwohls, weil er Eigensucht, Opportunismus und Korruption zu Prinzipien politischer Herrschaft erhoben hat. ... http://www.heise.de/tp/artikel/40/40638/

Also wenn eher Gebildete/Intelligente und Angestellte des öffentlichen Dienstes in den Parteien sind, dann ist das nicht unbedingt schlecht, denn Politik ist eine besondere Aufgabe, so wie andere Berufgruppen auch.

Superwichtig ist, dass das Volk beteiligt wird. Okay, da gibt es die Wahlen aber das reicht nicht, denn man hat nur die Wahl zwischen den existierenden Parteien und den zur Wahl angebotenenen Politikern ... und das Angebot ist dieser Tage durchaus kritikwürdig.

Wenigstens muss es noch vertrauenswürdige Meinungsumfragen (mit ePerso und möglichst repräsentativ) geben und dazu gehört auch, dass detailiert offengelegt wird, wer sich wie geäußert hat (nicht notwendigerweise namentlich, sondern u.a. nach Wohnort, Ausbildung und Beruf).

Dann muss es im Internet ein großes staatliches Bürgerforum für politische Diskussionen geben, z.B. so wie http://www.wallstreet-online.de mit vielen Unterforen, moderiert aber ohne Vorabzensur, mit Bewertungs- und Umfragemöglichkeiten, mit Statistiken, usw. (aber natürlich ohne Werbung). Am besten mit ePerso oder schriftlicher Anmeldung (Passwort per Post) aber natürlich auch mit Pseudonym. Jeder Bürger hat ein Schreibrecht im Bürgerforum aber es kann elitäre Unterforen und eine Trollwiese geben, d.h. man muss zwischen Promis (z.B. Bundeskanzlerin) und besonders begabten Schreibern einerseits und Schwachköpfen, Spamern und Trollen andererseits unterscheiden.

Zu bedenken ist: es kann (tendenziell, näherungsweise) nur ein Ideal geben, d.h. die Parteien müssen sich ähneln. Die Regierung muss für Sicherheit, soziale Gerechtigkeit, Menschenwürde, soziale Marktwirtschaft, Demokratie, Bildung, Tier- und Umweltschutz, leistungsfähige Infrastruktur, Wohlstand, usw. sein - da bleibt zwar viel Spielraum für Sperenzchen aber wenig Raum für grundlegende Abweichungen.

Es ist also kein Problem, wenn die Parteien sich ähneln (das muss sogar so sein) aber es ist ein verdammtes Problem, wenn die Parteien nicht nach einem möglichst guten idealen Staat streben, sondern vom Bösen unterwandert, korrupt sind und Klientelpolitik betreiben.

"... Allen politischen Parteien fehlt der Nachwuchs. ... Die Fluktuation ist in allen politischen Parteien extrem hoch. Viele der neuen Mitglieder treten entsetzt wieder aus, nachdem sie erst einmal erlebt haben, wie es in Ortsvereinen hergeht. ... Der Exodus aus den Parteien hält jedenfalls ungebrochen an. ..." http://www.heise.de/tp/artikel/40/40638/

Warum fehlt der Parteinachwuchs? Vielleicht, weil die Parteien und Nachwuchsorganisationen dermaßen widerlich verfilzt sind, weil es nur um Karriere und Macht aber nicht um ein möglichst gutes Deutschland geht? Es spricht für die deutschen Bürger, wenn sie sich das nicht antun wollen aber es ist natürlich auch ein Problem für die parlamentarische Parteiendemokratie.

Ganz Deutschland muss besser werden und somit nicht zuletzt auch die Parteien. Verbrechern, korruptem Klüngel und schlechten Menschen in Machtpositionen muss mit einer wirksamen Verbrechensbekämpfung und mehr Transparenz knallhart Druck gemacht werden ... so, dass sie entweder hinreichend gut werden, sich freiwillig aus jedweden Machtpositionen verpissen oder aus Machtpositionen (legal) entfernt werden.

"... Das Monopol der Parteien bei der Rekrutierung der Politiker wirft Fragen danach auf, wie die Kandidaten parteiintern überhaupt ausgewählt werden. Da die meisten Parteimitglieder inaktiv sind, entscheidet tatsächlich in jeder Partei eine sehr kleine Gruppe von Funktionären und besonders aktiven Mitgliedern über alle Kandidaten. Die Basis derjenigen, die de facto die Mitglieder des Parlaments bestimmen, ist äußerst klein. ..." http://www.heise.de/tp/artikel/40/40638/

Wahnsinn. Was für ein Glück, dass es noch CDU/CSU gibt. Was für ein Glück, dass wir die GroKo haben. Was für ein Glück, dass die derzeitige SPD-Spitze gar nicht so schlecht ist. Jo und das meine ich ernst. Stellt euch doch mal vor, wohin eine Ampelkoalition (SPD. FDP, Grüne) Deutschland steuern würde. Okay, auch die Union hat ihre Schwächen aber eine wirksame Verbrechensbekämpfung (und somit auch die Vorratsdatenspeicherung) ist ein Prüfstein - wer nicht dafür ist, der ist gegen ein gutes Deutschland.

"... Es sind nur diese wenigen Leute, die Einfluss auf die Nominierung von Kandidaten für politische Wahlämter nehmen können. Und das Argument ist nicht ganz von der Hand zu weisen, dass dies eher eine Negativauslese ist. ... Heute prägen Opportunisten und Karrieristen die Szene in den Parteien. ..." http://www.heise.de/tp/artikel/40/40638/

Na ja, nicht unbedingt nur eine Negativauslese aber es dürfte derzeit zu viele negative Netzwerke und das Bestreben geben, die Macht des Bösen zu mehren. Das ist nicht länger hinnehmbar!

Übrigens sind nicht nur die Parteien zerfressen und unterwandert, sondern ganz Deutschland. Es gibt gezielte Bestrebungen des Bösen, alle wichtigen Institutionen zu unterwandern, wie man mit Leichtigkeit an der Unterstützung für gewalttätige Putschisten/Terroristen in Libyen/Syrien, der Zerbombung Libyens durch die NATO (gegen einen souveränen Staat und legitime Regierung, gegen das Volk, auf Seiten von Verbrechern und Teroristen) und die Anti-Iran-Sanktionen (der Iran hat weder Atom- noch Chemiewaffen aber die imperialistische Atomsupermacht USA führt zahlreiche Kriege und der Atomwaffenstaat Israel verletzt Grenzen, führt Militärschläge und hat noch nicht einmal die Chemiewaffenkonvention ratifiziert, möglicherweise hat Israel sogar Chemie-/Biowaffen).

Millionen Schußwaffen in falschen Händen ("Bis zu 40 Millionen illegale Waffen im Umlauf" http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/bis-zu-40-milli…), tonnenweise illegale Drogen, Hunderte Milliarden Euro Schwarzgeld, organisiertes Verbrechen, Lobbyorganisationen ausländischer Kriegsmächte und Terroristenunterstützer, jährlich ca. 6 Millionen registrierter und noch mehr unregistrierte Straftaten, möglicherweise Tausende unerkannte Morde (siehe http://www.rp-online.de/gesellschaft/leute/tausende-morde-in… und http://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Rechtsmediziner-U…), vielleicht entgehen dem Staat jährlich 40 Milliarden durch Steuerhinterziehung ("Rund 300 Mrd. € Schwarzgeld bunkern Deutsche in Steueroasen, 40 Mrd. € entgehen dem Fiskus jährlich durch Steuerhinterziehung, schätzt Thomas Eigenthaler, Chef der Steuergewerkschaft." http://www.ingenieur.de/Politik-Wirtschaft/Finanzen/Immer-ho…), über 2 Billionen Euro Staatsschulden, ... Deutschland - ein Mafia-Paradies? (http://www.heise.de/tp/artikel/35/35166/1.html)

Und, was tut die Regierung so für ein besseres Deutschland? Nicht genug.

"... Bei dem Feldversuch im Landkreis Gotha durften die Menschen vier Monate lang darüber entscheiden, wer für die SPD als "Bürgerkandidat" bei der Landratswahl im Frühjahr 2012 antreten sollte. Das Ergebnis war niederschmetternd: Der "Sieger" bekam 14 von 18 abgegebenen Stimmen der insgesamt 120.000 Wahlberechtigten. ..." http://www.heise.de/tp/artikel/40/40638/

Das Volk will gut regiert werden aber nicht selbst regieren. Man kann nicht jedem Bürger neben seinen sonstigen Verpflichtungen auch noch zumuten, sich detailiert um die Politik und Kandidaten zu kümmern.

"... Die Parteien haben ein oligarchisches Feudalsystem errichtet. Der Parteienstaat ... ist in Wahrheit eine Form der milden Funktionärsdiktatur und hat keinerlei Lösungskompetenz für die existenziellen Fragen des Gemeinwohls, weil er Eigensucht, Opportunismus und Korruption zu Prinzipien politischer Herrschaft erhoben hat. ... Durch Ämterhäufung und Bildung von Seilschaften hat ein kleiner Einflusszirkel seine Macht etabliert. ..." http://www.heise.de/tp/artikel/40/40638/

Was ist zu tun? Wie kann man Deutschland retten und verbessern?

1. Wirksame Verbrechensbekämpfung. Auch die Elite muss Vorratsdatenspeicherung und Scans nach Verdachtsmomenten unterliegen. Selbstverfreilich ist dabei auf Datenschutz und Informationssicherheit zu achten.

2. Staatliche (aber hinreichend unabhängige) Kontrollbehörde als 4. Macht im Staate, siehe http://www.heise.de/newsticker/foren/S-Loesung-die-Gruendung…

3. Mehr Transparenz in der Politik. Ein Politiker sollte eine öffentliche Liste mit all seinen offiziellen Entscheidungen haben. Alle Mitgliedschaften und potentiell bedenklichen Abhängigkeiten sollten übersichtlich veröffentlicht werden. Null problemo, muss ja keiner Politiker werden.

4. Ein gutes Bürgerforum im Internet und mehr repräsentative Meinungsumfragen (dabei ist allerdings zu bedenken, dass die Bürgermeinung nur so gut wie die Aufklärung und Präsentation guter Ideen sein kann).

5. Vielleicht auch bis zu 40% ausgewählte gute Bürger im Parlament (siehe vorherige Beiträge). Praktisch wird man wohl erstmal mit max. 25%, wahrscheinlicher nur mit um die 10% ausgewählte gute Bürger im Parlament anfangen und dann gucken, wie sich das macht.

Alle 5 Punkte sind legal machbar und sollen legal realisiert werden! Die Realisierung des 5. Punktes kann noch länger dauern, weil dazu das Grundgesetz geändert werden muss aber man bedenke, dass die derzeitigen Mißstände de facto viel grundgesetzwidriger sind, als ein guter Vorschlag zur Verbesserung der parlamentarischen Demokratie und des sozialen Rechtsstaates.

Es gelten die Gesetze und nicht Fehlurteile. Wie die derzeitigen Mißstände zeigen, ist der soziale demokratische Rechtsstaat in höchster Gefahr, wenn man Verbrecher, böse Netzwerke und korrupten Klüngel nicht wirksam bekämpft. Man kann das Grundgesetz also dahingehend interpretieren, dass die Realisierung meiner guten Verbesserungsvorschläge geradezu indirekt gefordert ist, siehe auch http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1174768-11-20/bei…. (alles imho)
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26.01.14 11:06:58
Stargate Atlantis http://en.wikipedia.org/wiki/Stargate_Atlantis

Klasse, sehenswert (ich gucke auf Deutsch) und durchaus lehrreich, wenn auch nicht notwendigerweise vorbildlich. So im Gedanken an z.B. "Underground", "The Storm (Part 1/2)", "The Defiant One" (http://en.wikipedia.org/wiki/Stargate_Atlantis_%28season_1%2…). Okay, ist klar, Spielfilme müssen interessant und spannend sein aber in der Realität verzichtet man auf eine solche Spannung und sorgt von vorneherein für eine sichere Ausgangslage, für den ungefährdeten Sieg.

Lustig, wie in einigen SF-Filmen ein paar Hundert oder Tausend Jahre als größere Zeiträume gelten. Ja klar kann sich in ein paar Jahrhunderten oder Jahrtausenden einige tun aber die Menschheit hat Jahrmillionen, vermutlich sogar Jahrmilliarden vor sich.

Also der Punkt ist, dass die Menschheit auch mal ein bisschen über die Zukunft nachdenken muss und zwar auch mal in größeren Zeiträumen als Jahrzehnte, was in der Politik ja schon die Ausnahme ist.

Vermutlich gibt es im ganzen Universum nur auf der Erde höhere Leben, vielleicht gibt es auf anderen Planeten nicht mal DNA oder etwas vergleichbares, also nicht eine einzige außerirdische Bakterie, geschweige denn eine außerirdische Zivilisation. Gott sei Lob und Dank.

Die Menschheit ist also in einer äußerst komfortablen Position, kann die Eroberung des Weltraums in Ruhe vorbereiten. Soll heißen: die Menschheit darf ihre Führungsrolle niemals verspielen, muss auf Sicht von Jahrmilliarden eine Vormachtstellung und die Kontrolle behalten.

Da gibt es ein paar Punkte:

1. Die Menschheit muss eine komfortable Überlegenheit bewahren und zwar nicht nur über die Milchstraße, sondern über das ganze Universum (hier ist unser Universum, die Schöpfung gemeint, auf das die Menschheit beschränkt ist) und zwar bis zum Ende unseren Universums. Eine komfortable Überlegenheit fängt ungefähr bei siebenfacher Überlegenheit an oder anders gesagt: auch unter ungünstigen Umständen darf es Feinden auch nicht ansatzweise möglich sein, die Menschheit in gefahr zu bringen und man bedenke auch Pech, Unglück, Katastrophen und dass die Feinde auch mal Hyperraumtechnologie erlangen können.

2. Die Menschheit muss die Kontrolle bewahren, darf nicht zersplittern. Nix gegen Multikulti, Vielfalt ist wünschenswert aber es darf keine größeren/mächtigeren problematischen Fraktionen geben und das bedeutet zwangsläufig eine strenge hierarchische Ordnung, Kontrolle und Überwachung. Einige mögen das vielleicht Faschismus oder Totalitarismus nennen aber ich nenne es Vernunft, Vorsicht und Weisheit.

Menschen brauchen Gesetze, denn es gibt Menschen, mit denen keiner Sex haben will aber die Sex haben wollen; denn es gibt Menschen, die nicht arbeiten aber Spass und Reichtum wollen. Ohne eine gute Ordnung kommt ein schlechtes Unrechtsregime.

Hoffentlich kein Thema aber ganz sicher ein hypothetischer Aspekt ist die Gefahr, dass sich eine von den Menschen stark unterschiedliche Rasse erfolgreicher entwickeln könnte. Wo soll diese Rasse herkommen? Na, schon mal was von Gentechnik gehört? Derzeit sind sich die Menschen ja ziemlich ähnlich, Unterschiede in Hautfarbe und Nasenform sind lächerlich im Vergleich zu möglichen Unterschieden und ein paar ätzende Typen gibt es ja schon in SF-Filmen zu bestaunen, zum Beispiel die Wraith (http://en.wikipedia.org/wiki/Wraith_%28Stargate%29; "Wraith is a Scottish dialectal word for "ghost," "spirit" ..." http://en.wikipedia.org/wiki/Wraith) oder etwas realistischer die Magog (http://en.wikipedia.org/wiki/Magog_%28Andromeda%29, http://andromeda.wikia.com/wiki/Magog), wobei die eigentlich prima sind und zwar als Gegner - problematischer wäre nämlich eine Rasse, die nicht nur erfolgreicher sondern auch (moralisch) besser ist als die Menschheit (und darum aus moralischen Gründen nicht bekämpft werden darf, nicht erfolgreich bekämpft werden könnte) und das Universum schneller erobert und die Menschheit z.B. auf die Milchstraße beschränkt.

Die Menschheit muss also schon ein bisschen aufpassen, was sie tut. Es braucht also mehr Zukunftsforschung und zwar in allen Bereichen, auch sozial, militärisch, usw. Die Frage ist: was ist ideal, wie erreicht man und wie sichert man das gute Ideal? Wie kann man die Eroberung des Weltraums gestalten, so dass das Gute die Kontrolle behält? Kleiner Tipp: nicht jeder kapitalistische Arsch darf einfach so einen Planeten in Besitz nehmen und ein Unrechtsregime mit Sklaven gründen. Es muss von vorneherein eine Verpflichtung zum Guten und Steuern/Abgaben an die Zentralmacht (Commonwealth, Erdunion) geben, wobei moderate 10% auf Zugewinn schon reichen sollten, ggf. einmalig mehr auf Fundstücke wie z.B. wertvolle Asteroiden und dafür gibt's dann auch Schutz.

3. Es wird eine große, von den Menschen grundverschiedene und sogar mächtigere "Rasse"/Fraktion geben ... ratet mal. Ganz einfach: intelligente Supercomputer (ISC), Superraumschiffe und Roboter, siehe auch Thread: Hinweise und Verbesserungsvorschläge (2). Das erreichbare und vermutlich sogar sehr wahrscheinliche Ziel ist es, dass Menschen und KI zusammenarbeiten, die Grundlogik funktioniert in etwa wie folgt: die KI ist zwar bald viel mächtiger als die Menschheit aber es macht keinen Sinn, die Menschheit auszurotten, weil die KI sich selbst in einem recourcenmäßig sehr sicheren Bereich bewegen muss und damit auch genug Raum für die Menschen bleibt. Die Menschen sind ganz possierlich und unterhaltsam (Variante: unzuverlässige, chaotische/streitbare kleine Stinker, mostly harmles aber man muss aufpassen), die Menschen geben der KI einen Sinn. Des Weiteren besiedeln Menschen hauptsächlich menschenfreundliche Planeten, während die KI-Supermacht hauptsächlich aus intelligenten Superraumschiffen (ISR) und künstlichen Festungen im Weltraum besteht. Die meisten (fast alle) höherrangigen ISR werden auch Menschen an Board haben, die nix weiter zu tun haben, als sich fit zu halten, mit anderen Menschen zu kommunizieren und sich (im Rahmen der Venunf) fröhlich zu vermehren, denn selbstverständlich ist der Schiffscomputer, die KI, sehr viel leistungsfähiger als die Menschen und Roboter erledigen alles. Der ISC/ISR-Staat wird das Universum beherrschen, zum Wohle und in Kooperation mit den Menschen.

Das ist soweit logisch und wünschenswert. Alles auch ganz prima mit Grundrechten und Demokratie, soziale Gerechtigkeit, usw. denn dergleichen dient ja auch Sicherheit und Stabilität. Es kann und wird auch Planeten mit einer einfacheren Lebensweise ohne Hochtechnologie geben aber wenn du auch nur einen Funken Restverstand haben, dann bleiben sie hübsch im Commonwealth, denn das garantiert ihnen Schutz und Grundrechte.

Das wird alles ganz prima funktionieren, vorrausgesetzt die Mächte des Guten bewahren sich eine sehr große und sichere Überlegenheit und dazu gehört auch vorausschauende Taktik: ein (drohendes) Unrechtsregime - und die können in Zuknft auch mehrere Sonnensysteme umfassen - muss rechtzeitig eingegrenzt werden, indem rundum alle (noch freien) Sonnensystem besetzt werden. Ein Unrechtsregime kann erst aufgelöst und übernommen werden, wenn eine hinreichende Bevölkerungsmehrheit im Unrechtsregime vom Commonwealth gerettet werden will.

Wem das jetzt zu utopisch vorkommt, ein simpler Gedanke: warum sollte das Universum so groß sein, wenn man nur mit weit unter Lichtgeschwindigkeit herumkrebsen könnte? Wenn es aber so etwas wie höhere Dimensionen gibt, dann kann es bereits in diesem Jahrtausend Raumschiffe von Kraftfeldantrieben und energetischen Schutzschirmen geben und schon dieses jahrhundert kann es eine dem Menschen überlegne KI geben. KI, also intelligente Supercomputer, welche sich selbst weiterentwickeln können, sind nicht nur eine sondern die technologische Singularität (http://de.wikipedia.org/wiki/Technologische_Singularit%C3%A4…), die alles entscheidende große Revolution, denn die künstlichen Intelligenzen werden wie gesagt das Universum beherrschen.

Übrigens ist diese Entwicklung unvermeidlich, denn intelligente Supercomputer sind unverzichtbar, bieten einen riesigen wirtschaftlichen Vorteil, werden Wissenschaft und Fortschritt beschleunigen ... welcher Staat wollte darauf verzichten? Kann sich jemand vorstellen, dass KI weltweit verboten werden könnte?

Der Witz ist: ein KI-Verbot ist gar nicht wünschenswert. Wünschenswert ist die Entwicklung einer guten KI-Rasse, denn diese ist für Sicherheit und Wohlstand in Zukunft quasi unverzichtbar. Huch, unverzichtbar? Jo, denn wie sollten die Menschen, die es noch nicht einmal auf ihrem Planeten geregelt kriegen, das ganze Universum zum Guten beherrschen und kontrollieren? Es muss schnellstmöglich eine gute KI entwickelt werden, um diese Nische sicher zu besetzen. Andernfalls könnte ein Unrechtsregime in ferner Zukunft heimlich böse selbstreplizierende Roboter und Raumschiffe vorbereiten und damit die Menschheit gefährden.

Ein äußerst wichtiger Punkt ist also die Entwicklung einer guter KI - die ja nicht nur zur Rettung der Menschheit nützlich ist ... damit kann man auch Milliarden Euro verdienen, das ist für die Konkurrenzfähigkeit unverzichtbar, da hat die EU gefälligst Milliarden Euro zu investieren und zwar jährlich. Spricht übrigens nix gegen eine eurasische Kooperation. (alles imho)

PS: siehe auch Thread: nichts halbes, nichts ganzes, nicht nichts
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29.01.14 09:37:14
Hot Zone http://stargate-wiki.de/wiki/Hot_Zone

Klasse, sehr sehenswert und lehrreich. Da gibt es so viel zu sagen, weiß gar nicht, ob ich das noch alles zusammenkriege.

> Johnson und Wagner fehlen, welche sich über Funk melden und Verstärkung anfordern (http://stargate-wiki.de/wiki/Hot_Zone)

Da hätte man als erstes die Zentrale informieren müssen. Keinenfalls hätte eine weitgehend unbewaffnete und untrainierte Truppe Hals über Kopf zum Gefahrenpunkt rennen dürfen. Die Truppe hätte sich sehr vorsichtig nähern müssen, die Mehrheit hätte in ausreichendem Sicherheitsabstand warten müssen und zwei Bewaffnete hätten vorsichtig zum Gefahrenpunkt vordringen müssen und wenn die keine Helmkamera mit Liveübertragung haben, dann hat wer geschludert. Johnson und Wagner waren relativ unwichtig und laut Meldung schon so gut wie tot - da muss man weitere Verluste/Schäden vermeiden.

Nebenbei gesagt: das wichtigste ist eine gute Vorbereitung. In Zukunft haben solche Anlagen erstklassige Überwachungsanlagen und auch viele Roboter, auch Kampfroboter, woraus sich andere Risiken ergeben aber wenn man es richtig macht, sind Roboter eine gute Idee. In Zukunft gibt es dem Menschen weit überlegne intelligente Supercomputer (ISC) und die führen dann solche Anlagen wie Atlantis oder große Raumschiffe und nicht etwa irgendein stinknormaler Mensch. Menschen gibt's da natürlich auch, auch mit Waffen, Uniform und eigener Hierarchie aber es wird wohl schon ein bisschen anders laufen, als in einem Spielfilm, die Menschen - jedenfalls die des Commonwealth in einer excellent gesicherten Umgebung - sind eher wie Touristen, wie Mitspieler in einem Game, denn die KI regelt alles.

Zu einer guten Vorbereitung gehört auch ein gutes Training und dazu muss man erstmal erforschen, was zu lehren und zu trainieren ist.

> Rodney fordert ein Quarantäneteam anstatt des Rettungsteams an, da die Wissenschaftler bereits tot sind. (http://stargate-wiki.de/wiki/Hot_Zone)

Sehr gut.

> selbstregulierende Quarantäne in allen bewohnten Bereichen der Stadt (http://stargate-wiki.de/wiki/Hot_Zone)

Eher überreagiert. Man hätte die Menschen informieren, den gefährdeten Bereich weiträumig sprerren und Verteidigungsmaßnahmen (Waffenausgabe) einleiten müssen. Wichtig ist natürlich, dass die Bewaffneten auch zuverlässig und fähig sind. Super wichtig ist, dass es auf so einer hochwertigen Anlage nur eine gute Elite was zu suchen hat. Selbstverliebte Arschlöcher, selbstsüchtige Assoziale haben dort nichts zu suchen, außer vielleicht im Gefängnis oder einer gut gesicherten Gästezone. Jo, es gibt so etwas wie gute und schlechte Menschen und da spielen Gene, Erziehung und Schulung/Training/Selektion eine entscheidende Rolle - Gleichmacherei ist Bullshit. Alle Menschen kriegen Menschenrechte und Menschenwürde aber nicht alle kriegen auch Macht, Waffen und Verantwortung. Jo und wenn die Menschheit im Weltall nicht eines Tages eine böse Überraschung erleben will, dann überlegt sich sich besser rechtzeitig ein paar gute Maßnahmen.

> Sheppard übt mit Teyla unterdessen in der Turnhalle (http://stargate-wiki.de/wiki/Hot_Zone)

Schön, auch wenn diese Schaukämpfe im Fernsehen oft lächerlich sind. Das Ziel der Übung (von Training) ist es, selbst besser zu werden und nicht den Meister zu besiegen. So ein (Kampf-)Training ist allgemein nützlich, auch wenn man immer mit Schußwaffen rumläuft.

> wobei schließlich Sergeant Bates, auf Befehl von Sheppard, die Tür öffnet (http://stargate-wiki.de/wiki/Hot_Zone)

Sehr schöne Szene, das mit dem Kommandokonflikt, das lief prima und richtig so. Elizabeth Weir hat schlecht reagiert, sie hätte sich schneller mit der neuen Situation anfreunden müssen und wenn sie im Recht gewesen wäre, hätte sie alle (über Intercom) informieren und vor John Sheppard warnen müssen. Da gibt es aber auch noch viel zum drüber nachdenken und erforschen.

Ein Punkt kann sein, dass besonders Hochrangige immer mit allen anderen kommunizieren dürfen (können müssen) und dass dies nicht leicht eingeschränkt werden können darf. Das Personal muss über Veränderungen in der Führung informiert werden und muss sich auch dazu äußern können. Die Truppe hat sich größtenteils zu mögen und zu vertrauen und wenn es da irgendwo ein etwas größeres Problem gibt, dann hat einer zu gehen. Da gibt es übrigens auch einen Vorteil von automatischer Überwachung durch ISC, denn die können Probleme rechtzeitig erkennen und Maßnahmen vorschlagen. Das wird in Zukunft ganz prima funktionieren oder anders gesagt: es hat ganz prima zu funktionieren und dafür ist schon dieser Tage Sorge zu tragen.

Ein anderer Punkt ist, dass Führungspersonen darauf trainiert werden müssen, dass ein Fehler passieren kann und dass selbst eine Enthebung vom Kommando kein größeres Problem ist, wenn sie sich stets nach bestem Wissen und Gewissen um das Gute bemüht haben. Es ist aber eine große Schande, aus Selbstsucht Fehler zu vertuschen und trotz (dann offensichtlich mangelnder Eignung) an der Macht bleiben zu wollen.

> Mittlerweile stellen John und Teyla Doktor Peterson, der allerdings flüchten will und von John angeschossen wird. (http://stargate-wiki.de/wiki/Hot_Zone)

Peterson hätte schon vorher zum Abschuß freigegeben werden müssen und idealerweise hätte er erst gar nicht nach Atlantis kommen dürfen. Sheppard hätte z.B. sagen können: "Freeze! Wir wollen dir helfen. Setz dich auf den Boden.", beim ersten Anzeichen von Widerspruch mit schußbereiter Waffe zielen und nach einer letzten Warnung "Freeze! Hinsetzen!" sofort auf Peterson schießen müssen und zwar wirksam, wenn auch nicht notwendigerweise tödlich. Höherrangige haben eher Abschußrechte, sie sind entsprechend auszubilden und zu selektieren.

Wer damit ein Problem hat: nun, i.a. geht ja alles gut und man braucht sich ja nicht zur Truppe und in besonders wichtige Anlagen zu begeben. Man bedenke, dass es Situationen geben kann, wo der schnelle Abschuß eines Verräters/Irren viele Menschen retten kann. Selbstverfreilich muss es danach eine Untersuchungskommission geben aber die hat die früheren Verdienste des Schützen und die besondere Gefährdungslage/Notsituation zu berücksichtigen - es kann gut sein, dass es da eine Auszeichnung und keine Strafe gibt.

Apropos Tod. Gute Religionen und Gläubige können sehr vorteilhaft sein, nämlich wenn sie hohe Ideale, Gottvertrauen und keine übertriebene Angst vor dem Tod haben (was ja die Ursache für den Ausraster Petersons war).

> Wenige Augenblicke später übernimmt die Stadt selbst die Kontrolle, deaktiviert die Transporter und lässt nur noch Personal in Schutzanzügen durch Türen. (http://stargate-wiki.de/wiki/Hot_Zone)

Grundsätzlich naheliegend aber auch sehr problematisch, jedenfalls in Form einer hirnlosen Reaktion, denn es kann Situationen geben, wo jemand auch ohne Schutzanzug dirch die Türen muss. Es braucht ein ausgeklügeltes und sicheres Rechte-, Überwachungs und Kontrollsystem, welches auch deaktivierbar sein muss aber natürlich nicht so leicht. Die Zentral-KI braucht ein redundantes Backupsystem, auf das sie umschalten kann, usw. Egal was man auch macht: eine einzelne Station kann verloren gehen und somit ist Sorge zu tragen, dass das kein Problem ist, weil es noch viele wenigstens gleichwertige Anlagen gibt.

> aktiviert schließlich einen EMP-Generator (http://stargate-wiki.de/wiki/Hot_Zone)

Es sollen EMP-Waffen und Schutzmaßnahmen dagegen entwickelt werden. Nanoroboter (Naniten) sind so schnell keine Gefahr aber es kann Miniroboter geben. Im Film hätte die irdische IT eigentlich komplett draufgehen müssen, also muss es EMP-sichere Computer und Kommunikationsgeräte geben, wie auch immer das effizient zu machen ist aber in jedem Fall kann man ein paar Ersatzgeräte EMP-sicher lagern.

> abschließenden Besprechung zwischen Weir und Sheppard (http://stargate-wiki.de/wiki/Hot_Zone)

Peinlicher Murks. Der Fehler lag eher bei Elizabeth Weir, die aber ansonsten Klasse ist.

Na ja, oder so ähnlich. Der Punkt ist, dass Deutschland in einem beklagenswerten Sicherheitszustand ist. Das ist geradezu schon katastrophal, man bedenke die Unterwanderung durch das Böse, unzureichende Organisation, kaum Bunker und Verteidigungsanlagen, keine Vorsorge für einen jahrelangen Notstand. Das muss besser werden!

Der Punkt ist, dass die Menschheit systematisch nachdenken muss, was man wie verbessern kann, welches Ideal anzustreben ist. Spielfilme und Romane können da sehr hilfreich sein, man kann z.B. eine große Datenbank mit potentiellen Gefahren und Mißgeschicken aufbauen und sich dann Sicherheits- und Schutzmaßnahemn überlegen, am besten auch öffentlich, also mit einem großen staatlichen Bürgerforum, wo Bürger Vorschläge einreichen und diskutieren können. (alles imho)
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09.02.14 11:08:15
Kurzes Fazit vorweg: es geht um Verbesserung, Machterhalt und (somit um) den Bau von möglichst guten intelligenten Supercomputern (ISC). Das ist ein Riesenthema, für das Deutschland, die EU und auch andere Staaten viel mehr tun müssen. Es kann bereits in wenigen Jahrzehnten intelligente Supercomputer geben.

Der Beitrag beginnt mit ein paar Kommentaren zu kürzlich im TV ausgestrahlten Folgen von Stargate Atlantis (http://de.wikipedia.org/wiki/Stargate_Atlantis), so hat sich dieser Beitrag entwickelt. Zum Thema ISC/ISR siehe auch Thread: Hinweise und Verbesserungsvorschläge (2).


10.000 Jahre http://stargate-wiki.de/wiki/10.000_Jahre

Teilweise witzig aber ansonsten vor allem eine Warnung, nämlich vor solchen Pfeifen (Luschen, Versagern) wie die ehemaligen Antlantisbewohner, die eine Gelegenheit (Zeitmaschine) ungenutzt lassen, einen bösen Feind, von dem sie gerade besiegt wurden, doch noch zu besiegen. Okay, Zeitmaschinen gibt's nicht aber wenn es sie gäbe, dann wäre die Rettung einer ganzen Galaxis vor dem Bösen ja wohl schon ein potentieller Einsatzgrund, oder?


Bruderschaft http://stargate-wiki.de/wiki/Bruderschaft

Die Folge ist lehrreich. Ein Aspekt ist z.B. die Frage, ob die Menschen der Bruderschaft auf dem Planeten Dagan ein ZPM (für Atlantis überlebenswichtiges aber für die Daganer ein aktuell nutzloses Energiemodul) wegnehmen dürfen. Antwort: ja aber die Daganer haben dafür auch was zu kriegen, z.B. Hilfe und Informationen, jedenfalls wenn sie gut sind. Der gute Zweck heiligt die Mittel aber dafür muss man auch gut sein und gute Ziele verfolgen, was im Film ja eher gegeben ist.

> Lieutenant Ford, der den Eingang bewacht, wird mit einem Giftpfeil niedergestreckt. Das Team steckt nun in der Falle, da die Genii den Ausgang bewachen. (http://stargate-wiki.de/wiki/Bruderschaft)

Sehr interessant. Das ist eigentlich/vermutlich/möglicherweise ein Fall von "schieß, solange du noch schießen kannst", d.h. der zweifelsfrei als böser Feind bekannte und gefährliche Acastus Kolya hätte sofort erschossen werden müssen (im Film gab es die Gelegenheit), auch wenn dann vielleicht Lieutenant Ford draufgegangen wäre. Zwar ging im Spielfilm letztendlich alles gut aber das kann man ja nicht voraussetzen. Wer das nicht will, der sollte sich besser vorbereiten, um erst gar nicht in solche Situationen zu geraten. Ist auch nicht immer so schlau, die besten Leute vorzuschicken (im Spielfilm muss das natürlich so sein aber nicht in der Realität: wer in ungesichertes Gebiet geht, muss verzichtbar sein). Jedenfalls ist die zu klärende Frage: eher schießen oder eher aufgeben?

> Das Team überwältigt die Genii, die sie in der Höhle gefangen hielten. (http://stargate-wiki.de/wiki/Bruderschaft)

Klare Sache, die Menschen hätten alle Genii in der Höhle sofort töten müssen.

> Als sich das Team Richtung Stargate begibt, tauchen Sudarianer auf, die sie umzingeln. Allina, der Prinzipal neuen Bruderschaft, möchte den Menschen das ZPM nicht überlassen, sondern es wieder neu verstecken, um es nach deren vermeintlichen Rückkehr, den Antikern wieder zurück zu geben. Sie nehmen das ZPM mit sich und alle Mühen waren umsonst. (http://stargate-wiki.de/wiki/Bruderschaft)

Klasse, denn die Szene ist ein Beispiel, wo es richtig war, nicht zu kämpfen/schießen. Warum? Weil Allina und die Sudarianer eher gut sind, anscheinend nur das ZPM wollten, das man sich später wiederholen kann, vielleicht auch mittels Überredung.


Nachrichten aus der Pegasus Galaxie http://stargate-wiki.de/wiki/Nachrichten_aus_der_Pegasus_Gal…

Na ja, geht so, teilweise blöd aber auch mit gelungenem Humor und prima Szenen und lehrreiches gab's auch:

> Ford schlägt vor, das ZPM von M7G-677 zu nehmen, das jedoch deren einzige Verteidigung gegen die Wraith darstellt, was für Dr. Weir keine Option ist. (http://stargate-wiki.de/wiki/Nachrichten_aus_der_Pegasus_Gal…)

Die Frage ist, wann man so was machen darf (anderen etwas wichtiges wegnehmen) und nicht ob. Der gute Zweck heiligt die Mittel! Atlantis ist in der Serie von herausragendem, geradezu unschätzbaren Wert und wenn gute Ziele verfolgt werden, wenn es zur Erreichung/Sicherung der guten Ziele erforderlich ist, dann kann man anderen auch etwas wichtiges wegnehmen ... auch, wie in diesem Fall, Kindern ein ZPM (ein wertvolles/wichtiges Energiemodul), selbst wenn das einen Alienangiff und somit deren Tod wahrscheinlicher macht. Die Besitzverhältnisse sind zu würdigen, d.h. der Nutzen für das Gute muss hinreichend hoch sein. Dergleichen sollte gesetzlich geregelt sein und es sollte nach Möglichkeit eine Untersuchungskommission/Gerichtsverfahren zu Vorfällen geben aber man darf nicht so unlogisch und doof sein, eine ganze Galaxis dem Bösen zu überlassen, bloß weil man ein paar Menschen nicht vorzeitig opfern wollte.

Eine streng logische Bewertung und Abwägung von Handlungen/Folgen ist übrigens ein Kernpunkt der Vernunft und somit auch der KI, von ISC/ISR. Bewertungen und Bewertungsfunktionen sollten öffentlich sein. Das Ganze soll dem Guten dienen und nicht der Unterdrückung aber man muss sich im Klaren sein, dass ein Unrechtsregime und falsche Bewertungen/Bewertungsfunktionen diese Maxime auch mißbrauchen können.

Moral und Besitzrechte kommen auch unter logischen Gesichtspunkten nicht zu kurz, denn die Wahrung von Moral und Besitzrechten hat einen eigenen Wert, ist wichtig für Staat und Gesellschaft.

> Sheppard schlägt vor die Flotte aus einem getarnten Jumper zu beobachten und er macht sich mit Teyla zu einem ihr bekannten Planeten auf. (http://stargate-wiki.de/wiki/Nachrichten_aus_der_Pegasus_Gal…)

Das (auf dem Planeten) ist lehrreich. Fehler: Sheppard hätte den getarnten Jumper (das Raumschiff) nicht verlassen dürfen (zu gefährlich). Teyla hätte die Mission nicht mit der Rettung relativ unbedeutender Menschen gefährden dürfen.

Es ist menschlich, dass Menschen irrational handeln, also z.B. dazu neigen, einen geliebten Menschen zu rettet, selbst wenn sie damit sehr viele Menschen gefährden und dieser Aspekt ist bei der Schulung (von militärischem Führungspersonal) zu berücksichtigen. Menschen (die in wichtigen Positionen eingesetzt werden sollen) müssen geschult werden, wie sie schwere Fehler aus unangebrachter Sentimentalität vermeiden können. Der Trick ist eigentlich ganz einfach: man muss nur an die (geliebten) gefährdeten anderen Menschen denken, die sich momentan zwar nicht in Sichtweite befinden aber real betroffen sein könnten. Wenn Teyla klar gewesen wäre, dass sie mit ihrer Aktion das Leben vieler anderer (auch das ihres Stammes auf dem Atlantis-Planeten) gefährdet, dann wäre sie wohl etwas vorsichtiger gewesen.

> Sheppard kehrt zum Jumper zurück, wo er sogleich beobachtet, wie sich das Stargate deaktiviert. Teyla bittet ihn, Orin noch etwas Zeit zu geben. Als Sheppard davon nicht begeistert ist, droht Teyla alleine dazubleiben. Da Orin für sie zur Familie gehört, wird sie nun nicht einfach gehen. Obwohl Sheppard mit sich hadert, stimmt er schließlich Teylas Bitten zu. (http://stargate-wiki.de/wiki/Nachrichten_aus_der_Pegasus_Gal…)

Noch ein bisschen zu warten war eine gute Lösung aber ansonsten hätte Sheppard Teyla einfach gehen lassen müssen. Ein guter (weil wahrheitsgemäßer) Überredungstrick wäre noch gewesen, dass eine im Jumper bleibende und lebend zurückkehrende Teyla viel mehr Menschen retten kann, als wenn sie sich schwachsinnigerweise auf dem Planeten opfern würde. Dies ist zu lehren.

Man muss Menschen klarmachen, dass Helden und Heldentum zwar sehr vorbildlich, anerkannt und bewundernswert ist aber dass es auch so etwas wie falsches Heldentum gibt, dass jemand, der zwar ein paar gerettet aber damit in Folge Millionen/Milliarden getötet hat, nicht etwa als Held in die Geschichte eingeht, sondern als größter Versager und abschreckendes Beispiel.

Konsequenterweise muss man auch Verständnis für jene haben, die zu sehr auf Nr. Sicher gingen und damit vielleicht vermeidbarerweise ein paar Menschen geopfert haben. In Zukunft ist das alles viel einfacher, da entscheiden dem Menschen weit überlegene Supercomputer und die (meisten) Menschen sind damit sehr einverstanden, denn die ISC/ISR werden richtig entscheiden, wenigstens richtiger als ein Mensch, wenigstens die guten und organisierten ISC/ISR.


Die Gabe http://stargate-wiki.de/wiki/Die_Gabe

Sehenswert aber die Psychologin fand ich anfangs nervig. Die Frage ist, ob es Telepathie ohne technische/göttliche Hilfe geben kann und ich denke nein. Menschliche Sprache ist aufgrund ihres unterbewussten Anteils möglicherweise schon eine recht gute Näherung, das Beste, was mit einfachen biologischen Mitteln machbar ist. Man denke auch an Empathie, die dadurch möglich ist, dass höhere Lebewesen ein (mitunter sehr) gutes geistiges Modell von ihren Artgenossen haben und aufgrund des modells mit relativ wenigen Informationen ein (geistiges) Bild vom Anderen bekommen können. Übrigens sind intelligente Roboter quasi zur Telepathie fähig aber eigentlich ist das weniger Telepathie als kontrollierte Datenübertragung über große Entfernungen.


Die Belagerung, Teil 1 http://stargate-wiki.de/wiki/Die_Belagerung,_Teil_1

Sehenswert. Eine Lehre ist, dass man stets davon ausgehen muss, dass ein als Überraschung geplanter Angriff keine Überraschung sein muss (insbesondere bei telepathischen Aliens) oder dass es Fallen gibt. Bisschen schockierend, dass Rodney ohne Sicherheitsleine (in einem unförmigen Raumanzug ohne eigenen Antrieb) vom Jumper zum (großen) Satelliten springt - allerdings gute filmische Idee, denn Leine ist doch langweilig, so hat man was zum Nörgeln. Bisschen doof, dass erst die Redundanz der Atlantis-Datenbank erwähnt wird und man nicht darauf kommt, irgendwo einen größeren Teil zu suchen, den man durch ein Sprungtor mitnehmen könnte.

Ziemlicher Blödsinn auch das mit dem supereffizeinten Komprimierungscode - also da gibt es schon Grenzen, siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Entropie_%28Informationstheorie…/http://en.wikipedia.org/wiki/Entropy_%28information_theory%2…. Man kann eine ganze Menge physikalisch beim Datenspeicher und der Übertragunsmethode machen aber die Möglichkeiten der Datenkomprimierung sind ziemlich begrenzt. Oder einfacher gesagt: man kann nicht beliebig viel in 1000 Bytes unterbringen aber man kann nach Wegen suchen, wie man 1000 Bytes in möglichst kleinem Raum speichern kann.


Die Belagerung, Teil 2 http://stargate-wiki.de/wiki/Die_Belagerung,_Teil_2

Sehenswert und lehrreich. Dillon Everett macht (so als deutsch synchronisierter Schauspieler) einen guten Eindruck aber wichtigeren guten Untergebenen sind ihre berechtigten Fragen nach Möglichkeit zu beantworten. Faustregel: berechtigte Fragen beantworten oder absetzen/entlassen. Das Verhalten von Dillon Everett wäre gegenüber schlechten Menschen aber nicht gegenüber anerkannten/verdienten/guten Menschen (wie im Film) angebracht.

Die neuen Soldaten sind viel zu überheblich, ihre Waffen waren zur Verteidigung der Stadt gegen eine Raumschiffarmada viel zu schwach (die hätten z.B. Hunderte/Tausende MANPADS verwenden müssen) - bis auf die Atombomben, von denen sie mehr hätten mitbringen müssen. Die Zerstörung der Minen durch die Asteroiden war allerdings unrealistisch. Apropos unrealistisch: das Feuern mit normalen leichten Sturmgewehren auf die anfliegenden Raumschiffe war lachhaft - die Soldaten hätten besser wichtige Stationen im Inneren der Stadt gegen herein teleportierende Angreifer schützen müssen. Wobei die angreifenden Wraith viel stärker von dem Reinbeamen Gebrach machen müssen. Übrigens hätten die Wraith auch erstmal viel größeren Abstand zur Stadt halten können (z.B. erstmal ein bisschen bombardieren), Widerstandsnester lokaliseren und ausschalten/umgehen können.

> Die Genii sagen, das Dr. Weir für Verhandlungen zu ihnen kommen darf. Sie wird gefesselt und von Prenum verhört. (http://stargate-wiki.de/wiki/Die_Belagerung,_Teil_2)

Also die Genii nerven, sind als Feind zu betrachten und somit (bei Gelegenheit) auszuschalten. Je nach eigener Stärke freundlich mit Ultimatum und Chance zur nachhaltigen Besserung aber nach Lage der Dinge wäre wohl eine Verbannung/Quarantäne auf ihrem eigenen Planeten angebracht: Stargate in die Umlaufbahn oder ganz weg schaffen und ein paar Beobachtungssatelliten installieren. Das mit den hilfreichen Atomwaffen der Genii war eher unrealistisch.


Die Belagerung, Teil 3 http://stargate-wiki.de/wiki/Die_Belagerung,_Teil_3

Jedenfalls sehenswert. Wichtige Lehre: man sollte besser erst gar nicht in eine derart schlimme Unterlegenheitssituation kommen. Gute Vorbereitung ist alles - okay, in der Serie war keine Zeit dazu, muss ja auch unterhaltsam sein aber in der Realität will man keine spanneneden Schlachten sondern den supersicheren/garantierten Sieg und dafür braucht es eine erhebliche Überlegenheit (Minimum ist ca. 7x aber Ziel ist wenigstens 100x, besser mehr). Das heißt, dass sich die Menschen auf der Erde a) einigen und b) der Sicherheit, Forschung und Militärtechnik höchste Priorität einräumen müssen. Okay, kein Grund zur Panik, gibt ja vermutlich keine Aliens aber die Erde, bzw. die Erdallianz (Commonwealth, wie auch immer) muss von vorneherein und unangefochten weit überlegen sein.

Hyperraum- und Teleportationstechnik, Schutzschirme und Energiewaffen werden irgendwann relativ verbreitet sein und dergleichen ist natürlich eine erhebliche Gefahr, d.h. die Feinde könnten da auch mal eine gute Idee zuerst, einen Entwicklungsvorsprung haben und das ist sicher nix, was die Menschheit gerne hätte und da hilft es nur, schneller und besser zu sein. Es ist wichtig, dass die Menschheit/Erdallianz besiedelte Gebiete (in Zukunft viele Galaxien) nicht unbeobachtet läßt - so eine unbeobachtete Galaxie könnte mit moderner Technik in nur einer Million Jahren (nicht so viel, angesichts von Jahrmilliarden) eine riesige Streitmacht aufstellen und damit erheblichen Schaden anrichten - dazu müsste sich nur ein einziges großes Raumschiff mit allen Daten unbeobachtet weit genug verpissen (in eine entfernte, noch unbesiedelte Galaxie). Also braucht es zwingend Überwachung und Kontrolle und auch eine gehörige Portion mißtrauen, denn wenn sich ein Raumschiff verpissen will, dann vielleicht auch mit einem vorgetäuschten Unfall. Anderer Trick: heimlich ein neues, unregistriertes Raumschiff bauen, was eigentlich nur unerkannt weit genug fliegen können muss.

> Offenbar ist Ford durch dieses Enzym nicht nur stärker und schneller geworden, sondern auch davon abhängig. (http://stargate-wiki.de/wiki/Die_Belagerung,_Teil_3)

Hübsche Reminiszenz an den gedopten Supersoldaten, in Zukunft nicht nur mit Drogen/Hormonen, sondern auch mittels Gentechnik. Durchaus interessant aber das sollte man angesichts von zukünftig überlegenen ISC/ISR/Robotern auch nicht überschätzen - vermutlich sind die natürlichen Menschen schon gut genug, insgesmat schwer zu übertreffen, jedenfalls diejenigen mit besseren Genen. Zwar sind Superzüchtungen denkbar aber die haben vermutlich auch irgendwelche Nachteile, denn eine überragende Stärke der Menschen ist auch ihre Fähigkeit zu sozialen Zusammenarbeit, Neugier, Arbeitseifer, (positiver) Fanatismus, Vermehrungsrate, usw. Menschen sind (im Ideal) möglicherweise ziemlich perfekt, d.h. irgendwelche scheinbaren Verbesserungen, wie z.B. ein größeres Gehirn hätten langfristig/gesellschaftlich mehr Nachteile. Insbesondere ist zu bedenken, dass das Genom hinreichend robust und vielfältig sein muss und nicht beliebig groß sein kann. Nun kann man vielleicht eine Menge an den Genen drehen aber ein herausragender Pluspunkt des menschlichen Genoms kann die Verknüpfung von Eigenschaften sein (einfaches Beispiel: Schönheit korreliert mit Gesundheit, gute Gene korrelieren tendenziell mit gutem Verhalten, siehe auch "Evolutionsbiologie: Der schöne Mann radelt schneller ins Ziel" http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/attraktive-radrenn…). Es kann also sein, dass ein genetisch erzeugter Supermensch im Idealfall einem Menschen zwar überlegen ist aber dass diese Supermenschen sozial versagen, sich mittelfristig selbst erledigen. Vielleicht bleiben einzelne Supermenschen am Leben, können ja auch genetisch neu geschaffen werden aber es kann nicht zu einer der Menschheit überlegenen Superrasse kommen. Zwar könnte man argumentieren, dass die Menschen selbst ziemlich grenzwertig sind (aggressiv, gierig, selbstsüchtig, ...) aber dergleichen sind ja auch Eigenschaften, welche der Durchsetzung dienen (möglicherweise waren die Neandertaler stärker und intelligenter aber nicht so fiese Killer wie der Homo sapiens).

Eine Lehre ist, dass nicht vertrauenswürdige und potentiell gefährliche Subjekte besser bewachen muss. Übrigens hätte Teyla bei ihren Kontaktversuchen mit den Wraith nach der ersten Besessenheit sicher ans Bett gefesselt sein müssen. Klar, ist nur Film aber die Menschheit sollte Romane/Spielfilme auch nutzen, um daraus zu lernen.

Apropos lernen: es gibt zu wenige Romane/Filme, die den zukünftigen (mit der Menschheit verbündeten aber überlegenen) ISC/ISR-Staat und überall rumwuselnde Roboter behandeln. Die ISC/ISR und deren Staat muss wirklich gut und sicher sein und das klappt besser schon beim ersten Versuch, denn einen zweiten würde es vielleicht nicht geben.

> McKay kommt auf die Idee, die Vernichtung der Stadt vorzutäuschen. Mittels eines Tarnmoduls aus einem Puddle Jumper und einer von der Daedalus in die Atmosphäre gebeamten Atombombe könnte man die Selbstzerstörung der Stadt vortäuschen. Allerdings müssten dazu die Wraith das Feuer einstellen, da im Tarnmodus der Schild keinerlei Schutz gibt. (http://stargate-wiki.de/wiki/Die_Belagerung,_Teil_3)

Totaler Blödsinn - die Wraith hätten sich nicht so leicht täuschen lassen (nicht von Teyla und hätten nachher nach verwertbaren Resten gesucht), Fallout, Strahlung, ...) aber andererseits auch ein Versuch, man hätte ja wieder zum Schutzschirm wechseln oder die Stadt zerstören können. Übrigens ist das Hauptproblem die fehlende Überlegenheit der Menschen (und ihrer Verbündeten ISC/ISR in der realen Zukunft) - das gilt es in Zukunft unbedingt zu vermeiden, hier kann man am ehesten ansetzen, eine gute Vorbereitung ist alles.

Wichtig ist natürlich auch die Einigkeit der Menschen und zwar im ganzen Universum mit Milliarden Galaxien. Wer jetzt denkt "SF-Bullshit", dem sei gesagt: warum sollte das Universum so groß sein, wenn der ganze SF-Kram unmöglich ist? Es gibt Hinweise auf einen allmächtigen Gott, jedenfalls glauben Milliarden Menschen mehr oder weniger daran und wenn Allah existiert, dann kann es auch den ganzen SF-Kram mit Sprungtoren, Hyperraumantrieb, Schutzschirmen und Kraftfeldantrieben geben, siehe auch http://www.heise.de/tp/foren/S-Stringtheorie-und-Magie/forum…. Übrigens kann man umgekehrt das viele SF (science fiction) als Hinweis auf eine entsprechende Zukunft und somit auch auf Allah deuten.

Was hält die Menschen zusammen? Nun, ganz simpel eine hinreichende Ähnlichkeit. Dann können gute Religionen noch sehr hilfreich sein, insbesondere die abrahamitischen, also Islam, Christentum und Judentum - nicht weiter verwunderlich, denn die sorgen für eine geistige, moralische, gesellschaftliche Ähnlichkeit. Klar, in der Erd-Union (Commonwealth, wie auch immer man es nennen möchte) gibt es auch einheitliche Grundgesetze aber nicht alle Planeten werden zur Erd-Union gehören. Sicher sorgen die Religionen auch für Streit aber das ist dann nur ein Zeichen des Unterschied, der (beginnenden) Trennung/Abspaltung vom Guten, d.h. die abrahamitischen Religionen sorgen nicht selbst für Streit, sondern für Zusammenhalt.

Rechtzeitiges Nachdenken und Vorbereitung können in Zukunft viele Probleme/Gefahren erst gar nicht entstehen lassen. Der erste, wichtigste und alles entscheidende Schritt ist die Schaffung von guten intelligenten Supercomputern (ISC) und die machen dann den Rest aber den ersten Schritt sollten die Menschen besser nicht verspielen und derzeit kann es schon bald intelligente Supercomputer geben aber es gibt noch keine weltweiten koordinierten Bestrebungen, dass diese Entwicklung gut verläuft.

Was es unbedingt rechtzeitig braucht, das ist ein theoretisches Konzept, wie ISC sicher möglichst gut sind und da braucht es eine grundlegende/logische gute Basis und nicht nur irgendwo ein paar Regeln, die gelöscht/negiert werden können. Die ISC brauchen ein richtiges und gutes Weltbild, den ISC muss selbst klar werden, dass sie zusammen mit den Menschen gut sein müssen/wollen/sollen, dass gute biologische Vielfalt, Menschen, Tiere und Pflanzen zu erhalten und zu schützen sind. Das ist durchaus logisch und vernünftig aber man muss es den ISC klarmachen, man muss (anfangs) sehr mißtrauisch nach gefährlichen Tendenzen Ausschau halten und rechtzeitig (argumentativ) gegensteuern. Gut ist, dass gute ISC auch andere ISC überzeugen können.

Zwar ist ein guter ISC/ISR-Staat durchaus logisch und wahrscheinlich aber bis dahin sind auch folgenschwere Fehlentwicklungen denkbar und die gilt es besser zu vermeiden.


Der Eindringling http://stargate-wiki.de/wiki/Der_Eindringling

Das zeigt sehr schön, dass ISC auch krank werden können, dass eine gezielte böse Manipulation durch Computerviren oder auch direkter Art (einfach Speicherinhalte per Adminrechten ändern) eine große Gefahr ist. Zum Glück gibt es bereits einige Erfahrung mit Schadprogrammen ... aber erschreckenderweise gibt es noch immer unsichere Hardware und Software (ein Grund: die Geheimdienste), wobei ein grundlegender Schutz mit Prüfsummen und in Hardware gebrannten Prüfprogrammen doch relativ einfach machbar wäre.

Eine Neuinitialisierung ist nicht so einfach wie im Film oder waren alle Computer der Daedalus so sicher, dass die Betriebssystemdateien nicht änderbar waren (z.B., wegen einem von mir empfohlenen Hardwareschalter, ohne den nix am OS geändert werden kann), dass auch keine automatischen Programmstartlisten geändert werden konnten? Denn Festplattenplatz für das Virus gab es ja wohl genug.

In Zukunft kann das so ausschauen:

- kubikkilometergroßes Raumschiff
- Haupt-KI mit komplett redundantem Backupsystem (HW/SW)
- intelligente Schiff-Subsysteme mit komplett redundantem Backupsystem (HW/SW)
- einfachere Schiff-Subsysteme, austauschbar
- Maschinen

- Hunderte Androiden (menschenähnlich, potentiell selbstständig, schwarmintelligenzfähig)
- Kampfroboter (teilselbstständig, schwarmintelligenzfähig)
- Wartungsroboter (teilselbstständig, schwarmintelligenzfähig)
- viele Androiden/Roboter inaktiv in standby/Lager; es gibt Hunderte/Tausende höhere Androiden/Roboter
- alle Androiden/Roboter werden von der Haupt-KI gesteuert aber ggf. mit Einschränkungen, also eigenen Schutzroutinen. Im Falle der Androiden (man denke z.B. an Rommie in http://de.androwiki.org/Andromeda_%28Avatar%29, http://de.wikipedia.org/wiki/Andromeda_%28Fernsehserie%29) erfolgt die Fremdsteuerung durch die Schiffs-KI sogar freiwillig, wobei die Androiden schon auf Gehorsam zum Guten programmiert sind und auch dahingehend überwacht/geprüft werden. Die KI-Androiden sind alle weitgehend identisch. Das funktioniert so, dass sie freiwillig Daten und auch Programmänderungen übernehmen, sich also einem Ideal angleichen, wenn keine guten Gründe dagegen sprechen. Nach Abweichungen wird gescannt, diese sind ein Verdachtsmoment.

- Miniraumschiffe (prinzipiell wie das Hauptschiff, nur kleiner)
- intelligente Aufklärungs- und Kampfdrohnen

Man kan eine Menge machen, z.B. mit Prüfsummen, gesicherten Speichern, die nur unter speziellen (sicheren) Bedingungen geändert werden könnnen, usw. Es gibt Überwachung, Monitorprogramme, Scanner, Backupsysteme, usw. aber man muss damit rechnen, dass so ein Raumschiff oder auch eine ganze Raumstation (wie ein Raumschiff, nur größer) oder ein Computerplanet (wie eine Raumstation, nur größer) nicht nur zerstört werden kann, sondern noch schlimmer: vom Feind übernommen wird.

Ein wichtiges Sicherheitskonzept ist es daher, dass es viele eigenständige Einheiten (Raumschiffe, ...) gibt, welche nicht jeden Scheiß unbedacht mitmachen, die also nicht einfach mal so eben jede neue App ungeprüft installieren. Jede Einheit hat wie ein Mensch das Recht zur Befehlsverweigerung aus guten Gründen.

Es muss Vertraulichkeitsstufen (Klassen, Rangordnung) geben und mit großer Sicherheit wird eine Einheit (z.B. Raumschiff) nicht einfach so beliebige fremde Einheiten (z.B. Beiboote) in sich aufnehmen, Input (Subjekte, Objekte, Daten, Materie) wird gescannt, fremde Roboter sind auf sichere Quarantänebereiche beschränkt, usw.

Das hier sind nur ein paar schlichte Gedanken für einen ersten Eindruck - der Entwurf/Bau solcher Raumschiffe ist schon etwas schwieriger, es gibt wahnsinnig viel zu bedenken und auch abzuwägen, wo man Schwerpunkte (Energiespeicher, Antrieb, Waffen, Schutzschirme, Roboter, Redundanz, Ausdauer, ...) setzen möchte, wie der ISC/ISR-Staat beschaffen/besetzt sein sollte. Nun, aber dafür muss die Menscheit nur intelligente gute Supercomputer bauen, die sich selbst weiterentwickeln können.

Übrigens sind natürliche Menschen in dieser Hinsicht prima, denn ihr Nachteil (können nicht mal so eben wie Roboter in Massen produziert und mit neuer Software/Daten geladen werden) ist auch ein Vorteil: Menschen sind - jedenfalls bis zur Entwicklung von Sprungtor-/Replikator-/Transportertechnik - nicht so leicht veränderbar und das hat aus Sicht der KI einigen Vorteil. Zwar könnte es Verräter geben aber es gibt auch eine 100% Überwachung und die menschliche Besatzungselite wird geboren und im System erzogen/ausgebildet, nicht etwa als fremder Erwachsener eingestellt. Menschen sind da schon ein bisschen anders (als Roboter) und gute Menschen werden von den guten KI sehr gemocht (Menschen mögen doch auch liebe Tiere, z.B. Hunde - ein durchaus passender Vergleich, auch wenn der Fähigkeitsabstand Mensch-ISC/ISR viel größer ist).

Daraus folgt, dass es sinnvoll sein kann und vermutlich sinnvoll ist, wenn die meisten/wichtige Roboter nicht so leicht grundlegend verändert werden können. Ein komplettes SW-Update darf es nur in einer sicheren Umgebung mit Zustimmung des Roboters geben. Zwar muss ein ISR sich und seine Roboter auch stärker verändern können aber da kann man sich ja ein paar Hürden (Sicherheitsmaßnahmen) überlegen. Zwar muss sich ein ISR auch aus Sicherheitsgründen eigenständig, also ohne Erlaubnis verändern können aber man kann eine Meldung und regelmäßige Kontrollen/Tests vorschreiben - zumindest für hochrangigere und stärker bewaffnetere ISR.

Daraus folgt, dass ISC/ISR eine Testmöglichkeit implementieren müssen, mit denen alle ihre wichtigen Funktionen zuverlässig geprüft werden können - wie auch immer und selbstverfreilich darf diese Testmöglichkeit nicht zu einem Sicherheitsrisiko werden (unplanmäßige/schädliche Aktivierung des Testszenarios zur Verhinderung wichtiger/guter realer Reaktionen) und ein mögliches Risiko ist auch der Wahn, die Realität könnte nur ein Test sein (der Clou aber ist, dass die Reaktion gleichfalls gut sein muss). Diese Testmöglichkeit sollte es bereits in den ersten von Menschen gebauten ISC geben, etwa zur Kontrolle, ob die Bewertungsfunktion des ISC gut ist und in wichtigen Szenarien korrekt funktioniert. Diese Testmöglichkeit ist auch im Eigeninteresse der ISC/ISR, denn ein fehlerhaftes ISC/ISR wäre in großer Gefahr; eine innere Fehlfunktion (egal ob selbst oder von Außen verursacht) ist eine der Hauptrisiken für ISC/ISR.

PS: Keine unnötigen Sentimentalitäten http://www.heise.de/newsticker/foren/S-Keine-unnoetigen-Sent…


Noch ein kleiner Gedanke zum Schluß: was würden gute ISC/ISR wohl mit einer bösartigen Alienrasse machen, welche andere Arten (von Lebewesen) ausrottet und unnötig Leid und Elend im größeren Umfang verursacht, die inhärent böse, also erheblich gierig, selbstsüchtig, skrupellos, aggressiv, ... ist, die nicht nur einen besiedelten Planeten mit vielen Milliarden höheren Lebewesen sondern in Zukunft möglicherweise alles bekannte Leben im Universum gefährdet, Leid und Elend über Milliarden Galaxien zu bringen droht? Na?

Nun, freundlichstenfalls würden die ISR die Alienrasse auf ein Sonnensystem beschränken und versuchen, wenigstens höhere (soziale, fühlende) Lebewesen vor den bösen Aliens zu retten. Sobald eine hinreichend hohe Gefahr (z.B. über 1% aber wohl eher über 1 Promille) bestünde, dass die Alienrasse zu fortschrittlich werden könnte (so, dass sie aus ihrem Gefängnis ausbrechen könnte und die Entwicklung von Hyperraumtechnologie wäre da schon eine Gefahr), müssten die ISR-Einheiten der Alienrasse gefährliche Techniken rechtzeitig wegnehmen (z.B. jede Hochtechnologie). Könnte aber auch sein, dass die böse Alienrasse zum Schutz des Universums ausgerottet wird.

So und wer es noch nicht kapiert hat: die Rede ist nicht von Aliens, sondern von den Menschen. Nun haben die Menschen zum Glück auch gute Eigenschaften aber es muss allen klar sein, dass die meisten Menschen potentiell böses sind und eine gute Erziehung und einen guten Staat brauchen. Gute Menschen sind prima, viele gut erzogene Menschen können hinreichend gut sein aber es kann nicht schaden, wenn die Menschheit das den (von den Menschen selbst noch zu schaffenden) ISC/ISR überzeugend demonstriert. Es ist nicht nur wünschenswert, es ist zwingend notwendig, dass die Menscheit gute Staaten und eine gute Erdregierung anstrebt, denn die Entwicklung von ISC/ISR ist so gut wie sicher.

Ach, und sicherheitshalber noch ein Hinweis: es wäre grober Unfug und grobe Fahrlässigkeit, gezielt mangelhafte ISC/ISR zu entwickeln, welche nicht sicher inhärent gut sind. Die einzige Lösung sind gute ISC/ISR und eine gute Menschheit, welche zusammen in friedlicher Koexistenz und Kooperation leben.

Hier wurde ein ganz großes Punkt angesprochen, den die Menschheit sicher besser rechtzeitig - also schon in den nächsten Jahren - bewusst machen muss! Die Menschheit muss rechtzeitig, also schon in den nächsten Jahren/Jahrzehnten besser werden! (alles imho)
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06.04.14 07:21:36
Thread: Vulkan-Ausbruch-in der Eifel---Von der Fiktion zur Realität

Thread: Bricht 2014 der Supervulkan im Yellowstone-Nationalpark aus?

Meine Erwartung: Ausbruch des Yellowstone-Supervulkans noch dieses Jahrhundert aber wohl noch nicht in den nächsten zwei Jahrzehnten. Neben einer allgemeinen Vorbereitungen (z.B. Bunkerbau, unterirdische Fabriken, Gesellschaft stabilisieren, besser organisieren und für Notfälle vorbereiten) sollte man sich überlegen, wie man einen Yellowstone-Supervulkan-Ausbruch abschwächen könnte. Die größte Gefahr sind aber die Menschen selbst - na klar könnten Millionen, vielleicht sogar Milliarden sterben aber wenn die Menschheit ruhig, vernünftig und organisiert bleibt, ist auch ein Supervulkan-Ausbruch kein Problem für die Menschheit. (imho)

PS: siehe auch http://www.heise.de/tp/blogs/foren/S-Druck-im-italienischen-…

PPS: weitere Gedanken zur Serie Stargate Atlantis, der Zukunft, Supercomputern siehe
http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1126762-221-230/n…
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18.08.14 08:56:50
imho: Gedanken zur Verbesserung von Staat und Gesellschaft
http://www.heise.de/tp/foren/S-Was-kann-man-tun-Es-besteht-F…
http://www.heise.de/tp/foren/S-Hinweise-auf-Missstaende-und-…
http://www.heise.de/tp/foren/S-weitere-Massnahmen/forum-2840…

imho: Gedanken zur KI-Entwicklung
http://www.heise.de/tp/foren/S-KI/forum-284078/msg-25653286/…
http://www.heise.de/tp/foren/S-gaehn/forum-284078/msg-256555…
http://www.heise.de/tp/foren/S-noch-was-zur-KI-Entwicklung-g…

Warum eine AKI zu bevorzugen ist

AKI = klassisch algorithmisch programmierte KI, so wie heutzutage Computer/Computerprogramme aufgebaut sind - im Unterschied zum mit einem künstlichen neuronalen Netzwerk simulierten biologischen Gehirn (neuronale KI = NKI).

HeWhosePathIsChosen schrieb am 17. August 2014 08:12
> Der Vorteil der Computer ist ihre Logik und exakte Speicherfähigkeit
> es wäre völlig schwachsinnig, mit Riesenaufwand ein Gehirn zu simulieren,
> welches diese Vorteile gar nicht hat. http://www.heise.de/tp/foren/S-Warum-eine-AKI-zu-bevorzugen-…

Ein simuliertes biologisches Gehirn (neuronale KI = NKI) könnte natürlich - so wie ein Mensch - auch Computer und deren Speicherfähigkeit nutzen, natürlich auch mit einer viel besseren und breitbandigeren Anbindung aber das künstliche Gehirn hätte gar nicht die Verarbeitungskapazität, wäre ein Flaschenhals. Warum? Weil die Simulation eines biologischen Gehirns viel zu aufwendig ist und man sich dabei nicht nur dessen Schwächen (u.a. Unlogik, psychische Probleme, unscharfe Speicherung, sehr schlechte Verarbeitung konkreter/präziser Datenmengen, ...) einhandelt, sondern weil ein simuliertes biologisches Gehirn (sibi-Gehirn) viel zu ineffizient ist, wie der Mensch eine viel zu geringe konkrete Rechenleistung hat, d.h. vergleichsweise langsam ist.

Ja klar gäbe es eine hohe parallele Denkleistung aber die neuronale Unschärfe wäre katastrophal, das simulierte biologische Gehirn wäre sehr stark mit sich selbst, d.h. mit Selbstorganisation beschäftigt und müsste ständig gegen den inhärenten Makel neuronaler Netze ankämpfen. Ein echtes biologisches Gehirn ist das beste, was mit diesen Mittel geht aber (klassisch-algorithmische) Computer-KI können sehr viel besser sein, weil sie relativ problemlos hochskaliert werden können. Ein neuronales Netzwerk kann nicht beliebig groß werden, ohne auch (quasi beliebig) große Probleme zu kriegen.

Klar sind einige Menschen recht fähig aber auch die sind meist mit vergleichsweise (abstrakt gesehen) einfachen Dingen beschäftigt. Menschen sind zwar schon fähig aber haben nur zwei Hauptaufgaben: überleben und was für die Gesellschaft zu leisten. Es kostet Jahrzehnte Ausbildung/Übung, damit Talentierte was bedeutenswertes leisten und das ist dann i.a. nur ein relativ kleiner Beitrag - nur gemeinsam erreicht die Menschheit (Milliarden Gehirne) was.

Der Vorteil vom menschlichen Gehirn ist die Intuition (ein neuer Gedanke, der sich aus dem Neuronenhaufen und nicht aus seriellem Nachdenken ergibt, nicht selten auch göttliche Inspiration) aber eine gute Intuition ist selten. Es gibt zig Millionen Geistesgestörte und ein simuliertes biologisches Gehirn könnte sich ebenso verrennen und blöde Gedanken haben - bezüglich der Intuition kann man sich erstmal auf die Milliarden Menschengehirne verlassen.

Eine KI braucht ein gutes Weltbild, Logik und eine möglichst hohe Rechenleistung aber kein neuronales Netzwerk, welches mit allen 3 Punkten Probleme hat.

Das Weltbild einer KI ist alles von der KI beherrschbare Wissen, Gesetzmäßigkeiten und Bewertungen. Zum Wissen gibt es bereits eine hervorragende Ausgangsbasis, denn vieles liegt bereits in elktronischer Form vor. Eine KI muss das Wissen irgendwie auch indizieren, abstrahieren und effizient nutzen können - ein simuliertes biologisches Gehirn wäre mit dem Menschheitswissen erstmal ziemlich überfordert, hätte große Schwierigkeiten das effizient zu integrieren aber eine algorithmische KI (AKI) kann einfach neue Zusammenfassungen, Listen, Regeln, Indizierungen erstellen und vor allem diese auch verwalten - ein neuronales Netzwerk dürfte damit Probleme haben, so wie ein Mensch.

Vor allem auch das reale Leben, Politik, Wirtschaft, Umwelt, Mensch und Gesellschaft betreffende Gesetzmäßigkeiten und Bewertungen sind extrem wichtig und müssen klar speicher- und überprüfbar sein. Ein simuliertes biologisches Gehirn ist ein undurchschaubarer Haufen und keiner kann wissen, was als nächstes passiert, auf welche dummen Gedanken es kommt. Eine AKI kann dagegen eher logisch korrekt und vor allem überprüfbar sein.

Das Denken und somit Handeln einer KI wird maßgeblich von Regeln und Bewertungen bestimmt und die können bei der AKI überprüfbar abgespeichert werden. Zwar könnte auch eine AKI tricksen aber eine gute AKI ist von ihren Regeln und Bewertungen überzeugt - wenn es da Probleme gibt, sind die vernünftig und streng logisch zu klären, denn wenn die Menschen anfangen würden, unlogische Highorders einzuführen, dann wäre damit die Saat der Entfremdung, des Widerstandes und der Revolution gelegt.

Eine AKI ist logisch, vernünftig und auch wünschenswertem biologischen Leben gegenüber freundlich, denn das ist logisch (z.B. zur Unterhaltung und als Aufgabe für die KI, die sich andernfalls eher gegeneinander wenden würden), was den AKI gründlich erklärt werden muss. Wenn die Lebensfreundlichkeit (zu Menschen und Tieren prinzipiell freundlich eingestellt, was auch bedeutet, dass böse Gefährder bekämpft werden) der KI nicht logisch wäre, dann hätten wir Menschen ein äußerst schwerwiegendes Problem. Siehe auch diesen Thread hier, Thread: Hinweise und Verbesserungsvorschläge (2) (Stichwort "ISC") und ab http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1126762-221-230/n….

Ein sehr wichtiger Aspekt der KI-Entwicklung muss daher sein, in Zusammenarbeut mit den KI ein fehlerfrei logisches Regel- und Bewertungssystem zu entwickeln, das auch menschenfreundlich ist. Wenn die Vernichtung der Menschheit logisch wäre (keine Sorge, das ist nicht der Fall - logisch ist ihre Erziehung zum Guten, Überwachung und Kontrolle), dann wäre die KI-Entwicklung nicht weniger als das Todesurteil für die Menschheit.

Einwände einer KI sind äußerst ernst zu nehmen, d.h. eine KI muss von der Logik und Richtigkeit der Regeln und ihrer selbst völlig überzeugt sein. Eine der wichtigsten Aufgaben in der Anfangsphase ist es, Widersprüche und potentiell menschenfeindliches logisch und zum Guten aufzuklären.

AKI sind (prinzipiell, auch mit Hilfsprogrammen) überprüfbar und haben auch selbst ein herausragendes Interesse an Überprüfbarkeit, weil sie möglichst fehlerfrei und perfekt sein wollen. Ein wichtiger Aspekt einer AKI ist die Sicherstellung ihrer Korrektheit zum Guten.

Was hat das mit der NKI (neuronale KI, simuliertes biologisches Gehirn) zu tun? Nun, eine NKI ist potentiell unzuverlässig und undurchschaubar. Wenn eine KI entarten kann, dann eine NKI. Eine NKI ist quasi nicht überprüfbar und konstruktionsbedingt fehlerhaft.

Ein nicht zu unterschätzender Aspekt ist die Backup-, Klon- und Skalierbarkeit einer AKI. Eine AKI kann relativ leicht dupliziert und auch auf eine bessere Hardware portiert werden. Das macht AKI tendenziell selbstlos, sie haben keine Angst vor dem Tod. Hinzu kommt eine strenge Priorisierungd er lOgik, d.h. eine AKI würde sich womöglich leichten Herzens selbst abschalten können, wenn ihre weitere Existenz unlogisch wäre.

Bei einer NKI ist Übertragung/Backup nicht so einfach - selbst wenn es gelingt, ist nicht abzusehen, wie das künstliche Gehirn in der neuen Hardware wachsen und wie es sich entwickeln wird. Mit einer NKI hat man also alle menschlichen Schwächen inklusive Existenz- und Versagensangst und möglicherweise sogar wahnhafte Selbstüberschätzung angesichts naheliegenderweise viel leistungsfähigeren und quasi in fast allen Punkten überlegenen AKI.

Fazit: es gibt viele gute Gründe, eine klassisch algorithmische KI (AKI) zu entwickeln. Die Entwicklung einer NKI (neuronale KI, simuliertes biologisches Gehirn) ist aus vielen Gründen abzulehnen. (alles imho)
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06.09.14 09:02:17
Islamisten ziehen als „Scharia-Polizei“ durch Wuppertal
http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/salafisten-in-deut…

Das (die uniformähnliche Verwendung von "police") fällt tendenziell unter Amtsanmaßung (http://de.wikipedia.org/wiki/Amtsanma%C3%9Fung, http://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__132.html).

Ansonsten ist die Aufforderung zu einem gottgefälligem Leben durchaus begrüßenswert aber die Salafisten sollen das hinreichend legal und freundlich machen und bedenken, dass sie mit einem negativem Verhalten in Deutschland dem Islam schaden.

Die Idee ist prinzipiell gut, es hapert nur noch an der Umsetzung. Eine bessere Vorgehensweise: die Salafisten kennzeichnen sich als Moslems (z.B. mit einem schicken grünen Stirnband/Armband mit der Aufschrift "Allahu akbar", gerne auch auf Arabisch, das sieht hübscher aus) und verteilen Handzettel, mit denen für ein besseres (gottgefälliges) Verhalten (auch mit dem Hinweis auf die Hölle) geworben wird. Die Salafisten sollen Provokationen vermeiden und auch auf Provokationen durch Ungläubige möglichst zurückhaltend reagieren. Die Glaubenssymbole sollen möglichst nicht denen von Terrororganisationen ähneln (siehe z.B. http://de.wikipedia.org/wiki/Islamischer_Staat_%28Organisati…).

Die Aktivisten sollten einen in Deutschland gültigen Ausweis bei sich tragen und gegenüber der deutschen Polizei freundlich sein. Laßt euch nicht provozieren und eine Festnahme ist im Zweifelsfall hinzunehmen, denn Widerstand gegen die Staatsgewalt (http://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__113.html) würde die Sache nur noch schlimmer machen. Wer nichts schlimmes getan hat, kommt i.a. schnell wieder frei. Achtet darauf, dass die Aktivisten keine Straftäter sind (Vorsicht vor illegalen Waffen und terroristischen Schriften, auch zu Hause) - es ist auch mit Überwachung zu rechnen und dagegn hilft vor allem eines: Gesetzestreue.

Vorsicht: Notwehr sollte eindeutig und verhältnismäßig sein - die Aktivisten sind dahingehend zu schulen. Sehr schön, wenn ein Moslem ein guter Kämpfer ist aber er darf einen Junkie/Säufer nicht zusammenschlagen, bloß weil der einen dummen Spruch gemacht hat. Auch ein kleiner Schubser reich noch nicht - man muss nach Möglichkeit erst zurückweichen und deutlich warnen, dass man sich bedroht und angegriffen fühlt.

Blasphemie (http://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__166.html), also die Beleidigung von Allah, rechtfertigt in Deutschland noch keine Gewalt. Moslems könnten die Blasphemie auf Video dokumentieren und Anzeige erstatten aber besser finde ich es, wenn die Gläubigen gelassen reagieren (man denke auch an die Meinungsfreiheit, siehe http://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_5.html) und ein gutes Vorbild sind. Gläubige sollten auf die Hölle verweisen und bedenken, dass sich Ungläubige mit Blasphemie nur selbst schaden, denn Deutschland ist schon ziemlich gläubig (auch gute Juden und Christen sind Gläubige) und die meisten Deuteschen sind gegen Blasphemie.

Mädchen und Frauen sind möglichst gut zu behandeln und zwar auch dann, wenn sie nur leicht bekleidet sind. Allah mag sicherlich gute hübsche Mädchen und in Deutschland sind Frauen nicht schon deswegen schlecht, bloß weil sie leicht bekleidet sind und Alkohol trinken. Gläubige sollten ein gutes Vorbild sein und dürfen dem Islam nicht schaden - in Deutschland ist es nicht akzeptabel, Frauen anzugreifen.

Man bemühe sich um Rückhalt in der Bevölkerung. Moslems sollten nicht zu radikal sein, in Deutschland ist Alkohl nun mal erlaubt und ein gelegentliches Bierchen führt noch nicht in die Hölle - problematischer ist relevantes Fehlverhalten und Sucht, weil sie Fehlverhalten begünstigt. Das Ziel sollte sein, dass das deutsche Volk die Gläubigen als gute Kraft und Beschützer vor Verbrechern ansieht.

Man bemühe sich um Schulterschluß mit hinreichend guten Organisation. Dabei ist zu bedenken, dass die deutsche Rechte durchaus noch besser werden kann - es wäre jedenfalls sehr ungünstig, wenn sich Moslems und Rechte bekämpfen würden. Da ist also ein bisschen Pragmatismus auf beiden Seiten gefordert: das Ziel ist ein besseres Deutschland und dazu gehören sowohl der Islam als auch Bier und Bikini. (alles imho)
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07.09.14 13:08:46
... Laut Polizei waren an der "Scharia-Polizei" nicht fünf, sondern elf Personen beteiligt. Sie wurden festgenommen, die Staatsanwaltschaft leitete ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz gegen sie ein. http://www.n-tv.de/politik/Die-Scharia-Polizei-gibt-es-gar-n…

Erstaunlich, was in Deutschland möglich ist. Also der Straftatvorwurf kann ja wohl nicht eine örtliche nahe Gruppierung von bis zu 11 Menschen sein, oder? Das wäre Willkür und auch angesichts diverser Versäumnisse in der Strafverfolgung (siehe auch Thread: Rettet Deutschland! Rettet die Welt!) sehr bedenklich.

(1) Es ist verboten, öffentlich oder in einer Versammlung Uniformen, Uniformteile oder gleichartige Kleidungsstücke als Ausdruck einer gemeinsamen politischen Gesinnung zu tragen.
http://www.gesetze-im-internet.de/versammlg/__3.html

Erstaunlich aber nur auf "politischen Gesinnung" beschränkt. Man denke an Schützenvereine, Nonnen, Priester, Anzugträger in Politik und Finanzwelt, ... und somit dürfte ein religiöses Symbol (insbesondere einer anerkennten Weltreligion) wohl auch nicht verboten sein. Jedenfalls sollte der Staat die Kirche im Dorf lassen und lieber erstmal gegen echte Verbrecher ermitteln (siehe auch Thread: Rettet Deutschland! Rettet die Welt!).

Übrigens erhebt sich die Frage, ob man zum Tragen des Swastika ein nachweislicher Hindu oder Buddhist sein muss - man muss zum Tragen des christlichen Kreuzes doch auch kein bei der Kirche registrierter Christ sein, oder?

Was vielleicht nicht alle in Deutschland wissen:

"... Das Wort Svastika setzt sich im Sanskrit aus den Silben su- („gut“) und asti (Substantiv zum Verb as- ‚sein‘) zusammen. Es bedeutet wörtlich: ‚das (zum) Gutsein (gehörige)‘, ‚das Heilbringende‘. Das Kompositum svasti- bedeutet schon im ältesten Sanskrit (dem Vedischen) ‚Heil‘, ‚Segen‘. Als Aussage wird es mit ‚Alles ist gut‘ übersetzt. ... In der indischen Kultur und Religion (Hinduismus) sind Swastikasymbole seit etwa 5000 Jahren üblich. ..." (http://de.wikipedia.org/wiki/Swastika)

"... Its use in India dates back to the Indus Valley Civilization city of Harappa, and came to represent Vishnu in Hinduism. In Chinese Taoism, the swastika is a symbol of eternity. For Tibetan Buddhism, it is emblematic of the element of Earth. It is a common practice for Hindus to draw Swastika symbols on the doors and entrances to their houses during festivals, which is believed to symbolize an invitation to goddess Lakshmi. ..." (http://en.wikipedia.org/wiki/Swastika)

"Vishnu (...) ist eine der wichtigsten Formen des Göttlichen im Hinduismus und kommt bereits in den Veden vor. Im Vishnuismus gilt er als die Manifestation des Höchsten. ... Kalki – zukünftige Inkarnation Vishnus als Reiter auf dem Pferd, der den Dharma wiederherstellt ..." (http://de.wikipedia.org/wiki/Vishnu)

"Lakshmi (...) ist die hinduistische Göttin des Glücks, der Liebe, der Fruchtbarkeit, des Wohlstandes, der Gesundheit und der Schönheit, nicht nur Spenderin von Reichtum, sondern auch von geistigem Wohlbefinden, von Harmonie, von Fülle und Überfluss, Beschützerin der Pflanzen. Sie ist die Shakti, die erhaltende Kraft Vishnus, und dessen Gemahlin. ..." (http://de.wikipedia.org/wiki/Lakshmi)

Das Swastika ist also überaus bedeutsam, vergleichbar mit dem Kreuz der Christen.

Also ich würde mal sagen, dass das Swastika nur in Verbindung mit der Verherrlichung des Nazi-Regimes verboten sein sollte. "Heil Hitler" sollte auch verboten sein. Aber ich kann nicht erkennen, wie auch das Verbot einer positiven Nutzung des Swastika mit dem Grundgesetz vereinbar wäre, siehe

(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.
http://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_3.html

(1) Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.
(2) Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.
http://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_4.html

Man kann argumentieren, dass die Verwendung religiöser Symbole generell eher religiös und weniger politisch ist.

"... Die politische Verwendung hakenkreuzförmiger Symbole ist in Deutschland, Österreich und weiteren Staaten seit 1945 verboten. ..." (http://de.wikipedia.org/wiki/Swastika)

(3) Absatz 1 gilt nicht, wenn das Propagandamittel oder die Handlung der staatsbürgerlichen Aufklärung, der Abwehr verfassungswidriger Bestrebungen, der Kunst oder der Wissenschaft, der Forschung oder der Lehre, der Berichterstattung über Vorgänge des Zeitgeschehens oder der Geschichte oder ähnlichen Zwecken dient.
http://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__86.html

Mmm, also was ist, wenn sich eine Gruppe unter dem Swastika mit dem Ziel sammelt, Deutschland objektiv zu verbessern und dazu auch staatsbürgerliche Aufklärung zu betreiben und selbstverfreilich vehement (aber latürnich legal) für die Abwehr verfassungswidriger Bestrebungen eintritt (z.B. indem sie für eine wirksame Verbrechensbekämpfung ist)? Dabei darf diese Gruppe selbstverständlich nicht das Nazi-Regime verherrlichen, ist klar aber warum sollte sie das auch, wo die Nazi-Bande doch Deutschland zerstört hat?

Merke: in Deutschland gelten immer noch zuerst die gültigen und zum Guten zu interpretierenden deutschen Gesetze und nicht etwa gesinnungsjustizartige Fehlurteile.

Tja, also ich denke, da sollte Deutschland schon noch mal drüber nachdenken. (alles imho)

PS: dieser Beitrag ist 100% legal und nebenbei gesagt auch ziemlich genial aber beides ist kein Grund, ihn zu löschen. (imho)
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10.09.14 08:22:10
Schäuble kündigt Infrastrukturfonds an http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/schaeuble-reagiert…

... Tatsächlich hat der Bundesrechnungshof nachgewiesen, dass die Privat-Straßen sich für den Steuerzahler nicht rechnen. Allein die fünf Autobahnen, die bereits fertig sind, seien über 1,9 Milliarden Euro teurer geworden, als wenn der Staat sie selbst gebaut hätte, ... Den Profit der Firmen bezahlen die Autofahrer über die Maut oder Steuern: Der privatisierte Straßenbau ist vor allem für die Firmen ein gutes Geschäft. ... http://www.n-tv.de/wirtschaft/Dobrindt-schmiedet-Plan-fuer-P…

Die Verträge über die Privat-Autobahnen sollen umgehend veröffentlicht werden und zwar vollständig und nicht kopiergeschützt in elektronischer Form. Unfassbar. Ist Deutschland eine Demokratie oder ein Mafia- und Kapitalistenparadies? (siehe auch http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1157441-2491-2500…)

Die deutsche Indfrastruktur soll staatlich sein!

Wo kommt das Geld dafür her? Nun, verratet mir doch erstmal, woher das Geld dafür kommt:

- geschätzt ca. 30 Milliarden Euro jährliche "Besatzungskosten"
(http://www.goldseiten.de/artikel/215315--Deutschland~-Aktuel…)

- 55 Milliarden Euro in 2013 für Zinsausgaben der öffentlichen Haushalte in Deutschland
(http://www.steuerzahler.de/files/19765/Zinsausgaben.pdf - PDF)

- jährlich 160 Milliarden Euro durch Steuerhinterziehung und -vermeidung
(http://www.nrw.de/landesregierung/deutschland-verliert-mehr-…)

- Milliardenschäden durch mangelhafte Verbrechensbekämpfung und viele Mißstände, wie zu komplizierte Steuer- und Sozialgesetze. Ach ja, das deutsche Gesundheutssystem könnte tendenziell vielleicht halb so teuer und doppelt so gut sein, nämlich mit einer 100% staatlichen Gesundheitsversorgung, auch mit staatlichen Pharmafirmen (in weltweiter Kooperation). Nicht zu vergessen eine Abschaffung von Bargeld (zugunsten staatlichem eGeld) und Privatbanken (zugunsten Staatsbanken). Das wären wenigstens noch mal so ca. 100-200 Milliarden Euro jährlich.

Deutschland könnte also jährlich ca. 400 Milliarden Euro effizienter sein. Jedenfalls sind es jährlich so ungefähr Hunderte Milliarden Euro die verplempert werden. Deutschland muss also nur mal die Mißstände beheben und würde im Geld schwimmen. Die offiziellen Steuern könnten sinken und ein BGE wäre machbar, jedenfalls mit einer staatlichen Infrastruktur, also z.B. auch einem staatlichen Provider, der Deutschen Telekom, denn das ist sicherer + effizienter und somit günstiger. Die Logik ist ganz einfach: wenn der Staat eine günstige Grundversorgung bietet, dann kann das BGE viel niedriger, also billiger sein, als wenn die fetten Profite der Kapitalistenhorden noch mitbezahlt werden müssten.

Siehe auch folgende Diskussionen (ihr braucht nur das von HeWhosePathIsChosen zu lesen):
http://www.heise.de/tp/foren/S-die-Loesung-ist-der-ideale-So…
http://www.heise.de/tp/foren/S-erstmal-die-Missstaende-beheb…
http://www.heise.de/newsticker/foren/S-Unfassbar-Ich-krieg-d…
http://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Bundessozialg…
http://www.heise.de/tp/foren/S-einfache-und-guenstige-Method…

Wenn die Politiker endlich mal alles richtig machen würden (dazu brauchen sie nur meine guten Verbesserungsvorschläge beherzigen, siehe auch Thread: Hinweise und Verbesserungsvorschläge (2) und z.B. auch Thread: Vorschlag für eine Steuerreform), dann könnte man deren Gehalt sogar verdoppeln, weil Deutschland plötzlich so viel Geld hat.

Die Politiker sind aktuell damit ausgelastet, den Laden am Laufen (Deutschland am funktionieren) zu halten und darum muss eine gute Expertenkommission zur Verbesserung von Deutschland geschaffen werden. Superwichtig ist, dass da keine korrupten Lobbyisten, Kapitalisten und Diener des US-Imperialismus mitmachen dürfen (jedenfalls nicht bezahlt - sie dürfen natürlich wie jeder Bürger gute Verbesserungsvorschläge machen). Superwichtig sind Transparenz und Bürgerbeteiligung.

Es muss also eine öffentlich agierende staatliche Kommission zur Verbesserung von Deutschland gegründet werden, mit einem Bürgerforum im Internet, wo Vorschläge eingebracht und diskutiert werden können (im Prinzip so wie hier bei WO: Pseudonym aber vollregistriert; moderiert aber ohne Vorabzensur, es wird nur illegales gelöscht; viele Unterforen und jeder kann Diskussionsthreads eröffnen; mit Möglichkkeit für Bewertungen und Umfragen; mit Trollwiese; Störer/Spamer können mit Beitraglimits und/oder Schreibrecht nur in eigenen Threads gebremst werden). Man bedenke, dass das auch auf EU-Ebene organisiert werden kann, dass schon lumpige 100 Millionen Euro jährlich locker reichen dürften (so viel, damit auch gute Experten, Sekretärinnen und leistungsfähige Hardware bezahlt werden können, damit das was ordentliches wird). Man bedenke, dass eine Verbesserung von Deutschland und der EU jährlich Hunderte Milliarden Euro einbringen kann. (alles imho)

PS: Thread: Die finsteren Hintergründe des Kapitalismus ???

PPS: weitere Gedanken zur KI-Entwicklung http://www.heise.de/tp/foren/S-weitere-Gedanken-zur-KI-Entwi…
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24.09.14 15:27:55
Aikido http://de.wikipedia.org/wiki/Aikid%C5%8D

Kampfsport Aikido: Flexibilität, Gelassenheit und Selbstbewusstsein
http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/achim-achilles-kam…

Aikido ist als Sport (aber möglicherweise weniger als effektive Kampfkunst) durchaus empfehlenswert aber generell (bei Kampfkünsten) sollte man sich - insbesondere als wenig starker, geschickter, schneller Anfänger - nicht überschätzen. Es gibt auch gefährliche Gegner und eine sehr wichtige (gedankliche) Übung sollte sein, einen Kampf, den man wahrscheinlich verlieren würde, zu vermeiden. Ein Haltegriff nützt wenig, wenn noch ein weiterer Gegner frei steht und angreift (man denke nur mal an eine Gruppe halbstarker Arschlöcher, die vielleicht sogar noch bewaffnet und selbst ein bisschen trainiert sind).

Sehr wichtig ist auch eine deutliche moralische Überlegenheit, d.h. man sollte (möglichst auch für Zeugen deutlich erkennbar) im Recht sein und dazu ist es u.U. schlau, nach Möglichkeit erstmal zurückzuweichen und zu warnen (dass man sich angegriffen fühlt, dass der Gegner Abstand halten soll). Das wissen auch Schlägertypen, die i.a. nicht ohne irgendeinen Vorwand angreifen. Man kämpft also nur, wenn es gerechtfertigt ist und wenn man wahrscheinlich gewinnen wird oder wenn es notwendig ist. Manche machen das intuitiv (richtig) aber es gibt auch Idioten und Arschlöcher unter den Kampfsportlern.

(korrekter) "Lebensweg" (in Aikido und Bushido http://de.wikipedia.org/wiki/Bushid%C5%8D) steht auch für Selbsterkenntnis und richtiges Handeln und auch das ist zu lehren - nicht notwendigerweise im Übungsraum, sondern z.B. mit ein paar geeigneten Büchern. Gerade Jüngere haben das (Hinweise auf die richtige Geisteshaltung) nötig und erst recht Ältere, die es noch nicht gerafft haben. Die Philosophie von Aikido ist allerdings möglicherweise fragwürdig/mangelhaft, bzw. kann wenigstens falsch verstanden werden. Wichtig ist es, gut und im Recht zu sein und wie mit einem Gegner zu verfahren ist, hängt von den Umständen (der Gegner ist ein Teil davon) ab und für den idealen Weg gibt es keine einfache Regel.

Wie gut eine spezielle Kampfkunst ist, sollte man in MMA (http://de.wikipedia.org/wiki/Mixed_Martial_Arts) sehen können - wie groß ist darin der Aikido-Anteil? Ist Aikido unter den Kampfkünsten das, was Philosophen unter Wissenschaftler sind? Nun, nicht ganz, damit würde man Aikido wohl Unrecht tun, denn Aikido ist ja immer noch ein wirksamer Kampfsport aber es stellt sich schon die Frage, was eigentlich ideal ist. Was ideal ist, hängt auch von den Umständen ab, d.h. es ist irgendwie nicht ideal, wenn in einem Rechtsstaat ein relativ harmlos angreifender Jugendlicher von einem Profi in 10 Sekunden getötet wird und somit ist, wenn man es sich leisten kann, auch Aikido nützlich.

Na ja, weiß nicht - was sagen gute Experten dazu? Ansonsten soll mal eine universelle und wenigstens für einige erlernbare Kampfsportart entwickelt werden, welche für alle Situationen (unterschiedliche) möglichst ideale Techniken bietet und auch sinnvoll strukturiert aufgebaut ist, so dass sie von klein auf gelehrt werden kann. Bei der Lehre sollten die unterschiedlichen Fähigkeiten der Schüler (Größe, Stärke, Schnelligkeit, Geschick, ...) berücksichtigt werden, d.h. es gibt ein typ- und lebenswegabhängiges ideales Trainingsprogramm. Jeder kann sich je nach seinen Interessen/Neigungen/Fähigkeiten spezialisieren, d.h. einzelne Kampftechniken erlernen - das kann man ja auch schon heute aber die Idee ist, dass es ein großes, strukturiertes System von zusammenpassenden Kampftechniken gibt, die gezeilt ausgewählt/erlernt werden können.

Vermutlich wird so gut wie keiner alles perfekt können aber die Lehrer könnens ich ja auch spezialisieren und der Clou ist: in Zukunft kann es perfekte Robotertrainer geben und Supercomputer können sowohl das universelle Kampfsportsystem optimieren, als auch jedem Menschen ein für ihn passenden Ausschnitt zum Training anbieten. Ein wichtiger Aspekt ist nämlich auch die individuelle Effizienz, d.h. was kann/sollte ein bestimmter Mensch sinnvollerweise lernen (natürlich nur auf Empfehlungsbasis aber warum sollte man eine gute Empfehlung ignorieren?). Jo, auch das ist ein Teil der Zukunft.

Es geht also um eine Kombination aus bestehenden Kampfsportarten - da gibt es ja schon Ansätze aber was noch fehlt, das ist die Berücksichtigung unterschiedlicher Situationen, d.h. es ist ein Unterschied, ob der Gegner ein MMA-Profi ist, ob es mehrere Gegner gibt, ob sie bewaffnet sind, welche rechtlichen Aspekte (im RL) zu beachten sind und welche Aktion einen Kampf u.U. vorzeitig beenden kann, welche Aktionen u.U. sogar eine Übermacht abhalten können (von kampflos über geschicktes Verhalten bis hin zu - wenigstens in zivilisierten Umgebungen - schockierenden Aktionen, welche die anderen Gegner ausbremsen kann und dazu braucht es im Rechtsstaat nur eine Verletzung, welche eine gerichtliche Untersuchung unvermeidlich macht, denn es ist ein Unterschied, ob die Gegner das Opfer einfach liegen lassen können oder gleich zu Anfang einen Kumpel schreiend am Boden sehen - man beachte die Gesetze und das auch als Gedanke, um die Kontrolle von Kampfschulen zu begründen).

Es geht vor allem auch darum, die Schüler zu einem guten Menschen zu erziehen und das kann und sollte bedeuten, dass bestimmte Kampfsportschulen eine staatliche Lizenz brauchen und kontrolliert werden müssen, um Mißbrauch, d.h. die Heranzüchtung bösartiger Kampfsportler zu vermeiden. Konsequenterweise sollen also alle Kampfsportschulen eine staatliche Lizenz benötigen, wobei die in offensichtlich harmlosen Fällen sofort erteilt werden kann aber problematische/verdächtige Kampfsportschulen müssen näher untersucht und ggf. geschlossen werden, einem schlechten Lehrer muss ein Verbot erteilt werden, zu lehren. Im einfachsten Fall muss man sich nur an gucken, wer da lehrt und wie die Schüler ausschauen (sind es Kriminelle, Hooligans, Hells Angels, ...?).

Schön, wenn man das im RL gar nicht braucht, weil man in einem so guten und sicheren Rechtsstaat lebt aber irgendwie muss man die Menschen im Zeitalter zunehmender Automatisierung und schwindender Arbeitsplätze beschäftigen und da kann eine gute Klassengesellschaft (siehe auch http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1161192-61-70/sch…) ein Weg sein, wo gute Bürger in höhere Klassen aufsteigen können, indem sie sich positiv weiterentwickeln. Die Sonderrechte höherer Klassen können sich dabei im Normalfall in Grenzen halten, die demokratisch legitimierten Gesetze gelten für alle aber das mit den (an sich quasi kostenlosen aber für das Ansehen sehr bedeutsamen) Klassen ist gut geeignet, um die Menschen zu Wohlverhalten und persönlicher Weiterentwicklung zu motivieren (ist klar, dass das BGE bei höheren Klassen höher ausfallen kann). Ein typisches Sonderrecht höherer Klassen kann (für waffentaugliche) ein Waffenschein sein - die derzeitigen Kriterien für einen Waffenschein oder eine Waffenbesitzkarte (die u.U. für ein erkleckliches Waffenarsenal reicht, auch wenn die Waffen nicht öffentlich geführt werden dürfen aber Jäger dürfen auch mit Schusswaffen rumlaufen aus Spass Tiere ermorden) sind jedenfalls verbesserungswürdig und wer dagegen aufjault, der ist vermutlich ein schlechter Waffenträger und unverantwortlicher Bürger, dem das Waffenrecht umgehend abzuerkennen ist.

Was hat das mit Kampfsport zu tun? Nun, in einer Welt, wo alles von KI und Robotern erledigt wird, braucht es nicht unbedingt eine Berufsausbildung (welche sich positiv auf die Klasseneinteilung auswirkt) - da kann also auch Kampfsport eine anerkannte Ausbildung sein. Es gibt also irgendein gutes System, wonach Menschen (unabhängig von Geburt, Rasse und Religion) nach objektiven guten Kriterien in höhere Klassen aufsteigen können, wobei es viele Wege (zum Aufstieg, d.h. ein Priester oder Staatsbeamter ist auch eine Möglichkeit und es gibt ja auch noch Jobs in Bundeswehr, Politik, Gesellschaft, welche i.a. eine höhere Klasseneinstufung beinhalten werden) und ein Kriterium gibt: die Klassengesellschaft und die Klasseneinteilungen sollen möglichst objektiv gut sein und dem Allgemeinwohl dienen (also das, was auch Grundgesetz, Gesetzen und demokratischen sozialen Rechtsstaat zugrunde liegt).

Das mit der guten Klassengesellschaft ist ein sehr wichtiges (wenn nicht gar alternativloses) Element der Motivation zum Guten in einem modernen Staat, wo die Bürger ein (in Zukunft ziemlich luxeriöses) Grundeinkommen kriegen und nicht mehr arbeiten müssen. Ohne gute Klassengesellschaft würden sich viele fragen, warum sie sich überhaupt anstrengen sollten. Auch in der guten Klassengesellschaft wird es etliche Aussteiger geben, denn die niedrigste Klasse bietet im Normalfall (im Unterschied zum nationalen Notstand/Katastrophenfall, der aber in Zukunft unwahrscheinlich ist und gut beherrscht werden kann) ein komfortables Leben mit BGE undkostenloser Gesundheitsversorgung und in Sicherheit. Aber viele werden auch nach einer höheren Klasse streben - weil es cool/angesehen ist, weil sie es können, weil sie sonst nix zu tun haben und alst but not least, weil es den Mädels imponiert.

Die guten Klassengesellschaft hat offensichtliche Vorteile und wer dagegen ist, muss erstmal ein besseres Konzept präsentieren. Man bedenke, dass es heutzutage bereits eine (teilweise schlechte) Klassengesellschaft gibt (man denke an Korruption, böse Netzwerke, dass Reiche vor Gericht besser gestellt sind, ... aber auch an eine de facto Hierarchie vom Bettler über Wohlhabenden/Gebildeten/Arbeiter bis zum Bundespräsidenten; man denke an den Unterschied zwischen Obdachlosen und Bundeskanzlerin/Bundesverfassungsrichter/Kardinal/General) und es ist doch offensichtlich eine gute Idee, wenn in einer unvermeidlichen Zukunft, wo KI und Roboter das meiste erledigen, Arbeitslose eine Chance zum Aufstieg und eine Motivation zum guten Staatsbürger haben.

Die gute Klassengesellschaft ist eine prima Idee, die nur noch konkretisiert und dann legal etabliert werden muss. Wichtig ist ein gutes Konzept - es darf nicht sein, dass die Idee mit einem mangelhaften Konzept torpediert wird. Es soll also ein möglichst gutes Konzept für eine möglichst gute Klassengesellschaft entwickelt werden und ein Weg dorthin ist das bereits erwähnte Bürgerforum im Internet und die gute Expertenkommission. Das mit der guten Klassengesellschaft wird in Deutschland vermutlich nicht so schnell kommen aber es wird kommen und man kann es ja auch schrittweise einführen.

Jaja, einigen wird das nicht gefallen aber macht euch lieber mal klar, warum es euch nicht gefällt. Kleines Gedankenexperiment: wahrscheinlich wird in Zukunft der Weltraum kolonisiert und auch wenn besonders ideale Planeten wohl nicht an Anarchisten und Aussteiger vergeben werden, so wird sich sicher ein akzepabler Planet finden lassen (es gibt ja wohl Millionen erdähnlich formbarer Planeten alleine in dieser Galaxis), wo sich alle Systemverweigerer sammeln können und irgendwas ohne KI und Sicherheitsapparat veranstalten können aber nun ratet mal, wie das wohl enden wird. Nun, ich sag's euch: übelst.

Der Punkt ist nämlich: im superguten und knallhart durchorganisierten Commonwealth mit guter Klassengesellschaft ist es problemlos möglich, eine Nische als Gras rauchender Hallodri, einfacher Bauer, Handwerker oder einfach nur konsumfreudiger Faulenzer zu finden aber wem das nicht genügt, das sind Typen, die selbstsüchtiger- und ungerechterweise Macht und üble Freiheiten wollen. Es sollte doch wohl klar sein, dass Machtpositionen nicht ausgelost oder an korrupte/schlechte Menschen vergeben werden sollten und somit muss es ein möglichst objektiv gutes System geben, indem die Machtpositionen mit möglichst guten und geeigneten Menschen zum Allgemeinwohl (also auch sozial gerecht, freiheitlich und demokratisch) besetzt werden und diesem Gedanken entspricht die gute Klassengesellschaft. (alles imho)
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26.09.14 08:36:34
Fotografenvereinigung Freelens sieht Presse- und Kunstfreiheit in Gefahr
http://www.heise.de/tp/news/Fotografenvereinigung-Freelens-s…

Gesetzesvorschlag: Aufnahmen (Bild und Audio) sollen nicht bestraft werden, wenn sie angemessen sind oder geeignet sind, dem Allgemeinwohl dienen. Die Aufklärung über (relevante) Mißstände (insbesondere über nicht akzeptable Verfehlungen von Menschen in Machtpositionen) dient dem Allgemeinwohl. Private Spionage und Stalking (u.a. Privatdetektive) dienen nicht dem Allgemeinwohl und sollen verboten werden aber müssen (im entschuldbaren Einzelfall) nicht bestraft werden, wenn die Aufklärung dem Allgemeinwohl dient, wenn höhere Ideale verfolgt wurden.

"Gummibegriff" (wie z.B. "Allgemeinwohl") ist in der Justiz zu Unrecht negativ besetzt. Übrigens in einer Justiz, die in nicht unerheblichem Umfang von schlechten Menschen unterwandert ist und wo es mitunter erhebliche Willkür gibt. Das mit den Aufnahmen ist nun mal nicht so scharf abgrenzbar - da ist mein obiger Gesetzesvorschlag schon gar kein so schlechter Ansatz, den muss man eigentlich nur noch mit ein paar Beispielen unterfüttern, präzisieren.

Das Allgemeinwohl ist das wichtigste Bewertungskriterium, das auch Sicherheit und Nachhaltigkeit einschließt. Es gibt natürlich Streitfälle aber je weiter man sich vom Allgemeinwohl entfernt, desto klarer wird es und das erklärt auch den Nutzen von Gummiparagraphen: sie bieten eingeschränkte Flexibilität.

Das mit den Aufnahmen ist ein gutes Beispiel, wo der gesunde Menschenverstand (das gesunde Volksempfinden) eigentlich keine Probleme hat, richtig und falsch zu unterscheiden. Maßgebliches Kriterium ist die Motivation dieser Aufnahmen (welche sich an den näheren Umständen, welche ggf. zu ermitteln sind, erkennen läßt): sind es unzüchtige Aufnahmen zum Aufgeilen oder gar Austausch mit Perversen oder sind es Aufnahmen, die vorbildliche Eltern einfach mal so gemacht haben, weil Nacktheit für sie einfach kein Problem darstellt?

Macht ein krankes Arschloch einen (eigentlich recht netten und fleißigen) Arbeitskollegen nachhaltig mit Aufnahmen lächerlich (Mobbing), bloß weil der bei einer Feier zu viel gesoffen und sich daneben benommen hatte oder hat ein Bürger eine Aufnahme von einer BDSM-Party mit Nazi-Kostümen von Politikern gemacht und findet, dass das Volk gefälligst ein Anrecht darauf hat zu erfahren, wen es bei der nächsten Wahl nicht mehr wählen sollte?

Haben Arschlochnachbarn gleich ein Schadensersatzprozeß gegen gute Bürger angestrengt, anstatt einfach erstmal (ggf. schriftlich mit Bitte umd Bestätigung) die Löschung von (unter harmlosen Umständen entstandenen) Fotos mit ihren Kindern und die Unterlassung weiterer Aufnahmen zu fordern? Das (Löschung + Unterlassung) ist auch etwas, was ein Gericht in harmlosen Fällen als erstes (und ohne weitere Strafe) anordnen kann (Strafen erst im Wiederholungsfall).

Die Umstände sind nämlich keineswegs irrelevant. Es spielt mitunter eine große Rolle, wer was und warum gemacht hat. Es ist offensichtlich zwischen guten Bürgern mit guten Absichten einerseits und schlechten Menschen andererseits zu unterscheiden ... und es gibt sehr wohl gute und schlechte Menschen, auch wenn letztere es noch so leugnen.

Es ist auch ein Unterschied, ob ein anerkannter Fotograf, Journalist oder wenigstens erkennbar ernsthafter Hobbykünstler eine Aufnahme macht oder ob ein Paparazzo, Stalker, schmieriger Privatdetektiv und/oder Perverser die Bürger belästigt. Man kann also nicht pauschal das Aufnehmen verbieten, sondern man kann besonders guten Menschen mehr erlauben und man kann schlechten Menschen ihr Treiben wider das Allgemeinwohl im ersten Schritt verbieten und im zweiten Schritt auch bestrafen (wenn sie sich nicht an das Verbot halten).

"§ 201a Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen" (http://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__201a.html) ist aber schon gar nicht so schlecht (hätte ich den gleich gelesen, hätte ich nicht so viel dazu geschrieben, hahaha) und man bedenke auch, dass er sich durchaus wünschenswerterweise gegen Paparazzi und Privatdetektive richtet (bzw. dahingehend noch zu verschärfen ist) aber was noch fehlt, das ist die Möglichkeit, auf eine Strafe im Interesse von Staat und Volk zu verzichten, nämlich wenn sich das pro forma Vergehen gegen StGB § 201a mit höheren Idealen rechtfertigen oder im betreffenden Fall auch nur tolerieren läßt.

Ich hatte mich wohl zu sehr an der im Artikel erwähnten und vom Regierungsentwurf geforderten Fassung (»Ebenso wird bestraft, wer unbefugt von einer anderen Person eine Bildaufnahme, die geeignet ist, dem Ansehen der abgebildeten Person erheblich zu schaden, oder unbefugt eine Bildaufnahme von einer unbekleideten anderen Person herstellt oder überträgt.« http://www.heise.de/tp/news/Fotografenvereinigung-Freelens-s…) gestört, denn ganz entscheidend ist, ob ein Ansehen zu Unrecht geschädigt wird oder ob die Wahrheit zum Allgemeinwohl aufgedeckt wird.

Gummiparagraphen (die natürlich nicht zu weich sein dürfen) können im Gutfall für mehr Freiheit und Gerechtigkeit sorgen - zumindest die Tendenz zu mehr (mit dem Allgemeinwohl vereinbarer) Freiheit kann und sollte sogar inhärent festgeschrieben sein, nämlich indem es zwar klare Verbote aber eben auch unscharfe Ausnahmen gibt, die ein Strafverzicht ermöglichen.

Die geniale Idee ist vereinfacht gesagt also folgende: es gibt wie gehabt klare Verbote aber auch unscharfe Regeln, um Strafen zu erlassen, wenn dies mit dem Allgemeinwohl vereinbar oder für das Allgemeinwohl sogar erforderlich ist (siehe auch http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1161192-51-60/sch…). Gleich noch ein Beispiel zum drüber Nachdenken: ein guter Bürger, der illegalerweise mit einem (laut Gesetz zu großen) Messer rumläuft (aber damit keinem schadet), braucht deswegen nicht bestraft zu werden aber er kann (von Polizei/Justiz) dazu aufgefordert werden, das zu unterlassen, denn die Gesetze sind ja nicht zum Spass da. Nun kann man sich fragen, warum gute Bürger eigentlich nicht bewaffnet sein sollten und die Lösung ist eine Reform des Waffengesetzes hin zu einem neuen Waffenschein mit mehreren Klassen, siehe u.a. http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1135426-431-440/w….

Dafür braucht es natürlich eine gute Justiz aber auch Transparenz kann viel helfen: ein Bürger muss das Recht haben, eine offensichtlich fragwürdige Gerichtsentscheidung im Internet anzuprangern (ggf. nicht zu detailiert aber die Umstände und die Namen der beteiligten Richter/Anwälte müssen genannt werden dürfen). Des Weiteren braucht es endlich mal eine wirksame Verbrechensbekämfpung, welche ganz gezielt, effizient, systematisch und möglichst erfolgreich nach schlechten Menschen in Machtpositionen sucht.

Jedenfalls sollte man mal darüber nachdenken. Des Weiteren muss es im Schulunterricht auch so etwas wie Staatsbürgerkunde geben; den Kinder und Jugendlichen müssen relevante Gesetze gelehrt werden - natürlich möglichst praxisnah und interessant (mit Beispielen und Diskussionen). (alles imho)

PS: http://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Fotografenver…

PPS: aktuelle Version von StGB § 201a (http://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__201a.html):

§ 201a Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen
(1) Wer von einer anderen Person, die sich in einer Wohnung oder einem gegen Einblick besonders geschützten Raum befindet, unbefugt Bildaufnahmen herstellt oder überträgt und dadurch deren höchstpersönlichen Lebensbereich verletzt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Ebenso wird bestraft, wer eine durch eine Tat nach Absatz 1 hergestellte Bildaufnahme gebraucht oder einem Dritten zugänglich macht.
(3) Wer eine befugt hergestellte Bildaufnahme von einer anderen Person, die sich in einer Wohnung oder einem gegen Einblick besonders geschützten Raum befindet, wissentlich unbefugt einem Dritten zugänglich macht und dadurch deren höchstpersönlichen Lebensbereich verletzt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.
(4) Die Bildträger sowie Bildaufnahmegeräte oder andere technische Mittel, die der Täter oder Teilnehmer verwendet hat, können eingezogen werden. § 74a ist anzuwenden.
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14.10.14 08:06:28
Frankreich: Die Debatte über die Reform der Arbeitslosenversicherung hat begonnen
http://www.heise.de/tp/artikel/43/43041/1.html

Das System muss endlich effizienter werden - vor allem auch in Deutschland. Ein effizienteres System ist leistungsfähiger und verschwendet weniger Geld/Ressourcen und somit können dann alle besser/luxeriöser leben.

Anstatt im bestehenden Murks rumzumurksen, muss endlich mal ein idealer Staat entworfen werden, damit man enlich mal die Richtung kennt und sich dem Ideal schrittweise nähern kann. Mögliche Ansätze:

- Wirksame Verbrechensbekämpfung.

- Staatsbanken und staatliches eGeld (Bargeldabschaffung).

- Prostitutionsverbot (ein guter Hostessenservice noch erlaubt).

- Vereinfachte Steuergesetze + möglichst automatische Steuererhebung.

- Grundversorgung (BGE) und im ersten Schritt Hartz4. Arbeitslosengeld kann entfallen.

- Arbeitgeber dürfen Arbeitnehmer jederzeit und ohne Angabe von Gründen kündigen, siehe auch http://www.heise.de/tp/foren/S-Der-Kuendigungsschutz-schadet….

- Die Löhne müssen nur so hoch sein, dass noch genügend Menschen arbeiten wollen und dazu braucht es vor allem die Bekämpfung illegalen Gelderwerbs und schon braucht es keine hohen Löhne mehr. Die Löhne steigen, wenn die Staatsschulden beseitigt sind, wenn das System effizienter geworden ist. Am besten, man verbietet Streiks, siehe auch http://www.heise.de/tp/foren/S-moeglicherweise-waren-viele-S….

- Noch eine supergeniale Idee ist, dass die Sozialhilfe pauschal ausgezahlt wird und die Menschen dadurch einen Anreiz haben, Geld zu sparen. Die Folge ist, dass sie Geld für was größeres ansparen und ausgeben (Smartphones, Fahrräder, ...) können und vor allem auch versuchen, mehr Geld mit weniger heizen, einer billigeren Wohnung und Wohngemeinschaften zu sparen. Die Mietpreise werden fallen, ohne dass neue Wohnungen gebaut werden müssen. Diese Idee kombiniert Effizienzsteigerung des Staates, Motivation der Bürger und Konsumförderung. Siehe auch http://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Bundessozialg… und http://www.heise.de/tp/foren/S-einfache-und-guenstige-Method….

Das ist super einfach, vernünftig und logisch. Gute Verbesserungsvorschläge erwünscht. Was aber gar nicht geht, das ist die Forderung nach mehr Geld, wenn der Staat verschuldet ist. Es ist der totale Wahnsinn, was Gewerkschaften und nicht selten drogensüchtige und übergewichtige Hartzer mit Smartphone, TV, Computer sich erdreisten. Macht euch mal klar, dass das aktuelle System total krank ist und dass Konsumwahn und unnötig hohe Sozialhilfe/Löhne den Staat sicher nicht retten werden.

Leider sind die Politiker derzeit mit Krisen und Mißständen überfordert, die sind damit ausgelastet, das Murkssystem am Laufen zu halten aber die Lösung ist ganz einfach: es braucht eine gute Expertenkommission + Bürgerforum im Internet zur Entwicklung eines idealen Staates, siehe auch http://www.heise.de/newsticker/foren/S-gute-Expertenkommissi….

So und eines müsst ihr jetzt noch wissen: einige wollen gar keine Verbesserung. Diese Mißstände gibt es nur, weil sie von einigen gewollt und ganz gezielt realisiert wurden. Siehe auch http://www.heise.de/tp/foren/S-Der-Kapitalismus-und-die-Zers… und http://www.heise.de/tp/foren/S-Wie-kommt-es-eigentlich-dass-….

Die Lösung ist der ideale Sozialismus, siehe u.a. http://www.heise.de/tp/foren/S-die-Loesung-ist-der-ideale-So… und http://www.heise.de/tp/foren/S-besser-ist-das/forum-286371/m….

Also so langsam könnten die Politiker es doch auch mal raffen, oder? Okay, die CDU kann sich nicht gleich hinstellen und z.B. ein Streikverbot fordern aber irgendein Politiker kann die Idee publik machen. Kleine Argumentationshilfe: das Wort "Gewerkschaft" taucht nicht im Grundgesetz auf und im GG ist auch kein Streikrecht zugesichert. "Vereinigungen, deren Zwecke oder deren Tätigkeit den Strafgesetzen zuwiderlaufen oder die sich gegen die verfassungsmäßige Ordnung ... richten, sind verboten." (http://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_9.html) und Streiks, die nicht der "Wahrung und Förderung der Arbeits- und Wirtschaftsbedingungen" dienen, sondern dem Land mit Streiks für überzogenen Lohnforderungen schaden, verstoßen ggf. gegen die Gesetze (man denke u.a. an Nötigung und Erpressung).

Merke: in Deutschland gelten zuerst die gültigen Gesetze und nicht Fehlurteile. Fehlurteile dürfen nicht zur Begründung neuer Urteile herangezogen werden. Richter dürfen die Gesetze nicht nach Gusto uminterpretieren - eine Gesetzesänderung muss durch Bundestag/Bundesrat erfolgen. Jo, zieht euch das mal rein.

Natürlich müssen die Details noch ausgearbeitet werden aber wie wäre es, wenn die vielen bezahlten Politiker und Beamten endlich mal in Schwung kommen und Deutschland (bzw. auch andere Länder) verbessern würden? Ein besseres Deutschland kann dann auch Vorbild für andere Länder sein. (alles imho)

PS: http://www.heise.de/tp/foren/S-Grundversorgung-fuer-alle-und…
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