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Gorch Fock ein schwimmender Puff? - 500 Beiträge pro Seite


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Nutzlos, kostet zu viel, bringt nichts

Warum sollte es auf dem Schiff anders sein als bei der BW an Land.
Zitat von AdHick

Haltet euch da raus! :mad:


Bitte? Wer bist du denn hier meinen zu müssen, man müsste sich irgendwo raushalten?:mad:

P.S. Ich habe gedient!
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.912.979 von Doppelvize am 24.01.11 12:58:43Seit wann haben Diener hier was zu kamellen? :mad:
" Das war systematisches Schleifen wie in einem schlechten Film. Beim Reinschiffmachen (putzen – die Red.) darf es auch gerne mal die Zahnbürste sein.“


:laugh::laugh::laugh: Ja normal, ist ja keine Kreuzfahrt :D:D:D
" „Ich habe Höhenangst, hab' mir nach dem ersten Aufentern die Seele aus dem Leib gekotzt, lag mehrere Tage am Tropf.“ "

natuerlich optimale Bedingungen fuer ein Segelschiff ... :cry::cry:
Zitat von Procera" „Ich habe Höhenangst, hab' mir nach dem ersten Aufentern die Seele aus dem Leib gekotzt, lag mehrere Tage am Tropf.“ "

natuerlich optimale Bedingungen fuer ein Segelschiff ... :cry::cry:


Soviel zu Einsatz nach Eignung :laugh:
Zitat von AdHickSeit wann haben Diener hier was zu kamellen? :mad:


Tja, leider bin ich ohne das Obrigkeits/Arschkriecher-Gen zur Welt gekommen...;)

Da ist es nur logisch das Enddarmbewohner sich irgendwas fragen :rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.913.077 von Procera am 24.01.11 13:13:59ich lache mich auch kaputt!!:laugh::laugh:

Die "sogenannte" Emanzen wollen beweisen dass sie so mutig sind wie die Männer und sind nur am heulen da es ein bischen streng zugeht!!:laugh::laugh:

der andere Troll hat Höhenangst und geht auf ein Segelschiff!!:laugh::laugh::laugh:

Nicht zu fassen!!:cry:

Mann, Mann! Was für eine Gesellschaft haben wir jetzt! :cry:
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.912.961 von AdHick am 24.01.11 12:55:23Meine Steuern


nö bleibe dabei ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.913.112 von Frenchmen am 24.01.11 13:21:26Du kennst die Welt doch nur aus dem fahrbaren Feldbordell. :mad:

Antwort auf Beitrag Nr.: 40.913.145 von AdHick am 24.01.11 13:27:36Die Machos mit der grossen Klappe möchte ich mal in 40m Höhe im schwankenden Mast erleben.
Auf meinem Schiff wird sich selbstredend gesichert, wenn man in den Mast geht.
Auch aus 13m gibts beim Sturz üble Flecken auf dem Deck und keine Versicherung bezahlt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.913.215 von AdHick am 24.01.11 13:38:42warum gibts Tote?
Wer bezahlt das Ganze, WIR;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.913.215 von AdHick am 24.01.11 13:38:42Sind sogar über 14m hab ich gerade nachgelesen.
Bei Seegang im Mast schon hier ein absolutes Erlebnis. :rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.913.230 von stargold123 am 24.01.11 13:40:30Es gibt Tote, weil sie nicht gesichert sind.
Die Machos spielen gerne Pirat.
Auch Vernünftige werden gezwungen, mitzuspielen. :mad:
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.913.215 von AdHick am 24.01.11 13:38:42Sorry!
Aber du bist ein riesen Idiot!!:mad:

Was hat einer, der Höhenangst hat, auf ein segelschiff zu suchen???:confused::confused:

Deine dumme Antwort kannst du in die Tonne schmeissen!!:mad:
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.913.112 von Frenchmen am 24.01.11 13:21:26Die "sogenannte" Emanzen ...

verhüten mit ihren Gesicht! ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.913.288 von Frenchmen am 24.01.11 13:50:47Meines Wissens müssen alle, die Offiziere der Marine werden wollen, auf dieses Schiff.
Gesagt wird, das Aufentern sei freiwillig, tatsächlich ist es das nicht.

Sicherlich muss man/frau das können, weil sie vorhaben, in Afghanistan mit Segelschiffen unsere Freiheit zu verteidigen. :rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.913.320 von AdHick am 24.01.11 13:55:15Es gibt selbstverständlich problemlos Leute mit Höhenangst auf Segelschiffen.
Die müssen einfach nicht in den Mast.
Es haben übrigens schon unzählige gestandene Fahrensleute auf See gekotzt. ;)
Für Leute wie @Frenchmen haben wir natürlich auch ne Zahnbürste.
Sie wollen das ja so. :)
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.912.566 von Doppelvize am 24.01.11 11:59:45#1

Schuld am ganzen Chaos sind doch nur die Emanzen, die dafür gesorgt haben, dass Frauen als Matrosen auf einem Segelschiff der Marine mitfahren können.

:eek:
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.913.320 von AdHick am 24.01.11 13:55:15"...Meines Wissens müssen alle, die Offiziere der Marine werden wollen, auf dieses Schiff.
Gesagt wird, das Aufentern sei freiwillig, tatsächlich ist es das nicht..."


Wird ja niemand gewzungen Marine-Offizier zu werden, oder ?

:eek:
es ist relativ sinnlos darüber zu diskutieren, weil keiner von uns auf diesem Schiff war und keiner einschätzen bzw. wissen kann, was da genau passiert ist. Die Wahrheit werden wir aus den Medien doch nie erfahren. Jeder dichtet sich irgendwas dazu und keiner will am Ende was gesagt oder gemacht oder gelassen haben.....Da ist selbst der Lügenbaron Münchhausen eine kleine Nummer!

:laugh: schwimmender Puff........find ich aber echt lustig! :laugh::laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.913.320 von AdHick am 24.01.11 13:55:15zitat..

Sicherlich muss man/frau das können, weil sie vorhaben, in Afghanistan mit Segelschiffen unsere Freiheit zu verteidigen....

hat doch wohl rot/grün beschlossen...in den krieg zu ziehen:D

frage mich...warum du hier auf dicke backe machst:confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.913.112 von Frenchmen am 24.01.11 13:21:26Natuerlich spricht das fuer unsere Armee und unsere Seestreitkraefte....
Nun bekommen also Offiziere nicht mal mehr eine seemaennische Grundausbildung. Es ist nicht zu fassen. Am besten, wir schaffen das alles ab...
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.913.238 von AdHick am 24.01.11 13:42:15Wer das nicht kann, darf halt nicht zur See. Wenn ich Busfahren nicht abkann, werde ich ja auch kein Busfahrer....:cry::cry:
Zitat von FrenchmenSorry!
Aber du bist ein riesen Idiot!!:mad:

Was hat einer, der Höhenangst hat, auf ein segelschiff zu suchen???:confused::confused:

Deine dumme Antwort kannst du in die Tonne schmeissen!!:mad:



RICHTIG :laugh::laugh::laugh:

Aber scheinbar passen genau solche Leute zur Bundeswehr und speziell zur Marine
Schwimmender Puff - diese entwürdigende Abwertung kann doch nur wieder aus der Feder eines bundesrepublikanischen Kleingeistes kommen!

Wir müssen uns nicht wundern, wenn uns das Ausland bittet, endlich mal anzufangen, uns auf zwei Beinen (statt auf vieren) zu bewegen.

Meiner Erinnerung nach ist es so, daß jeder Marineoffizier auf der Gorch Fock dient.

Vielleicht wäre es sinnvoll, vor der Berufswahl einmal ein ziviles Angebot zu nutzen (gibt es genügend) und dann für sich zu entscheiden, ob man marineoffizierstauglich ist.

Bei Piloten wird meiner Erinnerung nach ein Zentrifugentest durchgeführt.

Teilstreitkraftübergreifend gilt: Wenn sich männliche Kameraden an weiblichen ohne deren Einverständnis "vergreifen", dann gehört das disziplinarrechtlich geahndet. Gleiches gilt natürlich für den umgekehrten Fall.

Gruß

Silberpfeil
Mir hat die EK Bewegung nicht geschadet. Zu Beginn wurde man "geschliffen" dann kam 1/3 zwischen den Fronten und zum Ende war man EK (Entlassungskanditat) und hat "geschliffen" .

Was bei den Soldaten/Marine die Mannweiber/Emanzen zu suchen haben ist rätselhaft.

Die fordern Gleichberechtigung - sollen Sie haben - aber ohne jammern.

Den Arsch in der Uniform lassen sie ja immer noch wackeln -ist doch klar das jeder "gesunde" Mann da mal schaut oder einen Spruch macht :D

Irgend wann jammer ein U-Boot Soldat/in das er/sie Platzangst bekommt und raus will....

sausebraus2000
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.913.787 von sausebraus2000 am 24.01.11 15:02:59#31

"..Was bei den Soldaten/Marine die Mannweiber/Emanzen zu suchen haben ist rätselhaft.

Die fordern Gleichberechtigung - sollen Sie haben - aber ohne jammern..."


Überhaupt wird die ganze Geschichte doch jetzt nur hochgekocht, weil da eine Matrosin aus einem Mast gefallen ist.

Wenn das ein Matrose gewesen wäre, hätte vermutlich niemand davon Notiz genommen...

:eek:
Zitat von ProceraWer das nicht kann, darf halt nicht zur See. Wenn ich Busfahren nicht abkann, werde ich ja auch kein Busfahrer....:cry::cry:


Du wirst mir jetzt doch sicherlich schreiben, welche Boote und Schiffe ausser der Fock 40m hohe Masten haben. :eek:
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.914.094 von AdHick am 24.01.11 15:42:05Bei der Marine natürlich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.914.094 von AdHick am 24.01.11 15:42:05Das interessiert doch gar nicht, wichtig ist, dass man was vom Segeln versteht und die Grundlagen der Marine beigebrqacht bekommt. Ein Herzspezialist, muss ja auch erstmal mit den Basics anfangen, um sich dann zu spezialisieren. Segelkenntnisse sind wichtig ! Das muss beherrscht werden
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.913.787 von sausebraus2000 am 24.01.11 15:02:59Richtig, so war es :laugh::laugh::laugh::laugh:

Am Anfang hat man uns geschliffen bis der Nagel glänzt, am Ende war es umgedreht :cool:
Zitat von ProceraDas interessiert doch gar nicht


Meine Worte.
Man muss nicht in 40m-Masten klettern können, die in der sonstigen Marine überhaupt nicht vorhanden sind.
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.914.378 von AdHick am 24.01.11 16:12:22wer dazu zu weich ist, sollte lieber zu Hause bleiben und stricken. frauen haben auf See eh nichts verloren :laugh::laugh::laugh::laugh::laugh:#

Wenn die ihre Tage haben, muss die ganze Mannschaft drunter leiden. Irgendwas haben Frauen doch immer. :laugh::laugh::laugh::laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.914.378 von AdHick am 24.01.11 16:12:22Jeder "Bewerber" ob Männ`l oder Weib`l weiß bei der Berufswahl zum Offizier bei der Marine, dass es seit Jahrzehnten nur über die Gorch Fock geht. Jedem steht die Entscheidung somit offen. Das für die Emanzen die Segel nicht "leicht über/auf der Wäscheleine" gepannt werden, dürfte denen wohl bekannt sein.

Mein Kumpel war bei den Panzern. Bei jeder Gefechtsübung war da leider 1 % Verlustquote (z. B. mal der Panzer übern Schützengraben mit Kämpfern zu schnell angefahren). War hart für die Beteiligten. Die "Führung" hats aber nicht interessiert, wurde schnell zum Tagesgeschäft übergegangen.

sausebraus2000
sausebraus & Pro,
was ward ihr doch für großartige Helden! Hut ab....

Komisch ist, dass Ausbilder berichten Frauen seien sehr oft belastbarer als Männer! Klar, natürlich nicht belastbarer als solche Kerle wie ihr es seit. Hart wie Kruppstahl etc.:rolleyes:
Zitat von sausebraus2000Das für die Emanzen die Segel nicht "leicht über/auf der Wäscheleine" gepannt werden, dürfte denen wohl bekannt sein.



:laugh::laugh::laugh::laugh::laugh:
Segelkenntnisse sind wichtig??? Also die anderen Schiffe haben sowas nicht mehr und nautische Kenntnisse kann man auch ohne solchen Mist erlernen. Was gute Segler heute bei der Marine zu suchen haben sollen bzw. als Muß zu erklären ist ja wohl das aller Dümmste. Sollen sich heute schon aus weiter Entfernung mit ferngelenkten Raketen beschießen und ein schnelles (Segel)Manöver ist dabei ziemlich sinnlos. Aber ruhig weiterträumen von Seeschlachten wie in Filmen. Und wenn sie sowas noch machen, weil es dort ja notwendig ist, weil irgendjemand muß ja die Segel mal setzen, ist doch in der heutigen Zeit auch beim auf- und abentern eine Sicherung wohl unbedingtes Muß. Nennt man Fortschrit, aber irgendwelche Sterneträger sitzen da nur in ihren Büros und es muß erst immer jemand zu Schaden kommen bis mal was Neues eingeführt wird. Mal richtig durchputzen in den Stäben und schon sind auch mehr Leute für eigentliche Aufgaben verfügbar.
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.914.578 von Doppelvize am 24.01.11 16:32:34#40

"...Komisch ist, dass Ausbilder berichten Frauen seien sehr oft belastbarer als Männer..."

Und was heisst da "sehr oft" genau ? Das es vereinzelt auch Frauen gibt, die belastbarer sind, ist ja nicht überraschend.

Aber wie hoch ist der Prozentsatz derer die diese Belastungen eben nicht aushält ?

:confused:

#37

"...Man muss nicht in 40m-Masten klettern können, die in der sonstigen Marine überhaupt nicht vorhanden sind..."

Es geht aber hier um Offiziersanwärter, also Leute die später mal ganze Schiffe inklusive deren Mannschaften führen sollen. Ein wenig Belastbarkeit sollte da schon drin sein...

:eek:
Dass es auch die kräftigen, schnellen Männer erwischt, wird eure saublöden, hinterwäldlerischen Vorurteile zwar nicht beseitigen ... :rolleyes:

Gorch Fock 1963:
"Helmut war immer schneller als ich.
An diesem Tag ist er aber beim Hochentern zum Segelsetzen von den Wanten abgerutscht.
Ich vermute, er versuchte sich noch abzustoßen, damit er ins Wasser fällt."
Helmut S. schlug aber mit dem Kopf auf eine Seilvorrichtung und stürzte dann ins Wasser - Genickbruch."
http://www.han-online.de/Harburg-Stadt/article62499/Als-Matr…
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.914.578 von Doppelvize am 24.01.11 16:32:34was ward ihr doch für großartige Helden!

War ich defintiv NICHT. Doch man hatte das Ziel in ein paar Monaten ist es vorbei und dann sind die Anderen dran.

Jeder hat somit das GLEICHE erlebt und durchgemacht. Der eine hats leicht weggesteckt der andere nicht. Da ich aber ein schmales Würstchen w a r hatte ich auch noch körperlich Stärkeren in dem gleichen Jahrgang "Untertan" zu sein.

Also nichts mit Helden ich weiß was Toilettenreinigung und den EK`s Kotze wegwischen bedeutet :cool:

Doch dann kam auch meine Zeit:

Die EK´s hatten sich auf dem Flachdach auf dem 6Geschosser paar Liegstühle mit Gummipool reserviert. Wir kamen braungebrannt auf Urlaub. Und jetzt Trommelwirbel. Der Spieß und Offiziere kamen immer mal auf ein Zigarettchen aufs Dach ;)

sausebraus2000
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.912.566 von Doppelvize am 24.01.11 11:59:45Bei aller Polemik und Sarkasmus darf man nicht vergessen, dass die Gleichberechtigung bei uns per Gesetz festgeschrieben ist und - auch abseits militärischer Dienste - gefordert und gefördert wird.
Da schau man nur mal in die Presse, den Stellenmarkt oder einschlägige Managementliteratur: bei allem Streben nach Geschlechtergleichstellung wird nicht mehr nach objektiven Kriterien wie Tauglichkeit, Akzeptanz ect geurteilt, sondern nur noch nach Quote. Und die wird auf Teufel komm raus von unseren gewählten Volksvertretern gepusht.

Das Dilemma beim Militär ist doch, dass die BW als (ehemalige) Männerdomäne (mit Ausnahme des Sanitätsdienstes) erst vor einiger Zeit für Frauen geöffnet wurde.
Die 'Führung' besteht leider meist aus einer alten Garde masochistischer und anarchistischer Offiziere mit ziemlich hohem Ego und Testerstoron-Spiegel.
Ich kann mir vorstellen, dass 'disziplinarische Maßnahmen' immer da ansetzen, wo die Mannschaft am schwächsten ist, um die Einheit als Ganzes zu wahren und ein Minimum an Struktur und Disziplin zu erhalten - wieso als nicht bei einer (zahlenmäßigen) Minderheit..?

Leider sind die Vorkommnisse nun nicht allein den Verantwortlichen an Bord der 'Gorch Fock' zu verdanken, sondern auch den Verantwortlichen in der Politik, die Emanzipation und Gleichberechtigung nur an Quoten messen, vorneweg auch Werber und 'Berufsberater' der BW.

Bei der Marine verbinden viele 'Gorch Fock' mit alter (und falscher) Seefahrerromantik, tollen Törns und dem (verlockenden) Duft der großen weiten Welt.
Dass das 1x1 der Segeltechnik und Seemannschaft für alle angehenden Offiziere/innen ein Mehrwert darstellt wage ich zu bezweifeln denn Teambuilding, Navigation, Technik ect. muss nicht auf einem Dreimaster erlernt werden sondern auf dem Gerät welches später im Dienst genutzt wird.
Schließlich findet die Sicherung unserer Grenzen oder etwaige Missionen bereits seit über 100 Jahren nicht mehr unter Segel statt...
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.914.759 von Krabata am 24.01.11 16:51:27Nicht ohne Sicherung.
Meine Worte.
Sinnloses, vermeidbares Sterben durch tumben Männlichkeitswahn.
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.914.861 von sausebraus2000 am 24.01.11 17:00:03woher sollen die Rockträger hier an bord wissen.... was ein EK ist:confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.915.190 von Raketenfliegenseher am 24.01.11 17:41:24Na ist doch logisch:

EK = Einkaufskorb
oder Einlochkandidat... :D
Ich denk mir,
das es für jemand der keine Höhenangst hat,
kein Problem sein wird in den Masten zuklettern.
Für jemanden mit Höhenangst schon.

Folglich sind jene die trotz Höhenangst hinaufklettern, die wahren Helden.
Und um sich als Angsthase zu Outen, gehört sicher auch Mut dazu.

Gruß Kramerbau
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.915.235 von Kramerbau am 24.01.11 17:47:24Heldentum ist schon lange out.
'Helden' sterben jung.
Wer sich bewusst (per Berufswahl) auf Risiken einlässt, sollte hinterher genug Selbstkritik und Einsicht haben, dass er/sie seinen Arbeitgeber deswegen nicht belangen kann.
EK = Entlassungskanditat ( das sind die welche alles durch haben und in den letzten Monaten auf die Entlassung warten).

Hat denn hier keiner gedient? :rolleyes:

sausebraus2000
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.915.300 von sausebraus2000 am 24.01.11 17:55:28Seit der Herabsetzung der allg. Wehrpflicht unter 18 Mon. ist dieser Begriff aus der Mode geraten ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.915.259 von happihappi am 24.01.11 17:50:47Da hast du recht.

Ich wollte nur sagen, das Höhenangst nichts mit feigheit zu tun hat.

Gruß Kramerbau

Ps: Ich kenne Maurermeister die nicht mauern können,

auf meine frage, wie das kommt, hieß es

``brauch ich nicht zu können, bin ja Meister`` :cry:
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.915.300 von sausebraus2000 am 24.01.11 17:55:28woher sollen die Rockträger hier an bord wissen.... was ein EK ist:laugh::laugh::laugh:

nicht mir sollst du das erklären...sondern den Zivildienstleistenden auch Urinkellner genannt:laugh::laugh::laugh:
"Gorch fock" statt Traumschiff, der Quotenbringer
Seit Christopher Kolumbus und über 500 Jahren wird auf Rahseglern um die Welt gefahren.
Die ganze Zeit hat man gewusst, dass das für Frauen nix ist.
Aber heute sind wir ja sooo modern.

Wenn man schon im Hafen bei Null Wind von der Rah fällt, wie soll das erst in der Nacht bei schwerer See und 35 Grad Schräglage funktionieren, wenn das vorschiff bei 8 Meter Wellen eintaucht? Die Mädels haben keine Ahnung, aber müssen ja unbedingt zur Marine. Und dann wird herumgeheult, wenn man nicht ausschlafen kann, keine Privatsphäre hat und sonst auch alles anders ist, als man sich vorgestellt hat. Leute, fahrt bitte auf der Aida, aber nicht auf der Gorch Fock.

Gruß
palometa
(ex Funker Gorch Fock)

PS: die Geschichte wird m.E. deswegen so hochgepuscht, um das Schiff stillzulegen. Schliesslich muss gespart werden.
Dann nicht vergessen, gleich auch aus Afghanistan abzuziehen. Das spart auch.
PS: die Geschichte wird m.E. deswegen so hochgepuscht, um das Schiff stillzulegen. Schliesslich muss gespart werden.
Dann nicht vergessen, gleich auch aus Afghanistan abzuziehen. Das spart auch.


IMHO gibt es im parteipolitischen Berlin genügend Neider und Hasser, die zu Guttenberg nur zu gerne über die Klippe springen lassen.
Selbst in der BW dürften sein Auftreten, sein Sägen an den Pfründen und nostalgischen Privilegien einiger zu Angriffen jeglicher Art verführen.
Das Manko ist nur, dass dieser Verteidigungsminister seines gleichen hierzulande sucht - und den Job nicht nötig hat.
Wenn er meint es ist genug an seiner Kredibilität und Integrität herumgesägt worden, wird er von selber gehen - und Deutschland und die BW in ein führungsloses und ersatzloses Machtvakuum stürzen.
Das ist unserer BK (weiblich) bewusst; deswegen stärkt sie ihm demonstrativ den Rücken.
Nur die Damen und Herren der Opposition haben den Schuss noch nicht gehört :mad:
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.915.622 von palometa am 24.01.11 18:38:42Palometa,
Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen.
Vor der Gorch Fock waren wir Ausbildungsgeschwader für Offiziersanwärter. Ich habe mich schon oft gefragt, wie man bei der Raumenge auf den Marineschiffen, die unbedingt notwendige Geschlechtertrennung überhaupt sinnvoll durchführen kann.

Funkenpuster
(ex-Funker auf einem mit Kohle und Dampf gefahrenen Hochseeminensucher)
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.915.622 von palometa am 24.01.11 18:38:42Die Mädels haben keine Ahnung, aber müssen ja unbedingt zur Marine. Und dann wird herumgeheult, wenn man nicht ausschlafen kann....

Ja! Unsere oberemanzen!!:laugh::laugh: wollen den Männer beweisen, dass sie es auch können!!:laugh::laugh:

Ich war jahrelang auf Baustellen unterwegs, dort müsste ich auch öfter schmunzeln!! Mädels als Mauerlehrlinge beschäftigt , aber noch nicht mal einen Sack Zement hochheben!!:laugh::laugh::laugh:
Da waren die Männer gut genug den Mädels zu helfen!!:laugh:
(habe ich nie getan, da ich der Meinung bin, wer einen solchen Job aussucht, muss ja wissen, dass man einen Sack Zement anfassen muss!)
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.916.087 von Frenchmen am 24.01.11 19:41:21ich bin entsetzt;)

habe gedacht ihr franzmänner...seid nett zum schwachen geschlecht:D
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.914.759 von Krabata am 24.01.11 16:51:27Wenn man keine Ahnung hat von der Marine, sollte man nichts sagen. Möchte dich mal sehen, wenn im Unglücksfall das Schiff sinkt und man nur weder Hightech noch Autopilot oder sonstwqas zur Verfügung hat, nur ein paar Planken unterm Arsch, die Sterne und ein Fetzen Segel
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.916.244 von Procera am 24.01.11 20:01:57Das nennt sich dann 'Schwund' oder 'Auslese' :)
Mal ehrlich - wie oft passiert das der guten deutschen Marine, von den Marinefliegern mal abgesehen? Da gibts schon lange keine Planken mehr, das einzige was noch ne Weile oben schwimmt ist Rippengold :look:
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.915.300 von sausebraus2000 am 24.01.11 17:55:28Ich habe gedient, und weiss alles von Schildkröte über Musicbox hin zum Bandmaß und zur Ek kUGEL. War eine geile Zeit gewesen :laugh::laugh::laugh:

Dem jungen Soldaten wurde aufgetragen, wir nannten sie auch Aale, dass er heute alle Reviere, die mit „S“ beginnen, reinigen müsse. Nachdem der Soldat erleichtert nur das „Scheißhaus“ gereinigt hatte, musste er dann erschrocken feststellen, dass er auch noch den „Scheiß-Flur“, die „Scheiß-Treppe“, das „Scheiß-Außenrevier“, das „Scheiß-Zimmer“, die „Scheiß-Buffibude“ und den „Scheißzugangsweg“ reinigen musste :laugh::laugh::laugh:


Auch beliebt, die weisse Weihnacht :cool:

Ein EK hat natürlich gar nicht mehr geputzt oder geräumt, dazu hatte man die Aale oder Glatten
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.916.280 von happihappi am 24.01.11 20:07:42Genau deshalb, weil wir keine richtige Armee mehr haben, keiner kann mehr was, keiner hat mehr Biß und Durchhaltevernögen, können wir nicht mal mehr ein Feldlager bei Kundus halten, das belagert wird von ein paar Ziegenhirten mit Jagdflinten...

So sieht es doch aus.

Das ist doch keine Armee, das ist eine Sofatruppe, die ausschlafen will bei guter Bezahlung und warmer Wohnung in Kasernennähe
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.916.336 von Procera am 24.01.11 20:16:04... und genau nach diesem Schema wirds bislang auch an einigen Ausbildungsstandorten weitergegangen sein.

"Die geile Zeit" ist nun ein Politikum, vom Wehrbeautragten bis zum Bundesverteidigungsminister. Moderne Medien, blutrünstige Missgünstlinge und eine über Jahrzehnte verschlampte Politik lassen jetzt Köpfe rollen.
Diejenigen, die es weniger 'geil' fanden, sind heute auf Steuergeldern Dauerpatienten bei Psychologen oder Seelsorgern oder haben selber dann mal über die Stränge geschlagen und sind nun polizeidienstlich erfasst...
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.916.336 von Procera am 24.01.11 20:16:04Meine Frau stellt immer fest: kommt man zu irgend einer Party bei fremden Menschen und nichts geht los, braucht man nur den Nachbarn zu fragen: "wo hast du gedient?" Und die Party beginnt und alle Männer sind an der Bar



sausebraus2000
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.916.399 von sausebraus2000 am 24.01.11 20:26:24Ja das war'n noch Zeiten...
Heute riskiert man eher ein verächtliches Schnaufen und den Drink mit der Frau :D
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.916.375 von happihappi am 24.01.11 20:22:40Diejenigen, die es weniger geil fanden, waren die Weichwürste. Die sich schon früher von Mama aus der Schule haben abholen lassen ;)

Die Armee war zu meiner Zeit noch eine Schule fürs Leben. Heute weiss doch gar keiner mehr was Kameradschaft ist. Die Gesellschaft ist verweichlicht und anfällig. Lebt von RTL und Junk foot.
Zitat von ProceraDie Armee war zu meiner Zeit noch eine Schule fürs Leben. Heute weiss doch gar keiner mehr was Kameradschaft ist. Die Gesellschaft ist verweichlicht und anfällig. Lebt von RTL und Junk foot.


.. genau... schön pünktlich freitags 15 Uhr Dienstschluss... man war das ne geile Zeit! :D
Also alleine schon Frauen und Armee, abgesehen vom Sanitätsdienst, ist doch schon ein starkes Stück. Aber Frauen und Marine, das kann nur schiefgehen. Am Besten noch auf einem U-Bot. 30 Kerle und eine Frau. Na dann viel Spass. Kann mir schon vorstellen, wie das ist, wenn das Klo den ganzen Tag besetzt ist, von einer Person, weiblich versteht sich. :laugh::laugh::laugh::laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.916.336 von Procera am 24.01.11 20:16:04Eh hier wieder ein Weichei oder Ungedienter fragt: Was ist "EK" (Entlassungskandidat) oder eben "Weiße Weihnacht" hier die Auflösung:

Mein streue in die Toilette, Dusche oder Zimmer auf den (am besten feuchten) Boden ein paar KG Reinigungsmittel/Scheuermittel/Waschmittel oder flüssige Seife (das gibt es auch alles in 10 Liter oder KG Eimern) und verschütte dies gleichmäßig.

Dann wird dies nochmal (leicht) befeuchtet und die Aale, Glatten haben die Aufgabe alles wegzuschruppen. Aufkehren streng verboten - dann hat man ein Abo erwischt.

Naja, schäumt meist ganz schön und das hört nicht gleich wieder auf :D

Hat man noch Freunde helfen die einem ansonsten war das Wochenende gelaufen. Wenn die EK`s nach der 2 Bulle Schnapps dann mal nachschauen kamen, sind die meist nicht erst bis Toilette gekrochen sondern haben es gleich im Gang erledigt. Der Schaum wird dann "leicht gelb". Aber durch den Geruch des Schaumes ist keine Geruchsbelästigung festzustellen gewesen.

Nach 6 Monaten waren die Anderen dran.....

Selbst erlebt, Scheiß Zeit aber auch gute Zeit :cool:

sausebraus2000
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.916.492 von sausebraus2000 am 24.01.11 20:40:09Nicht das ich jetzt vor einem Untersuchungsausschuss aussagen muss und dann

oder Entschädigung

Irgend wie ging es mir in den letzten Monaten der Dienstzeit immer so komisch

vielleicht ist da noch was zu holen für mein ertragenes Elend/Schicksal?

sausebraus2000
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.916.492 von sausebraus2000 am 24.01.11 20:40:09Mein streue in die Toilette, Dusche oder Zimmer auf den (am besten feuchten) Boden ein paar KG Reinigungsmittel/Scheuermittel/Waschmittel oder flüssige Seife (das gibt es auch alles in 10 Liter oder KG Eimern) und verschütte dies gleichmäßig.

Kenne ich, hat mit uns neuen auch mal einer versucht. Hatte dann im Dunkeln keine Schneidezähne mehr, und ins Wochenende konnte er auch nicht...

Wie auch mit 4 platten Reifen:eek:

Ist übrigens nie wieder derartiges gelaufen!;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.916.492 von sausebraus2000 am 24.01.11 20:40:09besonders geil war es noch Talkum reinzustreuen, natürlich ist man vorher erst mal großzügig durchgelatscht und hat es überall gleichmässig verteilt :laugh::laugh::laugh:
Wieder einmal ein Thread, der es nicht verdient hat, in die Kategorie "Wirtschaft & Politik" eingestuft zu werden. Denn er kommt nicht über Sofa-Qualität hinaus.

Eine vertane Chance, die mediale Kapitulation zu revidieren.

Schade.

Seid doch mal ehrlich zu Euch selbst! Abgesehen von den Seefahrern: Welcher teilstreikraftfremde Landratte weiß denn, wie es bei der Marine wirklich ist?!
Wie soll das mit Frauen gehen ? :cry::cry::cry::cry:
Die wollen noch ihre eigenen Klos haben ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.916.578 von Silberpfeil1 am 24.01.11 20:53:36Jetzt verdirb uns doch nicht den Spass oder bist du nie über den Aal hinausgekommen ? :laugh::laugh::laugh::laugh:


Ich fordere ab sofort von der Regierung, das es auch weibliche Kapitäne bei der Marine gibt und nicht nur männliche Smilies!!

Das muss doch auch mal gesagt werden!

sausebraus2000
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.916.684 von sausebraus2000 am 24.01.11 21:09:48

Ich werd verrückt, bei den Panzern das gleiche...

sausebraus2000
Lustige Streiche. :rolleyes:
Wie alt seid ihr eigentlich?? :confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.916.578 von Silberpfeil1 am 24.01.11 20:53:36Wieder einmal ein Thread, der es nicht verdient hat, in die Kategorie "Wirtschaft & Politik" eingestuft zu werden

Tja, ich hatte mal versucht einen Video der NDR Satiresendung hier reinzustellen. War eindeutig eine POLITISCHE Satire über den den Zusammenschluß von NPD und DVU. Dieser wurde entfernt.... Warum? Gute Frage!
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.916.768 von AdHick am 24.01.11 21:23:17damals 22 Jahre ;)

sausebraus2000
Ist gut. Ich denke, verstanden zu haben.

Ihr meint, "Wirtschaft und Politik" sei das akademische Sofa.

Ich bin selbst Vertreter des Standpunkts, daß Frauen - außer im Sanitätswesen und vielleicht noch im Verwaltungs- und Logistikbereich - bei den Streitkräften keine Tätigkeitsfelder haben (sollten). Warum und wieso ist aber ein ganz anderes Thema.

Die Gorch Fock steht für zu viel, als daß sie gewissenlos als "schwimmender Puff" entwürdigt wird.

Und damit ist die Kernfrage des Threads für mich beantwortet.
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.917.034 von Silberpfeil1 am 24.01.11 22:06:10Die Gorch Fock steht für zu viel, als daß sie gewissenlos als "schwimmender Puff" entwürdigt wird.


Interessanter Satz. Sie steht für zu viel, als dass Gewissenlose sie entwürdigen dürfen.:laugh: Ich sehe das völlig anders. Hier soll nichts gewissenlos entwürdigt werden. Als Gewissenlose Entwürdigung wären solche Strukturen auf einem Schulschiff zu bezeichnen! Aber den Pathos eines "ehrwürdigen Schulschiffes" mit dem Leistungskatalog für die Offiziersausbildung in verbrämter Nostalgie zu beschützen, und damit vielleicht schräge und festgefressene Strukturen zu deckeln die nicht mehr akzeptabel sein können, das kann und darf nicht in der Verschwiegenheit steckenbleiben.

Heute früh war im Morgenmagazin der neue Wehrbeauftragte zum Thema zu hören, der seinen Jahresbericht, auch im Hinblick auf die Geschehnisse auf der Gorch Fock, bereits deutlich überarbeiten musste. Dieser Bericht wird nun heute vormittag dem Parlament vorgestellt. Und genau da gehört das hin ... mitten in die Transparenz der Öffentlichkeit. Schafft man das nicht ... hätten wir noch wikileaks im Angebot.:laugh:

Und wenn Guttenberg in seiner Motorik von der Bild überholt wird weil der Speed in der Redaktionsstube dem Informationsfluss innerhalb der BW deutlich überlegen ist ... ja, dann schippert da wohl tatsächlich ein gewissenloser Puff über die Weltmeere, und keiner hat's gemerkt weil sich alle in Nostalgie üben.:laugh:

Gehustet drauf!
Zitat von palometaPS: die Geschichte wird m.E. deswegen so hochgepuscht, um das Schiff stillzulegen. Schliesslich muss gespart werden. Dann nicht vergessen, gleich auch aus Afghanistan abzuziehen. Das spart auch.


Nee, es geht darum, dem Guttenberg eins reinzuwürgen. Der Mann kommt beim Folk gut an, ist beliebt, vor allem präsentabler als die meisten Politprolls in Berlin, und deshalb sucht die Opposition krampfhaft nach Gründen, ihm an den Karren fahren zu können. Seine Gegner in der Union mischen kräftig mit.
"Am 1. April 1959 kam ein Oberleutnant z.S. ums Leben.[17] [Sturz aus den Wanten]

Auf der zwölften Ausbildungsreise stürzte am 9. Mai 1963 im Hafen von Puerto de la Luz, Las Palmas, Gran Canaria ein Obergefreiter aus dem Großmast.

Am 17. September 1998 verunglückte ein Offizieranwärter auf See nordwestlich von Skagen durch einen Sturz von der Groß-Obermars an Backbordseite aus zwölf Metern Höhe tödlich.

Im Mai 2002 starb ein 19-jähriger Soldat auf See südöstlich von Island nach einem Sturz vom Großmast.

In der Nacht zum 4. September 2008 ging eine 18-jährige Offizieranwärterin auf See nahe der Insel Norderney über Bord und ertrank. Ihre Leiche wurde elf Tage später von einem Boot der Fischereiaufsicht 65 Seemeilen nordwestlich von Helgoland geborgen.[18] Als Unfallursache wurde Ausrutschen festgestellt.[19]

Während eines Hafenaufenthalts in Salvador da Bahia (Brasilien) starb am 7. November 2010 eine 25-jährige Unteroffizierin und Offizieranwärterin nach einem Sturz unterhalb der Untermarssegel im Großmast an Backbord aus 27 m Höhe beim Niederentern.[20][21] Die Lehrgangsteilnehmerin war erst am 5. November 2010 in Brasilien eingeschifft worden.[22]"
http://de.wikipedia.org/wiki/Gorch_Fock_(1958)#Unf.C3.A4lle

es geht darum, dem Guttenberg eins reinzuwürgen.


Geht's noch? :confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.918.648 von AdHick am 25.01.11 10:14:35Ja, genau so ist es.
Du siehst leider nur durch eine Lupe, dabei gehts ums Ganze:
Bundeswehrreform, Stellenabbau, Privilegienabbau, Auslandseinsätze, Ausrüstungsmängel, (bewusst) langsame, falsche oder scheibchenweise Inkenntnissetzung des Oberbefehlshabers, usw.
Zu Guttenberg ist das Ziel - und dabei wird mit Presse und Schmutz nicht gespart!
Frag dich nach deiner Aufstellung da oben einmal selbst, warum es gerade jetzt diesen verheuchelten Aufschrei der Entrüstung gibt. Die GF-Nummer und all die Sachen in Afghanistan sind ein gefundenes Fressen, um dem KTG endlich mal an die Gurgel zu gehen.

Das glaubst du doch selbst nicht, daß es den vielen Gutmenschen der Opposition um die Zustände auf der GF geht. Dann hätten die nämlich schon viel früher was unternommen, insbesondere zu ihrer Regierungszeit, nämlich als einer dieser Gutmenschen selbst Verteidigungsminister war. Aber damals wollte keiner den Genossen Scharping und Struck wegen so einer Kleinigkeit ans Bein pissen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.918.723 von Melancholiker am 25.01.11 10:24:15Die Unteroffizierin ist bei grosser Hitze (der Chef wahrscheinlich in Badehose) nicht akklimatisiert verunglückt, nachdem sie 7(!) Mal in den Grossmast gejagt wurde.

Den vermeidbaren Tod von Menschen "Kleinigkeit" zu nennen, ist menschenverachtend!
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.918.795 von AdHick am 25.01.11 10:32:04Woher stammt diese Aussage?
Bitte gibt doch mal eine verlässliche Quelle an.
Zitat von AdHickDen vermeidbaren Tod von Menschen "Kleinigkeit" zu nennen, ist menschenverachtend!


Exakt!
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.918.819 von happihappi am 25.01.11 10:35:13Aus dem Bericht des Wehrbeauftragten.

"Als der Unfall geschah, so berichteten die OA, seien sie bereits zum siebten Mal aufgeentert."
" Vor dem siebten Aufentern seien viele körperlich erschöpft gewesen."

Was kein Wunder ist.

http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/13/0,3672,8201357,00.htm…
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.918.795 von AdHick am 25.01.11 10:32:04@adhick
woher hast du die genauen Kenntnisse über das Jagen in den Großmast?
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.918.837 von Doppelvize am 25.01.11 10:37:47Nun lasst aber mal die Kirche im Dorf.
Wieviele Soldaten sind in der BW umgekommen, in welcher Streitkraft die meisten?
Wenn beim Heer ..hunderte (männlicher) Soldaten das Dienstzeitende nicht mehr erleben, wurde noch nie ein Verteidungsminister derart angefeindet oder auf seinen Rücktritt hingearbeitet.
TK ist mit einem schweren Erbe über 50-jähriger Versäumnisse in Führungsstruktur und Ethik versehen. Es hilft weder in Berlin noch in den Einsatzgebieten jemanden, wenn er demontiert wird!
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.918.865 von Funkenpuster1 am 25.01.11 10:41:20@Funkenpuster
Wie soll man das bei erschöpften Menschen anders nennen?? :confused:

Wenn auf meinem Schiff so viele Menschen wegen ungesicherter Kletterei umgekommen wären, hätte ich mich übrigens mit Sicherheit schon längst vor Gericht einfinden müssen.
Zitat von AdHickDen vermeidbaren Tod von Menschen "Kleinigkeit" zu nennen, ist menschenverachtend!


Gemessen an dem, was tagtäglich passiert, sind das tatsächlich Kleinigkeiten. Dich nervt doch nur mein Hinweis auf die rot-grüne Regierungszeit, in der deine Gutmenschenfraktion rein gar nichts reformiert haben, was die BW angeht. Und jetzt reißen die plötzlich alle das Maul auf! Lächerlich sowas.

Bitte nicht vergessen, wer Nachkriegsdeutschland wieder in den Krieg geführt hat, das war die Gutmenschen-Regierung Schröder/Fischer anläßlich des Konfliktes auf dem Balkan. Und die selbe Regierung hat deutsche Soldaten nach Afghanistan geschickt. DAS waren die Weichenstellungen, da fällt sowar wie die GF gar nichts ins Gewicht.

Dir Heuchler nehme ich außerdem nicht ab, daß es dir um die betroffenen Menschen geht. Wenn die Dame nicht ums Leben gekommen wär sondern ihr Offizierspatent bekommen hätte, wärs du der Erste gewesen, die sie mit Dreck beworfen hätte.
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.915.505 von Raketenfliegenseher am 24.01.11 18:24:17sondern den Zivildienstleistenden auch Urinkellner genannt

:laugh::laugh::laugh:
Zitat von ProceraDiejenigen, die es weniger geil fanden, waren die Weichwürste. Die sich schon früher von Mama aus der Schule haben abholen lassen ;)

Die Armee war zu meiner Zeit noch eine Schule fürs Leben. Heute weiss doch gar keiner mehr was Kameradschaft ist. Die Gesellschaft ist verweichlicht und anfällig. Lebt von RTL und Junk foot.


Da kann ich nicht widersprechen.
Zitat von AdHick@Funkenpuster
Wie soll man das bei erschöpften Menschen anders nennen?? :confused:

Wenn auf meinem Schiff so viele Menschen wegen ungesicherter Kletterei umgekommen wären, hätte ich mich übrigens mit Sicherheit schon längst vor Gericht einfinden müssen.


*
Hallo Ad, ich sage ja gar nichts gegen Deine Wortwahl. Ich wollte ja auch nur die Quelle wissen.
Während meiner Dienstzeit waren wir ganz bestimmt kein Kindergarten. Aber außer dem Käptn müssen wohl von der Stammbesatzung noch einige andere auf den roten Teppich. Ich begreife das nicht mehr. Mir fehlen auch die genauen Kenntnisse.
*
Zitat von Funkenpuster1Aber außer dem Käptn müssen wohl von der Stammbesatzung noch einige andere auf den roten Teppich.


Deswegen halte ich für das Vernünftigste, wenn man in solchen Fällen die Ermittlungen abwartet. Wenn ich mich recht erinnere, ermittelt ja neben der Bundeswehr bereits der zuständige Staatsanwalt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.918.795 von AdHick am 25.01.11 10:32:04Wenn ich mich entscheide, einen Marathon zu laufen, liegt die Verantwortung der Vorbereitung bei mir. Das betrifft sowohl Eignung, Kondition, Trainingsstand und Ausrüstung.
Jeder Veranstalter weist auf Mindestanforderungen hin; diese entbinden mich aber nicht von einer Eigenverantwortung.

Wenn nun eine Offiziersanwärterin unakklimatisiert, ohne ausreichende Physis (das Wantenklettern ist ja keine neue Erfindung!) und möglicherweise auch im falschen Outfit keine geforderten Leistungen erbringt dann liegt es neben dem System (Grundausbildung, physische und mentale Vorbereitung, Ausrüstung) eben auch an der betreffenden Person selber!
Als Uffz oder gar OA liegt noch eine viel höhere, nämlich eine Vorbildwirkung bei den Betroffenen; das ist wohl den wenigsten wegen Emanzipation und Gleichberechtigungsanspruch nicht mehr so bewusst (IMHO).

Was hier aktuell (gesteuert) durch die Presse hochgepusht wird sind keine Neuigkeiten; sicher sind sie hinterfragbar und müssen in Einzelfällen auch zu Konsequenzen führen, einen Generalverdacht darf es aber weder gegen den zuständigen Minister noch von ihm gegen die Truppe geben!
Zitat von Melancholiker
Zitat von Funkenpuster1Aber außer dem Käptn müssen wohl von der Stammbesatzung noch einige andere auf den roten Teppich.


Deswegen halte ich für das Vernünftigste, wenn man in solchen Fällen die Ermittlungen abwartet. Wenn ich mich recht erinnere, ermittelt ja neben der Bundeswehr bereits der zuständige Staatsanwalt.


Ich denke, mein Kenntnisstand reicht überhaupt nicht aus, um über die Geschehnisse vor Ort und im Ministerium urteilen zu können. An Bord der GF muß zur Zeit eine Stimmung herrschen, wo fast jeder gegen jeden mißtrauisch ist.
Ein neuer alter "Alter" hat wenigstens die besseren Chancen, die GF wieder nach Kiel zu bringen.
Ich nehme mal an, daß der Minister die Entscheidung nicht ohne interne Beratung getroffen hat.

*
Zitat von happihappiWenn ich mich entscheide, einen Marathon zu laufen, liegt die Verantwortung der Vorbereitung bei mir. Das betrifft sowohl Eignung, Kondition, Trainingsstand und Ausrüstung.
Jeder Veranstalter weist auf Mindestanforderungen hin; diese entbinden mich aber nicht von einer Eigenverantwortung.

Wenn nun eine Offiziersanwärterin unakklimatisiert, ohne ausreichende Physis (das Wantenklettern ist ja keine neue Erfindung!) und möglicherweise auch im falschen Outfit keine geforderten Leistungen erbringt dann liegt es neben dem System (Grundausbildung, physische und mentale Vorbereitung, Ausrüstung) eben auch an der betreffenden Person selber!
Als Uffz oder gar OA liegt noch eine viel höhere, nämlich eine Vorbildwirkung bei den Betroffenen; das ist wohl den wenigsten wegen Emanzipation und Gleichberechtigungsanspruch nicht mehr so bewusst (IMHO).

Was hier aktuell (gesteuert) durch die Presse hochgepusht wird sind keine Neuigkeiten; sicher sind sie hinterfragbar und müssen in Einzelfällen auch zu Konsequenzen führen, einen Generalverdacht darf es aber weder gegen den zuständigen Minister noch von ihm gegen die Truppe geben!


@ happi, nachdem zu urteilen was Du geschrieben hast, hast du x Erfahrung über das Leben auf einem Marineschiff, und insbesondere auf der Gorch Fock. Das kann man mit einem Marathonlauf nicht , aber auch gar nicht vergleichen. Weißt Du was in einem Menschen vorgeht, unter dem ein Haufen Luft und dann die Planken zum Aufklatschen sind? Und der dann die v...... Worte des S........ hört??
Wenn das stimmt, was jetzt scheibchenweise über die Presse zu uns dringt, war das unverantwortliches "Schleifen" unter Lebensgefahr. Mehr möchte ich dazu nicht schreiben. Man kann es auch noch viel drastischer ausdrücken.
(nur zur Klarstellung: bin nie auf der GF gefahren)
Zitat von Funkenpuster1@ happi, nachdem zu urteilen was Du geschrieben hast, hast du x Erfahrung über das Leben auf einem Marineschiff, und insbesondere auf der Gorch Fock. Das kann man mit einem Marathonlauf nicht , aber auch gar nicht vergleichen. Weißt Du was in einem Menschen vorgeht, unter dem ein Haufen Luft und dann die Planken zum Aufklatschen sind? Und der dann die v...... Worte des S........ hört??
Wenn das stimmt, was jetzt scheibchenweise über die Presse zu uns dringt, war das unverantwortliches "Schleifen" unter Lebensgefahr. Mehr möchte ich dazu nicht schreiben. Man kann es auch noch viel drastischer ausdrücken.
(nur zur Klarstellung: bin nie auf der GF gefahren)


Das ist korrekt, ich habe beim Heer gedient, und auch dort auch grenzwertige Vorgehen kennengelernt. Allerdings habe ich auch Wege erlebt, Grenzen aufzuzeigen und unangemessene Maßnahmen abzustellen.

Nur nochmal: wenn sich jemand für eine Laufbahn bei der BW entscheidet und darüber hinaus für eine U- oder O-Laufbahn bei der Marine, dann sind ein paar Ausbildungsschritte als Standard bekannt und sollten nicht verklärt oder per Quota durch die vorgelagerten Instanzen betrachtet werden.
Die Eigenverantwortung liegt aber immer beim Individuum, bis hin zu den Möglichkeiten der Beschwerde. Auf einem Schulschiff ist das natürlich schwierig weil Despressalien (wie hier ja auch einige als 'geile' Erinnerungen haben) nicht ausgeschlossen werden können; jedoch muss es der Anspruch von Offiziersanwärter/innen sein, sich eben nicht einem alten und ethisch wie politisch inkorrektem 'Standard' ohne Rücksicht auf die eigene Gesundheit bzw. das eigene Leben zu beugen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.919.590 von happihappi am 25.01.11 12:18:47Nur nochmal: wenn sich jemand für eine Laufbahn bei der BW entscheidet und darüber hinaus für eine U- oder O-Laufbahn bei der Marine, dann sind ein paar Ausbildungsschritte als Standard bekannt und sollten nicht verklärt oder per Quota durch die vorgelagerten Instanzen betrachtet werden.
Die Eigenverantwortung liegt aber immer beim Individuum, bis hin zu den Möglichkeiten der Beschwerde. Auf einem Schulschiff ist das natürlich schwierig weil Despressalien (wie hier ja auch einige als 'geile' Erinnerungen haben) nicht ausgeschlossen werden können; jedoch muss es der Anspruch von Offiziersanwärter/innen sein, sich eben nicht einem alten und ethisch wie politisch inkorrektem 'Standard' ohne Rücksicht auf die eigene Gesundheit bzw. das eigene Leben zu beugen.


So ist es!

Zu sagen das gehört dazu, kann es nicht sein, und darf es nicht sein. Noch dazu bei einer "Berufsarmee" In der Bundeswehr soll und muss Profihaft gearbeitet werden, die Vorgehensweise auf der GF haben mit Profihaftigkeit nichts zu tun.
Quelle Spiegel-online


Alles soll raus: Verteidigungsminister Guttenberg will nach den schweren Vorfällen auf der "Gorch Fock" die Bundeswehr auf fragwürdige Rituale durchleuchten. Das Ergebnis dürfte ernüchternd sein - denn menschenverachtende Bräuche sind bei der Truppe keine Seltenheit.

Berlin - Karl-Theodor zu Guttenberg ist ein feiner Herr. Der Verteidigungsminister legt wert auf Etikette. Die guten Manieren wurden dem fränkischen Freiherrn schon in die Wiege gelegt, gerne gibt er sie zum Besten.



Doch bald dürfte der Christsoziale mit einer ganz anderen Welt konfrontiert sein. Sie ist rau, wild und brutal, in ihr sind Manieren nicht viel wert: Die heimliche Welt der Bundeswehr.

Sämtliche Teilstreitkräfte, so hat es der Minister veranlasst, sollen vom Generalinspekteur durchleuchtet werden - auf Rituale, die "den Grundsätzen der Bundeswehr widersprechen". Es ist seine Reaktion auf die jüngsten Vorfälle in der Truppe, die vermeintliche Meuterei auf der "Gorch Fock", die möglichen Waffenspiele in Afghanistan. Sie haben Guttenberg alarmiert, jetzt sollen alle Disziplinlosigkeiten aufgedeckt werden, auch wenn es weh tut: Mutproben, Trinkspiele, Nötigungen - alles.

Es ist ein heikler Vorstoß, so viel ist klar. Denn Guttenberg droht ein umfangreicher, vor allem aber unangenehmer Katalog über das Innenleben jener Truppe, mit der er sich so gerne schmückt. Man muss kein intimer Kenner der Bundeswehr sein, um zu wissen, dass dort eine ganze Reihe von mehr oder weniger geschmacklosen Ritualen existiert - nicht nur jene, die jetzt von der "Gorch Fock" bekannt sind. Seit Jahren sorgen einzelne Fälle immer mal wieder für Wirbel - in Berichten des Wehrbeauftragten, in Prozessen, in der Presse.

Von Totenschädeln und roher Schweineleber

Einer der bizarrsten Fälle der vergangenen Jahre war der sogenannten Totenschädel-Skandal. Auf ihrem Einsatz in der Nähe der afghanischen Hauptstadt Kabul posierten Soldaten des Gebirgsjägerbataillons 233 mit Totenschädeln in der Hand. Eines der Fotos zeigt, wie ein Soldat seine Hose öffnet und sich den Schädel neben das Genital hält. Die Bilder sorgten 2006 für einen handfesten Skandal: Die afghanische Öffentlichkeit reagierte bestürzt, auch in Deutschland tobte eine heftige Debatte über ethische Maßstäbe in der Truppe.

2010 rückte abermals das Bataillon 233 der Gebirgsjäger in den Fokus: Ein ehemaliger Wehrpflichtiger beklagte beim Wehrbeauftragten, Vorgesetzte hätten ihn zum sogenannten "Fuxtest" gezwungen. Er habe Alkohol trinken und Rollmöpse mit Frischhefe und rohe Schweineleber essen müssen - bis zum Erbrechen. Das Bataillon kennt auch der Verteidigungsminister: Er leistete dort einst seinen Grundwehrdienst ab. Derlei Praktiken habe er aber nicht kennengelernt, versicherte er kurz nach Bekanntwerden der Beschwerde im vergangenen Jahr.

Der Fuxtest ist offenbar nicht das einzige Ritual, mit dem Soldaten ihre Kameraden peinigen. Ein Soldat, der vor 20 Jahren auf einem Zerstörer arbeitete, berichtete dem Wehrbeauftragten 2010 vom sogenannten "Rotarsch-Ritual": Dabei sei der Soldaten-Hintern mit der Borstenscheibe einer elektrisch betriebenen Bohnermaschine bearbeitet worden, bis er wund gewesen sei. Der Fall alarmierte auch den Verteidigungsausschuss des Bundestages.

Im Jahr 2008 schockierten Berichte aus der Rhön-Kaserne in Wildflecken die Öffentlichkeit. So schilderte ein ehemaliger Stabsunteroffizier die geschmacklose Praxis, einem anderen Soldaten das entblößte Glied gegen den Körper und ins Gesicht zu schlagen. "Anpimmeln" nannte sich das Ritual. Die Beteiligten landeten vor Gericht, weil ein Kamerad die Übergriffe mit seinem Handy gefilmt hatte.

Auch in der Soldaten-Ausbildung kommt es offenbar immer wieder zu fragwürdigen Übungen. In der Kaserne Coesfeld wurden im Jahr 2004 Rekruten von ihren Ausbildern gequält - einige von ihnen beklagten später Brandnarben von ausgedrückten Zigaretten am Nacken und an den Händen. Im Keller der Kaserne wurden sie von ihren Ausbildern mit Stromschlägen gefoltert. Nicht zulässig für die allgemeine Grundausbildung, fand die Staatsanwaltschaft Münster und erhob Anklage gegen insgesamt 18 Ausbilder. Fünf von ihnen wurden im März 2008 verurteilt: Wegen Misshandlung oder schwerer Körperverletzung erhielten sie Haftstrafen auf Bewährung.

Ein weit verbreitetes Ritual dürfte das sogenannte "Spindsaufen" sein, über das Gefreite regelmäßig berichten. Dabei werden Kameraden während der Grundwehrdienstzeit in einem Spind eingeschlossen und durch Wackelbewegungen in Angst und Schrecken versetzt. Nach Freilassung folgt die Anweisung, zwei Flaschen Bier runterzustürzen und über Glasscherben Liegestütze durchzuführen. Eine Variante ist ein Spiel namens "Jukebox". Dabei wird ein Soldat in seinen Spind eingeschlossen, zum Singen genötigt und umgestoßen.

Mutproben bei der Marine

Auch bei der Marine gibt es etliche Bräuche. Viele dringen jedoch gar nicht erst an die Öffentlichkeit. "Wir sind bemüht, alles aufzuklären und Konsequenzen für die Verantwortlichen zu ziehen, aber unsere Führung hat große Angst davor, dass diese Ereignisse öffentlich werden und den Ruf der Marine schädigen", sagt ein Unteroffizier der Marine. So sei das "Kielholen" nach wie vor auf vielen Marineschiffen durchaus üblich. Bis ins 19. Jahrhundert hinein eine Strafe für Seeleute, sei es heute eher "eine Art Partyspaß". Dazu werde ein Soldat per Seil unter den Rumpf des Schiffes gezogen. "Die Offiziere bekommen meist nicht mit, wenn es auf einer Party hoch hergeht und solche Sachen veranstaltet werden."



ANZEIGEEin anderer Marineoffizier berichtet, dass "Mutproben" zum Marinealltag gehörten. "Für jede Sache gibt es eine sogenannte Taufe: zum Beispiel wenn man das erste Mal den Nord-Ostsee-Kanal durchfährt, wenn man erstmals den Äquator überquert, wenn man das erste Mal im Atlantik zur See fährt et cetera. Dann organisieren die Besatzungen für die Neulinge ein Initiationsritual." Meist gehöre dazu, dass der Smut, also der Schiffskoch, alle möglichen Flüssigkeiten aus seiner Kombüse in eine Schüssel kippe, "von Tabasco über Essig bis Zuckerrübensirup, was die Täuflinge dann trinken müssen". Zwar seien solche Veranstaltungen, bei denen die Gesundheit und damit die Einsatzfähigkeit der Soldaten gefährdet werde, nicht erlaubt. "Aber das sind uralte Traditionen, bei denen die Schiffsführung oft mal wegschaut oder sogar mitmacht."

Auch bei anderen harmloseren Ritualen scheinen die Vorgesetzten manchmal wegzuschauen. Nach der Grundausbildung, so hört man in Militärkreisen, gebe es immer öfter keine sinnvolle Beschäftigung für den Nachwuchs, also beschäftige er sich mit sich selbst - mit Schlafsackkriechwettbewerben oder "Schildkrötenrennen": Ausgerüstet mit Stahlhelmen an Ellenbogen und Knien kriechen die Rekruten über den Boden ins Ziel. Andere tanzen mit Gasmaske und Besen bewaffnet zu Technomusik und filmen sich dabei.

Der ehemalige Wehrbeauftragte Reinhold Robbe (SPD) fand für diese Art der Beschäftigung auch einen Namen. Er nannte sie "Gammeldienst".
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.919.590 von happihappi am 25.01.11 12:18:47Die Eigenverantwortung liegt aber immer beim Individuum ...

Eigenverantwortung? Nee, nee, die wir doch durch die ZDV ersetzt!

;)
Zitat von dickdiverDie Eigenverantwortung liegt aber immer beim Individuum ...

Eigenverantwortung? Nee, nee, die wir doch durch die ZDV ersetzt!

;)


ZDV.... Ah, die Vorschrift wo drinstand:

Ab 80cm Wassertiefe ist selbstständig mit Schwimmbewegungen zu beginnen... :laugh::laugh::laugh:

Spaten Klapp BW-einfach nicht schwimmfähig

Oder

Falle, Klapp für Kleintier - Grau - Beweglich BW-einfach nicht schwimmfähig

Da mussten irgendwo im Keller Heerscharen von Beamten gesessen haben und diesen Schwachsinn zu verzapfen.

Beamter Doof BW-einfach Schwimmfähig :laugh:
Zitat von Funkenpuster1
Zitat von Melancholiker...


Deswegen halte ich für das Vernünftigste, wenn man in solchen Fällen die Ermittlungen abwartet. Wenn ich mich recht erinnere, ermittelt ja neben der Bundeswehr bereits der zuständige Staatsanwalt.



Ich denke, mein Kenntnisstand reicht überhaupt nicht aus, um über die Geschehnisse vor Ort und im Ministerium urteilen zu können. An Bord der GF muß zur Zeit eine Stimmung herrschen, wo fast jeder gegen jeden mißtrauisch ist.

Ein neuer alter "Alter" hat wenigstens die besseren Chancen, die GF wieder nach Kiel zu bringen.

Ich nehme mal an, daß der Minister die Entscheidung nicht ohne interne Beratung getroffen hat.


*


Ich gehe davon aus, daß die Rückführung die letzte Fahrt der GF als Segelschulschiff ist. Der Guttenberg wird das Schiff ausmustern, so wie er die Wehrpflicht ausgemustert hat.
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.920.635 von ConnorMcLoud am 25.01.11 14:45:41Das einzig Interessante an diesem 'Aufreiser' ist doch das Wort 'neue' :cool:
Alles andere steht in den ...zig Jahresberichten der Wehrbeauftragten, dies muss die Lektüre des Ausschusses sein bis hin zum Nachverfolgen, was danach aus den vollmundigen Ankündigungen der Amtsvorgänger von KT wurde und was sich tatsächlich änderte...
Zitat von happihappiDas einzig Interessante an diesem 'Aufreiser' ist doch das Wort 'neue' :cool:
Alles andere steht in den ...zig Jahresberichten der Wehrbeauftragten, dies muss die Lektüre des Ausschusses sein bis hin zum Nachverfolgen, was danach aus den vollmundigen Ankündigungen der Amtsvorgänger von KT wurde und was sich tatsächlich änderte...


Jep, diese Vorgänge gibt es seit Jahren egal wie der Minister hieß, und von welcher Partei er kam!

Gut wenn KT jetzt aufräumt! Ich mag ihn nicht unbedingt, finde aber er hat richtig gehandelt mit der Ablösung des Kapitäns!

Und wenn jetzt endlich mal nicht ein paar kleine Uffze gefeuert werden, sondern die Spitze ist das nur richtig...
Zitat von Doppelvize
Zitat von dickdiverDie Eigenverantwortung liegt aber immer beim Individuum ...

Eigenverantwortung? Nee, nee, die wir doch durch die ZDV ersetzt!

;)


ZDV.... Ah, die Vorschrift wo drinstand:

Ab 80cm Wassertiefe ist selbstständig mit Schwimmbewegungen zu beginnen... :laugh::laugh::laugh:

Spaten Klapp BW-einfach nicht schwimmfähig

Oder

Falle, Klapp für Kleintier - Grau - Beweglich BW-einfach nicht schwimmfähig

Da mussten irgendwo im Keller Heerscharen von Beamten gesessen haben und diesen Schwachsinn zu verzapfen.

Beamter Doof BW-einfach Schwimmfähig :laugh:


Genau! Die ZDV = die Bibel des Soldaten! :laugh:

;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.921.069 von dickdiver am 25.01.11 15:35:05ZDV... steht da auch was drinne von:

"das sich festhalten an laufendem bzw. stehenden Gut ist nur dann gestattet, wenn dadurch die Belastungsgrenzen nicht überschritten werden..."??

Gemein.. ich weiß :look:
Schade, dass ich nicht auf der Gorch Fock war. Alkohol und Sex hört sich gut an, dazu noch freie Kost und Unterkunft, Taschengeld obendrauf :cool:
Zitat von MelancholikerIch gehe davon aus, daß die Rückführung die letzte Fahrt der GF als Segelschulschiff ist. Der Guttenberg wird das Schiff ausmustern, so wie er die Wehrpflicht ausgemustert hat.


Ich hoffe, der Guttenberg hat mehr Verstand. Was kann das Schiff dafür, dass heute zuviel Idioten unterwegs sind?


Zitat:
Wenn nach 52 Jahren höchster Anerkennung im In- wie vor allem auch weltweit im Ausland und mit über 14.500 erfolgreich ausgebildeten Lehrgangsteilnehmern, das Segelschulschiff „Gorch Fock“ für einen unbestimmten Zeitraum stillgelegt werden sollte, so wäre das als reale Erkenntnis deswegen so besonders bedauerlich, weil nicht das Schiff nach so vielen erfolgreichen Jahren für die Ausbildung des Nachwuchses untauglich geworden ist (siehe die vielen weiteren militärischen wie auch zivilen Segelschulschiffe weltweit), sondern weil unser heutiger Nachwuchs inzwischen zum Teil untauglich dafür geworden zu sein scheint, diese Bark während der Ausbildungszeit an Bord noch fachgerecht zu handhaben.
Es ist aber nicht Sache des Schiffes, sondern die Aufgabe unserer Gesellschaft bis hin zum Einzelnen dafür zu sorgen, dass verantwortungsbewusste Ausbilder ihre unumgänglich notwendige, konsequente Ausbildung an Bord wieder mit gutem Gewissen einem dafür genügend vorbereiteten Nachwuchs vermitteln können.
Die Frage muss aber auch erlaubt sein, wo die Führung bleibt, um sich endlich vor dieses so ungerecht mit „polemischem Schmutz“ beworfene, gerade für unseren maritimen Nachwuchs in der heutigen Zeit so besonders wertvolle Schiff zu stellen.

Hans Freiherr von Stackelberg


(Stackelberg war zu meiner Zeit auf der Goch Fock dort Kommandant)
Das Thema Segelschiff ist sowieso von vorgestern. Also ab auf die Müllhalde mit dem Schrott!:look:
Die Gorch Fock ist ein wunderschönes Schiff, das weiterhin fahren sollte.
Es muss nur einiges geändert werden.
Ich denke, sie wird auch weiterhin fahren.
Zitat von palometa
Zitat von MelancholikerIch gehe davon aus, daß die Rückführung die letzte Fahrt der GF als Segelschulschiff ist. Der Guttenberg wird das Schiff ausmustern, so wie er die Wehrpflicht ausgemustert hat.
Ich hoffe, der Guttenberg hat mehr Verstand. Was kann das Schiff dafür, dass heute zuviel Idioten unterwegs sind?
In Zeiten, in denen Kriege durch HiTech entschieden werden, müssen Offiziere nicht mehr lernen, wie man segelt oder in die Takelage kelttert, das ist absurd. Und sie müssen nicht mehr so geschliffen werden, wie es damals üblich war. Die Anforderungen sind heute ganz einfach anders.

Wer sich träumend an seine Jugend erinnert und daran, wie toll das auf hoher See war, auch wenn es oft doch nicht so toll war, der hat nicht kapiert, worum es hier geht. Das ganze altmodische Ausbildungsschema ist auf dem Prüfstand, und wenn der Prüfstand auch nur halbwegs ordentlich prüft, wird das alte System abgeschafft, weil es nicht leistungsfähig ist. Unabhängig davon, ob Frauen in die Streitkräfte gehören oder nicht. M. E. sollten sie dort nicht als Soldaten oder Offiziere tätig werden dürfen, aber meine Meinung ist dabei völlig irrelevant.
Zitat von Melancholiker
Zitat von palometa...Ich hoffe, der Guttenberg hat mehr Verstand. Was kann das Schiff dafür, dass heute zuviel Idioten unterwegs sind?
In Zeiten, in denen Kriege durch HiTech entschieden werden, müssen Offiziere nicht mehr lernen, wie man segelt oder in die Takelage kelttert, das ist absurd. Und sie müssen nicht mehr so geschliffen werden, wie es damals üblich war. Die Anforderungen sind heute ganz einfach anders.


Das verstehen die Maulhelden, Pseudokämpfer und Steisstrommler nicht! Nach Durchsicht aller Sesselpupserbeiträge taugt nirgendwo die Frage auf, ob das siebenmalige Aufentern bis zur physischen Erschöpfung eine sinnvolle Ausbildung für angehende Marineärzte ist?




Sanitätsoffizieranwärter der Marine durchlaufen eine auf sechs Wochen verkürzte Grundausbildung an Land und nehmen anschließend mit den die Offizieranwärtern des Truppendienstes ihrer Crew an einer Auslandsausbildungsreise mit dem Segelschulschiff Gorch Fock teil. Es folgt dann das Medizinstudium an einer zivilen Hochschule, während dessen auch die Offizierlehrgänge absolviert werden. Nach dieser Ausbildung werden die jungen Sanitätsoffiziere (nach Erlangung der Approbation) zu einer drei Jahre dauernden, ersten Verwendung in der Klinik an die Bundeswehrkrankenhäuser Hamburg, Westerstede, Berlin, Koblenz oder Ulm versetzt. Während der klinischen Ausbildung erfolgt hier der Erwerb der Zusatzbezeichnung Rettungsmedizin in der Anästhesiologie. Eine Weiterbildungszeit in Chirurgie, Innere Medizin und Radiologie ist angestrebt (wiki)


Die "Ausbildungsreise" für SanOA mit der Gorch Fock kann entfallen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.924.447 von GillyBaer am 25.01.11 22:31:04Kann und wird.
Wer auf ein Segelschiff oder -boot als Crewmitglied geht, muss sich der Gefahren bewusst sein. Herrgott - wieviel Naivität herrscht eigentlich bei den OA's?? :mad:

Wenn mal wirklich Not am Mann ist, muss der Diensthabende mit jedem Crewmitglied planen und agieren können und kann nicht erst vielleicht ausdiskutieren ob jemand Höhenangst, seine Regel oder einfach nur falschen Stolz hat!
Zitat von happihappiKann und wird.
Wer auf ein Segelschiff oder -boot als Crewmitglied geht, muss sich der Gefahren bewusst sein. Herrgott - wieviel Naivität herrscht eigentlich bei den OA's??


noch son schräger Steisstommler, seiere nicht dumm rum, sondern beantworte die einfache Frage:

Ist diese Art einer Ausbildungsreise für Marinearzt-Anwärter sinnvoll?

und bevor du noch weiter rumschwallerst, geführt wird bei der BW, egal wo, immer noch von vorne, auch bei der Marine-Ausbildung! In diesem Fall sind die Ausbilder vom Maat, über den Bootsmann bis zum Leutnant z.S. mit den Kadetten oben in den Wanten und liegen auf Deck nicht in den Liegestühlen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.924.584 von GillyBaer am 25.01.11 22:56:40Oh gerne schwallere ich weiter als Steisstommler... wen interessiert deine Frage?
Was ist sinnvoll - sind es deine Beiträge oder Beleidigungen?
Zitat von happihappiOh gerne schwallere ich weiter als Steisstommler... wen interessiert deine Frage?
Was ist sinnvoll - *****?


Beantworte diese einfache Frage!
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.924.651 von GillyBaer am 25.01.11 23:09:01Zur Beantwortung dieser Frage empfehle ich dir 'Das Boot' anzusehen.
Da gibts schöne Szenen was an Bord eines dt. Kriegsschiffes alles so im medizinischen Sinne geht.:lick:

Und spätestens seit SoldatINNEN zur See fahren macht es natürlich Sinn!
Jetzt kommt auch noch eine SeelsorgerIN dazu, eine GleichberechtigungsBEAUFTRAGTE, ect. ect.
Zitat von happihappiZur Beantwortung dieser Frage empfehle ich dir 'Das Boot' anzusehen.
Da gibts schöne Szenen ***


die sind von vorvorgestern und gehören ins deutsche Museum. Sie sind mit der gegenwärtigen High-Tec-Ausbildung bei der Bundesmarine nach den Grundsätzen der Inneren Führung nicht vergleichbar.
Zitat von happihappiWer auf ein Segelschiff oder -boot als Crewmitglied geht, muss sich der Gefahren bewusst sein. Herrgott - wieviel Naivität herrscht eigentlich bei den OA's?? :mad:


Klar, da bin ich voll und ganz bei dir, aber man muß auch diskutieren dürfen, ob diese Form der Ausbildung noch zeitgemäß ist. Wie ich aus den Erzählungen der "Altgedienten" in diesem Thread weiß, macht die Hackordnung bei der Bundeswehr wahnsinnig Spaß, vor allem dann, wenn man selbst in der Lage ist, andere zu drangsalieren, aber ob das sinnvoll für die (Offiziers-)Ausbildung ist, wage ich zu bezweifeln.
Zitat von happihappiUnd spätestens seit SoldatINNEN zur See fahren macht es natürlich Sinn!
Jetzt kommt auch noch eine SeelsorgerIN dazu, eine GleichberechtigungsBEAUFTRAGTE, ect. ect.


Du hast die Pilotinnen der Bundesmarine vergessen:



Susanne Tewes (28): Die ersten Flugstunden im „Sea King“ erfolgreich gemeistert
((Quelle: Bundeswehr/Mitschka)

auch ja Frauen haben auf Schiffen und in Kampfanzern nichts zu suchen und sollen sie auch nicht fliegen
Ich kenn etliche Frachtkapitäne, die (nicht nur) die Einfahrt in Schleusen ihren Frauen überlassen.
Für das zentimetergenaue Einfahren ist viel Fingerspitzengefühl erforderlich.
Ein Muskel-Macho ist hier fehl am Platze. ;)



Wenn ich nicht selbst segele, lass ich mich lieber von einer netten Kapitänin kutschieren, als von einem saufenden Militär. :keks:

Antwort auf Beitrag Nr.: 40.924.839 von Melancholiker am 26.01.11 00:04:46Bin völlig bei dir.
Trotzdem gilt auf dem Schiff: eine Hand fürs Schiff, eine zur Sicherung (für mich).
Sowas kann jede/r auf einem normalen Klettergerüst trainieren bevor es auf einen Pott geht, dem der Ruf vorauseilt, ein Schleifstein zu sein.
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.924.855 von GillyBaer am 26.01.11 00:12:23Oh ich bin dir so dankbar dass du mich erleuchtest.
Natürlich herrscht beim Bund überall nur high-tec und moderne Führungstechniken... mir scheint als warst du ewig nicht bei einer Grundausbildung oder im Einsatz... :cry:
Nicht, dass ich es befürworte, aber es segeln schon 16Jährige Mädels einhand, also ganz auf sich gestellt, mit relativ kleinen Schiffen um die ganze Welt samt Sturmzonen.

Hier Jessica Watson:




Laura Dekker:



Das sollten die schlichten Bundeswehr-Gemüter, die hier Frauenfeindliches ablassen, erstmal bringen!
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.925.492 von AdHick am 26.01.11 09:06:53Schöner Vergleich :laugh:
Da gibts weder eine Hierarchie noch Geschlechterdiskussionen noch Ausbildungsdruck.
Die segeln weil sie Spaß dran haben und nicht weil sie eine Karriere machen wollen.
Und mit Sicherheit wissen sie, wo sie sich festhalten müssen ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.925.544 von happihappi am 26.01.11 09:13:25Ein @HappiHappi kann diese Leistung nicht herabwürdigen.
Das Ganze war bei Jessica auch noch nonstop.
Du hast offensichtlich keine Vorstellung, was rund Kap Hoorn in so einem Joghurtbecher bedeutet. :rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.925.589 von AdHick am 26.01.11 09:19:34Da hast du recht.
Ich war zwar schon in ähnlichen 'Joghurtbechern' auf dem Atlantik unterwegs aber wieso soll ich Teenager 'bewundern' die wetteifern, wer die jüngste Einhandseglerin um die Welt ist?
Trotzdem hinkt dein Vergleich und ist ziemlich OT :cool:
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.925.675 von happihappi am 26.01.11 09:28:33Wieso ist das OT, wenn hier viele meinen, eine Frau gehöre nicht auf ein Schiff (von wegen Weichei)? :confused:
@ Gilly
Die "Ausbildungsreise" für SanOA mit der Gorch Fock kann entfallen.
*
Gilly, Du hast recht und unrecht.
Ich stimme Dir zu, die Ausbildungsreise mit der Gorch Fock kann entfallen. Aber.......
eine Ausbildungsreise in außerheimische Gewässer, am besten in Gebiete außerhalb von Mitteleuropa, unter erschwerten Bedingungen, weitet den Horizont und sollte unbedingt im Ausbildungsprogramm bleiben. Man gewinnt wertvolle Erkenntnisse, die einen ein langes Leben begleiten.
*
Und noch etwas, OA``s müssen irgendwo erfahren, und ganz besonders Sanitätspersonal, wie das Leben der Blauen Jungs unterhalb des Offizierskorps abläuft. Und das erfährt man, wenn man in der Rangordnung von unten nach oben eingesetzt und ausgebildet wird.
*
Und wenn Du meine Beiträge gelesen hast, dann weist Du was ich vom 7-fachen Entern in die Takelage halte. Als ich das schrieb, wußte ich noch nicht, daqß Frau x vermutlich erst 2 Tage an Board war., dann hätte ich es noch viel entschiedener kommentiert.
*
Falls du Insider bist, dann schreib mir mal eine PN.
Zitat von happihappiKann und wird.
Wer auf ein Segelschiff oder -boot als Crewmitglied geht, muss sich der Gefahren bewusst sein. Herrgott - wieviel Naivität herrscht eigentlich bei den OA's?? :mad:

Wenn mal wirklich Not am Mann ist, muss der Diensthabende mit jedem Crewmitglied planen und agieren können und kann nicht erst vielleicht ausdiskutieren ob jemand Höhenangst, seine Regel oder einfach nur falschen Stolz hat!



Sehr richtig !

Aber das geht in Zukunft nicht, die Haelfte der Frauen ist unpaesslich ;) , die ander kann nicht, darf nicht, fuehlt sich nicht. Ja und die die Haelfte Maenner haben Hoehenangst und sind Seekrank.

Bleibt nur noch die andere Haelfte der Maenner
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.924.616 von happihappi am 25.01.11 23:02:26Das ist typisch bei Gulli baer. Der kann nicht anders :cool: Halt ein beamter, den man in die Zone geschickt hat
@ an die Redaktion von WO

**
Würden sie bitte die Überschrift ändern?
Das ist eine außerordentliche Beleidigung und hat mit den Vorkommnissen auf der GF nichts zu tun.
Ich frage Sie, würden Sie es gerne hören, wenn man schreibt: Ist WO ein Sammelort von von Zuhältern und Nutten? Da würden sie eingreifen.
Zu meiner Zeit herrschtenoch Zucht und Ordnung ;)

Da wurde jeder Befehl mit stolzgeschwollener Brust mit einem Jawohl beantwortet.
ich kann nicht, ich mag nicht, mir geht es nicht so, ich fuehle mich nicht, ich bin muede, ich muss aufs Klo... ets, gab es nicht. Da wurde man geschliffen, bis einem der Nabel glaenzt :laugh::laugh:

Und irgendwann wurde man EK. Ich kann nur sagen, dass die Armeezeit eine tolle Zeit war. Aber heute findet man schon nicht mal mehr richtige Offiziersanwaerter....'

Was ist nur aus der deutschen Armee geworden. Der ganze Schneid, der Gehorsam- alles weg. Ausnahmen gibt es natuerlich noch
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.925.830 von Procera am 26.01.11 09:47:22"Da wurde man geschliffen, bis einem der Nabel glaenzt"

Was dabei rauskommt, kann man ja bei dir bewundern. :rolleyes:
Zitat von happihappiTrotzdem gilt auf dem Schiff: eine Hand fürs Schiff, eine zur Sicherung (für mich). Sowas kann jede/r auf einem normalen Klettergerüst trainieren bevor es auf einen Pott geht, dem der Ruf vorauseilt, ein Schleifstein zu sein.
Ich will den Vorfall keineswegs hochspielen, aber die Frage nach dem Sinn solch einer archaischen Ausbildung darf man ja wohl stellen. Aus meiner Sicht ist das, was da gemacht wird, nicht nur sinnlos sondern auch schädlich. Obendrein schadet es dem Ruf unserer Streitkräfte. Vermutlich wird der Guttenberg schon aus diesem Grund den alten Kahn ausmustern.
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.927.710 von AHEO am 26.01.11 13:44:58Modernen Medien, Internet, Handys und Digicams sei Dank!
Diese Prozeduren bestehen seit Jahrzehnten, endlich wacht auch unsere liebe BILD auf und erhöht ihre Auflage!
Danke
Zitat von happihappiModernen Medien, Internet, Handys und Digicams sei Dank!
Diese Prozeduren bestehen seit Jahrzehnten, endlich wacht auch unsere liebe BILD auf und erhöht ihre Auflage! Danke
Wozu sind diese Prozeduren da? Wird man dadurch ein besserer Offizier? Erklär mir das doch mal.
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.925.911 von AdHick am 26.01.11 09:57:10Ein ganzer Krl, nicht solch ein Weichlappen :cool:
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.926.296 von Melancholiker am 26.01.11 10:39:59Was fuer Streitkräfte.. Die haben keine Kraft, deutschland hat keine Armee
Zitat von ProceraEin ganzer Krl, nicht solch ein Weichlappen :cool:


Ihr könnt euch ja gern in Kotze suhlen,
aber glaube mir, ihr seid keine "ganzen Kerle", sondern pervers, ohne Reife, Niveau und Selbstachtung!
Die schöne Gorch Fock sollte in vernünftige, verantwortungsvolle Hände kommen, einer zivilen Nutzung zugeführt werden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.928.412 von AdHick am 26.01.11 15:14:46Ausserdem brauchen wir dringend neue Psychiatrien.
Zitat von AdHickAusserdem brauchen wir dringend neue Psychiatrien.
WO reicht völlig, die meisten sitzen hier schon ein und es sind trotzdem noch jede Menege Gummizellen frei. :D
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.927.710 von AHEO am 26.01.11 13:44:58Ich schlage vor, bei jeder Taufe jetzt neu vorzugehen - für die Weicheier:

Man spiele 10 Minuten vor und 14 Minuten nach der Äquatorüberquerung Mau Mau oder Romé.

Im Hintergrund sollte die Nationalhymne und bei unseren Madels die Neujahransprache der Bundeskanzlerin als Endlosschleife laufen.

sausebraus2000
Noch ein Kotze-Fan.

Neulich bei den "ganzen Kerlen":



Bin weg, das ist mir zu elend ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.929.253 von sausebraus2000 am 26.01.11 16:31:22Die waren halt nie EKs

Sind bis heute in der Gesellschaft Aale geblieben. Halt der typisch deutsche Michel, der gerne kuscht
Zitat von ProceraDie waren halt nie EKs

Sind bis heute in der Gesellschaft Aale geblieben. Halt der typisch deutsche Michel, der gerne kuscht


Kuscher sind eher die, die sich beim Bund alles haben gefallen lassen. Genauso wie später von ihrem Chef. Die nie das Maul aufgemacht haben auch wenn sie im Recht waren.

Das sind die braunhälsigen Kuscher.... Angeborenes Obrigkeitsdenken...

Ekelig!
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.929.422 von Doppelvize am 26.01.11 16:49:20#159

Ohne Disziplin und Gehorsam funktioniert keine Armee der Welt.

:eek:

Wie schaut es eigentlich bei den Armeen in zb USA, GB oder Russland aus ?

:confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.929.900 von Blue Max am 26.01.11 17:34:17Oje... willst du das wirklich vergleichen?
Freiwilligen-Armeen mit (ehemaliger) Wehrpflicht?
Die Russen mal ganz außen vor - der benchmark wäre echt zu weit hergeholt.

Schau dir lieber mal die Franzosen dazu an:
die Beschäftigen sogar Feuerwehrleute!
Angesichts klammer Kassen eine interessante Option, von der Physis mal ganz zu schweigen... :cool:
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.929.422 von Doppelvize am 26.01.11 16:49:20Wir sind die Schefs und die Armee hat uns hart gemacht, Konkurrenten wurden weggebissen :cool:
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.929.422 von Doppelvize am 26.01.11 16:49:20Kuscher sind eher die, die sich beim Bund alles haben gefallen lassen. Genauso wie später von ihrem Chef. Die nie das Maul aufgemacht haben auch wenn sie im Recht waren.

Das sind die braunhälsigen Kuscher.... Angeborenes Obrigkeitsdenken...


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Schau in die Politik/Bundestag. Alles ungediente Kuscher. Struck - Ex Verteidigungsminister - welcher nicht gedient hat

Heute gibt es einen Fraktionszwang - Der Chef gibt die Abstimmung vor und die Politiker heben mit eingezogenen Kopf die Hand wie befohlen :mad:

Soviel zu Deinem Posting oben :keks:

sausebraus2000
Zitat von sausebraus2000Heute gibt es einen Fraktionszwang - Der Chef gibt die Abstimmung vor und die Politiker heben mit eingezogenen Kopf die Hand wie befohlen.
So richtig hast du unser politisches System noch nicht verstanden, oder? ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.925.830 von Procera am 26.01.11 09:47:22Ich kann nur sagen, dass die Armeezeit eine tolle Zeit war

Das erklärt natürlich einiges bei Dir.:(
Hirnverbrannte WELT nennt Gorch Fock “schwimmendes Puff”
23.01.2011

Gorch Fock ein Puff! Beweis? Fehlanzeige! Wieder nur ein einziges verwöhntes, dieses Mal weibliches Kameradenschwein mit abartigen Vorwürfen. Diese Kuh ist doch selber schuld, wenn sie sich nicht vorab informiert, was auf sie zukommt! Wer den NDR-Film unten im letzten Beitrag anguckt, aber man muß schon alle sechs Teile angucken und ein bißchen gesunden Menschenverstand mitbringen, weiß Bescheid. Der NDR hat den Film positiv gedreht. Das Kamerateam hatte den Emanzen-Befehl der Redaktion, alles so abzufilmen, daß klar wird, daß Frauen alles gleich gut können und gleich stark sind wie Männer. Trotzdem zeigt der Film sehr schön die Realität!

Die Gorch Fock besteht aus zwei Teilen, der Stamm-Mannschaft und den Offiziersanwärtern. Die Stamm-Mannschaft, soweit ersichtlich alles Männer und erfahrene Segler, ist sieben bis neun Monate mit dem Schiff am Stück unterwegs, kein Heimaturlaub! Nur Schiff jeden Tag, wobei natürlich auch der eine oder andere Hafen besichtigt werden kann! Außerdem ist die Gorch Fock ein deutscher Botschafter. Immer wieder gibt es in der ganzen Welt, auf Martinique, in Norfolk, Virginia, in Reykjavik, auf den Kanaren und sonstwo eine malerische Windjammerparade oder einen “Tag der offenen Tür”, wo das Schiff besichtigt werden kann!

Die Offiziersanwärter, die Kadetten dagegen, absolvieren heutzutage offenbar nur noch einen lächerlichen 4-Wochen-Kurs. Im Film wurden sie nach New York geflogen. Dort übten sie dann auf der vor Anker liegenden Gorch Fock zwei Wochen per Trockenkurs im Hafen ein bißchen den Umgang mit dem Schiff. Eingewöhnung sozusagen. Schlafen auf engem Raum in der Hängematte, an Deck das Schiff ein bißchen kennenlernen, sich ein wenig in der Takelage und mit den Segeln zurechtfinden, gemeinsam an den Tauen ziehen, und auch Aufentern war dabei! Das wollten aber alle! Die Frauen wollten hoch - als Mutprobe!

Nun ist der Kurs so lächerlich auch nicht, denn die Kadetten sollen auf der Gorch Fock gar nicht Segeln lernen, völlig unmöglich in vier Wochen, sondern Teamgeist, Zusammenarbeit, auf engstem Raum zusammenleben, mit Streß umgehen, zeigen, ob man ein bißchen Belastung gewohnt ist. Braucht das ein Offizier nicht?

Schließlich ging es dann zwei Wochen auf Fahrt Richtung Azoren! Die Kadetten durften und mußten selbstverständlich mitarbeiten, wo es möglich war, das schnell Erlernte ein bißchen, dauernd unter Aufsicht, anwenden. Das Segelschiff ist aber dann immer auf Fahrt, allein auf dem Meer, und braucht Bedienung, Pause Fehlanzeige, da ist kein Parkplatz. Man ist 24 Stunden am Tag im Dienst! Eine Freizeit gibt es nicht. Wind und Wetter bestimmen, was anliegt! Man braucht die ganze Nacht eine Segelwache, durchpennen ist nie! Und der steife Wind wartet nicht pünktlich bis 11 Uhr früh, wenn die Kadetten ausgiebig ausgeschlafen, zwei Stunden geduscht und drei Stunden gefrühstückt haben, wie sich das die blöde Sofa-Kartoffel an Land zu Hause vorstellt. Der Wind kommt, wann er will, zum Beispiel morgens um zehn vor drei. Und dann heißt es für alle Kadetten raus aus der Hängematte und rauf. Segel setzen, Segel reffen, Segel bergen, das Schiff in den Wind drehen, hart am Wind segeln, welches Manöver eben je nach Situation anliegt. Und es heißt dann auch Aufentern, die Leichtesten üblicherweise 45 Meter nach ganz oben. Doch man hat das den Kadetten im Film nachts wegen ihrer Unerfahrenheit gar nicht zugemutet. Als die Gorch Fock auf dieser Fahrt schließlich in einen richtigen Sturm geriet, befahl der Kapitän sogar alle Kadetten vorsichtshalber unter Deck, damit es keinen dieser Anfänger wegbläst oder über Bord schwemmt, und die erfahrene Stamm-Mannschaft übernahm den Segler.

Auf einem Schiff gibt es aber noch andere Tätigkeiten, zum Beispiel das Deck schrubben - für einen verwöhnten Schüler, der noch nie im Leben eine Bürste in der Hand gehabt hat, vielleicht etwas überraschend, aber durchaus nötig. Und auch unter Deck, wo es überall eng ist, wird täglich geputzt, es gibt keine Türkinnen oder Negersklaven für niedrige Tätigkeiten, nur Matrosen! Und da putzt dann die Abiturientin, die zu Hause noch nie einen Staubsauger anguckte, eigenhändig mit einem Lappen die Klobrille! Wie schlimm! Dazu kommen Kurse über Meteorologie und sonstwas. Schlaf ist Mangelware, das liegt in der Natur der Sache bei einem solchen Lehrgang. Die Schiffsglocke tönt jede halbe Stunde, man wird dauermüde, es läßt sich nicht vermeiden. Aber selbst auf der Gorch Fock gibt es einen Arzt, der den verstauchten Fuß der Kadettin einen Tag in die Hängematte legte, wo sie sich jedoch schwer langweilte!

Und dann ist da noch das Verhältnis zwischen der erfahrenen Stamm-Mannschaft, die meisten in Unteroffiziersrängen, und den Küken. Klar fühlt sich die Stamm-Mannschaft überlegen, klar zeigt sie das, klar kann es keine Freundschaft geben mit Leuten, die nur vier Wochen reinschnuppern und dann Offiziere werden, die nachher über einem stehen, klar wird die Stamm-Mannschaft völlig richtig die verweichlichten Kursteilnehmer ein bißchen hernehmen. Warum sollen die schließlich keine Schwielen von den Tauen kriegen? Und klar werden junge Männer, die acht Monate mit keiner Frau Sex hatten, stundenlang nur an das Eine denken, wenn sie die neuen Kadettinnen sehen. Und klar werden anzügliche Witze gemacht! Sollen Matrosen auf großer Fahrt über Blümelein und Schäfchen oder gar über das Gleichstellungs-Programm grüner Genderkühe vom Schlage einer Claudia Fatima Roth nachsinnen? Als die Gorch Fock nach zwei Wochen auf den Azoren ankam, wurden die Kadetten dann wieder flugs nach Hause geflogen, und vermutlich sind neue nachgerückt. Trotzdem wird keiner von denen die letzten vier Wochen jemals vergessen! Und jetzt wiederholen wir den journalistischen Scheißdreck aus den Puff-Redaktionen von WELT und BILD:

Eine ehemalige Rekrutin der „Gorch Fock“ hat unhaltbare Zustände an Bord des Segelschulschiffs der Deutschen Marine beklagt. Drill, Einschüchterung und Schlafmangel hätten offenbar System gehabt, sagte die Offizieranwärterin Maria S. (Name von der Redaktion geändert) in Berlin. „Da wurde gebrüllt, da wurde gedrillt. Das war systematisches Schleifen wie in einem schlechten Film.“ …
Kritik äußerte die Offizieranwärterin auch am Dienstablauf und den Zuständen an Bord. Diese seien „vorsintflutlich“. Die Rekruten müssten nicht nur in Hängematten schlafen und auf jegliche Privatsphäre verzichten. Reinigungsarbeiten hätten sie zum Teil mit Zahnbürsten erledigen müssen. Und in der „Hackordnung“ an Bord seien die Kadetten das letzte Glied, sagte die junge Frau, die von „übertriebener Härte und Männlichkeitsgehabe“ auf dem Schiff sprach. Schlafmangel sei für die Offizieranwärter „das größte Problem“ auf den Ausbildungsfahrten…

Das ist also der ganze Skandal im “Schwimmenden Puff”! Man ist auf keiner Kreuzfahrt, die Kadetten haben keine Außenkabine mit Balkon, keinen Steward, sie können nicht knacken, solange sie möchten, und kriegen das Offizierspatent nicht nachgeschmissen. Man braucht einen Kotzkübel, wenn man eine solche Scheißpresse unter geistiger Leitung von Alan Posener lesen muß, und die Kommentare mancher BRD-Landratten darunter sind nicht besser!

Dieser Eintrag wurde am 23.01.2011 um 10:23 Uhr geschrieben. Kategorie: BRD, Idioten.

http://fact-fiction.net/?p=5738
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.912.566 von Doppelvize am 24.01.11 11:59:45Mal ehrlich: was ist NEU in der heutigen Zeit?

Eklige, abstoßende, menschenverachtende Rituale bei welcher Streitkraft auch immer? Nein.
Erniedrigungen, sexuelle Übergriffe? Nein.
Unfälle mit Todesfolgen? Nein.
Fahrlässige Tötungen? Nein.
Beurlaubungen, Amtsenthebungen? Nein.

Was neu ist, ist der Ton mit dem sich Medien und Oppositionelle gebärden und einen Bundesverteidigungsminister, der nicht besser und nicht schlechter durch sein Ministerium und seine Angestellten informiert wird als seine Vorgänger, ans Bein pissen.

Die 'Bild' ist das populistische Sprachrohr für eine Bevölkerungsschicht, die teils keine Ahnung von Politik, Militär oder Zusammenhängen da hat oder schlicht nicht in der Lage ist, kleine Schriftgrößen, zusammenhängende Texte und Informationen ohne aufreizende Bilduntermalung aufzunehmen und zu abstrahieren.
Da wird einfach geglaubt, völlig entgegen dem Slogan den die 'Bild' vollmundig propagiert.
Wer so oft bei Empfängen und irgendwelchen Festspielen mit seiner Frau für die Kameras posiert hat halt keine Zeit sich um die wesentlichen Aufgaben seines Jobs zu kümmern.
Bis vor kurzem dachte man Scharping wäre der schlechteste Verteidigungsminister nach dem Krieg gewesen. Guttenberg hat uns eines Besseren belehrt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.932.438 von ConnorMcLoud am 26.01.11 22:44:25Widerspruch.
KT ist IMHO mit Abstand der klarste, bestimmteste und zielstrebigste BmdV der letzten ein, zwei Jahrzehnte, egal wie er in den Medien rüberkommt.
Nur packt er mal all die Leichen auf die Titelseiten die seine Vorgänger tunlichst im Keller gelassen und alle Augen zugedrückt haben.
Er räumt auf in einem Haus und Apparat voller Mief und übler Hinterlassenschaften.
Seinen Job möchte niemand machen und es gibt, egal in welchem politischen Lager, keinen alternativen Kandidaten, der derzeit nur annähernd an KT herankommt.
All das Mauscheln, Sägen und Rumzicken wird ihn nur stärker machen, denn jeder seiner politischen Kontrahenten allein würde sich in eben diesen Kellern verkriechen, sie kommen mir zusammen wie eine geifernde Meute reudiger Hunde vor, bedacht es dem Minister so schwer und uns Steuerzahlern so teuer wie möglich zu machen.
Der Kontrollausschuss und die Opposition sollte sich schämen, den Minister in den zwingend notwendigen Veränderungen unserer BW zu diskreditieren und zu torpedieren.
"Entweder, der Minister habe das gewusst, dann müsse er zurücktreten, weil er es geduldet habe. Oder er habe es nicht gewusst, dann müsse er seinen Hut nehmen, weil er sein Haus ganz anders als seine SPD-Vorgänger Rudolf Scharping und Peter Struck, bei denen es keinerlei Alkoholgenuss in den reihen von Heer und Marine gab, nicht Ordnung halte."

"Bundeswehr in der Krise, Marine auf dem Trockenen, das Elite-Segelschulschiff "Gorch Fock", 1958 als Nachfolger von Hitlers gleichnamigen und baugleichen Segelschulschiff vom Stapel gelaufen, ein schwimmender Puff: Trotz des unmittelbar bevorstehenden Abzuges aus Afghanistan steht das deutsche Militär unter Minister von und zu und auch Guttenberg in seiner größten Abwehrschlacht seit den Kämpfen an den Seelower Höhen. Unglaubliche Einzelheiten werden plötzlich öffentlich. So sollen Offiziersanwärter nach einem Bericht der Wehrbeauftragten bei der Welt an Bord der "Gorch Fock" "Drill, Einschüchterung und Schlafmangel" erlebt haben. Eine Augenzeugin berichtet zudem, die Ausbildung, von der Experten und Teilnehmern mehr als 50 Jahre lang angenommen hatten, sie beruhe durchweg auf Jux und Dollerei mit hohem Spaßfaktor, habe "offenbar System gehabt".

Die Einzelheiten treiben jedem ehemaligen Uniformträger die Schamröte ins Gesicht. Dass eine deutsche Armee, eine deutsche Seestreitmacht so tief sinken kann! An Bord der "Gorch Fock" fielen offenbar die letzten Tabus: „Da wurde gebrüllt, da wurde gedrillt", erzählen Opfer sowohl in der "Welt" wie auch im "Spiegel" und allen anderen zivilgesellschaftlichen Medien gleichlautend. Nach den Worten einer Zeugin seien junge Menschen zum Segelhissen oder Einziehen zum Hinaufklettern in die Masten gezwungen worden, statt dafür Ein-Euro-Jobber anzuheuern oder im europäischen Ausland nach Helfern auf Pauschalbasis zu suchen. „Wenn Aufentern befohlen ist, dann musst du in die Takelage. Alles andere ist Gehorsamsverweigerung“, zeigt sich die Soldatin bis in die tiefste Seele verletzt.

Kein Einzelfall. Immer wieder seien die Kadetten von den Vorgesetzten unter Druck gesetzt worden. Zähneputzen, Duschen, bettenbau, Reviere reinigen, KLos putzen. „Der Druck war ständig da. Es ist vom ersten Tag an klar: Wer nicht spurt, der fliegt", enthüllt das Blatt.

Statt Befehle demokratisch zu diskutieren und Kadetten freizustellen, die etwa zum Küchendienst oder zum Plankenscheuer keine Lust hatten, habe jeder, der gemeine Befehle wie den zum Kartoffelschälen oder zum Schlafen in einer vorsintflutlichen Hängematte verweigerte, damit rechnen müssen, zu fliegen. "Zuerst nach Hause, dann aus der Offizierausbildung.“

Hier zeige sich eine Armee, die im Gegensatz etwa zu Dax-unternehmen quasi feudalistisch funktioniere, sagt ein ehemaliger NVA-Oberst, der nie zuvor von solchen Umgangsformen gehört hat. Verweigere ein Elektriker bei Siemens die Arbeit, bekomme er Blumen, erscheine eine Sekretärin bei der Deutschen Bank mehrfach nicht zum Diktat, erkundige sich der Vorstand höflich nach ihren Gründen. Grausam dagegen die Zustände an Bord der "Gorch Fock": In der „Hackordnung“ an Bord seien die Kadetten anders als in allen anderen Armeen der Welt "das letzte Glied, macht eine junge Frau öffentlich, wie sehr sie leiden musste. Wo bei NVA, US-Army, bei den britischen Seals oder der chinesischen Volksarmee immer der Grundsatz gelte, der General dient, der Soldat genießt, sei es auf der "Gorch Fock" ganz anders gewesen. Das Schiffe werde regiert von „übertriebener Härte und Männlichkeitsgehabe“, im Gegensatz zum normalen Ablauf etwa in der Sowjetarmee oder bei den französischen Streitkräften, wo alle mit allen alles ruhig durchsprechen, herrsche hier der grausame Grundsatz: "Die einen müssen den anderen immer gehorchen."

Dadurch sei die "Gorch Fock" zum legendären "schwimmenden Puff" geworden. "Wir nannten sie nur Gorch Fick". Anders als in der bunten Broschüre der Bundesmarine (Bild oben), wegen der die meisten an Bord sich für eine Admiralslaufbahn entschieden hatten, ging es nicht um eine Lustreise, wie sofort nach dem Ablegen klar wurde. "Ständig wurden wir angeschrien: 'Sie sind nicht hier, um das schöne Wetter zu genießen!" Auf Rückfrage habe die Marine aber dennoch eine Minderung des Reisepreises ausgeschlossen."

http://www.politplatschquatsch.com/2011/01/verletzte-seelen-auf-der-gorch-fick.html