DAX+1,15 % EUR/USD-0,18 % Gold+0,52 % Öl (Brent)0,00 %

Nikkei, Japan - Mögliche Auswirkungen des Jahrhundertbebens - 500 Beiträge pro Seite



Beitrag schreiben

Begriffe und/oder Benutzer

 

Hallo,

die Lage in Japan spitzt sich weiter zu. Es werden erste Bestätigungen einer möglichen Kernschmelze herausgegeben. Die Folgen für die Wirtschaft und natürlich die gesamte Bevölkerung dürften sich als verheerend erweisen.
Welche Auswirkungen könnte das schwere Beben nach sich ziehen? Wie wird der Nikkei in den kommenden Wochen reagieren? Welche Tadingchancen könnten sich hieraus ergeben?
Für die Bevölkerung kann man nur noch hoffen und ihnen spreche ich, wohl im Namen aller Threadteilnehmer, mein absolutes Beileid und Mitgefühl aus.

MfG
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.190.553 von LongStrongProud am 12.03.11 13:31:42Ich weiß nicht, aber ich fürchte, das "Beben" ist nichts im Vergleich zur aktuellen Kernschmelze mit all ihren Kolateralschäden an Mensch, Natur und Kreatur, bis hin zu massiven Hamsterkäufen, die die Lebensmittelpreise weiter ansteigen lassen.

Für die Bevölkerung ist das eine ganz fürchtlerliche Katastrophe.
Nach der menschlichen Tragödie und den unabsehbaren Folgen für die Natur, werden die Auswirkungen auf die Wirtschaft wahrscheinlich auch gigantisch sein. Die Sperrzone um Tschernobyl beträgt 4300 Quadratkilometer.

In diesem Bereich können Firmen dann wahrscheinlich ihre Niederlassungen und Produktionshallen schließen. Der ein oder andere Aasgeier legt bestimmt schon eine Liste der betroffenen Unternehmen an.
Ahja das ist jetzt wieder die Zeit der Panikmache, eh? Es gibt offensichtlich KEINE Kernschmelze, da ist ein Nebengebäude eingestürzt.

Da gabs ein 8,9 Erdbeben ca. 100 km entfernt. Natürlich ist das ne ernste Situation. Ich sags mal so: wenn selbst bei dieser Extremsituation sich kein wesentlicher Austritt von Radioaktivität ergibt, dann haben die Japaner gezeigt, dass man ein Atomkraftwerk wirklich so betreiben kann, dass größtmögliche Sicherheit herrscht.

Vergleiche mit Tschernobyl, wo es ja überhaupt keine Beeinflussung von aussen gab, sind ja wohl extrem unangebracht.
NTV meldet die Lage sei schlimmer als Tschernobyl!? Das wäre ja furchtbar, nicht auszudenken welche Folgen das für die gesamte Weltbevölkerung nach sich ziehen würde!
Die Berichterstattung im TV über die Vorgänge in Japan erweist sich derzeit als äußerst ungenau und spärlich, mMn kein gutes Zeichen...
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.190.717 von awsx am 12.03.11 14:25:21Das mag schon sein, trotzdem teilen wir uns alle das gleiche Klima, die Atmosphäre, das Meer etc., wir werden früher oder später, mehr oder weniger, alle was davon abbekommen!

Auch das Ausmaß des Bebens wird langsam ersichtlich. Es kommen immer mehr Berichte ans Tageslicht über tausende Vermisste und Tote. Laut ARD werden in einer 18000-Menschen-Stadt an der Küste 9000 Menschen vermisst!?
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.190.810 von LongStrongProud am 12.03.11 15:02:30Ja, so ein massives Erdbeben ist eine gewaltige Katastrophe.

Das einzige, wovon offenbar keine Gefahr ausgeht, sind die 50+ Atomkraftwerke im Land.

Hab grad ein bisschen ferngesehen, man konnte richtig spüren, wie sich die Reporterin ärgerte, dass das japanische Fernsehen überhaupt nicht mehr auf das Kraftwerk einging, und sich stattdessen erdreistete, zusammengestürzte Krankenhäuser und sowas zu zeigen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.190.819 von Pfandbrief am 12.03.11 15:06:02Update 12.3.2011 um 14.50 Uhr:

Die Bevölkerung bekommt jetzt Jod-Tabletten. Es herrscht Verwirrung, ob es nun eine Kernschmelze gegeben hat oder nicht. Der japanische Kabinettssekretär Yukio Edano behauptet, durch das Absinken des Kühlwasserstandes in dem Siedewasserreaktor habe sich Wasserstoff gebildet, der in das Reaktorgebäude ausgetreten, beim Kontakt mit Sauerstoff entzündet und explodiert sei, dann sei das Reaktorgebäude eingestürzt. Im Inneren der Stahl-Reaktorhülle habe es keine Explosion gegeben. Es sei aber Radioaktivität ausgetreten.

Update 12.3.2011 um 13.07 Uhr:

Eine radioaktive Wolke aus Japan wird in etwa 7 Tagen über Deutschland erwartet, in 4 Tagen ist sie nach Berechnungen des Physikers und Meteorologen Dr. Volker Jaenisch zunächst in der US-Westküstenstadt Seattle. Genauere Karten und lokale Vorhersagen zu Japan finden sich im Internet, danach werden die radioaktiven Partikel in absehbarer Zeit nicht durch Regen behindert, kommen in große Höhe der Stratosphäre und werden möglicherweise (wenn sie den Pazifik ohne Regen überwinden können) erst über den USA, dem Atlantik und Europa abregnen. In den öffentlich-rechtlichen Medien werden derzeit noch keine Hinweise auf die Wolke gegeben. Das war im Falle Tschernobyls in den ersten Tagen auch so. Die japanischen Kraftwerksbetreiber weisen jetzt allerdings ausdrücklich auf die radioaktive Wolke hin. Als Folge der befürchteten Kernschmelze wird ein (asiatischer) Börsencrash erwartet. Eine Chronlologie der schwersten Atomunfälle findet sich hier.

http://info.kopp-verlag.de/index.html

Was ist dann deiner Meinung nach hiervon zu halten?
Die Lage ist äußerst schwer einzuschätzen. Entweder wird wirklich nur massiv Panik/ Angst verbreitet oder aber es ist noch viel, viel schlimmer als wir uns vorstellen können.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.190.852 von LongStrongProud am 12.03.11 15:23:02Was ist dann deiner Meinung nach hiervon zu halten?
Die Lage ist äußerst schwer einzuschätzen. Entweder wird wirklich nur massiv Panik/ Angst verbreitet oder aber es ist noch viel, viel schlimmer als wir uns vorstellen können.


Wenn man sich an "info.kopp-verlag.de" hält, ist die Lage sicher schwer einzuschätzen, ja. Beobachte einfach seriöse Medien (obwohl: gibt's das heutzutage überhaupt noch? Na egal).

Als Folge der befürchteten Kernschmelze wird ein (asiatischer) Börsencrash erwartet.

Ja klar. Schauen wir mal wo WKN 854307 Montag eröffnet, okay? Wenn sich's wo wirklich auswirken müsste, dann da.
Das mag schon sein, trotzdem teilen wir uns alle das gleiche Klima, die Atmosphäre, das Meer etc., wir werden früher oder später, mehr oder weniger, alle was davon abbekommen!

seit Tschernobyl sind schon einige von uns verstrahlt, also was geht mich die
Japan-radioaktevität an.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.190.553 von LongStrongProud am 12.03.11 13:31:42Ich denke, dass die Auswirkungen des Erdbebens, des Tsunamis und des Reaktorunfalls im Moment schwer abschätzbar sind.

Auswirkungen auf ein einzelnes Unternehmen (z.B. Toyota):

- Außergewöhnliche Belastungen:
Wenn Toyota für ein paar Tage die Bänder still legen muss, fallen hohe Kosten an. Durch die Überschwemmung sind möglicherweise Vorräte zerstört und durch das Erdbeben Fabriken beschädigt worden. Der Gewinn von Toyota wird daher dieses Jahr durch außerordentliche Belastungen geschmälert.
- Können die außergewöhnlichen Belastungen weitergeben werden (an andere japanische Unternehmen oder an weltweit operierende Versicherer oder Rückversicherer)?:
Toyota ist vielleicht zum Teil gegen Naturkatastrophen versichert, so dass die Schäden auf die Versicherer abgewälzt werden können, die unter Umständen wieder an die Rückversicherer weitergegeben werden.
- Gewinn steigernde Effekte:
Die Autos, die in der Bevölkerung durch die Überschwemmung zerstört wurden, müssen wieder ersetzt werden. Durch Ersatzinvestitionen - also die Wiederherstellung des ursprünglichen Privatbesitzes (soweit die Familien das Geld dazu haben) - kann Toyota in diesem oder im nächsten Jahr mehr Autos in Japan absetzen.

Auswirkungen auf die Gesamtwirtschaft:

- Nachfrage des Staates wird steigen:
In den nächsten Monaten müssen Teile des Landes wieder aufgebaut werden (Straßen, Häuser, Häfen etc.). Es gibt viel zu tun: Die Regierung wird Aufträge an private Baufirmen vergeben. Die Nachfrage nach Baurohstoffen wird in Japan anziehen. Durch die vielen Aufträge werden die Schulden von Japan weiter steigen.
- Nachfrage der Privatpersonen & der Unternehmen:
Einerseits werden Privatpersonen und Unternehmen Ersatzinvestitionen tätigen. Andererseits wird in der Bevölkerung eine Unsicherheit sein: Kommt vielleicht wieder ein Beben? Der Teil der Bevölkerung, der Angst vor weiteren Unglücken hat, wird vielleicht eher Geld bunkern, um für Krisenfälle vorzusorgen.

Meine Prognose:
- Nikkei fällt kurzfristig auf 9000 - 9500 (hohe Unsicherheit, hohe außerordentliche Belastungen, die die Gewinne einiger Unternehmen dieses Jahr schmälern werden)
- Yen steigt (110-105) (hohe Unsicherheit, Japaner werden ihr Geld erst einmal wieder in ihr Land zurückholen)
- Mittelfristig wird der Nikkei wieder steigen (Binnennachfrage steigt, Nachfrage aus Amerika steigt). Die Nachrichten werden ab Mai wieder positiver werden - soweit keine weiteren Naturkatastrophen stattfinden und die Konjunktur in den USA weiterhin an Fahrt gewinnt.
Sieht jemand Auswirkungen auf die Börsen in den USA, Europa, Deutschland? Gehts am Montag deshalb runter?
Ich denke mal, hier wird derzeit sehr sehr viel Panik von seiten
deutscher Medien verbreitet und man könnte fast den Eindruck haben,
dieser vermutliche Reaktorzwischenfall in Japan, kommt einigen
politischen Gruppierungen und Parteien hier in Deutschland mehr als
gelegen um ihre politischen Ziele zu erreichen.
Das Leid der Menschen in Japan durch des Erdbeben wird völlig hinten
angestellt und das ist meiner Meinung nach sehr bedauerlich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.190.873 von Pfandbrief am 12.03.11 15:30:53Tja, keine Ahnung an was man sich noch halten sollte. Wahrscheinlich am besten an eine Kombination aus eigenem Verstand und vielfältigen Informationsquellen. Schon komisch, dass uns derzeit keine neuen Bilder aus Japan erreichen. Und was war nochmal mit Libyen?
Naja, Tepco wird es am Montag wohl ordentlich zusammenhauen. Denke die Situation könnte sich bis dahin auch noch weiter verschärfen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.190.881 von Gardenas am 12.03.11 15:34:09Vielen Dank für deine Prognose. Ich könnte mir jedoch vorstellen, dass der Nikkei je nach Ausgang der Atomsituation, noch tiefer fallen könnte als du es jetzt vermutest.
Zitat vonStraßenkoeter: Sieht jemand Auswirkungen auf die Börsen in den USA, Europa, Deutschland? Gehts am Montag deshalb runter?


Was mich irritiert war der Anstieg des DJ am Freitag. Bei L&S sind die DAX Werte tiefrot.
Da aktuell nicht endgültiges hinsichtlich "Verstrahlung" bekannt ist, tappen alle im Dunkeln und das hassen Börsianer.
Früher war alles besser, aktuell kommt ja alles knüppeldick.
Euro-Schuldenkrise, Umbruch Nordafrika, Naturkatastrophen.

Vorab bedauere ich aber natürlich über alles die japanische Bevölkerung.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.190.959 von ballard1 am 12.03.11 16:17:00Was mich irritiert war der Anstieg des DJ am Freitag. Bei L&S sind die DAX Werte tiefrot.....

Genau, das ist mir auch aufgefallen. Vergangene Woche ist der DAX in Relation zum DOW fast jeden Tag um einiges stärker gefallen.

Warum die plötzliche Abkopplung vom größeren Bruder? Vermutlich sitzt hier bei uns die Angst eben schon viel stärker als in USA.

Es ist einfach eine dramatische Situation, die sich da in Japan noch weiter entwickelt. Man stelle sich nur mal deren Bevölkerungsdichte vor ---> einfach für viele Betroffene furchtbar...
infopolitik

natürlich will man nicht das panik ausbricht. das muss man verstehen, selbst wenn schlimmes passiert, wird das nur langsam durchsickern, um die menschen nicht zu stark zu schocken.

die wolken werden im worst case über die ganze welt ziehen. ich erinnere mich noch sehr gut an tschernobyl.
hier der Monatschart des Dax als Tschernobly 1986 "passierte"

Man könnte glauben, völlig beglanglos war es....
Ist diesmal alles anders?

Aber Welt und Börse hat ja nicht mehr viel gemeinsam´

http://www.tradesignalonline.com/ext/edt.ashx/wo/00372e2d-2b…
Zitat vonweb1: hier der Monatschart des Dax als Tschernobly 1986 "passierte"

Man könnte glauben, völlig beglanglos war es....
Ist diesmal alles anders?

Aber Welt und Börse hat ja nicht mehr viel gemeinsam´

http://www.tradesignalonline.com/ext/edt.ashx/wo/00372e2d-2b…




Naja, sehr grob scaliert aber so in etwa von fast 1600 auf ca 1300 runter. Sowjetunion bzw. Ukraine 1986 und Japan 2011 sind aber auch 2 verschiedene Dinge.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.191.291 von Push Daddy am 12.03.11 18:37:50es hängt auch immer vom sentiment ab, aber das ist vom chartverlauf vergleichbar.

dieses mal ist alles anders, kann teuer an der börse sein.

;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.191.293 von kosto1929 am 12.03.11 18:38:25Hier nochmal was 1986

Antwort auf Beitrag Nr.: 41.191.302 von Push Daddy am 12.03.11 18:40:08ich rechne nach der ersten panik mit einer schiebezone mit fehlausbruch nach unten und dann neuen hochs.
Zitat vonkosto1929: ich rechne nach der ersten panik mit einer schiebezone mit fehlausbruch nach unten und dann neuen hochs.


Und woher nimmst Du den Optimismus? Steigende Zinsen, Super Gau in Japan, Schuldenkrise, Hohe Rohstoffpreise? Fundamental sind neue Hochs doch nicht drin, oder?
die situation in japan ist noch lange nicht entspannt.

es kann durchaus noch zur massiven freisetzung von spaltbarem material in >mehreren< reaktoren kommen! wir werden morgen und uebermorgen sehen ob japans kastastrophe eine globale kriese ausloest oder nicht. von den unmittelbaren physikalischen schaeden des bebens wird sich japan erholen koennen. nicht aber von einem fallout in einer metropole.

man sollte es positiv betrachten, dass das ganze am wochenende passiert ist, dadurch ist der panik faktor gedaempft, alle muessen die faktenlage abwarten.

es kann genau so gut sein das wir alle mit nem blauen auge davon kommen, und nur diskussionen die folge sein werden.

will
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.191.409 von Push Daddy am 12.03.11 19:20:30mein sicht bezog sich auf dax und die usa, nicht auf den nikkei, in den ich massiv investieren möchte. bewertungsgründe, sentiment und aussichten.

ich kann da leider nur keine emotionen gebrauchen.

wir kriegen noch ein richtig starke aufwärtswelle, wenn das bullische sentiment bereinigt ist.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.191.489 von willsteel am 12.03.11 20:06:44was wäre der worst case?
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.190.945 von LongStrongProud am 12.03.11 16:12:16Ich glaube , dass die Börse in Tokio geschlossen bleibt , oder zumindest keinen ganzen Handelstag offen hat! Keine neuen Bilder aus Japan bedeutet bestimmt nicht , dass sich die Situation unverändert darstellt .
Zitat vonDorfrichter: Ich weiß nicht, aber ich fürchte, das "Beben" ist nichts im Vergleich zur aktuellen Kernschmelze mit all ihren Kolateralschäden an Mensch, Natur und Kreatur, bis hin zu massiven Hamsterkäufen, die die Lebensmittelpreise weiter ansteigen lassen.

Für die Bevölkerung ist das eine ganz fürchtlerliche Katastrophe.


http://www.goolive.de/schatzsuche232635
Zitat vonkosto1929: wir kriegen noch ein richtig starke aufwärtswelle, wenn das bullische sentiment bereinigt ist.


Das glaube ich auch allerdings wird diese wohl deutlich tiefer liegen als das derzeitige Niveau..
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.191.555 von Push Daddy am 12.03.11 20:37:46dem wiederspreche ich nicht, obwohl deutlich relativ ist.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.191.505 von kosto1929 am 12.03.11 20:18:23worst case szenario ist der nukleare fallout in ballungsgebieten. es haette natuerlich auswirkungen auf das globale finanz- und wirschaftssystem wenn eine große volkswirtschaft so hart getroffen wird.

ALLERDINGS: aufgrund der in den kommenden tagen/wochen erwarteten guenstigen sed-west winde ist das gott sein dank relativ unwahrscheinlich.

die situation haelt uns vor augen wie verletzlich uns die atomkraft macht. (und das sage ich als atomkraft befuerworter ( /duck )).
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.191.572 von willsteel am 12.03.11 20:44:14das kann auch ein segen sein.
ach, noch was:

wie eben auf der ard berichtet wurde, wird inzwischen nur noch eine externe kuehlung an reaktor 1 vorgenommen. man braucht kein diplom in physik um zu erkennen das eine kernschmelze bereits eingesetzt hat und nicht mehr aufzuhalten ist.

meiner meinung nach ist es nur noch eine frage der zeit bis spaltbares material ausbricht. hoffenlich wird ein "durchfressen" stattfinden und keine explosive reaktion.

evtl. meldet sich hier mal ein physiker zu wort.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.191.489 von willsteel am 12.03.11 20:06:44Guten Abend zusammen,

das verwunderlichste an dieser Katastrophe ist, dass deutsche Medien fast ausschließlich in "live tickern" von der Atomkatastrophe sprechen, dies zieht sich von den klassischen linken Blättern hin zu den ganz konservativen Springer-Blättern. Von dem Beben selbst und den vielen Opfern wird berichtet (und in den vielen Foren diskutiert) als sei dies völlig sekundär.

Ganz im Gegensatz dazu stehen die Medien im Rest der Welt, angeführt von Zeitungen wie der New York Times, die jetzt nicht gerade für ihren Atomlobbyismus bekannt ist. Diese berichtet seit heute nachmittag, dass die Strahlenintensität zurückgehe und die nukleare Bedrohung wird nur sekundär gesehen zum beben gesehen bzw. berichtet:
http://www.nytimes.com/2011/03/13/world/asia/13nuclear.html?…

Wie seht ihr das? Sind alle englischsprachigen Medien von der Atommafia kontrolliert oder sind unsere Medien vielleicht auf die momentanen Ängste der Deutschen gepolt und nutzen diese jetzt aus (selbst die rechten Zeitungen, die normalerweise gg. Arbeitslose und Ausländer hetzen schwimmen auf der Welle mit, weil sie sonst sensationshungrige und wütende Leser verlieren würden). Bekanntermaßen polarisieren solche Dinge in Deutschland mehr als z.B. in den sehr umweltfreundlichen (& atomfreundlichen) skandinavischen Staaten. Vielleicht ist Spiegel-online auch mehr auf Zack als die New York Times und die Businessweek, das könnte auch ein Grund sein. Aber so richtig gut erklärbar finde ich diese extreme Diskrepanz in der heutigen Berichterstattung zwischen internationalen und deutschen Medien irgendwie nicht.

Was ist eure Meinung dazu? Eigentlich hätte ich gerne ein eigenes Forum eröffnet aber ich denke hier passt es evtl. auch rein.

Verwirrte Grüße von Shrew, der sich irgendwie propagandiert fühlt und jetzt erst mal einen Wein trinken geht.
Ich bin über die Geschehnisse in Japan entsetzt. Weg mit den alten Atomanlagen. Sofort weg damit. Merkel kriegt keine Stimme mehr von mir 100%
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.191.629 von Amphibie am 12.03.11 21:12:51dann entwickle mal ein komplettes alternativkonzept.

bisher habe ich kein schlüssiges in den händen gehalten.
Zitat vonwillsteel: ach, noch was:

wie eben auf der ard berichtet wurde, wird inzwischen nur noch eine externe kuehlung an reaktor 1 vorgenommen. man braucht kein diplom in physik um zu erkennen das eine kernschmelze bereits eingesetzt hat und nicht mehr aufzuhalten ist.

meiner meinung nach ist es nur noch eine frage der zeit bis spaltbares material ausbricht. hoffenlich wird ein "durchfressen" stattfinden und keine explosive reaktion.

evtl. meldet sich hier mal ein physiker zu wort.


In 3 Miles Island sind anno dazumal Brennstaebe ebenfalls auf den Reaktorboden gefallen. Durch die Verfluessigung haben sich dann ausgedehnt und als folge der Oberflaechenvergroesserung abgekuehlt, so dass der Reaktorboden nicht durchgeschmolzen ist.

Waere er durchgeschmolzen, waere das Material in den darunter liegenden Auffangbehaelter gefallen.

Alles nicht so weltbewegend, ein Dammbruch bei einem (regenerativen) Wasserkraftwerk waere potetiell um Groessenordnungen gefaehrlicher.
Alles nicht so weltbewegend ????????
Ja, was soll denn da noch passieren? Was gibt es denn schlimmeres? Die Brennstäbe sollte man der Merkel glühend vor die Füße werfen, so ein erbärmliches Giftzeug. Das Ganze wird runtergespielt von Tokyo El. guck mal hier.


Tōkyō Denryoku
Am 29. August 2002 kam ans Licht, dass TEPCO 16 Jahre lang Unfälle, Reparaturen etc. verschleppt bzw. nicht gemeldet hatte. Die entsprechenden Berichte waren gefälscht worden. Der Präsident von TEPCO Nobuya Minami sowie einige andere Topmanager wurden entlassen. Eine weitere Folge war, dass alle 17 Kernreaktoren, davon zehn in der Präfektur Fukushima und sieben im Kernkraftwerk Kashiwazaki-Kariwa, zur Überprüfung heruntergefahren werden mussten. Bis Juli 2004 wurden alle Reaktoren wieder eingeschaltet. Meldungen über Störfälle wurden aber auch 2004 immer wieder bekannt.[1]

Im März 2011 kam es im Kernkraftwerk Fukushima I zu einem Störfall infolge des Sendai-Erdbebens, woraufhin erstmals in der Geschichte Japans der nukleare Notfall ausgerufen wurde.

Das ist doch ein Wahnsinn was da passiert. Sofort abschalten die Giftdinger.
Meiner Meinung nach wird es am Montag vor allen Dingen Versicherungsaktien glutrot treffen. Allianz und Münchner Rück werden mit -5% Abschlag vom Freitagsschlusskurs ausserbörslich taxiert. Ich rechne (ähnlich wie nach dem 11.September 2011) zudem mit einer längerfristigen Bärenphase am Aktienmarkt, denn die Auswirkungen sind nicht annähernd abschätzbar.
Hier zwei allererste Berichte:

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Beben-belastet-Autobauer-artic…

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Oekonom-erwartet-Kobe-Effekt-a…

Sollte sich die Atomkathastrophe tatsächlich als Super Gau mit einer hochradioaktiven Verstrahlungswolke erweisen, wäre ein weltweites Umdenken gegen Uran durchaus denkbar. Solch eine Super Kathstrophe überzeugt dann wohl auch die letzten Skeptiker.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.191.662 von Amphibie am 12.03.11 21:26:34können wir jetzt wieder sachlich über eine lösung diskutieren?

danke.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.191.665 von Punicamelon am 12.03.11 21:27:03du meinst also, die panik bei versicherungsaktien sind keine kaufchancen, habe ich dich richtig verstanden?
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.191.665 von Punicamelon am 12.03.11 21:27:03was ist die lösung, um sich von akws zu verabschieden?

bisher habe ich kein schlüssiges konzept gesehen.
Zitat vonAmphibie: Ich bin über die Geschehnisse in Japan entsetzt. Weg mit den alten Atomanlagen. Sofort weg damit. Merkel kriegt keine Stimme mehr von mir 100%


auch wenn Merkel in BRD alle Kraftwerke abschaltet, bringt das gar nichts, den
in unseren Nachbarland Frankreich stehen weitere 25 davon, also wenn schon
abschalten, dann im Umkreis von 3000 km....und zwar alle:eek:
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.191.674 von graupa am 12.03.11 21:30:54klar, es bräuchte eine eu-regelung.

und woher bekommen wir dann unseren strom?

das können einem selbst die demonstranten nicht sagen.

:yawn:
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.191.662 von Amphibie am 12.03.11 21:26:34Ich kann nur hoffen das Frau Merkel so oder so möglichst schnell Ihres Amtes enthoben wird. Diese Person ist sowas von unerträglich geworden :mad:
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.191.686 von Larry_1 am 12.03.11 21:35:06warum?
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.191.665 von Punicamelon am 12.03.11 21:27:03Die Bärenphase läuft meines Erachtens schon etliche Tage, sie wird nur jetzt mit mit Sicherheit noch krasser ausfallen. Wenn man sich die ganzen weltweiten "Brandherde" mal vor Augen hält, dann haben wir diese Höchststände auf längere Zeit gesehen.
Das stimmt was Kosto schreibt. Sie sollte zurücktreten. Aber nicht nur wegen diesen Störfall, sondern weil Sie sich der Atomlobby gebeugt hat. Das nennt sich Korruption.
irgendwie läuft der Thread in die falsche Richtung.
Aktuell ist eine Katastrophe in Japan durch eine Naturgewalt entstanden und was les ich hier die ganze Zeit,.Merkel, deutsche Atommeiler und blablabla.
Gibts Alternativen aktuell, ne, oder?
Das die Börse am Montag geschlossen bleibt kann ich mir auch gut vorstellen.
Antizyklisches Investment ist auf Dauer definitiv von Erfolg gekrönt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.191.673 von kosto1929 am 12.03.11 21:30:41was ist die lösung, um sich von akws zu verabschieden?...

ganz einfach: mal wieder einen Gang zurückschalten und sich auf den Sinn des Lebens besinnen. Man kann auch ganz gut mit weniger Energie leben, oder??
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.191.689 von kosto1929 am 12.03.11 21:35:49ihre Sturheit, Arroganz und Aussitzerei der Probleme sind schon mal Gründe genug
Folgende Aktien könnten durch die Katastrophe in Japan profitieren.
Tognum, ABB, Nestle, Centrotherm, Komatsu, Carl Zeiss Meditec, Sartorius, Draegerwerk, Analytik Jena, Max Automation, ThyssenKrupp, Linde, Vossloh AG, Funkwerk, R. Stahl, Baywa
Also ich denke nicht, dass die Börsen (abgesehen von Japan) geschlossen werden. Warum auch ? Noch ist nix passiert, was tschernobyl ähnlich ist. Wir müssen morgen die Nachrichten abwarten : sollte ein Super-Gau od.Ä. eintreten wird es weitreichende Auswirkungen auf die Welt und die Wirtschaft haben.
Ich jedenfalls überlege mich von meinen asiatischen Positionen zu trennen und short zu gehen.
Schaun wir mal und hoffentlich wird alles gut !!!
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.191.672 von kosto1929 am 12.03.11 21:30:09du meinst also, die panik bei versicherungsaktien sind keine kaufchancen, habe ich dich richtig verstanden?

Ja richtig! Kaufchancen wären in diesem Fall auf Short zu setzen. Das hätte man am Freitag SOFORT tun müssen. Wer dies getan hat, hat schon einen saftigen Vorsprung, denn ausserbörslich gibt es bei Dax Werten schon erhebliche Abschläge. Ich werde mal bis morgen ein paar Short Scheine raussuchen und die WKNs hier einstellen.

was ist die lösung, um sich von akws zu verabschieden? bisher habe ich kein schlüssiges konzept gesehen.

Ein Blick auf meine Stromrechnung genügt! Dort befinden sich unglaubliche 65% Steuern. :eek::eek::eek: Wenn man sich von Fossilen Energien (und Uran) verabschieden will, was ohnehin irgendwann in absehbarer Zeit passieren wird, muss man gleichzeitig entsprechend auf Steuereinnahmen verzichten. Daran führt langfristig kein Weg vorbei. Genau das Gegenteil passiert. Solar und Windkraft liegen heute im Bereich 0,10€ pro Kilowattstunde im Rennen. Der Nachteil sind aber die hohen Investitionen ,die sich erst über viele Jahre wirtschaftlich lohnen. Das geht meiner Ansicht nach nur schrittweise mit einer längeren Vorlaufszeit.
Übrigens kostet Steinkohle/Braunkohle und Öl der Weltwirtschaft jährlich 3,8Billionen USD. Experten aus den Grünen Technologien schätzen den Wirtschaftlichen Aufwand auf ca 7Billionen USD jährliche Kosten, um Öl und Kohle vollständig zu ersetzen. Das würde nochmals eine Verdopplung der Erdöl- und Steinkohlepreise auf 200 bis 250Dollar bedeuten. "Wegfallen" tun in diesem Fall die Ölscheichs, die ja beträchtlich am Öl verdienen, weil sie das Öl für (noch) teilweise 10Dollar aus dem Boden holen.
Wenn wir all diese Belastungen erreicht haben, wird auch der Sozialstaat nicht mehr zu finanzieren sein. Das ist er heute ja noch nichtmal angesichts der exorbitanten Verschuldungen. Ich war immer ein Fan vom Amerikanischen Rentensystem ohne eine überwiegende Umlage der Rente auf den Steuerzahler. Also insgesamt sehe ich da schon ein Gesamtkonzept. ;)
Zitat vonAmphibie: Das stimmt was Kosto schreibt. Sie sollte zurücktreten. Aber nicht nur wegen diesen Störfall, sondern weil Sie sich der Atomlobby gebeugt hat. Das nennt sich Korruption.


und wer soll nach deiner meinung BRD regieren?...Trittin:laugh: dann haben wir ein
nächstes Super-gau, aber in Deutschland.

Im März 2007 musste die Firma zugeben, dass es im Rahmen von Wartungsarbeiten an Onagawa 1 zu einer Notabschaltung gekommen war und die zuständigen Behörden nicht informiert wurden.[1]

Furchtbar dieses Giftzeug. Weg mit dem Atomstrom, hin zur Geophysik-Erdwärme.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.191.696 von Larry_1 am 12.03.11 21:39:26Die Bärenphase läuft meines Erachtens schon etliche Tage, sie wird nur jetzt mit mit Sicherheit noch krasser ausfallen. Wenn man sich die ganzen weltweiten "Brandherde" mal vor Augen hält, dann haben wir diese Höchststände auf längere Zeit gesehen.

Das sehe ich exakt genauso!;) Seit dem 2008er Tief sind immerhin über 25Billionen USD Vermögen in die Aktienmärkte zurück geflossen. Es ist wohl unschwer zu erkennen, dass nicht nocheinmal so viel Vermögen hinzukommt. Der Aufschwung ging ja sowieso sowas von schnell. Die extrem hohen Rohstoffpreise bremsen die Weltwirtschaft meiner Meinung jetzt zusätzlich aus. An solche Szenarien müssen wir uns wohl zukünftlich gewöhnen. Die Auf- und Abschwünge kommen immer schneller und verkürzen sich. Das ist ernüchternd.
Moin,

hier mal reingelesen. Geht ja drunter und drüber. :eek:

Habe am Freitag eingekauft, allerdings australische Werte (Lynas, Arafura).

Die Konsolidierung der Indices sollte allmählich abgeschlossen sein. Der Dow ging sogar rauf, das PPT hat gute Arbeit geleistet. Auf L&S, kann man da wirklich was geben? Ich hab keine Ahnung, wie hoch da die Umsätze sind und wer da handelt, denke aber, das ist statistisch nicht relevant. Die Börse ist stets voller Überraschungen.

Kann natürlich sein, dass im Zuge der Panik noch ein paar Verkäufe in bestimmten Sparten getätigt werden. Der Markt handelt mittlerweile rationaler. Aber ob ein Crash kommt? Fraglich ...

Viele werden profitieren, was ist z.B. wenn die Bänder der jap. Autofabriken für ein paar Tage oder Wochen stehenbleiben? Bleibt dann auch VW, Ford etc. stehen oder werden die evt. mehr absetzen können? Die Versicherer: kurzfristig sicherlich Schmälerung der Gewinnmarge, langfristig werden die einfach die Policen erhöhen und Mehreinnahmen generieren. Rohstofffirmen, Baufirmen? Werden profitieren! Schifftransporte werden zunehmen. Technologieausstatter? Infrastrukturaufbauer? Werden profitieren ... wer zahlt? Die Leute selber und die Versicherer. Die gehen also fast zwangsläufig runter ...
und werden am Montag den Anlegern mitteilen müssen, wie sehr sie von den Vorgängen betroffen sind.

Das Erdbeben ist schrecklich, aber sicherlich für die Börse von den Auswirkungen her nicht so dramatisch. Auch nach Kobe, was schrecklich war, hat sich die Börse wieder schnell gefangen. Wieviel ist er runter von welchem Niveau? 5 %?

Wo steht der Nikkei jetzt? Ist er so hoch, dass viele Gewinne mitnehmen? Ich denke, da sind eher viele noch Land unter. Er ist eher im Bereich historischer Tiefstände. Außerdem wird die Tokioter Börse ein paar Tage geschlossen bleiben, davon gehe ich jedenfalls aus.

Ist natürlich von enormer Bedeutung, wie sich die Lage mit dem AKW-Unfall entwickelt. Da kann ich die Konsequenzen nicht übersehen/einschätzen.

Ein Schluss aus dieser Katastrophe sollte sein, dass sich die Menschheit wieder vermehrt den alternativen Technologien widmet: Solarenergie, Windkraft, Geothermie, Kraft-Wärme-Kopplung, Energieeffizienz, postfossile Mobilität usw.
Die Atomkraft hatte noch nie eine Zukunft: Entsorgung völlig unklar und Uranvorräte fast verbraucht. Ein Umschwenken ist zwangsläufig unabwendbar. Übrigens ist Gas seit Jahren total billig. Viel zu billig. Schaut auch mal den Gas-Future an, Natural Gas.

Ich bin in Seltenen Erden investiert, weil mit diesen die Zukunft gemacht werden. Wir sind am Scheidepunkt. Das Atomzeitalter ist seit Tschernobyl vorbei und was wir jetzt sehen, sind die apokalyptischen Zuckungen einer völlig veralteten Technologie des letzten Jahrtausends.

Nur meine Meinung, es darf natürlich kritisiert werden.

Viele Grüße

Matze :)
Es ist schon beunruhigend, dass aktuell so gut wie keine Berichterstattung über die Situation im angeschlagenen Kraftwerk stattfindet. Japan hält sich äußerst bedeckt, hat irgendjemad aktuelle Informationen?
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.191.878 von Fuenfvorzwoelf am 12.03.11 23:26:08Um nur ein paar deiner falschen Bemerkungen zu korrigieren:

Uran geht nicht zu Ende, im Gegenteil, es gibt auf diesem Planeten soviel Uran, dass es fuer die Menschheit fuer den vollstaendigen Energiebedarf fuer IMMER reichen wuerde, bei geringen Foerderkosten.

(Die Desinformation des knappen Uran (von Greenpeace und Bundesumweltministerium) beruecksichtigt lediglich Uran des ersten Explorationszyklus nach WW2.)


Der Vergleich mit Tschernobyl ist nicht zulaeesig. Der Tschernobylreaktor hatte keinen Schutzbehaelter. Die sehen so aus, und ich kann mir nicht vorstellen dass hier etwas anbrennt:



Am ehesten vergleichbar deshalb mit 3 Miles Island, wo Brennstabe auf den Boden gefallen sind und danach ausgluehten. Punkt !

Man muss schon die Ingeniuere der 60er Jahre bewundern, dass sie eine Technik geschaffen haben, die meiner Erwartung nach eines der staerksten Erdbeben und einen der staerksten Tsunamis zur gleichen Zeit ohne Katastrophe ueberstehen werden koennen. Stell dir vor, was der Bruch eines Staudamm eines "erneuerbaren" Wasserkraftwerks (zur Speicherung von Solar und Wind) fuer Konsequenzen haben koennte.

Und bei der neuesten Generation von AKWs waere dieser Notfall erst gar bicht eingetreten. Die Kuehlflussigkeit ist dort hoeher gelagert und fliesst allein durch die Schwerkraft in den Reaktorbehaelter. Pumpen werden nicht mehr benoetigt.

Nun faellt kurzfristig ein erheblicher Teil der Grundlastversorgung Japans ersatzlos weg. Japan kann keinen Strom importieren. Ich weiss nicht, wie diese Luecke mit Solar und Wind gedeckt werden soll. Es geht nicht. Du bist mit deinen Gedanken gefangen in den dummen Parolen der GRUENEN. Es bleiben nur Neubauten fossiler Kraftwerke oder noch bessere AKWs.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.191.710 von Amphibie am 12.03.11 21:50:00ist das dein depot?!

:eek::D
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.192.041 von bmann025 am 13.03.11 03:23:32welche ausbildung und erfahrung hast du im nuklearbereich?

:)
Zitat vonPfandbrief: Ahja das ist jetzt wieder die Zeit der Panikmache, eh? Es gibt offensichtlich KEINE Kernschmelze, da ist ein Nebengebäude eingestürzt.

Da gabs ein 8,9 Erdbeben ca. 100 km entfernt. Natürlich ist das ne ernste Situation. Ich sags mal so: wenn selbst bei dieser Extremsituation sich kein wesentlicher Austritt von Radioaktivität ergibt, dann haben die Japaner gezeigt, dass man ein Atomkraftwerk wirklich so betreiben kann, dass größtmögliche Sicherheit herrscht.

Vergleiche mit Tschernobyl, wo es ja überhaupt keine Beeinflussung von aussen gab, sind ja wohl extrem unangebracht.


Ja richtig! Vergleiche mit Tschernobyl sind unangebracht damals gab es ja nur in einem Reaktor eine Kernschmelze...

Bin gespannt, wie es weitergeht! Besonders gespannt bin darauf, wie sich dieses Thema die nächsten Wochen auf die Börse auswirken wird. Mein Gefühl sagt mir, dass es hier noch einen Supergau geben wird…
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.192.077 von kosto1929 am 13.03.11 06:49:50Richtige Experten aeussern sich z.B. hier:
http://wattsupwiththat.com/2011/03/11/nuclear-meltdown-race-…

Zum mitdiskutieren reicht meistens schon ein Informationsvorsprung von ein bisschen googlen oder lesen, bei der Desinformation, der der Bundesbuerger heutzutage ausgesetzt ist.

Offene Fragen gibt es natuerlich auch, z.B. was geschieht mit dem Wasser das aktuell durch den Reaktor geleitet wird, vermutlich geht es direkt wieder in Meer... ?
Oder wie sieht der Reaktor im Detail aus, insbesondere das Auffanggefaess, falls der Behaelter doch durchschmilzt ? Es sollte eigentlich eine weitere mehrere Fuss dicke Huelle vorhanden sein...

Ein moderner Auffangbehaelter wuerde z.b. so aussehen:

A good number of years ago, my dad took a job earthquake-proofing the Cordova, Illinois nuke plant. Lots of steel and concrete involved. From his descriptions, in a meltdown of the Pressurized Water Reactor, the fuel has to melt through the thick steel of the reactor vessel, which alloys and dilutes the fuel with iron, then drops down to the floor of the containment structure, which is several feet thick of steel and concrete designed to take an airliner hit. The bottom of the containment is higher in the middle, so the fuel doesn’t concentrate in a puddle, but disperses to the outside, forming a thin ring. The bottom is also full of a boron compound, which is a neutron absorber and quenches any chain reaction, so you have only the decay heat of the individual atoms to deal with.
Leider kein guter Morgen
Sonntag, 13. März 2011
07.23 Uhr
+++ 400 Mal höhere Radioaktivität in Provinz Miyagi +++
Japan steht offenbar vor einer nuklearen Katastrophe. Nach dem schweren Erdbeben ist das Kernkraftwerk Fukushima im Nordosten des Landes schwer beschädigt. Radioaktivität tritt aus. Zudem läuft die Suche nach Verschütteten weiter auf Hochtouren. Verfolgen Sie die wichtigsten Ereignisse im Live-Ticker. Ein n-tv.de Spezial zum Erdbeben in Japan finden Sie hier.

+++ 07.23 Höhere Radioaktivität in Provinz Miyagi +++
In der japanischen Nordost-Provinz Miyagi messen Experten eine 400 Mal höhere Radioaktivität als normal. Laut Betreiber Tohoku sind die Reaktoren des AKW Onagawa aber stabil. Es wird vermutet, dass der Wind Radioaktivität aus der Provinz Fukushima herübergeweht hat.

+++ 06.00 Regierung hält Kernschmelze für möglich +++
Die japanische Regierung sieht "Anzeichen für eine Kernschmelze in zwei Reaktoren des beschädigten Atomkraftwerks Fukushima 1". Sowohl bei Block 1 als auch bei Block 3 der Anlage bestehe die Möglichkeit, dass dieser Fall eingetreten sei.

http://www.n-tv.de/Spezial/Regierung-haelt-Kernschmelze-fuer…


http://www3.nhk.or.jp/nhkworld/
Lg
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.192.114 von bmann025 am 13.03.11 07:54:12Das viel grössere Problem sind die Nachbeben und die Japaner können die AKWs nicht abschalten da in dem Fall nicht genug Strom für die Kühlwassersysteme vorhanden
ist Die Wasserpumpen haben irrsinnigen Durchsatz !!! Teufelskreis!!!
Du brauchst eine Energiemenge von 1/20 des AKWs selbst bei Abschaltung!!!
datttt is nisch wie Licht aus machen !!!
Zitat vonflk: Das viel grössere Problem sind die Nachbeben und die Japaner können die AKWs nicht abschalten da in dem Fall nicht genug Strom für die Kühlwassersysteme vorhanden
ist Die Wasserpumpen haben irrsinnigen Durchsatz !!! Teufelskreis!!!
Du brauchst eine Energiemenge von 1/20 des AKWs selbst bei Abschaltung!!!
datttt is nisch wie Licht aus machen !!!


jo, da beißt sich selbst der Hund in den sch..., da haben Jpaner die besten
Sicherheitsstandards was die Technologie betrifft, mit Tsunamis hat wohl
keiner gerechnet:mad:
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.192.089 von Malztrunk am 13.03.11 07:15:51Mein Gefühl sagt mir, dass es hier noch einen Supergau geben wird…

Erste Atompartikel sollen Tokio bereits erreicht haben. Nun soll es zu Stromabschaltungen in Tokio kommen. Ich bin tief bedrückt über das Ausmaß dieser fatalen Katastrophe. Wir müssen sofort raus aus dem Atomstrom. Frau Merkel wachen Sie endlich auf und hören Sie auf mit dem idiotischen Atomstrom. Es gibt genug Alternativen zur Kernenergie. Das wahre Ausmaß dieser Katastrophe in Japan wird runtergespielt. Erst in 10 Jahren, wenn viele Menschen Krebsgeschwüre haben, wird man das wahre Ausmaß zugeben.
Ich bin auch tief erschüttert von den Bildern dieser Katastrophe!
Dennoch gehe ich jetzt bewusst auf den Titel des Threads ein:

http://www.teleboerse.de/nachrichten/Oekonom-erwartet-Kobe-E…

Die Frage ist: welche Unternehmen werden die Gewinner der Katastrophe sein?

Sollte es natürlich wirklich zu einer großflächigen radioaktiven Verstrahlung kommen, brauchen wir uns darum wohl keine Gedanken mehr machen :(
ich rechne nur mit kurzfristigen Auswirkungen auf die Börsen => morgen wahrscheinlich um einiges runter (in Japan am stärksten, Deutschland auch deutlich da viel Medienpanik verbreitet und in der USA schon deutlich kleinere - wenn überhaupt - Abschläge. Die Börsen werden meiner Meinung nach unabhängig von JAPAN wieder nach oben streben. Das letzte grosse Aufbäumen vor dem finanziellen SUPER-GAU in USA und EUROPA!
Die Politiker in Deutschland werden die Katastrophe in Japan als Begründung für steigende Strompreise und höhere Sicherheitsanforderung sehen und so "heimlich" ihre Staatseinnahmen erhöhen. Dies reicht natürlich nicht und es wird noch mehr künstliches Geld in die Märkte geblasen und bleiben nur die Alternativen Aktien und Edelmetalle. Und danach kommt der wirkliche SUPER-GAU für USA und Europa.
TOKIO (dpa-AFX) - Die japanische Notenbank will offenbar mit einer massiven Geldspritze die wirtschaftlichen Folgen des verheerenden Erdbebens sowie des Tsunamis vom Freitag in den Griff bekommen. Bereits am Montag könnten die Währungshüter den Märkten mehrere Billionen Yen zur Verfügung stellen, um Engpässe an den Finanzmärkten zu vermeiden, berichtete die japanische Nachrichtenagentur Jiji Press am Samstag (MEZ), ohne Nennung von Quellen. Zuletzt hatte die japanische Notenbank im Mai über außerordentliche und kurzfristige Maßnahmen zwei Milliarden Yen (17,4 Mrd Euro) in den Markt gepumpt, um die Turbulenzen der Eurozonen-Schuldenkrise zu bekämpfen.

Die japanische Notenbank hatte bereits am Freitag nach dem Beben angekündigt, alles mögliche zu unternehmen, um die Stabilität der Finanzmärkte zu sorgen. Bereits am Freitag hatte das Erdbeben für deutliche Kursverluste an der Tokioter Börse gesorgt, obwohl die Folgen während der Handelszeit noch nicht deutlich sichtbar waren. Der Nikkei-225-Index rutschte zum Wochenausklang um 1,72 Prozent ab auf 10.254,43 Punkte ab. Am Devisenmarkt verlor der Yen etwas an Boden - allerdings hielt sich die Reaktion in Grenzen.

LAGE DRASTISCH VERSCHLIMMERT - NUKLEARE KATASTROPHE DROHT
Inzwischen hat sich die Lage in einigen Landesteilen und vor allem in zwei Atomkraftwerken des Landes drastisch verschlimmert. Die Zahl der Todesopfer und der von der Katastrophe betroffenen Menschen steigt ständig. Zudem droht dem Land eine nukleare Katastrophe. Derzeit versuchen Fachleute in einen Wettlauf gegen die Zeit, diese abzuwenden. In sechs Reaktoren an der Ostküste fiel die Kühlung aus.A m gefährlichsten ist die Lage im Atomkraftwerk Fukushima Eins. Dort pumpten Experten seit Samstagabend ein Gemisch aus Meerwasser und Borsäure in den Reaktor Nummer 1.

Bor kühlt den Reaktor zusätzlich ab. Damit soll eine Kernschmelze verhindert werden, die so schlimm wie der Atomunfall 1986 in Tschernobyl in der Ukraine sein könnte. Eine ähnlich dramatische Entwicklung drohte in einem zweiten Reaktor in Fukushima Eins.Ob eine teilweise oder vollständige Kernschmelze bereits im Gang ist oder war, blieb weiter unklar. Nach Angaben der Atomsicherheitsbehörde wird die Möglichkeit als groß angesehen, dass es in dem AKW Fukushima Eins schon vor der Explosion vom Samstag zu einer teilweisen Kernschmelze gekommen ist.
http://www.boersennews.de/nachrichten/artikel/roundup-presse-boj-will-mit-massiver-geldspritze-beben-folgen-in-griff-bekommen/181882400


Hmm, ob da ein paar Billionen Yen reichen?
Die Lage ist sehr ernst für Japan. Wenn nun schon angeblich in Tokio Strahlenbelastung gemessen wurde, obwohl der Wind in die entgegengesetzte Richtung strömt... aber diese Meldungen müssen erst offiziel bestätigt werden.
Die ständigen Wetterberichte im TV, wo sie ständig zeigen, wie der Wind alles aufs offene Meer bläst, sind wirklich komisch. So hört am rechten Rand jedesmal die Karte kurz vor Amerika auf und die Pfeile zeigen in diese Richtung?!
+++ 06.00 Regierung hält Kernschmelze für möglich +++
Die japanische Regierung sieht "Anzeichen für eine Kernschmelze in zwei Reaktoren des beschädigten Atomkraftwerks Fukushima 1". Sowohl bei Block 1 als auch bei Block 3 der Anlage bestehe die Möglichkeit, dass dieser Fall eingetreten sei.

Diese Meldung scheint doch recht eindeutig zu sein.
Lg
DAX wird jetzt wohl bis 6000 Punkte durchgereicht werden. Das wäre in der nächsten Zeit 1000 Punkte runter. Ich werde mit Sicherheit nicht kaufen, denn das ist mir alles zu unsicher, Dank Atomstrom.

Dukovany/Tschechien: 37km entfernt. Schwere Konstruktionsmängel, Ausfälle des Notkühlsystems und kein richtig funktionierendes Warnsystem des AKWs. Täglich gelangen bis zu 53 Tonnen radioaktive und andere Abfälle in den Donauzufluß Jihlava. :mad::mad:
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.190.702 von Pfandbrief am 12.03.11 14:19:04Ahja das ist jetzt wieder die Zeit der Panikmache, eh? Es gibt offensichtlich KEINE Kernschmelze, da ist ein Nebengebäude eingestürzt.

#8
Ja, so ein massives Erdbeben ist eine gewaltige Katastrophe.

Das einzige, wovon offenbar keine Gefahr ausgeht, sind die 50+ Atomkraftwerke im Land.


Profil von Pfandbrief
Position: Trottel vom Dienst


Zumindest mit der Selbsteinschätzung liegt hier jemand richtig!
@ Pfandbrief, dass auch die AKWs bei Japan nicht sauber funktionieren zeigt ja das der Dieselmotor gleichmal komplett ausviel und auf Baterie übergangen werden musste, was eigentlich die letzte Option ist.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.192.580 von cmeise am 13.03.11 11:33:55nachtreten mach keinen sinn. besser eine meinung als keine meinung.
Ist übrigens grad der Stabschef in der Pressekonferenz auf CNN. Keine Erhöhung der Strahlenwerte bisher (entgegen diverser Meldungen). Sie pumpen jetzt Meerwasser zur Kühlung des Reaktors 3.

Der eigentliche Schaden wird nicht durch tatsächliche Kernschmelze entstehen, sondern dadurch dass jetzt so viele Kraftwerke abgeschaltet werden mussten. Der Premierminister war vorher in der Pressekonferenz und hat gesagt dass sie deswegen geplante Stromabschaltungen vornehmen müssen, insbesondere auch in der Region Tokyo.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.192.041 von bmann025 am 13.03.11 03:23:32Deine Ausführungen sind wirklich haarsträubend. Das möchte ich nicht weiter kommentieren.
Moin,

meine Meinung zum Thema Atomkraft:

1. Entsorgung ungeklärt
2. Uran geht zur Neige
3. Hochriskante Technik, die nicht beherrschbar ist (Beispiele gibt´s genug, Harrisburg, Sellafield, Tschernobyl und jetzt Japan, das ja kein Entwicklungsland ist)
4. Es ist nicht mehr kommunizierbar, bei uns lehnt ein Großteil der Bevölkerung Atomstrom ab.
5. Es verursacht im Katastrophenfall so hohe Kosten, dass man mit den Mitteln das Land flächendeckend mit regenerativen Energien versorgen könnte.

Ich habe schon 1986 die Konsequenzen gezogen und war in Wackersdorf demonstrieren, sogar vor dem Unfall in Tschernobyl. Außerdem beziehe ich Ökostrom.

Hoffentlich kommt es jetzt weltweit zu einemm Umdenken. Da müssen halt Regierungen mit Betonköpfen wieder abgewählt werden.

lg Matze
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.192.714 von Fuenfvorzwoelf am 13.03.11 12:19:40Punkt 4 ist korrekt. Das ist das stärkste Argument gegen Atomkraft.

Punkt 1 ist mit Punkt 4 verwandt, das Hauptproblem mit der Entsorgung ist, dass es Leute gibt, die gegen JEDE mögliche Art der Entsorgung (oder Wiederaufbereitung!) demonstrieren. :rolleyes:

Punkt 2 ist frei erfunden, bezüglich Punkt 3 wird gerade in Japan gezeigt, dass selbst bei der größtmöglichen denkbaren Beeinflussung von aussen nichts dramatisches passieren muss.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.192.683 von Fuenfvorzwoelf am 13.03.11 12:09:52Deine Ausführungen sind so dumm, dass ich sie nicht unkommentiert stehen lassen kann.

Dazu reicht allerdings ein kleiner Hinweis auf Wikipedia:

"Legt man der Berechnung der Reichweite die gesicherten und die vermuteten Vorräte zu Grunde, so stehen dem jährlichen Verbrauch von 67.000 Tonnen Vorräte von 5,5 Mio. Tonnen gegenüber, was zu einer rechnerischen Reichweite von ungefähr 80 Jahren führt. Allerdings wird nach Red Book[5] von einer Steigerung des Uranverbrauchs auf 94.000–122.000 Tonnen bis zum Jahr 2030 ausgegangen, so dass sich die Reichweite entsprechend verringert.

Durch Einsatz von Brutreaktoren ließe sich theoretisch die Energieausnutzung und damit die Reichweite um bis zu Faktor 30–100 steigern.[13] Allerdings ist diese Technik schwer beherrschbar, so dass – obwohl in einigen Ländern einzelne Anlagen in Betrieb sind oder waren – bislang nicht nachgewiesen werden konnte, dass schnelle Brüter wirtschaftlich und sicher betrieben werden können.

Unabhängig von der Frage der Reichweite der Vorräte besteht die Möglichkeit, dass aufgrund begrenzter jährlicher Fördermengen bereits vor dem vollständigen Ausschöpfen der Vorräte Versorgungsengpässe eintreten. Von dem jährlichen Verbrauch von 67.000 Tonnen werden momentan lediglich etwa 40.000 Tonnen durch laufenden Uranabbau gedeckt, der Rest stammt aus staatlichen oder kommerziellen Lagerbeständen, aus der Aufarbeitung von Tailings oder abgebrannten Brennelementen und aus der Abrüstung.[5] Es wird davon ausgegangen, dass diese sogenannten sekundären Quellen insbesondere ab 2013 eine geringere Rolle spielen werden, und somit der Uranbergbau vor der Herausforderung steht, innerhalb relativ kurzer Zeit die jährliche Fördermenge deutlich zu erhöhen.[5]"

http://de.wikipedia.org/wiki/Uranwirtschaft#Konventionelle_U…

Mein Fazit: Der Preis für Uran ist hoch, wird noch weiter steigen und in spätestens 30 Jahren ist diese Technik am Ende. Wie gesagt, Uran endlich, Entsorgung ungeklärt, Technik unbeherrschbar.

Ich bin kein Grüner, ich bin ein Mensch mit gesundem Menschenverstand. Das reicht aus, um die Technik beurteilen zu können.

Den Gefahren steht ein Nutzen gegenüber, der sich beim näheren Hinsehen als Nichtnutzen erweist.

Frage: Warum hat sich in Deutschland fast flächendeckend Strom für Elektroherdplatten durchgesetzt, wohingegen in anderen Länder nach wie vor schonend mit Gas gekocht wird? Warum haben alle Geräte plötzlich Stand-By-Funktion, wo es doch auch wunderbar ohne geht? Warum braucht man elektrische Dosenöffner, Brotschneidemaschinen etc?

M.E. haben wir ein so hohes Einsparpotential, dass man sämtliche Atomkraftwerke innert ein paar Jahren abschalten könnte und auch sollte. Parallel dazu natürlich der Ausbau erneuerbarer Energien, bessere Wärmedämmung in Gebäuden, effizientere Nutzung der Energie usw. usf.

Es kann funktionieren, wenn der Wille da ist.

Und solange Leute rumschadronieren und sämtliche Kritik in Bausch und Bogen reden, solange findet kein Umdenken statt. Diese Ewiggestrigen mit ihren Beteuerungen, Atomenergie ist sicher, unverzichtbar etc. das ist doch alles völliger Blödsinn, Entschuldigung. Das ist sogar gemeingefährliches und unverantwortliches Geschwätz.

:rolleyes::rolleyes::rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.192.754 von Pfandbrief am 13.03.11 12:34:18Du irrst in allen Punkten.

Das Problem sind nicht die Demonstranten, sondern die Ignoranz der Verantwortlichen.

:rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.192.754 von Pfandbrief am 13.03.11 12:34:18Ich weiß nicht was und wo Du gelesen hast. Es ist schon dramatisches passiert. Das Ganze wird vom Betreiber Tokyo El. runtergespielt. Pfandbrief hör doch endlich auf das Ganze zu verharmlosen. Schon genug Leute sind scheinbar in der Krisenregion verstrahlt worden. Das ist Giftzeug einfach Teufelszeug, weg damit.
Röttgen: 'Kernenergie ist ein Auslaufmodell'

Nach Beratungen der Bundesregierung zum Atomunfall in Japan hat Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) die Kernenergie als Auslaufmodell bezeichnet. In einem Interview der ARD-Sendung "Tagesthemen" sagte Röttgen am Samstagabend: "Wir betrachten sie als Brücke, das heißt, sie ist ein Auslaufmodell." Die Ereignisse dieser Tage hätten bewusst gemacht, "dass wir eine andere Energieversorgung brauchen."


Die japanischen Kernkraftwerke seien mit Blick auf die Erdbebengefährdung besonders sicher ausgelegt worden, sagte der auch für die Reaktorsicherheit zuständige Minister. "Und trotzdem ist es passiert."
Hier zeigt sich die Verantwortungslosigkeit, wenn es brenzlig wird. ...

13.03.2011 - 02:04 UHR

Als am Freitag in Japan die Erde bebte, arbeiteten zehn :eek: deutsche Energietechniker im Unglücksreaktor Fukoshima, dessen Reaktorkern momentan zu schmelzen droht.


Die Mitarbeiter des deutsch-französischen Kraftwerkherstellers „Areva“ führten dort eine Qualitätskontrolle :eek: im abgeschalteten Reaktorblock 4 durch. Das bestätigte Unternehmenssprecher Mathias Schuch (42) gegenüber BILD am SONNTAG.

„Sie haben das Kraftwerk nach dem Beben sofort verlassen und sind ins Landesinnere geflohen. Alle zehn sind gesund und wohlauf“, versichert Schuch. Man stehe mit den Männern über Geschäftspartner in Japan in Kontakt und habe mit Angehörigen telefoniert.

„Wir tun jetzt alles, was in unserer Macht steht, um gemeinsam mit der Botschaft und dem Auswärtigem Amt alle Mitarbeiter möglichst schnell zu ihren Familien nach Deutschland zurückzuholen“, so Mathias Schuch.

Problematisch sei es nur in der momentanen Situation, ein Flugzeug zu bekommen. Das Unternehmen habe in dieser Sache das Auswärtige Amt um Hilfe gebeten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.192.791 von Fuenfvorzwoelf am 13.03.11 12:45:28Und? Was versuchst Du uns mitzuteilen? Dass Qualitätskontrollen was schlechtes sind?
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.192.797 von Pfandbrief am 13.03.11 12:47:56Es zeigt, dass im Notfall alles rennt rettet und flüchtet. Und dass die Technik unbeherrschbar ist. Das kann man natürlich auch alles ignorieren, verdrängen, kleinreden ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.192.714 von Fuenfvorzwoelf am 13.03.11 12:19:40Ja genau!
"Hoffentlich kommt es jetzt weltweit zu einemm Umdenken. Da müssen halt Regierungen mit Betonköpfen wieder abgewählt werden."
Auf dieses Umdenken warte ich schon über 30 Jahre!
Wie viele Opfer braucht es noch?
Auf jeden Fall werden uns die Ereignisse in Japan noch länger beschäftigen, nach der Halbwertszeiten radioaktiver Nuklide wie Plutonium 239Pu, so um die 24.110 Jahre.
Wenn zwischen Umdenken und Umhandeln dann auch wieder 100 Jahre vergehen.
Ändert sich einfach nichts, die Stromkonzerne und ihre Lobby muss dringend entmachtet werden, und zwar so schnell wie möglich.
Lg
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.192.815 von Frischzelle am 13.03.11 12:54:37die Stromkonzerne und ihre Lobby muss dringend entmachtet werden, und zwar so schnell wie möglich.

Stimme dir in Teilen zu.

M.E. müssen vor allem die Köpfe und der dazugehörige Inhalt ausgetauscht werden.

;)

Ohne Stromkonzerne wird es nicht gehen.

Entprivatisieren wäre das Stichwort. Genau wie bei den Banken, aber bitte OHNE dass es vorher zum Supergau kommt.

Es geht ja nicht, dass nur die Risiken der Steuerzahler trägt. Weder bei privatwirtschaftlichen Banken, Stromkonzernen oder Versicherungen.

Nur wenn verstaatlicht wird, hat die Politik die Macht, mittels Entscheidungen direkten Einfluss zu nehmen und rechtzeitig zu handeln.

Was z.B. die Privatisierung der Bahn in England gebracht hat, von dem Chaos dort konnte ich mich höchstpersönlich überzeugen.

Aber das ist wieder ein ganz anderes Thema.

:rolleyes::rolleyes::rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.192.803 von Fuenfvorzwoelf am 13.03.11 12:50:51Es zeigt, dass im Notfall alles rennt rettet und flüchtet.

Würdest Du auch, wenn Du mit einem Erdbeben der Stärke 9,0 konfrontiert wirst.

Nur wenn verstaatlicht wird, hat die Politik die Macht, mittels Entscheidungen direkten Einfluss zu nehmen und rechtzeitig zu handeln.


Wie damals in Tschernobyl, was? Ja, die Planwirtschaft hatte ihre Vorzüge. :rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.192.837 von Fuenfvorzwoelf am 13.03.11 13:02:11"M.E. müssen vor allem die Köpfe und der dazugehörige Inhalt ausgetauscht werden."

Und dann? Die nächsten Parteien stehen wahrscheinlich schon in der Warteschleife, um sich dann genauso die Taschen vollzumachen...
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.192.852 von Pfandbrief am 13.03.11 13:09:37Es zeigt, dass im Notfall alles rennt rettet und flüchtet.

Würdest Du auch, wenn Du mit einem Erdbeben der Stärke 9,0 konfrontiert wirst.


Das würde ich auch. Nur wenn niemand dort hingegangen wäre, hätten wir bereits jetzt die völlige Katastrophe - irgendeiner muss da ja hingehen, setzt sich aber damit möglicherweise einer Strahlung aus. Wer macht sowas schon freiwillig - vielleicht die Atomkraftbefürworter:keks:
Zitat vonPfandbrief: Es zeigt, dass im Notfall alles rennt rettet und flüchtet.

Würdest Du auch, wenn Du mit einem Erdbeben der Stärke 9,0 konfrontiert wirst.

Nur wenn verstaatlicht wird, hat die Politik die Macht, mittels Entscheidungen direkten Einfluss zu nehmen und rechtzeitig zu handeln.


Wie damals in Tschernobyl, was? Ja, die Planwirtschaft hatte ihre Vorzüge. :rolleyes:


Klar würde ich auch rennen. Allerdings würde ich so einen Job auch nicht machen.
Er wäre gar nicht nötig. Das zeigt aber doch, dass die Technik eben nicht beherrschbar ist. Wenn es ein Problem gibt und alle rennen vor dem Problem davon, dann gute Nacht. Alle retten nur sich selbst, aber niemand die anderen. Wenn das alle Nothelfer so machen würden, die in einstürzenden Gebäuden nach Verletzten suchen, dann ist es mit der menschlichen Solidarität wirklich vorbei.

Es kann doch nicht sein, dass die Verantwortlichen ihr Heil in der Flucht suchen, oder?
Die sollen die Scheiße reparieren oder sie bekommen mächtig Ärger. Schon klar, auch der BP-Chef wollte einfach "sein Leben zurück" und lieber auf seiner Yacht über die Meere segeln, als sich verantwortlich mit der Ölkatastrophe beschäftigen.

Verantwortung existiert leider immer weniger in unserer Gesellschaft. Auch ein Guttenberg brauchte erst ordentlichen öffentlichen Druck, damit er zurücktritt. Verantwortung sieht für mich anders aus.

Deine Anmerkung zur Planwirtschaft oder nenn es Diktatur von mir aus. Meinst du, in Deutschland hätten sich Hunderte zu Himmelfahrtskommando gemeldet mit dem Wissen, zu sterben?

Übrigens: Schau mal nach China und deren Planwirtschaft, die die globalisierte Welt zufällig kürzlich vor dem Kollaps rettete. Dann reden wir weiter.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.192.852 von Pfandbrief am 13.03.11 13:09:37Hast Du schlecht geschlafen ?
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.192.898 von Fuenfvorzwoelf am 13.03.11 13:22:07Das zeigt aber doch, dass die Technik eben nicht beherrschbar ist. Wenn es ein Problem gibt und alle rennen vor dem Problem davon, dann gute Nacht. Alle retten nur sich selbst, aber niemand die anderen.

Ich wiederhole mich: schau Dir einfach das ganze in 2 Wochen oder so noch mal an. Dann wirst Du möglicherweise zu würdigen wissen, was die Japaner in diesen Tagen geleistet haben, anstatt all diese Leute mit dem Hinweis darauf, dass ein Team, das überhaupt nicht zuständig war für das, "weggerannt ist", zu Feiglingen zu stempeln. Und wenn sich nach diesen 2 Wochen rausstellt, dass eben von den AKWs nur gefühlte Gefahr ausging, und keine reale, während rundrum wirklich alles in Trümmern liegt, dann beweist das ganz einfach eines: Dass diese Technik eben SEHR WOHL beherrschbar ist.

In diesem Sinne: bis dann.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.192.921 von Pfandbrief am 13.03.11 13:27:24Dass diese Technik eben SEHR WOHL beherrschbar ist.

:cry::cry::cry:

Soviel Ignoranz, das gibt es doch nicht!

In zwei Wochen wissen wir mehr, klar. Im Moment ist alles in Aufruhr, da hast du Recht. Ich ja auch, deswegen platzt mir auch der Kragen, wenn ich das alles mit ansehen muss. Und vor allem wenn dann behauptet wird, wir haben alles im Griff. Ja klar, denselbigen im Klo.

:rolleyes::rolleyes::rolleyes:

Bei den Russen hat es geheißen, jaja die Russen, die Planwirtschaft und was weiß ich. Jetzt Japan. Drittgrößte Wirtschaftsmacht weltweit. Hochtechnisiert. Zivilisiert. Ein Land des Westens. Und was passiert? Ein Erdbeben, ein Tsunami und dann auch noch ein Atomunfall ungeahnten Ausmaßes. Und dann funktionieren ein paar Dieselgeneratoren nicht mehr und die ganze Scheiße fliegt in die Luft.

Ja klar, beherrschbar.

Wenn man alles richtig machen würde.

Ich erinnere an Harrisburg: Die Technik funktionierte, nur der Mensch nicht.

Alle Alarmlämpchen waren damals auf Rot und die Techniker sagten: Kann nicht sein, die Technik stimmt nicht.

Tja, letztendlich ist es mir scheißegal, ob die unbeherrschbare Technik oder der ignorante Mensch an der Katastrophe schuld ist. Das wird am Endergebnis nichts ändern.

:rolleyes::rolleyes::rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.192.921 von Pfandbrief am 13.03.11 13:27:24"Und wenn sich nach diesen 2 Wochen rausstellt, dass eben von den AKWs nur gefühlte Gefahr ausging, und keine reale, während rundum wirklich alles in Trümmern liegt, dann beweist das ganz einfach eines: Dass diese Technik eben SEHR WOHL beherrschbar ist.

Sonntag 13:30 Uhr; langsam müsste doch die Birne wieder klar werden!?

Beherrschbar ist hier überhaupt nichts mehr!
Deutschland das Land der Atomgegner.

Meiner Meinung nach haben wir dadurch viel versäumt. Wären wir nach Tschernobyl nicht ein Volk der Atomgegner geworden, wären wir jetzt führend in der Atomsicherheit, wir hätten Methoden entwickelt die radioaktiven Abfälle zu entschärfen usw..
So haben wir das leider nicht erreicht.
Ich bin auch nicht glücklich darüber, dass man Atomreaktoren jetzt länger am Netz lässt, aber ich hätte mir gewünscht, dass man neue moderne hätte bauen können (das wäre sicher eine bessere Lösung gewesen).
Wie bmann025 schon ausgeführt hat, wäre das mit einem modernen Kraftwerk in Japan nicht passiert.

Ich glaube, dass es in Japan nicht zum Supergau kommen wird. Eventuell kommt es tatsächlich zur Kernschmelze in ein paar Reaktoren, aber ein 2. Tschernobyl wird es nicht geben. Ja, für die Betroffenen in der Umgebung ist es schlimm, keine Frage. Aber letzlich werden sich die Atomreaktoren als deutlich kleineres Problem darstellen wie das Beben und der anschließende Tsunamie.

Da man in Deutschland aber grundsätlich zur Panik neigt, gehe ich davon aus, das wir morgen deutlich tiefer eröffnen werden. Ich halte ein Absinken bis auf die 200 Tage Linie bei ca. 6600 Punkte für möglich. Allerdings gehe ich davon aus, dass man in Amerika das Thema schon viel gelassener sieht. Auch dort gehts wahrscheinlich runter, aber weniger deutlich. Spätestens ab Mittwoch wird klar werden, dass alles übertrieben war, so dass wir in einer guten Woche wieder über 7000 stehen.
Alles nur meine Einschätzung.
Ach ja, bin zwar kein Experte, aber immerhin Physiker.
Zitat vonHalmer: Deutschland das Land der Atomgegner.

Meiner Meinung nach haben wir dadurch viel versäumt. Wären wir nach Tschernobyl nicht ein Volk der Atomgegner geworden, wären wir jetzt führend in der Atomsicherheit, wir hätten Methoden entwickelt die radioaktiven Abfälle zu entschärfen usw..
So haben wir das leider nicht erreicht.
Ich bin auch nicht glücklich darüber, dass man Atomreaktoren jetzt länger am Netz lässt, aber ich hätte mir gewünscht, dass man neue moderne hätte bauen können (das wäre sicher eine bessere Lösung gewesen).
Wie bmann025 schon ausgeführt hat, wäre das mit einem modernen Kraftwerk in Japan nicht passiert.

Ich glaube, dass es in Japan nicht zum Supergau kommen wird. Eventuell kommt es tatsächlich zur Kernschmelze in ein paar Reaktoren, aber ein 2. Tschernobyl wird es nicht geben. Ja, für die Betroffenen in der Umgebung ist es schlimm, keine Frage. Aber letzlich werden sich die Atomreaktoren als deutlich kleineres Problem darstellen wie das Beben und der anschließende Tsunamie.

Da man in Deutschland aber grundsätlich zur Panik neigt, gehe ich davon aus, das wir morgen deutlich tiefer eröffnen werden. Ich halte ein Absinken bis auf die 200 Tage Linie bei ca. 6600 Punkte für möglich. Allerdings gehe ich davon aus, dass man in Amerika das Thema schon viel gelassener sieht. Auch dort gehts wahrscheinlich runter, aber weniger deutlich. Spätestens ab Mittwoch wird klar werden, dass alles übertrieben war, so dass wir in einer guten Woche wieder über 7000 stehen.
Alles nur meine Einschätzung.
Ach ja, bin zwar kein Experte, aber immerhin Physiker.


In deinem Beitrag sind viele Konjunktive.
Wir haben viele Experten und es bisher nicht geschafft, die Endlagerfrage zu klären. Das hat nichts mit den Atomgegnern zu tun. Auch die Experten haben das Problem nicht gelöst. Das Problem in der Asse sind doch nicht die Bürger mit ihren Zweifeln, sondern der laxe Umgang mit dem Problemmüll und den Unsicherheiten der Lagerstätte. Da könnte auch relativ leicht noch eine Katastrophe passieren, hoffen wir es nicht. Aber es zeigt, dass einfach das Müllproblem grundsätzlich unslösbar ist. Wiederaufbereitungsanlage? hahahaha. Guter Scherz, der Müll kommt dann aus La Hague hochkonzentriert zurück und ist immer noch nicht entsorgt.

Neeee, es geht nicht, es geht überhaupt nicht.

Deine Hoffnung, dass es in Japan doch nicht so schlimm kommt, wie es schon ist, teile ich. Wobei man die Katastrophen unterscheiden muss. Nach einen Tsunami kann man wieder aufbauen. Aber wenn die Gegend verstrahlt ist, wäre das für Japan eine ganz fürchterliche und nicht wiederbehebbare Katastrophe unvorstellbaren Ausmaßes. Das hätte Konsequenzen, die noch keiner absehen kann.

:rolleyes::rolleyes::rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.192.344 von Geraet am 13.03.11 10:18:03"...Die Börsen werden meiner Meinung nach unabhängig von JAPAN wieder nach oben streben. Das letzte grosse Aufbäumen vor dem finanziellen SUPER-GAU in USA und EUROPA!..."

Sehr schön geschrieben!

Lies mal bei Interesse auf goldseiten.de die vielen Beiträge von Clif Droke zum Thema: "120-Jahre-Kress-Zyklus"!

http://www.goldseiten.de/content/kolumnen/autoren.php?uid=13…
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.192.997 von Fuenfvorzwoelf am 13.03.11 13:52:53"Deine Hoffnung, dass es in Japan doch nicht so schlimm kommt, wie es schon ist, teile ich. Wobei man die Katastrophen unterscheiden muss. Nach einen Tsunami kann man wieder aufbauen. Aber wenn die Gegend verstrahlt ist, wäre das für Japan eine ganz fürchterliche und nicht wiederbehebbare Katastrophe unvorstellbaren Ausmaßes. Das hätte Konsequenzen, die noch keiner absehen kann."

Da stimme ich dir voll und ganz zu. Also ich möchte die nächsten Jahre nicht in Japan sein. Die langfristigen Auswirkungen, der bereits ausgetretenen Radioaktivität durch die Wasserstoffexplosion, dürften allein schon verheerend sein.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.192.921 von Pfandbrief am 13.03.11 13:27:24"Ich wiederhole mich: schau Dir einfach das ganze in 2 Wochen oder so noch mal an. Dann wirst Du möglicherweise zu würdigen wissen, was die Japaner in diesen Tagen geleistet haben, anstatt all diese Leute mit dem Hinweis darauf, dass ein Team, das überhaupt nicht zuständig war für das, "weggerannt ist", zu Feiglingen zu stempeln. Und wenn sich nach diesen 2 Wochen rausstellt, dass eben von den AKWs nur gefühlte Gefahr ausging, und keine reale, während rundrum wirklich alles in Trümmern liegt, dann beweist das ganz einfach eines: Dass diese Technik eben SEHR WOHL beherrschbar ist."

Woher nimmst du, entgegen all den Meldungen, die Zuversicht dass es so laufen wird?
Heute geöffnete Börsen heute teilweise deutlich im Plus. Arabische Emirate Börse über 4 %! :eek:

http://www.bloomberg.com/markets/stocks/world-indexes/europe…

Na, wer weiß, morgen steigen die Märkte und drehen uns alle eine Nase!
Das verheerende Erdbeben wird Japans Aktienmärkte weiter unter Druck setzen - AKW-Betreiber Tepco unter Druck
Tokio - Das verheerende Erdbeben vom Freitag wird Japans Aktienmärkte weiter unter Druck setzen. Experten befürchteten am Sonntag, dass der Nikkei-Index zum Wochenbeginn unter die psychologisch wichtige Marke von 10.000 Punkten fallen wird.

Der Nikkei Index hatte am Freitag 1,7 Prozent verloren und schloss bei 10.254,43 Punkten, dem niedrigsten Stand seit Ende Jänner. Zu diesem Zeitpunkt waren die Auswirkungen des Bebens und des Tszunami allerdings noch gar nicht absehbar.

Zahlreiche Industriebetriebe in der betroffenen Region, unter ihnen der weltgrößte Autohersteller Toyota, stellten bereits die Produktion ein. Anhaltende Sorge bereitet vor allem die Lage in zwei beschädigten Atommeilern in Fukushima. Analysten erwarten starke Verluste für die Betreiberfirma Tokyo Electric Power (Tepco). (APA)
http://derstandard.at/1297820266557/Unter-10000-Punkte-Boersianer-erwarten-Nikkei-Absturz

Bin echt mal gespannt auf morgen...
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.193.177 von LongStrongProud am 13.03.11 14:36:51Wenn Toyota dichtmacht, sollten die Aktien anderer Autobauer aber anspringen!

Konkurrent platt!

:rolleyes::rolleyes::rolleyes:
Wenn man in kürze schon als tourist ins all fliegen kann, wird man auch in kürze den atommüll einfach ins all schießen können und das ganze zu einem vertretbaren preis.;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.193.177 von LongStrongProud am 13.03.11 14:36:51der Yen ist überbewertet, das könnte heute der Anlass sein, japan einfach neu zubewerten,
ich halte einen Yen Kurs von 150 zum € für normal, die Zeit der riesigen Exportüberschüsse ist vorbei, die zu schmale Energie und die nichtvorhandenen Rohstoffe sind ein weiteres Handycap.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.193.232 von Manfred123 am 13.03.11 14:55:25Ich hab einen Call USD/JPY!

:rolleyes:
„Etwa 20 Millionen Curie, halb soviel wie bei der Katastrophe von Tschernobyl, wurden in Osjorsk freigesetzt“, glaubt der russische Atomexperte Wladimir Kusnezow. Andere Quellen sprechen indes davon, dass erheblich mehr Strahlung frei wurde, als es in Tschernobyl der Fall war, wo ein Reaktor nach einer Kernschmelze explodiert war. 1957 jedenfalls zog eine radioaktive Wolke mehrere Hundert Kilometer in den Ural und hinterließ eine Schneise der Verseuchung. Auf einer Fläche so groß wie Mecklenburg-Vorpommern rieselte radioaktives Material zu Boden. Dabei handelte es sich vor allem um Strontium-90 und Cäsium-137.


Und der Rest war: Schweigen

Doch das alles wurde verschwiegen. Niemand, vor allem das Ausland nicht, sollte wissen, was vorgefallen war im Südural. Diese Taktik ging so lange Zeit auf, bis der Wissenschaftler Schores Medwedjew, der Bruder des bekannten Historikers Roy Medwedjew, auf erste Hinweise auf die Atomkatastrophe stieß. Doch wegen eines sowjetkritischen Buchs steckten ihn die Machthaber 1970 in eine psychiatrische Klinik. Mit Hilfe seines Bruders kam er frei, reiste 1973 zu einem Forschungsaufenthalt nach Großbritannien. Nach seiner Ankunft wurde ihm in Moskau umgehend die sowjetische Staatsbürgerschaft aberkannt.

http://www.welt.de/kultur/history/article1213772/Der_bestverschwiegene_GAU_der_Geschichte.html
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.193.106 von Fuenfvorzwoelf am 13.03.11 14:19:04wieso haben auf einem sonntag börsen auf?
NTV meldet soeben, dass morgen vermutlich Handel stattfindet bzw. Börse nicht geschlossen wird?!
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.193.439 von LongStrongProud am 13.03.11 16:00:01gelesen in einem anderen thread

B. Fulford - Japan und der Angriff mit HAARP

In diesem älteren Video erklärt Benjamin Fulford, ehem. Forbes Magazin Redakteur, wie Asien, insbesondere Japan von der Erdbeben-Waffe HAARP, durch die Bush-Nazi Skull&Bones Mafia bedroht wird.

Die Aussagen Fulfords rücken die dramatischen Ereignisse in Japan in ein anderes Licht. Warum gerade Japan das Ziel dieser Erdbeben-Waffe ist, erklärt sich u.a. in dem 2. Video, weiter unten.

http://www.wahrheitsbewegung.net/index.php?option=com_conten…
Zitat vonScheich2000: wieso haben auf einem sonntag börsen auf?


Devisen können 24 Stunden, 7 Tage die Woche gehandelt werden.
sollte es zum endgültigen GAU kommen, was ich und keiner hofft, was will man dann dagegen machen?
Habe darüber noch nichts gehört.
gibt kein allheilmittel, man wird versuchen wie in der ukraine alles mit chemikalien (vorzugsweise mit lauge)wegzuwaschen und jod an die bevölkerung verteilen ansonsten abwarten mit der zeit nimmt die strahlung ab was natürlich jahrzehnte dauern kann je nachdem wie stark die strahlung ist.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.193.475 von vermutung am 13.03.11 16:14:54Davon habe ich auch schon gehört. Schwierig dieses Thema zu diskutieren, da die Fakten für Laien kaum überprüfbar sind und es sich somit nur um eine Verschwörungstheorie handelt.
Vielleicht gibt es Wissenschaftler in diesem Thread die sich dem Thema annehmen und uns über evtl. bestehende Zuammenhänge aufklären können?
NTV meldet Wulkanausbruch in Japan!
+++ Japan schließt Steuererhöhungen aus +++

[16.53 Uhr] Das hoch verschuldete Japan will den Wiederaufbau ohne Steuererhöhungen stemmen, wie Premierminister Naoto Kan erklärte. Er erwartet, dass Japan nun einen wirtschaftlichen Aufschwung erleben werde wie die Vereinigten Staaten unter dem "New Deal" von Präsident Roosevelt in den dreißiger Jahren. Das Erdbeben werde schon bald durch den Wiederaufbau in den betroffenen Regionen große Nachfrage schaffen. Er forderte die Bevölkerung auf, die Wirtschaftslage weniger pessimistisch zu sehen.

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,750629,00.html
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.193.587 von LongStrongProud am 13.03.11 16:55:50Sollte natürlich Vulkanausbruch heißen. Die Anzahl der Krisenherde in Japan scheint sich ständig zu eröhen.
13.03.2011 – Die Tokioter Börse soll am Montag wie gewohnt arbeiten. Dies erklärte der für die Märkte zuständige Minister Shozaburo Jimi am Sonntag und betonte, die Behörden würden besonders auf Manipulationsversuche achten. Einem Medienbericht zufolge will die japanische Notenbank am Montag mehrere Billionen Yen zur Verfügung stellen, um die Finanzmärkte zu beruhigen.
Die Tokioter Börse und die anderen japanischen Finanzmärkte sollen trotz der Tsunami- und Atomkatastrophe am Montag wie gewohnt arbeiten. Der für die Märkte zuständige Minister Shozaburo Jimi erklärte am Sonntag, die Behörden würden besonders auf Versuche von Manipulationen achten. Das gelte besonders für das Verbot von Leerverkäufen.
Beobachter gehen davon aus, dass der Nikkei-Index in Folge der Katastrophe unter die 10.000-Punkte-Marke fallen wird. Da die Aktien von Firmen aus allen Branchen unter Verkaufsdruck geraten würden, könne der Nikkei in nächster Zeit unter 9000 Punkte fallen, sagte Masaru Hamasaki von Toyota Asset Management.
Die Notenbank will einem Medienbericht zufolge am Montag die Finanzmärkte mit einer Notaktion beruhigen. Dem Geldmarkt sollten mehrere Billionen Yen zur Verfügung gestellt werden, berichtete die Nachrichtenagentur Jiji. Dies sei die erste kurzfristige Operation dieser Art seit Mai vergangenen Jahres. Damals hatte die Bank von Japan zwei Billionen Yen (umgerechnet 17,1 Milliarden Euro) in die Märkte gepumpt, um die Belastungen durch die Schuldenkrise Griechenlands aufzufangen.

http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/japan-boerse-in-tokio-trotz-krise-geoeffnet_aid_608129.html
Hat jemand ein paar Tips für Short Zertifikate auf Nikkei. Wo könnte man am frühesten handeln, sprich, parallel mit der Eröffnung der Tokioter Börse.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.193.772 von coolwebmaster am 13.03.11 17:42:23Die Frage, die sich stellt ist, ob die Börse in Tokio überhaupt öffnet. Wenn ja, geht es um 10 % nach unten. Ich gehe dann davon aus, dass spätestens dann die Börse geschlossen wird. Alle anderen Indizes -5 % :mad::mad::mad::mad::mad::mad::mad::mad::mad::mad:

Rette sich, wer kann !!!:mad::mad::mad::mad:

Bis Ende nächster Woche sehe ich ganz, ganz schwarz !!!
auf kommentare sollte man zur zeit eh nicht viel wert legen. sprich obs die wahrheit ist oder man nur keine panik aufkommen lassen will.
die fakten sind krass: 9,0 , akw muessen nur bis 8,2 erdbebensicher sein, und rohre maschinen koennen sehr schnell kaputt gehen.

dax 6500 am mittwoch.
Jetzt auch noch das!

Hat der GAU in Japan für uns Folgen?


Der Liefertermin für die Playstation 4 könnte sich deutlich verzögern. Darüber hinaus erwarten Experten in unseren Breiten stark erhöhte Konzentrationen guter Vorsätze und scheinheiliger Versprechungen, die sich aber schon in wenigen Wochen in der Atmosphäre auflösen. Empfindlichen Personen wird geraten, das Haus nicht zu verlassen, um sich nicht unnötig der übelkeitserregenden Röttgenstrahlung auszusetzen.

http://www.titanic-magazin.de/newsticker.html
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.193.862 von Fuenfvorzwoelf am 13.03.11 18:03:35So ein Mist, dann kann ich die Vorbestellung ja gleich anulieren:laugh:
um ca. 17,30 Uhr über L+S



Solon................................ + 20 %


Solarfabrik.......................... + 17 %

Solarvalue........................... + 16 %

Sunways.............................. + 13 %

Solar Mill........................... + 11 %




Solarword............................ + 25 %

Conergy.............................. + 22 %

Roth + Rau........................... + 14 %

Q-cells.............................. + 11 %

Nordex............................... + 11 %




Manz................................. - 6 %

Aixtron.............................. - 5 %

Dialog............................... - 4 %
Zitat vonfloritrade: So ein Mist, dann kann ich die Vorbestellung ja gleich anulieren:laugh:


Ich frag mich wie geisteskrank man sein muss bei so einer menschlichen Tragödie so einen Dreck zu schreiben.

Primär geht es um das japanische Volk, sekundär die Wirtschaft und alles andere steht hinten an
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.193.883 von DerBergderruft am 13.03.11 18:12:49Alles völlig irrational.

Telekom verliert mehr als RWE.

Ich geb auf diese Taxierungen nix.

Es spiegelt lediglich die Berichterstattung hier und die German Angst.

:rolleyes::rolleyes::rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.193.913 von Fuenfvorzwoelf am 13.03.11 18:18:33man kann aber tatsächlich handeln... versuch mal Kurse einzugeben...
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.193.883 von DerBergderruft am 13.03.11 18:12:49Interessant. Glaube auch, dass die nächsten Tage sehr spannend werden und dass es durch die immense Unsicherheit vieler Anleger zu extremen Schwankungen kommen wird.
von dpa, dpa-infocom, letzte Änderung: 11.03.2011

Deutsche Unternehmen vom Erdbeben betroffen

Auch deutsche Unternehmen mit Tausenden Mitarbeitern in Japan sind von dem katastrophalen Erdbeben betroffen. Tote oder Verletzte sind nach ersten Erkenntnissen bislang aber nicht zu beklagen.

Das Management der Firmen schickte einen Großteil der Mitarbeiter am Freitag aus Sicherheitsgründen dort nach Hause. In Japan ist in der Autobranche Daimler stark engagiert, aber auch die deutsche chemische Industrie hat zahlreiche Standorte. Metro schloss sämtliche seiner SB-Großmärkte, die im Großraum Tokio liegen. Siemens hat nach eigenen Angaben alle 2500 Mitarbeiter in Japan nach derzeitigem Stand rechtzeitig in Sicherheit gebracht.

Der Daimler-Konzern hat Standorte vor allem in Tokio und Kawasaki. Rund 12 800 Beschäftigte sind für den Premiumhersteller in Japan insgesamt im Einsatz. «In Tokio und Kawasaki sind nach bisherigen Erkenntnissen keine Mitarbeiter zu Schaden gekommen», erklärte ein Sprecher. In Kawasaki gebe es nur leichte Gebäudeschäden. «Wir beobachten die Situation weiterhin aufmerksam und sind in ständigem Kontakt mit Japan», versicherte der Sprecher. Das Epizentrum des Bebens mit der gewaltigen Stärke von 8,9 lag 130 Kilometer östlich von Sendai und knapp 400 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Tokio.

Offenbar glimpflich davongekommen sind auch Mitarbeiter des Chemieriesen Bayer in Japan. Weder bei Bayer noch beim Feinchemiekonzern Lanxess oder Metro habe es Verletzte gegeben, sagten Unternehmenssprecher am Freitag. Allerdings habe es kleinere Schäden an Gebäuden gegeben. Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer beschäftigt in Japan rund 3400 Menschen, darunter kommen einige auch aus Deutschland. Nach Angaben von Bayer liegen seine vier Produktionsstandorte außerhalb der gefährdeten Gebiete.

Auch beim Chemiekonzern BASF sind nach ersten Erkenntnissen keine Mitarbeiter zu Schaden gekommen. An einem Standort habe es einen Stromausfall gegeben, die Anlagen seien daraufhin heruntergefahren worden, sagte eine Sprecherin in Ludwigshafen. Größere Schäden habe es an den BASF-Standorten nicht gegeben. Der Chemiekonzern verfügt den Angaben zufolge in Japan über 27 Produktionsstandorte und 8 Forschungsstandorte. 1740 Mitarbeiter habe das Unternehmen dort.

Der Handelsriese Metro, der neun SB-Großmärkte im Großraum Tokio betreibt, schickte seine Mitarbeiter nach Hause oder rief sie auf, zu Hause zu bleiben. Alle Märkte wurden geschlossen, an den Gebäuden kam es ebenfalls zu Beschädigungen und teilweise Zerstörungen. Metro hat 1000 Beschäftigte in Japan.

Auch etliche deutsche Autozulieferer sind in Japan präsent. Die Erde habe gewackelt, Kaffeemaschinen und Gläser seien aus den Regalen gefallen, es gebe keinen Handy-Empfang und Züge würden auch nicht fahren, schilderte eine Sprecherin des Stuttgarter Autozulieferers Mahle die Eindrücke, die ihr Mitarbeiter aus Japan übermittelt hatten. Der Kolbenhersteller hat acht Standorte in Japan und beschäftigt dort insgesamt rund 1700 Mitarbeiter. Es gibt sechs Produktions- und zwei Entwicklungsstandorte.

An den fünf japanischen Standorten des Autozulieferers Continental hat es nach einem ersten Überblick nur geringe Schäden gegeben. «Wir haben mit Kollegen gesprochen und nur von kleineren Schäden gehört», sagte Conti-Sprecherin Antje Lewe der dpa. Menschen seien nach bisherigen Erkenntnissen nicht verletzt worden. Das in Hannover ansässige Unternehmen beschäftigt in Japan rund 950 Menschen. Auch einige deutsche Mitarbeiter halten sich zurzeit in Japan auf.

Der Ludwigsburger Autozulieferer Mann+Hummel hat seine Mitarbeiter ebenfalls vorsorglich nach Hause geschickt. Die Versorgung mit Essen und Trinken sei geregelt, große Supermärkte hätten teilweise noch geöffnet, sagte eine Sprecherin. Der Filterspezialist hat 40 Beschäftigte vor Ort, die für den Vertrieb und in der Entwicklung eingesetzt werden. Der Standort liegt etwa 350 Kilometer von der besonders stark betroffenen Stadt Sendai entfernt.

Der Nivea-Konzern Beiersdorf und die Containerreederei Hapag-Lloyd in Hamburg sind zwar in Japan vertreten, aber von den Auswirkungen des Erdbebens zunächst verschont geblieben. Beiersdorf etwa hat in Tokio das Joint Venture Nivea-Kao mit rund 80 Mitarbeitern, wie ein Unternehmenssprecher berichtete. «Sie scheinen aber nicht weiter betroffen zu sein.» Eine Sprecherin von Hapag-Lloyd erklärte: «Wir hatten ein Schiff im Hafen, das ist nach der Tsunami-Warnung auf Reede gegangen.» Es sei nichts passiert. Häfen in Japan wurden geschlossen. Auch in der Niederlassung in Tokio seien alle Mitarbeiter wohlauf: «Wir sind nicht betroffen.»

Das Büro der Hamburger Otto Group in Japan ist bei dem schweren Erdbeben stark beschädigt worden. «Die gute Nachricht ist aber, dass keiner von unseren Mitarbeitern dort verletzt wurde», sagte ein Unternehmenssprecher. Das Büro in Tokio allerdings habe «deutliche Schäden» - die Wände hätten Risse, Zementbrocken lägen auf den Tischen. Die japanische Tochter der Otto Group hat den Angaben zufolge rund 600 Mitarbeiter, darunter einige Deutsche.

http://money.de.msn.com/aktien/aktien.aspx?cp-documentid=156436613
komisch, dass nach 14 seiten diskussion über die auswirkungen der katastrophe noch niemand über eine staatspleite gesprochen hat.

DAS ALLES HIER IST DER ANFANG VOM ENDE FÜR JAPAN, DENN SOBALD DAS RENDITENIVEAU DER STAATSANLEIHEN AUF CA 2,5% STEIGT(JETZT 1,2%) IST JAPAN PLEITE
die katastrophe löst folgendes aus:
1.fallende währung
2.höhere staatschulden
3.höhere anleihenrenditen

die folge:
zu 1. höhere preise für importierte lebensmittel, höhere import. inflation, weniger konsum
zu 2. zwingende steuererhöhungen um den anstieg der extremen schulden einzudämmen
zu 3. staatspleite

die westliche welt ist nicht auf den ausfall japans vorbereitet. die staatsfinankrise japans kann sich auf die westlichen länder ausbreiten indem die renditen der europäischen und amerikanischen staatsanleihen ebenfalls ansteigen, denn das nicht für möglich gehaltene, nämlich der ausfall eines modernen, demokratischen und kapitalistischen staatsanleihe, wird zur realität.

auch lesenswert:http://www.wellenreiter-invest.de/WellenreiterWoche/Wellenre…
Also:
Uran Aktien -> runter
Nikkei/ Tokio / Asien -> runter
Versicherer -> runter
Erneuerbare (Öko-) Energien -> rauf
Japan. Autohersteller/ Technik/ Zulieferer -> runter
?
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.194.059 von steven_trader am 13.03.11 18:51:10"Wir können die öffentlichen Finanzen nicht aufrechterhalten indem wir weiter übermässig Schuldscheine verkaufen" - warnte Naoto Kan.

Kan verwies in seiner Rede auf Griechenland und wies darauf hin: "Es gibt das Risiko des Bankrotts, wenn die wachsenden Schulden ignoriert würden und das Vertrauen an den Anleihenmärkten verloren ist."

http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/5749-japan-pleite

Nur um deine These zu stützen..
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.194.059 von steven_trader am 13.03.11 18:51:10"DAS ALLES HIER IST DER ANFANG VOM ENDE FÜR JAPAN, DENN SOBALD DAS RENDITENIVEAU DER STAATSANLEIHEN AUF CA 2,5% STEIGT(JETZT 1,2%) IST JAPAN PLEITE"


Die Staatsnleihen sind doch wohl in Yen denominiert, damit jederzeit bedienbar durch Anwerfen der Notenpresse.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.194.059 von steven_trader am 13.03.11 18:51:10Davon wird sich Japan nicht mehr erholen... das ruiniert das Land. Das Defizit war schon riesig und jetzt noch das? Man könnte sofort auf nen Zerfall der Währung wetten und auf nen Bankrott des Staates. Den langfristigen Schaden kann man nicht bezahlen. Der Wiederaufbau würde Jahre dauern, und wo sollen die Hunderttausende Flüchtlinge hin? Kraftwerke, Industrie, Wohgebiete, Stromproduktion, Wassernetz zerstört... Das die Börse morgen öffnet ist der blanke Hohn, da kann man sich sofort die Puts ins Depot laden... is ne totsichere Sache... ethisch nicht vertretbar :mad:
Wenn ich mir die Fernsehbilder anschaue und die wirtschaftlichen Auswirkungen überlege, komme ich auf drei Thesen, die ich hier einfach mal in den Thread einbringe:


These 1: Deutsche Aktien nach Japan-Katastrophe nach oben
===========================================
Japan ist in zahlreichen Segmenten der wichtigste Wettbewerber für Deutschland. Gerade auf dem Chinesischem Markt stehen Unternehmen aus Deutschland und Japan im direkten Wettbewerb. Da Japan mittelfristig nicht liefern kann, weil Produktionsanlagen und Infrastruktur zerstört wurden, werden Unternehmen aus Deutschland Marktanteile hinzugewinnen. Insofern betrachte ich die Situation für viele Aktien eher gelassen. Beispielsweise Automobilsektor: Statt Toyota wird Volkswagen an Bedeutung gewinnen. Und das gleiche gilt für den Maschinenbausektor.


These 2: Staatspleite in Japan
=====================
Japan hat eine Verschuldung, die von Experten auf 180% bis 200% des Buttosozialprodukts beziffert wird. Die niedrigen Zinsen schützen Japan vor einer Staatspleite. Sollte jedoch die Marktmeinung dahin tendieren, dass die Aufbaukosten nur durch neue Schulden finanziert werden können und die Gläubiger an eine Rückzahlung dieser Schulden zweifeln, dann könnte es zu einem (massiven) Verkauf von japanischen Bonds kommen. Allerdings werden Japanische Bonds vorwiegend von Japanern gehalten, insofern dürfte auf der Bondseite kein großer Verkaufsdruck aufgebaut werden.


These 3: Infrastrukturfonds profitieren
===========================
Die Schäden in Japan erreichen gigantische Ausmaße. Es müssen gigantische Infrastrukturmaßnahmen eingeleitet werden: Straßenbau, Stromversorgung, Gebäude etc. Insofern könnten Infrastrukturfonds für die nächsten Jahre deutlich besser performen als der MSCI World.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.194.358 von KaOzz am 13.03.11 20:10:48da kann man sich sofort die Puts ins Depot laden... is ne totsichere Sache... ethisch nicht vertretbar

Och. Du Armer hast ne "totsichere Sache" gefunden, und nun kannst Du sie aufgrund Deines hohen Ethos nicht spielen?

Das ist echt ein Drama. Kauf Deine Puts nur. Vermutlich wirds morgen erstmal fallen, aber Du wirst schon zum gefallenen Kurs putten. Später dann wirst Du eventuell merken, dass von Bankrott des Staates nicht die Rede sein kann, dabei spielt nicht nur der von bmann025 vorhin angeführte Grund eine Rolle, sondern auch der Umstand dass japanische Staatsanleihen fast ausschließlich von Japanern gehalten werden. Wie auch einiges mehr, das man notfalls verkaufen könnte. Japan ist eine Gläubigernation, Du wirst feststellen, dass die sehr schwer pleite gehen, auch wenn die reinen Staatsschulden natürlich hoch sind.
Ich lege mir wohl einen Turbo von der Commerzbank ins Depot - KO bei 11100, Hebel 6,9.

CM727N

Ich habe keinen Zweifel daran, dass es die nächsten Monate in Japan steil bergab geht.
Die einzige Frage wird sein, ob man morgen einen guten Einstieg findet. Der Abverkauf wird heute Nacht sehr früh starten.

Bin gespannt...
Zitat vonMalztrunk: Ich lege mir wohl einen Turbo von der Commerzbank ins Depot - KO bei 11100, Hebel 6,9.

CM727N

Ich habe keinen Zweifel daran, dass es die nächsten Monate in Japan steil bergab geht.
Die einzige Frage wird sein, ob man morgen einen guten Einstieg findet. Der Abverkauf wird heute Nacht sehr früh starten.

Bin gespannt...


Wobei ich abwarten würde, wie sich die Finanzspritze der Japanischen Bank auswirkt.
Was meinst du mit Abverkauf? Dein Turbo Zertifikat kannst du vor morgen früh doch eh nicht handeln?!?!?
Die Zeit arbeitet für die Techniker.
Umso länger es zu keiner Explosion an keinem der Kerne kommt umso geringer die Gefahr das grössere Mengen an radioaktivem Material entweichen bzw der Kern explodiert.

Die Reaktoren in Fukushima sind abgeschaltet,sie produzieren aber immer noch Wärme welche aber stetig nachlässt.
Sollte es an Reaktor 1,welcher im Moment mit Meerwasser und Bohrsäure gekühlt wird in den nächsten 5-10 Tagen zu keinen Komplikationen mehr kommen,dann dürfte zumindest dort das gröbste überstanden sein.Das gleiche gilt für Reaktor 4 und wohl auch 3.

Mit Tschernobyl kann man das ganze ohnehin nicht vergleichen.

Bei uns in den Medien wird Angst geschürt,so kommt es mir zumindest vor wenn Ich einige Berichte lese.
Dort war ein Aufänger gestern "100 DEUTSCHE VERMISST" , das hat sich so angehört als wenn diese schon tot wären.
Bei genauerem studieren liest man dann dass mann diese lediglich noch nicht kontaktieren konnte.

die Berichterstattung im Ausland ist zudem nicht so sehr Akw lastig wie hier.
Auch scheint es medienwirksamer zu sein über eine sich anbahnenende Katastrophe zu berichten wie über eine die schon passiert ist.So kommt es mir zumindest teilweise vor wenn Ich die deutschen Internetseite oder Fernsehberichte betrachte.

Gut möglich das morgen die Börsen abgeben.Davon ist sicher auszugehen,allerdings wird alles schon eingepreist sein bevor wir hier die
Wird die Börse in Tokyo morgen (d.h. am 14. März 2011) überhaupt öffnen? In den Nachrichten wird gemeldet, dass der Strom in der Hauptstadt rationiert wird, d.h. zeitweise ist kein Strom da. Das wäre ja ungerecht wenn ein Brokerhaus in Tokyo handeln könnte und ein anderes nicht.

Gibt es hierzu schon irgendwelche offiziellen Aussagen?
Die Zeit arbeitet für die Techniker.
Umso länger es zu keiner Explosion an keinem der Kerne kommt umso geringer die Gefahr das grössere Mengen an radioaktivem Material entweichen bzw der Kern explodiert.

Die Reaktoren in Fukushima sind abgeschaltet,sie produzieren aber immer noch Wärme welche aber stetig nachlässt.
Sollte es an Reaktor 1,welcher im Moment mit Meerwasser und Bohrsäure gekühlt wird in den nächsten 5-10 Tagen zu keinen Komplikationen mehr kommen,dann dürfte zumindest dort das gröbste überstanden sein.Das gleiche gilt für Reaktor 4 und wohl auch 3.

Mit Tschernobyl kann man das ganze ohnehin nicht vergleichen.

Bei uns in den Medien wird Angst geschürt,so kommt es mir zumindest vor wenn Ich einige Berichte lese.
Dort war ein Aufänger gestern "100 DEUTSCHE VERMISST" , das hat sich so angehört als wenn diese schon tot wären.
Bei genauerem studieren liest man dann dass mann diese lediglich noch nicht kontaktieren konnte.

die Berichterstattung im Ausland ist zudem nicht so sehr Akw lastig wie hier.
Auch scheint es medienwirksamer zu sein über eine sich anbahnenende Katastrophe zu berichten wie über eine die schon passiert ist.So kommt es mir zumindest teilweise vor wenn Ich die deutschen Internetseite oder Fernsehberichte betrachte.

Gut möglich das morgen die Börsen abgeben.Davon ist sicher auszugehen,allerdings wird alles schon eingepreist sein bevor wir hier in europa die chance haben drauf zu reagieren...
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.194.388 von Pfandbrief am 13.03.11 20:17:01Du willst damit also sagen, dass sich die massiven Konsequenzen durch die Notenpresse lösen lassen? Da hätt ich jetzt aber mehr von Dir erwartet.

Naja, ich seh da eher hochkomplexe, internationale Schwierigkeiten auf die beteiligten Länder zukommen, die Anleihen in Yen halten und auf Japan, dass Anleihen in USD oder ner anderen Fremdwährung hält, gerade wegen der hohen Verschuldung vieler Länder...

Das is auch nich so leicht mit der Notenpresse oder mit der Aufnahme neuer Schulden bei der Bonität, Japan wird nun sicher noch weiter herabgestuft werden müssen...

Es ist schwer vorstellbar, dass ein Land nach so einer Katastrophe bald wieder Fuß fassen kann...

Noch schlimmer finde ich die Schweinerei mit der atomaren Verseuchung. Die Kernschmelze ist ja aller Wahrscheinlichkeit nach eingetreten, sowohl in dem Uran- als auch in dem Plutonium-Reaktor.

Jedenfalls putte ich nicht, erstens weil ich niemals ein Land benutzen würde, dass am Boden liegt (wo bleibt da die Selbstachtung, wenn man sich an Schwächeren vergreift), es zweitens ferner unsäglich finde, aus dem Leid der Menschen und der Umwelt Profit zu ziehen, drittens um die Zeit schlafe und viertens habe ich keine Zulassung für den Options-Handel an der OSE und würd sie mir auch nicht besorgen.

Grüße
Sonntag, 13. März 2011

Premier ermahnt zur Zuversicht
Tokioter Börse will öffnen:eek::eek::eek::eek::eek::eek:
Trotz der Erdbeben und Atomkatastrophe will die Tokioter Börse am Montag öffnen. Erwartet wird, dass der Nikkei-Index deutlich unter 10.000 Punkte fällt. Premier Kan ruft derweil zu mehr Zuversicht auf. Der Wiederaufbau des Landes soll ohne Steuererhöhungen von statten gehen und werde wahrscheinlich zu einem Aufschwung führen.



Die Tokioter Börse und die anderen japanischen Finanzmärkte sollen trotz der Tsunami- und Atomkatastrophe am Montag wie gewohnt arbeiten. Der für die Märkte zuständige Minister Shozaburo Jimi erklärte, die Behörden würden besonders auf Versuche von Manipulationen achten. Das gelte besonders für das Verbot von Leerverkäufen.


Beobachter gehen davon aus, dass der Nikkei-Index in Folge der Katastrophe unter die 10.000-Punkte-Marke fallen wird. Da die Aktien von Firmen aus allen Branchen unter Verkaufsdruck geraten würden, könne der Nikkei in nächster Zeit unter 9000 Punkte fallen, sagte Masaru Hamasaki von Toyota Asset Management.

Die Notenbank will einem Medienbericht zufolge am Montag die Finanzmärkte mit einer Notaktion beruhigen. Dem Geldmarkt sollten mehrere Billionen Yen zur Verfügung gestellt werden, berichtete die Nachrichtenagentur Jiji. Dies sei die erste kurzfristige Operation dieser Art seit Mai vergangenen Jahres. Damals hatte die Bank von Japan zwei Billionen Yen (umgerechnet 17,1 Milliarden Euro) in die Märkte gepumpt, um die Belastungen durch die Schuldenkrise Griechenlands aufzufangen.

Keine Steuererhöhungen
Den Wiederaufbau nach dem verheerenden Erdbeben will das hoch verschuldete Japan ohne Steuererhöhungen stemmen. Das sagte Premierminister Naoto Kan nach einem Treffen mit Vertretern der Opposition.

Kan erwartet, dass Japan nun einen wirtschaftlichen Aufschwung erleben werde wie die Vereinigten Staaten unter dem "New Deal" von Präsident Franklin Delano Roosevelt in den dreißiger Jahren. Das Erdbeben werde schon bald durch den Wiederaufbau in den betroffenen Regionen große Nachfrage schaffen. Wie die Nachrichtenagentur Kyodo berichtete, forderte der Premier die Bevölkerung auf, die Wirtschaftslage weniger pessimistisch zu sehen.

Kans Prognose ist nach Einschätzung von Volkswirten nicht aus der Luft gegriffen. Sie verweisen auf den so genannten "Kobe-Effekt". 1995 hatte ein Erdbeben in der japanischen Stadt Kobe große Schäden angerichtet, der Ökonomie kurzfristig einen Dämpfer versetzt, dann aber mit der zusätzlichen Wiederaufbau-Nachfrage die Wirtschaft angekurbelt.

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Tokioter-Boerse-will-oeffnen-article2829271.html
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.194.611 von Der_gute_Riecher am 13.03.11 21:24:4113.03.2011 – Die Tokioter Börse soll am Montag wie gewohnt arbeiten. Dies erklärte der für die Märkte zuständige Minister Shozaburo Jimi am Sonntag und betonte, die Behörden würden besonders auf Manipulationsversuche achten. Einem Medienbericht zufolge will die japanische Notenbank am Montag mehrere Billionen Yen zur Verfügung stellen, um die Finanzmärkte zu beruhigen.
http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/japan-boerse-in-tokio-trotz-krise-geoeffnet_aid_608129.html

Solange nichts noch schlimmeres passiert wird wohl Handel stattfinden?! Hat irgendjemand andere Informationen?
Leute, die News gibt's schon ungefähr 10 mal hier im Thread... bitte nicht alles doppelt posten -.-
Eigentlich müsste der Yen doch in Folge der zu erwartenden Maßnahmen auch fallen oder ? Long EUR/JPY wäre daher auch eine Möglichkeit.
Weiß nicht, ob Tokio die Börse öffnet. Beim Stromausfall können die doch gar nicht handeln.
Gibt es Zertifikate und Handelsplätze mit denen man parallel zur Öffnung der Tokio Börse, also um 1:00, partizipieren kann?
Abschließend muss ich feststellen, dass die Berichterstattung an diesem Wochenende ein großer Witz war....

Viel schlechter waren die Infos aus Moskau 1986 auch nicht!
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.194.358 von KaOzz am 13.03.11 20:10:48Das die Börse morgen öffnet ist der blanke Hohn, da kann man sich sofort die Puts ins Depot laden... is ne totsichere Sache... ethisch nicht vertretbar

Wer weiß, vielleicht passiert morgen gar nicht viel.

Bei den Eingriffen der Notenbanken und Kursdreher würde mich das nicht wundern.

:rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.194.680 von KaOzz am 13.03.11 21:48:24Du willst damit also sagen, dass sich die massiven Konsequenzen durch die Notenpresse lösen lassen? Da hätt ich jetzt aber mehr von Dir erwartet.

Davon war überhaupt keine Rede.

Noch schlimmer finde ich die Schweinerei mit der atomaren Verseuchung. Die Kernschmelze ist ja aller Wahrscheinlichkeit nach eingetreten, sowohl in dem Uran- als auch in dem Plutonium-Reaktor.


Zur wohl großen Enttäuschung der deutschen Paniknasen ist natürlich keine Kernschmelze eingetreten, und die Wahrscheinlichkeit, dass noch was ernstes passiert, fällt mit jeder Stunde.

----
@AsiaConnect:

die Berichterstattung im Ausland ist zudem nicht so sehr Akw lastig wie hier.

Amen!!
Zitat vonKalusha9: Eigentlich müsste der Yen doch in Folge der zu erwartenden Maßnahmen auch fallen oder ? Long EUR/JPY wäre daher auch eine Möglichkeit.


Ich habe einen Dollar-Yen-Call und ich hoffe, dass der Yen nicht zu stark wird, wie viele erwarten. Der Mechanismus ist bekannt, da musst du dich mal besser informieren. Wenn bezahlt werden muss, wird der Yen stark nachgefragt. Deswegen wird er steigen. Hoffe ich aber nicht, langfristig müsste er sinken.

:rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.194.799 von Fuenfvorzwoelf am 13.03.11 22:32:18Hoffentlich, dann kann man morgen in Ruhe Short gehen! Sollte der Nikkei heute Nacht um 01:00 Uhr sofort fallen, ist ein Einstieg schwierig. Die Nächsten Wochen geht es eh runter, daran führt meiner Meinung nach kein Weg vorbei. Selbst wenn mit den Atomkraftwerken alles glatt läuft, tagelange Produktionsausfälle z.B. bei Toyota sind schon vorprogrammiert. Hinzu kommt der Verlust von Infrastruktur wie Hafenanlagen usw. Das alles führt zu Produktionsausfällen und schlägt kurzfristig auf die Bilanzen.
+++ Japans Autobauer stellen Produktion vorerst komplett ein +++

[20.32 Uhr] Die Autokonzerne Toyota, Nissan und Honda stellen ab Montag ihre Produktion auf unbestimmte Zeit ein, wie BBC berichtet. Toyota betreibt zwölf Fabriken in Japan, Nissan drei. Honda teilte mit, es sei eine Produktion von 4000 Fahrzeugen pro Tag von der Entscheidung betroffen.
Diese Info habe ich von der Böse Tokyo entnommen:

Regarding Tomorrow’s Trading Sessions:
TSE plans to operate regular trading sessions tomorrow (March 14).
In case that it becomes difficult for the TSE and its trading participants to continue their trading operations due to blackout or other effects, the TSE will decide how to carry out its trading sessions based on its “Contingency Plan for Trading on the TSE Market”

Quelle: http://www.tse.or.jp/english/index.html

auf Deutsch:
Börse will morgen öffnen.
Aber: wenn kein Strom, dann auch kein Trading.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.194.815 von Pfandbrief am 13.03.11 22:37:27Für die Öffentlichkeit ist die Verbreitung der Nachricht, dass keine Kernschmelze eingetreten ist, sicher ne Nummer beruhigender als das Gegenteil. Vorstellen kann ich es mir nicht, nachdem was ich gehört habe. Osjorsk wurde auch 30 Jahre lange geheim gehalten.

Die Strahlung kann man nicht riechen oder sehen, von daher wird man verkünden, dass alles fast wie vorher ist, um neuen Mut in der Bevölkerung zu verbreiten... wer das Gegenteil behauptet ist ein "Verschwörungstheoretiker", der Anstieg an Krebserkrankungen wird dann runtegeredet oder einfach klinisch behandelt, wie bei uns, wo die Anzahl der Krebs-Patienten auch nicht gerade zurückgeht...

Dass die Japaner den Wiederaufbau nicht finanzieren können, glaube ich, solange ich keine gegenteiligen Ergebnisse vernehme. Die Bevölkerung ist nicht gerade die jüngste und der Schaden unermesslich. Ich würde das Land sofort verlassen, alleine wegen der Strahlungsgefahr...

---

@Fuenfvorzwoelf:

Ich kann mir auch vorstellen, dass die Möglichkeit der Inflation, der Ankurbelung des privaten Konsums durch den Wiederaufbau und der Aufschwung nach der Krise eingepreist werden... aber das ist angesichts des Schadens ein "Strohhalm". Der Nikkei-Future ist schon im Minus mit 2,45%.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.194.959 von KaOzz am 13.03.11 23:13:18auch interessant:

21:55 Die Katastrophe in Japan erhöht nach Auffassung der Ratingagentur Moody's die Wahrscheinlichkeit einer schlechteren Bonitätsnote nicht maßgeblich. "Die Regierung eines großen und reichen Landes sollte in der Lage sein, örtlich begrenzte Naturkatastrophen zu bewältigen", sagte Moody's-Japanexperte Tom Byrne. Volkswirte gehen davon aus, dass das Erdbeben und der folgende Tsunami einen Dämpfer für die japanische Wirtschaft bedeuten werden. Der Wiederaufbau werde die Konjunktur dann aber wieder anschieben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.194.955 von Kalusha9 am 13.03.11 23:12:23http://www.forexpf.ru/_quote_show_/java/show_graph.php?type=…

Nikkei hält sich wacker.

:rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.195.000 von KaOzz am 13.03.11 23:21:40sorry, noch die Quelle
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.194.959 von KaOzz am 13.03.11 23:13:18Der Nikkei-Future ist schon im Minus mit 2,45%.

Das geht voll in Ordnung.

Keine Panik also.

Wichtig ist nur, dass die anderen Märkte nicht runtergerissen werden. Kann ich mir nicht vorstellen, bei aller Emotionalität. Die Fakten werden sich durchsetzen.

:rolleyes::rolleyes::rolleyes:
Was hier geschieht ist die größte Katastrophe seit den großen Kriegen.

Japan wird sich wohl nie mehr davon erholen - nach und nach wird uns bewusst werden wie dramatisch die Situation tatsächlich ist. Eine Insel die dazu auf Kernkraft angewiesen ist hat imo keine Chance zu überleben. Die Menschen werden wohl die Flucht ergreifen - nochmal wird es keine Helden geben die zu tausenden in Unwissenheit über Radioaktive Strahlung ihr Leben geben um Reaktoren zu versiegeln.

Ein Super Gau - - - der die Welt verändern wird.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.195.016 von Fuenfvorzwoelf am 13.03.11 23:24:13Mal schauen, noch ist nicht Handelsschluss :/

Das mit dem USDJPY sehe ich ehrlich gesagt genauso, is ne ziemlich gute Idee! Obwohl es ethisch auch nich ganz sauber ist... man nutzt wirklich die Probleme beider Länder zum eigenen Vorteil...

USDJPY tendiert natürlich erstmal negativ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.195.016 von Fuenfvorzwoelf am 13.03.11 23:24:13Australien z.Zt. nur - 0,5 %:eek:
11.03.2011

++++Update+++: 500.000 Japaner auf der Flucht vor Radioaktivität / Vulkan schleudert Radioaktivität in Stratosphäre +++ Notstand für drittes AKW ausgerufen +++ Franzosen sollen Japan verlassen ++
Redaktion


Update 13.3.2011 um 22.27 Uhr: Europäische Geheimdienste: Norden Japans verstrahlt, müsste komplett evakuiert werden +++ 500.000 Japaner auf der Flucht vor der Katastrophe +++ Voice of America warnt jetzt vor radioaktivem Fallout in den USA !!! +++

Update 13.3.2011 um 19.43 Uhr:

Im Unglücksreaktor Fukushima hat es jetzt zwei Kernschmelzen geben. Noch in 150 Kilometern Entfernung wird 400-fach überhöhte Strahlung gemessen. ++++ Das ist die Strahlendosis, die ein Mensch in Tokio jetzt pro Stunde hat, aber nur pro Jahr maximal haben dürfte +++

Update 13.3.2011 um 17.33 Uhr:

Japanischer Vulkanausbruch Shinomeodake schleudert Radioaktivität in die Stratosphäre +++ Wahrscheinlichkeit, dass die Radioaktivität Europa erreicht, steigt damit dramatisch +++ Kühlpumpen im AKW Tokai No 2 fallen aus (120 km nördlich von Tokio) +++ Ballungsgebiet Tokio damit von möglichen Kernschmelzen eingekreist +++

Update 13.3.2011 um 16.43 Uhr:

Japanisches F-2-Kampfflieger-Geschwader zerstört +++ Japanische Regierung warnt jetzt vor noch extremerem Erdbeben binnen drei Tagen (Wahrscheinlichkeit angeblich 70 Prozent!!!) +++ Monster-Nachbeben für die nächsten Tage prognostiziert +++ Elektrizitätsgesellschaft warnt vor völligem Stromausfall in ganz Japan, totaler Blackout +++ Vulkanausbruch +++ Australier erwarten endlich wahrheitsgemäße Angaben von Tokio +++

Update 13.3.2011 um 16.15 Uhr:

Notstand für zweites AKW ausgerufen +++ Immer mehr Radioaktivität +++ Zahl der möglichen Kernschmelzen steigt immer höher +++ Paris fordert Franzosen zum Verlassen des Landes auf ++++ Kühlung versagt auch in der Wiederaufbereitungsanlage Rokkasho +++ dort lagert auch Plutonium +++