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    Nikkei, Japan - Mögliche Auswirkungen des Jahrhundertbebens - 500 Beiträge pro Seite (Seite 3)

    eröffnet am 12.03.11 13:31:42 von
    neuester Beitrag 07.11.12 18:53:20 von
    Beiträge: 1.297
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      Avatar
      schrieb am 27.03.11 10:43:24
      Beitrag Nr. 1.001 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.271.713 von kosto1929 am 27.03.11 10:41:55Kann das Zitat ein Experte bestätigen?!

      :eek:
      Avatar
      schrieb am 27.03.11 10:59:14
      Beitrag Nr. 1.002 ()
      Die Zahlen sind falsch. Dies Stahlung geht kontinierlich zurück:
      http://www.tepco.co.jp/en/nu/monitoring/
      1 Antwort
      Avatar
      schrieb am 27.03.11 11:23:26
      Beitrag Nr. 1.003 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.271.747 von der_querulator am 27.03.11 10:59:14na,dann ist ja alles prima!

      Scheinbar WOLLEN einige Menschen belogen werden.....
      Avatar
      schrieb am 27.03.11 11:26:09
      Beitrag Nr. 1.004 ()
      ... suche ein put-zerti auf den nikkei, das heute Nachmittag bei Lang&Schwarz gehandelt wird.
      Kennt jm zufällig ein brauchbares - hebel ca. 30?
      Danke, wini2:rolleyes:
      2 Antworten
      Avatar
      schrieb am 27.03.11 12:28:37
      Beitrag Nr. 1.005 ()
      Zu der deutlichen Erholung in den vergangenen Handelstagen haben nach Daten des Finanzministeriums auch starke Käufe ausländischer Investoren beigetragen. In der Woche vom 14. bis 18. März - also in der Woche nach dem Erdbeben - investierten ausländische Anleger so viel Geld in japanische Aktien wie seit 2005 nicht mehr. Die Käufe summierten sich auf auf netto 891 Milliarden Yen (7,8 Milliarden Euro). Einige Experten gehen davon aus, dass die Käufe noch bis Ende März anhalten, um die Dividendenzahlungen der japanischen Unternehmen mitzunehmen.

      Für das Kursplus am Freitag sorgten nach Händlereinschätzungen die positiven Vorgaben aus den Vereinigten Staaten sowie die Hoffnung auf gute Unternehmenszahlen für das vergangene Quartal. Nach den deutlichen Gewinnen in den vergangenen Tagen werde die Luft jedoch dünner, sagten Experten. Um die Marke von 9.500 Punkten nehme der Verkaufsdruck zu, hob ein Experte hervor. Er rechnet jedoch damit, dass die Marke überschritten wird, da Investoren die anstehenden Dividendenzahlungen mitnehmen wollen. In Japan zahlen die Unternehmen traditionell ihre Gewinnbeteiligung Ende März aus.

      http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/stockmarket…
      4 Antworten

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      schrieb am 27.03.11 12:50:11
      Beitrag Nr. 1.006 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.271.808 von wini2 am 27.03.11 11:26:09Handel ist nicht möglich... wüsste nicht wo...
      1 Antwort
      Avatar
      schrieb am 27.03.11 13:02:34
      Beitrag Nr. 1.007 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.271.566 von married am 27.03.11 09:09:58Gute Schachspieler beenden die Partie nicht selten mit Remis. Nicht Kampf bis zum Ende, sondern Anerkennung der gemeinsamen Leistung, ein interessantes Spiel mit einem gleichwertigen Partner gehabt zu haben. Hobbyspieler wollen den GEGNER vernichten, Könner wollen ein schönes interessantes Spiel.
      Avatar
      schrieb am 27.03.11 13:23:02
      Beitrag Nr. 1.008 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.271.990 von LongStrongProud am 27.03.11 12:28:37Die Situation hat sich nun aber stark verändert. Ich kann mir nicht vorstellen, dass am Montag noch jemand japanische Aktien kauft um ein paar Prozente mitzunehmen. Vor allen Dingen weil sich der Kurs ja wie bei uns sofort um die Dividendenzahlung reduziert.
      Der Nikkei wird sofort zu Wochenbeginn stark fallen, nicht erst am Ende der Woche!
      Gruß Penny
      3 Antworten
      Avatar
      schrieb am 27.03.11 13:40:05
      Beitrag Nr. 1.009 ()
      Strahlung an Fukushima-Reaktor millionenfach erhöht
      aktualisiert am 27.03.2011, 9:25 Uhr

      Wegen der hohen Strahlung im Wasser wurden die Arbeiter in Fukushima abgezogen (Foto: dpa)
      Die Strahlung in Reaktorblock 2 des Atomkraftwerks Fukushima ist zehn Millionen Mal höher als normal. Das teilte der Betreiber Tepco laut Meldung der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo mit. Es geht um das radioaktiv verseuchte Wasser, das im Turbinen-Gebäude des Reaktorblocks steht. Die Messarbeiten seien abgebrochen und die Arbeiter abgezogen worden, meldete die Agentur Jiji.

      Die vom Kraftwerksbetreiber Tepco bekannt gegebenen Messwerte unterstrichen die Dramatik der Lage: Nicht nur das Wasser sei viel höher belastet als normal. Auch die Radioaktivität in der Luft habe mit 1000 Millisievert in der Stunde das Vierfache des von der Regierung kürzlich heraufgesetzten Grenzwerts für die Belastung von Atomkraftwerksmitarbeitern erreicht, sagte Tepco-Sprecher Takashi Kurita. Ein Arbeiter bekommt demnach die in Japan gesetzlich maximal zulässige Dosis von 250 Millisievert binnen 15 Minuten ab. Die Mitarbeiter, die die Messungen vornahmen, seien aus Reaktorblock zwei geflohen, bevor eine zweite Messung abgeschlossen war, hieß es. Das verseuchte Wasser macht die Arbeit lebensgefährlich.
      Avatar
      schrieb am 27.03.11 13:40:55
      Beitrag Nr. 1.010 ()
      Radioaktives Jod stammt wohl aus Reaktorkern
      Laut NISA stammt die Strahlung überwiegend von radioaktivem Jod-134, das eine Halbwertzeit von 53 Minuten habe. Das könne auf einen Schaden am Reaktorkern hinweisen, hatte es geheißen. Kabinettssekretär Yukio Edano sagte am Sonntag im japanischen Fernsehen, das extrem radioaktiv verseuchte Wasser stamme "nahezu sicher" aus einem Reaktorkern. Die genaue Ursache sei nicht bekannt. Befürchtet wurde ein Riss oder Bruch in einer der Schutzhüllen um einen Reaktorkern.

      Sollte tatsächlich der Kern betroffen sein, könnte die Radioaktivität in der Umgebung von Fukushima deutlich ansteigen. Die wahrscheinlichste Folge wäre eine Kontamination des Grundwassers. Bisher festgestellt wurde eine höhere Strahlenbelastung als normal von Trinkwasser unter anderem im Großraum Tokio sowie Lebensmitteln wie Milch und verschiedene Gemüsesorten.
      Avatar
      schrieb am 27.03.11 13:56:53
      Beitrag Nr. 1.011 ()
      Die Mitarbeiter, die die Messungen vornahmen, seien aus Reaktorblock zwei geflohen



      Ein sehr beunruhigender Teil der Meldung. Und es ist nur das was wir erfahren. Ohne es zu dramatisieren, es wird wohl insgesamt schlimmer aussehen. Die Frage ist nur, tut man sich damit einen Gefallen? Sollten die Messwerte in Tokio genauso sprunghaft ansteigen wie im KW, dann möchte ich nicht wissen was passiert. Vor 2 Tagen war in einem Posting zu lesen- Tokio ist Japan. Das jetzt schon Jodtabletten an die Bevölkerung verteilt werden unterstreicht die derzeitige Entwicklung.
      1 Antwort
      Avatar
      schrieb am 27.03.11 14:17:14
      Beitrag Nr. 1.012 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.272.225 von sportfrei am 27.03.11 13:56:53so werden A-Kraftwerksarbeiter in Frankreich behandelt bzw. Zwischenfälle, die in Frankreich stattgefunden haben...

      http://videos.arte.tv/de/videos/alles_im_griff_-3783544.html
      Avatar
      schrieb am 27.03.11 14:26:55
      Beitrag Nr. 1.013 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.272.135 von Pennystockchampion am 27.03.11 13:23:02Habe nach etwas gesucht, was den bisherigen Kursverlauf rechtfertigt. Bin mir auch sicher, dass der Nikkei noch weiter runter laufen wird, wie weit und in welchem Zeitraum kann man nur vermuten...

      Die neuen Berichte über erhöhte Messwerte verwirren, warum gibt es keine verläßlichen einheitlichen Informationen? Es kann ja eigentlich nicht sein, dass man sich durch 6 Zeitungen, 7 Internetportale und 5 Behörden lesen muss, um dann einen fragwürdigen Informationsquerschnitt zu erstellen!?
      Viele haben hier ja letzte Woche von Panikmache gesprochen. Würde mich interessieren, worauf die ihre Behauptungen stützen oder ob die immernoch so denken?
      Hoffe trotzdem weiterhin, dass es nicht zu dem kommt was ich schon sein 11.03. vermute, dass Japan vielerorts unbewohnbar wird, (ist und/oder bleibt) und die Bevölkerung ahnungslos dahinsiecht.
      2 Antworten
      Avatar
      schrieb am 27.03.11 14:40:08
      Beitrag Nr. 1.014 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.272.332 von LongStrongProud am 27.03.11 14:26:55Das hoffen wir natürlich alle! Nur diese Hoffnung ist nach nun vorliegenden Daten sehr gering:( Warum der Markt dies solange völlig ignoriert hat ist mir rätselhaft.
      Nach dem Absacken auf 8500 Punkte eine Erholung auf 9500 bei ständig neuen,
      fürchterlichen Nachrichten und Fakten?????????
      Gruß Penny
      1 Antwort
      Avatar
      schrieb am 27.03.11 14:52:05
      Beitrag Nr. 1.015 ()
      Radioaktivität am AKW Fukushima zehnmillionenfach erhöht

      Die Lage an der japanischen Atomruine Fukushima gerät völlig außer Kontrolle: Die Radioaktivität an Reaktor 2 ist jetzt zehn Millionen Mal höher als normal, meldet Betreiber Tepco. Die Rettungsarbeiten an dem Meiler wurden unterbrochen.





      Fukushima - Nun ist das eingetreten, was zunehmend befürchtet wurde: Die Radioaktivität am japanischen Pannen-AKW Fukushima Daiichi ist dramatisch gestiegen. An Reaktor 2 sei die Strahlung zehn Millionen Mal höher als normal, erklärte die Betreibergesellschaft Tepco am Sonntag. Die dort mit Reparaturarbeiten beschäftigten Arbeiter hätten in Sicherheit gebracht werden müssen.

      Die Strahlung sei Sonntag in dem verseuchten Wasser gemessen worden, das im Turbinengebäude des Reaktorblocks steht, meldete die Agentur Jiji unter Berufung auf Tepco. Die Turbinenräume schließen direkt an die Reaktorblöcke an. In ihnen stehen die großen Stromgeneratoren, deren Rotorblätter von dem am Reaktor aufgeheizten Dampf in Schwung gebracht werden.

      Bereits zuvor hatte die Reaktorsicherheitsagentur NISA in dem Wasser an Reaktor 2 eine hohe Konzentration des Isotops Jod 134 festgestellt. Das könne auf einen Schaden am Reaktorkern hinweisen, hatte es geheißen. Nach früheren Angaben stand das Wasser an Reaktor 2 einen Meter hoch. Laut Kabinettssekretär Yukio Edano stammt das kontaminierte Wasser "fast zweifellos" aus einem Reaktorkern.

      Auch das Meer um Fukushima wird immer stärker radioaktiv verseucht. Am Sonntag übertraf die Strahlung den zulässigen Grenzwert bereits um das 1850-fache. Bei vorherigen Messungen war der Gehalt des Isotops Jod 131 nahe der Anlage bereits 1250-fach erhöht gewesen. Inzwischen meiden viele internationale Reedereien mit ihren Frachtern den Hafen von Tokio. Viele Experten gehen jedoch davon aus, dass sich die Konzentration der radioaktiven Substanzen im Meer schnell verdünnt, so dass derzeit keine größere Gefahr für Mensch und Umwelt bestehe.

      Tepco räumt Versäumnisse bei verstrahlten Arbeitern ein

      Die Reparaturmannschaften kommen in Fukushima nur in extrem kleinen Schritten voran. Auch an den Reaktorblöcken 1, 3 und 4 macht stark verstrahltes Wasser den Einsatz lebensgefährlich - es soll dort ebenfalls bis zu einen Meter hoch stehen. Tepco versuchte am Wochenende, das Wasser abzupumpen, damit weiter an der Verkabelung der Kühlanlagen gearbeitet werden kann. Die verstrahlte Flüssigkeit soll vorerst in den großen Kondensationsbecken gesammelt werden, in denen normalerweise der Dampf abgekühlt wird.


      Das radioaktive Wasser hat bereits mehrere Arbeiter verstrahlt, drei erst in der vergangenen Woche. Zwei der Männer, die am dritten Reaktorblock gearbeitet und in dem verseuchten Wasser gestanden hatten, wurden mit Verbrennungen ins Krankenhaus eingeliefert. Nun werden sie in einer Spezialklinik behandelt.

      Tepco räumte ein, dass die drei Arbeiter nicht vor dem radioaktiven Wasser im Turbinengebäude gewarnt worden seien. "Wenn der Informationsaustausch ordentlich funktioniert hätte, wäre der Zwischenfall möglicherweise verhindert worden", sagte ein Tepco-Manager der Zeitung "Yomiuri". Zugleich betonte das Unternehmen aber, ein Teil der Männer habe beim Verlegen von Stromleitungen Alarmsignale missachtet.

      Reaktor 1, 3 und 4 werden weiter gekühlt

      Die Kühlung der Reaktorblöcke wird zurzeit von Meer- auf Süßwasser umgestellt. In die Reaktoren und Becken mit abgebrannten Brennstäben war zunächst Meerwasser gepumpt worden. Experten befürchten jedoch, dass dies nach dem Verdampfen Salzkrusten zurücklässt.

      Ins Abklingbecken des vierten Reaktors werde aber weiterhin Salzwasser geleitet, sagte ein NISA-Sprecher auf einer Pressekonferenz in Tokio. Die Kapazitäten seien begrenzt - so stand bisher für Reaktor 1 nur eine Pumpe zur Verfügung. Im Laufe des Sonntags sollten stärkere Pumpen eingesetzt werden, kündigte die Atomsicherheitsbehörde an. Außerdem sollte testweise die Klimaanlage im Reaktorblock 1 eingeschaltet werden.

      Die Furcht vor radioaktiver Verstrahlung führt in Japan zu extremen Vorsichtsmaßnahmen: Notunterkünfte nehmen nur Flüchtlinge aus der 20-Kilometer-Zone um das AKW auf, die sich einer Strahlenuntersuchung unterzogen haben. Ärzte haben laut japanischen Medien begonnen, Zertifikate für Menschen auszustellen, die auf Strahlen untersucht und für problemfrei befunden wurden.

      http://web.de/magazine/nachrichten/erdbeben/12458256-radioak…
      2 Antworten
      Avatar
      schrieb am 27.03.11 15:10:29
      Beitrag Nr. 1.016 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.272.393 von Punicamelon am 27.03.11 14:52:05Bundesregierung blockiert atomfreien Strom aus Norwegen

      http://www.swr.de/report/-/id=233454/did=6921336/pv=video/ni…

      damit könnten 60 Atomkraftwerke ersetzt werden.

      die Merkel belügt Euch...
      Avatar
      schrieb am 27.03.11 15:12:53
      Beitrag Nr. 1.017 ()
      Zitat von Petmar: Bundesregierung blockiert atomfreien Strom aus Norwegen

      http://www.swr.de/report/-/id=233454/did=6921336/pv=video/ni…

      damit könnten 60 Atomkraftwerke ersetzt werden.

      die Merkel belügt Euch...


      http://www.swr.de/report/-/id=233454/did=6921336/pv=video/ni…
      Avatar
      schrieb am 27.03.11 15:26:16
      Beitrag Nr. 1.018 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.272.368 von Pennystockchampion am 27.03.11 14:40:08Weil die Schreckensnachrichten jeden Tag Stück für Stück abgelassen werden und nicht an einem Tag um évtl. aufkommende Panik zu vermeiden. Die hätten vielleicht schon am 11.03. genügend Informationen gehabt, um den Nikkei innerhalb einen Monats gen 0 laufen zu lassen. Aber warum sollten die das tun? Das wäre (wirtschaftlich gesehen) als würde man sein eigenes Grab schaufeln und sich schon mal reinlegen...
      Avatar
      schrieb am 27.03.11 16:13:49
      Beitrag Nr. 1.019 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.272.393 von Punicamelon am 27.03.11 14:52:05Ich hoffe nur, das falls es ein AKW bei uns zerlegt, nicht die Betreiber das alleine machen, sondern direkt Katastrohpen-Fall + Armee + THW eingesetzt wird.

      Das Notfallmanagement von Tepco ist leider lausig. Am besten sollten man die lausigen Männer mal vor Ort zum Notfalleinsatz abkommandieren.

      Die Rutschbahn Richtung Kernschmelze scheint leider im vollem Gange zu sein.

      Eventuell ist das Mangement auch nur so schlecht, da man nichts weis, wie es im Reaktor/Blöken überhaupt aussieht und man dies nicht eingestehen möchte. Deshalb hält man die Öffentlichkeit mit kleinen Erfolgsmeldungen zu:
      - Wasserstand / Temparatur
      - Stromkabebel
      - Licht
      - ...
      bei Laune. Ich denke es ist ziemlich viel zerstört und wenn die Sachen im radioaktiven Wasser standen, dürfte es selbst nach dem Abpumpen des Wasssers schwer werden, daran zu Arbeiten. Wenn Wasser da seht, kann auch weiters stark radioaktives aus dem Kern nachsickern.
      Avatar
      schrieb am 27.03.11 16:39:50
      Beitrag Nr. 1.020 ()
      Lage scheinbar unverändert. Deutschland hat Japan für tot erklärt. Die Geilheit, aus tausenden Informationen die jeweils am übelsten klingenden herauszupicken und zu einer Story des Grauens aufzupeppen, wird weiterhin voll ausgelebt. Allenfalls sorgt noch für Irritationen, dass der Nikkei noch nicht auf Null gelaufen ist.

      Aber das, so ist sich die deutsche Apokalypsegesellschaft ganz, ganz sicher, wird noch geschehen. In den letzten Tagen wurden zig neue Nikkei-Bear-Zertifikate für das hiesige Retailpublikum neu aufgelegt.

      Japan geht derweil arbeiten.
      1 Antwort
      Avatar
      schrieb am 27.03.11 16:40:55
      Beitrag Nr. 1.021 ()
      Ich hoffe nur, das falls es ein AKW bei uns zerlegt, nicht die Betreiber das alleine machen, sondern direkt Katastrohpen-Fall + Armee + THW eingesetzt wird.

      Da muss ich dich leider enttäuschen. Dafür gibt es z.Z. keine rechtliche Grundlage. Da müsste erst der Inhalt festgelegt und beschlossen werden. Also könntest du im Notfall keinen Polizisten oder Feuerwehrmann in ein havariertes Kernkraftwerk beordern. Und zwingen schon garn nicht. Das schlimmste an der Sache ist, dass die Einsatzkräfte, wenn sie dann doch loslegen würden, keine Ahnung haben was sie machen sollen, weil weder Übung noch Richtlienen existieren. Und warum das alles? Weil man in D davon ausgeht das ein KW bei uns nicht havarieren kann.
      Avatar
      schrieb am 27.03.11 16:45:53
      Beitrag Nr. 1.022 ()
      Fukushima-Betreiber: Strahlung nicht millionenfach erhöht
      aktualisiert am 27.03.2011, 13:44 Uhr

      Wegen der hohen Strahlung im Wasser wurden die Arbeiter in Fukushima abgezogen (Foto: dpa)
      Verwirrung um die Strahlenbelastung im schwer beschädigten japanischen AtomkraftwerkFukushima: Die Betreiberfirma Tepco meldete zunächst millionenfach erhöhte Werte, zog die Angaben aber Stunden später wieder zurück. Zwischenzeitlich wurde die gesamte Anlage fluchtartig geräumt, die Rettungsarbeiten zur Kühlung der Reaktoren wurden eingestellt.

      Das Wasser im Reaktor sei zwar radioaktiv verseucht, der zuvor gemessene Extremwert von millionenfach erhöhter Strahlung sei aber ein Fehler gewesen, erklärte Tepco am Sonntagabend. "Diese Zahl ist nicht glaubhaft", sagte der Sprecher Takashi Kuratia. "Das tut uns sehr leid."

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      Zuvor hatte Tepco mitgeteilt, das Wasser im Reaktor zwei sei zehn Millionen Mal höher belastet als normal. Mitarbeiter, die die Messungen vornahmen, flohen aus Reaktorblock zwei, bevor eine zweite Messung abgeschlossen war.

      Tepco räumte allerdings ein, dass sich in allen vier Reaktoren kontaminiertes Wasser befindet. Wo es herstamme, sei unklar. Regierungssprecher Yukio Edano erklärte, dass das radioaktiv verseuchte Wasser mit "an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" aus einem beschädigten Reaktorkern sickere. Die genaue Ursache sei nicht bekannt. Befürchtet wurde ein Riss oder Bruch in einer der Schutzhüllen um einen Reaktorkern.
      1 Antwort
      Avatar
      schrieb am 27.03.11 16:53:00
      Beitrag Nr. 1.023 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.272.658 von sportfrei am 27.03.11 16:45:53Jetzt ist die Verwirrung komplett. Wenn ich Zahlen rausgebe, sollte ich diese auch vorher überprüfen. Wenn der Wert wie oben beschrieben so hoch ist, dass er nicht stimmen kann, muss noch mal kontrolliert werden. Und nicht schnell veröffendlichen und dann zurückrudern. Wobei man sich jetzt fragen kann, ob der Wert so hoch war das er Panik verbreiten würde, oder wirklich einfach nur ein Irrtum vorlag. Beides ist in dieser Situation erschreckend.
      Avatar
      schrieb am 27.03.11 17:35:33
      Beitrag Nr. 1.024 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.272.648 von Pfandbrief am 27.03.11 16:39:50Du scheinst dir deiner Meinung sehr sicher zu sein. Was macht dich so sicher bzw. woher beziehst du deine Informationen?
      Avatar
      schrieb am 27.03.11 17:48:41
      Beitrag Nr. 1.025 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.272.040 von Malztrunk am 27.03.11 12:50:11Hi Malztrunk,
      danke für deine Antwort, bin jetzt mutig über Lsd in ls0xca rein.
      Grüße, wini
      Avatar
      schrieb am 27.03.11 20:02:06
      Beitrag Nr. 1.026 ()
      Avatar
      schrieb am 27.03.11 20:05:01
      Beitrag Nr. 1.027 ()
      ERDBEBEN: Japan sorgt sich um Exporte - Vorsprache bei WTO

      Japan sorgt sich nach dem Atomunfall in Fukushima um seine landwirtschaftlichen Exporte. Wie die Nachrichtenagentur Kyodo am Sonntag unter Berufung auf Diplomatenkreise berichtete, will Japan die Mitglieder der Welthandelsorganisation WTO bei einem informellen Treffen am Dienstag vor Überreaktionen warnen. Aus Sorge vor Verstrahlung haben einige Länder wie Australien, Singapur oder Hongkong Importbeschränkungen für Agrarprodukte aus dem Nordosten Japans verhängt. Andere - darunter Deutschland - haben die Kontrollen bei Einfuhren verschärft.

      Japan will dem Bericht nach die WTO an die Einhaltung der eigenen Bestimmungen erinnern, wonach es verboten sei, ohne wissenschaftliche Beweise Handelsrestriktionen zu verhängen. Japan selbst hat strikte Lieferstopps für mehrere Gemüsearten und Milch aus der Region erlassen, bei denen Werte über der erlaubten Grenze gemessen worden waren. Vor der Einfuhr in die EU müssen Lebensmittel aus zwölf japanischen Präfekturen bereits in Japan auf Radioaktivität geprüft werden./ln/DP/zb

      AXC0006 2011-03-27/09:22
      1 Antwort
      Avatar
      schrieb am 27.03.11 20:20:25
      Beitrag Nr. 1.028 ()
      Tokio (Reuters) - Nach der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe haben die Kreditanträge japanischer Unternehmen einem Zeitungsbericht zufolge stark zugenommen.
      Die Firmen benötigten Geld, um die Schäden in den am schwersten betroffenen Gebieten zu beseitigen, aber auch, um den täglichen Betrieb aufrecht zu erhalten, berichtete die Wirtschaftszeitung "Nikkei" am Sonntag. Die Geldhäuser Sumitomo Mitsui, Mizuho und die Bank of Tokyo-Mitsubishi UFJ hätten innerhalb zweier Wochen Anträge über 2,6 Billionen Yen (umgerechnet 22 Milliarden Euro) erhalten. Davon hätte der Betreiber des Unglücks-AKW Fukushima, Tepco, 1,4 Billionen Yen beantragt. Der gesamte Betrag von 2,6 Billionen Yen entspreche drei Prozent aller laufender Kredite der wichtigsten Unternehmen bei japanischen Banken, schrieb das Blatt.

      http://de.reuters.com/article/companiesNews/idDEBEE72Q062201…
      Avatar
      schrieb am 27.03.11 20:40:18
      Beitrag Nr. 1.029 ()
      Selten gab es rund um den Globus mehr brennende Problemfelder. Egal ob Japan, Libyen, die hohen Ölpreise oder die neuerliche Verschärfung der Euro-Schuldenkrise – jedes für sich hätte die Dimension, die Märkte zu einer Korrektur zu veranlassen. Einzig den Anlegern scheint das alles völlig egal. Die kurzen und scharfen Rücksetzer nach dem Japan-Beben wurden prompt zur Schnäppchenjagd genutzt. Sogar die ­Börse in Tokio erlebte dank rekordhohem Zulauf ausländischer Anleger ein sehenswertes Comeback. Und das, obwohl die Reaktoren in Fukushima noch lange nicht unter Kontrolle sind.

      Die rasche Erholung hat natürlich Auswirkungen auf die Charttechnik. Das noch vor rund einer Woche äußerst gefährliche Bild hat sich mittlerweile gänzlich gewandelt. Die seit März 2009 laufenden Aufwärtstrends haben bei den großen Indizes ausnahmslos gehalten, und die Kurse blieben über den 200-Tage-Durchschnittslinien. Die kurzfristigen Trend-Unterschreitungen, wie etwa beim DAX, entpuppten sich als ­ausgewachsene Bärenfallen (siehe Charts rechts). Sogar der Nikkei in Tokio scheint das Unmögliche wahr zu machen und ist drauf und dran, nach dem deutlichen Absturz den Aufwärtstrend zurückzuerobern.

      http://www.wirtschaftsblatt.at/home/boerse/bwien/fruehjahrs-…
      2 Antworten
      Avatar
      schrieb am 27.03.11 21:08:00
      Beitrag Nr. 1.030 ()
      Japan-Katastrophe
      Die düsteren Szenarien der Ökonomen
      Während die Welt hofft, dass die Situation in Japan nicht weiter eskaliert, entwerfen Ökonomen schon Worst-Case-Szenarien.

      Worst-Case-Szenario der Allianz
      Produktionsstopp in Japan
      Wenn die Produktion in Japan länger still steht, könnten auch internationale Produktionsketten gestört werden. Auch weitere Verluste an den Börsen wären wahrscheinlich.

      Auch die Unicredit wagt einen Ausblick darauf, was auf die Weltwirtschaft zukommen kann. Andreas Rees, Chefvolkswirt der Unicredit Deutschland, argumentiert, dass mit der Japan-Katastrophe „die Abwärtsrisiken für Finanzmärkte und Konjunktur enorm stark zugenommen haben“. Die Weltwirtschaft sei angeschlagen, weil sie nun schon den dritten Schock innerhalb kurzer Zeit verdauen muss. Erster und zweiter Schock waren die EU-Schuldenkrise und der Anstieg der Energie- und Nahrungsmittelpreise. Und das alles gleich nachdem die Finanzkrise von 2008 einigermaßen überstanden war.
      Vor allem die internationalen Kapitalströme sind ein solcher Transmissionskanal. Ende 2009 hielten japanische Investoren rund 800 Milliarden Dollar an Anleihen in der EU. Würden massiv Gelder nach Japan zurückgeholt, weil die Japaner das Geld für den Wiederaufbau brauchen, könnten in den europäischen Ländern wegen der abnehmenden Nachfrage die Zinsen steigen. In den EU-Ländern würde sich die Schuldenkrise verschärfen.

      Ein düsteres Bild für die Zukunft Japans entwirft auch Gerald Mann, Professor für Volkswirtschaftslehre an der FOM Hochschule für Ökonomie und Management. Sollte es tatsächlich zu einem atomaren Super-GAU kommen und zu einer Massenflucht aus Tokio, dann wären auch die wirtschaftlichen Folgen für Japan verheerend und für die Weltwirtschaft immens.

      Kurzfristig sei vor allem die Energieversorgung ein Problem, weil Japan als Inselnation nicht einfach Strom von den Nachbarn beziehen könnte. Langfristig könnten die Energiepreise bei einer Abkehr von der Atomenergie stark ansteigen. Das verschlechtere auch die langfristigen Wachstumsperspektiven. Japan würde dann Jahrzehnte brauchen, um sich von der Katastrophe zu erholen, auch weil die Schäden immens sind im Verhältnis zur geschrumpften Leistungsfähigkeit und der gestiegenen Verschuldung. Mann geht davon aus, dass in einem solchen Fall die japanische Währung Yen kollabieren würde.

      http://www.focus.de/panorama/welt/tsunami-in-japan/wirtschaf…
      Avatar
      schrieb am 27.03.11 21:47:23
      Beitrag Nr. 1.031 ()
      Seit Jahrzehnten hat sich Japan mithilfe von in Amerika und Europa ausgeklügelten Strategien des Zentralbankwesens massiv verschuldet. Während sich die Rezession immer weiter verschärfte, sorgte man so dafür, dass eine industrielle Umstrukturierung nicht stattfand und stattdessen industrielle Fehlprojekte finanziert wurden.

      Dadurch, dass die japanische Zentralbank den Leitzins nahe null senkte und die japanischen Regierungsausgaben angefacht wurden, übertrug man die untragbare Schuldenlast der Privatwirtschaft des Landes in die Bilanzen der Regierung. Das Ergebnis ist nun, dass die japanischen Staatsschulden – die sich aktuell auf über 200% des Bruttoinlandsprodukts belaufen – bis 2020 die Marke von 300% des BIP erreicht haben dürften, was dem 20-fachen jährlichen Steuereinnahmen Japans entspricht.

      Angesichts derartiger Statistiken haben die Kreditratingagenturen Japan bereits unter Sonderbeobachtung gestellt. Somit bleiben dem Land nur noch sehr wenige Möglichkeiten, wie es sich zum Aufbau der Industrie und Infrastruktur Geld beschaffen könnte.

      Sollten die Japaner damit beginnen, ihre nationalen Ersparnisse anzurühren und einen Teil ihrer Bestände an US-Staatsanleihen im Wert von USD 882 Milliarden zu verkaufen, dann besteht die Gefahr, dass sie einen Dollar-Abverkauf und einen vernichtenden Zinssprung beim US-Leitzins auszulösen.

      Es ist außerordentlich wahrscheinlich, dass Japan sich dem Druck der Amerikaner beugen wird und seine US-Staatsanleihen nicht abverkauft. Wahrscheinlich wurde Japan seitens der US-Notenbank und weitere G7-Zentralbanken im Geheimen bereits versichert, dass es riesige Währungsswapgeschäfte geben wird. Diese Technik würde eine geordnetere Repatriierung der Gelder ermöglichen, hätte aber verwirrende Signale an den Finanzmärkten zu Folge – und würde unweigerlich zu gefährlichen Spekulationsgeschäften führen.

      Für eine in Schulden versinkende Welt, kommt die Zerstörung in Japan zu einem ungelegenen Zeitpunkt. Bedauerlicherweise sind die Behörden auf beiden Seiten des Pazifiks, was ihre Schuldenprobleme anbelangt, genauso unehrlich, wie es Tokyo Electric Power bezüglich des Ausmaßes der Krise im Daiichi Kernkraftwerk in Fukushima gewesen ist.
      1 Antwort
      Avatar
      schrieb am 27.03.11 22:04:33
      Beitrag Nr. 1.032 ()
      Einige meiner Beiträge in diesem Thread wurden gelöscht.
      2 Antworten
      Avatar
      schrieb am 27.03.11 22:06:17
      Beitrag Nr. 1.033 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.273.654 von cmeise am 27.03.11 22:04:33was wurde gelöscht?
      1 Antwort
      Avatar
      schrieb am 27.03.11 22:13:15
      Beitrag Nr. 1.034 ()
      Avatar
      schrieb am 27.03.11 23:31:18
      Beitrag Nr. 1.035 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.273.659 von kosto1929 am 27.03.11 22:06:17eine kritische Antwort auf Pfandbrief, nichts wirklich dramatisches...nichtmal ein Störfall...
      Avatar
      schrieb am 28.03.11 01:00:32
      Beitrag Nr. 1.036 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.273.305 von kosto1929 am 27.03.11 20:05:01Hallo Kosto1929
      Japan will dem Bericht nach die WTO an die Einhaltung der eigenen Bestimmungen erinnern, wonach es verboten sei, ohne wissenschaftliche Beweise Handelsrestriktionen zu verhängen. Japan selbst hat strikte Lieferstopps für mehrere Gemüsearten und Milch aus der Region erlassen, bei denen Werte über der erlaubten Grenze gemessen worden waren. Vor der Einfuhr in die EU müssen Lebensmittel aus zwölf japanischen Präfekturen bereits in Japan auf Radioaktivität geprüft werden./ln/DP/zb

      Not kennt kein Gebot.
      Das ist nur der Anfang des Untergangs der japanischen Volkswirtschaft!!!!
      Wer soll das alles prüfen? Wer geht das Risiko ein was verstahltes im Haus zu haben? Da kauft man lieber woanders.
      Avatar
      schrieb am 28.03.11 07:04:35
      Beitrag Nr. 1.037 ()
      Teilweise Kernschmelze und neues Beben
      Die Hiobsbotschaften aus Japan reißen nicht ab. Nach Angaben der Regierung hat es im Unglücksreaktor Fukushima eine teilweise Kernschmelze gegeben. Zudem ereignete sich ein weiteres schweres Nachbeben.
      Im Reaktor 2 hat nach Einschätzung der japanischen Regierung vorübergehend eine Kernschmelze eingesetzt.................
      http://www.focus.de/panorama/welt/tsunami-in-japan/japan-tei…

      Nikkei 225 (TYO) Price: 9'427.34 JPY Chg. (in%): -108.79 JPY (-1.14%
      Avatar
      schrieb am 28.03.11 07:47:21
      Beitrag Nr. 1.038 ()
      Japan ist der zweitgrößte Halter von US-Staatsanleihen und hält gegenwärtig Dollarreserven im Wert von USD 885,9 Milliarden. Obwohl China seine Bestände an US-Staatsanleihen nun 3 Monate in Folge reduziert hat, hat Japan seine Bestände den 7. Monat in Folge erhöht.

      Unter den ausländischen Kreditgebern des US-Finanzministeriums ist Japan das Land gewesen, das in 2010 als stärkster Käufer von US-Schulden aufgetreten ist. Doch das ändert sich jetzt. Japan wird in 2011 aller Vorausschau nach über USD 300 Milliarden ausgeben, um die jüngst durch das Erdbeben, den Tsunami und die Atomkatastrophe zerstörten Teile seines Landes wiederaufzubauen.

      Die NIA geht davon aus, dass zur Finanzierung des japanischen Wiederaufbaus höchstwahrscheinlich US-Dollarbestände zum Einsatz kommen. Für die USA kommt dies zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt, da Japan als aktiver Käufer von US-Staatsanleihen benötigt wird, um die US-amerikanischen Haushaltsdefizite in Rekordhöhe zu finanzieren.
      3 Antworten
      Avatar
      schrieb am 28.03.11 08:31:00
      Beitrag Nr. 1.039 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.274.112 von Frischzelle am 28.03.11 07:47:21die preisfrage fuer japan (und die Welt) lautet:

      Kann das land die 300 mrd dollar aufbringen, indem es seine US-Anleihen verkauft- ohne die wichtigste schutzmacht, die es hat, automatisch in den bankrott, die zahlungsunfaehigkeit oder die totale abhaengigkeit zur groessten Konkurrenzmacht Japans, naemlich China geraten zu lassen?

      daran schliesst sich die nicht minder unbedeutende Frage an:

      wuerde es japan beim "Wiederaufbau" etwas nuetzen, wenn just in dem Moment, wo man die dollar woanders geliehen hat, das Weltfinanzszstem zusammenbrechen wuerde, weil die WEltleitwaehrung sich in dem Moment verabschiedet, indem Export-Japan seine zerstoerten Fabriken wiederaufbaut?
      :keks:
      Ich vermute mal, beide Fragen koennte man mit -nein- beantworten!
      :rolleyes:
      Trotzdem muss das Land wiederaufgebaut werden und braucht dazu Geld. Wie kommt dieses Geld zustande? Ich bin kein Finanzexperte, aber moechte mal denjenigen, die das koennen zur folgende Option zur Diskussion stellen:

      Kann das Land seine vorhandenen amerikanischen Anleihen nutzen, um damit Geld zu schaffen; also: es benutzt seine Anleihen, oder kauft neue hinzu, nur um darauf im Faktor 10 '(oder mehr) Geld an Banken oder direkt an Konzerne ZU LEIHEN???

      damit waere wieder alles "in Ordnung" gebracht: Liquiditaet geschaffen, Wirtschaftswachstum generiert, Deflation verhindert, Aktienmaerkte nach oben gepuscht.

      Es ist das PRinzip: LUFTKISSENBOOT. Es hat zwar unten ein Riesenloch, aber solange die ausstroemende Luft das eindringende Wasser verdraengt, faehrt die Kiste, und zwar schnell.

      :cool:
      2 Antworten
      Avatar
      schrieb am 28.03.11 09:05:30
      Beitrag Nr. 1.040 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.274.269 von pajeu am 28.03.11 08:31:00Habe mal gelesen das es eine Möglichkeit mit Zinsswap Geschäften geben würde?
      Wäre interessant wenn sich Profis dazu melden würden.
      Avatar
      schrieb am 28.03.11 09:32:27
      Beitrag Nr. 1.041 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.273.421 von LongStrongProud am 27.03.11 20:40:18viele wollen es ja einfach nicht glauben, aber wir erleben schon seit geraumer Zeit einen Crack-up-Boom, wie aus dem Lehrbuch.
      1 Antwort
      Avatar
      schrieb am 28.03.11 09:46:32
      Beitrag Nr. 1.042 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.274.269 von pajeu am 28.03.11 08:31:00"damit waere wieder alles "in Ordnung" gebracht: Liquiditaet geschaffen..."

      genau.

      "geschaffen" nach dem Prinzip des fiat money.

      €uro,Yen, Dollar....alles wird irgendwie "geschaffen" und/oder mit Schulden gesichert, die auch irgendwie "geschaffen" wurden.

      Eureka, wir haben ein perpetuum mobile (.....geschaffen)
      Avatar
      schrieb am 28.03.11 12:01:30
      Beitrag Nr. 1.043 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.273.606 von Frischzelle am 27.03.11 21:47:23Das Ergebnis ist nun, dass die japanischen Staatsschulden – die sich aktuell auf über 200% des Bruttoinlandsprodukts belaufen – bis 2020 die Marke von 300% des BIP erreicht haben dürften.....

      Bis 2020 ..? Solange wird man dafür nicht brauchen. In 2020 wird man bei 500 - 1000 %sein, falls es den Yen überhaupt noch gibt.
      Avatar
      schrieb am 28.03.11 12:16:21
      Beitrag Nr. 1.044 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.274.620 von Cashlover am 28.03.11 09:32:27Ein wirklicher Crack-Up-Boom geht schneller. So wie 1920, als der Aktienindex auf 2,00 war und dann innerhalb von 3 Jahren auf 290000000 gesteigen ist. Was aber nicht heißt, dass ich einen kommenden Crack-Up-Boom ausschließe...

      Der „Crack up Boom“ oder die „Katastrophenhausse“ wurde erstmalig von Ludwig von Mises, einem der bedeutendsten Vertreter der „Österreichischen Schule der Nationalökonomie“, beschrieben. Laut ihm steuert eine Volkswirtschaft, die durch das Auseinanderdriften von Finanz- und Realwirtschaft gekennzeichnet ist, auf einen Punkt zu, ab dem die Inflation ausser Kontrolle gerät. In dieser Phase sind der Staat und auch die Notenbank nur mehr damit beschäftigt, die Konjunkturschwäche durch Eingriffe in die Wirtschaft zu bekämpfen. Irgendwann kommt es zu dem Punkt an dem die Bürger bzw. auch die Wirtschaftstreibenden das Vertrauen in die Papierwährung verlieren und sie beginnen das Geld in Sachwerte umzuschichten. Diese Nachfrage nach Sachwerten führt zu einem Boom, der getrieben wird von der Angst, dass das Geld immer weniger Wert wird. Dabei wird jede Art von Sachwerten gekauft, ob dies nun Autos, Lebensmittel, Rohstoffe, Gold, Silber, Schmuck, Immobilien oder auch Aktien sind. Jeder versucht nur so schnell wie möglich sein Geld loszuwerden. Laut von Mises stellt dies die letzte Phase eines Papiergeldsystems dar, in welcher die Preise für Güter und Dienstleistungen durch die Decke gehen. Die dabei auftretende Preisexplosion führt zu einer Hyperinflation von mehr als 50% pro Monat. Am Ende so eines „Crack up Booms“ bleibt nur noch eine Währungsreform übrig.
      http://www.be24.at/blog/entry/621628
      Avatar
      schrieb am 28.03.11 12:36:43
      Beitrag Nr. 1.045 ()
      Tokio (Reuters) - Mehr als zwei Wochen nach dem verheerenden Erdbeben und Tsunami in Japan hat die Regierung eingeräumt, dass es im havarierten Atomkraftwerk Fukushima bereits zu einer Kernschmelze gekommen ist.
      Die hohe Strahlenbelastung im Wasser eines Reaktors des Kraftwerks sei darauf zurückzuführen, dass Brennstäbe zum Teil geschmolzen seien und das hoch belastete Material mit Kühlwasser in Berührung gekommen sei, sagte Regierungssprecher Yukio Edano am Montag. Seine Ausführungen deuteten nicht darauf hin, dass die Außenhülle des Reaktors beschädigt sei. Die Kernschmelze habe vermutlich bereits kurz nach den Ereignissen vom 11. März stattgefunden, so die japanische Regierung.
      http://de.reuters.com/article/worldNews/idDEBEE72R0622011032…

      Wie war das nochmal mit alles Panikmache und alles nicht so schlimm?
      Bin ja mal gespannt, was Pfandbrief dazu sagt.
      7 Antworten
      Avatar
      schrieb am 28.03.11 12:47:28
      Beitrag Nr. 1.046 ()
      12:42|FukushimaDrucken
      Stark verstrahltes Wasser entweicht Reaktorgebäude
      Im schwer beschädigten japanischen Atomkraftwerk Fukushima 1 ist am Montag erstmals außerhalb des Gebäudes vom Reaktor 2 stark radioaktiv verseuchtes Wasser entdeckt worden. In mehreren Kontrollschächten eines unterirdischen Kanals, der aus dem Turbinengebäude des Reaktors hinausführt, habe sich Wasser angesammelt, dessen Radioaktivität bei 1000 Millisievert pro Stunde liege, teilte ein Sprecher der Betreiberfirma Tepco mit.

      Die Kontrollschächte des Kanals, in dem Kabel und Abwasserleitungen verlaufen, befinde sich rund 60 Meter vom Meer entfernt, sagte der Sprecher. Möglicherweise sei verseuchtes Wasser in den Ozean gelangt. „Wir sind dabei zu prüfen, ob das Wasser direkt in Kontakt mit dem Meer gekommen ist“, sagte der Sprecher.
      Avatar
      schrieb am 28.03.11 12:51:12
      Beitrag Nr. 1.047 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.275.864 von LongStrongProud am 28.03.11 12:36:43Was soll ich dazu sagen? Dass die Zirkoniumummantelung der Brennstäbe teilweise geschmolzen ist, konnte man sich von Anfang an ausrechnen. Deswegen passiert noch lang nicht das was hier allgemein mit dem Begriff "Kernschmelze" verbunden wird. Wie auch schon beim Begriff "Super-GAU" haben wir es hier mit einem Definitionsproblem zu tun.

      Ich weiß nicht warum das die Panikmacher von den Medien JETZT so groß aufmachen. Wahrscheinlich, weil andere Themen inzwischen fehlen. Schließlich ist inzwischen auch die Süsswasserkühlung wieder (provisorisch) eingerichtet. Die Strahlenmessungen in unmittelbarer Kraftwerksnähe liegen nach wie vor im niedrigen dreistelligen Mikro(!)sievert-Bereich.

      Langweilig! Da muss wieder Dampf gemacht werden, um die Story am köcheln zu halten.
      6 Antworten
      Avatar
      schrieb am 28.03.11 13:32:13
      Beitrag Nr. 1.048 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.275.959 von Pfandbrief am 28.03.11 12:51:12Kalifornien wird gerade bodennah verseucht:

      http://www.weatheronline.co.uk/weather/news/fukushima?LANG=e…

      Kick auf Surface
      Avatar
      schrieb am 28.03.11 15:26:04
      Beitrag Nr. 1.049 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.275.959 von Pfandbrief am 28.03.11 12:51:12"Ich weiß nicht warum das die Panikmacher von den Medien JETZT so groß aufmachen."

      Würde Panikmache nicht bedeuten, dass man etwas schlimmer darstellt als es ist? Wenn hier die teilweise Kernschmelze seit 11.03. verschwiegen wird, ist das doch das Gegenteil von Panikmache?!

      "Wahrscheinlich, weil andere Themen inzwischen fehlen."

      Also mir scheint es an Problemfeldern mit entsprechenden Themen weltweit derzeit nicht zu mangeln.

      "Langweilig! Da muss wieder Dampf gemacht werden, um die Story am köcheln zu halten."

      Warum bist du dir so sicher, dass es sich nur um eine "Story" handelt? Das wäre ja echt prima, hoffe für die Japaner, dass du recht behältst.
      4 Antworten
      Avatar
      schrieb am 28.03.11 15:34:42
      Beitrag Nr. 1.050 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.276.808 von LongStrongProud am 28.03.11 15:26:04Würde Panikmache nicht bedeuten, dass man etwas schlimmer darstellt als es ist?

      LongStrongProud, das Problem liegt nicht darin, dass eine "Kernschmelze verschwiegen" wurde. Das Problem liegt darin, dass die Leute nicht genau wissen, was sie darunter zu verstehen haben (und was nicht!!) und sich daher die Gelegenheit bietet, alles irgendwie...auszuschmücken...Dinge als neu darzustellen, die nicht neu sind...

      "Kernschmelze" klingt erstmal furchtbar. Da hat man irgendwann gehört, das ist was ganz furchtbares. Aber es gibt solche und solche Kernschmelzen. Wenn eine Brennstabummantelung schmilzt (oder, wahrscheinlicher, teilweise schmilzt), heißt das eben gerade NICHT, dass deswegen der Brennstoff durch das containment schmilzt. Das ist ein RIESENUNTERSCHIED. Aber darüber wird nie berichtet. Es ist immer ein...wie soll ich sagen...Schlagzeilenjournalismus, wo mit irgendwelchen Schock-Begriffen herumhantiert wird. Echte Aufklärung fehlt vollkommen. Dafür ist niemand zuständig. Das ist das Problem.
      3 Antworten
      Avatar
      schrieb am 28.03.11 15:52:10
      Beitrag Nr. 1.051 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.276.859 von Pfandbrief am 28.03.11 15:34:42Na dann bleibt mir unwissendem Bürger nur übrig dir zu glauben, bzw. zu hoffen dass du recht behältst. In einem Punkt sind wir uns ja wenigstens schon mal einig: echte Aufklärung fehlt vollkommen!!!
      Avatar
      schrieb am 28.03.11 17:23:32
      Beitrag Nr. 1.052 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.276.859 von Pfandbrief am 28.03.11 15:34:42Also soviel ich weiss könnte die Kernschmelze auch im Ausklingbecken ablaufen und dort gibts kein containment.
      Seit Greenpeace am Messen ist korrigiert und entschuldigt sich Tepco für Messfehler, ist schon auffällig.
      1 Antwort
      Avatar
      schrieb am 28.03.11 17:35:12
      Beitrag Nr. 1.053 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.277.516 von Frischzelle am 28.03.11 17:23:32Plutoniumspuren in Fukushima entdeckt

      28.03.2011, 17:26 Uhr | dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

      Tokio (dpa) - Im Boden rund um das beschädigte Kernkraftwerk Fukushima sind Spuren von hochgiftigem Plutonium entdeckt worden. Das meldet die Nachrichtenagentur Kyodo. Das äußerst gefährliche Schwermetall sei an insgesamt fünf Stellen nachgewiesen worden. Das Plutonium stammt laut Kraftwerksbetreiber Tepco aus Brennstäben der Anlage. Das radioaktive Plutonium verliert auch nach Tausenden von Jahren nichts von seiner Gefährlichkeit. Gerät der Stoff in den Körper, kann Krebs entstehen.
      Avatar
      schrieb am 28.03.11 17:40:06
      Beitrag Nr. 1.054 ()
      Es wird Weltgeschichte geschrieben und Sie können sagen sie sind dabei gewesen: Der Untergang der japanischen Volkswirtschaft.

      Die japanische Konsensgesellschaft kann auf die Störgröße Fukushima nicht in der notwendigen Schnelligkeit reagieren und Hilfe von Außen wird nicht angenommen. Die irreparablen Schäden werden immer größer, d. h. die für Jahrtausende unbewohnbaren Bereiche werden immer größer.
      Avatar
      schrieb am 28.03.11 17:56:19
      Beitrag Nr. 1.055 ()
      Einen grossen Unterschied zwischen Plutonium und anderen Nukleotiden mit langer Halbwertszeit sehe ich nicht. Die machen alle Krebs. Letztlich hat sich doch an der Lage in den letzen Tagen nicht viel geändert: Eine Zone von x km um das Kraftwerk wird unbewohnbar; nicht mehr aber auch nicht weniger. Wie schon letze Woche gesagt, nicht unbewohnbar im Sinne von "keinen Fuss mehr reinsetzen", sondern unbewohnbar im Sinne von "kein Platz, um zu leben und meine Kinder grosszuziehen und eine Immobile zu kaufen".

      http://blog.greenpeace.de/
      1 Antwort
      Avatar
      schrieb am 28.03.11 18:05:14
      Beitrag Nr. 1.056 ()
      ja ja die ewig gestrigen wollen es immer noch nicht lernen.
      da wird sich halt an den letzten strohhalm geklammert.
      und land das man noch betreten kann, auch wenn man davon krebs bekommt,
      ist ja immer noch was wert. wer braucht es schon zum wohnen,leben,bewirtschaften?
      oh nein oh nein! soll man lachen oder weinen?

      ein normaler mensch versteht eh nicht warum die tepco aktie noch an der börse gehandelt wird.
      Avatar
      schrieb am 28.03.11 18:11:56
      Beitrag Nr. 1.057 ()
      bzgl. Crack up boom

      ist nicht weit hergeholt wie hättet Ihr die Frage beantwortet wenn euch jemand vor 2 Jahren gefragt hätte was der Dax wohl macht, wenn Krieg in Libyen, Ölpreis 115$, Aufstände in ganz Nord-Afrika, zig Staaten Weltweit bankrott sind und in Japan eine Atomkatastrophe stattfindet .....ich hätte gesagt - 50 %......... die Märkte steigen....
      Gruß
      Tyler
      1 Antwort
      Avatar
      schrieb am 28.03.11 18:13:48
      Beitrag Nr. 1.058 ()
      bzgl. der Zone... Greenpeace hatte doch schon gefordert die Zone auf 40 - 50 KM zu vergrößern oder !?
      Gruß
      Tyler
      Avatar
      schrieb am 28.03.11 19:35:27
      Beitrag Nr. 1.059 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.277.761 von der_querulator am 28.03.11 17:56:19Plutonium ist schon deutlich gefährlicher, da sehr radioaktiv in geringen Mengen im Nanogramm/Microgram Bereich und starker Alphastrahler bei Aufnahme.

      Halbwertszeit des häufigsten Pu239 ist 24.110 Jahre.

      Damit es auf 1/1000 Abklingt, daueret es dann ca. 240.000 Jahre. Vor 240.000 waren die Menschen nichtmal von den Bäumern runter !

      http://de.wikipedia.org/wiki/Plutonium
      Avatar
      schrieb am 28.03.11 20:09:07
      Beitrag Nr. 1.060 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.277.859 von TylerDyrdon am 28.03.11 18:11:56abwarten. Also ich fühle mich mit meinen diversen Puts sehr wohl.
      Gr. Penny
      Avatar
      schrieb am 28.03.11 20:09:35
      Beitrag Nr. 1.061 ()
      Update 28.03.2011 um 19:40 Uhr

      Greenpeace-Atom-Experte fordert, Fukushima-Unglück auf Stufe 7 der Internationalen Bewertungsskala für nukleare Ereignisse hoch zu stufen +++ Ausmaße genau so heftig wie Tschernobyl +++ Evakuierung mindestens im 80-100 km-Radius +++ „Internationale Atomaufsichtsbehörde sagt Unwahrheit“ +++ „TEPCO hält Messwerte unter Verschluss“ +++
      Avatar
      schrieb am 28.03.11 20:38:18
      Beitrag Nr. 1.062 ()
      Der Gau ist bereits seit zwei Wochen da! Der Problemreaktor ist bereits hochgegangen, was gut an den Explosionen sichtbar war. Die verarschen uns einfach. Scheibchenweise werden jetzt die Kernschmelzen zugegeben. Man hat sich die Täuschung leisten können weil der Wind auf den Pazifik weht.
      Das Krisenmanagement gleicht dem eines Entwicklungslande
      5 Antworten
      Avatar
      schrieb am 28.03.11 20:46:21
      Beitrag Nr. 1.063 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.278.642 von Frischzelle am 28.03.11 20:38:18Der Problemreaktor ist bereits hochgegangen, was gut an den Explosionen sichtbar war.

      Passiert jetzt hier dasselbe wie in anderen Threads...die Partei, deren Prognosen nicht und nicht eintreffen, beginnt, längst abgehandelte Themen neu aufzuwärmen? Die Explosionen waren Knallgas. Wäre "der Problemreaktor" (welcher eigentlich?) "hochgegangen", würde man ganz andere Strahlenwerte messen. Die Realität sieht anders aus ( z.B. http://www.tepco.co.jp/en/nu/monitoring/11032808a.pdf): 85 bis 183 Mikrosievert/h an den Ausgängen, 1,17 Millisievert/h drinnen.

      Resumee: für die Arbeiter dort besteht sicher eine gewisse Gefahr, für den Rest der Welt nicht. Auch wenn sich Frischzelle noch so sehr das Gegenteil herbeiwünscht.
      4 Antworten
      Avatar
      schrieb am 28.03.11 20:52:01
      Beitrag Nr. 1.064 ()
      Plutonium wird im Boden gefunden, Tepco beschreibt wie immer realistisch die Realität und Pfandbrief erklärt die Welt.
      Danke. Weiter so.
      Avatar
      schrieb am 28.03.11 20:54:30
      Beitrag Nr. 1.065 ()
      In französischen Atomkraftwerken wurden fast alle Jobs an Sub-Unternehmen outgesourct, inklusive der Wartung und Sicherheit. Bei Fehlern wie Rissen in Leitungen usw. werden diese Firmen genötigt, diese zu ignorieren sonst bekommt der Wartungs-Auftrag demnächst eine andere Firma. Stillstand und Austausch kostet ja Geld.. Sollte was passieren, ist die Sub-Firma schuld. Experten haben mittlerweile resigniert und die Jobs gewechselt, die Wartung wird überwiegend nur noch von Anfängern ausgeführt. Wird so seit etwa 2002 aus Geldgier gehandhabt und ist nur eine Frage der Zeit bis der Supergau an unserer Haustür klingelt...

      Zur arte-Doku:
      http://videos.arte.tv/de/videos/alles_im_griff_-3783544.html
      1 Antwort
      Avatar
      schrieb am 28.03.11 21:26:43
      Beitrag Nr. 1.066 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.278.677 von Pfandbrief am 28.03.11 20:46:21

      Von wegen keine Auswirkung : Ein deutscher Fonds (UniImmo Global der Fondsgesellschaft Union Investmentist) ist geschlossen worden, weil er Immobilien in Tokio besitzt. Die sind wohl nicht mehr werthaltig.

      http://www.n-tv.de/wirtschaft/Japan-Krise-trifft-Immobilienf…
      3 Antworten
      Avatar
      schrieb am 28.03.11 21:29:14
      Beitrag Nr. 1.067 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.278.726 von Frischzelle am 28.03.11 20:54:30Sehr informativer Bericht in der ARD Brennpunkt gerade gesendet worden.
      Strahlung in 30-40 km Entfernung um das Atomkraftwerk entspricht etwa der Strahlung in Bayern nach Tschernobyl 1986.
      Avatar
      schrieb am 28.03.11 22:02:40
      Beitrag Nr. 1.068 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.278.925 von Depotmahlzeit am 28.03.11 21:26:43Ein deutscher Fonds (UniImmo Global der Fondsgesellschaft Union Investmentist) ist geschlossen worden, weil er Immobilien in Tokio besitzt. Die sind wohl nicht mehr werthaltig.

      Ich nehm die Anteile gern geschenkt...

      Das Schließen eines offenen Immobilienfonds ist keine Funktion der Werthaltigkeit, sondern eine Funktion der Anteilsrückgaben. Offene Immobilienfonds können nicht funktionieren, wenn zuviele Anleger ihre Anteile zurückgeben. Und weil offene Immobilienfonds verpflichtet sind, zum NAV zurückzunehmen, ist der Anreiz dies zu tun groß. Es ist ein Instrument das nur bei Sonnenschein funktioniert wie geplant. Die "Werthaltigkeit" solcher geschlossener Fonds ersiehst Du aus den Preisen, die auf dem Sekundärmarkt nach der Schließung noch erzielt werden, z.B. an der Börse Hamburg. Der Uniimmo Global liegt dort etwa 10 % unter NAV. Es gibt andere Fonds, auch ohne Japanexposure, die noch viel tiefer notieren.
      Avatar
      schrieb am 28.03.11 22:40:27
      Beitrag Nr. 1.069 ()
      Sarkozy will nach Japan reisen
      Frankreich hofft, dass sich japanische Interessenten an französischen Atomkraftwerken durch die Katastrophe nicht von ihren Kaufabsichten abbringen lassen..........
      Avatar
      schrieb am 28.03.11 22:44:17
      Beitrag Nr. 1.070 ()
      Zitat von Depotmahlzeit: Es wird Weltgeschichte geschrieben und Sie können sagen sie sind dabei gewesen: Der Untergang der japanischen Volkswirtschaft.
      Die japanische Konsensgesellschaft kann auf die Störgröße Fukushima nicht in der notwendigen Schnelligkeit reagieren und Hilfe von Außen wird nicht angenommen. Die irreparablen Schäden werden immer größer, d. h. die für Jahrtausende unbewohnbaren Bereiche werden immer größer.



      Na.. immerhin mal einer, der das merkt. Kompliment. Dachte schon, ich wäre hier fast alleine.


      Einen grossen Unterschied zwischen Plutonium und anderen Nukleotiden mit langer Halbwertszeit sehe ich nicht

      @querulator,

      Ob Du oder ich da etwas sehen oder nicht, ist ziemlich unwichtig.

      Das hier ist wichtig:
      "Die schlimmsten Befürchtungen in Japan scheinen sich zu bewahrheiten: Im Boden rund um das Unglücks-AKW ist hochgiftiges Plutonium gefunden worden. Angeblich ist es nicht gefährlich – sagt der Betreiber Tepco.

      Die Betreibergesellschaft Tepco gestand am Montag den Plutonium-Fund ein. Der wegen seiner Informationspolitik ins Kreuzfeuer der Kritik geratene Stromriese erklärte aber, die festgestellte Menge sei gering und keine Gefahr für die öffentliche Gesundheit. An fünf verschiedenen Punkten des AKW-Geländes sei das hochgiftige Schwermetall festgestellt worden. Plutonium befindet in hoher Menge in den Brennstäben des Reaktors 3 in Fukushima 1 und in niedrigerer Konzentration in den abgebrannten Brennelementen in den Abklingbecken aller sechs Reaktoren: Tepco erklärte, trotz der Funde würden die Reparaturarbeiten im Atomkraftwerk fortgesetzt.Plutonium ist ein hochgiftiges und extrem krebserregendes Schwermetall. Seine Halbwertszeit beträgt 24 000 Jahre. Das Element kommt in der Natur nicht vor und wird in Kernreaktoren erzeugt. Plutonium wird auch zur Herstellung von Atomwaffen benötigt."
      Anm.: Man benötigt aber ca. 10 Halbwertszeiten, um die Gegend wieder bewohnbar zu machen.

      Tepco informiert nicht, die "gestehen" nur, was ihnen andere beweisen. Das ist natürlich eine hervorragende Voraussetzung, um eine Jahrhundertkatastrophe zu meistern bzw. zu begrenzen.unbewohnbar im Sinne von "kein Platz, um zu leben und meine Kinder grosszuziehen und eine Immobile zu kaufen".

      unbewohnbar im Sinne von "kein Platz, um zu leben und meine Kinder grosszuziehen und eine Immobile zu kaufen".

      Ja genau, so muß man sich das vorstellen. Die Immo-Preise werden halt 10 % fallen, ist aber nicht so schlimm, waren eh zu hoch.:laugh:

      Fast wäre ich auf dein posting reingefallen, aber ich merke schon: Du hast eine ganz hintervotzige Ironie. Merkt man aber erst beim 2. Lesen :laugh: :laugh:
      Avatar
      schrieb am 28.03.11 22:53:25
      Beitrag Nr. 1.071 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.278.925 von Depotmahlzeit am 28.03.11 21:26:43Die sind wohl nicht mehr werthaltig.

      Der Fond darf - laut Satzung - , nur Immos im Portfolio zu halten, die man börsentäglich bewerten kann. Wenn er dagegen verstößt, bekommt er Ärger mit der Bafin. Die börsentägliche Bewertung ist aber in Tokyo und Umgebung derzeit nach Auffassung des Managements nicht möglich. Deswegen wird er folgerichtig eingefroren. So stand es auch in der Originalmeldung, die ich vor einigen Tagen gelesen habe.
      1 Antwort
      Avatar
      schrieb am 28.03.11 23:00:34
      Beitrag Nr. 1.072 ()
      Wo ist der schwarze Schwan? Schon wieder weg, oder kommt er noch?

      Solche Ereignisse können die Märkte völlig auf den Kopf stellen und auch für Einbrüche der Superlative sorgen.

      Tut mir sehr Leid für alle, die dabei irgendwie zu Schaden kommen.
      Avatar
      schrieb am 28.03.11 23:03:44
      Beitrag Nr. 1.073 ()
      Reaktor wohl gleich nach Erdbeben außer Kontrolle

      http://www.derwesten.de/nachrichten/Reaktor-wohl-gleich-nach…
      Avatar
      schrieb am 28.03.11 23:56:03
      Beitrag Nr. 1.074 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.279.298 von Looe am 28.03.11 22:53:25Der Fond darf - laut Satzung - , nur Immos im Portfolio zu halten, die man börsentäglich bewerten kann. Wenn er dagegen verstößt, bekommt er Ärger mit der Bafin. Die börsentägliche Bewertung ist aber in Tokyo und Umgebung derzeit nach Auffassung des Managements nicht möglich.

      Das ist im Detail richtig, aber der Fonds ist geschlossen und man kommt an sein Geld nicht ran. Wenn der Wind dreht und das kommt bestimmt, fällt der Wert gegen unverkäuflich. Auf der Nordhalbkugel der Erde geht der Wind eigentlich immer von West nach Ost und nur im Frühjahr entgegengesetzt, wie im Mai bei Tschernobyl.
      Avatar
      schrieb am 29.03.11 12:53:54
      Beitrag Nr. 1.075 ()
      Tokio schätzt, dass der materielle Schaden 300 Milliarden Dollar übertreffen könnte und damit zur teuersten Katastrophe der Geschichte wird.
      http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2011/03/29/In…
      1 Antwort
      Avatar
      schrieb am 29.03.11 16:07:36
      Beitrag Nr. 1.076 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.282.009 von LongStrongProud am 29.03.11 12:53:54Teuer für Japan außer den direkten Schäden dürfte insbesondere der Produktionsausfall werden, durch das Erdbeben, die nachfolgenden Stromknappheiten und die Atomevakutierungen.

      Zusätzlich dürfte wegen der Unsicherheit/des Ausfalls auf neue Lieferanten zurückgegriffen werden und nicht alle Kunden werden danach wieder komplett zurückkehren.

      Möglicher Atom-Gau erstmal nicht einkalkuliert.
      Avatar
      schrieb am 29.03.11 16:47:21
      Beitrag Nr. 1.077 ()
      kann mir jemand das erklären:

      http://www.youtube.com/watch?v=yWgrukmKOx0
      6 Antworten
      Avatar
      schrieb am 29.03.11 18:00:16
      Beitrag Nr. 1.078 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.283.726 von Petmar am 29.03.11 16:47:21Im Internet kursieren ja auch Gerüchte, dass Japan von den Amis bedroht wurde. Irgendein Journalist, ich glaube Fulford hieß er, habe angeblich den japanischen Wirtschaftsminister interviewt. Der Wirtschaftsminister habe dann erzählt, dass die Amis Japan unter Druck setzen und zwar mit einer neuartigen Waffe namens haarp. Diese sei nicht zurückverfolgbar und könne Erdbeben, Tsunamis und Vulkanausbrüche, egal wo auf der Welt, auslösen...
      Weiß auch nicht was man davon halten soll, vielleicht gibt es ja Wissenschaftler hier im Thread, die uns aufklären können ob sowas theoretisch überhaupt möglich wäre?! Erinnert mich ein bißchen an den Film "The Core-der innere Kern", hoffentlich passiert sowas nicht.
      5 Antworten
      Avatar
      schrieb am 29.03.11 18:11:48
      Beitrag Nr. 1.079 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.284.239 von LongStrongProud am 29.03.11 18:00:16japan ist einer der größeren aufkäufer von amerikanischen staatsanleihen. das wird jetzt wegfallen und die amerikaner dürften jetzt probleme bekommen. warum sollten die das also machen?
      4 Antworten
      Avatar
      schrieb am 29.03.11 18:29:26
      Beitrag Nr. 1.080 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.284.313 von Push Daddy am 29.03.11 18:11:48Kann mir nur schwer vorstellen, dass das wirklich im Bereich des Möglichen läge. Für Laien dieses Fachgebiets kaum nachvollziehbar, daher wohl als Verschwörungstheorie einzuordnen. Es kursieren so viele Gerüchte im Internet...
      Diese Anlagen werden offiziel zu Forschungszwecken benutzt, da viele Universitäten beiteiligt sind klingt das doch erstmal plausibel.
      3 Antworten
      Avatar
      schrieb am 29.03.11 20:50:01
      Beitrag Nr. 1.081 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.284.405 von LongStrongProud am 29.03.11 18:29:26das EU Parlament hat eine Meinung zu Haarp:

      http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//…
      2 Antworten
      Avatar
      schrieb am 29.03.11 21:56:00
      Beitrag Nr. 1.082 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.285.162 von Petmar am 29.03.11 20:50:01Hier haben wir es schon:

      http://coto2.wordpress.com/2011/03/27/dr-leuren-moret-japan-…
      1 Antwort
      Avatar
      schrieb am 29.03.11 21:59:50
      Beitrag Nr. 1.083 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.285.502 von Petmar am 29.03.11 21:56:00googelt mal nach "Mind Control"

      http://www.youtube.com/watch?v=nzXYyhmv-Ug
      Avatar
      schrieb am 29.03.11 22:14:27
      Beitrag Nr. 1.084 ()
      Und dann ?
      Das Video darf bei mir nicht angezeigt werden weil`s Sony gehört.
      Avatar
      schrieb am 29.03.11 22:29:52
      Beitrag Nr. 1.085 ()
      Hab ich was verpasst? Hat Japan jetzt die Katastrophe überwunden und neue Wirtschaftsrekorde präsentiert, oder warum steigt der Nikkei?
      1 Antwort
      Avatar
      schrieb am 29.03.11 22:33:15
      Beitrag Nr. 1.086 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.285.661 von musv76 am 29.03.11 22:29:52vermutlich war die Notenbank wieder aktiv...
      Avatar
      schrieb am 29.03.11 22:49:02
      Beitrag Nr. 1.087 ()
      Tokio schließt knapp behauptet -Klare Erholung gegen Ende

      TOKIO (Dow Jones)--Die Börse in Tokio hat auch am Dienstag ganz im Zeichen der Nuklearkatastrophe von Fukushima gestanden. Nach einem schwachen Beginn erholte sich der Nikkei-225 am Nachmittag (Ortszeit) kontinuierlich und drehte im späten Verlauf kurzzeitig ins Plus. Letztlich gab der japanische Leitindex 0,2% oder 19 Punkte auf 9.459 ab, im Tagestief hatte er deutlich tiefer bei 9.317 notiert. Der breiter gefasste Topix verlor 0,9% bzw 8 Zähler auf 850. Auf die Stimmung am Markt drückten die Meldungen über beunruhigend hohe Plutonium-Werte rund um den havarierten Unglücksmeiler in Fukushima.

      Die niedrigen Bewertungen hätten Schnäppchenjäger auf den Plan gerufen, deren Käufe für eine Erholung am Markt gesorgt hätten, hieß es im Handel. Laut Händlern erhielt das Sentiment einen Schub, weil verstärkt die langfristig positiven Konjunkturperspektiven ins Auge gefasst wurden. Die Erwartung hinsichtlich positiver US-Konjunkturdaten sei gestiegen. Ein günstiger Konjunkturverlauf in den USA werde der japanischen Wirtschaft bei der Überwindung der Erdbebenfolgen hilfreich zur Seite stehen, hieß es weiter. "Der Markt hat die Nachrichten über die Plutonium-Verseuchung verdaut. Die Erholung ging einher mit der Hoffnung auf solide US-Konjunkturdaten", sagte Marktstratege Tatsunori Kawai von kabu.com.

      Die niedrigen Bewertungen hätten Schnäppchenjäger auf den Plan gerufen, deren Käufe für eine Erholung am Markt gesorgt hätten, hieß es im Handel. Laut Händlern erhielt das Sentiment einen Schub, weil verstärkt die langfristig positiven Konjunkturperspektiven ins Auge gefasst wurden. Die Erwartung hinsichtlich positiver US-Konjunkturdaten sei gestiegen. Ein günstiger Konjunkturverlauf in den USA werde der japanischen Wirtschaft bei der Überwindung der Erdbebenfolgen hilfreich zur Seite stehen, hieß es weiter. "Der Markt hat die Nachrichten über die Plutonium-Verseuchung verdaut. Die Erholung ging einher mit der Hoffnung auf solide US-Konjunkturdaten", sagte Marktstratege Tatsunori Kawai von kabu.com.

      Einige Marktteilnehmer zeigten sich jedoch besorgt, der freie Fall der Tepco-Aktie könne auch andere Werte mitreißen. Tepco ist die Betreibergesellschaft des Unglücksreaktors in Fukushima. Zudem gab es Berichte über eine mögliche Verstaatlichung des Energiekonzerns und eine Verbannung der Anteilsscheine von der Börse. Regierung und Unternehmensführung dementierten jedoch entsprechende Medienspekulationen. Tepco brachen um weitere 18,7% auf 566 JPY ein und wurden nur durch das Tageslimit aufgefangen.

      Zu den Verlierern zählten auch Titel aus den Bereichen Versicherung, Wertpapierhandel und Bankenwesen. Händler sprachen von großer Besorgnis, dass die Ereignisse bei Tepco diese Werte mit in den Abgrund ziehen könnten. Die Papiere des Tepco-Aktionärs Dai-ichi Life gaben 5,2% auf 118.400 JPY ab. Sumitomo Mitsui FG verloren 2,9% auf 2.623 JPY, das Unternehmen hält ebenfalls eine Tepco-Beteiligung. Für Mizuho FG ging es um 6% auf 140 JPY talwärts, gegen das Unternehmen ermittelt die Finanzaufsicht. Drohende Produktionsausfälle wegen fehlender Zulieferteile im Zuge der Atomkatastrophe drückten die Kurse der Automobilpapiere: Nissan Motor büßten 0,1% auf 704 JPY und Toyota Motor 1,2% auf 3.255 JPY ein. Honda Motor drehten dagegen ins Plus und kletterten um 0,8% auf 3.065 JPY.
      http://boersen.manager-magazin.de/spo_mmo/kurse_einzelkurs_n…
      Avatar
      schrieb am 30.03.11 08:07:41
      Beitrag Nr. 1.088 ()
      die gedanken die ich am ersten tag des unglücks gepostet habe, verwirklichen sich langsam...

      Avatar
      schrieb am 30.03.11 08:52:11
      Beitrag Nr. 1.089 ()
      gezeitenwende?!

      +++ 16.59 Japans Regierung will umsteuern +++
      Angesichts der nuklearen Katastrophe im japanischen Kernkraftwerk Fukushima will Regierungschef Naoto Kan den Ausbau erneuerbarer Energien in seinem Land forcieren. "Saubere Energien wie Sonnenkraft und Biomasse" müssten zu einer "Hauptsäule eines neuen Japans" werden, sagt Kan. Das Unglück von Fukushima müsse Japan "eine Lehre" sein. Japan deckt etwa ein Drittel seines Energiebedarfs aus Atomstrom und ist zudem stark von Ölimporten aus dem Nahen Osten abhängig.
      Avatar
      schrieb am 30.03.11 09:07:32
      Beitrag Nr. 1.090 ()
      bombe?!

      wie wahrscheinlich ist eine atomare explosion - kontakt mit grundwasser?

      :eek:
      Avatar
      schrieb am 30.03.11 09:46:01
      Beitrag Nr. 1.091 ()
      Ich verstehe die Welt nicht mehr - Atomkatastrophe in Japan und den Nikkei steigt?!? Fukushima als Glücksfall für den japanischen AKtienmarkt?!?
      1 Antwort
      Avatar
      schrieb am 30.03.11 10:07:36
      Beitrag Nr. 1.092 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.287.220 von EdelweissCH am 30.03.11 09:46:01Da sind andere "Hände" im Spiel. Japan kann nicht auch noch einen Crash am Aktienmarkt
      brauchen.
      Gr. Penny
      Avatar
      schrieb am 30.03.11 10:38:24
      Beitrag Nr. 1.093 ()
      Haben die aber nicht direkt am Wochenende nach der Katastrophe groß verkündet, dass die Börsenaufsicht ganz genau hinschauen werde? Gibt es irgendwelche offiziellen Begründungen für diesen Anstieg? Wieder noch mehr Geld reingepumpt?
      Avatar
      schrieb am 30.03.11 10:53:01
      Beitrag Nr. 1.094 ()
      will nicht wissen, wieviele Leutchen hier short im nikkei sind....:laugh:

      ein großer Fehler, denn der nikkei wird in den nächsten 20 Monaten die stärkste Rallye seiner Geschichte hinlegen.

      Nachdem jetzt sogar schon die Kernschmelze eskomptiert ist.......wat soll denn da noch kommen?

      Selbst Godzilla kann den Index nicht mehr stoppen, der wird einfach mit Yen zugeschis.en:D
      5 Antworten
      Avatar
      schrieb am 30.03.11 11:07:17
      Beitrag Nr. 1.095 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.287.801 von Cashlover am 30.03.11 10:53:01Ja, habe auch ein paar Scheinchen im Musterdepot, die alle dick im Minus sind.
      Du meinst also wir haben es nicht mit einem gewöhnlichen Rebound zu tun? Sondern mit einer startenden Rallye, gezündet vom atomaren Supergau? Interessant...

      TOKIO (awp international) - Ein schwächerer Yen hat am Mittwoch die Börse in Tokio gestützt. Nach zwei vorangegangenen Verlusttagen ging der Nikkei-225-Index mit einem kräftigen Plus von 2,64 Prozent bei 9.708,79 Punkten aus dem Handel. Der Leitindex erreichte damit seinen höchsten Stand, seitdem die Naturkatastrophe vor mehr als zwei Wochen einen heftigen Kursrutsch ausgelöst hatte. Der breiter gefasste Topix legte 1,87 Prozent auf 866,09 Punkte zu. Laut Händlern hat neben dem nachlassenden Yen aber auch die Bank of Japan für positive Impulse gesorgt. Demnach haben die Währungshüter zur Stützung der Wirtschaft börsennotierte Fonds (ETF's) aufgekauft.
      Vom schwächeren Yen profitierten vor allem zuletzt schwer gebeutelte Werte wie Nissan . Die Papiere des von Produktionsausfällen geplagten Autobauers legten 3,84 Prozent auf 731 Yen zu. Hitachi schnellten um 8,71 Prozent auf 437 Yen hoch, nachdem in Medienberichten davon die Rede war, dass die grösste Fabrik des Elektrotechnikkonzerns ihre Produktion wieder aufgenommen hat und schon im kommenden Monat auf das Niveau vor der Katastrophe zurückkehren soll.
      Fallende Kurse gab es dagegen bei Finanzwerten. Die vortags schon von einer drohenden Überprüfung durch die japanischen Finanzbehörden belasteten Papiere von Mizuho Financial gaben um weitere 2,14 Prozent nach. Händler verwiesen aber auch auf die im Sektor spürbare Sorge um Kredite, die an den Atomkraftwerkbetreiber Tepco vergeben wurden. Am Vortag war angesichts des Desasters im Kraftwerk Fukushima über dessen Verstaatlichung diskutiert worden. Tepco-Papiere setzten ihren Kursrutsch ungebremst fort und sackten nochmals um nahezu 18 Prozent auf 466 Yen ab./tih/rum

      http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/stockmarket…
      2 Antworten
      Avatar
      schrieb am 30.03.11 12:48:22
      Beitrag Nr. 1.096 ()
      Ende März die ist traditionell Dividendenauszahlung, deshalb steigt er.
      2 Antworten
      Avatar
      schrieb am 30.03.11 13:30:12
      Beitrag Nr. 1.097 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.287.801 von Cashlover am 30.03.11 10:53:01Ja aber wo will der Nikkei hin?

      +++ 11.01 Japan erwartet massiven Einbruch bei Produktion +++
      Japan muss sich nach Erdbeben, Tsunami und Atomkatastrophe auf einen deutlichen Rückgang der Industrieproduktion einstellen. "Wir rechnen mit einem Produktionsrückgang von bis zu zehn Prozent in den nächsten paar Monaten", sagte George Worthington, Chefvolkswirt für die Region bei IFR Markets. Vor allem die Hersteller von Autos und Elektronikgeräten mussten ihre Produktion einstellen, weil sie kaum noch Nachschub bekommen und ihnen zudem die Stromausfälle schwer zu schaffen machen.
      1 Antwort
      Avatar
      schrieb am 30.03.11 14:04:13
      Beitrag Nr. 1.098 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.288.770 von Petmar am 30.03.11 12:48:22Unsinn! - man kann doch nicht die massiven Kursaufschläge mit den Dividendenzahlungen begründen!
      der Großteil der Aktien der ausschüttenden Unternehmen handelten bereits am 29.03. ex-Dividende.
      bezogen auf den Nikkei225 lag die Höhe der Ausschüttungen bei ca. 1%.
      Avatar
      schrieb am 30.03.11 15:39:03
      Beitrag Nr. 1.099 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.288.770 von Petmar am 30.03.11 12:48:22ja klar, Dividendenjäger verzögern den Crash........denk da mal nochmal über deine these nach!:D
      Avatar
      schrieb am 30.03.11 15:46:46
      Beitrag Nr. 1.100 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.287.920 von LongStrongProud am 30.03.11 11:07:17das sind doch nur erste Unterstützungen durch die BoJ.

      Als nächstes wird die Regierung staatliche Hilfen freigeben, für die Krisenregion.

      Man kann da locker auf einen Gegenwert von 150-200 MRD. Dollar warten.

      Sowas nenne ich ein schönes Konjunkturprogramm und das Wichtigste:

      DIE KNATTER BLEIBT NAHEZU AUSSCHLIESSLICH IM LANDE!!

      merke: Nikkei shorten = Harakiri:laugh:
      Avatar
      schrieb am 30.03.11 17:11:18
      Beitrag Nr. 1.101 ()
      Point&Figure-Charttechnik Nikkei 225: Der Chart ist bullish

      Point&Figure Nikkei 225: Intaktes Point&Figure-Kaufsignal
      Nachdem ich vorgestern an dieser Stelle wahrscheinlich viele von Ihnen mit einem Kursziel von 10.500 Punkten im DAX verblüfft habe, steht Ihnen heute die nächste (positive) Überraschung ins Haus.

      Nach allem, was in Japan geschehen ist und noch geschehen kann, dürfte man vom gesunden Menschenverstand her einen japanischen Leitindex erwarten, der von Verkaufssignal zu Verkaufssignal stürmt. Denn Unsicherheit ist das, was die Börse normalerweise hasst.

      Nikkei 225: Von Verkaufssignal keine Spur

      Ein Blick auf den Point&Figure-Chart des Nikkei 225, des am meisten beachteten japanischen Aktienindex, zeigt uns auf den ersten Blick, dass sich dieser in einem Point&Figure-Kaufsignal befindet. (Das erkennen Sie daran, dass die letzte X-Säule die vorhergehende X-Säule überragt.)

      Zwar kam es am 14. und 15. März als Reaktion auf die Katastrophe in den Atomreaktoren von Fukushima zu einem deutlichen Kursrutsch im Nikkei 225. Kurzfristig kam es sogar zur Ausbildung eines Point&Figure-Verkaufssignals.

      Doch schon am 18. März generierte der Nikkei 225 durch das Überschreiten von 9.200 Punkten das jetzt immer noch gültige Point&Figure-Kaufsignal.

      Nächster Widerstand bei ca. 10.200 Punkten

      Im Bereich von ca. 10.200 Punkten verläuft die Baisse-Resistance des letzten jetzt nicht mehr gültigen Point&Figure-Verkaufssignals. (Die Baisse-Resistance verläuft im Chart im -45-Grad-Winkel als gestrichelte Linie.)

      In der Regel stellt eine solche Baisse-Resistance einen kurzfristigen Widerstand dar. Hier dürfte die Aufwärtsbewegung des Nikkei 225 ein erstes Ziel finden.

      Warum ist der Nikkei 225 so stark?

      Die japanische Notenbank hat in Reaktion auf die Katastrophe erneut massiv Geld in den Wirtschaftskreislauf „gepumpt“. Und diese Liquidität stabilisierte den japanischen Aktienmarkt sehr schnell. Ob dieser Effekt nachhaltig sein wird, bleibt abzuwarten. Aber zumindest kurzfristig wurde ein Crash verhindert.

      Das Fazit zum Nikkei 225

      Der Nikkei 225 verhält sich also fast wie ein „Wundertier“. Seine Stärke ist in Anbetracht der Lage, in der sich Japan befindet, mehr als erfreulich.

      Trotzdem ist weiterhin Wachsamkeit geboten.

      Noch sind wir weit von einer Stabilisierung entfernt, geschweige denn von einer Normalisierung der Lage in Japan. Damit kann es jederzeit wieder zu Nachrichten-getriebenen Kursstürzen kommen. Wir halten Sie natürlich über jede Veränderung der charttechnischen Lage auch beim Nikkei 225 wie gewohnt auf dem Laufenden.
      http://www.gevestor.de/details/unglaublich-nikkei-225-trotz-…
      Avatar
      schrieb am 30.03.11 19:29:54
      Beitrag Nr. 1.102 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.287.920 von LongStrongProud am 30.03.11 11:07:17Tepco wird sicher als Pennystock landen.

      Die Kraftwerke kann Tepco abschreiben. Den Sakropharg/Betreuung der Ruine muss sicher Tepoco zahlen, der Schadenersatz an andere ist eventuell auf das niedrige Limit gedeckelt, wenn man die "Fehler" nur bei der Naturkatastrophe sieht und nicht bei Tepco.

      Darauf würde ich aber nicht wetten, da sicher für die nächste Zeit ein Sündenbock gesucht wird. Insgesamt ist die Unsicherheit um Tepco mit jahrelangen Prozessen einfach zu groß, als das Tepco ein Invest ist, deshalb dürfte erstmal Verkaufsdruck entstehen. Wenn ein Boden gefunden worden sein sollte in ein paar Monaten, kann man dann eventuell auf ein gutes Ausgehen der Prozesse spekulieren, diese dürften sicher aber sicher noch Jahre hinziehen.

      BestCase wäre für die Aktionäre eine Verstaatlichung gegen Abfindung analog zur HRE.
      Avatar
      schrieb am 31.03.11 00:27:20
      Beitrag Nr. 1.103 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.289.072 von Malztrunk am 30.03.11 13:30:12 „Von hier und heute geht eine neue Epoche der Weltgeschichte aus, und ihr könnt sagen, ihr seid dabei gewesen.“

      – Johann Wolfgang von Goethe

      Er irrte zwar bei der Kanonade von Valmy, aber hier hätte er recht.
      Avatar
      schrieb am 31.03.11 02:00:13
      Beitrag Nr. 1.104 ()
      Heute werden noch die Knock-Outs bei 9775- 9850 eingesammelt, dann wirds ne längere Zeit abwärts gehen mit dem Nikkei 225. Müssen Nikkei-Unternehmen eigentlich keine Gewinnwarnungen abgeben?
      5 Antworten
      Avatar
      schrieb am 31.03.11 06:42:47
      Beitrag Nr. 1.105 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.293.436 von der_querulator am 31.03.11 02:00:13"dann wirds ne längere Zeit abwärts gehen mit dem Nikkei 225"

      wo soll's denn deiner Meinung da hingehen?

      Schau dir mal einen Langfrist-Chart an, mit dem Nikkei geht das seit 1990 (fast 40000 Punkte !) :eek: kontinuierlich abwärts.....
      http://in.finance.yahoo.com/q/bc?s=^N225&t=my&l=on&z=l&q=l&c…

      Auch in den letzten Jahren, von Liquditätsrallye, wie bei nahezu allen Indices (weltweit)......keine Spur!
      Im Gegenteil, der Nikkei ist ja schon fast ein Deflations-Chart.

      Angesichts des gigantischen, lokalen Investitionsbedarfs (über die nächsten 3-4 Jahre) in Verbindung mit hoher Liquidität und Micker-Zinsen kann es hier doch nur eine Richtung geben......und die ist eher nicht nach Süden.

      Man wird den Eindruck nicht los, in den Köpfen vieler Anleger hat sich nach 20 Jahren Negativ-Trend im Nikkei die Haltung festgezurrt, das man im Nikkei nur verlieren könnte.
      4 Antworten
      Avatar
      schrieb am 31.03.11 07:32:06
      Beitrag Nr. 1.106 ()
      Wolf R. Dombrowsky, Leiter der Katastrophenforschungsstelle der Uni Kiel, über die Situation in Fukushima.
      Bedenklich klangen seine Einschätzungen zur Lage in Fukushima. Er sprach davon, dass ein Drittel Japans nach einer Kernschmelze im Kraftwerk möglicherweise „nicht mehr zu gebrauchen“ sein werde, und sagte, die Weltgemeinschaft könne schon mal beginnen, alte Truppentransporter auszumotten und eine Art „Arche Noah“ für Japan fertigzustellen. Erstaunlich, dass jemand, der so etwas empfiehlt, den Medien Dramatisierung der Lage vorwirft.
      http://www.neuepresse.de/Nachrichten/Kultur/Uebersicht/Forum…

      Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (Ensi) schätzt die Lage vor Ort nach wie vor als «stabil, aber kritisch» ein, wie Direktor Hans Wanner sagte.
      Die Fachleute des Ensi gehen davon aus, dass die Brennelemente in den Reaktorblöcken 1, 2 und 3 stark beschädigt sind. Es habe eine teilweise Kernschmelze gegeben. Weiter glaubt das ENSI, dass die Schutzhülle von Block 2 defekt ist. Bei Block 3 sei dies unklar.
      Das grösste Problem stelle derzeit das kontaminierte Wasser dar. Laut Wanner wurden ausserdem «relativ hohe» Strahlenwerte ausserhalb der 20-Kilometer-Sperrzone gemessen. Die Informationen seien nach wie vor spärlich, sagte Wanner.

      Nikkei 225 (TYO) Price: 9'733 JPY Chg. (in%): +24.21 JPY (+0.25%)
      Top Performer
      Tokyo Electr Power/JPY499/+33+7.08%/14:08:38
      Avatar
      schrieb am 31.03.11 08:01:55
      Beitrag Nr. 1.107 ()
      lage verschlechtert sich weiter

      radioaktive belastung nimmt weiter zu, auch außerhalb der eva-zone.

      was haltet ihr von der harz-methode?
      Avatar
      schrieb am 31.03.11 08:03:10
      Beitrag Nr. 1.108 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.293.501 von Cashlover am 31.03.11 06:42:47der optimismus in japan ist sehr hoch.

      schau dir die ausl. cashzuflüsse an.

      vielleicht zu früh.
      Avatar
      schrieb am 31.03.11 08:05:09
      Beitrag Nr. 1.109 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.293.501 von Cashlover am 31.03.11 06:42:47ich habe etwas von einem geschätzten schaden von 300 mrd. $ gelesen.

      yen mit nachkriegshoch, noch fragen?
      2 Antworten
      Avatar
      schrieb am 31.03.11 08:26:49
      Beitrag Nr. 1.110 ()
      In Fukushima selbst mussten ja auch erst die Belastungsgrenzen für die Feuerwehrleute hochgesetzt werden, damit man sie in den Reaktor schicken durfte.
      Avatar
      schrieb am 31.03.11 08:46:09
      Beitrag Nr. 1.111 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.293.675 von kosto1929 am 31.03.11 08:05:09ist doch alles relativ, kosto.

      als Konjunkturprogramm für Japan sind 300 Mrd. usDollar relativ viel, ansonsten ist das keine Größenordnung, wo man vor Ehrfurcht erzittern muss.

      300 MRD Dollar, das ist grad mal die Hälfte des us-amerikanischen Rüstungsetats in 2010 oder 3x soviel, wie der aktuelle Schuldenstand der Stadt Berlin.

      Ursprünglich wurde der Schaden ja mal auf 50-100 MRD Dollar taxiert, jetzt sind wir also schon bei 300 MRD....

      Von mir aus, kann die Schadensschätzung ruhig noch bissl weiter aufgepumpt werden, dann muss die BoJ halt noch was nachlegen.
      1 Antwort
      Avatar
      schrieb am 31.03.11 08:55:13
      Beitrag Nr. 1.112 ()
      So, ich bin raus. Hab meine 65% Verlust mit dem Nikkei-Put realisiert. Klasse Sache. Nach einer Jahrhundertkatastrophe mit Atom-GAU kennt der Nikkei nur eine Richtung und ist schon jetzt 10% höher als vor als im August letzten Jahres. Das ist zum Kotzen.
      6 Antworten
      Avatar
      schrieb am 31.03.11 08:57:20
      Beitrag Nr. 1.113 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.293.936 von musv76 am 31.03.11 08:55:13freu dich doch für die bullen, verluste gehören dazu.

      du hattest eine idee.
      Avatar
      schrieb am 31.03.11 08:58:00
      Beitrag Nr. 1.114 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.293.886 von Cashlover am 31.03.11 08:46:09die wirkung ist eine frage der höhe des bips
      Avatar
      schrieb am 31.03.11 09:17:36
      Beitrag Nr. 1.115 ()
      Ikihaji kaku yori, shinu ga mashi.
      1 Antwort
      Avatar
      schrieb am 31.03.11 10:18:18
      Beitrag Nr. 1.116 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.293.936 von musv76 am 31.03.11 08:55:13Kommt drauf an mit was für ner Posi und was für nem KO, aber ich hätte fast noch ein bißchen gewartet.
      Bei Kobe hat es wie gesagt auch Monate gedauert bis der Nikkei an seinem Tiefpunkt von -25% angekommen ist (und hier steht auch noch die weitere Entwicklung am AKW aus!). Denke, dass man mit einem 11000er KO fast nichts falsch machen kann. Wenn der so hoch oder gar höher die nächsten paar Monate steigen sollte, also höher als vor dem Erdbeben, Tsunami, möglichem Gau, etc., ja dann weiß ich auch nicht... was meint ihr?
      4 Antworten
      Avatar
      schrieb am 31.03.11 10:19:59
      Beitrag Nr. 1.117 ()
      Mein Put wäre am 06.04. fällig gewesen. Die direkte Folge auf den Verkauf sieht man jetzt. Der Nikkei schwenkt ins Minus. Wie ich die Börse hasse, weil sie immer auf meine Aktivitäten reagiert.
      3 Antworten
      Avatar
      schrieb am 31.03.11 10:23:24
      Beitrag Nr. 1.118 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.294.602 von LongStrongProud am 31.03.11 10:18:18sehe ich genauso! Mein Put bleibt im Depot.Hat KO von 12300.Gruss!
      Avatar
      schrieb am 31.03.11 10:26:55
      Beitrag Nr. 1.119 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.294.080 von kosto1929 am 31.03.11 09:17:36Das heißt so viel wie?
      Ohje, höre gerade es gab schon wieder ein Nachbeben der Stärke 6,0. Wie lange gibt es denn noch diese Nachbeben? Hat jemand neue Nachrichten aus und über Fukushima?
      Avatar
      schrieb am 31.03.11 10:33:08
      Beitrag Nr. 1.120 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.294.619 von musv76 am 31.03.11 10:19:59Ja, so läuft das manchmal. Ärger dich nicht, bringt nichts. Solltest du nochmal reingehen, am besten mit kleiner Posi und mindestens 11000 KO, Laufzeit auch am besten open end (ist aber keine Kaufempfehlung).

      @Tebi: Sehr gut! 12300 halte ich auch erst mal für unmöglich...
      2 Antworten
      Avatar
      schrieb am 31.03.11 10:48:32
      Beitrag Nr. 1.121 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.294.747 von LongStrongProud am 31.03.11 10:33:0811000 KO oder 12300 KO Scheine sind sicherlich eine gute Wahl!
      Allerdings können auch Scheine mit z.B. heute 9800 KO Schwelle viel Spaß machen.:D
      Gr. Penny
      Avatar
      schrieb am 31.03.11 10:49:59
      Beitrag Nr. 1.122 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.294.747 von LongStrongProud am 31.03.11 10:33:08Ehrlich gesagt, überleg ich mir grad, ob ich noch ein paar Tage warte und mir dann einen Turbo Call auf Tepco hol.

      Im Endeffekt ist Tepco ja der Wert, aufgrund dessen wir auf den Nikkei-Put gesetzt hatten. Der Wert ist jetzt seit Beginn der Katastrophe um knapp 80% gefallen. Ist die Frage, wo die Schwelle nach unten ist und welche Knockout-Schwelle noch realistisch ist.
      Avatar
      schrieb am 31.03.11 10:52:21
      Beitrag Nr. 1.123 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.294.602 von LongStrongProud am 31.03.11 10:18:18das ist/war auch meine idee, der abschlag war viel zu klein, die angst viel zu gering, siehe die rekordzuflüsse in den nikkei aus dem ausland.

      "problem": der nikkei war vorher schon der günstigste markt bei den etablierten märkten.
      2 Antworten
      Avatar
      schrieb am 31.03.11 10:57:23
      Beitrag Nr. 1.124 ()
      Zitat von musv76: Ehrlich gesagt, überleg ich mir grad, ob ich noch ein paar Tage warte und mir dann einen Turbo Call auf Tepco hol.

      Im Endeffekt ist Tepco ja der Wert, aufgrund dessen wir auf den Nikkei-Put gesetzt hatten. Der Wert ist jetzt seit Beginn der Katastrophe um knapp 80% gefallen. Ist die Frage, wo die Schwelle nach unten ist und welche Knockout-Schwelle noch realistisch ist.



      tut mir natürlich leid für dich persönlich.......aber leider funktioniert die börse nicht 0815 mässig wie die meisten es hätten.

      tip: halte dich von japan fern, die lage ist absolut unberechenbar zur zeit. wieso soviel unnötigen stress eingehen, nur um das ego zu befriedigen ?
      alles möglich von nikkei 20000 bis 5000 in einem jahr.
      Avatar
      schrieb am 31.03.11 11:06:06
      Beitrag Nr. 1.125 ()
      1 Antwort
      Avatar
      schrieb am 31.03.11 11:10:57
      Beitrag Nr. 1.126 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.295.058 von Tebi am 31.03.11 11:06:06der lag in den letzten jahren regelmäßig falsch.

      vielleicht hat er jetzt mal recht.

      irgendeiner hat immer recht.

      :laugh:
      Avatar
      schrieb am 31.03.11 11:15:16
      Beitrag Nr. 1.127 ()
      Und in Japan? Der Reaktor strahlt weiter vor sich hin. Die Regierung hat nun beschlossen, die Reaktorblöcke 1 bis 4 mit Kunstharz zu besprühen. Das soll nach Tatkraft aussehen und wirkt in Wahrheit wie ein Akt der Verzweiflung.
      3 Antworten
      Avatar
      schrieb am 31.03.11 11:16:08
      Beitrag Nr. 1.128 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.294.937 von kosto1929 am 31.03.11 10:52:21Das stimmt. Erinnere mich noch dunkel kurz vor dem Erdbeben was von 5-Monate-Tief beim Nikkei mitbekommen zu haben. Trotzdem hat sich ja die Ausgangssituation für den Nikkei nicht verbessert, sondern eher verschlechtert, nehm ich an.
      1 Antwort
      Avatar
      schrieb am 31.03.11 12:25:08
      Beitrag Nr. 1.129 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.295.156 von kosto1929 am 31.03.11 11:15:16Ohje, na das kann ja noch was werden. Apropos werden, gestern haat irgendein Experte im TV behauptet, es würde mindestens 1-2 Jahre dauern bis man überhaupt verläßliche Aussagen über das was im Inneren der Reaktoren passiert ist, machen könne. Verstehe immernoch nicht warum man da keine Hightech-Drohnen reinschicken kann, oder will man es gar nicht so genau wissen?
      2 Antworten
      Avatar
      schrieb am 31.03.11 13:00:39
      Beitrag Nr. 1.130 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.295.721 von LongStrongProud am 31.03.11 12:25:08Verstehe immernoch nicht warum man da keine Hightech-Drohnen reinschicken kann

      können schon, nur die Realität ist nichts für die Öffentlichkeit und sehr deprimierend.
      Avatar
      schrieb am 31.03.11 13:05:27
      Beitrag Nr. 1.131 ()
      ...der Nikkei hat immerhin 46 Pluspunkte gemacht
      Avatar
      schrieb am 31.03.11 13:06:06
      Beitrag Nr. 1.132 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.295.721 von LongStrongProud am 31.03.11 12:25:08die öffentlichkeit SOLL es nicht wissen.
      Avatar
      schrieb am 31.03.11 13:06:47
      Beitrag Nr. 1.133 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.295.164 von LongStrongProud am 31.03.11 11:16:08eine atomare wasserstoffbome schwebt unter dem reaktor...
      Avatar
      schrieb am 31.03.11 13:24:39
      Beitrag Nr. 1.134 ()
      @kosto & Depotmahlzeit: Eigentlich schon klar, aber irgendwann kommt es ja doch raus?! Naja, oder auch nicht und eben diese Möglichkeit läßt man sich halt offen...
      3 Antworten
      Avatar
      schrieb am 31.03.11 17:02:47
      Beitrag Nr. 1.135 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.296.138 von LongStrongProud am 31.03.11 13:24:39man kann zwar von oben aud den reaktor schauen aber man weiß ja nicht wie er innen aussieht.
      den reaktor sieht man normalerweise garnicht in einem akw, man sieht nur eine art deckel von oben.ein loch im boden sozusagen. den rest kann man sich vorstellen wie einen risigen stahlklotz um den ein noch riesigerere betonklotz gegoßen ist.

      ich habe mich aber noch nicht genauer damit beschäftigt, werde es aber am wochenende tun, und dann hier einstellen.

      aufjedenfall schätze ich dass eine öffnung des reaktors unmöglich ist weil dass erstens garnicht vorgesehen ist und 2 ja auch nichts mehr funktioniert.
      ich denke dass nur vorgesehen ist die brennstäbe ab und zu zu wechseln.
      dafür werden die rausgefahren aber einzeln stück für stück. aber wie gesagt die aparaturen dafür sind garnichtmehr vorhanden geschweige dem funktionstüchtig.und die stäbe sind wahrscheinlich mindestens zum teil geschmolzen.

      habe letztens eine doku über ein akw gesehn dass niemals in betrieb ging und zur zeit abgerissen wird. die sagten dass es jahre dauert um erstmal die betonhülle zu öffnen.
      und das war ein reaktor der noch nie uran gesehn hat.

      man wird erst wissen was dort passiert wenn der supergau eingetreten ist, vorher weis man nichts.der jetzige zustand kann jahre gehn.japan wird jahrzehnte hohe kosten mit dieser ruine haben. die ukraine gibt heute noch 5 % ihres haushalts für tschernobyl aus!
      2 Antworten
      Avatar
      schrieb am 31.03.11 17:54:40
      Beitrag Nr. 1.136 ()
      Ich trage mich mit der Absicht, mit einer Pute einzusteigen. Die Effekte aus der 300 Mrd Spritze der Japs-Regierung läuft allmählich aus.
      Mir ist in Erinnerung, dass das Wirtschaftsjahr in Japan zum 31.3. endet. Stimmt das ...wer kann mir dass bestätigen? Im neuen Wirtschaftsjahr wird den Nikkei m.E. in Anbetracht der Katastrophen wieder unter 8.500 gezogen und die Bären hier im Chat werden wohl recht behalten.
      1 Antwort
      Avatar
      schrieb am 31.03.11 19:21:07
      Beitrag Nr. 1.137 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.297.953 von derVorstand am 31.03.11 17:02:47"die ukraine gibt heute noch 5 % ihres haushalts für tschernobyl aus!"

      da fehlt aber der klitzekleine Hinweis, daß das BIP Japans etwa 45 mal so hoch ist, wie das der Ukraine.

      Mehr braucht man zu diesem irrwitzigen Vergleich ja nun nicht zu sagen.
      1 Antwort
      Avatar
      schrieb am 31.03.11 23:49:52
      Beitrag Nr. 1.138 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.298.428 von Bodo17 am 31.03.11 17:54:40Stimmt, es ist der 31.03.
      Doch einige Fa. erwägen wegen der Katastrophe die Zahlen später rauszubringen.
      Avatar
      schrieb am 01.04.11 00:30:19
      Beitrag Nr. 1.139 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.299.081 von Cashlover am 31.03.11 19:21:07da fehlt aber der klitzekleine Hinweis, daß das BIP Japans etwa 45 mal so hoch ist, wie das der Ukraine.

      Richtig!....aber bitte zu beachten: es sind in Fukushima 4 oder 6 Reaktoren die betreut werden müssen!

      In Tschernobyl sind wohl bis heute 3.000 Personen unmittelbar mit dem Kraftwerk beschäftigt und das zu ukrainischen Löhnen.

      und zu den Kosten: wie viel ist ein Grundstück mit Haus im Bereich 20km oder 40km noch Wert? Wie viele Personen wurden evakuiert?

      Geht man von einem Schaden von 100.000 € pro Person für Grundtück, Haus und Arbeitsplatz aus sind das pro 100.000 Personen 10 Mrd. Das kann in Japan aber auch das doppelte oder dreifache sein, entsprechend Preisgefüge. In dem Bereich um die Evakuierungszone werden die Preise auch nicht steigen....
      Avatar
      schrieb am 01.04.11 07:31:17
      Beitrag Nr. 1.140 ()
      Dies ist die Attitüde aller bisherigen Berichterstattung über die Fukushima-Katastrophe. „Lasst uns das Beste hoffen und nicht gleich das Schlimmste annehmen“. Nun, in keinem einzigen Fall trat bisher „das Beste“ ein, sondern immer das Schlimmste.
      Ausserdem wurde jetzt offiziell zugegeben, dass die Brennstäbe in drei der Reaktoren "beschädigt" seien. Wiederum eine verniedlichende Darstellung.
      Wenn wir einmal davon ausgehen, dass der eigentlich Betonmantel des inneren Schutzgehäuses noch in keinem Reaktor dort zusammengefallen ist, sondern bestenfalls Löcher hat, so können "Beschädigungen" der Kernbrennstäbe eben nur aus Überhitzungen herrühren, also aus einer beginnenden oder schon ablaufenden Kernschmelze. Nun sind also drei schon zugegeben!
      das nicht mehr ein Supergau, sondern DER Super-Super-Gau der Menschheitsgeschichte.

      Wenn man voraussetzt, die japanische Betreiberfirma wird den Austritt praktisch der gesamten Radioaktivität (in Form winziger, dem blossen Auge unsichtbarer Teilchen) dieser beiden Reaktoren an die Umwelt nicht verhindern können (und davon muss man ausgehen), dann wird nicht nur der Norden Japans im wesentlichen unbewohnbar sein – und zwar bis ans Ende der Zeiten, dann werden auch die radioaktiven Teilchen, die in der Luft um den Erdball ziehen und von den Meeresstömungen auch noch in den letzten Winkel des Planeten gebracht werden, weltweit Millionen (ich wiederhole Millionen) Fälle von Plutonium-Vergiftungen, von Plutonium-Verstrahlungen mit abfaulenden Gliedern und/oder Organen, von Strahlungskrankheiten mit jahrelangem Leiden, von zusätzlichen Krebsfällen, speziell Leukämie, und von zusätzlichen missgebildet geborenen Kindern verursachen.

      Zugleich wird all dies in weltweiten Medienkampagnen geleugnet werden. Alle werden bis zum Erbrechen wiederholen, die Strahlung sei nicht über den Grenzwerten. Das mag sein, nützt aber niemandem etwas. Grenzwerte sind willkürlich von „Experten“ der Atomindustrie festgelegte Nummern, die in keinerlei wissenschaftlichen Experimenten bestätigt wurden.

      Darum sei hier noch einmal gesagt: ALLE, JEGLICHE radioaktive Strahlung ist gefährlich und zerstört Zellen und kann Zellen dazu bringen, zu degenerieren und Krebs zu entwickeln bzw. missgebildete Kinder zu verursachen. Auch die natürliche Umgebungsstrahlung tut dies bereits Tag für Tag. Darum spreche ich auch ausdrücklich von „zusätzlichen“ Fällen von Krebs und Missbildungen.

      Die natürliche Umgebungsstrahlung kommt im wesentlichen als Gammastrahlung aus dem Boden, weil dort radioaktive Elemente vorkommen. Für sie gilt also die „Dosis“, also das, was man mit dem Geigerzähler misst. Bei Atomunfällen wie diesen kommen aber radiaktive Partikelchen ( Caesium137, Strontium 90, Jod 131, Plutonium 239, Plutonium 241 und viele, viele andere), in geringer Konzentration. Es sind oft so wenige, dass der Geigerzähler überhaupt keinen zusätzlichen Ausschlag gegenüber der Umweltstrahlung gibt – oder jedenfalls einen unter den berühmten „Grenzwerten“. Auch wenn alle „Grenzwerte“ eingehalten werden, können also die gefährlichen Partikel in den Körper kommen – und der lässt sie nicht wieder heraus.

      Wir haben es, wenn sich das so entwickeln sollte wie oben beschrieben, - und das ist extrem wahrscheinlich – mit einer Katastrophe mit Millionen von Toten und missgebildeten Kindern zu tun.
      2 Antworten
      Avatar
      schrieb am 01.04.11 07:44:19
      Beitrag Nr. 1.141 ()
      Zitat von musv76: Ehrlich gesagt, überleg ich mir grad, ob ich noch ein paar Tage warte und mir dann einen Turbo Call auf Tepco hol.

      Im Endeffekt ist Tepco ja der Wert, aufgrund dessen wir auf den Nikkei-Put gesetzt hatten. Der Wert ist jetzt seit Beginn der Katastrophe um knapp 80% gefallen. Ist die Frage, wo die Schwelle nach unten ist und welche Knockout-Schwelle noch realistisch ist.


      ist tepco nicht vom Handel ausgesetzt?

      wenn nein, würde ich keine Optionsscheine /zertis kaufen, sondern die Aktie selbst.
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      schrieb am 01.04.11 11:38:11
      Beitrag Nr. 1.142 ()
      Wir haben hochentwickelte OP-Instrumente, können ins All fliegen, haben Laptops, hochentwickelte Bomben, riesige Teilchenbeschleuniger und keine Ahnung was noch alles. Aber Radioaktivität in Fukushima messen, das ist dann wohl doch zu schwer?!
      http://www.sueddeutsche.de/politik/atomkatastrophe-in-japan-…

      "Zugleich wird all dies in weltweiten Medienkampagnen geleugnet werden. Alle werden bis zum Erbrechen wiederholen, die Strahlung sei nicht über den Grenzwerten. Das mag sein, nützt aber niemandem etwas. Grenzwerte sind willkürlich von „Experten“ der Atomindustrie festgelegte Nummern, die in keinerlei wissenschaftlichen Experimenten bestätigt wurden."
      @frischzelle: Richtig! Nur, warum interessierts keinen?
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      schrieb am 01.04.11 13:14:00
      Beitrag Nr. 1.143 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.300.895 von Frischzelle am 01.04.11 07:31:17Wir haben es, wenn sich das so entwickeln sollte wie oben beschrieben, - und das ist extrem wahrscheinlich – mit einer Katastrophe mit Millionen von Toten und missgebildeten Kindern zu tun.

      Du fändest das geil, was? Wie kann man eigentlich so einen Schwachsinn schreiben?

      Entgegen den apokalyptischen Sichtungen, die hier im Thread seit mehr als 2 Wochen angestellt werden -- es sind ohnedies nur hirnlose Kopien der Medien-Panikmache -- ist eine messbare körperliche Schädigung Aussenstehender nach wie vor extrem unwahrscheinlich. Die Strahlung unmittelbar beim Kraftwerk geht seit Beginn eigentlich kontinuierlich zurück und drohnt nun bereits in den zweistelligen Mikrosievert/h Bereich zu gehen. Was Wunder. Das für die Strahlung hauptverantwortliche Iodisotop hat ne Halbwertszeit von 8 Tagen.

      Selbst was die Arbeiter betrifft -- die wirklich ein Risiko eingehen, welches von aussen schwer zu beurteilen ist -- wie oft wurden sie jetzt schon für tot erklärt?

      Stand nach fast 3 Wochen: NULL Tote durch Atomkraftwerke. Demgegenüber Stand der Toten durch...hm...konventionelle Folgen des Erdbebens: über 11.000. Interessiert freilich kein Schwein. Für ein Erdbeben kann man ja schwer nen Schuldigen finden und damit rumpolitisieren.
      1 Antwort
      Avatar
      schrieb am 01.04.11 17:24:01
      Beitrag Nr. 1.144 ()
      Pfandbrief, das ist sachlich einfach nicht richtig.

      Natürlich gibt es keine _akuten_ Folgen durch die erhöhte Hintergrundstrahlung. Wenn aber _ausserhalb_ der 40-km-Zone Strahlungswerte von bis zu 7 microSv pro h gemessen werden, dann entrpicht das 6o miliSv pro Jahr. Das sind pro Jahr 10-15 CT-Scans für dich, deine schwangere Frau und deinen Säugling. Das ist nicht akzetabel und sollte nach allem was man über Strahlung so weiss tatsächlich zu Missbildungen und Krebs führen.

      Und das ist nur die Hintergrundstrahlung, das heisst, wenn man 1 Jahr nicht atmen, trinken und essen würde. Die Gefahr durch aufgenomme Partikel , vor allem alpha-Strahler, ist noch viel höher, und "Hot Spots" sind vollkommen unberechenbar.

      Und ja, die Stahlungsspitzen durch die kurzlebigen Jod-Isotope sind tatsächlich schnell abgefallen. Diese sind jetzt aber kaum noch für die vorhandene Strahlung verantwortlich, so dass wir die jetzt gemessenen Niveaus im wesentlichen in den nächsten 50-50 000 Jahren noch messen werden.

      Zahlen:
      http://www.worldvillage.org/fia/data/pd_e_405.pdf
      http://fleep.com/earthquake/

      Umrechnungsfaktor Stunde zu Jahr: ca. 8500
      1 Antwort
      Avatar
      schrieb am 01.04.11 17:40:18
      Beitrag Nr. 1.145 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.305.363 von der_querulator am 01.04.11 17:24:01Wenn aber _ausserhalb_ der 40-km-Zone Strahlungswerte von bis zu 7 microSv pro h gemessen werden, dann entrpicht das 6o miliSv pro Jahr.

      Und die 7 MikroSv/h bleiben jetzt ewig so, oder wie? Das "bis zu" ist auch nett. Warum nimmst Du nicht den Durchschnitt in einem definierten Gebiet von Japan? Es ist ganz einfach nicht korrekt, sich das höchste rauszupicken und dann knallhart hochzurechnen. Zwar bist Du mit dem Statement "das ist nicht akzeptabel" weit näher an der Sache dran als der Typ der von "Millionen von Toten und missgebildeten Kindern" quasselt, aber Du drehst Dir die Sache immer noch so, dass was möglichst bedrohliches rauskommt.
      Avatar
      schrieb am 01.04.11 17:50:17
      Beitrag Nr. 1.146 ()
      Wie oben geschrieben, würde ich davon ausgehen, dass dies mehr oder weniger ewig so bleibt, ja. Wir sind jetzt in einer Phase, wo díe kurzlebigen Isotope grösstenteils zerfallen sind. Die Strahlung, die gemessen wird, kommt ja nicht vom Kernkraftwerk selbst (viel zu weit weg), sondern vom Fallout der Partikel, welche jetzt im Boden lagern. Daher auch diese extrem schwankenden Werte von Stadt zu Stadt.

      Zu den Zahlen: Es gibt halt sehr wenige. Kann mir gut vorstellen, dass die Strahlung in vielen Orten noch höher ist. Durchschnitt ausrechenen ist doch Quatsch, was bringt einem Einwohner von Iwaki oder Itate. Von dort muss man einfach weg.
      Avatar
      schrieb am 01.04.11 19:23:56
      Beitrag Nr. 1.147 ()
      Zitat von musv76: So, ich bin raus. Hab meine 65% Verlust mit dem Nikkei-Put realisiert. Klasse Sache. Nach einer Jahrhundertkatastrophe mit Atom-GAU kennt der Nikkei nur eine Richtung und ist schon jetzt 10% höher als vor als im August letzten Jahres. Das ist zum Kotzen.


      war doch eine gute Entscheidung, den short zu geben.

      Du bist nun nicht der Einzige, der mal eine falsche Marktmeinung hat.
      Und die Reißleine ist besser, als der Totalverlust.

      Sollte es tatsächlich nochmal einen Rücksetzer beim Nikkei geben, lege ich sofort bull-zertis nach.
      Aber keine mit Laufzeit, sondern lieber k.o's mit defensiver k.o-schwelle.
      Ein Hebel von 6 reicht mir völlig aus.

      Allerdings bin ich mir garnicht sicher, ob es überhaupt deutliche Rücksetzer geben wird, denn je mehr Zeit vergeht, desto mehr Anleger werden den Nikkei als große Chance sehen, vor allem, wenn der Chart die ersten Kaufsignale generiert.

      Da will dann wieder jeder bei der Party dabei sein.
      2 Antworten
      Avatar
      schrieb am 01.04.11 19:32:57
      Beitrag Nr. 1.148 ()
      Super-GAU oder Tippfehler

      "Hat sich Reaktor 1 selbst wiedereingeschaltet? Darüber rätselt die globale Kernphysikergemeinde. Den Atomalarm ausgelöst hat Tepco selbst: mit einer Probe verseuchten Wassers aus dem Turbinengebäude. Dieses enthält laut Tepco große Mengen des radioaktiven Isotops Chlor 38, eines Spaltprodukts der atomaren Kettenreaktion. Das lässt den Experten bangen. Denn Chlor 38 zerfällt schnell: Es hat eine Halbwertzeit von 37 Minuten. Wochen nach Abschaltung lässt das nur einen Schluss zu: Die unkontrollierte Kettenreaktion ist im Gang. In diesem Fall seien die Arbeiter vor Ort "in beträchtlich größerer Gefahr" als bisher, warnt der kalifornische Kernphysiker Ferenc Dalnoki-Veress. Neutronenblitze und plötzliche enorme Strahlungsmengen könnten sie töten....."


      http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:japans-atom-albtrau…
      1 Antwort
      Avatar
      schrieb am 01.04.11 19:40:51
      Beitrag Nr. 1.149 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.306.210 von Plato am 01.04.11 19:32:57Chlor 38

      Die Story von der Rekritikalität gabs auch schon 100 Mal! Das letzte mal wars Jod 134, das angeblich gefunden wurde.

      Ich frage mich in dem Zusammenhang, ob das wirklich Fehler von Tepco sind. Ich tippe eher darauf, dass die Isotopenzahlen beim Stille-Post-Spiel ahnungsloser Journalisten durcheinanderkommen -- absichtlich oder unabsichtlich.
      Avatar
      schrieb am 02.04.11 11:41:13
      Beitrag Nr. 1.150 ()
      "Aus einem Reaktor des havarierten japanischen Atomkraftwerks Fukushima fließt radioaktiv verseuchtes Wasser ins Meer. Grund sei ein 20 Zentimeter langer Riss in der Wand von Reaktorwand 2, teilte die Betreibergesellschaft Tepco mit. Es sei eine Strahlung von 1000 Millisievert pro Stunde gemessen woden. Die natürliche Strahlenbelastung liegt zwischen einem und zehn Millisievert pro Jahr.

      Demnach befindet sich der Riss in der Wand einer zwei Meter tiefen Grube für Stromkabel unter Block 2. Darin stand das Wasser laut Tepco 10 bis 20 Zentimeter hoch. Nach Angaben der japanischen Atomaufsicht will Tepco Beton in das Reaktorinnere pumpen, um das Leck zu stopfen.
      Kernschmelze wird verschwiegen

      Nach Angaben des Bundesamts für Strahlenschutz steigt das Risiko an Krebs zu erkranken um zehn Prozent, wenn man eine Stunde lang mit 1000 Millisievert oder 1 Sievert bestrahlt wird. Greenpeace-Sprecher Karsten Smid bezeichnete die Werte als "lebensbedrohlich". Bei einer mehrstündigen Belastung drohe die Strahlenkrankheit - etwa mit Erbrechen, Übelkeit und Haarausfall als ersten Symptomen."

      Frage: Wie kann man der einer Strahlung von 1 Sievert pro Stunde überhaupt noch jemand dort arbeiten lassen?
      1 Antwort
      Avatar
      schrieb am 02.04.11 13:20:43
      Beitrag Nr. 1.151 ()
      Zitat von Cashlover:
      Zitat von musv76: So, ich bin raus. Hab meine 65% Verlust mit dem Nikkei-Put realisiert. Klasse Sache. Nach einer Jahrhundertkatastrophe mit Atom-GAU kennt der Nikkei nur eine Richtung und ist schon jetzt 10% höher als vor als im August letzten Jahres. Das ist zum Kotzen.


      war doch eine gute Entscheidung, den short zu geben.

      Du bist nun nicht der Einzige, der mal eine falsche Marktmeinung hat.
      Und die Reißleine ist besser, als der Totalverlust.

      Sollte es tatsächlich nochmal einen Rücksetzer beim Nikkei geben, lege ich sofort bull-zertis nach.
      Aber keine mit Laufzeit, sondern lieber k.o's mit defensiver k.o-schwelle.
      Ein Hebel von 6 reicht mir völlig aus.

      Allerdings bin ich mir garnicht sicher, ob es überhaupt deutliche Rücksetzer geben wird, denn je mehr Zeit vergeht, desto mehr Anleger werden den Nikkei als große Chance sehen, vor allem, wenn der Chart die ersten Kaufsignale generiert.

      Da will dann wieder jeder bei der Party dabei sein.
      Avatar
      schrieb am 02.04.11 13:35:35
      Beitrag Nr. 1.152 ()
      Neue Dimensionen nach Fukushima
      New York braucht Evakuierungsplan
      104 Atomkraftwerke stehen in den USA und liefern gut 20 Prozent der Elektrizität. Eine Anlage bereitet den Verantwortlichen nicht erst seit der Katastrophe in Japan Kopfzerbrechen: Das Kernkraftwerk Indian Point im Westchester County - gut 40 Kilometer nördlich von New York City. Im Ernstfall müßte die Millionenmetropole komplett evakuiert werden.
      3 Antworten
      Avatar
      schrieb am 02.04.11 14:54:54
      Beitrag Nr. 1.153 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.303.490 von Pfandbrief am 01.04.11 13:14:00Für ein Erdbeben kann man ja schwer nen Schuldigen finden und damit rumpolitisieren.

      Auch da finden sich Leute, die das Beben mit dem Haarp-Projekt in Verbindung bringen, anstatt einfach zu akzeptieren, dass sich in einem Erdbebengebiet nun mal Erdbeben ereignen, Hauptsache, man kann vom Leder ziehen...
      Avatar
      schrieb am 02.04.11 14:58:33
      Beitrag Nr. 1.154 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.306.151 von Cashlover am 01.04.11 19:23:56Allerdings bin ich mir garnicht sicher, ob es überhaupt deutliche Rücksetzer geben wird, denn je mehr Zeit vergeht, desto mehr Anleger werden den Nikkei als große Chance sehen, vor allem, wenn der Chart die ersten Kaufsignale generiert.

      Da will dann wieder jeder bei der Party dabei sein.


      [/quote]

      Das könnte eine verregnete Party werden.

      Ihr erinnert euch ? Unmittelbar nach bekannt werden des ungefähren nuklearen Ausmaßes wurde von internationalen Hilfsstaaten der Yen bis heute permanent und in Schüben nach unten gedrückt. Die schnelle Rehabilitierung des Nikkei war die logische Konsequenz daraus. Allerdings verbirgt sich dadurch hinter der künstlichen Stärke, eine unterdessen verdeckt real fortschreitende, dramatische Schwächung der Japanischen Volkswirtschaft.

      Dieser prophylaktische Eingriff darf aus verschiedenen Gründen nicht mehr lange weitergehen, ohne dass die Balance der Volks- und Sozialwirtschaft Japans nicht anderweitig kippt. Die Hoffnung der Staatengemeinschaft und Japan, dass nach dem Ende dieser konzertierten Yenschwächung, der Nikkei weitgehend Eigenstabilität erreicht hat, wird wegen der sich immer deutlicher werdenden, gewaltigen Probleme der gesamten Industrie Japans zunichte gemacht. Die noch über Wochen und Monate andauernde, tägliche negative weltweite Berichterstattung ist zwar nicht vermeidbar aber dabei zusätzlich fatal. Des weiteren darf man gespannt sein, wie das japanische Volk reagieren wird, wenn die staatlichen Organe nicht mehr in der Lage sein werden, Ihre durch Geheimhaltung geprägte Informationspolitik fortzusetzen und sich zumindest im Wesentlichen offenbahren müssen.

      Ich glaube, wir haben alle noch nicht wirklich realisiert wie einschneidend und verheerend die Folgen dieses Desasters nicht nur auf die Wirtschaft, sondern auch auf das gesamte (!) japanische Territorium und das Leben der bemitleidenswerten japanischen Bevölkerung in den kommenden Wochen, Monaten und Jahren einwirkt.

      Der Mensch neigt dazu, nach dem Motto; "das Leben geht weiter" möglichst bald zur Tagesordnung zurückzukehren. Für Japan wird aber für lange Zeit nichts mehr so sein wie einmal war. Die Katastrophe hat erst gerade begonnen.

      Ich meine; ein Moment sich zu fragen; wie legitim es ist, jetzt Gewinne aus dieser Apokalypse anzustreben ?

      lukrativus
      1 Antwort
      Avatar
      schrieb am 02.04.11 15:27:32
      Beitrag Nr. 1.155 ()
      Was den Nikkei angeht, bleibe ich bei der Vermutung, dass er zumindest keine neue Höchststände anstreben wird (11000+) und es hier noch weiter runtergeht. Alles andere wäre wohl auch mehr als unlogisch, oder?

      Die Auswirkungen auf die japanische Volkswirtschaft seien indessen schwer abzuschätzen. Der Tankan-Index, eines der wichtigsten Stimmungsbarometer der japanischen Wirtschaft, sei im ersten Quartal zwar noch einmal leicht angestiegen. Da die überwiegende Mehrzahl der Antworten (72%) bereits vor dem 11. März eingegangen sei, sei die Aussagekraft diesmal ausgesprochen eingeschränkt. Der Einkaufsmanagerindex des Verarbeitenden Gewerbes für März habe bereits einen deutlichen Rückgang verzeichnet (46,4 nach 52,9 im Februar).

      Angesichts der Engpässe in der Energieversorgung sei mit weiteren Produktionsausfällen zu rechnen. Es sei daher unwahrscheinlich, dass die Scharte beim Nikkei 225 (ISIN XC0009692440 / WKN 969244 ) rasch ausgemerzt werde. Vielmehr würden nach der jüngsten Zwischenerholung weitere Kursverluste drohen. So hätten in früheren Phasen bei rückläufiger Industrieproduktion die Notierungen japanischer Titel im Durchschnitt rund 30% nachgegeben.

      http://www.stock-world.de/ac_analysen/Marktberichte/Aktienma…
      1 Antwort
      Avatar
      schrieb am 02.04.11 16:14:55
      Beitrag Nr. 1.156 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.307.880 von Plato am 02.04.11 11:41:13Frage: Wie kann man der einer Strahlung von 1 Sievert pro Stunde überhaupt noch jemand dort arbeiten lassen?

      Antwort: Mit einem Schutzanzug. 0.25mm Bleiäquivalent reduzieren 1Sv/h auf 0.01Sv/h; 0.5mm Bleiäquivalent auf 0.0001Sv/h und so weiter.
      Avatar
      schrieb am 03.04.11 13:29:12
      Beitrag Nr. 1.157 ()
      Japans Autofirmen erleiden nie dagewesenen Absturz
      Der Absatz japanischer Fahrzeuge bricht ein wie niemals zuvor.
      Die Regierung erwägt, für den Wiederaufbau neue Steuern zu erheben.

      Die japanische Wirtschaft muss sich auf schwere Belastungen einstellen. So hat die Erdbeben- und Atomkatastrophe den Absatz der japanischen Autobauer im März einbrechen lassen. Überall auf der Welt werden Waren aus Japan auf radioaktive Strahlung untersucht. Zudem ist der Kurs des Yen gegenüber Euro und Dollar auf Rekordhöhen geklettert – Tendenz weiter steigend. Damit werden die japanischen Exporte in die Hauptabsatzmärkte in Europa und die USA teurer. Aus diesem Grund hat der weltgrößte Autobauer Toyota bereits die Neuwagenpreise in den USA angehoben.

      Zudem wird die Regierung einen gewaltigen Nachtragshaushalt beschließen müssen, um den Wiederaufbau nach dem Erdbeben und dem Tsunami zu finanzieren, auf die Verbraucher und die Firmen kommen Steuererhöhungen zu. Die Regierung hat die gesamtwirtschaftlichen Kosten der Naturkatastrophe mit bis zu 309 Mrd. Dollar angegeben.

      Die Autoverkäufe stürzten im März um 37 Prozent auf rund 280.000 Fahrzeuge ab, teilte die Vereinigung der Autohändler am Freitag mit. Dies ist der größte jemals in Japan festgestellte Einbruch. Am härtesten traf es Toyota und Mitsubishi: Der Absatz des Marktführers sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 46 Prozent auf 111.000 Fahrzeuge, Mitsubishi büßte 48 Prozent ein. Neben diesen Krisenfolgen kämpft die japanische Autoindustrie mit dem Mangel an Zulieferteilen, zeitweisen Stromabschaltungen und den Folgen stillstehender Bänder.

      In zehn Toyota-Werken ruht die Produktion noch mindestens bis zum 11. April. Die Hersteller rechnen bisher mit einem Produktionsausfall von mehr als 365.000 Fahrzeugen „Die Menschen sind beim Autokauf derzeit einfach zurückhaltend. Der Tsunami und die andauernde Atomkatastrophe haben das Konsumklima getrübt“, sagte ein Verbandssprecher.

      Der weltgrößte Anleihenfonds Pimco rechnet nun trotz des bereits sehr starken Yen mit einem weiteren Abzug von Geld aus dem Ausland. Das würde den Kurs des Yen noch weiter nach oben treiben. Dabei dürften die Summen größer sein, als die Märkte derzeit annehmen, warnte Investment-Manager Mohamed El-Erian. Das Geld wird für den Wiederaufbau im Nordosten Japans benötigt, wo auch gegen die Folgen der Atomkatastrophe gekämpft wird. El-Erian geht nach eigenen Worten davon aus, dass Japan zudem weitere Kredite aufnimmt, um die Milliardenschäden zu beheben.

      Die japanische Regierung wird nach ersten Schätzungen für den Wiederaufbau der zerstörten Landesteile mehr als 120 Mrd. Dollar benötigen. Über diese Summe werde wohl ein Nothaushalt ins Parlament eingebracht, sagte Vize-Finanzminister Mitsuru Sakurai. Die Finanzierung des Sonderetats sei noch nicht geklärt. Der Wirtschaftszeitung „Nikkei“ zufolge erwägt die Regierung aber bereits die Einführung einer Sondersteuer und die Ausgabe spezieller Anleihen.

      Dabei gehe es auch darum, dass es der japanischen Notenbank erlaubt werden solle, direkt Staatsanleihen zu zeichnen. Bisher ist dies nur unter bestimmten Umständen möglich. Bei der Steuer wird laut Bericht darüber nachgedacht, entweder die Umsatz- oder die Unternehmenssteuer anzuheben oder die Einkommensteuer nach oben zu schrauben.

      Das Geld soll nicht dazu verwendet werden, um den in Finanzschwierigkeiten steckenden Atomkraftwerkbetreiber Tepco zu verstaatlichen. Angesichts erwarteter Entschädigungsforderungen in Milliardenhöhe werde der Staat allerdings nicht um Finanzhilfen an das Unternehmen herumkommen, sagte Regierungschef Naoto Kan. „Wir können mit Sicherheit sagen, dass Tepco am Ende zur Zahlung von Entschädigungen verpflichtet sein wird“, sagte Kan auf einer im Fernsehen übertragenen Pressekonferenz.

      „Wir werden sie unterstützen müssen. Aber grundsätzlich würde ich gerne sehen, dass Tepco als privates Unternehmen hart weiterarbeitet.“ Industrieminister Banri Kaieda kündigte an, die Regierung werde in Kürze eine Arbeitsgruppe einsetzen, um die finanzielle Hilfe für Tepco zu beraten. Tepco-Vizechef Takashi Fujimoto sagte derweil, in dem Konzern habe es keinerlei Gespräche darüber gegeben, den Staat um Hilfe zu bitten.

      In japanischen Medien war spekuliert worden, dass die Regierung die Kontrolle über den Betreiber übernehmen könnte. Ohne staatliche Hilfe werde Tepco vermutlich außerstande sein, die Stromversorgung aufrecht zu halten und gleichzeitig hohe Prozesskosten und Entschädigungen zu zahlen, die aufgrund des Atom-Unglücks auf den Konzern zukommen, berichtete die Zeitung „Mainichi Shimbun“.

      Tepco ist seit dem Unglück wegen Führungsschwäche und diverser Fehler heftig unter Druck geraten. Der Börsenwert des Versorgers ist seit dem Atom-Unfall um rund 80 Prozent gefallen. Analysten von Bank of America/Merril Lynch schätzen die Höhe der Entschädigungsforderungen auf mehr als 130 Mrd. Dollar. Dieses Geld wird sich Tepco kaum am Kapitalmarkt besorgen können.

      Denn die Ratingagentur Moody's hat die Kreditwürdigkeit des Betreibers des havarierten Atomkraftwerks Fukushima-Daiichi in Japan zum zweiten Mal in Folge heruntergestuft. Moody's senkte die Bonitätsnote von Tepco um drei Stufen von A1 auf Baa1 und schloss eine weitere Abwertung nicht aus. „Abhängig von der Schwere der Schäden und dem Umfang, in dem Tepco haftbar gemacht wird“, hieß es, „könnte das Unternehmen stark belastet werden“.

      dapd/Reuters/eag./dma

      Quelle:
      http://www.welt.de/wirtschaft/article13043518/Japans-Autofir…
      Avatar
      schrieb am 03.04.11 13:56:55
      Beitrag Nr. 1.158 ()
      Avatar
      schrieb am 03.04.11 18:30:47
      Beitrag Nr. 1.159 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.308.266 von lucrativus am 02.04.11 14:58:33"Ich meine; ein Moment sich zu fragen; wie legitim es ist, jetzt Gewinne aus dieser Apokalypse anzustreben ?"

      sehr richtig, das sollten sich vor allem aber die shorties fragen, denn die sind es ja wohl, die hier den Krisengewinnler machen wollen.
      Avatar
      schrieb am 03.04.11 18:37:25
      Beitrag Nr. 1.160 ()
      Der Bericht schockiert mich sehr.
      Ich muss zugeben der Name Holger Srohm ist die bisher größte Wissenslücke die ich hatte...
      Avatar
      schrieb am 03.04.11 18:46:51
      Beitrag Nr. 1.161 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.308.309 von LongStrongProud am 02.04.11 15:27:32"So hätten in früheren Phasen bei rückläufiger Industrieproduktion die Notierungen japanischer Titel im Durchschnitt rund 30% nachgegeben."

      mag sein, nur lief in den "früheren Phasen" eben auch keine Liquiditäts-Rallye, die ja mittlerweile schon zu einer Inflations-Rallye mutiert ist.
      Außerdem interessiert die Börse nicht das Gestern und nicht das Heute, sondern das Morgen und da sind die Perspektiven, aufgrund der bisherigen Liquiditätsschübe (und der Hoffnung, daß noch weitere folgen) doch fantastisch.
      Avatar
      schrieb am 03.04.11 20:36:30
      Beitrag Nr. 1.162 ()
      Ich befürchte, nichts gutes für den Nikkei.
      Viele reden von den Gewinnern der Katastrophe und das man in Krisen kaufen sollte?!
      Das bei diesem Unglück die vielen hohen Verluste größer als die Gewinne sein werden, ist aber sicher jedem klar.

      Japan wird sich wieder erholen, aber das wird leider Jahre dauern. Viele Unternehmen werden gerade in den ersten Monaten herbe Ausfälle hinnehmen müssen, dazu werden auch die Exporte u.a. wegen steigendem Yen und "Imageschäden" vermehrt zurück gehen, Prüfungen hin oder her.

      Ich sehe den Nikkei leider sehr angeschlagen, noch kann er mit Hilfe vom Staat stehen, aber lange wir das nicht mehr gut gehen. Die kommenden Zahlen und News werden es zeigen. Investments sind daher vielleicht was für professionelle Investoren.

      Ich glaube das wir die Auswirkungen in Japan noch gar nicht richtig wahrnehmen konnten, bei der Informationspolitik. Der Bericht mit Holger Strohm verdeutlicht allein nur die atomaren Schäden und Auswirkungen für Mensch und Wirtschschaft, die sehr erschreckend sind.

      Ich hoffe für unsere japanischen Freunde, das sie das schlimmste Unglück Ihres Lebens so gut wie möglich in den Griff bekommen und das nichts weiteres mehr passiert. Insofern würde ich mich zutiefst über ein paar gute News von Fukushima freuen.
      Avatar
      schrieb am 03.04.11 21:13:56
      Beitrag Nr. 1.163 ()
      Sehe ich auch so. Ich gehe mal davon aus und hoffe, dass sich die Lage in Fukushima weiter verbessern wird. Trotzdem sind die Ausfälle in Japan immens.

      Meiner Meinung nach ist der wirtschaftliche Schaden noch lange nicht eingepreist. Die nächsten Quartalsberichte werden da wohl eine deutliche Sprache sprechen!

      Der Umsatz der japanischen Autobauer wird deutlich einbrechen. Viele Firmen im Ausland werden sich jetzt wahrscheinlich neue Zulieferer für ihre Auto- und Elektroteile suchen um nicht selbst in Lieferengpässe zu geraten...

      Sollte sich die Lage im Atomkraftwerk wieder zuspitzen, ist damit zu rechnen, dass viele gut ausgebildete Fachkräfte das Land verlassen... (geschieht bereits)

      Gleichzeitig steht der Yen auf einem Hoch, was den Export nicht gerade beflügeln wird.

      Ich bleibe auf jeden Fall short im Nikkei!

      Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, warum der Nikkei weiter steigen sollte!
      1 Antwort
      Avatar
      schrieb am 03.04.11 21:48:42
      Beitrag Nr. 1.164 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.308.125 von kosto1929 am 02.04.11 13:35:35Und dennoch werden die USA laut Obama weitere Atomreaktoren bauen
      zur Sicherung der Energieversorgung und aus Umweltschutzgründen.
      2 Antworten
      Avatar
      schrieb am 03.04.11 22:37:55
      Beitrag Nr. 1.165 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.310.775 von posimist am 03.04.11 21:48:42warscheinlich muß erst so ein Reaktor bei den amis hochgehen
      bis endlich die Welt zur Besinnung kommt ! :rolleyes:
      Avatar
      schrieb am 03.04.11 23:40:01
      Beitrag Nr. 1.166 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.310.775 von posimist am 03.04.11 21:48:42Und dennoch werden die USA laut Obama weitere Atomreaktoren bauen
      zur Sicherung der Energieversorgung und aus Umweltschutzgründen.


      Das ist alles die Frage. Eine Kehrtwende innerhalb von 3 Tagen wie bei Merkel ist in USA, Russland und China nicht denkbar, aber mittelfristig wird man sich das sehr genau überlegen. Nach dem ersten Unglück in den USA 1979 wurde auch keine Reaktor mehr gebaut.

      Auf den Schreibtischen der Präsidenten wird schon jetzt die Berichterstattung liegen, die wir nicht lesen können und die die Fehler in Fukushima auflisten. Diese Fehlerlisten werden Seitenlang sein und haarsträubende Versäumnisse dokumentieren und die Gesichter der Präsidenten werden auch immer länger werden und sie werden denken: " Wenn das in Japan bei der Disziplin schon nicht geht, wie soll das bei uns bei dem Alkohol und der Disziplinlosigkeit gehen?"
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      schrieb am 04.04.11 04:31:12
      Beitrag Nr. 1.167 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.310.692 von Malztrunk am 03.04.11 21:13:56genau das ist auch meine vision, aber japan war schon vor dem erdbeben der günstigste der etablierten märkte.
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      schrieb am 04.04.11 05:33:42
      Beitrag Nr. 1.168 ()
      Zitat von posimist: Und dennoch werden die USA laut Obama weitere Atomreaktoren bauen
      zur Sicherung der Energieversorgung und aus Umweltschutzgründen.


      Ausser Deutschland und Venezuela (Hugo Chavez) hat keiner hysterisch reagiert. Aus Maengeln kann man lernen und genau das werden besonnene Staaten tun. Das war das Erfolgsrezept der Menschheitsgeschichte. Die GRUENEN wollen diesen Pfad nun verlassen und uns leider alle mit hinunterziehen. Mit neuerer Technik waere auch dieser Schaden vermeidbar gewesen.

      Es gab nun auch einen Toten als Folge des Reaktorungluecks. Ein Farmer hat sich erhaengt, weil er seine Produkte nicht mehr verkaufen konnte. Wie bei Tschernobyl werden die einzig messbaren Gesundheitsschaeden auch hier Depressionen sein, verursacht durch durchtriebene boeswillige, menschenfeindliche Organisationen und ihre dummen Helfer.
      6 Antworten
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      schrieb am 04.04.11 05:35:53
      Beitrag Nr. 1.169 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.311.261 von bmann025 am 04.04.11 05:33:42was sind denn die neuen techniken, die so eine katastrophe verhindern können?

      :)
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      schrieb am 04.04.11 07:11:06
      Beitrag Nr. 1.170 ()
      Abzug japanischer Gelder aus Ausland erwartet

      Pimco erwartet, dass größere Summen aus dem Ausland abgezogen werden, um nach der Naturkatastrophe in Japan den Wideraufbau zu finanzieren. Das würde den Yen aufwerten - was die japanische Notenbank derzeit bekämpft.

      http://www.handelsblatt.com/finanzen/fonds/nachrichten/abzug…
      Avatar
      schrieb am 04.04.11 10:29:30
      Beitrag Nr. 1.171 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.311.261 von bmann025 am 04.04.11 05:33:42Aus Mängeln kann man lernen. Bis Du ein Spassvogel. Ein Mangel = ein Reaktorunglück = Verseuchung weiter Landstriche für zigtausend Jahre. Was denkst Du wieviele solcher Mängel wir uns leisten können?

      Zusätzlich sammeln wir seit Jahrzehnten den Restmüll und wissen nicht wohin damit!
      Unglaublich solche Aussagen!
      Gr. Penny
      1 Antwort
      Avatar
      schrieb am 04.04.11 15:32:11
      Beitrag Nr. 1.172 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.312.359 von Pennystockchampion am 04.04.11 10:29:30Was denkst Du wieviele solcher Mängel wir uns leisten können?

      Da gibt`s nicht viel zu lernen. "There is no 2. chance" ... hat es kürzlich ein US-Wissenschaftler in einem Interview umschrieben. Zumindestens für Japan stimmt das schon mal.
      Avatar
      schrieb am 04.04.11 17:26:24
      Beitrag Nr. 1.173 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.311.261 von bmann025 am 04.04.11 05:33:42Es gab nun auch einen Toten als Folge des Reaktorungluecks. Ein Farmer hat sich erhaengt, weil er seine Produkte nicht mehr verkaufen konnte. Wie bei Tschernobyl werden die einzig messbaren Gesundheitsschaeden auch hier Depressionen sein, verursacht durch durchtriebene boeswillige, menschenfeindliche Organisationen und ihre dummen Helfer.

      Tschernobyl: Von den Ersthelfern, obwohl alles junge Männer, lebt heute niemand mehr. Auch die Expertengruppe, die in 1km Entfernung im Hotel getagt hatte, lebt niemand mehr.

      was sind denn die neuen techniken, die so eine katastrophe verhindern können?
      Technik hilft da nicht, in allen drei Fällen
      Harrisburg in den USA (1979)
      Tschernobyl
      und Fukushima
      ist das eigentliche Problem menschliches Versagen, als Reaktion auf teilweise unvorhersehbare Ereignisse.


      Da gibt`s nicht viel zu lernen. "There is no 2. chance" ... hat es kürzlich ein US-Wissenschaftler in einem Interview umschrieben. Zumindestens für Japan stimmt das schon mal.


      Das ist neu in der Menschheitsgeschichte, alle bisherigen Fehler waren reversibel, Fehler bei der Nutzung der Atomenergie nicht.