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Erneute Pannen Abiturklausur im Grundkurs Mathematik in NRW - 500 Beiträge pro Seite



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Köln. Pannen im Zentralabitur haben auch in diesem Jahr Folgen: Nach Beschwerden von Lehrern und Schülern bietet Schulministerin Löhrmann (Grüne) eine Wiederholung an. Nachschreibtermin ist freiwillig.

Nach Beschwerden von Schülern und Lehrern über die Abiturklausur im Grundkurs Mathematik hat NRW-Schulministerin Silvia Löhrmann (Grüne) eine Wiederholung der Prüfung angeboten. Alle Abiturienten erhalten aus "pädagogischen Erwägungen" die Chance, die Klausur erneut zu schreiben, wie das Ministerium am Mittwoch in Düsseldorf mitteilte. Nachschreibetermin ist der 26. Mai.

Lehrer und Schüler hatten sich über die Aufgabenstellung in der Klausur des Zentralabiturs beschwert. Laut Ministerium hätten Rückmeldungen aus den Schulen gezeigt, dass es bei der Aufgabenauswahl und -bearbeitung zu Irritationen gekommen sei. Damit sei "nicht auszuschließen, dass die Aufgabenstellungen in Einzelfällen Schülerinnen und Schülern den Zugang zur Lösung erschwert" hätten. Betroffene Schüler, die die Klausur freiwillig wiederholen wollen, müssen sich den Angaben zufolge bis Montag (23. Mai) verbindlich bei ihrer Schule melden.


Löhrmann bedauert Irritationen:(

Löhrmann hatte zuvor zwar bedauert, dass es bei der Klausur zu Irritationen gekommen war. Eine Fachkommission, die die Aufgaben für das Zentralabitur überprüft, sah nach einer erneuten Prüfung der Aufgabenstellung aber zunächst keinen weiteren Handlungsbedarf. Vergangene Woche hieß es aus dem Ministerium außerdem noch, die Rückmeldungen aus den Schulen hätten gezeigt, dass nahezu alle Beteiligten mit den Aufgaben zurechtgekommen seien.

Schüler und Lehrer hatten sich in zwei Fällen über die zentrale Matheprüfung für die Grundkurse beschwert. Zwei der drei Aufgaben, die zur Auswahl standen, seien nur mit einem bestimmten Taschenrechner lösbar gewesen, kritisierte der Philologenverband. Die dritte Aufgabe – für alle ohne einen solchen CAS-Taschenrechner die einzige Möglichkeit – sei zudem noch fehlerhaft gewesen. (mit dapd)

Ja toll...mein Filius iss auch davon betroffen,die Schüler sind jetzt ganz irritiert .
2008 wurde auch wiederholt. (Unter Anderen wegen dem Oktaeder des Grauens). Aufgabe zu Linearen Algebra (Vektorenrechnung), wo eine Teilaufgabe nicht vollständig lösbar war. Zudem gab es ebenfalls im Stochastik-Teil eine schwer zu lösende Aufgabe.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.522.943 von Kinglala am 18.05.11 20:57:39die haben den Pfeifen aus NRW bestimmt Prüfungen aus dem bayerischen
Abitur vorgelegt und damit waren die natürlich für NRW nicht lösbar...logisch:cool:
die Bayern haben ja auch bessere Taschenrechner...:laugh::laugh::laugh:

seit Jahren kotzt es mich an, daß ganz D sich gegen ein einheitliches Abitur sperrt,
und JEDER weiss, dass in Bayern wesentlich mehr im Abitur gefordert wird...
und dann kommt so eine Pfeife aus NRW, Bremen oder Ostdeutschland und sagt...:

"der schicke Medizinstudienplatz in München ist jetzt meiner...,
ich hab ja auch so ein Bomben-Abiturschnitt!
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.522.943 von Kinglala am 18.05.11 20:57:39kommt man irgendwo an diese aufgaben?
würde mich interessieren
Zitat von Gustl24: die haben den Pfeifen aus NRW bestimmt Prüfungen aus dem bayerischen
Abitur vorgelegt und damit waren die natürlich für NRW nicht lösbar...logisch:cool:
die Bayern haben ja auch bessere Taschenrechner...:laugh::laugh::laugh:

seit Jahren kotzt es mich an, daß ganz D sich gegen ein einheitliches Abitur sperrt,
und JEDER weiss, dass in Bayern wesentlich mehr im Abitur gefordert wird...
und dann kommt so eine Pfeife aus NRW, Bremen oder Ostdeutschland und sagt...:

"der schicke Medizinstudienplatz in München ist jetzt meiner...,
ich hab ja auch so ein Bomben-Abiturschnitt!


Ein bisschen einfach gedacht von dir! Vergleiche mal Bayrische Abiturprüfungen mit denen anderer Länder und melde dich dann wieder!;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.523.522 von Doppelvize am 18.05.11 23:07:55Ein bisschen einfach gedacht von dir!

ich würde sagen realitätsnah...
hier sind wir wieder bei der z.zt. häufig diskutierten sachstellung:
wir können/sollen wohl kaum in anderen ländern hierauf einfluss nehmen -
aber wir sollten mal den "dreck" vor unseren eigenen haustür wegkehren...

ich habe das mal vor vielen jahren am eigenen leib erlebt:
Medizinstudium, NC damals 1,1 abiturnote - lange auf studienplatz gewartet...

was da an 1,0 abiturienten dann in meinem semester saß, bremen und niedersachsen
als meine direkten "seminarnachbarn" - unglaublich...das hätte in bayern für nen
guten realschulabschluss gereicht...und das beste: sie gaben das auch zu!!
Was stört es den Bayern, daß der von ihm heute so herablassend beschimpfte Pöbel es ihm durch den jahrelang praktizierten Geldtransfer im Rahmen des Länderfinanzausgleichs überhaupt erst ermöglicht hat, von einem unbedeutenden Freistaat zu einem prosperierenden Land heranzuwachsen?
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.526.495 von Silberpfeil1 am 19.05.11 14:20:23ja,ja...

ohne die geldtransfers VON bayern nach nord- bzw. ostdeutschland
wäre bereits jedes 2te bundesland pleite...sind sie auch so...

aber die eine oder andere party in berlin wäre doch deutlich unspektakulärer:cool:
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.526.826 von Gustl24 am 19.05.11 15:13:14Ich kenne viele Kinder, die erinnern auch immer nur die letzten Tage und vergessen zu erwähnen, daß sich Hergänge über längere Zeiträume erstrecken.

Klar ist Bayern -heute- -eines- der Zahlerländer. Dafür hat es aber lange an der bundesrepublikanischen Brust gesaugt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.528.166 von Silberpfeil1 am 19.05.11 18:09:37Kinder eben - können alles, wissen alles, kennen die einzig wahre Wahrheit ;)


@Gustl24
Als ich mein Abitur gemacht habe (NRW), war die höchste Ausbildung, die man in Bayern bekommen konnte, die zum Melker. ;)

Aber was soll es. Wenn du irgendwann im echten Leben ankommst wirst du merken, dass kein Abitur, egal ob aus Bayern oder aus Bremen, irgendetwas über die wahren Fähigkeiten eines Menschen aussagt.
Zitat von Gustl24: die haben den Pfeifen aus NRW bestimmt Prüfungen aus dem bayerischen
Abitur vorgelegt und damit waren die natürlich für NRW nicht lösbar...logisch:cool:
die Bayern haben ja auch bessere Taschenrechner...:laugh::laugh::laugh:

seit Jahren kotzt es mich an, daß ganz D sich gegen ein einheitliches Abitur sperrt,
und JEDER weiss, dass in Bayern wesentlich mehr im Abitur gefordert wird...
und dann kommt so eine Pfeife aus NRW, Bremen oder Ostdeutschland und sagt...:

"der schicke Medizinstudienplatz in München ist jetzt meiner...,
ich hab ja auch so ein Bomben-Abiturschnitt!




Wenn du in der Schule auch öfter das Thema verfehlt hast, wundert mich dein Notenschnitt nicht.
Zitat von Kinglala: Zwei der drei Aufgaben, die zur Auswahl standen, seien nur mit einem bestimmten Taschenrechner lösbar gewesen, kritisierte der Philologenverband. Die dritte Aufgabe – für alle ohne einen solchen CAS-Taschenrechner die einzige Möglichkeit – sei zudem noch fehlerhaft gewesen. (mit dapd)

Ja toll...mein Filius iss auch davon betroffen,die Schüler sind jetzt ganz irritiert .
2008 wurde auch wiederholt. (Unter Anderen wegen dem Oktaeder des Grauens). Aufgabe zu Linearen Algebra (Vektorenrechnung), wo eine Teilaufgabe nicht vollständig lösbar war. Zudem gab es ebenfalls im Stochastik-Teil eine schwer zu lösende Aufgabe.


Was ich mich in diesem Zusammenhang frage: Wären die Schüler in der Lage die Grundrechenarten ohne Taschenrechner zu bewältigen? Also beispielsweise 23,4 mal 3,8 oder 51 geteilt durch 7 nur mit Bleistift und Papier. Ich habe gerade den Selbstversuch gemacht und war erschrocken, wie schwer mir das gefallen ist.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.528.912 von sepplpeter am 19.05.11 20:29:27Was ich mich in diesem Zusammenhang frage: Wären die Schüler in der Lage die Grundrechenarten ohne Taschenrechner zu bewältigen? Also beispielsweise 23,4 mal 3,8 oder 51 geteilt durch 7 nur mit Bleistift und Papier. Ich habe gerade den Selbstversuch gemacht und war erschrocken, wie schwer mir das gefallen ist.

...und Kopfrechnen kriegen die Abiturenten gar nicht mehr gebacken.
Tausende Abiturienten in Nordrhein-Westfalen bekommen die Chance, ihre Mathe-Abitur zu wiederholen, wie das Nachrichtenmagazin “Spiegel” meldet. Hintergrund sind Pannen bei der Aufgabenstellung: Eine Aufgabe wurde missverständlich formuliert, zudem sei das Thema „Funktionsscharen“ überhaupt nicht für das Zentralabitur vorgesehen gewesen. Viele Schüler und auch die Lehrer waren über die Pannen in Nordrhein-Westfalen - Nun kann das Mathe-Abitur wiederholt werden, viele werden wohl erleichtert sein.

Nun stellt sich den Schülern die Frage: Soll ich ich das Grundkurs-Abitur wiederholen oder reicht die Note, welche beim ersten Mal erzielt wurde? Für einige Abiturienten dürfte das eine schwere Entscheidung sein. Bis zum 23. Mai können die Schüler entscheiden, ob sie zum zweiten Mal antreten wollen.

Zudem waren gewisse Teilaufgaben aus den Bereich der Analysis für CAS Rechner vorgesehen, die eig. für die LKs vorhergesehen warn. (Nur 60 von über 800 am Abitur beteilgten Schulen besaßen diesen Rechner, der Funktionen und Funktionsscharen graphisch darstellt) Da es sich bei der Wiederholungsklausur um die geplante Nacchschreibklausur handelt, bleibt es abzuwarten, ob diese tatsächlich leichter sein wird oder wir freuen uns schon mal auf die Wiederholungsklausur der Wiederholungsklausur:laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.522.943 von Kinglala am 18.05.11 20:57:39Zitat: " 2008 wurde auch wiederholt. (Unter Anderen wegen dem Oktaeder des Grauens). Aufgabe zu Linearen Algebra (Vektorenrechnung), wo eine Teilaufgabe nicht vollständig lösbar war. Zudem gab es ebenfalls im Stochastik-Teil eine schwer zu lösende Aufgabe. "

Wozu der ganze Scheiss ? Am Ende gibt es eh nur 2500 bis 3000 brutto und dann 400 Euro Einheitsrente :laugh::laugh::laugh::laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.523.851 von Gustl24 am 19.05.11 06:12:15hör doch auf, so einen Scheiss zu erzählen. Mit Abischnitt 1,1 hättest du jeder Zeit ohne Wartezeit deas Medizinstudium machen können. Zudem gab es vor einigen Jahren noch den "Medizinertest"- die Abinote hat nur 50 % ausgemacht und die besten 10 % des Medizinertestes haben unabhängig von ihrem Abiturzeugnis einen Studienplatz bekommen....

Aber klar, du bist aus Bayern, euer Abi war schwerer, ihr seid ja auch viel besser und toller.. . Bist genauso ein verarschter Seppel aus Deppendeutschland, wie deine Landsleute auch :D:D:D
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.529.112 von Procera am 19.05.11 21:23:06Aber klar, du bist aus Bayern, euer Abi war schwerer, ihr seid ja auch viel besser und toller.. . Bist genauso ein verarschter Seppel aus Deppendeutschland, wie deine Landsleute auch

danke für deine nette antwort...wer lesen kann ist klar im vorteil,
hatte ich aber nicht anders erwartet...
:rolleyes::cool:

ich sagte:
...ich habe das mal vor vielen jahren am eigenen leib erlebt:
Medizinstudium, NC damals 1,1 abiturnote - lange auf studienplatz gewartet...
[/b]

DER NC war damals 1,1 !!!!...nicht meine abinote
und für dich ganz schlauer: damals in den 80ern war der run
auf zahnmedizin und humanmedizinstudienplätze so hoch, dass selbst die
testplätze -6000 plätze- bei über 30000 bewerbern pro semester AUSGELOST wurden.

nach 4 semestern wartezeit wurde ich dann zum ersten mal
für einen testplatz ausgelost und habe dann als testbester einen studienplatz
bekommen...

also vorsicht mit irgendwelchen anschuldigungen...
aber eine konkrete antwort hat mir hier noch keiner gegeben:

warum sperren sich die meisten bundesländer gegen einheitliche abiturprüfungen,
wenn dann die studienplätze bundesweit nach der abiturnote vergeben werden -
nennst du das chancengleichheit....

hatte ich aber auch nicht anders erwartet...immer schön auf den eigenen
vorteil pochen und schlaue reden schwingen...kennt man ja...
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.530.590 von Gustl24 am 20.05.11 09:45:23Ueber die Testbestenquote von 10 % im Medizinertest waerst du reingekommen, also erzaehl mir nichts.

Wo ist das Problem ? Dass du nicht reingekommen bist, ist nicht mein Problem. Aber sind halt immer die anderen, die schuld sind. die boesen anderen Bundeslaendern, nun die boesen Ossis. Ach und das bayerische Abitur ist ja das Schwerste ueberhaupt.... Mir kommen gleich die Traenen :laugh::laugh:

p.s. Unterlasse es mich anzumaeilen, das geht gleich ungefiltert in den Rundordner;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.530.884 von Procera am 20.05.11 10:23:11sag mal bist du wirklich so dumm oder willst
du nicht kapieren - man konnte damals anfang der 80er keinen medizinertest
automatisch machen...man wurde ausgelost...chance 1:6...

ansonsten schönes leben noch...mit solchen leutchen, welche dermassen
schwer von begriff sind, braucht man nicht weiter zu diskutieren...

mittelmässige plappermäuler eben - ich tippe mal auf angestellten
verwaltungshengst oder öffentlicher dienst:laugh::laugh::laugh::laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.529.083 von Procera am 19.05.11 21:16:51...Am Ende gibt es eh nur 2500 bis 3000 brutto und dann 400 Euro Einheitsrente...

dazu passt dann auch das gehalt...und wer rente von der BfA bezieht
ist selber schuld:p
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.530.884 von Procera am 20.05.11 10:23:11Natürlich ist das bayerische Abitur am Schwersten - deshalb schafft es ja auch keiner.;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.533.733 von Gustl24 am 20.05.11 17:42:42Kann mir nicht passsieren, Seppl

Ich bin international aufgestellt, bekomme aus Deutschland nichts, ausser meine Bratwürste. Viel Spass noch in Deppenland und immer schön zahlen für den rest der Welt :kiss::kiss::kiss:
:laugh::laugh:

Auch in die für Donnerstag (26.05.2011) angesetzte Wiederholungsklausur im Mathematik-Abitur in NRW hat sich ein Fehler eingeschlichen. In einer Tabelle sei eine falsche Zahl angegeben gewesen, bestätigte eine Sprecherin des Schulministeriums am Mittwoch (25.05.2011) einen Bericht des "Westfalen-Blatts".

Kurz nachdem die Schulen die Aufgaben für die Wiederholungsklausur im Grundkurs Mathematik am Mittwochmittag erhalten hatten, habe sich ein Lehrer gemeldet und auf den Fehler hingewiesen. "Wir haben das korrigiert und alle betroffenen Schulen per Mail umgehend darauf hingewiesen", sagte die Sprecherin. Weil es in einer Aufgabe für die erste Grundkursklausur Mathematik Ungenauigkeiten gegeben hatte, können am Donnerstag alle betroffenen Schüler die Prüfung wiederholen. Die Aufgaben für das NRW-Zentralabitur werden von einer unabhängigen Fachkommission kontrolliert.

Mein Filius hat auf die Wiederholungsklausur verzichtet, wie andere Mitschüler auch :D
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.558.065 von Kinglala am 25.05.11 23:21:42Deppnland :laugh::laugh::laugh::laugh:

Was für Idioten arbeiten eigentlich das Abitur aus :confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.558.078 von Procera am 25.05.11 23:25:55Haben se von die Bayern übernommen...kein Wunder das alles schief geht :D
Schulstreit in NRW: Grüne gegen Bestandsgarantie für die Gymnasien !

DÜSSELDORF. Im landespolitischen Streit über die richtige Schulstruktur wollen die NRW-Grünen keine Bestandsgarantie für Gymnasien. Derzeit gewährleistet die Landesverfassung Grund- und Hauptschulen.

http://www.ruhrnachrichten.de/nachrichten/politik/inland/art…
Wieso Grundkurs Abi schriftlich??? Bei uns war nur die 3 lk faecher schriftlich und 1 Grundkurs mündlich als abschlusspruefung. Sollen sie das doch auch weg lassen am Ende bekommt man eh keinen Job und studieren ist zu teuer und danach findet man nich weniger einen Job. Warum so kompliziert wenns heutzutage ueberall minimiert wird :D
Düsseldorf. NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) will prüfen, wie es auch in diesem Jahr zu diversen Pannen beim Zentralabitur kommen konnte. Die FDP warf der Ministerin „Dilettantismus pur“ vor.

Nach den erneuten Pannen bei den schriftlichen Abiturprüfungen in Nordrhein-Westfalen hat Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) eine Überprüfung der Abläufe angekündigt. Erste Ergebnisse darüber, ob es „Optimierungsmöglichkeiten“ bei der Aufgabenstellung gebe, sollten nach der Sommerpause vorliegen, sagte Löhrmann am Mittwoch im Schulausschuss des Düsseldorfer Landtags.

Der Ausschuss beschäftigte sich auf Antrag der CDU in einer Sondersitzung mit der Panne. In der Aufgabenstellung für die Mathematikklausur war eine Formulierung von den Schülern als missverständlich empfunden worden. In der daraufhin angebotenen Wiederholungsklausur hatte sich ebenfalls ein Fehler eingeschlichen, der jedoch rechtzeitig vor der Prüfung von einem Lehrer entdeckt und dann korrigiert worden war.

Fehler könnten „nie zu 100 Prozent ausgeschlossen“ werden

Löhrmann sagte dazu im Ausschuss, Fehler könnten „nie zu 100 Prozent ausgeschlossen“ werden. Den betroffenen Schülern sei aber daraus, „so weit wir wissen“, kein Nachteil entstanden. Insgesamt hätten sich 3.000 Schüler an der Wiederholungsklausur beteiligt. Der Fehler in den Aufgaben habe sich durch einen „Übertragungsfehler“ eingeschlichen, der somit Folge „menschlichen Versagens“ und nicht von „Inkompetenz“ der Fachkommission gewesen sei.

Die Opposition nahm Löhrmann unterdessen erneut scharf in die Kritik. CDU-Schulexperte Michael Solf sprach von einer „ärgerlichen und peinlichen Panne“ und „fehlender Einsicht“ der Ministerin. FDP-Schulexpertin Ingrid Pieper von Heiden warf der Ministerin „Dilettantismus pur“ vor.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.558.232 von Keilfleckbarbe am 26.05.11 00:56:05Ja bei euch :laugh::laugh::laugh::laugh:

Ich hatte auch Mathe schriftlich. Mich haben sie geschliffen, bis mir der Nabel glänzte

Mathe schriftlich, Englisch schriftlich, Deutsch schriftlich, Bio schriftlich, Latein schriftlich, dank meiner überragenden leistungen nur 1 Fach mündlich- Geschichte


Andere durften 5 oder mehr mündliche Prüfungen machen. :laugh::laugh::laugh: Und abstufen oder abwählen oder Mathe durch Reiten oder Befruchtungstanz ersetzen-das gab es bei uns auch nicht :kiss:
Chaostage an den Unis von NRW !!!

Nachrichten, 13.10.2011, Tobias Blasius

Der Rekordansturm neuer Studenten beschert den nordrhein-westfälischen Hochschulen das, was man neuerdings landläufig „Stresstest“ nennt. Wenn so viele junge Leute in die Hörsäle und Seminare drängen wie nie zuvor, ohne dass Universitäten hierfür finanziell und organisatorisch gewappnet wurden, gerät der Wissenschaftsbetrieb schnell an den Rand seiner Belastungsfähigkeit.

Das ist kein böser Zufall, sondern von der Politik so gewollt – oder mindestens billigend in Kauf genommen. Wer über Nacht für die vorerst letzten geburtenstarken Jahrgänge in Deutschland die Wehrpflicht abschafft, gleichzeitig die Studiengebühren streicht und dank der verkürzten Schulzeit auch noch zwei Abitur-Jahrgänge gleichzeitig an die Hochschulen entlässt, darf sich über Vorlesungen in Autohäusern und Baumärkten nicht wundern.

Mag die Wissenschaftsministerin Schulze noch so euphorisch jeden Studenten als „Gewinn für unser Land“ bejubeln – die millionenschwere Rechnung für die dringend benötigte Nachrüstung der Universitäten an Rhein und Ruhr wird ihren Finanzminister kaum freuen.

Wer es ernst meint mit dem dauernden Gerede von der Chancengerechtigkeit, der darf Hochschulrektoren und Studenten jetzt nicht in akademischen Chaostagen versinken lassen.
Überfüllte Unis – wohin mit den Studenten?

Politik, 13.10.2011, Matthias Korfmann, Björn Bowinkelmann

Düsseldorf/Essen. Der Ansturm auf die Universitäten in NRW überrascht selbst die Experten. Politik und Unis stehen jetzt vor einer harten Prüfung: Was tun mit so vielen Studenten? Wissenschaftsministerin Svenja Schulze fordert zusätzlich Geld für die Unis.

Dass der Ansturm auf die Unis kommen wird, war klar. Aber dass er so früh einsetzt, überrascht selbst die Experten. Immer mehr junge Menschen wollen studieren – das ist eine gute Nachricht für die nach Fachkräften gierende Wirtschaft. Politik und Unis stehen hingegen vor ei­ner harten Prüfung: Was tun mit so vielen Studenten?



Warum kommen gerade jetzt so viele Erstsemester?

Es gibt viele Gründe dafür. Das Ende der Wehrpflicht ist einer davon. Außerdem gibt es die ersten doppelten Abiturjahrgänge in Bayern und Niedersachsen. Auffällig ist, dass der Erstsemester-Rekord in NRW mit der Abschaffung der Studiengebühren einhergeht. NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze (SPD) hält einen Zusammenhang für möglich, das Deutsche Studentenwerk sieht das auch so. Das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) glaubt hin­gegen nicht daran, dass der Wegfall der Gebühren den großen Boom ausgelöst hat. Das CHE spricht von einem generellen Trend zu hohen Bildungsabschlüssen. Heute schafften fast 50 Prozent eines Jahrganges die Hochschulreife, in den 70er-Jahren seien es nur 20 Prozent gewesen.



Die Lage im Revier

Die gestiegene Zahl der Hochschulanfänger in diesem Wintersemester verteilt sich unterschiedlich auf die Universitäten der Region.

Während Münster und Duisburg/Essen nach aktueller Schätzung (die Anmeldeverfahren sind noch nicht abgeschlossen) rund 20 Prozent mehr Hochschulanfänger im Vergleich zum Vorjahr aufgenommen haben, hat sich bei der Ruhr-Universität Bochum (RUB) mit 4850 Einschreibungen die Zahl der Studienanfänger kaum verändert (plus 0,5 Prozent). Dazwischen liegt die TU Dortmund mit knapp 8 Prozent mehr Hochschulanfängern.

Zwar hatte die RUB mit rund 50 000 Bewerbern doppelt so viele Anfragen als vergangenes Wintersemester, doch wird die Mehrheit der Bewerber durch das Uni-interne Zulassungsverfahren ausgesiebt. Fast kein Studiengang der RUB ist ohne NC und zulassungsfrei. Laut Sprecher Josef König hat die RUB, wie mit dem Land NRW vereinbart, 270 neue Studienplätze für dieses Semester geschaffen. Zum Vergleich: Die Uni Münster (5630 Einschreibungen) hat rund 900 zusätzliche Studienplätze geschaffen.

Für den Studentenansturm der doppelten Abi-Jahrgänge im Jahr 2013 werden jedoch nicht nur zusätzliches Lehrpersonal und weitere Hörsäle benötigt: Die Uni Münster hat bereits jetzt die Bürger aufgerufen, Zimmer für Studenten zur Verfügung zu stellen.

Wie kann es sein, dass manche Unis viele Erstsemester haben, andere hingegen keine Zuwächse verzeichnen?

Christian Berthold (CHE) glaubt, dass es sich dabei um eine Art Pokerspiel der Unis handelt. Die Frage ist, ob Unis, die viele Erstsemester aufnehmen, dafür von Land und Bund belohnt werden: „Beim aktuellen Hochschulpakt II wissen die Hochschulen nicht, ob sie dafür, dass sie mehr Studierende akzeptieren, zusätzlich unterstützt werden. Das führt dazu, dass manche Hochschulen trotz großer Nachfrage nicht mehr Studierende akzeptieren. Andere öffnen sich für Studienanfänger.“



Reicht der Hochschulpakt von Bund und Ländern aus?

Ministerin Svenja Schulze glaubt: Nein. Sie fordert einen „Hochschulpakt Plus“, also zusätzlich Geld für die Unis. Das CHE sieht’s ähnlich: „Der Hochschulpakt II ist unterdimensioniert. Es wird viel mehr Studieninteressenten geben als geplant“, sagt Berthold. Das Ende der Studiengebühren kommt einige NRW-Unis teuer zu stehen. Ihre früheren Einnahmen werden nicht voll kompensiert.



Gibt es genug Lehrende für so viele Studenten?

Ursula Gather, die Chefin der Landesrektorenkonferenz, beteuert: Ja. Es seien schon viele zusätzliche Stellen geschaffen worden. Auch die Räume reichten aus. Patrick Schnepper, Sprecher der Studierendenvertreter in NRW, erinnert aber daran, dass heute schon manche Fächer völlig überlaufen sind.



Welche Probleme sehen die Studentenwerke?

Studentenwohnungen werden knapp. Besonders in Münster, Köln, Bonn und Teilen des Ruhrgebiets. Beim Bafög werde es keine Probleme geben, denn darauf gebe es einen Rechtsanspruch. Noch enger dürfte es in den Mensen zugehen: „Die Hochschulen legen ihre Veranstaltungen inzwischen so, dass mittags kaum Zeit zum Essen bleibt. Dann gehen alle gleichzeitig in die Mensa“, erklärt Achim Meyer auf der Heyde.


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