checkAd

    Die Schlacht ums Adlon - Fragen an Herrn Sommer - 500 Beiträge pro Seite

    eröffnet am 04.07.11 19:09:44 von
    neuester Beitrag 10.08.11 20:30:02 von
    Beiträge: 5
    ID: 1.167.370
    Aufrufe heute: 0
    Gesamt: 1.270
    Aktive User: 0


     Durchsuchen

    Begriffe und/oder Benutzer

     

    Top-Postings

     Ja Nein
      Avatar
      schrieb am 04.07.11 19:09:44
      Beitrag Nr. 1 ()
      Laut BZ schlage die Adlon-Holding gegen die Kritiker von A. A. Jagdfeld zurück. Ziel ist u. a. B. Grunzke, der die Verwaltung der Adlon-Immobilie übernehmen solle. Unter Verweis auf die Verbindlichkeiten in Millionenhöhe bei einer ihm zugerechneten Elsur Grundstücks-Verwaltungs-GmbH wird ein Berater von A. A. Jagdfeld zitiert mit: "Die einsehbaren Jahresabschlusszahlen sind nicht dazu angetan, Vertrauen zu schaffen".
      http://www.bz-berlin.de/aktuell/berlin/naechste-runde-im-kam…" target="_blank" rel="nofollow ugc noopener">http://www.bz-berlin.de/aktuell/berlin/naechste-runde-im-kam…


      Wenn man auf die Bilanz der Adlon-Holding sieht, so machen in der letzten veröffentlichten Bilanz von 2008 die Verbindlichkeiten fast die gesamte Bilanzsumme aus, ähnlich wie bei der krisitsierten Elsur.
      Die Bilanzzahlen gibt es übrigens bei ebundesanzeiger.de allgemein zugänglich.

      Herr Sommer, eine Frage: wenn Sie die Zahlen der Elsur als nicht Vertrauen erweckend einstufen - für was halten Sie dann die Bilanz der Adlon-Holding ?

      Ach und Herr Sommer - wenn wir bei der netten Fragerunde sind: sind Sie eigentlich der Herr Sommer von der WMP EuroCom ?
      http://www.wmp-ag.de/sommer.php
      Dann arbeiten Sie sicher nicht für lau und ich wüßte gerne: Wieviel Honorar kriegen Sie eigentlich für Ihre PR-Beratung, die eher einer Boulevard-Schlammschlacht gleicht ?
      Avatar
      schrieb am 04.07.11 19:41:22
      Beitrag Nr. 2 ()
      Der Herr Sommer, den wir schon kennen, wird in der BZ auch zitiert mit folgender Aussage:
      "Das Adlon wird von Heuschrecken bekämpft. Die wollen sich an dem tollen Objekt satt fressen", sagt Jagdfeld-Berater Hans Peter Sommer.

      ""Heuschrecken" gelten im deutschen politischen Sprachgebrauch seitdem als eine abwertende Tiermetapher für Private-Equity-Gesellschaften sowie gegen andere Formen der Kapitalbeteiligung mit mutmaßlich zu kurzfristigen oder überzogenen Renditeerwartungen, wie Hedge-Fonds oder sog. "Geierfonds"." (zitiert nach wikipedia)

      Herr Sommer, entschuldigen Sie die nochmalige Nachfrage: finden Sie es also eine überzogene Renditeerwartung, wenn Adlon-Anleger überhaupt mal eine positive Rendite (inkl. Wertänderung !) sehen wollen ? Und sehr ins Grübeln kommen, woran es wohl liegt, daß die mal in Aussicht gestellten Renditen beim Adlon-Fonds deutlich verfehlt werden ?
      1 Antwort
      Avatar
      schrieb am 05.07.11 12:13:05
      Beitrag Nr. 3 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 41.739.954 von fundusfragensteller am 04.07.11 19:41:22Hallo Herr Sommer, wollen Sie noch antworten ?

      Bis der Herr Sommer antwortet, zur Abwechslung mal eine Frage an Fundus. Laut BZ wird der Verweis auf berufliche Beziehungen von B. Grunzke zu Kempinski bei Fundus mit Häme quittiert: Grunzke habe bei Kempinski lediglich Koch gelernt und ein halbes Jahr als Kellner gearbeitet.
      http://www.bz-berlin.de/aktuell/berlin/naechste-runde-im-kam…

      Gemäß Portrait auf der Seite des Ehemaligen-Vereines der Martin-Buber-Oberschule hat B. Grunzke nach dem Abitur vor etwa 30 Jahren eine Kochlehre bei Kempinksi absolviert.
      Liebe Fundus - mal ehrlich: warum sollte das irgendeine Häme rechtfertigen ?

      B. Grunzke war gemäß diesem Portrait seit dieser Lehre in der Hotelbranche tätig, bis er 1981 mit seinem Bruder den Betrieb eines familieneigen Hotels in Berlin übernommen hat. Liebe Fundus, fällt Ihnen da auch was auf: könnte es sein, daß B. Grunzke sogar mehr Erfahrung in der Hotelbranche hat als Fundus selber, nachdem der erste Fundus-Hotelfonds doch erst deutlich später aufgelegt wurde ?
      Avatar
      schrieb am 19.07.11 18:37:08
      Beitrag Nr. 4 ()
      Herr Jagdfeld geht auf Informationstour:
      http://www.immobilien-zeitung.de/1000004580/jagdfeld-kaempft…

      Das ist prima - da kann man ihn direkt fragen, warum jemand, der seit 1981 im Hotelgeschäft ist, as Adlon weniger erfolgreich verwalten können sollte als er/Fundus, die ja wohl erst 1987 in die Hotelbranche eingestiegen sind.

      Ach ja, fragen sollte man auch, welche Auswirkung die Haftfähigkeit des Komplementärs bei einem Fonds bzw. einer Publikums-KG hat, bei der das Fremdkapital durch Anlagevermögen voll gedeckt ist. Im Haftungsfall haftet zuerst das mit den Kommanditeinlagen finanzierte Anlagevermögen der Gesellschaft (und damit die Kommanditisten). Dann haften erst noch die Kommanditisten in Höhe der bisherigen Ausschüttungen (!!!), da diese bisher bilanztechnisch als Kapitalrückgewähr zu werten sind. Nur ein dann noch übersteigende Forderung fiele in die persönliche Haftung des Komplementärs. Was bliebe da noch übrig ?

      Sollte man ihn doch direkt fragen. Also: Herr Jagdfeld, ab welchem Forderungsbetrag gegen den Fonds griffe denn Ihre persönliche Haftung ?
      Ich behaupte: unter Berücksichtigung des Kapitalkontos III (=gem. § 171 HGB wiederaufgelebte Haftung der Kommanditisten aufgrund Ausschüttungen), der vorhandenen Liquidität und mal überschlagenem Wert der Immobilie nach Ertragswertverfahren dürfte die persönliche Haftung erst bei Gesamtdorderungen in Höhe des 1,5fachen aktuellen Fremdkapitalvolumens gegeben sein.
      Können Sie das wiederlegen ? Ihre Antwort erwarte ich gerne auch auf den Versammlungen.

      Anleger können sich eines sicher sein: dem Risiko einer echten persönlichen Haftung wollte sich Jagdfeld nie aussetzen. Früher wurde ja damit Werbung gemacht, daß der Adlon-Fonds als Eigenkapitalfonds besonders sicher sei. Für einen reinen Eigenkapitalsfonds ist das ja auch so. Wie gesagt: Anleger können sich eines sicher sein: dem Risiko einer echten persönlichen Haftung wollte sich Jagdfeld nie aussetzen.
      Avatar
      schrieb am 10.08.11 20:30:02
      Beitrag Nr. 5 ()
      Zunächst muß ich meinen obigen Beitrag etwas korrigieren: Wiederaufleben der Kommanditistenhaftung ist § 172 HGB.

      Ansonsten gibt es einen neuen Brief:
      http://schutzgemeinschaft-adlon-anleger.de/resources/Rundsch…

      Bei der Gelegenheit hätte ich es nicht versäumen wollen, bei Herrn Sommer nochmal nachzufragen. Nachdem Herr Grunzke aber nur der Punchingball war, sind die meisten der obigen Fragen aber obsolet. Tja, man kann Dinge auch Aussitzen.


      Beitrag zu dieser Diskussion schreiben


      Zu dieser Diskussion können keine Beiträge mehr verfasst werden, da der letzte Beitrag vor mehr als zwei Jahren verfasst wurde und die Diskussion daraufhin archiviert wurde.
      Bitte wenden Sie sich an feedback@wallstreet-online.de und erfragen Sie die Reaktivierung der Diskussion oder starten Sie
      hier
      eine neue Diskussion.

      Meistdiskutiert

      WertpapierBeiträge
      249
      78
      74
      50
      49
      47
      45
      41
      38
      32
      Die Schlacht ums Adlon - Fragen an Herrn Sommer