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Downgrade der USA auf AA+ & die Folgen - 500 Beiträge pro Seite



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Guten Tag Community!

Seit kurzem beschäftige ich mich intensiv mit Wirtschaft, Finanzen, Anlagen, Aktien uvm. Dies ist mein erster Beitrag und ich bitte zu entschuldigen wenn ich mit diesem Thema im falschen Unterforum gelandet bin.
Ist das der Fall, wäre es sehr nett mir entsprechende Themen zu emphelen oder auch einfach nur Schlagworte zu einer erfolgreich Suche zu geben.

Mit Bekanntgabe der Ratingagentur S&P, welche die USA erstmals von einem Rating AAA auf AA+ herabstuft, wird es in jedem Fall turbulent auf den Aktienmärkten.
Und so stellen sich mir doch einige Fragen.

Wurde der Zeitpunkt der Bekanntgabe abgesprochen gesteuert? Wenn ja, warum?
Um Panik zu verhindern? Aber wächst eine solche Panik nicht erst an, wenn man Zeit hat darüber nachzudenken?
Halten die FED und EZB absichtlich eine große Menge an Aktien auf Short, um am Montag ab- /aufzuräumen?
Hat die USA die Möglichkeit Die Wallstreet einfach zu schliessen, den Markt einzufrieren? Ist sowas evtl. schonmal passiert?

Die letzte Frage liegt mir am meisten am Herzen.

Lieben Gruß,
Damien
Hallo Damien,

willkommen hier im Wallstreet-Online Forum.
Ich bin selbst erst seit knapp einem halben Jahr dabei und kenne die Probleme die man hier kriegen kann sehr gut.

Ich habe heute Nacht bereits einen Thread zu diesem Thema eröffnet in dem bisher schon ein wenig diskutiert wurde. Vielleicht kriegst du dort ein paar Antworten. (http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1168095-1-10/usa-…)

Ich antworte jetzt mal nur kurz auf deine letzte Frage, die sie dir ja offensichtlich am Herzen liegt. Es besteht die Möglichkeit den Handel an der Börse vorrübergehend auszusetzen und dies stellt zwar eine Besonderheit dar, kommt jedoch dennoch vor.

Bezüglich deiner anderen Fragen würde ich dir eigentlich empfehlen, die Suche nach einer Antwort einfach ad acta zu legen. Denn die Antwort wirst du a) nie bekommen bzw b) nie die richtige und selbst wenn dann wirst du c) keinerlei Gewinn oder sonstige befriedigende Auswirkungen auf deinen Seelenfrieden finden.

Mit freundlichen Grüßen,
Traidee
Zitat von DamShou: Wurde der Zeitpunkt der Bekanntgabe abgesprochen gesteuert? Wenn ja, warum?
Natürlich wurde die Bekanntgabe der Abstufung bewußt ins Wochenende gelegt, um eine Panik zu vermeiden. Das hat aber nicht viel gebracht, weil wie immer einige schon Bescheid wußten und massiv verkauft haben. Unter anderem deshalb sind die Märkte in den letzten Tagen so eingebrochen.

Zitat von DamShou: Um Panik zu verhindern? Aber wächst eine solche Panik nicht erst an, wenn man Zeit hat darüber nachzudenken?
Nein, warum sollte das so sein? Bei Kleinanlegern vielleicht, die keine Ahnung von den Finanzmärkten haben. Aber die sind sowieso bedeutungslos für die Kursentwicklung.

Zitat von DamShou: Halten die FED und EZB absichtlich eine große Menge an Aktien auf Short, um am Montag ab- /aufzuräumen?
Wie bitte? Das sind Notenbanken, die handeln nicht mit Aktien.

Zitat von DamShou: Hat die USA die Möglichkeit Die Wallstreet einfach zu schliessen, den Markt einzufrieren? Ist sowas evtl. schonmal passiert?
Ja, sowas ist schon passiert. Z. B. anläßlich der Terroranschläge am 11. September 2001, da haben die für vier Tage dichtgemacht.
Zitat von DamShou: Mit Bekanntgabe der Ratingagentur S&P, welche die USA erstmals von einem Rating AAA auf AA+ herabstuft, wird es in jedem Fall turbulent auf den Aktienmärkten.
Das ist schon lange so erwartet worden, insofern keine große Überraschung. Ich setze mich am Montag vor den Bildschirm und schaue mir den Kursverfall - falls es überhaupt einen geben wird - nur deshalb an, um günstig einzusteigen bzw. um den Rebound zu traden. Sowas kann sehr profitabel sein.

Immer ruhig Blut! ;)
Zitat von Andolini:
Zitat von DamShou: Ich setze mich am Montag vor den Bildschirm und schaue mir den Kursverfall - falls es überhaupt einen geben wird - nur deshalb an, um günstig einzusteigen bzw. um den Rebound zu traden.


Geh' lieber short. Ist beruhigender und Du wirst sogar kurzfristig satte Gewinne machen. Den Rebound kann man dann zum Nachkaufen der Shorts benutzen...aber welcher Rebound überhaupt? ;) Bei dem Newsflow sicher nicht in absehbarer Zeit. Lass mich aber gern vom Gegenteil überzeugen. :)
Zitat von CallOption:
Zitat von Andolini: Geh' lieber short. Ist beruhigender und Du wirst sogar kurzfristig satte Gewinne machen. Den Rebound kann man dann zum Nachkaufen der Shorts benutzen...aber welcher Rebound überhaupt? ;) Bei dem Newsflow sicher nicht in absehbarer Zeit. Lass mich aber gern vom Gegenteil überzeugen. :)
Ich mach um 8:00 die Kiste an und schau eine Weile zu. Auf der Shortseite ist aus meiner Sicht das Beste schon vorbei. Und der Newsflow ist aktuell gar nicht so übel. da müßte schon mehr passieren, bevor das System eine ernsthafte Zerreißprobe erlebt.
Zitat von CallOption: Geh' lieber short. Ist beruhigender und Du wirst sogar kurzfristig satte Gewinne machen. Den Rebound kann man dann zum Nachkaufen der Shorts benutzen...aber welcher Rebound überhaupt? ;) Bei dem Newsflow sicher nicht in absehbarer Zeit. Lass mich aber gern vom Gegenteil überzeugen. :)


Das sehe ich ähnlich. Denn ich frage mich schlichtweg, wer aufgrund der Gefahr, dass auch andere bekannte Agenturen nachziehen und S&P aufgrund des weiterhin negativen Ausblicks (das ist m.E. die größte Hiobsbotschaft) irgendwann erneut senkt, in nächster Zeit risikieren will, Aktien zu kaufen? Er muss doch jeden Tag mit einer erneuten Herabstufung, z.B. durch Moody's, und daraufhin einem weiteren Kurssturz rechnen.

Wer ist bereit, dieses Risiko einzugehen? Ich denke, von den "Großen" im Markt kaum jemand, und von den Kleinanlegern auch nicht viele. Daher rechne ich damit, dass es in nächster Zeit schlichtweg kaum Nachfrage nach Aktien gibt, dafür aber um so mehr Angebot...
es wird noch viel tiefer gehen
Rechne den Dax mit 3500 Punkten!
der Dow ca 8000!

BIN DAVON ÜBERZEUGT
Vielen Dank schonmal für die Infos, Links und Tipps! Da werde ich mich jetzt durcharbeiten.

Es freut mich als Neusteiger schon eine kleine Diskussion angezettelt zu haben; Das Thema ist ja uch brisant, wie es auch an den 50/50 Meinugen zu erkennen ist.
Es scheint aber dass Spekulationen auf short die Mehrheit bilden, zumindest für den Start am Montag

Ich denke dass DAX und DOW am Montag noch einige Einbußen erleiden, aber das ist dann doch besser in dem schon betehenden Thema von Traidee zu diskutieren; Danke Für den Link. http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1168095-1-10/usa-…

@Andolini
Betreffend FED/EZB Aktien/short:
crazy minde: Könnte es sein dass; ich sage jetzmal "Jemand großes mit dierektem Einfluss" ein Scenario in Absprache herbeiruft welches zu einer, in Angesicht der nicht überwindbaren Schuldenpolitik dazu führt die Sache schneller zu beenden? (gewollter crash)

LG,
Damien
Dax bei 3500?

Bitte mal mit den fundamentalen Wirtschaftsdaten befassen. Gute Quartalsrgebnisse, Gewinne auf Rekordniveau, Exportausblick positiv, KGVs historisch niedrig. In der Panik ist alles möglich, aber solch eine Bewertung entbehrt jeder wirtschaftlichen Realität.
Dow 8000 halte ich schon eher für möglich!
Zitat von Tetris: Dax bei 3500?

Bitte mal mit den fundamentalen Wirtschaftsdaten befassen. Gute Quartalsrgebnisse, Gewinne auf Rekordniveau, Exportausblick positiv, KGVs historisch niedrig. In der Panik ist alles möglich, aber solch eine Bewertung entbehrt jeder wirtschaftlichen Realität.


Wer hat dir denn den Unsinn erzählt? Momentan rechnen viele mit einer weltweiten Rezession. 3500 Punkte sind in einem solchen Szenario nicht ausgeschlossen.
Die ganze Aktion wird dort hinaus laufen Deutschland weich zu klopfen,
bis die Euro Bonds kommen. 5500 Punkte im Dax sind bis Ende September durchaus möglich.Bis Deutschlan yes oder oui sagt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.906.300 von Tetris am 06.08.11 18:17:22EUROPA STEHT AM ABGRUND
USA kurz davor Die Chinesen werden überschätzt und fälschen Bilanzen
Die anderen Ratingagenturen ziehen nächste Woche nach .
Spanien,Italien,Portugal werden immer weiter in den Schuldensumpf gezogen auch Frankreich kommt evtl noch dazu...
Und wie will Merkel unsere Schulden zurück zahlen ?

Es wir in den nächsten Wochen zur Panik an den Finanzmärkten kommen und lasst Euch nicht auf das Geschwafel von Fundamentaldaten erzählen.
Erst dann wenn meine Marken erreichen sind wird das wieder zählen und es ist Geld zu verdienen
Bis dahin nur auf Short gehen mit dem short Trackers Commerzbank Dax in einer Woche über 30 Prozent gemacht

Die wo erzählen es gibt einen return und von 8000 Punkten erzählen wollen nur euer Geld um auszusteigen!

Montag wird geil...leider
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.906.368 von peewee11 am 06.08.11 18:50:52Nachdem der Brandstifter Barroso vollkommen unterirdisch in Bezug auf den EURO reagierte, nun das erste vernueftige Statement der deutschen Regierung zum neuen Rating der USA:

Berlin - Die Bundesregierung will sich nicht zu der US-Schuldenkrise äußern. «Einfach mal die Klappe halten», wäre ein gutes Motto der Stunde, hieß es am Samstag aus deutschen Regierungskreisen lediglich.

Desweiteren glaube ich nicht, auch wenn Lang und Schwarz derzeit nicht gut aussieht, dass der Montag so dramatisch wird, die USA-Abewertung wird der Markt bereits im Vorfeld etwas abgepudert haben und der Schwarze Freitag blieb uns erspart. Im Hinblick auf den EURO haben Merkel und Co. hinsichtlich Italien bereits gelernt:

Experten der Bundesregierung lehnen es nach SPIEGEL-Informationen ab, Italien mit Mitteln aus dem europäischen Rettungsschirm zu stützen. Der Finanzbedarf des Landes sei immens, so dass auch Deutschland überfordert sei. Rom soll sich nun durch Einsparungen und Reformen selbst helfen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,778764,00.h…
<<Im Hinblick auf den EURO haben Merkel und Co. hinsichtlich Italien bereits gelernt:

Experten der Bundesregierung lehnen es nach SPIEGEL-Informationen ab, Italien mit Mitteln aus dem europäischen Rettungsschirm zu stützen. Der Finanzbedarf des Landes sei immens, so dass auch Deutschland überfordert sei. Rom soll sich nun durch Einsparungen und Reformen selbst helfen.>>

Hm - ob das gut ist?

Viele Banken und Versicherungen halten ital. Staatsanleihen. Dann gehen eben die pleite und Fr. Merkel muss sie retten.

Außerdem wirken sich die Sparmaßnahmen negativ auf die deutsche Industrie aus. Auch Deutschland wird m.E. in die Rezession schlittern. Die Börsen eilen der konjunkturellen Entwicklung voraus.
Zitat von leonardoma: <<Im Hinblick auf den EURO haben Merkel und Co. hinsichtlich Italien bereits gelernt:

Experten der Bundesregierung lehnen es nach SPIEGEL-Informationen ab, Italien mit Mitteln aus dem europäischen Rettungsschirm zu stützen. Der Finanzbedarf des Landes sei immens, so dass auch Deutschland überfordert sei. Rom soll sich nun durch Einsparungen und Reformen selbst helfen.>>

Hm - ob das gut ist?


Für die Aktienmärkte auf keinen Fall. Allerdings wird dieses (Nicht-)Statement am Montag höchstens das Tüpfelchen auf dem "i" des Wortes US-Ratingherabstufung sein...

Ohne die Herabstufung würde es jedoch ebenfalls ein kleines Beben auslösen.
bin gespannt was nun passiert, ich tip nach den meldungen seit freitag nun sogar darauf das man den dollar mit dem euro zusammenlegt und einen neue währung schafft, damit das spiel von vorne losgehen kann.

ma schaun ob und wann das passiert, ich denke jedenfalls nicht das man es zulassen wird, das deutschland wieder eine eigene währung einführen darf.
der euro und der dollar sind jedenfalls am ende, die machen es nicht mehr lange
Den Euro und Dollar zusammenlegen? :D :D :D...

Etwa so: http://www.der-postillon.com/2011/07/vereinigte-staaten-stel…

Sonderziehungsrechte heisst das Zauberwort.

Es wird ehhh Zeit das mal ein Internationaler Waehrungskorb erstellt wird, der als Einheitswaehrung im Internat. Handel genutzt wird.
Dollar hat fertig, Euro dagegen hat noch ne chance aufne Zukunft. So jedenfalls denke ich.
Zitat von BartS.:
Zitat von CallOption: Geh' lieber short. Ist beruhigender und Du wirst sogar kurzfristig satte Gewinne machen. Den Rebound kann man dann zum Nachkaufen der Shorts benutzen...aber welcher Rebound überhaupt? ;) Bei dem Newsflow sicher nicht in absehbarer Zeit. Lass mich aber gern vom Gegenteil überzeugen. :)


Das sehe ich ähnlich. Denn ich frage mich schlichtweg, wer aufgrund der Gefahr, dass auch andere bekannte Agenturen nachziehen und S&P aufgrund des weiterhin negativen Ausblicks (das ist m.E. die größte Hiobsbotschaft) irgendwann erneut senkt, in nächster Zeit risikieren will, Aktien zu kaufen? Er muss doch jeden Tag mit einer erneuten Herabstufung, z.B. durch Moody's, und daraufhin einem weiteren Kurssturz rechnen.

Wer ist bereit, dieses Risiko einzugehen? Ich denke, von den "Großen" im Markt kaum jemand, und von den Kleinanlegern auch nicht viele. Daher rechne ich damit, dass es in nächster Zeit schlichtweg kaum Nachfrage nach Aktien gibt, dafür aber um so mehr Angebot...
Mag sein, dass es am Montag eine Verkaufswelle gibt, aber die wird schnell vorbei sein. Man muß das alles einfach mal von der logischen Seite sehen: Wenn die US-Schulden, die ja aus US-Staatsanleihen bestehen, nicht mehr so attraktiv sind, wo soll das Geld dann hin? Alles in Gold geht nicht, der Preis ist schon verdammt hoch. Alles in Schweizer Franken geht auch nicht, der ist schon sehr stark gestiegen. Und alles in Bundesanleihen geht ebenfalls nicht, denn die Realverzinsung der Bunds ist seit 54 Jahren wieder negativ. Irgendwo muß das Geld angelegt werden und Aktien sind insoweit nicht die schlechteste Wahl.
Zitat von DamShou: @Andolini
Betreffend FED/EZB Aktien/short:
crazy minde: Könnte es sein dass; ich sage jetzmal "Jemand großes mit dierektem Einfluss" ein Scenario in Absprache herbeiruft welches zu einer, in Angesicht der nicht überwindbaren Schuldenpolitik dazu führt die Sache schneller zu beenden? (gewollter crash)
Nein, so läuft das nicht an den Finanzmärkten. Da gibt es keine "Verschwörer", die den Markt im Griff haben. Da gibts nur Menschen, Gier und Angst.
Zitat von DScully: bin gespannt was nun passiert, ich tip nach den meldungen seit freitag nun sogar darauf das man den dollar mit dem euro zusammenlegt und einen neue währung schafft, damit das spiel von vorne losgehen kann.
Die Notenbank heißt dann Federal-EZB-Reserve, hat ihren Sitz in Reykjavik und die Währung nennt sich Deurollar. ;)
Immer wieder Aktuell

Der Weg in den Staatsbankrott


http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1147268-1-10/der-…



hier ein Beitrag aus dem Thread

13.01.09, 19:23 MONEY-Börse Von FOCUS-MONEY-Redakteur Helmut Achatz

Finger weg von Staatsanleihen

Um Konjunkturprogramme zu finanzieren, geben Staaten immer mehr Anleihen aus. Es ist eine Frage der Zeit, wann auch diese Blase platzt.

Eine Dollar-Schwemme steht bevor.Der amerikanische Staat bekommt Geld fast zum Nulltarif – und trotzdem rennen ihm Anleger die Tür ein. Uncle Sam gilt entgegen jeder Vernunft immer noch als kreditwürdiger Schuldner. Agenturen wie Standard & Poor’s oder Moodys, die seine Bonität prüfen, geben ihm nach wie vor Bestnoten.

US-Finanzminister Henry Paulson lacht sich ins Fäustchen, kann er doch die Gläubiger mit Micker-Zinsen abspeisen. Für US-Staatsanleihen (Bonds) mit zwei Jahren Laufzeit bekommen die Geldgeber gerade einmal 0,875 Prozent Zinsen. Bei einem Kurs von etwas über 100 Prozent errechnet sich eine Rendite von 0,738 Prozent. Bei Kurzläufern mit drei Monaten Restlaufzeit ließ die Nachfrage die Kurse so stark steigen, dass Anleger zwischenzeitlich sogar draufzahlten. Käufer von zehnjährigen Staatsanleihen müssen sich mit 3,75 Prozent Zins zufrieden geben, erhalten aber wegen der ebenfalls gestiegenen Kurse nur eine Rendite von 2,3 Prozent – das ist so wenig wie während des Zweiten Weltkriegs.

Der amerikanische Staat bekommt Geld fast zum Nulltarif – und trotzdem rennen ihm Anleger die Tür ein. Uncle Sam gilt entgegen jeder Vernunft immer noch als kreditwürdiger Schuldner. Agenturen wie Standard & Poor’s oder Moodys, die seine Bonität prüfen, geben ihm nach wie vor Bestnoten.

US-Finanzminister Henry Paulson lacht sich ins Fäustchen, kann er doch die Gläubiger mit Micker-Zinsen abspeisen. Für US-Staatsanleihen (Bonds) mit zwei Jahren Laufzeit bekommen die Geldgeber gerade einmal 0,875 Prozent Zinsen. Bei einem Kurs von etwas über 100 Prozent errechnet sich eine Rendite von 0,738 Prozent. Bei Kurzläufern mit drei Monaten Restlaufzeit ließ die Nachfrage die Kurse so stark steigen, dass Anleger zwischenzeitlich sogar draufzahlten. Käufer von zehnjährigen Staatsanleihen müssen sich mit 3,75 Prozent Zins zufrieden geben, erhalten aber wegen der ebenfalls gestiegenen Kurse nur eine Rendite von 2,3 Prozent – das ist so wenig wie während des Zweiten Weltkriegs.

Andere Staaten machen sich diese Entwicklung zunutze und speisen ihre Gläubiger mit ähnlich niedrigen Zinsen ab. Als solide geltende Schuldner zahlen wenig mehr als die Amerikaner. Deutsche Anleihen bringen bezogen auf die Rendite knapp drei Prozent, britische 3,15, französische 3,48 und niederländische 3,58 Prozent. Trotzdem werden die Staaten ihre Anleihen noch problemlos los.

Wackelkandidaten hingegen müssen für Kredite tiefer in die Tasche greifen. So zahlt Ungarn beispielsweise für seine zehnjährige Staatsanleihen 6,75 Prozent Zinsen – bei einem Ausgabekurs von 86 Prozent ergibt das aus Investorensicht eine Rendite von 9,26 Prozent. Polnische Schuldenpapiere bringen 5,3 Prozent Rendite. Die Renditen sind so hoch, weil Investoren das Ausfallrisiko nach den Interventionen des IWF deutlich höher einschätzen als in den großen Industrienationen. Hochrisikoländer wie Argentinien und Venezuela werden schon gar nicht mehr ernst genommen. Die Republik Venezuela unter ihrem rabaukenhaften Präsidenten Hugo Chávez versucht Ausländer deshalb mit 13,625 Prozent Zins für seine zehnjährigen Staatsanleihen zu ködern, was bei einem Ausgabekurs von 71,26 Prozent eine sagenhafte Rendite von mehr 20,6 Prozent verspricht. Wenn, ja, wenn da nicht die Gefahr bestünde, dass fallende Wechselkurse den Ertrag mindern oder die Gläubiger ihr Geld nie mehr wieder sehen. Ganz so, wie es vor sieben Jahren in Argentinien der Fall war. Das südamerikanische Land stellte damals einfach die Rückzahlung von Staatsanleihen im Volumen von 95 Milliarden Dollar ein. Die Kreditmärkte ignorieren das Land seitdem.

Zweifel an der Kreditwürdigkeit wächst

So langsam kommen Anlegern trotz guter Bonitätsnoten auch Zweifel, ob ihr Geld bei Uncle Sam noch gut aufgehoben ist. Das ist ablesbar an den steigenden Kosten für Kreditausfallversicherungen auf US-Staatsanleihen, den sogenannten Credit Default Swaps (CDS). Ende April vergangenen Jahres reichten noch annähernd sechs Dollar, um eine fünfjährige US-Staatsanleihe über 10 000 Dollar ein Jahr lang gegen Zahlungsausfall abzusichern. Mittlerweile zahlen Anleger bereits mehr als 52 Dollar dafür. Die CDS-Absicherung deutscher Staatsanleihen ist günstiger: Die Kreditausfallversicherung ist für 45 Dollar haben. Zum Vergleich: CDS für polnische und griechische Staatsanleihen kosten 229 und 225 Dollar. Noch weniger trauen Anleger dem Staat Island. Die Kreditausfallversicherung für isländische Schuldentitel verschlingt derzeit 937 Dollar für 10 000 Dollar Nennwert – aber wer will Island schon Geld leihen?

Dass selbst aus den USA, einem der besten Schuldner der Welt, langsam ein Risikokandidat wird, liegt an den avisierten milliardenschweren Konjunkturprogrammen des designierten Präsidenten Barack Obama. Wie der alte finanziert sie auch der neue Mann im Weißen Haus ausschließlich auf Pump – obwohl die öffentliche Hand unter Vorgänger George W. Bush bereits mit mehr als zehn Billionen Dollar in die Miesen geriet. Doch Obama hat in der Krise keine andere Geldquelle. Auch er wird neue Staatsanleihen emittieren.

2000 Milliarden Dollar US-Anleihen in diesem Jahr

Allein in diesem Jahr wollen die USA sich annähernd zwei Billionen Dollar leihen. Noch greifen vor allem Länder wie China, Japan und die Saudis zu. Das kann auf Dauer nicht so bleiben: In der Wirtschaftskrise beginnen auch diese Länder zu diversifizieren. Sie schichten ihre Devisen um und setzen ihr Geld im eigenen Land ein – oder ihnen gehen schlichtweg die Mittel aus. China beispielsweise kündigte das größte Investitionsprogramm aller Zeiten an mit einem Volumen von 457 Milliarden Euro. Dieses Geld braucht Peking nun selbst. Obama muss sich in entsprechender Höhe neue Käufer für seine Anleihen suchen.

Tatsächlich kommt China in dem ganzen Spiel eine Schlüsselrolle zu: Bislang kaufte die Regierung in Peking die Dollar-Papiere auf, um so die eigene Währung Yuan zu drücken – und den Export zu fördern. Das ist derzeit nicht mehr im bisherigen Umfang nötig, da die chinesische Währung ohnehin gegenüber dem Greenback an Wert verliert.

Unterdessen lassen die fallenden Ölpreise die Einnahmen der Rohstoffländer der Opec, Russlands oder Angolas schrumpfen. Entsprechend schrumpft ihr Anlagebedarf, die Kapitalflüsse Richtung Amerika trocknen aus. Russland beispielsweise stützt mit Milliardensummen sein eigenes Banksystem – und verlor dadurch seit August mehr als ein Viertel seiner Devisenreserven von damals 600 Milliarden Dollar.

Die Fed druckt eifrig Geld

In der Not entwickelte der Chef der US-Notenbank Fed, Ben Bernanke, einen abenteuerlichen Plan: Wenn die bisherigen Kunden keine US-Staatsanleihen mehr kaufen oder – schlimmer noch – anfangen sollten, sie zu verkaufen, muss eben die US-Notenbank einspringen. Und so dachte der Fed-Chef öffentlich darüber nach, selbst US-Staatsanleihen aufzukaufen, „und die Kurse zu stützen“. Es gilt als sicher, dass Bernanke diesen Plan tatsächlich umsetzt: Er betont immer wieder, dass er eine Politik der „quantitativen Lockerung“ vertritt. Schon seit Monaten übernimmt die Fed hemmungslos Schuldenpapiere von Banken und Unternehmen und weitete so ihre Bilanzsumme von 900 Milliarden auf 2,2 Billionen Dollar aus.

Dafür druckt sie sprichwörtlich Geldscheine. Je schneller die Druckerpressen laufen, desto weniger sind die gedruckten Banknoten wert – und damit auch die auf Dollar ausgestellten Staatsanleihen. Das nennt man Inflation – und die beschleunigt den Rückzug der ausländischen Investoren. Ein Teufelskreis würde in Gang gesetzt. Die Notenbank würde noch mehr Geld drucken, wodurch sich die Inflation zur Hyperinflation auswachsen könnte. Das logische Ende wäre die Einstellung aller Zins- und Tilgungszahlungen. Der Staatsbankrott.

Die Bond-Blase platzt irgendwann

Bernanke kennt die Mechanismen. Es besteht Hoffnung, dass er es nicht so weit kommen lässt. Tatsache aber ist, dass sich die Bond-Blase bereits aufbläht. Auch sie wird irgendwann platzen, es ist nur eine Frage der Zeit. Wie die Erfahrungen aus der Vergangenheit mit der Finanzkrise lehren, würden die Schockwellen erneut die gesamte Finanzwelt erschüttern. Sie träfen Banken und Staatsfonds rund um den Globus, die ihr freies Kapital in Amerika deponierten. Darüber hinaus würde der Vertrauensverlust in staatliche Schuldenpapiere andere Länder mit sich reißen. Sobald sich die Gläubiger des Risikos einer Staatsanleihe bewusst werden, werden sie sich fragen, ob sie ihr Geld jemals wieder sehen – und ihr Kapital allerorten abziehen. Wenn die Herde einmal losrennt, ist sie kaum noch zu halten. Jeder versucht dann, seine Papiere loszuschlagen, egal zu welchem Preis.

Sie finden das übertrieben? El-Erian, Investmentchef der auf Anleihenfonds spezialisierten Allianz-Tochter Pimco, rät Anlegern bereits: „Kehrt Staatsanleihen den Rücken, sie sind (angesichts des Risikos) viel zu teuer!“ Andrew Bary vom US-Anlegermagazin „Barron’s“ formuliert es noch drastischer: „Steigt jetzt aus!“
Zitat von Andolini:
Zitat von DScully: bin gespannt was nun passiert, ich tip nach den meldungen seit freitag nun sogar darauf das man den dollar mit dem euro zusammenlegt und einen neue währung schafft, damit das spiel von vorne losgehen kann.
Die Notenbank heißt dann Federal-EZB-Reserve, hat ihren Sitz in Reykjavik und die Währung nennt sich Deurollar. ;)


Reykjavik is geographisch ein absolut fairer Kompromiss!
Zitat von springtide:
Zitat von Andolini: ...Die Notenbank heißt dann Federal-EZB-Reserve, hat ihren Sitz in Reykjavik und die Währung nennt sich Deurollar. ;)


Reykjavik is geographisch ein absolut fairer Kompromiss!
Außerdem ist den Notenbankern das saumäßige Wetter, die ständige Langeweile in diesem Kaff und der ekelhaft teure Alkohol zu gönnen. ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.906.691 von Andolini am 06.08.11 21:18:23@Andolini,

Deinem Beitrag kann ich mich nur anschließen. Sicherlich wird es erstmal zu weiteren panikverkäufen kommen. Vielleicht auch nur minimal, spannend ist die morgige Telefonkonferenz der G7 länder.

Fakt ist: Man kann allem Anschein nach kein Bargeld wie den Euro oder gar den Dollar halten. Der SFR ist zu heftig gestiegen ebenso das Gold. Nun, in welche Sachwerte kann man den noch investieren? Mal eben eine Immobilie kaufen? Nein, ich denke auch das Aktien schon eine Art "Absicherung" vor Geldentwertung und turbulenzen auf den Devisenmärkten bilden. Was ich auch erstaunlich im Moment finde, der Dow hat nur knapp 9% von Allzeithoch eingebüßt, der Dax hingegen über 16%.

Letztendlich denke ich nicht, dass es zu einem sofortigen Trendwandel kommt, bin selber jedoch komplett investiert. War auch kurz davor zu schmeißen, jedoch habe ich mich dann dazu entschlossen weiter investiert zu bleiben. Es kann sein, dass am Dienstag die FED sich zu einem QE3 entscheidet und die Märkte wieder mit Geld flutet, was wiederum wie eine Beruhjhungspille wirken könnte. Letztlich würde die weitere Flutung mit Geld auch die Inflation antreiben, und genau das muss man auch denn den derzeitigen Schuldenberg kann die USA nur über die Inflation bewältigen. Fakt ist doch: Alle verlieren, wenn der Dollar abgeschafft wird und die USA pleite gehen. China als größter Gläubiger der USA mit den größten Dollarreserve, Europa als Peripheriemarkt und die Schwellenländer weil die Investitionen ausbleiben würden. Deshalb denke ich, wird es sicherlich sehr sehr turbulent, aber irgendwann wird auch der Verstand einsetzen müssen. Ich denke das die Insider sprich Institutionellen die über die Herabstufung bescheid wußten ihre Aktienbestände bereits abgestoßen haben, nun in den nächsten Tagen die Kleinanlger folgen die Panikartig ebenfall Ihre Bestände schmeißen, die wiederum werden von den Institutionellen wieder abgefangen und das Spiel geht von vorne los. Es wird spannend ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.905.988 von DamShou am 06.08.11 16:07:59Willkommen an Bord.

Noch einer, der denkt, jetzt geht die Welt unter, weil ein Land, das seit Jahren kein AAA-Rating verdient, jetzt abgestuft wurde.

Es wurde lediglich von EINER Ratingagentur das umgesetzt, was seit Jahren faellig war...
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.907.095 von Vivian664 am 07.08.11 04:12:00Na die Welt geht sicher nicht unter, aber turbolent wird es werden :-)
Zitat von extorel: Der SFR ist zu heftig gestiegen ebenso das Gold. Nun, in welche Sachwerte kann man den noch investieren? Mal eben eine Immobilie kaufen?
In Deutschland werden Immobilien immer teurer, aus Angst vor Inflation kaufen die Anleger jeden Dreck, der zu haben ist. Neulich habe ich gelesen, dass außerdem vermögende Italiener und Griechen verstärkt nach Immobilien in Berlin nachfragen, um ihr Geld in Sicherheit zu bringen. Berlin ist noch relativ billig.
Zitat von Vivian664: Noch einer, der denkt, jetzt geht die Welt unter, weil ein Land, das seit Jahren kein AAA-Rating verdient, jetzt abgestuft wurde.
Eben, deshalb gibt keinen Grund zur Panik.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.907.105 von Finanzkrise2011 am 07.08.11 06:37:58Ja, aber turbulent ist es eh schon.

Lassen wir den DOW nochmal 500-1.000 Punkte fallen, dann sieht man weiter.
Bis Oktober werden es locker noch 1000 Punkte nach Süden. Es sei denn, es wird ein Q3 kommen, was die Lage für eine Weile stabilisieren würde.
Hallo,

ich würde das ganze erstmal mit Vorsicht geniessen. Ich bin letzten Montag nach Einigung über die US-Schuldenerhöhung sehr früh am Morgen gnadenlos "LONG" auf den Dax mit KnocK-Outs gegangen und bin um recht ein paar Mark ärmer geworden.
Plötzlich fiel der DAX um 100Punkte, wie wir es seit Monaten nicht mehr gesehen
haben und ich wurde mit 15000€ ausgeknockt. Restwert: 12000x 0,01 = 120€
Gerne würde ich mir morgen bisserl was wiederholen in dem ich Short auf den
Dax gehe. Im Wochenendhandel bei Lang&Schwarz fiel der Dax bereits auf 6100 Punkte. Sicher schwer zu beurteilen, aber wie würdet Ihr den Tag morgen strategisch
angehen? Habe mir bereits "Shorts" auf Nasdaq und Dow und Dax rausgesucht.
Wann wird die beste Zeit zum Einkauf sein?
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.907.226 von AHEO am 07.08.11 09:33:17Auf ein Q3 sollte man jedoch nicht spekulieren und zu früh in Aktien einsteigen. Gold deckt zur Zeit alle Konstellationen ab. Kommt Q3, wird auch Gold steigen. Kommt kein Q3, bleit Gold zumindest stabil im Gegensatz zu Aktien.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.907.229 von maxifant am 07.08.11 09:34:49Ich werde mich morgen keiensfalls short einkaufen. Das ist fuer mich zu spaet.

Im Gegenteil, eher long positionieren mit Abstauberlimits fuer naechste Woche.

Aber nicht mit knappen KOs!

Das ist hart, wenn 15.000 EUR ausgeknockt werden.

Bei mir waren's nur 3.000 EUR, mit einem KO auf die Allianz (wo der KO neulich noch 20% weg war...).

Wenn KO, dann sehr tiefe Basis (im DAX unter 4.000).

Oder langlaufende Optionsscheine, z.B. auf den DAX, mit Basis 6.000-6.500 und Laufzeit Mitte bis Ende 2013.
Zitat von maxifant: ...aber wie würdet Ihr den Tag morgen strategisch
angehen?


1) Bleib wach Pillen nehmen
2) Tokio verfolgen
3) Parallel dazu bishin zum letzten Stück Käse im Schrank: Alles Beleihen
4) Mit 101% vom Kapital: If done OCO auf Dax und DOW mit 0,5% unter letztem Kurs als Einstieg
5) 09:00 Uhr: Zurücklehnen und genießen
6) 09:30: Potentiell Gold auf long
7) Größeren Tresor kaufen

:cool:
soviel müll auf einmal.
nichts wird passieren . wer bock hat kann morgen abend den rebound traden und fertig. das rausschütteln dieser ängstlichen aktionäre weltweit war mal wieder zeit. der usa geht es blendent keine sorge. man möchte sich nur nicht an weiteren spendenaktionen an leidende europaländer beteiligen.
Zitat von maxifant: Hallo,

ich würde das ganze erstmal mit Vorsicht geniessen. Ich bin letzten Montag nach Einigung über die US-Schuldenerhöhung sehr früh am Morgen gnadenlos "LONG" auf den Dax mit KnocK-Outs gegangen und bin um recht ein paar Mark ärmer geworden.
Plötzlich fiel der DAX um 100Punkte, wie wir es seit Monaten nicht mehr gesehen
haben und ich wurde mit 15000€ ausgeknockt. Restwert: 12000x 0,01 = 120€
Gerne würde ich mir morgen bisserl was wiederholen in dem ich Short auf den
Dax gehe. Im Wochenendhandel bei Lang&Schwarz fiel der Dax bereits auf 6100 Punkte. Sicher schwer zu beurteilen, aber wie würdet Ihr den Tag morgen strategisch
angehen? Habe mir bereits "Shorts" auf Nasdaq und Dow und Dax rausgesucht.
Wann wird die beste Zeit zum Einkauf sein?


Hallo, guten Morgen!
Habe mich jetzt fast eine Stunde durch diverse Threads "gewühlt" und da beschleicht mich ein Verdacht.
Zu viele Shorts, viel zu viel Panikmache auf allen Kanälen und selbst die "Analysten>" der Dt.Bank rechnen angeblich mit deutlich nachgebenden Kursen.
Da kann ich dir nur raten, halte die Finger still, geh auf keinen Fall mit allem Short.
Genau das Gegenteil könnte eintreten.
Erst, wenn sie dann wieder plärren, das Schlimmste sei überstanden, kann man getrost Short gehen.
@bigaxl
genau diese Strategie hatte ich letzten Montag eingenommen und bin damit heftigst
auf die Nase gefallen. Obwohl ich meine Long Position kurzfristig mit 15% hätte
verkaufen können. Gier war hier sicherlich der Antrieb, es nicht zu tun = Restwert
125€ ;-)
@Angie07
Die Institutionellen werden die Kurse schon nach oben peitschen - siehe Dow Freitag
ab 21:30 von -030% auf +0,50% und der DAX immer schön hinterher.

Eine Shortposition vom Freitag Abend habe ich noch im Depot. Nach L+S ist die
bereits um 2€ Pro Schein gestiegen = 2000€ Gewinn.

ernstgemeinte Tips zur Gierbefriedung und ein Leben ohne Arbeit in Thailand nehmen alle Aufnahmestudios entgegen ;-)
Zitat von maxifant: aber wie würdet Ihr den Tag morgen strategisch
angehen?


Ich überhaupt mich - lehne mich zurück und harre der Dinge.

Wenn du aber etwas machen willst, solltest du eventuell schon heute Abend über L&S kaufen. Meine Meinung: Jede DAX-Taxierung über 6100 ist ein guter Short-Einstieg. Ich gehe davon aus, dass wir diese Marke morgen nicht mal zu Börsenbeginn mehr sehen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.907.229 von maxifant am 07.08.11 09:34:49Hallo Maxi,

das passiert mir auch immer wieder.
Nach einem Verlust versuchen, die Gegenbewegung zu erwischen und dann das Geld wieder reinzuholen.

Aber ist falsch:
Wenn Du schon reingehst, würde ich in mehreren Schritten reingehen.

Und man sollte auf keinen Fall Angst haben, die EINE Bewegung zu verpassen, denn es gibt sie nicht.
Es gibt immer wieder Möglichkeiten und Bewegungen und Du solltest nicht alles Pulver für einen Schuß verwenden.

Ob es morgen wirklich noch mal so tief runtergeht, hängt davon ab, wie diese Abstufung auf die meisten wirkt
a) endlich das Erwartete eingetreten
b) ups, haben sie es doch wahrgemacht

So genau läßt sich das auch nicht voraussehen.
Kann kurz runter und blitzschnell wieder hochgehen oder andersrum.

Darum würde ich bei dieser Vola auch sehr vorsichtig mit KOs arbeiten.
Evtl. mit normalen OS, die dann aber teurer sind wegen der Vola.

---
Insgesamt ist das ganze eher ein Glücksspiel und es ist die Frage, wieviel man da wirklich riskiert.
Besser wäre z.B. in den zu erwartenden Rebound hineinzushorten oder eben auf die Volatilität zu setzen.

Der Hebel ist hier nicht so groß, aber das Risiko eben auch nicht
Wieso haben die wenigsten von euch vor morgen Short zu gehen? Selbst wenn wir tief starten, sollte doch noch ein weiter Abschlag stattfinden?
@macsoja
Am Montag bin ich schon um 8Uhr mit einem 1/5 der Summe Long gegangen. Dann
bin ich mit Nachkäufen dem Dax hinterher gelaufen. Dann schien mein Konzept
doch noch aufzugehen und ging gesamt mit 15% ins Plus. Danach kam sofort der
Crash und die Position hatte sich im Wert halbiert. Spätestens jetzt hätte ich verkaufen
sollen. Dann gings nochmal bis zum Knockout dramatisch nach unten. Solche drastischen Bewegungen hatte ich bislang nicht erlebt. Ich bin in den letzten 8 Monaten zuvor, mit meiner Hebel-Zertifikat Strategie wunderbar gefahren und hatte
meinen Einsatz mehr als verdoppelt, d.h. im Tagesgeschäft zwischen 200 und 1500 Gewinn. Ob die Telefonkonferenzen die Märkte noch beflügeln können, keine
Ahnung. Sicher werden die Institutionellen irgendwann wieder auf Einkaufstour
gehen und vor allem die Shorties versuchen abzuschießen. Keine Ahnung ob ich
mit dieser Annahme richtig liege. Eins ist sicher, es wird wieder sehr volatil werden.

Schönes Wochenende
Zitat von silbert: Wieso haben die wenigsten von euch vor morgen Short zu gehen? Selbst wenn wir tief starten, sollte doch noch ein weiter Abschlag stattfinden?


Warum erst morgen? Wenn vor Börsenbeginn alle ihre Verkaufsorders aufgeben, aber kaum jemand kaufen will, womit ich rechne, wird die erste DAX-Taxe extrem niedrig sein. Ich selbst bin eher Langfristanleger (und halte mich deshalb momentan zurück), aber wenn ich short gehen wollte, dann heute noch (vernünftige L&S-DAX-Taxierung am Abend voraugesetzt).
Zitat von BartS.: (vernünftige L&S-DAX-Taxierung am Abend voraugesetzt).


L+s verkauft doch nur eigene Produkte, oder?
ab wann ist es denn möglich heute bei L+S zu kaufen? Bin mit außerbörslichem Handel nur sehr geringfügig vertraut? Als kann ich heute Abend bei meiner DAB dann L+S Putscheine kaufen?

Hat da vll. schon jemand einen lukrativen rausgesucht? Wäre sehr verbunden!
Zitat von BartS.: Meine Meinung: Jede DAX-Taxierung über 6100 ist ein guter Short-Einstieg. Ich gehe davon aus, dass wir diese Marke morgen nicht mal zu Börsenbeginn mehr sehen.
Der FDAX hat am Freitag bei 6.341 Punkten geschlossen. Das war um 22:00 Uhr MEZ, angeblich war zu diesem Zeitpunkt die Abstufung der USA schon bekannt.
Zitat von maxifant:
Zitat von BartS.: (vernünftige L&S-DAX-Taxierung am Abend voraugesetzt).


L+s verkauft doch nur eigene Produkte, oder?
Nein, die verkaufen dir (fast) jede Aktie, die du haben willst.
Zitat von silbert: ab wann ist es denn möglich heute bei L+S zu kaufen? Bin mit außerbörslichem Handel nur sehr geringfügig vertraut? Als kann ich heute Abend bei meiner DAB dann L+S Putscheine kaufen?

Hat da vll. schon jemand einen lukrativen rausgesucht? Wäre sehr verbunden!
heute kannst du von 17:00 bis 19:00 Uhr bei L&S handeln, deine DAB ist Partnerbank. Kann aber sein, dass die deinen Put nicht im Angebot haben.
@all
Die simple Short-Trading Idee kann aber auch mächtig nach hinten losgehen.
Es wird angeblich erwartet, dass vor Marktbeginn einige einflussreiche Personen
noch einen raushauen könnten, was die Märkte beflügeln könnte. Ausserdem
ist es sicher richtig, dass in Insider-Kreisen die Abstufung schon bekannt war
und der Markt nicht mehr so stark reagieren könnte. Wenn Short mit ordentlich
Puffer nach oben, denn auf kurz oder lang sind weitere Verluste vorprogrammiert.
(Italien, Spanien usw.) ;) der Crash-Guru hat gesprochen Rofl
Die Erfahrung von letzten Montag möchte ich ungerne wiederholen, deswegen
werde ich wohl erstmal die Füsse still halten.
Zitat von maxifant: Die Erfahrung von letzten Montag möchte ich ungerne wiederholen, deswegen
werde ich wohl erstmal die Füsse still halten.
Sehr vernünftig. ;)

Für mich stellt sich die Frage gar nicht, ich fahre am Montag früh meine Frau zur Arbeit, da verpasse ich die Börseneröffnung.
DJ BLICKPUNKT/Nach der S&P-Abstufung - Wie reagiert Asien?

SINGAPUR (Dow Jones)--Wenn die asiatischen Börsen am Montag eröffnen, sind sie mit einer neuen Lage konfrontiert: Die USA haben nicht länger das höchstmögliche Vertrauen aller Ratingagenturen. Dies könnte zwar dazu führen, dass die Attraktivität asiatischer Anlagen gegenüber denen des Westens steigt. Doch ist zunächst einmal rund um den Globus mit einer Flucht aus riskanten Anlagen und demzufolge mit fallenden Aktienkursen und steigenden Anleiherenditen zu rechnen.

Von einem "erdbebenartigen Ereignis", spricht Ed Rogers von Rogers Investment Advisors. "Die größte Auswirkung dürfte wohl im Devisenmarkt zu sehen sein", sagt er. Der Dollar dürfte weiter unter Druck stehen. Die Märkte dürften daher am Montag ihr Augenmerk auf Interventionen richten, nachdem bereits in der letzten Woche in Tokio und anderen asiatischen Hauptstädten versucht wurde, den Aufwärtsdrang der heimischen Währung zu bremsen. Notenbanken von den G-7-Staaten bis zu den Schwellenländern könnten geneigt sein, Dollar oder Treasurys zu kaufen.

Viele Beobachter rechnen damit, dass die Notierungen der Treasurys unter Druck kommen, wenn der Markt in Tokio um 2.00 Uhr MESZ öffnet. Andererseits wird darauf verwiesen, dass die Notenbanken wenig Alternativen haben, da etwa die Eurozonen-Länder selbst mit einer Schuldenkrise zu tun haben. Möglicherweise dürfte die Marktreaktion also am Montag weniger stark ausfallen als befürchtet.

So wird auch darauf verwiesen, dass der Schritt von Standard & Poor's - die Herabstufung der USA - kaum unerwartet gekommen sei. Angesichts der Tatsache, wie lang dies schon thematisiert worden sei, dürfte die Reaktion am US-Anleihenmarkt eher begrenzt bleiben, sagt die Zinsexpertin Ira Jersey von Credit Suisse.

Für den Aktienmarkt in Hongkong wäre Experten zufolge ein Rückgang um 3% bis 4% am Montag nicht überraschend. Auch der Kospi in Südkorea dürfte zum Start fallen, was aber Gelegenheitskäufe von Pensionsfonds nach sich ziehen könnte. Auf kurze Sicht sei damit zu rechnen, dass die Mittel in Asien in Richtung defensiverer Positionen gehen werden, zum Beispiel in von der heimischen Wirtschaft dominierte Schwellenländer.

Die Spreads für Kreditausfallversicherungen in Asien dürften sich ausweiten. Die Kosten für die Aufnahme von Schulden durch Finanzinstitutionen werden steigen, weil es einen Vertrauensverlust in die staatliche Schuldenpolitik generell gibt, sagt der Händler einer europäischen Bank in Hongkong. Einige Teilnehmer rechneten zwar damit, dass es eine Flucht in asiatische Staatsanleihen geben werde, sagt Guy Stear von Societe Generale. Er selbst aber rechne damit, dass sich die Nervosität auf alle Assetklassen ausbreiten werde.

DJG/DJN/raz

(END) Dow Jones Newswires
Habe gerade mal versucht seit 17:00 mir von L&S einen Preis anzufordern via
Active Trader (Cortal Consors). Egal ob eigene Produkte oder z.b. VW vz
die Software sagt das der Emittent aktuell keinen Kurs stellt und deren Dax-Indikation ist nach wie vor bei 6135 Punkte um 17:12.
Zitat von maxifant: Habe gerade mal versucht seit 17:00 mir von L&S einen Preis anzufordern via
Active Trader (Cortal Consors). Egal ob eigene Produkte oder z.b. VW vz
die Software sagt das der Emittent aktuell keinen Kurs stellt und deren Dax-Indikation ist nach wie vor bei 6135 Punkte um 17:12.
Dann haben die die Hosen voll und trauen sich nicht, Kurse zu stellen. :laugh:
Zitat von maxifant: Habe gerade mal versucht seit 17:00 mir von L&S einen Preis anzufordern via
Active Trader (Cortal Consors). Egal ob eigene Produkte oder z.b. VW vz
die Software sagt das der Emittent aktuell keinen Kurs stellt und deren Dax-Indikation ist nach wie vor bei 6135 Punkte um 17:12.
Jetzt gibt es offenbar doch Kurse.
Habe schon angerufen.. Cortal Consors ist nur Mo-Fr von 7:30 bis 23:00. Allerdings
hat sich deren Daxwert nicht verändert
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.908.429 von Sarcastico am 07.08.11 16:58:07ich fahre am Montag früh meine Frau zur Arbeit :laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh:

Gott erhalte mir meine Gesundheit ....
Zitat von raceglider: ich fahre am Montag früh meine Frau zur Arbeit :laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh:

Gott erhalte mir meine Gesundheit ....
Ich bin ihr Chauffeur, sie zahlt gut. ;)
Die USA IST BANKROTT sagt Investmentlegende Rogers.
und er hat Recht.USA wird nie seine Schulden bezahlen können
Und wenn das alle kapiwert haben gibts die Katastrophe

new York (BoerseGo.de) - Nach Ansicht von Investmentlegende Jim Rogers verdienen die USA auch nicht die Bonitätsnote „AA+“, erst recht nicht die bisherige Bonitätsbestnote „AAA“. Seiner Einschätzung nach ist es unwahrscheinlich, dass die USA in der Lage sein werden, ihre Schulden zu begleichen und die Herabstufung durch die Ratingagentur S&P hätte viel früher kommen sollen. „Für mich erscheint es als unmöglich, dass die USA jemals all ihre Schulden zurückzahlen können. Die Politiker können ihr Affentheater fortsetzen, aber die USA sind pleite“, so Rogers.

Rogers, der schon seit einiger Zeit der Wirtschaftspolitik der USA kritisch gegenübergestanden ist, sagte, dass er weiterhin 30-jährige US-Staatsanleihen, Aktien aus den Schwellenländern und aus dem US-Technologiebereich shortet. Als sicheren Hafen bleibe er zuversichtlich für den Schweizer Franken, den Yen und den Dollar. Er bestätigt weiterhin seine bullische Einstellung für Rohstoffe, besonders für Gold und Agrarrohstoffe. Auch wenn Rohstoffe deutliche Kurseinbrüche sehen könnten, bleibe er investiert und verkaufe nicht. „Man sollte fast immer kaufen, wenn an den Börsen Panik herrscht, genauso sollte man bei Hysterie verkaufen. Ich besitze Gold, ich bin besorgt über den Goldpreis, er ist so stark angestiegen, ich werde das Edelmetall nicht verkaufen aber es riecht nach einer Korrektur. Ich hoffe es, dann werde ich meine Goldbestände aufstocken“, so Rogers.
Zitat von peewee11: Die USA IST BANKROTT sagt Investmentlegende Rogers. (...) Als sicheren Hafen bleibe er zuversichtlich für den Schweizer Franken, den Yen und den Dollar.
Entweder ist das falsch zitiert oder der Rodgers ist dement geworden. Was soll am USD ein sicherer Hafen sein, wenn die USA seiner Meinung nach bankrott sind.
Zitat von peewee11: Er bestätigt weiterhin seine bullische Einstellung für Rohstoffe, besonders für Gold und Agrarrohstoffe.
In seinem Buch wars noch Blei, das man unbedingt kaufen sollte.
Ich hab schon im BWL unterricht gelernt das die warscheinlichkeit das IRGENDEIN staat seine schulden jemals zurueckzahlt 0 ist. Man schaut auf die Zahlen und fragt sich dann mal selber wie das Funktionieren soll.
Zitat von MarcusRWD: Ich hab schon im BWL unterricht gelernt das die warscheinlichkeit das IRGENDEIN staat seine schulden jemals zurueckzahlt 0 ist. Man schaut auf die Zahlen und fragt sich dann mal selber wie das Funktionieren soll.
Wenn der Schuldenstand moderat bleibt, also z. B. über die Jahre bei 50% des BIPs bleibt, ist das kein Problem. Unternehmen arbeiten ja auch stets mit Fremdkapital und niemanden störts. Prekär wird die Lage nur, wenn die Schulden relativ zum BIP immer höher ansteigen. Erstmal ist die Schuldenhöhe für sich schon beunruhigend, außerdem bremsen hohen Staatsschulden das Wachstum und verringern so die Fähigkeit, den Schuldendienst zu leisten. Wer 100% Schulden vom BIP hat oder mehr, schafft es fast immer nicht, die Schulden weiter zu managen und geht irgendwann unter.
die Kurserholungen sind alles Bullenfallen.
Langfristig gehts runter weil die Probleme in Europa und USA nicht so schnell gelöst werden
Das hat auch die Fed erkannt und die Zinsen gelassen wie ist und das auf lange Sicht.
Wie so soll da die Börse wieder schnell hoch gehen.
Die Analysten die predigen der Kurs der Börse geht schnell wieder hoch sind eigentlich meiner Meinung nach Krimi...!DIE WARTEN NUR DRAUF DAS VIELE WIEDER INVESTIEREN UM ZU VERKAUFEN !
Ich rechne eher mit einer längeren Seitwärtbewegung in einer relativ großen Trading-Range.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.931.668 von Taschendieb am 10.08.11 17:11:58Kann sein aber erst wenn wir unter 5000 sind
Denke heute nach 20 Uhr wird bei den Amis wieder Kasse gemacht
und morgen krachts wieder
Es geht weiter der Crash staht erst am Anfang.
Wie schon geschrieben wird der Dax erst zwischen 3500 und 4000 halt machen!
Ihr denk der spinnt?
Bin mir sicher weil keines der Probleme schnell gelöst werden kann.
Die USA kämpft ums wirtschaftliche Überleben,auch wenn viele das nicht wahrhaben wollen.
Europa steht fast noch schlimmer da und die einzige Lösung zur Rettung ist Staaten wir Griechenland ,Portugal und Italien rauszuschmeissen aus der EU.Wir können nicht länger Zahlmeister der eu sein sonst sind wir bald auch reif.
Klingt Krass aber es ist die reine Wahrheit.

Kleinanleger geht raus und lasst die grossen Betrüger Fondsmanager und Banken sich selbst zerfleischen.
Bin aus allem raus und halte mein Pulver trocken.Nur eine kleine Position short Dax im Moment scheint sich aber zu lohnen.


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