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Innenminister Friedrich fordert Ende der Anonymität im Netz - 500 Beiträge pro Seite



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Innenminister Friedrich fordert Ende der Anonymität im Netz
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,778803,00.h…

Internet-Pseudonyme: Friedrich verteidigt Vorstoß gegen geheime Blogger
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,779082,00.h…


Wie wäre es mit der Anzeige von User-Namen/Adresse als Bedingung für das Posten im Forum "Wirtschaft & Politik" (http://www.wallstreet-online.de/forum/96-1-50/wirtschaft-pol…) zur Steigerung der Beitragsqualität?

Wer weiterhin anonym posten möchte, kann das dann im Forum "Allgemeine Themen" (http://www.wallstreet-online.de/forum/127-1-50/allgemeine-th…) tun.

Ein paar Argumente:

Eine Realnamenspflicht ist laut Gesetz keine Einschränkung der Meinungsfreiheit. Das Internet ist übrigens ein herausragender Zugewinn an Meinungsfreiheit, denn heute kann jeder der ganzen Welt seine Meinung sagen - wenn es da in einigen Bereichen eine Realnamenspflicht gibt, ist das immer noch viel mehr als früher und die alten Möglichkeiten (z.B. Leserbriefe, Petitionen, ...) bestehen zudem fort.

Die persönlichen Daten sind damit doch nicht zur freien Verfügung gestellt. Übrigens gibt es auch den § 238 Nachstellung (http://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__238.html). Die Anzeige der Adresse ist notwendig, weil es Namensgleichheiten gibt.

Politiker, Journalisten, Firmenbesitzer, Webseiteninhaber, Popstars, Schauspieler, Anwälte, usw. sind doch auch alle mit Namen bekannt ... nicht zu vergessen viele Klar-IDs auf Facebook, XING, usw. Wer sollte sich da für irgendeinen x-beliebigen WO-User interessieren?

Ich denke, dass insgesamt die positiven Aspekte überwiegen:
- kaum noch Mehrfach-IDs
- i.a. besseres und ehrlicheres Verhalten

Gerade ein Aktienboard kann so sein Image verbessern und ein gutes Image sorgt für viele Leser. Wenn ein Forum mit organisierten Pushs zugemüllt wird, dann schadet das doch nur. Mit Namen und Adresse gibt sich jeder viel mehr Mühe mit seinen Beiträgen und vermeiden für ihn negatives.

WO kann ja auch einen Neuanfang unter einer neuen ID zulassen und zudem kann es immer noch anonyme Foren geben.

Name und Adresse anzeigen? Ja warum denn nicht? Politiker und Journalisten tun das doch auch. ... http://www.wallstreet-online.de/community/posting-drucken.ph… (Thread: Andre Kolbinger zurück bei W:0)

Was soll schon passieren? Die wirklich Gefährlichen finden auch so eine Identität raus. Politiker und Journalisten werden doch hierzulande auch nicht alle terrorisiert. Viele Blogger mit einer eigenen Webseite sind i.a. auch mit Namen und Adresse bekannt. Außerdem wird ja keiner dazu gezwungen - in ein paar Foren kann man sicherlich weiterhin anonym posten.

Antwort auf Bedenken:
http://www.wallstreet-online.de/community/posting-drucken.ph… (Thread: 87 Tote durch Rechtsextremist in Norwegen)
http://www.wallstreet-online.de/community/posting-drucken.ph…


Umfrageaktion:
:) - Ja, ich bin dafür, dass Poster im Forum "Wirtschaft & Politik" Name+Adresse im Userprofil veröffentlichen müssen.
:mad: - Nein, du tickst wohl nicht richtig, ich will überall anonym bleiben.

Diskussion erwünscht aber bitte beim ersten Beitrag in der ersten Zeile einmalig die Meinung sagen ( :) ja oder nein :mad: ).


Also ich stehe ja auf dem Standpunkt, dass man sowas auch einfach mal machen kann aber so ein Meinungsbild ist trotzdem ganz interessant. Ich rechne derzeit nicht gerade mit einer überwältigenden Zustimmung aber das kann sich ja in Zukunft noch ändern. In Zukunft ist die Anzeige von Namen+Adresse in den meisten WO-Foren vielleicht sogar üblich, denn gerade auch bei Börsenthemen macht das Sinn. Möglicherweise wird die Einführung der Anzeige von Namen+Adresse erst kommen, wenn WO (Dank mir ;-) so richtig berühmt ist und einen riesigen Ansturm zu verkraften hat. (alles imho)
:-( Lass friedrich fordern! Ich forder auch was...aber kriegen krieg ichs deshalb noch lange nicht!

Ich habe Forumserfahrung mit richtigem Namen gesammelt und man wird sofort glattbegürstet und auf "Linie" gebracht. Meinungsfreiheit ist in Deutschland nur anonym möglich! Ein Patzer der nur annhähernd im Dritten Reich schon mal gesagt wurde - und da wurde viel gesagt - und man wird in die Naziecke gedrängt.

Und ehrlich: Wer glaubt denn noch das man wirklich anonym im netz ist??
Zitat von HeWhoEnjoysGravity: Umfrageaktion:
:) - ich bin dafür
:mad: - du tickst wohl nicht richtig
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.921.071 von Loserin am 09.08.11 12:46:32:mad:

Gruss Oreganogold (Kannste Dir doch denken!!)
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.921.122 von oreganogold am 09.08.11 12:52:10Was ?

Das er nicht richtig tickt ?
@Hewo

Du wärst längst von der CIA oder dem Mossad ermordet worden, wenn du unter deinem Klarname gepostet hättest.
Und die pro USA und ISRAEL User wärden schon längst alle von der AL Quaida umgelegt worden.
Das Forum hier wäre ziemlich leer.
Zitat von Seuchenvogel: @Hewo

Du wärst längst von der CIA oder dem Mossad ermordet worden, wenn du unter deinem Klarname gepostet hättest.
Und die pro USA und ISRAEL User wärden schon längst alle von der AL Quaida umgelegt worden.
Das Forum hier wäre ziemlich leer.


Das Forum hier wäre ziemlich leer.

Wenn Die Linken und Rechten auch gemeuchelt werden, dann ja.
Die Ignoranz der Mehrheit
Innenminister Friedrich fordert Klarnamenzwang für Internet-Nutzer und kritisiert die angebliche Anonymität im Netz. Doch dabei ignoriert er die Lebenswirklichkeit im Web. Würde sein Vorstoß umgesetzt, bekämen wir eine Gesellschaft, in der Minderheiten verstummen. ... http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,778988,00.…

Nicht pauschal alle Minderheiten werden zurückhaltender (ich bin hier ja selbst eine öfter angefeindete Minderheit), sondern nur Minderheiten, die gegen das Allgemeinwohl agieren. Im Übrigen bin ich durchaus dafür, dass es auch ePerso-verifizierte Pseudonyme geben darf.

Ich denke, dass sich Klarnamen-Foren mit der Zeit durchsetzen werden, weil sie eine höhere Qualität bieten. In diesen Foren kann es dann ja auch einen anonymen Bereich geben. Vermutlich wird es wohl auch weiterhin (gegenüber der Öffentlichkeit aber nicht gegenüber dem Staat) anonyme Foren geben.

Öffentliche Meinungsumfragen, an denen man nur mit ePerso teilnehmen kann und wo die abgegebene Meinung mit Name und Adresse im Internet veröffentlicht wird, können einen bedeutenden Beitrag zur Demokratie leisten. Vorteile: a) Fälschungen sind unmöglich und b) gute patriotische Meinungen überwiegen und c) hohe Aussagekraft und präzise Statistik (örtliche Verteilung, Alter, etc.). (siehe auch http://www.wallstreet-online.de/community/posting-drucken.ph… Thread: Die Krise als Normalzustand)

All das kann man einfach auf freiwilliger Basis einführen. (alles imho)
#8 (41.921.484) > Du wärst längst von der CIA oder dem Mossad ermordet worden, wenn du unter deinem Klarname gepostet hättest.

Glaubst du etwa, die CIA könnte nicht herausfinden, wer ich bin? Ich gehe davon aus, dass die wissen, wer ich bin.

Dass ich noch lebe liegt vielleicht daran, dass ich lange unterschätzt wurde (und noch werde) und mein Tod zu viel Aufmerksamkeit erregen würde.

Gerade wenn ich völlig unbekannt wäre (einige Behörden und Chefredakteure kennen meinen Namen/Adresse), würde sich vielleicht keiner wundern (und etliche freuen), wenn ich eines Tages einfach nicht mehr posten würde. Öffentliche Bekanntheit kann auch ein Schutz sein. (alles imho)
und mein Tod zu viel Aufmerksamkeit erregen würde.

Warum ? Weil Du Deine Beerdigung nicht bezahlen kannst ?
#12 (41.921.686) > Warum ? Weil Du Deine Beerdigung nicht bezahlen kannst ?

Weil es sich wahrscheinlich um einen Mord handeln würde, um mich zum Schweigen zu bringen und das bedeutet, dass ich bedeutsame Beiträge geschrieben habe, die somit bekannter werden würden (werden sie auch so aber das können die ja nicht wissen außerdem werde ich unterschätzt, weil ich eigentlich gar nichts wissen kann).
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.921.721 von HeWhoEnjoysGravity am 09.08.11 14:07:44:laugh::laugh::laugh::laugh:

Du bist anscheinend sehr einsam.
Die grösste Freude wäre für Dich ein Besuch des SEK ?

Geh mal an die frische Luft, schau Dir die Welt an die Du verbessern willst.

Die Welt in der Du lebst ist eh schon tot.
#14 (41.921.753) > Du bist anscheinend sehr einsam.

Korrekt (schon länger und stabil) aber das macht mir nix aus und ich bin optimistisch, dass sich das bessern wird.

> Die grösste Freude wäre für Dich ein Besuch des SEK ?

Nö aber dergleichen schließe ich nicht aus. Bei mir ist allerdings nix zu finden. Ich rechne damit, überwacht zu werden aber das stört mich kein bisschen, das finde ich sogar nützlich.

> Geh mal an die frische Luft, schau Dir die Welt an die Du verbessern willst.

Ich gehe jeden Tag auch mal an die frische Luft.

> Die Welt in der Du lebst ist eh schon tot.

Irrtum, die Welt wird sich nachhaltig verbessern. (alles imho)
Muss ich mir Gedanken darüber machen, dass "unser" Innenminister genau das fordert, was Despoten wie Mubarak nur zu gerne gehabt hätten?
#17 (41.921.998) > Muss ich mir Gedanken darüber machen, dass "unser" Innenminister genau das fordert, was Despoten wie Mubarak nur zu gerne gehabt hätten?

Nein, denn Deutschland wird (auch durch die Authentifizierungsmaßnahmen) ganz real besser werden (inklusive prima Meinungsfreiheit). (imho)
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.922.057 von HeWhoEnjoysGravity am 09.08.11 14:50:00Na klar, sicher doch. Die Regierung will immer nur unser Bestes. Und das nimmt sie sich auch, um es mit beiden Händen doppelt so schnell wieder rauszuwwerfen und gleichzeitig dadurch absolute Kontrolle über den "Souverän" ausüben zu können.

Nicht auszudenken, wenn der Masse durch wirkliche Meinungsfreiheit mal die Augen geöffnet werden sollte...


P.S. Wenn du so viele Politiker persönlich kennen würdest wie ich, würdest du nicht so einen naiven Nonsens von dir geben. Außer natürlich, du bist selbst einer von dieser Sorte. Dann würde das so einiges erklären.
#19 (41.922.125) > Wenn du so viele Politiker persönlich kennen würdest wie ich, würdest du nicht so einen naiven Nonsens von dir geben. Außer natürlich, du bist selbst einer von dieser Sorte. Dann würde das so einiges erklären.

Also erstmal denke ich durchaus, dass es zu viele schlechte Politiker gibt aber ich bin auch ein großer Optimist und gehe fest davon aus, dass Deutschland besser werden wird (siehe auch Thread: Zeitenwende.). Des Weiteren bin ich bekanntermaßen ein 44 Jahre alter und seit 2009-01-01 arbeitsloser Diplominformatiker.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.921.650 von HeWhoEnjoysGravity am 09.08.11 13:59:20Dein Geschwafel und Deine Copy and Paste Orgien interessieren CIA und Mossad genausoviel, wie 95% der W-O User.

:p
#21 (41.922.221) > Dein Geschwafel und Deine Copy and Paste Orgien interessieren CIA und Mossad genausoviel, wie 95% der W-O User.

Vielleicht ... vielleicht auch nicht.

In jedem Fall kannst du es nicht wissen - interessant aber, dass du anscheinend glaubst/hoffst, ich möge nicht wichtig sein (das geht vermutlich vielen so, die sich nicht mit meinen Zielen identifizieren können). Nicht, dass deine Meinung diesbezüglich irgendeine Rolle spielt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.920.973 von HeWhoEnjoysGravity am 09.08.11 12:33:28#1

Schön, dass sich "unsere" Politiker um Transparenz bemühen.

Da kann es ja nicht mehr lange dauern, bis die Politiker endlich damit anfangen all ihre Nebenjobs und Zusatzverdienste komplett der Öffentlichkeit bekannt zu machen...

:eek:
#23

Aktueller Fall:

http://www.welt.de/vermischtes/article13534646/Der-Gruenen-P…

09.08.2011

"...Damit nicht genug. In den vergangenen Wochen musste der Politiker sich den Vorwurf gefallen lassen, er habe Vermittlungstätigkeiten in einem Immobiliengeschäft nicht offengelegt. Deshalb muss er sich nach der Sommerpause vor dem Parlamentspräsidium erklären. Vor wenigen Tagen geriet Mutlu(GRUENE) dann wegen seines Einsatzes für die Bahcesehir Universität in die Kritik. ..."

:mad::cry:
HeWho, unter Pseudonym kann man sogar Bundeskanzler werden, wie ein gewisser Herr Frahm vorgemacht hat.
Selbst Erika tritt jetzt unter einem anderen Namen auf.
:mad: Nein, du tickst wohl nicht richtig, ich will überall anonym bleiben.

Möchte meine Meinung frei äussern dürfen ohne Angst zu haben von irgendwelchen
gesellschaftlichen Kräften dafür diskriminiert, abgestraft oder körperlich zerlegt zu
werden. Vorsicht ist eben die Mutter der Porzellankiste. Wer sich allerdings freiwillig
outen möchte darf dies gerne tun.
Ja, ja,
holen wir die Stasi wieder raus und machen alles transparent.
#26 (41.924.944) > ich will überall anonym bleiben.

Die Anonymität gegenüber dem Staat wird wohl ziemlich sicher abgeschafft werden aber gegenüber der Öffentlichkeit ist Anonymität mit einem ePerso-verifizierten Pseudonym möglich.

Dass weitgehende Anonymität selbst gegenüber dem Staat große Nachteile hat, ist derzeit ja wohl mehr als offensichtlich. Wem eine zukünftig stärkere Überwachung nicht gefällt, der kann sich bei den zahlreichen Verbrechern beschweren, die die Gesetze nicht freiwillig achten wollen.


> Wer sich allerdings freiwillig outen möchte darf dies gerne tun.

Meine Vorschlag für WO sieht ja übrigens auch Freiwilligkeit und weiterhin einige anonyme Foren vor, ja sogar Ausnahmegenehmigungen, so dass in Einzelfällen auch anonym in eigentlich nicht anonymen Foren gepostet werden kann.

Ein prima Kompromiß, denn so gibt es beides, nämlich anonyme und nicht anonyme Foren. Welche erfolgreicher und beliebter sein werden, wird man dann sehen (vermutlich ist das auch vom Thema abhängig). Genauso kann es in Zukunft anonyme und nicht anonyme Meinungsumfragen geben - welche dann mehr beachtet werden, wird man sehen.

Das geniale daran: dazu braucht es keine neuen Gesetze, man kann es einfach machen. (alles imho)
Innenminister: Internet darf nicht "gesetzlos" werden
Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) hat seine Kritik an der Anonymität im Internet bekräftigt. Es müsse gelingen, die geltende Rechtsordnung auch auf die digitale und virtuelle Welt zu übertragen, sagte Friedrich am Mittwoch in Potsdam. Beispielsweise existierten schon Gesetze gegen Volksverhetzung oder Kinderpornografie. ...

... Im weltweiten Netz würden "Klarheit, Wahrheit und Verlässlichkeit" gebraucht. ... http://www.heise.de/newsticker/meldung/Innenminister-Interne…

Schon fast 300 Kommentare, anscheinend eher gegen Hans-Peter Friedrich: http://www.heise.de/newsticker/foren/S-Innenminister-Interne…

Also Leute, mich würde nun wirklich mal eine wahrheitsgemäße Statistik interessieren, wie viele von denen eine wirksame Strafverfolgung zu fürchten haben. Zwar sollte man denken, dass z.B. Kinderpornosfans und Kindesmißhandler sich nicht öffentlich outen aber man bedenke, dass die sich sicher und anonym wähnen. Des Weiteren stehen sie unter Rechtfertigungsdruck und festigen sich gegenseitig ihr Weltbild, lügen sich schön. So gesehen ist es also durchaus vorstellbar, dass der Anteil von (auch noch nicht verurteilten) Straftätern (z.B. müssten mindestens eine Bewährungsstrafe von 6 Monate kriegen) bei den Gegnern Hans-Peter Friedrichs dort vielleicht deutlich über 50% liegt. (imho)

Okay, ich kann mich auch irren, was meint ihr? Seht ihr da eine Korrelation? Oder meint ihr, dass Gegner Hans-Peter Friedrichs ganz normale durchschnittliche oder gar besonderes gesetzestreue Bürger sind?
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.922.309 von HeWhoEnjoysGravity am 09.08.11 15:18:53
Vielleicht ... vielleicht auch nicht.

In jedem Fall kannst du es nicht wissen - interessant aber, dass du anscheinend glaubst/hoffst, ich möge nicht wichtig sein (das geht vermutlich vielen so, die sich nicht mit meinen Zielen identifizieren können). Nicht, dass deine Meinung diesbezüglich irgendeine Rolle spielt.


Nur mal so nebenbei:

Krankhafte Narzissten behaupten von sich häufig, sie seien zu genial für diese Welt. "Daraus leiten sie ab, dass sie gar nicht nötig haben, einer gewöhnlichen Arbeit nachzugehen", sagt Torgensen.

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,778984,00.html
#30 (41.935.309) > Krankhafte Narzissten behaupten von sich häufig, sie seien zu genial für diese Welt. "Daraus leiten sie ab, dass sie gar nicht nötig haben, einer gewöhnlichen Arbeit nachzugehen", sagt Torgensen.

Kenne ich schon, habe ich sogar schon bei WO verlinkt: http://www.wallstreet-online.de/community/posting-drucken.ph… (Thread: 87 Tote durch Rechtsextremist in Norwegen).

Ansonsten halte ich mich zwar für (potentiell, ziemlich) genial aber nicht für einen krankhaften Narzissten und ich bin auch kein Sadist.

Wer Lust hat, darf mein Internetprofil gerne mit dem von Anders Breivik vergleichen und trotz vielleicht einiger Parallelen gibt es große Unterschiede: ich bin psychisch sehr robust (selbstsicher, selbstbewusst), mir macht Kritik nichts aus (ich freue mich da eher über die Chance zur Selbstdarstellung und oft klagen sich meine Kritiker indirekt selbst an), ich bin sehr realistisch (auch wenn ich Fantasie habe und über mögliche Entwicklungen spekuliere) wie man an meinen Kommentaren zu aktuellen Ereignissen sehen kann und ich gebe freimütig und wahrheitsgemäß über mich Auskunft, auch wenn das nicht immer schmeichelhaft ist (z.B. arbeitslos, heruntergekommene Wohnung, alleinlebend, keine Freundin, ...).

Ich bin im Unterschied zu Anders Breivik wirklich sehr fähig und nicht so doof, mir mit einem Anschlag meine großartige Zukunft aufgrund meiner supergenialer Beiträge zu versauen (das klingt vielleicht ein bisschen übertrieben aber ich freue mich, wenn die deutschen Behörden meine Beiträge lesen, da können die noch was lernen). Ich erreiche weit mehr als positives Vorbild, als wenn ich durch einen Anschlag meine Ideen diskreditieren würde. Zu einem größeren Anschlag fehlen mir außerdem die Mittel, ich habe weder Sprengstoff noch Explosivschußwaffen. Hackererfahrung habe ich auch keine, das wäre natürlich noch eine theoretische Möglichkeit aber Anders Breivik ist für mich ein Negativbeispiel, ein Loser und Versager. Meine Beiträge sind so genial (na ja, nicht alle, einige aber schon), dass die früher oder später aufgrund ihres Inhaltes bekannt werden und keinen illegalen künstlichen Hype brauchen. (alles imho)

:D:D:D
Googles private Meldestelle
Eric Schmidt redet Klartext: Google habe sein soziales Netzwerk als "Identitätsdienst" konzipiert. Deshalb sei der echte Name Pflicht für Nutzer von Google+. Wer damit ein Problem hat, soll eben draußen bleiben. ...

... "Regierungen werden Namensdienste verlangen" ...

... Randi Zuckerberg: "Anonymität im Internet muss verschwinden" ...

... Andy Carvin zitiert Eric Schmidt mit einer Aussage, die in dieselbe Richtung geht: "Einige Menschen sind einfach böse und wir müssen in der Lage sein, sie zu identifizieren und herunterzustufen." ... http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,783042,00.…

Faszinierend ... wer hätte das gedacht?
Ein Gastbeitrag von Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich:

Das "Recht auf Vergessen" und die Netzfreiheit
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,817830,00.…
Ohne Anonymität keine Freiheit
Norbert Lammert, Präsident des Bundestags, findet Anonymität im Internet problematisch. Sie verleite die Menschen zu Aggression und Beleidigungen. ... http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,823733,00.…

Anonymität erleichtert das Schreiben von Klartext und wenn ein Pseudonym nicht so leicht gewechselt werden kann, weil die Anmeldung mit ePerso/Ausweiskopie erfolgen musste, dann muss sich auch ein Troll ein bisschen benehmen, wenn er sein Pseudonym nicht diskreditieren will.

Ein Pseudonym sorgt für mehr Freiheit im Internet, Job und politische Meinung können besser getrennt werden, Berühmtheiten können sich als Normalos im Internet tummeln (und haben so die Chance, am Inhalt und nicht am Namen gewessen zu werden). Für Sicherheit und Recht gibt es die Anmeldung mit ePerso/Ausweiskopie.

Die Lösung ist also ganz einfach: Pseudonyme ja aber mit ePerso/Ausweiskopie bei der Anmeldung. Zusätzlich kann es in Foren Bereiche mit Klarnamenzwang geben - der dann ein paar Hirnis ausbremst, weil die dann nicht nur ihr (ja nur forenbezogenes) Pseudonym sondern auch ihren realen Ruf riskieren. (alles imho)
Bleibt vielleicht noch die Frage, wie das durchgesetzt werden kann. Erstmal kann man darauf setzen, dass große Foren und Nachrichtenseiten das freiwillig machen (nicht ganz abwegig, denn dergleichen sorgt für bessere Beiträge) - das bedeutet de facto, dass es auch noch kleinere Blogs und Foren gibt, wo man sich nicht namentlich anmelden muss. Vermutlich wird das (wenigstens in Deutschland) gut gehen, ausreichen ...

... aber wenn nicht, dann kann per Gesetz eine staatliche Registrierung gefordert werden, d.h. alle Pseudonyme müssen erst beim Staat korrekt registriert worden sein, bevor sie benutzt werden dürfen und wer sich als Blog-/Forenbetreiber nicht daran hält, macht sich strafbar (letztendlich Schließung der Webseite möglich). Etwas abgeschwächt kann ein Gesetz von Blog-/Forenbetreibern nur die Userregistrierung fordern (es gibt noch keine staatliche Datenbank aller Pseudonyme).

Sinnvoller als eine Zwangsregistrierung ist erstmal ein Verbot aller privaten Anonymisierungsdienste (es gibt nur noch einen staatlichen Anonymisierungsdienst). Das ist ganz offensichtlich eine sinnvolle Maßnahme zur Verbrechensbekämpfung und das kann man einfach so (per Gesetz) machen, denn eine völlige Anonymität auch gegenüber dem Staat kommt definitiv nicht in Frage. (alles imho)
Wie war es denn vor dem Internet mit der freien Meinungsäußerung?
Da gab es kaum Anonymität und was früher möglich war, ist heute auch noch möglich.

Völlige Anonymität auch gegenüber dem Staat ist nicht akzeptabel, denn der Staat muss für Sicherheit, soziale Gerechtigkeit und die Durchsetzung der Gesetze sorgen. Für eine anonyme Anmeldung bei privaten Forenbetreibern kann man sich ja eine dazwischen geschaltete staatliche Authentifizierung überlegen: der Staat garantiert dem Forenbetreiber (so gut es geht), dass hinter Pseudonym XYZ der Richtige steckt. Das ist leicht mittels IP-Adresse und Cookie machbar, so dass man sich erst beim Staat authentifizieren muss und dann gegenüber Forenbetreiber und Öffentlichkeit anonym ist. Das kann man auch mit einem staatlichen Anonymizer kombinieren.

Die allermeisten werden wohl nichts gegen eine namentliche und ePerso verifizierte Anmeldung beim Forenbetreiber haben (der ja zum Datenschutz verpflichtet ist und meiner Meinung nach die Daten auch nicht irgendwelchen Privatanwälten geben dürfen sollte, sondern nur befugten Staatsbeamten) - denen reicht es völlig, ein Pseudonym gegenüber der Öffentlichkeit zu haben.

Macht euch mal klar, dass der Staat eher euer Freund und Helfer ist - irgendwelche privaten Anonymizer und Schmuddelforen sind durchaus von Interesse für (ausländische) Geheimdienste und das organisierte Verbrechen und werden ggf. von diesen betrieben. Kann man sich doch schon ein bisschen vorstellen, dass es ein Interesse gibt, Kinderpornofans und Sadismusfreaks zu erpressen, besonders wenn sie eine interessante Position (Politiker, Richter, Journalist, ...) inne haben, oder?

Es sollte doch nun wirklich nicht so schwer sein, sich mit dem Legalen zu begnügen und es gibt keine Anzeichen, dass die Meinungsfreiheit (auch für politische Themen) in Gefahr ist (mal von schon bestehenden Einschränkungen und Urteilen gegen die Meinungsfreiheit abgesehen, siehe StGB § 130 Volksverhetzung und Thread: Frage zur Meinungsfreiheit aber darüber regen sich die Gegner einer Vorratsdatenspeicherung i.a. nicht auf). (alles imho)


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