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US-Ökonom: Deutschland wird für andere gerade stehen müssen - 500 Beiträge pro Seite | Diskussion im Forum



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Angesichts der Schuldenkrise in Europa und den USA fordert der frühere IWF-Chefökonom Rogoff einen Abschied von den strengen Inflationszielen. Die Krise sei eine "große Kontraktion", die nur alle 75 Jahre auftrete. Das kann man nicht einfach aussitzen.

Lesen sie den ganzen Artikel: US-Ökonom: Deutschland wird für andere gerade stehen müssen
Grundsätzlich gebe ich ihm Recht, aber ohne Unruhen in Europa und Amerika wird das nicht abgehen.

Die 2% von der EZB sind doch schon lange Makulatur.
Diese werden seit Jahren "schön" gerechnet.

Die Reallöhne sinken, die Preise steigen, die Leute haben immer weniger, die Armen verhungern, die Sozialsystem werden abgebaut.

Da werden wohl bald wieder einige Regierungen durch Unruhen gestürzt werden. Wohl auch in Europa.
Der Vorschlag von Rogoff führt genau zu den Umständen, die Frankreich mit Einführung des Euro zu beenden gedacht - nämlich die wirtschaftliche Dominanz Deutschlands in Europa. Über die Wirtschaftspolitik wird die Sozial- und Außenpolitik bestimmt. Berlin soll also die Hauptstadt Euopas werden. Nach der berliner Pfeife sollen alle anderen tanzen - das ist schlicht nicht vorstellbar.
Zitat von Gebirge: Da werden wohl bald wieder einige Regierungen durch Unruhen gestürzt werden. Wohl auch in Europa.


Glaube nicht, daß die Hartzis aus ihren Sesseln hochkommen. Krawall machen vielleicht, aber nur, solange es um nichts geht. Ihr Leben werden sie nicht riskieren. Dafür lebt es sich viel zu bequem mit den Gütern, die andere für sie geschaffen haben.
Zitat von Geldler:
Zitat von Gebirge: Da werden wohl bald wieder einige Regierungen durch Unruhen gestürzt werden. Wohl auch in Europa.


Glaube nicht, daß die Hartzis aus ihren Sesseln hochkommen. Krawall machen vielleicht, aber nur, solange es um nichts geht. Ihr Leben werden sie nicht riskieren. Dafür lebt es sich viel zu bequem mit den Gütern, die andere für sie geschaffen haben.
Mit der Pulle Bier nebst Ziggi vor der Glotze. Und das alles nennt man soziokulturelles Existenzminimum. ;)
Supertoll, neoliberale Wachstumsgläubige, Wettbewerb(`spreis Richter)Globalisierungsjünger , Umweltzerstörer und asoziale Gewinnler spielen die umgekehrte Neidkarte
und hetzen gegen die systemimmanenten Verlierer des globalen Finanzkasinos.
Divide et impera , hetzt sie alle gegeneinander auf :
Alt gegen Jung, Arbeitsplatzinhaber gegen Arbeitslose,
Rentner gegen Arbeiter, Arbeiter gegen Studenten, Arm gegen Reich.

Hier werden Opfer zu Tätern gemacht.

Gewiß es gibt auch hier schwarze Schafe, aber nicht nur hier.

Wenn das Leben als Sozialhilfeempfänger Euch so erstrebenswert erscheint, wohlan es sollte doch ein Einfaches sein es für Euch
auch zu erreichen.
Zitat von Quando: Wenn das Leben als Sozialhilfeempfänger Euch so erstrebenswert erscheint, wohlan es sollte doch ein Einfaches sein es für Euch auch zu erreichen.
So einfach ist das gar nicht.
Zitat von Nachtalb:
Zitat von Quando: Wenn das Leben als Sozialhilfeempfänger Euch so erstrebenswert erscheint, wohlan es sollte doch ein Einfaches sein es für Euch auch zu erreichen.
So einfach ist das gar nicht.



Außerdem hat Quando das Thema nicht verstanden. :(

Es geht hier doch nicht um arm gegen reich, sondern um die Schuldenkrise...;)


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