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Altersvorsorge?!? - 500 Beiträge pro Seite



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Hi,

mich würde intressieren wie Ihr mit dem Thema Altersvorsorge umgeht. Wie seid ihr aufgestellt? Was habt ihr bereits investiert und oder was habt ihr noch in der Zukunft vor? Vielen Dank schonmal im Voraus

Liebe Grüße
#1 Ich setze hauptsächlich auf physische Edelmetalle. Zur Info:

Thread: Diskussion zum Thema Silber Silber
Thread: Die Krise als Normalzustand Die Krise als Normalzustand
Thread: Aufruf zum Silberkauf- unterstützt diese Initiative. Bitte weiterverbreiten! Aufruf zum Silberkauf- unterstützt diese Initiative. Bitte weiterverbreiten!
Thread: GOLD - Der Crash wird kommen! GOLD - Der Crash wird kommen!
Thread: Gold und Silber vor neuen Allzeithochs... Gold vor neuen Allzeithochs ?
Thread: Ist es sinnvoll, jetzt in Gold zu investieren? Ist es sinnvoll, jetzt in Gold zu investieren?

Wenn ich zu Geld kommen sollte, plane ich weitere Käufe physischer Edelmetalle.

Die Hoffnung in meine Pennystocks habe ich selbstverständlich auch noch nicht aufgegeben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.020.192 von burgerm82 am 30.08.11 12:02:30Das kommt darauf an, wie Alt man ist. Ein 30-Jähriger muß anders aufgestellt sein als ein 50-Jähriger.
Nur keine Lebens- oder Rentenversicherungen...

da kannst das Ersparte gleich besser iun den Lokus werfen....
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.020.324 von Zwangsliquidator2 am 30.08.11 12:26:06Die Fonds haste vergessen.:rolleyes:
Altersvorsorge ?

aufgrund des Nicks schätze ich mal Ende 30.

- als erstes würde ich mal zusehen, daß ich überhaupt ein Alter erreiche
also gesund leben, körperlich aktiv sein und sich im privaten , familiären Bereich gut vernetzen.

wenn es um die okonomische Altersvorsorge geht
Suche und Erhalt eines "gut" bezahlten Arbeitsplatzes oder Geschäftsmodels in einer "sicheren" oder
aussichtsreichen Branche. Hilfreich dazu sind Bildung, Flexibilität und nicht zuletzt Vitamin "B".
Weiterhin würde ich als erstes Wohnungseigentum anstreben, das schnellstmöglich abbezahlt werden sollte.
Wie weit man dafür andere Ausgaben insbesondere Auto, Urlaub, Mode einschränkt, hängt von den persönlichen Parametern in Einkommen und Konsum sowie der Gewichtung was einem das Leben lebenswert macht.

Oberste Prämisse ist so wenig Schulden als möglich zu machen. Wer sich verschuldet versklavt sich.

Quando
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.020.540 von Quando am 30.08.11 13:03:11".....sich im privaten , familiären Bereich gut vernetzen."

was soll das heißen?

Falls damit die Hoffnung gemeint ist, die lieben Kindlein/Enkelkinder würden sich dann um Vater/Mutter bzw. Oma/Opa kümmern.........da kann man auch sehr schnell "auf Sand gebaut" haben:laugh:

Da wär mir eine handfeste, monitäre Absicherung aber bedeutend angenehmer, bei allem Respekt.

Was meinst du, wieviele "vernetzte" Alte in Alters-/Pflegeheimen dahinvegetieren und die Bagage lässt sich höchstens 1-2 mal im Monat blicken, mit paar Blümchen in der Hand für 30-40 Minuten?
@ gravity

Edelmetalle sind eher nichts für mich bin nicht so bewandert mit dem Zeugs^^


@ Dorfrichter

Nunja Baujahr 1982 komme ich auf Ende zwanzig ;) Wollte mich demnächst mal mit dem Thema auseinander setzen deshalb die Eröffnung der Diskussion....

@ Zwangsliquidator2

Damit hab ich auch nicht geliebäugelt! Da gibts sicherlich geeigneteres!

@ Quando

Die Grundvoraussetzungen sind alle gegeben. Sport wird regelmäßig getrieben. :)
Mir schweben Aktien vor, also eher was Längfristiges?!?
Versuche zunächst, das Zahlenwerk aufzustellen, WO Du dich im welchen Alter siehst (ich meine welcher Betrag und WANN "bereitsehen" soll) und führe anschließend eine retrograde Rechnung durch.

Dann hast Du deine Targets vor Augen und kannst anfangen die Anlageklassen zu wählen.

Viel Erfolg!
Nunja Baujahr 1982 komme ich auf Ende zwanzig ;) Wollte mich demnächst mal mit dem Thema auseinander setzen deshalb die Eröffnung der Diskussion....


Na denn...

-Aktien (nur Namenaktien)
-Gold
-Silber
-KFZ neueren Datums anschaffen
-wenn Du Maschinen brauchst erneuern
-Ausbildung aufsatteln (wenn benötigt)
- auf keinen Fall einen Kredit
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.021.875 von Dorfrichter am 30.08.11 17:09:56Wieso bist du so gegen einen Kredit? Was sprich gegen einen Kredit für Wohnung-/Hauskauf? Gar vermietetes Mehrfamilienhaus? Zinsen sind sehr günstig, Inflation steigt, damit die Geldentwertung. Die Banken bekommen am Ende nur noch wertloses Papier, aber die Immobilie bleibt bestehen.

Im Prinzip gilt jetzt sich soweit verschulden (bei Kauf von Immos) bis man locker den Kredit noch bedienen kann.
Wieso bist du so gegen einen Kredit?
Weil man einen Immobilienkredit (meistens längere Laufzeiten 10 Jahre und mehr) wohl kaum noch zurückbezahlen kann. Wie war das noch vor ein paar Jahren, als einige Immobilienfinanzierer einfach ihre Kredite weiterverkauften?! Schon vergessen? Schon mal über den Teich gesehen?

Jeder, wie er meint. Laß Dich von mir nicht abhalten.:(
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.022.099 von Aktienheld72 am 30.08.11 17:48:05Im Prinzip gilt jetzt sich soweit verschulden (bei Kauf von Immos) bis man locker den Kredit noch bedienen kann.
Wenn Du schon das "Prinzip" ansprichst:

Es ist bei einer Inflation so, daß sämtliche Waren, vor allem der Lebensmittelbereich stakt ansteigen und die Löhne anfangen, hinterherzuhinken. Steigt die Inflation, sinken automatisch dadurch die Löhne. Druck baut sich auf im Geldbeutel!
Erben, ererben und dann nochmal erben,
stellt sich in zunehmenden alter meist
von ganz alleine ein....
Plötzlich weißt du gar nicht mehr,
ob du alles das in den paar kümmerlichen
Jahren, die dir dann noch bleiben,
überhaupt noch ausgeben kannst.
Vorher lebe lieber...
#8 (42.021.653) > Mir schweben Aktien vor, also eher was Längfristiges?!?

Zu Aktien siehe auch Thread: Banken-Crash - Sind Aktien sicher trotz Wertpapierleihe?.

Bei einem weltweiten Fiannzcrash (Thread: Wann bricht dieses Lügen-Finanz-System zusammen?????) können sich Aktien u.U. mehr als halbieren und Edelmetalle mehr als verdoppeln (wertmäßig).


#11 (42.022.099) > Was sprich gegen einen Kredit für Wohnung-/Hauskauf? Gar vermietetes Mehrfamilienhaus?

Wenn der Euro zur neuen/wichtigsten Weltwährung wird, dann steigt der Euro eher. Dem USD winken möglicherweise bald QE3 und vielleicht sogar Hyperinflation, siehe http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1156752-991-1000/….

Bei einem Fiannzcrash können die Immobilienpreise erstmal fallen und zwar über Jahre, weil viele ihre (auf Kredit gekauften) Häuser verkaufen müssen und wir nicht gerade Wohnungsnot haben.


#13 (42.022.281) > Reich heiraten

Genial aber selbstverständlich keine Lösung für die Masse.


Was ist die beste Altersvorsorge? Ganz klar: ein idealer guter Staat (Thread: Schönes neues Deutschland).

In einem Unrechtsregime oder schlimmen Krisenzeiten wird man auch mit Gold nicht so richtig glücklich aber in einem idealen Staat kann man auch völlig ohne Altersvorsorge im Alter noch ganz passabel leben (Wohnung, Nahrung, Krankenversorgung und Fernsehen/Internet gibt es für alle). (alles imho)
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.024.131 von HeWhoEnjoysGravity am 31.08.11 07:44:45Investiere in einen frühen Tod. Je nach Strategie macht das richtig Spass und spart den Stress im Alter. So als Hobby könnte ich da Base jumping (ab 55 dann ohne Fallschirm) oder ähnliches empfehlen. Dafür sollte es auch billigere Renterversicherungstarife geben. Halt eine Risikoversicherung gegen langes Leben.
Auto= Geldvernichtung , dann schon lieber eine eigene Hütte und dafür kann man auch einen Kredit nehmen.

Das Zauberwort heißt immer noch Diversifizierung. Die Gold Jünger werden bald ihre Quittung bekommen. 1/3 Aktien, 1/3 Immobilien und 1/3 Cash dann kann nichts passieren.
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.022.121 von Dorfrichter am 30.08.11 17:52:42Warum kann man einen Immobilienkredit nicht mehr abbezahlen? Klar, geht das und zwar eben wegen der Inflation und natürlilch bei steigenden Gehältern bei Tarifverträgen, ggf. auch Gehaltserhöhungen. Meine Frau ist dann noch dazu verbeamtet und damit bekommt sie alle 3 Jahre automatische eine Gehaltserhöhung. Davon kann man dann im Laufe der Zeit die Tilgung anpassen.

Kredite dürfen nicht weiterverkauft werden. 1. Ist das gesetzlich neu geregelt -> Verbindung Schuldrecht/Sachenrecht und zweitens steht das so auch nochmal in unserem Vertrag drin. Der Kredit ist zwingend an die Immobilie gebunden und kann nicht ewinzeln weiterverkauft werden.

Weiterhin ist das Thema Erbe gut. Die Erbmasse steigt immer weiter. Mit einmal hat man viel und muss es managen. Wir werden in der Tat nicht arm sterben. Aber man will sich ja auch eigenes erarbeiten und wir haben mit einem Wohnungskauf angefangen, der ziemlich genau auch unsere Mietkosten abdeckt. insgesamt legen wir vielleicht 50 € drauf, haben aber auch eine größere Wohung und besseres Lebensgefühl, leisten können wir uns das allemal.

Was spricht aber gegen den kauf eines vermieteten Mehrfamilienhauses?
Schon mal daran gedacht, dass der Hype "Miethaus auf Kredit" vielleicht ein Trick war, um den Markt zu stützen, um Immos noch teuer verkaufen zu können?

Hohe und unzureichend gedeckte Kredite sind immer riskant. Der Euro kann steigen (Deflation aufgrund Automatisierung und Behebung von Mißständen), der Immobilienpreis kann fallen, Mietausfälle sind möglich, etc. Man kann seinen Job verlieren und krank werden. Ein gesetzestreuer Beamter wird zwar i.a. nicht entlassen aber z.B. eine Scheidung ist ggf. drin. Vieles ist denkbar. Ein Miethaus auf Kredit ist geradezu eine Garantie auf Stress.

Kurz gesagt: einfach so mit Kredit reich oder auch nur wohlhabend zu werden kann einfach keine Strategie für die Allgemeinheit sein. Bei einem Kredit zahlt man immer drauf und nur unter eher seltenen günstigen Umständen kann das mit anderweiligem Wertzuwachs kompensiert werden, z.B. bei Edelmetallen aber das ist selbstverständlich nicht ohne Risiko (wenigstens kurzfristig sind Kursverluste möglich). Für Reichtum braucht es besonderes Talent oder Glück.

Warum nicht einfach Geld sparen und ggf. in Wertgegenständen anlegen? Einfach einen normalen Job machen und bei genügend Geld kann man sich auch ein eigenes Häuschen kaufen. Das erscheint mir viel vernünftiger. (alles imho)
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.029.483 von Aktienheld72 am 01.09.11 08:05:25Warum kann man einen Immobilienkredit nicht mehr abbezahlen? Ganz einfach weil die Löhne gebraucht werden für das Nötigste. Auf der anderen Seite reduzieren sich die Ansparvermögen, die Häuserpreise sinken mit den Gewerbeimmobilien und trotzdem gibt es immer weniger Interessenten(siehe USA aktuell) Die breite Masse verarmt nicht schlagartig, sondern gleichsam einem Siechtum ähnlich über die Jahre. Immer mehr Menschen verdienen immer weniger und fallen somit durch den Rost des sozialen Netzes.

Nach meiner Meinung stehen wir am Anfang dieser Abwärtsspirale, die ja erst mit dem Jahr 2000 begann. Hinzu kommt diesmal noch die ungünstige Demographie in den westlichen Ländern, die Alterspyramide verdreht sich auf den Kopf. Immer mehr Alte/Alimentierte immer weniger Wertschöpfer, die ja auch nicht mehr in dieser Masse dann gebraucht werden. Einen Krieg können wir uns sparen.
Ich keine einen Kollegen der das so macht. Und das läuft sehr gut, schon seit 10 jahren inzwischen. Er hat sich sogar ein zweites gekauft. Allerdings steckt auch Arbeit drin. mieten werden wieder reinvestiert, dadurch ist das Haus Top in Schuss. Wert ist deutlich gestiegen.

Sparen hat den Nachteil, dass das angesparte Vermögen weg ist. Das sehe ich bei meinen Eltern. Was wurde früher gespart, da waren 10 Pfennige viel wert, am Ende stand vielleicht ein heutiges umgerechnetes Vermögen von 10.000 €. kein Verglich zu den Entbehrlichkeiten damals, allerdings haben meine Eltern auch damals ein haus - ohne Kredit - gekauft, viel dran gemacht. hätten sie es so nicht gemacht. wäre weder groß Vermögen vorhanden noch eine Immobilie.

Rechne mal um von Ost Mark in D Mark dann in Euro. Sagen wir mal aus 100.000 Ost MArlk waren bestenfalls 50.000 DM, daruas 25.000 Euro. Und 100.000 Ostmark war ein Lottojakpot damals! Heute gehts im 20 Millinen Euro! Da sieht man auch den Wertverlust. Mit sparen alleine kommt man nicht weit.
Erstmal viel Dank für die zahlreichen Beiträge...
Autokauf kommt mir nicht in die Tüte bin selbst gelernter Automobilkaufmann.. ;) wenn dann nur was gebrauchtes aber um einen Wert zu Besitzen ist glaube ich auf lange Sicht die Immobilie die beste alternative...

@ aktienheld ich rechne nicht zurück! das darf man meiner Meinung nach nicht mehr machen die Zeiten sind halt nunmal vorbei...
Nokia macht auch keine Gummistiefel mehr ;)

Die Lebensversicherungen sind auch nicht mehr das was sie mal waren, hab mich hier ein wenig schlau gemacht:
http://www.aktienboard.com/wiki/Lebensversicherung

Die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer, die Armen werden immer armer und die Reichen immer reicher :P

Meine Eltern haben damals ihr Haus mit Ihrem kompletten Aktienkapital finantiert diesen Segen habe ich leider nicht, bin selbst nur durchschnittsburger... will ja deshlab meine Finanzen etwas aufbessern;)

grüße
Hallo burgerm82

du hast in einem Posting geschrieben, dass du eine "langfristige" Altersvorsorge suchst. Dazu erstmal die Frage, was für dich "langfristig" ist?

Wenn du wirklich für die Altersvorsorge planst (also Rente mit 75), dürfte eigentlich nichts ein Investment in Aktien schlagen. Generell denke ich, ein Einstieg in den Aktienmarkt ist gerade jetz günstig, denn die Märkte (gerade der Deutsche) sind schön gesunken, gleichzeitig ist die konjunkturelle Lage aber weiter robust, sogar in den USA.

Ob du lieber direkt in Aktien investierst, oder vielleicht in einen Fonds, hängt davon ab, wieviel Zeit du aufbringen willst, um sich einzelne Aktien anzuschauen und wie groß dein Etat ist, den du investieren möchtest (oder kannst).

Bei Immobilien gibt es ja doch mehr Hindernisse. Ich denke nicht, dass du soviel Geld hast, dass du dir sofort eine leisten kannst. Also verdienst nicht du an der Immobilie sondern deine Bank (Wir hätten hier ein tolles Finanzierungskonzept...für die Bank) Dann musst du bedenken, dass so ein Haus nicht einfach in der Gegend rumsteht, sondern auch gepflegt werden will. Das kostet ebenfalls Geld. Häuser sind was schönes, aber man sollte sie sich leisten können.
Wenn du mit deinem Aktienportfolio mal auf die Rente zugehst, dann kannst du mal über Immobilien nachdenken. Vorher halte ich das nicht für sinnvoll.


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