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50+1 Regel wird durch die Hintertür gekippt - 500 Beiträge pro Seite



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spox.com schrieb:
12.11 Uhr: Neues von der 50+1-Front: Die 50+1-Regel bleibt zwar bestehen, die "Lex Leverkusen und Wolfsburg" wird aber abgeschafft. Das Schiedsgericht des DFB hat dem Änderungsantrag von Hannovers Präsident Martin Kind zugestimmt. Damit können in Zukunft alle Bundesligisten mit Investoren zusammenarbeiten, die seit mehr als 20 Jahren im Verein aktiv sind. Das Schiedsgericht betonte zudem in seiner Urteilsbegründung, dass die 50+1-Regel im Kern mit deutschem und europäischem Recht vereinbar sei.

:(:(:(:(:(:(:(

Der Totengräber des deutschen Fußballs (seines Zeichens Präsident von Hannover 96) hat es damit geschafft, Investoren wie Abramowitsch, etc. den Zugang zum deutschen Fußball zu verschaffen!!!

Danke Herr Kind!
Es möge sie der Blitz beim scheixxen treffen!

Gruß
C1
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.021.237 von consultant1 am 30.08.11 15:22:15vollster Zustimmung, der Kommerz hat im Fussball nichts zu suchen
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.021.672 von MichaNRW am 30.08.11 16:34:09Ohne Kommerz geht es ja nun mal nicht. Es wäre zu romantisch daran zu glauben.
Man muss sich nur mal kritisch mit dieser Entscheidung der DFB-Sportgerichtsbarkeit auseinandersetzen...
Der Fußball wird (kann werden) zum Spielball einiger selbstgefälliger Milliardäre und Investoren. Mit zunehmender Dauer wird die Rendite über allem stehen...

Mir gefällt diese Entwicklung überhaupt nicht.

Die DFL beißt sich heute noch in den Allerwertesten, damals die Ausnahmeregelungen für Bayer Leverkusen und den Vfl Wolfsburg durchgewunken zu haben. :mad:

Zukünftig werden vermehrt Vereine wie Hoppenheim (das jetzt schon die 50+1-Regelung geduldet umgeht) und die Dosen aus Leipzig in der Bundesliga Einzug halten...

Gruß
C1
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.021.237 von consultant1 am 30.08.11 15:22:15Warum liest Du Dir den Text, den Du selber eingestellt hast nicht durch?

Quote:

Damit können in Zukunft alle Bundesligisten mit Investoren zusammenarbeiten, die seit mehr als 20 Jahren im Verein aktiv sind

Ohne weitere Einzelheiten zu kennen (selbst im Fachblatt Kicker steht nichts erhellendes), sehe ich erstmal kein Problem. Wer arbeitet denn mit wem seit über 20 Jahren zusammen? Bayern und Adidas, aber Adidas ist sowieso schon bei den Münchnern beteiligt, wenn ich mich recht erinnere.

Mit welcher Berechtigung kann eigentlich Wolfsburg halb Europa leerkaufen? Leverkusen könnte es auch, tut es aber aus internen Gründen nicht. Andere können es aber wegen der Eigentümerstruktur nicht.

Die richtige Lösung um einigermassen eine Chanchengleichheit herzustellen wäre eine Salary-Cap wie z.B. in der NHL, mit Unter- und Obergrenzen. Und zwar europaweit. Dann könnten bekannte europäische Clubs nicht mehr auf Pump Abermillionen ausgeben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.021.855 von consultant1 am 30.08.11 17:06:02Siehe mein vorheriges Posting.

Mit einer Salary-Cap wäre es für die Abramowitschs der Welt deutlich unattraktiver auf diese Weise ihr Ego aufzupolieren.

Der Fall Leipzig wird vermutlich exemplarisch für den deutschen Fussball werden. Sollte RedBull "Markranstädt" wirklich die Fans von Sachsen/Chemie und Lok auf ihre Seite ziehen können, wäre es auch andernorts vorstellbar, was dort passiert. Ich sehe das derzeit allerdings nicht.
Zitat von Bon_Esprit: Warum liest Du Dir den Text, den Du selber eingestellt hast nicht durch?

Quote:

Damit können in Zukunft alle Bundesligisten mit Investoren zusammenarbeiten, die seit mehr als 20 Jahren im Verein aktiv sind

Ohne weitere Einzelheiten zu kennen (selbst im Fachblatt Kicker steht nichts erhellendes), sehe ich erstmal kein Problem. Wer arbeitet denn mit wem seit über 20 Jahren zusammen? Bayern und Adidas, aber Adidas ist sowieso schon bei den Münchnern beteiligt, wenn ich mich recht erinnere.

Mit welcher Berechtigung kann eigentlich Wolfsburg halb Europa leerkaufen? Leverkusen könnte es auch, tut es aber aus internen Gründen nicht. Andere können es aber wegen der Eigentümerstruktur nicht.

Die richtige Lösung um einigermassen eine Chanchengleichheit herzustellen wäre eine Salary-Cap wie z.B. in der NHL, mit Unter- und Obergrenzen. Und zwar europaweit. Dann könnten bekannte europäische Clubs nicht mehr auf Pump Abermillionen ausgeben.


Du gehst in deinem Bayern/Adidas-Beispiel von einer meiner Meinung nach falschen Voraussetzung aus. Es gibt eine Menge Vereine in Liga 1 und 2 die mit mehreren Sponsoren schon fast zwei Jahrzehnte zusammenarbeiten (Beispiel: Hannover/AWD). Darüber hinaus gibt es bei fast jedem Verein mehrere "Kleinsponsoren", die aus regionaler oder persönlicher Verbundenheit seit Jahren als Sponsor (Bandenwerbung, Einblendungen auf den Anzeigetafeln, etc.) auftreten... da dürften einige zusammenkommen.

Wolfsburg ist ein grandioses Beispiel:
Wäre es nicht besser gewesen, Bayer und Wolfsburg das Sonderrecht innerhalb einer Übergangsphase zu entziehen? Innerhalb von 5 Jahren sind die Vereine auf "eigene" Beine zu stellen...
Das wäre der Königsweg gewesen -> Sonderregelung abschaffen.
Dann hätte der Hörgeräteverkäufer klagen können, soviel wie er will... Aber soweit denkt man in den senilen Köpfen von DFL und DFB nicht.

Eine Einkommensgrenze ... hmm
Ich habe meine Zweifel, ob man damit die Probleme dauerhaft löst.

Gruß
C1
Zitat von Bon_Esprit: Siehe mein vorheriges Posting.

Mit einer Salary-Cap wäre es für die Abramowitschs der Welt deutlich unattraktiver auf diese Weise ihr Ego aufzupolieren.

Der Fall Leipzig wird vermutlich exemplarisch für den deutschen Fussball werden. Sollte RedBull "Markranstädt" wirklich die Fans von Sachsen/Chemie und Lok auf ihre Seite ziehen können, wäre es auch andernorts vorstellbar, was dort passiert. Ich sehe das derzeit allerdings nicht.


Red Bull hat keine Chance, die wirklichen Fans von Sachsen/Chemie bzw. Lok auf "seine" Seite zu ziehen... Die hassen sich untereinander wie die Pest, aber was sie noch mehr hassen ist Red Bull ;)

Gruß
C1
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.022.975 von consultant1 am 30.08.11 20:45:38Es geht mir bei dem Bayern-Beispiel um eine mögliche Übernahme des Clubs (50+1). Andere Interessen in der Buli sind mir in dieser Grössenordnung nicht bekannt, soll aber nicht heissen, dass es sie nicht gibt.

Eine Salary-Cap bedeutet ja nicht, dass das Einkommen begrenzt ist, sondern sich die Gehälter nur in einer bestimmten Bandbreite bewegen dürfen. Es gibt in Nordamerika verschiedene Modelle.

Dies ist natürlich grundsätzlich nur europaweit durchsetzbar. Warten wir mal ab, bis sich namhafte Clubs in Italien oder England ins Nirwana verabschieden. Beispiele gibt es ja in der zweiten Reihe schon genug.


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