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Rohstoffe: COT-Report: Goldoptimismus erleidet Einbruch - 500 Beiträge pro Seite | Diskussion im Forum



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Der jüngste COT-Report (Commitments of Traders) vom Freitagabend wies erneut einen stark nachlassenden Optimismus der Goldspekulanten aus.

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Ich finds supi wenn der Jörg mal wieder einen Einbruch vorhersagt. Es passiert dann immer und immer wieder genau das Gegenteil... Tja, Wirtschaftsjournalist sollte man sein, pffft...
Indiens Nachfrage nach Gold im September trotz hoher Preise weiterhin hoch
03.09.2011 | 9:02 Uhr | GoldSeiten.de
Der weltweit größte Nachfrager nach Edelmetallen dürfte in dieser Festtagssaison leicht sauer sein. Doch trotz der hohen Preise hatte sich das Land in Vorbereitung auf Ganesh Chaturthi am 1. September, dem Fest anlässlich des Geburtstags von Lord Ganesh, mit kleinen Geschenken aus Gold für die Gottheit eingedeckt.

Der Gott mit dem Elefantenkopf wird in weiten Teilen des Landes als Gott der Weisheit und des Glücks verehrt. Über die Jahre hinweg ist es zum Brauch geworden, prunkvolle Statuen und Figuren aufzustellen. In diesem Jahr soll dem wohl trotz der hohen Gold- und Silberpreise eine noch höhere Bedeutung zugemessen werden.

Rajesh Exports, Indiens größter Goldproduzent, glaubt, dass die Goldkäufe, egal ob Schmuck, Münzen, Barren oder Medaillons, in den nächsten drei Monaten auf 250 Tonnen steigen werden. Man erwartet eine Steigerung der Nachfrage um 25% gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Seit 2002 stiegen die Goldpreise in jedem Jahr während der Hochzeits- und Festtagssaison in Indien.
und noch einer

Der goldene Monat September
03.09.2011 | 8:00 Uhr | GoldMoney

Auf solider Basis startete der Goldpreis in den September. Der Spotpreis für eine Feinunze Gold liegt bei 1.850 $, die 1.900 $-Marke im Blick. Dank der Nachfrage aus Indien - die Zeit der indischen Feste lässt die Nachfrage steigen - ist der Monat September traditionell ein sehr starker Monat für Gold. Dieses Jahr könnte jedoch alle vorherigen Entwicklungen in den Schatten stellen: Die Nachfrage nach Goldinvestments wächst weiter an, wobei sich die steigenden Preise eher förderlich auf die Nachfrage auswirken - und nicht umgekehrt. James Turk gab gestern in einem Interview mit King World News zu bedenken, dass der Goldpreis in einem oder zwei Monaten ohne Weiteres bei 2.000 $ liegen könnte.

Auch Silber, das andere Geldmetall, zeigt trotz allgemein rückläufiger Rohstoffpreise ebenfalls Stärke. Ungeachtet der sinkenden Rohölpreise (ein Verlust von 10% innerhalb der letzten Monate) hielt sich Silber auf der 40 $-Marke pro Feinunze; und es könnte schon bald erneut die 50 $-Marke anvisieren. Der Silber-Spotpreis liegt aktuell bei 42,3 $ pro Unze. Mit über 10.000 Anwendungsgebieten in der Industrie nimmt Silber, gleich nach Rohöl, den zweiten Platz unter den Rohstoffen ein, die für unsere industrielle Zivilisation dringend notwendig sind. Eine Abkopplung des Silberpreises von anderen Rohstoffpreisen könnte ein Signal dafür sein, dass die monetären Eigenschaften des Metalls immer mehr an Bedeutung gewinnen - was sehr positive Folgen für den Preis hätte.

Die Themen “Gold-Geld“ und eine mögliche Rückkehr zu einem Goldstandard bekommen in der US-Politik einen immer höheren Stellenwert, was den ehemaligen Präsidentschaftskandidaten und Herausgeber des Forbes Magazin, Steve Forbes, sogar zur Prognose bewog, dass der Dollar in nur 5 Jahren wieder durch Gold gedeckt sein werde. Mit Sicherheit wird dieses Thema auch im Umfeld der Wahlen 2012 Diskussionspunkt sein, denn einer der Kandidaten in den republikanischen Vorwahlen ist selbst ein großer Befürworter des Goldstandards, und auch andere Spitzenkandidaten äußerten sich ebenfalls positiv zum Thema.

Auch an den großen Medien ist dieser frische Wind nicht ganz vorbeigezogen; sie thematisieren nicht nur Gold, sondern auch Gold als Geld. Die Berichterstattung richtet sich zwar in der Tendenz immer noch gegen Gold, allerdings ist eine deutliche Einstellungsänderung gegenüber früher spürbar: Man behandelt das gelbe Metall nicht mehr als bloße Nebensache. Ein Paradebeispiel dafür ist ein Beitrag auf CNBC, der auch eine Umfrage über eine Rückkehr zum Goldstandard beinhaltet - welche mit einer überwältigenden Mehrheit (68%) positiv beantwortet wurde. Zu sehen ist auch James Grant, von Grant’s Interest Rate Observer. Während einer Podiumsdiskussion wird er von anderen Diskussionsteilnehmern bedrängt, deren Meinung gegenüber Gold deutlich negativ gefärbt ist. Der animierte Clip zeigt dann die „Geschichte“ des Goldstandards fast in Form einer Gegenwerbung - einschließlich einiger geschichtlicher Falschdarstellungen. Zum Glück zeigen sich die Zuschauer, wie die Umfrage schließlich zeigt, viel resistenter gegenüber diesen Angriffsbeiträgen.

Auch die Märkte erkennen Schritt für Schritt die Vorteile einer Vermögensdiversifizierung hinzu Sachanlagen, obgleich, wie Adrian Ash deutlich macht, immer noch ein großer Unterschied zwischen Denken und Handeln besteht: Zwar sind 34% der Investoren der Meinung, dass Gold ein großartiger Sicherer Hafen ist, tatsächlich sind die US-Haushalte jedoch nur mit 1% ihres Nettovermögens in Gold investiert.


© GoldMoney News Desk
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Um nochmal auf den Jörg Bernhard zurückzukommen.Ich finde solche "Typen" saugefährlich, immerhin kosten sie den "Michels" eine Menge an Kohle. Der Jörg hst schon gegen Gold gewettet, als der Spotpreis bei unter 1100$ stand, nicht mal vor einem Jahr..., seitdem ich das so mitbekommen hab... Der Einzige der bei diesen Golddrückungsversuchen über den Tisch gezogen wird ist der Kleinanleger und warum der Anstieg begründet ist darauf wird null eingegangen. Diese Menschen sollten meiner Meinung nach keine Kommentare mehr schreiben dürfen, aus dem einfachen Grund weil sie durch und durch dumm sind!!!
Und rechne mal deine eigenen Zahlen durch, mit nem Rechner..? Wie kann man einen sogenanten Experten urteilen und das noch publizieren lassen, ich finds höchst fahrlässig. Schon mal drüber nachgedacht, das man für solche Aussagen auch zur Rechenschaft gezogen werden kann...???
"Auch bei der Anzahl offener Kontrakte (Open Interest) ging es im Berichtszeitraum (23. bis 30. August) von 528.520 auf 509.326 Kontrakte (-3,7 Prozent) bergab."


Das hatte seinen Grund.
Das Goldkartell hat in diesem Zeitraum, genau am 23., 24. und 25.08.11 mind. 100 To Gold (so Ziemann) und zwei Marginerhöhungen eingesetzt, um die Anzahl offener Kontrakte aus ihren Positionen zu "prügeln". Da die Kontrakte schon einen enormen Hebel aufweisen und sich dieser bei vielen Kontraktinhabern noch mit einem Kredithebel potenziert, war dies ein "Blutbad".

Dies als "nachlassenden Optimismus" (so Bernhard) zu beschreiben, ist ein Witz.

Der "nachlassende Optimismus" von Bernhard ist jetzt (!!!) genau das Gegenteil:
Alle wissen, das Goldkartell hat sein Pulver jetzt in grossen Teilen verschossen. Physisches Gold dürfte knapp sein. Auch weitere Margin-Erhöhungen sind kaum drin. Auf die üblichen "Papier"-Drückungen (u.a. über SHORT-Positionen), reagiert der Markt kaum noch.


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