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Private Krankenversicherung - 500 Beiträge pro Seite



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Hallo,

ich beschäftige mich gerade mit dem Thema der privaten Krankenversicherung. Ich möchte für mich durchrechnen ob sich diese Versicherungsform für mich lohnt. Dazu habe ich schon ein paar Vergleiche angestellt. Aber ich finde da noch nicht so richtig den Durchblick. Kann mir jemand gute Vergleichsportale empfehlen, auf denen ich die privaten Krankenversicherungen vergleichen kann?

Vielen Dank im Voraus für die Hilfe.
So ab 120.000€ zu versteuerndes Einkommen, da kann man diesen einschneidenden Schritt schon wagen. Darunter eher nicht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.353.219 von Blindc0w am 15.11.11 15:01:35Wenn man nur darauf aus ist, Geld zu sparen, dann sollte man sich gar nicht erst damit beschäftigen. Denn ob man mit der PKV auf lange Sicht (also bis zum Lebensende) wirklich gegenüber der GKV etwas spart, steht in den Sternen.
Man kann ja auch später wieder in die GKV wechseln? Gerade im jungen Alter kann sich sowas doch lohnen oder?
Hallo Zusammen,

bin auch am überlegen ob ich in die PKV wechseln soll.
Da ich relativ jung bin (Mitte 20), ist das Einsparpotential momentan enorm. Auf die Leistung kommt es mir weniger an, ich geh eh nie zum Arzt :D

Was mich noch abschreckt, sind die nicht zu kalkulierenden steigenden Beiträge im Alter später mal.
Hat hier jemand (persönliche) Erfahrung wie drastisch diese Erhöhung tatsächlich ist. Mir ist bewusst, das sich das von Versicherung zu Versicherung natürlich unterscheidet, doch gibt es eine Art "Daumenregel" in welchem Bereich (%) sich die Erhöhung bei einer "guten" Gesellschaft bewegt?

Danke vorab :)
Zitat von Sebastian1988: Man kann ja auch später wieder in die GKV wechseln? Gerade im jungen Alter kann sich sowas doch lohnen oder?


natürlich lohnt sich das,vor allem für die Ärzte :laugh:
du weißt es noch nicht aber bald wirst du wahrscheinlich dringend operiert werden müssen :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.354.569 von Godard am 15.11.11 19:07:08Hat hier jemand (persönliche) Erfahrung wie drastisch diese Erhöhung tatsächlich ist

du bist jetzt Mitte 20 :rolleyes: ich bin gespannt ob sich jemand traut deine Frage zu beantworten.Nähmlich wie hoch in 40 Jahren dein Beitrag sein wird und ob es die Krankenkasse in der du bist dann noch gibt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.354.717 von zocklany am 15.11.11 19:33:38übrigens,wer nämlich mit H schreibt ist dämlich :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.354.514 von Sebastian1988 am 15.11.11 18:54:08Nein, zurück in die GKV kann man grundsätzlich nicht mehr. Es sei denn, Du verdienst wieder unterhalb der Versicherungspflichtgrenze (derzeit 50k).

Dass sich der Wechsel erst ab 120k Einkommen lohnt, ist iü nicht richtig. Es hängt vom Einzelfall und deer Lebensplanung ab (v.a. Kinder). Auch unterhalb von 120k ist die PKV natürlich interessant - va, weil man für sein Geld im Ernstfall mehr bekommt als bei der GKV.
Folgende Fragen sind zu beachten:

bin ich selbständig? - bin ich selbständig und in der GKV freiwillig versichert zählen Zins- und Mieteinnahmen mit zum Einkommen und sind Beitragspflichtig! - Dies entfällt in der Privaten. Man kann unendl. verdienen ohne das es die KK interessiert.

Das was man spart sollte man zu 100 % in eine private weitere Vorsorge stecken, worauf man dann im Rentenalter zurück greifen kann und vermutl. auch muss!

Ich habe mich vor 5 Jahren privat versichert, mit damals monatl. 287 € (mit Pflege, Kur und Kranken/Krankenhaustagegeld).

Jetzt sind es 390 € und ich zahle das mit 4.667 € jährlich.

Dies ist eine Steigerung um 35 % in 5 JAHREN!!!

Ich habe noch paar Jährchen zu arbeiten und bei diesen Steigerungen zahle ich vermutl. dann an die 800 € - 1.000 €.

Dann kam man sich wieder in der Privaten auf den "Hartz-Tarif " der Gesetzl. zurückstufen lassen und zahlt dann wohl an die 600 € .

Da ich als Selbständiger nie krank sein "darf" und zum Glück bin, kenn ich eh nur den Zahnarzt und die Vorteile im Service nutze ich somit nicht.

Da ich Miet + Zinseinnahmen habe war die damals Private finanziell günstig und ich habe mich beschwatzen lassen.

Zu beachten sind auch minderjährige Kinder. Ist man zudem verheiratet muss man aufpassen, dass man nicht über 50.000 € verdient. Denn dann sind die Kinder auch noch privat zu versichern!!!

Also deine pauschale Frage: Ich würde mal wissen wie die Private ist - geht so nicht.

-----------

Fazit: ICH würde nie mehr in die PRIVATE wechseln. Lieber würde ich jetzt - wo ich es kann - mehr bezahlen als später als armer privat versicherter Rentner dazustehen.

MfG sausebraus2000
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.354.569 von Godard am 15.11.11 19:07:08Hat hier jemand (persönliche) Erfahrung wie drastisch diese Erhöhung tatsächlich ist. Mir ist bewusst, das sich das von Versicherung zu Versicherung natürlich unterscheidet, doch gibt es eine Art "Daumenregel" in welchem Bereich (%) sich die Erhöhung bei einer "guten" Gesellschaft bewegt?

Persoenliche Erfahrung: durchschnittlicher Anstieg pro Jahr etwa 8% bei mir seit 2003.

Erwartung fuer die Zukunft: Anstieg von 15-20% pro Jahr.
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.355.556 von sausebraus2000 am 15.11.11 22:22:46Deine jaehrliche Steigerung betraegt weniger als 7%, ist im Rahmen, eher guenstig.
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.355.588 von Vivian664 am 15.11.11 22:33:29habe auch die SB zwischenzeitlich auf 600 € hochgestellt.

naja "günstig" sieht immer noch anders aus :rolleyes:

sausebraus2000
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.355.656 von sausebraus2000 am 15.11.11 22:59:14:)

390 EUR in welchem Alter?

Ich liege aktuell bei 307 EUR, Alter 38, Selbstbehalt 250 EUR. TOP-Tarif.
Zitat von Vivian664: Hat hier jemand (persönliche) Erfahrung wie drastisch diese Erhöhung tatsächlich ist. Mir ist bewusst, das sich das von Versicherung zu Versicherung natürlich unterscheidet, doch gibt es eine Art "Daumenregel" in welchem Bereich (%) sich die Erhöhung bei einer "guten" Gesellschaft bewegt?

Persoenliche Erfahrung: durchschnittlicher Anstieg pro Jahr etwa 8% bei mir seit 2003.

Erwartung fuer die Zukunft: Anstieg von 15-20% pro Jahr.


Besten Dank Vivian, so in etwa sind auch die Werte die ich bei der Internetrecherche gefunden habe.
Es gibt natürlich immer "Glückspilze", die seit Jahren bei Gesellschaften sind, die "verschont" worden sind von extremen Anstiegen. Doch da stellt sich mir die Frage: Würde ich später auch zu den Glückspilzen" gehören oder nicht.


Zitat von zocklany: du bist jetzt Mitte 20 ich bin gespannt ob sich jemand traut deine Frage zu beantworten.Nähmlich wie hoch in 40 Jahren dein Beitrag sein wird und ob es die Krankenkasse in der du bist dann noch gibt.


Ja darauf bin ich auch gespannt :D
Mir ist klar, das das niemand sicher sagen kann, aber vielleicht befindet sich zufällig ein User hier im Forum, der seit 30/40 Jahren in der PKV ist, und aus Erfahrung sprechen kann.


Zitat von tricky123: Nein, zurück in die GKV kann man grundsätzlich nicht mehr. Es sei denn, Du verdienst wieder unterhalb der Versicherungspflichtgrenze (derzeit 50k).

Also die Arbeitnehmer die ich so kenne, haben eher das Problem ihr Gehaltslevel zu halten respektive zu steigern. Ich denke, weniger zu verdienen ist das geringste Problem :D
(Stellt sich nur die Frage, ob es Sinn machen würde, einen geringeren Verdienst in Kauf zu nehmen, um wieder in die GKV zu wechseln)


Zitat von sausebraus2000: Fazit: ICH würde nie mehr in die PRIVATE wechseln. Lieber würde ich jetzt - wo ich es kann - mehr bezahlen als später als armer privat versicherter Rentner dazustehen.


Auch an dich Danke für deine Erfahrungswerte.
Leider bestätigt dies nur die schlechten Berichte, die ich bis dato kannte.


Unterm Strich war, ist und bleibt die PKV eine schwierige Angelegenheit... :(
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.355.723 von Godard am 15.11.11 23:33:46Unterm Strich war, ist und bleibt die PKV eine schwierige Angelegenheit...

:)

Am besten das gesparte Geld kraeftig vermehren.

Und eine EXIT-Strategie festlegen, wenn Du 50 wirst und raus willst.
Immer dieses Gejammere über die PKV.
Ich bin seit über 10 Jahren privat versichert und würde nie wieder zurück in die GKV wechseln wollen.
Als Selbständiger mit relativ gutem Verdienst (das müssen lange keine 120.000 sein, Blödsinn) lohnt sich das allemal,...WENN... man die gesparten Beiträge auch vernünftig anlegt (in Edelmetalle z.B.)

Und wenn man nicht dauernd zum Arzt rennt (also für Beamte eigentlich nicht empfehlenswert), denn dann bekommt wie in meinem Tarif vier Monatsbeiträge zurückerstattet.

Die Beiträge steigen... ja und?! In der GKV etwa nicht? Zudem entwertet sich unsere tolle Gemeinschaftswährung ja ebenfalls ständig.

Ein Beitrag von 1000 Euro in 20 Jahren? Welche Kaufkraft werden 1000 Euro wenn es ihn noch gibt in 20 Jahren wohl haben?
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.355.740 von Gammelfleischer am 15.11.11 23:42:36Auch ne Sichtweise, an der was dran ist.

Die Beitragrueckerstattung hatte ich ganz vergessen :)
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.355.740 von Gammelfleischer am 15.11.11 23:42:36Es kommt also immer auf die individuelle Situation an.

Weder GKV noch PKV sind per Definition gut oder schlecht.
ok, Beitragsrückerstattung ist auch drin, ca. 500 € für 3 Jahre ohne eingereichte Belege. Da diese unter meiner SB sind hab ich sie aber auch gezahlt.

Fakt ist eins, als Beamter oder AN sitzt man bei jedem Wehwehchen beim Arzt.

Ich lieg oft "halb tot" zu Hause und gehen als PRIVAT Versicherter nicht zum Arzt ..... warum wohl - siehe oben....
Als Privat-Versicherter hat man oft eine Selbstbeteiligung von um die 300 €, (kann auch höher sein)
wenn man gesund ist und kaum zum Arzt geht, reicht man keine Rechnungen ein wenn sie unter 300 € im Jahr betragen.
Wenn das dann über Jahre so geht bekommt man eine Beitragsrückerstattung für die Jahre,
wo man nichts eingereicht hat. Z.B, 3 Monatsbeträge a` 300 €.
Bis man also Rechnungen einreicht müssen diese schon deutlich 1.200 € übersteigen,
damit man im nächsten Jahr wieder eine Beitragsrückerstattung bekommt.

Das heist, als normaler PKV-Versicherter reicht man nur Rechnungen ein, wenn man seine Zähne machen läßt, oder im Krankenhaus war.
"Sonst bezahlt man alles selbst".

Ich habe meine PKV gefragt wie weit meine Beiträge im Alter steigen,
er sagte zu mir, das das Eintrittsalter entscheidend ist.
Wenn man z.B. mit 28 Jahren rein geht, wird der Beitrag immer so hoch sein, als ob man aktuell als 28-jähriger in eine PKV geht.

Als Renter zahlt man, so glaube ich, aktuell 15% vom Brutto für die GKV.
Die Beitragssteigerungen der PKV und der GKV schätze ich als gleich ein, wenn man die Leistungen als Grundlage nimmt.

Wenn man also als Renter so viel Einnahmen hat, das man mit 15% vom Brutto auch eine PKV bezahlen kann, so sollte man in eine PKV gehen.
Oder später bis spätesten 55 Jahren eine Sozialversicherte Beschäftigung aufnehmen und in eine GKV wechseln.
Du solltest bei Deiner Entscheidung nicht vernachlässigen, dass die kommende Regierung den Zugangsweg in die PKV abschneiden wird, so dass auf Dauer alle Tarife vergreisen werden. :mad:
Im Extremfall bist du der letzte verbliebene und zahlst mit deinem Betrag deine Krankheitskosten (sowie die Gehälter des Vorstandes, der Angestellten und der Rechnungsprüfer). :cry:
Habt Ihr Euch eigentlich schon einmal einen Gedanken darüber gemacht, wenn beispielsweise eine Private Krankenversicherungsgesellschft in die Pleite geht? Was ist dann mit den Beitragsrückstellungen, die sich ansammelten?!

Dann muß man wohl wechseln und das kann sehr teuer werden. Was, wenn da jemand chronisch krank ist, darf dann die auserwählte Gesellschaft ihn ablehnen?

Das Sahnehäuberl: Als Selbständiger bezahlt man im Alter natürlich weiter seine Beiträge. Wechselt man in den günstigen Alterstarif mit Grundversorgung, lehnen Ärzte die Behandlung oftmals ab.

Solch ein Schritt muß nun wirklich genau bedacht werden. Es gäbe ja die private Zusatzversorgung, wie Krankenhaustagegeld, das man verwenden könnte zur 1. Klasse-Belegung.
Zitat von Dorfrichter: Habt Ihr Euch eigentlich schon einmal einen Gedanken darüber gemacht, wenn beispielsweise eine Private Krankenversicherungsgesellschft in die Pleite geht? Was ist dann mit den Beitragsrückstellungen, die sich ansammelten?!
Die private Krankenversicherungsbranche hat im Juli 2003 die Auffanggesellschaft Medicator AG gegründet. Die Medicator AG steht bereit, die Erfüllung der Versicherungsverträge zu sichern, falls ein Krankenversicherungsunternehmen in eine finanzielle Notlage oder sogar in die Insolvenz geraten sollte. Die Medicator AG übernimmt damit ähnliche Aufgaben wie Protektor für den Bereich der Lebensversicherungen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.357.222 von Dorfrichter am 16.11.11 11:29:42Man sollte natürlich nicht die billigste und kleinste Klitsche wählen...

Die weitaus größere Gefahr sehe ich in geplanten Zwangsbürgerversicherungen, für die es ja in fast allen Parteien Befürworter gibt.

Dann müssen die PKV aber enteignet werden...wenn es soweit ist, sollte man wahrscheinlich eh das Weite suchen :eek:

Mal noch zu den Kostensteigerungen: Habe gerade den Tarif für 2012 bekommen: 1 EUR weniger Monatsbeitrag ;) Also zumindest keine Erhöhung. Alles in allem nach fünf Jahren beim gleichen Versicherer 12 % Beitragssteigerung, das sind 2,4 %/ Jahr, also ungefähr die offizielle :laugh: Inflationsrate.... Das finde ich vertretbar...
Zitat von zocklany: Hat hier jemand (persönliche) Erfahrung wie drastisch diese Erhöhung tatsächlich ist

du bist jetzt Mitte 20 :rolleyes: ich bin gespannt ob sich jemand traut deine Frage zu beantworten.Nähmlich wie hoch in 40 Jahren dein Beitrag sein wird und ob es die Krankenkasse in der du bist dann noch gibt.


Nun, das gilt sowohl für die GKV als auch für die PKV! Niemand kann etwas voraussagen, außer, dass die Einnahmen in der GKV die laufenden Ausgaben decken muss und in der PKV die heutigen und zukünftigen Kosten!

TM
derKVProfi
Zitat von franklymydear: Du solltest bei Deiner Entscheidung nicht vernachlässigen, dass die kommende Regierung den Zugangsweg in die PKV abschneiden wird, so dass auf Dauer alle Tarife vergreisen werden. :mad:

Wie soll in einem System, in dem jeder Geburtsjahrgang (versicherungsmathematisch) für sich zahlt?? Die Jungen zahlen in der PKV nicht für die Alten!

Im Extremfall bist du der letzte verbliebene und zahlst mit deinem Betrag deine Krankheitskosten (sowie die Gehälter des Vorstandes, der Angestellten und der Rechnungsprüfer). :cry:

Richtig - wenn man der letzte ist! Aber das kann nur dann sein, wenn man BEI EINFÜHRUNG der Bürgerversicherung jung ist und nicht zurückkehrt! d. h., dass jeder der in der PKV ist am Tag der Einführung der Bürgerversicherung und in den folgenden 12 Monaten in die GKV zurück kann!
Zitat von Dorfrichter: Habt Ihr Euch eigentlich schon einmal einen Gedanken darüber gemacht, wenn beispielsweise eine Private Krankenversicherungsgesellschft in die Pleite geht? Was ist dann mit den Beitragsrückstellungen, die sich ansammelten?!

Wegen den Alterungsrückstellungen und weil ich die Beoträge bei steigenden Ausgaben erhöhen kann, kann eine PKV nicht Pleite gehen! Für den eigentlich ausgeschlossenen Fall, dass eine PKV pleite gehen würde, wird Medicator aktiviert und allen anderen PKV Unternehmen (also die Versicherten) fangen den Laden auf!

Dann muß man wohl wechseln und das kann sehr teuer werden. Was, wenn da jemand chronisch krank ist, darf dann die auserwählte Gesellschaft ihn ablehnen?

Man wird in dem ausgeschlossenen Fall in die neue PKV überführt und wechselt nach § 204 in einen anderen Tarif!

Das Sahnehäuberl: Als Selbständiger bezahlt man im Alter natürlich weiter seine Beiträge. Wechselt man in den günstigen Alterstarif mit Grundversorgung, lehnen Ärzte die Behandlung oftmals ab.

Nein, weil man Selbstzahler ist! das ist quatsch! Man zahlt weniger und bekommt weniger erstattet! bei einem Selbstzahler zahlt man seinen Arzt selber, unabhängig vom Tarif! davon abgesehen sind Ärzte verpflichtete Versicherte nach Tarif ST zum entsprechenden Satz zu behandeln (steht in der GOÄ/GOZ) bzw. bei BT sind Kassenärzte verpflichtet!
Wieso dürfen AHNUNGSLOSE hier solchen UNFUG schreiben?


Solch ein Schritt muß nun wirklich genau bedacht werden. Es gäbe ja die private Zusatzversorgung, wie Krankenhaustagegeld, das man verwenden könnte zur 1. Klasse-Belegung.

Klar - KHT für 1. Klasse? Wer zahlt den Arzt? es gibt stationäre Zusatzversicherungen! Wenn Sie keine Ahnung haben, dann stellen Sie bitte Fragen statt Unsinn zu verbreiten!
Zitat von Dorfrichter: Und die Rückstellungen?! Was ist damit?


Die werden übertragen mit dem kollektiv!
Zitat von Gammelfleischer: Man sollte natürlich nicht die billigste und kleinste Klitsche wählen...

Das ist egal - PKV Versicherer sind übrigens keine Klitschen!

Mit billigst haben Sie aber Recht, bezieht sich aber auf den Tarif!


Die weitaus größere Gefahr sehe ich in geplanten Zwangsbürgerversicherungen, für die es ja in fast allen Parteien Befürworter gibt.

Die alle Parteien wollen, außer die FDP, die weniger Stimmen bekommt als die NPD, laut Umfragen!

Dann müssen die PKV aber enteignet werden...wenn es soweit ist, sollte man wahrscheinlich eh das Weite suchen :eek:

Nein, lesen Sie die Konzepte und reden Sie keinen Unfug! Die PKV Versicherten erhalten am tag der Einführung ein Wahlrecht - bleiben oder GKV! Wer geht vererbt seine AR, so wie es schon immer vertraglich vorgesehen war, an die bleibenden Versicherten - die Versicherten!

Mal noch zu den Kostensteigerungen: Habe gerade den Tarif für 2012 bekommen: 1 EUR weniger Monatsbeitrag ;) Also zumindest keine Erhöhung. Alles in allem nach fünf Jahren beim gleichen Versicherer 12 % Beitragssteigerung, das sind 2,4 %/ Jahr, also ungefähr die offizielle :laugh: Inflationsrate.... Das finde ich vertretbar...

Nein, das ist zuwenig und wird eben in einer überproportionalen Anpassung in der Zukunft seine Bestätigung finden! Allgemeine Inflation spielt in KV keine Rolle! KV Inflation ist 5-6% p.a. bei PKV, bei GKV durch Rationierung und Leistungsreduzierung niedriger!
Zitat von Sebastian1988: Man kann ja auch später wieder in die GKV wechseln? Gerade im jungen Alter kann sich sowas doch lohnen oder?


Richtig, kann man. Ursprünglich sollten die niedrigen Tarife in jungen Jahren zum Aufbau eines Kapitalstocks für das Alter gedacht sein, aber man kann das auch "verleben" und später wieder in die GKV wechseln wenn man damit keine Gewissensbisse hat.

Gruß Bernecker1977


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