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Griechenland-Schuldenschnitt: Hedge-Fonds drohen mit Menschenrechtsklage - 500 Beiträge pro Seite



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Hedge-Fonds drohen mit einer Klage vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, sollten sie per Gesetz zu einem Schuldenschnitt in Griechenland gezwungen werden. Ausgangspunkt könnte eine mögliche Verletzung des Eigentumsrechts sein, das in der EU als Menschenrecht gilt.

Die Nachricht dazu:
http://www.wallstreet-online.de/nachricht/4356779-schuldensc…
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.617.143 von gore_esque am 19.01.12 15:26:08... eine mögliche Verletzung des Eigentumsrechts sein, das in der EU als Menschenrecht gilt. ...

Wenn's nun mal ein Menschenrecht ist. ;)
Da kann man nichts machen.

Dieses Menscherecht gehört Fondsmanagern und muß deswegen eingehalten werden.
Eigentum ist in diesem Fall doch wohl eher das Geld, das die Hedge-Fonds Griechenland ursprünglich direkt gegeben haben, ggf. mit einer Verzinsung in Höhe der Inflationsrate aber nicht inklusive kapitalistische Supergewinne durch Horrorzinsen.

Die Hedge-Fonds kriegen also ihr Eigentum abzüglich überzogener Zinsen zurück, was de facto einem beträchtlichen Schuldenschnitt entsprechen dürfte.

Was ist eigentlich mit den Menschenrechten von Millionen Griechen, die unter der Finanzmafia leiden? (alles imho)
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.617.143 von gore_esque am 19.01.12 15:26:08#1

Griechenland sollte eich einfach bankrott erklären, dann bekommen die Hedge-Fond-Manager gar nichts...

:eek:
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.617.627 von Blue Max am 19.01.12 16:27:54Sehe ich auch so. Wer nichts hat, kann auch nix zahlen. Hohe Zinsen sind nunmal ein Ausdruck von Risiko.
Menschenrechte haben nur Menschen. Warum sollte ein Fond oder eine Firma Menschenrechte bekommen?!!
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.618.275 von borazon am 19.01.12 17:53:04Bei "Hedgefonds" wäre ich mir da nicht so sicher...:D:laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.617.463 von HeWhoEnjoysGravity am 19.01.12 16:06:08Kann es sein, dass du null Ahnung hast, wie die "Horrorzinsen" zustande kommen?
Hast du nicht mitbekommen, dass die Verzinsung der Griechen-Anleihen den Schuldenschnitt nicht annähernd decken werden?
Sagen dir die Begriffe "Nominalzinssatz" oder "Kurs" irgendetwas?
Weisst du, was ZAHLEN sind?
:confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.618.301 von cathunter am 19.01.12 17:56:55Unglaublich witzig.
Ausserdem wo liegt denn deren Problem ? Als sie Griechenland abgezockt und ausgesaugt haben, da hat keiner von den Hedgies geklagt - nun wo sie sich augenscheinlich verzockt haben, da wird auf einmal nach dem Gerichtshof geschrieen...

Wer zockt geht wissenlich das Risiko eines Totalverlustes ein. Drum gibt es hier auch definitiv nix einzuklagen, unter dem Deckmäntelchen der Menschenrechte schon gar nicht...
Niemand hat "Griechenland abgezockt und ausgesaugt". Bis vor ein paar Jahren hat Griechenland auch nur um die 5 oder 6% Zinsen bezahlt, was offensichtlich viel zu wenig war, sonst hätten die sich nicht bis zur Halskrause an fremdem Geld bedient.
bp= basis points
d.h. die haben keine 0,5% mehr als Dtl. bezahlt.
Also erzählt keine Märchen.
Oder kapiert ihr es wirklich nicht???
Zitat von Blue Max: #1

Griechenland sollte eich einfach bankrott erklären, dann bekommen die Hedge-Fond-Manager gar nichts...

:eek:



Im Gegenteil. Das wollen die doch erreichen, damit die Ausfallversicherungen fällig werden !!!!

Außerdem dürften sich einige auch "dinglich" abgesichert haben. Soweit ich weiß mit den Einnahmen aus den Beteiligung (Flughafen/Lotto) , zumindest GS.

Die sind ja nicht blöd !!! Nur wenn ein Staat die Gesetze ändert, dann kann das zu unvorhergesehenen Problemen führen.

Dann wird eben geklagt, wie bei Porsche, auf entgangenen Zockergewinn !!!

:laugh::laugh::laugh::laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.618.434 von borazon am 19.01.12 18:17:31Vor der €-Einführung haben die Griechen satte 2-stellige Zinsen bezahlt !!!!

Entsprechend dem Risiko !!!!

Wer einem Griechen Geld leiht und meinet er bekommt das mit Zinsen komplett zurück, muss noch einiges lernen, in Sachen griechischer "Kultur".

Und Lehrgeld bezahlen !!!!!

:laugh::laugh::laugh:



Leider werden die verantwortlichen Geldverleiher/-vernichter nicht persönlcih zur Verantwortung gezogen und vezocken in der Regel Kundengelder (Banken/Versicherungen).
Richtig, die Hedgefonds haben die Regeln nicht gemacht.
@Blue Max...die sehen ihr Geld wieder egal wer zahlt. Entweder zahlen die Griechen (also wir) oder die Ausfallversicherung also warum sollten sie beim Schuldenschnitt zustimmen?

Schuld sind wohl eher die Superhirne und Wirtschaftsexperten in den Regierungen ,die jedes mal ne grosse Fresse haben und uns Wirtschaft erklären wollen und wie es funktioniert.
Und als die bösen Buben werden uns die bösen Hedgefonds und Spekulanten genannt.

Aber vergesst nicht: " Es sind alles NUUUUR Garantien..." :)

Na mal sehen wie lange noch...
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.618.498 von MIRU am 19.01.12 18:29:47"Vor der €-Einführung haben die Griechen satte 2-stellige Zinsen bezahlt !!!!"

Richtig. Weil Inflation und Währungsverlust(risiko) entsprechend waren und eingepreist werden mussten. Leider haben es die Marktteilnehmer nach der Euro-Einführung nicht antizipiert, dass die griechischen Regierungen jahrelang die Bilanzen fälschen und am Ende am liebsten gar nichts mehr zurückzahlen wollen, und die europäische Politik völlig versagt, vom Währungseintritt Griechenlands bis jetzt.
Und jetzt sollen die privaten Anleger für das Versagen der Politik büssen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.618.498 von MIRU am 19.01.12 18:29:47Steiche "ss", setze "ß". Sonst schaut das bescheuert aus.
Zitat von AHEO: Hedgefonds braucht kein Mensch.


Griechenland auch nicht. Wenn sie nicht zahlen können sie auch tot umfallen.
"Die Eigentümer der Anteile sind wohl keine Menschen?"

Doch, und deshalb bleiben sie ja auch Eigentümer ihrer Anteile. Sie haben bloß kein "Menschenrecht" auf einen bestimmten Wert ihrer Anteile oder darauf, daß ihre Anteile keine Wertverluste erleiden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.617.143 von gore_esque am 19.01.12 15:26:08

Hedge-Fonds drohen mit einer Klage vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, sollten sie per Gesetz zu einem Schuldenschnitt in Griechenland gezwungen werden. Ausgangspunkt könnte eine mögliche Verletzung des Eigentumsrechts sein, das in der EU als Menschenrecht gilt.

Selbstverständlichkeit werden die damit durchkommen, schon deshalb, weil sie nach gesetzeslage ein recht auf die staatspleite ihrer heimgesuchten länder haben und damit auf plünderung der wahrscheinlich längst zahlungsunfähigen versicherungen ausfallversicherungen... (Schon um dies und damit noch größere vertrauensverluste zu vermeiden wird man sich zusammenraufen).

Hat denn tatsächlich jemand geglaubt, dass es für erfolgreich gemanagte hedgefonds einen schuldenschnitt geben könnte???

Wozu dann überhaupt noch teure versicherungen???

Die staats und privatbanken,( die es de facto schon nicht mehr gibt)schreiben diese verluste großzügig mit hilfe der notenbanken zu lasten der bürger ab.

Die hedgefonds haben die mittel und das recht zu klagen. Und sei es nur, eine lösung für griechenland durch prozessverschleppung sehr teuer für alle beteiligten zu verzögern.. Man wird sich entgegenkommen müssen, sprich die staatskassen der einzelnen eu länder werden die hedgefonds kompensieren müssen.... such is live...
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.618.241 von Aktienkrieger am 19.01.12 17:49:00Stimmt. Recht auf Arbeit gibt es komischerweise nicht....:rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.618.690 von borazon am 19.01.12 18:59:55Lass SS stehen. SS steht für Griechenland besetzen und Hedgefondsmanager ins Arbeitslager :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.618.799 von big_mac am 19.01.12 19:15:31Warst bei der SS? :laugh:
#19 (42.618.531) > Entweder zahlen die Griechen (also wir) oder die Ausfallversicherung

Die Ausfallversicherung fällt aus, wenn sie zahlen soll (jedenfalls bei größeren Summen) => Finanzcrash.

Versicherungen haben primär das Ziel, den Versicherern ein Luxusleben zu finanzieren und im Falle großer Banken, um Geld für Spekulationen und anderweilige Verluste zu sammeln. Fast alle sind massiv verschuldet, weil es so billig Geld gab, das investiert wurde. Weil es aber viel mehr Geld als reale Investitionsobjekte gibt, hat sich eine Derivatenblase von weltweit vielleicht ca. $ 1 Billiarde (1 mit 15 Nullen) entwickelt und die ist ungefähr so stabil wie ein Kartenhaus aus 1 Billiarde Karten ohne Klebstoff. Nun gibt es nicht nur Gewinner, sondern auch Verlierer, die den Gewinnern Geld zahlen müssen und dafür leihen sich die Verlierer einfach Geld, bis sie pleite gehen. Das ist vielleicht etwas übertrieben aber die Tendenz dürfte stimmen.

Bezüglich der EU-Staaten ist die Lösung ganz einfach:
1. Nach Möglichkeit Schuldenschnitt auf real verliehenes/investiertes Geld mit Basiszinssatz.
2. Banklizenz für EFSF/ESM - ein bisschen Geld drucken ist nicht so schlimm, wenn die EU-Staaten saniert werden.

Bezüglich der Derivatenblase gibt es auch eine Lösung: Finanzcrash. Ein Finanzcrash muss gar nicht so schlimm sein, nämlich wenn Staaten und Währungen erhalten bleiben. Einige Banken und insbesondere Fonds und Versicherungen gehen pleite aber das macht nix, die werden dann in einer kontrollierten Insolvenz verstaatlicht. Bei einem gut organisierten Finanzcrash muss die Wirtschaft und der Bürger gar nicht so viel merken, Bargeldeinlagen werden garantiert, das normale Leben geht weiter ... nur einige Derivate müssen verfallen (logisch, die $ 1 Billiarde hat keiner). Okay, Aktienkurse und Immopreise crashen noch aber das kann auch eine Chance sein. (alles imho)
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.620.598 von HeWhoEnjoysGravity am 20.01.12 06:25:591. Nach Möglichkeit Schuldenschnitt auf real verliehenes/investiertes Geld mit Basiszinssatz.
anderes Geld gibt es sowieso nicht. Selbst Bargeld ist ein Schuldschein.

2. Banklizenz für EFSF/ESM - ein bisschen Geld drucken ist nicht so schlimm, wenn die EU-Staaten saniert werden.
übers Drucken kann man diskutieren, aber etwas tut es garantiert nicht, nämlich sanieren.

Ein Finanzcrash muss gar nicht so schlimm sein, nämlich wenn Staaten und Währungen erhalten bleiben
Staaten und Währungen kommen verschwinden seit 1000en von Jahren - da ist nix schlimmes dran, bei manchen sogar auffällig gutes.

Bei einem gut organisierten Finanzcrash muss die Wirtschaft und der Bürger gar nicht so viel merken, ...
Doch, merken müssen sie - aber hinterher kann es recht bald wieder bergauf gehen. Der Rettungswahn führt zu Zuständen wie im China der letzten paar Jahrhunderte - Versteinerung, auf sehr niedrigem und sinkendem Niveau.
Wird Zeit, daß die Griechen auf die Barrikaden gehen und alle Vollstreckungsversuche gewaltsam zurückschlagen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.624.970 von Borealis am 20.01.12 18:50:33

Die warten wohl nur noch die lieferung der 400 geschenkten amerikanischen panzer ab...
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.625.052 von Nannsen am 20.01.12 19:00:46http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/anleihen-devisen/:umschul…

Private Gläubiger müssen mehr Verzicht üben

21.02.2012

Der Anteil, den die privaten Gläubiger an dem Rettungspaket für Griechenlands schulden müssen, ist höher ausgefallen als zuvor erwartet. Wer seine Forderungen nicht freiwillig um 53,3 Prozent abschreiben will, soll dazu gezwungen werden. ..."

---
Warum nicht 100 % ?

Niemand hat die Zocker dazu gezwungen in riskante griechische Staatsanleihen zu investieren. Und anderswo wird auch niemand entschädigt, wenn er an der Börse waghalsige Wetten abschliesst.

:eek:
Zitat von Nannsen: Die warten wohl nur noch die lieferung der 400 geschenkten amerikanischen panzer ab...


Die nützen denen ohne die Munition auch nichts. Und selbige könnnen sie nicht bezahlen;)

So haben die Amis ihren Schrott entsorgt und die Türken haben weiter Angst... Wissen ja nicht das ihr Nachbar nichts zum nachladen hat:laugh:
Die von Griechenland geplante rückwirkende Einführung von Umschuldungsklauseln (Collective Action Clauses) für Staatsaneihen alarmiert die Investoren.

Branchenkenner verweisen darauf, dass die vorgesehene nachträgliche Einführung derartiger Klauseln beispiellos wäre und das Vertrauen in die Anleihen aller Staaten der Euro-Peripherie beeinträchtigen könnte. Besonders einige Inhaber portugiesischer Staatsanleihen sind Analysten zufolge beunruhigt. Allerdings sehen die meisten Marktteilnehmer gegenwärtig ein nur geringes Risiko, dass Portugal der nächste Kandidat für eine Umschuldung sein könnte.
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Griechenland will die von privaten Gläubigern gehaltenen Staatsanleihen im Volumen von insgesamt 207 Milliarden Euro in neue Staatspapiere umtauschen, wobei die Privatgläubiger einen Abschlag von 53,5 Prozent auf den Nennwert hinnehmen müssten. Außerdem sollen die neuen Staatsanleihen, um den Umtauschprozess zu beschleunigen, mit Kreditklauseln, den Collective Action Clauses, versehen werden. Diese ermöglichen es einer Mehrheit umschuldungsbereiter Gläubiger, die unwilligen zu einer Beteiligung zu zwingen. Dem Gesetz über diese rückwirkende Ausstattung der griechischen Papiere mit solchen Klauseln soll an diesem Donnerstag das griechische Parlament zustimmen.
Wenn die Kreditklauseln eingeführt werden und Griechenland darauf zurückgreifen muss, kann die Umschuldung nicht mehr als freiwillig gelten. Dann würde Griechenland von den Ratingagenturen als zumindest teilweise in Zahlungsverzug eingestuft werden, wodurch Kreditausfallversicherungen (Credit Default Swaps - CDS) fällig werden dürften.

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Das Netto-Volumen (abzüglich Gegenpositionen) der CDS-Kontrakte auf griechische Staatsanleihen ist mit 3,2 Milliarden US-Dollar nicht besonders hoch, brutto beläuft es sich aber auf 70 Milliarden Dollar. Analysten zufolge könnte das Vertrauen der Märkte bereits deutlich leiden, wenn nur einige Parteien nicht in der Lage sein sollten, ihren Verpflichtungen nachzukommen.

Die Ratingagentur Fitch hat die Bonitätsnote Griechenlands am Mittwoch bereits um drei Stufen auf "C" gesenkt. Diese Note signalisiert, dass Fitch einen Zahlungsausfall in naher Zukunft für sehr wahrscheinlich hält.

Wenn das Gesetz über die Umschuldung vom Parlament verabschiedet wird, gilt es für alle nach griechischem Recht begebenen Staatsanleihen und damit für 93 Prozent der umlaufenden Titel. Lediglich 7 Prozent sind nach ausländischem Recht begeben. Diese Papiere befinden sich nach Angaben von Nick Firoozye von Nomura vornehmlich in Besitz griechischer Banken.

Die Kreditklauseln werden wirksam, wenn bei der Abstimmung 50 Prozent des Anleihevolumends repräsentiert waren. Von diesen müssen wiederum lediglich 66 Prozent zustimmen, um Änderungen durchzusetzen. Dies ist nach Ansicht von Experten ein geringer Prozentsatz, üblich sei eine Zustimmung von 75 Prozent.

Im Falle Griechenlands könnten ihren Berechnungen zufolge die Inhaber von Staatsanleihen über 69 Milliarden Euro, rund einem Drittel der unmlaufenden Papiere, die Halter der restlichen Titel über 138 Milliarden Euro zur Annahme der Umschuldungskonditionen (Schuldenschnitt, Laufzeitverlängerung, niedirgere Zinsen) zwingen. Whitney Debevoise von der Anwaltskanzlei Arnold & Porter in Washington hebt allerdings hervor, dass es die griechische Regelung gleichzeitig auch einer relativ kleinen Gruppe von Anleihegläubigern (16 Prozent) ermöglicht, die Umschuldungsvereinbarung zu blockieren.

Nach Einschätzung von Debevoise gibt es für Gläubiger, die eine Kreditausfallversicherung auf griechische Staatsanleihen halten, kaum Anreize der Umschuldung zuzustimmen. Ihre Versicherung dürfte ihnen bei einer zwangsweisen Umschuldung den Nennwert zu 100 Prozent zahlen, während die freiwillige Umschuldung unter Berücksichtigung des Schuldenschnitts, der Laufzeitverlängerung und der niedrigeren Nominalzinsen der Tauschanleihen zu einem Abschlag von insgesamt gut 70 Prozent auf den Nennwert führen.

-Von Matina Stevis und Katy Burne; Dow Jones Newswires, +49(0)69 29725-300, konjunkur.de@dowjones.com


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