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RWE - vor dem AUS ? - 500 Beiträge pro Seite

eröffnet am 04.02.12 16:21:18 von
neuester Beitrag 06.09.13 21:27:43 von


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04.02.12 16:21:18
Beitrag Nr. 1 ()
Die Aktie von RWE befindet sich seit Beginn der Krise in einem übergeordneten Abwärtstrend - mit zwischengeschalteten Bärenmarktrallybewegungen.

Die letzte Makrobewegung seit 17.55€ im Jahre 2003 wurde seit ihrem Hoch im Jahre 2008 um mehr als 62% korrigiert, damit wurden neue Kursziele auf der Unterseite aktiviert - ungeachtet der seit August laufenden Bärenmarktrally die im Elliot Count als wave 4 der Hauptantriebswelle 3 DOWN klassifiziert werden kann und nun in schweres Fahrwasser sich begibt.

Wenn die Hauptantriebswelle 3 sich regelkonform weiter nach unten entwickelt, dann wird die Aktie neue Tiefs ausbilden.



Dabei sollten auch einstellige Kurse einkalkuliert werden.

Die Situation bei RWE ist alles andere als gesund - so hat sich das Unternehmen zweistellige Milliardenbeträge an Schulden aufgehalst und sieht sich zudem neue Umstrukturierungen gegenüber, sowie eines sich ändernden Konsumentenverhaltens hin zu einer dezentralen Energieversorgung.

Der Ausstieg aus der Atomenergie dürfte dabei RWE noch teuer zu stehen kommen und weitere Folgekosten nach sich ziehen.

Ebenso problematisch erscheint die bis 2045 geplante Nutzung der Braunkohle in Nordrhein-Westfalen mit dem Tagebau Garzweiler auf wackeligen Füssen zu stehen.

Die Nutzung des Tagebau Garzweiler ist nicht nur energiepolitisch umstritten, sie ist auch ökologisch mehr als fragwürdig.

Zudem bleibt abzuklären, ob die Nutzung und ökonomische Verwertung der bundesdeutschen Braunkohle zu Lasten des deutschen Volkes und zum Vorteil eines privat geführten Unternehmens überhaupt statthaft ist.

Lediglich eine Verstaatlichtung des Energiekonzerns RWE wäre mit einer Fortsetzung des Braunkohletagebaus in Garzweiler nach meinem Dafürhalten zu rechtfertigen, da die Braunkohle nach meinem dafürhalten nicht als Privateigentum des RWE-Konzerns angesehen werden kann, sondern auf deutschem Territorialgebiet als Eigentum des deutschen Volkes angesehen werden muss.

Insofern ist die Fortsetzung des Braunkohletagebaus in Garzweiler durch den RWE-Konzern kritisch zu hinterfragen - insbesondere im Hinblick auf seine Rechtmässigkeit und die zukünftig geplante Dauer. Dies gilt insbesondere im Hinblick auf die Erlöse, die der RWE-Konzern aus dem Tagebau zu Lasten des deutschen Volkes erzielt. Die Energierechnung für den Endverbraucher sollte normalerweise nicht höher sein, als die Kosten für den Abbau der Braunkohle und der anschliessenden Energiegewinnung. Wobei energiepolitisch der Braunkohletagebau der RWE sowieso umstritten ist. Dies gilt auch im Hinblick auf die ökologischen und infrastrukturellen Schäden, die der Betrieb des Tagebau Garzweiler mit sich bringt.

Ein vorzeitiges Aus des Betriebes des Tagebaus Garzweiler ist geeignet, neben dem Ende der Atomenergie, den RWE-Konzern in seiner Existenz zu gefährden. Dies gilt insbesondere im Hinblick auf die augetürmten Schulden und erst Recht im Falle eines gesellschaftlichen Gesinnungswandels - auch was die Nutzung der Braunkohle auf bundesdeutschen Boden angeht. Hierbei ist in finaler Instanz auch eine Verstaatlichung des Energiekonzerns im Extremfall zu diskutieren.

Bei einem Wechsel der Verrechnungseinheit im Rahmen einer Währungsreform dürfte die Aktie nahe null tendieren.

Andere Sonderfaktoren, wie ein EMP, ein Solarsturm oder exogenes Schockereignisse wie in Fukushima sind dabei ebenso geeignet den Konzern in Anbetracht der milliardenschweren Schulden ein vorzeitiges Aus zu bescheren.

M.

Wichtiger Hinweis: Die in diesem Thread gemachten Angaben stellen keine Handelsaufforderung dar und dienen lediglich zu Informationszwecken. Aktien können steigen oder fallen. Alle Angaben sind ohne Gewähr und ohne Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit. Jeder Investor handelt auf eigenes Risiko. der Autor behält sich vor seine Einschätzung zu ändern, sofern die Marktentwicklung dies erfordert.
3 Antworten
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04.02.12 16:22:37
Beitrag Nr. 2 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.699.947 von Macrocosmonaut am 04.02.12 16:21:18Kurs bei Eröffnung des Thread 31.59
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04.02.12 16:54:50
Beitrag Nr. 3 ()
Hallo Macro... ,
nur zu meinem Verständnis, weil ich nicht so viel Ahnung von Elliot Charttechnik habe...,
das sind die Jungs die bei DAX 4600 die alles vernichtende Welle C angekündigt haben, oder?
Danke für deine Aufklärung und viele Grüsse.
1 Antwort
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04.02.12 19:08:36
Beitrag Nr. 4 ()
oh man, was für ein Unfug
3 Antworten
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04.02.12 20:44:27
!
Dieser Beitrag wurde von MODernist moderiert. Grund: Provokation
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04.02.12 22:33:18
Beitrag Nr. 6 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.700.019 von madeinhell am 04.02.12 16:54:50Halle MIH,

im DAX läuft immer noch die Welle 2/B.

Ihr wird eine Welle 3/C Down folgen. Der Tiedje bei Godmodetrader promotet seinen Anhänger - aber der Markt blendet derzeit die Risiken sämtlich aus.

Nach Elliot wird der Markt dieses Jahr wahrscheinlich schon massiv einbrechen - Minenwerte mal ausgenommen, was an der Geldfunktion der Edelmetalle liegen wird.

Die skizzierte Abwärtsbewegung kann entweder durch einen Wechsel der Verrechnungseinheit von Euro z.B. auf Taler eintreten - oder durch ein ausserplanmässigen Schock, derer viele eintreten können.

Ein globales Grossschadensereignis führt durch platzen der Papierderivateblase zu entsprechenden draw down Resultaten bei Aktien, die durch Hebelprodukte, CFD und andere vermeintliche wertlose Finanzinnovationen künstlich hochgehalten werden.

Wir sprechen hier von nicht unerheblichen Risiken, die aus dem Bereich dieser Finanzprodukte für die Märkte resultieren.

Dazu kommen, die unternehmensspezifischen Unwägbarkeiten einer RWE und die aus einer Ausweitung einer Krise resultierenden gesellschaftlichen Umbrüche.

M.

Wie immer meine eigene Einschätzung und ohne Gewähr. Die gemachten Angaben stellen keine Handelsaufforderung dar. Aktien können steigen oder fallen. Jeder Investor handelt auf eigenes Risiko.
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04.02.12 22:36:33
Beitrag Nr. 7 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.700.353 von German2 am 04.02.12 19:08:36Das werden wir noch sehen, was daran Unfug ist.

Unterschätzen Sie nicht den Markt. Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, da stand eine RWE umgerechnet bei 3 Euro.

Im übrigen: ich halte keine Position bei RWE - plane auch keine Positionen hier zu eröffnen. Habe auch derzeit keine finanziellen Interessen im Bezug auf RWE- noch erhalte ich irgendwelche Zuwendungen. Es liegt kein Interessenkonflikt vor. Lediglich meine Ansicht der Dinge.

M.

Wie immer meine eigene Einschätzung und ohne Gewähr. Die gemachten Angaben stellen keine Handelsaufforderung dar. Aktien können steigen oder fallen. Jeder Investor handelt auf eigenes Risiko.
2 Antworten
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04.02.12 23:33:04
Beitrag Nr. 8 ()
Welch ein Schwachsinn. RWE ist der größte Energieversorger Europas. Strom und Gas werden immer gebraucht, egal was passiert. Die zahlen seit Jahren 3,50 € Dividende. Das ist eine zweistellige Rendite.Wer denkt, dass der Kurs auf 3 € fallen könnte, der lebt in einer Traumwelt. Obwohl ich zu so einem Kurs gerne kaufen würde:-)
9 Antworten
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05.02.12 00:58:04
Beitrag Nr. 9 ()
Der Arme Threadersteller ist vor einigen Wochen short gegangen und steckt nun tief im Putensumpf................
Bevor RWE einstellig ist, sitzen wir alle am Lagerfeuer, weil Aliens das gesamte Öl, Gas und Uran von diesem Planeten mit einem großen Dicken S....taubsauger entfernt haben.
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05.02.12 01:54:40
Beitrag Nr. 10 ()
Zitat von Macrocosmonaut: Die Aktie von RWE befindet sich seit Beginn der Krise in einem übergeordneten Abwärtstrend - mit zwischengeschalteten Bärenmarktrallybewegungen.

Die letzte Makrobewegung seit 17.55€ im Jahre 2003 wurde seit ihrem Hoch im Jahre 2008 um mehr als 62% korrigiert, damit wurden neue Kursziele auf der Unterseite aktiviert - ungeachtet der seit August laufenden Bärenmarktrally die im Elliot Count als wave 4 der Hauptantriebswelle 3 DOWN klassifiziert werden kann und nun in schweres Fahrwasser sich begibt.

Wenn die Hauptantriebswelle 3 sich regelkonform weiter nach unten entwickelt, dann wird die Aktie neue Tiefs ausbilden.

[IMG]http://www.bildercache.de/bild/20120204-161813-917.jpg[/IMG]

Dabei sollten auch einstellige Kurse einkalkuliert werden.

Die Situation bei RWE ist alles andere als gesund - so hat sich das Unternehmen zweistellige Milliardenbeträge an Schulden aufgehalst und sieht sich zudem neue Umstrukturierungen gegenüber, sowie eines sich ändernden Konsumentenverhaltens hin zu einer dezentralen Energieversorgung.

Der Ausstieg aus der Atomenergie dürfte dabei RWE noch teuer zu stehen kommen und weitere Folgekosten nach sich ziehen.

Ebenso problematisch erscheint die bis 2045 geplante Nutzung der Braunkohle in Nordrhein-Westfalen mit dem Tagebau Garzweiler auf wackeligen Füssen zu stehen.

Die Nutzung des Tagebau Garzweiler ist nicht nur energiepolitisch umstritten, sie ist auch ökologisch mehr als fragwürdig.

Zudem bleibt abzuklären, ob die Nutzung und ökonomische Verwertung der bundesdeutschen Braunkohle zu Lasten des deutschen Volkes und zum Vorteil eines privat geführten Unternehmens überhaupt statthaft ist.

Lediglich eine Verstaatlichtung des Energiekonzerns RWE wäre mit einer Fortsetzung des Braunkohletagebaus in Garzweiler nach meinem Dafürhalten zu rechtfertigen, da die Braunkohle nach meinem dafürhalten nicht als Privateigentum des RWE-Konzerns angesehen werden kann, sondern auf deutschem Territorialgebiet als Eigentum des deutschen Volkes angesehen werden muss.

Insofern ist die Fortsetzung des Braunkohletagebaus in Garzweiler durch den RWE-Konzern kritisch zu hinterfragen - insbesondere im Hinblick auf seine Rechtmässigkeit und die zukünftig geplante Dauer. Dies gilt insbesondere im Hinblick auf die Erlöse, die der RWE-Konzern aus dem Tagebau zu Lasten des deutschen Volkes erzielt. Die Energierechnung für den Endverbraucher sollte normalerweise nicht höher sein, als die Kosten für den Abbau der Braunkohle und der anschliessenden Energiegewinnung. Wobei energiepolitisch der Braunkohletagebau der RWE sowieso umstritten ist. Dies gilt auch im Hinblick auf die ökologischen und infrastrukturellen Schäden, die der Betrieb des Tagebau Garzweiler mit sich bringt.

Ein vorzeitiges Aus des Betriebes des Tagebaus Garzweiler ist geeignet, neben dem Ende der Atomenergie, den RWE-Konzern in seiner Existenz zu gefährden. Dies gilt insbesondere im Hinblick auf die augetürmten Schulden und erst Recht im Falle eines gesellschaftlichen Gesinnungswandels - auch was die Nutzung der Braunkohle auf bundesdeutschen Boden angeht. Hierbei ist in finaler Instanz auch eine Verstaatlichung des Energiekonzerns im Extremfall zu diskutieren.

Bei einem Wechsel der Verrechnungseinheit im Rahmen einer Währungsreform dürfte die Aktie nahe null tendieren.

Andere Sonderfaktoren, wie ein EMP, ein Solarsturm oder exogenes Schockereignisse wie in Fukushima sind dabei ebenso geeignet den Konzern in Anbetracht der milliardenschweren Schulden ein vorzeitiges Aus zu bescheren.

M.

Wichtiger Hinweis: Die in diesem Thread gemachten Angaben stellen keine Handelsaufforderung dar und dienen lediglich zu Informationszwecken. Aktien können steigen oder fallen. Alle Angaben sind ohne Gewähr und ohne Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit. Jeder Investor handelt auf eigenes Risiko. der Autor behält sich vor seine Einschätzung zu ändern, sofern die Marktentwicklung dies erfordert.











--->:laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh:


macrocsmononaut... :laugh::laugh::laugh::laugh:





man verfolge nur den thread ascot miníng und diverse andere .... :laugh::laugh::laugh:

---vielleicht sollte mal ein fähiger rechtsanwalt dem user "macrocosmonaut" eine juristische prüfung oder ähnliches gedeien lassen...


--->einfach mal den account prüfen.. :)
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05.02.12 07:34:11
Beitrag Nr. 11 ()
@suuperbua

Den account brauchen die meisten doch gar nicht überprüfen. Die wirren Gedankengänge von dem user kennt doch seit langem jeder zweite user hier an board.
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05.02.12 11:39:49
Beitrag Nr. 12 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.700.661 von Macrocosmonaut am 04.02.12 22:36:33Im übrigen: ich halte keine Position bei RWE - plane auch keine Positionen hier zu eröffnen. Habe auch derzeit keine finanziellen Interessen im Bezug auf RWE- noch erhalte ich irgendwelche Zuwendungen. Es liegt kein Interessenkonflikt vor. Lediglich meine Ansicht der Dinge.


Na, wenn dir nichts an RWE liegt, sondern einzig an der Darstellung deiner Ansicht, dann finde ich das schon ziemlich bemerkenswert.

Gibt es nichts interessanteres in deinem Leben als die "Sicht der Dinge" in irgendwelchen Foren zu posten? Es gibt so viele tolle Sachen im Leben: Fußball, Weiber, Saufen, Schlittschuhlaufen, Ski-Fahren, Eisschwimmen, Balonfahren etc.

Muß es ausgerechnet Charttechnik sein?

Yatt
1 Antwort
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05.02.12 23:59:30
Beitrag Nr. 13 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.700.739 von Stone15443 am 04.02.12 23:33:04RWE ist heillos überschuldet - 27 Milliarden Schulden nennen die Aktionäre ihr eigen.

Als werthalitg würde ich RWE vor diesem Hintergrund nicht bezeichnen.

M.

http://www.manager-magazin.de/unternehmen/energie/0,2828,773…
8 Antworten
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06.02.12 00:04:58
Beitrag Nr. 14 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.701.289 von Yatt am 05.02.12 11:39:49Erlauben Sie mir einen Gegenfrage...

Wenn Sie sehen, dass eine Gruppe von Menschen dabei sind in ihr Verderben zu rennen, würden sie dann lieber Eislaufen und Schlittschuh laufen wollen und einfach zu sehen wollen, wie diese Menschen in ihr Verderben laufen?

Wäre es nicht ihre Pflicht diese zumindest auf die Gefahr die ihnen bei ihrem Status quo droht - hinzuweisen...

Viele Grüsse.

M.
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06.02.12 00:09:51
Beitrag Nr. 15 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.703.207 von Macrocosmonaut am 05.02.12 23:59:303000 weitere Mitarbeiter von RWE verlieren ihre Jobs...

http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:stromanbieter-rwe-b…

Offenbar drückt die Schuldenlast so gross, dass man nur noch über Personalkürzungen und Personalabbau in der Lage ist die Finanzen noch irgendwie über Wasser zu halten.

Weiss jemand zufällig, wann die einzelnen Schulden fällig werden?

Die werden am Ende wohl nur über Kapitalerhöhungen bedient werden können....

M.
7 Antworten
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06.02.12 10:34:51
Beitrag Nr. 16 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.703.225 von Macrocosmonaut am 06.02.12 00:09:51@Macro...

Lass Dich nicht einschüchtern. Wenn der Markt wieder einmal einbricht und die Kleinanleger - wie immer - verlieren, werden diese wieder "Rotz und Wasser heulen" und "nie wieder Aktien" von sich geben......!

Ich glaube auch, dass deine Kritiker hier noch nie ein Bilanz gelesen haben bzw. diese lesen können!

Die Verschuldung der RWE darf man nicht ausblenden. Dies nur als Rat!

Wenn ich Macro richtig verstanden habe, muss man derzeit in folgenden Asssetklassen investiert sein: Gold, Silber und Platin und Minenaktien sowie Cash? Oder?
6 Antworten
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06.02.12 11:09:58
Beitrag Nr. 17 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.704.304 von AntiBrandi am 06.02.12 10:34:51Ausblenden sollte man gar nichts. Die Leute regen sich hier aber darüber auf, dass einiges einfach zu weit hergeholt ist.

Das Problem ist doch, dass aktuell eine Zeit angebrochen ist, in der eigentlich nichts vorherzusehen ist. Sollte der Crash kommen, dann ist erstmal die Frage wie. Ist es "nur" an der Börse, dann sollte man weder RWE noch Siemens drin haben, sondern mit seinem Cash möglichst weit unten einsteigen.

Sollte die Situation so eskalieren, dass das System kollabiert und ne Währungsreform kommt, dann geht es nur noch darum seine Kaufkraft in irgend einer Weise zu erhalten. Da kann man auch einiger Maßen verschmerzen wenn die Politiker den Privaten Menschen durch Sondersteuern auf Aktien, Immobilien usw. schröpfen.

Das wichtigste derzeit ist wohl vor allem reale Werte zu besitzen und etwas Cash, um günstig einsteigen zu können.

Wer RWE abschreibt kann was verpassen. Als die BASF 2008 für 18 EUR zu haben war, gabs auch weiter Pessimisten.
3 Antworten
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06.02.12 12:40:30
Beitrag Nr. 18 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.704.560 von Antipol am 06.02.12 11:09:58@Antipol

Im Prinzip teile ich deine Ansichten.

Mir gefällt nur der Terminus "Pessimist" nicht! Ich halte es lieber mit der Kombination "Realist" und darauf aufbauend "Optimist". Allein der Optimismus genügt wohl nicht!

Niemand kann wissen, wohin die Reise mit dem Euro letztlich noch führt. Aber eines ist m.E. gewiss: Alle börsennotierten Unternehmen mit hoher Verschuldung wird es zuerst zerbröseln.

Das Beispiel "BASF" kann ich m.E. nicht auf RWE übertragen. Denn die deutschen Versorger stehen im Fokus der Politiker. Und dies hat mir bei Aktien neben einer enormen Verschuldung noch nie gefallen.......!

Natürlich kann man mit der RWE Kursgewinne erzielen.
1 Antwort
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06.02.12 13:46:24
Beitrag Nr. 19 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.705.160 von AntiBrandi am 06.02.12 12:40:30Ja es ist aktuell sehr schwer. Auch mir sind die Schulden von RWE zu hoch. Im Falle einer Währungsreform dürfte RWE hier aber profitieren.

Ich glaube die Politik wird bezüglich RWE (auch E.ON) erst einmal Ruhe geben. Auf Deutschland kommte eine schwere Zeit zu. Da wird man zusehen, jedes Unternehmen das ein Big Player ist und gut Steuern zahlt zu erhalten.

Man sollte jetzt auch nicht den Teufel an die Wand malen. Sicherlich sollte man sich über sowas Gedanken machen und ein Stück weit darauf vorbereitet sein. Aber alles auf diese Karte zu setzten, kann böse enden. Im Moment sieht es ja noch ganz gut aus.
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06.02.12 23:27:12
Beitrag Nr. 20 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.704.560 von Antipol am 06.02.12 11:09:58Wenn es zum Staatsbankrott kommt, dann schmieren Aktien ab, wie in Griechenland in den Jahren zuvor. Warum? Weil die Leute kein Geld mehr haben zu konsumieren.

Zudem sinkt die Zahl der Einwohner in Deutschland in den kommenden 30 Jahren wahrscheinlich um rund 12 Millionen Menschen.

Auch dies wird Unternehmen wie RWE oder anderen Versorgern hierzulande schwer zu schaffen machen. Von Wachstum kann da gar nicht die Rede sein.

Sollten die Refinanzierungskosten auf griechische Verhältnisse ansteigen, dann sind nicht nur die Versorger pleite, sondern auch all jene die sich bis über die Ohren verschuldet haben oder auf pump aktien gekauft haben oder gar auf margin handeln.

Wir leben in künstlich aufgeblähten Märkten mit zahllosen derivativen Papierprodukten, die nicht einmal mehr auf Papier gedruckt werden, sondern einen virtuellen Scheinwert von null haben.

Gruss.

M.

Wie immer meine eigene Einschätzung und ohne Gewähr. Die gemachten Angaben stellen keine Handelsaufforderung dar. Aktien können steigen oder fallen.
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06.02.12 23:31:58
Beitrag Nr. 21 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.704.304 von AntiBrandi am 06.02.12 10:34:51Als allererstes sollte man seine Konten bei einer Bank räumen, und zwar derart, dass man die kommenden Monate noch seine Lebenshaltungskosten bestreiten kann.

Giralgeld ist wertlos, weil ein nicht nutzbares Zahlungsversprechen. Bargeld ist ebenso ein leeres Zahlungsversprechen ist aber ggf. noch partiell nutzbar, weil verfügbar. Bargeld wird am Ende aber ebenso im Schredder landen, spätestens wenn die Verrechungseinheit geändert wird.

Die Änderung der Verrechnungseinheit wird, dazu führen dass Finanzprodukte auf Aktien - also auch auf RWE wertlos werden. Die Folge - das Platzen einer Derivate- und Papierblase. Damit werden spätestens beim haircut die Kurse abstürzen, verstärkt durch Zwangsliquidierungen grosser Adressen.

Auch die ewige Gelddruckerei wird dieses Platzen einer solchen Blase nicht verhindern. Es besteht das Risiko, dass selbst Konzerne wie RWE oder EON am Ende verstaatlicht werden.

M.

Wie immer meine eigene Einschätzung und ohne Gewähr. Die gemachten Angaben stellen keine Handelsaufforderung dar. Aktien können steigen oder fallen.
1 Antwort
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07.02.12 01:53:44
Beitrag Nr. 22 ()
Selten so viel Unsinn gelesen.

RWE hat stabilen cash flow. Natürlich drohen Dividendenkürzung und Verkauf von Geschäftsteilen, dadurch weniger Gewinn usw., allerdings gibt es auch Möglichkeiten wie neuerliche Kapitalerhöhung oder Übernahme/Fusion (Iberdrola, Gazprom).

Und ja, wenn die Verrechnungseinheit geändert wird, dann schmieren fast alle Aktien ab, wenn man die Inflation mit einrechnet. Dies ist aber eine Binsenweisheit. RWE dürfte mit den vielen "realen" Aktiva und der Bedeutung für das tägliche Leben in einer solchen Situation eher outperformen, vielleicht vorübergehend verstaatlicht werden, wer kann dies schon prognostizieren ...

Wer auf den Untergang des Weltfinanzsystems setzt, tut sich selber keinen Gefallen, weil man sein Vermögen nicht in Sicherheit bringen kann. Denn dann stehen selbst Immobilien in Frage. Die Edelmetalle in gewissen Szenarien ebenso.
2 Antworten
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07.02.12 10:28:41
Beitrag Nr. 23 ()
@Macrocosmonaut

In einem Punkt irrst Du auf alle Fälle.

Sollte es zu einer immer wie gearteten Währungsreform kommen, dann werden Aktien eben gerade nicht wertlos. Es kann zwar einen Kursverfall im Vorfeld geben. Aber nach der Währungsreform kommt eine neue Währungseinheit. D.h. die Aktien werden eben in einer neuen Währung bewertet. Beispiel: Person A hatte 1948 Reichsmark in Form eines Sparbuches. Person B hatte Daimler-Aktien. Das Sparbuch war annähernd "futsch". Die Daimler-Aktien wurden fortan in DM und heute in Euro bewertet. Die Person B im Beispiel hat somit das Vermögen über die Aktie noch heute.

Ich gebe Dir recht, dass in deinem Szenario Papiergeld am schlechtesten ist. Sachwerte wie Edelmetalle, Immobilien und Aktien können bzw. werden eine Währungsreform überleben. Aber es gilt zu bedenken, dass jederzeit mit einem Lastenausgleich gerechnet werden muss. So schon geschehen.

Ich glaube nicht an eine Währungsreform. Aber ich bin mir sicher, dass nach den Wahlen in 2013 ein Lastenausgleich, Vermögensabgabe oder eine Vermögensteuer kommt. Die Politiker werden an das Vermögen gehen. Da bin ich mir sehr sicher. Und ganz wichtig: Egal welche Partei gewinnt. Man hat bei der Merkel gesehen, wie diese bei der Abschaltung der Atomkraftwerke sehr schnell "grüne Aktionsparameter" antizipiert hat. Lange Nase an die Grünen.

Ansonsten gilt: Die Politiker sind die schlimmsten Feinde der Aktien. Vor allem bei den Versorgern.
1 Antwort
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07.02.12 17:16:22
Beitrag Nr. 24 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.709.296 von Macrocosmonaut am 06.02.12 23:31:58Was hat das alles noch mit RWE zu tun?

Wenn es zu einem Währungscrash kommt,gehen wohl zuerst die Bankentitel den Bach runter.Sicher können auch sämtliche andere Aktien- und Vermögenswerte mit runtergehen,wenn es so weit kommt.

Übrigens werden auch deine RWE-Puten,dann nix wert sein!:laugh:
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08.02.12 09:52:35
Beitrag Nr. 25 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.709.492 von delphor am 07.02.12 01:53:44RWE lebt auf pump - und ob die Einnahmen auch in Zukunft sprudeln ist gar nicht sicher.

Es gibt viele Szenarien, bei denen RWE umgehend auf dem trocknen sitzt.

TEPCO lässt grüssen.

Vor allem die Schulden sind ein Problem - auch im Aussenverhältnis.

Die Risiken bei RWE sind vielschichtig - der Konzern kaum zu überschauen. Baustellen an allen Fronten.

http://www.ftd.de/unternehmen/:energiewende-rwe-prophezeit-f…

Wie immer meine eigene Einschätzung und ohne Gewähr. Die gemachten Angaben stellen keine Handelsaufforderung dar. Aktien können steigen oder fallen.
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08.02.12 09:54:19
Beitrag Nr. 26 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.710.657 von AntiBrandi am 07.02.12 10:28:41Wenn die Leute vor oder nach einer Währungsreform kein Geld mehr haben, dann wird auch die Wirtschaft am Boden liegen.

Vor allem das platzen der Papierblase wird zu entsprechenden dramatischen Abwertungen durch Vermögensverluste führen.

Im Ernstfall kann dies auch für RWE das aus bedeuten.

Gruss.

M.

Wie immer meine eigene Einschätzung und ohne Gewähr. Die gemachten Angaben stellen keine Handelsaufforderung dar. Aktien können steigen oder fallen.
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08.02.12 09:57:04
Beitrag Nr. 27 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.709.492 von delphor am 07.02.12 01:53:44Kapitalerhöhungen gehen immer zu lasten der Aktionäre, vor allem wenn keine Bezugsrechte als Verlustausgleich gewährt werden sollten.

Wenn Kapitalerhöhungen durchgeführt werden, um Gläubiger zu bedienen, dann ist dies auch als strukturelle Fehlentwicklung zu betrachten, da diese Gelder nicht dem Ausbau eines Unternehmens dienen, sondern nur Verbindlichkeiten Dritter zu Lasten der Aktionärsstruktur bedienen.

Sprich wer seinen Anteil halten will, müsste Geld einschiessen, von dem aber die Gläubiger - sprich dritte bedient werden und nicht die Eigentümer selbst profitieren.

Gruss.

M.

Wie immer meine eigene Einschätzung und ohne Gewähr. Die gemachten Angaben stellen keine Handelsaufforderung dar. Aktien können steigen oder fallen.
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08.02.12 10:38:36
Beitrag Nr. 28 ()
@Macrocosmonaut

Ich versuche es letztmals!

Eine Währungsreform tangiert in erster Linie das Papiergeld. d.h. die aktuelle Währung! Dies sagt alleine schon das Wort WÄHRUNGSREFORM.

Ich kann keinen direkten Kausalzusammenhang zwischen einer Währungsreform und der konkreten Aktie RWE erkennen.

Bei einer Währungsreform sind - von dirigistischen Eingriffen des Staates abgesehen - Sachwerte, wie Aktien, Grundstücke und Edelmetalle am besten. Denn diese Werte bestehen weiter und werden lediglich später mit einer neuen Rechnungseinheit (Währung) bewertet.

Wenn ich an der RWE (Beispiel) vor der Währungsreform am Grundkapital mit 1 % beteiligt bin, bin ich dies auch nach der Währungsreform.

Die Verschuldung der RWE - dies gilt auch für weitere DAX-Unternehmen - ist sicherlich ein Problem. Hat aber überhaupt nichts mit einer Währungsreform zu tun. Entscheidend ist, dass die RWE, wie auch andere verschuldete Unternehmen, ihre Schulden durch entsprechende Cash-Flow-Generierungen und Desinvestitionen abtragen können.

Du solltest deine Beiträge besser strukturieren. So bekommt man den Eindruck, dass Du etwas los werden willst, was Du im Kern nicht richtig verstanden hast. Sorry!
1 Antwort
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08.02.12 10:59:56
Beitrag Nr. 29 ()
Ich finde die Versorger sind unheimlich schwer einzuschätzen. RWE kann in zwei Jahren bei 60 Euro stehen, aber genauso gut bei 30 Euro oder bei 15 Euro. Vieles hängt davon ab, wie der Konzern den Schwenk Richtung Erneuerbarer Energien hinbekommt.

zur Änderung der Verrechnungseinheit: wenn dem so ist (und diese wird langfristig kommen, davon bin ich überzeugt), wird dieser Änderung eine Phase der (starken) Inflation vorausgehen. Falls diese unmittelbar bevorstehen sollte, wäre RWE hier eher ein outperformer, weil RWE a) hohe Schulden hat und b) viele harte Assets besitzt.

Bargeld ist Gift und die Investoren werden sich nach Möglichkeiten umschauen, ihr Geld in Immobilien und Sachwerte anzulegen, und davon hat RWE als Versorger sehr viele. Im Gegensatz zu BASF oder den Autobauern kann RWE das Geschäft nicht wegbrechen, weil Strom benötigen die Menschen auch in der Wirtschaftskrise.

Daher sehe ich den Kurs der RWE-Aktie in jedem Szenario nach unten abgesichert.

Ein Problem könnten extreme Kapitalerhöhungen oder Dividendenkürzungen darstellen, aber die sind laut Vorstand nicht geplant.
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08.02.12 12:30:31
Beitrag Nr. 30 ()
@delphor

Ich glaube weder an Hyper- Inflation oder eine Währungsreform (ein Ausscheiden einzelner Länder aus der Euro-Zone ist etwas anderes).

Japan versucht schon seit mehr als 20 Jahren mit allen Mitteln die Schulden weg zu inflationieren. Dies ist nicht gelungen. Dies wird auch nicht in den USA gelingen. Eher sehe ich die Gefahr eine Deflation. Bisher sind jedenfalls die Ankurbelungen durch Ankauf von Staatsanleihen nicht so in den Wirtschaftskreislauf gelangt, wie ursprünglich von vielen befürchtet.

Ich wiederhole mich: Das größte Risiko der deutschen Versorger ist die Politik. Man hat von heute auf morgen die Atomkraftwerke stillgelegt. Gleichzeitig sollen in den nächsten Jahren in Europa neue Kernkraftwerke entstehen.......! Ich verweise auf meine anderen Ausführungen hierzu. Es wird einfach zuviel Politik gemacht, die zu nichts führt. Die Anleger wurden von der Stilllegung eiskalt erwischt. Ohne Wenn und Aber!

Wenn man die Versorger RWE und auch E.On und andere so arbeiten lässt, wie die Konkurrenz im Ausland, dann sehe ich sehr gute Chancen, die Verschuldung abzubauen.
Avatar
20.02.12 23:25:14
Beitrag Nr. 31 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.717.649 von AntiBrandi am 08.02.12 10:38:36Eine Währungsreform tangiert das Volk - das über Nacht mittelos wird.

Und wer nichts hat, der kann auch nichts mehr konsumieren...

Aus die Maus...

M.

Wie immer meine eigene Einschätzung und ohne Gewähr. Die gemachten Angaben stellen keine Handelsaufforderung dar. Aktien können steigen oder fallen.
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01.03.12 01:01:53
Beitrag Nr. 32 ()
Es wird keine Inflation geben, die RWE von ihren Schulden befreit - im Gegenteil es wird die Deflation sein, die den Massen das Genick bricht und RWE und andere überschuldete Unternehmen zu Grunde gehen lassen wird.

Ich weiss, dass die Masse sich das noch nicht vorstellen kann, aber genau deshalb wird es so kommen.

Es wird für alle überschuldeten Menschen und Marktteilnehmer der Horror schlechthin werden.

M.


Wie immer meine eigene Einschätzung und ohne Gewähr. Die gemachten Angaben stellen keine Handelsaufforderung dar. Aktien und Währungen können steigen oder fallen. Jeder Investor handelt auf eigenes Risiko.
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06.03.12 21:53:48
Beitrag Nr. 33 ()
RWE wird meines Erachtens einer Enel aus Italien in einstellige Euroregionen folgen.

Nur der Auslöser ist noch nicht bekannt.

Wenn er dann da ist, wird das Geschrei derer die auf die Marktschreier der Massenmedien gehört haben gross sein.

Es gibt viele Szenarien die zum Abschmieren der Aktie führen können - angefangen von Dividendenkürzungen, über Einbruch bei Gewinnen, neue Schulden, fallende Preise, Rechtstreitigkeiten, GAU, Unternehmensinsolvenzen, Konjunktureinbruch, Kapitalerhöhungen, Refinanzierungen die scheitern und somit Insolvenz usw. usw.

Investiert Euer Geld in Eigenstrom - ist immer noch besser als in zweifelhafte überschuldete Energieversorger mit überbezahlten Management.

M.

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08.03.12 22:36:19
Beitrag Nr. 34 ()
Selten so einen Unsinn gehört. Wenn ein weltweiter Crash droht, kommt kein Wertpapier ungeschoren davon. Da dürfte dann wohl nur Edelmetall unterm Kopfkissen helfen. Bei Auflösung bekannter Wirtschaftsstrukturen ist eine Vorhersage von Gewinnern und Verlierern im Vorfeld nicht nur unseriös sondern auch unsinnig.

Auch nur meine Meinung, aber sicher nicht weniger begründet als dieser Endzeit-Blödsinn

RM
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09.03.12 12:00:20
Beitrag Nr. 35 ()
Die Zahlen waren ganz ok, niedrigere Desinvestitionen, Ausblick zufriedenstellend, Dividendenkürzung eingepreist.

Einen so großen Konzern wie RWE wird man nicht fallen lassen. Allein die ganzen Arbeitsplätze im Ruhrgebiet. Notfalls gibt es eben zahlreiche Kapitalerhöhungen oder einen Käufer aus dem Ausland.
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12.03.12 21:29:54
Beitrag Nr. 36 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.876.788 von delphor am 09.03.12 12:00:20Es geht auch anders:

Man verstaatlicht am Ende den ganzen Konzern - ähnlich wie bei der HRE - die konnte die Belastungen und Schulden am Ende auch nicht mehr tragen.

Die Zeche zahlt der Aktionär.

M.

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12.03.12 23:08:16
Beitrag Nr. 37 ()
HRE war ein betrügerisches Unternehmen, das kann man nicht mit dem zweitgrößten deutschen Versorger gleichsetzen.
2 Antworten
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14.03.12 13:11:00
Beitrag Nr. 38 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.890.919 von delphor am 12.03.12 23:08:16Betrogen wird überall - auch RWE dürfte keine weisse Weste haben.

M.

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1 Antwort
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16.03.12 12:18:23
Beitrag Nr. 39 ()
wieviel dividende wird am 20. denn bezahlt und vorallem warum die brauchen doch geld zum schuldenabbau
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20.03.12 22:28:51
Beitrag Nr. 40 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.913.046 von suffkopf am 16.03.12 12:18:23Erstmal braucht RWE Geld von den Aktionären um den ausschweifenden Lebensstil des Vorstandes zu finanzieren.

Denn wenn Herr Grossmann für das Pusten eines Windrades und ein paar Reden mehr als 8.4 Millionen Euro im Jahr erhält, dann hat dass mit Realitätssinn nichts mehr zu tun, sondern ist nichts anderes als Ausruck einer dekadenten Lebensart seitens des Managements auf Kosten der Steuerzahler und des Endverbrauchers in diesem Lande.

Das schlimme - bei solchen Bezügen haften die noch nicht einmal mit ihrem Privatvermögen, wie es eigentlich jeder Unternehmen tun sollte - nein haften tun nur die Aktionäre - die dafür aber vollumfänglich.

Bescheidenheit ist auch bei RWE, wie bei anderen DAX-Konzernen und deren Mitarbeitern absolute Fehlanzeige.

Dafür rutscht ein ganzes Volk - nämlich das deutsche Volk in die Armut ab...

Meines Erachtens bedienen sich die Vorstände und Mitarbeiter an den Aktionären und Steuerzahlern ganz ungeniert und sind zudem vollkommen überbezahlt.

Das Management ist hingegen unfähig.

Nur meine Meinung.

M.


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23.01.13 22:53:16
Beitrag Nr. 41 ()
Die Aktie schmiert erwartungsgemäss weiter ab.

Rot Grün wird nach der nächsten Bundestagswahl dem Atomriesen ein teures Ende bereiten.

Dividenstreichungen oder zumindest Kürzungen sind angesichts der angehäuften Probleme ebenso wahrscheinlich zu erwarten.

Charttechnisch vollendete Bärenflagge die sich nach unten aufläst.

Letzte Haltelinie vor dem Sturz ins Bodenlose ist das low bei 17.54 Euro - darunter wird es zappenduster bei RWE.

Die Aktie steht vor ihren Black out.

M.



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23.01.13 22:54:57
Beitrag Nr. 42 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.699.947 von Macrocosmonaut am 04.02.12 16:21:18Das rosarote Szenario ist weiterhin mustergültig sich am entwickeln.

Die Ziele liegen bei 5 Euro und tiefer.

M.



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24.01.13 08:43:35
!
Dieser Beitrag wurde von FairMOD moderiert. Grund: Provokation
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25.01.13 14:35:00
Beitrag Nr. 44 ()
Zitat von Macrocosmonaut: Die Aktie von RWE befindet sich seit Beginn der Krise in einem übergeordneten Abwärtstrend - mit zwischengeschalteten Bärenmarktrallybewegungen.



[IMG]http://www.bildercache.de/bild/20120204-161813-917.jpg[/IMG]

Dabei sollten auch einstellige Kurse einkalkuliert werden.


Dabei sollten auch einstellige Kurse einkalkuliert werden.:laugh::laugh:
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04.03.13 15:15:33
Beitrag Nr. 45 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.899.764 von Macrocosmonaut am 14.03.12 13:11:00Betrogen wird überall - auch RWE dürfte keine weisse Weste haben.

Ach ja und wie ist es denn mit deiner weissen Weste. :D
Du bist sicherlich unvoreingenommen gegenüber RWE. Aber so ein bisschen RWE-Shorty
tut sicherlich deinem Geldbeutel sehr gut
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02.07.13 12:43:20
Beitrag Nr. 46 ()
So wie ich das sehe, startet nun die Welle 5 Extension auf der Unterseite, welche RWE bis 2015 auf 5 Euro und darunter prügeln wird.

Der Chart gefällt mir gar nicht.

M.

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02.07.13 13:58:19
Beitrag Nr. 47 ()
Selber Schuld, wenn unsere Energieriesen auf ihrem hohen Ross sitzen und die Energiewende eher blockieren statt voRWEgzugehen, wie es RWE in der Werbung gerne suggeriert.

Der Markt ist meiner Meinung nach im Umbruch, weg von den grossen Einheiten, hin zu einer dezentralen Stromversorgung (woran gerade die Energieriesen mit ihren hohen Strompreisen selbst Verantwortung tragen).
Wenn RWE das Steuer nicht herumreisst sind die 5€ hochverdient. Ich glaube aber nicht, dass es soweit kommt (aber wer weiss).

Technisch ist RWE in einem Abwärtstrend, der von der 38Tage-Linie nach oben begrenzt wird (derzeit bei 26€). Auch die Markttechnik stimmt nicht zuversichtlich. Das Handelsvolumen ist gerade in den letzten Wochen mit dem jüngsten Kursrutsch stark angestiegen. Der Stochastik ist zwar überverkauft, zeigt sich aber ohne Dynamik.

Wichtige Unterstützungen befinden sich bei 21,69€. Das ist das Tief von 2011, sowie bei 17,62€, das Tief wurde 2003 erreicht. Ich will mal hoffen, dass dieses nicht unterschritten wird. Aber wenn sich unsere Energieriesen weiterhin so unflexibel zeigen...wer weiss.
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02.07.13 18:30:47
Beitrag Nr. 48 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.966.407 von sdaktien am 02.07.13 13:58:19Wir haben laut W.O eine Marktkap. von 12,86 Mrd. €. Irgendwann wird RWE zerschlagen werden können oder es kauft sich eine Heuschrecke ein, auch ein Energieproduzent.

Bei pessimistischen UBS Schätzungen von 2,92 € für 2014 (Quelle unten)haben wir fast ein KGV von 7. Und wer weiß wo in zwei Jahren die Strompreise sind?

Quelle:

http://www.wallstreet-online.de/nachricht/6253527-rwe-schwin…
RWE Schwindende Gewinnaussichten
Autor: 4investors
02.07.2013, 12:35 | 176 Aufrufe | 0 | druckversion
Die Analysten der UBS bestätigen die Verkaufsempfehlung für die Aktien von RWE. Das Kursziel sinkt von 22,50 Euro auf 20,50 Euro.

Der Konzern bestätigt seine Prognose, man will einen Gewinn je Aktie von 3,90 Euro erreichen. Für die kommenden Jahre werden die Prognosen der Analysten jedoch reduziert, da man von niedrigeren Strompreisen ausgeht. Der Druck auf die Preise wächst. Die Verschuldungssituation findet nicht die Zustimmung der Analysten, wirkliche Besserung ist nicht in Sicht. Für 2013 rechnen die Experten weiter mit einem Gewinn je Aktie von 3,93 Euro, die neue Prognose für 2014 liegt bei 2,92 Euro (alt: 3,21 Euro). Der Konsens steht bei 3,93 Euro bzw. 3,37 Euro.
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02.07.13 19:04:14
Beitrag Nr. 49 ()
Ich tippe mal auf eine Rheinisch-Westfälische Lösung wenn es wirklich so weit kommt. Wenn ich auf die Stadtwerke in NRW schaue kann man aber vielleicht auch abwarten, bis sich die RWE von selbst auflöst (gilt auch für die E.ON). Kann natürlich sein, dass man doch noch die Kurve bekommt.

Doch die Worte hör ich wohl, allein, mir fehlt der Glaube!
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02.07.13 19:14:07
Beitrag Nr. 50 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.968.559 von sdaktien am 02.07.13 19:04:14Leider sehen viele nur die Produktion von Strom bei RWE
Diese ist aber nur ein Teil eines Geschäftsbereiches von fünf:

Förderung
Strom- und Wärmeerzeugung
Energiehandel
Strom- und Gasnetze
Kunden
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02.07.13 20:47:04
Beitrag Nr. 51 ()
Naja. Es hat ja alles mit Strom zu tun. Meiner Meinung nach muss man weg von der Produktion hin zum Handel. Nur auf diese Weise wird man zukunftsfähig. Aber: In der Produktion gibt es protektionierte Gewinne. An denen will man natürlich festhalten.
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02.07.13 20:53:12
Beitrag Nr. 52 ()
Die haben durch das Solarkraftwerk "Andasol 3" gscheit eine auf den Sauger bekommen, vl können die Juristen da wieder einiges erkämpfen und dann gehts wieder bergauf.

Ich dachte mir ich leg mir Eon und/oder RWE mal ins Dividendendepot,
aber ins fallende Messer will ich nicht gerade greifen.
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02.07.13 21:25:00
Beitrag Nr. 53 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.969.339 von Terry_Teflon am 02.07.13 20:53:12RWE hält an Andasol 3 einen Anteil von 51 Prozent der AS 3 Beteiligungs GmbH, diese hält 25,1 % an Andasol 3. Wir reden also von 13 % Anteil am Gesamtprojekt, bis 400 Millionen Euro für Andasol3. Wir reden hier von etwas über 50 Millionen Projektbaukosten für RWE, siehe Quelle.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Andasol
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02.07.13 21:37:36
Beitrag Nr. 54 ()
Ist das eine Feigenblattinvestition mit der man sagen will, dass man sich den Herausforderungen stelle? Dann fährt man das Projekt gepflegt an die Wand und begründet damit den Weiterbetreib der herkömmlichen (und billigen) Kraftwerkruinen.

Und die einzigen die da zu gern drauf reinfallen sind St. Angela & ihre gelbe Krabbelgruppe.
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02.07.13 22:03:31
Beitrag Nr. 55 ()
Guter Gedankengegang,so hab ich das noch nicht gesehen.
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02.07.13 22:18:08
Beitrag Nr. 56 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.969.717 von sdaktien am 02.07.13 21:37:36Und nach der Wahl geht es weiter wie gehabt. Für diesen Fall müsste man sich mit RWE Aktien vollaufen lassen, so wie ich gerade mit Apfelsaftschorle! Komme aus dem Garten und schwitze, puuuuh!
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02.07.13 22:53:35
Beitrag Nr. 57 ()
Das muss nicht sein. Ich bin mir noch nicht sicher, dass es die Krabbelgruppe wieder schafft, bzw, dass es reicht.

Was auch immer passiert, der Zug zur Energiewende ist in Deutschland abgefahren. Wenn sich RWE, E.Off und Vattenfall sich da nicht hin bewegen, werden sie über kurz oder lang vom Markt verschwinden.

Spannend finde ich, was die Schwaben mit der EnBW vorhaben. Vielleicht entwickelt sich da ein Modell was für die Stromkonzerne tragfähig wäre. Aber die dind ja grün, waschen sich nicht und futtern den Vögeln die Körner weg, daher also ausserhalb der Diskussion.
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06.08.13 10:14:36
Beitrag Nr. 58 ()
Zitat von German2: oh man, was für ein Unfug


dein posting war damals ein unfug wie sich jetzt herausstellt. macrocosmonaut hatte unglaubliche weitsicht. du nicht.
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06.08.13 10:22:42
Beitrag Nr. 59 ()
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04.09.13 15:11:30
Beitrag Nr. 60 ()
Abwärtstrend ist vollkommen intakt. Auch fundamental müssen sich die Anleger auf weitere Ertragsschwächen einstellen.

http://www.presseportal.de/pm/55903/2535478/waz-schwere-zeit…

Die Schuldenlast drückt enorm - die Refinanzierung der Schulden dürfte - neben der strukturellen Lasten - das Konzernergebnis in Zukunft weiter belasten.

Solange hier kein sell off stattfindet ist die Kuh nicht vom Eis.

Dieser kann durchaus weit unterhalb von 10 Euro stattfinden.

Eigenstrom ist angesagt - dezentral und selbstversorgend.

Für Energieriesen ist das ein existentielles Problem.

M.

Nur meine Meinung.
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04.09.13 15:29:46
Beitrag Nr. 61 ()
Zitat von sdaktien: Das muss nicht sein. Ich bin mir noch nicht sicher, dass es die Krabbelgruppe wieder schafft, bzw, dass es reicht.

Was auch immer passiert, der Zug zur Energiewende ist in Deutschland abgefahren. Wenn sich RWE, E.Off und Vattenfall sich da nicht hin bewegen, werden sie über kurz oder lang vom Markt verschwinden.

Spannend finde ich, was die Schwaben mit der EnBW vorhaben. Vielleicht entwickelt sich da ein Modell was für die Stromkonzerne tragfähig wäre. Aber die dind ja grün, waschen sich nicht und futtern den Vögeln die Körner weg, daher also ausserhalb der Diskussion.


RWE kann sich der Energiewende nicht entziehen. Aber andersrum kann sich die Energiewende nicht den Versorgern entziehen. In den letzten Wochen habe ich soviel von Energieexperten gehört, die die Versorgungssicherheit gefährdet sehen. Bisher hab ich auf diese Atomlobby nichts gegeben, die Panik vor Black-outs gemacht hat. Aber warum sollten die Versorger Kraftwerke laufen lassen wenn sie unrentabel sind? Das teuerste der Energiewende sind nicht die Solarzellen sondern die Stillstände der Kraftwerke. Und das haben die Versorger bisher alleine getragen!! Das wird so nicht weitergehen, da kann man sich ganz sicher sein. Die Versorgungssicherheit werden sich die Versorger noch auszahlen lassen ;) Alle reden von EEG-Umlage, aber ich glaube das wird noch längst nicht alles sein, was reformiert werden muss
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04.09.13 15:34:08
Beitrag Nr. 62 ()
Zitat von Macrocosmonaut: Abwärtstrend ist vollkommen intakt. Auch fundamental müssen sich die Anleger auf weitere Ertragsschwächen einstellen.

http://www.presseportal.de/pm/55903/2535478/waz-schwere-zeit…

Die Schuldenlast drückt enorm - die Refinanzierung der Schulden dürfte - neben der strukturellen Lasten - das Konzernergebnis in Zukunft weiter belasten.

Solange hier kein sell off stattfindet ist die Kuh nicht vom Eis.

Dieser kann durchaus weit unterhalb von 10 Euro stattfinden.

Eigenstrom ist angesagt - dezentral und selbstversorgend.

Für Energieriesen ist das ein existentielles Problem.

M.

Nur meine Meinung.


Ich glaube nicht das der gesamte Energiebedarf in ferner Zukunft aus dem Eigenbedarf kommt. RWE wird in 30 Jahren keine Kohlekraftwerke mehr haben, aber dafür riesige Pumpspeicherkraftwerke, die die Industire mit Strom versorgen.
Schulden dürften doch in Zeiten des billigen geldes kein problem sein, oder? in 3-5 Jahren dürften die auch zum Teil abgebaut sein, dank Abstoßungen.
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04.09.13 21:13:25
Beitrag Nr. 63 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.384.451 von shareshunter am 04.09.13 15:34:08Was in 30 Jahren sein wird vermag ich nicht zu sagen oder abzuschätzen.

Sicherlich wird es aber in der Zeitspanne zu massiven und schwerwiegenden weltweiten Krisenereignissen kommen, welche in die Geschichtsbücher eingehen werden.

So kann beispielsweise ein Krieg, ein geomagnetischer Sturm der Sonne, ein EMP durch Nuklearwaffen die weltweite Elektroinfrastruktur binnen eines Tages zerstören.

Die Schulden bei RWE sind derart hoch, dass bei der gegenwärtigen geschätzen Ertragslage es rund 15 Jahre dauern würde diese irgendwie zu reduzieren - vorausgesetzt die Ertragslage verschlechtert sich nicht weiter und es kommt nicht zu Zinsanstiegen a la Spanien oder gar Griechenland mit Zinssätzen von 20 Prozent und mehr.

Wenn Eurobonds kommen, dann werden die Zinsen ebenso massiv steigen und das wird dann für so hochverschuldete Konzerne wie RWE ein böses Erwachen geben.

Die Eigenkapitaldecke ist mir persönlich viel zu dünn. Eine Eigenkapitalquote von weniger als 20 Prozent ist bei der Verschuldung des Unternehmens vollkommen indiskutabel.

Da muss RWE massiv durch Kapitalerhöhungen seine Eigenkapitalbasis stärken, wenn die nicht pleite gehen wollen.

Zudem darf man nicht vergessen, dass die gesamten Aktienmärkte auf Pump finanziert und aufgebläht worden sind.

Nur meine Meinung.

M.

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06.09.13 21:27:43
Beitrag Nr. 64 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.387.193 von Macrocosmonaut am 04.09.13 21:13:25Mal sehen - ob das nur eine Eintagsfliege bei RWE war - sozusagen eine Bärenmarktrally im Abwärtstrend.

Von den Tageshochs ist die Aktie inzwischen wieder deutlich zurückgekommen - auch wenn sie persaldo in den letzten beiden Tagen zulegen konnte, so bleibt doch ein oberer Schatten.

Ich denke dass war nur eine technische Reaktion im Abwärtstrend.

M.

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