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Solarhybrid AG ----- Insolvenzantrag gestellt - 500 Beiträge pro Seite

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DGAP-Adhoc: Solarhybrid AG: Insolvenzantrag
Solarhybrid AG: Insolvenzantrag

Solarhybrid AG / Schlagwort(e): Insolvenz

20.03.2012 19:59

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.



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Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG

- Insolvenzantrag -

Die solarhybrid AG, Brilon, gibt bekannt, dass sie heute beim Amtsgericht Arnsberg Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Gesellschaft wegen Zahlungsunfähigkeit stellen wird.

20. März 2012

Der Vorstand

20.03.2012 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. DGAP-Medienarchive unter www.dgap-medientreff.de und www.dgap.de



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Sprache: Deutsch Unternehmen: Solarhybrid AG Keffelker Straße 14 59929 Brilon Deutschland Telefon: +49 (0)2961 966 460 Fax: +49 (0)2961 966 46 66 E-Mail: ir@solarhybrid.de Internet: www.solarhybrid.ag ISIN: DE000A0LR456 WKN: A0LR45 Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (General Standard); Freiverkehr in Berlin

Ende der Mitteilung DGAP News-Service



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ISIN DE000A0LR456

AXC0280 2012-03-20/19:59


© 2012 dpa-AFX


http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2012-03/23040450…
ja der nächste Solarflieger stürzt Richtung Erde !! Solon , Ralos New Energy, Solar Millenium jetzt Solarhybrid

Wer kommt als nächstes ? Payom Solar? Q-Cells? Conergy? Colexon? Solarworld?

Und der feine Herrn Röttgen unser "Umwelt"minister und NRW Sturzvogel
wird beim Ausscheiden aus der Politik bestimmt E.on oder RWE Vorstandvorsitzender. Man muss ja an die Zukunft denken nicht wahr Herr Röttgen. Ein Schelm der dabei Böses denkt
Wer wird IV?
Die in Frage kommenden Kanzleien werden sich um diesen Job nicht gerade reißen, denn da ist wenig Masse, also auch wenig Verdienstmöglichkeit.

Was macht der Kulmbacher?
Das wird noch spannend. Irgendwie wird er einen Insolvenzzock anzustoßen versuchen, damit er für seine Papiere noch was erlösen kann.
Es sollte mich nicht wundern, wenn es in den nächsten Wochen diesem Forum und andern Foren noch hoch hergehen würde.
Da kommen wahrscheinlich die üblichen Geschichten wie Rücknahme der Insolvenz, Insolvenzplanverfahren, Übernahme durch einen arabischen Scheich etc.
Nichts von alledem wird eintreten, aber ein paar Naive werden darauf hereinfallen und Geld verlieren.
schön und gut. Du hattest es also geahnt.
Was mir nicht schmeckt, ist die Abfolge der Ereignisse -siehe anderen Thread- und dass Du hier abends wie gleich morgens am Werke bist um hier gleich "klar zu machen", dass da irgendwie schon der Sargnagel drauf wäre...finde ich genauso komisch, wie die beiden Typen gestern Abend gemeinsam das Lied einstimmten, dass sie nicht verstünden, wer hier noch 20 Cent investieren würde, obwohl sie dem Chat nach selbst zuvor dabei waren.
Für mich ist das alles mehr als bemerkenswert.
Vor allem baut sich also eine "Verzehntelung" bis noch mehr nur auf irgendwelche "Annahmen" auf, die im Weitesten auch absehbar gewesen hätten sein können.

Falls man mir jetzt noch nähe zu B.F. unterstelllen möchte, dem möchte ich bitte mal gleich den Wind aus den Segeln nehmen.
So um 2001 habe ich letztmalig eine Zeitschrit "Der Aktionär" gekauft und mehr "Nähe" gab es nie.
Bin mit einer kleinen Pos. rein, weil ich dem Theater nicht traue.
Vielleicht verzock ich mich auch. Ist halt ein Bauchgefühl. Keine Empfehlung versteht sich.
... wer hier noch 20 Cent investieren würde...

für 1 aktie oder für 10 aktien:rolleyes:

20 cent pro aktie würd ich hier nicht bezahlen - never...

und sehe ich richtig ad-hoc um 19.59...das sagt wohl viel
über diese company...
Yeeep, die 15 Cent sind eingetütet:D
Zitat von butcherfriendYeeep, die 15 Cent sind eingetütet:D


:confused::confused::confused::confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.933.513 von pjone am 21.03.12 09:50:00Solarhybrid wird Opfer der Solarkrise.

Wohl eher wurde Solarhybrid ein Opfer von Managern die unter Größenwahn leiden und die am Tage der größten Hiobsbotschaft ihre eigenen Anteile so frühzeitig versilbern, das die anderen Aktionäre keine Zeit zum reagieren hatten. Schäbig aber wahrscheinlich rechtlich nicht angreifbar.

Tschüß

JM
Bummm - nächste Solarfirma kaputt....so langsam wirds dann eng in Deutschland mit den Firmen
Hui, haben aber einige viel Geld verbrannt.
...man könnte es auch Marktbereinigung nennen...
Der Vorstand wußte von der Jährlichen sinkenden Einspeissevergütungen,siehe Quartalsberichte.
Der ist volles Risiko gegangen.Der haftet für die Pleite.
Da gibt es was zu holen.11 % Aktienpaket etc..
Zitat von GraustarkWer wird IV?
Die in Frage kommenden Kanzleien werden sich um diesen Job nicht gerade reißen, denn da ist wenig Masse, also auch wenig Verdienstmöglichkeit.

Was macht der Kulmbacher?
Das wird noch spannend. Irgendwie wird er einen Insolvenzzock anzustoßen versuchen, damit er für seine Papiere noch was erlösen kann.
Es sollte mich nicht wundern, wenn es in den nächsten Wochen diesem Forum und andern Foren noch hoch hergehen würde.
Da kommen wahrscheinlich die üblichen Geschichten wie Rücknahme der Insolvenz, Insolvenzplanverfahren, Übernahme durch einen arabischen Scheich etc.
Nichts von alledem wird eintreten, aber ein paar Naive werden darauf hereinfallen und Geld verlieren.


Graustark, Du kannst Dich vielleicht noch erinnern, was ich zu solarhybrid vor knapp einem halben Jahr im "Solar Millennium"-Thread geschrieben habe. Mit was wollen die die Anteile von Solar Millennium bezahlen? Die Bilanz sah verheerend aus und Geld weit und breit nicht in Sicht. Solarhybrid war die gleiche Luftnummer wie Solar Millennium. Bei Solar Millennium habe ich gut verdient - solarhybrid war zu klein und der Titel zu markteng.

Die Wahrscheinlichkeit, dass diese Titel noch einmal gepusht werden - wie ein Vorschreiber meint - ist relativ groß. Das ist aber nicht mein Business, das sollen andere machen. Diese Geschichte hier ist für mich erledigt.
Nur meine Meinung: Die Chancen auf einen Zock sind aktuell gut.

Wohl die Insolvenz-Solarfirma mit den besten Chancen auf eine Zukunft, bin gespannt, wann da weitere News kommen.

Nur meine Meinung.
Zitat von SharesmanNur meine Meinung: Die Chancen auf einen Zock sind aktuell gut.

Wohl die Insolvenz-Solarfirma mit den besten Chancen auf eine Zukunft, bin gespannt, wann da weitere News kommen.

Nur meine Meinung.


Und warum soll die insolvente Firma so gut sein? Kannst Du das auch begründen?
Naja, hoffentlich greift der zahnlose Papiertiger der Bafin jetzt endlich mal durch. Noch augenfälliger als von Schröder und Spitz kann Insiderhandel nicht betrieben werden.

"Nach der Pleite des Kraftwerksentwicklers Solarhybrid gerät der Aktienverkauf von Vorstandschef und Firmengründer Tom Schröder ins Visier der Finanzaufsicht. Derzeit werde die Transaktion routinemäßig geprüft, sagte eine Sprecherin der Finanzaufsicht Bafin am Mittwoch. Sollten sich aber Hinweise und Anhaltspunkte auf einen Verstoß gegen das Wertpapierhandelsgesetz oder Insiderhandel ergeben, werde der Sachverhalt analysiert und weiter ermittelt. Bei einem Verstoß werde die Staatsanwaltschaft eingeschaltet, erläuterte die Sprecherin das Vorgehen der Behörde.

Solarhybrid hatte am 13. März mitgeteilt, Schröder habe sich vom größten Teil seines mehr als elfprozentigen Aktienpaketes getrennt. Der Aktienkursbrach daraufhin um über 40 Prozent auf 69 Cent ein. Einen Tag später wurde dann auch der Aktienverkauf von Vorstandsmitglied Michael Spitz mitgeteilt. Eine Woche später, am 21. März, stellte der Vorstand beim Amtsgericht Arnsberg Insolvenzantrag, wie eine Gerichtssprecherin bestätigte. Solarhybrid war für eine Stellungnahme zu der Bafin-Prüfung nicht zu erreichen.

Gesetzesänderung mit Folgen
Der Solarhybrid-Vorstand hatte Anfang des Monats nach der Ankündigung der Bundesregierung, die Förderung von Solar-Großkraftwerken zu streichen, das Geschäftsmodell in Frage gestellt. Zudem drohe der Verlust von bereits getätigten Investitionen von über zehn Millionen Euro für Projekte, die nun nicht mehr oder nur teilweise realisiert werden könnten, hieß es. Auch sei eine geplante Unternehmensanleihe gefährdet, mit der die Übernahme der US-Aktivitäten der inzwischen ebenfalls insolventen Solar Millennium und des Projektes Vega in Italien finanziert werden sollten....
Pleitefirma Solarhybrid: Aufsicht prüft dubiose Aktienverkäufe - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/finanzen/news/unternehmen/solarhybrid-bafin-prueft-dubiose-aktienverkaeufe-bei-pleitefirma_aid_726430.html"
Q-cells ist die vierte Insolvenz ! Und Phoenix Solar steht schon in den Startlöchern.

Herr Röttgen als Umweltminister taugen Sie nichts, aber das wissen Sie ja selbst am Besten .
In NRW werden Sie niemals gewinnen.
Aber als Firmenvernichter in der Umweltbranche sind Sie einsame Spitze.

Ich würd Sie gern mal ein Monat in Japan in Fukushima ohne Strahlenschutz arbeiten lassen. Das wäre Gerechtigkeit, aber leider weiß ich auch solange Menschen wie Sie in Deutschland etwas zu sagen haben gibt es keine Gerechtigkeit!
Sie hätten auch mal auf die Idee der Zölle auf chinesische Solarmodule kommen können.
Denn dort wird den Firmen von der chinesischer Regierung das Geld reingebuttert, sonst könnten die DumpingPreise nicht entstehen und das schon seit so langer Zeit.
Oder Sie hätten auch deutsche Firmen mal in den Vordergrund stellen können und hinter Ihnen stehen.
Deutschland Herr Röttgen ist Ihnen so scheiss egal wie ihre eigene Scheisse.
Traurig dass wir solche Politiker wie Guttenberg, Wulf und Sie hatten und haben. Traurig für Deutschland.
So berechtigt der Unmut über unfähige wenn nicht bösartige Politiker auch sein mag, im Fall Solarhybrid ist er off-topic.
Das Management von Solarhybrid trägt die Hauptschuld an der Pleite.
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.933.599 von JM2000JM am 21.03.12 09:59:32#9

Insiderhandel und betrügerischer Konkurs sind auch in D Straftaten. Hoffentlich klärt die Staatsanwaltschaft den gesamten Komplex rückhaltlos auf...

:eek:
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.996.404 von Blue Max am 03.04.12 17:43:26http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-brilon-marsb…

Gerichts-Verhandlung

10 Jahre nach dem Crash: Zwei Prozesse


30.12.2010

Brilon. Zehn Jahre nach dem Zusammenbruch der sogenannten „Schröder-Gruppe“ müssen sich ab 24. Februar zwei führende Manager vor Gericht verantworten.

Der Kopf der damaligen Unternehmensgruppe, Gerhard Schröder (61), gilt nach wie vor als verhandlungsunfähig. Erste Anklagepunkte aus der 2004 eingereichten umfangreichen Anklage gelten inzwischen als verjährt.

Rückblende. Das erste Jahr des mit viel Getöse gefeierten neuen Jahrtausends neigt sich seinem Ende zu. Von der Champagnerlaune, die zwölf Monate zuvor noch für Prickelstimmung an den Börsen gesorgt hatte, ist nicht mehr viel zu spüren. Der sogenannte Neue Markt befindet sich im freien Fall.

Nach dem Allzeithoch am 10. März 2000 mit 9666 Punkten ging es nur noch abwärts. Im Januar 2001 stürzt der Nemax 50 unter die 3000er Marke. Mittendrin im Sog: die Aktienwerte des Briloner Unternehmers Gehard Schröder, Chef der an der Heeresstraße in Altenbüren angesiedelten Unternehmensgruppe.

„Die BMS-Baugruppe wackelt in ihren Fundamenten“ schlagzeilte die WP am 23. März 2001, nachdem Schröders langjähriger Weggefährte und Mitgesellschafter Ulrich H. sie über den angeblich mysteriösen, gesundheitlich bedingten Ausstieg des Firmenoberhaupts aus dem Unternehmen und der damit zusammenhängenden Fälligstellung von immensen unerfüllbaren Bankenforderungen informierte. H. damals zur WP: „Die ganze Gruppe war schließlich auf ihn fixiert.“ Schnell kam jedoch die Wirklichkeit ans Licht. Sie mündete im Juni 2004 in einer 398 Seiten dicken Anklageschrift.

Die Schwerpunktstaatsanwaltschaft für Wirtschaftskriminalität Bielefeld wirft dem heute 61-Jährigen schweren Betrug in 43 Fällen (§ 263 Strafgesetzbuch), Kreditbetrug in fünf Fällen (§ 265a), Bankrott-Vergehen in elf Fällen (§ 283) und die Verschleppung eines Insolvenzverfahrens vor.

Ursprünglich hatte die Staatsanwaltschaft sogar in 172 Fällen ermittelt. Aus Gründen der Verfahrensbeschleunigung hatten die Ermittler sich auf 60 Fälle zwischen Frühjahr 1998 und Frühjahr 2001 beschränkt. Diese Betrugs- und Bankrottvorwürfe umfassen einen finanzielles Volumen von rund 140 Millionen Mark.

Auf der Liste der Geschädigten tauchen aus dem heimischen Raum die Volksbanken Brilon, Marsberg, Anröchte auf, die Sparkassen Meschede, Warstein, Bestwig und die ehemalige Stadtsparkasse Marsberg. Hinzu kommen Volksbanken und Sparkassen aus unterschiedlichen Städten, sowie Landes- und Geschäftsbanken und diverse Kreditversicherer.

Von den heimischen Instituten am stärksten involviert war nach WP-Informationen die Sparkasse Meschede, bei der sich Schröder in jener Zeit rund 9 Mio Mark besorgt haben soll. Die Sparkasse Hochsauerland sei dagegen von den Vorgängen nicht betroffen, betonte sie in der Vergangenheit.

Bei den Bankrottvorwürfen geht es um familieninterne Immobilienübertragungen unmittelbar vor dem Crash, also in jenen Tagen Mitte März, in der der Unternehmer wissen musste, wie hoch ihm bereits das Wasser stand.

Auch im eigenen Unternehmenskonglomerat soll er Firmen widerrechtlich für sich in die Pflicht genommen haben.Einige Randbeteiligte aus jenen Tagen hatten sich bereits vor dem Briloner Amtgericht zu verantworten und sind zu Geld- bzw. Bewährungsstrafen verurteilt worden.

Für die führenden Köpfe der Unternehmensgruppe ist die Wirtschaftsstrafkammer am Landgericht Arnsberg zuständig. Und die hat sich in dem Verfahren bisher nicht mit Ruhm bekleckert. Im Fall von A. hatte das Oberlandesgericht Hamm der Kammer unter Vorsitz von Dr. Detlef Mehlich vor Jahresfrist auf eine entsprechende Beschwerde der Staatsanwaltschaft hin Untätigkeit unterstellt. Im Mai 2008 platzte nach sieben Verhandlungstagen ein Prozess gegen H., weil eine - später verstorbene - Schöffin erkrankte und die Kammer keinen Ersatzschöffen bereitgestellt hatte.

Und im Frühjahr diesen Jahres hatte der Bundesgerichtshof einen Freispruch der Kammer kassiert: Dieses Urteil gegen einen bei der Unternehmensgruppe tätigen Betriebswirt entspräche nicht den Anforderungen an einen Freispruch, schrieb der BGH der Kammer ins Stammbuch.

„Das bisherige Ergebnis spiegelt den hohen Ermittlungsaufwand nicht wider“, sagt der Pressesprecher der Bielefelder Schwerpunktstaatsanwaltschaft, Klaus Pollmann, zur WP. „Der Rechtsstaat kann nicht alle Gefühle befriedigen“, so der Pressesprecher des Landgerichts, Peter Marchlewski.

Der Hauptangeklagte, Gerhard Schröder, gilt als verhandlungsunfähig. Die von seinen Gutachtern vorgelegten Krankheitsbilder hat das Landgericht durch den bisher von ihm eingeschalteten Amtsarzt des Hochsauerlandkreises nicht widerlegen lassen können. Zurzeit erstellen Mediziner mehrerer Fachrichtungen der Uni-Klinik Köln ein Konsil zur Frage der Verhandlungsfähigkeit.

Hatte die Pressestelle des Landgerichts Arnsberg Anfang dieses Jahres gegenüber der WP die Auskunft gegeben, dass in diesem Jahr der überwiegende Teil der Anklage vor der Verjährung stehe, so rudert der heutige Pressesprecher Peter Marchlewski zurück: „Wir gehen davon aus, dass nichts verjährt ist.“ Das könne nur die Kammer in einer Hauptverhandlung feststellen. Die hat es bisher jedoch noch nicht gegeben.

Laut Juristen dürften lediglich die „265a“-Fälle verjährt sein, die wesentlich höher strafbewehrten „265-er“- und „283-er“-Fälle nicht. Aufgrund des bei schwerem Betrug und Bankrott möglichen Strafmaßes gilt bei diesen Fällen eine absolute Verjährung von 10 Jahren ab Tatbeendigung. Diese Verjährungsfrist wird jedoch durch zahlreiche Maßnahmen unterbrochen werden. Etwa durch die Eröffnung des Hauptverfahrens. Das war im Fall des Firmenchefs im Juli 2006 der Fall. Dafür gibt es fünf Jahre Zuschlag.

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Ob es da einen Zusammenhang gibt ?

:confused:
Insolvenzverfahren für Solarhybrid beginnt
Nach der Pleite des Solarkraftwerks-Bauers Solarhybrid beginnt nun das Insolvenzverfahren. Das Amtsgericht Arnsberg habe das Insolvenzverfahren bereits am 1. Juni eröffnet, teilte das Unternehmen am Dienstag in Dortmund mit. Zum Insolvenzverwalter bestimmte das Gericht den Dortmunder Rechtsanwalt Axel Kampmann. Die an der Börse notierte Solarhybrid AG hatte das Insolvenzverfahren bereits im März beantragt.

Die Firma ist auf den Bau von großen, schlüsselfertigen Solarstrom-Kraftwerken spezialisiert. Nach eigenen Angaben bietet sie unter einem Dach Projektentwicklung, Finanzierung, Errichtung sowie den Betrieb und die Wartung der Parks an. Solarhybrid hat im Geschäftsjahr 2010 im Schnitt 70 Mitarbeiter beschäftigt. Das sauerländische Unternehmen ist ein vergleichsweise kleiner Vertreter der Branche. Die gesamte Branche leidet unter Überkapazitäten und sinkender Förderung. Die Krise hat längst auch die großen Solar-Unternehmen erfasst./stw/she

ISIN DE000A0LR456

AXC0310 2012-06-05/18:39


© 2012 dpa-AFX


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