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Warum kommt die Konjunktur nicht in Gang? - 500 Beiträge pro Seite



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Nur weil es Geld in Form von möglichen Krediten gibt, heißt das noch lange nicht, dass ein Unternehmen investieren wird. Die Annahme, billiges Geld würde die Konjunktur ankurbeln, ist schlichtweg falsch. Jedes Unternehmen, das eine Investition tätigen möchte, überlegt zunächst, ob sich diese Investition rentiert. Wenn die Frage nicht mit einem klaren "Ja" beantwortet werden kann, wird es keine Investition geben. Möge der Kredit noch so günstig sein.

vollständiger Artikel:
Wirtschaftswachstum soll angeschoben werden
http://www.start-trading.de/blog/2012/04/23/wirtschaftswachs…
!
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Wir müssen im Geld "schwimmen",nur dann kann Europa aus dem
Schuldenm eer herauswachsen.Das herrschende Papiergeldsystem hat
viel Wohlstand gebracht,aber es ist eben ein Kreditgeldsystem(ständige
Zunahme der Schulden)Schulden müssen also noch mit mehr Schulden bekänmpft werden.Inflationierung ist also die bestmöglichste
unter den schlechten Lösungen.Eine wirklich gute Lösung aus der
Schuldenkrise gibt es sowieso nicht
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.074.732 von oscarello am 23.04.12 12:43:45wieso müssen schulden immer mit mehr schulden bekämpft werden?
wieso geht es es nicht einfach so, dass der schuldner ausfällt, insolvent geht und der gläubiger dann seine forderung einfach abschreiben muss?
ich verstehe nicht ganz, wieso alle immer darauf kommen, dass die inflation die einzige lösung des problems sein soll.
Zitat von steven_traderwieso müssen schulden immer mit mehr schulden bekämpft werden?
wieso geht es es nicht einfach so, dass der schuldner ausfällt, insolvent geht und der gläubiger dann seine forderung einfach abschreiben muss?
ich verstehe nicht ganz, wieso alle immer darauf kommen, dass die inflation die einzige lösung des problems sein soll.


du hast natürlich recht:

Du besitzt heute 20.000€ in bar und 30.000€ auf der Bank. Der Staat - als Herausgeber der Banknoten - erklärt sich für insolvent, du schreibst dein Geld einfach ab und schon ist die Lösung da.

(Ich hoffe, du arbeitest nicht beim Staat, sonst bist du leider auch noch deinen Job los.)

Aber das Problem ist in jedem Fall effektvoll und elegant gelöst.;)
Zitat von steven_traderwieso müssen schulden immer mit mehr schulden bekämpft werden?
wieso geht es es nicht einfach so, dass der schuldner ausfällt, insolvent geht und der gläubiger dann seine forderung einfach abschreiben muss?
ich verstehe nicht ganz, wieso alle immer darauf kommen, dass die inflation die einzige lösung des problems sein soll.


weil durch Inflationierung Schulden immer weniger wert werden.
Ist doch eigentlich logisch.50.000.--DEM (ca.25.000.--EUR)
aufgenommen 1990 haben heute 2012 weniger Kaufkraft.

"Alle Schuldner fallen aus und alle Gläubiger schreiben ihre
Forderungen einfach so ab". Wenn das soo einfach wäre.Das hatten.
wir doch schon einmal
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.074.878 von steven_trader am 23.04.12 13:04:02Das hat doch von 29 - 33 schon nicht funktioniert.
Zitat von Kwerdenker
Zitat von steven_traderwieso müssen schulden immer mit mehr schulden bekämpft werden?
wieso geht es es nicht einfach so, dass der schuldner ausfällt, insolvent geht und der gläubiger dann seine forderung einfach abschreiben muss?
ich verstehe nicht ganz, wieso alle immer darauf kommen, dass die inflation die einzige lösung des problems sein soll.


du hast natürlich recht:

Du besitzt heute 20.000€ in bar und 30.000€ auf der Bank. Der Staat - als Herausgeber der Banknoten - erklärt sich für insolvent, du schreibst dein Geld einfach ab und schon ist die Lösung da.

(Ich hoffe, du arbeitest nicht beim Staat, sonst bist du leider auch noch deinen Job los.)

Aber das Problem ist in jedem Fall effektvoll und elegant gelöst.;)


Das ausschließliche Recht zur Ausgabe von Banknoten haben die
jeweiligen Notenbanken bzw. EZB.
Zitat von ConnorMcLoudDas hat doch von 29 - 33 schon nicht funktioniert.


Doch , hat funktioniert.Das "Londoner Abkommen" v.August 1924
wurde von Hitler für "Null und Nichtig" erklärt.Somit hatte
der Deutsche Staat keine (Kriegs)schulden mehr ggü.dem Ausland.
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.074.374 von Bernersenner am 23.04.12 11:41:03
Schon, aber hier geht es um den Fall, daß bei "noch so günstig(en Zinsen)" eine Investition nicht getätigt wird, weil es sich selbst dann nicht rentiert.
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.075.685 von borazon am 23.04.12 15:21:11würde ich auch so sagen.Nur Zinsniveau alleine betrachtet
ist keine Investitionsentscheidung.
Zitat von borazonSchon, aber hier geht es um den Fall, daß bei "noch so günstig(en Zinsen)" eine Investition nicht getätigt wird, weil es sich selbst dann nicht rentiert.
@ oscarello

"weil durch Inflationierung Schulden immer weniger wert werden.
Ist doch eigentlich logisch."

Ist überhaupt nicht logisch. Entwertet werden bloß die alten Schulden, aber im Gegenzug jede Menge neue Schulden darübergestülpt.
Jeder Euro, der zum "Inflationieren" in das System gepumpt wird, ist ein Euro neue Schulden. Insgesamt werden die Schulden dadurch nicht weniger oder entwertet, sondern nehmen weiter zu.
Ich verstehe die Frage dieses Threads nicht. Die Konjunktur in Deutschland brummt doch wie lange nicht mehr. Was wollt Ihr denn noch mehr?
Noch viel lauteres Brummen! Vor allem an der Börse!! ;)
Zitat von StreikbrecherNoch viel lauteres Brummen! Vor allem an der Börse!! ;)


:confused: Muss man das verstehen?
Ich wollte damit zum Ausdruck bringen, daß einige der Anwesenden eher an den Börsenkursen als an der Konjunktur intertessiert sein könnten.
Zitat von StreikbrecherIch wollte damit zum Ausdruck bringen, daß einige der Anwesenden eher an den Börsenkursen als an der Konjunktur intertessiert sein könnten.
Würde Dich das wundern, wenn das in einem Börsenforum wie Wallstreet-Online so wäre? ;)


Aber jetzt zurück zur Frage dieses Threads, die ich nicht verstehe. Deutschland erlebt doch momentan eine EUR-bedingte Sonderkonjunktur. Wer noch mehr erwartet, muss m. E. enttäuscht werden. M. E. wird die derzeitige Sonderkonjunktur irgendwann von den deutschen Steuerzahlern teuer bezahlt werden müssen ...
Schön wenn der Aktienmarkt wieder so richtig absäuft, passt das zu den guten Konjunkturdaten? Stimmen die überhaupt? Wer bestimmt die Konjunktur, wer den Aktienmarkt? Was für eine Rolle spielt die Politik und vor allem die Medien. Sorgt sich überhaupt noch jemand um den einzelnen Menschen und seine Bedürfnisse?

Lasst euch nicht verarschen, Schulden hin od. her, Konjunktur hin oder her, letztendlich geht es nur darum das schöne gute Geld von unten nach ganz ganz oben zu transferieren?

Der breite Gesellschaft geht dabei als Verlierer hervor und tut so als ob er die Wirtschaft samt ihrer Polemik versteht, eine abartige Welt in der wir mittlerweile leben.
Zitat von buchi1971eine abartige Welt in der wir mittlerweile leben.


Diese "abartige Welt", in der wir leben, hat in Deutschland das höchste Wohlstandsniveau aller Zeiten hervorgebracht. Es gibt kein anderes Land vergleichbarer Größe und Einwohnerzahl mit einem solchen Wohlstandsniveau für die breite Masse und mit einem derartig gut ausgebauten Sozialstaat.
Zitat von buchi1971Schön wenn der Aktienmarkt wieder so richtig absäuft, passt das zu den guten Konjunkturdaten? Stimmen die überhaupt? Wer bestimmt die Konjunktur, wer den Aktienmarkt?
Das ist alles eine ganz große Verschwörung, natürlich gesteuert von den USA und den Bangstern an der US-Ostküste. ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.076.927 von Herbert H am 23.04.12 18:29:16Deshalb kotzt es mich um so mehr an wenn immer mehr Menschen in diesem Land nicht mehr von ihre Arbeit leben können. Das wird einem Land das sich Exportweltmeister nennt nicht gerecht, da schei... auch Wohlstands-Floskeln usw. , das stinkt bis zu Himmel!!!
Zitat von buchi1971das stinkt bis zu Himmel!!!


Wenn also das Wohlstandsniveau in Deutschland so schlecht ist, dass Du schreibst "das stinkt bis zu Himmel!!!", dann bitte ich um eine Antwort auf die Frage, welches andere Land vergleichbarer Größe und Einwohnerzahl über ein höheres Wohlstandsniveau für die breite Masse und einen besseren Sozialstaat verfügt?
Zitat von Herbert HWenn also das Wohlstandsniveau in Deutschland so schlecht ist, dass Du schreibst "das stinkt bis zu Himmel!!!", dann bitte ich um eine Antwort auf die Frage, welches andere Land vergleichbarer Größe und Einwohnerzahl über ein höheres Wohlstandsniveau für die breite Masse und einen besseren Sozialstaat verfügt?
Vielleicht meint er das Deutsche Reich von 1933-45 oder die DDR nach dem Mauerbau. ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.077.049 von Herbert H am 23.04.12 18:54:51Was hältst du den skandinavischen Ländern od. Österreich, Schweden, Dänemark, Frankreich, Belgien und den Niederlanden?
7,8 Millionen Fürsorge-Empfänger und 1,3 Millionen Aufstocker sowie seit 12 Jahren sinkende Real-Löhne für die breite Masse sind in der Tat einmalig.
... und trotzdem gibt es kein Land vergleichbarer Größe und Einwohnerzahl, in dem es besser ist?
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.077.779 von Herbert H am 23.04.12 21:32:59Es gibt halt wenig Länder "vergleichbarer Größe".
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.077.833 von ConnorMcLoud am 23.04.12 21:40:21Gibt es denn wirklich kein Land, das zumindest annähernd so groß (oder größer) ist und in dem sowohl das durchschnittliche Wohlstandsniveau als auch der Sozialstaat besser sind als in Deutschland? :eek:
Nein. In den meisten größeren Ländern ( China, Indien, USA, Brasilien, Indonesien, Mexiko etc. ) hält der Kapitalismus die breiten Massen in Armut gefangen.
Hallo Herbert,

dem Mensch in einem Land ist wichtig

- von seiner Arbeit leben zu können
- eine gewisse Perspektive zu haben
- Zugehörigkeit
- ....

Nach Deiner Argumentation könnte ich ebenso sagen, die Schweiz hat den geringsten Lebensstandart. Nenne mir doch ein Land mit gleicher Größe, gleichen Einwohnern (am besten mit gleicher geographischer Lage), wo die Menschen weniger verdienen. Dazu müssen sich die Schweizer mit drei Sprachen "rumschlagen" und wegen dem Ladenschlussgesetz gibt´s ab 18:30 Uhr nichts mehr zu essen.

.
Zitat von ConnorMcLoudNein. In den meisten größeren Ländern ( China, Indien, USA, Brasilien, Indonesien, Mexiko etc. ) hält der Kapitalismus die breiten Massen in Armut gefangen.


Wieso, das ist doch das Ziel des Kapitalismus. Die Massen dumm und arm halten. Wir sind auf dem besten Weg dahin. Danke Frau Merkel, der FDP und der SPD die alles erst möglich gemacht hat:mad:
Zitat von Doppelvize
Zitat von ConnorMcLoudNein. In den meisten größeren Ländern ( China, Indien, USA, Brasilien, Indonesien, Mexiko etc. ) hält der Kapitalismus die breiten Massen in Armut gefangen.


Wieso, das ist doch das Ziel des Kapitalismus.


Wo ist denn nun der Wohlstand der breiten Masse höher als in Deutschland? Etwa in Kuba oder Nordkorea?
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.079.744 von Herbert H am 24.04.12 11:38:37Mittlerweile in halb Europa: Norwegen, Schweden, Finnland, Dänemark, Niederlande, Schweiz.

Selbst die Polen haben keine Lust mehr in Deutschland für 3,50 Euro/Stunde zu arbeiten.
Zitat von ConnorMcLoudMittlerweile in halb Europa: Norwegen, Schweden, Finnland, Dänemark, Niederlande, Schweiz.

Selbst die Polen haben keine Lust mehr in Deutschland für 3,50 Euro/Stunde zu arbeiten.


Aha, jetzt wird es doch einmal konkret. Dass es einige kleine Länder im nördlichen Europa gibt (die übrigens überwiegend nicht beim EUR mitmachen), die solide wirtschaften und den Lebensstandard ihrer Bevölkerung hochhalten, würde ich nicht bestreiten. In den genannten Ländern war der Lebensstandard aber immer schon mind. so hoch wie in Deutschland - egal, ob ich jetzt heute, vor 10 oder vor 20 Jahren schaue.

Für die Vergleichbarkeit mit Deutschland sollte man aber mal einen Blick auf Länder werfen, die von der Größe her eher mit Deutschland auf einer Linie liegen: Großbritannien, Frankreich, Spanien, Italien, Polen, etc. . In all diesen Ländern würde man doch einiges dafür geben, wenn die wirtschaftliche Entwicklung, das Wohlstandsniveau der Bevölkerung und der Sozialstaat auf unserem Niveau wären ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.079.982 von Herbert H am 24.04.12 12:17:24Natürlich war der Lebensstandard in den skandinavischen Ländern schon immer hoch. Aber der Abstand zu Deutschland wächst weiter. Bei uns sackt der Lebensstandard seit 10 - 12 Jahren immer weiter ab.
Und Polen ist auf dem besten Wege uns einzuholen.
Zitat von ConnorMcLoudNatürlich war der Lebensstandard in den skandinavischen Ländern schon immer hoch. Aber der Abstand zu Deutschland wächst weiter. Bei uns sackt der Lebensstandard seit 10 - 12 Jahren immer weiter ab.
Und Polen ist auf dem besten Wege uns einzuholen.


Ja, in Polen läuft es gar nicht so schlecht. Das ist übrigens auch ein Land, das nicht am EUR-Projekt teilnimmt (wie übrigens fast alle Länder, in denen hier im Board ein hoher Lebensstandard vermutet wird). Wäre doch schön für die Polen, wenn sie unseren Level erreichen!
Natürlich wäre das schön für Polen, nur: für Deutschland sieht es duster aus.
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.080.380 von ConnorMcLoud am 24.04.12 13:32:51Warum würdest Du es den Polen denn nicht gönnen, wenn sie irgendwann einmal das Wohlstandsniveau von Ländern wie Deuschland, Österreich, der Schweiz oder den Skandinaviern erreichen würden?
Connor, Herbert

ich denke die Frage stellt sich nicht so sehr danach, ob man es den Polen gönnt, sondern wieviel Verschuldung Polen dafür in Kauf nehmen muss; oder besser kann... Gemessen an der öffentlichen und privaten Verschuldung sieht es in Polen alles andere als gut aus.

Unser Wohlstand wurde seit WW2 erarbeitet, der polnische ist vorwiegend fremdfinanziert.
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.080.480 von Herbert H am 24.04.12 13:51:06Wie kommst Du denn darauf daß ich es den Polen nicht gönne?:confused:
....zurück zum Thema


meiner Ansicht nach kann die Konjunktur nicht in Gang kommen
wenn nicht :

die Inlandsnachfrage gestärkt wird ---
dazu benötigen wir ein Entlastung der "Breiten Masse" des Volkes von Steuern und Abgaben
-einen Mindestlohn ,
Abschaffung oder zumindest Regulierung von "geringfügiger Beschäftigung" "Leiharbeit" und sonstigen "außergewöhnlichen" Arbeitsmodellen gegen kontinuierlichen Mißbrauch,
Stärkung der Einnahmenseite, Anhebung der Steuerprogression für höhere Einkommen, Abschaffung von Steuerprivilegien für Kapitaleinkünfte; Finanztransaktionssteuer usw...
Streichung von Subventionen
Vereinheitlichung und Senkung der Mehrwertsteuer und endlich ein
einfaches , durchschaubares und gerechtes Steuerrecht für alle.
personelle Verstärkung der Steuerfahndung,
gleiches gilt für die Polizei.
Zusammenlegung von Bundesländern

usw.

Es mag ja sein , daß wir unter den "vergleichbaren" Ländern (wieso ist eigentlich eine bestimmte Größe usw. Voraussetzung ???) das Beste sind
aber auch der Einäugige ist unter Blinden "König".

Es gibt in unserem Land noch eine Menge zu verbessern.....


Quando
Ich schlage einen Mindestlohn von 30,- € pro Stunde vor, alles andere ist zu niedrig um ein menschliches Leben zu führen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.082.098 von Quando am 24.04.12 18:19:14warum kommt Konjunktur nicht in Gang?

....vielleicht auch durch die Fehlleitung der "Geldströme".
Geld muß auch in den Wirtschaftskreislauf fließen,nicht nur von
einer N otenbank zur anderen um dasmit Staatsanleihen zu kaufen
(sei es am Sekundärmarkt oder direkt (außerbörslich) nur um den Zins
(künstlich)niedrig zu halten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.082.098 von Quando am 24.04.12 18:19:14Es wird gefordert :"dazu benötigen wir ein Entlastung der "Breiten Masse" des Volkes von Steuern und Abgaben"und gleichzeitig:"Stärkung der Einnahmeseite", wie geht das denn?

"Anhebung der Steuerprogression für höhere Einkommen" reichen 61% nicht, bestehend aus 19% MWSt und 42% Spitzensteuersatz und der Rest wird noch mit indirekten Steuern wie Stromsteuer oder Mineralölsteuer etc. belastet.

"Finanztransaktionssteuer" wird gefordert, noch eine Steuer, die dann klein anfängt und über Jahre immer erhöht wird, wie die MWSt, die mit 10% angefangen hat! Meine Sie wirklich Sie könnten Ihr Geld auf ein Sparbuch einzahlen ohne Finanztransaktionssteuer, oder eine Wertpapier kaufen z. B. eine Bundesanleihe.

"endlich ein
einfaches , durchschaubares und gerechtes Steuerrecht
" Ist das Steuerrecht nicht gerecht? Für meinen Steuerberater ist das Steuerrecht durchschaubar! Ein einfaches Steuerrecht ist immer ungerecht, weil es Ungleiches gleich behandelt!

"personelle Verstärkung der Steuerfahndung" Sie haben noch keine Steuerprüfung gehabt? Ich wünsche es Ihnen nicht! Eine Woche Arbeit, Kosten des Steuerberaters und gefunden wird irgend eine Fehlbuchung die dann 100,- € bringt....

Ohne Ihnen zu nahe zu treten, hört sich alles gut an, ist ab alles Blödsinn.
Nur eins ist richtig: Die Steuern sind zu hoch!
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.087.353 von Depotmahlzeit am 25.04.12 17:23:56...Anhebung der Steuerprogression

Steuerquote D (2008) 22,5%
Abgabenquote(Ant.der Steuern und Sozialabgaben i.V.zum BSP
war in D (2008) m it 37,9%niedriger als in den meisten europ.Volkswirtschaften. Nur so als Ergänzung.
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.087.844 von oscarello am 25.04.12 19:01:07"Steuerquote D (2008) 22,5%" Auch das hört sich niedrig an, ist es aber nicht, da es auch z. B. die Hartz IV Empfänger mit einschließt die müssen von ihrem Geld (400,-€) 19 % MWSt also ca. 76,- € zahlen, dazu kommen noch die indirekten Steuern: Strom-, Tabak-, Energie-, Alkohol-, Versicherungs-, Vergnügungssteuer......

Wer sich heute eine neue Wohnung oder ein Haus kauft, muß deswegen so viel zahlen, weil mehr als die hälfte des Kaufpreises Steuern sind: von 200.000,-€ für eine Wohnung sind mehr als 100.000,- Steuern. Finden Sie das wirklich gut und richtig?

Wissen Sie wie hoch die Steuern waren, als die so ( in Berlin, München und anders wo) gesuchten Altbauwohnungen gebaut wurden? Ich will es Ihnen sagen:
die Einkommensteuer setzte ein mit 0,5% und endete bei 3,5% Spitzensteuersatz.
Es gab keine Mehrwertsteuer, keine Grunderwerbsteuer, keine Körperschaftsteuer.
Zitat von Depotmahlzeit"Steuerquote D (2008) 22,5%" Auch das hört sich niedrig an, ist es aber nicht, da es auch z. B. die Hartz IV Empfänger mit einschließt die müssen von ihrem Geld (400,-€) 19 % MWSt also ca. 76,- € zahlen, dazu kommen noch die indirekten Steuern: Strom-, Tabak-, Energie-, Alkohol-, Versicherungs-, Vergnügungssteuer......

Wer sich heute eine neue Wohnung oder ein Haus kauft, muß deswegen so viel zahlen, weil mehr als die hälfte des Kaufpreises Steuern sind: von 200.000,-€ für eine Wohnung sind mehr als 100.000,- Steuern. Finden Sie das wirklich gut und richtig?

Wissen Sie wie hoch die Steuern waren, als die so ( in Berlin, München und anders wo) gesuchten Altbauwohnungen gebaut wurden? Ich will es Ihnen sagen:
die Einkommensteuer setzte ein mit 0,5% und endete bei 3,5% Spitzensteuersatz.
Es gab keine Mehrwertsteuer, keine Grunderwerbsteuer, keine Körperschaftsteuer.


in Beziehung gesetzt zum damaligen Lohnniveau war das auch viel.Also
immer beide Seiten ansehen.Dann kjönnte ich auch sagen: Ein DKW-Motorrad
(die 125er,falls bekannt) kostet nur 500.--Mark.Wie lang musste man dafür
damals arbeiten??
Zitat von InEx# 47

Deutschland hat nach Belgien die höchste Abgabenquote

http://www.welt.de/wirtschaft/article106227452/Nur-die-Belgi…


Welt -online meint Steuer-und Abgasbenlast vom BRUTTOVERDIENST!!
Ich meine dieAbgabenquote im Verhältmnisszum Bruttosozialprodukt.Das
ist freilich ein Unterschied.
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.092.210 von oscarello am 26.04.12 16:03:46Das ist ja genau das Problem....

Die Einnahmenseite Steuer muß da erhöht werden wo es auch was zu holen gibt
und die Einnahmen durch den "Moral Hazard" am höchsten sind.
Erbschaftssteuern, Vermögenssteuer, Transaktionssteuer

Die Steuerprogression wurde in den letzten Jahrzehnten immer weiter runtergefahren, zugunsten einer hauchdünnen Oberschicht (1% wenn überhaupt)
Vermögenssteuer abgeschafft , pauschalierte Kapitalertragsteuer 25 %
aber dafür Sparerfreibeiträge gekürzt :laugh:.
Bei der "breiten Masse" und wirklich arbeitenden Bevölkerung wird mehr
abgegriffen (MWSt erhöhungen, Krankenkassen und Sozialbeiträge, Energiekosten , Verwaltungsabgaben) und die oberen Hundertausend lassen ihr "Kapital" kreisen, kassieren Subventionen (Abschreibunsmodelle, Aufbau Ost, Treuhand , Windräder, Abwrackprämie usw.)und versteuern, wenn überhaupt 25 % oder schaffen es direkt ins Ausland (Wohnsitzwechsel). Von dort holen Sie es dann regelmäßig zurück wenn es wieder eine Amnestie oder günstige Pauschalnachversteuerung gibt.
Das ganze System läuft doch nur darauf hinaus, die Kohle von unten nach Oben umzuverteilen.
Ein einfaches Steuerrecht ist nicht per se ungerecht.
Ungerecht ist unser Steuererrecht mit seinen Ausnahmen, unterschiedlichen
Einkunftsarten usw. (höchstrichterlich festgestellt )

...und das in doppeltem Maße, die die nämlich eh schon wenig haben können
sich eine "hochkarätige" Beratung von Steuerberatern "spezialisten" garnicht leisten. Und die Kirche spielt dann auch noch mit, wenn Herr Esser
dann mit dem Bischoff verhandelt, daß er aufseine kleine Abfindung doch lieber nur die Hälfte zahlen "möchte".:kiss:


Quando
Sparerfreibetrag war bei Einführung in den frühen 90ern sogar
12.000.-- DM.Direkt eine Traumzahl
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.095.375 von oscarello am 27.04.12 08:40:40Warum kommt die Konjunktur nicht in Gang?


Müsste eine realistische fragestellung zur konjunktur nicht eher lauten:

Wie ist das wirtschaftswunder möglich, trotz unserer politiker noch eine solche konjunktur aufrecht zuerhalten?????

An der der stelle meine große anerkennung für die unternehmerischen esel, die diesen konjunkturkarren trotz der ständig härter zu spürenden knute und aufgebürdeten überlast diesen karren weiter durch den sozialpolitischen schuldenmorast ziehen. hut ab davor...
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.095.970 von Nannsen am 27.04.12 10:15:19

Oho Wirtschaftswunder !!!

wunderbare Wirtschaft !!!

herrliche Kneipe !!!


oder was ......??

Vielleicht mit billigen Zulieferen aus aller Welt zusammengeschraubte
U-Boote , die wir mit Staatsbürgschaften versehen an bedürftige Spartaner
verhökerten und jetzt ein 2. MAL !!! bezahlen dürfen....
oder anderes Kriegsspielzueg, ausgemusterte Polizeiwaffen ...

Oder teuer eingekaufte CDS auf Onkel Sam´s Blockhütten.....



ich glaub mir wird schlecht....
Ja, das ist schon eine Drecksarbeit, die milliardenschweren Gewinne auf einige wenige zu verteilen. Und den Arbeitnehmern jedes Jahr zu vertellen, daß für die Löhne nix drin ist, weil ja die Dividende um 26% gesteigert werden muß.
Hut ab davor..
Zitat von ConnorMcLoudJa, das ist schon eine Drecksarbeit, die milliardenschweren Gewinne auf einige wenige zu verteilen. Und den Arbeitnehmern jedes Jahr zu vertellen, daß für die Löhne nix drin ist, weil ja die Dividende um 26% gesteigert werden muß.
Hut ab davor..


Wenn das so ist, ist das ja wohl eine Sauerei. Wer sind die deutschen Unternehmen, die "milliardenschwere Gewinne" erzielen und schlechte Löhne bezahlen?
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.099.477 von Herbert H am 27.04.12 22:56:58Das sind so feine DAX-Unternehmen wie die Telekom, die ihren Mitarbeitern jetzt läppische 1,32% mehr angeboten haben .
Ein Hohn.

Zitat von ConnorMcLoudJa, das ist schon eine Drecksarbeit, die milliardenschweren Gewinne auf einige wenige zu verteilen. Und den Arbeitnehmern jedes Jahr zu vertellen, daß für die Löhne nix drin ist, weil ja die Dividende um 26% gesteigert werden muß.
Hut ab davor..


Seit wann macht Telekom "milliardenschwere Gewinne"?
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.100.334 von oscarello am 28.04.12 13:34:26Seit ca. 1995.
Zitat von ConnorMcLoudSeit ca. 1995.


Antwort ungenügend.Bite um Bilanz nach HGB für Geschäftsjahr 1995
und 2010
Die Deutsche Telekom hat ihren Gewinn im Geschäftsjahr 2010 fast verfünffacht. Der Konzernüberschuss stieg auf 1,69 Milliarden Euro, ein Plus von rund 380 Prozent zum Vorjahr. Stärkster Wachstumstreiber der Telekom war das mobile Internet, teilte Telekom-Chef René Obermann mit.
...
Dabei musste die Telekom im vierten Quartal eine Belastung von rund 1,3 Milliarden Euro verkraften. Sie ergibt sich nach den Worten Obermanns unter anderem aus einer einmaligen Zahlung, mit der der elfjährige Rechtsstreit um den Besitz der polnischen PTC endgültig beigelegt wurde. Dazu kamen Wertberichtigungen auf die Töchter in Griechenland und Rumänien sowie Kosten für einen sozialverträglichen Jobabbau. Der Telekommunikationsriese weist deshalb für das vierte Quartal ein Minus von 582 Millionen Euro aus.

Ohne diese Sondereinflüsse hätte das Ergebnis der Telekom nach Steuern für das Gesamtjahr rund 3,36 Milliarden Euro betragen, praktisch unverändert zu 2009.
...
Will hier irgendjemand ernsthaft behaupten, dass die Deutsche Telekom ihre Mitarbeiter/innen schlecht bezahlt? :eek:

Es ist ja nun wirklich kein Geheimnis, dass die Mitarbeiter/innen der Deutschen Telekom die bestbezahlten ihrer Zunft sind und außerdem sichert der gerade erzielte Tarifkompromiss drei Lohnerhöhungen (2,3%+2,1%+2,1%) innerhalb der nächsten 24 Monate.

Gewinnsituation der Telekom
Dass die Telekom eben nicht zu den Unternehmen gehört, die "milliardenschwere Gewinne" erzielen, zeigt schon ein Blick auf den Aktienkurs, der rd. 90 % unter seinem Hoch notiert. Im Jahr 2011 hat die Telekom rund eine halbe Milliarde Gewinn erzielt und auch im Durchschnitt der letzten 5 Jahre lag der Gewinn unterhalb der Milliardengrenze.

Stabile hohe Milliardengewinne hat die Telekom in der Zeit vor 1995 erzielt. In dieser Zeit hatte sie noch in vielen Bereichen ein Monopol und konnte dank teilweise extrem hoher Telefongebühren jährlich hohe Milliardengewinne an den Bundeshaushalt abführen!

Als die Telekom privatisiert wurde, haben viele private Anleger gedacht, dass man die Monopolgewinne der Telekom in die Zukunft fortschreiben könnte und dem Staat die Aktien zu viel zu hohen Preisen abgekauft. Dank einer erfolgreichen Werbekampagne mit Manfred Krug als Hauptdarsteller wurde das Volk vom eigenen Staat geschröpft wie noch selten in der jüngeren deutschen Geschichte.

Jetzt zurück zum Thema: Gibt es deutsche Unternehmen, die "milliardenschwere Gewinne" erzielen und gleichzeitig ihre Mitarbeiter/innen schlecht bezahlen?
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.100.819 von Herbert H am 28.04.12 19:30:36Die Telekom bezahlt Ihre Mitarbeiter schlecht. Sicher nicht das (ganze) Stammpersonal, aber viele Job´s sind ja ausgelagert worden. Und die Zeitarbeiter fallen eben nicht unter Lohnkosten.
Richtig. Nur so war ja die Verfünffachung des Gewinns im Jahre 2010 überhaupt erst möglich.
Zitat von ConnorMcLoudRichtig. Nur so war ja die Verfünffachung des Gewinns im Jahre 2010 überhaupt erst möglich.


und dessen Kurs im einstelligen Betrag.Die Dividendenzahlung
erfolgt sozusagen aus der Substanz. Und das bei einer Verfünffachung des Gewimnns?
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.102.230 von oscarello am 29.04.12 19:13:37Keineswegs.


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