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Strategie/Taktik im ggw. Börsenumfeld - 500 Beiträge pro Seite



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Die Börsen sind in einem Achterbahnmodus. Buy-and-hold-Strategien sind out. Aber wie kann ich trotz der
enormen Kursschwankungen an der Börse Gewinne erzielen.

Der Austausch über effektive Strategien könnte für uns alle eine gewinnbringende Sache werden. Deshalb
sind hier alle Ideen sehr willkommen.

Gruß
qay


DAX-Werte beobachten, politisches Umfeld / andere Märkte ebenfalls und dementsprechend kaufen/verkaufen.

Bspw. Volkswagen:
Bei 120 kaufen - bei 130 / 145 rausschmeißen, ging sehr gut in letzter Zeit. Natürlich darf dann nur nicht dir Gier einsetzen à la "Höher gehts nun immer, runter erstmal nimmer". Sind natürlich keine Riesensprünge, aber auch Kleinvieh macht Mist.
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.149.931 von AktienKlaus am 10.05.12 22:43:35Hallo AktienKlaus,

du bist also sehr kurzfristig orientiert. Aber was hat dich veranlaßt zu kaufen, was zu verkaufen?
Was ist der Plan hinter deinem Erfolg? Kappt dieser auch das nächste Mal??

Gruß
qay
Dies ist die Strategie-Empfehlung der Deutschen Bank bzgl. Aktien:

Sollte das Szenario „Finanzrepression“ konkretere Formen annehmen, sind Aktien bei der Asset Allocation
die erste Wahl. Attraktive Bewertungskennziffern auf Basis von Gewinnschätzungen, Umsatzerwartungen
und Buchwerten geben Aktien weiterhin Unterstützung.

Europa und Japan erscheinen im 2. Quartal aussichtsreicher als der US-Markt. Small- und Midcaps werden
weiterhin noch übergewichtet.


https://www.dws.de/Insights/Marktausblick/DWS-CIO-View/Equit…
Anlagestrategie bei Euro-Aus

Ein Austritt Griechenlands aus dem Euro, zunächst eine Tabu-Thema, wird in letzter Zeit immer häufiger
diskutiert. Selbst die Hardliner des Euro schließen ein Scheitern in der jetzigen Form nicht mehr aus.
Kerneuro, Nordeuro, Südeuro: Alles ist denkbar. Ganz sicher quittieren das die Märkte mit Turbulenzen.

Welche Anlageklassen sind in diesem Fall, der die Märkte kräftig durchschütteln wird, geeignet dazu, das
Kapital zu erhalten. Meine Überlegungen:

Positiv
Edelmetalle - Monetäre Edelmetalle, Gold u. Silber
Devisen - USD, Norwegische Krone
Anleihen - deutsche Staatsanleihen, Bundfuture
Immobilien - das Betongold, selbstgenutzt

Neutral
Schweizer Franken
Lebensversicherung
Unternehmensanleihen

Negativ
Tages-, Festgeld
Aktien und Aktienfonds zeitweise
Öl, Kupfer, Alu
Rohstoffe, allgemein

Wie ist eure Meinung dazu?
Marc Faber warnt: QE3 oder Crash!

Der US-Aktienmarkt könnte in der zweiten Hälfte des Jahres crashen, falls die US-Notenbank kein QE3
auflegt. Einen möglichen Auslöser lieferte er gleich mit: China!

Die Wachstumslokomotive China sieht Faber in einer Finanzblase, weshalb er für die kommenden zwei
bis drei Jahre für deren Wirtschaft pessimistisch ist.

Achtung: Wie werden wohl die Aktien der deutschen Exporteure reagieren, falls sich Chinas Wachstum
dann auch noch „unerwartet stark verlangsamt“? Erste Warnzeichen geistern ja bereits durch die Medien.
Griechenland verläßt Euro-Zone?

Erst war es nur ein Gerücht. Doch im Laufe der Recherchen, die meine Berliner Kollegen im Kanzleramt und dem Finanzministerium anstellten, wurde es zur Gewissheit. In geheimen Sitzungen bereiten sich Experten der Bundesregierung darauf vor, dass Griechenland die Euro-Zone verlässt. Ihr Fazit: Der immer wahrscheinlicher werdende Ausstieg wäre teuer, aber beherrschbar.

Handelsblatt, heute
Bei keinem Euro-Crash warte ab, wie sich die Autowerte verhalten.

Volkswagen hatte extremst gute Zahlen geliefert und schmiert jetzt wegen des Marktumfelds mit ab. Wenns unter 120€ geht, gehts weiter bergab - warten. Ansonsten wäre das eine ganz gute Option zuzuschlagen - genauso wie bei BMW oder Damiler.
ABER: Nicht alles auf ein Pferd setzen. ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.180.915 von AktienKlaus am 18.05.12 10:04:19Ja, die Autowerte reagieren sensibel auf die Konjunktur und zeigen damit die Unsicherheiten des Marktes gut an.
Aber wie machst du daraus eine Handlungsanleitung (Taktik /Strategie) , die man evtl. nachmachen/nachnutzen
kann??
Ich würde vorschlagen, nicht nur die Kursreaktionen von Einzelaktien als Maßstab heranzuziehen, sondern die des
gesamten Sektors und z.B. dessen relative Stärke zu anderen Branchen und Sektoren oder dem Gesamtmarkt.
Gold und Silber sind Risiko-Anlagen

Gold zählt, zumindest aus Sicht der Finanzaufsichtsbehörden, nicht zu den Sicheren Häfen unter den Vermögensanlagen. Entscheidend dabei ist, dass Gold nicht in die Kategorie der "Kernkapitalanlagen" (Tier 1 Kapital) von Banken fällt. In diesen Bereich fallen hingegen hoch liquide Staatsanleihen. Sie werden von den Aufsichtsbehörden als die "sichersten" Investitionen eingestuft. Das bedeutet wiederum, dass sich die Banken im Notfall gezwungen sehen, Gold, Silber und andere nicht als Kernkapital deklarierte Vermögensanlagen zu verkaufen, um damit Kernkapital aufzubringen.
http://www.goldseiten.de/artikel/138224--Gold-sendet-Stresss…

So gesehen fallen die Edelmetalle auch in jene Kategorie, auf deren Wert man
im Stressfalle nicht bauen kann, ja , die man darüberhinaus ansichern muss.


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