Sparbuch in der Schweiz - 500 Beiträge pro Seite

eröffnet am 02.06.12 14:14:55 von
neuester Beitrag 02.06.12 22:31:54 von


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02.06.12 14:14:55
Hallo zusammen, ich habe in der Schweiz ein Sparbuch auf welchem sich mehr als 10.000 Euro befinden. Die Steuern wurden von der schweizer Bank bisher immer anonym nach Deutschland abgeführt. Aufgrund der gesetzlichen Änderungen und weil das Ganze doch eher eine Schnapsidee war, möchte ich das Geld wieder in Deutschland auf einem meiner Konten lagern.

Nun zu meiner eigentlichen Frage: ist es möglich, den Betrag einfach zu überweisen oder stellt da das Finanzamt auch schon blöde Fragen?

Ist eine Überweisung aus der Schweiz nach Deutschland generell ohne größeren Aufwand möglich?

Kennt sich jemand mit den Kosten aus für Überweisung, auch bei der Empfängerbank in Deutschland?

Es wäre nett, wenn jemand hier Erfahrungen dazu hat und diese mir mir teilt!
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02.06.12 14:29:38
Mittels IBAN ( International Bank Account Number ) geht das problemlos, es fallen nur Inlandsüberweisungskosten an.

Das Finanzamt interessiert sich nicht für Überweisungen, solange der Geldwäschebeauftragte der Empfängerbank keine Pflichtmitteilung macht. Bei Beträgen unter 15.000 € passiert nichts wenn nicht besondere Verdachtsmomente auf Geldwäsche vorliegen.
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02.06.12 17:19:05
Servus

also ich arbeite in der Schweiz und wohne in D ich überweise jeden Monat mein Gehalt vom Schweizer Girokonto auf mein deutsches Girokonto.

Mache das jetzt schon paar Jahre so und es hat noch niemand irgendwas wiss wollen.

Bei meiner jetzigen Bank ist das alles Gebührenfrei-(Allianz Bank)- vor einigen Jahren hatte ich mein deutsches Girokonto noch bei der Dresdner Bank (Commerzbank)und die wollten Gebühren was ich auch nicht verstehen konnte.

Ich weis aber garnicht ob du von einem Sparbuch aus der Schweiz auf ein Girokonto oder anderes nach Deutschland zu überweisen.
Ich würde wenn die möglichkeit besteht das Geld bei der Schweizer Bank bar abheben (in Euro) und in Deutschland einzahlen denke da hast du am wenigsten zu beachten.

Mfg Jeab
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02.06.12 17:51:06
Meiner Erfahrung nach geben Banken dir einen oft sehr schlechten Wechselkurs (deshalb nicht überweisen). Das kann sich bei höheren Beträgen durchaus bezahlt machen, sich mal nach Alternativen zum Geldwechseln umzuschauen.

Beachte auch, dass bei Bargeldtransfers von der Schweiz nach Deutschland diese ab 10.000€ deklariert (angemeldet) werden müssen.
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02.06.12 18:16:43
Zitat von Ich-AG: Meiner Erfahrung nach geben Banken dir einen oft sehr schlechten Wechselkurs (deshalb nicht überweisen). Das kann sich bei höheren Beträgen durchaus bezahlt machen, sich mal nach Alternativen zum Geldwechseln umzuschauen.

Beachte auch, dass bei Bargeldtransfers von der Schweiz nach Deutschland diese ab 10.000€ deklariert (angemeldet) werden müssen.


totale Falschinfo
Es gibt einen Sortenkurs und einen Devisenkurs.
Der Sortenkurs (Bargeld)ist immer der schlechtere.

....und Bargeldtransfer heißt schmuggeln.Im Gegensatz zum Überweisungsverkehr.
Und beim schmuggeln gibt es keine Deklarationsgrenze.
1 Antwort
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02.06.12 18:51:25
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.242.476 von oscarello am 02.06.12 18:16:43wie erklärst du das ab 10 tsd € Ausfuhr diese deklariert werden müssen,bis 10000 nicht?
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02.06.12 19:00:38
Zitat von oscarello:
Zitat von Ich-AG: Meiner Erfahrung nach geben Banken dir einen oft sehr schlechten Wechselkurs (deshalb nicht überweisen). Das kann sich bei höheren Beträgen durchaus bezahlt machen, sich mal nach Alternativen zum Geldwechseln umzuschauen.

Beachte auch, dass bei Bargeldtransfers von der Schweiz nach Deutschland diese ab 10.000€ deklariert (angemeldet) werden müssen.


totale Falschinfo
Es gibt einen Sortenkurs und einen Devisenkurs.
Der Sortenkurs (Bargeld)ist immer der schlechtere.

....und Bargeldtransfer heißt schmuggeln.Im Gegensatz zum Überweisungsverkehr.
Und beim schmuggeln gibt es keine Deklarationsgrenze.


Heute hier angemeldet und schon nen Freund gefunden! Schön.

Grundsätzlich stimmt das zwar mit Sorten- und Devisenkurs. Die Praxis ist aber eine andere nach meiner Erfahrung.
Ich hab im Ausland (nicht Schweiz) gelebt und weiß das die Wechselstuben bessere Kurse hatten als die Banken bei einer Überweisung. Entweder die Bank hat eine Gebühr oder einen schlechten Wechselkurs.
Nicht umsonst gibt es Firmen, die sich auf internationale Geldtransfers spezialisiert haben. Die lohnen aber erst ab einem Gewissen Betrag, da relativ hohe Gebühr, aber sehr guten Wechselkurs. So muss jeder das suchen, was für seinen Geldbetrag am besten ist. Informieren und Kurse+Gebühren vergleichen anstatt zu überlegen wie es sein müsste.

Und das mit dem Schmuggel kommentiere ich nicht weiter.
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02.06.12 19:39:22
Zitat von zocklany: wie erklärst du das ab 10 tsd € Ausfuhr diese deklariert werden müssen,bis 10000 nicht?


muddu Ich-AG fragen:look:
2 Antworten
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02.06.12 20:52:41
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.242.620 von oscarello am 02.06.12 19:39:22Ich bin zwar nicht Ich-AG, möchte aber trotzdem die Frage beantworten.
Es ist ganz einfach, Summen größer gleich 10.000 EUR müssen deklariert werden, weil das Gesetz es so vorsieht (hängt vermutlich auch irgendwie mit dem Geldwäschegesetz zusammen.
Summen unter 10 tsd dürfen hingegen ohne Deklaration über die Grenze genommen werden.
Man muss das Geld halt ggf. auf Verlangen dem Zöller vorzeigen.
Und was Bargeldtransfer (unterhalb 10tsd EUR) mit Schmuggel zu tun haben soll, erschließt sich mir auch nicht.
Da wäre ja jeder Urlaubsreisende automatisch ein Schmuggler.:eek:
Fährst du niemals über die Grenze in den Urlaub etc.?
Und nimmst du da keinerlei Bargeld mit, sondern zahlst alles mit Kreditkarte?
1 Antwort
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02.06.12 22:31:54
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.242.729 von alfredogonzales am 02.06.12 20:52:41Dient der Verhinderung anonymer Geldtransfers größerer Summen.

Wie Alfredo bereits schrieb wegen Geldwäsche (dazu gehört auch Steuerhinterziehung).

Die Grenze lag nicht immer bei 10.000€. Vor der Krise waren es 15.000€.


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