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Deutsche Post: Keine Auslieferung mehr am Samstag - 500 Beiträge pro Seite

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Ich beobachte immer häufiger, dass die Deutsche Post am Samstag gar nicht mehr oder nur noch eingeschränkt ausliefert. Das ist natürlich sehr ärgerlich, wenn man Zeitungen oder Zeitschriften abonniert hat, die am Samstag erscheinen. Da macht dann das Abo keinen Sinn mehr.

Wer kann von ähnlichen Erfahrungen berichten?
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.457.306 von Herbert H am 04.08.12 15:02:25Möglicherweise - so fürchte ich - stellst Du fast die falsche Frage. Vielleicht müsste sie heissen: "Wer kann nicht von ähnlichen Erfahrungen berichten ?" . Die Zustellung von Paketen in Städten scheint nicht komplett zuverlässig zu funktionieren. Die Zettel im Briefkasten, denen man beim Verlassen des Hauses überrascht entnimmt, dass man nicht erreicht worden sei und deshalb sein Paket beim Nachbarn (wahlweise dem Hauswart oder einem Geschäft in der Nähe) oder bei der Postfiliale abholen solle, kennen vermutlich auch andere Teilnehmer. Fragt man bei der benachbarten Postfiliale nach, erfährt man dann zum Übermass, dass diese "nicht zuständig" sei und man doch bitte bei der Filiale XY vorbeischauen möge, die dann - wen überrascht dies dann noch - alles andere als in der Nachbarschaft liegt. Das Ganze einfach nur auf die Fahrer zu schieben, wird sicherlich zu simpel sein - denn irgendwo werden auch die Pläne gemacht, innerhalb welcher Zeit, welche Routen gefahren und beliefert werden müssen. Es wird wohl eher ein Problem in der Organisation der Auslieferung sein.

Aber es stellt sich natürlich auch die Frage, warum ein Thread mit diesem Thema ausgerechnet in einem Börsenforum eröffnet wird...
Bei mir ist es schon einige Jahre her ,dass ich von meinem Balkon aus einen Postboten beobachtet hatte, der ohne zu klingeln bei mir einen Zettel in den Briefkasten eingeworfen hatte, worauf stand, dass er mich nicht angetroffen hat,und ich deshalb das Paket in der Postfiliale abholen soll. Für mich war dass mit ca 6 km Fahrtweg hin und zurück zur Postfiliale verbunden. Ich weiss nun nicht ,ob dieses Verhalten System hat,oder eine Ausnahme eines gestressten Postboten war, der lieber mal schauen wollte,was Zuhause in seinem Suppentöpfchen köchelt, anstatt Zeit damit zu verschwenden, bei mir zu klingeln und das Paket abzugeben. Ich lasse meine Pakete jetzt immer mit UPS zuschicken, denn der zuständige Gemüsehandler für die Paketannahme hat sein Geschäft direkt vor der Tür.
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.457.943 von superdaytrader am 05.08.12 08:18:37Hallo @all
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.457.943 von superdaytrader am 05.08.12 08:18:37hallo,
nein der Samstag ist weiter normaler Zustelltag.Was hast du den für Beobachtungen gemacht?
Am Montag gibt es teilweise einschränkungen.
E + 1 Briefe + Zeitungen(Zeitschriften) werden alle zugestellt.
Einschränkungen gibt es dort bei der Zustellungen von werbesendungen die aber eh die Vorgabe von E + 4 haben.Und diese Vorgaben werden dann trotzdem eingehalten.

Zu 3 :Diese Vorwürfe liest man in diversen Foren immer wieder,nur
wenn ich das Paket ausgeliefert habe ist es doch am besten für denn Zusteller,er muß keinen Benachrichtigungsschein schreiben,muß das paket nicht mit klebezettel versehen,muß das paket nicht auf der Filiale ausladen und das Paket wieder ausscannen.Also Zeit spart man keine wenn man einfach nur den Benachrichtigungsschein schreibt und in den Briefkasten wirft.
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.458.111 von Brocky112 am 05.08.12 11:18:45.Also Zeit spart man keine wenn man einfach nur den Benachrichtigungsschein schreibt und in den Briefkasten wirft.

der Zusteller weiß aus Erfahrung das Oma Meier braucht bis sie an der Tür ist :rolleyes:
in der Zeit hat er 5 Benachrichtigungen geschrieben ind die Pakete beklebt und gescannt.

aber auch andere Paketdienste sind kreativ :cry: ein Paket für mich drei Häuser weiter im Vorgarten :laugh: alles erlebt(und das war nicht die Post!)
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.457.943 von superdaytrader am 05.08.12 08:18:37Vielleicht hatte der Postmann das Paket gar nicht dabei. Vielleicht war das Auto zu voll. Oder er hat ganz schlau Zeit gespart, indem er das Paket gleich
in der Filiale gelassen hat. Vielleicht hat er auch gedacht, heute mehr Post wie Durchschnitt, morgen erfahrungsgemäss weniger, also ein wenig ausgleichen. Die privaten Zusteller versuchen immer alles irgendwie zu liefern (auch beim Nachbarn drei Straßen weiter). Zum Teil weil sie pro Paket bezahlt werden oder normalerweise keine Vorteile einer verzögerten auslieferung haben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.458.308 von InEx am 05.08.12 13:21:21@Zocklany

Zum glück wars nicht die Post.Zu dem thema fällt mir gerade ein:

Bei uns haben wir ja die Ablageverträge bei dem die Kunden mit der Post einen Ablageort ausmachen wo wir die Pakete dann deponieren bei Abwesenheit des Kunden,diese Orte werden uns auch auf dem Scaner angezeigt.
Ich war in einem Bezirk eingesetzt den ich nicht immer mache, da hat mir der Scaner angezeigt:Einlegen in die blaue oder grüne Mülltonne
neben dem Haus.Mir war schon etwas mulmig das ich ein Paket in eine
Mülltone legen soll,aber ok ,der Scanner meldet das ja.
Auf Nachfrage an den Stammzusteller am nächsten Tag bestätigte er mir das das I. O. geht.

Zu dem Thema:zusteller klingelt nicht und schreibt gleich Ben.Schein.
Vor kurzem hatte ich eine Beschwerde auf dem Tisch wegen Nichtklingelns.Da de Kunde nur 400 Meter von unserem Stützpunkt wohnt,wöllte ich ihn fragen was das soll.

Am Ende stellte sich heraus:Ich hatte normal angekreutzt das Paket
"ist Abholbar am nächsten Tag ab "und handschriftlich eingetragen
8.30 Uhr.
Jetzt hat der Kunde die Karte nicht richtig gelesen und angenommen
ich war um 8.30 Uhr da und wollte das Paket zustellen(ja,wer lesen kann ist im Vorteil).Ich war aber erst so um 15.45 an dem Haus,und dort war der Kunde wirklich nicht zuhause.
Ich hätte da noch ne ältere Geschichte wegen Nichtklingelns ,ein anderes Mal vielleicht.

P.S. Ich will jetzt nicht übertreiben:Die Mülltone war ne Papiertone.
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.458.406 von Brocky112 am 05.08.12 14:28:31mir brauchst du nichts erzählen :laugh: nach 15 Jahren könnte ich Bücher darüber schreiben :laugh: darf aber leider nicht :cry:
Seid doch froh, wenn der Postmann nicht zweimal klingelt:laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.458.111 von Brocky112 am 05.08.12 11:18:45Ich beobachte leider häufig, dass der Postbote entweder am Samstag gar nicht unterwegs ist (Postbote krank, keine Vertretung verfügbar?) oder - wenn er denn gesichtet wird - am Samstagmittag Feierabend macht und den Rest der Tour am Montag ausliefert.

Wie gesagt: Wenn man aktuelle Zeitungen und Zeitschriften abonniert hat und die dann erst am Montag zugestellt werden, sind die Abos praktisch wertlos. Leider mache ich die o. g. Beobachtungen häufiger - in mind. 50 % aller Fälle in den letzten 6 Monaten.

Wie ist denn das Tarifgefüge bei der Post? Wird Samstagsarbeit höher vergütet? Gibt es einen bestimmten Zeitpunkt am Samstag (12.00 Uhr?, 13.00 Uhr?), ab dem ein zusäztlicher Zuschlag gezahlt werden muss? Ich denke, dass hier möglicherweise die Ursache für dieses Problem zu suchen ist.
Tretten den die Probleme nur Samstags auf oder auch sonst die Woche ?
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.459.244 von Brocky112 am 05.08.12 21:47:06Nur am Samstag
hab ich noch nie erlebt, ich habe jeden Werktag Briefe (und jede Menge Werbemüll) im Postkasten, sehe die Postautos herumfahren und Pakete werden auch an jedem Wochentag zuverlässig ausgeliefert. Und wenn mal einer ein Paket bei mir für den Nachbarn abgibt und ich ihn bitte, dem Nachbarn zu informieren, klebt er dort einen Zettel hin.
Info an alle dies interessiert:
Wenn so was Samstag vorkommt, hat das meistens folgenden Grund. Jeder Zusteller darf/muss 2mal die Woche aufteilen. Dies bedeutet das er zu seinem eigenen Revier noch ein Teil des kranken Kollegen mitnehmen muss (ca. 25% da das erkrankte Revier von 4 Kollegen mit abgetragen wird). Wenn es zu Samstagszustellproblemen kommt kann dies bedeuten das schon 2mal die Woche Mehrarbeit geleistet wurde (z.B. Donnerstag und Freitag), also muss er Samstag nicht nochmal ran. Nach 2 Tagen hat die Post für einen Vertreter zu sorgen, was aber nicht immer klappt (wenn der Krankenstand in die Höhe geht eventuell durch Witterung). Da kann es schon mal sein das dann das Revier vom erkrankten Kollegen leigen bleibt bis Montag. Die andere Variante ist das erSamstag doch noch aufteilen muss und einfach über seine 10 Stunden Arbeitszeit kommt. Dann kan er die Zustellung abbrechen und reinfahren.Man sollte nicht vergessen das die Zusteller morgens um halb 6 anfangen zu arbeiten.
Aber viele teilen nicht nur 2 Tage auf, sondern auch öfter (freiwillig) damit die Kunden ihre Post bekommen.
Also schimpft nicht immer über das letzte Glied in der Kette. Die machen einen einen streßigen und harten Job, auch wenn es nicht jeder erkennt, bei Wind und Wetter!!!!
Der Fehler leigt in der Personalplanung, weil nicht genug Vertreter zur Verfügung steht. Und warum??? Weil das Budget nicht mehr her gibt! Und warum? Weil die Bilanzen stimmen müssen! Und warum? Weil die Aktionäre bedient werden muss!!
Zitat von koelschejung68Info an alle dies interessiert:
Wenn so was Samstag vorkommt, hat das meistens folgenden Grund. Jeder Zusteller darf/muss 2mal die Woche aufteilen. Dies bedeutet das er zu seinem eigenen Revier noch ein Teil des kranken Kollegen mitnehmen muss (ca. 25% da das erkrankte Revier von 4 Kollegen mit abgetragen wird). Wenn es zu Samstagszustellproblemen kommt kann dies bedeuten das schon 2mal die Woche Mehrarbeit geleistet wurde (z.B. Donnerstag und Freitag), also muss er Samstag nicht nochmal ran. Nach 2 Tagen hat die Post für einen Vertreter zu sorgen, was aber nicht immer klappt (wenn der Krankenstand in die Höhe geht eventuell durch Witterung). Da kann es schon mal sein das dann das Revier vom erkrankten Kollegen leigen bleibt bis Montag. Die andere Variante ist das erSamstag doch noch aufteilen muss und einfach über seine 10 Stunden Arbeitszeit kommt. Dann kan er die Zustellung abbrechen und reinfahren.Man sollte nicht vergessen das die Zusteller morgens um halb 6 anfangen zu arbeiten.
Aber viele teilen nicht nur 2 Tage auf, sondern auch öfter (freiwillig) damit die Kunden ihre Post bekommen.
Also schimpft nicht immer über das letzte Glied in der Kette. Die machen einen einen streßigen und harten Job, auch wenn es nicht jeder erkennt, bei Wind und Wetter!!!!
Der Fehler leigt in der Personalplanung, weil nicht genug Vertreter zur Verfügung steht. Und warum??? Weil das Budget nicht mehr her gibt! Und warum? Weil die Bilanzen stimmen müssen! Und warum? Weil die Aktionäre bedient werden muss!!
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.457.306 von Herbert H am 04.08.12 15:02:25Bei uns läuft Samstag alles normal, aber der Montag. Die Postfrau ist im gesamten Wohngebiet innerhalb von 5 Minuten fertig, wofür sie sonst eine Stunde braucht.
Meine Beobachtung ist, dass der Postbote bei uns am Samstag bis maximal Mittag verteilt und all diejenigen, die er bis dahin nicht geschafft hat, erst am Montag beliefert. So etwas kann sich nur ein Dienstleister erlauben, der ein Monopol hat!


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