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Warum Anfänger an der Börse verzweifeln - 500 Beiträge pro Seite



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Wer erfolgreich an der Börse sein will, der muss vor allem sein rationelles Denken aufgeben. Anders ist das Wirrwarr am Aktienmarkt nicht zu bewältigen. Jeder, der an der Börse spekulieren will, sucht eine Regel, nach der er profitabel handeln kann. Doch jedes Mal, wenn ein Anleger glaubt er habe einen Weg gefunden den Markt zu interpretieren, dann kommt es anders. Manchmal sind Trendlinien hilfreich und manchmal hält sich der Markt einfach nicht daran. Manchmal folgt auf gute Zahlen auch eine gute Aktienkursentwicklung, aber gelegentlich auch nicht. Inmitten dieses nicht greifbaren Durcheinanders steht der Börsenanfänger und zweifelt an seinen Fähigkeiten.

Quelle: http://www.start-trading.de/blog/2012/08/24/warum-anfaenger-…
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.529.121 von DCWorld am 24.08.12 11:53:40Passend zum Thema Börse und Rationaltät / Affenfelsen und Makaken könnte z.B. f. Beitrag ebenfalls sein:

Affe spekuliert an der Börse besser als die Broker
Moskau. Peinlich, peinlich für die russischen Börsianer: Ein vor einem Jahr von einem Affen ausgewähltes Aktien-Portfolio erwies sich als gewinnbringender als jene von 94 Prozent aller russischen Aktienfonds.

Fazit: Man muss erst zum Affen werden um an der Börse erfolgreich zu sein.

http://www.aktuell.ru/russland/wirtschaft/affe_spekuliert_an…

:eek:##
Heutzutage ist die Börse eine Glückspielhalle für Zocker od. einfach nur ein Abzockparadies für Geldinstitute und Insider. Das gut verdiente Geld wandert von den Ahnungslosen Sparern hin zu den Insider. Langfristig Gewinn einfahren ...unwahrscheinlich!!!
Fazit: Börse ist Umverteilung des Vermögens Rationeller hin zu Irrationellen?

Wenn letztere damit mal kein irrationales Zeug treiben...;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.529.121 von DCWorld am 24.08.12 11:53:40Die Frage ist doch eher wie verzweifelt Du sein mußt.
Es gibt keine Börsenprofis. Wie kann es sonst sein, daß sich führende Fonds fast immer schlechter entwickeln als die Vergleichsindizes, obwohl hier doch Profis dransitzen?
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.529.392 von buchi1971 am 24.08.12 12:53:28Ich denke, dass die heutige Finanzmarktkrise auch nur eine subtile Art ist, Gelder um zu verteilen. Die Protagonisten sind nicht die Banken, sondern die über Boni und exorbitante Vergütungen Zugriffsmöglichkeiten auf Staatsgelder habenden Manager dieser Banken. Geht Griechenland nicht aus dem Euro, machen all die einen guten Schnitt, die deren Hochprozenter besitzen und vor allem die, die vorher die Entscheidungen kennen und diese direkt und indirekt beeinflussen können.
Die inkompetenten Staatsbanker sind noch übler. Man hätte alle betreffenden Banken pleite gehen lassen müssen. Systemrelevant ist gar keine Bank, die sich in die Pleite wirtschaftet. Die Typen verstehen nichts vom Geschäft oder die beabsichtigen gerade diese Situationen oder profitierten in der Vergangenheit von einem Verhalten, das zu solchen Situationen führte.
Es ist für mich nicht einsehbar, weshalb die eine Bank gestützt werden mußte und die andere nicht.
Ich verstehe nicht, weshalb Geld für Banken da ist, für Kindergärten, Polizei und Straßenbau aber nicht oder für das Gesundtheitswesen oder Schulen usw. Das sind relevante Teile einer Gesellschaft, die heutzutage stets bequemer, stets dümmer und kränker wird.
Abbau von Bürokratie und eine Verbesserung unseres Rechtssystems im Sinne von Vereinfachungen sind an zustreben. Dann gesundet der Rest der Gesellschaft automatisch. Ansonsten wird es nur über den Wettbewerb mit anderen Ländern zu Verbesserungen kommen und meist dann, wenn es zu spät ist.
Mit Chinesen und deren Fleiß und deren Ansprüchen können wir es nicht aufnehmen.
35 Stunden Woche, 30 Tage Urlaub, am liebsten Karibik und Wintersport, fetten Wagen, junge Liebhaberinnen/er, Haus mit Garten, zweimal die Woche in den Puff, aber arbeiten, na ja ... das überlassen wir dann den Kindern der Inder. Und an Weihnachten dann ... vom Himmel hoch, da komm ich her ...:cry:
Ein Gespür für den Markt entwickelt man mit der Zeit, so gesehen gibt es natürlich doch Börsenprofis, die aber natürlich auch wieder nicht immer richtig liegen.

Tatsächlich fällt man an der Börse auch als Meister vom Himmel, wenn man sich eine eigene Meinung bilden kann und nicht nur den vielen Rattenfängern auf den Leim geht. Und zur eigenen Meinung braucht es dann noch ein Gespür, wann man auf ihr beharren sollte und wann man sich doch nicht gegen den Markt stellt.

Also für Anfänger ist es leicht und schwer zugleich. Kostolany hätte aber gesagt, dass auch nicht jeder einen Draht zur Börse finden kann. Sonst würde ja niemand mehr die schweren anstrengenden Berufe Holzfäller bis Bauarbeiter oder Arzt bis Ingenieur ausüben.
Zitat von DCWorld: Wer erfolgreich an der Börse sein will, der muss vor allem sein rationelles Denken aufgeben. Anders ist das Wirrwarr am Aktienmarkt nicht zu bewältigen.


Halte ich für kompletten Schwachsinn.


Ich kann es teilweise schon nachvollziehen das/wie man zu so einem Eindruck kommt, denke aber da gibt es einen kleinen, aber feinen, Unterschied: "rationales" Denken führt (beileibe)nicht automatisch zum Erfolg -aber der Entschluss das Hirn lieber ganz aus dem Spiel zu lassen dürfte zu >95% zum Misserfolg führen.

Ich denke es ist eher ein bisschen wie man auch im Berufsleben sagt: "lebenslanges lernen" etc. . Eine "perfekte" Strategie für die Börse gibt es nicht(u.a. daher halte ich auch die Vorstellungen/Mythen über diverse "Profis"/Insider"/sehr Vermögende für ausgesprochenen Schwachsinn), es ist vielmehr ein lernen durch, und ausmerzen von, Fehlern, um sich so mit der Zeit seine Herangehensweise zu verbessern. Daher ist es vielmehr ein seine eigenen Ansichten immer wieder von neuem zu überprüfen und bei Bedarf die Strategie zu "adjustieren".


Fazit: Die Beobachtung ist schon richtig, aber die Schlussfolgerung (meiner Ansicht nach kooomplett)falsch. Aber ist schon ein "interessanter" Ratschlag "auf sein Hirn doch bitte komplett zu verzichten". ;)

Gruß
P.


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