KBC Groep - 500 Beiträge pro Seite

eröffnet am 11.12.12 08:36:17 von
neuester Beitrag 30.09.14 14:18:19 von


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11.12.12 08:36:17
"Die belgische Banken/Versicherungsgruppe 'KBC Group' hat mit einer Kapitalerhöhung 1,25 Mrd. Euro frisches Geld eingenommen, um Rettungsmilliarden an den belgischen Staat zurückzahlen. Dazu wurden 35,8 Mio. neue Aktien ohne Bezugsrecht der Aktionäre platziert.
Die KBC will nun 3 Mrd. Euro an den belgischen Staat zurückzahlen, ehe die Zinsen für die Staatshilfe zum Jahreswechsel von derzeit 15 Prozent auf 20 Prozent steigen."

Die Kapitalerhöhung ist o.k. um den staatlichen Wucherzinsen zu entgehen. Insofern ist diese Massnahme richtig. Aber warum hat man die freien Aktionäre, die mehr als 40% des Kapitals halten von diesem preiswerten Aktienbezug ausgeschlossen?

Der Bezugskurs lag bei 21,25 € je Aktie, der Börsenkurs am Vortag bei 23,47 € und der Buchwert der Aktie bei 46,84 €. Da hätte ich gerne neue Aktien bezogen.

Durch den Ausschluss des Bezugsrechtes hat das Bankmanagement den Besitz der Kleinaktionäre verwässert und den privilegierten Käufern der neuen Aktien folgenden Vorteil verschafft:
9,5% aus dem Kursabschlag beim Verkauf und 7,7% aus dem Wertverlust beim Buchwert der Altaktie, macht zusammen 17%.
Bei einer solchen Benachteiligung des Streubesitzes sollte dieser in der nächsten HV das Management nicht entlasten.
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11.12.12 13:58:40
Tut mir leid, ich kann nicht ganz folgen; denke aber, daß Du Deinen Beitrag durchdacht hast.

Wenn Du heute die KE entsprechend nachgebildet hast durch Zukauf zu unter 22 Euro, bedenkst, daß die Kosten der KE deutlich geringer ausgefallen und damit der Nettomittelzufluß durch die KE deutlich höher ausgefallen sein dürften und auch Du mit Deiner jetzigen Position von der nicht an den Belgischen Staat zu zahlenden Zinslast partizipierst, dann dürfte die Rechnung für Dich doch gar nicht mehr so schlecht aussehen, oder irre ich mich da?

Gruß

Silberpfeil
1 Antwort
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11.12.12 18:50:19
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.915.060 von Silberpfeil1 am 11.12.12 13:58:40Ganz einfach, zu 21,25 hätte ich auch eine Kapitalerhöhung mitgemacht und sogar mehr gezeichnet, sofern die KBC den Altaktionären ein Angebot gemacht hätte.
Nur, es ist wie oft auch in Deutschland, Kapitalerhöhungen werden lieber billig den Banken & Finanzinvestoren angeboten. Die eigenen Aktionäre lässt man darben.
Und da frage ich mich immer wieder, warum? Gibt es kick-backs auf den Bahamas? Die Schweiz ist ja nicht mehr sauber bzw. sicher.
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12.12.12 20:45:48
In Ordnung, nur:

Hast Du zu unter 22 Euro die KE Deinem Anteil entsprechend nachgebildet, oder nicht?

Ist es nicht so, daß der Mittelzufluß aus dieser KE für KBC größer war als bei einer (fiktiven) KE mit Beteiligung der Altaktionäre? Wenn die Kostenersparnis an den Zeichner weitergibt, dann belastet Dich dies als Altaktionär doch nicht, oder?

Gruß

Silberpfeil
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30.09.14 14:18:19
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.915.060 von Silberpfeil1 am 11.12.12 13:58:40
Zitat von Silberpfeil1: Tut mir leid, ich kann nicht ganz folgen; denke aber, daß Du Deinen Beitrag durchdacht hast.

Wenn Du heute die KE entsprechend nachgebildet hast durch Zukauf zu unter 22 Euro, bedenkst, ... dann dürfte die Rechnung für Dich doch gar nicht mehr so schlecht aussehen, oder irre ich mich da?

Gruß

Silberpfeil



Richtig, der Aktienkurs hat sich verdoppelt.


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