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Tariflöhne 2012 Gestiegen--Verarsche ? - 500 Beiträge pro Seite



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http://de.reuters.com/article/domesticNews/idDEBEE90K02V2013…

Die Tariflöhne sind im schnitt um 2,7 % gestiegen, nach Abzug der Inflation ergibt sich somit ein reales plus von 0,7 %.

Sagt mal spinn ich eigentlich. die rechnung ist in meinen augen sowas von falsch und gelogen.

In meinen augen bezieht sich die 2,7 % Tariferhöhung auf den Bruttolohn. somit bleiben in Steuerklasse 1 ca. 1,6 % übrig, also der Nettolohn wird sich dadurch um 1,6 % erhöhen.
Wenn ich jetzt die inflation von 2 % abziehe (den Waren kaufe ich von meinem Netto gehalt und nicht von meinem Brutto gehalt) dann habe ich ein dickes minus von 0,4 %.

Das ist doch die wahrheit, oder etwa nicht ?
Was will uns die wirtschaft/Politik mit dieser schwachsinns aussage sagen ?

In meinen augen muss man immer die erhöhung vom Netto gehalt berücksichtigen und dann die Inflation abziehen.

alles andere ist doch gelogen.

Oder was sagt ihr dazu ?
Du solltest aber dann zumindest die Steigerung vom

Alten Netto zum neuen Netto berechnen.

Ich habe das ganze mal bei 3000 Brutto berechnet.

Dann hast du 2,12% Netto mehr.
Zitat von 1erhart: Du solltest aber dann zumindest die Steigerung vom

Alten Netto zum neuen Netto berechnen.

Ich habe das ganze mal bei 3000 Brutto berechnet.

Dann hast du 2,12% Netto mehr.


du hast ausgerechnet das von 2,7 % mehr brutto bei 3000 € dann auch 2,12 % mehr vom netto bleiben ?

Aber man sieht wie man angelogen wird, dann wäre es ein reales plus von 0,12 % statt von 0,7 % . also nur noch 1/6 .

Da die tariferhöhung ja im durchschnitt ist, müsste man nun noch auch den durchschnittslohn herannehmen zur berechnung. und der liegt irgendwo bei 3400 €.

welche steuerklasse hast den genommen ? 1 ?
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.047.111 von migi20 am 22.01.13 08:26:26Dann kommt bei Steuerklasse 1 ein Nettoplus von 2,09xxx raus.

Vorher war natürlich auch Steuerklasse 1
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.047.037 von 1erhart am 22.01.13 07:59:23Bei 3400 € Brutto komme ich auch auf eine Netto steigerung von 2,12 %, also abzug inflation von 2 % auch ein reales plus von 0,12 %.

bei 3800 € brutto komme ich auf ein reales plus von dann 0,04 %.

wir sollten der Regierung danken für diesen kräftigen schluck aus der Pulle :laugh: ,

Ich finde es unfassbar einfach wie man die bevölkerung so anlügen kann.

wie sah es den die letzten jahre aus, als es nur 2 % Tariferhöhung gab, aber die inflation bei 2,5 % lag.
Da ist es dann noch krasser.....
Egal wie die Rechnung ausgeht, dazu kommen die Preissteigerungen, Erhöhungen der Lebenskosten. Ein Spagat der immer weiter auseinander geht, die Kosten/Abgaben steigen um ein vielfaches schneller als die Löhne, in den meisten Fällen sinken sie sogar.

Ein Trend den es zu stoppen gilt!!!
Naja, wenn die Löhne nicht wirklich steigen, kann auch nicht wirklich eine Inflation kommen. Wer soll denn die erhöhten Preise bezahlen können?

Richtig ist jedoch: Wenn die Grundbedürfnisse, wie Miete, Gas, Wasser, Strom übermäßig steigen, bzw. steuerlich belstet werden, na dann wird´s in der Tat eng. Und genau so ist es zZ.

Allerdings leben wir in D immer noch auf einer Insel der Glückseeligen....

Der Krankenwagen kommt innerhalb weniger Minuten..
Die ärztliche Versorung ist immer noch mher als gut..
Keiner muß nicht wirklich hungern..
Das Rechtssystem funktioniert..
Es gibt Arbeitsplätze...
Man kann noch nachts über die Straße gehen...!!!
undsoweiter...

Noch!
#6

"Egal wie die Rechnung ausgeht, dazu kommen die Preissteigerungen, Erhöhungen der Lebenskosten"

Erinnert mich an Bisky. Der hat in einer der zahllosen Talkshows mal verzapft, die Reallöhne seien soundsoviel Jahre nicht gestiegen und überdies komme dazu noch die Inflation.

OK, buchi wird nicht merken, wieso hier der Hamster humpelt.
Heute ist es ja ziemlich kalt.
Und außerdem ist es nicht warm.
Schon 2 Gründe, warum manche User nicht ganz rund laufen.



"die Kosten/Abgaben steigen um ein vielfaches schneller als die Löhne, in den meisten Fällen sinken sie sogar."


"Ein Vielfaches" der Lohnsteigerung von durchschnittlich 2,7% (s. Link in #1) wäre mindestens das Drei-, Vier-, Sonstwasfache, also eine Inflation oberhalb 8%.
Das ist offensichtlich eine absurde Übertreibung.

Gehen wir davon aus, die Aussage "in den meisten Fällen sinken sie sogar" bezieht sich auf die Löhne und nicht grammatikalisch korrekt auf die "Kosten/Abgaben", ist das ein weiteres Schmankerl.
Damit die Löhne, die laut Artikel um durchschnittlich 2,7% gestiegen sind, in den meisten (also > 50%) Fällen gesunken sein können, müßten einige umso stärkere Steigerungen (Pi mal Daumen weit jenseits von 2*2,7%) gehabt haben.
Welche Boombranche oder Berufsgruppe soll das gewesen sein?
Bitte laß uns an deinem Geheimwissen teilhaben!!!
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.047.863 von Knallbuntes am 22.01.13 11:02:12ja uns geht es ziemlich gut, aber ich glaube das trifft nicht auf alle zu.

neulich kam ein bericht bei "Hart aber fair" über regaleinräumer bei edeka, beschäftigt durch ein subunternehmen. stundenlohn 4,5 € .

ok, regal einräumer ist jetzt natürlich nicht die hochqualifizierte tätigkeit aber trotzdem eine Arbeit und tätigkeit die nicht kriminell ist.

4,5 € Stundenlohn mal einer 40stunden woche x 4 = 720 € Brutto lohn.

paar Abzüge wird man trotzdem haben vlt so 70 € kommt man auf einen netto lohn von 650 € bei einer vollzeit tätigkeit.

650 € minus billige miete 350 € warm,minus auto 150 € minus sprit 80 € minus essen/trinken 150 €, minus Strom 30 €, versicherungen etc minus 50 €
bleibt noch am monatsende übrig: minus 160 €.
jeden monat.
und ich hab jetzt echt die untere grenze gerechnet. wenn das geschäft 25 km weg ist, sind die spritkosten von 80 € auch zu wenig.

und das sind die normalen ausgaben.

ohne freizeit, taschengeld,.... erwirtschaftet diese Person jeden monat minus 160 €, wenn die Person sparsam lebt.

Und dann soll diese Person noch Riestern ? :laugh:

also ich bin nicht links, aber ein mindestlohn von 7,5 € brauchen wirdringend.
und die firma die das nicht zahlen kann, hat auf dem Markt keine daseins berechtigung.
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.047.136 von migi20 am 22.01.13 08:35:26#5

"wir sollten der Regierung danken für diesen kräftigen schluck aus der Pulle"




Ein "schönes" Beispiel für eine unselbstständige, obrigkeitsstaatsgläubige, kindische Haltung.
Statt davon auszugehen, daß grundsätzlich jeder selbst dafür verantwortlich ist, was er an Einkommen erzielt, wird die Regierung verantwortlich gemacht für vermeintlich zu geringe Lohnsteigerungen.
Wie war das übrigens noch mit der explizit im GG verankerten Tarifautonomie?






#1
"Was will uns die wirtschaft/Politik mit dieser schwachsinns aussage sagen ?"

#5
"Ich finde es unfassbar einfach wie man die bevölkerung so anlügen kann."



Wer "lügt" eigentlich die Bevölkerung an?

Reuters oder das im Artikel zitierte, gewerkschaftsnahe WSI-Institut?
Oder stammt der verlinkte Artikel in Wirklichkeit von der geheimen Geheimverschwörung?
Warum kannst du deine eigenen Quellen nicht zuordnen?
Zitat von Knallbuntes: Naja, wenn die Löhne nicht wirklich steigen, kann auch nicht wirklich eine Inflation kommen. Wer soll denn die erhöhten Preise bezahlen können?

Richtig ist jedoch: Wenn die Grundbedürfnisse, wie Miete, Gas, Wasser, Strom übermäßig steigen, bzw. steuerlich belstet werden, na dann wird´s in der Tat eng. Und genau so ist es zZ.

Allerdings leben wir in D immer noch auf einer Insel der Glückseeligen....

Der Krankenwagen kommt innerhalb weniger Minuten..
Die ärztliche Versorung ist immer noch mher als gut..
Keiner muß nicht wirklich hungern..
Das Rechtssystem funktioniert..
Es gibt Arbeitsplätze...
Man kann noch nachts über die Straße gehen...!!!
undsoweiter...

Noch!


...natürlich können die Preise weiter steigen ohne das man mehr Geld hat, dann kann man sich halt weniger leisten, die Nahrungsmittelpreise in Afrika steigen auch weiter ohne das darauf Rücksicht genommen wird, Folge ist dann Hunger
...und ruhig nachts über die Strasse gehen in ist in vielen Gegenden Deutschlands auch nicht mehr ohne Angst möglich, ich lese hier fast tgl. von Überfällen, Einbrüchen ein paar Strassen weiter...
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.047.961 von migi20 am 22.01.13 11:15:18Extrembeispiele sind leider geil, schon klar :D


Regaleinräumer sind typischerweise Studenten, Hausfrauen, Rentner, die was dazuverdienen, oft auf 400-Euro-Basis, und nicht ihr Leben lang auf diesen Job angewiesen sind.


Zusatzinformation:
http://de.wikipedia.org/wiki/Edeka
"Unter Edeka und Spar sind rund 4.500 selbstständige Einzelhändler tätig, die über 6.000 Geschäfte betreiben. Mit den Filialbetrieben sind etwa 12.000 Geschäfte zur Edeka-Gruppe zu zählen."

EDEKA ist genossenschaftlich organisiert, die Läden werden von selbständigen Händlern betrieben, die alle ihre eigenen Verträge machen.
D.h. die Wahrscheinlichkeit, daß bei mind. einem von 4500 was nicht koscher ist, liegt bei praktisch 100%.

Genau das Richtige für "Brachial aber fair".
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.048.377 von borazon am 22.01.13 12:19:34400 € basis mit einem Stundenlohn von 4,5 €.

na das ist ja schon fast ein vollzeitjob.
Für studenten ist das nichts, sonst hätten sie keien zeit mehr fürs studieren.

400 € basis wären 22 stunden die woche. Klasse.

und egal ob es ein einzelfall ist oder nicht, fakt ist das dieser stundenlohn in meinen augen verboten gehört.
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.048.093 von borazon am 22.01.13 11:34:50Wer "lügt" eigentlich die Bevölkerung an?

Reuters oder das im Artikel zitierte, gewerkschaftsnahe WSI-Institut?
Oder stammt der verlinkte Artikel in Wirklichkeit von der geheimen Geheimverschwörung?
Warum kannst du deine eigenen Quellen nicht zuordnen?


das Institut lüt hier, so wie die Politiker dann die auf ihrem Parteitag grölen "unter uns sind die reallöhne kräftig gewachsen", usw,usw, bis zur nächsten Tarifverhandlung wo dann Arbeitgeber Hundt sagt "nicht jedes jahr können die löhne so kräftig steigen".....
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.047.961 von migi20 am 22.01.13 11:15:18sehr schoen geschrieben ! Diese Sklavenhalter muss man mal richtig rueberholen ! Das ist menschenunwuerdig. Jeder Mensch muss von seinem Einkommen leben koennen ! Wir brauchen einen Mindestlohn von 8-10 Euro
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.047.111 von migi20 am 22.01.13 08:26:26Zitat:"du hast ausgerechnet das von 2,7 % mehr brutto bei 3000 € dann auch 2,12 % mehr vom netto bleiben ?
Aber man sieht wie man angelogen wird, dann wäre es ein reales plus von 0,12 % statt von 0,7 % . also nur noch 1/6 ."


Das ist es doch, was in der Politik als "Kalte Progression" bezeichnet wird. Gab schon Versuche das mal auszugleichen (die aber gescheitert sind).

Der Staat ist der grosse Gewinner der Inflation (hat viele Schulden und erhebt Steuern, welche mit den Nominalbeträgen steigen).
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.133.577 von Fundivest am 12.02.13 22:18:19grundlegend finde ich es einfach eine frechheit zu sagen die tariflöhne sind um 2,7 % gestiegen und die Inflation betrug nur 2 %, also gab es ein reales plus von 0,7 %.

Das ist einfach gelogen und dreist.

ich kann nicht 2,7 % vom Brutto lohn herannehmen und dagegen 2% vom Netto lohn abziehen und sagen wow da bleiben 0,7% übrig.:mad:

ich hasse es wenn immer lügen erzählt werden...
Die "Teuerungsrate" in Deutschland basiert auf einer hedonischen Berechnung eines Warenkorbes mit 750 Produkten. Nicht nur die Gewichtung einzelner Produkte ist manipulierbar.

Um diese zweifelhafte Berechnungsbasis zu verschleiern, wird von den "Interessensvertretern" gerne der Begriff der "gefühlten Inflation " abwertend ins Feld geführt.:cool:
Dieser Index wird nicht gemessen, impliziert aber in Wahrheit die Preissteigerung/ Jahr für Waren des täglichen Bedarfs (Lebensmittel, Benzin, Heizöl usw.)

Diese Teuerungsrate bewegt sich seit Jahren um 5%/ Jahr.;)
(Robert Halver (Baader Bank))

Es gibt wenige Möglichkeiten, die Staatsschulden abzubauen.
Man wird die Inflationierung (Ausweitung der Geldmenge)mit Stagnation der Kaufkraft der Masse wählen.:D
Schönes WE
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.147.865 von zierbart am 15.02.13 21:00:42obwohl ich auch immer die "persönliche Inflation" heranziehe. Den nicht jeder hat 2 %. Miete zum Beispiel hat in diesem Warenkorb so weit ich weiß eine gewichtung von um die 30 %. Wenn jetzt jemand in seinem Eigenheim wohnt abbezahlt oder auch fest finanziert ( Feste monatliche rate) hat schon mal in dieser Hinsicht eine deutlich geringere Inflation. Wer dann noch das Glück hat nahe bei der Arbeit zu wohnen, fallen dem seine Verkehrsinflation auch deutlich geringer aus als die 17 % im Warenkorb.

Also im Eigenheim wohnen, wenig Auto fahren und wenig konsumieren hat eine deutlich geringere Inflation, als jemand der zur Miete lebt, 40 km ins Geschäft fährt, Raucht und trinkt und auch so das Geld zum Fenster rausschmeißt.

Diesen Unterschied muss man auch sehen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.149.523 von migi20 am 16.02.13 15:39:20Zitat: " Also im Eigenheim wohnen, wenig Auto fahren und wenig konsumieren hat eine deutlich geringere Inflation.. "

Also Alt, debil oder einsam ...

Apropos Eigenheim: du heizt doch, Versicherungen und Steuern+ Abgaben muss man auch zahlen, und irgenwas zu reparieren ist auch. Das ist mal wieder so ein dummes Geschrubbel. Von einem, der keine Ahnung hat :rolleyes:

Es sei denn, du sitzt im Kalten+ Dunklen, gehst nicht oft aus, sitzt alleine in dem Loch und fährst die Bude auf Verschleiss :D

Eine Frau mit Ansprüchen kannst du dann auch nicht haben :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.150.630 von Keilfleckbarbe am 17.02.13 11:40:32du heizt doch, Versicherungen und Steuern+ Abgaben muss man auch zahlen, und irgenwas zu reparieren ist auch. Das ist mal wieder so ein dummes Geschrubbel. Von einem, der keine Ahnung hat

was für ein dummes geblappere... Es geht hier erstmal um die Miete.

Wer zu Miete lebt hat schon mal eine 30 % höhere Inflation wie jemand der im eigenheim lebt.
Heizen ,versicherungen etc hat oder muss jeder, egal ob eigenheim oder miete.

Hast wohl nicht so viel Ahnung oder?

ebenso beim autofahren, wer 10 000 km im Jahr auto fährt, hat auch eine geringere persönliche Inflation wie jemand der 40 000 km fährt.

Wer im Eigenheim lebt, sehr wenig auto fährt, nicht raucht hat in meinen augen eine persönliche Inflation von weniger 1 %.

Und was du laberst ist einfach nur dumm...

Wer also in Miete lebt muss deiner Ansicht nach nicht heizen,versicherungen und Steuern zahlen ? :laugh:
Mit Abstand das dümmste was ich hier gehört habe...:keks:


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