Umtauschkurs und Gebühren - 500 Beiträge pro Seite

eröffnet am 03.02.13 19:01:07 von
neuester Beitrag 06.02.13 20:11:51 von


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03.02.13 19:01:07
Hallo,

ich wollte mal fragen, ob sich damit jemand auskennt?

Also ich mache derzeit ein Praktikum im Ausland und erhalte meine Gehalt in der jeweiligen Fremdwährung in bar.

Nun wollte ich mein Gehalt nicht in bar im Zimmer herumliegen lassen, das ich teilen muss. Also habe ich mein Gehalt in Deutschland bei meiner Bank umtauschen lassen.

Ergebnis eine Woche später: 10€Bearbeitungsgebühr + 40€ Umtauschverlust bei einem Betrag von 430€. Sprich knapp 12% Verlust bzw. 9%. Vom Barwert von 11.000 tschechischen Kronen habe ich nur 380€ erhalten (tagesaktuell wären es 428€).

Vor dem Umtauschen habe ich gefragt, wie hoch die Gebühren seien, als Antwort kam von der Beraterin am Schalter "weiß ich nicht".

Der Kurs dieser Währung (tschechische Kronen) schwankt bei weitem nicht so weit. Kann jemand sagen, ob das rechtens ist oder die Bank hierbei einen echten Wucher errungen hat?

Die Kursdifferenz zwischen heute und dem Tag der Abgabe bei der Bank liegt bei nur einem Prozent. Meine Onlinebank hätte nur 0,25% genommen.

Lässt sich der Differenzbetrag zurückehalten? Die Bank antwortete auf meinen Widerspruch mit "das liegt am Umtauschkurs". Weil ich aber "schon lange Kunde sei", erhalte ich die Bearbeitungsgebühr zurück.

-jede Wechselstube in Prag hätte weit weniger genommen als meine "seriöse" Bank. (was ich auch mal ausprobiert habe)

Bei einem Praktikumsgehalt von umgerechnet 2€ pro Stunde möchte ich das nicht auf mir sitzen lassen (keine Sorge, ich erhalte noch ein Stipendium, sodass mein Praktikum unterm Strich genauso gut vergütet wird, wie es bei einem guten Unternehmen in Deutschland der Fall wäre).

Die Bank hat aber einen Kunden weniger + meine Eltern verlassen sie auch.
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03.02.13 19:41:09
liegt am Umtauschkurs:

Sortenkurs CZK vom 01.02. (als Beispiel)

Verkauf 23,914
Ankauf 27,757

wenn ich also am 01.02.CZK umgetauscht hätte (Bargeschäft)
wäre diese Geschäft zu einem Kurs von 27,757 abgewickelt
worden.
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03.02.13 19:46:58
Du kannst Bargeld auch per Moneygramm ins Ausland schicken.

ODER

Konto in Tschechien, dann dort per Bareinzahlung und nach D überweisen.
2 Antworten
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03.02.13 20:04:58
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.098.092 von timekiller am 03.02.13 19:46:58danke für die Antworten.

Also wie ich das verstanden habe, ist der Sortenkurs weitgehend Willkür der Bank. Sprich dann gehe ich lieber hier fett einkaufen als mein Geld nach D zu bringen.

Ansonsten hat jede "Tante Emma Wechselstube" einen besseren Sortenkurs als meine Bank in D.

(mir war vor der Threaderstellung der Begriff Sortenkurs nicht bekannt.)

Mir haben mehrere Leute gesagt, dass Banken in Tschechien Geld verlangen, entweder Kontoführungsgebühren oder für die Überweisung.
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03.02.13 22:43:16
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.098.139 von credo_x am 03.02.13 20:04:58Gibt's in Tschechien keine seriösen Direktbanken, wie auch hier in Deutschland?
Das wäre ja sicherlich die beste Lösung ; und auch wenn die Überweisung / Einzahlung auf das Konto Geld kostet, dürften das ja maximal einige Cent sein. Ich glaube nicht, dass dort mehrere Euros (um mal in "deutscher" Währung zu rechnen) anfallen werden.

Ansonsten würde ich auch das Geld in Tschechien lassen, sofern du es hier nicht brauchst.
Besonders in Prag gibt's doch genug Möglichkeiten das Geld auszugeben. :D

Viel Spaß weiterhin beim Praktikum!
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04.02.13 07:20:34
Der langen Reden kurzer Sinn:
Konto bei einer Bank (Sparkasse)eröffnen,Geld darauf einzahlen,und
dann evtl.Überweisung nach D (hier gilt dann der günstigere
Devisenkurs.Gebühren fallen natürlich auch bei dieser
Überweisung an.Direktbanken scheiden in diesem Fall aus,da
diese keine Bargeschäfte durchführen (eben nur online-Banking)
1 Antwort
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04.02.13 09:49:31
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.098.613 von oscarello am 04.02.13 07:20:34Naja, die Comdirect ist ja auch in der Cashgroup vertreten, wo man Geld direkt am Automaten in Bar einzahlen kann.

Je nachdem, wer von der Gebührenstruktur am günstigsten und einfachsten ist. :)
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04.02.13 12:00:15
Zitat von credo_x: danke für die Antworten.

Also wie ich das verstanden habe, ist der Sortenkurs weitgehend Willkür der Bank. Sprich dann gehe ich lieber hier fett einkaufen als mein Geld nach D zu bringen.


-> Genau, die Banken verdienen sich bei solchen Transaktionen eine goldene Nase.
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04.02.13 20:36:01
In Deutschland umtauschen lohnt sich nicht wirklich. Das hast Du ja jetzt gemerkt.
Dann besser ein sehr gutes Versteck! ;)

Der Sortenankaufskurs war normal, die 10 Euro sind allerdings recht heftig. 2-3 Euro halte ich für vertretbar. Und wie war das mit "weiß ich nicht"? Hat die Angestellte den Ankauf nicht selbst abgerechnet?
Vielleicht eine Bank mit ansonsten "kostenloser Kontoführung"?

Viele Banken führen aus Risiko- und Kostengründen nur eine recht überschaubare Sortenkasse. Zu hohe Bestände werden normal direkt nach Ankauf an die jew. Zentralbank weitergeleitet. Vor allem ausserhalb der Urlaubssaison reines Kommisionsgeschäft. Es wird seltenst genau die Spanne zwischen An- und Verkauf verdient. Wenn sich die Banken mit dem Sortengeschäft eine goldene Nase verdienen würden, hätten wir sehr wahrscheinlich heute noch DM in der Tasche und würden die Scheinchen vorm Urlaub in Lire oder Peseten tauschen...! Hat jemand den großen Aufschrei der Banken vor 2002 gehört? Ich nicht!

Zudem, lebst Du dann da unten von Luft und Liebe, oder musst Du Dir evtl. das Geld auch noch am Automaten nach und nach zurück ziehen? Könnte ja nochmals Geld kosten....
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05.02.13 18:45:15
also mein Geld ziehe ich wochenweise aus dem Automaten wegen der Sicherheit. Zum Leben reichen 50€ pro Woche, bei IngDiba zahle ich dafür 50cent, also sehr überschaubar. Abgerechnet wird zum Devisenkurs. DKB wäre noch billiger (kostenlos), aber ich habe meine TAN zu Hause vergessen :(

Viel mehr als arbeiten mache ich hier nicht. Nach 50 gescheiterten Flirts (Pi mal Daumen) vermisse ich D schon :)
Wäre ich in Prag, wärs was anderes.

In D habe ich es über die KasselerBank machen lassen, einer Filliale der Kette. Die mussten das Geld auch erst weiterleiten. Aber bei der Bank ist sowieso alles überteuert und da mehrere Konten laut Aussagen negativ ausfallen können (Schufa), bekommt die teuerste Bank in meiner Liste ein Kündigungsschreiben. Bei der Bank bin ich auch nur, weil ich mal als Kind angeworben wurde sinnlosem Kram (Stichwort "vertraue keinen Fremden"). Über deren Partner habe ich auch mal 50% meines Kapitals mit einem Fond verloren, aber da was ich auch 15 Jahre alt und habe noch allen vertraut. nach einem Jahr selbstständigem Investieren war das aber dann wieder drin.

Insgesamt kann ich sagen, Banken sind selber Schuld, wenn die Kunden abwandern. Leider tut es beim Thema Geld immer etwas weh, mehr als bei einer schlechten Sorte Schokolade, aber es ist ja nur Geld... (lol...nicht ernst nehmen)
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06.02.13 20:11:51
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.106.367 von credo_x am 05.02.13 18:45:15Kasseler Bank? Hört sich doch gut an. Mit Püree und Sauerkraut? :lick:

Das was bei Dir passiert ist, war wohl eher ein Verständnis- oder Verständigungsproblem, oder? So richtig nachgefragt hast Du ja nicht. Und die haben nicht richtig informiert.

Zumindest hast Du die 10 Euro wieder.
Du hättest bei einer anderen Bank in D auch keinen besseren Ankaufskurs bekommen. Frag mal die Diba, ob Du Ihnen 11000 CZK in bar schicken kannst!

Wenn die Bank Dich auf die hohe Spanne NICHT aufmerksam gemacht hat, hätten sie ja ruhig noch einen Tick kulanter sein können. Wenn Deine Eltern ja auch bei der Bank sind...
Immerhin bist Du ja gewiß noch jung, und brauchst das Geld! ;)

Du musst es wissen wo Du in Zukunft Deine Konten unterhälst. Bei reinen Onlinebanken ist auch nicht immer alles Gold was glänzt.


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