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Liebes Forum,

ich brauche mal ein paar Denkanregungen.
Meine Eltern verkaufen ihre Immobilie und wohnen anschließend zur Miete. Den Verkaufserlös - ca. 200.000€ - möchten sie sicher anlegen. Ein Großteil soll kurzfristig verfügbar sein, der Rest jedenfalls innerhalb von max. 2-3 Jahren.

Für Tages- und Festgeld kann man wohl höchstens knapp 2% p.a. einplanen. Welche andere sichere Geldanlage würdet Ihr für einen (Teil-)Betrag vorschlagen?

Gruß
Sichere Geldanlage gibts derzeit leider nur aufs Tages- und Festgeld. Das aber auch nur, wenn bei einem solchen Betrag auf verschiedene Tagesgeldkonten gestreut wird -> Siehe FXDirekt-Bank-Pleite, wo der tolle Entschädigungsfonds höchstens 1/10tel des Geldes deiner Eltern zurückgebracht hätte. Da werden noch einige Kotzen. FXDirekt ist m.W.n. keine Tages- / Festgeldbank gewesen, jedoch sind alle privaten Banken durch solche Einlagesicherungsfonds abgesichert ; bei den Sparkassen siehts etwas anders aus, da kriegt auch so gut wie gar keine Zinsen mehr.

Haben deine Eltern lust ihre Geldanlage möglichst täglich zu verfolgen und entsprechend zu handeln? Sind sie bewandert in Sachen Computer, Googlen nach Entwicklungen an den Finanzmärkten? Wäre auch ein kleiner Verlust hinnehmbar als Chance auf wachsendes Kapital?
Wenn ja, kann man sich über Fonds (Aktienfonds, Immobilienfonds, Aktien selbst) weiter unterhalten. Wenn nicht, gibts derzeit nur Tages- oder Festgeld. Wenn nein, bleibt nur Tages- und Festgeld.
Selbst mit Immobilienfonds wäre ich mittlerweile extrem vorsichtig. Das ist auch keine Einbahnstraße ; siehe die Immobilienblase in Spanien oder den USA.

Soweit mein Wissen und meine Meinung dazu.
Ohne Risiko kann man derzeit leider keinen Blumentopf an den Finanzmärkten gewinnen.
1. Einmal "Wenn nein, bleibt nur Tages- und Festgeld." streichen, hab ich doppelt gemoppelt

2. Ich weiß ja nicht, wie beratungsresistent deine Eltern sind.
Falls sie zu einem Provisionshai gehen und ihnen dort ein "Einmaliges Angebot, dass du bei sofortigem Vertragsabschluss möglich ist" unterbreitet wird, gleich das weiter suchen und sowieso nochmal nach dem Angebot Googlen und hier bei WO schauen oder nachfragen. Das nur aus eigener Erfahrung im Bekanntenkreis. Bloß Vorsicht walten lassen und nochmal vorher das Internet durchwühlen, wir haben ja gottseidank mittlerweile diese Möglichkeiten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.149.847 von Jotrocken am 16.02.13 18:37:25Meine Eltern verkaufen ihre Immobilie und wohnen anschließend zur Miete.

Darf man fragen warum?

Für Tages- und Festgeld kann man wohl höchstens knapp 2% p.a. einplanen. Welche andere sichere Geldanlage würdet Ihr für einen (Teil-)Betrag vorschlagen?

Wie AktienKlaus schon richtig gepostet hat: Es gibt keine Alternativen (sichere Anlage mit Garantiezins, kurzfristig verfügbar.)



Ein Großteil soll kurzfristig verfügbar sein, der Rest jedenfalls innerhalb von max. 2-3 Jahren.

Damit erledigt sich auch ein Investment in Aktien, denn wer weiss schon wie sich die Märkte in dieser Zeit entwickeln werden!
würde diversifizieren, 10% Tagesgeld, 10% Edelmetalle, 40% in Dividenden Aktien und 40% in Anleihen-/Rentenfonds wie z.B.

http://www.franklintempleton.de/de_DE/privatanleger/unsere-f…
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.149.847 von Jotrocken am 16.02.13 18:37:25Wie Klaus schon gesagt hat. Je sicherer die Geldanlage sein soll, desto weniger Rendite kann man wirklich erwarten.

Pauschal etwas zu empfehlen finde ich schwierig. Denn was heisst "kurzfristig verfügbar". Welche Renditeerwartung schwebt euch vor?
Wird das Geld tatsächlich benötigt? Oder wäre man in der Lage zwischendurch eine Durststrecke hinzunehmen (ist man bereit dazu?).

Wenn deine Eltern "schon ewig" bei ihrer Hausbank sind, lässt sich dort vielleicht ein maßgeschneidertes Angebot ausarbeiten. Blind sollte man seiner Hausbank aber auch nicht vertrauen, auch die wollen Geld verdienen.
Ich würd das Geld zur DKB tun - fertig.

Die Postbank hat alternativ gerade auch so eine Aktion mit relativ hohen Zinsen. Wie das Geld dort verfügbar ist weiß ich nicht.

Oder einen Bausparer bei der HUK. Läuft dann über die Aachener so weit ich weiß. Verzinsung war ganz gut, hab aber vergessen wie viel es war.
Also hinter die Darstellung, Bankeinlagen und Immobilienfonds seien vergleichsweise sichere Anlagen, würde ich nach den Erfahrungen der Vergangenheit doch einige Fragezeichen beifügen. Spätestens nach der Wahl ist doch mit der Einführung einer Vermögensabgabe auf Bankguthaben zurechnen, ob nun 1% jährlich oder 5% auf einmal. Mal von der Gefahr einer neuerlichen Bankenkrise ganz abgesehen.

Beim Wunsch kurzfristiger Verfügbarkeit kommt natürlich trotzdem nur sowas in Frage (zu beachten wären z.B. die Neukundenangebote der DAB und von Consors mit bis zu 3,5% auf Tagesgeld bei Depotübertrag).

Bei an der Börse gehandelten Wertpapieren besteht allerdings trotzdem, natürlich vorbehaltlich von Kursschwankungen, eine Verfügbarkeit. Also wenn man nun über eine Anlage in Aktien oder Anleihen nachdenkt, sollte man sich das klar machen. Derzeit findet man ja beispielsweise noch bei langlaufenden Staatsanleihen schwacher Schuldner Renditen von über 3% bis 5%. Darüber, ob das die Risiken angemessen ausgleicht, sollte man sich klar werden. Schließlich konkurriert das mit 4% Dividendenrendite, die in manchen Branchen derzeit durchaus üblich ist.

Wenn man etwas Risikobereitschaft mitbringt, kann man vielleicht über Discountzertifikate nachdenken? Oder eine Kombination von sicherer Anlage zu 3% und mit 10% vom Kapital wird trotzdem wild spekuliert. Unterm Strich wird dann nach 2 Jahren ein Anlageergebnis von schlimmstenfalls rund minus 4% zu Buche stehen.
In anderen Threads hatte ich auf das hier hingewiesen:
http://www.merkur-online.de/aktuelles/wirtschaft/sparen-baug…
Vielleicht kommt auch ein Bausparvertrag in Frage, die Bausparkasse Mainz bietet z.B. 2,5% Zins beim Onlineabschluss mit pauschaler Abschlussgebühr.

aber ob man nun 1,9 oder 2,5% erreicht, wenn man vernünftoig anlegen will, kommt man an Aktien und Anleihen nicht vorbei.
Zitat von Jotrocken: Liebes Forum,

ich brauche mal ein paar Denkanregungen.
Meine Eltern verkaufen ihre Immobilie und wohnen anschließend zur Miete. Den Verkaufserlös - ca. 200.000€ - möchten sie sicher anlegen. Ein Großteil soll kurzfristig verfügbar sein, der Rest jedenfalls innerhalb von max. 2-3 Jahren.

Für Tages- und Festgeld kann man wohl höchstens knapp 2% p.a. einplanen. Welche andere sichere Geldanlage würdet Ihr für einen (Teil-)Betrag vorschlagen?

Gruß


Hierzu gäbe es viele Fragen:

Was ist eine sichere Geldanlage
Was ist kurzfristig verfügbar
Wer in deiner Familie hat etwas Ahnung von Geldanlagen und Börse
Wer in deiner Familie kann ein Wertpapierdepot sinnvoll verwalten
Wie hoch darf das Schwankungsrisiko sein

Detailfragen kann man dann später beantworten

PS: Die meisten Tagesgeldkonten mit grösser 1,5% sind auch noch an Bedingungen geknüpft bzw. auch nur für einen bestimmten Zeitraum um Neukunden zu gewinnen.
Hier ein Link zu Tagesgeldzinsen, man beachte die Bedingungen in kleiner Schrift, oder wie es heisst: Immer das Kleingedruckte lesen.

http://www.tagesgeldvergleich.net/tagesgeld/tagesgeldkonto-z…
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.150.361 von 1erhart am 17.02.13 07:59:47Hier für Festgeld

http://www.tagesgeldvergleich.net/tagesgeldvergleich/festgel…

Habe mir davon einmal zwei angesehen. Den angegebenen Prozentsatz hätte man aber nur bekommen bei 6 bzw 10 Jahren. Da freut sich dann aber auch nur die Bank und sonst niemand.
Zitat von borazon: Ich würde eine eigengenutzte Immobilie empfehlen :rolleyes:


Die wird ja gerade verkauft :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.150.448 von Keilfleckbarbe am 17.02.13 09:49:57Ja man sollte wenigstens das Eingangsposting lesen :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.149.847 von Jotrocken am 16.02.13 18:37:25
Bei den kärglichen Rahmendaten ist kaum ein vernünftiger Vorschlag möglich.
Die Angaben sind auch noch widersprüchlich :
Kurzfristige Anlage für Großteil der Summe , Rest innerhalb 2 - 3 Jahren ??

Was ist denn nun Ziel der Anlage ??

Erstmal sollte bestimmt werden wieviel die Eltern in der zukünftigen Wohnsituation mtl. benötigen,
bzw. zur Verfügung haben wollen ??
Über oder Unterdeckung durch regelmäßige Einnahmen ??
Anlage mit Verzehrplan ??
Wie alt/gesund sind Sie ?? Was ist bei Pflegesituation ?

Für das auf Sicht von 2 , 3 oder noch mehr Jahren, freie Kapital würde
ich mir 2 - 3 Beratungen von Sparkassen/Volksbanken (Gemeinwohlgrundsatz)
und/oder einem "freien" Finanzberater (kostenpfl.) einholen.

Überdenkenswert wäre vielleicht auch vorzeitige Verteilung an Erben z.b.
für Sondertilgung Immobilien evtl. mit Wohnrecht / Krediten ??

Ansonsten übliche Verteilung : (85- Lebensalter = Prozent ) für Aktien bzw. lieber Indexfonds, bis zu 15 % EM, Rest Festgelt , Sachwerte.

Nur so´n paar Ideen.

Quando
Zitat von borazon: Ich würde eine eigengenutzte Immobilie empfehlen :rolleyes:
Stimmt, ist in diesen Zeiten keine so gute Idee, eine selbstgenutzte Immobilie zu verkaufen, wenn man das Geld eigentlich nicht braucht.
PROKON nicht vergessen ^^

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Wahlweise halbjährliche Auszahlung der Zinsen oder automatische Zinsgutschrift (Thesaurierung)

* Die Verzinsung ist in § 5 Ziffer 2 und 4 der Genussrechtsbedingungen geregelt.
Sie betrug 7,25 % p. a. für die Jahre 2003 bis 2005 sowie 8 % p. a. seit 2006.

http://www.prokon.net/index.php?id=

Suche schon jahrelang Haare in der Suppe aber außer ein paar graue im Bart, habe ich keine gefunden...
Ich würde über den Kauf von 10 Eigentumswohnungen in einer deutschen Großstadt mal nachdenken. Kaufpreis pro Wohnung 20.000€, Miete pro qm 3,30€. Alle Wohnungen vermietet. Nettomiete pro Monat ca. 1800,-€
Zitat von limmi: Suche schon jahrelang Haare in der Suppe aber außer ein paar graue im Bart, habe ich keine gefunden...
Da muß man nicht lange suchen, um einige zu finden:

http://www.handelsblatt.com/finanzen/fonds/nachrichten/nachg…

http://de.wikipedia.org/wiki/Prokon-Unternehmensgruppe#Kriti…
Zitat von honigbaer: Also hinter die Darstellung, Bankeinlagen und Immobilienfonds seien vergleichsweise sichere Anlagen, würde ich nach den Erfahrungen der Vergangenheit doch einige Fragezeichen beifügen. Spätestens nach der Wahl ist doch mit der Einführung einer Vermögensabgabe auf Bankguthaben zurechnen, ob nun 1% jährlich oder 5% auf einmal. Mal von der Gefahr einer neuerlichen Bankenkrise ganz abgesehen....


Nach der Zypernentscheidung mit einer 10%igen Abgabe auf Bankeinlagen über Nacht, muss ich mich hier mal selbst zitieren. Zuvor hatten die Banken Zyperns noch betont, dass die Einlagensicherung bis 100 TEuro auf jeden Fall gelte. :eek:


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