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Warum verliere ich mein Geld beim Social Trading? - 500 Beiträge pro Seite



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Die Frage hat sich doch bestimmt schon der ein oder andere Follower gestelltt?

Wer kennt es nicht, man sucht sich den "Top-Trader" raus und rutscht direkt ins Minus.....


Die These:

In der Regel werden die Trader mit der besten Performance rausgesucht und genau hier liegt das Problem.


Ein Trader der im Ranking oben steht hat in der Regel die Lizenz zum Geld drucken, also was macht er? Er handelt so oft wie möglich hin und her und die Kasse klingelt, in dem Augenblick spielt die Rendite keine Rolle mehr. Wieso auch? Alle Follower hängen ja an mir dran....Also weiter, keine Zeit verlieren ich muss Umsätze machen.

Und die Folge, er stürzt massiv ab.
Die Einnahmen pro Trade werden weniger---> Risiko wird noch mehr erhöht um die abgesprungenen Follower zurückzuerobern.... Am Ende bleibt nur der K.O.


Ein Trader ohne Follower versucht sich noch Mühe zu geben um endlich auch mal in den Genuss zu kommen den ein oder anderen Bonus zu erhalten.




Also entweder man sucht sich Trader raus, die noch Luft nach oben haben oder die Anbieter sollten komplett auf die Bezahlung pro Trade verzichten.
In Bezugnahme auf den Thread-Titel :

Naaa, das sagt doch schon treffend der Name : SOZIAL !

Du verteilst/verschenkst dein gutes Geld an Bedürftigere hier an der Börse !
Sehr wahrscheinlich, dass es auch Multimillionäre abkriegen, die sind zwar nicht ganz so "bedürftig", aber sie nehmen es trotzdem von dir mit Kusshand ...

:)
So pauschal würde ich das nicht sagen. Wo genau hast Du das beobachtet?

Vielleicht wird das Risiko auch vom Trader erhöht weil die Gier sehr groß ist noch besser zu werden und genau DANN steigen auch die Einzelverluste? So könnte ich mir einen Reim drauf machen.

Gruß Bernecker1977
Zitat von HeavyTrading: Die Frage hat sich doch bestimmt schon der ein oder andere Follower gestelltt?

Wer kennt es nicht, man sucht sich den "Top-Trader" raus und rutscht direkt ins Minus.....


Die These:

In der Regel werden die Trader mit der besten Performance rausgesucht und genau hier liegt das Problem.


Hallo HeavyTrading,

Genau das hatte ich(ohne je so eine Plattform genutzt zu haben) kürzlich auch woanders zum Thema geschrieben(wenn auch mit etwas anderen Schlussfolgerungen). Aber will ja immer Keiner drauf hören. :)

Merksatz ist meiner Meinung nach, auch, hier: "Die Bank gewinnt" -wenn auch, zugegebenerweise, mit einem medium raffiniertem System.

Gruß
P.
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.226.566 von HeavyTrading am 07.03.13 17:08:53Es ist immer wieder interessant zu lesen, wie versucht wird, die eigene höchstpersönliche Verantwortung für sein Geld bei Mißerfolg auf Dritte umzulegen. Das die von Dir benannte Tradergruppe ein Problem hat, wenn ihre "Gelddruckmaschine" ins Wanken gerät ist unbestritten, entläßt denjenigen, der ihnen folgt aber nicht aus seiner eigenen Verantwortung. Für Trader gibt es Stopps und für Follower auch. Wer diese nicht befolgt hat ein Problem mit sich und nicht mit anderen! Wer die Handelsinstrumente nicht versteht und die Risiken nicht beachtet, hat in dem Metier nichts zu suchen. Was Foren wie dieses diskutieren sollten wäre eher die Frage, wer hat welche Stärken und wo liegen die Schwächen, um Interessierten Orientierung für die eigene Investitionsentscheidung geben zu können. Aber auch nur Orientierung und nicht Abnahme der Entscheidung. Vielleicht solltest Du Deine Beiträge auch mal in diese Richtung lenken. Das, wie popeye82 bemerkte, die Bank immer gewinnt haben ja wohl auch zehntausende Aktionäre in den letzten Jahren zu spüren bekommen. Ich erinnere nur an die glorreichen Börsengänge wie lycos europe und ähnliche Kaliber...Beispiele gäbe es massenhaft.
Social Trading ist eine Anlageform, die auf Kompetenz der Trader setzt. Diese bei den diversen Plattformen zu finden ist sicher hilfreicher als stets das Glas als halbleer zu betrachten...Wer sich für diese Art der Investition für einen Teil seines Geldes entscheidet, sollte sich natürlich auch über Chancen und Risiken informieren, seine Entscheidung dann aber auch selbst vertreten.
Zitat von Bernecker1977: So pauschal würde ich das nicht sagen. Wo genau hast Du das beobachtet?

Vielleicht wird das Risiko auch vom Trader erhöht weil die Gier sehr groß ist noch besser zu werden und genau DANN steigen auch die Einzelverluste? So könnte ich mir einen Reim drauf machen.

Gruß Bernecker1977




Nun ja, bspw. bei Ayondo..... Dort gab es ja immer eine Zertifizierungsphase....

Aus der Zertifizierung sind doch immer wieder welche mit Traumkennzahlen raus gekommen....Und dann kamen die Follower und somit das Geld....Die Anzahl der Trades stieg und die Performance wurde ruiniert.
Zitat von Popeye82:
Zitat von HeavyTrading: Die Frage hat sich doch bestimmt schon der ein oder andere Follower gestelltt?

Wer kennt es nicht, man sucht sich den "Top-Trader" raus und rutscht direkt ins Minus.....


Die These:

In der Regel werden die Trader mit der besten Performance rausgesucht und genau hier liegt das Problem.


Hallo HeavyTrading,

Genau das hatte ich(ohne je so eine Plattform genutzt zu haben) kürzlich auch woanders zum Thema geschrieben(wenn auch mit etwas anderen Schlussfolgerungen). Aber will ja immer Keiner drauf hören. :)

Merksatz ist meiner Meinung nach, auch, hier: "Die Bank gewinnt" -wenn auch, zugegebenerweise, mit einem medium raffiniertem System.

Gruß
P.





Die Bank gewinnt immer :)

Aber in der Regel ist die Idee mit dem Social Trading nicht schlecht, eigentlich eines der wenigsten Geschäfte bei dem es wirklich eine Win-Win-Situation geben KANN.

Dafür ist es aber entscheidend, dass jeder auf seine Kosten kommt.


Und in meinen Augen spielt hier die Bezahlung der Trader die wichtigste Rolle. Warum?

Zunächst steht ausser Frage, dass nur erfolgreiche/risikobewusste Trader etwas VERDIENEN sollten...Die Realität sieht momentan leider so aus, dass die "Zocker" daran verdienen.


Ein guter Trader wird seine Follower bekommen, nur das dauert eben seine Zeit....Nur wenn ich mir bspw. bei Ayondo den einzigen Trader im höchsten Ranking ansehe, dann kann man sich ausrechnen, dass er mit seinen Einnahmen noch nicht einmal seine Internetrechnung bezahlen kann :) (bei über 12 Monaten)
Zitat von loisel: Es ist immer wieder interessant zu lesen, wie versucht wird, die eigene höchstpersönliche Verantwortung für sein Geld bei Mißerfolg auf Dritte umzulegen. Das die von Dir benannte Tradergruppe ein Problem hat, wenn ihre "Gelddruckmaschine" ins Wanken gerät ist unbestritten, entläßt denjenigen, der ihnen folgt aber nicht aus seiner eigenen Verantwortung. Für Trader gibt es Stopps und für Follower auch. Wer diese nicht befolgt hat ein Problem mit sich und nicht mit anderen! Wer die Handelsinstrumente nicht versteht und die Risiken nicht beachtet, hat in dem Metier nichts zu suchen. Was Foren wie dieses diskutieren sollten wäre eher die Frage, wer hat welche Stärken und wo liegen die Schwächen, um Interessierten Orientierung für die eigene Investitionsentscheidung geben zu können. Aber auch nur Orientierung und nicht Abnahme der Entscheidung. Vielleicht solltest Du Deine Beiträge auch mal in diese Richtung lenken. Das, wie popeye82 bemerkte, die Bank immer gewinnt haben ja wohl auch zehntausende Aktionäre in den letzten Jahren zu spüren bekommen. Ich erinnere nur an die glorreichen Börsengänge wie lycos europe und ähnliche Kaliber...Beispiele gäbe es massenhaft.
Social Trading ist eine Anlageform, die auf Kompetenz der Trader setzt. Diese bei den diversen Plattformen zu finden ist sicher hilfreicher als stets das Glas als halbleer zu betrachten...Wer sich für diese Art der Investition für einen Teil seines Geldes entscheidet, sollte sich natürlich auch über Chancen und Risiken informieren, seine Entscheidung dann aber auch selbst vertreten.



Kompetente Trader ist der Punkt, Hobby-Trader die Realität.

Wenn ich als Profitrader wirklich überdurchschnittlich bin, spiegelt sich dies auch relativ schnell auf dem eigenen Handelskonto wieder.
Was kann mich jetzt motivieren meine Signale anzubieten? Klar, Geld!

Nur gibt es für jeden erfolgreichen Trader eine Summe X, ab der er sich die "Mühe" macht seine Signale anzubieten oder nicht. ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.227.886 von HeavyTrading am 07.03.13 22:20:23Das Argument "Geld" ist nicht von der Hand zu weisen. Nur gibt es bestimmt auch einige, die sich über derartige Plattformen Reputation versprechen, einen öffentlichen Track Record um sich anderweitig zu empfehlen. Wird wohl die Ausnahme sein. Wie auch immmer. Wenn es nur ums Geld gehen würde, dann setze Deine Strategien automatisiert um, miete nen vps und lass es auf zulutrade laufen. Die Welt wird Dir folgen und dann rollt auch der Rubel. Die Volumina der Top 5 dort sind nicht unattraktiv. Der Russe mit seinen beiden Systemen kama spot und Saved FX kann sich jedenfalls nicht beklagen: zusammen knapp 30 Mio Dollar aktuell laut zulutrade...In beiden Systemen knapp 1000 Trades zusammen im halben Jahr. Die Lotzahlen und Vergütung kannste Dir zusammenrechnen, wenngleich der Followerhype auch erst seit kurzem läuft.
Bezogen auf den Zeitraum ist auch die Tradefrequenz überschaubar und man kann ihm kein Kommission-Schinden vorwerfen. Es geht also!
Gibt aber eben nur wenige Trader davon...
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.227.724 von loisel am 07.03.13 21:39:30
Hallo Loisel,

Würde ich schon zustimmen, aber mein Punkt ist noch ein bisschen anderer:

Angenommen ich starte einen (ähnlichen)Wettbewerb, 100.000 Leute machen mit, und den Bestplazierten winkt ein ordentlicher Preis. Je nach dem ob dann noch riskantere Handelprodukte/Derivate u.ä. erlaubt sind wirst Du IMMER in der Spitzengruppe Leute mit hohen -"abgefahren" hohen Gewinnen haben.

Jetzt kommt man als Anleger daher, denkt sich 'Ist ja toll', wird ein Follower -und auf einmal läuft es, relativ wahrscheinlich, überhaupt nicht mehr so gut.

Der Plattformbetreiber ist jetzt in einer super Position, kann Sachen erzählen von er will den "absoluten/fairen Wettbewerb", die Möglichkeit sich an die Gewinner "dranzuhängen", größtmögliche Transparenz etc.blabla .

Eines der Kernprobleme/Themen ist hier meiner Einschätzung nach die Konstanz dieser ach so tollen "Gewinner". Denn die wird meiner meiner nach nahezu nicht vorhanden sein!

Damit, wenn man davon ausgeht, leben die Betreiber meiner Einschätzung nach zu großen Teilen von einem Effekt in der Art wie "Wurst an die Angel, Hund vor den Wagen gespannt -und lass den Blödmann rennen :) ".

Wenn man jemand findet(würde) der über "halbe Ewigkeiten" konstant ordentlich abschneidet, sagen wir mal über Jahre um die 20%/Jahr, dann hätte sicher Jeder etwas davon.

Aber unter Chance/Risikoabwägungen ist die Wahrscheinlichkeit wahrscheinlich eher denkbar schlecht. WENN ich soetwas probieren würde(was ich nicht tue), dann würde ich zumindest eine ganze Weile im Vorraus beobachten um eben auch User mit einer, sagen wir mal, "positiven Konstanz" rauszusuchen.

Unter dem Strich denke ich aber dass der ALLERgrößte Teil der "Follower" genau die Erfahrung wie von HeavyTradings beschrieben("Wer kennt es nicht, man sucht sich den "Top-Trader" raus und rutscht direkt ins Minus.....") macht, bzw. machen wird.

Gruß
P.
Zitat von loisel: Das Argument "Geld" ist nicht von der Hand zu weisen. Nur gibt es bestimmt auch einige, die sich über derartige Plattformen Reputation versprechen, einen öffentlichen Track Record um sich anderweitig zu empfehlen. Wird wohl die Ausnahme sein. Wie auch immmer. Wenn es nur ums Geld gehen würde, dann setze Deine Strategien automatisiert um, miete nen vps und lass es auf zulutrade laufen. Die Welt wird Dir folgen und dann rollt auch der Rubel. Die Volumina der Top 5 dort sind nicht unattraktiv. Der Russe mit seinen beiden Systemen kama spot und Saved FX kann sich jedenfalls nicht beklagen: zusammen knapp 30 Mio Dollar aktuell laut zulutrade...In beiden Systemen knapp 1000 Trades zusammen im halben Jahr. Die Lotzahlen und Vergütung kannste Dir zusammenrechnen, wenngleich der Followerhype auch erst seit kurzem läuft.
Bezogen auf den Zeitraum ist auch die Tradefrequenz überschaubar und man kann ihm kein Kommission-Schinden vorwerfen. Es geht also!
Gibt aber eben nur wenige Trader davon...




Ja der Trader bei Zulu verdient ganz ordentlich.....
Würde mal denken bei im Schnitt 3 Trades pro Account und Tag, kommt er auf knapp 70.000$ pro Monat.
(Bei aktuellem Folgerkapital)
Zitat von HeavyTrading:
Zitat von Bernecker1977: So pauschal würde ich das nicht sagen. Wo genau hast Du das beobachtet?

Vielleicht wird das Risiko auch vom Trader erhöht weil die Gier sehr groß ist noch besser zu werden und genau DANN steigen auch die Einzelverluste? So könnte ich mir einen Reim drauf machen.

Gruß Bernecker1977




Nun ja, bspw. bei Ayondo..... Dort gab es ja immer eine Zertifizierungsphase....

Aus der Zertifizierung sind doch immer wieder welche mit Traumkennzahlen raus gekommen....Und dann kamen die Follower und somit das Geld....Die Anzahl der Trades stieg und die Performance wurde ruiniert.



Das mag sein, ist aber auch wieder der mentalen Stärke geschuldet. Hier rüstet ayondo auf und steht den Tradern zur Seite. Das Unternehmen reagiert somit auf genau dieses Problem.

Gruß Bernecker1977
Zitat von Bernecker1977:
Zitat von HeavyTrading: ...



Nun ja, bspw. bei Ayondo..... Dort gab es ja immer eine Zertifizierungsphase....

Aus der Zertifizierung sind doch immer wieder welche mit Traumkennzahlen raus gekommen....Und dann kamen die Follower und somit das Geld....Die Anzahl der Trades stieg und die Performance wurde ruiniert.



Das mag sein, ist aber auch wieder der mentalen Stärke geschuldet. Hier rüstet ayondo auf und steht den Tradern zur Seite. Das Unternehmen reagiert somit auf genau dieses Problem.

Gruß Bernecker1977




Und in wie fern wird darauf reagiert?
Insiderinfos? :)
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.230.208 von HeavyTrading am 08.03.13 14:07:20lass dich überraschen ;) Es werden sich einige die Augen reiben :cool:
Zitat von loisel: lass dich überraschen ;) Es werden sich einige die Augen reiben :cool:




Und wie kommt ihr an diese Information ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.231.012 von HeavyTrading am 08.03.13 16:26:16...durch intensiven Austausch mit dem Anbieter. Sagen wir mal so, was jetzt mit 3.0 begonnen hat, ist noch nicht das Ende der Planungen. Schritt für Schritt soll es Verbesserungen geben, nicht nur was die Plattform, Broker und Features betrifft, sondern auch Maßnahmen und Angebote zur Qualifizierung der Trader. Wann dies jedoch dieses Jahr greift, ist eben noch nicht spruchreif. Step by Step...ist ja auch eine Frage des Geldes und der Investoren hinter ayondo. Die Ziele sind klar abgesteckt und machen zumindest für alle Seiten Hoffnung, Qualität zu bieten, bzw. zu bekommen. Hab etwas Geduld, es wird sicher rechtzeitig durch ayondo kommuniziert.
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.231.025 von mamazander am 08.03.13 16:29:47dann starte nochmal :p und versuche, die bisherigen Fehler zu vermeiden ;)
Dann möchte ich mich mal in die Diskussion ein­klin­ken.

Die Idee vom Social Trading - Gut

Erwartung damit schnell reich zu werden - Völlig falsch.

Reichtum kommt nicht über Nacht, sondern ist ein stetig fortlaufend Prozess. Allein die Erwartung damit schnell Geld zu machen, gibt dem ganzen Projekt kaum eine Chance. Was passiert nämlich wenn wir uns psychologisch auf hohe Gewinne einstellen. Wir programmieren unserem Gehirn jeden Ausgang der nicht zu viel Geld führt als schlecht zu bewerten. Verlieren wir , sind nur Breakeven oder machen kleine Gewinne verbinden wir negative Emotionen damit. Folge kann sein das wir unsere Risiko erhöhen. Folge des falschen Money Management führt unweigerlich zum Total Verlust. Sollten wir gewinnen fühlen wir uns unschlagbar und werden Gierig. Wo das hinführt weiß auch jeder. Zu aller erst liegt es also an uns selbst.

Zunächst muss man das Produkt Social Trading wirklich verstehen. Danach zählt die Einstellung. Wir müssen unser Denkmuster ändern: "Social Trading ist eine neue Form des Investment. Mit etwas Risikokapital gebe ich dem Projekt eine Chance und Informiere mich darüber genau darüber. Mir ist bewusst das es viele schlechte Trader gibt. Dennoch es gibt den ein oder andern Rohdiamanten und meine Aufgabe ist es diese zu finden."

Danach müssen wir lernen die richtigen Trader zu selektieren. Dabei beginnt bei vielen schon wieder der gleiche Fehler. Gier. Es werden die "Top 100" abgeklappert die schnelle Gewinne gemacht haben und husch husch ins Portfolio gesteckt. Selbst bei dem kauf eines Fernseher oder beim einfachen kauf von Lebensmittel vergleichen wir mehr. Man sollte also vielmehr in die Tiefe gehen und Trader suchen die gewisse Kriterien erfüllen.
Ein weiterer Punkt ist das Money Management. Auch hier für gibt es simple regeln die einen total Verlust verhindern können. Die will ich jetzt hier nicht ausführlich erklären, aber wer bei google sucht wird schnell fündig. Doch die meisten greifen gern zum großen Hebel, weil die Psychologie uns einen streich spielt.

Zunächst machen die Social Trading Plattformen oder der Trader dem man folgt nichts falsch. Sondern WIR.

Jetzt aber zudem was Trader und Social Trading Plattformen falsch machen.

Viele Trader denken wie wir in kurzen Zeitabständen. Das schnelle Geld, steht vor dem langfristigen Erfolgt. Würde der Trader rational denken könnte er feststellen, dass sich langfristig Qualität auszahlt und nicht der schnelle Profit von zwei Monaten.

Wo liegt der Fehler bei Social Trading Plattformen. Insgesamt wird zu wenig gemacht um die Anleger zu schützen. In einigen Plattformen gibt es nicht mal einen Zertifizierungsprozess oder es ist gar möglich mit Demokonten zu handeln. Ebenso gibt es auch noch Verbesserungspotential an den Vergütungssystemen für die Händler. Ebenso Suchfunktion bzw. Ranking der Trader. Außerdem fehlen noch wichtige Funktionen beim managen des Portfolio. Also gibt es dort noch einiges zu tun.

Also über allem steht erst einmal das psychologische Problem.
Dazu eine einfache Frage. Warum würdet ihr in eine Social Trading Plattform investieren?

Meine Antwort gebe ich gerne nach eine paar Antworten dazu.
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.640.691 von aBaxs am 15.05.13 13:20:39
Hallo aBaxs,

Wenn man es so sieht wie Sie, dann kann man den "Social Trading(Plattformen)" meiner Ansicht nach schon etwas abgewinnen, das dann auch ernsthaft versuchen. Eines der grundlegenden Probleme meiner Ansicht nach hatte ich ja schon in Nr.10 beschrieben. Dazu ist es dann aber auch unabdinglich
sich tiefer auf den Gedanken einzulassen, sich damit auseinanderzusetzen und "nicht immer gleich auf die ersten Sachen draufzuspringen, was einen anmacht(in dem Fall vor allem "Gewinner"-Listen)" :) :)(leichte Überschneidungen mit allgemeiner Börsenpsychologie). Das ist einer der Kardinalsfehler, den ich denke mal mindestens zu 80% beobachte.

Ob dieses den "Ansatz ernsthaft verfolgen" aber überhaupt von den Betreibern dieser Plattformen so verfolgt wird, möcht ich mal relativ stark bezweifeln. Meinem Eindruck nach freuen sich da (zumindest Viele)mehr darüber ein "cooles Vehikel", ne Art legalen Goldesel, kreiert zu haben, und sehen die Kundschaft meinem Eindruck nach (oft)auch mehr als Melkkühe.

Für mich definitiv nichts(ich finde dass man näher/eher direkt an seinen jeweiligen Anlagen dran sein sollte), aber ich stimme zu dass man diese Art auch ernsthaft betreiben KANN. Aber dann sollte man auch bisschen notwendige Mühe reinstecken.

Gruß
P.
Ich verstehe nicht warum hier seit einiger Zeit nur noch auf Social Trading Platformen rumgehackt wird. Es wird ja niemand dazu gezwungen sein Geld dort zu investieren oder Tradern, bzw Guru's zu folgen. Ich finde es sehr schade das sich die gesamte Rubrik hier auf w:o so ins Negative zieht.
Verluste gibt es bei jedem Investment. Egal ob das Profitrader einer Bank wie JP Morgan sind oder eben kleinere Trader die auch Leuten die Möglichkeit bieten wollen, mit Kleinstbeträgen zu investieren. Gewinne und Verluste gibt es ja schon beim einfachsten Produkt der guten alten "Aktie" selbst.
Und ich denke kein Supertool oder Profitrader der Welt, kann immer zu 99,9% voraus sehen, wie sich ein Markt entwickelt, bei bestimmten Ereignissen usw.
Zumal es geht uns allen doch immer nur ums Geld. Was spielt es also für eine Rolle ob eine Großbank "Milliarden" versenkt (der Statt springt sogar noch ein) und sogar am Ende noch den Steuerzahler belastet der vielleicht nie etwas mit der Bröse zu tun hatte, oder ob es kleinere Beträge eines Social Traders sind. Und sind wir nicht immer alle ein kleines bisschen gierig wenn es ums Geld geht?
Dies soll wie gesagt keine Grundsatzdiskussion werden. Vielmehr sollte sich vielleicht diese Rubrik auf w:o wieder dem widmen wofür sie gedacht ist. Anstatt uns zu beschweren oder zu "bashen" könnten wir viel besser über Möglichkeiten und Chancen der einzelnen Anbieter diskutieren. Welche Möglichkeiten gibt es? Was sind die Follow Empfehlungen der Woche usw etc.

Denn Geld wird immer verbrannt, wenn es darum geht daraus mehr zu machen. Egal ob es ein Casino ist, eine Großbank, ein Profi- oder Hobbytrader.

Außerdem wird doch immer gesagt, man solle nur so viel Investieren, wie man auch bereit ist zu verlieren.
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.271.917 von stockbroker83 am 18.08.13 00:43:02
Stocbroker83,

Falls Du mich (auch) meinst: Ich will euch euren Spass hier/Begeisterung für die Plattform nicht verderben.

Das hält mich aber nicht davon ab meine Meinung, auch wenn die "nicht uneingeschränkt positiv" ist, zu äussern -und das ich es für sehr wichtig halte (dann)das vormals erwähnte zu beachten. Ich habe ja nicht "einseitig draufgehauen".

Gruß
P.


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