DAX+1,39 % EUR/USD-0,23 % Gold+1,00 % Öl (Brent)-0,04 %

Barclays Capital stuft Axel Springer auf verkaufen - 500 Beiträge pro Seite | Diskussion im Forum


ISIN: DE0005501357 | WKN: 550135 | Symbol: SPR
62,15
14:28:09
Tradegate
+0,16 %
+0,10 EUR

Beitrag schreiben

Begriffe und/oder Benutzer

 

LONDON (dpa-AFX Analyser) - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Axel Springer von 33,40 auf 32,50 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Underweight" belassen. Er rechne in den kommenden Jahren nur mit wenig organischem …

Lesen sie den ganzen Artikel: Barclays Capital stuft Axel Springer auf verkaufen
Selbst ein Rekordgewinn stellt die Analysten nicht zufrieden, was dann meist einen Kursrutsch auslöst. Unklar ist, ob tatsächlich die Aktionäre verkaufen, oder nur US-Hedgefonds und Daytrader die Aktie short-sellen um die Stop-Loss-Orders der zittrigen Anleger auszulösen.

Die Analysten übersehen offenbar, dass Springer WKN:550135 seit Jahren zunehmend geshortet wird: Mitte Feb 2013 lag Short-Interest bei 2,8 Mio Stück. Das entspricht aktuell etwa dem 10-fachen Tagesvolumen. Im Prinzip bedeutet ein hohes Short-Ratio, dass eine potentielle Kauf-Nachfrage vorhanden ist.

In einer Baisse wäre es ja logisch und verständlich, dass geshortet wird, aber derzeit sieht es so aus, als ob manche Kurse nur steigen, weil die Bären sich verspekuliert hatten und es nicht mehr schaffen den Kurs zu drücken; in den Medien wird das dann als »Kauflaune« interpretiert. Zum Glück begünstigen Analysten und Rating-Agenturen mit ihrer unermüdlichen Skepsis und Panikmache, dass die Hausse intakt bleibt: »Die Hausse wächst mit der Skepsis und stirbt in der Euphorie.« Eine Euphorie ist in der Schuldenkrise ziemlich ausgeschlossen.

Fragwürdig ist, warum die Dt.Börse die Short-Zahlen nicht selbst veröffentlicht; man findet diese Zahlen offenbar nur auf z.T. kostenpflichtigen US-Websites. Will die Dt.Börse etwa vermeiden, dass wir eine Kursmanipulation vermuten?

Logisches Kursziel für Springer wäre im Prinzip der Preis, der verlangt wird, wenn jemand 2,8 Mio Stück billigst bzw. teuerst kaufen muss. Falls dazu Fantasie notwendig ist, könnte Springer seine BILD-Leser-Community politisch mobilisieren und mit der Gründung der BILD-Partei einen Machtwechsel einleiten und u.a. neue Gesetze und Regeln zur Marktregulierung installieren, z.B. ein Shortverbot für Nebenwerte … ;-)
Das Ergebnis je Aktie sinkt ja auch seit 5 Jahren.
Habe gerade den Geschäftsbericht 2012 erhalten:

6,18 (2008) > 3,40 > 2,73 > 2,62 > 2,41 (2012)

Da muss zuerst ein turn around sichtbar werden, ehe der Kurs wieder dreht.

Übringens sind das die echten buchhalterischen Zahlen, nicht die sogenannten bereinigten oder 'geschönten' Zahlen, welche die Analysten lieben, die uns dann Märchenratings und -prognosen daraus liefern.


Beitrag zu dieser Diskussion schreiben


Es handelt sich hier um einen ältere Diskussionen, daher ist das Schreiben in dieser Diskussion nicht mehr möglich. Bitte eröffnen Sie hier ein neue Diskussion.