Übersicht Finanzierungskosten CFDs - 500 Beiträge pro Seite



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Hallo,

nachdem ich früher oft Knock-outs gehandelt habe ich das fast eingestellt und bin auf CFDs umgestiegen. Meine Positionen halte ich dabei grundsätzlich länger, das kann auch schon mal 3 Monate umfassen. Von daher bin ich sehr an geringen Finanzierungskosten interssiert, da hohe Kosten auf Dauer deutlich zu spüren sind.
Angefangen habe ich bei Comdirect - die Kollegen verlangen aber überall 3% über Nacht.

Bei IG Markets habe ich mich informiert - dort werden aber in der Regel auch 2,5% verlangt.

Umgestiegen bin ich dann zu CMC Markets und war eigentlich ganz zufrieden - länger halten war dort OK, Ein- und Ausstieg kann dort schon mal teuer werden.Bei Währungen wurden gar keine Finanzierungskosten verlangt. Allerdings nur bis Februar 2013. Seitdem kosten Währungen 1%, Aktien 2,5%.
Es gab jetzt heute ein neues Update der Plattform und die Gebühren wurden wiederum angehoben:
Indizes: 2,5%
Währungen: 1%
Aktien: 2,5%
Futures: 0% (Die haben dafür einen großen Spread)

Ich habe noch ein weiteres Konto bei FXCM. Das ist bisher das günstigste. Ich weiß zwar nicht wie hoch der Satz ist, aber es gibt derzeit 200.000 USD/Yen für 0,40 Euro die Nacht. FXCM hat allerdings ein eingschränktes Produktangebot und das Handeln dauert manchmal etwas länger.

Welche Erfahrungen habt ihr? Wie kann man kostengünstig Devisen und Aktienindizes über Nacht handeln? Mir ist es zu teuer der Bank jede Nacht 10 Euro zu überweisen.
Direkt Forex ohne Marketmaker bspw. InteractiveBrokers/Lynx bereits geschaut?

Gruß Bernecker1977
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.042.767 von Bernecker1977 am 14.07.13 19:39:10Auch da ist ein Market Maker unbemerkt im Spiel.
Hallo Feuersteinz,

die Frage ist schon eine Weile her, aber vielleicht nützt es noch:
Richtzins + 2% ist die unterste Grenze bei CFD-Finanzierungskosten. Die Regel sind +2,5%. Wichtige Unterschiede: hat jemand, wie IG, 2,5% +/- Zins dann heißt das, dass sogar bei Shortpositionen Zinsen zu zahlen sind über Nacht. Was ich nicht fair finde, für Shorts sollte man nichts zahlen müssen. Was bei den meisten anderen Brokern auch der Fall ist.

Und dann haben wir noch Ausnahmen wie ActivTrades: deren Index-CFDs richten sich komplett nach dem FDax. D.h. hier sind keine Zinsen zu zahlen, weil die beim FDax ja in die dreimonatige Laufzeit schon eingerechnet sind (verliert ca. 20 Punkte bis zum Laufzeitende).

Was die Swapgebühren bei Devisen angeht, da finde ich diese Übersicht extrem hilfreich:
http://www.myfxbook.com/forex-broker-swaps

good trading
Michael Hinterleitner
www.brokerdeal.de


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