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säen, warten, ernten: k+s eines Tages wieder bei 30+x - 500 Beiträge pro Seite (Seite 3)

eröffnet am 27.07.13 08:47:04 von
neuester Beitrag 23.09.15 12:28:14 von


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08.08.13 17:13:45
Beitrag Nr. 1.001 ()
Zitat von Baikani: Handelsblattartikel ist dann falsch, wenn er es so ausdrückt, daß es schon ausgegeben ist.

siehe die folgenden Grafiken.

Das mit den Gesamtinvestitionen lässt sich leider nicht wirklich ablesen, außer dass es noch keine Milliarde sein kann, weil das Legacy-Dingens nur für 2013 explizit angegeben wurde.


Eine Anleihe muss nächstes Jahr zurückgezahlt werden. Das Geld was von der letzten Anleihe aufgenommen wurde, 500 Mille, wird dafür verwendet die nächstes Jahr fällige zurückzuzahlen (und es fehlen noch 250 Mille).


Angesichts der Kurse der beiden Anleihen sehen ich keinen Grund, warum man die eine Anleihe die ausläuft nicht erneuern können sollte.
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08.08.13 17:26:17
Beitrag Nr. 1.002 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.210.041 von provinzler am 08.08.13 17:13:45bzgl. Rückzahlung Anleihen :




http://www.k-plus-s.com/de/news/presseinformationen/2012/pre…

so ist es ja Usus. Die Schulden werden nicht wirklich zurückgezahlt bei den meisten Unternehmen. Man nimmt eine Anleihe und zahlt damit die letzte.

Die Sache mit dem Cashflow ist nicht einfach im nächsten Jahr (heisst es fehlt gut 1 Mrd..... oder Legacy geht auf hold..). Neue Anleihe ? wer gibt Ihnen Geld ? :)... natürlich kriegen die Geld, bloss zu welchem Preis/Zins.. 8% ? dann doch eher eine Kapitalerhöung. Aus 190 Millionen Aktien werden dann schnell 300 Millionen.

Daher weht auch der Wind bei den Hedgefunds. Die rechnen nicht so langsam wie ich.... :)

Deine Überlegung mit Transport .. hmm antworte ich mal mit "JEIN".
Ich komme aus der It-Branche. Jeden Tag kommt ein Container aus Asien in Hamburg an. Preis 20 Fuss Container von Hongkong oder sonstwo unter 1000 Dollar. Ich vermute es kostet im wahrsten Sinne des Wortes nur ein paar Euro pro Tonne, per Zug von Russland nach Deutschland. Ural/Belaruskali hat doch 100 Euro billigere Kosten JE TONNE. Die können ganz locker hier hinliefern, nur die Dumpinggeschichte hindert. Keine Ahnung wie hoch. Wenn Du mich schätzen lässt tippe ich mal auf unter 10 Euro je Tonne Transport.

Ist hier einer von der Deutschen Bahn ? :) oder ein Speditionskaufmann ?

Belarus - Frankfurt ist Katzensprung im Vergleich zu Hamburg/Shanghai.
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08.08.13 17:40:28
Beitrag Nr. 1.003 ()
dieser auszug ist zwar schon etwas älter....

Eine Analyse der Transportkosten innerhalb der Gemeinschaft und ein Preisvergleich der Kalipreise in den verschiedenen EG-Mitgliedstaaten weisen ebenfalls darauf hin, daß die übrige EG ausserhalb Deutschlands als ein geographisch relevanter Markt anzusehen ist. Soweit Transportkosten in Frage stehen, so gestalten sie sich tendenziell unterschiedlich von Fall zu Fall je nach dem benutzten Transportmittel, der Entfernung des Kaliwerks von dem Lieferungsort und den transportierten Mengen. Es erscheint jedoch, daß die Transportkosten sich nicht auf einem Niveau bewegen, das Handelsströme in der EG ausserhalb Deutschlands verhindern könnte. So waren zum Beispiel die Transportkosten von K + S in Deutschland, die zu 75 % auf Bahntransporte entfielen, nicht wesentlich höher als die Kosten für Transporte in andere EG-Mitgliedstaaten (Transportkosten machten ca. 14 % der Verkaufserlöse in Deutschland aus, gegenüber zum Beispiel 16 % bei Lieferungen nach den Niederlanden, 17 % nach Frankreich und 20 % nach Dänemark).
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08.08.13 17:43:55
Beitrag Nr. 1.004 ()
ach ja ich hatte die quelle vergessen

Amtsblatt Nr. L 186 vom 21/07/1994 S. 0038 - 0056
1 Antwort
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08.08.13 17:59:22
Beitrag Nr. 1.005 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.210.361 von TTkladi am 08.08.13 17:43:55
Donnerstag, 08. August 2013

Auf den Kurssturz folgt die BodenbildungK+S-Aktie ist wieder gefragt

Mehr als 40 Prozent an Börsenwert verliert K+S durch die Turbulenzen am Kalimarkt. Nun kehrt Beruhigung ein, der Kurs klettert wieder. Händler sprechen von "ersten Käufen" und Eindeckungen durch institutionelle Investoren. Das könnte auf eine Trendwende verweisen - und die hätte mehrere Gründe.
Charts
K+S K+S 17,79

Der tagelange dramatische Ausverkauf beim Düngemittelhersteller K+S hat vorerst ein Ende gefunden. Von "vorsichtigen Erstkäufen" berichten Frankfurter Händler. "Das hier sind nicht nur Eindeckungen, man sieht auch erste Käufe von institutionellen Adressen", so ein Händler. Dies bestätige die Vermutung, dass die Aktie nun einen Boden gefunden haben könnte: "Das ist natürlich eine Branchenerholung." Zum Handelsschluss lagen die Titel rund 5 Prozent im Plus - in einem sonst nur leicht positiven Marktumfeld.

Am Markt gab es Spekulationen, dass der russische Kali-Riese Uralkali eine erst in der Vorwoche aufgekündigte Vertriebsallianz mit Belaruskali wieder aufnehmen könnte. Uralkali hatte mit dem Ausstieg und Ankündigungen fallender Preise weltweit massive Kursverluste bei Düngemittelproduzenten ausgelöst - alleine bei K+S waren es in der Spitze mehr als 40 Prozent.

potash-Aussagen helfen ebenso

Als einen weiteren Auslöser führten Marktteilnehmer zudem die eindeutig beruhigenden Aussagen des Chefs der kanadischen Potash, Bill Doyle, an. Doyle betonte, er gehe davon, dass die wirtschaftliche Logik wieder die Oberhand gewinnen wird. "Ich kenne nicht viele Leute, die sich absichtlich selbst zerstören", sagte er.

Doyle rechnet eher mit einem kürzeren Disput zwischen den ehemaligen Partnern. Diese hatten bis zum Ausstieg von Uralkali das Bündnis Belarusian Potash Company (BPC) geformt. Für die kanadische Vertriebsallianz Canpotex sieht Doyle keine Veranlassung für einen Strategiewechsel. Das Exportbündnis war 1972 geschmiedet worden. Zu ihm gehören die Konzerne PotashCorp, Mosaic und Agrium.

K+S profitiert

Im Vergleich dazu war das jüngst durch Uralkali aufgekündigte russisch-weißrussische Pendant noch vergleichsweise jung. Die Allianz war erst seit April 2005 aktiv. Die beiden Vereinigungen zusammen kontrollierten rund drei Viertel der weltweiten Kali-Kapazität.

K+S ist in keiner der Vertriebskooperationen. Die Kasseler profitieren aber wie andere ungebundene Produzenten auch von den vergleichsweise hohen Preisen, die die Exportbündnisse am Markt durchsetzen können.

Weitere Schritte vorbehalten
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Auf politischer Ebene schlugen die jüngsten Uralkali-Turbulenzen noch keine großen Wellen. "Es gibt zu diesem Thema keinen Vorgang", hieß es beim Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft auf Anfrage. K+S, langjähriges Mitglied, sei bisher nicht an das Gremium herangetreten. Das Kasseler Unternehmen hält sich den Schritt aber offen: "Sollten sich Anhaltspunkte für eine wirkungsvolle Unterstützung ergeben, würden wir den Ausschuss einschalten", sagte ein Sprecher.

Der Ausschuss ist nicht nur für Streitfälle zwischen deutschen und russischen Unternehmen seit Jahren ein bewährtes Forum. Er befasst auch mit Verzögerungen bei Investitionsvorhaben, steuerlichen Aspekte oder dem Thema Rechtssicherheit, hieß es.

Quelle: n-tv.de , bad/dpa
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08.08.13 18:17:44
Beitrag Nr. 1.006 ()
vielleicht verleiht Goldman die kürzlich erworbenen Aktien an die Shorties? Dies könnte die Leerverkaufssituation nochmals anheizen. Goldman hat am 22.7. die 5%-Marke überschritten. Ich denke, seitdem ist die Shortquote deutlich weniger stark angestiegen. Also ist dieses Szenario noch nicht umgesetzt und die Aktien sind noch nicht im gr. Stil verliehen. Goldman und die Hedge Fonds - mein Gefühl sagt mir, dass die zusammen arbeiten. Meinungen hierzu?
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08.08.13 18:19:19
Beitrag Nr. 1.007 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.209.349 von Baikani am 08.08.13 16:14:05Ich bin immer noch dabei Zahlen zusammentragen

bis jetzt habe ich von niemandem etwas gelesen, der sich mehr Mühe macht wie du, alle Achtung....
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08.08.13 18:46:10
Beitrag Nr. 1.008 ()
Zitat von Baikani: Die Sache mit dem Cashflow ist nicht einfach im nächsten Jahr (heisst es fehlt gut 1 Mrd..... oder Legacy geht auf hold..). Neue Anleihe ? wer gibt Ihnen Geld ? :)... natürlich kriegen die Geld, bloss zu welchem Preis/Zins.. 8% ? dann doch eher eine Kapitalerhöung. Aus 190 Millionen Aktien werden dann schnell 300 Millionen.

Naja, der operative CF muss ausreichen nicht der Freie Cashflow. Der operative CF dürfte im 300$ Szenario so bei etwa 350-400 Millionen € liegen. Nehmen wir das üer 3 Jahre + 1 Milliarde Kreditlinie haben wir von 3 Mrd. € schon nen erkleckerlichen Teil finanziert. Und wie gesagt, das ist das 300$-Szenario.

Deine Überlegung mit Transport .. hmm antworte ich mal mit "JEIN".
Ich komme aus der It-Branche. Jeden Tag kommt ein Container aus Asien in Hamburg an. Preis 20 Fuss Container von Hongkong oder sonstwo unter 1000 Dollar.

Kommt halt drauf an, was in so nem Container drin ist.
Aber ich spiele noch mal Milchmädchen und nehme gegoogleten Spritverbrauch für nen LKW.

Zulässiges Gesamtgewicht: 40t (da ist aber das Eigengewicht vom Fahrzeug noch mit drin!)
Verbrauch: ca. 35l/100km.
Macht bei nem Spritpreis von 1€ pro Liter (wir fahren ja auch durch Osteuropa)
35 € Spritkosten für die 40t auf 100km. Oder grob gesagt 1€ pro Tonne und 100km. In Wirklichkeit aber eher mehr, wg. Eigengewicht LKW, Arbeitskosten Fahren, Gewinn Spediteur, Abschreibung LKW, Umladekosten (Arbeitszeit) etc.
Und vom Ural bis nach Mitteleuropa sinds etliche tausend km. Da kommst nicht mit 10 €/t weg.
Per Zug vielleicht etwas günstiger.
Aber vielleicht schaffen wirs ja gemeinsam noch bessere Zahlen zu kriegen...
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08.08.13 19:26:10
Beitrag Nr. 1.009 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.204.463 von Gustl24 am 08.08.13 09:19:00alles ist derzeit bei k+s denkbar. Von Existenzgrundlage entzogen bis hin zu "säen, warten, ernten" ;)
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08.08.13 19:35:58
Beitrag Nr. 1.010 ()
Wenn eine Baisse kommt, marschiert Kali+Salz auch mit runter. Derzeit ist mir alles zu "Hot" zum Kauf. Das gibt noch einen Rappel und einen Schlag, dann steht der DAX wieder bei 7000 und alle machen lange Gesichter. In USA Ist alles oben am Top. Ne, kauft ihr mal, ohne mich. Für mich war es das in diesen Jahr. Nun warte ich auf die Baisse. ;)
5 Antworten
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08.08.13 19:41:08
Beitrag Nr. 1.011 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.211.265 von Amphibie am 08.08.13 19:35:58:confused: na dann warte mal schön ....... und wenn keine kommt , na dann kannst du immer noch sagen du hättest doch noch investiert so wie es andere auch machen !!
3 Antworten
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08.08.13 19:42:02
Beitrag Nr. 1.012 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.211.265 von Amphibie am 08.08.13 19:35:58Super, was du jetzt schon weisst. Die nächste Baisse geht also bis 7000. Von welchem Niveau aus, weisst du das auch schon 9000, 10000 oder noch höher ?

Respekt sag ich da jetzt schon mal zu soviel analytischer Weitsicht.
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08.08.13 19:59:12
Beitrag Nr. 1.013 ()
einfach Schmeißfliege Baikani fragen, der weiß alles oder einen von seinen Fans!
dem Forum kann man getrost weiterhin fern bleiben
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08.08.13 20:09:22
Beitrag Nr. 1.014 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.211.299 von sompschei69 am 08.08.13 19:41:08Und Du meinst diese Hausse hat kein Ende? Warte mal ab, es geht schneller wie Du denkst wieder in den Keller. :(
2 Antworten
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08.08.13 20:11:34
Beitrag Nr. 1.015 ()
Jetzt in dieser Phase long zu sein, Verluste aussitzen, vergiss es, denn dafür ist es jetzt schon zu spät. Das ging bei DAX 6000. :cool:
1 Antwort
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08.08.13 20:17:42
Beitrag Nr. 1.016 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.211.485 von Amphibie am 08.08.13 20:09:22Für morgen sieht das aber nicht so aus -> Ausserbörslich liegen wir bei 18,25 €
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08.08.13 20:26:22
Beitrag Nr. 1.017 ()
Zitat von professordeluxe: vielleicht verleiht Goldman die kürzlich erworbenen Aktien an die Shorties? Dies könnte die Leerverkaufssituation nochmals anheizen. Goldman hat am 22.7. die 5%-Marke überschritten. Ich denke, seitdem ist die Shortquote deutlich weniger stark angestiegen. Also ist dieses Szenario noch nicht umgesetzt und die Aktien sind noch nicht im gr. Stil verliehen. Goldman und die Hedge Fonds - mein Gefühl sagt mir, dass die zusammen arbeiten. Meinungen hierzu?


In der Größenordnung wie bei K+S leer verkauft wird/wurde, durchaus denkbar. Aber ich tippe eher auf Blackrock als Großverleiher. Die sind schon länger drin und die Shortattacke bei K+S war sicher keine Übernacht-Entscheidung.
Blackrock kann die Aktien ja durchaus in Fonds "packen" und trotzdem gleichzeitig verleihen.
Goldman hat möglicherweise zum falschen Zeitpunkt gekauft, oder aber im Auftrag.
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08.08.13 20:42:34
Beitrag Nr. 1.018 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.211.513 von Amphibie am 08.08.13 20:11:34Wie kannst du so einen Bullshitt verzapfen.Wie kommst Du darauf?

Hier können,aus welchen Gründen auch immer, einige wieder nicht verkraften

dass die Aktie steigt. In jedem Thread das Gleiche.:keks:
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08.08.13 20:44:13
Beitrag Nr. 1.019 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.211.485 von Amphibie am 08.08.13 20:09:22Na dann verkauf mal schnell , du Hellseher!
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08.08.13 20:48:19
Beitrag Nr. 1.020 ()
Zitat von provinzler:
Zitat von Baikani: Die Sache mit dem Cashflow ist nicht einfach im nächsten Jahr (heisst es fehlt gut 1 Mrd..... oder Legacy geht auf hold..). Neue Anleihe ? wer gibt Ihnen Geld ? :)... natürlich kriegen die Geld, bloss zu welchem Preis/Zins.. 8% ? dann doch eher eine Kapitalerhöung. Aus 190 Millionen Aktien werden dann schnell 300 Millionen.

Naja, der operative CF muss ausreichen nicht der Freie Cashflow. Der operative CF dürfte im 300$ Szenario so bei etwa 350-400 Millionen € liegen. Nehmen wir das üer 3 Jahre + 1 Milliarde Kreditlinie haben wir von 3 Mrd. € schon nen erkleckerlichen Teil finanziert. Und wie gesagt, das ist das 300$-Szenario.

Deine Überlegung mit Transport .. hmm antworte ich mal mit "JEIN".
Ich komme aus der It-Branche. Jeden Tag kommt ein Container aus Asien in Hamburg an. Preis 20 Fuss Container von Hongkong oder sonstwo unter 1000 Dollar.

Kommt halt drauf an, was in so nem Container drin ist.
Aber ich spiele noch mal Milchmädchen und nehme gegoogleten Spritverbrauch für nen LKW.

Zulässiges Gesamtgewicht: 40t (da ist aber das Eigengewicht vom Fahrzeug noch mit drin!)
Verbrauch: ca. 35l/100km.
Macht bei nem Spritpreis von 1€ pro Liter (wir fahren ja auch durch Osteuropa)
35 € Spritkosten für die 40t auf 100km. Oder grob gesagt 1€ pro Tonne und 100km. In Wirklichkeit aber eher mehr, wg. Eigengewicht LKW, Arbeitskosten Fahren, Gewinn Spediteur, Abschreibung LKW, Umladekosten (Arbeitszeit) etc.
Und vom Ural bis nach Mitteleuropa sinds etliche tausend km. Da kommst nicht mit 10 €/t weg.
Per Zug vielleicht etwas günstiger.
Aber vielleicht schaffen wirs ja gemeinsam noch bessere Zahlen zu kriegen...


Jein :). Beim operativen Cashflow, bzw. beim Cashflow allgemein, sind ja nur die "Einzahlungen" und "Auszahlungen" berücksichtigt. Das was sich auf dem Konto bewegt hat.

Ein Rohstoffunternehmen hat ganz erhebliche Abschreibungen jedes Jahr. Einer von vielen Gründen warum Topinvestoren wie Buffett einen großen Bogen um Rohstoffbuden machen. Anbei ein paar Zahlen, die Excel ist halt vorne und hinten nicht fertig - soviel Zahlen (auch vom Wettbewerb). Die Abschreibungen müssen verdient werden. Ein vorsichtiger Kaufmann (besonders aus dem Rohstoffbereich) kann es sich nicht leisten die Abschreibungen nicht zu verdienen, sonst kann er seine Investitionen irgendwann nicht mehr bezahlen.



aus der Grafik wird auch deutlich wie hoch die Investitionen im Bereich Bergbau sind ohne die Kiste mit Legacy.

Schätzung 2014 K&S
Und jetzt kann jeder versuchen zu rechnen und seine eigene Schätzung zu machen. Kalipreis muss geschätzt werden, den Rest findet man jetzt auf den letzten 2-3 Seiten hier. Wir haben die Kosten der letzten Jahre pro Tonne, wir wissen wieviel Abschreibung verdient werden muss im Bereich Kali, wir kennen ungefähr die Investitionen die wir brauchen. Den Nettofinanzmittelbestand kann man aus der S&P Meldung nehmen, bzw. kuckt bei K&S auf der Homepage nach. Wir wissen, daß nächstes Jahr 750 Millionen zurückgezahlt werden ... usw.

allein anhand der Anlaufkurve weiss ich, daß K&S nächstes Jahr ungefähr 700 Millionen Euro nur für Legacy in die Hand nehmen muss. Oder sogar 800 Millionen, die Investitionskurve ist ja nicht 100% zu deuten.

Jetzt kann man den Versuch machen nachzurechnen was K&S verdienen muss in 2014 um Legacy selber zu finanzieren. Welche Annahmen nötig sind und ob die realistisch sind.

Mann kann ja den Kalipreis aus dem letzten GB nehmen. Oder die ganz aktuellen von Potash, Mosaic usw. die teilweise schon bei 360 Dollar sind (hatte ich gestern 2 Stück gepostet glaub ich).

"verdient" werden muss in 2014 die Dividende (notfalls kappen, ok), Investitionen die zwingend nötig sind (kann man nicht kappen), die Anleihe muss zurückgezahlt werden (muss gemacht werden), Abschreibungen müssen verdient werden. Ich bin gerade dabei das alles zu machen. Stellt Eure Zahlen auch hier rein bitte.

Buffett meidet Rohstoffe
Es gibt auch noch eine Sache. Einer meinte ich soll öfter mal was zu Buffett schreiben. Buffett würde niemals in ein Unternehmen investieren indem die Investitionen so gut wie nichts bringen.

Einfaches Beispiel. Ein Unternehmen wie Procter Gamble muss nur einmal in 30 Jahren die Maschine/Fabrikationsband erneuern indem gerade die Windeln hergestellt werden.

Die Investitionen bei Procter Gamble, Cocacola sind in der Regel echte Erweiteurngsinvestitionen. Diese Unternehmen investieren und stellen dann irgendwann, jedes Jahr, 5% mehr Windeln her...

Bei sehr kapital und ressourcen "fressenden" Unternehmen ist ein Großteil der Investitionen einfach nur dafür, daß mir der Laden nicht absäuft (oder die Grube/Mine). Hier wird nicht in echte neue produktive Kapazität investiert..

und so weiter. Das gilt logischwerweise nicht nur für K&S. Eine Uralkali, die besoffenen Russen, haben alle das gleiche Problem. Deshalb ist die Branche seeehr schwierig. Die Unternehmen müssen zum guten Preis gekauft werden von uns als Investoren, sonst haben wir einfach zuviel Windmühlen die "von sich" gegen uns arbeiten in dieser Branche. Hier gibts einfach viel Gegenwind durch die ständigen Investitionen die "nichts" bringen, so wie bei den Automobilherstellern im Zweifelsfall. Ein Buffett sucht sich "leichtere" Branchen. Er würde weder K&S noch Uralkali anfassen, ausser der Preis wäre sooo billlig (2 Euro je Aktie, als Beispiel)....

zu den Transportkosten.
Oh. Gute Zahlenspielerei. Einigen wir uns auf dem kleinsten Nenner. Uralkali hätte wohl etwas mehr Kosten, würde sich dennoch sicher rechnen. Belaruskali hätte wohl ganz, ganz kleine Kosten.

Beide sind in der Lage die Transportkosten locker zu zahlen und beide würden immer noch mehr pro Tonne verdienen als K&S. So kann man es doch stehen lassen. Deine Schätzung mit den Kraftfahrkosten kommt vielleicht hin. (mir fällt jetzt ein, die Russen können vielleicht doch billiger. Die haben ja sogar Schiffe .. Belarus in Litauen glaub ich.. zack.. von Hafen zu Hafen. Gleich Hunderttausend Tonnen in das Schiff rein.. egal..genug gesponnen..)

Grüße.
3 Antworten
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08.08.13 20:54:02
Beitrag Nr. 1.021 ()
Ja, steigt wie verrückt.
Ist eine Kolibri Hausse.
6 Antworten
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08.08.13 20:54:31
Beitrag Nr. 1.022 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.211.779 von Baikani am 08.08.13 20:48:19Gewinn je Tonne ist natürlich falsch. NUR für 2007 hab ich es eingetragen in die Excel. Der Rest fehlt noch....
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08.08.13 20:55:36
Beitrag Nr. 1.023 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.211.779 von Baikani am 08.08.13 20:48:19Was sollte Buffett mit so einer Pleite bedrohten Aktien wie Kali+Salz?
1 Antwort
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08.08.13 20:55:44
Beitrag Nr. 1.024 ()
http://boerse.ard.de/aktien/balsam-fuer-die-geschundene-k-s-…

Potash-Chef William Doyle geht nicht davon aus, dass die Vertriebsallianz BPC Geschichte ist. Er rechnet nur mit einem vorübergehenden Disput zwischen der russischen Uralkali und ihrem Partner Belaruskali.

Ich kenne nicht viele Leute, die sich absichtlich selbst zerstören", erklärte er. Er sehe damit keine Veranlassung für einen Strategiewechsel.

K+S ist zwar selbst in keiner solchen "Vertriebskooperation".

Man war ja mal stoz darauf keiner Allianz anzugehören, ich hab das anders gesehen.
Möglicherweise denkt man ja jetzt noch mal drüber nach.
Alleine ist halt doch einsam.....
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08.08.13 20:59:00
Beitrag Nr. 1.025 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.211.825 von Amphibie am 08.08.13 20:54:02Bei diesem Schwachsinn kann man nur sagen " Thread ade " , noch schlimmer

wie der letzte. Da ist mir jede Minute zu schade diesen Müll zu lesen.

Und tschüss...
5 Antworten
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08.08.13 21:02:57
Beitrag Nr. 1.026 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.211.839 von Amphibie am 08.08.13 20:55:36Noch zum Schluss. Nicht Kali+Salz ist pleite , sondern wie es aussieht

bist du es.:laugh: So , das war es dann wirklich.Nur noch peinlich.
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08.08.13 21:04:57
Beitrag Nr. 1.027 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.211.875 von Thailandfreak am 08.08.13 20:59:00na super, und tschüss und 2 Min. später is a schon wieder da :laugh:
4 Antworten
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08.08.13 21:06:14
Beitrag Nr. 1.028 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.211.927 von professordeluxe am 08.08.13 21:04:57Korrektur, es waren 3:57

das ändert die Sache natürlich :D
3 Antworten
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08.08.13 21:14:10
Beitrag Nr. 1.029 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.211.939 von professordeluxe am 08.08.13 21:06:14Dein neuer Thread ist ein Burner Herr Professor und dann auch noch deluxe

:laugh::laugh::laugh:
2 Antworten
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08.08.13 21:16:36
Beitrag Nr. 1.030 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.211.967 von Thailandfreak am 08.08.13 21:14:10uuups, da is ja schon wieder :laugh:

wohl ein Abschied auf Raten :kiss:
1 Antwort
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08.08.13 21:20:16
Beitrag Nr. 1.031 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.211.983 von professordeluxe am 08.08.13 21:16:36für diese schwachköpfe gibt es glücklicherweise die ignorefunktion ;)
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08.08.13 21:23:42
Beitrag Nr. 1.032 ()
Zitat von Zechpreller: http://boerse.ard.de/aktien/balsam-fuer-die-geschundene-k-s-…

Potash-Chef William Doyle geht nicht davon aus, dass die Vertriebsallianz BPC Geschichte ist. Er rechnet nur mit einem vorübergehenden Disput zwischen der russischen Uralkali und ihrem Partner Belaruskali.

Ich kenne nicht viele Leute, die sich absichtlich selbst zerstören", erklärte er. Er sehe damit keine Veranlassung für einen Strategiewechsel.

K+S ist zwar selbst in keiner solchen "Vertriebskooperation".

Man war ja mal stoz darauf keiner Allianz anzugehören, ich hab das anders gesehen.
Möglicherweise denkt man ja jetzt noch mal drüber nach.
Alleine ist halt doch einsam.....


hab ich gerade nachgedacht. Ich glaub K&S "will keiner haben" in diesem Fall.
Die Russen passen zueinande / räumlich (Transporten sind klein vermuten wir..) und vor allein Dingen preislich/kostenmässig.

Wie soll K&S da reinpassen ? K&S kann doch die Preise gar nicht machen die, die Russen machen. Belarus und Uralkali haben ja beide diese tiefen Kosten.

Und ich hab mir die Zahlen nochmal in meiner Excel da angeschaut. Wenn einer Milchmädchen spielen will, soll er das bitte überprüfen. Ich kratze gerade selber meinen Kopf. Vor 2007 hatte K&S einen durchschnittlichen Umsatz je Tonne von 150 Euro, manchmal 170 Euro. UMSATZ JE TONNE !

Und jetzt die letzten 3-4 Jahre hat K&S Kosten durchschnittlich je Tonne von 200 Euro.... ??ich glaub nicht, daß ich mich da verhauen habe... hiernochmal die Grafik. Ich mach zwar Fehler, aber hier hätte ich 8x was falsches gerechnet....

Der Durchschnittliche Umsatz von 2007 bis 1998 passt. (ich prüfe das auch nochmal, aber nicht heute. Vielleicht hat ja einer Zeit und Lust... von uns MIlchmädchen. Alles in den alten GB von der Kali Seite zu finden).

Die durchschnittlichen Kosten von 2012 bis 2008 passen auch. Hab ich aus dem Kompendium genommen.

??? da kann doch was nicht stimmen...



p.s. einfach ignorieren. Der Thread wird dann übersichtlicher. Auch zu empfehlen ist die Einstellung "500 Posts pro Seite".... bis später. Ich kratze mir immer noch den Kopf wegen Umsatz & Kosten....
8 Antworten
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08.08.13 21:26:18
Beitrag Nr. 1.033 ()
Ja, manch einer peilt nicht das die Kali&Salz einer der besten Konzerne weltweit ist. Stimmt Ihr habt recht und ich sehe meinen Fehler ein.
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08.08.13 21:33:57
Beitrag Nr. 1.034 ()
Zitat von santakl: für diese schwachköpfe gibt es glücklicherweise die ignorefunktion ;)


wenn man so ca. 10 - 15 Personen auf "ignore" setzt, kommt man mit WO ganz gut klar...
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08.08.13 21:38:57
Beitrag Nr. 1.035 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.212.035 von Baikani am 08.08.13 21:23:42falls diese Umsatz & Kosten wirklich stimmen. Dann ist klar
WEN Uralkali mit marginalen Produzenten meint.

Dann ist 100% klar warum die Hedgefonds sich warm schiessen und eher noch aufstocken.

schluck, kratz am Kopf... ich hoffe ich hab da einen Fehler drin... (kommt Milchmädchen.. helft mal :) )....
1 Antwort
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08.08.13 21:45:24
Beitrag Nr. 1.036 ()
Zechpreller hat glaub ich diesen ARD Link reingestellt. Ich bin gerade fast vom Stuhl gefallen. Ich schneid es aus und hier mal rein. Interessant der letzte Satz in dem Artikel. "Dreiviertel der weltweiten Kali Kapazität"

und Ihr schimpft immer über die besoffenen Russen... tz tz tz

Avatar
08.08.13 21:46:18
Beitrag Nr. 1.037 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.212.145 von Baikani am 08.08.13 21:38:57hat es einen Grund, warum Du in Deiner Liste den Umsatz je Tonne 2012-2007 und die Kosten je Tonne 2007-1998 nicht aufgeführt hast?
Avatar
08.08.13 21:49:55
Beitrag Nr. 1.038 ()
hat jemand einen Überblick wie die Leerverkaufsquoten bei potash und mosaic aussehen, die erholen sich ja auch gerade aber da ist noch viel Luft nach oben
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08.08.13 21:51:16
Beitrag Nr. 1.039 ()
Zitat von professordeluxe: hat es einen Grund, warum Du in Deiner Liste den Umsatz je Tonne 2012-2007 und die Kosten je Tonne 2007-1998 nicht aufgeführt hast?

ja. steht 1-2 beiträge später von mir drin, bin noch nicht fertig. Das ist der Grund. bei einem fehlen die kosten, beim anderen die umsätze.

für dieses spukszenario, daß K&S jetzt drauflegen muss pro Tonne passen aber die Zahlen. Es sei denn ich hab einen Fehler. Deshalb erschreck ich mich auch gerade etwas.

Ich hab ja bei einem die Kosten komplett (2012-2008).. bei den anderen Jahren die Umsätze (2007-98). Bitte überprüf mal einer die Zahlen.Kann doch nicht wahr sein oder ?

hiernochmal der ARD Link und der letzte Satz. Das mit den Bildern reinhängen ist nicht optimal bei WO.
http://boerse.ard.de/aktien/balsam-fuer-die-geschundene-k-s-…



75 % der Kapazität kontrollieren die ..... ??? !!!
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08.08.13 21:53:14
Beitrag Nr. 1.040 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.212.251 von Baikani am 08.08.13 21:51:1675 % der Kapazität kontrollieren die ..... ??? !!!

ja, steht auch im Kompendium
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08.08.13 21:53:29
Beitrag Nr. 1.041 ()
Die Rechnung mit den Transportkosten geht nicht auf.

Bei LKW wird nach Lastkilometer abgerechnet. Das sind so ca. 2,50 Euro pro Kilometer für einen 40 Tonner.

40 Tonner LKW sind aber nur so ca. 22 tonnen Nutzlast die transportiert werden können.

Also 11,4 cent pro tonne/km. 11,40 Euro pro tonne / 100km

Es kann natürlich sein, dass das im Osten ein bisschen günstiger geht. Viel aber nicht. Der Wettbewerb in der Branche ist ja sehr hart.

Also Kali Transport von Russland nach Deutschland via LKW lohnt sich nie und nimmer.

Wie das mit anderen Transportmitteln aussieht, kann ich nicht sagen. Bahn und Schiff werden auf der Entfernung günstiger sein.

Die Russen haben hier aber auch nicht die Logistik sowas aufzuziehen. Man braucht ja auch Lagerkapazitäten hier usw.

Es ist ja nicht so, dass der Landhandel bei Uralkali zig Monate im voraus bestellen würde. Das Zeug muss vorrätig sein, wenn der Kunde düngen will. Da kann man nicht sagen, ja ist vielleicht in zwei drei Wochen dann da. Da ist es dann schon zu spät zum düngen, Vegetation zu weit fortgeschritten usw. Es ist in der Landwirtschaft vieles vom Wetter abhängig, und jedes Jahr ist anders.

In Russland ist es übrigends üblich, dass die Bauern ihr Kali im voraus bezahlen. Also Uralkali einen Auftrag geben, überweisen, Uralkali dann produziert und sechs Wochen später liefert. Kein quatsch, genau so läuft das da!

Das würde hier nie gehen. Hier bestellt der Bauer beim Landhandel, hat am nächsten Tag sein Zeug, und zahlt die Rechnung innerhalb der Skonto Frist oder später.
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08.08.13 21:54:22
Beitrag Nr. 1.042 ()
Zitat von professordeluxe: 75 % der Kapazität kontrollieren die ..... ??? !!!

ja, steht auch im Kompendium


ich muss mal nachlesen. hast die Seite zufällig ? danke schonmal
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08.08.13 21:55:51
Beitrag Nr. 1.043 ()
Folie 34 im akt. Kompenidum (Juli)
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08.08.13 21:55:59
Beitrag Nr. 1.044 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.212.035 von Baikani am 08.08.13 21:23:42hab ich gerade nachgedacht. Ich glaub K&S "will keiner haben" in diesem Fall.
Die Russen passen zueinande


dachte auch nicht an die Russen, eher dorthin :

http://in.reuters.com/article/2011/11/29/ks-canpotex-idINWEB…


FRANKFURT | Tue Nov 29, 2011 8:40pm IST

Nov 29 (Reuters) - German potash miner K+S , which is breaking ground on a new mine in Canada, said it would like to become a member of Canadian potash export cartel Canpotex in the long term, but that such a move was currently ruled out by European antitrust rules.

"This is something we are looking into


man war zu langsam und hat die Bedeutung offensichtlich unterschätzt.
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08.08.13 21:57:43
Beitrag Nr. 1.045 ()
Zitat von armertoelpel: Die Rechnung mit den Transportkosten geht nicht auf.

Bei LKW wird nach Lastkilometer abgerechnet. Das sind so ca. 2,50 Euro pro Kilometer für einen 40 Tonner.

40 Tonner LKW sind aber nur so ca. 22 tonnen Nutzlast die transportiert werden können.

Also 11,4 cent pro tonne/km. 11,40 Euro pro tonne / 100km

Es kann natürlich sein, dass das im Osten ein bisschen günstiger geht. Viel aber nicht. Der Wettbewerb in der Branche ist ja sehr hart.

Also Kali Transport von Russland nach Deutschland via LKW lohnt sich nie und nimmer.

Wie das mit anderen Transportmitteln aussieht, kann ich nicht sagen. Bahn und Schiff werden auf der Entfernung günstiger sein.

Die Russen haben hier aber auch nicht die Logistik sowas aufzuziehen. Man braucht ja auch Lagerkapazitäten hier usw.

Es ist ja nicht so, dass der Landhandel bei Uralkali zig Monate im voraus bestellen würde. Das Zeug muss vorrätig sein, wenn der Kunde düngen will. Da kann man nicht sagen, ja ist vielleicht in zwei drei Wochen dann da. Da ist es dann schon zu spät zum düngen, Vegetation zu weit fortgeschritten usw. Es ist in der Landwirtschaft vieles vom Wetter abhängig, und jedes Jahr ist anders.

In Russland ist es übrigends üblich, dass die Bauern ihr Kali im voraus bezahlen. Also Uralkali einen Auftrag geben, überweisen, Uralkali dann produziert und sechs Wochen später liefert. Kein quatsch, genau so läuft das da!

Das würde hier nie gehen. Hier bestellt der Bauer beim Landhandel, hat am nächsten Tag sein Zeug, und zahlt die Rechnung innerhalb der Skonto Frist oder später.


von Weissrussland denn auch nicht ? (die sind 5000 KM näher dran. Gleich hinter Polen...)....

für den Bauer würde sich nichts ändern, ausser er spart 30% gegenüber K&S....

Belarus/Uralkali liefert direkt an Baywa, Verbände und alle anderen Großabnehmer ... der einzelne Landwirt kriegt nichts mit.. kauft ein wo er immer einkauft. Kriegt sein Skonto und die Ware ist morgen da.....
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08.08.13 22:00:31
Beitrag Nr. 1.046 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.212.289 von Zechpreller am 08.08.13 21:55:59aaah..ja.. das macht vermutlich mehr Sinn Zechpreller. Danke für link.

(die Kosten von den anderen Kaliratten kenn ich noch nicht genau...)
3 Antworten
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08.08.13 22:06:02
Beitrag Nr. 1.047 ()
Zitat von professordeluxe: 75 % der Kapazität kontrollieren die ..... ??? !!!

ja, steht auch im Kompendium


danke für Seite. Ach so.. mit beiden Vereinigungen meinen die Russen-Kartell und Amerikaner-Kartell. jaa. ok.

ich hab mit beiden "Belarus" und "Russland" verstanden.. alles klar. Danke.
Passt. Hat ARD nochmal Glück gehabt :laugh:
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08.08.13 22:08:41
Beitrag Nr. 1.048 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.212.331 von Baikani am 08.08.13 22:00:31wie siehst du die Sache mit Canpotex ?

wenn man als Nachbar dort eine Mine eröffnet kann/muss man mit den Kosten mithalten können.
Also warum hat man sich damals nicht angeschlossen. Die Antitrust Rules sehe ich eher als Ausrede an.
Ich kann nirgends lesen das Canpotex dagegen war.
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08.08.13 22:23:14
Beitrag Nr. 1.049 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.212.289 von Zechpreller am 08.08.13 21:55:59Meritus trust, 9,88 % shareholder, gehört einem russen, melnichenko.;)
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08.08.13 22:34:22
Beitrag Nr. 1.050 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.212.399 von Zechpreller am 08.08.13 22:08:41pfff.. EU Gesetze hätten was dagegen wenn K&S was in Amerika/Kanada macht ?

Uff. Versteh ich auch nicht so Recht. Ich dachte man schützt sich nur vor den Russen (hat ordentlich in Brüssel und Berlin geschmiert) und betet jede Nacht artig, daß die niemals reinliefern dürfen nach Deutschland.

Ich hab gelesen, daß die im NA Kartell schon verklagt wurden vor einem US Gericht und auch gezahlt haben. Keine Ahnung worum es da genau gin um ehrlich zu sein.

Selbst mit Kartell schaffte man es über 30 Jahre lang nicht den Preis nach oben zu bewegen. Da war so gut wie Null Wachstum. So ein ordentliches Kartell stell ich mir da anders vor (das Kali-Kartell aus Kolumbien schafft es die Preise anzuheben, regelmässig... aaah. ein bisschen Spaß muss sein )

Der Status Quo, die Kartelle bleiben, ist ja keine Garantie auf steigende Preise finde ich. 30 Jahre hats nicht so funktioniert. Erst die Rohstoffblase die ALLES nach oben brachte, brachte richtig Geschwindigkeit da rein. Gold, Platin, Diamanten, sogar Alteisen .... alles auf Höchststände..und jetzt geht seit paar Quartalen die Luft raus.

Wenn die Kartelle fallen dann gibt es ein Szenario so wie Baumgärtner beschrieben hat. Die marginalen Produzenten werden alle einen Kopf kürzer gemacht und müssen die Pforten schliessen (K&S ist mit dabei...).

Studie über Auswirkungen der Kartelle auf das Pricing / OECD
Hier sieht ein Professor der OECD dann Preise von 220 Dollar ..(so wie 3 Jahrzehnte dann üblich) die bis auf 400 Steigen in 2020.
http://www.oecd.org/competition/globalforum/49737333.pdf

In 2010 auch schon ein Artikel, ich lese ja jetzt erst die alten Geschichten und bin eine "junge" Kaliratte im Vergleich zu Euch, mit dezentem Hinweis auf Damoklesschwert BHP und hohe Kosten bei K&S.
http://www.ft.com/intl/cms/s/0/dd65a148-abb4-11df-9f02-00144…

hat mal jemand wegen Umsatz & Kosten gekuckt? hab ich mich da verrechent ? Wenn nicht dann bin ich froh meine Termingeschäftsfähigkeit zu haben....

auf jeden Fall wieder fruchtbar heute das Ganze. Ich hol mir mal noch einen Kaffee.
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08.08.13 22:45:06
Beitrag Nr. 1.051 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.212.617 von Baikani am 08.08.13 22:34:22Zechpreller..dieser Professor von der OECD bezieht/verweist sich auf ein halbes Dutzend angestrengter Klagen gegen das Amerika Kartell in der PDF.

Die meisten Klagen wurden abgeschmettert. Man konnte unseren Kartellbrüdern nichts nachweisen (der Aktionär atmet ruhig wieder aus..).... eines ist noch in Berufung..

ich habe 99% gelesen, daß es irgendwo eine Strafe gab. aber ich finds gerade nicht...
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08.08.13 22:57:51
Beitrag Nr. 1.052 ()
Hier noch ein Ding was ich nicht gesehen habe. Noch relativ frisch. Im Grunde genommen etwas negativ für Uralkali, aber dann doch wieder nicht.

Man beachte die Kosten der Uralkali die Fitch Rating da vorlegt.

http://www.fitchratings.com/gws/en/fitchwire/fitchwirearticl…

01 Aug 2013 10:00 AM
Potash Cartel Halt to Deter New Entrants, Favour Uralkali

Fitch Ratings-Moscow/London-01 August 2013: The break-up of a major potash cartel will send prices sharply lower, but this is also likely to deter new entrants to the market - which had been a threat to the established participants - Fitch Ratings says. The move towards greater competition on pricing, if sustained, will favour lower-cost producers that are able to swiftly boost production.

Russia's Uralkali, which instigated the break-up of the cartel, fits that description. The company has freight-on-board cash costs of below USD100/tonne. This puts it in the global first quartile for cash costs, and means it will continue to generate decent margins even if prices drop by 25% to USD300/tonne. Producers in the third and fourth quartile - such as Germany's K+S, which has cash costs of around USD250/tonne - should come under significantly higher pressure as a result of a price rebasement.

North American potash producers could also suffer some loss in profitability if prices fall. The highest cash costs of producers in Saskatchewan are around USD200/tonne. No loss of sales volumes would be expected in North or South America because of geographic advantage. However, exports by Canpotex (Canadian potash exporters) to China and India could be subject to some displacement.

Uralkali's plan to raise production by more than 30% between 2012 and 2014 would also mitigate the price decline and should lead to sales of USD3.4bn-3.6bn in 2013-2014, against USD3.95bn in 2012. It is also possible that Uralkali could be using the threat of breaking up the cartel as a tactic to negotiate with Belaruskali, the other cartel member.

Among the potash projects that might be cancelled if prices drop significantly is BHP Billiton's Jansen project in Canada. The miner had already delayed a decision on further investment as part of a wider review of its investment in large-scale projects.

Uralkali is relatively well positioned in the new price environment, but shrinking margins will put pressure on leverage. However, the decision to withdraw from the cartel came alongside a decision to halt its share buyback programme. We had seen the buyback plans as a significant risk to leverage, so its suspension provides some limited headroom to absorb the thinner margins at the current rating.

Overall, we expect Uralkali's FFO net adjusted leverage to exceed 2.5x in 2013 before falling back to 2x-2.5x. A bigger-than-expected drop in prices that translated into sustained leverage above 2.5x could result in a downgrade.
---------------------

Grüße.
Robert
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08.08.13 23:01:29
Beitrag Nr. 1.053 ()
Zitat von Carmelita: hat jemand einen Überblick wie die Leerverkaufsquoten bei potash und mosaic aussehen, die erholen sich ja auch gerade aber da ist noch viel Luft nach oben


wenn ich es richtig recherchiert habe liegen die shortquoten bei POT und MOS nur bei gut 1,5%
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08.08.13 23:37:27
Beitrag Nr. 1.054 ()
Dass die Shorties aber jetzt schon kampflos bei K+S aufgeben glaube ich nicht. Da kommt noch mal eine konzertierte Aktion, dann entscheidet es sich ob genügend gegen halten, bzw. starke Hände einsammeln die erst wenn satte Kursteigerungen eingetreten sind (40 oder 50%) bereit sind, ganz langsam wieder ab zu geben, dann kann es einen richtigen Shortqueeze geben.

Abschreiben sollte man die Shorties noch nicht.

Lesson learned, unterschätze nie die Shortseller.
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08.08.13 23:55:50
Beitrag Nr. 1.055 ()
Zitat von Baikani: Jein :). Beim operativen Cashflow, bzw. beim Cashflow allgemein, sind ja nur die "Einzahlungen" und "Auszahlungen" berücksichtigt. Das was sich auf dem Konto bewegt hat.

Es ging ja nur um die Frage, ob K+S in der Lage ist Legacy ohne Kapitalerhöhung zu stemmen. Und dafür ist erstmal nur die Frage ob der operative Cashflow ausreicht das Projekt fertigzustellen (zusammen mit Kreditlinie und vorhandenen Mitteln).
Dass es anschließend freilich mehr einnehmen muss um Gewinne zu erwirtschaften, ist eine ganz andre Debatte.

Deswegen übergehe ich den nachfolgenden Teil mal wegen Trivialität (wenigstens für mich ;)), da gibts m.E. nichts hinzuzufügen.

Ein Investment in K+S tätigt man unter gänzlich andren Erwartungen und Prämissen als in Coca-Cola. Das ist nicht das Thema (ich würde K+S nie als "Ewigkeitsinvestment" wählen).

Oh. Gute Zahlenspielerei. Einigen wir uns auf dem kleinsten Nenner. Uralkali hätte wohl etwas mehr Kosten, würde sich dennoch sicher rechnen. Belaruskali hätte wohl ganz, ganz kleine Kosten.

Ich bin noch nicht dazugekommen die Kostenstrukturen von Uralkali und Co. zu verifizieren. Das mach ich lieber selber.
Für die Transportkosten gings mir einfach mal drum eine Hausnummer zu bekommen, also der Anteil am Gesamtpreis ist schon nicht unerheblich, wenn die Strecke länger wird, soviel steht fest. Etwaige Importzölle oder so, noch nicht mit ins Kalkül gezogen, wobei ich mich auf Letztere ohnehin nicht verlassen würde.
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09.08.13 00:09:09
Beitrag Nr. 1.056 ()
Zitat von armertoelpel: Die Rechnung mit den Transportkosten geht nicht auf.

Bei LKW wird nach Lastkilometer abgerechnet. Das sind so ca. 2,50 Euro pro Kilometer für einen 40 Tonner.

40 Tonner LKW sind aber nur so ca. 22 tonnen Nutzlast die transportiert werden können.

Also 11,4 cent pro tonne/km. 11,40 Euro pro tonne / 100km

Es kann natürlich sein, dass das im Osten ein bisschen günstiger geht. Viel aber nicht. Der Wettbewerb in der Branche ist ja sehr hart.

Besten Dank. Laut Google Maps sinds von Minsk nach Kassel ca. 1500 km. Da wären wir dann bei 170 € Transportkosten pro Tonne. Das gleicht die Kostenvorteile in der Förderung locker aus. Ich hätte jetzt eher mal die Hälfte geschätzt. Also nochmals danke für diese Ausführung. Also für die wichtigsten Agrarmärkte in Europa (D,F) bleibt K+S vorerst als Lieferant alternativlos :D.
Auch die Erläuterungen zu den unterschiedlichen Gepflogenheiten sind nicht ganz unwichtig.
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09.08.13 00:46:45
Beitrag Nr. 1.057 ()
was die transportkosten anbelangt glaube ich, wird gerade ziemlich im nebel gestochert.
wenn man folgende aspekte logisch miteinander verknüpft, muß einem zwangsläufig klar werden, daß transport über längere strecken offensichtlich zu anderen konditionen stattfinden kann.
1. uralkali diszipliniert belaruskali, weil diese außerhalb der absprachen unter preis in asien wildern
2. sie tun dies im glauben daran, mit 25% weniger erlös/t als derzeit gut auf die reihe zu bekommen
3. ich schlage mit dem zirkel einen bogen von belarus oder ural nach china und ermittle ganz andere streckenlängen als nach Europa

ergo: wenn belaruskali oder uralkali china für 300$/t mit gewinn beliefern können, dann können sie das auch bis europa.
mir ist auch noch nie zu ohren gekommen, daß schüttgüter dieser dimensionen per lkw transportiert würden, steinkohle-lkw? erdöl-lkw vom persischen golf?
einziges problem in der vergangenheit war vielleicht die spurbreite des russischen schienennetzes - ob das heute noch ein problem ist?

zar
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09.08.13 07:10:47
Beitrag Nr. 1.058 ()
Düngemittel
Spekulanten wetten gegen K+S
08.08.2013 11:32 Uhr | Aktualisiert 08.08.2013 12:14 Uhr

VON STEFFEN HÖHNE UND SEBASTIAN WOLFF
Mindestens neun Investment-Fonds wetten auf fallende Kurse der Aktien des Düngemittelherstellers K+S. Das Unternehmen, das große Bergwerke in Bernburg und Zielitz in Sachen-Anhalt betreibt, kippt daraufhin die Gewinnprognose. Hintergrund des Kursrutsches ist die Ankündigung eines Konkurrenten, Preise für Kalidünger drastisch zu senken.

Für den Kasseler Düngemittel- und Salzproduzenten K+S kommt es derzeit knüppeldick: Die düstere Preisprognose eines russischen Konkurrenten hat die Anleger geschockt. Der Aktienkurs brach in einer Woche um mehr als 35 Prozent ein. Diese Situation nutzten mindestens neun Investment-Gesellschaften für sich, um mittels Leerverkäufen Kasse zu machen. Damit prügeln die Hedge-Fonds den Aktienkurs weiter nach unten. Laut einer Übersicht im Bundesanzeiger (siehe: „Leerverkäufe der K+S-Aktie) haben die Spekulanten seit dem 30. Juli insgesamt mehr als elf Prozent der K+S-Aktien leer verkauft.

Hohe Unsicherheit im Markt

Und so funktioniert es vereinfacht dargestellt: Bei Leerverkäufen leihen sich die Hedge-Fonds die Aktien etwa von Banken und großen Investmentfonds und zahlen diesen eine Gebühr. Anschließend verkaufen sie die Papiere, um sie später zu einen niedrigeren Preis zurückzukaufen und dann zurückzugeben. Je stärker der Kurs sinkt, um so höher sind die Profite.

Thorsten Strauß, Analyst bei der Nord/LB, sagt zur Situation bei K+S: „Man kann beobachten, dass es eine Aktie schwer hat, wenn sich der Markt erst einmal auf sie eingeschossen hat. Und in einer Phase wie jetzt, in der erhebliche Verunsicherung über die weitere Entwicklung am Kalimarkt herrscht, fällt es auch nicht besonders schwer, entsprechende Gerüchte zu streuen oder ,Einschätzungen’ zu lancieren, durch die man von fallenden Kursen profitieren kann, wenn man ,richtig’ positioniert ist.“ Umstritten ist unter Experten, wie sehr die Leerverkäufe den Kurs drücken. Nach Aussagen von Lars Hettche, Analyst des Bankhaus Metzler, sind die Leihgebühren für K+S-Aktien inzwischen so hoch, dass sich Leerverkäufe kaum mehr lohnen. Gestern lag die Aktie wieder im Plus.

Auch ohne die Aktien-Spekulationen der Hedgefonds hat K+S genügend Probleme: Die Nachricht las sich zunächst harmlos, doch ihre Wirkung war von ungeheurer Sprengkraft. Als vergangene Woche der russische Kalidünger-Produzent Uralkali sein langjähriges Vertriebsbündnis BPC mit dem weißrussischen Staatsunternehmen Belaruskali aufkündigte, rauschten weltweit die Aktienkurse der Unternehmen der Branche nach unten. „Es ist ein bisschen so, wie wenn Saudi-Arabien aus dem Ölkartell Opec ausgestiegen wäre“, erklärt Oliver Schwarz, Analyst für Chemieaktien beim Bankhaus Warburg. „Dann würde der Ölpreis auf einen Schlag zusammenbrechen.“ Denn wie beim Öl gab es auch auf dem Kalimarkt bislang praktisch ein Kartell, das für hohe Preise sorgte. Doch Uralkali will nun auf eigene Faust handeln und bewusst fallende Preise in Kauf nehmen. Diese will das Unternehmen über steigende Absatzmengen in China, Indien und Brasilien wieder auffangen. So kündigte Uralkali-Chef Wladislaw Baumgaertner für das zweite Halbjahr 2013 einen Preisrutsch von 25 Prozent an – von aktuell rund 400 Dollar pro Tonne auf nur noch 300 Dollar.

Was das für K+S bedeuten würde, lässt sich an den Produktionskosten erkennen. Sie lagen im vergangenen Jahr für das deutsche Unternehmen bei gut 280 Dollar pro Tonne. Im Klartext: K+S würde bei einem Preisrutsch auf unter 300 Dollar praktisch nichts mehr am Kali verdienen – zumal die Produktionskosten Jahr für Jahr steigen und sich hier kaum etwas einsparen lässt. Und K+S ist auf Gedeih und Verderb vom Kaligeschäft abhängig: Es macht mehr als zwei Drittel des Gesamtumsatzes des Konzerns aus. Das Salzgeschäft, die zweite Säule des Unternehmens, ist zwar ertragreich und stabil, sorgt aber nur für ungefähr ein Drittel des Geschäfts.

Konzern hält an Investitionen fest

Am Dienstag musste K+S seine Gewinnprognose für das laufende Jahr schon einmal kippen. Die Auflösung des Kali-Preiskartells habe zu erheblicher Unsicherheit über die künftige Mengen- und Preisentwicklung bei Kali-Düngemittel geführt, gestand Konzernchef Norbert Steiner ein. Trotz befürchteter Überkapazitäten für Kali will Steiner aber an einem milliardenteuren Minenprojekt in Kanada festhalten: „Wir werden dieses wichtige Vorhaben aufgrund bloßer Spekulationen nicht infrage stellen“, erklärte er fast trotzig.

Auch in Sachsen-Anhalt wird die Entwicklung mit Sorge gesehen. In Zielitz bei Magdeburg betreibt K+S mit 1 700 Mitarbeitern eines der größten Kali-Bergwerke Europas. In Bernburg fördern 400 K+S-Mitarbeiter Steinsalz, das etwa als Auftausalz eingesetzt wird.
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09.08.13 07:12:09
Beitrag Nr. 1.059 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.212.745 von Baikani am 08.08.13 22:57:51The company has freight-on-board cash costs of below USD100/tonne. This puts it in the global first quartile for cash costs, and means it will continue to generate decent margins even if prices drop by 25% to USD300/tonne. Producers in the third and fourth quartile - such as Germany's K+S, which has cash costs of around USD250/tonne -

das sind schon Welten...
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09.08.13 07:13:25
Beitrag Nr. 1.060 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.213.371 von professordeluxe am 09.08.13 07:10:47....Nach Aussagen von Lars Hettche, Analyst des Bankhaus Metzler, sind die Leihgebühren für K+S-Aktien inzwischen so hoch, dass sich Leerverkäufe kaum mehr lohnen....


umso erstaunlicher, dass die Positionen nicht glattgestellt werden. Denn wir nicht glatt stellt, hat ja noch was vor....
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09.08.13 07:16:19
Beitrag Nr. 1.061 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.213.143 von zar-putin am 09.08.13 00:46:45hat nicht direkt was mit KS zu tun, zeigt aber einmal mehr was uns die nächsten Jahre erwartet :

http://www.handelsblatt.com/politik/international/klimawande…

EU verpasst Run auf Rohstoffe der Arktis

09.08.2013, 02:54 Uhr

Öl, Gas und weitere Bodenschätze vermuten Experten unter dem schmelzenden Eis der Arktis. Die EU sollte den Run auf die Rohstoffe nicht verschlafen, sagte jetzt ein Experte. Die Chinesen seien schon vor Ort.
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09.08.13 07:17:20
Beitrag Nr. 1.062 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.213.371 von professordeluxe am 09.08.13 07:10:47...zumal die Produktionskosten Jahr für Jahr steigen und sich hier kaum etwas einsparen lässt...

auch interessant. Umweltauflagen und Personalkosten steigen in Dt. kontinuierlich. Daher auch der Weg nach Kanada. In Dt. dürfte der Kaliabbau in ein paar Jahren nicht mehr rentabel sein. Selbst wenn wir bei über 300 Dollar liegen. In einem dicht besiedelten Land sind Umweltauflagen halt andere als in der Steppe Kanadas oder im tiefen Russland bzw. in Weissrussland.
1 Antwort
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09.08.13 07:21:35
Beitrag Nr. 1.063 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.213.385 von professordeluxe am 09.08.13 07:17:20deswegen wird KS auch nie zum Übernahmekandidat.
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09.08.13 07:43:07
Beitrag Nr. 1.064 ()
im Sept. dürfte rot-grün in Hessen die LTW gewinnen, dann wird Trittin mit seinem Paddelboot zum Dauergast auf der Werra und wenn die Grünen weiter so an der Umweltauflagenspirale drehen, wird die Prod. hierzulande schon nächstes Jahr unrentabel.
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09.08.13 08:06:47
Beitrag Nr. 1.065 ()
..jaja Prod nächstes Jahr unrentabel....und K+S sowieso schon Pleite...

und wer die Wahl gewinnt wisst ihr auch schon...

Mir scheint hier werden worst-case Szenarien herbeigesponnen und als 100% sicher dargestellt - um so den wenigen Kleinanleger, welche noch ein paar K+S Aktien im Depot haben, diese auch noch herauszulocken.
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09.08.13 08:10:41
Beitrag Nr. 1.066 ()
Zitat von Zechpreller: deswegen wird KS auch nie zum Übernahmekandidat.


Das sehe ich anders. Die Förderkosten der deutschen Bergwerke gewinnen gegenüber den neuen Projekten in Kanada an Wettbewerbsfähigkeit, da auch in Kanada neue Projekte teurer fördern als die dort bereits bestehenden. K+S ist derzeit zwar der teuerste Hersteller von Kali-Produkten, allerdings auch der mit weitem Abstand am günstigsten bewertete. Ob sich eine Übernahme von K+S lohnt hängt damit davon ab, welcher Kali-Preis in den nächsten Jahren erwartet wird. Das politische Risiko weiterer Umweltauflagen ist in Deutschland da und wird zu einem Abschlag in dieser Bewertung führen allerdings bei der Erwartung von Kali-Preisen oberhalb von 350 USD pro Tonne ist K+S auf dem aktuellen Kursniveau ein potentielles Ziel, zumal andere Faktoren wie der hohe freefloat eine Übernahme recht einfach wirken lassen.
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09.08.13 08:12:55
Beitrag Nr. 1.067 ()
grainsystems,jein, die wollen uns Kleinanlegern nur helfen und das wir was lernen und in Zukunft so dann diese Fehler verhindern können!
So richtig fies wird es erst, ein Meinungsdiktador hat ja sogar 2006 alles schon vorgewarnt, man müsse nur mehrere hundert Seiten von 2006 durch lesen und dort war dann schon geschrieben, das der Herr Baumgertner Ende Juli 2013 den Preiskrieg erklärt und ne riesige Shortspekulation stattfinden wird. Gibt hier richtige Fans für diesen Rattenfänger von "Kassel".
1 Antwort
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09.08.13 08:37:37
Beitrag Nr. 1.068 ()
Zitat von grainsystems: ..jaja Prod nächstes Jahr unrentabel....und K+S sowieso schon Pleite...

und wer die Wahl gewinnt wisst ihr auch schon...

Mir scheint hier werden worst-case Szenarien herbeigesponnen und als 100% sicher dargestellt - um so den wenigen Kleinanleger, welche noch ein paar K+S Aktien im Depot haben, diese auch noch herauszulocken.


Man sollte das Worst Case in jedem Fall darstellen wie das in diesem guten, kritischen Thread getan wird um das Ivestrisiko zu minimieren. Wären mal alle so. Einfach zu sagen: K+S geht nicht pleite, weil das Unternehmenskonstrukt bis hierher gehalten hat ist mir als Argumentationslinie etwas dünn.
Und eine "Verschwörung" von einigen Threadteilnehmern um den armen Kleinanlegern das letzte K+s Hemd zu rauben ist doch zugegeben etwas albern. Das gefällt mir eben auch nicht an bullishen Usern die obendrein vllt. noch investiert sind. Die Argumente sind oft oberflächlich zusammengeknetet, damit die eigene (Fehl)entscheidung gerechtfertigt ist.
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09.08.13 08:47:28
Beitrag Nr. 1.069 ()
sacarrd, hier geht es nicht um Kritikfähigkeit an dem Wert K+S oder ob User euphorisch und in aller Regel "verblendet" hier schreiben.
Diese helfen einem in der Tat nicht weiter.
Grainsystems hat aber schon den genauen Punkt angesprochen, hier werden extremste worst case Szenarien HERBEI GESPONNEN und jedes klitze kleine pro Argument miltant, denuzierend oder gar nicht drauf eingegangen.
Das ist verwerflich und dies damit als guten Thread ist bezeichnen?
Ein Meinungsaustausch kann hier nicht mehr stattfinden, weil Meinungsdiktadoren hier hier Profil arrogant und überheblich und Gegenmeinungen nicht aktzeptieren.
Damit ist eben keine reale Situation von K+S als Chance oder Risiko hier nicht mölich.
Ich hab Professor, zeche und Schmeisfliege Baikani auf ignore, dann stelle ich nämlich fest, das kaum einer hier noch wagt was zu schreiben. Genauso sinnfrei gehts im E.On Thread zu und den lese ich seit über einem Jahr nicht mehr, hier nun auch.
4 Antworten
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09.08.13 08:52:05
Beitrag Nr. 1.070 ()
Zitat von professordeluxe: im Sept. dürfte rot-grün in Hessen die LTW gewinnen, dann wird Trittin mit seinem Paddelboot zum Dauergast auf der Werra und wenn die Grünen weiter so an der Umweltauflagenspirale drehen, wird die Prod. hierzulande schon nächstes Jahr unrentabel.


die haben soviel "Dreck am ....." dass die bald gar keine Wahl gewinnen...
Rot-grün wird bald wieder Geschichte sein...im Bundestag sowieso...
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09.08.13 08:55:14
Beitrag Nr. 1.071 ()
Zitat von professordeluxe: ....Nach Aussagen von Lars Hettche, Analyst des Bankhaus Metzler, sind die Leihgebühren für K+S-Aktien inzwischen so hoch, dass sich Leerverkäufe kaum mehr lohnen....


umso erstaunlicher, dass die Positionen nicht glattgestellt werden. Denn wir nicht glatt stellt, hat ja noch was vor....


Was sagt denn die Leerverkaufsquote denn exakt aus? Ist es die Summe aller verliehenen Aktien zum Zwecke des Verkaufs? Ist es die Summe, die tatsächlich real verkauft ist? Ist es die Summe aller verliehenen Aktien, die zum Verkaufseinsatz zur Verfügung steht, aber eben noch nicht vollkommen verkauft ist? Richtigerweise müsste diese Leerverkaufsquote stündlich neu kommuniziert werden, was natürlich nicht möglich ist. Die Aussagekraft der Shortquote ist demnach doch etwas begrenzt.

ML
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09.08.13 08:57:16
Beitrag Nr. 1.072 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.213.881 von 5002 am 09.08.13 08:47:28Ich hab Professor, zeche und Schmeisfliege Baikani auf ignore, dann stelle ich nämlich fest, das kaum einer hier noch wagt was zu schreiben

du bleibst nie weg, weil du uns lesen willst, weil wir die einzigen sind die die Dinge beim Namen nennen.
So einfach ist das.....

Im alten Thread wimmelt es von Gutmenschen die KS jahrelang als Top Invest verkauft haben, gegen jede Vernunft.
Mir scheint eher, du hast keine eigene Meinung und springst grade mal auf den einen oder anderen Zug auf wie es grade passt.
Obwohl ich schon tausend mal auf deiner gefährlichen Ignore Liste stand/stehe ?, gehe ich jede Wette ein du wirst doch "irgend wie" auf dieses Psoting antworten ;)
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09.08.13 09:14:59
Beitrag Nr. 1.073 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.213.977 von Zechpreller am 09.08.13 08:57:16...genauso wie vorher alles Negative von K+S ausgeblendet wurde wird nun alles Negative als sicher angenommen und damit die tollsten Zahlenspiele durchgerechnet , sodaß als Ergebnis nur mehr die Pleite von K+S überbleibt.

Für mich ein Zeichen, das nun alles Negative im Kurs enthalten ist - und um das gehts im Endeffekt.

Ich steh auf der Käuferseite - ist doch auch kein Geheimnis.
1 Antwort
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09.08.13 09:18:28
Beitrag Nr. 1.074 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.214.165 von grainsystems am 09.08.13 09:14:59...und meine Aktien bekomme ich von den Ängstlichen wie Zechpreller und Konsorten fast geschenkt - danke dafür!
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09.08.13 09:59:16
Beitrag Nr. 1.075 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.213.881 von 5002 am 09.08.13 08:47:28Wenn Du es so empfindest wird wahrscheinlich auch ein Stück Wahrheit dran sein. Ich glaube, so langsam dürfte auch schon jeder Kaliklumpen dreimal umgedreht sein. Die Zeit wird zeigen wohin der Kalipreis laufen wird und wie K+s damit umgeht. Meine Einschätzung ist das der Markt gerade das Papier mit geringen Wachstum bewertet. Ob das billig ist, ich glaube noch nicht wirklich. Da hab ich schon günstigere Titel gesehen. Ich für meinen Teil habe von einem Invest abgesehen, weil mir die Ausschläge zu gravierend sind. Ich denke man hat noch genügend Zeit zu kaufen. Und wenn es nicht das Papier ist ist es ein anderes.
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09.08.13 10:00:01
Beitrag Nr. 1.076 ()
Um nochmal die Transportkosten aufzugreifen. Kali wird natürlich nicht mit LKWs über große Strecken Transportiert, sondern mit Schüttgutfrachtern. Die sind um Größenordnungen billiger als LKW. Wenn man Schüttgüter von Deutschland nach Argentinien liefert, fallen auf den Transport zum Hafen in Deutschland höhere Kosten an als auf den Seeweg, von Hamburg nach Argentinien.

http://www.portofhamburg.com/en/article/KTG
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09.08.13 10:01:30
Beitrag Nr. 1.077 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.213.619 von 5002 am 09.08.13 08:12:55Achso, noch eine Frage: Investiert, nicht investiert oder noch vor?
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09.08.13 10:06:55
Beitrag Nr. 1.078 ()
Zitat von grainsystems: ...und meine Aktien bekomme ich von den Ängstlichen wie Zechpreller und Konsorten fast geschenkt - danke dafür!


Aktien gibt's von mir schon lange keine mehr. :laugh:
Auf der Käuferseite bin ich allerdings mit einem OS schon.
Falls es dir entgangen ist, ich habe bereits am letzten Dienstag schon gesagt, das Gemetzel ist übertrieben.
Der Zechpreller hat die ganzen Jahre vor einem Invest gewarnt, zu recht.
Trotzdem hat er "gegen" die Threadstimmung am Ende mit seinen Puts Geld verdient.
Jetzt in der grössten Panik und Hysterie der Unternehmensgeschichte wird er erneut gegen die Stimmung, diesmal mit einem Call ins plus kommen...

Grundsätzlich ändert das nichts an en Problemen von KS.
Eine Insolvenz halte ich nicht für wahrscheinlich, auf welchem Kursniveau das ganze endet ist völlig unklar.
Entzaubert ist die Aktie schon lange....

PS: es haben sich schon Leute bei Kursen über 50 bei den Verkäufern bedankt, fragt sich nur für was :confused:
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09.08.13 10:27:53
Beitrag Nr. 1.079 ()
Zitat von roMichel: Um nochmal die Transportkosten aufzugreifen. Kali wird natürlich nicht mit LKWs über große Strecken Transportiert, sondern mit Schüttgutfrachtern. Die sind um Größenordnungen billiger als LKW. Wenn man Schüttgüter von Deutschland nach Argentinien liefert, fallen auf den Transport zum Hafen in Deutschland höhere Kosten an als auf den Seeweg, von Hamburg nach Argentinien.

http://www.portofhamburg.com/en/article/KTG


ja, so sieht es aus. deswegen ist die frage nach den vor- oder nachteilen kürzerer oder längerer transportwege nur von marginaler natur.

ansonsten ein kurzes statement zum thread:
der ist von ausserordentlicher sachlichkeit geprägt, will sagen, hier werden argumente gesucht und hinterfragt. die überdeutliche mehrheit der user befindet sich in einem zustand der unklarheit, was die zukunft des kalimarktes angeht und dies wird in den beiträgen mehr als deutlich.
mittlerweile machen sich auch wieder einige wenige user bemerkbar, die offensichtlich auf der longseite stehen - allerdings von einem offenen meinungsaustausch nicht viel halten, es vielmehr bei inhaltsleeren verbalattacken gegen die anderen user belassen. long kann man schon sein, inhaltsleere angrife auf andere kann man sich schenken, dafür gibt es doch den ursprungsthread.

also, entweder etwas content beisteuern oder maul halten!

zar
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09.08.13 10:43:17
Beitrag Nr. 1.080 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.214.911 von zar-putin am 09.08.13 10:27:53mittlerweile machen sich auch wieder einige wenige user bemerkbar, die offensichtlich auf der longseite stehen - allerdings von einem offenen meinungsaustausch nicht viel halten, es vielmehr bei inhaltsleeren verbalattacken gegen die anderen user belassen

ja
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09.08.13 10:51:40
Beitrag Nr. 1.081 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.214.911 von zar-putin am 09.08.13 10:27:53...zum Teil gebe ich die recht ... aber darf man hier im Thread nicht auf der Longseite stehen? Das fördert doch nur die Objektivität, auch für Euch Shorties?
Mir schein für negative Argumente und Horroszenarien verlangst Du keine Beweise oder Quellenangaben - sobald wer positive Argumente bringt, muss er sich schon fast entschuldigen- nicht sehr qualitätsfördernd
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09.08.13 10:54:13
Beitrag Nr. 1.082 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.214.911 von zar-putin am 09.08.13 10:27:53...und "maul halten" fördert auch nicht grad die Meinungsfreiheit
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09.08.13 11:03:53
Beitrag Nr. 1.083 ()
Zitat von grainsystems: ...und "maul halten" fördert auch nicht grad die Meinungsfreiheit


.... bezeugt aber die Sozialisation von einem User. Es gibt doch diese sehr brauchbare Ignore-Funktion.

ML
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09.08.13 11:25:38
Beitrag Nr. 1.084 ()
Zitat von grainsystems: ..jaja Prod nächstes Jahr unrentabel....und K+S sowieso schon Pleite...

und wer die Wahl gewinnt wisst ihr auch schon...

Mir scheint hier werden worst-case Szenarien herbeigesponnen und als 100% sicher dargestellt - um so den wenigen Kleinanleger, welche noch ein paar K+S Aktien im Depot haben, diese auch noch herauszulocken.


Und das positive wird einfach ignoriert

Auszug aus Beitrag 876:

Hölzel wiederholte seine Aussage, dass eine wirtschaftlich profitable Aufarbeitung der Abwässer möglich sei.

Was, wenn K+S die Patente für das Verfahren schon in der Schublade hat und zu gegebener Zeit damit herauskommt?
Die könnten mit den getrennten Abfallstoffen aus der Kalilauge noch ordentlich verdienen.
Bis in alle Ewigkeit dürfen die Abfälle auch im Ausland nicht in die Gewässer oder die Pampa geleitet werden.
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09.08.13 12:59:53
Beitrag Nr. 1.085 ()
das Thema zukünftige Divipolitik dürfte auch interessant werden.



K+S verkaufen

NEW YORK - Das US-Analysehaus Bernstein Research hat die Einstufung für K+S auf "Underperform" mit einem Kursziel von 15 Euro belassen. Nach dem von Uralkali angekündigten Ausstieg aus der Exportallianz BPC seien Gewinne und Bewertung des deutschen Kaliherstellers deutlich gefährdet, schrieb Analyst Jeremy Redenius in einer Studie vom Freitag. K+S produziere zu hohen Kosten und sei daher von sinkenden Preisen besonders negativ betroffen. Zudem sei das Legacy-Projekt in Kanada, über das K+S die Volumina steigern wolle, gefährdet. Mögliche Lieferverträge zu niedrigeren Kalipreisen, eine Dividendenkürzung und ein drohender Dax-Ausschluss stellten weitere Risiken dar.
2 Antworten
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09.08.13 13:16:41
Beitrag Nr. 1.086 ()
Zitat von roMichel: Um nochmal die Transportkosten aufzugreifen. Kali wird natürlich nicht mit LKWs über große Strecken Transportiert, sondern mit Schüttgutfrachtern. Die sind um Größenordnungen billiger als LKW. Wenn man Schüttgüter von Deutschland nach Argentinien liefert, fallen auf den Transport zum Hafen in Deutschland höhere Kosten an als auf den Seeweg, von Hamburg nach Argentinien.

http://www.portofhamburg.com/en/article/KTG


Unter einer Größenordnung versteht man einen Faktor 10, hier von "Größenordnungen" im Plural also einem Faktor 100 oder 1000 oder gar noch mehr zu sprechen, finde ich gewaltig übertrieben.

Die Hälfte oder ein Drittel darüber lass ich mit mir Reden, aber nicht über "Größenordnungen". Hat ja auch niemand behauptet, dass es transportiert wird. Ging nur dasrum Relationen mal bisschen abzuschätzen, mehr nicht...
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09.08.13 13:19:49
Beitrag Nr. 1.087 ()
Zitat von provinzler:
Zitat von roMichel: Um nochmal die Transportkosten aufzugreifen. Kali wird natürlich nicht mit LKWs über große Strecken Transportiert, sondern mit Schüttgutfrachtern. Die sind um Größenordnungen billiger als LKW. Wenn man Schüttgüter von Deutschland nach Argentinien liefert, fallen auf den Transport zum Hafen in Deutschland höhere Kosten an als auf den Seeweg, von Hamburg nach Argentinien.

http://www.portofhamburg.com/en/article/KTG


Unter einer Größenordnung versteht man einen Faktor 10, hier von "Größenordnungen" im Plural also einem Faktor 100 oder 1000 oder gar noch mehr zu sprechen, finde ich gewaltig übertrieben.

Die Hälfte oder ein Drittel darüber lass ich mit mir Reden, aber nicht über "Größenordnungen". Hat ja auch niemand behauptet, dass es transportiert wird. Ging nur dasrum Relationen mal bisschen abzuschätzen, mehr nicht...

soll natürlich "per LKW transportiert" heißen...
1 Antwort
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09.08.13 13:30:20
!
Dieser Beitrag wurde von m.klemm moderiert. Grund: themenfremder Inhalt
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09.08.13 13:50:23
Beitrag Nr. 1.089 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.216.391 von professordeluxe am 09.08.13 12:59:53..ist interessant: Obwohl Steiner als Vorstand das Projekt in Kanada als nicht gefährdet bestätigt hat, kommt diese Analystenfuzzi und sagt das Gegenteil - von wem der wohl bezahlt wird?
1 Antwort
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09.08.13 13:57:34
Beitrag Nr. 1.090 ()
Zitat von grainsystems: ..ist interessant: Obwohl Steiner als Vorstand das Projekt in Kanada als nicht gefährdet bestätigt hat, kommt diese Analystenfuzzi und sagt das Gegenteil - von wem der wohl bezahlt wird?


Glaub ich gar nicht mal. Aber irgendwas und irgendwo muß man doch (ab)schreiben........


ML
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09.08.13 13:59:46
Beitrag Nr. 1.091 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.216.787 von grainsystems am 09.08.13 13:50:23Ist echt blöde wenn du als von dern Shortys bezahlter Anal-yste zu spät kommst, ratt-fatz schreibt für ihn jemand anders die Anal-ysen... :laugh:
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09.08.13 14:00:39
Beitrag Nr. 1.092 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.216.527 von provinzler am 09.08.13 13:19:49Wenn so einfach und so billig wäre, warum haben dann nicht schon längst die Russen und Canadier Europa mit billigem Kali überschwemmt ?

Am fehlenden Kali lag das sicher nicht. :kiss:
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09.08.13 14:14:22
Beitrag Nr. 1.093 ()
Zitat von grainsystems: ...zum Teil gebe ich die recht ... aber darf man hier im Thread nicht auf der Longseite stehen? Das fördert doch nur die Objektivität, auch für Euch Shorties?
Mir schein für negative Argumente und Horroszenarien verlangst Du keine Beweise oder Quellenangaben - sobald wer positive Argumente bringt, muss er sich schon fast entschuldigen- nicht sehr qualitätsfördernd


@grainsystems

long ist viel löblicher als short. schon aus prinzip.
ich möchte nur mal kurz zu meinem verhältnis zu k&s etwas sagen.
ich persönlich habe noch nie eine aktie von denen besessen, allerdings hebelzertifikate in den letzten beiden jahren ausschließlich auf der longseite. wie man anhand der aktie vermuten kann: im ergebnis mit wechselnden erfolgen, die letzte Position ging mit dem grandiosen tagesabsturz zu 100% verloren - ich war zwei tage nicht da, die ko-schwelle vorher "unendlich" weit weg, als ich wieder am laptop saß, war die sache erledigt. jetzt bin ich am sondieren, ob es wieder sinn macht long zu gehen oder noch zu warten - short mache ich ungern, schon gar nicht bei aktien, die sich so verbilligt haben. deswegen mag ich den gedankenaustausch und die bedenken hier, da es offensichtlich um inhalte geht.insofern ist gegen longplayer von meiner seite überhaupt nichts zu sagen, wenn sie denn bitte ihren standpunkt mit argumenten füttern und nicht mit abneigungs-verbalorgien gegen die, die einer anderen meinung sind.

zar
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09.08.13 14:19:58
!
Dieser Beitrag wurde von m.klemm moderiert. Grund: Provokation
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09.08.13 15:05:16
Beitrag Nr. 1.095 ()
Wurde gebeten folgendes einzustellen:

von grainsystems:

ich kann keine Beiträge mehr schreiben daher bitte um Veröffentlichung:

Eure Eminenz Zar Putin: Sie sind sehr gut im Austeilen und sehr empfindlich beim Einstecken-ich werd Sie in IHREM Board nicht weiter belästigen
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09.08.13 15:17:20
Beitrag Nr. 1.096 ()
K+S – jetzt reagiert die Bafin
Gastautor: Daniel Saurenz | 09.08.2013, 14:58 | 120 Aufrufe | 0 |
Rauf und runter, die höchsten Umsätze bei Hebelpapieren, die Aktie innerhalb der Handelstage mitunter in einem 20-prozentigem Kursfenster – all dies wurde ausgelöst durch den Kursrutsch bei K+S in der vergangenen Woche. Nun wird die Bafin aktiv. Sie hat am Montag, 5.8.13, eine Analyse des Kursverfalls bei K+S eingeläutet. Die „WirtschaftsWoche“ berichtet unter Berufung auf eine Sprecherin der Behörde, dass das Referat Marktanalyse die Handelsdaten der Aktie auf Marktmanipulation und Insiderhandel prüft. Noch ist nichts dabei herausgekommen oder gar bekannt, doch sollte die Behörde Auffälligkeiten finden, werden die Bereiche Insiderüberwachung und Marktmanipulation bei der Bafin in die Untersuchung eingebunden.

Der Grund liegt auf der Hand – Rückblende:
Der Börsenwert bei K+S war binnen weniger Tage um mehr als 40 Prozent oder gut zwei Milliarden Euro gesunken. Die Ratingagentur Standard & Poor’s aus den USA hatte K+S zudem wegen der Sorgen um die Entwicklung des Kalipreises mit einer Abstufung gedroht. Sie hatte ihre Bonitätsnoten für den Konzern auf ihre Beobachtungsliste für eine mögliche Abstufung gesetzt. Das Langfristrating für die Nordhessen liegt derzeit bei BBB+, das Kurzfristrating bei A-2. Als wäre es nicht genug gab es gestern am frühen Abend noch einen weiteren heftigen Schlag von Warburg Research. Doch gibt es auch die andere Meinung – kaufen sagt die DZ Bank. Wie könnte es weitergehen bei K+S – lautet die Hoffnung Buchwert?
Das Analysehaus Warburg Research hatte K+S von kaufen auf verkaufen abgestuft (die Abstufung um gleich zwei Levels ist selten, aber so wie gestern bei der BASF durch Goldman Sachs nicht gänzlich unmöglich) und das Kursziel von 41 auf 15 Euro gesenkt. Damit geht man fast ebenso radikal vor wie die Commerzbank einige Tage früher, auch hier fragt man sich aber, wie man vorher überhaupt 41 Euro als Ziel bestehen lassen konnte – die Aktie notierte immerhin VOR der Uralkali-Nachricht schon bei rund 26 Euro.

Für Warburg ist der Grund natürlich der gleiche wie bei allen anderen auch – der verschärfte Wettbewerb im Kaligeschäft nach dem Ausstieg von Uralkali aus der Exportallianz BPC würfelt die Kali-Branche fundamental durcheinander. Gegen den Trend stellt sich aber die DZ Bank. Sie empfiehlt K+S trotz des Absturzes zum Kauf, sieht Kurspotenzial bis 23,60 Euro und teilt die Ansichten von Uralkali nicht. Sie sieht den Preis nur 15 Prozent fallen – das könnte K+S möglicherweise verkraften.

Für den Knock-out bei K+S sorgte also die Ankündigung des russischen Wettbewerbers Uralkali, aus dem gemeinsam mit Belaruskali betriebenen Exportkartell Belarusian Potash Company (BPC) auszusteigen, die Produktion hochzufahren und die Ausfuhren künftig selbst in die Hand zu nehmen. Das Kartell kontrolliert rund 40 Prozent des weltweiten Kalimarkts. Dafür ist Uralkali-Chef Vladislav Baumgertner notfalls sogar bereit, einen Preisrutsch beim Kali um gut 25 Prozent auf weniger als 300 Dollar pro Tonne zu akzeptieren. Vorbei die Zeiten, als es hieß „Lieber weniger fördern, als die Preise zu senken“. Anders sieht dies aber Konkurrent Potash. Die Kanadier sagten, sie würden die Preise keinesfalls derart rasant fallen sehen.

Anders Uralkali: „Wir hatten keine andere Wahl“, sagt der Uralkali-Manager in einem Interview mit Reuters. Laut seinen Aussagen hat Belaruskali die gemeinsame Preisstrategie eigenmächtig unterhöhlt. Das klingt nach einer Vergeltungsmaßnahme im mafiösen Stil. Beinahe in einem Atemzug betont Baumgertner aber auch, dass es sich um eine rein wirtschaftliche Entscheidung handele und er von keinerlei politischen Interessen gesteuert worden sei. Womöglich hatten aber auch die Gesetzeshüter das Kartell längst auf dem Kieker und der Manager tat quasi nur die Flucht nach vorn an. Sei es drum: Die brisanten Aussagen von Baumgertner sorgten für regelrechte Panikverkäufe und vernichten bei den großen Anbietern wie Potash Corp. of Saskatchewan, Compass Minerals, Mosaic oder eben K+S per saldo Milliarden Euro an Kapitalisierung. Allein K+S hat in den vergangenen Tagen 1,5 Mrd. Euro an Börsenwert eingebüßt.

Marktkapitalisierung vernichtet
Von dem Massaker verschont blieb natürlich auch die Aktie von Uralkali nicht, deren Kapitalisierung um 24 Prozent – das entspricht etwa 3,2 Mrd. Euro – zusammenbrach. Kein Wunder, dass sich die Investoren fragen, welcher Teufel Baumgertner bei seinen Planungen geritten hat und ob nicht doch ein mächtiger Oligarch im Hintergrund die Strippen zieht und gerade an einer Neuordnung im weltweiten Kalimarkt bastelt. Stoff für einen James-Bond-Streifen oder eine Fortsetzung von „Wall Street“ bieten die aktuellen Verwerfungen allemal. Noch gibt es allerdings keine Erkenntnisse von den Ermittlungsbehörden der amerikanischen Börsenaufsicht SEC. Mit Sicherheit wird sich aber auch die deutsche BaFin genau anschauen, ob es zuletzt auffällige Transaktionen bei K+S gab.

Angesichts der Verwerfungen an den Börsen, scheint die Branche momentan in eine Art Schockstarre verfallen zu sein. Das Management von K+S lies bislang lediglich verlauten: „Die in der Presse kolportierten Preise für Kalidüngemittel sind für uns nicht nachvollziehbar und entsprechen aus unserer Sicht in keiner Weise der aktuellen Angebots- und Nachfragesituation. Eine umfassende Bewertung der aktuellen Situation ist uns derzeit nicht möglich. Wir beobachten die weitere Entwicklung sehr genau.“ Bereits in Alarmstimmung befinden sich die Analysten.

„Die Spielregeln haben sich geändert. Die Folgen kann man gar nicht hoch genug einschätzen“, sagt Barclays-Analyst Matthew Korn. Dabei ist noch offen, wie sich das kanadische Pendant zu BPC, Canpotex, verhalten wird. Das aus den Firmen Potash Corp. of Saskatchewan, Mosaic und Agriumkontrolliert gut ein Drittel des globalen Kalimarkts. Der DAX-Konzern K+S gehört keinem dem beiden Kartelle an und sucht sein Heil als unabhängiger Anbieter. Allein aus räumlichen Gründen, würde K+S aber vor allem die russische Angebotsmasse zu spüren bekommen.

Buchwert als wichtige Marke für den Hinterkopf
Sollte sich der Kalipreis tatsächlich um ein Drittel ermäßigen, droht nach den Berechnungen der Commerzbank-Analysten bei K+S ein massiver Gewinneinbruch. So haben die Experten des Frankfurter Geldhauses das für 2014 erwartete Ergebnis je Aktie um 84 Prozent auf 0,59 Euro zusammengestrichen. Das neue Kursziel lautet 14 Euro. Gemessen an der aktuellen Notiz von 18 Euro ist der Abwärtssog bei K+S also noch immer nicht ausgestanden. Pikant: Bereits jetzt notiert die Aktie unterhalb ihres Buchwerts von 19 Euro. Als eine Art natürliche Auffangmarke scheint das Eigenkapital von K+S diesmal also nur begrenzt zu funktionieren. Sollte die Notiz von K+S tatsächlich bis auf 14 Euro rauschen, würde sich ein Abschlag von rund einem Viertel auf den Buchwert ergeben.

Nah an den Kurszielen
Exane BNP und UBS veranschlagen das Kursziel für K+S momentan bei 16 Euro. Die Beobachter von Hauck & Aufhäuser haben ihr Kursziel von 42 auf 15 Euro geknickt und rechnen beim Ergebnis je Aktie für 2014 mit einem Einbruch auf 0,85 Euro. Zum Vergleich: Für 2012 wies K+S einen Gewinn pro Anteilschein von 3,49 Euro aus. Angesichts dieser drastischen Kürzungen schießt das Kurs-Gewinn-Verhältnis von K+S von zuvor knapp zehn nun auf Werte zwischen 20 und 30. Mit anderen Worten: Die Revision der Ertragsschätzungen fiel noch viel deutlicher aus als der Kursrutsch.

Was erklärt K+S am 13. August?
Fraglich ist, wie K+S überhaupt auf die neue Gemengelage reagieren wird. Abgesehen von dem ersten Statement, hält sich Vorstandschef Norbert Steiner auffällig zurück. Der Halbjahresbericht steht erst für den 13. August an. Im Gegensatz zu Uralkali, die als Billigproduzent gelten, würde K+S die Preisschlacht wohl empfindlich treffen, zumal die gegenwärtigen Produktionskosten dem Vernehmen nach nur geringfügig unter dem künftig befürchteten Preisniveau liegen. Um hier in eine bessere Wettbewerbsposition zu gelangen, treiben die Kasseler ihr Legacy-Projekt voran. Doch der Bau des neuen Kaliwerks in der kanadischen Provinz Saskatchewan ist umstritten: Die Kosten explodieren und der Zeitplan gerät durcheinander. Rund 3 Mrd. Euro sollen in das Vorhaben fließen. Das ist etwa ein Viertel mehr als zunächst gedacht.

„In Legacy liegt ein wichtiger Teil der K+S-Zukunft“, betonte Vorstandschef Steiner. Die Inbetriebnahme des Werks ist für den Sommer 2016 avisiert. Die Finanzierung soll mit Hilfe der bestehenden Liquidität und durch weiteres Fremdkapital gestemmt werden. Ob das Management angesichts der neuesten Entwicklungen an dem Plan festhält, bleibt abzuwarten. Immerhin sitzt K+S schon jetzt auf Nettofinanzverbindlichkeiten von knapp 620 Mio. Euro. Das DAX-Unternehmen befindet sich also in einer Zwickmühle: Einerseits ist Legacy wirtschaftlich sinnvoll. Andererseits fällt die Finanzierungs- und Bauphase in eine Zeit einschneidender Veränderungen.
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09.08.13 15:20:17
Beitrag Nr. 1.097 ()
Shortquote steigt weiter, etliche Fonds haben weiter aufgestockt - das wird noch spannend....so oder so

Quelle: bundesanzeiger.de
1 Antwort
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09.08.13 15:25:24
Beitrag Nr. 1.098 ()
Na bis auf die Bafin, die wie üblich nichts finden wird, steht da ja nix neues drin.


Könnte es diesmal anders sein und es geschieht ein Wunder ?

Und sie finden was ?

Dann könnten ja all die ausgenockten Regressforderungen stellen. :D
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09.08.13 15:33:59
Beitrag Nr. 1.099 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.217.697 von professordeluxe am 09.08.13 15:20:17Der Kursverlauf sagt mir: Die haben ein großes Problem. :D
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09.08.13 15:57:08
Beitrag Nr. 1.100 ()
Zitat von provinzler:
Zitat von roMichel: Um nochmal die Transportkosten aufzugreifen. Kali wird natürlich nicht mit LKWs über große Strecken Transportiert, sondern mit Schüttgutfrachtern. Die sind um Größenordnungen billiger als LKW. Wenn man Schüttgüter von Deutschland nach Argentinien liefert, fallen auf den Transport zum Hafen in Deutschland höhere Kosten an als auf den Seeweg, von Hamburg nach Argentinien.

http://www.portofhamburg.com/en/article/KTG


Unter einer Größenordnung versteht man einen Faktor 10, hier von "Größenordnungen" im Plural also einem Faktor 100 oder 1000 oder gar noch mehr zu sprechen, finde ich gewaltig übertrieben.

Die Hälfte oder ein Drittel darüber lass ich mit mir Reden, aber nicht über "Größenordnungen". Hat ja auch niemand behauptet, dass es transportiert wird. Ging nur dasrum Relationen mal bisschen abzuschätzen, mehr nicht...


man muss doch nur paar Dutzend Beiträge zurückblättern. Der User TTkladi hat doch einen Link reingestellt. In der eine EU Kommission festgestellt hat, als K&S selber unter Dumpingverdacht stand / Kartellverdacht, daß die Transportkosten per Zug innerhalb Deutschlands 13% oder so liegen..und nach Italien/Spanien usw. 16%. So wier hier schon vermutet sind die Transportkosten nicht das Problem und Thema.

Kali & Salz befördert mit Zug in der Regel. Uralkali/Belaruskali würden das ebenso machen. Die letzten Kilometer wären dann per LKW, so wie heute auch innerhalb Deutschlands die Ware mit Zug befördert wird und dann auf den letzten Metern per LKW.

Und ein Kunde wie Belaruskali/Uralkali sind schon Kunden einer ganz besonderen Kategorie. Ich habe keine Ahnung wieviel Tonnen die Bahn befördert im Jahr, aber ich kann mir vorstellen, daß man als Deutsche Bahn Vorstand den Belarussen nochmal einen "ganz besonderen Preis" macht. Der würde doch gleich mehr oder weniger verbindlich einen Millionen Tonnen Auftrag plazieren..... um Transportkosten mach ich mir wirklich keine Sorgen bei den Russen.

Ich habe da keine grossen Zweifel, daß Belaruskali den Preis 30% billiger machen könnte als K&S.. jederzeit, noch deutlich mehr verdienen würde als K&S dabei (auch jederzeit), und daß der Landwirt auch billiger einkaufen würde als bisher und der Wiederverkäufer wie Baywa ggf. auch noch mehr Marge dabei hat. Ist alles möglich, schau Dir einfach den Preis von Belaruskali (deren Kosten... da wirds einem schon schwindelig)

Einzige was daran hindert Deutschland "zuzuschmeissen" ist das Dumping Gesetz. Sonst wäre Vladimir samt 500 Mann starkem "Aussendienst" schon hier.... (ich würde mich glatt als Vetriebsleiter bewerben.....)

Als Belaruskali würde man sicher lieber den Deutschen Markt beliefern anstatt "billiger" in den chinesischen rein. Und wir sehen ja auch, daß K&S 50% seines Umsatzes weltweit machen... wenn K&S es schafft, bei relativ hohen Kosten, dann können die Russen fast auf den Mond liefern bei deren Kostenstruktur und es wäre immer noch profitabel :laugh:

Egal wie ich es mir anschaue. Positives für K&S kann ich dabei nicht entdecken. K&S und K&S Aktionär muss ständig in Angst leben, daß der Zoll mal fällt....

diesen Sachverhalt kannte ich vor 1 Woche auch noch nicht, auch den Link aus der Agrarzeitung mit dem was der engl. Bauernverband anstrebt war mir neu. Und beim Besten Willen, ich kann für K&S nichts positives dabei entdecken.

fällt der Zoll nicht, bleibt alles beim Alten, muss man als Belaruskali Inhaber / Uralkali Inhaber jetzt nicht unbedingt Angst haben finde ich.

Danke für den Link mit den Schiffsfrachtraten....
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09.08.13 16:27:50
Beitrag Nr. 1.101 ()
so. Sushi war lecker mit Frau.

ich muss erstmal alles lesen und vieles beantworten hier mit den üblichen 50 Cent.

Hier noch ein Link von einem Deutsche Bank Bösewicht. Er fasst auch alles zusammen, nimmt dabei das böse Wort 300 Dollar in den Mund und macht alles in Eigennutz um uns ein Zertfikat zu verkaufen von der Deutschen Bank. Neu für mich war in diesem Link, ]daß K&S selber einmal gesagt hat, daß die die höchsten Produktionskosten in der Branche haben ?

hier der Link :

http://www.wallstreet-online.de/nachricht/6295573-k-s-k-s-au…

hier im Thread wird daran gezweifelt bzw. es wird so abgetan als wäre das kein "grosser" Nachteil diese hohen Kosten wenn der Kalipreis einfach wieder dahingeht wo er 30 Jahre lang war ? Es werden sonst keine weiteren Zahlen/Argumente geliefert ?

das einzige stichhaltige "Gegenargument" soll sein, daß es Hoffnung auf einen steigenden Kalipreis gibt und der Himmel schon nicht auf den Kopf fallen wird (das das kein Argument ist, ist allen klar oder ?) ?

Wenn ich K&S Aktionär wäre dann MUSS ich prüfen ob sich andere Aktien in der Branche nicht vielleicht doch mehr lohnen. Das ist doch völligst normal. Als Investor sollte man sich immer die Frage stellen was bedeutet das gleichzeitig für meine Wettbewerber und deren Aktienkurs wenn Kali auf 500 Dollar geht. Was ist wenn Kali auf 250 Dollar geht ? Die sind ja alle um 40% eingebrochen die Aktien der Kalibrüder.

Die, die meinen, daß K&S jetzt so billig ist haben diese Rechnung ja dann wohl schon gemacht und sind zu dem Schluss gekommen, daß Mosaic/Uralkali/Potash Kanada/Agrium usw. alle nicht lohnen als Investment gegenüber K&S ? Dann könntet Ihr es Euch erlauben zu schimpfen. Ihr kennt ja den wahren Wert und hütet das Geheimnis jetzt für Euch selber und wollt wohl nicht, daß auch andere jetzt noch billig einsteigen oder (jetzt erkenne ich die wahren Hintergrundgedanken bei Euch!). Hier so eine Show abziehen und jetzt billigst einsammeln .. aaah. Da weht der Wind ! :laugh:

zeigt doch bitte Eure Analyse. Warum seit Ihr euch so sicher, daß K&S ein besseres Invest ist als die 15 anderen Unternehmen aus der gleichen Branche ? Ich wäre sehr dankbar für ein paar Zahlen. Solange ich einen Vergleich von den grössten K&S Fans nicht gesehen habe bleibt mir nichts anderes als auf meine Zahlen zu vertrauen und auf die Zahlen die jetzt hier auf den letzten Seiten stehen (alle direkt aus den K&S Geschäftsberichten entnommen)

Richtig interessant für Kaliratten der folgende Link. Eine kurze Geschichte über 100 Jahre Kalimafia. Wir Deutschen waren ja mal ganz dick drin, DAS ERSTE KARTELL, super interessant, fast alles neu für mich. Gestern gefunden :
http://www.bloomberg.com/news/2013-08-07/a-century-of-intern…
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09.08.13 16:41:59
Beitrag Nr. 1.102 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.218.123 von Baikani am 09.08.13 15:57:08Wenn sie´s hätten könnnen hätten sie es schon längst getan. Also konnten und können sie es nicht. :kiss:
Klar jetzt muss die ganze welt vor "Superbaumgartner, dem Megakalimogul" zittern, wie er mit seinen geschätzten 12 Millionen Tonnen nächstes Jahr den ganzen Weltbedarf von über 50 Millionen Tonnen deckt. Die Kaliproduzenten einschliesslich der Canadier zittern schon alle mächtig´. :kiss:

Da ist mir viel zuviel Konjunktiv bei den (bezahlten) "Aufklärern" und "Mahnern". Komisch wo waren die alle, als die die Anal-ysten noch ganz andere Kursziele verbreitet haben ?

Wie heisst ein berühmtes deutsches Jägersprichwort:
"Hätte der Hund nicht geschissen, dann hätte er den Hasen auch bekommen !"


In diesem Sinne wünsch ich dir ein schönes Wochenende und viel Fantasie für neue Räuberpistolen.

Wie wärs mal am Montag mit: "Gefahr bei K+S - droht schon bald die Insolvenz ?"
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09.08.13 16:46:29
Beitrag Nr. 1.103 ()
Zitat von boersenwilhelm:
Zitat von grainsystems: ..jaja Prod nächstes Jahr unrentabel....und K+S sowieso schon Pleite...

und wer die Wahl gewinnt wisst ihr auch schon...

Mir scheint hier werden worst-case Szenarien herbeigesponnen und als 100% sicher dargestellt - um so den wenigen Kleinanleger, welche noch ein paar K+S Aktien im Depot haben, diese auch noch herauszulocken.


Und das positive wird einfach ignoriert

Auszug aus Beitrag 876:

Hölzel wiederholte seine Aussage, dass eine wirtschaftlich profitable Aufarbeitung der Abwässer möglich sei.

Was, wenn K+S die Patente für das Verfahren schon in der Schublade hat und zu gegebener Zeit damit herauskommt?
Die könnten mit den getrennten Abfallstoffen aus der Kalilauge noch ordentlich verdienen.
Bis in alle Ewigkeit dürfen die Abfälle auch im Ausland nicht in die Gewässer oder die Pampa geleitet werden.


Moin Wilhelm.

Du glaubst das man mit Kalilauge und dem Abfallbusiness ein 300 Millionen, 500 Millionen, 800 Millionen EBIT Ergebnis einfahren kann ? schon kurzfristig ? und damit die Sorgen für 2014/2015 locker wegwischen kann ?

Ich kenn mich mit den Zahlen und der Wirtschaftlichkeit im Laugebusiness jetzt gar nicht aus. Halte das aber für ganz, ganz weit hergeholt. (vielleicht sind ja auch Laugenbusiness/Abfallexperten Experten hier... ?)

Wenn da kurzfristig etwas zu machen wäre, wenn da Hoffnung bestünde das dieser "Zukunftsmarkt" (die Abfälle können ja net ewig rumliegen) der K&S bald Millionen und Millionen EBIT bringen würde. Bin ich mir sicher, daß K&S Leutnant Steiner das als erster rausposaunen würde. MIt Pressemeldung, mit Eröffnung neuem Geschäftsbereich, mit Prognosen...

Wenn Du meinst, daß das was ich sage und schreibe weit, weit hergeholt ist.. wie weit soll das dann hergeholt sein ? jetzt ernsthaft, meinst Du es wirklich ? hast Du vielleicht ein paar Zahlen ? wie wirtschaftlich das sein könnte ? und wann ? welche Menge reden wir hier ? wer macht so etwas überhaupt schon (noch niemand - da Patent mit viel Zukunftsmusik?) und und und.. das ist doch noch viel unsicherer als Legacy. Aber ich lasse mich da gerne belehren und höre mir alles gerne an wenn Du dazu noch mehr Infos hast.

Von heute auf morgen so ein Riesenbusiness ? K&S soll diesen Geschäftsbereich bitte separat an die Börse bringen, die Emission würde alle Sorgen mit Legacy lösen. Ich würde vielleicht sogar zeichnen diese Neuemission.. (Roberto Blanco : ein bisschen Spaß muss sein)

Grüße.
Robert
1 Antwort
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09.08.13 16:49:30
Beitrag Nr. 1.104 ()
Zitat von Reformator:
Zitat von Zechpreller: deswegen wird KS auch nie zum Übernahmekandidat.


Das sehe ich anders. Die Förderkosten der deutschen Bergwerke gewinnen gegenüber den neuen Projekten in Kanada an Wettbewerbsfähigkeit, da auch in Kanada neue Projekte teurer fördern als die dort bereits bestehenden. K+S ist derzeit zwar der teuerste Hersteller von Kali-Produkten, allerdings auch der mit weitem Abstand am günstigsten bewertete. Ob sich eine Übernahme von K+S lohnt hängt damit davon ab, welcher Kali-Preis in den nächsten Jahren erwartet wird. Das politische Risiko weiterer Umweltauflagen ist in Deutschland da und wird zu einem Abschlag in dieser Bewertung führen allerdings bei der Erwartung von Kali-Preisen oberhalb von 350 USD pro Tonne ist K+S auf dem aktuellen Kursniveau ein potentielles Ziel, zumal andere Faktoren wie der hohe freefloat eine Übernahme recht einfach wirken lassen.


Woher weisst Du, daß K&S jetzt am günstigsten bewertet ist ? ich bin noch am Rechnen. Ich weiss es nicht.

Du stellst es jetzt so in den Raum. Und erwartest alle nehmen es Dir ab ? Wo ist Dein Argument. Wo sind die Zahlen ?
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09.08.13 16:52:52
Beitrag Nr. 1.105 ()
keine insidertrades sprechen nicht gerade fuer 1 rebound oder....
1 Antwort
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09.08.13 16:59:58
Beitrag Nr. 1.106 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.218.699 von Baikani am 09.08.13 16:46:29Wenn du solche Zukunftsängste hast, dann solltest du dich gegen alles Mögliche und Unmögliche versichern. Die Allianz hat da bestimmt was passendes im Programm.

Besser noch, du kaufst Tesla Motors, da liegt die Zukunft und die absolut günstig bewertet - da kann nix schief gehen, even the sky is not the limit.
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09.08.13 17:01:07
Beitrag Nr. 1.107 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.218.799 von jameslabrie am 09.08.13 16:52:52Weil die Insider in dem Fall selber keine sind. Sie wissen nicht was bei Uralkali abgeht. Die wissen letztlich weniger als wir. Wir sind es nämlich gewohnt uns aus diesem Medien und Analysten tam tam die Informationen zusammenzutragen welche für eine Abschätzung der Lage notwendig sind.

mfg
Steve!
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09.08.13 17:08:08
Beitrag Nr. 1.108 ()
Zitat von Reformator:
Zitat von Zechpreller: deswegen wird KS auch nie zum Übernahmekandidat.


Das sehe ich anders. Die Förderkosten der deutschen Bergwerke gewinnen gegenüber den neuen Projekten in Kanada an Wettbewerbsfähigkeit, da auch in Kanada neue Projekte teurer fördern als die dort bereits bestehenden.


Hier hast Du vermutlich Recht. Ich kann mir auch vorstellen, daß alle Ihre Planungen zu "billig" machen. Eine K&S hat mit 3 Milliarden geplant, am Ende kommen sie mit 6 Milliarden raus.

Eine BHP plant 14 Milliarden (schluck!) am Ende kommen sie mit 20 Milliarden raus. Eine K&S musste die Planungen/Zahlen für Potash One 3x ändern ! warum ! ?? weil es vermutlich nicht passte (hier kann man vermutlich erfolgreich klagen später.. was genau wurde da frisiert 3x ? ).

Der Projektierer hat frisiert damit er an K&S verkaufen kann. K&S hat intern 3x frisiert damit die Aktionäre es absegnen usw.... so oder so ähnlich. (K&S steht jetzt stellvertretend, ein Grund das ich erstmal verkauft habe waren ja diese tausende Projekte die wie Pilze wachsen..). Alles wurde sich etwas "zurechtgebogen". Ich kenn den Scheiss doch... weiss wie es läuft.

Es ist so ein bisschen neuer Markt gewesen in der Potashbranche. Die ganzen Projektierer mit Ihren Geologenfreunden haben Ihr Geld ja schon gemacht, diese ganzen "Reissbrettprojekte". Die sind auch "billig". Man nimmt paar Geologen, macht schnell eine Feasibility, kauft sich billig das Land (in Kanada kann ja jeder billigst kaufen, ich hab mir das mal angeschaut) und hat dabei die 500-600-700 Dollar Kalipreis im Rücken.

Jetzt sucht man sich eine K&S oder sonstwen der aus seinem 10-30 Millionen Explorer Invest mal eben schnell 500 Millionen macht. Die Investoren von Potash One haben sogesehen, daß kleinere Risiko gehabt. Deren Investzeit, Amortisationszeit war gerade mal 2 Jahre. Das wars. Projekt geplant, Geologen raus, Studie gemacht.. jetzt ab damit verkaufen und aufhübschen (Zahlen frisieren).

Die ganzen Milliarden steckt jetzt ein anderer rein (z.B. K&S). Und der hat schon ein längeres Invest und muss mit 4-5 Jahren Bauzeit rechnen und dann noch Jahre, Jahre, Jahre bis es sich irgendwann amortisiert hat das Invest.

So gesehen hast Du Recht. Bleibt halt nur noch das Problem mit den generell höheren Kosten. OK.

Beim Zar-Putin hab ich vorhin noch was gelesen was mich auf Gedanken brachte (mit seinen KO Zocks auf K&S und so weiter). Die K&S Aktie ist an sich bereits ein KO SCHEIN auf steigende Kalipreise.

Diese sagenhafte EBIT VERSIEBENFACHUNG in 2008 ist einzig und allein durch diesen hohen Hebel erklärbar den K&S hat. Durch die hohen Kosten schlägt ab einem bestimmten Kalipreis der Gewinn viel, viel stärker durch als bei den Produzenten mit niedrigeren Kosten (als Investor der vor Jahren schon in Goldminen gemacht hat fiel es mir wie Schuppen von den Augen).

K&S ist wie ein Hebelzertifikat auf steigende Kalipreise. 5fach Hebel mit Totalverlustwahrscheinlichkeit (ooooh. Das werden manche wieder nicht mögen).

Hat sich jemand die Kosten/Umsätze angeschaut ? ich vermute meine Zahlen passen. Im Bericht von Fitch und auch in der Präsentation von K&S selber (Kompendium Juli) kommts ja so hin, daß die Kosten fast bei 300 Dollar liegen (letzte Abschluss Mosaic vom 31.07.2013 war MOP Kali zu 368 Dollar..schon deutlich nach unten im Vergleich zu Vorjahr...)

Mich hat nur stutzig gemacht wie sehr die Kosten von 2007 bis 2013 explodiert sind. Warum ?? das muss ich mir noch näher anschauen und ich muss mir auch noch anschauen wie sich die Kosten bei den anderen Kalibrüdern von Ural bis Saskatchewan verhalten haben von 2007 bis heute.

Grüße.

p.s Reformator. Stimmt was Du sagst. Wenn Preise über 350 Dollar / 400 Dollar bleiben und am besten um 450 Dollar bleiben ist alles grün. Die Deutschen Minen halten sich gerade "über" Wasser. Die Sorgen sind halt bei anderen Preisen da..und durchaus berechtigt. Und da wären wir wieder, der Kalipreis.....
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09.08.13 17:14:34
Beitrag Nr. 1.109 ()
Zitat von Gustl24:
Zitat von professordeluxe: im Sept. dürfte rot-grün in Hessen die LTW gewinnen, dann wird Trittin mit seinem Paddelboot zum Dauergast auf der Werra und wenn die Grünen weiter so an der Umweltauflagenspirale drehen, wird die Prod. hierzulande schon nächstes Jahr unrentabel.


die haben soviel "Dreck am ....." dass die bald gar keine Wahl gewinnen...
Rot-grün wird bald wieder Geschichte sein...im Bundestag sowieso...


von der "Theorie" und so wie ich aufgewachsen bin, bin ich auch eher ROT und GRÜN (wirklich!). Schröder hatte ich sogar noch gewählt als letztes.

seit ca. 3 Bundestagswahlen geh ich gar nicht mehr wählen. Für mich einer schlimmer als der andere. Traurig aber wahr.

wie ist das überhaupt mit den Auflagen. K&S ist jetzt mit 300 Millionen in Vorleistung gegangen. Kommt da noch was ? (ich schau ja immer nur auf die Kalisparte..) muss man da noch Angst vor weiteren Horrorforderungen seitens der Politik haben ?

Deutschland stellt sich wirklich selber ein Bein. Kennt ja jeder von uns irgendwoher. Es ist einfach zuviel inzwischen mit Gesetzen und Regelungen und sonstwas.

Ich hab z.B. ein Mehrfamilienhaus gehabt und vermietet (jetzt verkauft vor einigen Monaten). 2 Sachen sind da passiert. Zum einen grosser Baum auf Grundstück, ein Bewohner beschwert sich, daß er kaum noch Sonnenlicht hat, ein Nachbar beschwert sich, daß der Mistbaum schon mit den Ästen auf seinen Balkon geht.

Wusstet Ihr, daß es in Deutschland geregelt ist wie man einen Baum zu schneiden hat und im Zweifelsfall auch da angefragt werden muss (ich glaub Planungsamt Landwirtschaft musste ich mich rumärgern).

Dann war mal was mit dem Dach. Dachausbau. So. Bevor das gemacht wurde kam auf einmal einer vom Tierschutz vorbei von der Stadt. Die haben es sich angeschaut. Und jetzt kommt. Irgendwo auf dem Dach war wohl ein Vogelnest, was ich noch nie gesehen habe, ich darf das Dach nicht verändern ohne mich vorher um die Vögel zu kümmern..... !! kein Witz ..

Was der arme Onkel Steiner für Auflagen in seinem Business hat will ich gar nicht erst wissen....

ich hol mir jetzt ne Flasche Vodka...
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09.08.13 17:17:47
Beitrag Nr. 1.110 ()
Zitat von MrLivermore: Was sagt denn die Leerverkaufsquote denn exakt aus?

----> ist es die Summe, die tatsächlich real verliehen und auch verkauft ist ist?

ja....

Irgendwann muss eingedeckt werden. Wenn Du siehst, daß die HF weiter aufstocken weisst Du das die sich tatsächlich noch mehr Aktien geliehen haben und sofort verkauft haben in der Hoffnung irgendwann billiger zurückzukaufen

ML
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09.08.13 17:24:08
Beitrag Nr. 1.111 ()
Zitat von grainsystems: ...zum Teil gebe ich die recht ... aber darf man hier im Thread nicht auf der Longseite stehen? Das fördert doch nur die Objektivität, auch für Euch Shorties?
Mir schein für negative Argumente und Horroszenarien verlangst Du keine Beweise oder Quellenangaben - sobald wer positive Argumente bringt, muss er sich schon fast entschuldigen- nicht sehr qualitätsfördernd


?? ich kopiere aus Geschäftsberichten, mache Excel Tabellen auf und so weiter. Alles mit Quellenangaben. Aber lassen wir das.

Wenn K&S jetzt billig ist dann doch nur in der Annahme, daß Kali nicht auf 300 oder drunter geht... gut. Kann ich so akzeptieren, nur ist das wirklich zu sehr Hoffnung und wenig Argument.

Wenn Kalipreis auf 250 geht, wo es 30 jahre lang war, was ist dann mit K&S ? willst Du da auch noch argumentieren oder ist Dir schon klar was dann passiert bei K&S ?

Was jetzt aber immer noch abgeht wenn man davon ausgeht, daß Kali auf 500 Dollar geht oder 800 Dollar geht ist ein Vergleich mit den anderen Aktien. Mensch. Darum geht es doch. Sonst wissen wir niemals ob K&S billig ist oder nicht billig ist... verstehst Du das überhaupt was ich gerade sage ?

Ich wäre der letzte der nicht in K&S investiert wenn die nicht abartig billig wären. Um das zu wissen MUSS man auch die Rechnung mit den anderen Unternehmen machen... her mit Deinen Zahlen bitte. Genau dieser Vergleich geht völlig ab von denen die sagen, daß K&S jetzt quasi geschenkt ist.

Dann kann man überhaupt erst anfangen zu argumentieren, im Moment gibts gar nicht viel zu argumentieren wenn ich Deine Argumente so sehe......
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09.08.13 17:26:56
Beitrag Nr. 1.112 ()
Zitat von cathunter: Na bis auf die Bafin, die wie üblich nichts finden wird, steht da ja nix neues drin.


Könnte es diesmal anders sein und es geschieht ein Wunder ?

Und sie finden was ?

Dann könnten ja all die ausgenockten Regressforderungen stellen. :D


glaub ich auch. Die werden nix finden.

Aber den Verdacht auf "Insiderhandel" finde ich interessant. Vielleicht erfahren wir später, daß Steiner selber mit ner halben Million short ist ? :laugh:
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09.08.13 17:34:32
Beitrag Nr. 1.113 ()
Zitat von Steveguied: Weil die Insider in dem Fall selber keine sind. Sie wissen nicht was bei Uralkali abgeht. Die wissen letztlich weniger als wir. Wir sind es nämlich gewohnt uns aus diesem Medien und Analysten tam tam die Informationen zusammenzutragen welche für eine Abschätzung der Lage notwendig sind.

mfg
Steve!


das stimmt. Es hat bei mir 5-10 Jahre gedauert bevor ich überhaupt genug Wissen hatte um zu sehen was eine Nachricht und was einfach nur Käse ist ...

sehr wichtig...
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09.08.13 17:44:05
Beitrag Nr. 1.114 ()
Zitat von Baikani: Wenn ich K&S Aktionär wäre dann MUSS ich prüfen ob sich andere Aktien in der Branche nicht vielleicht doch mehr lohnen. Das ist doch völligst normal. Als Investor sollte man sich immer die Frage stellen was bedeutet das gleichzeitig für meine Wettbewerber und deren Aktienkurs wenn Kali auf 500 Dollar geht. Was ist wenn Kali auf 250 Dollar geht ? Die sind ja alle um 40% eingebrochen die Aktien der Kalibrüder.

Die, die meinen, daß K&S jetzt so billig ist haben diese Rechnung ja dann wohl schon gemacht und sind zu dem Schluss gekommen, daß Mosaic/Uralkali/Potash Kanada/Agrium usw. alle nicht lohnen als Investment gegenüber K&S ?


Ich bin bei PotashCorp eingestiegen. Kostenführer in N-Amerika (mit extremem Abstand vor K+Ss Kosten), diversifiziert (57% Profit aus Postash), Kurs auch eingebrochen. Der Rest sagt Bill in "Ask Bill vom 7.8.": D:
http://www.potashcorp.com/media/POT_2013_AskBill_Aug7.pdf
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09.08.13 17:49:02
Beitrag Nr. 1.115 ()
Glaubt Ihr Kali+Salz wusste schon vorher das die Russen das Kartell verlassen wollen. Dann wäre eine Adhoc fällig gewesen.
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09.08.13 17:53:40
Beitrag Nr. 1.116 ()
Zitat von Baikani:
Zitat von boersenwilhelm: ...

Und das positive wird einfach ignoriert

Auszug aus Beitrag 876:

Hölzel wiederholte seine Aussage, dass eine wirtschaftlich profitable Aufarbeitung der Abwässer möglich sei.

Was, wenn K+S die Patente für das Verfahren schon in der Schublade hat und zu gegebener Zeit damit herauskommt?
Die könnten mit den getrennten Abfallstoffen aus der Kalilauge noch ordentlich verdienen.
Bis in alle Ewigkeit dürfen die Abfälle auch im Ausland nicht in die Gewässer oder die Pampa geleitet werden.


Moin Wilhelm.

Du glaubst das man mit Kalilauge und dem Abfallbusiness ein 300 Millionen, 500 Millionen, 800 Millionen EBIT Ergebnis einfahren kann ? schon kurzfristig ? und damit die Sorgen für 2014/2015 locker wegwischen kann ?

Ich kenn mich mit den Zahlen und der Wirtschaftlichkeit im Laugebusiness jetzt gar nicht aus. Halte das aber für ganz, ganz weit hergeholt. (vielleicht sind ja auch Laugenbusiness/Abfallexperten Experten hier... ?)

Wenn da kurzfristig etwas zu machen wäre, wenn da Hoffnung bestünde das dieser "Zukunftsmarkt" (die Abfälle können ja net ewig rumliegen) der K&S bald Millionen und Millionen EBIT bringen würde. Bin ich mir sicher, daß K&S Leutnant Steiner das als erster rausposaunen würde. MIt Pressemeldung, mit Eröffnung neuem Geschäftsbereich, mit Prognosen...

Wenn Du meinst, daß das was ich sage und schreibe weit, weit hergeholt ist.. wie weit soll das dann hergeholt sein ? jetzt ernsthaft, meinst Du es wirklich ? hast Du vielleicht ein paar Zahlen ? wie wirtschaftlich das sein könnte ? und wann ? welche Menge reden wir hier ? wer macht so etwas überhaupt schon (noch niemand - da Patent mit viel Zukunftsmusik?) und und und.. das ist doch noch viel unsicherer als Legacy. Aber ich lasse mich da gerne belehren und höre mir alles gerne an wenn Du dazu noch mehr Infos hast.

Von heute auf morgen so ein Riesenbusiness ? K&S soll diesen Geschäftsbereich bitte separat an die Börse bringen, die Emission würde alle Sorgen mit Legacy lösen. Ich würde vielleicht sogar zeichnen diese Neuemission.. (Roberto Blanco : ein bisschen Spaß muss sein)

Grüße.
Robert


Du bist viel besser im recherchieren als ich, hast bestimmt auch mehr Zeit.
Lies meinen Beitrag 832, oder war es 831?
Da kannst Du einiges beackern.
Mich machte stutzig, daß, nachdem ein Hochschulprofessor das Verfahren zur Wiederaufbereitung der Lauge vorstellte, K+S sofort dementierte.
Entweder die haben sich das Know How gesichert, oder sind mit der eigenen Entwicklung noch nicht soweit und wollten nicht daß schlafende Hunde geweckt werden.
Frag mich nicht weiter, bin für eine Diskussion aus mehreren Gründen nicht der Richtige für Dich.
VGbw
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09.08.13 17:57:02
Beitrag Nr. 1.117 ()
Hölzel wiederholte seine Aussage, dass eine wirtschaftlich profitable Aufarbeitung der Abwässer möglich sei.

Vergiss es, davon stehen jeden Tag die Zeitungen voll. Kali*Salz weiß nicht wohin mit dem Saldreck und die Grünen wollen sich die Umweltverschmutzung nicht mehr länger anschauen.
Avatar
09.08.13 18:09:46
Beitrag Nr. 1.118 ()
Zitat von Baikani:



Hi Baikani,

ich habe mich mal durch den Thread gelesen und bin an deiner Tabelle hängen geblieben.

1. Mich irritiert, dass du von 2007 -1998 bei "durchschnittlicher UMSATZ Tonne € "
die gleichen Zahlen verwendet hast wie bei "GEWINN je Tonne"

Wenn ich die Formeln benutze:
Umsatz = Absatzmenge x Preis
Gewinn = Umsatz - Kosten

dann wären ja die Kosten in dem o.g. Zeitraum = 0,00 € gewesen.

2. Von 2009 - 2012 übernimmst du dann die Zahlen "in Kosten Tonne €"
und setzt die mit -Zeichen einfach in "Gewinn je Tonne"
ohne den Umsatz aufzulisten.

Verstehe ich nicht.
1 Antwort
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09.08.13 18:17:06
Beitrag Nr. 1.119 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.219.609 von Skizze am 09.08.13 18:09:46Entspann dich, der versteht sein wirres Getexte selber nicht.
Drum braucht er ja ne Flasche Wodka... :laugh:
Avatar
09.08.13 19:56:44
Beitrag Nr. 1.120 ()
Zitat von Baikani: Hier hast Du vermutlich Recht. Ich kann mir auch vorstellen, daß alle Ihre Planungen zu "billig" machen. Eine K&S hat mit 3 Milliarden geplant, am Ende kommen sie mit 6 Milliarden raus.


Immer mal langsam mit die junge Pferde!
Bis jetzt hielten sich die reinen Baukostenerhöhungen gerade noch in Grenzen.
Bei K+S sitzen keine Politiker im Verwaltungsrat.
Die 6 Mrd. sind genau so eine Befürchtung wie die 200 USD/t.
Zunächst völlig grundlos. Was allerdings wird werden wir sehen.

MrLivermore
Avatar
09.08.13 20:00:17
Beitrag Nr. 1.121 ()
Zitat von Baikani: Diese sagenhafte EBIT VERSIEBENFACHUNG in 2008 ist einzig .....


Nimm mal eine Normalverteilungskurve. Jeder Wissenschaftler würde einen Wert, der weit außerhalb liegt mit großen Augen beäugen und ihn möglicherweise sogar ignorieren.
200/2008 war nun mal ein Sonderfall und man kann nicht davon ausgehen, daß es eben solche Fälle demnächst wieder geben wird. Darum ist ja auch das Schielen auf die damals gesehenen Kurse ziemlich unsinnig.

MrLivermore
Avatar
09.08.13 20:01:50
Beitrag Nr. 1.122 ()
Zitat von Baikani: p.s Reformator. Stimmt was Du sagst. Wenn Preise über 350 Dollar / 400 Dollar bleiben und am besten um 450 Dollar bleiben ist alles grün. Die Deutschen Minen halten sich gerade "über" Wasser. Die Sorgen sind halt bei anderen Preisen da..und durchaus berechtigt. Und da wären wir wieder, der Kalipreis.....


"über Wasser"?? Das kann man aber auch durchaus optimistischer sehen, viel optimistischer sogar.

MrLivermore
Avatar
09.08.13 20:03:14
Beitrag Nr. 1.123 ()
Zitat von Baikani: seit ca. 3 Bundestagswahlen geh ich gar nicht mehr wählen. Für mich einer schlimmer als der andere. Traurig aber wahr.


Dann hast Du aber die schlechteste Verhaltensvariante gewählt.:laugh::laugh:

ML
Avatar
09.08.13 20:25:07
Beitrag Nr. 1.124 ()
Zitat von DOBY:
Zitat von Baikani: Wenn ich K&S Aktionär wäre dann MUSS ich prüfen ob sich andere Aktien in der Branche nicht vielleicht doch mehr lohnen. Das ist doch völligst normal. Als Investor sollte man sich immer die Frage stellen was bedeutet das gleichzeitig für meine Wettbewerber und deren Aktienkurs wenn Kali auf 500 Dollar geht. Was ist wenn Kali auf 250 Dollar geht ? Die sind ja alle um 40% eingebrochen die Aktien der Kalibrüder.

Die, die meinen, daß K&S jetzt so billig ist haben diese Rechnung ja dann wohl schon gemacht und sind zu dem Schluss gekommen, daß Mosaic/Uralkali/Potash Kanada/Agrium usw. alle nicht lohnen als Investment gegenüber K&S ?


Ich bin bei PotashCorp eingestiegen. Kostenführer in N-Amerika (mit extremem Abstand vor K+Ss Kosten), diversifiziert (57% Profit aus Postash), Kurs auch eingebrochen. Der Rest sagt Bill in "Ask Bill vom 7.8.": D:
http://www.potashcorp.com/media/POT_2013_AskBill_Aug7.pdf


Bei Potash finde ich interessant, daß die in allen 3 Bereich unterwegs sind Potash/Nitrogen/Phoshpat ohne Salz oder sonstwas. Die pure "Story" halt...Finanziell stark aufgestellt. Fast alle Potashbuden sind ja zur Beobachtung ausgeschrieben von den Ratinghäusern, fast alle sind auf Rating negativ im Moment.

Mosaic hat ein Schulden zu EBITDA Verhältnis von 0,3, sehr wenig Schulden. alle anderen liegen bei 0,8 bis 1,15. Ich glaub auch die Potash liegt da. Ich bin noch dabei...

Ich hab noch eine Studie entdeckt. Die Provins Saskatchewan hat selber mal etwas gerechnet in 2010 (Oktober) um die Auswirkungen auf die Steuereinnahmen zu errechnen wenn BHP Jensen macht , bzw. wenn BHP die Potash schluckt.

Dadrin war ein Zahlenspiel der Citibank. Selbst mit relativ hohen Kalipreisen würde Jensen nicht die Kapitalkosten verdienen..

Erst ab 6 Millionen Output und der Annahme eines relativ hohen Preises kommt langsam was bei rum. Bei Preisen um 330 Dollar rechnet es sich vorne und hinten nicht. Laut Citibank in 2010.



schon interessant. Legacy wurde ungefähr in der gleichen Zeit geplant auf dem Reissbrett und mehrfach wurde etwas "angepasst" schon bevor überhaupt gebaut/freigegeben wurde, im Rahmen der Übernahme - die K&S Experten hier wissen das ja.

eine weitere Prognose fand ich ebenso interessant. Auch aus dieser Untersuchung. Man versuchte rauszufinden was passiert mit dem Kalipreis wenn die Produktion auf einmal hochgefahren wird, da der Markt ja über Menge gehen würde wenn auf einmal Jensen von der BHP kommt bzw. ein Verdrängungswettbewerb startet..

mit einigen % mehr Angebot kann man ja durchaus rechnen. Wie gesagt, alles aus 2010.. wann gingen die ersten HF Ihre Wetten ein ??






hier die Studie, wer nichts besseres zu tun hat bzw. für den Börse kein Hobby ist muss sich das natürlich nicht antun :laugh:

http://www.gov.sk.ca/adx/aspx/adxGetMedia.aspx?mediaId=1245&…
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09.08.13 20:27:19
Beitrag Nr. 1.125 ()
Zitat von Skizze:
Zitat von Baikani:



Hi Baikani,

ich habe mich mal durch den Thread gelesen und bin an deiner Tabelle hängen geblieben.

1. Mich irritiert, dass du von 2007 -1998 bei "durchschnittlicher UMSATZ Tonne € "
die gleichen Zahlen verwendet hast wie bei "GEWINN je Tonne"

Wenn ich die Formeln benutze:
Umsatz = Absatzmenge x Preis
Gewinn = Umsatz - Kosten

dann wären ja die Kosten in dem o.g. Zeitraum = 0,00 € gewesen.

2. Von 2009 - 2012 übernimmst du dann die Zahlen "in Kosten Tonne €"
und setzt die mit -Zeichen einfach in "Gewinn je Tonne"
ohne den Umsatz aufzulisten.

Verstehe ich nicht.


Skizze,

ich hab Dir eine Boardmail geschrieben. Lies bitte die 2 Posts danach von mir. Du findest alles in der Excel...

es stehen nur nicht alle Zahlen drin, für die Frage ob K&S wirtschaftlich überhaupt noch produzieren kann findest du aber alles... lies meine 2 Posts direkt nach dieser Tabelle...........
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09.08.13 20:29:27
Beitrag Nr. 1.126 ()
Zitat von MrLivermore:
Zitat von Baikani: Hier hast Du vermutlich Recht. Ich kann mir auch vorstellen, daß alle Ihre Planungen zu "billig" machen. Eine K&S hat mit 3 Milliarden geplant, am Ende kommen sie mit 6 Milliarden raus.


Immer mal langsam mit die junge Pferde!
Bis jetzt hielten sich die reinen Baukostenerhöhungen gerade noch in Grenzen.
Bei K+S sitzen keine Politiker im Verwaltungsrat.
Die 6 Mrd. sind genau so eine Befürchtung wie die 200 USD/t.
Zunächst völlig grundlos. Was allerdings wird werden wir sehen.

MrLivermore


richtig, ich wollte nur skizzieren wie schnell so etwas geht das man sich Zahlen zurechtbiegt

Ich selber würde mich nicht wundern wenn das Projekt von geplanten 3 Milliarden Euro auf 5 Milliarden geht. Es musste jetzt schon 1 Mrd. erhöht werden, und es muss noch 3 Jahre gebaut werden........ kann noch viel passieren...

das man nachher feststellt, daß man 1 Mrd zuviel eingeplant hat, hab ich noch bei keinem Projekt gehört, mir fällt zumindest keins ein.
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09.08.13 20:31:26
Beitrag Nr. 1.127 ()
Zitat von Baikani:
Zitat von MrLivermore: ...

Immer mal langsam mit die junge Pferde!
Bis jetzt hielten sich die reinen Baukostenerhöhungen gerade noch in Grenzen.
Bei K+S sitzen keine Politiker im Verwaltungsrat.
Die 6 Mrd. sind genau so eine Befürchtung wie die 200 USD/t.
Zunächst völlig grundlos. Was allerdings wird werden wir sehen.

MrLivermore


richtig, ich wollte nur skizzieren wie schnell so etwas geht das man sich Zahlen zurechtbiegt

Ich selber würde mich nicht wundern wenn das Projekt von geplanten 3 Milliarden Euro auf 5 Milliarden geht. Es musste jetzt schon 1 Mrd. erhöht werden, und es muss noch 3 Jahre gebaut werden........ kann noch viel passieren...

das man nachher feststellt, daß man 1 Mrd zuviel eingeplant hat, hab ich noch bei keinem Projekt gehört, mir fällt zumindest keins ein.


1 Mrd.? Nicht etwas viel? Nicht zu vergessen, daß es sich um eine logistische Projekterweiterung auch handelt. Die reinen Baukostenerhöhungen sind niedriger, also exklusive Projekterweiterung (Hafen etc.).

MrLivermore
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09.08.13 20:33:33
Beitrag Nr. 1.128 ()
Aus der adhoc:

Der Aufsichtsrat der K+S Aktiengesellschaft stimmte heute der Entscheidung des Vorstands zu, das Investitionsbudget für das neue Werk auf 4,1 Mrd. kanadische Dollar (rund 3 Mrd. €) anzuheben. Die bislang veranschlagten 3,25 Mrd. kanadische Dollar basierten auf der im November 2011 erstellten Machbarkeitsstudie.

Die Erhöhung beträgt also 850 Mio. CAD (!!!)

ML
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09.08.13 20:33:53
Beitrag Nr. 1.129 ()
wobei Mr. Livermore,

die haben nichtmal angefangen "richtig" zu buddeln und stellen jetzt schon fest, daß es 1 Mrd mehr kostet..und Du sagst, daß hält sich in Grenzen ? echt jetzt ?
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09.08.13 20:35:13
Beitrag Nr. 1.130 ()
Zitat von MrLivermore: Aus der adhoc:

Der Aufsichtsrat der K+S Aktiengesellschaft stimmte heute der Entscheidung des Vorstands zu, das Investitionsbudget für das neue Werk auf 4,1 Mrd. kanadische Dollar (rund 3 Mrd. €) anzuheben. Die bislang veranschlagten 3,25 Mrd. kanadische Dollar basierten auf der im November 2011 erstellten Machbarkeitsstudie.

Die Erhöhung beträgt also 850 Mio. CAD (!!!)

ML


ok.. rechne noch in Euro um..

und dann meinst Du immer noch, daß sich das in Grenzen hält ?
so mir nichts Dir nichts..von heute auf morgen ? nichtmal angefangen ??

ich rechne wirklich noch mit weiteren "Investitionserhöhungen".. kein Scherz... leider..und ich meins auch nicht böse...
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09.08.13 20:36:32
Beitrag Nr. 1.131 ()
Zitat von Baikani: wobei Mr. Livermore,

die haben nichtmal angefangen "richtig" zu buddeln und stellen jetzt schon fest, daß es 1 Mrd mehr kostet..und Du sagst, daß hält sich in Grenzen ? echt jetzt ?


Ne, die buddeln schon. Und wie gesagt, man hat das Projekt erweitert, was sich nach Aussagen des Managements später in einer rentableren Logistik langfristig wieder auszahlen wird.

MrLivermore
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09.08.13 20:42:24
Beitrag Nr. 1.132 ()
Zitat von MrLivermore:
Zitat von Baikani: wobei Mr. Livermore,

die haben nichtmal angefangen "richtig" zu buddeln und stellen jetzt schon fest, daß es 1 Mrd mehr kostet..und Du sagst, daß hält sich in Grenzen ? echt jetzt ?


Ne, die buddeln schon. Und wie gesagt, man hat das Projekt erweitert, was sich nach Aussagen des Managements später in einer rentableren Logistik langfristig wieder auszahlen wird.

MrLivermore


ok. die buddeln schon. einverstanden. :laugh:

diese meldung mit erweiterung, fühle ich mich verschaukelt. was wurde hier erweitert ? mehr millionen tonnen an output soll es ja nicht bringen im vergleich zu der planung davor..oder verhau ich mich da gerade ?

hat sich der output verändert ? ich glaube doch nicht oder ? das ist einfach eine schöne umschreibung für "ich hab mich voll bei den kosten verhauen... "
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09.08.13 20:46:14
Beitrag Nr. 1.133 ()
Mit dem aktuelleu Kurs sind wir ja dem Daxverbleib ein Stück näher gekommen, wobei Konkurrent Metro auch fast tgl. steigt, sollte man vielleicht auch im Auge behalten, obwohl es ja fundamental eher weniger von Belang ist, vielleicht haben es die shortinvestoren ja auch auf die Aktien aus Indexfonds abgesehen.
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09.08.13 20:49:27
Beitrag Nr. 1.134 ()
Zitat von Carmelita: Mit dem aktuelleu Kurs sind wir ja dem Daxverbleib ein Stück näher gekommen, wobei Konkurrent Metro auch fast tgl. steigt, sollte man vielleicht auch im Auge behalten, obwohl es ja fundamental eher weniger von Belang ist, vielleicht haben es die shortinvestoren ja auch auf die Aktien aus Indexfonds abgesehen.


metro, tesco, carrefour sind einige der dicksten schiffe in meinem depot (jaja...ich kaufe immer die halbe peer group.. diesen "vorwurf" höre ich öfter..)
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