DAX+0,35 % EUR/USD-0,25 % Gold-0,20 % Öl (Brent)-0,46 %

1875 Anderson's Gulch, Texas / Eine fiktive Geschichte! - 500 Beiträge pro Seite



Beitrag schreiben

Begriffe und/oder Benutzer

 

Anderson's Gulch war eine verschlafene Stadt, nichts mehr los, seit die Minen geschlossen wurden. Die Farmer in der Umgebung bauten Getreide und Mais an, und Anderson's Gulch lag direkt an der Strecke der Western Fargo. Die Stadt war quasi auf der Suche nach sich selbst.

Tommy stand hinter der Bar des Tumbleweed Saloons und polierte die schäbigen Gläser - ein Gast war zugegen, One-eyed Jack, der mal wieder pleite war und versuchte, einen Schnaps zu schnorren.
Tommy gähnte; es sah mal wieder nach einem langweiligen Tag aus.
Sogar Sheriff Wilson hatte schon mehrere Tage nicht mehr die Strassen patroulliert; es gab einfach keinen Grund dazu.

Tommy blickte launig herum, als sich plötzlich die Schwingtür des Saloons in Bewegung setzte; die untergehende Sonne blinzelte ihm ins Gesicht. Dabei erblickte er eine Silhouette, und er ließ ein Glas fallen.

Eine große, sehr schlanke Frau in ledernen Beinkleidern betrat den
Saloon; sie hatte feuerrotes Haar, das nach hinten gekämmt war.

"Guten Abend" sagte sie und legte ihren Revolver auf den Tresen der Bar...."Whiskey"

*********************************************************

Bitte mit einem 3 - 4 Zeiler die Geschichte fortsetzen.
"Scotch oder Bourbon?" stotterte Tommy.
Sie drehte den Revolver um den Finger.
"Beides", sagte sie. "Jeweils ohne Eis."
Er stellte zwei Gläser hin. Sie nahm jedes einzeln, roch daran und schüttete Tommy den Inhalt ins Gesicht.
Er wischte den Whisky ab. Sie hielt seine Hände fest und küßte ihn mit schwungvoller Zunge ab.
"Du bist so richtig ein Mann nach meinem Geschmack!" schnurrte sie.
"..und ist irgendwer neu in der Stadt, außer mir ?," fragte sie noch.

Tommy:" Ja, gestern kam ein Fremder, großer Kerl, ich kenne aber nicht seinen Namen"

Lady: "Wo hält er sich denn auf?"
Tommy: " Im Silverdollar-Hotel"

Daraufhin warf sie ihm 2 Münzen entgegen und verschwand ohne weitere Worte.
Tommy war noch völlig verwirrt und begriff nur langsam was gerade passiert war.
"Bam! Bam!"
Zwei Laute Schüsse die vom Silverhotel gegenüber, in die Bar schallten, holten ihn letztendlich wieder zurück in die Realität.
Er eilte zum Fenster mit Blick zur Straße und sah .........
... eine Blondine aus dem Hotel taumeln, die eine Hand auf die Brust preßte, die andere hielt einen rauchenden Colt.
Sie torkelte ein paar Schritte auf die Straße, dann fiel sie hin.
Die Rothaarige kam hinter ihr aus dem Hotel.
"Ich teile nun mal nicht gern!" sagte sie und trat die Blondine in die Seite. Sie drehte sich zu dem großen Kerl um, der hinter ihr aus dem Hotel gekommen war.
Der große Kerl mit dem Zylinder auf dem Kopf nahm alsbald Maß an der röchelnden Blondine,
rieb sich angesichts der Spezialanfertigung zufrieden die Hände und verschwand mit der Feuerroten in der gegenüberliegenden Bar.
Tommy dem Barkeeper gellte er noch "Zwei Blonde" zu.
Tommy parierte und rief in Richtung oberes Treppenende, "Zwei Blonde für die Dame".
Kurz darauf erschienen dort zwei zierliche Kerle mit errötetem Kopf.

Der Zylinder zerplatze und spie rot.
Sie erblickte Al Parker und Clem Jackson, diese beiden Gauner, die sie um ihren Anteil aus dem letzten Zugüberfall brachten.

Belle, diesem rothaarigen Temperementsbündel, gingen die Nerven durch und sie wollte gerade auf die beiden anlegen, als Sheriff Wilson die Szenerie betrat. Er war ein sehr hagerer Mann, etwas faul, aber für Anderson's Gulch exakt der richtige Mann.

"Hey Lady, hier wird nicht geschossen" schrie er Belle an, und im gleichen Atemzug traf ihn eine Kugel an der rechten Schulter.
"Verdammt!" stieß er hervor, zog seinen Revolver und drückte ab.
Klick-klick machte es. Das Magazin war leer.
Die Rothaarige lachte.
"Was nun, furchtloser Hüter des Gesetzes? Weißt du nicht, daß wir unsere Gesetze selbst machen? Und jetzt hast du zu spüren bekommen, wie wirksam sie sind. Geh nach Hause, Alter."
Er ging. Sah, wie die Blondine mit letzter Kraft ihren Revolver hob und auf die Tür der Bar zielte.
"Bam!"
Tommy schreckte Schweißgebadet in seinem Bett auf und hörte wie die Türen des Ford Explorer, der seiner Mutter gehört, zuschlugen.
Oh man was für ein realer Traum, dacht er.
Es ist der erste Tag der Sommerferien.
Tommy lebt in einem kleinen Vorort von San Francisco.
Die Mutter arbeitet als Anwältin bei Rights&Smith, der Vater
...war schon immer ein RiesenA****, weshalb sich Tommy entschloß, zu seinem Traum zurückzukehren.

Sheriff Wilson wurde an der Schulter getroffen; er taumelte, fiel hin und schrie: "Ich krieg' Euch alle"..und fiel dann ins Koma.

Nun war die Zeit gekommen, dass der Hilfs-Sheriff Joe Dineen das Heft in die Hand nahm; er stellte ein Aufgebot zusammen und machte sich auf die Jagd nach den 2 Verbrechern, denen sich Belle auch angeschlossen hatte.

Die Jagd konnte beginnen..und sie war gnadenlos!
Joe war ein echter Texaner, nicht sehr groß, schwarzhaarig, drahtig. Wenn er zu den Puffs jenseits der Grenze fuhr, hielten ihn viele für einen Mexikaner. Und weil er Spanisch sprach, gab er sich auch gern als Mexikaner aus.
Jedenfalls kannte er Belle. Und zwar sehr gut.
Und Joe besaß eine Geheimwaffe, die ihm bei der Verfolgung unschätzbare Dienste leisten würde: einen struppigen Hund namens Rattles. Rattles hatte eine bunte Ahnenlinie vom Bluthund bis zum Chihuahua, und seinen Namen verdankte er der Neigung, Klapperschlangen zu jagen.

Rattles' feine Nase konnte den Colt identifizieren, aus dem eine Kugel abgefeuert worden war. Und er konnte die Spur eines Menschen wochenlang verfolgen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.128.253 von NaturalBornKieler am 28.07.13 11:53:15Rattles hatte nur einen großen Fehler, oder eine Leidenschaft, sozusagen eine typisch männliche: er konnte schönen Weiblein nicht widerstehen. Und so sprang er mit einem Satz auf Belles Schoß, die sich inzwischen auf einem Barhocker niedergelassen hatte, und soff ihren Whisky aus.
Rattles war wehr und wertlos.
Die gnadenlose Jagd schien schon gescheitert. Blondie und der Rotschädel kamen gerade durch die Schwingtür, als Belle ihre frische Winchester vom Tresen nahm und Joe über ihre Schulter zwischen die beiden durch auspustete.
Der Barspiegel war ihr dabei eine große Hilfe. Sie sah darin, wie Joe auf dem Straßenstaub seinen mexikanischen Traum aushauchte, als eine Horde Cowboys in die Stadt ritt. Sie kamen aus dem Norden.

Keine Zeit für Traurigkeit, Belle stand auf.
Die Bande bestand zum Großteil aus Mitgliedern der Bear-Family, somit wurden sie auch bekannt als die Bärenbande. Wie kommt die kleine, ruhige Stadt mit dem Besuch klar? Sheriff verletzt, Deputy unterwegs - alles aussichtslos, wenn da nicht Slim wäre, ein ehemaliger Spieler aus San Francisco.

Slim hat die Gabe, alles zu vernichten, was sich ihm in den Weg stellt, und das nur mit seinem Blick - Silberblick-Slim stellt sich der Bande.
Sie kickte der Blondine den Revolver aus der Hand und nahm Joe den Sheriffstern ab und steckte ihn sich an.
"Schade", sagte sie. "Er war nicht schlecht als Mann."
Mit männlich breitbeinigem Schritt ging sie der Horde entgegen.
"Aufgepaßt, Jungs!" rief sie. "Keinen Zoff in meiner Stadt!"
Der vorderste hielt sein Pferd abrupt an, so daß es staubte.
Leicht schwankend tappte Rattles aus der Tür auf die Straße. Noch hatte er nicht richtig begriffen, was da gerade vorgefallen war. Sein geliebtes Herrchen war ausgelöscht worden, einfach so, mit ein paar schnell hingetippten Zeilen.

Wenn es so einfach war, dann würde es auch Belle bald erwischen. In seinem whiskyumnebelten Hundehirn malte er sich aus, wie die Mörderin seines Hilfssheriffs zu Tode kommen würde. Irgendwo draußen in der Wüste kannte er noch ein oder zwei Klapperschlangennester ...

Aber die Rache musste warten. Rattles hatte Kopfschmerzen. Er suchte sich eine schattige Ecke und rollte sich zusammen.
bam - BAM - BAM

Drei Schüsse...
Rattles ruckte auf, ihm schwante Übles und es kam durch die Kehle.
Er kam sich vor wie ein Mensch mit vier Beinen und ohne Arme.
So klar wie jetzt hatte er noch nie gedacht.
Fasiniert betrachtete er die gespenstische Szenerie, die sich in der kleinen Stadt abspielte.
Bam, Bam, Bam,

wieder drei Schüsse.

Natural Born Killer erschien auf der Bildfläche, sein Magazin leerte sich schnell, zu schnell, denn keine der Kugeln fand ihr Ziel.
So wollte es das universale Gesetz von Ursache und Wirkung.
Wo kein klarer Gedanke da kein Ziel.

Belle erschien in staubiger Montur, die elfköpfige Bande stand breitbeinig in einer Reihe, was machte Rattles?

Er biss EnBeeKay, so nannte man ihn nur in der Stadt, da sein Name zu lang und schrecklich in der Aussprache war, in die Archillesferse, einmal links und auch einmal rechts.
Mittlerweile traf der Hilfs-Sheriff ein, jedoch total desillusioniert...er erzählte die unglaubliche Geschichte, wie er drei junge Männer und einen etwas älteren, silberhaarigen Mann, gesehen hat, die durch die Wälder ritten und irgend ein Lied sangen..

Daraufhin löste sich die ganze Versammlung auf, da es nicht zum Weiterhören geeignet war; Rattles schlief dabei auch ein.

Wer waren die 4 geheimnisvollen Männer, die ein Lied über eine ominöse Ranch sangen?
2 Jahre später.

Es qietschte, ein seltsames Gefährt rollte die Straße des kleinen Städchens entlang, getrieben von zwei starken behaarten Armen.
Es saß ein Hühne darin, EnBeeKay war nicht tatenlos geblieben, er hatte gelernt. Hufschmied war er einmal gewesen. Seine Kenntnisse auch aus dem Bürgerkrieg hatten ihn getrieben, diese zu groß geratene Ratte zu jagen, bis sie nicht mehr lebte.

Die Gatling auf seinem Rollstuhl glänzte in der Morgensonne. Links hing eine Ledertasche herab, darin verstaut ein paar Stangen Dynamit und viele schwarze Magazine, gefüllt mit Friedensstiftern.

Genüsslich und verächtlich spie er einen roten Bogen in Richtung Saloon.
Es waren ein paar versprengte Goldsucher von der Heureka-Mine. Sie hatten ein paar Krümel Gold gefunden und wollten das jetzt in Whisky umsetzen. Sie kamen in die Stadt, betraten den Saloon, erklommen die Barstühle.
"Whisky", sagte einer und stäubte ein wenig Gold auf den Bartresen.
"Mit Eis", sagte ein anderer und legte ein schon ganz abgegriffenes Goldkrümelchen dazu.
Im Nu war der Whisky da und das Gold weg.
Es war warm, denn der Ventilator funktionierte schon längst nicht mehr. Die Eiswürfel schmolzen im Glas und bildeten seltsamen bunten Schleim.
"Das ist Öl!" schrie einer. "Wir haben Öl gefunden!"
"Quatsch!" sagte ein anderer und steckte sich eine Zigrette an.
Von der Glut fiel etwas ins Whiskyglas. Es gab eine Stichflamme, die aus Korb geflochtenen Lampenschirme über der Bar fingen Feuer.
"Feuer!" schrie jemand überflüssigerweise.
"Du weißt doch, daß Rauchen gefährlich ist!" schimpfte sein Kumpel, rettete die Whiskyflasche und lief nach draußen.
EnBeeKey ergriff die Chance seines Lebens. Wo Feuer ist muss auch Öl sein.

Er rollte vor die Pendeltür und gab eine Salve aus seiner Gatling ab, mitten über die Bar.
Die Lampenschirme fielen herunter und Tommy zertrat die Flammen auf dem Boden.
EnBeeKey nahm Tommy bei der Seite und gab ihm einen großen Goldnugget, den er immer am Rollstuhl mit sich trug. Damit war die Bar nun seine.
Die anderen Grundstücke nahm er später mit seiner Gatling Gun ein, auf nicht so artige Weise wie zuvor.
Schleunigst rief er ein paar Männer zusammen, bellte Befehle wie damals zu Kriegszeiten und legte die Saat, dass Anderson´s Gulch einmal zum reichsten Städtchen Texas wurde.
Seine spätere Frau hiess übrigens Belly Bush, und er nahm ihren Namen an...

Nach wenigen Monaten wuchsen die ersten Bohrtürme gen Himmel und das Öl schwamm in den Straßen.

Rattles war vorerst vergessen.
126 Jahre später erfüllte ein gewisser George W. Bush jun. den Schwur seines Urururgroßvaters, und nahm Rache für Rattles Bisse, indem er an einem Septembermorgen zwei Archillesfersen durchtrennen liess, die das Finanzsystem der neuen Welt symbolisierten. Als Übeltäter wurden arabische Hunde hingestellt.
Die Bush´s und ihre Helfer teilten die restliche Welt unter sich auf.
Das Ölimperium neigte sich jedoch dem Ende zu.

Die Welt war so schlecht und verdorben geworden...
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.130.231 von ElfenbeinelaufenschnellermitKo am 28.07.13 22:19:26Einfallsreich wie die Texaner sind, stellten sie ihre Autos auf Whisky um. Das hatte den Vorteil, daß man im Falle von Durst einfach ein wenig Treibstoff aus dem Tank absaugen mußte.
Und die Nachfahren von Tommy, pfiffig wie ihr Urahn, wurden reich durch den Verkauf kleiner handlicher Absauggeräte mit anhängendem Trinkbecher.
Sie arbeiten jetzt an der Entwicklung von kleinen handlichen Kühlelementen für die Eiswürfel. :)
Mit Solarenergie.
Die mußte erst entdeckt werden. Deshalb hat's so lange gedauert. :laugh:
Plötzlich ein Schatten...

Zurück ins Jahr 1777

Lucky Luke war in der Stadt, der Mann, der schneller zieht als sein Schatten.
Warum war er hier?
Eine Zeitmaschine?
Wollte er diese babarische Zukunft rückgängig machen, oder waren es nur die Daltons, ...mal wieder?
Vielleicht war das auch alles doch nur ein Albtraum, den ein Hund namens Rattles geträumt hatte?

Da erinnerte sich jemand auf der Straße an die vier seltsamen Naturen aus den Wäldern, die dieses Lied sangen...es war 1777
Tja, die rothaarige Belle läßt jetzt die Wahrheit raus; sie erläutert dem Sheriff, dass sie bei einem Ausritt von einem dicklichen, ca. 35 jährigen, leicht naiven Mann vergewaltigt wurde, und diesen Mann hat sie gerade im Saloon gesehen, zusammen mit den 3 anderen. Geht es jetzt diesen Männern an den Kragen, die eigentlich so aussehen, als ob sie kein Wässerchen....

Die komplette Zukunft des TV-Western war in Gefahr!
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.132.171 von ElfenbeinelaufenschnellermitKo am 29.07.13 11:08:37Es war 1877, die Zeitmaschine hatte einen Hänger, oder je nachdem, die Hirnwindungen eines gewissen Rattles, dem Hund des ehemaligen Liebhabers der Belly Bush...

Die vier sangen immer noch, und Lucky die Luke war so9 schnell verschwunden wie die Daltons.


---

Der Sheriff lud seine Trommel und nahm mit Belly Stellung vor dem Saloon, Belly lag immer noch in Handschellen. Ihr Mund bewegte sich, als ob sie etwas ausspucken wollte, was da nicht hineingehörte.

2 sassen am Tresen, 2 waren nicht zu sehen, aber vier schnaubende Gäule vor dem Laden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.132.619 von ElfenbeinelaufenschnellermitKo am 29.07.13 11:56:31Da spuckte Belly ihr Gebiß aus, pfiff laut und hielt sich am Hinterbein eines der davongaloppierenden Pferde fest. So kam sie unangefochten aus der Stadt. Sie schnitt sich aus einem Sattel ein neues Gebiß zurecht, schön weich und anschmiegsam, man würde damit wunderbar ................................ können.
Dann machte sie sich auf den Weg nach Mexiko.
In ihrem alten Puff wurde sie begeistert willkommen geheißen. Sofort vertraute man ihr die Seniorenbetreuung an.
Belle nannte sich fortan Belmonda und ........... unermüdlich.
Und wenn sie nicht gestorben ist, dann ............ sie noch heute.
:D


Beitrag zu dieser Diskussion schreiben


Es handelt sich hier um einen ältere Diskussionen, daher ist das Schreiben in dieser Diskussion nicht mehr möglich. Bitte eröffnen Sie hier ein neue Diskussion.