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Schon mal begeistert aus einer Anlageberatung gekommen? - 500 Beiträge pro Seite



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Liebe Anleger

»Kundenorientierung« mag als Buzzword daherkommen, im Bankmarketing ist es eine echte Herausforderung. Im Rahmen eines berufsbegleitenden Zertifikatsstudiengangs untersuche ich "Begeistungsfaktoren" in der Finanzberatung. Das fängt beim "nicht nerven" an und führt im Idealfall zu einer wirklich guten Beratung.

Daher meine Frage:
Sind Sie schon mal begeistert aus einer Anlageberatung gekommen? Womit konnte man Sie überzeugen oder sogar positiv überraschen?

Über Vorschläge würde ich mich freuen!

Danke und Gruß
Astrid
Berater zeigte mir seine depotauszug - so viel ehrlichekeit mich begeistert!
Antwort auf Beitrag Nr.: 46.784.531 von eeuc70 am 08.04.14 10:23:10Mmh. Ist hinter soviel Sarkasmus nicht wenigstens ein Vorschlag, was man besser machen sollte? :confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 46.784.533 von mamazander am 08.04.14 10:24:39Guter Punkt. Das wäre gelebte Transparenz!
Also grundsätzlich muss ich nochmal betonen, dass ich das Ernst gemeint habe. Warum Rauschmittel und Frauen, die sexuelle Dienstleistungen anbieten, als themenfremder Inhalt wegmoderiert werden, erschließt sich mir nicht. :cry:
Das riecht nach Zensur. Ab gewissen Vermögen findet sowas tatsächlich statt. Motto: saufen, fressen und fi..en. Man muss dem Kunden schließlich was bieten.
Ich erinnere da an die Diskriminierungsklage einer Bankerin (ich glaube Kleinworth Wasserstein), die bei wichtigen Terminen nicht mit in den Puff durfte und somit als Frau in Ihrer Karriere behindert wurde.
Also entbehren meine Vorschläge nicht einer gewissen Ernsthaftigkeit. Da sollte auch ein Moderator mal drüber nachdenken.
Und im übrigen gilt nach wie vor: mit Speck fängt man Mäuse.

@mamazander: Depotauszug find ich cool.
Antwort auf Beitrag Nr.: 46.784.375 von Gewohnheitstier am 08.04.14 09:57:51In zahlreichen Schweizer Privatbanken einer bestimmten Grösse hat es im obersten Stockwerk ein "Dining Room" mit 5*Köchen und Kellnern. Ist einfach ein Konferenzraum mit einer Küche im Nebenzimmer. Da wird den Kunden (ab min. 5 Millionen) zuerst ein Gericht aufgetischt, das jedem Edelrestaurant die Tränen in die Augen treibt. Abgerundet wird dies mit erlesensten Weinen. Zum Dessert wird dann die Asset Allocation besprochen. Die Kunden sind, zumal sie sowas nicht erwarten, begeistert. Die meisten jedenfalls. Einigen wenigen dämmert auch, dass Sie über ihre Bankgebühren ein kleines Sternerestaurant mitfinanzieren.

Sollte kein Kundentermin anberaumt sein, steht die Lokalität auch den Mitarbeitern (ab Stufe Director) offen.

Solltest Du auf Ideensuche für eine Vermögensverwaltung o.ä. sein, sei Dir bewusst das so ein Spass WIRKLICH VIEL GELD kostet.
Antwort auf Beitrag Nr.: 46.786.953 von XchngTrdr am 08.04.14 16:36:00Mmh. Ich glaube, das ist nicht unsere Liga und soll es auch nicht werden.

Ich bin auf der Suche nach Faktoren, welche normale Menschen begeistern würden :-) Diese gilt es abzugrenzen von anderen, z.B. Basisleistungen.

Wenn Ihr Lust habt, könnt Ihr auf meine Umfrage antworten. Ich schreibe gerade berufsbegleitend an einer Diplomarbeit Onlinemarketing für ein Akademiestudium, mein Thema lautet "Kundenorientierung in der Finanzberatung".

http://finanzberatung.limequery.com/index.php/823289

Danke Euch!
Zitat von Gewohnheitstier: Mmh. Ich glaube, das ist nicht unsere Liga und soll es auch nicht werden.
Nun ja, eure 5-Karäter sind auch nicht gerade billig...
Antwort auf Beitrag Nr.: 46.845.162 von Fredegar am 17.04.14 23:46:36:laugh: Fünfkaräter ...

Zur Ehrenrettung der Kollegen im Diamantenhandel muss ich sagen, dass wir bei den Preisen in der Regel schon erheblich unter dem Markt liegen. Aber so ein Tamtam gibt es bei uns nicht, und ich denke, dass wissen die Kunden auch zu schätzen. Nicht jeder will den roten Teppich ausgerollt bekommen, oder?
Antwort auf Beitrag Nr.: 46.784.375 von Gewohnheitstier am 08.04.14 09:57:51vergiss bitte nicht, in deiner arbeit als beratungsgespraechskategorie auch selbstgespraech zu erwaehnen!
Antwort auf Beitrag Nr.: 46.846.882 von El_Matador am 18.04.14 15:47:53Mmh. Was soll ich jetzt darauf wieder antworten? Ihr macht's einem echt nicht leicht hier!
Ich wollte eigentlich bloß Meinungen für meine Diplomarbeit sammeln.
Antwort auf Beitrag Nr.: 46.850.092 von Gewohnheitstier am 20.04.14 14:55:43ich wollte darauf hinweisen, dass immer mehr informierte menschen von beratungsgespraechen weggehen und sich zunehmend selbst um ihre anlagen kuemmern. belegt dies nicht zuletzt die steigende zahl an anlegermessen in vielen staedten deutschland's?

frueher war ich gerne bei beratungsgespraechen, auch weil meine beraterin eine sehr sympathische frau ist. ich wurde auch zu spitzensportveranstaltungen, luxusautoprobefahrten, vortraegen bei der bank mit buffett usw. eingeladen. heute werde ich von der bank weiterhin mit informationen versorgt, aber die beratung ist de-facto eingestellt worden, weil meine resistenz zu gross ist und sie wissen, dass ich anlageentscheidungen selbst vorbereite.

geht es in deiner arbeit denn um beratungs- oder um verkaufsgespraeche? ich denke, da muss man unterscheiden. wenn die mehrheit der menschen allerdings nicht bereit ist, fuer beratung zu zahlen, dann muss es aus verstaendlichen gruenden bei verkaufsgespraechen bleiben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 46.850.422 von El_Matador am 20.04.14 18:58:31Achso :look: Ja, das ist natürlich richtig und aus Kundensicht mehr als nachvollziehbar.

Die These meiner Arbeit ist, dass Beratungsunternehmen (auch die "Verkäufer" unter ihnen) durch mehr Kundenorientierung einen Wettbewerbsvorteil erlangen können, indem sie ihre Positionierung gezielt auf kundenfreundliche Angebote und Produkte ausrichten. Diese These überprüfe ich mithilfe des Kano-Modells, einer speziellen "doppelten" (und daher zugegebenermaßen etwas nervigen) Fragetechnik.

In meiner Arbeit identifiziere ich also Faktoren, mit denen eine höhere Kundenorientierung möglich sein könnte. Auch prüfe ich, ob Produkte, denen ein gewisser Trendcharakter nachgesagt wird, sich tatsächlich zur Positionierung und Abgrenzung von der Konkurrenz eignen würden.

Kundenorientierung umfasst natürlich Themen, die für Anbieter etwas haarig sind. Dementsprechend habe ich auch Fragen zur Honorarberatung und Offenlegung von Provisionen oder zum Verzicht auf Absatzziele drin. Ich denke, das geht ja in die von Dir angesprochene Richtung...


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