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DGAP-News: StarDSL AG verzeichnet bestes Quartal und Tertial in der Neukundengewinnung - 500 Beiträge pro Seite | Diskussion im Forum


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DGAP-News: StarDSL AG / Schlagwort(e): Vertriebsergebnis StarDSL AG verzeichnet bestes Quartal und Tertial in der Neukundengewinnung 16.05.2014 / 08:52 --------------------------------------------------------------------- Hamburg, 16. Mai 2014 - Die …

Lesen sie den ganzen Artikel: DGAP-News: StarDSL AG verzeichnet bestes Quartal und Tertial in der Neukundengewinnung
schön, wie negativ hier über diese Aktie gesprochen wird und wie sehr das alles gepuscht geworden ist. im gleichen Moment läuft in der Mitte des Bildschirms eine Anzeife mit dem Hinweis, dass STARDSL das Super Investment mit einem Riesen Potenzial ist :)
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.143.042 von chileboy am 12.06.14 13:53:59Deswegen wird auch extra ein neuer Threat aufgemacht...
im alten könnten die "Neuanleger" zuviele unangenehme Fakten finden. ;)
http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1179307-1-10/kenn…

Um mal eine andere Nachricht von heute zu bringen:

Vorsicht, Komplettcrash voraus!
Nachrichtenquelle: Sharedeals

Die Aktie des Internetanbieters StarDSL (WKN: A0CASB) wird seit Wochen massiv beworben. Heute bläst ein fragwürdiger Schweizer Newsletter zur Kaufattacke. Angesichts des offensichtlich geringen Freefloats haben die Initiatoren leichtes Spiel und konnten den Aktienwert seit Jahresbeginn vervielfachen. Gestern morgen kam es zu einem ersten größeren Kurssturz von 20% zu Handelsbeginn; im Zuge der gestiegenen Nachfrage lässt sich nun leichter Kasse machen. Ein Komplettcrash ist aus unserer Sicht nur eine Frage der Zeit, denn mit noch immer über 20 Millionen Euro Marktkapitalisierung ist die Internet-Klitsche hoffnungslos überteuert. Die letzten öffentlichen Zahlen sind erschreckend: Mickrige 888.420 Euro Umsatz wurden im ersten Halbjahr 2013 verbucht und die Kasse war mit 120.000 Euro alles andere als gut gefüllt. Im laufenden Monat soll das Jahresergebnis vorgelegt werden. Ob dieses den derzeitigen Börsenwert rechtfertigt? Sicher nicht!

Bei StarDSL laufen eigenen Angaben zufolge aktuell Bemühungen, über die Ausgabe von bis zu 1.050.200 neuen Aktien frisches und scheinbar dringend benötigtes Kapital bei institutionellen Investoren einzuwerben. Damit dieses Vorhaben erfolgreich ist, sollten Aktienkurs und Handelsliquidität natürlich möglichst hoch sein. Gelingt dem Unternehmen eine entsprechende Platzierung, dürfte diese zum Nominalwert von einem Euro erfolgen, was einen weiteren Crash der aktuell noch mehr als 2 Euro teuren Aktie zur Folge haben sollte. Wir fragen uns allerdings eher, welcher seriöse Investor im großen Stil bei einer Börsenfirma einsteigt, deren Aktienkurs durch einen Schweizer Börsenbrief und andere Promo-Aktionen massiv frisiert wird.
http://www.wallstreet-online.de/nachricht/6814298-stardsl-vo…
Lustigerweise ist die BEA eine Pferde- und Konsumentenmesse; der Stand dort hatte offenbar 4 Quadratmeter und war vermutlich der einzige Auftritt, den das Unternehmen noch finanzieren konnte.

Für die fristgerechte Auslieferung von Hardware an die geworbenen Neukunden reichte die Liquidität nach eigenem Bekunden des Unternehems im Lagebericht allerdings jüngst nicht mehr aus. Jeder hat seine eigenen Prioritäten. ;)


Hier ein klickbarer Link auf die laufende Diskussion:

http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1179307-61-70/ken…
Anstehende Termine:
Mai 2014 Hauptversammlung zum Geschäftsjahr 2012
Juni 2014 Veröffentlichung Geschäftsbericht 2013
September 2014 Veröffentlichung Halbjahresbericht 2014
September 2014 Hauptversammlung zum Geschäftsjahr 2013


Quelle DGAP

Weiß man, ob diese HV zu 2012 stattgefunden hat und mit welchem Ergebnis?

Normalerweise werden HV's doch spätestens im auf das Geschäftsjahr folgenden Jahr abgehalten. Merkwürdig!:confused:

Wo findet man den Geschäftsbericht 2013?
http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=…


Prägnante Auszüge daraus und aus den übrigen Dokumenten der letzten Jahre zur Unternehmenslage siehe obiger Link zum ursprünglichen Thread. Das Lesen der letzten 4 Seiten lohnt sich für alle noch immer Unentschlossenen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.147.606 von delorean am 13.06.14 09:58:55Aus Druckabfall wird der freie Fall. :eek: Und die "Konsolidierte Gewinn- und Verlustrechnung" aus dem Dokument verrät uns, wo die Reise vermutlich hingeht: NULL



Bin gespannt, welches "namhafte Unternehmen" bei solch desolaten Zahlen noch Geld versenkt... angeblich. Für Hardware? Ganz so, als würden Vertriebsstrukturen in anderen Ländern kein Geld kosten. Hinzu kommen die Bezüge der Mitarbeiter, Vorstände und Aufsichtsräte. Und natürlich das "Marketing" zum offenbar gescheiterten Ab- bzw. Ausverkauf der Aktie.
Angesichts der Zahlen muss man doch in Frage stellen, ob überhaupt noch in die GmbH investiert werden soll. Betriebswirtschaftlich macht das keinen Sinn.

Im anderen Thread schrieb jemand etwas von "Wachstumsunternehmen". Wer die gesamten Kosten überschlägt und sich die Zahlen anschaut, kommt zu dem Schluss, dass primär die Schulden wachsen.

Interessant ist auch, dass die AG so tut als habe sie mit den Werbemaßnahmen nichts zu tun. Diese Pusherunternehmen handeln jedoch ausschließlich gegen Bares oder Übertragung von Anteilen vor den Werbeaktionen.

Mein Kursziel zum Jahresende: 0,01 falls kein Delisting statt findet.

Gruß
Julia
Dabei ist das alles offen einsehbar, sogar im bei der BaFin hinterlegten Prospekt für die letzte Kapitalerhöhung: https://portal.mvp.bafin.de/database/VPInfo/prospekt.do?deta…

Interessant wird's ab Seite 21 - die Erlöse sollen zu einem veritablen Teil zur Begleichung bestehender Verbindlichkeiten genutzt werden.

Kapitalerhöhung statt Insolvenz.

Was wohl aus den ursprünglichen Emissionserlösen und dem Zufluss durch die Kapitalerhöhungen geworden ist? ;)
Die Seiten 50 ff. des Wertpapierprospektes sind auch hochgradig amüsant - hier ist die Luftbuchung absolut nicht verhehlt worden.

http://www.stardsl.ag/downloads/Wertpapierprospekt_StarDSL_A…

Die Tabelle auf S. 53-54 zeigt eindrucksvoll den Aktiva-Sprung von EUR 387.141,41 auf 10.347.474,61.

So viel heiße Luft sieht man selten.

Auf S. 55 und 56 sieht man in den wohl unvermeidlichen Abdruck der Hinweise in den Jahresabschlüssen 2010 und 2011, die man durchaus als Empfehlung des Wirtschaftsprüfers für eine Regelinsolvenz interpretieren kann.

Auf S. F-45 dieses Dokuments liest man:

"Unsere Bilanz weist zum Bilanzstichtag eine bilanzielle Überschuldung aus. Da die Unternehmensplanung ab 2013 von positiven Ergebnissen ausgeht, unterstellen wir die Fortführungsfähigkeit unserer Gesellschaft".

So ähnlich sahen auch die übrigen Abschlüsse der GmbH aus

Es handelte sich also zum Zeitpunkt der Einbringung in die AG um eine wertlose GmbH, für die dennoch ein Kaufpreis von EUR 10.000.000 angesetzt wurde.

Ein nenneswerter Erfolg ist nicht eingetreten, wenn man von der Finanzierung des moribunden Geschäftsmodells der GmbH durch die Aktienerlöse absieht - vorausgesetzt, diese Erlöse wurden überhaupt einer betrieblichen Verwendung zugeführt.

Dieser Sachverhalte müssen meines Erachtens in irgendweiner Form justitiabel sein - wenn auch nicht als Prospektbetrug, denn dieses Dokument enthält ja fast alle Informationen über das Husarenstück.
Hoch gejagt, Kasse gemacht und fallen gelassen, das sind die supertollen Aktienangebote, die man unaufgefordert von dubiosen Aktienbriefen als Email erhält.
Immer wieder der gleiche Schwindel und immer wieder fallen einige darauf rein.
Die 1,50 € sind nun auch durch. Mal schaun, ob jemand heute abend noch einen Euro zahlt...
Ich weiß, es ist furchtbar off topic, aber ich kann einfach nicht anders :D:

Antwort auf Beitrag Nr.: 47.149.906 von delorean am 13.06.14 15:19:39hmmmm.. da fällt mir doch noch ein wesentlich passenderer Clip ein:

Obwohl, das wahrscheinlichste Szenario ist dieses hier - auch ein hervorragender Trailer für zukünftige Investorengespräche dieses Ladens:

Ich habe mal die Umsätze addiert. In den letzten 2 Wochen wurde das 3,3-fache des Freefloat (nach Homepage StarDSL) gehandelt.

Ich habe meinen Schluss daraus gezogen.
Wenn das so ist, und diese Volumina tatsächlich durch Transaktionen aus dem Umfeld der Unternehmensleitung der StarDSL entstanden sein sollten, wären angesichts der ausgebliebenen Meldung die Tatbestandsmerkmale eines Verstoßes gegen §15a WpHG, S. 1 erfüllt.

Dann stünde in Hamburg bald die Staatsanwaltschaft vor der Tür.

Ich kann mir aber ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass so offenkundig ungeschickt vorgegangen wurde.
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.154.094 von delorean am 14.06.14 19:55:02ich habe die Zahlen aus den historischen Kursen bei Cortal Consors entnommen. Da hat man allein für den 10.6.14 schon 827.000 Stk, knapp unter 70% des Freefloat.

... und bezogen auf 11,28% von 10.502.600 aus der Homepage von StarDSL.
So eindrucksvoll diese Zahlen erscheinen, beweisen Sie für sich genommen leider wenig.

Die Aktie war fundamental betrachtet schon zum Ausgabekurs absoluter Schrott, so dass vermutlich ein veritabler Teil des Freefloats in Zockerhand ist.
Durch den geringen Freefloat ist der Wert ohnehin schon bei kleinen Handelsvolumen sehr volatil. Auch das ruft natürlich Zocker auf den Plan.

Wegen der geringen Liquidität muss der Designated Sponsor selbst handeln, und trotzdem war der Spread zwischenzeitlich enorm.

Die Klärung der Frage, ob hier nicht gemeldete Director's Dealings im Spiel waren, obliegt der BaFin. So wenig ich von der ganzen Sache halte - ohne gesichtere Fakten lässt sich irgendein mutmaßliches Verhalten der Unternehmensleitung schwerlich bewerten.

Die m.E. nicht HGB-konforme Bilanz, die offenkundigen Kursmanipulationen durch (möglicherweise beauftragte) Dritte und das nach den verfügbaren Zahlen wenig aussichtsreiche Geschäftsmodell hingegen sind umfassend recherchierbar und wurden hier auch schon fast erschöpfend diskutiert.

Innerhalb der nächsten 14 Tage sollte der Geschäftsbericht für 2013 veröffentlicht werden. Man darf gespannt sein.
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.154.248 von delorean am 14.06.14 21:20:12Ich wollte hier auch keine konkreten Beschuldigungen in die Welt setzen. Durch die Warnung der Berliner Börse vom 5.Mai im Parallelthread angeregt, habe ich mir die Zahlen angesehen und fand das Ergebnis interessant genug um es hier reinzustellen.

Außerdem bin ich bei der Suche nach dem Skrontoführer der StarDSL auf einen Artikel in der WiWo zu Manipulationen am First Quotation Board vom Februar 2012 gestoßen.

http://www.wiwo.de/finanzen/boerse/boersenbetrug-wenn-betrue…

Ähnlichkeiten sind wahrscheinlich rein zufällig.

Dort findet man allerdings auch, dass der Skrontoführer bei StarDSL besonders viele Aktien an dieses First Quotation Board gebracht hat.
wahrscheinlich vergebene Liebesmüh weil hier einige unverbesserlich schlaue Herren diskutieren, aber ich kann nicht anders (halt weiblich):
a) der Laden scheint ja Geschäft zu haben, aber über die Bewertung lässt sich trefflich streiten
b) irgendwelche wohl-bezahlt-Börsendienste ziehen daraus ggf. sehr überzogene Bewertungen unbd irgendjemand hat die ggf. beauftragt (warum sollten die umsonst arbeiten - wobei - wenn ich Umsätze und Vola sehe, dann wäre es nur front runing bei deren Wirkung, die bräuchten eigentlich gar keinen Auftrag so wie die (erschreckenderweise) wirken
c) diese Gesellschaft ist im Entry Standard/ Freiverkehr. Herrschaften - nix Directors Dealings/ nix kleine Meldeschwellen (nur nach AktG, nicht nach WpHG)usw. Rate da mal ein wenig im Gesetz nachzulesen. WPHG zählt im Freiverkehr nicht, nur Insiderrecht. beobachte den Wert schon länger und hätte sicherlich bei mehr Mum einen dicken Reibach, aber beobachte nun einfach weiter, ist nerven-schonender.

Nur offen gesagt geht es mir ei wenig auf den Keks, wenn man zu vieles durcheinander würfelt.
liebe abendliche Grüße
Hallo Boersenwaechter,

Sie haben vollkommen recht - der Entry Standard ist in der Tat ein Teil des Freiverkehrs, was also eher §§ 12-14 einschlägig macht. Um so schwerer, den hier stattfindenden Schmu zu beweisen.

Einfacher dürfte hier eine dolose Bilanzmanipulation - die übrigens unabhängig von der Intention strafbewehrt ist - nachzuweisen sein; gleiches gilt für die offenkundigen Marktmanipulationen (wer auch immer sie bewirkt hat) i.S.d. § 20a WpHG, der auch im Freiverkehr einschlägig ist.

Über die Bewertung einer überschuldeten GmbH, der anscheinend vom beauftragten Wirtschaftsprüfer praktisch schon ein Insolvenzantrag nahegelegt wurde (siehe Hinweise zur Bilanz im Wertpapierprospekt), kann man nur in einem sehr engen Rahmen streiten.

Entschließt sich die GF einer solchen GmbH nach über sechs Jahren nachhaltiger Erfolglosigkeit zu einem Cold-IPO unter Verweis auf grandiose Geschäftsaussichten, darf das Resultat dieser Überlegungen dann m.E. nahezu unverändert auf die Bewertung der AG übertragen werden.

Genau das geschieht übrigens gerade; es geht abwärts.

Die Frage ist nur, inwieweit (und wann) die Behörden die bisherigen Profiteure im Umfeld des Unternehmens ins Visier nehmen.
Genau so sehe ich es auch. Die erste Kapitalerhöhung wurde ja schon durchgeführt, und wenn nicht endlich eingeschritten wird, wird sich der Initiator in Bälde noch mehr Liquidität verschaffen - zu welchen Zwecken auch immer.

'Kapitalerhöhung statt Insolvenz' waren in der Tat meine Worte, allerdings zu einem Zeitpunkt, als sich mir das ganze Ausmaß dieser Gaunerei noch nicht ansatzweise erschlossen hatte.

Insolvenzverschleppung halte ich auch für möglich, zumal der Betreiber nach Ihrem Bekunden schon häufiger in vergleichbaren Szenarien unterwegs war - unter Anderem ja wohl auch im Narrowband-Bereich (Internet via 56K-Modem), als es diesen Markt eigentlich schon nicht mehr gab.

Vielleicht hat der gute Mann ja einen Hang zu beinahe obsoleten Technologien - Ultra-Short-Term-Nostalgie nannte Douglas Coupland das in 'Generation X'. ;)

Wo bleiben bloß die Interventionen der BaFin und der Deutschen Börse? Es kann doch nicht sein, dass man damit so reibungslos durchkommt - von unserem Geplänkel im WO-Forum mal abgesehen.

Übrigens hat Wolfgang Schrader, einigen Urgesteinen hier vielleicht noch von 'United Software' bekannt, Anfang des Jahres sein Mandat als Aufsichtsrat aus unbekannten Gründen niedergelegt.
Informationen über die GmbH gibt es u.a. hier:

https://www.unternehmensregister.de/ureg/

Die GmbH firmierte zuvor unter zwei anderen Namen:
Aarlon GmbH
Faventia GmbH

Nachstehen die Bilanz aus 2012 :rolleyes:


__________________________________________________________________

stardsl GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012

BILANZ
AKTIVA

Euro

Gesamtjahr/Stand

Euro

Euro

Vorjahr

Euro

A. Anlagevermögen

539.804,32

208.092,00

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

15.001,00

15.350,00

II. Sachanlagen

524.803,32

192.742,00

B. Umlaufvermögen

765.272,08

434.123,15

I. Vorräte

0,00

10.000,00

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

763.448,03

399.144,02

III. Kassenbestand, Bundebankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

1.824,05

C. Rechnungsabgrenzungsposten

352,11

0,00

D. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag

920.975,34

768.250,42

Summe Aktiva

2.226.403,85

1.410.465,57

PASSIVA

Euro

Gesamtjahr/Stand

Euro

Euro

Vorjahr

Euro

A. Eigenkapital

0,00

0,00

I. Gezeichnetes Kapital

46.276,00

46.276,00

II. Kapitalrücklage

75.000,00

75.000,00

III. Verlustvortrag

-889.526,42

-923.561,70

IV. Jahresüberschuss/-fehlbetrag

-152.724,92

34.035,28

V. nicht gedeckter Fehlbetrag

920.975,34

768.250,42

B. Rückstellungen

72.522,64

42.136,43

C. Verbindlichkeiten

2.153.881,21

1.368.329,14

Summe Passiva

2.226.403,85

1.410.465,57

Anhang für das Geschäftsjahr 2012
StarDSL GmbH, Hamburg

1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1.1 Allgemeine Angaben

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den §§ 242 ff., § 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 1 HGB.

Die Bilanz wurde vor Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt.

Von den Erleichterungsvorschriften hinsichtlich der Aufstellung des Anhanges wurde teilweise Gebrauch gemacht.

Die Gliederung der Bilanz erfolgte nach für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften (§§ 266 ff. HGB).

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach §§ 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

1.2 Angabe der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden wurden stetig angewandt.

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgend dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um die planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet.

Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer unter Beachtung der steuerlich anerkannten Sätze linear über einen Zeitraum von 3 bis 8 Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zu- und Abgänge erfolgten für alle Vermögensgegenstände zeitanteilig.

Gegenstände des beweglichen Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis € 410,00 (geringwertige Wirtschaftsgüter) wurden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben und als Abgang berücksichtigt.

Die in den Geschäftsjahren 2008 und 2009 erworbenen Gegenstände des beweglichen Anlagevermögens mit Anschaffungskosten ab € 150,00 bis € 1.000,00 werden über 5 Jahre abgeschrieben.

Die fertigen Erzeugnisse und Waren wurden im Vorjahr mit den Anschaffungskosten oder ggf. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert angesetzt. Allen erkennbaren Risiken wurden durch Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Die liquiden Mittel wurden mit dem Nominalwert angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen; die Auflösung des Postens erfolgte linear entsprechend dem Zeitablauf.

Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennbetrag angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und wurden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB).

Verbindlichkeiten wurden mit ihren Erfüllungsbeträgen ausgewiesen.

2. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Das gezeichnete Kapital beträgt laut Auszug aus dem Handelsregister € 46.276,00.

Die wesentlichen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Forderungen mit einer Restlaufzeit über 1 Jahr bestehen gegenüber verbundenen Unternehmen (T€ 16; Vorjahr: T€ 0).

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Beträge für die Jahresabschluss- und Prüfungskosten T€ 18 (Vorjahr: T€ 14), für sonstige Verpflichtungen T€ 26 (Vorjahr: T€ 11), sowie Steuern T€ 16 (Vorjahr: T€ 16).

Die Verbindlichkeiten von insgesamt T€ 2.154 haben in Höhe von T€ 1.797 (Vorjahr: T€ 1.368) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von T€ 357 (Vorjahr: T€ 17) eine Restlaufzeit von 2 bis 5 Jahren.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten verzinste Darlehen gegenüber der Muttergesellschaft, die der Gesellschaft auf unbestimmt Zeit gewährt werden. Für die Darlehen wurden Rangrücktrittsvereinbarungen geschlossen.

3. Sonstige Angaben

3.1 Geschäftsführung

Die Geschäftsführung oblag im Geschäftsjahr 2012

- Herrn Konrad Hill, Kaufmann, Hamburg

Hamburg, den 15.05.2013

Konrad Hill

Geschäftsführer



Hamburg, den 15. Mai 2013

gez. Konrad Hill

Geschäftsführer

____________________________________________________
Der Dummpush geht übrigens weiter:

http://www.boersennews.de/nachrichten/thema/kopf-einschalten…

Fazit:

Die aktuelle Kursentwicklung hat bei den Anlegern zuletzt die fundamentalen Aussichten völlig überdeckt. Es ist an der Zeit, den "Tunnelblick" zu beenden und wieder auf die Fakten zu schauen! Das macht den Blick wieder frei von derzeit beherrschenden Emotionen. :laugh::laugh:

So ist die StarDSL AG auf einem sehr guten Weg, das Geschäft in Europa weiterhin schnell auszubauen. Immer mehr Märkte werden hier erschlossen. Und auch bei der Finanzierung, um das Wachstum voranzutreiben, kann das Unternehmen große Erfolge verzeichnen. :laugh::laugh::laugh:

Unterm Strich passt hier alles! Die technologischen Fortschritte in den letzten Jahren haben Internet via Satellit immer konkurrenzfähiger gemacht. Mit attraktiven Tarifen kann StarDSL nun immer mehr Kunden gewinnen. Das ist die Basis für den zukünftigen Erfolg! :laugh::laugh::laugh::laugh:

Wenngleich die Aktie in der letzten Woche heftige Turbulenzen mitgemacht hat, bleibt sie ein heißer Kandidat für kräftige Kursgewinne. Denn am Ende setzt sich auch an der Börse das durch, was Substanz hat. Und die hat davon mehr als genug!


Das ist echte Börsensatire, leider ernst gemeint. Dümmer geht es wirklich nicht mehr! Nicht einmal der deutschen Sprache ist dieser berüchtigte Pusherservice mächtig.

Man achte auf den Disclaimer:

Die Infoinvest Newsflow AG und seine Mitarbeiter werden für die Erstellung, die Verbreitung und Veröffentlichungen der Publikationen sowie für andere Dienstleistungen entgeltlich entlohnt. Dadurch besteht ein Interessenkonflikt.
Das ist Ihnen leider in der Formatierung verrutscht, aber ich kenne diese Bilanz.

Wenn ich es mir recht überlege, ist der aktuell noch immmer erstaunlich stabile Kurs eigentlich eine gute Sache - je mehr Anleger den Ramsch im Portfolio behalten und dann wohl irgendwann nennenswerte Totalverluste erleiden, desto größer wird der Druck auf die Behörden und damit die Wahrscheinlichkeit, dass man die Initiatoren an den Kanthaken bekommt - wer auch immer nun hinter den Ereignissen der letzten Wochen steckt.

Wir sind aber gewiss nicht die einzigen, denen der evidente Zusammenhang zwischen den Pusheraktionen und den DGAP-News aufgefallen ist.
Da lag seinerzeit die Handelsblatt-Kampagne schon richtig: Substanz entscheidet. Nuff said.

Die Frage ist nur, viel viele Dumme das glauben - und (wesentlicher) was die Freunde der technischen Analyse denken, wie viele Dumme das glauben.
Zitat von delorean: Wir sind aber gewiss nicht die einzigen, denen der evidente Zusammenhang zwischen den Pusheraktionen und den DGAP-News aufgefallen ist.


Schön wäre es,wenn dies auch mal der BaFin auffallen würde...

Als sie diesen Text verfasst haben war ,so wie ich es sehe, die letzte "Kapitalmarkt-Meldung" der StarDSL AG noch nicht veröffentlicht.
http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2014-06/30577880…

Damit dürfte es kaum noch Zweifel geben wer hinter der "pump and dumb"-Aktion steckt.
Das ist m.E. mittlerweile auch ein Fall für die Staatsanwaltschaft. Allerdings ist wohl eher erschreckenderweise die Regel, dass diese Gaunereien irgendwie durchgehen.

Nach Prokon wird sich in Sachen Regulierung auch im Freiverkehr einiges ändern - aber diese Mühlen mahlen langsam.

Der neue Verteiler für die Ad-Hoc-Meldungen zeigt jedenfalls leider Wirkung: Die Aktie steigt wieder.
Die Frage ist, wie lange diese Zuckungen noch andauern, und ob es den Initiatoren während dieses Todeskampfes noch gelingt, nennenswert ihre eigenen Anteile am Markt zu veräußern. Meldepflichtig wären diese Transaktionen im Freiverkehr ja nicht, daran ändert offenbar auch das Listing im Entry-Standard nichts - ein Umstand, der mir bisher nicht bewusst war.

Die Bereicherungsabsicht der Initiatoren war vermutlich bis jetzt schon recht erfolgreich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.159.774 von delorean am 16.06.14 17:48:25Die Zuckungen können nicht mehr lange andauern weil nur noch kurzfristige Investoren investiert sein dürften. Für Zocker sind Zuckungen wertlos, die Klugen steigen aus, nur die ganz Dummen bleiben da drin, aber das dürften angesichts der Fakten nicht mehr viele sein (siehe meine ZUSAMMENFASSUNG im anderen Thread).
Da sind wir zur Abwechslung mal unterschiedlicher Meinung - ich glaube, der Plan funktioniert noch richtig gut. Unglaublich, aber wahr.
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.162.030 von delorean am 17.06.14 10:10:43Wer soll sich denn diesen Schrott ins Depot legen? :confused:

Deutsche Anleger sind zwar naiv und leichtgläubig, aber bei dieser AG ist der Fall doch glasklar. Die Volatilität ist auch raus. Das Risiko ist selbst für Zocker viel zu groß weil hier zwei Szenarien anstehen:

1. Der Initiator beschliesst, abzuräumen (final selloff) und verkauft große Mengen, je nach Orderbuch (der weiß genau, welche Kauforder extern sind). In diesem Fall dauert es nur wenige Minuten und der Kurs landet weit unter einem Euro. Das werden wir mit ziemlicher Sicherheit in den nächsten Wochen erleben.

2. Die Deutsche Börse macht dem Spuk ein Ende und nimmt die Aktie aus dem Handel. Gründe dafür gibt es genug.
Gerade taucht ein neuer Beitrag eines 'Börsenbriefes' auf, diesmal allerdings ausnahmsweise in die andere Richtung.

Ich habe generelle Vorbehalte gegen diese Art von Empfehlungen, unabhängig davon, ob sie sich mit meiner Meinung decken oder nicht.

Wie auch immer, sachlich etwas zu kurz gegriffen (denn die spektakulären Fakten fehlen), aber m.E. durchaus zutreffend:

http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/Geldanlage-Report-D…
Leute wie dieser Armin Brack sind kleine Lichter mit einem sehr mittelmässigen Service. Die meisten dieser Anbieter von kostenlosen Newslettern streuen selbst überteuerte Produkte, Aktien oder auch strukturierte Produkte und veröffentlichen solche Beiträge nur, weil sie sich davon etwas Publicity versprechen. Trittbrettfahrer sozusagen.
Immerhin beinhaltet der Beitrag das Wichtigste, was es zu dieser Aktie zu sagen gibt:

"Vor diesem Hintergrund sind eine aktuelle Marktkapitalisierung von 15 Millionen Euro und ein Aktienkurs von 1,47 Euro viel zu hoch. Der faire Wert der Aktie dürfte bei einem Bruchteil des aktuellen Kurses liegen.

Der jüngste starke Kursanstieg wurde meiner Ansicht nach vor allem durch Aktien-Promotion ausgelöst. So wurde die Aktie u.a. bei wallstreet:online via Laufband beworben. Ich kenne keine einzige Aktie die darauf hin dauerhaft gestiegen ist.

Verkaufen Sie sofort, wenn Sie noch investiert sein sollten und machen Sie einen weiten Bogen um die Aktie.
"


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