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Norcom - ab jetzt nach oben? - 500 Beiträge pro Seite (Seite 2)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 56.795.821 von valueanleger am 23.01.18 07:23:44
Zitat von valueanleger: Ein stark beworbenes Wikifolio ist weiter auf der Kaufseite - trotz der bereits sehr hohen Kurse.
Wäre vor einiger Zeit erheblich billiger gewesen.
Aber wahrscheinlich muss nur der Geldzufluss auch in Zukäufe der zugrunde liegenden Aktien gesteckt werden.
Egal wie hoch der Kurs steht. :cool:
Zukaufende Wikifolios sind immer eine Freude für die rechtzeitig investierten Anleger - nur sobald sie ans Verkaufen gehen kommt schnell die Ernüchterung. :rolleyes:


Nein das stimmt nicht und das verstehen hier viele nicht.

1. der wikifolio Trader hat nie das Geld selber
2. Verkäufe/Käufe bilden das abgebildete Musterdepot 1:1 ab. Wird z.B. 100.000€ in das Zertifikat investiert und eine Aktie ist im Musterdepot mit 10% gewichtet heißt das 10.000€ entfallen auf diese Aktie.
3. Geld in/aus eine(r) Aktie fließen also nur wenn man im Musterdepot Veränderungen vornimmt oder das Zertifikat gekauft/verkauft wird.

-> in meinem Fall ist beides der Fall. Ich baue eine Position auf und zusätzlich fließt weiteres Geld in das Zertifikat. Aber als Trader kommt es nie zu dem Fall dass wenn neues Geld in das Zertifikat fließt man dann nachkaufen muss, das macht Lang & Schwarz.

Von einem "müssen" ist also in dem Fall falsch zu sprechen. Wenn dann muss L&S kaufen um die Gelder entsprechend zu verteilen. So viel zur Klarstellung.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.800.696 von Junolyst am 23.01.18 14:15:26Danke für deine Info.
Ich habe ja nicht geschrieben das der wikifolio Trader selbst das Geld investieren muss sondern
Aber wahrscheinlich muss nur der Geldzufluss auch in Zukäufe der zugrunde liegenden Aktien gesteckt werden.
Das dies L&S macht war mir schon klar.
Wie schnell führt L&S eigentlich die notwendigen Anpassung zur Abbildung des Musterdepots durch?
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.807.863 von valueanleger am 24.01.18 06:42:39
Zitat von valueanleger: Danke für deine Info.
Ich habe ja nicht geschrieben das der wikifolio Trader selbst das Geld investieren muss sondern
Aber wahrscheinlich muss nur der Geldzufluss auch in Zukäufe der zugrunde liegenden Aktien gesteckt werden.
Das dies L&S macht war mir schon klar.
Wie schnell führt L&S eigentlich die notwendigen Anpassung zur Abbildung des Musterdepots durch?


Das kann man nicht so genau sagen. Grds. ist L&S auch gar nicht dazu verpflichtet es 1:1 zu hedgen, macht es aber wohl so. Wie zeitlich versetzt sie handeln weiß ich nicht und kann man m.E. nicht so genau sagen. Aber: wenn ich handle, dann wird direkt gleichzeitig auch der Trade an der Börse umgesetzt
Heute war Norcom Gastgeber der Datageeks!
Wie war das denn in den letzten Jahren?
Nice - Ausbruch in Richtung neue Hochs meiner Meinung nun vollzogen.
Schön das es auch Aktien gibt die sich dem allgemeinen Kursverfall wiedersetzen.
Anscheinend werden bei anderen Aktien erst jetzt Gewinne mitgenommen um die Cashreserve zu erhöhen?
Ich baue hingegen meine Cashreserve wieder ab und nutze die günstigen Kurse zu selektiven Käufen. ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.903.927 von HK12 am 01.02.18 19:31:35Wo hast Du das aufgeschnappt?
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.904.251 von NuAberZu am 01.02.18 19:56:39
Zitat von NuAberZu: Wo hast Du das aufgeschnappt?


kam zB bei Guidants.

Ist echt mal eine Ansage....!
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.904.341 von Junolyst am 01.02.18 20:04:52Ja!...bei Haug und Aufhäuser findet man noch nichts!
Na hoppeldi, ich bin est mal raus 100%+ :D:D. Ich wünsche allen Investierten weiterhin viel Erfolg
Gruß Goldlocke
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.969.405 von Selectplus am 08.02.18 09:31:34Du hast aber auch den letzten Satz gelesen? Das relativiert den aktuellen Kurssprung wieder.
Hallo,
wie wird sich eine Umplatzierung eines größeren Aktienpaketes auf den Kurs auswirken?
Ist es eher positiv zu sehen, da eine Nachfrage größerer Investoren besteht?

lg & Danke
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.981.789 von keule0815 am 09.02.18 10:15:46
Zitat von keule0815: Hallo,
wie wird sich eine Umplatzierung eines größeren Aktienpaketes auf den Kurs auswirken?
Ist es eher positiv zu sehen, da eine Nachfrage größerer Investoren besteht?

lg & Danke


Da es sich hierbei um ein Aktienpaket von ca. 6% handelt (bei voller Platzierung), dürfte dies zunächst tatsächlich mit einem gewissen Abschlag (insb. wegen geringer Market Cap) durchgeführt werden. 5-10% sind m.E. durchaus zu erwarten. Rechnet man mit einem Aktienkurs von 52€ (-10% ca. auf 58€) ergibt sich für NorCom ein Mittelzufluss von ca. 6,6 Mio. €. Dies tut der Gesellschaft mit Blick auf die eigene Liquidität auch gut, die zum Halbjahr lediglich bei 2,8 Mio. € lag, wenn auch Investitionen bei Norcom sehr überschaubar sind. Es gibt jedoch keinen nennenswerten Grund für mich warum ein Unternehmen eigene Aktien in dem Umfang hält, wenn sie nicht eingezogen werden. So bekommen größere Investoren ohne KE die Chance hier noch Stücke zu bekommen, da das aufgrund der eher geringen Liquidität in der Aktie so sonst nicht möglich wäre.
Die Performance von Norcom lässt sich - auch in diesen unruhigen Zeiten - sehen... Chapeau! Bin froh, ein Aktionär zu sein und denke, im Big Data Bereich haben die eine große Zukunft vor sich.
Die aktuell hohen Kurse reizen mich nun doch langsam um ein paar Gewinne mitzunehmen.
Norcom hat sich auch in diesen schwankenden Börsenzeiten recht gut entwickelt.
Inzwischen liege ich 623% vorne - ich werde wohl diese Woche 10% meiner Anteile verkaufen.
Die Cashquote wird sich dann wieder langsam der 25% Marke nähern.
Na hoppeldi, wenn Norcom ihre PR verbessern würde, wären sie noch bekannter als jetzt. Denn diese Firma ist für die Zukunft gut aufgestellt.:cool::cool::cool::cool::cool:
Gruß Goldlocke
Hallo Goldlocke,

na da haben sie Deinen Wunsch ja erhört und ein Interview gegeben... wenn die das alles halten hat der Wert sogar noch Potential nach oben :-)

https://www.traderforum.de/showthread.php?9620-Vorstandsinte…
;Na hoppeldi, dies war aber ein sehr konservertives Antwortspiel. Nix neues dabei. Aber so ist es eben, hier wird lieber gearbeitet als geredet. ;););)
Gruß Goldlocke
DGAP-News: NorCom Information Technology AG / Schlagwort(e): Jahresergebnis/Zwischenbericht NorCom Information Technology AG: Kommentierung der Jahreszahlen 2017 und ersten Quartalszahlen 2018 27.04.2018 / 07:00 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
Die NorCom Information Technology AG erzielt nach Abschluss des Geschäftsjahres 2017 eine Gesamtleistung von 13,7 Mio. Euro (Vorjahr: 18,1 Mio. Euro) und ein EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) von 1,2 Mio. Euro (Vorjahr: 1,7 Mio. Euro). Der Konzernüberschuss liegt bei 2 Mio. Euro (Vorjahr: 1,6 Mio. Euro). Hauptverantwortlich für die Umsatzverminderung waren die neu geschlossenen Verträge mit der Bundesagentur für Arbeit (BA), die ein geringeres Volumen als die bisherigen aufweisen. Dieser Effekt trat ab dem zweiten Halbjahr 2017 vollumfänglich ein. Im dritten und vierten Quartal entstand zusätzlich großer Aufwand in der Finalisierung der Produkte sowie bei der Integration beim Kunden. Die intensive Entwicklungsarbeit, zum Teil in Eigenleistung, war jedoch notwendig, um den Produkten DaSense und EAGLE zur finalen Marktreife zur verhelfen, was bis Ende des Jahres erfolgreich gelang. Sowohl EAGLE als auch DaSense waren damit bereit zum großflächigen Rollout bei den jeweiligen Kunden. In das neue Geschäftsjahr ist die an der Deutschen Börse gelistete NorCom Information Technology AG (ISIN DE000A12UP37, General Standard) solide gestartet. Zwar weist die Gesellschaft eine im Jahresvergleich geringere Gesamtleistung von 3,6 Mio. Euro als im Vorjahr auf (2017: 4,1 Mio. Euro). Berücksichtigt man hier den Umsatzrückgang aus dem BA-Auftrag, der sich im Vergleichsquartal mit etwa 1 Mio. Euro niederschlägt, ergibt sich jedoch ein positiver Umsatzbeitrag aus dem Big Data Geschäft mit etwa 0,5 Mio. Euro. Im Vergleich zum vierten Quartal 2017, im dem eine Gesamtleistung von 3,5 Mio. Euro erzielt wurde, zeigt das erste Quartal 2018 stabile Umsätze. Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) konnte dennoch auf 0,5 Mio. Euro gesteigert werden (2017: 0,4 Mio. Euro). Das gesteigerte EBITDA beruht auf der Umsatzerhöhung im Bereich Big Data Software. In diesem Geschäftsfeld können durch das Lizenzgeschäft höhere Margen als im Big Infrastructure Bereich erzielt werden. Die stärkere Gewichtung des Big Data Geschäfts sorgt für eine höhere Profitabilität und soll künftig noch intensiviert werden. Ausblick und Strategie "Ziel für 2018 ist, am Ende eine im Jahresvergleich moderate Umsatzsteigerung zu erzielen. Die Umsätze aus dem öffentlichen Sektor werden auf dem derzeitigen Niveau bleiben, im Big Data Bereich erwarten wir Wachstum", kommentiert Viggo Nordbakk, Vorstandsvorsitzender der NorCom IT AG, den Ausblick auf das Jahr. "Neben dem Asset Based Consulting, also der kundennahen Entwicklung und Erweiterung unseres Produktkerns, wollen wir, wie bereits 2017, auch in Eigenleistung unsere Produkte weiterentwickeln, um den Innovationvorsprung und die Qualität zu sichern", führt Nordbakk weiter aus. Strategische Schwerpunkte setzt NorCom 2018 laut Nordbakk in den folgenden Bereichen: "Zum einen liegt der Fokus auf den Bestandskunden. Diese sollen optimal betreut werden, um eine erfolgreiche langfristige Kundenbeziehung etablieren zu können. Wir müssen uns insbesondere für die intensive operative Anwendung unserer Software beim Kunden einsetzen, damit unsere Produkte zu einem zentralen Werkzeug im Unternehmen werden können. Zum anderen wollen wir strategische Partnerschaften aufbauen, die unser Wachstum fördern. Technologiepartner sollen auf unsere Produkte geschult werden, um mit ihnen arbeiten zu können und sie weiter zu verbreiten. Bis Ende des Jahres planen wir, mit einem weiteren innovativen Big Data Produkt an den Markt zu gehen. Begleitend wird der Personalaufbau in den Zukunftsbereichen von zentraler Bedeutung sein." Der Geschäftsbericht 2017 ist ab dem 30. April 2018 unter https://www.norcom.de/finanzberichte abrufbar. Kontakt: NorCom Information Technology AG Gabelsbergerstraße 4 80333 München Telefon: 089-93948-0 E-Mail: aktie@norcom.de
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.642.258 von Daibler am 27.04.18 08:24:16da war ein bisschen viel hoffnung im kurs enthalten, die luft geht jetzt erstmal raus
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.642.486 von Toni_Trade am 27.04.18 08:39:18
Zahlen entsprechen
Meinen Erwartungen. Hab jetzt nochmal nachgelegt.
Wenn man nur auf die Vergangenheit schaut ist man an der Börse falsch aufgehoben.
Ausblick ist schon sehr konservativ...
Autsch, wenn man die Zahlen für 2017 dann mal schwarz auf weiß liest in Kombination mit Begriffen wie "moderate Umsatzsteigerung für 2018", macht sich erst mal Ernüchterung breit und zeigt, dass doch mehr Geduld als gedacht gefragt ist.
Das dürfte auf ein rekordmäßiges unterbieten der Konsensprognosen hinauslaufen... Ziemlich viel heiße Luft und bislang sehr wenig dahinter.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.139.671 von valueanleger am 28.02.18 06:44:26
Zitat von valueanleger: Die aktuell hohen Kurse reizen mich nun doch langsam um ein paar Gewinne mitzunehmen.
Norcom hat sich auch in diesen schwankenden Börsenzeiten recht gut entwickelt.
Inzwischen liege ich 623% vorne - ich werde wohl diese Woche 10% meiner Anteile verkaufen.
Die Cashquote wird sich dann wieder langsam der 25% Marke nähern.


Gewinnmitnahmen bei gut gelaufenen Aktien sind nicht falsch.
Mein Anteil beträgt inzwischen nur noch 50%.
Auch bei anderen Aktien meiner TOP10 habe ich inzwischen Gewinnmitnahmen zwischen 10-20% vorgenommen.
Norcom gehört inzwischen nicht mehr zu den TOP10.
Die freien Mittel gehen zum Teil in die Cashreserve und in Aktien in Sondersituationen.

Gruß
Value
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.642.675 von hugohebel am 27.04.18 08:51:55
Für 2017 liegt man im Vergleich zur Hauck Studie im Plan
Bei Norcom sollte man immer bedenken, dass die eigenen Ausblicke IMMER am unteren Ende lagen.
Na hoppeldi, das hier erst einmal investiert werden muss ist doch klar. Und das Geschäft fängt erst an.
Die Autoindustrie befindet sich gerade im Umbruch, in zwei Jahren sehe ich Norcom schon ganz woanders als jetzt. 50 Euronen für die Aktie ist für mich OK. ;););)
Gruß Goldlocke
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.643.326 von Goldlocke2017 am 27.04.18 09:48:38Bei Norcom wäre Panik fehl am Platz - trotzdem kann es bei Verzögerungen immer mal wieder zu heftigen Kursrückgängen kommen.
Unter 45€ würde ich meine Bestand wieder etwas erhöhen. ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.643.608 von valueanleger am 27.04.18 10:13:07
So seh ich das auch..
Ich glaube einfach, dass bei den Erträgen aus den verarbeiteten Daten das absolute Minimum angenommen worden ist, da bzgl. der Zusammenarbeit mit BigPlayern noch keine Erfahrung vorhanden. Ich gehe von einer positiven Überraschung aus und glaube, dass der Ausblick um Längen übertroffen wird.
Jeder weitere Kursrutsch wird weiterhin von mir genutzt.
Viele, die jetzt rausgehen, sind zum Teil als Trendfolger aufgesprungen ohne den Geschäftszwecke genau unter die Lupe zu nehmen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.644.112 von Tobi177 am 27.04.18 10:48:58Das ist ein häufiges Problem.
Die Anleger beschäftigen sich zu wenig mit ihren Aktien und deren Geschäftmodellen.
Man hört mehr auf die Börsenblättern und sonstigen Analysten.
Trotzdem sind Teilgewinnmitnahmen nicht falsch - nur sollte man den richtigen Zeitpunkt wählen und nicht verkaufen wenn viele verkaufen.
Norcom ist eine Aktie für das nächste Jahrzehnt.
Ihre Gechäftsfelder können eigentlich nur eines - und zwar wachsen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.644.175 von valueanleger am 27.04.18 10:55:26
100%
und auf diesem Wege auch danke für deine Anregungen und Empfehlungen. Meyer Burger hatte ich nicht auf dem Schirm. Aber die Story hat mich überzeugt und unter einem Euro könnte ich nicht nein sagen.



An alle die unter 50€ reingekommen sind, Glückwünsch und herzlich Willkommen.

Kaufen, wenn andere verkaufen. :)

Norcom und Aumann sind meine Favoriten für die Zukunft.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.644.379 von Tobi177 am 27.04.18 11:11:10
Nochmal ein kleiner Blick nach Stuttgart..
dort bewegen sich die Prognosen aufgrund der Einführung neuer Techniken und der damit 9% F/E Kosten ungefähr auf Vorjahresniveau. Mal überlegen, wer da mit involviert ist.;)

Querlesen hilft an solchen Tagen.
NorCom Information Technology AG prüft Umwandlung in eine Kommanditgesellschaft auf Aktien
Was ist davon zu halten?

DGAP-Adhoc: NorCom Information Technology AG prüft Umwandlung in eine Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) (deutsch)

https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2018-05/4376147…
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.728.512 von go2stock am 09.05.18 17:32:27
Zitat von go2stock: Was ist davon zu halten?

DGAP-Adhoc: NorCom Information Technology AG prüft Umwandlung in eine Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) (deutsch)

https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2018-05/4376147…


Nichts. Ist ziemlicher Mist so ein Vorschlag, weil dadurch die Aktionäre weniger Rechte erhalten. Kursverlaufsbeispiel Paragon...
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.728.602 von Junolyst am 09.05.18 17:40:44
Panik? Meiner Meinung nach unangebracht.
Einige scheinen schon zu flüchten....Solche Reaktionen kann ich bei so manchem Anleger nicht verstehen.
1. An dem Geschäftsmodell hat sich nichts geändert. Die Gründer wollen nur langfristig ihre Partizipation sichern. Es gibt auch andere Unternehmen, die mit dieser Rechtsform erfolgreich sind.
2. Aktien kaufen, bedeutet ein Investment einzugehen. Also können wir alle mitentscheiden, ob wir das wollen und müssen unsere Stimmrechte nicht verfallen lassen. Ich werde es dieses Jahr aufgrund der Verschiebung nicht schaffen, und würden deswegen meine Stimmen übertragen.
3. Vielleicht wird dieser Schritt auch vollzogen, da die Gründer den Einstieg eines großen Unternehmens erahnen bzw. befürchten. Jetzt Aktien abzugeben ist meiner Einschätzung nach töricht.
4. ich glaube, dass von Norcom noch weitere Erläuterungen nach dieser adhoc kommen werden.

Falls der Kurs eben nochmal deutlich unter 50 fällt, leg ich nochmal nach. Dem Geschäftsfeld obliegt die Zukunft.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.731.833 von Tobi177 am 10.05.18 09:22:54auf den punkt gebracht! bravo
Bin raus
Das geht ja mal gar nicht. KGaA verleiht dem Komanditisten viel zu viele Freiheiten, selbst wenn er strategische Fehler macht, das Unternehmen ausbeutet etc. Selbst wenn er keine Aktien mehr hält kann man also ein dickes Vorstandsgehalt auszahlen und ist keinerlei Risiko ausgesetzt. Er ist zwar persönlich Haftbar aber nur mit seiner Einlage. Die muss min. 50K hoch sein. Hierbei bin ich gespannt wie hoch diese vorgeschlagen wird. Wenn der Vorstand dann entmachtet werden sollte weil die anderen Komanditisten ihn unfähig finden, müsste er selbst noch zustimmen um ihn absetzen zu können. Ist einfach total lächerlich und verschreckt jeden größeren Imvestor, da man keinerlei Einfluss auf das Unternehmen hat. Es ist im Endeffekt nicht mehr als das man Geld verleiht und auf die Fähigkeiten des Unternehmens zählt um Kursgewinne einzufahren. Dividende gibt es hier ja kaum. (Finde ich gut, sollen lieber wachsen) Das was einen Aktionär ausmacht, nämlich sein Einfluss auf das Unternehmen gibt man hier zu 100% aus der Hand.

Denke hier kann man auf Kurse um die 40 € warten und dann neue Einstiegschancen ausloten. Bin ab heute komplett raus. Liegt an dem oben dargestellten Sachverhalt und einer CT unschönen, noch nicht vollendeten, Trendumkehrformation.
Ich hoffe das diese Unsitte nach paragon und nun Norcom nicht weiter um sich greift. Es gibt ja ein paar KGaA's aus langer Tradition heraus wie Merck oder Fresenius. Aber im Grunde ist diese Gesellschaftsform tot und zurecht sehr unbeliebt bei angelsächsischen Investoren. Letztlich ist das ein klares "F*** You" in Richtung freie Aktionäre.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.734.194 von hugohebel am 10.05.18 14:42:14
Zitat von hugohebel: Ich hoffe das diese Unsitte nach paragon und nun Norcom nicht weiter um sich greift. Es gibt ja ein paar KGaA's aus langer Tradition heraus wie Merck oder Fresenius. Aber im Grunde ist diese Gesellschaftsform tot und zurecht sehr unbeliebt bei angelsächsischen Investoren. Letztlich ist das ein klares "F*** You" in Richtung freie Aktionäre.


Weiß jemand wie viel % Mehrheit man auf der HV dafür braucht? Streubesitz ist immerhin 63,5% also da ist noch gar nichts entschieden wenn genug Leute aus dem Streubesitz das ablehnen. Ich werde auf jedenfall zur HV gehen. Wer nicht kann und Stimmrechte abgeben möchte gerne an mich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.734.323 von Junolyst am 10.05.18 14:59:16
Stimmabgabe
Also ich wäre dazu durchaus bereit. Weiß nur nicht was man dazu machen muss und ob sich der Aufwand für meine paar Stimmen lohnt :D
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.734.074 von wipsy_trader am 10.05.18 14:23:08
Bzgl. der Besonderheiten der Rechtsform..
geh ich euch recht. Aber das Thema ist ja noch gar nicht durch und unabhängig von Rechtsform ist die erfolgreiche Entwicklung von Interesse. Hinsichtlich der Finanzierung bietet die KGaA auch am meisten Potenzial um weiter wert zu schaffen.

Familienunternehmen bieten durchaus viele Vorteile auch für die Mitarbeiter, was sich auf die Innovationsfähigkeit positiv auswirken wird. Eine gewisse Sicherheit eine zuverlässigen und integreren Geschäftsleitung ist da sehr hilfreich.

Da Vigo und usw. Selbst noch Aktien halten, bin ich beruhigt. Ihr zeichnet ein Szenario, dass die Substanz des Unternehmens ausgeraubt wird, was nach den Investionen und Innovation völlig an der Realität vorbeigeht.
Was nützt mir die Rechtsform, wenn das Geschäftsmodell nicht stimmt.

Bei Kursen von 40 würde DaSense und Eagle wieder komplett ignoriert werden und das nur wegen der Rechtsform....etwas widersinnig wie ich finde. Würde dann aber noch mehr zulangen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.734.386 von Waibschda1 am 10.05.18 15:09:15
Zitat von Waibschda1: Also ich wäre dazu durchaus bereit. Weiß nur nicht was man dazu machen muss und ob sich der Aufwand für meine paar Stimmen lohnt :D


Wenn die HV Einladung kommt, erhält man als Aktionär ein entsprechendes Formular. Da kann man angeben ob man selber hingeht, jemanden anderen schickt, ggf. eine Zweitkarte haben will oder ob man eben auch seine Stimmrechte übertragen will und an wen.

Kleinvieh macht auch mist ;) Man muss einfach zusammen sammeln.
@Junolyst: hab gerade deinen Beitarg zu Norcom gelesen.
https://mailchi.mp/ce9147561941/junolyst-meets-norcom-ceo-er…

Bist du immer noch so optimistisch gestimmt, oder bist du nach der adhoc nun pessimistischer?Heute war mal wieder das typische Rauschen um die 50€ angesagt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.757.765 von Tobi177 am 14.05.18 20:43:05
Zitat von Tobi177: @Junolyst: hab gerade deinen Beitarg zu Norcom gelesen.
https://mailchi.mp/ce9147561941/junolyst-meets-norcom-ceo-er…

Bist du immer noch so optimistisch gestimmt, oder bist du nach der adhoc nun pessimistischer?Heute war mal wieder das typische Rauschen um die 50€ angesagt.


Das operative Geschäft hat mit der geplanten Aktion grds. erstmal nichts zu tun. Da bin ich unverändert bullish - vorausgesetzt der Vorstand erzählt keine Märchen. Aber es ist eine Ohrfeige an jeden anderen Aktionär wenn man so etwas beschließen würde. Dieser hätte zukünftig nichts mehr mitzureden was seine eigene Gesellschaft angeht. Und deswegen kann ich nur daran appelieren, dass man diese realistische Chance von 60% Streubesitz nutzen muss, um dies zu verhindert. Sonst heißt es bald King Nordbakk regiert Norcom mit 30%. Und das wäre wirklich ein Unding. Wer das nicht begreift dem ist wirklich nicht zu helfen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.759.049 von Junolyst am 15.05.18 00:30:54
Ich seh das ganze zwar nicht so dramatisch mit der Rechtsform,
aber ich kann alle nur appelieren ihre Aktionärsrechte wahrzunehmen. Egal pro oder contra KGaA.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.759.397 von Tobi177 am 15.05.18 07:11:47
Zitat von Tobi177: aber ich kann alle nur appelieren ihre Aktionärsrechte wahrzunehmen. Egal pro oder contra KGaA.


Nochmal: Mit welcher Begründung nimmt sich einer das Recht raus, nur weil er 30% hält, zu meinen die gesamte Gesellschaft zu bestimmen?! Das ist Anlegerverarsche. Und auch nochmal: Man darf nicht die Naivität haben zu glauben die Vorstände wären die Heilsbringer und alles was sie machen und anfassen ist richtig. Es kann nicht im Sinne aller Aktionäre sein, dass ein Minderheitsaktionär sich das Sagen sichert. Dann soll er die Anteile aufstocken.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.771.694 von Goldlocke2017 am 16.05.18 13:12:27
Laut IR
Soll die Hv am 3.8. seine und es soll diese Woche noch Infos zur Adhoc geben.


Wenn es dann weiter richtig Süden geht, nähern wir uns dem Kurs des letzten Insiderkaufs immer mehr. (34 €)
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.776.803 von Tobi177 am 16.05.18 22:04:59
Zitat von Tobi177: Soll die Hv am 3.8. seine und es soll diese Woche noch Infos zur Adhoc geben.


Wenn es dann weiter richtig Süden geht, nähern wir uns dem Kurs des letzten Insiderkaufs immer mehr. (34 €)


Da steht dann sicher drin warum das für alle Aktionäre das beste sei und nur im Sinne des Unternehmens. Leute wacht auf und lasst euch nicht verarschen!
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.776.965 von Junolyst am 16.05.18 22:24:42
Stimme dir zu 100% zu!
Denkt etwas kritischer! Herr Nordbakk hält gerade mal 36% wenn man seine Frau mit einbezieht. Wenn man dem Vorstand unterstellt er hat noch 4% des freefloat hinter sich, gilt es 40% der Anteilseigner auf der HV zu schlagen. Ist eig schon machbar!

Finde es eine Frechheit, dass man sich als Vorstand so schäbig an ein Unternehmen binden möchte. Und das auf Kosten eines jeden einzelnen Aktionärs! Eure Rechte werden sehr stark eingeschränkt und Herr Nordbakks massiv erhöht. Dazu fällt nach dem Beschluss der Aktienkurs sicherlich noch ein Stück tiefer. Kann also keiner hier wollen! Macht euch gemeinsam stark und bündelt eure Anteile oder übertragt diese einer Anlegervertretung!
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.781.357 von wipsy_trader am 17.05.18 14:33:45
Zitat von wipsy_trader: Denkt etwas kritischer! Herr Nordbakk hält gerade mal 36% wenn man seine Frau mit einbezieht. Wenn man dem Vorstand unterstellt er hat noch 4% des freefloat hinter sich, gilt es 40% der Anteilseigner auf der HV zu schlagen. Ist eig schon machbar!

Finde es eine Frechheit, dass man sich als Vorstand so schäbig an ein Unternehmen binden möchte. Und das auf Kosten eines jeden einzelnen Aktionärs! Eure Rechte werden sehr stark eingeschränkt und Herr Nordbakks massiv erhöht. Dazu fällt nach dem Beschluss der Aktienkurs sicherlich noch ein Stück tiefer. Kann also keiner hier wollen! Macht euch gemeinsam stark und bündelt eure Anteile oder übertragt diese einer Anlegervertretung!


Danke, dass mir hier einer mal zustimmt.

Die Meldung von eben ist das Gelaber auf Gutmensch...Kein Vorstand der die Mehrheit hat interessiert sich für die anderen Aktionäre sondern nur für sich! Deswegen sollte man alles mögliche unternehmen dies zu verhindern. Wenn er die Mehrheit haben will steht im das Recht zu Aktien zu kaufen, so wie es jeder andere auch machen müsste. Aber nicht so!

http://www.dgap.de/dgap/News/corporate/norcom-information-te…
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.781.717 von Junolyst am 17.05.18 15:11:10
Na hoppla
Nach so einem billigen Versuch die Anleger zu beruhigen, werden Aktien aus Depots gefeuert. Spätestens heute dürfte jedem klar sein wie dreist Herr Nordbakk ist. Im Wohle des Unternehmens... Er meint wohl er sei das Unternehmen ...

Wie gesagt, sammelt eure Stimmen und stimmt gegen die KGaA!!!! Solch ein tolles Unternehmen sollte nicht in Alleinherrschaft regiert werden!!
Ich geb euch Recht, aber die Reaktion des Marktes finde ich etwas überzogen.
Naja so kann ich wenigstens meinen DK drücken.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.788.605 von Tobi177 am 18.05.18 10:55:00Na hoppeldi, für 44 hast du es nicht bekommen. wird wohl etwas mehr gewesen sein;););) Bei mir waren es 44,6 :D:D Gruß Goldlocke
Wipsy..du hast ja nicht unrecht. Aber bevor man Aktien verkauft, sollte man lieber solche Nachkaufchancen nutzen und aktiv bei der HV beteiligen.

Die Aktie ist derzeit extrem unterbewertet bei dem Kurs.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.790.009 von Tobi177 am 18.05.18 13:49:46
Sehe ich anders
Ich sehe das anders als du. Die Aktie ist mit der Rechtsform einer KGaA wesentlich weniger Wert, da hier niemals ein großer Investor einsteigen wird. Es gibt noch wesentlich mehr Gründe wieso das Unternehmen wesentlich geringer bewertet gehört, solllte es zur oben genannten Rechtsform kommen.

Sehr bittere Pille wäre zB nach dem Wandel zur KGaA, dass Herr Nordbakk ein delisting anstrebt um nach erfolgreichem drop sich weitere Anteile zu sichern. Ist nicht wahrscheinlich aber dennoch denkbar. Und Vorfällen Dingen kann er es ohne die Aktionäre entscheiden. Er ist praktisch der Erdogan von Norcom. Was er will und möchte, wird auch durchgesetzt.

Würde keine 40 Euro zahlen für das Unternehmen, solange diese Rechtsform nicht abgeblasen ist.

LG
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.790.171 von wipsy_trader am 18.05.18 14:12:13Mit Verlaub, aber das ist völliger Quatsch. Mal davon abgesehen das Norcom einfach sauteuer bewertet ist und fundamental bisher noch nicht nachweisen konnte das der ganze Bigdata Kram tatsächlich zu steigenden Margen führt ist eine KGaA erstmal per se kein Ausschlusskritierium.

Unser einziger deutscher Dividendenaristokrat am deutschen Markt, die Fresenius KGaA ist sehr erfolgreich.

Auch Henkel und Merck ziehen zahlreiche Anleger an. Eine CTS Eventim ist wohl einer der Topperformer der letzten Dekade und der Kurs hat sich verhundertfacht.

Es geht hier eher um die Art und Weise. Norcom ist eine der größten Luschenbuden die man bis vor 2 Jahren am Markt kaufen konnte. Da gab es zig Kapitalerhöhungen zur Rettung. Gerade jetzt wo das Unternehmen quasi damit droht das erste Mal ein bisschen Geld verdienen zu können, da will man die Struktur zum Nachteil der freien Aktionäre verändern. Das ist das Problem. Daran hatte Nordbacke doch nie Interesse als es besch...... lief. Erst jetzt wo es eventuell auch was zu verlieren gibt.


Zitat von wipsy_trader: Die Aktie ist mit der Rechtsform einer KGaA wesentlich weniger Wert, da hier niemals ein großer Investor einsteigen wird.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.790.549 von hugohebel am 18.05.18 15:03:57
Zitat von hugohebel: Mit Verlaub, aber das ist völliger Quatsch. Mal davon abgesehen das Norcom einfach sauteuer bewertet ist und fundamental bisher noch nicht nachweisen konnte das der ganze Bigdata Kram tatsächlich zu steigenden Margen führt ist eine KGaA erstmal per se kein Ausschlusskritierium.

Unser einziger deutscher Dividendenaristokrat am deutschen Markt, die Fresenius KGaA ist sehr erfolgreich.

Auch Henkel und Merck ziehen zahlreiche Anleger an. Eine CTS Eventim ist wohl einer der Topperformer der letzten Dekade und der Kurs hat sich verhundertfacht.

Es geht hier eher um die Art und Weise. Norcom ist eine der größten Luschenbuden die man bis vor 2 Jahren am Markt kaufen konnte. Da gab es zig Kapitalerhöhungen zur Rettung. Gerade jetzt wo das Unternehmen quasi damit droht das erste Mal ein bisschen Geld verdienen zu können, da will man die Struktur zum Nachteil der freien Aktionäre verändern. Das ist das Problem. Daran hatte Nordbacke doch nie Interesse als es besch...... lief. Erst jetzt wo es eventuell auch was zu verlieren gibt.


Zitat von wipsy_trader: Die Aktie ist mit der Rechtsform einer KGaA wesentlich weniger Wert, da hier niemals ein großer Investor einsteigen wird.


Good Point. Ohne es jetzt zu wissen gibt es sicher auch negative Beispiele für KGaAs!?
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.790.786 von Junolyst am 18.05.18 15:40:03
Das die Rechtsform per se nicht
das alleinentscheidende Kriterium ist, sag ich schon die ganze Zeit. Die Bewertung ist natürlich relativ hoch, aber dafür hat Norcom einen USP mit ihren Produkten.

Ich glaube weiterhin an Norcom. Die Skalierbarkeit komtnbald zum Tragen. Die Studie von Hauck und Häuser ist mein Massstab und liegen wir völlig im Plan.

Die absolute Untergrenze liegt bzgl. des Kurses auf Höhe des letzten Insiderkaufs. Der war bei ca. 34-35€ und das war noch bevor das Rollout in trockenen Tüchern war. Deswegen ist die Übertreibung nach Süden völlig widersinnig.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.791.776 von Tobi177 am 18.05.18 17:39:54
Zitat von Tobi177: das alleinentscheidende Kriterium ist, sag ich schon die ganze Zeit. Die Bewertung ist natürlich relativ hoch, aber dafür hat Norcom einen USP mit ihren Produkten.

Ich glaube weiterhin an Norcom. Die Skalierbarkeit komtnbald zum Tragen. Die Studie von Hauck und Häuser ist mein Massstab und liegen wir völlig im Plan.

Die absolute Untergrenze liegt bzgl. des Kurses auf Höhe des letzten Insiderkaufs. Der war bei ca. 34-35€ und das war noch bevor das Rollout in trockenen Tüchern war. Deswegen ist die Übertreibung nach Süden völlig widersinnig.


NorCom hat Hauck dafür bezahlt. Keep in Mind!

Aber manch Privatanleger würde wahrscheinlich noch etwas positives daran finden wenn man delisten würde oder sonst einen Mist veranstaltet. Man kann natürlich alles mit sich machen lassen und sagen ist doch alles top, kommt auf die operative Entwicklung an. Aber das ist Unfug. Auch die operative Entwicklung muss der gute Herr Nordbakk erstmal zeigen. Von dem Phantasiewachstum sieht man bis dato noch nichts.

Deswegen einfach mal kritisch sein und nicht ständig alles schön reden. Diese Rechtsform ist nicht im Sinne aller Aktionäre. Das mit dem good Point war darauf bezogen dass Norcom schlecht da stand mit KE etc. und er jetzt sowas durchziehen will. Und ich bin dennoch der Meinung dass es für die Bewertung eher schlecht ist. Gibt sicher auch Investoren für die so etwas grds. ein Ausschlusskriterium ist oder die in sowas nicht investieren dürfen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.791.884 von Junolyst am 18.05.18 17:57:30
Du hast selber
Kursziele von 90€ plus ausgegeben.


Das für Ratings bezahlt wird, ist völlig normal. Das solltest du wissen. Wenn Hauck total daneben liegt, machen sich solche Häuser auch unglaubwürdig.
Auch wenn ich im Moment tiefrot investiert bin, bin ích von der Skalierbarkeit überzeugt.


Ich bin bei dir, dass wir versuchen sollten die AG aufrecht zu erhalten.Ich habe dich ja schon gebeten meine Stimme zu vertreten.
Aber ich kenne keine KGaA, die an der Börse schle.cht laufen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.791.968 von Tobi177 am 18.05.18 18:08:43
Zitat von Tobi177: Kursziele von 90€ plus ausgegeben.


Das für Ratings bezahlt wird, ist völlig normal. Das solltest du wissen. Wenn Hauck total daneben liegt, machen sich solche Häuser auch unglaubwürdig.
Auch wenn ich im Moment tiefrot investiert bin, bin ích von der Skalierbarkeit überzeugt.


Ich bin bei dir, dass wir versuchen sollten die AG aufrecht zu erhalten.Ich habe dich ja schon gebeten meine Stimme zu vertreten.
Aber ich kenne keine KGaA, die an der Börse schle.cht laufen.


Immer natürlich auch abgeleitet von dem Potenzial und den Aussagen des Vorstands. Aber gezeigt hat er davon noch nichts, das muss man auch betonen. Der Deal mit Daimler ist zwar eingefädelt aber noch sieht man nicht wirklich etwas.
Der Deal mit Daimler würde ja bisher maximal 1 Quartal abgerechnet. Lass es doch erstmal rollen...und mir ist lieber ein Ausblick, der konservativ moderat ausgeschrieben wird, als so ne Verarsche wie bei Mutares. Aber das Teil wird sich genauso wieder erholen...Da liegt die gleiche Übertreibung vor wie bei Bet at Home...
Na hoppeldi, so langsam haben sich wohl alle wieder beruhigt, so das jeder sich ein Bild für die HV machen konnte, ich denke mal ,dass die Angsthasen jetzt weg sind und wer noch invertiert ist auch weiterhin an das Produkt glaubt. Dann kann es ja wieder aufwärts gehen . :cool::cool::cool: Gruß Goldlocke
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.792.442 von Tobi177 am 18.05.18 19:27:58
Zitat von Tobi177: Der Deal mit Daimler würde ja bisher maximal 1 Quartal abgerechnet. Lass es doch erstmal rollen...und mir ist lieber ein Ausblick, der konservativ moderat ausgeschrieben wird, als so ne Verarsche wie bei Mutares. Aber das Teil wird sich genauso wieder erholen...Da liegt die gleiche Übertreibung vor wie bei Bet at Home...


Sind alles drei völlig unterschiedliche Cases. Es geht hier ums Prinzip!
Erst einmal die Unternehmensmeldung lesen
Der Deal mit Daimler ist NICHTS wert!

https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2018-04/4364895…

Zitat aus dem Ausblick:
"Ziel für 2018 ist, am Ende eine im Jahresvergleich moderate
Umsatzsteigerung zu erzielen."

- Hier steht NICHT moderate Gewinnsteigerung. Davon träumt offensichtlich nicht einmal der CEO!

Zitat aus dem Ausblick:
Wir müssen uns insbesondere für die intensive
operative Anwendung unserer Software beim Kunden einsetzen, damit unsere
Produkte zu einem zentralen Werkzeug im Unternehmen werden können.

- Hier steht klar und deutlich, dass man hofft, dass die Software beim Kunden überhaupt eingesetzt wird!

Für mich ist das eine klare Aussage, nämlich, dass man hofft, dass wohl Daimler überhaupt die Software einsetzt. Ferner sollte auch klar sein, dass die Entwicklung so teuer ist, dass Norcom mit den lächerliche rd. maximal 2.000 Lizenezen bzw. Entwicklungsarbeitsplätzen für Daimler wohl niemals Geld verdienen wird. Das ist so als würde man erwarten, dass Microsoft Geld verdienen würde, wenn sie das Office-Pakelt lediglich für 2.000 Nutzer entwickelt hätte.

Daimler testet schließlich auch jetzt ihre Autos und hatte offenbar bisher mit der Datenübertragung keine Probleme.

Norcom wird noch zahlreiche Kapitalerhöhungen benötigen, um die weitere Entwicklung der Software zu finanzieren. Es hat schließlich seinen Grund, dass die Gesellschaft jetzt in eine KGaA umgewandelt wird. Der CEO will offenbar die neuen Aktien nicht mehr zeichnen bzw. sein privates Geld nicht weiter in das Unternehmen investieren.

Man sollte auch nicht darauf reinfallen, dass ein paar Investierte bzw. "Möchtegern-Analysten" meinen hier die Aktie mit Gewinnaussichten zu pushen, die es gar nicht gibt!
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.840.908 von AssetResearch am 27.05.18 10:30:27
Zitat von AssetResearch: Der Deal mit Daimler ist NICHTS wert!

https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2018-04/4364895…

Zitat aus dem Ausblick:
"Ziel für 2018 ist, am Ende eine im Jahresvergleich moderate
Umsatzsteigerung zu erzielen."

- Hier steht NICHT moderate Gewinnsteigerung. Davon träumt offensichtlich nicht einmal der CEO!

Zitat aus dem Ausblick:
Wir müssen uns insbesondere für die intensive
operative Anwendung unserer Software beim Kunden einsetzen, damit unsere
Produkte zu einem zentralen Werkzeug im Unternehmen werden können.

- Hier steht klar und deutlich, dass man hofft, dass die Software beim Kunden überhaupt eingesetzt wird!

Für mich ist das eine klare Aussage, nämlich, dass man hofft, dass wohl Daimler überhaupt die Software einsetzt. Ferner sollte auch klar sein, dass die Entwicklung so teuer ist, dass Norcom mit den lächerliche rd. maximal 2.000 Lizenezen bzw. Entwicklungsarbeitsplätzen für Daimler wohl niemals Geld verdienen wird. Das ist so als würde man erwarten, dass Microsoft Geld verdienen würde, wenn sie das Office-Pakelt lediglich für 2.000 Nutzer entwickelt hätte.

Daimler testet schließlich auch jetzt ihre Autos und hatte offenbar bisher mit der Datenübertragung keine Probleme.

Norcom wird noch zahlreiche Kapitalerhöhungen benötigen, um die weitere Entwicklung der Software zu finanzieren. Es hat schließlich seinen Grund, dass die Gesellschaft jetzt in eine KGaA umgewandelt wird. Der CEO will offenbar die neuen Aktien nicht mehr zeichnen bzw. sein privates Geld nicht weiter in das Unternehmen investieren.

Man sollte auch nicht darauf reinfallen, dass ein paar Investierte bzw. "Möchtegern-Analysten" meinen hier die Aktie mit Gewinnaussichten zu pushen, die es gar nicht gibt!


Ich schätze Ihre sachlichen Beiträge wirklich sehr. Jedes mal ein Genuss sie zu lesen!

Ich weiß nicht wo Sie was von Hoffnung lesen, aber in der Meldung steht dazu jedenfalls nichts davon wie Sie fälschlicherweise behaupten. Das ist Ihre eigene reine Interpretation die ziemlich weit hergeholt ist. Wenn Daimler die Software von NorCom nicht einsetzt dann können Sie auch Ihre autonom fahrenden Autos nicht testen bzw. die Daten auswerten. Die Software ist im übrigen bereits fertig entwickelt. Was nun noch ansteht sind die Apps, die aber zusammen mit Partnern entwickelt werden sollen. Gegen eine KE spricht zudem, dass NorCom noch eigene Aktien im Wert von 7 Mio. € besitzt die sie erstmal verkaufen könnten. Mit den liquiden Mitteln Ende 2017 würde man so auf >9 Mio. € kommen.

Wie kommen Sie auf die Zahl von 2.000 Lizenzen? NorCom wird bei Daimler über die ausgewertete Datenmenge bezahlt. Dazu sollen zkünftig mit Partnern Apps entwickelt werden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.841.300 von Junolyst am 27.05.18 11:46:37
Zitat von Junolyst: ...

Wenn Daimler die Software von NorCom nicht einsetzt dann können Sie auch Ihre autonom fahrenden Autos nicht testen bzw. die Daten auswerten.

Die Software ist im übrigen bereits fertig entwickelt. Was nun noch ansteht sind die Apps, die aber zusammen mit Partnern entwickelt werden sollen. Gegen eine KE spricht zudem, dass NorCom noch eigene Aktien im Wert von 7 Mio. € besitzt die sie erstmal verkaufen könnten. Mit den liquiden Mitteln Ende 2017 würde man so auf >9 Mio. € kommen.

Wie kommen Sie auf die Zahl von 2.000 Lizenzen? NorCom wird bei Daimler über die ausgewertete Datenmenge bezahlt. Dazu sollen zkünftig mit Partnern Apps entwickelt werden.


1. Bitte belegen Sie die Aussage, dass Daimler ohne Norcom Ihre Autos nicht testen kann. Auch diese Aussage ist falsch! Was glauben Sie eigentlich, wie die Autos bisher getestet wurden und wie Tesla und andere Autos auf die Straße bringen konnten, die bereits autonom fahren können?

2. Wenn Norcom mitteilt, dass Sie die Software mit Daimler weiterentwickeln, dann ist diese auch nicht "fertig entwickelt". Haben Sie überhaupt schon mal ein One on One mit dem CEO geführt und sich die Entwicklung der Software erläutern lassen und das auch verstanden? Gehen Sie bitte davon aus, dass eine derartige Software stets an neue Gegebenheiten angepasst werden muss und gar nicht "fertig entwickelt" sein kann!

3. Sie sollten sich einmal über den Kapitalbedarf der weiteren Forschung und Entwicklungsprojekte informieren. Legen Sie bitte einmal hierzu Ihre analysierten Zahlen vor, bevor sie hier behaupten, dass Norcom keine Kapitalerhöhungen mehr benötigt. Weshalb glauben Sie eigentlich, dass der CEO die Umwandlung in die KGaA vornimmt?
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.841.390 von AssetResearch am 27.05.18 12:11:30
Zitat von AssetResearch:
Zitat von Junolyst: ...

Wenn Daimler die Software von NorCom nicht einsetzt dann können Sie auch Ihre autonom fahrenden Autos nicht testen bzw. die Daten auswerten.

Die Software ist im übrigen bereits fertig entwickelt. Was nun noch ansteht sind die Apps, die aber zusammen mit Partnern entwickelt werden sollen. Gegen eine KE spricht zudem, dass NorCom noch eigene Aktien im Wert von 7 Mio. € besitzt die sie erstmal verkaufen könnten. Mit den liquiden Mitteln Ende 2017 würde man so auf >9 Mio. € kommen.

Wie kommen Sie auf die Zahl von 2.000 Lizenzen? NorCom wird bei Daimler über die ausgewertete Datenmenge bezahlt. Dazu sollen zkünftig mit Partnern Apps entwickelt werden.


1. Bitte belegen Sie die Aussage, dass Daimler ohne Norcom Ihre Autos nicht testen kann. Auch diese Aussage ist falsch! Was glauben Sie eigentlich, wie die Autos bisher getestet wurden und wie Tesla und andere Autos auf die Straße bringen konnten, die bereits autonom fahren können?

2. Wenn Norcom mitteilt, dass Sie die Software mit Daimler weiterentwickeln, dann ist diese auch nicht "fertig entwickelt". Haben Sie überhaupt schon mal ein One on One mit dem CEO geführt und sich die Entwicklung der Software erläutern lassen und das auch verstanden? Gehen Sie bitte davon aus, dass eine derartige Software stets an neue Gegebenheiten angepasst werden muss und gar nicht "fertig entwickelt" sein kann!

3. Sie sollten sich einmal über den Kapitalbedarf der weiteren Forschung und Entwicklungsprojekte informieren. Legen Sie bitte einmal hierzu Ihre analysierten Zahlen vor, bevor sie hier behaupten, dass Norcom keine Kapitalerhöhungen mehr benötigt. Weshalb glauben Sie eigentlich, dass der CEO die Umwandlung in die KGaA vornimmt?


Ich empfehle Ihnen dass Sie erstmal Ihren eigenen Job machen bevor Sie andere zu Recht weisen. Und dazu gehört es auch Fragen von anderen zu beantworten. Da Sie das nicht tun, kann man nicht davon ausgehen, dass Sie ernsthaft an einer konstruktiven geschweige denn sachlichen Diskussion interessiert sind. Das was Sie "sachlich" nennen ist schlicht weg rumpöbeln und Behauptungen aufzustellen, die stark fragwürdig sind!
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.841.390 von AssetResearch am 27.05.18 12:11:30
was tut er?
Die Aussagen, ein Deal mit Daimler (ist Audi etwas wert??) sei nichts Wert und die Umwandlung der Rechtsform dient dem Vorstand zur Nichtzeichnung von (nicht geplanten!) Kapitalerhöhungen sind einfach spektakulär.

Der Microsoft-Office Vergleich stimmt ja vielleicht irgendwann.
(Marktstellung,.....vielleicht auch Aktienkurs?)

Ich freu mich dank der "guten Arbeit" von AssetResearch sowie seiner
regen Forumsbeteiligung in den nächsten Wochen weitere spannende Nebenwerte
zu entdecken und werte seine Beiträge auch in allen anderen als Kontraindikator für die Zukunft.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.957.267 von Junolyst am 11.06.18 13:05:25
Ehrlich gesagt...
hätte ich mir dadurch einen kleinen Schub erwartet. Aber naja mal abwarten, was die Wochen vor der HV noch bringen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.025.788 von CabrioKai am 20.06.18 13:14:23heute - 10%
da sieht man, wie rasch ein (meines Erachtens im letzten halben Jahr völlig aufgeblasener) Titel implodieren kann.
Meine (!) Interpretation zum derzeitigen Kursverlauf:

Der Kurs kennt seit Ankündigung des Versuches der Umwandlung in eine KGaA, die Hr. Nordbakk mit deutlich mehr Macht ausstattet, die normalen Aktionäre aber entmachtet, nur eine Richtung. Von vorher ca. 55 € hat sich der Kurs nunmehr fast halbiert!

Das liegt wohl nicht an verschreckten Kleinanlegern, die im Nornmalfall eh nicht auf Hauptversammlungen gehen, um über die Unternehmensgeschicke mitzubestimmen, sondern an größeren Adressen. Diese z.B. Fonds versuchen nun offenbar, unter ihr Investment einen Schlußstrich zu ziehen. Vielleicht hätten sie, wenn sich sich verbündet hätten, für ein Scheitern des Vorhabens sorgen können. Da es da aber offenbar keine Gespräche gibt, bzw. sich die einzelnen Akteure gar nicht (zu er)kennen (geben), suchen sie ihr Heil in der Flucht.

Der Absturz wird daher so lange weiter gehen, bis diese Adressen mit ihrem Abverkauf fertig sind. Das kann morgen sein oder in einem Monat. Oder vielleicht in einem Vierteljahr. Und wenn sie nicht erst innerhalb der letzten anderthalb Jahre an Bord gekommen sind, stehen sie immer noch satt im Plus.

Sobald der Abverkauf beendet ist, könnte, da dann die Kleinanleger das Ruder übernehmen, und diese ja bei so "niedrigen" Kursen gern nachkaufen/"verbillligen", die Aktie durchaus nochmal ein gutes Stück hochschießen. Und zwar so lange, bis alle Kleinanleger wieder an Bord sind. Danach dürfte dann ein langsames Siechtum einsetzen, das wiederum so lange anhalten dürfte, bis der Wert so weit gefallen ist, daß er für größere Adressen wieder interessant ist. Da diese aber nach einer Umfirmierung in eine KGaA halt weniger Einfluß haben, dürften sie einen größeren Abzug vom Wert der Firma vornehmen - heißt erst bei geringeren Gewinn- zw. Umsatzmultiples als bei vergleichbaren Firmen mit besserer Einflußnahme (=AG) . Und momentan (Firmenwert: ca. 61,5 Mio. €, erwarteter Umsatz (aus der Voraussage von Norcom "moderates Wachstum" abgeleitet) 2018: 14-15 Mio. €, Gewinn (dazu keine Aussage von Hr. Nordbakk, daher 2017er Gewinn verwendet) 2018: 2 Mio. € wäre Norcom auch nach dem bisherigen Absturz immer noch mit dem 4-fachen Umsatz und einem KGV von über 30 bewertet.

Die Zukunftsaussichten sind, wenn man Hr. Nordbakk glauben darf, super, aber eben auch unsicher. Sollte eine Knallermeldung reinkommen, kann natürlich alles gleich wieder ganz anders aussehen. Aber solange sie fehlt, eben nicht.

Ich frage mich nur, welches die Ziele des Hr. Nordbakk sind. Immerhin halten er und seine Frau/Familie ja über 36% des Unternehmens. Heißt, sie haben durch den Absturz von 55 auf 29 € auch 20 Mio. € ihres eigenen Vermögens vernichtet.

Es sei denn, sie verkaufen fleißig mit. Zu Neuer Markt-Zeiten hat Frau Nordbakk ja auch die Höchstkurse genutzt. Ich empfehle dazu im Partner-Forum den Thread "Gegendarstellung der NorCom AG". Aber nein, heute gibt es sowas ja nicht mehr. Man sollte das damalige Geschehen aber ein wenig im Hinterkopf behalten, wenn Argumente wie "Im Dax gibt es ja auch KGaA's, da interessiert es ja auchh keinen" kommen. Denn ein wenig spielt natürlich auch eine Rolle, wer genau bei der KGaA das sagen hat.

In erwähntem Thread findet sich übrigens auch ein schönes Zitat zu den "enormen Wachstumsraten des E-Security-Marktes", auf welche man wohl damals setzte. Kommt einem irgendwie vertraut vor...

So, jetzt aber genug gelästert - kann ja auch alles ganz anders sein.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.064.392 von Origineller_Name am 25.06.18 21:03:10
Welche
Fonds? Barrings ist meines Wissens der einzige, der bisher eingestiegen ist.

Außerdem sind Käufe/Verkäufe von AR und Vorstand meldepflichtig.

Mehr als Vermutungen, die du deinen Interpretationen zu Grunde legst, hast du nicht dargelegt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.064.392 von Origineller_Name am 25.06.18 21:03:10
Zitat von Origineller_Name: Meine (!) Interpretation zum derzeitigen Kursverlauf:

Der Kurs kennt seit Ankündigung des Versuches der Umwandlung in eine KGaA, die Hr. Nordbakk mit deutlich mehr Macht ausstattet, die normalen Aktionäre aber entmachtet, nur eine Richtung. Von vorher ca. 55 € hat sich der Kurs nunmehr fast halbiert!

Das liegt wohl nicht an verschreckten Kleinanlegern, die im Nornmalfall eh nicht auf Hauptversammlungen gehen, um über die Unternehmensgeschicke mitzubestimmen, sondern an größeren Adressen. Diese z.B. Fonds versuchen nun offenbar, unter ihr Investment einen Schlußstrich zu ziehen. Vielleicht hätten sie, wenn sich sich verbündet hätten, für ein Scheitern des Vorhabens sorgen können. Da es da aber offenbar keine Gespräche gibt, bzw. sich die einzelnen Akteure gar nicht (zu er)kennen (geben), suchen sie ihr Heil in der Flucht.

Der Absturz wird daher so lange weiter gehen, bis diese Adressen mit ihrem Abverkauf fertig sind. Das kann morgen sein oder in einem Monat. Oder vielleicht in einem Vierteljahr. Und wenn sie nicht erst innerhalb der letzten anderthalb Jahre an Bord gekommen sind, stehen sie immer noch satt im Plus.

Sobald der Abverkauf beendet ist, könnte, da dann die Kleinanleger das Ruder übernehmen, und diese ja bei so "niedrigen" Kursen gern nachkaufen/"verbillligen", die Aktie durchaus nochmal ein gutes Stück hochschießen. Und zwar so lange, bis alle Kleinanleger wieder an Bord sind. Danach dürfte dann ein langsames Siechtum einsetzen, das wiederum so lange anhalten dürfte, bis der Wert so weit gefallen ist, daß er für größere Adressen wieder interessant ist. Da diese aber nach einer Umfirmierung in eine KGaA halt weniger Einfluß haben, dürften sie einen größeren Abzug vom Wert der Firma vornehmen - heißt erst bei geringeren Gewinn- zw. Umsatzmultiples als bei vergleichbaren Firmen mit besserer Einflußnahme (=AG) . Und momentan (Firmenwert: ca. 61,5 Mio. €, erwarteter Umsatz (aus der Voraussage von Norcom "moderates Wachstum" abgeleitet) 2018: 14-15 Mio. €, Gewinn (dazu keine Aussage von Hr. Nordbakk, daher 2017er Gewinn verwendet) 2018: 2 Mio. € wäre Norcom auch nach dem bisherigen Absturz immer noch mit dem 4-fachen Umsatz und einem KGV von über 30 bewertet.

Die Zukunftsaussichten sind, wenn man Hr. Nordbakk glauben darf, super, aber eben auch unsicher. Sollte eine Knallermeldung reinkommen, kann natürlich alles gleich wieder ganz anders aussehen. Aber solange sie fehlt, eben nicht.

Ich frage mich nur, welches die Ziele des Hr. Nordbakk sind. Immerhin halten er und seine Frau/Familie ja über 36% des Unternehmens. Heißt, sie haben durch den Absturz von 55 auf 29 € auch 20 Mio. € ihres eigenen Vermögens vernichtet.

Es sei denn, sie verkaufen fleißig mit. Zu Neuer Markt-Zeiten hat Frau Nordbakk ja auch die Höchstkurse genutzt. Ich empfehle dazu im Partner-Forum den Thread "Gegendarstellung der NorCom AG". Aber nein, heute gibt es sowas ja nicht mehr. Man sollte das damalige Geschehen aber ein wenig im Hinterkopf behalten, wenn Argumente wie "Im Dax gibt es ja auch KGaA's, da interessiert es ja auchh keinen" kommen. Denn ein wenig spielt natürlich auch eine Rolle, wer genau bei der KGaA das sagen hat.

In erwähntem Thread findet sich übrigens auch ein schönes Zitat zu den "enormen Wachstumsraten des E-Security-Marktes", auf welche man wohl damals setzte. Kommt einem irgendwie vertraut vor...

So, jetzt aber genug gelästert - kann ja auch alles ganz anders sein.


Wie kommst du auf 36% der Nordbakks? Lt Comdirect hat Nordbakk 25,3% und sie 5,2% Meines Wissens ist es auch seine Ex-Frau. Sie wohnt in den USA...
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.065.199 von Junolyst am 25.06.18 22:56:20Du hast recht, es sind nur knapp über 30%.

Ob sie jetzt geschieden sind oder nicht, weiß ich nicht. Sie scheinen aber, zumindest was Norcom betrifft, (noch) auf der gleichen Welle zu schwingen, da Fr. Nordbakk ja Chefin des Aufsichtsrates ist.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.064.659 von Tobi177 am 25.06.18 21:33:10"Welche Fonds? Barrings ist meines Wissens der einzige, der bisher eingestiegen ist."
--> Ich spreche von den Fonds (oder größeren Privatinvestoren) die vorher schon investiert waren. Erst wenn sie 3% überschreiten, müssen sie ja melden. Und der Anteil der Fonds(gelder), der die 3%-Schwelle bei Aktiengesellschaften überschreitet, dürfte deutlich geringer sein, als die investierten Gelder unter der 3%-Schwelle. Bei der Deutschen Bank, um mal ein Beispiel zu nennen, sind nur rund 20% der Aktien von Anteilseignern gehalten, die die 3%-Meldeschwelle überschreiten. Aber auch von den restlichen 80% (entspricht ca. 16 Mrd. Euro Investment) wird ein Großteil von Fonds gehalten werden, und nur ein verschwindend kleiner Teil von Privatanlegern (fast hätte ich Inso-Zocker geschrieben). Bei Apple ist das prozentuale Verhältnis ähnlich. Usw. usf. Und je illiquider eine Aktie ist, desto kleiner sollte man seinen Anteil halten. Sonst kommt man nämlich nicht schnell genug raus, wenn die Hütte brennt. Was für Probleme das macht, selbst wenn man nur 1 oder 2% hält, kann man bei Norcom ja wunderbar beobachten.

"Außerdem sind Käufe/Verkäufe von AR und Vorstand meldepflichtig."
--> Genau. Deswegen schrieb ich ja "heute gibt es sowas ja nicht mehr."

"Mehr als Vermutungen, die du deinen Interpretationen zu Grunde legst, hast du nicht dargelegt."
--> Nun, ich habe auch mit Zahlen gearbeitet. Hast Du mehr Infos?
--> Ich habe versucht, eine Erklärung für diesen Absturz zu finden. Das Ergebnis ist meine Deutung. Hast Du eine bessere Erklärung?
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.065.520 von Origineller_Name am 26.06.18 00:31:55
Auch wenn deine Theorie stimmen sollte und ein paar Fonds mit ....
ca. 1% investiert waren/sind, entsprechen eben diese 1% 21300 Aktien. Also ein normales Handelsvolumen bei einem solchen Wert.

Der Rechtsformwandel hat eben Unsicherheit ausgelöst. Und absurderweise ist damit der Daimlerdeal wieder komplett ausgepreist worden. Das viele Fonds wegen einer Rechtsform nicht investieren dürfen, trifft auch nicht zu. Hab mich da etwas eingelesen und das trifft auf max. 20% der Fonds zu.

Bei 29€ sind wir jetzt wieder bei dem Ausbruchsniveau aus charttechnischer Sicht. Die Übertreibung nach unten ist meiner Meinung noch eklatanter als nach oben.

Die Studie von Hauck ist trotz Kurszielkorrektur positiv und weisst auf die anstehende strategische Partnerschaft hin, die in naher Zukunft vertriebsseitig geschlossen werden soll. Dann hilft die Illiquidität um wieder stark nach oben auszubrechen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.065.499 von Origineller_Name am 26.06.18 00:13:10
Zitat von Origineller_Name: Du hast recht, es sind nur knapp über 30%.

Ob sie jetzt geschieden sind oder nicht, weiß ich nicht. Sie scheinen aber, zumindest was Norcom betrifft, (noch) auf der gleichen Welle zu schwingen, da Fr. Nordbakk ja Chefin des Aufsichtsrates ist.


Was ich im übrigen in dem Zusammenhang eine etwas seltsame Konstellation fände..aber ist in der Tat so.

Da man die eigenen Aktien herausrechnen muss, denn die sind nicht stimmberechtigt, kommen sie auf ca. 32,4% des stimmberechtigten Kapitals. Eine Ablehnung ist daher realistisch, aber auch ambitioniert. Wichtig wäre nur dass die Aktionäre ihr Stimmrecht ausüben oder es zumindest übertragen!
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.065.688 von Tobi177 am 26.06.18 06:34:16
Zitat von Tobi177: ca. 1% investiert waren/sind, entsprechen eben diese 1% 21300 Aktien. Also ein normales Handelsvolumen bei einem solchen Wert.

Der Rechtsformwandel hat eben Unsicherheit ausgelöst. Und absurderweise ist damit der Daimlerdeal wieder komplett ausgepreist worden. Das viele Fonds wegen einer Rechtsform nicht investieren dürfen, trifft auch nicht zu. Hab mich da etwas eingelesen und das trifft auf max. 20% der Fonds zu.

Bei 29€ sind wir jetzt wieder bei dem Ausbruchsniveau aus charttechnischer Sicht. Die Übertreibung nach unten ist meiner Meinung noch eklatanter als nach oben.

Die Studie von Hauck ist trotz Kurszielkorrektur positiv und weisst auf die anstehende strategische Partnerschaft hin, die in naher Zukunft vertriebsseitig geschlossen werden soll. Dann hilft die Illiquidität um wieder stark nach oben auszubrechen.


In der neuesten Studie steht aber auch dass es bei Daimler zu Verzögerungen kommt in diesem Jahr...
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.065.688 von Tobi177 am 26.06.18 06:34:16"Auch wenn deine Theorie stimmen sollte und ein paar Fonds mit .... ca. 1% investiert waren/sind, entsprechen eben diese 1% 21300 Aktien. Also ein normales Handelsvolumen bei einem solchen Wert."

--> Seit Ankündigung am 09.05. sind auf Xetra (dort werden wohl professionelle Anleger größtenteils handeln) knapp 233.000 Aktien gehandelt worden. Und diese stammen ja nicht nur von den Fonds (ich schließe da große Privatanleger mal mit ein), sondern auch von
- Kleinanlegern, die in Panik geraten, ihre Gewinne sichern wollen etc.
- Kleinanlegern, die nachkaufen, weil sie verbilligen wollen oder glauben, daß die Talsohle erreicht wurde, nur um kurz darauf festzustellen, daß dies nicht so ist, und wieder abstoßen
- Zockern, die bei einem 10%-Intraday-Absturz zuschlagen, und auf eine 3%-Erholung hoffen, bei der sie dann auch wieder verkaufen oder aber, wenn die Aktie weitere 3% fällt
- Mr. Marketmaker, der bei starken Ausschlägen natürlich auch in beiden Richtungen überrannt wird

Das heißt, daß nur ein Teil der verkauften Aktien wirklich von den Fonds sein kann. Die spannende Frage ist, wie hoch dieser Anteil ist.

(Exkurs: Darüber habe ich mir im Allgemeinen schon öfter Gedanken gemacht, denn das ist ein generell interessanter Fakt: wie viel und schnell können Großinvestoren Aktien kaufen oder verkaufen ohne Kurse zu stark zu bewegen (z.B. weil sie einen größeren Einstieg oder auch Ausstieg bei einer Firma anstreben). Ich glaube (aber das ist wirklich nur gefühlt!), daß man zum täglichen Aktiendurchsatz, wenn man als Großinvetstor in eine bestimmte Rictung handelt, max. 25 - 30% beitragen kann, ohne den jeweiligen Wert in die entsprechende Richtung zu extrem zu bewegen.)

Lassen wir also, bei Norcom geht es ja extrem in eine Richtung, den Anteil der großen Fods am täglichen Handel bei 50% liegen. Dann wären seit 09.05. gerade einmal 116.500 Aktien von Fonds abgestoßen worden. Also ein Anteil am Gesamtkapital von nicht einmal 6%.

Bei Norcom wird wohl eine eher überdurchschnittliche Zahl von (zockenden) Kleinanlegern unterwegs sein, so wie dieser Wert in den letzten Jahren durch die Foren gejagt wurde. Die Nordbakks, Norcom selbst und Baring halten zusammen knapp 40% des Kapitals. Jetzt lassen wir mal noch 40% von Kleinanlegern gehalten werden (das wäre wirklich viel!). Dann bleiben 20% für Fonds. Wenn nur die Hälfte von denen verkauft, wären das 10% des Kapitals. Davon wären nach meiner Rechnung erst 6% durch. Da wäre also noch Platz nach unten.

Zugegebenermaßen eine Rechnung mit vielen Variablen. Aber vielleicht wird ja dadurch deutlich, wie ich zu meiner (!) Einschätzung komme.


"Der Rechtsformwandel hat eben Unsicherheit ausgelöst. Und absurderweise ist damit der Daimlerdeal wieder komplett ausgepreist worden. Das viele Fonds wegen einer Rechtsform nicht investieren dürfen, trifft auch nicht zu. Hab mich da etwas eingelesen und das trifft auf max. 20% der Fonds zu."

--> Ich glaube nicht, daß das etwas mit nicht dürfen zu tun hat, sondern eher mit nicht wollen. Aber kurz gerechnet: Wenn wirklich 20% der Fonds sich zurückziehen müßten, und nach meiner Rechnung ca. 20% von (unsichtbaren) Fonds gehalten würden, wären das schon 4% vom Kapital. Das würde also (siehe obige Rechnung) schon einiges erklären.


"Bei 29€ sind wir jetzt wieder bei dem Ausbruchsniveau aus charttechnischer Sicht. Die Übertreibung nach unten ist meiner Meinung noch eklatanter als nach oben."

--> Auf der Kurzzeitschiene betrachtet ist es schon eine rasante Talfahrt. Aber man muß auch bedenken, daß Norcom vor drei Jahren bei irgendwas um die 2 € lag, und sich dann innerhalb von zweieinhalb Jahren in der Spitze verfünfunddreißigtfacht (!) hat. Der Umsatz hat seitdem stagniert (!) und der Gewinn hat sich vervierfacht."


"Die Studie von Hauck ist trotz Kurszielkorrektur positiv und weisst auf die anstehende strategische Partnerschaft hin, die in naher Zukunft vertriebsseitig geschlossen werden soll. Dann hilft die Illiquidität um wieder stark nach oben auszubrechen."

--> Die Studie vom Februar wurde von Norcom beauftragt und natürlich mit Daten (auch zu zukünftig erwarteten Entwicklungen) unterfüttert. Die Studie kam drei Monate vor der Umfirmierung heraus und zwar mit einem extremen Kursziel, welches zum damaligen Zeitpunkt rund 80% höher lag als der Kurs. Und damit auf 2018er-Basis ein KUV von ca. 13 und ein KGV von fast 100 bedeutete. Ob es zwischen Studienzeitpunkt, ermitteltem Kursziel und darauf folgender Ankündigung der Umfirmierung einen Zusammenhang geben könnte, darauf mag sich jeder seinen eigenen Reim machen.

--> Aber: vielleicht kommt ja heute Nachmittag die Hammermeldung, der Kurs schnippst hoch, und alles liegt sich lachend (die, die gehalten haben) bzw. weinend (die Verkäufer bei 29 €) in den Armen.

--> Aber, aber: Die Begründung von Hr. Nordbakk zur Umfirmierung ist dermaßen schwach - da kann ich die Verkäufer verstehen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.067.668 von Origineller_Name am 26.06.18 10:54:41
Zitat von Origineller_Name: "Auch wenn deine Theorie stimmen sollte und ein paar Fonds mit .... ca. 1% investiert waren/sind, entsprechen eben diese 1% 21300 Aktien. Also ein normales Handelsvolumen bei einem solchen Wert."

--> Seit Ankündigung am 09.05. sind auf Xetra (dort werden wohl professionelle Anleger größtenteils handeln) knapp 233.000 Aktien gehandelt worden. Und diese stammen ja nicht nur von den Fonds (ich schließe da große Privatanleger mal mit ein), sondern auch von
- Kleinanlegern, die in Panik geraten, ihre Gewinne sichern wollen etc.
- Kleinanlegern, die nachkaufen, weil sie verbilligen wollen oder glauben, daß die Talsohle erreicht wurde, nur um kurz darauf festzustellen, daß dies nicht so ist, und wieder abstoßen
- Zockern, die bei einem 10%-Intraday-Absturz zuschlagen, und auf eine 3%-Erholung hoffen, bei der sie dann auch wieder verkaufen oder aber, wenn die Aktie weitere 3% fällt
- Mr. Marketmaker, der bei starken Ausschlägen natürlich auch in beiden Richtungen überrannt wird

Das heißt, daß nur ein Teil der verkauften Aktien wirklich von den Fonds sein kann. Die spannende Frage ist, wie hoch dieser Anteil ist.

(Exkurs: Darüber habe ich mir im Allgemeinen schon öfter Gedanken gemacht, denn das ist ein generell interessanter Fakt: wie viel und schnell können Großinvestoren Aktien kaufen oder verkaufen ohne Kurse zu stark zu bewegen (z.B. weil sie einen größeren Einstieg oder auch Ausstieg bei einer Firma anstreben). Ich glaube (aber das ist wirklich nur gefühlt!), daß man zum täglichen Aktiendurchsatz, wenn man als Großinvetstor in eine bestimmte Rictung handelt, max. 25 - 30% beitragen kann, ohne den jeweiligen Wert in die entsprechende Richtung zu extrem zu bewegen.)

Lassen wir also, bei Norcom geht es ja extrem in eine Richtung, den Anteil der großen Fods am täglichen Handel bei 50% liegen. Dann wären seit 09.05. gerade einmal 116.500 Aktien von Fonds abgestoßen worden. Also ein Anteil am Gesamtkapital von nicht einmal 6%.

Bei Norcom wird wohl eine eher überdurchschnittliche Zahl von (zockenden) Kleinanlegern unterwegs sein, so wie dieser Wert in den letzten Jahren durch die Foren gejagt wurde. Die Nordbakks, Norcom selbst und Baring halten zusammen knapp 40% des Kapitals. Jetzt lassen wir mal noch 40% von Kleinanlegern gehalten werden (das wäre wirklich viel!). Dann bleiben 20% für Fonds. Wenn nur die Hälfte von denen verkauft, wären das 10% des Kapitals. Davon wären nach meiner Rechnung erst 6% durch. Da wäre also noch Platz nach unten.

Zugegebenermaßen eine Rechnung mit vielen Variablen. Aber vielleicht wird ja dadurch deutlich, wie ich zu meiner (!) Einschätzung komme.


"Der Rechtsformwandel hat eben Unsicherheit ausgelöst. Und absurderweise ist damit der Daimlerdeal wieder komplett ausgepreist worden. Das viele Fonds wegen einer Rechtsform nicht investieren dürfen, trifft auch nicht zu. Hab mich da etwas eingelesen und das trifft auf max. 20% der Fonds zu."

--> Ich glaube nicht, daß das etwas mit nicht dürfen zu tun hat, sondern eher mit nicht wollen. Aber kurz gerechnet: Wenn wirklich 20% der Fonds sich zurückziehen müßten, und nach meiner Rechnung ca. 20% von (unsichtbaren) Fonds gehalten würden, wären das schon 4% vom Kapital. Das würde also (siehe obige Rechnung) schon einiges erklären.


"Bei 29€ sind wir jetzt wieder bei dem Ausbruchsniveau aus charttechnischer Sicht. Die Übertreibung nach unten ist meiner Meinung noch eklatanter als nach oben."

--> Auf der Kurzzeitschiene betrachtet ist es schon eine rasante Talfahrt. Aber man muß auch bedenken, daß Norcom vor drei Jahren bei irgendwas um die 2 € lag, und sich dann innerhalb von zweieinhalb Jahren in der Spitze verfünfunddreißigtfacht (!) hat. Der Umsatz hat seitdem stagniert (!) und der Gewinn hat sich vervierfacht."


"Die Studie von Hauck ist trotz Kurszielkorrektur positiv und weisst auf die anstehende strategische Partnerschaft hin, die in naher Zukunft vertriebsseitig geschlossen werden soll. Dann hilft die Illiquidität um wieder stark nach oben auszubrechen."

--> Die Studie vom Februar wurde von Norcom beauftragt und natürlich mit Daten (auch zu zukünftig erwarteten Entwicklungen) unterfüttert. Die Studie kam drei Monate vor der Umfirmierung heraus und zwar mit einem extremen Kursziel, welches zum damaligen Zeitpunkt rund 80% höher lag als der Kurs. Und damit auf 2018er-Basis ein KUV von ca. 13 und ein KGV von fast 100 bedeutete. Ob es zwischen Studienzeitpunkt, ermitteltem Kursziel und darauf folgender Ankündigung der Umfirmierung einen Zusammenhang geben könnte, darauf mag sich jeder seinen eigenen Reim machen.

--> Aber: vielleicht kommt ja heute Nachmittag die Hammermeldung, der Kurs schnippst hoch, und alles liegt sich lachend (die, die gehalten haben) bzw. weinend (die Verkäufer bei 29 €) in den Armen.

--> Aber, aber: Die Begründung von Hr. Nordbakk zur Umfirmierung ist dermaßen schwach - da kann ich die Verkäufer verstehen.


Zustimmung zu Grund für KGaA ziemlich schwach. Die Begründung macht für mich nicht wirklich sinn. So nach dem Motto falls sich der Böse Hedgefonds einkauft oder ähnliches...

Widerspruch bei den Fonds. Gibt genug Möglichkeiten das auch außerbörslich zu machen. Da sagt der Fonds wenn er zb bei Hauck ist ich will meine 20.000 Stk verkaufen, dann schicken die eine Mail rum dass es Stücke gibt und dann meldet sich evtl. einer. Natürlich, wenn keiner die Stücke haben will bleibt nur noch der Markt.
Hauptversammlung der NorCom im Fokus

Am 03.August wird in den Räumlichkeiten der Börse München die Hauptversammlung der NorCom (AG) stattfinden. AG in Klammern weil sich dies laut Tagespunkt 5 "Beschlussfassung über den Formwechsel der Gesellschaft in die Rechtsform der Kommanditgesellschaft auf Aktien" bald ändern soll.

Offizielle Begründung laut Unternehmensmeldung vom 17.05.2018 (Link hierzu: http://www.dgap.de/dgap/News/corporate/norcom-information-te…; Umwandlungsbericht unter folgendem Link: https://docs.wixstatic.com/ugd/a9cf1e_fa9caed0bf4243fd9c6cf8…) ist folgende: "Diese Rechtsform soll NorCom gewissermaßen als Schutzschild vor ungewollten und nicht kontrollierbaren Übernahmen dienen. Wir stehen an der Schwelle einer ganz neuen und nach den Erfahrungen 2017 sehr erfolgreichen Phase in unserer Unternehmensentwicklung. Um das erwartete starke Wachstum mit einer größtmöglichen Selbstbestimmung zu kombinieren, wählen wir diesen Weg und bleiben gleichzeitig offen für unternehmerische Partnerschaften beispielsweise in Form von Joint Ventures für gemeinsame Go-To-Market-Strategien, Entwicklungen und Projekte."

Meines Erachtens ist dies aber nicht im Sinne aller Aktionäre, sondern lediglich im Interesse von Herrn Nordbakk und ggf. Frau Nordbakk. Diese halten beide laut Angaben auf Comdirect ca. 30,5% der Aktien. Zieht man die eigenen Aktien der AG selber i.H.v. 6,0% ab, kommen beide auf einen stimmberechtigten Anteil von 32,4%. Beide haben also nicht die Mehrheit am Grundkapital aber Herr Nordbakk will für sich die alleinige Bestimmung über die Gesellschaft. Für mich ein Umstand der in einer demokratischen Wertvorstellung keinen Platz hat. Meines Erachtens ist dies ein inakzeptabler Umstand, da damit das Recht aller anderen Aktionäre an ihrer Gesellschaft beschnitten wird. Es erscheint daher nicht akzeptabel, das ein Minderheitsaktionär über alle anderen Aktionäre hinweg alleine entscheiden kann. Erinnerungen an eine Monarchie kommen dabei auf. Dies ist aber keinesfalls im Sinne einer börsengelisteten Gesellschaft.

Zudem ist die angeführte Begründung meines Erachtens mehr als fragwürdig. Denn demnach müsste dies jeder Konzern machen, der Geschäftsbeziehungen zu OEMS hat. Ein potenzieller "Störenfried" müsste schon viele Aktien an NorCom erwerben, damit das genannte Szenario eintritt. Ein Umstand der für mich unrealistisch erscheint. Da Herr Nordbakk bereits >25% der Aktien hält, verfügt er sowieso über eine Sperrminorität. Zudem würde es ihm zustehen, weitere Aktien der Gesellschaft zu erwerben um seinen Einfluss, wie jeder andere Aktionär auch, zu erhöhen. Darüber hinaus würde es immer noch allen Aktionären obliegen ein mögliches Übernahmeangebot eines potenziellen Übernehmers anzunehmen oder nicht.

Insgesamt ist die geplante Umwandlung daher meines Erachtens nicht im Sinne aller Aktionäre und es sollte somit versucht werden dies zu verhindern. Wenn man sich die Reaktion der Aktie seit Ankündigung anschaut ist die Meinung des Kapitalmarktes dazu ebenfalls eindeutig. Da rund 63,5% der Aktien nicht im Bestand der beiden Nordbakks sind, besteht m.E. eine realistische Chance, dies zu verhindern. Laut Satzung der Gesellschaft (Link dazu: https://docs.wixstatic.com/ugd/a9cf1e_99d176393d1…) bedarf es zu Beschlüssen einer einfachen Mehrheit. Demnach müssten etwa 47% der Aktionäre dagegen stimmen. Ein hoher, aber grds. m.E. nicht unrealistischer Wert.


Ich selber werde am 03.08.2018 auf die Hauptversammlung gehen und kann nur all diejenigen, die auch Aktionäre der Gesellschaft sind, auffordern und ermutigen ebenfalls ihr Stimmrecht auszuüben. Gerne kann man mir aber auch seine Stimmrechte übertragen, wenn man selber nicht an der HV teilnehmen kann.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.093.201 von Junolyst am 28.06.18 22:42:05
Zitat von Junolyst: Hauptversammlung der NorCom im Fokus

Am 03.August wird in den Räumlichkeiten der Börse München die Hauptversammlung der NorCom (AG) stattfinden. AG in Klammern weil sich dies laut Tagespunkt 5 "Beschlussfassung über den Formwechsel der Gesellschaft in die Rechtsform der Kommanditgesellschaft auf Aktien" bald ändern soll.

Offizielle Begründung laut Unternehmensmeldung vom 17.05.2018 (Link hierzu: http://www.dgap.de/dgap/News/corporate/norcom-information-te…; Umwandlungsbericht unter folgendem Link: https://docs.wixstatic.com/ugd/a9cf1e_fa9caed0bf4243fd9c6cf8…) ist folgende: "Diese Rechtsform soll NorCom gewissermaßen als Schutzschild vor ungewollten und nicht kontrollierbaren Übernahmen dienen. Wir stehen an der Schwelle einer ganz neuen und nach den Erfahrungen 2017 sehr erfolgreichen Phase in unserer Unternehmensentwicklung. Um das erwartete starke Wachstum mit einer größtmöglichen Selbstbestimmung zu kombinieren, wählen wir diesen Weg und bleiben gleichzeitig offen für unternehmerische Partnerschaften beispielsweise in Form von Joint Ventures für gemeinsame Go-To-Market-Strategien, Entwicklungen und Projekte."

Meines Erachtens ist dies aber nicht im Sinne aller Aktionäre, sondern lediglich im Interesse von Herrn Nordbakk und ggf. Frau Nordbakk. Diese halten beide laut Angaben auf Comdirect ca. 30,5% der Aktien. Zieht man die eigenen Aktien der AG selber i.H.v. 6,0% ab, kommen beide auf einen stimmberechtigten Anteil von 32,4%. Beide haben also nicht die Mehrheit am Grundkapital aber Herr Nordbakk will für sich die alleinige Bestimmung über die Gesellschaft. Für mich ein Umstand der in einer demokratischen Wertvorstellung keinen Platz hat. Meines Erachtens ist dies ein inakzeptabler Umstand, da damit das Recht aller anderen Aktionäre an ihrer Gesellschaft beschnitten wird. Es erscheint daher nicht akzeptabel, das ein Minderheitsaktionär über alle anderen Aktionäre hinweg alleine entscheiden kann. Erinnerungen an eine Monarchie kommen dabei auf. Dies ist aber keinesfalls im Sinne einer börsengelisteten Gesellschaft.

Zudem ist die angeführte Begründung meines Erachtens mehr als fragwürdig. Denn demnach müsste dies jeder Konzern machen, der Geschäftsbeziehungen zu OEMS hat. Ein potenzieller "Störenfried" müsste schon viele Aktien an NorCom erwerben, damit das genannte Szenario eintritt. Ein Umstand der für mich unrealistisch erscheint. Da Herr Nordbakk bereits >25% der Aktien hält, verfügt er sowieso über eine Sperrminorität. Zudem würde es ihm zustehen, weitere Aktien der Gesellschaft zu erwerben um seinen Einfluss, wie jeder andere Aktionär auch, zu erhöhen. Darüber hinaus würde es immer noch allen Aktionären obliegen ein mögliches Übernahmeangebot eines potenziellen Übernehmers anzunehmen oder nicht.

Insgesamt ist die geplante Umwandlung daher meines Erachtens nicht im Sinne aller Aktionäre und es sollte somit versucht werden dies zu verhindern. Wenn man sich die Reaktion der Aktie seit Ankündigung anschaut ist die Meinung des Kapitalmarktes dazu ebenfalls eindeutig. Da rund 63,5% der Aktien nicht im Bestand der beiden Nordbakks sind, besteht m.E. eine realistische Chance, dies zu verhindern. Laut Satzung der Gesellschaft (Link dazu: https://docs.wixstatic.com/ugd/a9cf1e_99d176393d1…) bedarf es zu Beschlüssen einer einfachen Mehrheit. Demnach müssten etwa 47% der Aktionäre dagegen stimmen. Ein hoher, aber grds. m.E. nicht unrealistischer Wert.


Ich selber werde am 03.08.2018 auf die Hauptversammlung gehen und kann nur all diejenigen, die auch Aktionäre der Gesellschaft sind, auffordern und ermutigen ebenfalls ihr Stimmrecht auszuüben. Gerne kann man mir aber auch seine Stimmrechte übertragen, wenn man selber nicht an der HV teilnehmen kann.


Herr Nordbakk zäumt da Pferd nicht von hinten auf. Er hat sich natürlich zuerst sichergestellt, dass er die erforderlichen Stimmen zusammenhat, BEVOR er die teueren Berater beauftragt hat. Sonst wäre der Punkt nie auf die Tagesordnung der HV gekommen.

(Bei einer HV sind ohnehin üblicherweise weniger als 50% der stimmberechtigten Aktionäre vor Ort, so dass er im Zweifel schon mit den Stimmrechten der Familie die Beschlüsse alleine fassen könnte.)

Davon abgesehen sind die positiven Argumente auch nicht ganz von der Hand zu weisen.
Wie gewonnen, so zerronnen
oder:

"Big data, small returns" (FC) :D


=> "gold standard" --> was für ein affektiertes Gehabe :laugh:


Anzahl Mitarbeiter im Durchschnitt:
• 86
• 80

=> da braucht man gar nicht weiter zu gucken. Reicht schon.
Die anvisierte Kommanditgesellschaft auf Aktien ist dann natürlich das Sahnehäubchen obendrauf...


Norcom ist weiter eine gute Tradingaktie.
Heute mal wieder mit positiven News:

DGAP-News: NorCom Information Technology AG / Schlagwort(e): Produkteinführung

11.07.2018 / 15:53
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Stetig exponentiell anwachsende Datenmengen in Unternehmen erfordern von Big Data Lösungen wie DaSense innovative Ideen, um die effiziente Bearbeitbarkeit der Daten sicherzustellen. Mit dem neuen "App Engine" begegnet DaSense dieser aktuell gestellten Anforderung. Der App Engine ermöglicht auch Nutzern ohne Programmierkenntnisse die Erstellung von individuellen Datenabfragen und die effiziente, interaktive Bearbeitung der Ergebnisse.

Große Datenmengen erfordern intensivere technologische Unterstützung
DaSense ist eine Plattform, die gemäß höchsten Sicherheitsstandards alle im Unternehmen vorhandenen Daten bündelt und dem Nutzer Zugriff je nach Bedarf und Rechten ermöglicht.
Der Zugriff erfolgt über fachspezifisch programmierte Apps, die Algorithmen und Abfragen an die Daten schicken und die gewünschten Ergebnisse liefern.

Diese Ergebnisdaten sind zwar eingegrenzt, weisen aber dennoch meist ein solch großes Volumen auf, dass auch deren Bearbeitung nicht durch einen Menschen erfolgen kann. Es werden weitere Apps nötig, die die Daten einer fortgeführten Analyse unterziehen. Diese Verkettung von Apps geschah bisher manuell und erforderte Programmierkenntnisse

App Engine in DaSense
DaSense bietet nun die automatische Ausführung eines komplexen App-Workflows über ein gemeinsames Frontend. Im Frontend des sogenannten App Engine gibt der Nutzer einmalig alle Suchkriterien ein. Für seine Abfrage stehen ihm die gebräuchlichsten Standard-Apps fertig zur Verfügung. Deren Zusammenbau ist immer ähnlich: Die Suche nach bestimmten Events, die Analyse der gefundenen Ergebnisse, die Visualisierung der Ergebnisdaten und - am Ende - der Export.

Die Produkterweiterung bringt DaSense-Nutzern viele Vorteile. Erweitert ein Unternehmen seine Standard-Apps oder verfeinert diese, können alle fachlichen Workflows über den App Engine sofort profitieren. Der Programmierer kann sich durch die standardisierten Apps rein auf den Kern seiner Analyse konzentrieren. Auch werden die Analysen leicht über Abteilungsgrenzen austauschbar.

Datenkomprimierung für schnelle Ergebnisse
Um die hohe Leistung von DaSense auch bei umfangreichsten App-Workflows zu erhalten, übergeben sich die Apps des Engine keine kompletten Datensätze, sondern lediglich eine schlanke Information, wo die Daten zu finden sind - getreu dem Motto "Move the algorithm, not the data". Durch diese Komprimierung wird sowohl die effiziente Speicherung der gefundenen Events als auch eine hohe Wiederverwendbarkeit sichergestellt.

"Der DaSense App Engine ist ein innovativer, neuer Baustein für unser Produkt und Paradebeispiel für die kundennahe Weiterentwicklung unserer Lösung. Entstanden ist er aus der Kundenanforderung, mit den immens großen Datenmengen, die DaSense durchlaufen, in der Praxis noch konstruktiver und interaktiver arbeiten zu können", erläutert Dr. Tobias Abthoff, Vorstand der NorCom Information Technology AG. "Unsere Data Scientists entwickelten den Engine daraufhin für einen konkreten Anwendungsfall, mittlerweile kommt er in verschiedenen Varianten bei mehreren Kundenprojekten erfolgreich zum Einsatz. Nächster Schritt ist nun, eine generische Version des App-Engine in DaSense standardmäßig zur Verfügung zu stellen."




Kontakt:
NorCom Information Technology AG
Gabelsbergerstraße 4
80333 München
Telefon: 089-93948-0
E-Mail: aktie@norcom.de
Die lustigen Unternehmensmeldungen vor der HV
Die vorstehende Meldung ist nichts anderes als eine "Werbeanzeige" für DaSense.

Offenbar hat man den CEO auch gefragt was so eine Meldung denn soll. Nun folgt heute ein "2. Versuch", indem man über Verhandlungen berichtet. Das ist sehr ungewöhnlich, da eigentlich kein vernünftiger CEO ein Geschäft dadurch gefährden will, dass nach außen über bloße Verhandlungen berichtet wird.

Mein Eindruck, hier will man wohl vor der anstehenden HV die Anleger beruhigen. Fakt ist, dass der CEO stets seine Prognosen verfehlte. Die aktuelle Prognose für 2018 ist allerdings sehr moderat. Der Kurs spiegelt aktuell meines Erachtens ein viel stärkeres Wachstum wieder als die Prognose des Managements.

Der Potentielle Kunde ist ohnehin ein Mittelständler, der wohl nur wenige Lizenzen benötigt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.227.069 von WarrenBuffet1 am 16.07.18 20:50:05
Zitat von WarrenBuffet1: Die vorstehende Meldung ist nichts anderes als eine "Werbeanzeige" für DaSense.

Offenbar hat man den CEO auch gefragt was so eine Meldung denn soll. Nun folgt heute ein "2. Versuch", indem man über Verhandlungen berichtet. Das ist sehr ungewöhnlich, da eigentlich kein vernünftiger CEO ein Geschäft dadurch gefährden will, dass nach außen über bloße Verhandlungen berichtet wird.

Mein Eindruck, hier will man wohl vor der anstehenden HV die Anleger beruhigen. Fakt ist, dass der CEO stets seine Prognosen verfehlte. Die aktuelle Prognose für 2018 ist allerdings sehr moderat. Der Kurs spiegelt aktuell meines Erachtens ein viel stärkeres Wachstum wieder als die Prognose des Managements.

Der Potentielle Kunde ist ohnehin ein Mittelständler, der wohl nur wenige Lizenzen benötigt.


Da sich Norcom im geregelten Markt befindet gibt es hier auch strengere Publizitätspflichten. Es ist daher durchaus möglich, dass NorCom im Sinne der Insidervorschriften lieber darüber berichtet. Vermutlich aber auch ein Stück weit Auslegungssache.
Gegenantrag zu TOP 5

Ich habe nun, ebenfalls wie die SdK einen Gegenantrag zur Umwandlung in eine KGaA gestellt:

https://docs.wixstatic.com/ugd/a9cf1e_ef6afd2f0fb245338fe284…
Die HV scheint wohl mit einer Kindergartenveranstaltung verwechselt zu werden
Ist diese Eingabe ernst gemeint?

Wem das nicht passt, der verkauft seine Aktien! So viel zum "Demokratieverständnis."

Und was eine "feindliche Übernahme" sein soll, würde mich auch einmal interessieren? Solche Parolen kennt man nur von schwachen Vorständen, die keiner mehr haben will.

Also wenn jemand Aktien kaufen will, dann kann ich daran nichts "feindliches" erkennen. Das Unternehmen gehört immer noch den Aktionären und nicht den angestellten Vorstandsmitgliedern, (bis auf die Aktien, die sie selbst halten). Und wenn Aktionäre ihre Aktien an einen Übernehmer verkaufen, dann ist das nicht "feindlich". Was ist das für ein Demokratieverständnis?

Man sollte also schon über ökonomische Grundkenntnisse verfügen, dann ist das Risiko sich wegen mangelnder Kenntnisse zu blamieren etwas geringer.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.269.560 von WarrenBuffet1 am 21.07.18 16:13:34
Zitat von WarrenBuffet1: Ist diese Eingabe ernst gemeint?

Wem das nicht passt, der verkauft seine Aktien! So viel zum "Demokratieverständnis."

Und was eine "feindliche Übernahme" sein soll, würde mich auch einmal interessieren? Solche Parolen kennt man nur von schwachen Vorständen, die keiner mehr haben will.

Also wenn jemand Aktien kaufen will, dann kann ich daran nichts "feindliches" erkennen. Das Unternehmen gehört immer noch den Aktionären und nicht den angestellten Vorstandsmitgliedern, (bis auf die Aktien, die sie selbst halten). Und wenn Aktionäre ihre Aktien an einen Übernehmer verkaufen, dann ist das nicht "feindlich". Was ist das für ein Demokratieverständnis?

Man sollte also schon über ökonomische Grundkenntnisse verfügen, dann ist das Risiko sich wegen mangelnder Kenntnisse zu blamieren etwas geringer.


Es zwingt Sie keiner sich mit dem Wert zu beschäftigen. Wer aber doch seine Interessen als Aktionär erhalten will versteht diesen Gegenantrag. Ihre Aussagen zeigen erneut das Unverständnis für die Situation!
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.263.680 von Junolyst am 20.07.18 16:43:11
Zitat von Junolyst: Gegenantrag zu TOP 5

Ich habe nun, ebenfalls wie die SdK einen Gegenantrag zur Umwandlung in eine KGaA gestellt:

https://docs.wixstatic.com/ugd/a9cf1e_ef6afd2f0fb245338fe284…



Was genau ist denn nun dein Gegenantrag?

Überseh ich den Gegenantrag, oder hast du nur deine Meinung zum Top 5 geäußert?

Für einen Gegenantrag muss man ja mindestens so wie SdK schreiben, was genau beantragt wird. Du hast (wenn ich das richtig sehe) nur die Begründung aufgeschrieben, wieso du nicht mit Top5 einverstanden bist.

Ich bin mir nicht mal sicher, ob das ausreicht was du SdK da beantragt hat.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.274.153 von katjuscha-research am 22.07.18 22:30:32
Ich werde hier nicht einsteigen
Die letzte Präsentation vor Bankenvertretern zeigte deutlich, was der CEO von Aktionären hält. Daraufhin wurde das neue Kurstief wenige Tage später erreicht.

Ich habe Norcom daraufhin von der Watchlistr gestrichen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.274.153 von katjuscha-research am 22.07.18 22:30:32Man kann das aus formalen Gründen abweisen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.274.153 von katjuscha-research am 22.07.18 22:30:32
KGaA
Wie Du schon schreibst, hat die SdK ohnehin schon einen Antrag gestellt. Die machen das nur schon aus dem Grunde, um Ihren Mitglieder "Aktivität" zu zeigen. Am Ende ist der SdK völlig egal, was dabei herauskommt.

Und mehr als ein Antrag macht auch keinen Sinn. Man könnte auch 20 gleichartige Anträge stellen, aber worin soll der Nutzen bestehen?

Am Ende ist es ohnehin völlig egal, ob Norcom eine KGaA oder eine AG ist. Entscheidend ist nicht die Rechtsform, sondern ob der Vorstand erfolgreich ist und im Sinne der Aktionäre handelt. Der CEO hat auch zuletzt bei einer Präsentation wieder den Eindruck hinterlassen, dass ihm die Aktionäre gleichgültig sind. Und hier waren Banker und Fondmanager anwesend. Also was nutzt eine AG, wenn der CEO nicht im Interesse der Aktionäre handelt? Es gibt immer noch genug Möglichkeiten bei einer AG, dass ein Vorstand sich mit dem Aufsichtsrat zu Lasten der Aktionäre übervorteilt.

Davon abgesehen hat der CEO sich doch die Mehrheit der Stimmen gesichert, bevor er die Aktion gestartet hat.

Als Anleger muss also jeder für sich entscheiden, ob er noch an so einem Unternehmen beteiligt sein will oder nicht lieber in ein erfolgreiches Unternehmen mit aktionärsfreundlichen Vorstand investiert.

Der Kurs ist nicht gefallen, weil eine KGaA (wie auch bei Fresenius) etwas schlechteres ist, sondern weil die Perspektiven von Norcom nicht ganz so rosig ist, wie die Börsenblättchen gepushed haben und vor allen Dingen die Anleger sich aufgrund des Vorstandes zurückgezogen haben. In der Vergangenheit wurden die Aktionäre schon oft genug nach Kurspushaktionen mit Kapitalerhöhungen überrascht. Dies Art zeigte schon deutlich, wie man mit Aktionären umgeht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.274.153 von katjuscha-research am 22.07.18 22:30:32
Zitat von katjuscha-research:
Zitat von Junolyst: Gegenantrag zu TOP 5

Ich habe nun, ebenfalls wie die SdK einen Gegenantrag zur Umwandlung in eine KGaA gestellt:

https://docs.wixstatic.com/ugd/a9cf1e_ef6afd2f0fb245338fe284…



Was genau ist denn nun dein Gegenantrag?

Überseh ich den Gegenantrag, oder hast du nur deine Meinung zum Top 5 geäußert?

Für einen Gegenantrag muss man ja mindestens so wie SdK schreiben, was genau beantragt wird. Du hast (wenn ich das richtig sehe) nur die Begründung aufgeschrieben, wieso du nicht mit Top5 einverstanden bist.

Ich bin mir nicht mal sicher, ob das ausreicht was du SdK da beantragt hat.


steht doch alles drin. Formal i.O. Warum auch nicht?
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.276.307 von WarrenBuffet1 am 23.07.18 10:45:08Hab ich doch alles nicht bezweifelt. Stimme dir völlig zu.

Mir gings nur darum, dass meines Erachtens Junolysts Antrag formal keiner ist, da außer seiner Meinung zum Top5 des Vorstands ja kein Gegenantrag gestellt wird. Es sei denn er hängt sich nur an den SdK Antrag ran.

Macht ja auch alles nichts. Mir war es nur aufgefallen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.277.999 von katjuscha-research am 23.07.18 13:40:40Das war auch keine Kritik an Deinen Ausführungen, waren doch O.K.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.277.999 von katjuscha-research am 23.07.18 13:40:40
Zitat von katjuscha-research: Hab ich doch alles nicht bezweifelt. Stimme dir völlig zu.

Mir gings nur darum, dass meines Erachtens Junolysts Antrag formal keiner ist, da außer seiner Meinung zum Top5 des Vorstands ja kein Gegenantrag gestellt wird. Es sei denn er hängt sich nur an den SdK Antrag ran.

Macht ja auch alles nichts. Mir war es nur aufgefallen.


Ich hatte diesen zuerst gestellt, daher auch in der Reihenfolge. Ich glaube du hast eine falsche Vorstellung von Gegenantrag. Der Gegenantrag ist natürlich keine Umwandlung in eine KGaA. Das steht da aber auch so mehr als deutlich drin!
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.277.999 von katjuscha-research am 23.07.18 13:40:40https://docs.wixstatic.com/ugd/a9cf1e_ef6afd2f0fb245338fe284…

Ich habe noch nie so ein wirres Schreiben gelesen.

Nehme man exemplarisch nur einmal den letzten Satz, Zitat:

"Die Reaktion der Aktie seit Ankündigung spiegelt die Meinung des Kapitalmarktes dabei ebenfalls eindeutig wieder."

Soll das zur Belustigung dienen?

Eine Aktie ist ein Anteil an einem Unternehmen. Ein Anteil an einem Unternehmen reagiert auf nichts!

Die Meinung des Kapitalmarktes: Wer ist denn das? Vermutlich meint er die Aktionäre aber das ist kein "Kapitalmarkt".

Die Aktie soll auch "Meinungen" "spiegeln"?

Auch die übrigen Informationen zeigen überwiegend keinen Zusammenhang mit einem Rechtsformwechsel bzw. einer Umwandlung.


Wenn ich Vorstandsmitglied wäre, würde ich mir erst einmal Satz für Satz erklären lassen, was derjenige eigentlich versucht mitzuteilen. Es kann doch nicht sein, dass jeder Teilnehmer bei einer HV erraten soll, was jemand mitteilen will.

Hoffentlich wird der Vortrag nicht so "stammelig" wie das Schreiben.
!
Dieser Beitrag wurde von CloudMOD moderiert. Grund: unnötige Provokation, bleiben Sie bitte sachlich, persönliche Angriffe bitte unterlassen
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.286.801 von Junolyst am 24.07.18 12:18:52Sie kennen doch sicher die Hintergründe für diese wohl "Gefälligkeitsanalyse"? Wer war wohl noch bei der Umwandlung in die KGaA involviert?

Das KGV ist exorbitant hoch und spiegelt die Risiken nicht wieder.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.286.792 von Junolyst am 24.07.18 12:18:17
Zitat von Junolyst:
Zitat von WarrenBuffet1: https://docs.wixstatic.com/ugd/a9cf1e_ef6afd2f0fb245338fe284…

Ich habe noch nie so ein wirres Schreiben gelesen.

Nehme man exemplarisch nur einmal den letzten Satz, Zitat:

"Die Reaktion der Aktie seit Ankündigung spiegelt die Meinung des Kapitalmarktes dabei ebenfalls eindeutig wieder."

Soll das zur Belustigung dienen?

Eine Aktie ist ein Anteil an einem Unternehmen. Ein Anteil an einem Unternehmen reagiert auf nichts!

Die Meinung des Kapitalmarktes: Wer ist denn das? Vermutlich meint er die Aktionäre aber das ist kein "Kapitalmarkt".

Die Aktie soll auch "Meinungen" "spiegeln"?

Auch die übrigen Informationen zeigen überwiegend keinen Zusammenhang mit einem Rechtsformwechsel bzw. einer Umwandlung.


Wenn ich Vorstandsmitglied wäre, würde ich mir erst einmal Satz für Satz erklären lassen, was derjenige eigentlich versucht mitzuteilen. Es kann doch nicht sein, dass jeder Teilnehmer bei einer HV erraten soll, was jemand mitteilen will.

Hoffentlich wird der Vortrag nicht so "stammelig" wie das Schreiben.


Ihr Auftreten ist einfach nur noch erbärmlich!


Vielleicht haben sie meinen Hinweis wirklich nicht verstanden.

Ich jedenfalls würde mich auf der HV nicht in die Situation bringen lassen, dass nachher Aktionäre vorwerfen, dass man dort einen falschen Eindruck vermittelt hätte, weshalb man sich "falsch" entschieden hat. Ohne das jetzt weiter ausführen zu wollen, gibt es leider immer Aktionäre, die sich vor Ort auch juristisch vertreten lassen und Wortprotokolle führen lassen. Am Ende verlangt man dann Schadensersatz von Ihnen, völlig egal, ob Sie deren Stimmverhalten oder Anlageentscheidung beeinflusst haben. Der Versuch ist nicht strafbar. Und selbst wenn man so ein Verfahren nicht verliert, was glauben Sie wohl, wie die Beklagten anschließend beschäftigt sind und wieviele Anwälte sie erst einmal beauftragen müssen. Solche Fälle sind nicht neu und die Rechtsberatungskosten haben schon so machen ruiniert, weil selbst im Falle des Obsiegens der Kläger nur die gesetzlichen Gebühren erstatten muss, obwohl kein anwaltlicher Vertreter ein solches Verfahren zu den mickrigen gesetzlichen Gebühren durchführt. Deshalb ist es immer viel günstiger, sich gleich anwaltlich auf der HV vertreten zu lassen. Aber vielleicht täusche ich mich auch und Sie haben tatsächlich alles juristisch unzweifelhaft im Griff.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.228.323 von Junolyst am 16.07.18 23:39:14
Zitat von Junolyst:
Zitat von WarrenBuffet1: Die vorstehende Meldung ist nichts anderes als eine "Werbeanzeige" für DaSense.

Offenbar hat man den CEO auch gefragt was so eine Meldung denn soll. Nun folgt heute ein "2. Versuch", indem man über Verhandlungen berichtet. Das ist sehr ungewöhnlich, da eigentlich kein vernünftiger CEO ein Geschäft dadurch gefährden will, dass nach außen über bloße Verhandlungen berichtet wird.

Mein Eindruck, hier will man wohl vor der anstehenden HV die Anleger beruhigen. Fakt ist, dass der CEO stets seine Prognosen verfehlte. Die aktuelle Prognose für 2018 ist allerdings sehr moderat. Der Kurs spiegelt aktuell meines Erachtens ein viel stärkeres Wachstum wieder als die Prognose des Managements.

Der Potentielle Kunde ist ohnehin ein Mittelständler, der wohl nur wenige Lizenzen benötigt.


Da sich Norcom im geregelten Markt befindet gibt es hier auch strengere Publizitätspflichten. Es ist daher durchaus möglich, dass NorCom im Sinne der Insidervorschriften lieber darüber berichtet. Vermutlich aber auch ein Stück weit Auslegungssache.


Stimmrechte HV

Nochmal der Hinweis an alle NorCom Aktionäre! Bis Donnerstag kann man seine Eintrittskarte für die HV beantragen oder Stimmen übertragen. Ich hatte einen Gegenantrag (https://docs.wixstatic.com/ugd/a9cf1e_ef6afd2f0fb245338fe284…) zur Umwandlung in eine KGaA gestellt und bitte alle, die nicht zur HV können mir ihre Stimmen zu übertragen, da jede Stimme zählt.

Kontaktdaten gerne auf Anfrage:
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.289.423 von Junolyst am 24.07.18 15:56:16Vielleicht teilen Sie den Investoren erst einmal mit, wie Sie zu welchem Punkt abstimmen werden!

Stimmrechtsvertretung heißt schließlich, den Stimmrechtsgeber zu "VERTRETEN" und nicht möglicherweise gegen Geld mit dem Vorstand "mauscheln".
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.291.220 von WarrenBuffet1 am 24.07.18 18:33:46
Zitat von WarrenBuffet1: Vielleicht teilen Sie den Investoren erst einmal mit, wie Sie zu welchem Punkt abstimmen werden!

Stimmrechtsvertretung heißt schließlich, den Stimmrechtsgeber zu "VERTRETEN" und nicht möglicherweise gegen Geld mit dem Vorstand "mauscheln".


Das ergibt sich aus dem Sachverhalt!
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.289.423 von Junolyst am 24.07.18 15:56:16
Stimmrechte HV
Sehr geehrter Herr Junolyst,
bitte unterlassen Sie dieses halbseidene Werben um die Stimmrechtsvertretung für die Hauptversammlung!

Die Gesellschaft Norcom hat dafür extra seriöse Stimmrechtsvertreter engagiert, und zwar Herrn Thomas Wagner oder Herrn Marcus Graf, beide Mitarbeiter der Better Orange IR & HV AG, München

Es kann sich jeder Aktionär mit dem downloadbaren Vollmachtsformular in seriöser Weise mit individuellen Weisungen von den beiden dafür vorgesehenen Herren vertreten lassen:

https://docs.wixstatic.com/ugd/a9cf1e_b26786920983488eaf5152…

im übrigen gibt es zu diesen Zweck auch noch seriöse Vereinigungen wie z.B. die SdK (Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger) die auf dieser HV auch teilnimmt.
https://sdk.org/veroeffentlichungen/hv-termine/
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.292.840 von haowenshan am 24.07.18 21:12:20
Zitat von haowenshan: Sehr geehrter Herr Junolyst,
bitte unterlassen Sie dieses halbseidene Werben um die Stimmrechtsvertretung für die Hauptversammlung!

Die Gesellschaft Norcom hat dafür extra seriöse Stimmrechtsvertreter engagiert, und zwar Herrn Thomas Wagner oder Herrn Marcus Graf, beide Mitarbeiter der Better Orange IR & HV AG, München

Es kann sich jeder Aktionär mit dem downloadbaren Vollmachtsformular in seriöser Weise mit individuellen Weisungen von den beiden dafür vorgesehenen Herren vertreten lassen:

https://docs.wixstatic.com/ugd/a9cf1e_b26786920983488eaf5152…

im übrigen gibt es zu diesen Zweck auch noch seriöse Vereinigungen wie z.B. die SdK (Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger) die auf dieser HV auch teilnimmt.
https://sdk.org/veroeffentlichungen/hv-termine/


Wer sind Sie denn dass Sie hier Maßregeln?!

Was ich zu tun oder zu lassen habe, bestimmen wohl kaum Sie!

Und nochmal auch für Sie zum mitschreiben: Ich hatte meinen Gegenantrag vor der sdk gestellt. Was die Stimmrechtsverterter angeht, dürften Sie sicher im Bilde sein, dass diese im Sinne der Gesellschaft, also gegen die Interesse der Nicht-Großaktionäre, stimmen!
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.292.876 von Junolyst am 24.07.18 21:15:11Legen Sie erst einmal Ihr Stimmrechtsverhalten offen!

Wo gibt es denn so etwas, dass jemand auf dubiose Art und Weise "klammheimlich" Stimmrechte erhalten will und auf Nachfrage zum Stimmrechtsverhalten jede Auskunft verweigert!?
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.278.434 von Junolyst am 23.07.18 14:42:44
Zitat von Junolyst:
Zitat von katjuscha-research: Hab ich doch alles nicht bezweifelt. Stimme dir völlig zu.

Mir gings nur darum, dass meines Erachtens Junolysts Antrag formal keiner ist, da außer seiner Meinung zum Top5 des Vorstands ja kein Gegenantrag gestellt wird. Es sei denn er hängt sich nur an den SdK Antrag ran.

Macht ja auch alles nichts. Mir war es nur aufgefallen.


Ich hatte diesen zuerst gestellt, daher auch in der Reihenfolge. Ich glaube du hast eine falsche Vorstellung von Gegenantrag. Der Gegenantrag ist natürlich keine Umwandlung in eine KGaA. Das steht da aber auch so mehr als deutlich drin!


Lesen hilft!
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.292.876 von Junolyst am 24.07.18 21:15:11Früher pflegte ich auf die Frage "Wer?" zu antworten: da stascheißerkoarl.

aber dieses Spiel versteht nicht jeder, lass ma das daher und nochmals ganz langsam, bevor ich mich hier wieder ausklinke:

Gerne können Sie Ihren Antrag, Fragen, Beschwerden, Anregungen an den Vorstand der Gesellschaft richten, es steht Ihnen völlig frei. Mir ist es im übrigen völlig egal, ob und wann Sie einen Antrag gestellt haben. Ich gönne es Ihnen, falls Sie der erste gewesen sind. Gratulation!

Für Aktionäre, die nicht selbst an der Hauptversammlung teilnehmen, besteht die Möglichkeit, eine
Vollmacht mit Weisungen an den Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft zu erteilen. Diese dafür vorgesehenen, seriösen Stimmrechtsvertreter sind Herr Thomas Wagner oder Herr Marcus Graf, beide Mitarbeiter der Better Orange IR & HV AG. Die Aktionäre können dabei individuelle Einzelanweisungen zum Abstimmverhalten bei den einzelnen Tagesordnungspunkten geben.

ein Formular finden die Aktionäre auf:

https://docs.wixstatic.com/ugd/a9cf1e_b26786920983488eaf5152…
!
Dieser Beitrag wurde von CloudMOD moderiert. Grund: bitte das Threadthema beachten, bleiben Sie bitte sachlich
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.292.876 von Junolyst am 24.07.18 21:15:11
Zitat von Junolyst: Wer sind Sie denn dass Sie hier Maßregeln?!

Was ich zu tun oder zu lassen habe, bestimmen wohl kaum Sie!

Und nochmal auch für Sie zum mitschreiben: Ich hatte meinen Gegenantrag vor der sdk gestellt. Was die Stimmrechtsverterter angeht, dürften Sie sicher im Bilde sein, dass diese im Sinne der Gesellschaft, also gegen die Interesse der Nicht-Großaktionäre, stimmen!


so eine schwachsinnige, falsche Behauptung. Die Stimmrechtsvertreter sind WEISUNGSGEBUNDEN an die WEISUNG des Aktionärs, also die machen das, was der Aktionär will. Wozu denn bitte sonst das ganze.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.293.806 von haowenshan am 24.07.18 23:13:32Der redet sich um "Kopf und Kragen". Wer gibt denn so jemanden ernsthaft seine Stimmrechte. Es gibt schließlich vertrauenswürdige Stimmrechtsvertreter, die auch über die nötigen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen. Die fehlerhafte Eingabe zu TOP 5 der HV wird die anwesenden Aktionäre belustigen, jedenfalls wird das wieder mal eine HV mit Unterhaltungswert. Er wird sicher wieder mit Opa-Brille und Manschettenknöpfe erscheinen, um alle zu beeindrucken ;-) Nur das Einstecktuch fehlt.
!
Dieser Beitrag wurde von CloudMOD moderiert. Grund: bitte das Threadthema beachten, bleiben Sie bitte sachlich
Problematik fragwürdig – Schlussfolgerung falsch

Auf der diesjährigen Hauptversammlung stimmen die Aktionäre der NorCom AG über einen Formwechsel in die Rechtsform der KgaA ab. Die Begründung lautet, man wolle sich gegen eine mögliche Übernahme schützen. Laut Management fordern Kunden und Projektpartner des Unternehmens Sicherheit, dass kein Konkurrent einsteigt und die Produkte annektiert.

Das vom Management skizzierte Szenario einer feindlichen Übernahme hört sich wahrlich erschreckend und böse an, ist es aber nicht. Grundsätzlich ist ein Übernahmeangebot aus Sicht der Anteilseigner immer „freundlich“, denn es eröffnet die Möglichkeit, die Anteile zu einem höheren Preis als dem aktuellen Börsenkurs zu verkaufen. Ein Übernahmeangebot befeuert den Aktienkurs und hebt den bis dahin verborgenen wahren Wert des Unternehmens. Im Anschluss an das Übernahmeangebot haben es die Aktionäre selber in der Hand, wie sie damit umgehen.

Bleibt nur noch die angebliche Forderung von Kunden und Projektpartnern nach Sicherheit, dass kein Konkurrent einsteigt und die Produkte annektiert. Die Forderung ist an sich nachvollziehbar - die Schlussfolgerung des Managements falsch. Das Management schlägt mit dem Rechtsformwechsel eine Maßnahme vor, welche die Einflussmöglichkeiten der Aktionäre einschränkt und damit für Investoren das Investment in die Aktie weniger lukrativ macht, was wiederum den Aktienkurs drückt. Richtige Schlussfolgerung ist die genau gegenteilige Maßnahme, welche auch mit dem obersten Geschäftsziel im Einklang steht, nämlich der Stärkung und Förderung langfristiger Geschäftsbeziehungen. Anstatt dem Kapitalmarkt reaktiv und schädigend gegenüber zu handeln, wird genau das Gegenteil vorgeschlagen: Proaktiv durch Roadshows und Investorenkonferenzen die Attraktivität eines Investments in das Unternehmen erhöhen und in dessen Zuge den Kunden und Projektpartnern Minderheitsbeteiligungen anbieten. Diese müssen auch nicht an dem gesamten Unternehmen sein, sondern können an den jeweiligen Produkten „DaSense“ und „EAGLE“ erfolgen, welche passend dazu schon in eigene Tochtergesellschaften ausgegliedert sind.

Durch diesen Gegenvorschlag werden die Aktionärsrechte nicht beschnitten, die Attraktivität eines Investments in die Aktie gesteigert, das Risiko einer „Annektion“ der Produkte durch eine gestärkte breite Aktionärsbasis minimiert und die langfristigen Beziehungen zu Kunden und Projektpartnern gestärkt, die im kleineren Umfang selber an der Entwicklung der Produkte partizipieren können.

Unter Verweis auf mein offizielles Abstimmungsverhalten und meinen Gegenantrag bitte ich zur Interessensbündelung um Kontaktaufnahme: info@ppetzelberger.de

https://sdk.org/veroeffentlichungen/abstimmungsverhalten/Vot…

Paul Petzelberger
Norcom ist seit 2015 mit dem Eintritt ins Big Data Geschäft mit DaSense und Eagle um 3000 Prozent gestiegen.­..H&A spricht von 80 Euro...
Die Vola von Norcom ist zum Teil extrem...d­ie Umsätze sind oft sehr niedrig!
Welche Kleinaktio­näre sollen hier mit Gegenanträ­ge geschützt werden?
Die Großen ab 3% Anteilen sind bekannt und werden der Umwandlung­ zustimmen!­

Die Zocker sind vermutlich­ nach dem Ausverkauf­ bis Juni raus und bashen jetzt...ic­h als Kleinanleg­er werde zustimmen,­ weil ich von Norcom und Viggos Arbeit überzeugt bin...
Wieviele Anteile sollte man von Norcom überhaupt besitzen..­.was empfehlen da Experten und Aktionärss­chützer?

Ich würde sagen!
...verkauf­t Eure paar Anteile, zieht Euren Gegenantra­g zurück!
Und gebt Ruhe...  
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.326.704 von NuAberZu am 29.07.18 09:00:37
Zitat von NuAberZu: Norcom ist seit 2015 mit dem Eintritt ins Big Data Geschäft mit DaSense und Eagle um 3000 Prozent gestiegen.­..H&A spricht von 80 Euro...
Die Vola von Norcom ist zum Teil extrem...d­ie Umsätze sind oft sehr niedrig!
Welche Kleinaktio­näre sollen hier mit Gegenanträ­ge geschützt werden?
Die Großen ab 3% Anteilen sind bekannt und werden der Umwandlung­ zustimmen!­

Die Zocker sind vermutlich­ nach dem Ausverkauf­ bis Juni raus und bashen jetzt...ic­h als Kleinanleg­er werde zustimmen,­ weil ich von Norcom und Viggos Arbeit überzeugt bin...
Wieviele Anteile sollte man von Norcom überhaupt besitzen..­.was empfehlen da Experten und Aktionärss­chützer?

Ich würde sagen!
...verkauf­t Eure paar Anteile, zieht Euren Gegenantra­g zurück!
Und gebt Ruhe...  


Wie kann man nur so einer Meinung sein? Das ist so wie würde ich in meinem eigenen Land einer Diktatur zustimmen, obwohl das Grundgesetz eigentlich eine Demokratie vorschreibt. In meinen Augen echt unfassbar so ein Unverständnis.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.326.704 von NuAberZu am 29.07.18 09:00:37
Antwort an NuAberZu
Mein Gegenantrag ist keine Kritik an die operative Arbeit von Nordbakk/NorCom, sondern richtet sich lediglich gegen die Beschlussvorlage die Rechtsform zu ändern. Hier habe ich genügend Gründe angeführt, warum der Beweggrund fragwürdig und die vom Management vorgeschlagene Maßnahme nachteilig ist. Ich vertrete voraussichtlich im Direktmandat Stimmrechte fünfstelliger Höhe. Zusätzlich der Weisungen. Mit den "Großen" bin ich in Gesprächen und die Entscheidung ist bei vielen noch nicht final gefallen.
Die finale Entscheidung ist Heute auf der HV mit sehr großer Mehrheit weit über 90 Prozent zugunsten der Umwandlung gefallen!
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.371.486 von NuAberZu am 03.08.18 20:10:33scheint für die Gegner der Gesellschaftsumwandlung ein ziemlicher Reinfall gewesen zu sein oder um es mit anderen Worten zu sagen, es ist in die Hose gegangen.

Die auf der HV bekanntgegebenen Zahlen sind übrigens auch raus, da ist auch etwas in die Hose gegangen:

Gesamtleistung 7,1 Mio. Euro (Vorjahr: 7,6 Mio. Euro)
EBITDA liegt bei 0,7 Mio. Euro (Vorjahr: 0,9 Mio. Euro)

Ein lupenreiner Wachstumswert, vor der Veröffentlichung der Zahlen war das Unternehmen ca 80 Mill € wert!

http://www.dgap.de/dgap/News/corporate/norcom-information-te…

Meine short-Strategie geht voll auf.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.384.002 von haowenshan am 06.08.18 15:39:34das sind im übrigen keine Quartalszahlen, nein Halbjahreszahlen
Wenn Norcom Fakten liefert statt Marketing blabla geht es mit dem Kurs immer bergab. Jetzt muss erstmal wieder eine Fantasie Jubelmeldung her.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.384.002 von haowenshan am 06.08.18 15:39:34
Zitat von haowenshan: scheint für die Gegner der Gesellschaftsumwandlung ein ziemlicher Reinfall gewesen zu sein oder um es mit anderen Worten zu sagen, es ist in die Hose gegangen.

Die auf der HV bekanntgegebenen Zahlen sind übrigens auch raus, da ist auch etwas in die Hose gegangen:

Gesamtleistung 7,1 Mio. Euro (Vorjahr: 7,6 Mio. Euro)
EBITDA liegt bei 0,7 Mio. Euro (Vorjahr: 0,9 Mio. Euro)

Ein lupenreiner Wachstumswert, vor der Veröffentlichung der Zahlen war das Unternehmen ca 80 Mill € wert!

http://www.dgap.de/dgap/News/corporate/norcom-information-te…

Meine short-Strategie geht voll auf.


Hast du überhaupt verstanden warum der Umsatz rückläufig ist?
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.385.253 von Junolyst am 06.08.18 18:22:34ich hoffe du hast es auch verstanden, wenn nicht, dann sag ichs dir halt: Umsatzrückgang aus dem BA-Auftrag
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.385.514 von haowenshan am 06.08.18 19:00:53
Zitat von haowenshan: ich hoffe du hast es auch verstanden, wenn nicht, dann sag ichs dir halt: Umsatzrückgang aus dem BA-Auftrag


eben. Welche Aussagekraft hat das also in Bezug auf die Story für das Big Data Geschäft? Gar keine...Mit der GL ist eine konkrete Aussage nicht wirklich möglich wegen den Aktivierungen. Mit dem HJ-Bericht dürfte sich dann zeigen, wie stark der Umsatzrückgang in HJ1 war.

Aber was man schon sagen kann ist, dass ab dem Q3 2017 die GL deutlich rückläufig war (wie bekannt). In Q1 + Q2 2017 waren es 4,1 und 3,5 Mio. € (es wurde noch nichts aktiviert) und in Q3 dann 2,6. In Q4 stieg die GL dann wieder deutlich auf 3,5 Mio. €, wobei hier die 0,8 Mio. € Aktivierungen enthalten sein dürften. Also bereinigt 2,7 Mio. € und das passt dann auch zu Q3.

In Q1 2018 haben wir eine GL von 3,6 Mio. €, in Q2 von 3,5 Mio. € gesehen. Also in etwa auf Q4 Niveau, allerdings dürfte Norcom in beiden Quartalen deutlich weniger aktiviert haben. Daher ist m.E. hier bereits ein steigender Big Data Umsatz zu erkennen.

Rechnet man mal ca. 350TEUR pro Monat weniger durch den BA-Aufrag raus (300-400TEUR lt Norcom), ergibt sich pro Quartal ein Umsatzrückgang von knapp 1,1 Mio. €. Ziehen wir das in Q1 + Q2 2017 ab, kommen wir auf vergleichbarer Basis in etwa auf eine GL von 3,0 Mio. € und 2,4 Mio. €.

Geht man nun von linear verlaufenden Aktivierungen i.H.v. 250TEUR in diesem Jahr aus, wäre die GL somit bereinigt bei ca. 3,3 und 3,2 Mio. € gewesen, verglichen mit den 3,0 bzw. 2,4 Mio. € auf vergleichbarer Basis in 2017. Damit zeigt sich, dass NorCom hier den Umsatzwegfall im Consulting Geschäft durch andere Umsätze (insb. Big Data) kompensieren konnte bzw. im anderen Geschäft gewachsen ist. Dürfte man dann ab Q3 klarer sehen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.384.026 von hugohebel am 06.08.18 15:42:01
Zitat von hugohebel: Wenn Norcom Fakten liefert statt Marketing blabla geht es mit dem Kurs immer bergab. Jetzt muss erstmal wieder eine Fantasie Jubelmeldung her.


mit Vorliebe gackerns über ungelegte Eier wie z.B. bei AVL

Beim Aufbau dieses Partnernetzwerks ist nun ein erster Meilenstein erreicht worden: Mit dem namhaften Automobilzulieferer AVL List GmbH konkretisieren sich die Vertragsverhandlungen.

http://www.dgap.de/dgap/News/adhoc/norcom-information-techno…
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.385.817 von haowenshan am 06.08.18 19:25:49
Zitat von haowenshan:
Zitat von hugohebel: Wenn Norcom Fakten liefert statt Marketing blabla geht es mit dem Kurs immer bergab. Jetzt muss erstmal wieder eine Fantasie Jubelmeldung her.


mit Vorliebe gackerns über ungelegte Eier wie z.B. bei AVL

Beim Aufbau dieses Partnernetzwerks ist nun ein erster Meilenstein erreicht worden: Mit dem namhaften Automobilzulieferer AVL List GmbH konkretisieren sich die Vertragsverhandlungen.

http://www.dgap.de/dgap/News/adhoc/norcom-information-techno…


Nennt sich Veröffentlichung von Insider relevanten Informationen!
Habe im Nachbarforum gesehen, daß es gestern ein Update von H&A (https://www.norcom.de/research) gab -> das Kursziel wird von 80 € auf 65 € reduziert!

Die Reduzierung erfolgte nur zwei Wochen nach der letzten Analyse vom 23.07.18. Dazwischen lag die Hauptversammlung.

Gestartet war H&A am 01.02.18 mit 90 €. Die Reduzierung von 90 auf 80 € erfolgte am 08.06.18. Damit wurde das Kursziel mittlerweile um über 25% reduziert.

Ein Überblick über die Schätzungen der genannten drei H&A-Analysen und die prozentualen Veränderungen gegenüber der ersten Analyse vom Februar (gerundet auf volle %):

Umsätze 2018:
Februar: 19 Mio.
Juni: 17 Mio. (- 10,5%)
August: 14,7 Mio. (- 23%)

Umsätze 2019:
Februar: 24,5 Mio.
Juni: 23 Mio. (- 6%)
August: 20 Mio. (- 18%)

Umsätze 2020:
Februar: 28,7 Mio.
Juni: 28 Mio. (- 2%)
August: 23,2 Mio. (- 19%)


Zieht man den Arbeitsagentur-Auftrag ab, welcher nur im Februar als "IT Consulting" separat ausgewiesen wurde (2018: 8,5 Mio., 2019 und 2020 je 8,0 Mio.) und aufgrund des langfristigen Vertrages gut prognostizierbar ist, ergibt sich folgendes Bild für das Big-Data-Geschäft:

Umsätze 2018:
Februar: 10,5 Mio.
Juni: 9 Mio. (- 14%)
August: 6,2 Mio. (- 41%)

Umsätze 2019:
Februar: 16,5 Mio.
Juni: 15 Mio. (- 9%)
August: 12 Mio. (- 27%)

Umsätze 2020:
Februar: 20,7 Mio.
Juni: 20 Mio. (- 3%)
August: 15,2 Mio. (- 27%)

Die Umsatzerwartungen an Da-Sense und EAGLE wurden also drastisch zusammengestrichen. Ob sie tatsächlich gesunken sind, oder ob H&A kurz vor Bekanntgabe der Umwandlung der AG in eine KGaA ein extrem optimistisches Szenario dargestellt hat, welches nach erfolgreicher Umwandlung dann den Realitäten angepaßt wurde, mag jeder für sich entscheiden. Die erste Variante wirft Fragen auf bezüglich der BigData-Entwicklung bei Norcom, die zweite bezüglich der Verläßlichkeit von H&A (oder der von Norcom, wenn Sie H&A mit entsprechenden Daten gefüttert haben "Part of the information required for this research report was made available by the issuer of the financial instrument." (Seite 23)).

Beim Gewinn gehen die Schätzungen größtenteils noch deutlicher abwärts - und zwar je näher auf der Timeline (also je prognostizierbarer), umso deutlicher. Hinweis: Das EPS 2020 wurde im Report vom 01.02. nicht angegeben, aber in einem Update vom 07.05. mit im wesentlichen unveränderten Werten und gleichbleibendem Kursziel von 90 €.

Prognostizierte Gewinne in €/Aktie:

Gewinn 2018:
Februar: 1,69
Juni: 1,17 (- 31%)
August: 0,8 (- 53%)

Gewinn 2019:
Februar: 2,64
Juni: 2,34 (- 11%)
August: 1,44 (- 45%)

Gewinn 2020:
Mai(!): 2,93
Juni: 2,85 (- 3%)
August: 2,19 (- 25%)

Da hier keine gesonderte Aufstellung getrennt in Arbeitsagentur-Auftrag und DaSense/EAGLE erfolgt, ist davon auszugehen, daß die erwarteten Gewinne im BigData-Bereich noch stärker nach unten korrigiert wurden (siehe Auswirkungen beim Umsatz).

Beim angepaßten Kursziel von 65 € ergeben sich damit aber immer noch ambitionierte KGV's (zum Vergleich die KGV aus der Februar/Mai-Studie mit den damaligen prognostizierten EPS und Kursziel 90 €):

2018: 81 (Februar: 53)
2019: 45 (Februar: 34)
2020: 30 (Mai: 31)

Das neue Kursziel von 65 € preist damit, auch wenn es deutlich gesenkt wurde, sogar noch höhere KGV's ein als die Ursprungsstudie.

Meiner Ansicht nach müßten die in die Kursziele eingepreisten KGV, egal wie realisierbar sie erscheinen mögen, allerdings deutlich gesunken sein - allein schon aus dem Grund, daß die Einflußnahmemöglichkeiten der Aktionäre mit Beschluß der HV zur Umwandlung in eine KGaA stark eingeschränkt werden. Das war ja damals H&A noch unbekannt (wirklich?), und muß sich, meiner Meinung nach, auf jeden Fall in einem Risiko-Aufschlag, und damit in einem Bewertungsabschlag, niederschlagen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.399.161 von Origineller_Name am 08.08.18 12:07:31
Zitat von Origineller_Name: Habe im Nachbarforum gesehen, daß es gestern ein Update von H&A (https://www.norcom.de/research) gab -> das Kursziel wird von 80 € auf 65 € reduziert!

Die Reduzierung erfolgte nur zwei Wochen nach der letzten Analyse vom 23.07.18. Dazwischen lag die Hauptversammlung.

Gestartet war H&A am 01.02.18 mit 90 €. Die Reduzierung von 90 auf 80 € erfolgte am 08.06.18. Damit wurde das Kursziel mittlerweile um über 25% reduziert.

Ein Überblick über die Schätzungen der genannten drei H&A-Analysen und die prozentualen Veränderungen gegenüber der ersten Analyse vom Februar (gerundet auf volle %):

Umsätze 2018:
Februar: 19 Mio.
Juni: 17 Mio. (- 10,5%)
August: 14,7 Mio. (- 23%)

Umsätze 2019:
Februar: 24,5 Mio.
Juni: 23 Mio. (- 6%)
August: 20 Mio. (- 18%)

Umsätze 2020:
Februar: 28,7 Mio.
Juni: 28 Mio. (- 2%)
August: 23,2 Mio. (- 19%)


Zieht man den Arbeitsagentur-Auftrag ab, welcher nur im Februar als "IT Consulting" separat ausgewiesen wurde (2018: 8,5 Mio., 2019 und 2020 je 8,0 Mio.) und aufgrund des langfristigen Vertrages gut prognostizierbar ist, ergibt sich folgendes Bild für das Big-Data-Geschäft:

Umsätze 2018:
Februar: 10,5 Mio.
Juni: 9 Mio. (- 14%)
August: 6,2 Mio. (- 41%)

Umsätze 2019:
Februar: 16,5 Mio.
Juni: 15 Mio. (- 9%)
August: 12 Mio. (- 27%)

Umsätze 2020:
Februar: 20,7 Mio.
Juni: 20 Mio. (- 3%)
August: 15,2 Mio. (- 27%)

Die Umsatzerwartungen an Da-Sense und EAGLE wurden also drastisch zusammengestrichen. Ob sie tatsächlich gesunken sind, oder ob H&A kurz vor Bekanntgabe der Umwandlung der AG in eine KGaA ein extrem optimistisches Szenario dargestellt hat, welches nach erfolgreicher Umwandlung dann den Realitäten angepaßt wurde, mag jeder für sich entscheiden. Die erste Variante wirft Fragen auf bezüglich der BigData-Entwicklung bei Norcom, die zweite bezüglich der Verläßlichkeit von H&A (oder der von Norcom, wenn Sie H&A mit entsprechenden Daten gefüttert haben "Part of the information required for this research report was made available by the issuer of the financial instrument." (Seite 23)).

Beim Gewinn gehen die Schätzungen größtenteils noch deutlicher abwärts - und zwar je näher auf der Timeline (also je prognostizierbarer), umso deutlicher. Hinweis: Das EPS 2020 wurde im Report vom 01.02. nicht angegeben, aber in einem Update vom 07.05. mit im wesentlichen unveränderten Werten und gleichbleibendem Kursziel von 90 €.

Prognostizierte Gewinne in €/Aktie:

Gewinn 2018:
Februar: 1,69
Juni: 1,17 (- 31%)
August: 0,8 (- 53%)

Gewinn 2019:
Februar: 2,64
Juni: 2,34 (- 11%)
August: 1,44 (- 45%)

Gewinn 2020:
Mai(!): 2,93
Juni: 2,85 (- 3%)
August: 2,19 (- 25%)

Da hier keine gesonderte Aufstellung getrennt in Arbeitsagentur-Auftrag und DaSense/EAGLE erfolgt, ist davon auszugehen, daß die erwarteten Gewinne im BigData-Bereich noch stärker nach unten korrigiert wurden (siehe Auswirkungen beim Umsatz).

Beim angepaßten Kursziel von 65 € ergeben sich damit aber immer noch ambitionierte KGV's (zum Vergleich die KGV aus der Februar/Mai-Studie mit den damaligen prognostizierten EPS und Kursziel 90 €):

2018: 81 (Februar: 53)
2019: 45 (Februar: 34)
2020: 30 (Mai: 31)

Das neue Kursziel von 65 € preist damit, auch wenn es deutlich gesenkt wurde, sogar noch höhere KGV's ein als die Ursprungsstudie.

Meiner Ansicht nach müßten die in die Kursziele eingepreisten KGV, egal wie realisierbar sie erscheinen mögen, allerdings deutlich gesunken sein - allein schon aus dem Grund, daß die Einflußnahmemöglichkeiten der Aktionäre mit Beschluß der HV zur Umwandlung in eine KGaA stark eingeschränkt werden. Das war ja damals H&A noch unbekannt (wirklich?), und muß sich, meiner Meinung nach, auf jeden Fall in einem Risiko-Aufschlag, und damit in einem Bewertungsabschlag, niederschlagen.


Nachdem du das hier jetzt alles auseinander genommen hast (durchaus zu recht), worauf willst du hinaus?

Im Übrigen gab es auch in der IC vom Februar einen EPS Wert für 2020 (siehe S. 10) und zwar 2,93€ .
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.401.042 von Junolyst am 08.08.18 15:28:36Ich will auf gar nichts hinaus. Was meint das denn - "auf etwas hinaus wollen"? Das es eine verborgene Message gibt?

Ich betrachte ein Aktienforum als Ort des Informationsaustausches, nicht als Ort des Gemunkels.

Es gibt eine neue Studie (= neue Information). Also fix Link dazu eingestellt, damit auch andere davon erfahren. Dann das Ganze noch ein bißchen durchsiebt nach Neuigkeitswert (hier: deutlich gesenktes Kursziel bei deutlich gesenkten Umsatzerwartungen und höheren zugrunde gelegten KGV's), und das Ergebnis in Form eines Forumseintrages/Kommentars eingestellt. That's it!
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.401.153 von Origineller_Name am 08.08.18 15:41:39vielleicht ist es auch interessant die Einschätzung des Leuchtturmprojekts Daimler vom Mai und August verbal zu vergleichen

Daimler postponement: Daimler’s companywide roll-out of the bigdata analytics tool
DaSense was postponed from Q2 to a later date. The aforementioned industry wide
issues plus an overhaul of its IT systems are seen to be the reason for this. We do not
expect any revenues from this licence agreement in Q3. We conservatively also include
no revenues in Q4 but see the possibility of € 0.5m if things go well.
(August 2018)

vs

Lighthouse deals with Daimler and Audi a first step: Norcom’s DaSense big data
analytics platform was already successfully rolled-out at Daimler in Q1, where we
expect a strong contribution to sales this year of up to € 3m. Additionally, EAGLE is
now being used by Audi for its R&D department and we see more automotive OEMs
show interest for both solutions.
(Mai 2018)
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.403.286 von haowenshan am 08.08.18 19:11:40Daraus resultiert natürlich zu einem Gutteil die gesenkte Prognose für 2018. Interessant dabei ist für mich, daß die Analysten aber scheinbar keinerlei daraus resultierende nachträgliche Aufholbewegung zu sehen scheinen. Die 2019 zu erwartenden Umsätze werden nicht etwa höher geschätzt, oder doch zumindest gleich hoch, wie zuvor, sondern auch satte 4,5 Mio. € niedriger. Und für 2020 wurde die Umsatzprognose sogar um 5,5 Mio. gesenkt.

Und auch das EBITDA überzeugt nicht. Von der Mai- zur August-Analyse wurde es für 2018 von 3,4 auf 1,6 Mio. € zurückgenommen. Tatsächlich erzielte Norcom in Q1-18 0,5 Mio. € EBITDA (2017: 0.4 Mio. €), in Q2 ging der Wert auf 0,2 Mio. € (2017: 0,5 Mio. €) zurück. Die Entwicklung ist also gegenläufig zu 2017.

In der Meldung zu Q1 (https://www.norcom.de/pressemitteilung) schreibt Norcom: "Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) konnte dennoch auf 0,5 Mio. Euro gesteigert werden (2017: 0,4 Mio. Euro). Das gesteigerte EBITDA beruht auf der Umsatzerhöhung im Bereich Big Data Software. In diesem Geschäftsfeld können durch das Lizenzgeschäft höhere Margen als im Big Infrastructure Bereich erzielt werden. Die stärkere Gewichtung des Big Data Geschäfts sorgt für eine höhere Profitabilität und soll künftig noch intensiviert werden."

In Q2 sank das EBITDA im Vergleich zum Vorjahr allerdings um 60%. Wenn laut Norcom ein gesteigertes EBITDA auf eine Umsatzerhöhung im Bereich Big Data zurückzuführen ist, worauf ist dann ein 60% geringeres EBITDA zurückzuführen? Zumindest in der DGAP-News "Vorläufige Halbjahreszahlen und Umwandlung der Rechtsform" (https://www.norcom.de/kopie-von-180711-appengine) schweigt sich Norcom dazu aus. Da steht nur "Die NorCom Information Technology AG gab auf der diesjährigen ordentlichen Hauptversammlung ihre vorläufigen Halbjahreszahlen bekannt. Das Unternehmen erzielt voraussichtlich eine Gesamtleistung von 7,1 Mio. Euro (Vorjahr: 7,6 Mio. Euro). Das EBITDA liegt bei 0,7 Mio. Euro (Vorjahr: 0,9 Mio. Euro)."
Auch bei Norcom ist Bärenjagd angesagt. :)
Relativ viele Aktien zeigen nun eine Trendwende - ist das bereits die Vorbereitung für eine starke Jahresendrally?

Die Cashquote der Fonds ist enorm - aber die kaufen leider (noch) keine Norcom Aktien. :rolleyes:

Gruß
Value
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.545.257 von valueanleger am 27.08.18 19:28:17
Zitat von valueanleger: Auch bei Norcom ist Bärenjagd angesagt. :)
Relativ viele Aktien zeigen nun eine Trendwende - ist das bereits die Vorbereitung für eine starke Jahresendrally?

Die Cashquote der Fonds ist enorm - aber die kaufen leider (noch) keine Norcom Aktien. :rolleyes:

Gruß
Value


Oder nach der KGaA Umwandlung erst recht keine mehr?!