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Daytrading und Arbeitslosengeld 1 - 500 Beiträge pro Seite

eröffnet am 07.12.14 12:41:45 von
neuester Beitrag 18.12.14 17:15:09 von


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Fragen

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07.12.14 12:41:45
Beitrag Nr. 1 ()
Guten Morgen,

ich habe eine vielleicht etwas außergewöhnliche Frage, bei der ich leider in den letzten Tagen und Wochen noch zu keiner optimalen Antwort gekommen bin und mir hier jetzt etwas Hilfe erhoffe...

Und zwar werde ich mich nach meiner Ausbildung zum Bankkaufmann (Januar 2015) als Daytrader "selbstständig machen".
Jetzt habe ich ja Anspruch auf ALG 1 ab dem 27.01.2015 (Ende der Ausbildung).
Bevor jetzt irgendwelche Kommentare kommen bezüglich gut überlegt und gut vorbereitet, JA ich habe in den letzten 1 1/2 Jahren viel Zeit und natürlich auch bereits etwas Geld investiert in das Vorhaben, habe ein System entwickelt mit dem ich gut zurecht komme und das auf mich als Trader abgestimmt ist. Auch Risiko-Management und Regelkatalog et cetera sind alle ausgearbeitet und werden von mir beherzigt werden.

Jetzt zur eigentlich Frage. Mir wäre es wichtig in den ersten 2 oder 3 Monate das Arbeitslosengeld wahr zu nehmen um daraus für mich Versicherung, Nahrung und weiteres bezahlen zu können, falls es zu einer Drawdownphase am Anfang der Selbstständigkeit kommt und ich dann nicht direkt mein Eigenkapital angreifen muss.
Wie sollte ich mich optimaler Weise verhalten? Gründerförderung kommt für mich ja nicht in Frage, da ich kein Unternehmen gründe.
Soll ich mit offenen Karten spielen? Sprich sagen, dass Daytrader werde und dabei am Anfang das ALG als unterstützung wahrnehmen möchte, oder soll ich es nicht sagen, mir Vermittlungsangebote geben lassen, Bewerbungen schreiben und ggf. bei einer Einladung zu einem Bewerbungsgespräch gehen oder mich krankschreiben lassen z.b.?
Habt ihr eventuell Tipps oder Ideen wie ich mich verhalten soll?
Freue mich auf eure Tipps und eventuell eine angeregte Diskussion.
:laugh::lick:
12 Antworten
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07.12.14 12:47:41
Beitrag Nr. 2 ()
Wenn Du einer Behörde sagst, Du bist "Daytrader" werden Dich fragende Blicke und/oder Vorurteile empfangen. Wozu also dies? Daytrader ist kein Beruf, ja noch nicht einmal eine Kategorie beim Finanzamt. Das ist reine private Vermögensverwaltung - das machst Du egal mit welchem Zeiteinsatz und zahlst Deine Abgeltungssteuer am Jahresende mit der normalen Steuererklärung. Ob Du dabei nebenher ALG beziehst oder einen Arbeitsvertrag hast oder Rentner bist macht hier keinen Unterschied. Du musst deswegen auch nicht selbständig oder sowas sein, außer Du schreibst Rechnungen (Bereich Social Trading).

Ich würde jedoch dem Amt gegenüber nicht die Ressourcen verschwenden und Angebote zusenden lassen, sondern irgendwie den fairen Weg gehen und Selbstinitiative zeigen. Vielleicht versteht Dein "Betreuer" dies richtig und kann die wirklich interessanten Stellen dann Menschen zuspielen, die den Job auch brauchen. Alles andere ist für mich unmoralisch.

Genügt Dir diese Antwort?

Gruß Bernecker1977
1 Antwort
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07.12.14 13:05:29
Beitrag Nr. 3 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.509.018 von AndreasBernstein am 07.12.14 12:47:41Danke erstmal für deine Einschätzung der Situation :)
Das ich rechtlich betrachtet nicht selbstständig bin weiß ich, deswegen ja in Anführungsstrichen, die Steuersystematik ist mir auch bewusst...

Jetzt ist halt die Frage, wie sähen die konsequenzen aus? Im Zweifel könnten die mir ja das ALG kürzen oder streichen oder?:confused:
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07.12.14 13:26:38
Beitrag Nr. 4 ()
Auf ALG1 (Zahlung längstens 1Jahr) hat man einen rechtlichen Anspruch auf Zahlung.
Die finanzielle Situation wird hier nicht zur Berechnung der Höhe herangezogen. Vermittlungsversuche der AfA sollten nicht boykottiert werden, aber 1 Jahr kann man ja wohl irgendwie "überbrücken". Danach sollte jedoch kein Antrag auf ALG2 gestellt werden. Dann bist du "Privatier" und musst dich mit den Erträgnissen deiner Traderaktivitäten durchschlagen. Einzige Einkommensart ist dann halt diejenige aus "Kapitalvermögen". Wenn du jedoch an das anbieten einer Dienstleistung zur Finanzberatung und treuhändischen Vermögensverwaltung für Dritte denkst, so muss dafür wohl eine spezielle Prüfung abgelegt werden. Dann bist du z.B. unabhängiger Finanzberater.
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07.12.14 13:50:33
Beitrag Nr. 5 ()
Wenn dir das ALG so wichtig ist, dürfte deine Eigenkapitaldecke eher dünn sein.
Die Wahrscheinlichkeit eines Scheiterns als Trader ist sowieso hoch, ohne reichlich EK umso höher.
Eine fiese Lücke im beruflichen Werdegang direkt nach der Ausbildung käme im Falle einer erneuten Arbeitsplatzsuche nicht gut an.

Vielleicht solltest du erst einige Jahre als Bankangestellter Rücklagen bilden, z.B. in der Wertpapierabteilung einer Bank.
Damit könntest du den Kontakt zu den Märkten halten, nützliche Details dazulernen, nebenher Geschäfte ausprobieren.
Außerhalb der Bank-Arbeitszeiten kann man sich z.B. in Übersee an den Märkten im Kurzfristtrading üben.

Ohne mindestens Rücklagen für 3-5 Jahre ohne große Gewinne würde ich den Schritt in das Traderdasein nicht wagen.
Allerdings ist meine Meinung meist in der Minderheit und ich bin nicht kurzfristzockend, sondern langfristanlegend.
;)
1 Antwort
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07.12.14 13:56:29
Beitrag Nr. 6 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.508.997 von jh91 am 07.12.14 12:41:45
(Day)Traden und Arbeitslosengeld beziehen ??
Hallo,

eine richtige Antwort kann ich dir nicht zu deiner Frage geben. Denke es wird am vernünftigsten sein "mit offenen Karten zu spielen" wenn Du dir irgendwann mal keinen Ärger mit den Behörden/Staat einfangen willst. Sobald du ALG I oder II (Hartz) beziehst bist du sowieso irgendwie "in der Pflicht" Bewerbungstermine, Weiterbildung, etc. zu besuchen anstatt zuhause von Mo bis Fr 8.oo bis 22.oo (Day)Trading zu betreiben.

Mögliche Einkünfte abzüglich eines Freibetrags werden dir sicherlich gegengerechnet, kenne mich da aber nicht wirklich aus. Hier mal eine etwas ältere Diskussion, vgl. Mit Hartz4 erfolgreicher Trader werden (?) unter http://www.aktienboard.com/forum/f8/hartz4-erfolgreicher-tra… (keine Werbung für anderes Forum, es geht nur um den Inhalt!).

Wo kämen wir hin wenn jeder Stütze kassiert und nur noch Traden will *g* …

Viel Erfolg.
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07.12.14 14:45:51
Beitrag Nr. 7 ()
Übrigens ist der Thread ein weiterer Beleg für meine Meinung, daß zu viele Leute auf Biegen oder Brechen Staatsknete abzocken wollen bzw. es tun.
Gerade mal mit der Ausbildung fertig und schon möglichst viel ALG abgreifen, wie geil oder was!?
:eek:
Die Sozialromantiker hier werden das sicher wieder gaaanz anders sehen.
Aber wie gesagt, Minderheitsmeinung ...
2 Antworten
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07.12.14 15:40:48
Beitrag Nr. 8 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.509.561 von borazon am 07.12.14 14:45:51Danke Borazon, dank dir werde ich mich hier auch schnellsten wieder abmelden . . . hab leider vergessen im obersten Beitrag zu erwähnen, dass ich mich ungern als Sozialschmarotzer o.ä. beschimpfen lassen ;)

Ich habe Geld in die Arbeitslosenversicherung gespart und habe einen GESETZLICHEN Anspruch wie hier bereits richtigerweise festgestellt wurde.
Außerdem teile ich deine pauschalisierte Meinung nicht. Weißt du wo ich wohne? Gibt es hier überhaupt Banken die eine wirkliche Wertpapierabteilung haben? Wenn ich umziehe geht ein Großteil für Miete drauf z.b. -> keine Rücklagenbildung und als grad ausgerlernter Banker verdient man sich alles andere als dumm und dusselig heutzutage . . . Aber ok, das ist deine Meinung.
1 Antwort
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07.12.14 16:37:44
Beitrag Nr. 9 ()
wenn du frisch aus der Lehre kommst dann wird das Amt alle Hebel in Bewegung setzen um dich schnellstmöglich zu vermitteln. Stellenangebote, Bewerbungstraining, "Motivationstraining", das volle Programm.

Erwähne lieber nichts vom Daytrading. Noch ist es deine Privatsache. Spätestens in einem Jahr, wenn du ins Harz 4 abdriftest, wird man sich sehr genau für deine Vermögensverhältnisse interessieren.

Lass mich raten: CFD-Konto, Kapitalisierung irgendwo zwischen 5 und 20k, richtig? Eieieieiei.....
1 Antwort
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07.12.14 16:59:43
Beitrag Nr. 10 ()
In deiner Ausbildungszeit hast du weit weniger in die ALV einbezahlt (ca. 3% vom Brutto-Einkommen, oder? ) als du an Netto-Auszahlungen herausholen willst, inlusive Krankenversicherung für lau.

ALV-Abzockerei, genau brechnet auf Maximalbezug, zu Lasten der Normalversicherten, hab ich in meinem weiteren Umfeld genügend gesehen.

Viele meinen, sie hätten doch irgendwo 123 Euro einbezahlt, deshalb sollten sie doch mindestens 10.000+x Euro rausbekommen.

Die Wahrheit ist für die meisten Menschen schwer zu ertragen.

Ich wünsche dir dennoch Erfolg für deine ehrlichen Geschäfte.
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07.12.14 17:02:02
Beitrag Nr. 11 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.509.696 von jh91 am 07.12.14 15:40:48Ich habe Geld in die Arbeitslosenversicherung gespart und habe einen GESETZLICHEN Anspruch wie hier bereits richtigerweise festgestellt wurde.




eine sehr egoistische sichtweise, denn die paar €, welche du (und übrigens auch dein arbeitgeber) als azubi in die alv bezahlt hast, sind einfach nur lächerlich.

ansonsten hat borazon mit allem recht, höre auf ihn und du ersparst dir das scheitern als sogenannter "trader". ...:keks:
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07.12.14 17:10:52
Beitrag Nr. 12 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.509.879 von tetrataenia1 am 07.12.14 16:37:44Aber in Hartz 4 driftet man nicht zwangsweise ab; man muss es beantragen !
Aber ich verstehe natürlich nicht die Motivation vom threadinitiator, warum er seinen sicheren Job aufgeben will oder schon hat. Trading ist doch auch neben dem Job machbar. Ich bin zwar auch an der Börse tätig, aber ebenfalls nicht im Extremzockerbereich. Braucht man da soviel Zeit für ?
Eine neue Stelle im Bereich Investmentbanking zu finden, ist sicher sehr schwer und auch sonst sieht es mit Arbeitsplätzen in dieser Branche sicher schlecht aus. Aber aufgrund des momentanen Anlagenotstands für den Sparstrumpf der breiten Bevölkerung sind unabhängige Finanzberater sicher gesucht und somit wäre ein weiteres Einkommen möglich ausser der wunderbaren Geldvermehrung an der Börse, die mit hohen Risiken verbunden ist, besonders im Bereich daytrading oder Derivate.
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07.12.14 17:20:32
Beitrag Nr. 13 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.508.997 von jh91 am 07.12.14 12:41:45Aufgrund der Unsicherheit, würde ich wahrscheinlich das ALG nutzen. Spätestens nach 1 - 3 Monaten wirst Du sehen ob Dein Vorhaben funktioniert oder nicht; dann heißt es Job suchen oder auf eigenen Füßen stehen. Risikomanagement gibt es nicht nur im Daytrading sondern bei jeglicher Form der Existenzgründung, insofern finde ich Dein Vorhaben keineswegs verwerflich.

Allen Anderen, die den Moralapostel raushängen lassen und der Meinung sind hier zockt jemand den Staat ab, sollten sich ernsthaft die Frage stellen wer hier wen abzockt: Der Bürger den Staat oder der Staat die Bürger?
9 Antworten
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07.12.14 17:37:47
Beitrag Nr. 14 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.510.083 von Stewo33 am 07.12.14 17:20:32Allen Anderen, die den Moralapostel raushängen lassen und der Meinung sind hier zockt jemand den Staat ab, sollten sich ernsthaft die Frage stellen wer hier wen abzockt: Der Bürger den Staat oder der Staat die Bürger?





dieser staat bietet auch dir heimat und schutz!

und das bezeichnest du als abzockerei?
dann geh besser weg, gründe von mir aus einen eigenen staat.
ein staatswesen kann sich nicht aus puren egomanen zusammensetzen. :rolleyes:
8 Antworten
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07.12.14 18:01:52
Beitrag Nr. 15 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.510.131 von Effektentiger am 07.12.14 17:37:47Danke, für die paar vernünftigen Antworten! Ich weiß dies sehr zu schätzen!
Ansonsten sollte sich hier der ein oder andere Gedanken machen, was man Leuten unterstellt die man persönlich und deren Beweggründe etc. nicht kennt. Ich finde es hart solche als Abzocker etc. zu bereichnen vor allem wenn ich sage, ich will nicht das ganze Jahr den Anspruch wahrnehmen sondern nur 2-3 Monate um die Eigenkapitalbelastung gering zu halten.

Vor allem Effektentiger... Top Einstellung, anscheinend keine Ahnung haben aber erstmal seinen Senf dazu geben . . . weißt du wie mein System funktioniert? Woher willst du wissen ob ich scheitern?
Genau diese Einstellung ist die schlechteste die man als Trader oder Börsianer haben kann -> anderen keinen Erfolg gönnen. Im Endeffekt sind wir Trader doch alle gleich!? Wir wollen Geld an der Börser verdienen und gegen die Big Player bestehen da macht es natürlich Sinn sich nicht zu unterstützen sondern gegenseitig fertig zu machen. Aber das ist nicht mein Problem, das sehe ich wohl anders als die meisten hier und da bin ich froh drüber :)
4 Antworten
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07.12.14 18:02:21
Beitrag Nr. 16 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.510.131 von Effektentiger am 07.12.14 17:37:47Ich möchte ungern vom Thema abtriften, aber: Der Nationalsozialismus bot eine Heimat, der Sozialismus und Kommunismus bot Schutz, Gemeinschaft und Heimat. Es gab, und leider gibt es noch genügend Menschen, die sich auf den Gegebenheiten, seien Sie noch so ausbeuterisch, beruhen.

Wenn Du jemals viel Geld verdient/erwirtschaftet hast, würdest Du nicht so reden. Keiner steht mehr früh's auf um für sich und seine Familie arbeiten zu gehen - ich welcher Form auch immer. Wir alle schaffen Holz für den Tempel herbei, nicht für ein gerechtes Sozialsystem, das man uns so wohlwollend verkaufen will.

"Alle rennen in die selbe Richtung wie die Lemminge, und alle von ihnen sind bereit die Erde mit der Faust zu fi****, Gottes Ex-Planeten und sich dann die Finger sauber zu lecken, damit sie sich wieder brav ihren Computern zuzuwenden können, um ihre sch*** verfluchten Überstunden einzutragen. Dann schlägt die Realität zu!"
2 Antworten
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07.12.14 18:09:46
Beitrag Nr. 17 ()
#13
Kommt auf die Betrachtungsweise an.

Der Staat zockt manche Bürger ab, weil viele andere Bürger den Staat bzw. indirekt die anderen abzocken.
Wenige zahlen weit überdurchschnittlich in die Kassen (Steuer, KV) ein, während die dümpfelige Mehrheit mehr herauszieht, als sie selbst geleistet hat.

Selbstverständlich nur meine Minderheitenmeinung :rolleyes:
Sonst würde das alles ja gar nicht funktionieren ;)
1 Antwort
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07.12.14 18:27:28
Beitrag Nr. 18 ()
Bevors hier jetzt ins Politische abdriftet... ;)

jh91 geht ja nicht komplett blauäugig an die Sache ran und ich weise mal darauf hin, dass er nicht fragt ob er soll oder nicht sondern der Entschluss bereits feststeht: "Und zwar werde ich mich...".

Zur Frage, dem Umgang mit der Agentur für Arbeit meine Meinung: lass das Thema Daytrading weg denn sonst könnten zurecht Einkommensnachweise eingefordert weden und schlechte Karten hast Du somit ob top oder flop sowie Bürokratie ohne Ende.

Ich würde mir eine Frist setzen, 4 - 5 Monate und in der Zeit genau schauen, ob es wirklich so traumhaft ist allein vom Trading zu leben. Die Zeit ist auch keine Riesenlücke im Lebenslauf die sich z.B. mit Auslandsaufenthalt nach der Ausbildung und Arbeitssuche locker füllen lässt.

Bitte für die Zeit nach ALG I nicht vergessen:

Krankenversicherung: "freiwillig" gesetzlich oder privat
Kreditwürdigkeit: Fehlanzeige ohne sicheres, regelmäßiges Einkommen
Wohnungssuche? Schwierig
Läufts mal nicht: Gefühl des Versagens, Existenzängste, Druck
Außenwirkung: mau
Soziale Kontakte: gefährdet

Träume: sollte man aber versuchen zu verwirklichen! :)

VG Corine
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07.12.14 18:33:45
Beitrag Nr. 19 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.510.248 von borazon am 07.12.14 18:09:46
Zitat von borazon: #13
...während die dümpfelige Mehrheit mehr herauszieht, als sie selbst geleistet hat...)


Wenn ich mir ein Auto kaufen möchten, kann ich zwischen x-beliebigen Marken und Modellen wählen. Im Supermarkt kann ich ca. 50 verschiedene Biersorten auswählen, ganz zu schweigen von dem überschäumenden Angebot an billigen Lebensmitteln, von denen über die Hälfte nicht verwertet wird und im Müll landet usw.

Wenn wir jetzt Deine dümpfelige Mehrheit zu mehr Leistung zwingen/erziehen werden, kann ich dann noch mehr unnützes Zeug erwerben als unser aller Bedarf überhaupt hergibt oder wie soll ich mir das vorstellen?

Irgendwann wird dieses Denken, das Denken der ewig Gestrigen sein.
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07.12.14 18:47:17
Beitrag Nr. 20 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.510.209 von jh91 am 07.12.14 18:01:52du missbrauchst das instrument alg1, denn es wurde für menschen geschaffen, die in einer notlage sind. wer sowas wie du macht, nimmt in kauf, daß dieses instrument immer strenger reguliert werden muss. ich nenne das unsozial.


im übrigen habe ich hier viele junge zocker wie dich kommen sehen, sie haben anfangs alle dicke backen gemacht, kannten den stein der trading-weisen. praktisch alle sind verglüht. daher stehen die chancen gut, dass es auch dir so ergeht...
2 Antworten
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07.12.14 18:50:47
Beitrag Nr. 21 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.510.362 von Effektentiger am 07.12.14 18:47:17Sorry, aber selten sowas dummes und über einen Kamm gescherrtes gelesen wie deinen Stuss. Brauche ich nicht weiter drauf eingehen. Dann schau sie dir weiter an wie sie kommen und gehen in deiner Verbittertheit.
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07.12.14 18:53:06
Beitrag Nr. 22 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.510.362 von Effektentiger am 07.12.14 18:47:17
Zitat von Effektentiger: du missbrauchst das instrument alg1, denn es wurde für menschen geschaffen, die in einer notlage sind. wer sowas wie du macht, nimmt in kauf, daß dieses instrument immer strenger reguliert werden muss. ich nenne das unsozial.


ALG I ist ein Übergangsinstrument - auch zur beruflichen Neuorientierung gedacht und man "klaut" Niemandem eine Stelle die man letzlich gar nicht will.

Bin wohl besser raus hier... :look:
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07.12.14 18:54:46
Beitrag Nr. 23 ()
desweiteren bin ich Trader und nicht "Zocker" . . . wie ich bereits sagte. Ich befolge ein Risikomanagement, das unterscheidet Zocker von Tradern. Aber unterstell mir ruhig weiter Ahnungslosigkeit :D
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07.12.14 18:56:56
Beitrag Nr. 24 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.510.215 von Stewo33 am 07.12.14 18:02:21wenn man so wie du drauf ist, und nur einen tick selbstachtung hat, dann kehrt man so einem hoffnungslos verkorksten ausbeutersystem, wie es unser staat für dich ja ist, den rücken. denn ändern willst du es ja nicht, nur weiter ausbeuten.

zieh doch hier weg in ein land, welches sich nach deinen vorstellungen verhält. viel glück bei der suche. bestimmt kehrst du eines tages mit einem neuen weltbild wieder zurück. :O
1 Antwort
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07.12.14 19:01:30
Beitrag Nr. 25 ()
Nur mal einige Ansätze / Fragestellungen:

- Ab Januar 15: Schon Arbeitslos gemeldet? Denk an die Dreimonatsfrist!

- Wird dir nach der Ausbildung die Übernahme angeboten? Wenn du kündigst -> drei Monate Sperrfrist!

Ganz grundsätzlich zur Thematik:
90% der Daytrader gehen sehr zügig pleite. Ist dein Setup wirklich SO gut, dass du meinst die 90% schlagen zu können?
Nur mal als Denkansatz: Du gehst dennoch leider pleite, musst (leider) wieder mit normaler Arbeit dein Geld verdienen und bewirbst dich. Was würdest du beim Vorstellungsgespräch erzählen? Du müsstest lügen ; als Bankkaufmann einzugestehen "Ich wollte mit Daytrading mein Leben finanzieren" kommt in zweierlei Weise Schei...
1. Du hast "versagt" und es nicht hinbekommen mit Daytrading deinen Lebensunterhalt zu verdienen. Und das als Banker...
2. Du sagst durch die Blume, dass du kein Bock auf den Beruf hattest und nun möchtest du aber doch arbeiten...Und die wenigstens Chef's haben gerne Mitarbeiter, die nur aus Geldnot ankommen.
3. Ohne Berufserfahrung nach der Ausbildung, sind die Karten immer schlecht.

Ich kann deine Intention hinter der Idee verstehen. Wenn alles klappt, wie du es dir vorstellst, herzlichsten Glückwunsch und viel Spaß - mit seinem "Hobby" das eigene Leben finanzieren, an niemanden gebunden sein und arbeiten, wann man möchte ist einfach geil.
Aber ich würde mir schonmal einen Plan B parat legen, für den Fall, dass es nach hinten losgeht.
Evtl. wäre ja auch ein Halbtags-Job etwas für dich - genug Zeit zum traden und dennoch ein sicheres (wenn auch geringeres) Einkommen. Und nicht ganz raus aus dem Beruf, aus dem du dich bei Erfolg immer mehr Phasenweise zurückziehen kannst.
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07.12.14 19:01:37
Beitrag Nr. 26 ()
Mach es!
Aber nachher nicht heulen!

Ich habe in meiner nahen Verwandtschaft einen elenden Heulfall wg. fehlgeschlagener Selbstständigkeit inkl. Schuldendrama.
Ist nicht schön sowas.
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07.12.14 19:41:11
Beitrag Nr. 27 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.510.407 von Effektentiger am 07.12.14 18:56:56
Zitat von Effektentiger: wenn man so wie du drauf ist, und nur einen tick selbstachtung hat, dann kehrt man so einem hoffnungslos verkorksten ausbeutersystem, wie es unser staat für dich ja ist, den rücken. denn ändern willst du es ja nicht, nur weiter ausbeuten.

zieh doch hier weg in ein land, welches sich nach deinen vorstellungen verhält. viel glück bei der suche. bestimmt kehrst du eines tages mit einem neuen weltbild wieder zurück. :O


Ich bin Trader und zahle meine Abgeltungssteuer, was ich für gerechtfertigt halte. Vorher war ich selbstständig, war früher mehrfach zahlungsunfähig und verschuldet. Nicht immer weil mein Unternehmen Verluste machte sondern weil es in diesem Land nicht möglich ist Rücklagen aufzubauen, die einem übergangsweise die Existenz sichern - immer aus Sicht des Einzelunternehmers.

Eine einfache Rechnung für Dich (basiert auf Tatsachen):

80.000 EUR Jahresgewinn bei Steuerklasse 1 (brutto)
- 40.000 EUR in Summe für: Einkommenssteuer, Gewerbesteuer, Berufsgenossenschaft, IHK-Beitrag, Sozialversicherung
- 20.000 EUR Vorauszahlung Einkommenssteuer für das Folgejahr (wird verrechnet, ist aber erstmal weg)
= 20.000 EUR netto für den Lebensunterhalt p.A.

Sag mir was daran gerecht sein soll?! Aus meiner Sicht ist dieses (deutsche) System zum Scheitern verurteilt, es verhindert, dass sog. Startups in Deutschland eine tatsächliche Chance bekommen - es führt in den meisten Fällen zur Insolvenz oder (überspitzt ausgedrückt) zur Knechtschaft. Wenn also jemand das ALG nutzt seine Existenz als Daytrader zu forcieren, finde ich das nicht verwerflich, eher die Art und Weise wie dieses Land ihre personellen Ressourcen ausschlachtet.

Im Übrigen ist es als Daytrader völlig egal ob Du in Deutschland oder sonst wo tätig bist - ist aber ein anderes Thema.
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07.12.14 19:44:22
Beitrag Nr. 28 ()
Habe bereits Plan B und C. Optimalerweise mache ich davon nicht gebraucht aber falls doch steht mir die Tür für eine Festeinstellung offen.
WIe gesagt, es soll hier nicht um den Plan an sich gehen, der steht und da stehe ich persönlich zu 100% drüber und hinter.
Ich bin hier nur um eine Frage auf meine Antwort zu bekommen. Es gibt dafür auch keine Patentlösung, dessen bin ich mir bewusst, jedoch interessiert es mich wie ihr es handhaben würdet!
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07.12.14 19:56:40
Beitrag Nr. 29 ()
Ich habe mich wegen diesem Thread hier angemeldet, weil ich es wirklich nicht glauben kann.

Zu mir: Ich habe 30 Jahre Erfahrung im Portfoliomanagement und Handel, bei Banken, Asset Managern und Versicherungen. Aktuell bin ich in der Geschäftsführung einer Asset Management Gesellschaft.

Ich sag Dir was: Daytrading klappt nicht. Es funktioniert nicht. Wir haben bzw. hatten (bei der Bank) die besten Systeme (Bloomberg, Charttechnik Systeme..., Eurex-Zugang...). Wir können/konnten auf jede Information schnell handeln, wir haben alle verfügbaren Informationen bekommen. Wir haben/hatten gut ausgebildete und sehr erfahrene Mitarbeiter. Und man hat es immer mal wieder mit "Trading-Aktivitäten" versucht. Es funktioniert nicht.
Einige Mitarbeiter bzw. Bekannte aus der Branche haben sich auch als Daytrader versucht. Ich kenne keinen Fall, wo es funktioniert hat.

Man kann Geld an der Börse verdienen. Das braucht eine gute Ausbildung, Erfahrung und vor allem viel viel Arbeit. Man muss die Dinge in die man invesitert genau verstehen. So hat man den Vorteil gegenüber den anderen Marktteilnehmern und kann Geld verdienen. Aber nicht durch Daytrading.

Und Du, lieber jh91 hast noch einen entscheidenden Nachteil. Die Gebühren fressen Dich auf. Bei institutionellen und sehr reichen Privatanlegern ist der Aneil der Gebühren viel viel geringar als bei Dir.

Du kannst es von mir aus gerne Versuchen. Dein Auftritt hier zeigt mir, dass Du einfach mal bisschen Lehrgeld zahlen musst. Hoffen wir dass es nicht zu viel ist und Du nicht zu viel Kredit bekommst.

Was mich allerdings echt ärgert, ist dass ein Bernecker1977, der hier ja den Trading-Onkel gibt, Dich da sogar noch indirekt ermutigt. Dass der LAden hier unter anderem von Daytradern lebt ist klar und dass man da nicht sagen wird, dass Daytrading nichts bringt, ist auch klar. Aber einen jungen Menschen, der offenbar bisschen falsche Vorstellungen hat, nicht einfach sagen zu können "Hey, überleg Dir mal, ob das für Dich wirklich das richtige ist und sammle erstmal Erfahrung", ist wohl zu viel verlangt.
Und lieber jh91 denk mal darüber nach: Wenn jemand hier seit wohl mehr als 10 Jahren den Daytrading-Experten gibt und es noch immer nicht aus dieser Redaktion hier rausgeschafft hat, kann es ja mit den Tradingerfolgen nicht so weit her sein. Oder Daytrading schafft Altruisten...

Es gibt übrigens einen denkwürdigen Thread, wo ein Daytrader erzählt, dass er sein ganzes Geld verzockt hat und dann um "Spenden für den Neuanfang" bettelt. Der Süchtige bettelt um Stoff...

Und Bernecker hat mitgespendet. Insofern kann man wohl nicht erwarten, dass der einem jungen Menschen, der eine fixe Idee hat, nicht bisschen bremst.

Vielleicht werde ich auch gleich zensiert und rausgeschmissen...
30 Antworten
Avatar
07.12.14 20:14:35
Beitrag Nr. 30 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.510.623 von nodaytrading am 07.12.14 19:56:40Das ist alles sehr Ich-bezogen. Es gibt zahlreiche Live-Konten, die u. a. auch hier im Forum geführt wurden, die aufzeigen, dass es profitable Strategien gibt. Es gibt Tradingrooms, überwiegend in den USA und UK, die seit Jahrzehnten existieren.

Viele glauben, dass irgendwelche Referenzen den automatisch Erfolg versprechen. In Deinem Fall: "30 Jahre Erfahrung im Portfoliomanagement..." bla, bla, bla ... Ein perfekt ausgebildeter Pianist schreibt noch lange keine millionenschweren Hits - denk' mal drüber nach.
Avatar
07.12.14 20:18:12
Beitrag Nr. 31 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.510.623 von nodaytrading am 07.12.14 19:56:40So, für mich reicht es jetzt hier im Forum. Ich dachte ich würde ein paar Tipps bekommen, stattdessen gibt es hier lauter dumme Kommentare bis hin zur absoluten Krönung jetzt die Behauptung, dass Daytrading nicht funktionieren kann. Sicher ist es eine schwere Branche um Erfolg zu haben, aber dann würde ich mir eher Gedanken darum machen, was für Mitarbeiter ich eingestellt habe!?
Wenn Statistisch betrachtet 90% der Trader scheitern, dann habe ich wohl bei meiner Mitarbeiterwahl nicht die 10 % rausfiltern können, die von der Persönlichkeit her in der Lage sind Erfolg reich in der Branche zu sein.

Ich hab meine System jetzt seit 8 Monaten getestet, Tag für Tag ohne Pause, habe es 3 Wochen über ein Demokonto in der Urlaubszeit getan, und bin diszipliniert diese Regeln et cetera nicht nur bei einem Demo- sondern auch bei einem Echtgeldkonto einzuhalten. Dies ist der einzige Unterschied, hat man die mentale Stärke es so durchzuziehen? ich habe mich lange mit mir selbst beschäftigt in dem Zeitraum und bin überzeugt davon, dass es klappt, sonst würde ich den weg nicht einschlagen. Deswegen ist mir aber auch das Arbeitslosengeld wichtig, wenn ich übermäßige Fehler mache, bin ich dadurch finanziell so flexibel anpassungen an meinem Verhalten oder ggf. dem System vorzunehmen. Mein Risiko ist auf 1 % begrenz pro Trade das gibt mir den Vorteil des Faktors "Zeit". Ich habe die Möglichkeit optimierungen vorzunehmen.
Lange Rede kurzer Sinn -> Mein System scheint funktionieren, natürlich ändern sich Marktsituationen und eine fixe Aussage kann man erst treffen wenn es sich bewiesen hat, aber ich sehe keinen Grund für diese schwarzmalerein hier.
Avatar
07.12.14 22:38:26
Beitrag Nr. 32 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.510.623 von nodaytrading am 07.12.14 19:56:40
Zitat von nodaytrading: ...Was mich allerdings echt ärgert, ist dass ein Bernecker1977, der hier ja den Trading-Onkel gibt, Dich da sogar noch indirekt ermutigt...


Irgendwo müssen Bernies Gewinne ja herkommen. Einer zahlt immer die Zeche. :D
Avatar
08.12.14 09:20:30
Beitrag Nr. 33 ()
Wegen ALG:

Wenn Du selbst die Arbeitslosigkeit herbeiführst wirst Du drei Monate gesperrt.
Wenn es zu keiner Sperre kommt würde ich guten Willen zeiten und das ALG mitnehmen. Das Amt wird ziemlich schnell so viel Druck ausüben, dass Du Dich nach kurzer Zeit (vielleicht Deinen angepeilten 3 Monaten) wieder abmeldest (Mindestzahl Bewerbungen, Vermittlungsvorschläge, Maßnahmen..) Aber so lange es gut geht nimm das ALG mit.

Und wenn das System funktioniert, dann gibst Du der Gemenschaft über die EInkommensteuer einiges wieder zurück. Und wenn nicht fütterst Du mit deinem nächsten Job die Arbeitslosenversicherung wieder. So oder so.. irgendwann und irgendwie gibst Du der Gesellschaft schon wieder was zurück und jetzt hilft es Dir die nächsten Monate zu überbrücken.
1 Antwort
Avatar
08.12.14 09:33:13
Beitrag Nr. 34 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.512.114 von Baldur74 am 08.12.14 09:20:30Er zahlt Kapitalertragssteuer bzw. 25% Abgeltungssteuer, wovon er sich mit einer jährlichen Steuererklärung evtl. einen Teil wieder zurückholen kann (hängt von Höhe der positiven Erträgnisse ab). Er zahlt aber keine Sozialabgaben bzw. Arbeitslosenversicherung.
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08.12.14 09:46:11
Beitrag Nr. 35 ()
@Dragon:
Hab ich doch geschrieben:
> Erfolg beim Daytrading => fette Steuern an den Fiskus
> kein Erfolg => neuer Job und Einzahlung in die ALV die nächten 45 Jahre

Wie immer, die Gemeinschaft gewinnt. Was sind da schon vielleicht 500 EUR ALG1 drei Monate lang.

Ich meine mich erinnern zu können, dass Daytrading aus Sicht des Fiskus geweblich ist. Habe mal kurz geschaut...

http://www.wallstreet-online.de/diskussion/500-beitraege/113…



naja, oder doch nicht:

Daytrader ist nicht gewerblich
An und Verkäufe von Wertpapieren auf eigene Rechnung und in eigenem Namen als sog. Daytrader im Echtzeithandel per Online - Broker stellen auch dann keinen Gewerbebetrieb dar, wenn der Handel nachhaltig erfolgt .
Die Anzahl und der Umfang der Transaktionen sind bei der Abgrenzung von Vermögen
s-verwaltung und gewerblichen Wertpapierhandel nicht entschei-
dend. Für den gewerblichen Wertpapierhandel ist vor allem ein Tätigwerden für fremde Rechnung kennzeichnend und im Rahmen der gebotenen Gesamtbetrachtung zu beachten (FG
München 28.7.2009,13 K 1717/07)
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08.12.14 10:51:43
Beitrag Nr. 36 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.510.623 von nodaytrading am 07.12.14 19:56:40
Daytrading klappt doch nie...aha
Hallo "anonymer Kollege" - Danke für Deine Sichtweise. Sicherlich viel wert, und das meine ich ernst. Aber:

Zitat von nodaytrading: Einige Mitarbeiter bzw. Bekannte aus der Branche haben sich auch als Daytrader versucht. Ich kenne keinen Fall, wo es funktioniert hat.
....


Nur weil Du jetzt niemanden kennst, gibt es das nicht? Ich kenne auch keinen Formel1-Fahrer persönlich aber glaube den Berichten aus den Medien, dass diese Menschen 300 km/h in einer Blechbüchse fahren und ohne Scheibe und Dach auch bei einem Überschlag noch mit leichten Prellungen überleben. Oder ich kenne auch keinen Lottomillionär, aber unterstelle dann nicht, dass die ganze Sache ein riesengroßer Fake ist.

Ich selbst kenne einige Daytrader oder auch Trader abseits des Tagesgeschäfts, die selbst ohne "Bloomberg etc." eine Rendite erwirtschaften, von der sie leben können. Sicher triffst Du die nicht alle hier (wobei @Standuhr oder @JoeMo oder @David80 oder @Roundturn_50Mark oder @Fossilion oder ...na Du findest bestimmt auch ein paar) und hast auch dann gewisse Zweifel, doch JA es gibt sie. Und ganz nebenbei; Technik alleine ist kein Garant. Wie bei der Formel 1: ein schlechter Fahrer kann im Ferrari auch nicht gewinnen ;)

Da ich den Eröffner nicht persönlich kenne, kann ich ihm auch nicht raten es sein zu lassen. Mit Deinem Seitenhieb gibst Du mir damit doch den gleichen Stich, welchen Du anprangerst.

Ich mache nie einen Hehl daraus, dass 90% der Trader verlieren, und warne als einer der Wenigen hier vor vergessenen Stopps, zu hohem Hebel usw. - da Du dies scheinbar nicht mit in Deine Bewertung einfliessen lässt, zeigt mir, dass Du entweder nur sehr oberflächlich mitliest oder extrem gefrustet bist. Doch noch einmal: nur weil DU es vielleicht (unter welchen Umständen auch immer) nicht geschafft hast ist der Schluss daraus "es schafft niemand" zu einfach gestrickt. Psychologisch machst Du es Dir damit leichter diesen Fakt anzuerkennen, die objektive Sicht ist es aber dennoch nicht.

Klar bin ich hier in meiner "Funktion" auch ein begeisterter Trader. Beim Metzger arbeiten auch keine Veganer, die Dir raten "geh mal in den BIO-Laden und kauf Dir Tofu" - doch auch das sollte kein Problem für den aufmerksamen Leser sein, der hier bewusst teilnimmt. Niemand wird zu etwas gezwungen. Dein Folgeargument mit "nicht aus der Redaktion heraus geschafft" zeigt leider auch, dass Du hier Erfolg mit Einsamkeit gleich setzt. Warum sollte jemand denn nicht sein Wissen teilen dürfen? Macht es ihn deswegen erfolgloser? Schau weit über den Tellerrand - gibt W.Buffet Interviews weil er Geld braucht oder sitzt Herr Zuckerberg am Rechner weil er eine zweite Facebook erfinden MUSS? Oder, um im Bereich Trading zu bleiben: schreibt Michael Voigt Bücher weil er nicht traden kann oder Birger Schäfermeier macht LiveTradingSeminare um dort zu zeigen dass er nix kann, nur wegen der Gebühr? Oder WorldofTrading vor Publikum Live handeln (war ich übrigens auch schon dabei OHNE Geld dafür zu bekommen), Verrückte Welt, nicht wahr ;)

Vielleicht sende ich Dir zu Weihnachten ja das Buch über die Turtle-Trader. Das ist auch eine Story die mehrfach und seit Jahren nachweisbar als Argument für Trader herhalten darf, ich weiss nicht ob Du es bereits kennst.


Danke dennoch für Deine Sichtweise wie gesagt, auch wenn Du anonym bleiben willst,
Beste Grüße, Bernecker1977
1 Antwort
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08.12.14 11:13:26
Beitrag Nr. 37 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.513.119 von AndreasBernstein am 08.12.14 10:51:43solche unaufgeregten Antworten gefallen mir, anonyme Besserwisser nicht....

sachlich, fachlich wie es sein sollte, Daumen dafür
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08.12.14 11:20:34
Beitrag Nr. 38 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.510.623 von nodaytrading am 07.12.14 19:56:40
Zitat von nodaytrading: Ich habe mich wegen diesem Thread hier angemeldet, weil ich es wirklich nicht glauben kann.

Zu mir: Ich habe 30 Jahre Erfahrung im Portfoliomanagement und Handel, bei Banken, Asset Managern und Versicherungen. Aktuell bin ich in der Geschäftsführung einer Asset Management Gesellschaft.

Echt? Ich habe da ein starkes Konzept welches mathematische Vorteile mit sich bringt, die die meisten Kollegen aus deiner Branche niemals schaffen werden...Interesse?:D Als Profi wird dir bei Begutachtung schnell aufgehen, WARUM es so stark ist.:D

Aktuell in der TrackRecord Phase.

http://www.wikifolio.com/de/ANT1FRAG-ANT1-FRAG-HPS-worldwide


Ich sag Dir was: Daytrading klappt nicht. Es funktioniert nicht.

Doch es funktioniert, und ICH kenne Ausnahmen (auch persönlich).

Wir haben bzw. hatten (bei der Bank) die besten Systeme (Bloomberg, Charttechnik Systeme..., Eurex-Zugang...). Wir können/konnten auf jede Information schnell handeln,

Das konnte nicht klappen, da News NICHT die Kurse machen in Richtung, sondern nur in Vola.

wir haben alle verfügbaren Informationen bekommen. Wir haben/hatten gut ausgebildete und sehr erfahrene Mitarbeiter. Und man hat es immer mal wieder mit "Trading-Aktivitäten" versucht. Es funktioniert nicht.
Einige Mitarbeiter bzw. Bekannte aus der Branche haben sich auch als Daytrader versucht. Ich kenne keinen Fall, wo es funktioniert hat.

Man kann Geld an der Börse verdienen. Das braucht eine gute Ausbildung, Erfahrung und vor allem viel viel Arbeit. Man muss die Dinge in die man invesitert genau verstehen. So hat man den Vorteil gegenüber den anderen Marktteilnehmern und kann Geld verdienen.

Absolut und 100%ig richtig!

Aber nicht durch Daytrading.

Nunja.

Und Du, lieber jh91 hast noch einen entscheidenden Nachteil. Die Gebühren fressen Dich auf.

Auch dieser Punkt stimmt uneingeschränkt. Das es nur 5-10 % der Trader schaffen, liegt nicht nur an der Eignung, sondern vor allem am schlechten CRV ihrer Trades, die vor allem durch Gebühren dieses schlechte CRV haben! Stimmt, wie gesagt!

Bei institutionellen und sehr reichen Privatanlegern ist der Aneil der Gebühren viel viel geringar als bei Dir.

Yep.

Du kannst es von mir aus gerne Versuchen. Dein Auftritt hier zeigt mir, dass Du einfach mal bisschen Lehrgeld zahlen musst. Hoffen wir dass es nicht zu viel ist und Du nicht zu viel Kredit bekommst.

Was mich allerdings echt ärgert, ist dass ein Bernecker1977, der hier ja den Trading-Onkel gibt, Dich da sogar noch indirekt ermutigt. Dass der LAden hier unter anderem von Daytradern lebt ist klar und dass man da nicht sagen wird, dass Daytrading nichts bringt, ist auch klar. Aber einen jungen Menschen, der offenbar bisschen falsche Vorstellungen hat, nicht einfach sagen zu können "Hey, überleg Dir mal, ob das für Dich wirklich das richtige ist und sammle erstmal Erfahrung", ist wohl zu viel verlangt.
Und lieber jh91 denk mal darüber nach: Wenn jemand hier seit wohl mehr als 10 Jahren den Daytrading-Experten gibt und es noch immer nicht aus dieser Redaktion hier rausgeschafft hat, kann es ja mit den Tradingerfolgen nicht so weit her sein.

Er ist ja erst spät zu W : O gestoßen, zu diesem Zeitpunkt hat er sogar schon in die Zeitung geschafft, eben WEIL er sein Intrument genau verstanden hat und die Banken damit "ausgenommen" hat. Aber nicht nur das, auch so ist er (der Herr Müller jetzt, der ja auch real ein Leben führt) ein hochgebildeter Mensch, der viel rumreist und der definitiv ein Mehrwert bringt durch seine Tätigkeiten, nicht nur im Trading.

Ich mag übrigens Leute lieber, die sagen, "Ok, versuchen wir es, ich helfe durch gute Kommentare", als die "Klappt eh alles nicht usw". Warum? Weil die Neulinge es trotzdem in jedem Falle versuchen werden und ich dann denke, dass es mehr Sinn macht von Anfang an zu unterstützen. Aber das kann man sicher anders sehen, klar.


Oder Daytrading schafft Altruisten...

Es gibt übrigens einen denkwürdigen Thread, wo ein Daytrader erzählt, dass er sein ganzes Geld verzockt hat und dann um "Spenden für den Neuanfang" bettelt.

Jo, es gibt auch einen wo Berni eben zeigt, was passiert wenn man seinen "Gegner" genau kennt...;)

Der Süchtige bettelt um Stoff...

Ok, das ist so...:laugh:

Und Bernecker hat mitgespendet. Insofern kann man wohl nicht erwarten, dass der einem jungen Menschen, der eine fixe Idee hat, nicht bisschen bremst.

Vielleicht werde ich auch gleich zensiert und rausgeschmissen...

Na...Wir sind doch nicht im Kindergarten hier...;)



Und jetzt: Mahlzeit!:lick:
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08.12.14 11:26:24
Beitrag Nr. 39 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.510.623 von nodaytrading am 07.12.14 19:56:40
Daytrading kann funktionieren und Risiko minimieren!
Moin!

ich denke der Beweis wurde hier mehrfach im Forum angetreten, sprich, dass es funktioniert:

http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1172734-1-10/erfo…

Dies ist jetzt ein aktuellerer Thread und es lassen sich in der Historie sicher noch einige andere finden. :)

Ich denke wenn Du den Bernecker im Forum genauer anschaust dürfte sich Deine Meinung etwas relativieren. Gerade aktuell ist er doch an einer netten Lernstory "Dirk" dran... -viele andere und auch ich erkenne mich in Teilen daran wieder.

Zu mir selbst ich mach das jetzt auch schon eine Weile, sehe mich aber dennoch als Anfänger, der sich aber über Wasser halten kann. big_fish_ bin ich dennoch keiner :D ist ja auch egal...

Ich hab daheim ein nettes Büro mit schöner Aussicht auf die grüne Wiese, einen PC, zwei Monitore und nen Laptop auf dem das Internet/Forum oder wie auch immer läuft. TV, Bloombergfeed oder wie auch immer hab ich nicht. Denke das braucht es nicht unbedingt, der Stop schützt vor starken Schwankungen oder ein Blick wann Nachrichten kommen und dann kann man sich Neu orientieren oder die Schwankung abwarten. Es muss ja nicht unbedingt der Newshandel sein.
Ansonsten gibt es Muster, Bewegungen, Brüche, Resits die eigentlich gerne angelaufen werden und daran kann man sich orientieren und mit Stop und Limit ein paar Punkte rausschnippeln oder auch mal nee schöne Bewegung ziehen.

Um sich darauf hin zu konditionieren und Stumpf seinen Kram zu handeln braucht es aber einiges an Zeit und Geduld und Muse sich ständig selbst zu überprüfen! Der Rest macht die Mathematik oder Statistik in Verbindung mit Trefferquote, Stoppverhalten und Mitnahme von Gewinnen. Das dauert je nach Zeitintensität Jahre bis es in Fleisch und Blut übergegangen bzw, ausgewertet ist. Ich denke viele geben dann zu früh auf oder das Geld geht aus oder das familiäre Umfeld macht Druck.
Kommt auch sicher immer drauf an wie intensiv bzw. ernst die Sache genommen wird.

Ich würde die nicht institutionellen Trader nicht unterschätzen! Oder warum liest Du hier dann mit?

grüße

s_f_
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08.12.14 11:32:30
Beitrag Nr. 40 ()
Schlimm diese Neidgesellschaft. Aus diesem Grund geben wenige Menschen zu, Geld mit Aktien zu verdienen. Es wird als unmoralisch angesehen. Um so schöner wenn einige trotz allem darüber berichten. Danke von mir dafür.

Natürlich gibt es negative Beispiele. Mein Favorit um auf dem Boden zu bleiben ist das Thema http://www.wallstreet-online.de/diskussion/500-beitraege/850…

Ahoi!
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08.12.14 13:01:02
Beitrag Nr. 41 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.510.623 von nodaytrading am 07.12.14 19:56:40@ nodaytrading

Danke für deinen wertvollen Beitrag. Bin ebenfalls der Meinung, dass (Intraday-)Trading keine Gewinn - und wenn doch - minimale Gewinne bringt. 90% der Trader in diesem Thread machen sicher Verluste.
Der Bernecker1977 sorgt dafür, dass das Frischfleisch für das Haufischbecken nicht ausgeht. :(

Ich trade meistens in einem mehrwöchigen Zeitfenster und dafür brauche ich eigentlich nur den Tages- und Wochenchart.

Viele Grüsse
22 Antworten
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08.12.14 13:07:14
Beitrag Nr. 42 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.514.349 von ehrlich-ist-er am 08.12.14 13:01:02Und: ist das erfolgreich bei Dir? Und wenn JA, warum denkst Du klappt dieser Ansatz nur in "Deiner" Zeiteinheit?

Gruß Bernecker1977
21 Antworten
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08.12.14 13:15:17
Beitrag Nr. 43 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.514.394 von AndreasBernstein am 08.12.14 13:07:14Ja, in diesem Zeitfenster bin ich erfolgreich: Beim DAX mit 2 gehebelten Zertis 15 bzw. 29% im Buchgewinn. Der SL wurde nachgezogen.

Je kleiner das Zeitfenster, umso mehr Fehlsignale entstehen im Chart. Und da wäre noch das Problem mit den Spreads die einen nachhaltigen Gewinn nahezu verunmöglichen.

Grüsse
8 Antworten
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08.12.14 13:19:29
Beitrag Nr. 44 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.514.454 von ehrlich-ist-er am 08.12.14 13:15:17Na siehst Du. Das freut mich! Hier habe ich eher "Probleme" und habe daher kürzere Zeiträume für meinen Handel favorisiert. Doch beides (und noch mehr, wir wollen ja nicht die Tages-Kurs-Trader vergessen) haben ihre Daseinsberechtigung. Ohne die unterschiedlichen Händler auf den unterschiedlichen Zeiteinheiten funktioniert das System im Orderbuch mit entsprechendem Volumen auch nicht.

Freut mich wenn wir hier einen Konsens haben. Viele Grüße,
Bernecker1977
2 Antworten
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08.12.14 13:27:59
Beitrag Nr. 45 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.514.487 von AndreasBernstein am 08.12.14 13:19:29Ohne die unterschiedlichen Händler auf den unterschiedlichen Zeiteinheiten funktioniert das System im Orderbuch mit entsprechendem Volumen auch nicht.

Wenn es für das Intraday-Zeitfenster keine Orders bzw. keinen Handel gäbe, dann gäbe es eben keinen Handel. Aber dann wären solche "Experten" wie du arbeitslos. :laugh:
1 Antwort
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08.12.14 13:41:52
Beitrag Nr. 46 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.514.541 von ehrlich-ist-er am 08.12.14 13:27:59Ja dann wäre ich ganztags unter der Brücke und würde Lieder singen :eek: und/oder Dir auf der Tasche liegen :D also erhalte mir bitte den Tageshandel, denn als Sänger bin ich richtig schlecht ;)

Ende meines Inputs nun...

Gruß Bernecker1977
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08.12.14 13:51:08
Beitrag Nr. 47 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.514.454 von ehrlich-ist-er am 08.12.14 13:15:17Auf die Frage ob du erfolgreich bist schreibst du dann:

Zitat von ehrlich-ist-er: Ja, in diesem Zeitfenster bin ich erfolgreich: Beim DAX mit 2 gehebelten Zertis 15 bzw. 29% im Buchgewinn. Der SL wurde nachgezogen.

Je kleiner das Zeitfenster, umso mehr Fehlsignale entstehen im Chart. Und da wäre noch das Problem mit den Spreads die einen nachhaltigen Gewinn nahezu verunmöglichen.

Grüsse


Was sagt uns das? Nix, denn 2 Trades sind NICHTS. Richtige Antwort wäre: Ja, ich zahle Steuern!;):D
4 Antworten
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08.12.14 14:08:30
Beitrag Nr. 48 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.514.724 von HerrKoerper am 08.12.14 13:51:08- Keine Ahnung was dein Spruch mit den Steuern bedeuten soll. :confused:
- Ich habe davon gesprochen, dass das Intraday-Zeitfenster für Kleinanleger eine Falle ist und der Bernecker ist der mit dem Käse in der Hand. :)

- Diese 2 Trades die ich erwähnt habe, repräsentieren nur mein System, dass sehr gut funktioniert. Die Intraday-Hin-und-Her-Zappler sind zu 90% die Verlierer.
3 Antworten
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08.12.14 14:09:25
Beitrag Nr. 49 ()
Das immer alle aus Daytrading eine Raketenwissenschaft machen wollen: 'Intraday funktioniert nicht, zu Hohe Gebühren' bla, bla, bla... Es gibt total simple Strategien, speziell im Scalptrading, für die ich kein Studium oder sonst was brauche:



Diese Formation (Rückläufer zum Pivot) kommt ca. 3 - 5 pro Monat, je nach Marktlage, mal mehr mal weniger. Man handelt einfach nur diese Strategie; Trefferquote wird irgendwo bei 90 % liegen, fertig!
13 Antworten
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08.12.14 14:12:37
Beitrag Nr. 50 ()
was ich interessant finde ist, dass die daytrader immer mal wieder was zeigen aber seitens ehrlich-ist-er kommt da leider gar nichts, außer anderes was nicht das eigene ist, schlecht zumachen.
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08.12.14 14:13:17
Beitrag Nr. 51 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.514.895 von ehrlich-ist-er am 08.12.14 14:08:30
Zitat von ehrlich-ist-er: - Keine Ahnung was dein Spruch mit den Steuern bedeuten soll. :confused:
- Ich habe davon gesprochen, dass das Intraday-Zeitfenster für Kleinanleger eine Falle ist und der Bernecker ist der mit dem Käse in der Hand. :)

- Diese 2 Trades die ich erwähnt habe, repräsentieren nur mein System, dass sehr gut funktioniert. Die Intraday-Hin-und-Her-Zappler sind zu 90% die Verlierer.


Dachte ich mir und erklärt so einiges...:D

Ok, dann möchte ich dich bitten, einen Thread aufzumachen und dein System absolut zeitnah anzusagen. Im Swingbereich ist ja keine Gefahr, dass evtl. Nachtrader dir die Kurse kaputt machen. Aber ich könnte ein Gefühl dafür bekommen, WAS du tust, und wo der Vorteil gegenüber Intraday so liegt. Wäre sehr sehr wünschenswert. Evtl. holt dich der Kollege vom Asset Management ja zu sich ins Team...Gute Ansätze sind immer gern genommen und bissel extra Kohle schadet niemanden...Nicht mal Bill Gates sagt da nein...:D
2 Antworten
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08.12.14 14:20:01
Beitrag Nr. 52 ()
...da wird nix kommen!
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08.12.14 14:23:36
Beitrag Nr. 53 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.514.934 von HerrKoerper am 08.12.14 14:13:17In einem hast du recht: In diesem Daytrader-Thread habe ich nix verloren und normalerweise lese ich hier nur mit, wenn mir langweilig ist.

Es sind eben diese Nacht-Trader (so schreibt man das) und noch viele andere Faktoren die das Daytrader-Geschäft so nervenaufreibend und völlig ineffizient machen. Aber füttere ruhig weiterhin die Broker und Banken. :p

Mein System möchte ich (noch) nicht publizieren, weil ich nicht gerne Perlen verteile.
1 Antwort
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08.12.14 14:28:06
Beitrag Nr. 54 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.515.057 von ehrlich-ist-er am 08.12.14 14:23:36
Zitat von ehrlich-ist-er: In einem hast du recht: In diesem Daytrader-Thread habe ich nix verloren und normalerweise lese ich hier nur mit, wenn mir langweilig ist.

Es sind eben diese Nacht-Trader (so schreibt man das) und noch viele andere Faktoren die das Daytrader-Geschäft so nervenaufreibend und völlig ineffizient machen. Aber füttere ruhig weiterhin die Broker und Banken. :p

Mein System möchte ich (noch) nicht publizieren, weil ich nicht gerne Perlen verteile.


Ok, nun ist noch mehr klar als vorher.:)

So, werde mal diesen Thread "wegschalten"...lol...Zu "aufregend".:D
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08.12.14 15:18:27
Beitrag Nr. 55 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.509.315 von borazon am 07.12.14 13:50:33
Zitat von borazon: Wenn dir das ALG so wichtig ist, dürfte deine Eigenkapitaldecke eher dünn sein.
Die Wahrscheinlichkeit eines Scheiterns als Trader ist sowieso hoch, ohne reichlich EK umso höher.
Eine fiese Lücke im beruflichen Werdegang direkt nach der Ausbildung käme im Falle einer erneuten Arbeitsplatzsuche nicht gut an.

Vielleicht solltest du erst einige Jahre als Bankangestellter Rücklagen bilden, z.B. in der Wertpapierabteilung einer Bank.
Damit könntest du den Kontakt zu den Märkten halten, nützliche Details dazulernen, nebenher Geschäfte ausprobieren.
Außerhalb der Bank-Arbeitszeiten kann man sich z.B. in Übersee an den Märkten im Kurzfristtrading üben.

Ohne mindestens Rücklagen für 3-5 Jahre ohne große Gewinne würde ich den Schritt in das Traderdasein nicht wagen.
Allerdings ist meine Meinung meist in der Minderheit und ich bin nicht kurzfristzockend, sondern langfristanlegend.
;)


schlußfolgerung ist mE totaler blödsinn. den rest würde ich so unterschreiben.
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08.12.14 16:35:40
Beitrag Nr. 56 ()
Tja.. ex-post lässt sich jeder Chart mit technischer Analyse erklären.

Weil das geht, lässt sich jeder Chart mit technischer Analyse erklären.

Weil das geht, ist technische Analyse erfolgreich.

Und weil das so ist, kann man diese immer anwenden und weil man das kann, ist sogar daytrading für Privatpersonen möglich.

Spreads für Privatpersonen sind ohnehin vernachlässigbar, da quasi nicht vorhanden.
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08.12.14 16:38:57
Beitrag Nr. 57 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.514.901 von Stewo33 am 08.12.14 14:09:25
Zitat von Stewo33: Das immer alle aus Daytrading eine Raketenwissenschaft machen wollen: 'Intraday funktioniert nicht, zu Hohe Gebühren' bla, bla, bla... Es gibt total simple Strategien, speziell im Scalptrading, für die ich kein Studium oder sonst was brauche:



Diese Formation (Rückläufer zum Pivot) kommt ca. 3 - 5 pro Monat, je nach Marktlage, mal mehr mal weniger. Man handelt einfach nur diese Strategie; Trefferquote wird irgendwo bei 90 % liegen, fertig!



@Stewo33

Sehe ich das richtig? Das ist doch der Minuten-Chart. Sitzt du tatsächlich den ganzen Monat vor dem Computer um 3-5 mal pro Monat diese 30 Minuten handeln zu können? Und von dieser Spanne willst du leben können?

Fällt mir sehr schwer das zu glauben. :eek:
12 Antworten
Avatar
08.12.14 16:58:51
Beitrag Nr. 58 ()
Kann mir jemand erklären, was eine "Drawdownphase" ist ?
1 Antwort
Avatar
08.12.14 17:04:23
Beitrag Nr. 59 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.516.605 von MBK2000 am 08.12.14 16:58:51Da gibt's was zu Lesen:

http://de.mimi.hu/borse/drawdown.html
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08.12.14 17:05:42
Beitrag Nr. 60 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.516.383 von ehrlich-ist-er am 08.12.14 16:38:57Ich habe verschiedene Strategien, die je nach Marktlage zum Einsatz kommen; das hier sollte nur ein Bsp. sein.

Natürlich sitze ich nicht den ganzen Tag vorm Schirm und warte im Sekundentakt auf meine Chancen. Im Gegensatz zum Marktverlauf, stehen bestimmte Marken schon vorher fest. Bspw. kann ich den Tages-Pivot schon vor Eröffnung sehen. Wenn der Markt also 100 Punkte davon entfernt ist, sitze ich nicht am Rechner und warte dass der Kurs ggf. mein Ziel erreicht. Genauer gesagt schaue ich mir den Dax nur von 9 - 12 und von 16 - 17.30 an. Befindet sich der Markt relativ nah an bestimmten Marken, dann beobachte ich die ganze Sache und versuche meine Strategie darauf anzuwenden. Wenn Du eine Aktie bei 45 EUR kaufen möchtest, diese jedoch gerade bei 60 EUR steht, sitzt Du auch nicht 10 Stunden täglich vorm Schirm und wartest dass sie auf 45 fällt.

Du hast einen entscheidenen Denkfehler, den so ziemlich jeder Anfänger macht. Im Minutenchart platziere ich die Order, meine Analyse geschieht jedoch im 5 Min, 60 Min und Tageschart. Jeder Scalper glaubt er müsse 10, 20, 30 oder noch mehr Trades am Tag machen um Erfolgreich zu sein - aus meiner Sicht völliger Unsinn, es sei denn man zockt mit 1000 EUR rum oder so. Also ein einfaches (realistisches) Beispiel:

Kontogröße: 250.000
Risiko pro Trade: 1 %
Anzahl der Trades pro Monat: ca. 3 - 10 (nach dem von mir vorher genannten Setup)
Trefferquote liegt zwischen 80 - 90 %
CRV >= 1

Ich glaube damit sollte man klar kommen.
11 Antworten
Avatar
08.12.14 17:11:57
Beitrag Nr. 61 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.516.668 von Stewo33 am 08.12.14 17:05:42Danke für die Antwort. Aber wenn du von diesen 3-5 Trader pro Monat leben willst, und nur 1% von 250.000 einsetzt, wirst du aber einen ordentlichen Hebel nehmen müssen, oder?

Viele Grüsse
10 Antworten
Avatar
08.12.14 17:26:47
Beitrag Nr. 62 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.516.746 von ehrlich-ist-er am 08.12.14 17:11:57
Zitat von ehrlich-ist-er: Danke für die Antwort. Aber wenn du von diesen 3-5 Trader pro Monat leben willst, und nur 1% von 250.000 einsetzt, wirst du aber einen ordentlichen Hebel nehmen müssen, oder?

Viele Grüsse


lol...Und du kommst um die Ecke um Berni rund zu machen...MUHAHAHAAAAARRRR!!!

Immer wieder gern genommen...:laugh:
3 Antworten
Avatar
08.12.14 17:30:05
Beitrag Nr. 63 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.516.920 von HerrKoerper am 08.12.14 17:26:47Mit dir debattiere ich nicht, du Schrumpfkopf. :)
2 Antworten
Avatar
08.12.14 17:38:31
Beitrag Nr. 64 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.516.968 von ehrlich-ist-er am 08.12.14 17:30:05
Zitat von ehrlich-ist-er: Mit dir debattiere ich nicht, du Schrumpfkopf. :)


Jo, ich bin der Schrumpfkopf. Auch dafür bin ich weit und breit bekannt. Ich nehme gerne die Rolle ein die dir gefällt...

Schönen Feierabend...:D
1 Antwort
Avatar
08.12.14 17:44:12
Beitrag Nr. 65 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.517.100 von HerrKoerper am 08.12.14 17:38:31Du musst wegen mir nicht die Rolle einnehmen die ich will. Heute warst du anscheinend ein dummes Kätzchen. Das ist OK, weil ich Katzen mag.
Und jetzt troll dich in dein Körbchen und vergiss nicht deine Milch. :laugh:
Avatar
08.12.14 17:53:39
Beitrag Nr. 66 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.516.746 von ehrlich-ist-er am 08.12.14 17:11:57Ja. Bsp.: Bei einem Stop von 10 Punkten, bewegt sich das Konto 250 EUR pro Dax-Punkt (CFD). Auf die Kontogröße wäre das jedoch völlig legitim.

Das sollte nur ein Bsp. sein. Ich würde natürlich niemals 250k bei irgendeiner CFD-Bude parken. Wenn man eine gute Strategie hat, reicht ein keines Konto. Ich würde niemals ein dickes Depot fahren, nur damit ich in einem Drawdown mal eben 50.000 verlieren kann, das hätte für mich wieder zu sehr einen Zocker-Charakter und hat nichts mit Nachhaltigkeit zutun.

Eigentlich konzentriert sich das Trading auf 2 essentiell wichtige Dinge:

1. Ich brauche einen Markt mit Vola
2. das Risiko sollte so klein wie möglich gehalten werden

Im Prinzip bildet der Kurs - in gewisser Weise - sogar das CRV-Verhältnis ab. Geht man bspw. einen Long-Trade ein, der sehr nah an einem Widerstand/Top steht und einen großen Stop fordert, wird dieser Stop sehr oft abgeholt, bevor der Markt wieder die Trendrichtung aufnimmt. Das konnte man heute sehr gut zwischen 13:10 und 14:35 Uhr im FDAX erkennen (im 5er): Der Markt macht eine 1-2-3 Ausbruchsbewegung in Richtung 10.050 EUR. An der XX50 würden viele die Gewinne mitnehmen; der Stop liegt auf 10.030 (unter dem letzten Tief). Kauft man den Ausbruch aus dem 1-2-3, liegt die Chance bei 10 Punkten, das Risiko bei 20, also ein ungesundes Verhältnis. Aufgrund dessen wird das Top verkauft, der Markt holt die Stops bei 10.030 ab und läuft dann in Richtung 10.050. Steigt man jetzt unter 10.030 ein, stimmt auch wieder das Verhältnis bis 10.050 - es hat sich quasi ins positive umgekehrt und findet entsprechend Käufer. So läuft das täglich ab, einfach mal beobachten.
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08.12.14 17:58:19
Beitrag Nr. 67 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.517.274 von Stewo33 am 08.12.14 17:53:39Danke, du scheinst Ahnung vom Daytrading zu haben. Werde mal anhand deines Tipps den Tages-Chart beobachten.

Ciao. Ciao
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08.12.14 18:03:25
Beitrag Nr. 68 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.517.274 von Stewo33 am 08.12.14 17:53:39Was Vola betrifft, kann ich dir Erdgas empfehlen. Ich beobachte es anhand des Tages-Charts.
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08.12.14 20:19:57
Beitrag Nr. 69 ()
Könnten wir bitte zurück zum eigentlich Thema kommen!?
Das ist doch sehr in eine Grundsatzdiskussion abgedriftet! Sonst kann der Thread direkt zu, dann such ich ne andere Plattform...
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08.12.14 20:23:16
Beitrag Nr. 70 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.517.274 von Stewo33 am 08.12.14 17:53:39
Zitat von Stewo33: Das sollte nur ein Bsp. sein. Ich würde natürlich niemals 250k bei irgendeiner CFD-Bude parken. Wenn man eine gute Strategie hat, reicht ein keines Konto. Ich würde niemals ein dickes Depot fahren, nur damit ich in einem Drawdown mal eben 50.000 verlieren kann, das hätte für mich wieder zu sehr einen Zocker-Charakter und hat nichts mit Nachhaltigkeit zutun.


Vor welchem Hintergrund? Risikomanagement oder Vertrauenswürdigkeit / Sichherheit eines CFD Brokers?
2 Antworten
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08.12.14 20:25:24
Beitrag Nr. 71 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.518.798 von jh91 am 08.12.14 20:19:57Ähm, dachte, Du wärst schon weg?

Zitat von jh91: So, für mich reicht es jetzt hier im Forum. Ich dachte ich würde ein paar Tipps bekommen, stattdessen gibt es hier lauter dumme Kommentare bis hin zur absoluten Krönung jetzt die Behauptung, dass Daytrading nicht funktionieren kann.


Lies Dir die letzten Seiten gut durch, sehr gute Beiträge dabei auch wenn sichs nicht mehr direkt um Dich dreht. ;)
3 Antworten
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08.12.14 20:34:37
Beitrag Nr. 72 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.518.840 von Corine am 08.12.14 20:25:24
Zitat von Corine: Ähm, dachte, Du wärst schon weg?

Zitat von jh91: So, für mich reicht es jetzt hier im Forum. Ich dachte ich würde ein paar Tipps bekommen, stattdessen gibt es hier lauter dumme Kommentare bis hin zur absoluten Krönung jetzt die Behauptung, dass Daytrading nicht funktionieren kann.


Lies Dir die letzten Seiten gut durch, sehr gute Beiträge dabei auch wenn sichs nicht mehr direkt um Dich dreht. ;)


Auf den letzten Seiten geht es zu 0% um das ursprüngliche Thema! ;)
2 Antworten
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08.12.14 20:43:29
Beitrag Nr. 73 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.518.918 von jh91 am 08.12.14 20:34:37Ne, aber ein paar sehr gute und erfahrene Daytrader plaudern aus dem Nähkästchen quasi ;)

Hast Du schonmal in den Tagesthread geschaut?

http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1203842-1-10/tage…
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09.12.14 00:21:41
Beitrag Nr. 74 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.508.997 von jh91 am 07.12.14 12:41:45
Daytrader der letzte schritt zur perfektion
Hallo,

das ist ein Mutiger schritt den Du da planst.
Da ich Dich nicht kenne kann ich nichts über Deine Qualität im Trading sagen.
Aber lass Dir gesagt sein dass es der letzte Schritt zur Perfektion im Trading ist da Du auf Gedeih und Verderb davon leben musst.
Ich streite nicht ab das ich das eines Tages auch mal möchte bin mir aber trotz meines Wissens und Erfahrung noch nicht 100% sicher. Was zum einen an meiner Vorsicht aber auch an der Kapital decke meines Kontos liegt.
Ist dieses nicht Groß genug sind die Gewinne zu klein oder die Gefahr eines Scheiterns zu groß.
Zudem lass Dir aus eigener Erfahrung sagen dass Misserfolge die bei der Kontogröße weh tun durch nachgezogenes unüberlegtes Handeln noch größeren Misserfolge nach sich ziehen.
Kommen jetzt noch existenssorgen (die hatte ich glücklicherweise nie weil ich nicht Hauptberuflich Trade) dazu weil Du zwangsweise auf den Erfolg deines Tuns angewiesen bist, verstärkt sich dieser Effekt.
Ein Konto platt fahren gleicht einer kleinen Depression von der man sich nicht einfach mal erholt.

Ich wünsche Dir Eier das zu können.
Aber rate Dir Deine Existenz noch nicht davon abhängig zu Machen.
Arbeite noch ein Paar Jahre und baue Dir nach und nach ein Konto und Routine auf.

M.f.G. Quickly
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09.12.14 10:00:59
Beitrag Nr. 75 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.518.918 von jh91 am 08.12.14 20:34:37grundsaetzlich gibt es zum markt und seinem verhalten nur einen satz zu sagen bzw es sind sechs worte .... aus denen man alles ableiten kann

maerkte:

ziehen sich zusammen

dehnen sich aus

aus diesen 6 woertern laesst sich schon eine handelsstrategie und taktik ableiten, und lustigerweise diese ueberlegungen sind ueber 100 jahre alt und sind immer noch gueltig

vgl dazu rollo tape (wyckhoff), toby crabel, david h weis

-------------------

und kurz zu ehrlich ist er .... lol

mach nicht auf dicke hose ... darin versinkst du ... wirkt sehr unehrlich
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09.12.14 13:00:52
Beitrag Nr. 76 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.518.819 von jh91 am 08.12.14 20:23:16
Zitat von jh91:
Zitat von Stewo33: Das sollte nur ein Bsp. sein. Ich würde natürlich niemals 250k bei irgendeiner CFD-Bude parken. Wenn man eine gute Strategie hat, reicht ein keines Konto. Ich würde niemals ein dickes Depot fahren, nur damit ich in einem Drawdown mal eben 50.000 verlieren kann, das hätte für mich wieder zu sehr einen Zocker-Charakter und hat nichts mit Nachhaltigkeit zutun.


Vor welchem Hintergrund? Risikomanagement oder Vertrauenswürdigkeit / Sichherheit eines CFD Brokers?



Ist die Frage Ernst gemeint? Falls ja, dann kassiere lieber das ALG 1 und lass die Finger vom Trading.
1 Antwort
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09.12.14 20:31:48
Beitrag Nr. 77 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.524.207 von tetrataenia1 am 09.12.14 13:00:52
Zitat von tetrataenia1:
Zitat von jh91: ...

Vor welchem Hintergrund? Risikomanagement oder Vertrauenswürdigkeit / Sichherheit eines CFD Brokers?



Ist die Frage Ernst gemeint? Falls ja, dann kassiere lieber das ALG 1 und lass die Finger vom Trading.



Ich hoffe du beziehst die Aussage auf die Sicherheit einiger Broker, die ich auch anzweifeln würde in einer akuten Finanzkrise . . . denn wenn ich strikt z.b. immer 1% riskiere und das gleiche System bei einem 250.000er Konto oder einem 25.000er liegt der Unterschied im Endeffekt in der Gewinn- (aber auch Verlust-). Mein Verlust liegt bei max. 1 % pro Trade, aber wenn ich ein größeres Konto habe mache ich im Gegenzug natürlich auch den 10fachen Gewinn (Verlust) bei gleichem Setup und gleicher psychologischen Handlungsweise. Von daher halte ich persönlich diese Aussage, falls sie in die Richtung wie von mir angenommen geht, für nicht sehr sinnhaltig.
Wie war das nich gleich? Greed is good?
Wenn ich also viel Kapital zur Verfügung habe un einem finanziellen Puffer mir aufgebaut habe wieso dann nicht ein 250.000er Konto fahren? Die bekanntesten (deutschen) Daytrader machen es doch nicht anders, vielleicht mit dem Unterschied, dass du da noch 1 - 2 nullen dran packen kannst.
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10.12.14 14:02:34
!
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10.12.14 19:07:21
Beitrag Nr. 79 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.514.394 von AndreasBernstein am 08.12.14 13:07:14
Zitat von Bernecker1977: Und: ist das erfolgreich bei Dir? Und wenn JA, warum denkst Du klappt dieser Ansatz nur in "Deiner" Zeiteinheit?

Gruß Bernecker1977


Für die Praxis aus einem Daytrading Geschäft, benötigt ein Daytrader mindestens
1o Jahre Praxis.Mindestens einmal in die Insolvenz,Bankrott u finanziell auf dem Boden.Nur sehr wenige kommen aus so einem Schuldensumpf raus.
Von 1o.ooo Daytrader schaffen es gerade mal 1-2 Profis in der Zukunft satte Gewinne zu kassieren.999 verschiedene aktiengesellschaften gehen mit Ihn in die
Pleite :(
Daher habe Ich nach vielen Jahren mein Wertpapiergeschäft wieder aufgenommen.
Allerdings bin Ich im Gewerbe u kein Hart4 Empfänger, denn das mögen meine unden nicht.
Nur m.m.
Lbg
GM.
11 Antworten
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10.12.14 19:27:51
Beitrag Nr. 80 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.539.465 von geldmanager am 10.12.14 19:07:21:look:

Okay, ich harre immer noch geduldig meinem Bankrott...

@makumba: der Threaderöffner hat eine Frage gestellt die bisher immer noch nicht konkret beantwortet wurde.

Er hat einen Plan, offensichtlich Ehrgeiz und ich hoffe, auch bissl was auf dem Kasten.

Die Särge male ich also noch nicht an die Wand, er solls doch einfach versuchen und weiß dann, woran er ist ohne Haus und Hof (die er denke ich noch nicht hat) aufs Spiel zu setzen.

VG Corine
10 Antworten
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10.12.14 21:18:57
Beitrag Nr. 81 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.539.654 von Corine am 10.12.14 19:27:51
Zitat von Corine: :look:

Okay, ich harre immer noch geduldig meinem Bankrott...

@makumba: der Threaderöffner hat eine Frage gestellt die bisher immer noch nicht konkret beantwortet wurde.

Er hat einen Plan, offensichtlich Ehrgeiz und ich hoffe, auch bissl was auf dem Kasten.

Die Särge male ich also noch nicht an die Wand, er solls doch einfach versuchen und weiß dann, woran er ist ohne Haus und Hof (die er denke ich noch nicht hat) aufs Spiel zu setzen.

VG Corine


Danke erstmal dafür, dass jemand wieder Interesse an dem eigentlich Thema zeigt.
Zunächst mal Haus & Hofe habe ich noch nicht. Deswegen mache ich es auch direkt nach meiner Ausbildung bevor ich mit beiden Beinen und Familie im Leben stehe, sonst würde es mir schwerer fallen diesen Weg zu bestreiten.
Von sich selbst zu behaupten was auf dem Kasten zu haben finde ich schwer. Aber ich bin überzeugt davon, dass ich mich gut vorbereitet habe und fühle mich für den Schritt bereit. Und ja ich bin sehr Ehrgeizig, Diszipliniert und habe einen Plan. Deswegen möchte ich von dieser Grundsatzdebatte auch absehen und würde mich freuen wenn es noch ein paar Stellungnahmen zur Ausgangsfrage gibt.

LG
9 Antworten
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11.12.14 10:12:28
Beitrag Nr. 82 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.540.671 von jh91 am 10.12.14 21:18:57
Zitat von jh91:
Zitat von Corine: :look:

Okay, ich harre immer noch geduldig meinem Bankrott...

@makumba: der Threaderöffner hat eine Frage gestellt die bisher immer noch nicht konkret beantwortet wurde.

Er hat einen Plan, offensichtlich Ehrgeiz und ich hoffe, auch bissl was auf dem Kasten.

Die Särge male ich also noch nicht an die Wand, er solls doch einfach versuchen und weiß dann, woran er ist ohne Haus und Hof (die er denke ich noch nicht hat) aufs Spiel zu setzen.

VG Corine


Danke erstmal dafür, dass jemand wieder Interesse an dem eigentlich Thema zeigt.
Zunächst mal Haus & Hofe habe ich noch nicht. Deswegen mache ich es auch direkt nach meiner Ausbildung bevor ich mit beiden Beinen und Familie im Leben stehe, sonst würde es mir schwerer fallen diesen Weg zu bestreiten.
Von sich selbst zu behaupten was auf dem Kasten zu haben finde ich schwer. Aber ich bin überzeugt davon, dass ich mich gut vorbereitet habe und fühle mich für den Schritt bereit. Und ja ich bin sehr Ehrgeizig, Diszipliniert und habe einen Plan. Deswegen möchte ich von dieser Grundsatzdebatte auch absehen und würde mich freuen wenn es noch ein paar Stellungnahmen zur Ausgangsfrage gibt.

LG


genau das wird dir das Genick brechen.
Glaubst der Unfähige weiss, dass er unfähig ist ?!? Es ist genau andersrum.
Hättest gesagt "ich bin so hohl und dumm" hättest eine Chance.

Die mit dem Glaubensatz "ich werds schon schaffen" kommen, werden als Erstes rasiert.
Es sind nicht die Hausfrauen, Bauern und Bauarbeiter, wie die Meisten zu Glauben wünschen, die gnadenlos scheitern.
Eher Professoren, Ärzte, Anwälte, BWLer, also mit Hochschulabschluss und so....ihre "Intelligenz" und Arroganz wird ihnen zum Verhängnis.
Ich weiss auch, dass du nicht zuhören wirst. Es geht mir um die anderen stillen Mitleser.
8 Antworten
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11.12.14 10:13:15
Beitrag Nr. 83 ()
Aber trotzdem Viel Glück und Erfolg
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11.12.14 11:38:21
Beitrag Nr. 84 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.543.716 von Makumba am 11.12.14 10:12:28
Zitat von Makumba:
Zitat von jh91: ...

Danke erstmal dafür, dass jemand wieder Interesse an dem eigentlich Thema zeigt.
Zunächst mal Haus & Hofe habe ich noch nicht. Deswegen mache ich es auch direkt nach meiner Ausbildung bevor ich mit beiden Beinen und Familie im Leben stehe, sonst würde es mir schwerer fallen diesen Weg zu bestreiten.
Von sich selbst zu behaupten was auf dem Kasten zu haben finde ich schwer. Aber ich bin überzeugt davon, dass ich mich gut vorbereitet habe und fühle mich für den Schritt bereit. Und ja ich bin sehr Ehrgeizig, Diszipliniert und habe einen Plan. Deswegen möchte ich von dieser Grundsatzdebatte auch absehen und würde mich freuen wenn es noch ein paar Stellungnahmen zur Ausgangsfrage gibt.

LG


genau das wird dir das Genick brechen.
Glaubst der Unfähige weiss, dass er unfähig ist ?!? Es ist genau andersrum.
Hättest gesagt "ich bin so hohl und dumm" hättest eine Chance.

Die mit dem Glaubensatz "ich werds schon schaffen" kommen, werden als Erstes rasiert.
Es sind nicht die Hausfrauen, Bauern und Bauarbeiter, wie die Meisten zu Glauben wünschen, die gnadenlos scheitern.
Eher Professoren, Ärzte, Anwälte, BWLer, also mit Hochschulabschluss und so....ihre "Intelligenz" und Arroganz wird ihnen zum Verhängnis.
Ich weiss auch, dass du nicht zuhören wirst. Es geht mir um die anderen stillen Mitleser.


Das ist an Einfältigkeit kaum zu überbieten. Wenn Du vorher weißt, welche soziale Schicht an der Börse Erfolg haben wird, würde ich mir einen BWLer holen, ihn traden lassen und zeitgenau das Gegenteil handeln - und schon läuft's :rolleyes:

Selten so einen Mist gelesen.
7 Antworten
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11.12.14 11:55:18
Beitrag Nr. 85 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.544.631 von Stewo33 am 11.12.14 11:38:21
Zitat von Stewo33:
Zitat von Makumba: ...

genau das wird dir das Genick brechen.
Glaubst der Unfähige weiss, dass er unfähig ist ?!? Es ist genau andersrum.
Hättest gesagt "ich bin so hohl und dumm" hättest eine Chance.

Die mit dem Glaubensatz "ich werds schon schaffen" kommen, werden als Erstes rasiert.
Es sind nicht die Hausfrauen, Bauern und Bauarbeiter, wie die Meisten zu Glauben wünschen, die gnadenlos scheitern.
Eher Professoren, Ärzte, Anwälte, BWLer, also mit Hochschulabschluss und so....ihre "Intelligenz" und Arroganz wird ihnen zum Verhängnis.
Ich weiss auch, dass du nicht zuhören wirst. Es geht mir um die anderen stillen Mitleser.


Das ist an Einfältigkeit kaum zu überbieten. Wenn Du vorher weißt, welche soziale Schicht an der Börse Erfolg haben wird, würde ich mir einen BWLer holen, ihn traden lassen und zeitgenau das Gegenteil handeln - und schon läuft's :rolleyes:

Selten so einen Mist gelesen.


du bist so schlau. Und schon die erste Million an der Börse verdient ?
6 Antworten
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11.12.14 11:59:34
Beitrag Nr. 86 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.544.886 von Makumba am 11.12.14 11:55:18Danke, dass Du mir Recht gibst.
Wer behauptet, mein Ziel sei es, eine erste Millionen an der Börse zu verdienen?!?
5 Antworten
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11.12.14 12:11:54
Beitrag Nr. 87 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.544.955 von Stewo33 am 11.12.14 11:59:34das typische zurechtbiegen wieder....hehe

"nene, ich bin nicht an die Börse gekommen, um richtig fett Geld zu verdienen, sondern nur für einen kleinen Nebenverdienst, damit ich mal meine Frau abends nett zum Italienär ausführen kann. Dafür sitze ich gerne tagelang, nächtelang am Rechner. Es ist mein Hobby. Nene, ich will keinen Porsche fahren, Karibikurteil, Luxushotel, heisse Weiber. Ne, ich bleib im Block und will nur 99,99 Euro im Monat dazu verdienen"

Seen it thousand times. Bist Akademiker, wha?


Hör mal, ich will dir nichts böses.
4 Antworten
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11.12.14 12:34:18
Beitrag Nr. 88 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.545.129 von Makumba am 11.12.14 12:11:54Ach Jungchen, wer behauptet, dass ich mit 100 EUR im Block sitze und Akademiker bin ;)
Kurze Bio: Realschulabschluss, danach Bürokaufmann, bis zur 23 war ich chronisch Pleite, mit 24 Jahren war ich Vertriebsleiter, mit 26 Jahren habe ich die Firma übernommen, ca. seit der 30 bin ich Privatier, Börse interessiert mich seit ich 14 war und das erste mal damit in Berührung gekommen bin... bevor Du weiter wilde Spekulationen verbreitest... Ja, ich habe anfangs Geld verloren - wie wahrscheinlich Jeder, aber es hat mir nicht geschadet, irgendwann findet man seinen Handelsstil, jedenfalls habe ich meinen gefunden, sonst könnte ich mittags 12 Uhr nicht auf irgendwelche dummen Kommentare antworten sondern würde jetzt irgendwo einer sinnvollen Arbeit nachgehen :D
3 Antworten
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11.12.14 12:46:23
Beitrag Nr. 89 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.545.366 von Stewo33 am 11.12.14 12:34:18ok dann passt es.

Wenn ich richtig lese, hast du das Vermögen mehrheitlich mit dem Unternehmen gemacht? Respekt dafür :). Aber nicht wirklich an der Börse, worüber wir hier reden oder ?!?
Sorry falls ich falsch liege.

Systemplay 1:1 vs Chaostrading Börse.

Alles Gute dir weiterhin. Ernsthaft. Bin raus.

:-)
2 Antworten
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11.12.14 13:29:40
Beitrag Nr. 90 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.545.501 von Makumba am 11.12.14 12:46:23Du musst lesen lernen, dann hättest Du erkannt, dass ich heute, also gegenwärtig, Geld an der Börse verdiene. Es macht für mich keinen Unterschied, ob Du das Geld verdienst weil Du es brauchst oder weil Dir der Job/die Beschäftigung Spaß macht. Dein Existenzdenken zeigt nur, in welcher Situation Du dich befindest. Und Deine Theorie, dass der dümmste Bauer die dicksten Kartoffeln erntet (auf die Börse bezogen), ist nunmal Schwachsinn und basiert wahrscheinlich auf der eigenen Erfolglosigkeit, bzw. dem Frust der daraus entstanden ist. Du wirst das wahrscheinlich vehement verneinen, und ggf. hab' ich mit dieser These unrecht, aber so hört sich jemand an, der keinen Erfolg hat oder sich diesen - auf andere Personen bezogen - nicht erklären kann. Wenn ich so denken würde, wäre ich nur gescheitert.

Wie dem auch sei... Meiner Meinung nach, muss man in der Realwirtschaft, genauso wie in der Finanzwirtschaft, Risiko und Chance bestmöglich abwägen. Die Gründung einer Firma oder das Vermarkten einer neuen Geschäftsidee, besitzt eine ähnliche Erfolgsquote wie im Börsenhandel: ca. 90 % scheitern / 10 % haben Erfolg. Als Bsp: Würden in einer Kleinstadt zeitgleich 10 Restaurants eröffnen, würden nach und nach mind. 7 wieder Pleite gehen. Es liegt einfach daran, dass niemand Geld erschafft, sondern Geld nur umverteilt wird. Der Erfolglose erfindet dann meist haarsträubende Theorien, so wie Du es soeben getan hast; er selbst wird sich jedoch niemals die Schuld dafür eingestehen - es sind immer die Anderen, und im schlimmsten Falle kommt dabei sowas raus, dass man der Meinung ist, der Bauer verdient Geld und der Akademiker scheitert.

Und wenn jemand nach der Ausbildung, in diesem Fall als Bankkaufmann, den Beruf Trader wählt, liegt die Erfolgsquote natürlich ebenfalls bei 90/10. Allerdings kann man vorher nicht wissen, ob jemand scheitert oder nicht. Davon einmal abgesehen, ist es wahrscheinlich unabdingbar irgendwann zu scheitern um daraus zu lernen und später ggf. dauerhaft Erfolg zu haben. Jeder, der sein Geld heute an der Börse verdient, ist wahrscheinlich einen ähnlichen Weg gegangen, egal ob Hausfrau oder Arzt.

So, das soll von meiner Seite ebenfalls gewesen sein.
1 Antwort
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11.12.14 21:37:04
Beitrag Nr. 91 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.545.993 von Stewo33 am 11.12.14 13:29:40Gott sei Dank seid ihr nicht wieder abgeschweift...
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13.12.14 00:00:42
Beitrag Nr. 92 ()
Hat noch jemand einen Vorschlag eventuell? :)
1 Antwort
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13.12.14 10:50:43
Beitrag Nr. 93 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.562.142 von jh91 am 13.12.14 00:00:42Moin,

ja, denn das ist doch die Lösung:

Zitat von jh91: Habe bereits Plan B und C. Optimalerweise mache ich davon nicht gebraucht aber falls doch steht mir die Tür für eine Festeinstellung offen.


Idee: Du erzählst der AfA dass Du genau diesen Job (also die Tür) willst, sie aber erst ab x offensteht. Die werden Dich demnach in Ruhe lassen vermutlich und geschwindelt hast Du auch nicht. ;)
Avatar
13.12.14 13:52:40
Beitrag Nr. 94 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.510.209 von jh91 am 07.12.14 18:01:52
Zitat von jh91: Danke, für die paar vernünftigen Antworten! Ich weiß dies sehr zu schätzen!
Ansonsten sollte sich hier der ein oder andere Gedanken machen, was man Leuten unterstellt die man persönlich und deren Beweggründe etc. nicht kennt. Ich finde es hart solche als Abzocker etc. zu bereichnen vor allem wenn ich sage, ich will nicht das ganze Jahr den Anspruch wahrnehmen sondern nur 2-3 Monate um die Eigenkapitalbelastung gering zu halten.

Vor allem Effektentiger... Top Einstellung, anscheinend keine Ahnung haben aber erstmal seinen Senf dazu geben . . . weißt du wie mein System funktioniert? Woher willst du wissen ob ich scheitern?
Genau diese Einstellung ist die schlechteste die man als Trader oder Börsianer haben kann -> anderen keinen Erfolg gönnen. Im Endeffekt sind wir Trader doch alle gleich!? Wir wollen Geld an der Börser verdienen und gegen die Big Player bestehen da macht es natürlich Sinn sich nicht zu unterstützen sondern gegenseitig fertig zu machen. Aber das ist nicht mein Problem, das sehe ich wohl anders als die meisten hier und da bin ich froh drüber :)



Also moralisch verwerflich finde ich das Ansinnen eigentlich gar nicht so wirklich.
Er will halt erstmal sehen, wie es so läuft, bevor er ohne Absicherung ins kalte Wasser springt.
Wenn es läuft, könnte der Staat und damit die Allgemeinheit langfristig von seinem Projekt sogar profitieren durch die direkten und indirekten Steuern.
Ich kenne auch einige Studenten, die Bafög kassieren und nebenbei in kleinem Stil traden statt eben im Café kellnern zu gehen. Finde ich auch okay so.

Von daher wünsche ich dir alles Gute!
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13.12.14 14:59:56
Beitrag Nr. 95 ()
Liest sich für mich, als wenn ein ausgereifter Tradingplan dahintersteht. Wenn du deine Setups quantifizieren kannst, dann wäre doch eine Automatisierung denkbar. Da geht schon sehr viel heute, wenn es auch tricky ist, die richtige Software, den richtigen Broker usw. zu finden. Das System-Tracking ist dank mobilem Internet auch kein Problem mehr. Ein ehemaliger Kollege von mir macht das genau so.

Livetrader.TV
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13.12.14 19:32:14
Beitrag Nr. 96 ()
Lieber JH91, Du scheinst Dir ja alles recht gut überlegt zu haben. Plan B und C hast Du auch schon, das halte ich für sinnvoll, denn:

Wieviel Geld willst Du im Jahr machen?

Wenn ich von 2.000 Euro im Monat ausgehe (das ist genug für ein "normales" Leben), bedeutet das, daß Du im Jahr ca. 34.000 Euronen vor Abgeltungssteuer machen mußt.

Wieviel Geld hast Du als Startkapital? Der Einfachheit halber gehe ich mal von 34.000 Euro aus (wobei ich nach dem Ende meiner Bankausbildung deutlich weniger hatte). Selbst damit mußt Du jedes Jahr 100 % Rendite erzielen. Nach Gebühren! Jedes Jahr! Und das nur, um zu leben! Davon sind noch keine Rücklagen gebildet. Top-Investoren liegen pro Jahr bei ca. 8 - 15 % über lange Zeiträume.

Frei nach Peter Lynch: Wenn das Daytrading so einfach wäre, müßte es auf der Welt doch irgendeinen geben, der es damit in die Forbes-Liste geschafft hätte. Ich kenne keinen, würde es Dir aber gönnen, daß Du der erste wirst.

Ich bin kein Daytrader, sondern langfristig orientierter Anleger, aber meine 25 Jahre Börsenerfahrung haben in mir die Meinung verfestigt, daß Trading in der großen Mehrzahl der Fälle nicht der Weg zum Reichtum (oder auch nur zur Bestreitung des Lebensunterhalts) ist.

Wie ich Dich hier im Thread kennengelernt habe, wirst Du das aber nicht hören wollen, weil Du von Dir und Deinem System überzeugt bist. Viel Glück auf Deinem Weg.
4 Antworten
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17.12.14 20:54:32
Beitrag Nr. 97 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.565.151 von JuliaPapa am 13.12.14 19:32:14Es geht nicht darum, dass ich es nicht hören will. Das habe ich schon oft genug gehört und das ist NICHT THEMA des Threads. Hat rein garnichts damit zu tun... ;)
3 Antworten
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17.12.14 21:10:03
Beitrag Nr. 98 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.599.342 von jh91 am 17.12.14 20:54:32Weiter oben hab ich Dir einen konkreten Tipp gegeben - ist der daneben?

Soll ich Morgen mal bei der Agentur anrufen und mich als besorgte Mama ausgeben die den Sohn ins Verderben rennen sieht und Infos sucht? Etwas kindisch kommst Du mir nämlich vor langsam :rolleyes:
2 Antworten
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18.12.14 10:51:21
Beitrag Nr. 99 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.599.534 von Corine am 17.12.14 21:10:03Ging doch garnicht um deine Antwort :)
Die weiß ich zu schätzen, nur wird leider immer wieder vom Thema abgeschweift
1 Antwort
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18.12.14 15:19:00
Beitrag Nr. 100 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.603.347 von jh91 am 18.12.14 10:51:21Das eigentliche Thema sollte doch nun durch sein?! Oder worauf brauchst Du noch Antworten?
Avatar
18.12.14 17:15:09
Beitrag Nr. 101 ()
Denke, dass die Informationen zwischen den Zeilen wesentlich wichtiger sind als das eigentlIche Threadthema :D


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Daytrading und Arbeitslosengeld 1