DAX-0,42 % EUR/USD-0,06 % Gold+0,66 % Öl (Brent)+0,41 %

DGAP-News: msg life ag: msg life publishes financial data for the first quarter of 2015 - 500 Beiträge pro Seite | Diskussion im Forum


ISIN: DE0005130108 | WKN: 513010 | Symbol: MSGL
2,484
22.03.17
München
-0,32 %
-0,008 EUR

Beitrag schreiben

Begriffe und/oder Benutzer

 

DGAP-News: msg life ag / Key word(s): Quarter Results msg life ag: msg life publishes financial data for the first quarter of 2015 28.05.2015 / 10:58 --------------------------------------------------------------------- msg life publishes financial …

Lesen sie den ganzen Artikel: DGAP-News: msg life ag: msg life publishes financial data for the first quarter of 2015
Und hier in deutsch ;-)

msg life ag: msg life legt Finanzzahlen für das erste Quartal 2015 vor
11:00 28.05.15

DGAP-News: msg life ag / Schlagwort(e): Quartalsergebnis
msg life ag: msg life legt Finanzzahlen für das erste Quartal 2015 vor

28.05.2015 / 10:58


---------------------------------------------------------------------


msg life legt Finanzzahlen für das erste Quartal 2015 vor

(Leinfelden-Echterdingen, den 28. Mai 2015) - Die msg life ag (ISIN
DE0005130108) hat heute den Finanzbericht für das erste Quartal 2015
veröffentlicht. Das Unternehmen erzielte demnach einen Gesamtumsatz von
26,6 Mio. Euro (per 31. März 2014: 23,9 Mio. Euro) und ein Ergebnis vor
Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und Abschreibungen auf
immaterielle Vermögensgegenstände (EBITDA) von 2,0 Mio. Euro (per 31. März
2014: 6,2 Mio. Euro). Der Ergebnisrückgang im Vergleich zu dem
entsprechenden Vorjahreszeitraum resultiert aus Sondereffekten des Verkaufs
des Banking-Bereiches, welche 2014 im ersten Quartal bilanziell realisiert
wurden. Mit den aktuellen Quartalszahlen knüpft das Unternehmen nahtlos an
das gute Geschäftsjahr 2014 an und liegt bei Umsatz und Ergebnis
vollumfänglich im Rahmen der Jahresplanungen.

Ebenfalls erfreulich stellt sich der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit
mit 5,4 Mio. Euro dar; dies zeigt, dass das Unternehmen operativ profitabel
arbeitet. Das Eigenkapital zum 31. März 2015 beträgt 43,0 Mio. Euro und die
Eigenkapitalquote liegt bei 52,4 Prozent. Zum Ende des ersten Quartals 2015
beschäftigte msg life insgesamt 866 Mitarbeiter (per 31. März 2014: 881
Mitarbeiter).

Angesichts der aktuellen Markt- und Vertriebssituation rechnet die msg life
Gruppe im laufenden Geschäftsjahr 2015 auch weiterhin mit einem Umsatz von
etwa 105,0 Mio. Euro und mit einem operativen Ergebnis vor Zinsen, Steuern,
Abschreibungen auf Sachanlagen und Abschreibungen auf immaterielle
Vermögensgegenstände (EBITDA) von rund 8,0 Mio. Euro.

Parallel dazu arbeitet msg life konsequent an der weiteren Umsetzung der
strategischen Weiterentwicklung, wobei momentan das Hauptaugenmerk auf
einer nachhaltig stärkeren Kooperation im Verbund der msg-Gruppe liegt. Ein
wichtiger Aspekt in dem Zusammenhang ist die Einbettung des Kernproduktes
msg.Life Factory und der dazugehörigen Komponenten in die zentrale
Versicherungsplattform der msg-Gruppe, die msg.Insurance Suite - sowie die
diesbezügliche vertriebliche Zusammenarbeit. Mit dieser Plattform steht für
die Versicherungswirtschaft erstmals ein einheitlicher Industriestandard
für alle Sparten zur Verfügung.
wow
hier geht die post ab.......
und keinen interessiert's :confused::confused:

lg

gesendet von einem siemens S6
ich kenne die aktie auch erst seit kurzem und muss mich erst noch mehr mit ihr beschaeftigen. moeglicherweise noch viel potential. ich warte aber erst noch. da kommt sicher nochmal ein ruecksetzer.
msg hat die Zahlen für das 1. Quartal 2016 vorgelegt. So langsam liefert das Management verläßliches, unangenehme Überraschungen, wie früher üblich, bleiben aus. Gut so!
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.500.862 von gergeo am 30.05.16 10:49:22
Die Zahlen sind nicht schlecht aber bez. des Ergebnisses etwas weniger als 1/4 der Jahresprognose. Management erklärt aber, dass die Prognose passt. Das ist gut.

Nachdem die DZ Bank bereits Ende April 2016 das Kursziel auf 2,70 € angehoben hatte, hat nun auch Warburg das Kursziel auf 2,70 € erhöht.

Im Moment wird somit die Lift bei einem Kurs um die 2,60 € dünn. Die Ist-Ergebnisse sollten jetzt die Planung überschreiten. Ansonsten Kurspotential im Moment limitiert.

Bezogen auf das Konzernergebnis 2016 wird dann hoffentlich der Versuch, die zu hohe Steuerquote zu optimieren, schon erste Erfolge zeigen.

Ich behalte meine Aktien.
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.519.121 von Values am 01.06.16 16:37:39
Geduld muss man jetzt haben.
Bin auch noch dabei, überlege aber den Verkauf. Habe derzeit ein Limit bei 2,85€ im Markt. Es dürfte dauern, bis der nächste Kursschub einsetzt. Grundsätzlich erwarte ich mittelfristig auch weit höhere Kurse. Bis dahin entweder Geduld oder Gewinn mitnehmen und Alternativen wählen und ggf. bei neuen Nachrichten wieder rein.
msg life AG

Im Süden nichts Neues / Bericht zur Hauptversammlung der msg life AG am 30.06.2016

hier lesen...
msg life macht mit ihrer Software der Versicherungsbranche das Leben leichter

Die msg life AG ist ein Softwareunternehmen, das hauptsächlich Versicherungen als Kunden hat. Das Unternehmen ging aus der Fusion der einstigen Neuer Markt-Werte FJA und Cor hervor und hat eine schwierige Zeit hinter sich; Ende 2014 notierte die Aktie noch im Penny-Stock-Bereich unterhalb von €1. Seit 2015 läuft der Turnaround samt neuer Ausrichtung und dieser scheint zu gelingen, jedenfalls deuten die bisherigen Entwicklungen darauf hin. Von den für den 17. August angekündigten Halbjahreszahlen erwarte ich mir mindestens eine Bestätigung der im Februar angehobenen Jahresprognosen für das Geschäftsjahr 2016 , eher sogar noch etwas mehr.

>>> weiterlesen
Die Halbjahreszahlen bestätigen die Jahresprognose, aber das "knappe" EBITDA gefällt dem Markt wohl nicht. Dabei war der Einmalbetrag aus dem Vergleich wegen der B+S Bankssysteme vom 0,8 Mio. EUR bereits öffentlich...

>>> zu den Zahlen
Prognose überzogen?
Wie will man 10 - 12 Mio. Euro EBITDA in 2016 schaffen?

Ich habe mir letzte Woche die bisherigen Zahlen intensiv angesehen. Die Prognose wirkte schon vorher recht ambitioniert. Heute bestätigt sich offenbar, dass man die Prognose wohl eher verfehlen wird.

Wieso wird die Prognose nicht reduziert, wenn man im 2. Halbjahr selbst das bereinigte EBITDA mindestens verdoppeln muss, um die Prognose überhaupt noch zu erreichen?

Fazit: Der Markt beginnt nun die "Prognose anzupassen".
Irgendwie vergessen scheinbar alle den negativen Steuereffekt von 1,8 Mio.

Nach 0,04 EpS im 1 Quartal ist das EpS im 2 Quartal mit -0,04 negativ, sodaß das Ergebnis pro Aktie nach 6 Monaten wieder bei Null ist.

Damit sind die bisherigen Gewinnschätzungen für 2016 eher pulverisiert.

Insofern wundern mich eher die teilweise optimistischen Kommentare.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.077.500 von US21 am 17.08.16 12:20:30
Zitat von US21: Irgendwie vergessen scheinbar alle den negativen Steuereffekt von 1,8 Mio.

Nach 0,04 EpS im 1 Quartal ist das EpS im 2 Quartal mit -0,04 negativ, sodaß das Ergebnis pro Aktie nach 6 Monaten wieder bei Null ist.

Damit sind die bisherigen Gewinnschätzungen für 2016 eher pulverisiert.

Insofern wundern mich eher die teilweise optimistischen Kommentare.


So? Welche Schätzungen hast Du denn? Das Unternehmen selbst hat mWn nur Prognosen zum EBIDTA, also VOR Steuern, abgegeben, und die sind weit "in line". Der Analystenkonsens beim EPS für 2016 liegt so zwischen 14,5 und 15 je Aktie. Aktuell liegt das EPS bei Null nach 6 Monaten, richtig. Blickt man auf den Verlauf des Geschäftsjahres 2015, kann man feststellen, dass das mit Abstand stärkste Quartal das Vierte ist. Insofern erscheint die Prognose zwar nicht als Selbstgänger, aber dennoch erreichbar zu sein.
Warum ist bei einer Prognose Ebitda von 10-12 Mio, ein Halbjahresergebnis von 2,8 Mio "inline". Nur weil das so in der adhoc steht.

Warum ist bei einem rückläufigen EPS Ergebnis im Halbjahr ein weiter erhöhtes Ganzjahresergebnis "inline".

Woher soll den 9,2 Mio Ebitda bzw. bis zu 14 Cent Gewinn in 6 Monaten kommen. Da gibt es doch leider ein großes Fragezeichen.

Das sieht eben auch der Markt so.
Wenn man die Mitte der Prognosespanne nimmt (Umsatz 111 und EBITDA 11 Mio. EUR), dann müsste sich in H2 der Umsatz ggü. H1 um 5% reduzieren und das EBITDA um 190% erhöhen. Wenn man den Aufwand von 0,8 Mio. EUR aus dem Rechtsstreit um B+S bereinigt, dann immer noch um 130%. In H2 2015 wurden ohne Entkonsolidierungsgewinn life metris (1,0 Mio. EUR) nur 4,6 Mio. EUR erreicht. Mit den Informationen des H1-Berichtes kann man das Festhalten an der Prognose jedenfalls nicht nachvollziehen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.078.406 von sirmike am 17.08.16 14:01:14
Prognosen bei msg
Es mag ja alles stimmen und sich die Prognosen erfüllen. Wer aber lange dabei ist und die Politik der Vorstandes der "Vorgänger FJH" noch in Erinnerung hat, der hat automatisch "Bauchschmerzen".
msg life ag: Erwerbsangebot durch Hauptaktionärin an msg life-Aktionäre angekündigt, Delisting der msg life-Aktien beabsichtigt

(Leinfelden-Echterdingen, den 16. Januar 2017) - Die Hauptaktionärin der msg life ag, die msg systems AG, die aktuell ca. 49,09 % der Aktien der msg life ag hält, hat dem Vorstand der msg life ag heute mitgeteilt, ein freiwilliges öffentliches Erwerbsangebot für alle Aktien der msg life ag abgeben zu wollen. Den Aktionären soll der gesetzlich vorgeschriebene Mindestpreis angeboten werden.

msg life beabsichtigt, zu gegebener Zeit nach Veröffentlichung der Angebotsunterlage ein Delisting der Aktien der msg life ag durchzuführen und hierzu einen Antrag auf Widerruf der Zulassung der Aktien zum Handel im regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse zu stellen. Eine Einführung der msg life-Aktien an einem anderen regulierten Markt oder einer anderen Handelsplattform wird nicht angestrebt.

Der Vorstand der msg life ag begrüßt nach Abstimmung mit dem Aufsichtsrat das geplante Vorgehen.

http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2017-01/39673665…
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.093.761 von sirmike am 16.01.17 14:51:27Ganz toll, super Unternehmen...so geht man mit Aktionären um
msg life AG: Übernahmeangebot, Delisting - lasst die Spiele beginnen!

Die msg life AG ist ein Spezial-Softwareunternehmen für die Versicherungsbranche und auf dem besten Weg, einen erfolgreichen Turnaround hinzulegen. Ich hatte vor knapp einem halben Jahr erstmals über das Unternehmen berichtet, das aus der Fusion der beiden ehemaligen neuer Markt-Werte FJA und Cor entstanden war, und hatte es als aussichtsreiche Turnaroundsituation bei €2,20 auf meine Empfehlungsliste genommen und kurze Zeit später bei knapp über €2,00 nochmals etwas aufgestockt, als die eigentlich recht ansprechenden Halbjahreszahlen mit einem 10-prozentigen Kurseinbruch quittiert wurden. Seither hat sich das Unternehmen prächtig entwickelt und mit ihm der Aktienkurs. Bis gestern. Denn gestern gab das Unternehmen eine für seine Aktionäre folgenschwere Meldung heraus...

>>> weiterlesen
Interessanter Beitrag. Nur sollte Msg life nicht mehr unter Value ausgeweisen werden. Hier handelte und handelt es sich lediglich um einen Zockerwert!
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.100.595 von Rednose1 am 17.01.17 12:32:24
Zitat von Rednose1: Interessanter Beitrag. Nur sollte Msg life nicht mehr unter Value ausgeweisen werden. Hier handelte und handelt es sich lediglich um einen Zockerwert!


Ich habe den Wert als Turnaround-Spekulation eingestuft, daher auch nicht als Value Investment. Und eine Spekulation bleibt es, auch wenn der Turnaround wohl inzwischen als gelungen angesehen werden kann. Sonst würde dieses Übernahmeangebot und das angekündigte Delisting ja nicht erfolgen...
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.100.595 von Rednose1 am 17.01.17 12:32:246M-Durchschnittspreis ist niedriger, Delisting
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.100.709 von emslaender am 17.01.17 12:49:50
Zitat von emslaender: 6M-Durchschnittspreis ist niedriger, Delisting


Wieso? Es ist eine Ankündigung, ein Übernahmeangebot zu unterbreiten. Also gewichteter 3 Monate-Durchschnittspreis.

Bzgl. des Delistings steht in der Meldung nur, dass man das später beantragen wird. Da steht eben gerade nicht: "Wir beantragen das Delisting". Dann würden die Delisting-Paragraphen greifen.

Ich sehe den Unterschied zwischen einem gefassten Beschluss und einer bloßen Absichtserklärung.

Zumal das Übernahmeangebot seitens der Großaktionärin erfolgt (msg systems), das Delistingersuchen aber durch die börsennotierte msg life selbst.

Das Delisting wurde wohl eher erwähnt, um den Kurs zu drücken und die Verunsicherung bei den Aktionären zu erhöhen. Und damit die Abgabebereitschaft.
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.100.829 von sirmike am 17.01.17 13:02:52Die zweite Meldung des Unternehmens lesen, da steht das Delisting-Übernahmeangebot, also 6M-Durchschnitt....ist leider so...
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.100.865 von emslaender am 17.01.17 13:06:59Bin jetzt leider komplett raus, und das nach ca. 11 Jahre Investment :cry:
Habe zwar in den letzten 18 Monaten enorm damit verdient (zwischen30k-50k Stücke, zum Schluss nur noch 25k), wollte aber noch eigentlich einige Jahre davon profitieren.
Die Bekanntgabe gestern hat mich leider noch einmal 5000€ gekostet!!!
Bis dann...!!!!
Nächste positive Nachricht zu msg life. Wird immer klarer, weshalb die Mutter die restlichen Aktionäre heraus haben will, denn der Turnaround dürfte vollzogen sein und in Zukunft die Ernte eingefahren werden.


msg life mit erfolgreicher Produktivsetzung bei HUK-COBURG

- Erster Bestandskunde nimmt gesamte JEE-basierte msg.Life Factory in Betrieb
- Zum Einsatz kommt auch die neue JEE-Mathematik msg.Life Product

(Leinfelden-Echterdingen, den 23. Januar 2017) - Die msg life ag hat bei dem langjährigen Bestandskunden HUK-COBURG Lebensversicherung AG (HUK-COBURG, Coburg) kurz nach dem Jahreswechsel das JEE-basierte Bestandsverwaltungssystem msg.Life Factory einschließlich der mathematischen Produktkomponente msg.Life Product (msg.LP) und der Vertragskomponente msg.Life Contract (msg.LC) erfolgreich in Produktion genommen.

Damit setzt die HUK-COBURG als erster msg life Bestandskunde die gesamte msg.Life Factory, inklusive der beiden zentralen Komponenten msg.LP und msg.LC, als rein JEE-basiertes System ein. Gemäß dem überaus anspruchsvollen Zeitplan konnten die Arbeiten im entsprechenden Einführungsprojekt nach nur einem knappen Jahr Laufzeit abgeschlossen werden.

Mit der jetzigen Einführung bildet die HUK-COBURG ihr zukünftiges Neugeschäft im Rahmen der festgelegten Produkte vollständig mit der neuen Produktkomponente msg.LP ab. In Zusammenhang mit dieser modernen Lösung erwartet msg life auch weiterhin den Gewinn von Kunden. So ist die vielversprechende Vertriebspipeline für die msg.Life Factory unter anderem darauf zurückzuführen, dass potentielle Kunden mit msg.LP noch flexibler und schneller in ihrem jeweiligen Produktdesign auf die substantiellen Herausforderungen der auch weiterhin andauernden Niedrigzinsphase reagieren können.

msg life hat die Komponente msg.LP gezielt auf Basis JEE in serviceorientierter Architektur (SOA) entwickelt. Dies gilt auch für alle anderen Komponenten der msg.Life Factory, die bereits länger in der JEE-Version vorliegen und von diversen Kunden eingesetzt werden. Mit msg.LP steht inzwischen die gesamte msg.Life Factory als rein JEE-basiertes System den Bestands- und Neukunden für den produktiven Einsatz zur Verfügung.

Der fachliche Leistungsumfang von msg.LP ist im deutschsprachigen Raum marktführend und deckt auch internationale Anforderungen ab. In Kombination mit der msg.Life Factory, dem modernsten Bestandsverwaltungssystem für Lebensversicherungen in Europa, bietet msg.LP eine im Lebensversicherungsmarkt einzigartige Flexibilität und Effizienz auf Grundlage modernster Werkzeuge und Methoden.

Alle genannten Lösungen wurden darüber hinaus erfolgreich in die gemeinsame Versicherungsplattform der msg-Gruppe, die msg.Insurance Suite (msg.I-Suite), integriert. Mit msg.I-Suite steht erstmals ein einheitlicher Industriestandard für alle Sparten der Versicherungswirtschaft zur Verfügung. Die Plattform umfasst und integriert alle notwendigen fachlichen Systemkomponenten für ein Versicherungsunternehmen.

Die zugrundeliegende Komponentenarchitektur zeichnet sich durch einen hohen End-to-End-Vorfertigungsgrad aus, ermöglicht eine leichte Integration bestehender Lösungskomponenten und gewährleistet vielfältige Nutzungsmöglichkeiten bei hoher Releasefähigkeit und niedrigem Pflegeaufwand.

http://www.dgap.de/dgap/News/dgap_media/msg-life-msg-life-mi…
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.140.366 von sirmike am 23.01.17 10:17:38Vielleicht ist es einer meiner Fehler, aber ich glaube es nicht: nachdem ich Anfang Januar bei 2,95€ raus bin, habe ich jetzt die halbe Position bei 2,68€ zurück gekauft. Den Nadelstreifenjongleuren sollte man nicht das Feld überlassen,es scheint nämlich gut bestellt. Bald ist Erntezeit. Und um nichtzittrige Hände rauszukaufen, bedarf es ganz anderer Angebote.
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.141.524 von gergeo am 23.01.17 12:33:07Ich würde es verkaufen...Kurs wird sich dem Angebot annähern...und danach wohl weiter sinken, und dann kann man unter 2 € wieder über einen Einstieg nachdenken.
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.175.289 von emslaender am 26.01.17 20:17:21Wir lassen uns mal überraschen. Wichtig ist, dass man ein Engagement hier als hochspekulativ begreift und nicht sein Vermögen einsetzt, sondern höchstens "dabei" ist. Dann lässt sich gutes Geld verdienen oder auch verlieren.
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.179.129 von gergeo am 27.01.17 11:17:31
Zitat von gergeo: Wir lassen uns mal überraschen. Wichtig ist, dass man ein Engagement hier als hochspekulativ begreift und nicht sein Vermögen einsetzt, sondern höchstens "dabei" ist. Dann lässt sich gutes Geld verdienen oder auch verlieren.


Hochspekulativ weil?
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.182.773 von straßenköter am 27.01.17 21:35:50....weil ich das ganze Mangement für undurchschaubar halte, mein Vertrauen genießen sie nicht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.185.152 von gergeo am 28.01.17 14:04:59
Zitat von gergeo: ....weil ich das ganze Mangement für undurchschaubar halte, mein Vertrauen genießen sie nicht.


Das höre ich bei jeder Übernahme.
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.185.557 von straßenköter am 28.01.17 15:49:38Zitat von Straßenköter

"Das höre ich bei jeder Übernahme."



Ich kenne die noch aus FJH-Zeiten. Da wurden Kleinaktionäre manchmal auf falsche Fährten gesetzt, eine desorientierende Informationspolitik verfolgt . Für ihre Anteilseigner (Streubesitz) tun die wenig. Ich dachte, es hätte sich was geändert, aber augenscheinlich eher nicht. Übernahmen gehören zum Geschäft, die Art und Weise, wie sie durchgeführt und kommuniziert werden, ist entscheidend für mein Vertrauen in die Nadelstreifenträger.
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.186.022 von gergeo am 28.01.17 17:53:25Das Delistingangebot über 2,38 € ist natürlich enttäuschend. Aber man muss ja nicht abgeben. Irgendwann kommt der Squeeze Out und dann die Überprüfung der Angemessenheit. Man braucht nur einige Jahre Geduld. Ich verkaufe meine MSG Aktien nicht. Wenn der Kurs in Richtung 2,38 € geht, stocke ich auf. Und dann heißt es warten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.201.781 von Aktienprofiteur am 31.01.17 10:29:53Tja, und zukünftig gibt es nur noch HGB-Zahlen....was soll man damit anfangen....
Seit der Ankündigung des Übernahmeangebots haben sich die Umsatz auf Xetra verdoppelt bis verdreifacht und der Kurs ist bei um die 2,60 € fest.
Ich könnte mir gut vorstellen, dass hier Scherzer einsteigt bzw. eingestiegen ist. Freies Kapital ist bei Scherzer ja aktuell genug vorhanden. In ein paar Tagen wissen wir mehr ...

Der_Analyst
... zwar kein Investitionsthema zu msg, aber trotzdem in vielerlei Hinsicht interessant:

https://mooc.house/courses/msg-mdt1
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.208.459 von Der_Analyst am 31.01.17 21:09:26Laut Monatspräsentation von Scherzer sind sie bei msg (noch) nicht eingestiegen. Der Kurs hält sich dennoch erstaunlich gut ...

Der_Analyst
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.302.150 von Der_Analyst am 12.02.17 19:20:29
Zitat von Der_Analyst: Laut Monatspräsentation von Scherzer sind sie bei msg (noch) nicht eingestiegen. Der Kurs hält sich dennoch erstaunlich gut ...

Der_Analyst


Ich halte mich mit dem Nachkaufen zurück, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass nach der Veröffentlichung der Kurs nicht doch zurückkommen wird.
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.302.285 von straßenköter am 12.02.17 19:47:47Darauf hoffe ich auch ...

Der_Analyst
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.302.150 von Der_Analyst am 12.02.17 19:20:29Auf was beruht Deine Annahme? Scherzer --> msg life
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.306.821 von MR.LTCM am 13.02.17 14:03:22Da Scherzer aktuell über hohe liquide Mittel verfügt (2,9 Mio. € aus Fidor-Verkauf und Teilverkauf der Lotto24-Beteiligung) und m. M. msg life in das "Beuteschema" von Scherzer passt.

Der_Analyst
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.307.391 von Der_Analyst am 13.02.17 15:03:35Die Monatspräsentation zeigt aber nur die 10 größten Positionen, somit könnte msg schon auf Platz 11 stehen. :confused:

Nach dem Übernahmeangebot war richtig viel Umsatz in der Aktien und das ohne großen Kursverlust.
Da werden sich schon einige positioniert haben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.310.397 von Investor@work am 13.02.17 19:48:12
Zitat von Investor@work: Die Monatspräsentation zeigt aber nur die 10 größten Positionen, somit könnte msg schon auf Platz 11 stehen. :confused:

Nach dem Übernahmeangebot war richtig viel Umsatz in der Aktien und das ohne großen Kursverlust.
Da werden sich schon einige positioniert haben.


(Leider) unwahrscheinlich, weil Scherzer dann immer im Prosateil der NAV-Mitteilungen einen Hinweis gibt, dass man sich irgendwo eingekauft (unter Namensnennung) hat oder eine Position aufbaut (dann natürlich ohne Namen).
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.302.285 von straßenköter am 12.02.17 19:47:47
Zitat von straßenköter:
Zitat von Der_Analyst: Laut Monatspräsentation von Scherzer sind sie bei msg (noch) nicht eingestiegen. Der Kurs hält sich dennoch erstaunlich gut ...

Der_Analyst


Ich halte mich mit dem Nachkaufen zurück, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass nach der Veröffentlichung der Kurs nicht doch zurückkommen wird.



Aktuell scheint der Kurs auf 2,60 festgenagelt zu sein.
Bin mal gespannt ob er auf die 2,40 noch zurückfällt.
Die Angebotsunterlagen sind online:
https://www.msg.group/images/msggroup/Pflichtangebot/2017022…

Wenn ich Seite 27 richtig verstehe, werden die regionalen Börsenplätze erhalten bleiben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.383.089 von straßenköter am 22.02.17 14:48:56Da wird ganz schön eingeschüchtert. Die Drohung, das delisting zum Ablauf der Delistingsablaufsfrist zu beantragen, spricht für sich. Die Herren im Nadelstreifen hoffen, durch Verunsicherung zu ihren Zielen zu kommen.
Schau mal wer da alles ordentlich investiert ist - hast du schon ein Aufbegehren der größeren Minderheitsaktionäre gehört?
Wo wir bei Minderheitsaktionären sind...
Beim Recherchieren ist mir aufgefallen, dass die Greiff Capital AG (noch nie vorher von denen gehört), Ende Januar neu mit 1,2 Mio Aktien investiert ist - also vermutlich Zukauf nach Delistingankündigung. Siehe Link:
http://investors.morningstar.com/ownership/shareholders-majo… (auf institutions klicken)
Es gibt zwei Möglichkeiten. Erste Zukauf für einen ihrer Fonds. Passend hierzu wohl der folgende Fond mit Übernahmekandidaten. http://www.greiff-ag.de/files/fonds/fond-8/monatsbericht.pdf
Oder zweitens als Zwischenhändler für MSG. So eine ähnliche Aktion hat MSG auch vor Jahren bei der Übernahme Cor/FJH gebracht (kann man nachrecherchieren, wenn man will)
Auf jeden Fall spannend - meine Stücke gibt´s weder für 2,38 noch für 2,60 noch für 3€!

P.S.: Warum schreiben wir hier eigentlich unter der Uralt-Adhoc von MSG?
Warum nicht ein neuer Thread mit dem Thema Übernahme/Delisting?
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.392.584 von NETFOX am 23.02.17 12:32:50
Zitat von NETFOX: Wo wir bei Minderheitsaktionären sind...
Beim Recherchieren ist mir aufgefallen, dass die Greiff Capital AG (noch nie vorher von denen gehört), Ende Januar neu mit 1,2 Mio Aktien investiert ist - also vermutlich Zukauf nach Delistingankündigung. Siehe Link:
http://investors.morningstar.com/ownership/shareholders-majo… (auf institutions klicken)
Es gibt zwei Möglichkeiten. Erste Zukauf für einen ihrer Fonds. Passend hierzu wohl der folgende Fond mit Übernahmekandidaten. http://www.greiff-ag.de/files/fonds/fond-8/monatsbericht.pdf
Oder zweitens als Zwischenhändler für MSG. So eine ähnliche Aktion hat MSG auch vor Jahren bei der Übernahme Cor/FJH gebracht (kann man nachrecherchieren, wenn man will)
Auf jeden Fall spannend - meine Stücke gibt´s weder für 2,38 noch für 2,60 noch für 3€!

P.S.: Warum schreiben wir hier eigentlich unter der Uralt-Adhoc von MSG?
Warum nicht ein neuer Thread mit dem Thema Übernahme/Delisting?


Greiff managt den Fonds Greiff special situations mit einem Fondsvolumen von mittlerweile 200 Mio Euro. Der Fonds investiert nahezu ausschließlich in fortgeschrittene Übernahmesituationen. Aufgrund hoher Mittelzuflüsse hat der Fonds zum 31.01.2017 ein Softclosing durchgeführt. Die sind definitiv kein Zwischenhändler für msg. Wenn die Stücke abgegeben, dann zu guten Preisen, idealerweise mit Nachbessreungsrechten im Fall eines späteren Squeeze Outs. Genauso verhalten sich die beiden anderen beiden Fonds Sterntaler und KR Deutsche Aktien Special.
Danke für die Info. Du kanntest Griff anscheinend schon vorher. Meine erste Möglichkeit ist mir auch die liebere. Auf jeden Fall hat man dann ein paar Mitaktionäre im Boot, die sich nicht so leicht verunsichern und rausekeln lassen wie ein Privataktionär mit 2000 Stücken.
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.394.345 von NETFOX am 23.02.17 15:30:52
Zitat von NETFOX: Danke für die Info. Du kanntest Griff anscheinend schon vorher. Meine erste Möglichkeit ist mir auch die liebere. Auf jeden Fall hat man dann ein paar Mitaktionäre im Boot, die sich nicht so leicht verunsichern und rausekeln lassen wie ein Privataktionär mit 2000 Stücken.


Das wird für die Mutter ein langer Weg zur Komplettübernahme. Ein Fondsmanager sagte mir, dass 30% der Aktien in festen Händen sind.
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.397.579 von straßenköter am 23.02.17 20:01:23
Zitat von straßenköter:
Zitat von NETFOX: Danke für die Info. Du kanntest Griff anscheinend schon vorher. Meine erste Möglichkeit ist mir auch die liebere. Auf jeden Fall hat man dann ein paar Mitaktionäre im Boot, die sich nicht so leicht verunsichern und rausekeln lassen wie ein Privataktionär mit 2000 Stücken.


Das wird für die Mutter ein langer Weg zur Komplettübernahme. Ein Fondsmanager sagte mir, dass 30% der Aktien in festen Händen sind.


Und die Quote dieser festen Hände wird tendentiell eher steigen ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.401.722 von koelner2002 am 24.02.17 10:52:04
Zitat von koelner2002:
Zitat von straßenköter: ...

Das wird für die Mutter ein langer Weg zur Komplettübernahme. Ein Fondsmanager sagte mir, dass 30% der Aktien in festen Händen sind.


Und die Quote dieser festen Hände wird tendentiell eher steigen ;)


Ja, dass denke ich genauso, denn wer verkaufen will, verkauft über die Börse zu höheren Kurse in starke Hände hinein. Der Großaktionär ist einfach dumm, die Karte Delisting so einfach zu verschenken. Was man beobachten muss, ist die zwanghafte Abgabebereitschaft bei Fonds, die mit Delistings nicht zurecht kommen. Zum Beispiel hat der sehr erfolgreiche Nebenwertefonds Alpha Star Aktienfonds seine Stücke nach Ankündigung des Deslisting verkauft, obwohl er den Titel weiterhin für vielversprechend hält. Sollte ein größerer Fonds in diese Lage kommen, könnte das Druck auf den Kurs auslösen. Auf der anderen Seite muss man sich Scherzer und Co angucken. Diese Situation ist meines Erachtens wie gemalt für diese Gesellschaften.
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.401.767 von straßenköter am 24.02.17 10:58:03
Zitat von straßenköter:
Zitat von koelner2002: ...

Und die Quote dieser festen Hände wird tendentiell eher steigen ;)


Ja, dass denke ich genauso, denn wer verkaufen will, verkauft über die Börse zu höheren Kurse in starke Hände hinein. Der Großaktionär ist einfach dumm, die Karte Delisting so einfach zu verschenken. Was man beobachten muss, ist die zwanghafte Abgabebereitschaft bei Fonds, die mit Delistings nicht zurecht kommen. Zum Beispiel hat der sehr erfolgreiche Nebenwertefonds Alpha Star Aktienfonds seine Stücke nach Ankündigung des Deslisting verkauft, obwohl er den Titel weiterhin für vielversprechend hält. Sollte ein größerer Fonds in diese Lage kommen, könnte das Druck auf den Kurs auslösen. Auf der anderen Seite muss man sich Scherzer und Co angucken. Diese Situation ist meines Erachtens wie gemalt für diese Gesellschaften.


Ich dachte, dass der Preis noch etwas günstiger wird.
Aber es scheint so, als ob das jetzt Kaufkurse sind.

valuedeal
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.404.161 von valuedeal am 24.02.17 14:44:47Ja, meine Hoffnung ist auch, dass es noch ein wenig günstiger wird. Die Frist beginnt ja erst zu laufen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die nächsten Wochen irgendetwas nach oben passiert, natürlich vorausgesetzt eine Angebotserhöhung bleibt aus.
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.401.767 von straßenköter am 24.02.17 10:58:03Scherzer habe ich eigentlich auch auf der Rechnung.
Heute habe ich die Mitteilung zur Abfindung und Delisting in meinem Postfach vorgefunden.
Ich bleibe auch weiter dabei und hoffe ebenfalls auf günstigere Kurse kurz vor dem Delisting.
Wenn dies aber zuviele machen wirds wohl nix. :rolleyes:
Spielt aber keine Rolle - ich bin genügend investiert.
Interessanter Artikel in der aktuellen Börse Online. Das scheint ein Delisting zu sein, gegen das man mal richtig gut klagen kann. Vorstand und AR haben die ubernahmerechtliche Verpflichtung, ein Übernahmeangebot sorgfältig und objektiv zu prüfen und eine Empfehlung abzugeben. Diese Empfehlung haben sie aber schon in der ersten Adhoc abgegeben. Wenn sie schon vorher von dem Angebot wussten, haben sie die Adhoc zu spät verschickt. Wenn sie tatsächlich erst zum Zeitpunkt der Adhoc von der Übernahme erfahren haben, können sie das Angebot nicht mit der vorgeschriebenen Sorgfalt geprüft haben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.410.311 von InsertName am 25.02.17 13:28:18Scherzer baut eine Position bei MSG auf. Quelle: aktuelle Präsentation
Hab ich´s mir doch gedacht, dass Scherzer hier mit dabei sein wird. Gut so! Bis zum 1. März wurden 10K Aktien eingereicht :rolleyes:.

Der_Analyst
▸ msg life

Bei der msg life AG läuft derzeit das Delisting-Erwerbsangebot und zwar noch bis zum 22. März. Innerhalb dieser Frist können Aktionäre der betreibenden Großaktionärin msg systems ihre Aktien für €2,38 andienen. Bisher haben hiervon nur sehr wenige Aktionäre Gebrauch gemacht, weil kleine Mengen zu deutlich höheren Kursen über die Börse veräußerbar sind. Institutionelle Investoren werden wohl am Ende der Frist das Angebot annehmen, wenn sie nicht bereit (oder rechtlich in der Lage) sind, eine ungelistete Aktie in ihrem Bestand zu haben.

Meine Einschätzung
Ich habe mit delisteten Aktien keine praktischen Erfahrungen - die msg life AG wird mein erster Gang in ein Delisting werden. Ich werde meinen Bestand also behalten und hier mal den Weg bis zu Ende mitgehen.

Momentan geht es bei msg life ja "nur" um ein Delisting, nicht um einen Squeeze-out. Für einen solchen muss der Mehrheitsgesellschafter ja mehr als 95% der Aktien eingesammelt haben - das dürfte schwer werden, weil ja aktuell nur €2,38 je Aktie geboten werden und das nimmt wohl kaum jemand an. Solange bleiben alle Aktionäre. Gut möglich, dass es später weitere Übernahmeangebote geben wird, dann zu höheren Preisen.

Squeeze-out: mit langem Atem sicher Geld verdienen

Sollte die msg systems mehr als 95% der Anteile zusammen bekommen, kann sie als Mehrheitseigentümer die Minderheitseigentümer mittels eines Squeeze-outs rausdrängen. Dann erhält man eine Abfindung und das war's. Es sei denn, einige Rausgedrängte wehren sich gegen die Abfindungshöhe und beantragen ein Schiedsverfahren. Sollte hierbei eine Nachbesserung herauskommen, gilt die für alle Rausgedrängten. Der Clou ist, dass man also bereits die Abfindung bekommen hat, und wieder woanders investieren kann, während die Nachbesserungsrechte ja "unentgeltlich" erworben wurden. Sollte es - nach Jahren - eine Nachbesserung geben, wird diese auch noch ab dem Tag des Squeeze-out rückwirkend üppig verzinst. So können die Zinsen schon mal mehr ausmachen als die eigentliche Nachbesserung.

Ob man jetzt Aktien der msg life AG erwerben sollte, muss jeder selbst wissen. Will man nach einem Delisting seine Anteile veräußern, kann es im ungünstigsten Fall so sein, dass man sie nur im Wege der Verhandlung an den Großaktionär verkaufen kann.

Man kann es sich aber auch einfach machen und sich - wie ich - auch Aktien der Scherzer & Co. ins Depot legen. Denn die sind Spezialisten für solche Abfindungssituationen - und haben heute bekannt gegeben, dass sie sich auch bei der msg life AG bereits einkaufen...

▸ Squeeze-outs: Birgt das Scherzer-Portfolio unerkannte Millionenpotenziale?

>>> zum ganzen Artikel
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.465.243 von sirmike am 04.03.17 13:38:26
Zitat von sirmike: ▸ msg life

Bei der msg life AG läuft derzeit das Delisting-Erwerbsangebot und zwar noch bis zum 22. März. Innerhalb dieser Frist können Aktionäre der betreibenden Großaktionärin msg systems ihre Aktien für €2,38 andienen. Bisher haben hiervon nur sehr wenige Aktionäre Gebrauch gemacht, weil kleine Mengen zu deutlich höheren Kursen über die Börse veräußerbar sind. Institutionelle Investoren werden wohl am Ende der Frist das Angebot annehmen, wenn sie nicht bereit (oder rechtlich in der Lage) sind, eine ungelistete Aktie in ihrem Bestand zu haben.

Meine Einschätzung
Ich habe mit delisteten Aktien keine praktischen Erfahrungen - die msg life AG wird mein erster Gang in ein Delisting werden. Ich werde meinen Bestand also behalten und hier mal den Weg bis zu Ende mitgehen.

Momentan geht es bei msg life ja "nur" um ein Delisting, nicht um einen Squeeze-out. Für einen solchen muss der Mehrheitsgesellschafter ja mehr als 95% der Aktien eingesammelt haben - das dürfte schwer werden, weil ja aktuell nur €2,38 je Aktie geboten werden und das nimmt wohl kaum jemand an. Solange bleiben alle Aktionäre. Gut möglich, dass es später weitere Übernahmeangebote geben wird, dann zu höheren Preisen.

Squeeze-out: mit langem Atem sicher Geld verdienen

Sollte die msg systems mehr als 95% der Anteile zusammen bekommen, kann sie als Mehrheitseigentümer die Minderheitseigentümer mittels eines Squeeze-outs rausdrängen. Dann erhält man eine Abfindung und das war's. Es sei denn, einige Rausgedrängte wehren sich gegen die Abfindungshöhe und beantragen ein Schiedsverfahren. Sollte hierbei eine Nachbesserung herauskommen, gilt die für alle Rausgedrängten. Der Clou ist, dass man also bereits die Abfindung bekommen hat, und wieder woanders investieren kann, während die Nachbesserungsrechte ja "unentgeltlich" erworben wurden. Sollte es - nach Jahren - eine Nachbesserung geben, wird diese auch noch ab dem Tag des Squeeze-out rückwirkend üppig verzinst. So können die Zinsen schon mal mehr ausmachen als die eigentliche Nachbesserung.

Ob man jetzt Aktien der msg life AG erwerben sollte, muss jeder selbst wissen. Will man nach einem Delisting seine Anteile veräußern, kann es im ungünstigsten Fall so sein, dass man sie nur im Wege der Verhandlung an den Großaktionär verkaufen kann.

Man kann es sich aber auch einfach machen und sich - wie ich - auch Aktien der Scherzer & Co. ins Depot legen. Denn die sind Spezialisten für solche Abfindungssituationen - und haben heute bekannt gegeben, dass sie sich auch bei der msg life AG bereits einkaufen...

▸ Squeeze-outs: Birgt das Scherzer-Portfolio unerkannte Millionenpotenziale?

>>> zum ganzen Artikel


Hi !
Das mit den 95% stimmt nicht ganz. Für einem übernahmrechtlichen Squeeze Out
gemäß § 62 Abs. 5 UmwG, §§ 327a ff. AktG reichen auch 90%.
Quelle: Seite 39 der MSG-Angebotsunterlagen.

valuedeal
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.468.792 von valuedeal am 05.03.17 14:39:22Ich denke, die Differenz zwischen 90 und 95% für das SO entsteht durch die 4,45 %, die die Gesellschaft selber an eigenen Aktien hält! der anteil ist schon ausgesprochen hoch und reduziert den Kaufpreis für die MSG-Group gewaltig!

Oder täusche ich mich?
...nun scheint das Delisting ja ernst zu werden. Ich bin erstaunt, wie offensiv der Vorstand den Mehrheitseigner stützt, ob das wohl rechtlich so sauber ist???:confused:
Langsam bekomme ich schon leicht kalte Füsse (das ist ja wohl auch so vorgesehen:)), ev.verkaufe ich doch noch einen Teil und stelle nur noch den Gewinn ins Feuer. Vermutlich werde ich mich in 3-4 Jahren darüber ärgern....:D:cool:
hab auch nochh n paar tausend seit langer zeit und werde sie nicht abgeben für die wasserflöhe
GB 2016 ist online
https://www.msg-life.com/wp-content/uploads/2017/04/msg-life…

Umsatz 121,3 Mio Euro
EBITDA 11,5 Mio Euro
EBIT 10 Mio Euro
EpS 0,16 Euro

Prognose :laugh::laugh::laugh:

"...Im laufenden Geschäftsjahr 2017 rechnet msg life mit einem Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände (EBITDA) zwischen 11,0 und 13,0 Mio. Euro sowie einem Gesamtumsatz zwischen 118,0 und 123,0 Mio. Euro..."

Ja, wo sind denn die neuen Großaufträge hin?
Bei 16ct per share könnte man auch gern einmal an die Aktionäre denken, die seit Jahren Nase machen! Weil der Laden konsequent über Jahre in die falsche Richtung fuhr! Aber dieser Bereich ist völlig im Geschäftsbericht ausgespart.

Meine Prognose ist für 2017 bei der Auftragslage und der vermuteten Angebotspipeline 138 Mio U, 16 Mio EBITDA und 22 ct p. S.! Nur mal so eingeworfen!

Der Vorstand scheint nicht allzuviel Rückgrat zu besitzen. Z und H halten das Zepter in der Hand! Aber meine Anteile gibts erst ab 4,5 €! Und sie werden mit jedem Jahr teurer!;-))) Herrlich, ich habe viel, sehr viel Zeit. Und irgendwann verliert irgendjemand sicherlich die Nerven, weil es jedes Jahr teuere wird. Immer teurer! Denn die fetten Jahre stehen ja erst noch bevor, wenn die digitalisierung ihre Dynamik so recht in der Versicherungsbranche entfaltet!

Denn wer würde nicht gern die Life mit konsolidieren und Berater/Projekte hin und her schieben, wie es beliebt!;-)))

Ich bin gespannt auf die HV. Ich werde auf jeden Fall dort sein. Erwarte einige spannende Beiträge!!
Bestes Ergebnis seit 2002 :) Ja, soweit muss man wirklich zurückschauen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.801.598 von hugohebel am 25.04.17 17:32:46und jetzt einfach abwarten und Tee trinken. Man könnte natürlich auch dem Vorstand lästig werden durch diverse Anfragen und andere Manöver. Aber dannn begibt man sich ja uaf das Niveau dieser Herren. Obwohl.... vielleicht macht es sogar Spass.
Ich würde hier folgendermaßen bewerten. Zunächst bereinige ich 2016 um 0,42 Mio. EUR ppa und 0,75 Mio. EUR Schadensersatzleistungen (Fall B+S) und setzte 30% Steuer an:

EBIT 11,1
EBT 10,9
EAT 7,7
EPS 0,19 EUR

Hierauf setzte ich als Multiple 20er KGV an und packe 75% vom netcash drauf. Es müsste mit dem Teufel zugehen, wenn es nicht gelänge in 2017 angesichts der Groß- bzw. Neuaufträge das Ergebnis weiter zu steigern. Ergo: Fairer Kurs mindestens bei 4,20 EUR.


Beitrag zu dieser Diskussion schreiben