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RWE - was kommt und was geht? - 500 Beiträge pro Seite

eröffnet am 15.09.15 10:34:00 von
neuester Beitrag 23.05.16 13:15:22 von


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15.09.15 10:34:00
Beitrag Nr. 1 ()
Das Low einer Welle 2 zu erwischen gilt als Tradersdream - egal in welchem Zeitfenster.

Wer dieser Tage und Wochen bei den Versorgern von einem Traum spricht, wird von seiten der Massen eher nur Kopfschütteln ernten. Denn für die Mehrzahl der Anleger hat die Kursentwicklung der letzten Jahre eher Alptraumhaften Charakter. Das Sentiment ist am Boden und die Anleger ebenso am Boden zerstört. Und wie immer bei einer Welle 2 kursieren Zweifel in jedweder Art und Weise am Markt in einem charttechnischen "Trümmerfeld". Kurzum es herrscht Untergangsstimmung. Auch dies in Tiefpunkten einer Welle 2 durchaus nicht unüblich, sondern die Regel.

Ob die RWE Aktie heute mit Kursen von aktuell 11.05 Euro schon den Tiefpunkt des seit rund 33 Euro laufenden Ausverkaufs ereicht hat lässt sich schlecht sagen. Im langfristigen Kontext seit dem Allzeithoch bei 102.21 Euro hat die Aktie hingegen fast 90 Prozent an Wert verloren. Dies kann man auch irrationale Übertreibung auf der Unterseite auslegen und deuten.

Der Kursrückgang erscheint daher inzwischen irrationale Züge anzunehmen und hat zudem den Panikmodus Status erreicht. Die Angst der Anleger vor den künstlich getürkten Endlagerungskosten auf Grund der Zinsmanipulation der EZB am Bondmarkt sollte man jedoch kritisch zu hinterfragen. Ebenso die Machenschaften der Politiker.

Bei Kursen von 90 oder 80 Euro wurde vor einem Engangement gewarnt. Nun mehren sich mit Blick auf die laufende Marktkapitulation die Zeichen für ein sich ausbildenden Tiefpunkt im langfristigen Kontext.

Unbeschadet der typischen Berichterstattung in solchen Phasen der Tiefpunktbildung sollten Value und chartechnisch orientierte Investoren im Sinne eines Kontraansatzes die Chancen nicht aus den Augen verlieren. Die Aktie ist so "preisgünstig" wie seit den 80 er Jahren nicht mehr.

Denn sollte die fünfteilige Welle A Bewegung - seit dem Allzeithoch bei 102.21 Euro alternativ ein Welle 2 Low im Sinne eines triple Zigzag seit dem Hoch Anfang 2008 darstellen, dann sind die erreichten Kursniveaus im langfristigen Kontext als Tradersdream anzusehen. Demnach stünden in den kommenden Jahren die Ausbildung einer impulsiv verlaufenden Welle 3 UP auf der Agenda, die mit den Unterwellen 1.2.3.4.5 vermutlich dann auch in den kommenden 10 Jahren neue Allzeithochs zur Folge hat.

Eine solche Entwicklung kann durch viele Faktoren ausglöst werden, welche mal wieder die Masse sich nicht vorstellen kann.

Beispielsweise durch:

- Lösung des Endlagerproblems von Atommüll durch den Einsatz neuer Technologien.

- feindliche Üernahme der Versorger durch ausländische Investoren

- Wiederanfahren der Atomkraftwerke aus welchen Gründen auch immer.

- Stark steigende Strompreise auf Grund steigender Nachfrage oder welchen Gründen auch immer.

- weltweit steigende Nachfrage nach Strom und Energie bei sich verknappenden Energieresourcen im generationsübergreifenden Kontext usw. usw.

Sollte die Annahme zutreffen, dass die Aktie seit dem Allzeithoch bei 102.21 Euro in den letzten 8 Jahren eine Welle 2 Korrektur im Sinne einer sharp correction durchgeführt hat, dann dürfte der Kurs der Aktie sich in den kommenden Jahren und Jahrzehnten vervielfachen.

Demnach könnte das heutige Tief bei 10.89 Euro je Aktie ein Dekaden, möglicherweise sogar das Allzeittief für das 21. Jahrhundert darstellen.


Disclaimer:

Die gemachten Angaben dienen lediglich zu Informationszwecken und stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. In Vermögensanlagen fragen sie ihren Vermögens- oder Bankberater. Aktieninvestments und Finanzanlagen beherbergen stets auch das Risiko des Totalverlustes. Daher wird eine Haftung für Vermögensschäden kategorisch ausgeschlossen. Es besteht die Möglichkeit eines Interessenkonfliktes, da ich selber Aktien/Finanzinstrumente an dem Unternehmen halte.
14 Antworten
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15.09.15 11:08:05
Beitrag Nr. 2 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.626.388 von Indextrader24 am 15.09.15 10:34:00sorry da ist viel Hoffnung u. aus welchen Gründen auch immer, drinn.

Die haben JAHRZEHTE MIST gemacht, und wie sagte Gorbi wer zu spät kommt ........ :look:
7 Antworten
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15.09.15 11:34:04
Beitrag Nr. 3 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.626.781 von exibmer am 15.09.15 11:08:05Nö - ich handle keine Hoffnung. Hatte RWE wenn ich mich erinnere in 2007 nach ca. 100 Prozent Kursplus verkauft. Da stand der Kurs ein Vielfaches über dem heutigen Kurs.

Die Verkaufspanik hat meines Erachtens eine realistische Chance auf eine grandiose Kaufgelegenheit, wie sie nur alle paar Jahrzehnte kommt. Das war bei der Bayer Aktie beim Lipobay Skandal ähnlich. Auch damals das ganze mediale Programm des Untergangs - und Wochen später hatte sie sich bereits verdoppelt um heute mehr als 10 Jahre später sich mehr als verzehnfacht zu haben.

Sollte die Welle 3 sich entwickeln, wie ich es unterstelle, dann dürften Anleger die sich in die gegenwärtige Angstphase einkaufen in einigen Jahren über enorme Kursgewinne freuen.

Mit Hoffnung hat das nichts zu tun - nur mit Logik und Wellentechnischen Überlegungen.

Sentimenttechnisch ein ideales Umfeld für Longpositionen - auch im strategischen Sinne - auf 1 oder 2 Euro kommt es dabei im langfristigen Kontext meines Erachtens da nicht mehr an...

Aber das ist nur meine Meinung - das muss am Ende jeder selber mit sich selbst ausmachen.

Sozusagen Sommerschlussverkauf hier heute gewesen.

Hammer ! :lick:

Disclaimer:

Die gemachten Angaben dienen lediglich zu Informationszwecken und stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. In Vermögensanlagen fragen sie ihren Vermögens- oder Bankberater. Aktieninvestments und Finanzanlagen beherbergen stets auch das Risiko des Totalverlustes. Daher wird eine Haftung für Vermögensschäden kategorisch ausgeschlossen. Es besteht die Möglichkeit eines Interessenkonfliktes, da ich selber Aktien/Finanzinstrumente an dem Unternehmen halte.
6 Antworten
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15.09.15 12:08:22
Beitrag Nr. 4 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.627.111 von Indextrader24 am 15.09.15 11:34:04ich habe schon so viele Ausverkaufspreise erlebt, :laugh:

viel Glück , habe genug zum leben, es juckt ,:laugh: aber ?? Gute Zeit Ihnen , DIR
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15.09.15 12:26:35
Beitrag Nr. 5 ()
Auch mir fällt hierzu die damalige Situation um Bayer ein. Das Unternehmen hatte seinerzeit großseitige Anzeigen geschaltet, hat in diesen Anzeigen erklärt, dass man nicht von einem Konkurs bedroht sei. Der Kurs ging trotzdem unter 10 Euro. Wer hatte zu diesem Zeitpunkt den entsprechenden Mut gehabt, ein paar Aktien zu kaufen? Die "Zittrigen" haben alles auf den Markt geworfen, um wenigstens noch ein paar Euro zu erhalten, also haben die "Hartgesottenen" zugelangt und die Papiere zu Geschenkkursen aufgenommen.

Es gibt nur immer ein Problem. Niemand kann wissen, wann und zu welchem Kurs der Ausverkauf ein Ende findet.
1 Antwort
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15.09.15 13:09:41
Beitrag Nr. 6 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.627.729 von Arsenius am 15.09.15 12:26:35genau kein Risiko kein Gewinn , ich brauche eigentlich beides nicht, soory

bin zu alt für sowas, allen VIEL Glück .

War bei IBM auch mal so zu Dm Zeiten . Äppel ja auch schon 2x ja hätte Hätte :laugh:

hoffe das beste für alle DANKE
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15.09.15 13:53:31
Beitrag Nr. 7 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.627.111 von Indextrader24 am 15.09.15 11:34:04Eine technische Analyse ist bei RWE fehl am Platz.

Ich würde bei RWE die Finger davon lassen, weil aufgrund des Geldmangels eine Kapitalerhöhung droht, was den Kurs weiter verwässert.

Stattdessen würde ich es bei EON versuchen, wenn auch mit Bauchschmerzen.
Es ist eine Frechheit vom Gabriel und unternehmerfeindlich, wenn er eine unbegrenzte Haftung verlangt, wo die Atomenergie in den 50er in D Konsens war.

Ich denke, daß der Staat sich beim Endlager beteiligen wird und EON dann vielleicht noch 1-2 Mrd. zurückstellt.

Ich würde erst mal abwarten, bis sich EON ausgekotzt hat und dann ein Bonuszertifikat mit Puffer 7 nehmen.

Ich denke, daß da 60-70 % p.a. drin wären.

Aber ich bin bei GDF Suez dabei, wo man auch sehr gut verdienen kann.

:eek:
4 Antworten
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15.09.15 14:31:45
Beitrag Nr. 8 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.628.677 von Urlaub2 am 15.09.15 13:53:31
RWE technisch ;)
Warum soll man RWE nicht technisch betrachten. Der Chart zeigt grafisch genau das, was du sagst. Es geht runter, runter und weiter runter.



Der Abwärtstrend ist intakt, das Handelsvolumen an schwachen Tagen hoch. Der Stochastik überverkauft und ohne Dynamik. Für einen Abwärtstrend alles sehr solide Indikatoren. Momentan dürfte die Kraft nichtmal reichen, um die 38er zu erreichen, die auch nur bei 16€ liegt. Das wäre nur mal eine Gegenreaktion auf die fallende Kurse der letzten Zeit. Von einer Trendwende gar nicht zu reden. Da müsste sich die Aktie aus heutiger Sicht mehr als verdoppeln(!) und wäre technisch immer noch nicht durch.

Wenn sich in dem Konzern nicht's entscheidendes tut, ist der Wert durch. Wir danken für die letzten Jahrzehnte Unterhaltung mit dem Wert aber man muss auch loslassen können. *Kiste Taschentücher hinstell*
3 Antworten
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15.09.15 14:42:01
Beitrag Nr. 9 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.629.061 von sdaktien am 15.09.15 14:31:45Wir sind uns einig, daß man RWE besser nicht nimmt.

Verglichen mit der früheren Bayer ist RWE hochverschuldet.

EON hat auch hohe Schulden, ist aber viel größer.

Ich würde mich mit GdF Suez begnügen, die keinen Atomausstieg haben.

Beim Dax z.B. stört mich eine techn. Analyse, daß man einen Aufwärtstrend zu spät sieht.

Letztes Jahr haben viele beim Tief 8350 erst ab 9300 eine Aufwärtsbewegung gesehen.

Da sieht man mit einer fundamentalen Analyse klarer.

:eek:
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15.09.15 14:56:26
Beitrag Nr. 10 ()
Die Fundamentalanalyse hat die Schwäche, dass ein Unternehmn zwar billig sein kann, aber trotzdem nicht steigt. Oder grottenschlecht ist und trotzdem ansteigt. Das lässt sic dann nicht fundamental sondern nur technisch erklären.

In diesem Fall passen Technik und Fundamentalsituation aber perfekt zusammen. Tatsächlich betrachte ich meistens Beides.

Wenn allerdings wie hier, es einer Kurssteigerung von über 100% bedarf um überhaupt die Abwärtsbewegung zu überwinden, dann hat die Aktie für mich keine Chance. Selbst wenn ich die fundamentale Situation bei RWE nicht kennen würde, würde ich annehmen, da liegt was ganz gewaltig schief.
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15.09.15 15:03:59
Beitrag Nr. 11 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.626.388 von Indextrader24 am 15.09.15 10:34:00Das Problem ist doch garnicht die angeblich fehlende Höhe von Rückstellungen, sondern dass schon die momentanen Rückstellungen nicht mit genügend Assets hinterlegt sind, um das Geld im Bedarfsfall auszahlen zu können.


Woher soll RWE denn im Bedarfsfall die 10Mrd nehmen? Auf dem Bankkonto sind sie jedenfalls nicht. Und die eigenen Kraftwerke liefern momentan keinen Gewinn und sind somit nach kaufmännischer Logik auch quasi wertlos.

Und ich denke auch nicht, dass vor diesem Hintergrund irgendeine Bank einen Milliardenkredit vergibt.
5 Antworten
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15.09.15 16:04:02
Beitrag Nr. 12 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.629.415 von esperanto1979 am 15.09.15 15:03:59
Sehr richtig!
... und genau das dürfte der Grund sein, aufgrund dessen ständig von "Teilverstaatlichung" die Rede ist. Und dies wird in der FAZ sehr prominent und des Öfteren wiederholt!
1 Antwort
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15.09.15 16:21:20
Beitrag Nr. 13 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.629.828 von Fraud-control2 am 15.09.15 16:04:02sorry bei dem Wort teilverstaatlichung denke ich an Cobank :laugh:

mal neben bei, es gibt bestimmt 1 Million Aktien u. sorry warum die ich dachte auch bis gestern abend, jetzt holt sie mal luft , es kommt eine Gegenbewegung , ja und dann kam dann der -10 % , vielleicht wars das, aber ich kenn das noch von früher. Wer etwas Nervenkitzel will gerne , siehe Aixtron, Gerry Weber, u.u. aber bitte jedem das seine.

Und nur mal neben bei man sollte sich nicht in einen Wert verlieben, :laugh:

Wie gesagt auch andere Mütter haben nette Töchter , allen viel Glück mit was auch immer .
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15.09.15 17:31:08
Beitrag Nr. 14 ()
Der Unterschied zwischen RWE und den anderen Unternehmen liegt darin, dass die anderen Unternehmen auf die vorhandene Krise reagiert, und das Unternehmen neu ausgerichtet haben. Bei RWE sehe ich das nicht. Wo ist die Neuausichtung? Wo ist eine Reaktion auf die Veränderung auf dem Strommarkt. Da ist ja selbst E.ON weiter. Bei RWE kommt da Null.
2 Antworten
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15.09.15 18:21:31
Beitrag Nr. 15 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.630.556 von sdaktien am 15.09.15 17:31:08Nun - das ist eine subjektive Auslegung der Gegebenheiten. Aus charttechnischer Sicht vollkommen ohne Belang. Genauso könnte man argumentieren, dass RWE mit dem Ausbau seiner Infrastruktur in Sachen Elektromobilität den Grundstein für zukünftige Absatzmärkte und damit steigende Umsätze legt.

Es ist gut möglich, dass die Versorger es sein werden die den DAX in den kommenden Jahren auf neue Allzeithochs ziehen werden.

Die heutige Kapitulation der Massen angesichts der Berichterstattung in der Mainstreampropaganda dürfte dafür gesorgt haben, dass die zittrigen Hände draussen sind und das smart money nun die Führung übernimmt.

Sollten Marktteilnehmer noch short positioniert sein, nach dem die "Kuh" durch alle Kanäle gejagt worden ist, dann dürften einem Biaswechsel im langfristigen Kontext nicht viel im Wege stehen. Ein Wochenschlusskurs oberhalb von 18.90 Euro würde dann umgehend squeezeartig zu Anstiegen bis mindestens 25 Euro führen. Rein theoretisch wäre auch ein Anstieg auf rund 40 Euro bis zum Jahresende möglich. Da müsste aber ein Überraschungsereignis kommen.

Das könnten Milliardenschwere Beihilfen der EU Kommission sein, auf die die nationalen Parlamente keinen Einfluss mehr haben dürften oder was auch immer.

Letzenendes sind Fundamentaldiskussionen interessant, aber am Ende wird sich zeigen was die big boys machen. Und diese scheinen mir heute auf der Käuferseite gewesen zu sein, was auch die Luntenbildung in Form des Hammers bestätigt.


Disclaimer:

Die gemachten Angaben dienen lediglich zu Informationszwecken und stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. In Vermögensanlagen fragen sie ihren Vermögens- oder Bankberater. Aktieninvestments und Finanzanlagen beherbergen stets auch das Risiko des Totalverlustes. Daher wird eine Haftung für Vermögensschäden kategorisch ausgeschlossen. Es besteht die Möglichkeit eines Interessenkonfliktes, da ich selber Aktien/Finanzinstrumente an dem Unternehmen halte.
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15.09.15 18:38:56
Beitrag Nr. 16 ()
Der Einbruch heute war schon extrem, und natürlich auf einmal übertrieben, spiegelt aber doch das verlorene Vertrauen in die Versorger wieder. Ich denke, der Trend zeigt ungebrochen nach Süden, auch die nächsten Tage.

A. :O
9 Antworten
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15.09.15 19:52:49
Beitrag Nr. 17 ()
Wenn ich in einem Beitrag den Begriff "Mainstreampropaganda" lese, weiss ich auch was ich davon zu halten habe.
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15.09.15 22:23:36
Beitrag Nr. 18 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.630.902 von Indextrader24 am 15.09.15 18:21:31Es ist gut möglich, dass die Versorger es sein werden die den DAX in den kommenden Jahren auf neue Allzeithochs ziehen werden.

Die Verlierer von heute sind selten die Gewinner von morgen.
Die Telekom oder Allianz hat den DAX auch nicht auf die letzten beiden Hochs gezogen.

Eine Teilverstaatlichung a la Commerzbank ist durchaus im Bereich der Möglichkeiten, eine ganz normale KE täte es aber auch.
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15.09.15 23:08:48
Beitrag Nr. 19 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.631.006 von Andrew6466 am 15.09.15 18:38:56In meinem Handelssystem das auf Jahrebasis auch Marktextrema unter Wahrscheinlichkeitstheoretischen Gesichtspunkten mit einschliesst - komme ich zu einem seltenen D5/D& Down peak. Sprich das will heissen, dass auf Basis der Vorjahresextrema, selbst die für dieses Jahr zu erwartenden Extrema auf der Unterseite derart massiv unterschritten wurden, dass man unter Wahrscheinlichkeitsgesichtspunkten davon ausgehen muss, das wir es derzeit mit einer extreme Übertreibung auf der Unterseite zu tun haben.

Ich gehe davon aus, dass eine Reihe von Marktteilnehmern ihre Bestände wegen Margin Calls zwangsliquidieren mussten. Der Angebotsdruck von dieser Seite aus, sollte daher nun weg sein.

Ein D5/D& Erereignis auf Jahresbasis gibt es allenfalls 1xmal in 10 Jahren. Derzeit befindet sich RWE Stämme mehr als 30 Prozent unterhalb des D6 Niveaus welches auf Jahresbasis als Extremszenario gewertet werden konnte. Selbst zum D5-Level in meinem Handelssystem besteht ein Abstand von fast 7 Euro. Und D5/D6 Levels sind normalerweise mit Blick auf Wahrscheinlichkeitsüberlegungen zum Markt in aller Regel chancenreiche Einstiegsnievaus.

Der DAX drehte beispielsweise dieses Jahr im D1/D2 Niveu auf Jahresbasis nach oben. Das D1 Level bei RWE liegt für 2015 bei RWE bereits bei 21.25 € und das D2-Niveau bei 20.78 Euro.

Bei allem Pessimismus im Markt. Systematisch betrachtet ist mit Blick auf die Verkaufspanik der letzten Tage und Wochen in meinem Handelssystem eine gnadenlose Übertreibung auf der Unterseite zu sehen, die so nur alle paar Jahrzehnte vorkommt.

Selbst der Ölpreis hat sein Jahres D6-Level in meinem Handelssystem nicht unterschritten und ist von dort aus nach oben gedreht. Bereits beim D5-Level war Öl auf Jahresbasis in einem unteren Extrem und ist es immer noch.

Das D5 Level beim Öl kann für 2015 bei 52 USD für die Sorte Brent definiert werden - und ist - nur zur Erinnerung ebenfalls als Extremsituation zu werten, die so ebenfalls nur vielleicht 1-mal in 10 Jahren vorkommt.

Das T6 Level als Gegenstück liegt bei RWE auf Jahresbasis für 2015 bei 40,91 Euro. Sollte also RWE dieses Jahr über 40.91 Euro steigen - aus welchen Gründen auch immer dann wäre das für mich Ausdruck eines Jahresextrems auf der Oberseite.

Da wir mit Wahrscheinlichkeiten arbeiten gibt es nie hunderprozentige Sicherheit. Aber die Vielzahl an Extremsignalen in der gegenwärtigen Konstellation ist für mich ein Hinweis, dass wir demnächst wahrscheinlich sehr schnell nach oben zischen können. Ein Jahresschlusskurs im Bereich von 25 bis 28 Euro würde langfristig als extrem bullish zu werten sein und wahrscheinlich die Mehrzahl der Masse komplett auf dem falschen Fuss erwischen.

Nur meine Meinung. Jeder muss selber wissen, wie er solche Extrempunkte auf der Unterseite händeln will. Leerverkaufen oder shorten würde ich eine Aktie oder was auch immer in einem D6/D5 Level auf keinen Fall, noch nicht einmal in einem D1 oder D2 Level. Der Peak heute war in meinen Augen sehr wahrscheinlich das Tief schlecht hin, an dass sich noch viele, die heute verkauft haben erinnern werden. Vor allem, falls es anders kommt als die Masse denkt.

RWE wird nicht pleite gehen - andernfalls rutscht Deutschland in eine veritable Wirtschaftskrise mit hundertausenden von Arbeitslosen. Denn wenn der Strom wegbleibt geht in Deutschland nichts mehr.

Disclaimer:

Die gemachten Angaben dienen lediglich zu Informationszwecken und stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. In Vermögensanlagen fragen sie ihren Vermögens- oder Bankberater. Aktieninvestments und Finanzanlagen beherbergen stets auch das Risiko des Totalverlustes. Daher wird eine Haftung für Vermögensschäden kategorisch ausgeschlossen. Es besteht die Möglichkeit eines Interessenkonfliktes, da ich selber Aktien/Finanzinstrumente an dem Unternehmen halte.
8 Antworten
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16.09.15 08:51:43
Beitrag Nr. 20 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.632.360 von Indextrader24 am 15.09.15 23:08:48Hallo Indextrader!!!

Klasse Beiträge von Dir! :):):)

Aber:

Die Frage lautet, ob RWE eher eine Bayer bei € 9,80 in 2003 darstellt, oder doch eine Telekom bei € 8 und eine Commerzbank bei € 0,XX ???

Die Psychologie unterstützt Deine Theorie. Alles stimmt soweit und ich teile Deine Meinung vom Sentiment her.

Bloß der DAX hat nach unten hin noch nicht fertig. September läuft und Oktober kommt noch ...

Selbst bei RWE € 8, und daran glaube ich eher, ist es nicht doch vielmehr eine Telekom?

Bayer hat(te) ungemeine Pricing-Power bei Arznei. Und Lipobay hatte dann doch keine Milliarden verschlungen. Und und und ...
6 Antworten
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16.09.15 08:55:53
Beitrag Nr. 21 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.632.360 von Indextrader24 am 15.09.15 23:08:48Im Groben sage ich:

Runter auf € 8 ... dann ein Verdoppler ... wieder runter ... und die darauf folgenden Jahre wie Telekom und Commerzbank.
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16.09.15 09:59:02
Beitrag Nr. 22 ()
Ganz offensichtlich werden massive Positionen zwangsliquidiert.
Der Druck kommt heute erneut auf. Die Frage ist nur wer diese
Teile alle kauft ? Private Kleinanleger auf Schnäppchenjagd?
Nicht bei diesen Mengen!
Bestandsmitteilung kommen auch keine, also auch nicht die ganz
Großen?

Ich glaube die kommunalen Anteilseigner habe von Berlin die
Order erhalten hier auszusteigen, EGAL zu welchem Preis.

Die Frage ist "Was hat Berlin vor"

Es kann nicht im Interesse des Staates sein, die Grundlagen der
Infrastruktur mutwillig zu zerstören.

Erst Heute Morgen gab es wieder Berichte, dass sich Kommunen
gegen Windparks aussprechen. Nicht jeder will so ein Teil vor sich
haben, die Fläche die Wind und Solar verbrauchen sind gigantisch.

Wir haben über 40 Jahre bewiesen, dass wir Atomkraft beherrschen
und wollen nun mit der Gewalt uns davon verabschieden?

Das ist doch wieder der Vernunft.

Wann ist nochmal Bundestagswahl?
1 Antwort
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16.09.15 10:25:19
Beitrag Nr. 23 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.633.517 von zerospiel28 am 16.09.15 08:51:43
Zitat von zerospiel28: Hallo Indextrader!!!

Klasse Beiträge von Dir! :):):)

Aber:

Die Frage lautet, ob RWE eher eine Bayer bei € 9,80 in 2003 darstellt, oder doch eine Telekom bei € 8 und eine Commerzbank bei € 0,XX ???

Die Psychologie unterstützt Deine Theorie. Alles stimmt soweit und ich teile Deine Meinung vom Sentiment her.

Bloß der DAX hat nach unten hin noch nicht fertig. September läuft und Oktober kommt noch ...

Selbst bei RWE € 8, und daran glaube ich eher, ist es nicht doch vielmehr eine Telekom?

Bayer hat(te) ungemeine Pricing-Power bei Arznei. Und Lipobay hatte dann doch keine Milliarden verschlungen. Und und und ...


Schönes Beispiel!

Bayer hat auch weiterhin massive Probleme mit verschiedenen Medikamenten. Da laufen in den USA auch verschiedene Verfahren. Da gab es mal einen interessanten Bericht zu vor ja 1-2 Jahren. Passiert ist aber nichts, weil es kein Schwein interessiert. Hier interessiert es aber JEDEN und ALLE wollen Mitreden.

Allerdings wird eine hypothetische Annahme auch nicht zur Wahrheit, wenn sie von x-leute unzählige Male wiederholt wird.

Nochmal:

Die Atomkraft ist beherrschbar
Die Atomkraft ist CO2 freundlich
Die Atomkraft ist flexibler
Die Atomkraft hat kein Endlagerproblem, weil man kein ENDLAGER benötigt (schnelle Brüter)

Ich bin auch für erneuerbare Energien, aber im vernünftigen mix und nicht so ein angeblich alternativlosen kopflosen scheiss, der die Infrastruktur und zig tausende Arbeitsplätze kostet.

Die Energiepolitik hat vollends verfehlt. Da kann man auch einen Affen die Entscheidungen treffen lassen.
5 Antworten
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16.09.15 10:53:29
Beitrag Nr. 24 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.634.216 von sm74 am 16.09.15 09:59:02Bundestagswahl ist erst in 2 Jahren... :keks:

Aber was sollen die ändern?

Die Marionetten tun nur was ihnen aufgetragen wird.

Die werden höchstens ausgetauscht.
Avatar
16.09.15 11:14:01
Beitrag Nr. 25 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.634.501 von sm74 am 16.09.15 10:25:19

Die Atomkraft ist beherrschbar
Die Atomkraft ist CO2 freundlich
Die Atomkraft ist flexibler
Die Atomkraft hat kein Endlagerproblem, weil man kein ENDLAGER benötigt (schnelle Brüter)


Ich bin auch für erneuerbare Energien, aber im vernünftigen mix und nicht so ein angeblich alternativlosen kopflosen scheiss, der die Infrastruktur und zig tausende Arbeitsplätze kostet.

Die Energiepolitik hat vollends verfehlt. Da kann man auch einen Affen die Entscheidungen treffen lassen.[/quote]



Brüller, dass die Atomjünger das immer wieder hervorkramen. Denn es ist schlicht gelogen. Aber ist doch fein, wenn die Aktionäre feine Dividenden bekommen haben, aber der normale Bürger dann die Entsorgung über einen Fonds (und der wird kommen!) bezahlen darf. Das wird so unendlich teuer, da wünscht ihr euch eher eine doppelte EEG-Umlage!

Aber mal zum Thema Aktienkurs:

Die Lösung ist ganz einfach: Die Kommunen werden ihre Aktienbestände im Rahmen einer Wertpapierleihe bei Kursen zu € 25 und ähnlichen an die üblichen verdächtigen (Blackrock etc.) abgegeben haben für eine lächerliche Leihgebühr von 50 Cent o.ä. je Aktie. Die Leiher kippen die Aktien jetzt in den Markt, da das Ziel von € 7 noch lange nicht erreicht ist. Am Ende werden die Aktien zurückgekauft und an den Verleiher zurückgegeben. Keine Meldung etc. nötig, tägliches Geschäft. Hängt ihr ruhig euren Verschwörungstheorien 'Berlin hat angeordnet' nach. Manchmal muss man einfach mal über den Tellerrand schauen, E.ON und RWE waren für mich short of the year.

Nur die Kommunen kotzen jetzt in den Eimer, da sie wahrscheinlich auch gerne verkaufen würden nur die Aktien sind wie gesagt verliehen. Die bekommen diese dann für € 7 oder € 8 am Ende der Leihe wieder vor die Füße gekippt.
4 Antworten
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16.09.15 14:31:13
Beitrag Nr. 26 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.635.005 von law2312 am 16.09.15 11:14:01Zunächst mal stimme ich zu. Den Rückbau und eine eventuelle Endlagerung haben die Unternehmen zu zahlen. Allerdings sollte man sich da keine Illusionen machen. Der Verbraucher wird das über höhere Preise mitbezahlen.

Interessant sind doch gerade jetzt aufkommenden Gerüchte über die Höhe dieser Kosten und die Höhe der Rückstellungen. Da kann man natürlich alles behaupten. Es geht um geschätzte Kosten, die in einigen Jahren auftreten können. Klar, eine solche Schätzung kann falsch sein, aber neue Erkenntnisse zu den Kosten liegen gegenüber den Vorjahren. Trotzdem wird diese Sau durch's Dorf getrieben.

Für Kosten, die in einigen Jahren anfallen könnten, macht kein Vorstand dieser Welt in einer solchen Situation eine Kapitalerhöhung.

Warum sollten die kommunalen Aktionäre denn ihre Aktien verleihen oder gar verkaufen? Das ist für die ja gar nicht so einfach möglich, das sie die Aktien in einem Unternehmen gebündelt haben. Es gibt doch genug Institutionelle, die ihre Aktien für eine Leihe zur Verfügung stellen.

Ich bin ja sicher kein Freund von Versorgungsunternehmen, aber so langsam dürfte das doch reichlich übertrieben sein. Die Marktkapitalisierung beträgt noch ca. 6,5 Mrd Euro. Das ist erheblich niedriger als die der TUI und gerade mal so hoch wie die von zalando.

Bei Kursbewegungen dieser Art weiß man einzig nicht, wo die genau enden werden.
3 Antworten
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16.09.15 21:52:19
Beitrag Nr. 27 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.636.673 von Kalchas am 16.09.15 14:31:13der Verbraucher wird zählen wenn es keine Anbieter ohne diese Kosten gibt, sonst wechselt er einfach.
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17.09.15 12:22:04
Beitrag Nr. 28 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.636.673 von Kalchas am 16.09.15 14:31:13Feiner Beitrag! Zu Deiner Frage, warum die Kommunen die Aktien verleihen sollten: Verkaufen können die nicht, das bekommen die schon politisch nicht durch. Zumal in den Gremien ja auch tendenziell eher die Generation 60+ versammelt ist, denen man die Aktie noch als Sparbuch verkauft hat. (Schon witzig: die halten still, obwohl RWE den Kommunen ein Gaswerk für 1 Mrd. Euro angedreht hat und die Anteile dann für € 1 wieder zurückgenommen hat).

Da kommt ein Leihgeschäft doch wie gerufen: Leih mir Deine Aktien für ich sag mal € 1 je Aktie, in einem Jahr bekommst du die zurück. Da haben sich einige Kämmerer die Hände gerieben und die zweite Dividende eingestrichen. Ja, ich stelle mir tatsächlich vor, dass das so gelaufen ist.

Die klassischen Versorger sind direkt gesagt pleite. Schaut euch nur mal die Großhandelspreise an, die sind nochmal eine ganze Ecke gesunken und das wird auf Dauer so bleiben. Jetzt lass bei den Rückstellungen nur einige wenige Milliarden fehlen, dann noch aus dem anstehenden Prozess eine kleines Milliärdchen Schadensersatz.

Übrigens: Eine Dividende wird es maximal nur auf 50 Cent geben, aber selbst daran glaube ich nicht. Denn die Ratingagenturen werden das genau beobachten. Und wenn die tatsächlich eine Dividende ausschütten hagelt es sofort einen Downgrade der sich gewaschen hat. Und damit wird der Zugang zum Kapitalmarkt enorm erschwert. Und für ein paar lumpige Millionen Dividende dann keine Anleihen für eine halbe Milliarde platzieren zu können...

Ne, ich mache euch RWE Aktionären keine große Hoffnung. Aber Warnsignale gab es mE genug. man darf halt nur nicht ausschließlich auf bunte und blumige Worte der Vorstände setzen...

Good trades all!
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17.09.15 13:28:39
Beitrag Nr. 29 ()
(Bloomberg) -- Aabar Investment considers either a stake in RWE or a stake in projects of the utility, Wirtschaftswoche reports, citing unidentified people close to the RWE.
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17.09.15 14:03:52
Beitrag Nr. 30 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.644.971 von destresseddebt am 17.09.15 13:28:39Dürfte ja wohl wenn überhaupt nur die zweite Option in Betracht kommen. Sprich: Eine Beteiligung an bestimmten Projekten. Warum sollte jemand sich freiwillig in den unkalkulierbaren Atomrückbau einkaufen? Dann noch die weiteren Abschreibungen auf unrentable Kohlekraftwerke...

Trotzdem hat die Meldung einen 8% Sprung nach oben verursacht. RWE scheint jetzt eine Zockeraktie zu sein
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17.09.15 14:14:19
Beitrag Nr. 31 ()
ich glaun eher die gehen in die aktie, so hiess es jedenfalls Anfang März schon mal
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17.09.15 14:15:24
Beitrag Nr. 32 ()
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17.09.15 14:52:54
Beitrag Nr. 33 ()
zu früh gefreut
*RWE VERFOLGT BETEILIGUNGSGESPRÄCHE MIT POT PARTNER NICHT WEITER
--DAVID VERBEEK

-0- Sep/17/2015 12:48 GMT
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17.09.15 14:54:38
Beitrag Nr. 34 ()
es ghet wohlt doch nur um Projekte in der Mena Region
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17.09.15 15:01:05
Beitrag Nr. 35 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.645.667 von destresseddebt am 17.09.15 14:54:38was ist ein Pot Partner und was eine Mena-Region???

Sollte die Meldung mit dem Araber evtl nur gestreut wordens sein um den Kurs zu manipulieren??? Wäre ein dann ja Fall für die BaFin.
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17.09.15 15:26:03
Beitrag Nr. 36 ()
1 Antwort
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17.09.15 18:44:54
Beitrag Nr. 37 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.645.970 von destresseddebt am 17.09.15 15:26:03typisch für Zockerpapiere und sterbende Firmen, dass alle möglichen Säue durchs Dorf getrieben werden.

Hier wird noch oft auf und ab gehen
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18.09.15 08:26:44
Beitrag Nr. 38 ()
Gnadenlose Manipulation ... Da wird mal eben wieder der Araber aus der Schublade geholt, wo es so wie so scon am Squeezen war. Den Araber gibt' s schon das ganze Jahr, bloß gesehen wurde er noch nicht. :laugh: So "dumm" ist das Kapital aus dem arabischen Raum nicht mehr, als dass es sich nach RWE verirren würde. Raus aus dem Teil, sage ich nur. RWE wird einstellig, da lege ich mich fest!
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18.09.15 08:28:45
!
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18.09.15 20:03:40
Beitrag Nr. 40 ()
Positionsschuss...
Ich bin draußen...


http://indextrader24.blogspot.de/2015/09/eon-und-rwe-raus-da…

Vielleicht muss es erst noch die totale Markkapitulation geben - mit 30-40 Millionen gehandelten Aktien an einem Tag und einen Gap von 2 oder 3 Euro.

Zwar hat der sell off zur Wochenmitt schon Kapitulationscharakter. Aber mein Bauchgefühl stört mich derzeit - auch wegen des Gesamtmarktes.

Daher kein Risiko ehe nicht klar ist, was mit dem Verlaufstief bei 10.18 Euro und der 10 Euromarke passiert.

Ich hasse negative Schiebemuster...

Shorten würde ich aber ebenso wenig. Draussen bleiben heisst null Risiko zu haben - sinnvoll auf jeden Fall vor jedem Wochenende. Denn schlechte Nachrichten kommen gerne immer zum Wochenende.

Und da jeder Anstieg wieder abverkauft wird, bedeutet dies für mich nichts gutes. Die Torpedierung von Kaufmuster innerhalb weniger Stunden gefällt mir nicht.

Wer immer dagegen hält er scheint besser informiert zu sein, als der Rest - andernfalls hätten sich die bullishen Muster durchgesetzt.

Disclaimer:

Die gemachten Angaben dienen lediglich zu Informationszwecken und stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. In Vermögensanlagen fragen sie ihren Vermögens- oder Bankberater. Aktieninvestments und Finanzanlagen beherbergen stets auch das Risiko des Totalverlustes. Daher wird eine Haftung für Vermögensschäden kategorisch ausgeschlossen. Es besteht die Möglichkeit eines Interessenkonfliktes, da ich selber Aktien/Finanzinstrumente an dem Unternehmen halte.
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18.09.15 20:09:58
Beitrag Nr. 41 ()
Velleicht fusoniert man ja mit Klöckner. Vom Kurs her ist man fast gleichauf.
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19.09.15 07:39:19
Beitrag Nr. 42 ()
Was bleibt bei RWE eigentlich übrig ausser Schulden nach Atom und Kohle ?

Wann fliegt RWE aus dem DAX ! Was passiert mit den größten Aktionären wie div erse Städte und NRW ?

Norwegen beginnt jetzt rasant, aufgrund des niedrigen Ölpreisen, die "grüne Energie" auszuweiten, die können dann ganz Europa für lau ! bedienen.

Quo vadis RWE
Ich sehe da gaaanz schlecht Zeiten auf RWE zukommen. Die ganzen alten großen Konzerne von früher , verschwinden irgendwann... Zu unflexibel, zu verkrustet
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19.09.15 07:48:04
Beitrag Nr. 43 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.636.673 von Kalchas am 16.09.15 14:31:13Zitat: " Ich bin ja sicher kein Freund von Versorgungsunternehmen, aber so langsam dürfte das doch reichlich übertrieben sein. Die Marktkapitalisierung beträgt noch ca. 6,5 Mrd Euro. Das ist erheblich niedriger als die der TUI und gerade mal so hoch wie die von zalando. "

Und damit ist die Marktkapitalisierung noch viel zu hoch !!! RWE wird einstellig, wird weiter fallen, wird aus dem Dax verschwinden und irgendwann zerschlagen und weg damit. Die Marktlage hat sich geändert. Energie muss gar nicht mehr nur in Deutschland produziert werden und wenn, tja dann nicht zu höheren Preisen, wovon die Parasiten Jahrzehnte lang gelebt haben ! Nun ist der Energiemarkt offen, der Kunde wechselt, die Industrie braucht Rabatte und billigen Strom. Aber wer braucht RWE und teure Kohle und Atomkraftwerke ?

Was hat RWE eigentlich zu bieten und was haben die für eine Existenzberechtigung ? Das muss man sich fragen. Frauen wollen Zalando ober welche Frau will RWE ?:confused:
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19.09.15 12:56:04
Beitrag Nr. 44 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.651.259 von zerospiel28 am 18.09.15 08:26:44
Zitat von zerospiel28: Gnadenlose Manipulation ... Da wird mal eben wieder der Araber aus der Schublade geholt, wo es so wie so scon am Squeezen war. Den Araber gibt' s schon das ganze Jahr, bloß gesehen wurde er noch nicht. :laugh: So "dumm" ist das Kapital aus dem arabischen Raum nicht mehr, als dass es sich nach RWE verirren würde. Raus aus dem Teil, sage ich nur. RWE wird einstellig, da lege ich mich fest!


Ich habe auch alle Stücke von RWE geworfen - diesen Irrsinn will ich mir nicht weiter antun. Auch wenn mir die Sache viel Lehrgeld gekostet hat - lieber jetzt mit einem überschaubaren Verlust ausgestiegen als völlig abzusaufen! Das Geld kann jetzt besser investiert werden - evtl. in Shortprodukte?
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19.09.15 13:13:06
Beitrag Nr. 45 ()
Warum short? Die Wirtschaft wächst ja. Die Gewinne folgen, gerade hier in Europa, die Kurse werden darauf reagieren.
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19.09.15 15:23:15
Beitrag Nr. 46 ()
@ Indextrader

Gute Einsicht, einfach nur rational dieses Vorgehen von Dir!


@ Hegeschau

Short? Ich sehe den DAX schon nochmal unter 8000 Punkte (diese Bewegung läuft schon). . Aber langfristig auch deutlich höher als heute.

Gutes WE :cool::cool::cool:
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19.09.15 18:41:04
Beitrag Nr. 47 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.659.722 von Keilfleckbarbe am 19.09.15 07:39:19Ich sehe da gaaanz schlecht Zeiten auf RWE zukommen. Die ganzen alten großen Konzerne von früher , verschwinden irgendwann... Zu unflexibel, zu verkrustet


Ja liebe Barbe wie du im Silber Forum genannt wirst, wir alte dann gleich mit.

Ob Hugo Anzug und Benz , ist schon richtig diese Bosse haben vor LAUTER DICKER KOHLE nichts geschnallt u. wer tuts ausbaden.
Wenn ich da an NRW. u. den Mapus denke unglaublich welchen Schaden der den Menschen dem Land angetan hat.
Aber Leute die das sagen was der Chef nicht hören will, werden entlassen oder in den Keller versetzt.
Die werden uns KLEINE, bestimmt über weite Abgaben beim Strom an der Sanierung beteiligen, die großen Abnehmer bekommen ja schon den Strom fast geschenkt.

alles gute DIR
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24.09.15 23:20:34
Beitrag Nr. 48 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.658.138 von Indextrader24 am 18.09.15 20:03:40
RWE von nun an einstellig?
RWE schliesst unter der 10 Euro Psychomarke...

Damit ist die Aktie im einstelligen Bereich angekommen. Das ganze kann nun in Countdown mäßig weiter gen Sün gehen.

Kurzum der Laden ist angezählt. 9, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2, 1 - Aus.

Ko in der 12 Runde? Oder vielleicht schon eher?

Nicht dass die Haftung für den Atommülle nun neben den Schulden dem Unternehmen das Leben schwer machen wird, nun droht Ungemach seitens geänderter Bilanzierungsrichtlinien. Demnach müssen Goodwill in den Bilanzen demnächst wieder innerhalb von 10 Jahren abgeschrieben werden, anstatt über 250 Jahre. Wieviel Milliarden da bei RWE an Belastungen kommen?

Schwer zu sagen. Hinzu kommt das Damoklesschwert der Pensionsrückstellungen für die ausscheidenden Mitarbeitern.

Normalerweise wäre es angebracht auf Jahre die Dividende zu streichen - sofern das Unternehmen nicht möglicherweise verstaatlicht wird am Ende.

Die Pensionsverpflichtungen bei RWE übersteigen den aktuellen Börsenwert bei weitem. Eigentlich eine Bankrotterklärung, wenn ich das einigermassen abschätzen kann.

Bankrott wird RWE aber meines Erachtens nicht gehen - vorher wird man vermutlich verstaatlichen.

Für die Aktionäre wäre das annähernd Totalverlust vermutlich...


Disclaimer:

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26.09.15 18:52:36
Beitrag Nr. 49 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.704.713 von Indextrader24 am 24.09.15 23:20:34Ich kopiere es hier auch herein:
----------------------------------------------------------------
Schauen wir uns einmal das Eigenkapital der RWE an. :)

Dieses beträgt lt. Halbjahresbericht 13,9 mrd. Davon ziehen wie Immaterielles und aktive latente Steuern ab, zusammen 16,5 mrd - und wir haben ein hartes Eigenkapital von MINUS 2,6 mrd.

Dummerweise sind 5,7 mrd an Hybriden draussen, und als Sahnehäubchen noch 39 mio Vorzugsaktien, die alle vor den Stamm-Aktionären bedient werden. Damit ist das harte EK der Stammaktionäre bei gut 8,3 mrd. Miesen.

Wer heute RWE Stämme kauft kauft sich in ein Kapitalloch von rund 14,50 € je Aktie ein :eek:
-----------------------------------------------------

Ich sehe übrigens wenig Gründe, die Holding nicht in den Bankrott zu schicken. Die operativen Töchter könnten verstaatlicht oder verkauft werden, je nach deren jeweiligem Zustand.
12 Antworten
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28.09.15 16:37:13
Beitrag Nr. 50 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.716.161 von big_mac am 26.09.15 18:52:36Harter Tobak,

aber ausschliessen kann man nichts. Dennoch sollte man fairer Weise anmerken, dass man per Ende 2014 die Schuldenlast um rund 5 Milliarden senken konnte.

Das Problem dabei ist dass man dies nur durch den Verkauf des Tafelsilbers hinbeommen hat.

Das Schuldenproblem wird durch das Nachhaftungsgesetz ja nicht entschärft - im Gegenteil.


Disclaimer:

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29.09.15 21:23:54
Beitrag Nr. 51 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.726.046 von Indextrader24 am 28.09.15 16:37:13Hab eine Antwort auf eine Anfrage per email bekommen. Demnach ist die Idee mit den Flüssigsalzreaktoren zur Verwertung des Atommülls seitens RWE nicht realisierbar - zumal dafür das Atomgesetz geändert werden müsste und als grosstechnisches Projekt enorme Vorlaufzeiten haben würde.

Daher - so die Investor Relation Abteilung bleibt nur die Endlagerung.

Damit verabschiede ich mich von der Idee, dass in diesem Land in irgendeiner Form der Atommüll nachhaltig im Interesse der kommenden Generationen noch verwertet werden könnte.

RWE will offenbar tatsächlich den Atommüll in steinzeitlicher Manier endlagern - in irgendwelchen Bergwerksstollen.

Dafür gibt es von mir einen Daumen runter. Offenbar hat RWE auch hier die Entwicklung sprichwörtlich verschlafen. Was bleibt ist ein Haufen Atommüll der auf ewig enormste Kosten veursachen wird.

Da können die politischen Dummschwätzer wie heute labern was sie wollen.

Langfristig ist das für die Versorger eigentlich das Todesurteil...

Disclaimer:

Die gemachten Angaben dienen lediglich zu Informationszwecken und stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. In Vermögensanlagen fragen sie ihren Vermögens- oder Bankberater. Aktieninvestments und Finanzanlagen beherbergen stets auch das Risiko des Totalverlustes. Daher wird eine Haftung für Vermögensschäden kategorisch ausgeschlossen. Es besteht kein Interessenkonflikt, da ich keine Finanzinstrument oder Aktien des Unternehmens halte..
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29.09.15 21:49:52
Beitrag Nr. 52 ()
Man man man, erst Chancen ausmachen, dann Verlust realisieren und dann natürlich nach treten.
Eine ganz miese Vorstellung, sind wir hier bei den Spezies und bei den Amateuren ?

Na dann dreht doch mal Zalando den Strom ab, was die dann noch gebacken bekommen.
Ist doch lächerlich diese Diskussion.

3 2 1 0 was soll so ein Mumpitz? Schwachfug ist das.

Alles negativ, alles schlecht, alles zu teuer, Leute !?! seid Ihr eigentlich noch ganz bei Trost?
7 Antworten
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29.09.15 22:41:46
Beitrag Nr. 53 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.738.238 von sm74 am 29.09.15 21:49:52warum soll bei Zalando oder sonstwo der Strom ausfallen wenn die Aktionäre der RWE einen Totalverlust ihres Kapitals hinnehmen müssen? :confused:

Pleite heißt nicht, dass Kraftwerke und Leitungen verschwinden. sie werden nur jemand anderem gehören, z.B. einer RWEneu AG. Die Kunden merken nichts, die Mitarbeiter kaum etwas. Nur die Aktionäre sind weg (sie können natürlich Aktien der RWEneu kaufen), die Hybriden wahrscheinlich auch, und die Gläubiger erleiden einen Haircut.
6 Antworten
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29.09.15 23:31:35
Beitrag Nr. 54 ()
hallo,

Wenn man einsteigen will, die Stammaktien oder die Vorzugsaktien nehmen?
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30.09.15 00:09:52
Beitrag Nr. 55 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.738.595 von big_mac am 29.09.15 22:41:46ja klar, WER sind denn DIE Aktionäre? Selbstverständlich wird der Laden erstmal kaputt gekloppt,
aus dem Dax gejagt, enteignet, verstaatlich und in 10 Jahren wieder an die Börse gebracht.
Ihr habt den Gong auch nicht gehört. Lachhafte Panikmache.
Wo steht denn, dass RWE den Kram verpflichtend hier einlagern muss?
5 Antworten
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30.09.15 08:17:08
Beitrag Nr. 56 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.739.063 von sm74 am 30.09.15 00:09:52
Zitat von sm74: ja klar, WER sind denn DIE Aktionäre?

DIE Aktionäre, das sind die wo sich fette Dividenden ausgeschüttet und so die Substanz der Firma ausgehöhlt haben. War ja kein schlechtes Geschäft, Aktionär der RWE zu sein - wenn man lange genug dabei war. Die haben an Dividenden ein mehrfaches des investierten Kapitals herausgeholt - und wundern sich, dass die Kuh, die gemolken werden sollte, vor der Notschlachtung steht.
4 Antworten
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30.09.15 08:47:04
Beitrag Nr. 57 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.739.606 von big_mac am 30.09.15 08:17:08
Zitat von big_mac:
Zitat von sm74: ja klar, WER sind denn DIE Aktionäre?

DIE Aktionäre, das sind die wo sich fette Dividenden ausgeschüttet und so die Substanz der Firma ausgehöhlt haben. War ja kein schlechtes Geschäft, Aktionär der RWE zu sein - wenn man lange genug dabei war. Die haben an Dividenden ein mehrfaches des investierten Kapitals herausgeholt - und wundern sich, dass die Kuh, die gemolken werden sollte, vor der Notschlachtung steht.


Dummkopf, wer lange genug dabei war?
Wir haben 25Jahrestief erreicht.

Hör endlich auf so einen Müll zu verzapfen.
Biste hier dabei? Long oder Short, dann bekenne Dich dazu und wenn Du magst, nenn deine Gründe warum Du dabei bist. Wenn Du hier nur trollen willst, dann troll Dich woanders.
3 Antworten
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30.09.15 09:14:58
Beitrag Nr. 58 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.739.807 von sm74 am 30.09.15 08:47:04Ah, da haben wir einen der vor ein paar Monaten "billig" eingestiegen ist :D Und so schöne Dividende.:laugh:

Ich für meinen Teil warte hier ab. Es wird noch eine schöne Gelegenheit für short geben.
2 Antworten
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30.09.15 10:05:07
Beitrag Nr. 59 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.740.029 von big_mac am 30.09.15 09:14:58Endlich sprechen einige Politiker das aus, was längst bekannt ist.
Der Staat hat die AKWs gefordert, Frau Merkel hat in ihrer Hysterie und
ihrer geringen Fähigkeit, zu Ende zu denken, das Aus der AKWs beschlossen.
Ergo wieder der Staat.

Zweifellos muss Merkel weg, schon wegen ihrer chaotischen Flüchtlingspolitik, die uns alle noch vor die Füße fällt.

Für einen guten Führer ist Macht essentiell, für einen so schlechten wie Merkel
ist Macht gefährlich.
1 Antwort
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30.09.15 10:33:27
Beitrag Nr. 60 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.740.602 von Schürger am 30.09.15 10:05:07Sicher muss Merkel samt ihrer Wohlfühlpolitik weg, das ist tatsächlich alternativlos.

Es ist aber ein Fehler zu glauben, Merkel oder das Atom wäre am Unglück der RWE schuld.
Auch Versorger ausserhalb Deutschlands und atomfreie Versorger haben -gelinde gesagt- Probleme mit ihrem Aktienkurs. Ein Verschwinden Merkels würde hier nichts lösen.

Ich bin auch überrascht, dass plötzlich Stimmen aus der lokalen Politik Hilfe für RWE wollen, aber nicht für EON, oder EnBW, oder auch Vattenfall. Ist durchgesickert, dass RWE zu wenig rückgestellt hat? Wenn die anderen nicht nach Hilfe schreien, warum dann RWE ?:confused:
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30.09.15 21:44:10
Beitrag Nr. 61 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.738.025 von Indextrader24 am 29.09.15 21:23:54Mal gucken ob RWE im kommenden Quartal einen Rebound hinlegt. Die window dressing Operationen zum Quartalsende dürften abgeschlossen sein.

Gut möglich, dass es hier mal eine etwas stärkere Erholung gibt.

Immerhin über 10.20 Euro sich wieder berappelt.

Vielleicht doch ein broading Bottom?

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Die gemachten Angaben dienen lediglich zu Informationszwecken und stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. In Vermögensanlagen fragen sie ihren Vermögens- oder Bankberater. Aktieninvestments und Finanzanlagen beherbergen stets auch das Risiko des Totalverlustes. Daher wird eine Haftung für Vermögensschäden kategorisch ausgeschlossen. Es besteht kein Interessenkonflikt, da ich keine Finanzinstrument oder Aktien des Unternehmens halte..
9 Antworten
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01.10.15 16:36:15
Beitrag Nr. 62 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.747.088 von Indextrader24 am 30.09.15 21:44:10And DOWN goes RWE !
3 Antworten
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02.10.15 09:43:15
Beitrag Nr. 63 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.753.970 von big_mac am 01.10.15 16:36:15
Zitat von big_mac: And DOWN goes RWE !


Ab Montag geht das Grillen los, für dich wirds heiß BigMac
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02.10.15 14:05:24
Beitrag Nr. 64 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.753.970 von big_mac am 01.10.15 16:36:15
Zitat von big_mac: And DOWN goes RWE !


:eek::D:laugh:
1 Antwort
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02.10.15 14:33:39
Beitrag Nr. 65 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.761.074 von sm74 am 02.10.15 14:05:24Für 2€/Aktie Gewinn notiert ihr aber nieder :p

Jobs report - und CRASH
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03.10.15 12:33:06
Beitrag Nr. 66 ()
Es ist schon erstaunlich, das wir einen 3-stelligen Mrd-Betrag für die Rettung Griechenlands bezahlen, viele Mrd. für Flüchtlinge locker gemacht werden, Banken gerettet werden, aber die EVU´s die Jahrzehnte lang die Energieversorung des produzierenden Gewerbes sichergestellt haben den Bach runter gehen läßt.
Unseren Wohlstand verdanken wir auch den EVU´s die für reichlich Steuereinnahmen gesorgt haben. Ein vielfaches von dem was an Dividenden an Aktionäre ausgezahlt wurde. Man sollte bei der Divi nicht vergessen, das auch der Sparbuchsparer früher 4% und mehr ohne Risiko für sein Kapital erhalten hat!
Die Atommeiler waren wichtig und von der Politik gewollt, die Politik hat also eine Mitverantwortung.

Gruss Hansi
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04.10.15 22:18:34
Beitrag Nr. 67 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.747.088 von Indextrader24 am 30.09.15 21:44:10
RWE three low box bullish reversal pattern?
Die RWE Aktie hat nach ihrem Abverkauf bis zum Jahrestief bei 9.12 Euro nunmehr ein longtail down pattern im P&F-Chart ausgebildet. Shorten würde ich ein solches Kursmuster nicht. Das Ausmass dieser Abverkaufsbewegung reicht aus um zumindeste einen bounce von einigen Euros hinzulegen. Sollte dies passieren, dann wäre zumindest die Ausbildung eines three low box reversals wahrscheinlich.

Damit ergäbe sich theoretisch eine Chance auf eine deutliche Kurserholung - ob es dann auch für eine langfristige Umkehr des Trendes handelt bleibt abzuwarten.

Erst bei einem Monatsschluss oberhalb von 13.70 Euro würde ich die Möglichkeit eines laufenden Bodenbildungsprozesses im langfristigen Kontext in Erwägung ziehen. Ein three low boy reversal pattern müsste so denn auch in der Folge durch Folgeanstiege bestätigt werden, was abzuwarten bleibt.

Der Rutsch unter die Unterstützung bei 10.18 Euro war offenbar eine Bärenfalle. Diese schnappt mit dem Wochenschluss vom Freitag nun zu. Sollte diese Annahme zutreffen, dann gilt:

False breaks are followed by fast moves. Im konkreten Fall hiesse dass, dass der Abverkauf und Ausflug unter 10.18 Euro ein fake war und die Bären auf dem falschen Fuss erwischen könnte. Der Markt könnte also die kommenden Tage und vielleicht auch Wochen hier stattdessen schnell und dynamisch steigen.

Ob die Bullen dabi den Widerstand (unbestätigt) bei ca. 13.70 Euro knacken können bleibt abzuwarten, wäre aber ein erster Achtungserfolg im langfristigen Kontext.

Wann und wo die Bären wieder zum Gegenangriff ausholen wird sich zeigen müssen. Möglicherweise haben diese sich zumindest kurzfristig erst einmal verausgabt. RWE könnte relativ um run 20-30 Prozent steigen. Was dann passiert bleibt abzuwarten.

Stops bei Shorts und Longs dürften auf beiden Seiten im Markt entsprechende Folgeeffekte besitzen.


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Die gemachten Angaben dienen lediglich zu Informationszwecken und stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. In Vermögensanlagen fragen sie ihren Vermögens- oder Bankberater. Aktieninvestments und Finanzanlagen beherbergen stets auch das Risiko des Totalverlustes. Daher wird eine Haftung für Vermögensschäden kategorisch ausgeschlossen. Es besteht ein Interessenkonflikt, da ich Aktien oder Finanzinstrumente des Unternehmens von Zeit zu Zeit halte..
4 Antworten
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06.10.15 12:02:12
Beitrag Nr. 68 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.772.675 von Indextrader24 am 04.10.15 22:18:34Das Analysehaus Independent Research hat die Einstufung für RWE nach den jüngsten Aussagen von Politikern zum Thema Atomrückstellungen auf "Verkaufen" mit einem Kursziel von 9 Euro belassen. Es sei bisher nicht bekannt, in welcher Form und zu welchen Bedingungen mögliche staatliche Hilfen erfolgen könnten, schrieb Analyst Sven Diermeier in einer Studie vom Montag. Er blicke weiter skeptisch auf die Aktien./mzs/mis

Der bekannte Anal-yst basht wieder ordentlich.
3 Antworten
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06.10.15 12:19:26
Beitrag Nr. 69 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.784.276 von Schürger am 06.10.15 12:02:12Sowas nennt sich dann auch noch independent - was für Witzfiguren. Wo war dieses Pack, als es galt die Anleger wirklich zu warnen?

Jetzt hauen die ihre Verkaufsempfehlungen raus, wo ein Großteil des Drops wahrscheinlich schon gelutscht ist.

So ein Sauhaufen. Und was für eine fadenscheinige Begründung.

Klar kann es zu Belastungen durch die Endlagerungsfrage kommen, warum dann nicht gleich Kurzsiel 0.50 Euro für die Vorzüge prognostizieren. Wäre dann die 2.618 Extension log eines 1.60 Euro Kurszieles.

Frei nach dem Motto es wird verstaatlicht und anschliessend privatisiert. Warum werd ich das Gefühl nie los, dass medial und politisch gezielt hier Unternehmen in diesem Land platt gemacht werden.

Es ist ja schon schlimm genung, dass die Demokratie und die freiheitliche Grundordnung gegen die Wand gefahren werden und die Banken und Bangster ungeschoren bislang davon kommen.

Ich hör jetzt lieber auf, ansonsten wird mir speiübel...

Wohl bekomm´s...

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06.10.15 13:44:01
Beitrag Nr. 70 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.784.390 von Indextrader24 am 06.10.15 12:19:26Korrektur:

Das Kursziel einer 2.618 Log Extension eines 1.60 Euro Kursziels bei den Vorzügen wäre 0.07 Euro.

Kaum vorstellebar - das wäre dann wohl so eine Art AIG-Szenario wie in 2008 in den USA.

Sowas wie der Super Gau...

Will hoffen, dass die Politik den Standort Deutschland nicht vollends ruiniert.

Denen in Berlin ist ja alles zu zutrauen - bar jedweder Vernunft.

Sollten Deutsch Banker und Konsorten nun auch noch anfangen reihenweise Verkaufsempfehlungen auszusprechen, dann dürfte die Bashinindustrie in die vollen gehen.

Anders kann man es wohl nicht formulieren. Die Vorzüge könnten zumindest ihr gap bei ca. 7.50 Euro schliessen. Wäre noch kein Beinbruch. Problematischc wäre aber ein Rutsch bei den Vorzügen unter das Jahrestief.

Leider bislang keine weiteren Anschlusskäufe erfolgt. Die Anleger dürfen sich bei den Bashern vermeintlich independent arbeitender Sellside Analysten bedanken, so denn sie keine buyside Analysten sind, deren Aufgabe es ist die Kurse in den Keller zu schicken.

Für dieses Gewerbe habe ich nur noch eine Bezeichnung übrig: Saupack.

Sorry für diese verbale Entgleisung, aber was anderes fällt mit zu diesen Leuten nicht ein.

Irgendwann herrschen hier dann auch russische Verhältnisse, wie im Kommunismus. Von der Politik und den Idioten und Ideologiefanatikern zugrunde gerichtet.


Disclaimer:

Die gemachten Angaben dienen lediglich zu Informationszwecken und stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. In Vermögensanlagen fragen sie ihren Vermögens- oder Bankberater. Aktieninvestments und Finanzanlagen beherbergen stets auch das Risiko des Totalverlustes. Daher wird eine Haftung für Vermögensschäden kategorisch ausgeschlossen. Es besteht ein Interessenkonflikt, da ich Aktien oder Finanzinstrumente des Unternehmens von Zeit zu Zeit halte..
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06.10.15 13:47:08
Beitrag Nr. 71 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.784.963 von Indextrader24 am 06.10.15 13:44:01Der Standort Deutschland hängt nicht vom Kurs der RWE-Stammaktie ab.
(Trotzdem sollte sich die CDU nach einem neuen Kanzler umsehen, solange sie einen hat)
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09.10.15 11:17:18
Beitrag Nr. 72 ()
Die AKtie hat ein ordentliche Rally seit dem Tief bei 9.12 Euro hingelegt.

Das Problem - es liegt keine intime Bewegung vor. Foglich handelt es sich wahrscheinlich nur um eine Bärenmarktrally. Für eine übergeordneten Biaswechsel war der Zeitraum der Gegenbewegung zu lang, was als intrinsisches Schwächeindiz gewertet werden kann.

Daher sollten Kursrückschläge auf dem erreichen Niveau eingeplant werden.

Auch hier gilt, das ein Unterschreiten der Jahrestiefs unweigerlich zu einer Verkaufslawine sondergleichen führen kann.

Stopkursmanagement ist elementar wichtig.

Disclaimer:

Die gemachten Angaben dienen lediglich zu Informationszwecken und stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. In Vermögensanlagen fragen sie ihren Vermögens- oder Bankberater. Aktieninvestments und Finanzanlagen beherbergen stets auch das Risiko des Totalverlustes. Daher wird eine Haftung für Vermögensschäden kategorisch ausgeschlossen. Es besteht kein Interessenkonflikt, da ich keine Finanzinstrument oder Aktien des Unternehmens halte..
11 Antworten
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09.10.15 13:23:37
Beitrag Nr. 73 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.811.174 von Indextrader24 am 09.10.15 11:17:18
Stopkurs setzen elementar wichtig
Ja, klar! Weil ansonsten können die Anderen (Du?) ja entsprechend weniger viel und günstig nach- oder dazu kaufen! :)

Du weißt scheinbar selber nicht, was Du willst: Erinner Dich mal an den Beginn dieses Threads und den seinerzeitigen Gründer!

Für mich zumindest wenig stringend und von daher auch wenig aussagekräftig!
10 Antworten
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09.10.15 14:17:12
Beitrag Nr. 74 ()
Stopkurse sind aber immer wichtig. Es muss doch keiner auf 50% Verlust sitzen, wenn er das nicht will.
1 Antwort
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09.10.15 14:24:33
Beitrag Nr. 75 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.812.809 von Schei-Buh am 09.10.15 13:23:37Es ist vollkommen ohne Belang was ich will oder nicht. Ich sag nur, dass wir keinen übergeordneten Biaswechsel vorliegen haben, da keine intime Bewegung vorliegt.

Ihnen sollte klar sein, dass die Aktie jedereit auch wieder absaufen kann. Sowas nennt man zumindest ein 1-2-3 Low. Und dabei ist das dann noch eine optimistische Erwartungshaltung.

Ebenso kann es auf neue Allzeitiefs gehen.

Die Reaktion definiert den Move. Bis zum Beweis des Gegenteils haben wir trotz des 30 Prozent Konters nur eine Reaktion im Abwärtstrend.

Diese wird auf jedenfall früher oder Später korrigiert und zwar ebenso schnell wie der Move Up - möglicherweise auch schneller, was dann wieder besonders bearish wäre.

Weise nochmal darauf hin, dass die Bilanzierungsregeln geändert wurden. Zudem gibt es immer auch ein Gegenszenario.

Übergeordnet ist die Rally der letzten 10 Tage wahrscheinlich nur Bestandteil einer Welle 4 Korrektur - eine Extension auf der Unterseite schliesst dies für die Zukunft hingegen nicht aus.

Aber ihre Argumentation zeigt mir, dass sie den Hals nicht vollkriegen können. Ein Hinweis darauf das die Reaktionsrisiken deutlich gestiegen sind. Der Anstieg war ein Anstieg mit Ansage.

Freuen Sie sich über die Gewinne und dann lass gut sein.

Wie wärs zur Abwechslung zumindest mit einem schlichten Danke?

Aber das gibt es wohl nicht in dieser von Gier zerfressenen Welt der Kreditjunkies.

Schon mal was von Margin Calls gehört?

Ich möchte nicht wissen wie viele hier wieder auf Kredit am zocken sind.

Die fundamentalen Probleme sind leider nicht gelöst. Ich gehe davon aus, dass RWE über kurz oder lang auf die Dividende wird streichen müssen. Selbst das Verstaatlichungszenario ist nicht vom Tisch.

Egal - sie müssen wissen was sie tun. Gewinne sichern und gut ist.

Den Rest wird der Markt zeigen. Ich gehe davon aus, dass in den kommenden Wochen und Monaten mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die Lows nochmal getestet werden. In der bearishen Variante auch durchbrochen werden und dann der finale Welle 5 Extensionsabverkauf mit selling climax - Erschöpfungsgap und allem was dazu gehört erfolgt. Gut möglich dass dieser dann die Aktie sogar auf 1-2 Euro einbrechen lässt auch solche Szenarien spiele ich durch. Das wäre vermutlich die finale Marktkapitulation. Diese liegt allenalls bislang nur eingeschränkt vor.

Egal - tun sie was wollen. Es ist ihr Risiko - nicht meins.


Disclaimer:

Die gemachten Angaben dienen lediglich zu Informationszwecken und stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. In Vermögensanlagen fragen sie ihren Vermögens- oder Bankberater. Aktieninvestments und Finanzanlagen beherbergen stets auch das Risiko des Totalverlustes. Daher wird eine Haftung für Vermögensschäden kategorisch ausgeschlossen. Es besteht kein Interessenkonflikt, da ich keine Finanzinstrument oder Aktien des Unternehmens halte..
9 Antworten
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09.10.15 15:28:14
Beitrag Nr. 76 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.813.343 von sdaktien am 09.10.15 14:17:12
Zitat von sdaktien: Stopkurse sind aber immer wichtig. Es muss doch keiner auf 50% Verlust sitzen, wenn er das nicht will.


GENAU, warum sollte er denn 50% Buchverlust bei einem Daxwert aussitzen, wenn er 25% direkt realisieren kann. :laugh: :laugh: :laugh:
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09.10.15 15:44:04
Beitrag Nr. 77 ()
50% bei RWE, da sollte man eh schon weit von der Aktie weg sein.

10%. Wenn das erreicht ist und es keine sehr guten Gründe gibt, eine Aktie zu halten, sollte man verkaufen.

Bei RWE fallen mir keine Gründe ein, die ein Halten mit 50% Verlust rechtfertigen.
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09.10.15 16:27:15
Beitrag Nr. 78 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.813.439 von Indextrader24 am 09.10.15 14:24:33Wie wärs zur Abwechslung zumindest mit einem schlichten Danke?

Nun gut, wenn Du drauf bestehst oder es gar einforderst: "Danke" ! :)

Wobei ich ja nicht zu Beginn dieses Threads eingestiegen bin, wo Du ja noch ein gnadenloser Optimist bezüglich der Aktie und deren entwicklung warst, eingestiegen bin, sondern erst Ende September (fast zu Tiefstkursen: Durchschnittskurs 9,94 Euro :)) , als Du mittlerweile schon zu den Pessimisten gewechselselt warst mit gleichsam apokalyptischen Untergangsszenarien (s.u,)!

(Auszug vom 29.09.)
Kurzum der Laden ist angezählt. 9, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2, 1 - Aus.

(und weiter unten)
Bankrott wird RWE aber meines Erachtens nicht gehen - vorher wird man vermutlich verstaatlichen.

Für die Aktionäre wäre das annähernd Totalverlust vermutlich...



Trotz dieser "Warnungen" habe ich übrigens gekauft, zugegebenermaßen auch deshalb, weil ich Deine Ausführungen zu Beginn des Threads für durchaus plausibel und eher wahrscheinlich halte (, als die apokalytischen) !

(Auszug vom 15.09.)
Unbeschadet der typischen Berichterstattung in solchen Phasen der Tiefpunktbildung sollten Value und chartechnisch orientierte Investoren im Sinne eines Kontraansatzes die Chancen nicht aus den Augen verlieren. Die Aktie ist so "preisgünstig" wie seit den 80 er Jahren nicht mehr.

(und weiter unten)
Eine solche Entwicklung (Eigene Ergänzung: Ein heftiger über Jahre dauernder Rebound) kann durch viele Faktoren ausglöst werden, welche mal wieder die Masse sich nicht vorstellen kann.

Beispielsweise durch:

- Lösung des Endlagerproblems von Atommüll durch den Einsatz neuer Technologien.

- feindliche Üernahme der Versorger durch ausländische Investoren

- Wiederanfahren der Atomkraftwerke aus welchen Gründen auch immer.

- Stark steigende Strompreise auf Grund steigender Nachfrage oder welchen Gründen auch immer.

- weltweit steigende Nachfrage nach Strom und Energie bei sich verknappenden Energieresourcen im generationsübergreifenden Kontext usw. usw.



Bin von daher long und lasse mich durch die kurzfristigen Auf und Abs, die es zweifelsohne und notgedrungenerweise sicherlich geben wird, nicht verunsichern!

Zumal ich gerade mit Stop-Loss eher sehr schlechte Erfahrungen gemacht habe!

Die nutzen eigentlich nur, wenn es langfristig weiter runter gehen würde, wovon ich ja, wie gesagt, nicht ausgehe: Im Gegenteil! :)

Insofern: "Festhalten und nicht so viel schauen!" lautet meine Devise !!
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10.10.15 12:48:50
Beitrag Nr. 79 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.814.618 von Schei-Buh am 09.10.15 16:27:15Grundsätzlich halte ich die Versorger für interessant, wenn es ihnen gelingt die Endlagerfrage zu lösen und auch die anderen Probleme.

Dabei darf es bei den laufenden AKW´s natürlich keinen Super-Gau a la Tepco in Japan geben...

Das Endlagerproblem wird jedoch nach Auskunft der Investorrelation Abteilung von RWE leider nicht durch neue Technologien gelöst. Leider deshalb, weil meines Erachtens damit langfristig die Versorger billiger wegkommen würden, als Milliarden in die unterirdische Lagerung von Atommüll zu versenken.

Das Thema Flüssigsalzreaktoren ist für RWE kein Thema - da Großprojekt und die Atomgesetze zudem geändert werden müssten.

Damit wird das Unternehmen, ebenso wie EON mit den unkalkulierbaren Risiken einer ebenso vollkommen deplatzierten Endlagergung konfrontiert, was ganz offensicht politisch gewollt ist.

Denn es läge an der Bundesregierung Deutschland zum Marktführer in Atommüllrecycling und Verwertung zu machen und dieses Geschäftsfeld nicht dem Ausland zu überlassen.

Leider geht bei den Idioten in Berlin nicht viel. Die haben nur ihre Ideologien in der Birne und sind sprichwörtlich vernebelte Parteisoldaten, die tun, was man ihnen erzählt. Ich kann mich leider nicht des zunehmenden Eindruckes verwehren, dass hier die Versorger gezielt platt gemacht werden sollen. Zumindest will ich sowas inzwischen auch nicht mehr ausschliessen.

Charttechnisch geht der Bounce - mehr ist es bislang nicht - vollkommen in Ordnung. Wurde auch darauf hingewiesen. Gleichwohl gibt es Szenarien die auch Kurse unterhalb der Lows erlauben. Mehr wird man wissen, wenn die entsprechende Gegenbewegung endet.

Qualität und Quantität dieser Bewegung werden verraten wohin dann die Reise anschliessend geht - ob weiter in den Keller nach dem Motto 10,9,8,7,6,5....

oder halt wieder auf zu neuen Ufern.

Mehr kann man zur Zeit nich sagen - alles andere hiesse eine Erwartungshaltung zu handeln, die sich möglicherweise dann nicht erfüllt oder halt doch. Sowas nennt man dann zocken. Da sind die Insider sicherlich im Vorteil - der Rest tappt weiter im Dunkeln...


Disclaimer:

Die gemachten Angaben dienen lediglich zu Informationszwecken und stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. In Vermögensanlagen fragen sie ihren Vermögens- oder Bankberater. Aktieninvestments und Finanzanlagen beherbergen stets auch das Risiko des Totalverlustes. Daher wird eine Haftung für Vermögensschäden kategorisch ausgeschlossen. Es besteht kein Interessenkonflikt, da ich keine Finanzinstrument oder Aktien des Unternehmens halte..
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10.10.15 14:09:38
Beitrag Nr. 80 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.813.439 von Indextrader24 am 09.10.15 14:24:33Die fundamentalen Probleme sind leider nicht gelöst. Ich gehe davon aus, dass RWE über kurz oder lang auf die Dividende wird streichen müssen. Selbst das Verstaatlichungszenario ist nicht vom Tisch.
Dividendenstreichung und/oder Kapitalerhöhung drohen hier. Die Bilanz ist ein Horror, das Eigenkapital wurde offensichtlich durch viel zu hohe Dividendenzahlungen (und Hybridzinsen!) ausgehöhlt. Wer hier Stämme kauft, der kauft ein Kapitalloch.
Wozu hat diese Firma eigentlich so viel teures Hybridkapital ? Weil es nach IFRS zum Eigenkapital zählt UND die Stimmrechte der klammen Kommunen nicht berührt - vermutlich.

Wer unbedingt die alten Versorger im Depot haben will, der sollte EON nehmen. Nicht dass dort alles bestens wäre, aber sehr viel besser als bei RWE, die man fundamental nur mehr als "toxisch" klassifizieren kann.
6 Antworten
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12.10.15 11:00:40
Beitrag Nr. 81 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.819.208 von big_mac am 10.10.15 14:09:38
Wo liegt der faire Wert von RWE?
Dieser Frage habe ich mich heute mal zugewendet - nach dem charttechnisch die Marken auf er Oberseite abgegrast wurden.

Die Lügen der Politiker sind mit äusserster Vorsicht zu geniessen. Die Partylaune könnte sehr bald sich ins Gegenteil verkehren. Daher habe ich mal einen eigenen Stresstest gemacht. Nachlesbar unter folgendem Link:
http://indextrader24.blogspot.de/2015/10/rwe-und-der-atomstr…" target="_blank" rel="nofollow ugc noopener">
http://indextrader24.blogspot.de/2015/10/rwe-und-der-atomstr…

Angesichts negativer Buchwerte von ca. -1.70 Euro je Aktie wird die Zukunft hier doch recht ambitioniert bewertet mit Blick auf die kommenden 10 Jahre unterstellt der Markt:

1. stabile Erträge bei jährlichem Gewinnwachstum von rund 7 Prozent pro Jahr, was angesichts der Probleme der Energieversorger und schrumpfender Erträge doch mehr verwundern muss zumal die Erträge sich auch weiter halbieren können, ja im Grunde negativ werden können. Im letzteren Fall droht die Insolvenz, wenn dies ein Dauerzustand werden sollte.

2. Der Discount wird derzeit nur mit rund 6 Prozent taxiert auf 10 Jahre. Mit Blick auf die strukturellen Probleme und Unwägbarkeiten, ebenfalls mehr als ambitioniert in meinen Augen.

Der Markt blendet derzeit Kapitalmassnahmen, weitere Abschreibungen und Risiken geflissentlich aus. Würde er sie einpreisen, ebenso wie die enormen Schulden, die sinkende Gewinndynamik und erforderlichen weiteren Abschreibungen und die Pensionsforderung der Mitarbeiter, dann würde die Aktie vermutlich bereits bei 5 Euro oder tiefer stehen.

Der faire Wert wäre meines Erachtens nach Kapitalerhöhung vor weiteren Abschreibungen mit ca. 5 Euro je Aktie zu taxieren. Sollte es zu einem weiteren Ertragsrückgang in der Zukunft kommen, dann müsste man auch Kurse zwischen 1.25 Euro und 2.6 Euro diskutieren.

Im Worst case wird die Aktie ein pennystock - nach multiplen Kapitalerhöhungen.

Das Wirtschaftsministerium sagt, dass die Versorger genung Kapital haben um für die Rückstellungen und Rückbau zur Kasse gebeten zu werden. Das Aktionäre dies feiern erscheint paradox und ist nur duch Shorteindeckungen zu erklären. Da sollten einige Shorts offenbar gegrillt werden.

Gleichwohl dürfte dieser Prozess abgeschlossen sein. Shorteindeckungen dürften den Kurs nicht mehr stützen. In der Folge würde ich daher eher davon ausgehen, dass die Kurse bei den Versorgern sich wieder der Realität nähern. Und die liegt meinen Berechungen zufolgen weit unterhalb von 10 Euro je Aktie.

Ohne Kapitalerhöhung sehe ich RWE mittel- und langfristig eher bei 4-5 Euro - mit Kapitalerhöhung bei 2.36 Euro ggf. auch 1.25 Euro je Aktie. Abstieg aus dem DAX dann inklusive.

Dies wären dann nochmal 90 Prozent Abschlag auf die aktuelle Marktkapitaliserung.

Um solch ein Szenario abzuwenden bräuchte es schon echte Wunder. De Basisprobleme sind weiterhin existent. Vermutlich werden die Versorger als nächstes den Kapitalmarkt anzapfen, was sicherlich sinnvoll erscheint. Dies wird dann die erste wirkliche Bewährungsprobe. Ich denke, dass RWE für ca. 8 Euro je Aktie es schaffen kann 1 Milliarde neuer Aktien zu platzieren. Der Cash wird dringend benötigt mit Blick auf die Bilanz.

Sollten die aber keine Geldgeber finden, dann droht Ungemacht. Denn bei 5 Euro müsste man wahrscheinlich für 10 Milliarden frische Mittel rund 2 Milliarden neue Aktien ausgeben. Damit wäre der Grundstein für ein Pennystockdasein gelegt...


Disclaimer:

Die gemachten Angaben dienen lediglich zu Informationszwecken und stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. In Vermögensanlagen fragen sie ihren Vermögens- oder Bankberater. Aktieninvestments und Finanzanlagen beherbergen stets auch das Risiko des Totalverlustes. Daher wird eine Haftung für Vermögensschäden kategorisch ausgeschlossen. Es besteht kein Interessenkonflikt, da ich keine Finanzinstrument oder Aktien des Unternehmens halte..
5 Antworten
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12.10.15 11:07:50
Beitrag Nr. 82 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.826.822 von Indextrader24 am 12.10.15 11:00:40
Nachtrag...
Da der Link nicht funktioniert hier noch einmal:

http://indextrader24.blogspot.de/2015/10/rwe-und-der-atomstr…

Stop Kurs für Longpositionen weiter nach ziehen. Gewinne sichern. Bricht das Nachfragegerüst weg, dann sackt der Kurs sehr schnell in die Tiefe. Kurshablierungen will ich ebenfalls nicht ausschliessen. Die könnte man dann wieder für einen Bouncetrade nutzen. Long erscheint mir inzwischen jedoch mit zu schlechtem CRV ausgestattet zu sein.

Die Aktie ist für mich persönlich als Longtrade nicht mehr interessant.

Die Schafe jubeln dafür zu sehr. Sentimenttechnisch ein Alarmsignal, da offenbar niemand wirklich nach zu rechnen scheint...

Disclaimer:

Die gemachten Angaben dienen lediglich zu Informationszwecken und stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. In Vermögensanlagen fragen sie ihren Vermögens- oder Bankberater. Aktieninvestments und Finanzanlagen beherbergen stets auch das Risiko des Totalverlustes. Daher wird eine Haftung für Vermögensschäden kategorisch ausgeschlossen. Es besteht kein Interessenkonflikt, da ich keine Finanzinstrument oder Aktien des Unternehmens halte..
4 Antworten
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12.10.15 11:11:02
Beitrag Nr. 83 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.629.415 von esperanto1979 am 15.09.15 15:03:59Die 10 Milliarden wird man am Kapitalmarkt holen - durch Ausgabe neuer Aktien.

Nur meine Meinung...
2 Antworten
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12.10.15 11:13:42
Beitrag Nr. 84 ()
Fundamental hat sich nichts geändert, im Gegenteil, die Versorgen bleiben auf den Kosten für den Atomausstieg sitzen. Gefährlicher Hype hier im Moment, Vorsicht ist geboten. Habe ich was vergessen oder verpasst?
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12.10.15 11:14:23
Beitrag Nr. 85 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.826.906 von Indextrader24 am 12.10.15 11:11:02Angesichts negativer Buchwerte von ca. -1.70 Euro je Aktie wird die Zukunft hier doch recht ambitioniert bewertet mit Blick auf die kommenden 10 Jahre unterstellt der Markt:

Wie kommst denn auf nur -1,70 ? Die Hybriden vergessen ?
1 Antwort
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12.10.15 11:17:50
Beitrag Nr. 86 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.826.957 von big_mac am 12.10.15 11:14:23p.s.: neue Aktien für 10 mrd ? :confused:
Die existierenden sind weniger Wert - wer soll die neuen denn zeichnen ?
Da hätten wir Möglichkeiten:
1) Bail-in der Hybriden
2) Und dann KE, notfalls durch den Staat. Und fertig ist der Pennystock.
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12.10.15 11:34:29
Beitrag Nr. 87 ()
Sorgt die Studie des Herrn Gabriel für solche Freude???
http://de.reuters.com/article/companiesNews/idDEKCN0S40CY201…

Oder habe ich etwas verpasst :confused:
3 Antworten
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12.10.15 11:38:09
Beitrag Nr. 88 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.827.146 von kainza am 12.10.15 11:34:29Ja.

Aber wer hat schon den Satz gelesen:
Über die Widerstandskraft eines einzelnen Unternehmens wird so keine Aussage getroffen.
2 Antworten
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12.10.15 11:45:48
Beitrag Nr. 89 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.827.173 von big_mac am 12.10.15 11:38:09
Sollen die Versorger erst mal wieder steigen...
an der fundamentalen Lage hat sich nichts verbessert.
Der Standpunkt der Regierung ist eindeutig: die Versorger schaffen das...

Vielleicht kommt dann wieder die Zeit zum shorten...
1 Antwort
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12.10.15 11:50:29
Beitrag Nr. 90 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.827.269 von kainza am 12.10.15 11:45:48Der Zeitpunkt zum Shorten ist heute da.

Ich würde auch zwischen den Versorgern differenzieren - EON ist fundamental besser als RWE.
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13.10.15 15:37:31
Beitrag Nr. 91 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.826.879 von Indextrader24 am 12.10.15 11:07:50
RWE - an der Make or Break Line gescheitert...
Die Aktie ist gestern bei 14.085 € an der Make or Break Line gescheitert.

Es folgte ein Abprall nun nach unten. Fundamental Überlegungen lassen die Aktie auch auf dem aktuellen Kursniveau im langfristigen Kontext bis auf weiteres eher teuer als billig erscheinen.

Die Finanzprobleme sind bislang nicht gelöst. Erforderliche Entscheidungen wie eine Streichung oder zumindest eine drastische Kürzung der Dividenden, die eh zu Lasten des Eigenkapitals und einer Verschlechterung der debt to equity Ratio gehen, bleiben weiterhin bis auf weiteres offenbar ein Tabuthema.

Deletär wäre ein weiterer Ertragsrückgang in der Zukunft. In dem Fall wäre bei einer Halbierung der Ertragserwartung die Aktie massivst überbewertet. Die Risiken im Hinblick auf Unwägbarkeiten der Zukunft scheinen derzeit eher nicht ausreichend eingepreist zu sein.

Im Bereich von 9.12 Euro dem Jahrestief gibt es die Möglichkeit mit engen stops eine Konteransatz auf der Longseite zu versuchen. Freilich nur mit dem Finger am Verkaufsknopf. Denn sollte die unbestätigte Unterstützung in dem Bereich nicht halten, dann drohen neue Mehrjahres und Dekadentiefs.

Das Unternehmen ist zudem gut beraten die Gehälter eines vollkommen überbezahlten Managements massiv zu kürzen. Es ist nich einsehbar warum Aktionäre auch noch für überzogene Managementgehälter in Millionenhöhe aufkommen sollen. Da stimmen einfach die Proportionen nicht mehr.

Unter Fraktalgesichtspunkten kann ich mir durchaus vorstellen, dass die Aktie deutlich unter die Jahrestiefs in Zukunft nochmal rutschen kann.

Solange kein echter Boden hier absehbar ist heisst die Füsse still halten und den Banken das gegenseitige Gemetzel zu überlassen. Dort agieren eh nur noch Rechner und Computer, denn es egal ist ob ein Unternehmen geschrottet wird oder nicht. Deren einzige Aufgabe ist es die Profite zu maximieren.

Die Frage ist, ob Mensch es mit solcher Art Marktteilnehmern überhaupt noch aufnehmen will und kann. Im Zweifel sollte man die Finger von alledem lassen.

Strukturelle Reformen am Aktienmarkt sind ebenso erforderlich. Zu diesen gehört meines Erachtens ohne Zweifel ein umgehendes Verbot des Computerhandels sprich des High Frquency Tradings. Denn HFT ist meines Erachtens ein kriminelles Werkzeug und Instrument, dessen Aufgabe es ist die Menschen massenweise zu bestehlen und auszurauben.

Daher - Finger weg - ehe das System sich nicht selbst geschrottet hat und entsorgt wurde.

Alles was auf Margin gehandelt werden kann beinhaltet ruinöse Verlustrisiken für die Marktteilnehmer. Zwangsliquidierungen können da noch Effekte verstärken.

Disclaimer:

Die gemachten Angaben dienen lediglich zu Informationszwecken und stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. In Vermögensanlagen fragen sie ihren Vermögens- oder Bankberater. Aktieninvestments und Finanzanlagen beherbergen stets auch das Risiko des Totalverlustes. Daher wird eine Haftung für Vermögensschäden kategorisch ausgeschlossen. Es besteht kein Interessenkonflikt, da ich keine Finanzinstrument oder Aktien des Unternehmens halte..
3 Antworten
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13.10.15 16:02:15
Beitrag Nr. 92 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.838.357 von Indextrader24 am 13.10.15 15:37:31...schreibt einer, der zuvor verluste realisiert hat.

no comment.
1 Antwort
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13.10.15 16:49:46
Beitrag Nr. 93 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.838.579 von sm74 am 13.10.15 16:02:15
Zitat von sm74: ...schreibt einer, der zuvor verluste realisiert hat.

no comment.


Soviel besser als bei Threderöffnung steht die Aktie heute auch nicht.
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13.10.15 16:57:10
Beitrag Nr. 94 ()
darum geht es gar nicht. sind wir hier bei den profis oder den emotionsgesteuerten amateuren?

ein teil empfehlen, dann verluste zu realisieren und hinterher nachzutreten und allen anderen die aktie schlecht zu reden, hat mit professionalität nix zu tun.

trag es wie ein mann, abhaken und neue spielwiese suchen.

wer keine geduld hat, wird immer nur mit SL's verluste realisieren,
weil man zu 99% eben NICHT DEN BODEN TRIFFT. Das heißt nicht, dass man zu 99% falsch liegt. Für die schnellen Zocker ist das fei nix.

Doc
22 Antworten
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13.10.15 17:00:53
Beitrag Nr. 95 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.839.203 von sm74 am 13.10.15 16:57:10Der kluge Mann sucht sowieso keine Böden, das ist ein Spiel für Anfänger.
Und schlecht reden braucht man diese Aktie auch nicht, fundamental ist sie ein Fass Giftmüll.
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13.10.15 17:16:13
Beitrag Nr. 96 ()
doppel-id aha.
1 Antwort
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13.10.15 17:35:02
Beitrag Nr. 97 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.839.431 von sm74 am 13.10.15 17:16:13ohjemine ! :D
Kannst ja einen Mod anfunken, wegen IP-Überprüfung. Mich wird er ausserhalb Deutschlands finden.;)
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13.10.15 17:43:40
Beitrag Nr. 98 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.838.357 von Indextrader24 am 13.10.15 15:37:31Könnte, könnte, könnte.

Und wenn nicht?

Die Erde könnte sich auch nicht weiterdrehen. Und dann?

Auf dem Kursniveau um 10 Euro gab es Chancen und Risiken. Die muss jeder selbst abwägen und da kann man verschiedene Meinungen haben. Wer eine andere Meinung hat, ist noch lange kein Idiot, der es nicht blickt.

Die Aussagen zum High Frequence Trading sind richtig. Das gehört verboten. In diesem Punkt sind wir uns dann einig.
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13.10.15 18:49:20
Beitrag Nr. 99 ()
Das wär dann schlecht für die Erde. die fällt dann in die Sonne...oder so ähnlich. Sagen zumindest die Herren Physiker. Aber die wissen auch nicht alles.

RWE ist tot. Ist nur die Frage wann Kommunen, Land und Bund die Leiche unter sich aufteilen. RWE bewegt sich unternehmerisch nicht also weden sie vom Markt verschwinden.
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13.10.15 19:56:15
Beitrag Nr. 100 ()
wer sagt, dass sie sie nicht bewegen? DU?
woher hast Du denn diese gesicherten Erkenntnisse?
Internas/Insider/WPHG-relevant/compliancerelevent?

...sorry wenn ich da lachen muss :laugh::laugh::laugh:
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14.10.15 18:23:58
Beitrag Nr. 101 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.839.203 von sm74 am 13.10.15 16:57:10Sie scheinen sehr von sich überzeugt zu sein. Overconfidence dürfte ihnen noch so manch teures Lehrgeld bescheren.

Mir kommt es so vor, als ob Ihnen die nötige Demut vor dem Markt fehlt.

Ich sehe charttechnisch nur, dass wir noch keinen validen Boden haben. Dieser ist wahrscheinlich auch nicht in 2 oder 3 Wochen gezimmert, der kann sich auch über Jahre hinziehen - oder auch komplett ausbleiben.

Daher ist ein gehöriges Mass an Respekt durchaus nicht verkehrt.

Profite einzusacken, wenn man eine Bärenmarktrally mitmacht ist vollkommen o.k.

Alles weitere muss sich zeigen. Das Ding kann ebenso neue Lows wieder ausbilden.

Der Anstieg war von jenen sicherlich gespielt worden, die vorab aus dem Ministerium unterrichtet wurden. Normalerweise würde ich da seitens der Bafin mal bei Gabriel und Co und im Umfeld und im Wirtschaftsministerium bei den Angestellten ermitteln, ob da Insidergeschäfte gelaufen sind, in dem wichtige Information vor Veröffentlichung anderen früher als dem Rest zu Verfügung standen. Dies gilt mit großér Sicherheit für die Gutachter selber.

Ziemlich linke und fragliche Angelegenheit. Fundamental sehe ich nicht, dass die Aktie als preiswert anzusehen ist, geschweige denn als billig. Daher sehe ich nur einen Bounce, der ablief und nun erst einmal wahrscheinlich bis zum Jahresend kontinuierlich abverkauft wird.

Entscheidend ist für die Bullen das kein neues low unter 9.12 Euro ausgebildet wird, ansonste ist das Käse mit dem Bodengeschwafel. Der Move down definiert die kommenden Strukturen.


Disclaimer:

Die gemachten Angaben dienen lediglich zu Informationszwecken und stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. In Vermögensanlagen fragen sie ihren Vermögens- oder Bankberater. Aktieninvestments und Finanzanlagen beherbergen stets auch das Risiko des Totalverlustes. Daher wird eine Haftung für Vermögensschäden kategorisch ausgeschlossen. Es besteht kein Interessenkonflikt, da ich keine Finanzinstrument oder Aktien des Unternehmens halte..
20 Antworten
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14.10.15 20:33:04
Beitrag Nr. 102 ()
ich glaube du irrst
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15.10.15 09:37:27
Beitrag Nr. 103 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.849.163 von Indextrader24 am 14.10.15 18:23:58Nun ja, Deine Argumentation passt überhaupt nicht zusammen.

Wenn die Firma wertlos ist, wie Du das annimmst, dann werden die Insider auf eine sölche Meldung abladen und nicht kaufen.

Und dann die Verschwörungstheorien mit den Mitarbeitern im Ministerium. Wie viele Mios soll denn jeder von denen investiert haben? Mit paar Kröten konnten die ganz sicher nicht eine solche Bewegung in einem DAX-Wert anstossen.
19 Antworten
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15.10.15 09:50:49
Beitrag Nr. 104 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.852.571 von Kalchas am 15.10.15 09:37:27Jetzt einmal im Ernst: Hat irgendwer angenommen, dass bei diesem komischen Stresstest etwas anderes als ein Persilschein herauskommt ?
Einzelne Firmen wurden gleich gar nicht untersucht, nur alle zusammen - aha, nimmt jemand an dass gegebenenfalls Vattenfall für ein Defizit bei RWE aufkommt ?:confused:
18 Antworten
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15.10.15 10:02:58
Beitrag Nr. 105 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.852.748 von big_mac am 15.10.15 09:50:49Jetzt einmal im Ernst: Hat irgendwer angenommen, dass bei diesem komischen Stresstest etwas anderes als ein Persilschein herauskommt ?


Ja, Du z.B. ! Sofern ich mich recht erinnere !? :confused::keks:
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15.10.15 10:04:26
Beitrag Nr. 106 ()
Ach, das passt auch bei RWE. Wie heisste es im Pott: Watt nich passt, wird passend gemacht!
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15.10.15 10:16:32
Beitrag Nr. 107 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.852.865 von Schei-Buh am 15.10.15 10:02:58Du erinnerst falsch.;)

Meine These ist, dass RWE 1. kein hartes Eigenkapital hat (da dieses nur aus Goodwill und latenten Steuern besteht) und 2. davon noch Milliarden an Hybridanleihen und ein paar Vorzugsaktien abzuziehen sind. Was die Aktionäre halten ist ein Kapitalloch, das irgendwann durch Kapitalerhöhungen zu füllen ist.
Ein Schicksal wie bei Commerzbank, Unicredit, Bank of Ireland, oder auch Alstom - um nicht nur Banken zu nennen.
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15.10.15 10:18:45
Beitrag Nr. 108 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.852.865 von Schei-Buh am 15.10.15 10:02:58
Ist doch klar!
Die Politik will ihr Gesetz schnüren, dass es wirklich fix ist, dass die Versorger für den Rückbau der Atommeiler haften sollen.

Wenn dann die Aktien der Versorger massivst einbrechen, weil der Markt daran zweifelt, ob die das überhaupt stemmen können, dann muss ich ein Kaninchen aus dem Zylinder zaubern!

Eine schöne "Auftragsarbeit". Ergebnis alles klar: die schaffen das!
Wenn RWE nur 10 MRD EK noch aufweist, EON noch 25 MRD EK besitzt und die EnBW nur noch knapp 4 MRD EK aufweist, was Vattenfall beisteuert kann ich nicht sagen, wohl die Summe von EnBW.

Dann habe ich Zweifel, ob die das schaffen.
Milchmädchenrechnung:
10 + 25 + 4 + 6 = ca. 40 Mrd EK Stresstest bestanden.
Und wenn es ungünstiger kommt, dann müssen wohl Kapitalmaßnahmen her.
13 Antworten
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15.10.15 10:45:06
Beitrag Nr. 109 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.852.748 von big_mac am 15.10.15 09:50:49Was musste denn herauskommen? Kannst Du Deine Behauptung belegen?

Wenn Deine Behauptung stimmt, dann wäre dadurch keine Kursbewegung ausgelöst worden. Die gab es aber nunmal. Die Verknüpfung zwischen Meldung und Kursbewgung hat Indextrader 24 hergestellt und Mutmassungen angestellt. Ich habe nur angemerkt, dass die nicht schlüssig sind.
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15.10.15 11:32:22
Beitrag Nr. 110 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.853.282 von Kalchas am 15.10.15 10:45:06Was musste denn herauskommen? Kannst Du Deine Behauptung belegen?

Wer von den Beteiligten hätte denn ein Interesse an einem anderen Ergebnis haben können?

1. Aus Sicht des Staates: Genau das was herausgekommen ist. Warum heute ein mögliches Problem herauspicken (und das Scheckbuch zücken!), das -wenn überhaupt- erst in ferner Zukunft akut wird ?
2. Die Rückstellungen sind allesamt über einen langen Zeitraum abgezinste Beträge, allein der anzuwendete Zinssatz bietet einen gewaltigen Hebel. Völlig unmöglich, damit zu irgendwelchen Handlungen zu zwingen.
3. Auf der anderen Seite haben auch die Atomkonzerne ihren Persilschein, keine Katastrophen heute.
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15.10.15 12:05:16
Beitrag Nr. 111 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.853.048 von kainza am 15.10.15 10:18:45Wer soll denn die Kapitalmaßnahmen mit frischem Geld begleiten?
12 Antworten
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15.10.15 12:15:53
Beitrag Nr. 112 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.854.146 von sdaktien am 15.10.15 12:05:16
Das würde mcih auch interessieren
Eon bzw. Eoff hat schon wieder ein Stück vom Tafelsilber verkauft.
Ob der Zeitpunkt glücklich ist Ölaktivitäten abzugeben, wenn der Ölmarkt zur zeit am Boden liegt und Investments eher zurückhaltend getätigt werden?
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15.10.15 12:16:58
Beitrag Nr. 113 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.854.146 von sdaktien am 15.10.15 12:05:16Zunächst mal ist Eigenkapital ein Posten unter Passiva. Da steht lediglich, woher die Gelder stammen und wie die aktuellen Buchwerte sind.

Ob man die Zahlungen leisten kann oder nicht, hängt vielmehr u.a. von der Entwicklung der Aktiva und den erwarteten Kosten ab.

Bei WO gibt es ganz sicher keinen einzigen User, der in der Lage ist, schlüssig bis 2030 oder 2040 auch nur ansatzweise zu begründen, wie der Ablauf sein wird.
10 Antworten
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15.10.15 12:23:27
Beitrag Nr. 114 ()
Beteiligungsverkäufe helfen nur solange, wie auch was da ist.

Das operative Geschäft ist eigentlich schon nicht mehr rentabel, weil sich die Struktur der Stromgewinnung in Deutschland ändert. Da pennt RWE ja immer noch sich dieser Aufgabe zu stellen und inzwischen glaube ich, dass langsam der Punkt erreicht ist, wo es zu spät für eine Neuausrichtung ist.

Ich mache mir da gar keine Illusionen, sowohl die Neuaufstellung von RWE, als auch die Lasten, die die Kernenergie bei RWE verursacht und die Verluste durch die Kohleverstromung wird der Steuerzahler tragen.
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15.10.15 12:44:42
Beitrag Nr. 115 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.854.269 von Kalchas am 15.10.15 12:16:58
Zitat von Kalchas: Zunächst mal ist Eigenkapital ein Posten unter Passiva. Da steht lediglich, woher die Gelder stammen und wie die aktuellen Buchwerte sind.

Ob man die Zahlungen leisten kann oder nicht, hängt vielmehr u.a. von der Entwicklung der Aktiva und den erwarteten Kosten ab.


Ob man die Zahlungen leisten kann hängt letztlich davon ab, ob aus den Aktiva Bargeld gemacht werden kann.

Beim Auflösen einer Bilanz sind die Aktiva entsprechend der Kapitalstruktur aufzuteilen, die höchstwertigen sind den höchstrangigen Passiva zuzurechnen, die Zweifelhaftesten den letztrangigen, i.e. dem Eigenkapital der Aktionäre. Für die Aktionäre bleibt dabei bei RWE eine Kombination von Goodwill und latenten Steuern über, und da dürfen sie noch mit Hybridgläubigern und Vorzügen teilen.
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15.10.15 13:11:32
Beitrag Nr. 116 ()
die neuausrichtung der rwe kann jeden tag kommen...und was dann passiert, werden wir sehen.
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15.10.15 13:20:14
Beitrag Nr. 117 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.854.563 von big_mac am 15.10.15 12:44:42Das kommt vielmehr darauf an, welche Gewinne gemacht werden, bis die Kosten anfallen.
8 Antworten
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15.10.15 13:32:13
Beitrag Nr. 118 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.854.932 von Kalchas am 15.10.15 13:20:14Das sind dann aber keine Gewinne, die den Aktionären zugute kommen.
7 Antworten
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15.10.15 13:36:31
Beitrag Nr. 119 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.855.058 von big_mac am 15.10.15 13:32:13Natürlich nicht. Aber es sind ja auch nicht die gesamten Gewinne. 2 Mrd Gewinn pro Jahr bis 2040 sind 50 Mrd. Bei 10 Mrd Kosten bleiben 40 Mrd übrig. Bei 1 Mrd durchschnittlichen Gewinn bleiben 15 Mrd.
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15.10.15 13:59:35
Beitrag Nr. 120 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.855.127 von Kalchas am 15.10.15 13:36:31Nur so stimmt die Rechnung nicht, abgesehen davon dass 10 mrd viel zu wenig sind.

Aus dem operativen Gewinn, und der wird nach Stillegung der AKW eher nicht größer, sind neben Zinsen auf die Schulden und Steuern auch noch die Zuweisungen an die Rückstellungen (für AKW und Personal) zu finanzieren, nicht zuletzt auch die Aufzinsung, da die Rückstellungen ja abgezinste Beträge sind.
RWE hat per Ende 2014 ca. 34 mrd rückgestellt, Abzinsung 4,6% - allein die Aufzinsung braucht runde 1,5 mrd im Jahr.
5 Antworten
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15.10.15 14:34:51
Beitrag Nr. 121 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.855.352 von big_mac am 15.10.15 13:59:35Keine Ahnung, was Du mmeint.

Die Rückstellungen für den Rückbau betragen laut Geschäftsbericht 2014 ca. 10 Mrd Euro. Diese Kosten werden vom Unternehmen erwartet. Du behauptest, das wäre zu wenig. Das kann sein oder auch nicht sein. Der Betrag beläuft sich jedenfalls seit Jahren in dieser Größenordnung.

Es macht ja nun keinen Sinn, das mit Pensionsrückstellungen etc. zu vermischen, die nach und nach fällig werden. Es ist ja nicht so, dass da plötzlich ein zusätzlicher Kostenblock kommt. Pensionen zahlen die heute schon.
4 Antworten
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15.10.15 14:50:45
Beitrag Nr. 122 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.855.682 von Kalchas am 15.10.15 14:34:51Auch der Rückbau wird nicht plötzlich als ein Block fällig, ebenso alle anderen Rückstellungen. Das Problem der möglicherweise zu hohen Abzinsung trifft sie alle, ebenso die Belastung zukünftiger Gewinne.

Und es ist vor allem schlichtweg falsch, eine über eine lange Zeit recht hoch abgezinste Kostenposition von aufaddierten zukünftigen Gewinnen abzuziehen. 10mrd über 25 Jahre mit 4,6% verzinst gibt über 30 mrd.
3 Antworten
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15.10.15 15:08:32
Beitrag Nr. 123 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.855.826 von big_mac am 15.10.15 14:50:45Schmarrn. Die Pensionen werden nicht auf einmal fällig. Die werden Monat für Monat ausbezahlt. Berechtigte scheiden aus, neue Berechtigte auf Auszahlung kommen dazu. Seit Jahren dürfte es für neue Mitarbeiter wie in anderen Unternehmen nur noch wenige Pensionszusagen geben. Im Laufe der Zeit werden die also stark zurückgehen.

Es werden nicht alle Atomkraftwerke gleichzeitig zurückgebaut. meine Vermutung ist, dass bei den erst später stillgelegten Atomkraftwerken 2040 die Strahlung zu hoch sein wwird, um überhaupt loslegen zu können. Der Rückbau eines Atomkraftwerks dauert Jahre. Auch da werden die gesamten Kosten nicht auf einmal fällig.
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15.10.15 15:10:43
Beitrag Nr. 124 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.855.826 von big_mac am 15.10.15 14:50:45Pardon, ein nicht überlesen. Dann sind wir ja einer Meinung.
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15.10.15 17:48:00
Beitrag Nr. 125 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.855.826 von big_mac am 15.10.15 14:50:45
Rückstellungen - und: when the music stops

Zum Thema "Rückstellungen" von mir folgender link-Hinweis:

http://www.gruene-bundestag.de/fileadmin/media/...st_IrrekVo…
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16.10.15 19:47:32
Beitrag Nr. 126 ()
Wochenchart mit On Neck Pattern...
Die Woche begann mit einem Husarenritt auf 14.085 T€uro je Aktie - prallte an der Widerstandmarke aber wieder ab und wurde im Wochenverlauf auf 12 Euro wieder abverkauft. Zum Wochenschluss dann eine Erholung auf 12.56€

Vom Wochenhoch somit mehr als 10 Prozent verloren.

Übergeordnet ist der Trend Down weiterhin intakt - trotz der Oktoberanfangsrally.

Das On Neck Pattern signalisiert im Gegenzug eine gewisse Kaufbereitschaft des Marktes - sprich die Bären haben im Augenblick mit Gegenwehr der Bullen zu kämpfen. Auf der anderen Seite bedeutet es umgekehrt für die Bullen, dass die Bären nicht bereit sind locker zu lassen - aus welchen Gründen auch immer.

Ein langfristiger Boden ist noch nicht erreicht. Ich erwarte hier im Monatsverlauf, wie auch bei EON nochmals ein Rücklauf an die Lows, da die vorherige Bewegung UP nicht intime erfolgte, und somit kein genereller Biaswechsel vorliegt.

Langfristig sehe ich die Gefahr, das EON beim Gasgeschäft Einbussen wird hinnehmen müssen, wenn spätestens im nächsten Jahr die Gaspreise explodieren.

Aktuell verlangt RWE von seinen Kunden rund das 10-fache des Spotpreises bei Natural Gas bezogen auf ein MMbtu.

Entweder ist der Erdgaspreis zu niedrig oder RWE nimmt überhöhte Preise von Verbrauchern.

Unbeschadet solcher Überlegungen wird von mir derzeit das Szenario einer komplexen Bodenbildung favorisiert - bis zum Beweis des Gegenteils. Risiko ist weiter hoch mit Blick auf die Fundamentaldaten und die Bilanzrisiken.

Ich erwarte im Laufe der kommenden Monate bei EON und RWE noch einmal neue Mehrjahrestiefs - sprich bei RWE auch nochmal ein Rutsch unter das Jahrestief bei 9.12 Euro.

Das wird vermutlich ein schrittweiser Prozess werden. Sollte er dynamisch erfolgen, so wäre das ein Hinweise, dass das Szenario eines langfristigen komplexen Bodens unwahrscheinlich ist und wir ein worst case Szenario einplanen müssen.

Die Aktie ist weiterhin als hochvolatil einzustufen und vor allem Nachrichten getrieben. Die Nervosität dürfte so schnell noch nicht verschwinden.

Kurslücke bei ca. 9.70€ mahnt ebenfalls zur Vorsicht. Der Schluss dieser Lücke könnte bereits mittelfristig erfolgen.

Eine neutral Haltung zur Aktie scheint gegenwärtig weiterhin angebracht. Sprich man schaut sich das Spektakel von der Seitenline an und hält die Füsse still bis ein Boden wirklich ausgeformt ist. Dieser wird wie eingangs erwähnt meines Erachtens Monate, wenn nicht gar Jahre brauchen...

Wenn er ausbleibt wäre die schlecht.

Disclaimer:

Die gemachten Angaben dienen lediglich zu Informationszwecken und stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. In Vermögensanlagen fragen sie ihren Vermögens- oder Bankberater. Aktieninvestments und Finanzanlagen beherbergen stets auch das Risiko des Totalverlustes. Daher wird eine Haftung für Vermögensschäden kategorisch ausgeschlossen. Es besteht kein Interessenkonflikt, da ich keine Finanzinstrument oder Aktien des Unternehmens halte..
1 Antwort
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19.10.15 15:47:35
Beitrag Nr. 127 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.867.379 von Indextrader24 am 16.10.15 19:47:32da braucht man doch keine Anal-ysten, um zu erkennen, was mit den Versorgern für ein garstig Spiel getrieben wird.
Das da ganz klar die Institutionellen dahinter stecken, dürfte wohl einem Blinden auffallen. Die Versorger werden gehedged auf Teufel komm raus.
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20.10.15 20:01:02
Beitrag Nr. 128 ()
natürlich hat RWE nur die Dreckschleudern und den Atomschrott :laugh:
http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2015-10/35308166…
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20.10.15 20:03:19
Beitrag Nr. 129 ()
wenn die kanzlerin wort hält und bis 2020 2mio elektrofahrzeuge auf deutschen strassen sehen will,
dann werden die stromanbieten einen rebound erleben der sich gewaschen hat.

kz rwe bis 2020 sehe ich vor diesem hintergrund jenseits der 30.
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20.10.15 20:40:21
Beitrag Nr. 130 ()
Nein. Das ist unserer Automobilindustrie zu teuer. Der Energiewirtschaft auch, denn das würde zwangsläufig mehr Investitionen in den regenerativen Sektor nach sich ziehen. Dann schaut RWE wieder in den gehöhlten Flöz.
2 Antworten
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21.10.15 10:12:20
Beitrag Nr. 131 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.892.270 von sdaktien am 20.10.15 20:40:21
Grüne Energie der Versorger vernichtet die Wälder in den USA...
Die ganze Energiewende in Deutschland ist ein reiner Etikettenschwindel. Auf Biomasse die Kraftwerke umzustellen und die Braunkohle und Erdgas nicht zu nutzen, ist weder nachhaltig, geschweige denn klimafreundlich, wie RWE behauptet und die Medien es runterbeten.

Die Ökobilanz von Biomassekraftwerken ist schlichtweg eine Katastrophe. Dazu muss man hinter die Kulissen der grün angestrichenen Fassada gucken. Denn die USA holzen ihre Wälder gnadenlos ab, weil der grüne Ökowahn nicht in der Lage ist saubere Lösungen realitätsnah umzusetzen. Offenbar ist das Management unfähig eine saubere Ökobilanz zu erstellen, ansonsten würde man bei RWE einen anderen Weg gehen.

Währenddessen werden jeden Tag Milliarden Kubikfuss an Erdgas in der Welt abgefackelt. Der Gabriel und der grüne Ökofaschismus zerstören nicht nur die deutsche Wirtschaft, sondern auch noch unseren Planeten. Die Vebrennung von Biomasse ist emissionstechnisch hochproblematisch. Da kann man gleich Kohle verwenden, was aber mit Blick auf die Sterblickeitsziffern in diesem Land alles andere als eine Alternative ist.

Erdgas wäre emissionstechnisch als saubere Lösung immer noch vorzuziehen, ehe man die Wälder in aller Welt weiter abholst. Selbst Afrika ist diesbezüglich fortschrittlicher als die deutsche Regierung. Dort hat man längst erkannt, dass die Wälder geschützt werden müssen. Offenbar sind aber die überbezahlten Manager bei RWE und EON nicht einmal fähig derart einfache Sachverhalte zu erkennen. Dem ganzen wird dann noch die Krone augesetzt, dass man behauptet, das Biomassekraftwerke einen Beitrag für den Schutz der Umwelt hätten.

Bei genauerer Betrachtung ist das schon fast als Etikettenschwindel einzustufen. Ähnlich wie bei Volkswagen und deren Dieselmotoren, die man als vermeintlich sauber arbeitend deklariert, während realiter hinten nur noch krebserregender Dreck rauskam.

EON und RWE hätten gut daran getan Geothermiekraftwerke zu erreichten. Ist ebenso nicht erfolgt. Vielleicht können die ihre Biomassenkraftwerke aber zumindest auf Erdgas umrüsten, was freilich nicht ganz billig werden dürfte.

Der ganze Biomassenschwachsinn ist nichts anderes als eine verdeckte Subventionierung der maroden US-Wirtschaft. In Deutschland werden Arbeitsplätze abgebaut und in USA holzen die neu geschaffenen Arbeitsplätze gleich das ganze Ökosystem ab.

Mich würde mal interessieren was EPA in den USA dazu sagt. Kann allerdings noch nichts dazu finden.

Disclaimer:

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1 Antwort
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21.10.15 10:21:12
Beitrag Nr. 132 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.895.120 von Indextrader24 am 21.10.15 10:12:20Nachtrag/Korrektur zum letzten Beitrag:

RWE und EON haben Geothermieprojekte, aber deren Anteil am Energiemix ist derart verschwindend gering, dass ich diesen derzeit keine Bedeutung bei den Versorgern im größeren Kontext zumesse.

Die Versorger haben in vielen Teilen falsche Schwerpunkte struktureller Art gesetzt, was Jahre brauchen wird um sie zu korrigieren und sicherlich sehr viel Geld kosten wird.

Sollten die Profite ausbleiben dürfte dies zusätzlich den Kurs belasten.

Nur der vermeintliche Ökostrom aus Biomasse ist alles andere als ökologisch wertvoll. Halte es für unverfroren für solch umweltschädliche Energie auch noch eine EEG Umlage einzufordern. Das ist staatliche organisierte Subventionspolitik der US-Holzindustrie auf EU-Ebene. Die Zeche zahlen Verbraucher und Aktionäre in Deutschland.



Disclaimer:

Die gemachten Angaben dienen lediglich zu Informationszwecken und stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. In Vermögensanlagen fragen sie ihren Vermögens- oder Bankberater. Aktieninvestments und Finanzanlagen beherbergen stets auch das Risiko des Totalverlustes. Daher wird eine Haftung für Vermögensschäden kategorisch ausgeschlossen. Es besteht kein Interessenkonflikt, da ich keine Finanzinstrument oder Aktien des Unternehmens halte..
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21.10.15 10:26:48
Beitrag Nr. 133 ()
Als ob die Energiewende nur aus Biomasse bestünde. Es geht um Sonne und Wind und da geht es um erstmal kleinteilige Einheiten. Diese müssen zusammengeführt werden, damit sie wirken wie ein Grosses. Die Technologie dafür ist vorhanden, Das wissen darum, wie man sowas organisiert auch. Das wäre die Riesenstärke unserer EVU's und man könnte damit Vorbild für andere Länder werden.
Das umzusetzen weigern sie sich beharrlich. Also wird es in der Zukunft der Energie für diese Unternehmen keinen Platz geben. Jedenfalls nicht, wen sie weiter auf stur schalten.
11 Antworten
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21.10.15 10:51:03
Beitrag Nr. 134 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.895.258 von sdaktien am 21.10.15 10:26:48Die Energiewende ist ein Etikettenschwindel.

Solar und Windkraft sind witterungsabhängig, Biomasse in Form von Holzpellets ist ökologischer Schwachsinn in mehrfacher Hinsicht.

Biomasse macht inzwischen einen nicht unerheblichen Teil der Energieerzeugung bei den Erneuerbaren Energien aus. Die Folge globale Abholzungsaktionen und Zerstörung funktionierender Ökosysteme.

Warum macht ein Management so einen Schwachsinn mit? Warum setzt ein Management seinen Fokus nicht auf Geothermische Energiegewinnung? Die kassieren Abermillionen jedes Jahr und zerstören mit ihrem "Energiemix" die Umwelt und Ökosysteme und versehen das ganze noch mit einem medialen grünen Tarnanstrich um die Verbraucher zu schröpfen.

Warum also nicht das Solarpanel selber installieren und die Versorger in die Wüste schicken. Zudem ist die Ökobilanz eines Solarpanels alles andere als gut.

Es ist totaler Irrsinn, das Erdgas mit Milliarden an Kubifuss jeden Tag abgefackelt wird und nicht genutzt wird und dafür Wälder in aller Welt abgeholzt werden, die Flora und Fauna vernichtet wird. Wie schräg muss man drauf sein, um sowas als grüne Energe zu bezeichnen.


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21.10.15 12:18:45
Beitrag Nr. 135 ()
Das ist kein Schwachsinn, das ist die Zukunft der Energieversorgung. Dezentral und kleinteilig. Dass die Grossen mit ihren grossen Kraftwerken die Stromleitungen immer noch verstopfen ist das Problem. Und zwar Deren.
Weil wir jetzt schon mit dieser Kleinteiligkeit vielmehr Strom erzeugen als wir brauchen, killt es deren Margen. Ihren Strom werden sie nur noch los, weil er zu Dumpingpreisen an der Leipziger Strombörse angeboten wird. Eigentlich müssten die Strompreise in Deutschland purzeln. Nur dank der politischen Enegiewende, die auf Protektion der Dinos abzielt, ist das nicht der Fall.
Wäre es Markt (was es schon deswegen nicht ist, weil Kohle und Kernenergie seit Jahrzehnten gepampert werden), hätte die fossile Energieerzeugung, sowie die Kernkraft keine Chance. De kleinteilige Stromproduktion lässt sich ja schon jetzt durch die Behinderungen nicht aufhalten, nur verzögern.

Der erste Stromerzeuger, der dass in Deutschland verstanden hat und sich dementsprechend aufstellt, wird der Gewinner sein.
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21.10.15 14:05:35
Beitrag Nr. 136 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.895.519 von Indextrader24 am 21.10.15 10:51:03
Zitat von Indextrader24: Die Energiewende ist ein Etikettenschwindel.

...
Biomasse macht inzwischen einen nicht unerheblichen Teil der Energieerzeugung bei den Erneuerbaren Energien aus. Die Folge globale Abholzungsaktionen und Zerstörung funktionierender Ökosysteme.

...
..


Zwar off topic, aber dennoch:

Abfackeln ist ökologischer Unsinn, dass ist vollkommen klar.

Bitte aber folgendes nicht vergessen:

Auch Erdgas ist, wie Kohle und Öl auch, fossiler Kohlenstoff.

So lange fossiler Kohlenstoff in die Atmosphäre geblasen wird, sollten wir versuchen, diesen Kohlenstoff auch wieder aus der Atmosphäre herauszubekommen.

"Funktionierende Ökosysteme" wie z. B. Wälder leisten KEINEN Beitrag dazu. Sie sind schön und nett, für die Artenvielfalt auch dringend erforderlich, helfen aber Null Komma nix für die CO2-Bilanz. Ein Wald lagert keinerlei Kohlenstoff "endgültig" fossil ein. Oder andersherum, ein Wald "erzeugt" keinerlei "Sauerstoff". Dies ist ein Märchen, an das sehr viele Menschen glauben.

Erklärung dazu:

Eine Pflanze erzeugt sehr wohl Sauerstoff bzw. entnimmt der Atmosphäre CO2, und zwar genau in der Menge, die wir dann als Holz bzw. Biomasse sehen. Lassen wir aber diese Biomasse im funktionierenden Ökosystem drin, dann verrottet sie, und wird letztendlich VOLLSTÄNDIG von "Tieren" im weitesten Sinne verspeist, und damit wieder an die Atmosphäre abgegeben.

Will man Wälder als CO2-Sinke nutzen, MUSS man also Biomasse daraus entnehmen. Man könnte auch sagen, statt das Holz im Wald verrotten zu lassen kann man es auch zu Hause verbrennen, für die CO2-Bilanz ist das äquivalent.

Ziel sollte es also sein, Biomasse aus Wäldern so zu nutzen, dass die Wälder und die Böden dabei nicht zerstört werden. Ob das realistisch erreichbar ist, weiß ich natürlich auch nicht. In Mitteleuropa haben wir das jedenfalls über Jahrhunderte so gemacht, allerdings ist der Umfang naturgemäß beschränkt.

Der einzige wirklich in großem Stil relevante CO2-Absorber scheinen übrigens Algen und Plankton an der Meeresoberfläche zu sein, die dann an den Meeresgrund sinken.

:cool:
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21.10.15 15:56:30
Beitrag Nr. 137 ()
Das Plankton wird dann auch gefressen und der Fisch landet bei uns auf dem Teller. Irgendwie ist ja alles ein Kreislauf. Wald ist ein CO2 Lager. Will man mehr CO2 einlagern, muss man aufforsten. In Asien und Südamerika ist das Gegenteil der Fall.
Aber eine Lösung sehe ich in Biomasse auch nicht. Letztlich geht es nur über Sonne, Wind und Wasser.
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21.10.15 19:37:04
Beitrag Nr. 138 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.897.664 von MisterSpok am 21.10.15 14:05:35Mal ganz ehrlich,

in der Kreidzeit lag die Erddurchschnittstemperatur rund 10-15 Grad höher als heute.

Im Grunde ist es zu kalt auf dem Planente. Es ist noch nicht einmal sicher, ob CO´2 tatsächlich ein globwal warming Effekt hat. Auch das Gegenteil kann der Fall sein.

Nehmen wir aber mal an CO´2 erhöht die Durchschnittstemperatur auf der Erde um 10 Grad. Nun Gut - in Europa haben wir dann Tropenhaftes Wetter vermutlich. Wahrscheinlich könnte man zweimal im Jahr ernten.

Zudem wäre die Menschheit vor den Risiken größere Hungersnöte geschützt, die beispielsweise durch vulkanische Winder oder ähnliche Ereignisse ausgelöst werden können. Es ist halt ein Unterschied, ob die Erdmitteltemperatur von einem Durchschnittwert von ca. 15 Grad Celsius um 7-8 Grad fällt, oder dies bei einem Ausgangsmittel von 7 Grad Celsius.

Klar würden die Polkappen abschmelzen das wäre aber nicht das erste mal auf der Erde - es könnte bei einem globalen Winter, der über Jahre anhält, aber enorme Vorteile haben eine höher Ausgangsbias zu haben.

Im Umkehrschluss kann man auch Überlegungen anstellen, ob die Eliten nicht darauf spekulieren, dass die weltweite Überbevöklkerung bei einem weiteren Absinken der Erdmitteltemperatur sich bei einem globale Winterereignis sich nicht von selbst dezimiert.

Wie auch immer - Energiegewinnung aus Biomasse ist der letzte Dreck. Am saubersten ist und bleibt derzeit die Geothermie. Sonne und Wind sind viel zu unbeständig um langfristig eine den Bedürfnissen ausreichende Energieversorgung zu gewährleisten. Ich halte die ganzen offshore Windparks für gigantische Fehlinvestitionen, dafür hätte mam besser solide Geothermiekraftwerke in den Enthalpiegebieten bauen können.

Fazit: Strukturelle Fehlallokation von Investments, die eine ökologisch zweifelhafte Bilanz haben.


Disclaimer:

Die gemachten Angaben dienen lediglich zu Informationszwecken und stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. In Vermögensanlagen fragen sie ihren Vermögens- oder Bankberater. Aktieninvestments und Finanzanlagen beherbergen stets auch das Risiko des Totalverlustes. Daher wird eine Haftung für Vermögensschäden kategorisch ausgeschlossen. Es besteht kein Interessenkonflikt, da ich keine Finanzinstrument oder Aktien des Unternehmens halte..
8 Antworten
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23.10.15 13:33:40
Beitrag Nr. 139 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.901.165 von Indextrader24 am 21.10.15 19:37:04
RWE - neues Kursziel 3 Euro...
Ich habe mir am Dienstag Nacht mehrere Stunden den RWE Chart reingepfiffen und das über den gesamten mir zur Verfügung stehenden Zeitraum und bin zu dem Schluss gekommen, dass die Aktie ihre Abwärtsstruktur im Chart noch nicht fertig hat.

Das Ziel der kommenden Bwegung down dürfte der Bereich zwischen 3 Euro und 3.20 Euro sein.

Dies ist im übrigen ein Positivszenario im langfristigen Kontext. Unterhalb von 3 Euro würde ich die Aktie und das Unternehmen in seinem Fortbestand als existentiell gefährdet ansehen.

Bezogen auf diesen Zielbereich notiert die Aktie derzeit an einem Fibonacci Log Widerstand bei 12.80 Euro

Sehe mittelfristig für die Zukunft noch erhebliche Risiken auf der Unterseite.

Disclaimer:

Die gemachten Angaben dienen lediglich zu Informationszwecken und stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. In Vermögensanlagen fragen sie ihren Vermögens- oder Bankberater. Aktieninvestments und Finanzanlagen beherbergen stets auch das Risiko des Totalverlustes. Daher wird eine Haftung für Vermögensschäden kategorisch ausgeschlossen. Ich habe keine Aktien oder Finanzinstrumente an dem Unternehmen.
7 Antworten
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23.10.15 14:41:47
Beitrag Nr. 140 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.917.101 von Indextrader24 am 23.10.15 13:33:40Wenn ich so was lese, dann weiß ich, wozu Du einen Disclaimer brauchst.

Ohne eine ungefähre Zeitangabe sind Kursziele übrigens völlig wertlos.
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23.10.15 14:51:02
Beitrag Nr. 141 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.917.779 von Kalchas am 23.10.15 14:41:47Zeitprojektionen sind schwierig - aber ich gehe davon aus, dass dies bis Mitte 2017 passieren wird. Solange würde ich die Aktie strategisch meiden.

Vermutlich wird der Tiefpunkt im Frühjahr 2017 erreicht. Ich gehe davon aus, dass beide Versorger - auch EON - dem DAX noch erhebliche Probleme bereiten werden. Es kann sein, dass diese am Ende deshalb aus dem Index fliegen werden.

Trotz des Kursverfalls der letzten Jahre könnte die Aktie also noch einmal rund 80 Prozent an Wert verlieren.

Die aktuelle Welle 4 der Welle 3 down.

Ihr sollte eine Welle 5 folgen die neue Tiefs bis in den Bereich von ca. 4,7 Euro ausbildet.

In der Folgezeit wird es dann komplexer und viele Monate zäh und weiter schrittweise abwärts gehen bis in etwas 2 Jahren die Aktie auf die 3 Euromarke zusteuert. Dort läuft eine Trendkanalprojektion, die bei Bestätigung durch den Markt auf der Longseite dann ernsthaft getradet werden kann, sofern sie hält und nicht aus irgenwelchen Gründen pulverisiert wird.


Disclaimer:

Die gemachten Angaben dienen lediglich zu Informationszwecken und stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. In Vermögensanlagen fragen sie ihren Vermögens- oder Bankberater. Aktieninvestments und Finanzanlagen beherbergen stets auch das Risiko des Totalverlustes. Daher wird eine Haftung für Vermögensschäden kategorisch ausgeschlossen. Ich habe keine Aktien oder Finanzinstrumente an dem Unternehmen.
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25.10.15 11:37:26
Beitrag Nr. 142 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.917.884 von Indextrader24 am 23.10.15 14:51:02
Zitat von Indextrader24: Zeitprojektionen sind schwierig - aber ich gehe davon aus, dass dies bis Mitte 2017 passieren wird. Solange würde ich die Aktie strategisch meiden.

Vermutlich wird der Tiefpunkt im Frühjahr 2017 erreicht. Ich gehe davon aus, dass beide Versorger - auch EON - dem DAX noch erhebliche Probleme bereiten werden. Es kann sein, dass diese am Ende deshalb aus dem Index fliegen werden.

Trotz des Kursverfalls der letzten Jahre könnte die Aktie also noch einmal rund 80 Prozent an Wert verlieren.

Die aktuelle Welle 4 der Welle 3 down.

Ihr sollte eine Welle 5 folgen die neue Tiefs bis in den Bereich von ca. 4,7 Euro ausbildet.

In der Folgezeit wird es dann komplexer und viele Monate zäh und weiter schrittweise abwärts gehen bis in etwas 2 Jahren die Aktie auf die 3 Euromarke zusteuert. Dort läuft eine Trendkanalprojektion, die bei Bestätigung durch den Markt auf der Longseite dann ernsthaft getradet werden kann, sofern sie hält und nicht aus irgenwelchen Gründen pulverisiert wird.


Disclaimer:

Die gemachten Angaben dienen lediglich zu Informationszwecken und stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. In Vermögensanlagen fragen sie ihren Vermögens- oder Bankberater. Aktieninvestments und Finanzanlagen beherbergen stets auch das Risiko des Totalverlustes. Daher wird eine Haftung für Vermögensschäden kategorisch ausgeschlossen. Ich habe keine Aktien oder Finanzinstrumente an dem Unternehmen.[/Quote

Selten so ein Quatsch gelesen ! Wann beginnst Du die Lottozahlen, für 2025 vorauszusagen ?
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25.10.15 12:14:15
Beitrag Nr. 143 ()
RWE bekommt für seine demnächst stillzulegenden Braunkohlkraftwerke staatliche Zuschüsse.
(Warum bekomme ich eigentlich sowas nicht, wenn ich meine Ölheizung stilllege und als stille Reserve deklariere?)
Ich habe aber nur was von einer Gesamtsumme von 230Mio€ für alle 3 Konzerne gelesen, die in diese Stillegung involviert sind. Weiss jemand, wieviel davon auf RWE entfällt?
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26.10.15 12:11:43
Beitrag Nr. 144 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.927.397 von Gedankenkraft am 25.10.15 11:37:26Ob das Quatsch ist wird die Zukunft zeigen.

Quatsch ist es Holzpellets über den Atlantik zu schiffen, Wälder in Nordamerika abzuholzen und die Öksosysteme platt zu machen, während Erdgas am anderen Ende der Welt tagtäglich abgefackelt wird.

Grotesk ist es die Braunkohle dafür als Energieträger gegen die Wand zu fahren.

Mal sehen, weöche Abschreibungen da noch fällig werden.

Egal - über welchem Umweg das Kursziel erreicht wird, spielt keine Rolle.

Wir haben auf einen Abwärtsimpuls einen netten Bounce gehabt, das war´s.

Ein Boden braucht hier vermutlich Jahre - bleibt er aus, dann bleibt am Ende nichts.

Nur meine Meinung.

Disclaimer:

Die gemachten Angaben dienen lediglich zu Informationszwecken und stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. In Vermögensanlagen fragen sie ihren Vermögens- oder Bankberater. Aktieninvestments und Finanzanlagen beherbergen stets auch das Risiko des Totalverlustes. Daher wird eine Haftung für Vermögensschäden kategorisch ausgeschlossen. Es besteht kein Interessenkonflikt, da ich keine Finanzinstrument oder Aktien des Unternehmens halte..
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26.10.15 12:15:00
Beitrag Nr. 145 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.927.397 von Gedankenkraft am 25.10.15 11:37:26Im übrigen fallen in Deutschland für den EEG Quatsch mal wieder 1000 Arbeitsplätze weg. Ich bin mir sicher Deutschlands Bedarf an hochqualifizierten Facharbeitern wird dadurch steigen, wie die Politik proklamiert.

Nein - was wir hier sehen ist eine staatlich gefördertes Beschäftigungsprogramm in den USA - auf Kosten deutscher Arbeitsplätze.

Alles folglich nur Tarnanstrich.

Disclaimer:

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26.10.15 19:03:26
Beitrag Nr. 146 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.917.101 von Indextrader24 am 23.10.15 13:33:40
Zitat von Indextrader24: Ich habe mir am Dienstag Nacht mehrere Stunden den RWE Chart reingepfiffen und das über den gesamten mir zur Verfügung stehenden Zeitraum und bin zu dem Schluss gekommen, dass die Aktie ihre Abwärtsstruktur im Chart noch nicht fertig hat.

Das Ziel der kommenden Bwegung down dürfte der Bereich zwischen 3 Euro und 3.20 Euro sein.

Dies ist im übrigen ein Positivszenario im langfristigen Kontext. Unterhalb von 3 Euro würde ich die Aktie und das Unternehmen in seinem Fortbestand als existentiell gefährdet ansehen.

Bezogen auf diesen Zielbereich notiert die Aktie derzeit an einem Fibonacci Log Widerstand bei 12.80 Euro

Sehe mittelfristig für die Zukunft noch erhebliche Risiken auf der Unterseite.

Disclaimer:

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:laugh::laugh::laugh: ohne worte.
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27.10.15 14:47:09
Beitrag Nr. 147 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.936.949 von sm74 am 26.10.15 19:03:26sehr richtig !
Nicht der Kurs gefährdet das Unternehmen, die miserable Bilanz zusammen mit schlechter Strategie gefährden den Kurs :D
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27.10.15 16:42:53
Beitrag Nr. 148 ()
Wär die Strategie nicht so schlecht (wobei sich die Frage stell, was für eine Strategie), wär die Bilanz auch nicht so miserabel
1 Antwort
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27.10.15 21:50:43
Beitrag Nr. 149 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.944.047 von sdaktien am 27.10.15 16:42:53Welche Strategie ? Die Frage ist mehr als berechtigt!
Aber auch keine Strategie ist eine Strategie.
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27.10.15 21:52:49
Beitrag Nr. 150 ()
Strategisch verblüffend.
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28.10.15 13:08:39
Beitrag Nr. 151 ()
Also was mich echt wundert!

In den RWE-Foren ist ja überhaupt nichts los... Ich erinnere mich noch an Commerzbank und Co da wurde unglaublich viel geschrieben. Ist Wallstreet online tot oder investieren Kleinanlegen überhaupt nicht in RWE. Bei einem so großen Wert wundert es mich echt, dass der Diskussionsbedarf dermaßen gering ist... Irgendwie seltsam...
4 Antworten
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28.10.15 13:36:15
Beitrag Nr. 152 ()
Was will man denn schreiben. Gewinne rückläufig, Umsatz schwindet dahin, Aktie auf Talfahrt, Management nicht zukunftsfähig, Überleben dank staatlicher Zuwendung, wie jetzt bei der Braunkohle.

Aktie: Kursziel 0 Mit Verstaatlichung ist zu rechnen.
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28.10.15 20:43:22
Beitrag Nr. 153 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.951.307 von wolhar am 28.10.15 13:08:39Ich würde mal sagen, dass die Masse kein Interesse an der Aktie hat.

Aber wer kanns den Anlegern verübeln. Handeln sie mal gegen HFT-Rechner auf der anderen Seite.

Mensch gegen Maschine, da verlieren die meisten Anleger und auch die Profis.
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12.11.15 14:11:53
Beitrag Nr. 154 ()
RWE - Rutsch unter die 12 Euromarke löst neues Verkaufssignal aus...
Charttechnisch weiterhin gefährdet bleibt die RWE Aktie.

Mit dem signifikanten Rutsch unter die 12 Euromarke, die nun zum Widerstand mutiert wurde ein neues Verkaufssignal ausgelöst.

Langfristig bestehen nicht nur fundamental, sondern auch charttechnisch erhebliche Risiken.

Mögliches Kursziel auf der Unterseite innerhalb der kommenden 2-5 Jahre der Bereich von 2.80 bis 3.30 Euro.

Unterhalb von 3 Euro per Quartals oder Jahresschluss würde ich ein Pleiteszenario beispielsweise im Sinne einer Verstaatlichung hingegen in Erwägung ziehen.

Schulden ohne Ende, bei wegbrechenden Profiten bzw möglicherweise weiterhin anfallenden Verlusten sind ein gefährlicher Cocktail.

Disclaimer:

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12.11.15 16:54:26
Beitrag Nr. 155 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.951.307 von wolhar am 28.10.15 13:08:39
Zitat von wolhar: Also was mich echt wundert!

In den RWE-Foren ist ja überhaupt nichts los... Ich erinnere mich noch an Commerzbank und Co da wurde unglaublich viel geschrieben. Ist Wallstreet online tot oder investieren Kleinanlegen überhaupt nicht in RWE. Bei einem so großen Wert wundert es mich echt, dass der Diskussionsbedarf dermaßen gering ist... Irgendwie seltsam...


tja, die zielmarken wurden natürlich torpediert.
jetzt müssen neue lows produziert werden um eine bestätigung zu erwirken.

mir ist das wurscht, ich bleibe dabei. ich lasse mich ungern von chartpropheten aus einer aktie treiben.
1 Antwort
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12.11.15 21:38:47
Beitrag Nr. 156 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.951.307 von wolhar am 28.10.15 13:08:39In den RWE-Foren ist ja überhaupt nichts los... Ich erinnere mich noch an Commerzbank und Co da wurde unglaublich viel geschrieben. Ist Wallstreet online tot oder investieren Kleinanlegen überhaupt nicht

Dann schauen sie doch mal bei unsere größten Deutschen Bank vor bei, die ist auch gerade im Sonderangebot ca, 10 Jahres tief genau so erfolgreich, gleiche DOLLEN aussichten. Ja da kommt noch eine Lawine der Schäuble , ja es bleibt spannend :laugh: Und kei Sau interessietes , aber die Fifa was ist wichtig, leider oder
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13.11.15 12:03:34
Beitrag Nr. 157 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.074.085 von sm74 am 12.11.15 16:54:26Das ist ihre persönliche Entscheidung - aber mit Ratio und Demut vor dem Markt hat es nichts zu tun.

Auf welcher Grundlage argumentieren Sie denn ?

Ist ihr Ego ihnen wichtiger, als der Markt?

Ego weglassen - und einfach nur schauen, was der Markt macht. Die Wellenmuster im grossen Bild lassen für mich Kurse bis runter auf 3 Euro durchaus zu.

Unter 3 Euro würde ich sogar eine Pleite in Erwägung ziehen.

Alles andere ist meines Erachtens derzeit Goodwill. Die Risiken scheinen mir noch nicht diskontiert zu sein.


Disclaimer:

Die gemachten Angaben dienen lediglich zu Informationszwecken und stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. In Vermögensanlagen fragen sie ihren Vermögens- oder Bankberater. Aktieninvestments und Finanzanlagen beherbergen stets auch das Risiko des Totalverlustes. Daher wird eine Haftung für Vermögensschäden kategorisch ausgeschlossen. Es besteht kein Interessenkonflikt, da ich keine Finanzinstrument oder Aktien des Unternehmens halte..
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13.11.15 14:45:57
Beitrag Nr. 158 ()
Die Pleite wird ohnehin kommen, oder vorher die Verstaatlichung. Das ist keine technische Einschätzung sondern eine Fundamentale, orientiert an der derzeitigen Unternehmensführung.
1 Antwort
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27.11.15 12:17:57
Beitrag Nr. 159 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.082.320 von sdaktien am 13.11.15 14:45:57Es gibt noch eine dritte Variante - Teilverstaatlichung im Sinne, dass der Staat Mehrheitsaktionär wird um das Unternehmen vor dem Konkurs zu retten.

Dies wird aber nur mit entsprechender Beteiligung der Aktionäre einhergehen könne, da es politische andernfalls kaum vermittelbar wäre - auch im Hinblick auf die Ewigkeitshaftungsfrage.

In dem Fall gehe ich davon aus, dass die jetzigen Aktionäre einen Abschlag von rund 80 Prozent werden schlucken müssen.

Das ganze wird natürlich durch die Neuausabe von Aktien an den Staat gegen frisches Kapital dann entsprechend verwässert werden und vielen sauer aufstossen. Wer nicht darauf eingeht wird als Alternative die Pleite vor Augen geführt bekommen. Und so werden am Ende alle die bittere Pille schlucken. Im übrigen wird es dann eine Verkaufsempfehlung nach der anderen seitens der Analüsten der Finanzmafia hageln. Kursziele reihenweise gesenkt werden usw. usw.. Das ganze Programm halt, dass dann abgespult wird.

Unter 9 Euro je Aktie wird es ein stoploss Lawine wahrscheinich geben.

Disclaimer:

Die gemachten Angaben dienen lediglich zu Informationszwecken und stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. In Vermögensanlagen fragen sie ihren Vermögens- oder Bankberater. Aktieninvestments und Finanzanlagen beherbergen stets auch das Risiko des Totalverlustes. Daher wird eine Haftung für Vermögensschäden kategorisch ausgeschlossen. Es besteht kein Interessenkonflikt, da ich keine Finanzinstrument oder Aktien des Unternehmens halte..
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27.11.15 12:28:11
Beitrag Nr. 160 ()
:laugh: Ihr seid mir Helden...

Verstaatlichung, Sell-Off, Pleite, das ich nicht lache.

http://www.statistik-nord.de/fileadmin/Dokumente/Presseinfor…

...ich würde sagen...LÄUFT :lick:
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27.11.15 14:15:24
Beitrag Nr. 161 ()
Na ich weiß ja nicht ob man auf die großen Versorger verzichten kann. Angeblich wollen wir doch auf Elektroautos setzen, oder?
Hier ein Auszug des Energieverbrauchs nach Kraftstoffarten des Bundesministeriums für Umwelt....



Ich gebe mal folgendes zu bedenken:
Der Jahresstromverbauch in der BRD lag 2014 bei 589,8 TWh (sind 589800000000 KWh = 2,12 PJ)

Die verbrauchte Menge an Diesel und Ottokraftstoff zur Fortbewegung 2014:

Diesel: 30,5 Mio Tonnen entspricht einer Energiemenge von 30,5*10e6 t*1000kg/t*11,8 Kwh/kg=359900 TWh entspricht

Als Energieäquivaltent(1Wh entpsricht 3,6 KJoule): 359900 TWh *3,6 KJ/Wh= 1295,64 PJ

Otto: 17,9 Mio Tonnen entspricht einer Energiemenge von 17,9*10e6 t*1000kg/t*11,1 Kwh/kg=198690 TWh

Als Energieäquivaltent(1Wh entpsricht 3,6 KJoule): 198690 TWh *3,6 KJ/Wh= 715,285 PJ

Zusammen: 558590 TWh(2010 PJ)
Man sieht dass der zur Mobilität genutzte Energieverbrauch der Autos, Lastwagen um den Faktor ca. 1000!!!! höher ist als der Strombedarf.
So, angenommen die Elektromobilität soll sich wirklich etablieren. Ich rechne im Folgenden mit einem Wirkungsgrad von 0,35(35% für Mix aus Diesel knapp 40 Prozent und 30 Prozent für die Benziner) für die Verbrenner und 0,8(Leitungsverluste, Transport, Ladeverluste etc. ist aber noch optimistisch angenommen) für das Elektroauto.
Angenommen wir wollen 5 % der Autos elektrisch bewegen heisst das im Umkehrschluss:
Mechanische Energiemenge zur Fortbewegung: 558590 TWh*0,35 = 195 506 TWh, davon 5 Prozent 9775 TWh
Dazu benötigtes elektrisches Äquivalent: 9775 TWh/0,8 = 12219 TWh
Das wäre dann im Jahresverbauch eine Erhöhung um den Faktor 12219 / 589,8 = 20,71 bei 5 Prozent der Fahrzeuge elektrisch.
Aktuell will die Bundesregierung auf 1 Mio Elektrofahrzeuge hinaus. Das wären momentan in Prozent: 53,7 Mio Fahrzeuge in Deutschland 2015, 1 Mio entspricht 1,86 Prozent:

Nach obiger Rechnung kommen dann immer noch 4550 TWh bzw. der Faktor 7,71 heraus.
Und die Regierung will allen Ernstes alle Kohle- und Atomkraftwerke abschalten? Wo kommt denn der Strom dann her? Nicht mal die französischen Atomkraftwerke können das dann noch leisten. Momentan haben wir angeblich 25 Prozent aus erneuerbaren Energien. Wenn viele Grundlastkraftwerke abgeschalten werden wird neben der Unterdeckung allein die Versorgung aber so nicht mehr funktionieren, weil keine Stromspeicher vorhanden sind und Wind und Sonne sehr volatil sind. Nur die Wasserkraft ist Grundlastfähig und die ist schon relativ gut ausgereizt. Die 25 Prozent sind aber m.E. nach mit der Nennleistung und nicht der Dauerleistung gemacht. Auch hier ein riesiger Faktor von weit über 10 zwischen Nennleistung und durchschnittlicher entnehmbarer Leistung! Momentan werden bei Wind- Sonnenspitzen die Grundlastkraftwerke so gut es gehen kurzeitig zurückgefahren bzw. Energie vernichtet(ableitung in den Boden etc.). Deshalb sind die 25 Prozent meines Erachtens nach auch eine Milchmädchenrechnung der Lobby(aber das Ausdiskutieren möchte ich mir hier sparen und nicht das jetzt jemand denkt, ich bin generell gegen den Gedanken keine sinnvollen Alternativen in Sachen Energieversorgung zu suchen, dem ist nicht so! Jedoch ist das was momentan in Sachen Energiewende fabriziert wird reine Ideologie und absoluter Murks hoch 3!). Die physikalischen Realitäten(und auch die wirtschaftlichen) werden uns sehr bald gewaltig einholen.
Ich wünsche den „Planern“ jedenfalls viel Spaß!!! Im Übrigen kann man Wind nicht beliebig umwandeln/ernten, denn auch er schwächt sich durch die Energieentnahme ab. Und auch das zieht Klimaänderungen nach sich wenn man diesen zu sehr „bremst“. Wir haben dann eine Maschine, wo China, Indien, USA etc. durch CO2 Emissionen kräftig Wind produzieren und wir diesen wieder ernten. Vorausgesetzt wir füllen alle Freiflächen in Deutschland mit Windkrafträdern etc. auf so gut es geht und bauen jede Menge großer Pumpspeicherkraftwerke oder riesige Batterieparks mit umweltfreundlichen Batterien:).
1 Antwort
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27.11.15 14:56:32
Beitrag Nr. 162 ()
Auf einen grossen kann man sicherlich verzichten. Wir hätten dann immer noch 3. E.ON, Vattenfall und EnBW, daneben viele Kleine. Die RWE wäre in dem Sinne auch nicht weg, sie wär nur anders aufgestellt, weil nicht mehr an der Börse. Davon fallen die Kraftwerke nicht weg. Was anderes wäre es, ginge RWE in die Insolvenz. Davon gehe ich aber nicht aus, weil die öffentliche Hand vorher einschreiten würde. Strom ist wichtig.
Die RWE könnte es auch immer noch aus eigener Kraft schaffen. Sie muss sich radikal in Richtung Dezentral und Regenerativ neu aufstellen. Ähnlich wie E.ON.
Das Problem bei RWE ist derzeit, das man sich diesem Umbau derzeit komplett verweigert. Ich sehe das so, dass man komplett darauf setzt, dass die Politik die Energiewende zurücksetzt. Das kann sie aber selbst dann nicht, wenn sie es denn wollte. Dass die Energeiversorgung regenerativer und dezentraler wird, ist nicht zu verhindern. Dem muss man sich stellen, darauf muss man als Unternehmen reagieren. Das macht RWE nicht.
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27.11.15 15:05:06
Beitrag Nr. 163 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.190.710 von AlphaOne_ am 27.11.15 14:15:24Sind unsere Kfz so stark sparsamer geworden im Sprittverbrauch, trotz mehr Autos und im durchschnitt mehr PS/Auto?

Ich denke, dass die Politschlaumeier erst zu spät merken, was sie angerichtet haben.
Ich war immer gegen den Atomstromausstieg, weil er konzeptlos, überstürzt und nur durchgeführt wurde, weil Mutti Merkel immer die Themen der Opposition aufgreift, sich zu eigen macht und daducrh jeden Widerstand im Kein erstickt.

Daher bin ich ja gespannt, wie wir es schaffen bis 2020 1 Mio Elektroautos auf unseren Straßen zu haben.
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27.11.15 16:18:42
Beitrag Nr. 164 ()
Bei meiner Berechnung hatte ich Zweifel, ob sich ein Fehler in der Annahme eingeschlichen hat und ob im Diagramm des Bundesministeriums bei Dieselkraftstoff auch andere Dieselverbaucher neben den Autos enthalten sind. Die Benziner passen m.E. nach bezüglich Spritverbrauch. Aber es gibt in Deutschland m.E. nach weniger Dieselkfz als Benziner, insofern kann das nicht ganz passen. Vielleicht wegen der vielen LKW und Busse etc. Müsste man nochmal etwas Differenzieren. Aber die Message bleibt die gleiche.

Selbst wenn man mal davon ausgeht, dass es halb so viele Diesel wie Benziner gibt 1/3tel zu 2/3 kommt man immer noch auf den Faktor 2..3. Also müssen die Versorger zukünftig viel mehr Strom und nicht weniger produzieren oder wir stampfen die Elektromobilität ein bzw. diese dümpelt weiter so vor sich hin wie bislang, in homöopathischen Dosen bzw. einem Nischendasein für Enthusiasten mit ein paar Promille Marktanteil.

Ich habe noch eine alte Statistik des Bundesamtes Wiesbaden gefunden, von 2009, die Zahlen von 2009 sind in etwa die gleichen. Etwas über 30 Mio Tonnen Diesel und 20 Mio Tonnen Benzin.


Wie unser ehemaliger Professor schon immer zu sagen pflegte, glaube keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast:)
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27.11.15 16:42:32
Beitrag Nr. 165 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.191.133 von sdaktien am 27.11.15 14:56:32Ich weiß nicht ob die Regierung überhaupt möchte, dass es so viele Selbstversorger gibt, dann fallen massig Steuern und auch ein Teil der Grundlage für die Energiewende(EEG Umlage) weg!!! 3 Cent bringt der Strom den Energieversogern im Moment, 30 kostet er aufgerundet. Alles dazwischen Gebühren, Netzentgelte, Steuern, EEG. Wenn jemand sich eine Windkraftanlage installiert oder mittels Solarstrom selbst versorgt zahlt er nur 9-10 Cent in der Herstellung wenn man die Kosten der Anlage mit einkalkuliert. Dies gilt aber nur für große Anlagen. Bei kleinen sieht es eher schlechter aus. Die Industrie zahl ohnehin nur 12 Cent pro Kilowattstunde. Und dann müssen die sich auch noch um die Speicherung kümmern um gänzlich auf den Stromanschluss verzichten zu können. Außerdem haben nicht alle die Möglichkeit bei sich ein Windkraftrad oder nen Solarpark mit entsprechender Leistung zu installieren. Ggf. durch ein Blockheizkraftwerk wenn man die Wärmeenergie verwenden kann. Warum sollten die sich das dann antun?
Und wie gesagt, ohne Subventionen wäre auch heute der Ökostrom in der Herstellung um den Faktor 3 teurer wie er aktuell gehandelt wird, also wirtschaftlich nicht konkurrenzfähig. Warum sollte also ein Unternehmen in Wind und Solarkraft investieren? Sobald die Subventionspolitik sich ändert habe ich ein Produkt, dass zu überhöhten Kosten Strom produziert und unrentabel ist wenn bis dahin nicht der Strompreiserlös die umgerechneten Investitionskosten deckt und muss Verluste hinnehmen. Und international und auch europäisch werden wir uns auf Dauer den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht völlig entziehen können, wenn wir keine nachhaltige weitere Deindustrialisierung energieintensiver Industriezweige riskieren möchten. Ist aber alles eine Frage der Philosophie.
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27.11.15 16:49:18
Beitrag Nr. 166 ()
Auch die Regierung kann den Trend nicht aufhalten, höchstens bremsen. Wir werden (vielleicht sind wir auch schon) bald an dem Punkt sein, wo diese Stromerzeugung nicht teurer sein wird als die herkömmliche mit Atomstrom und Kohle (rechnet man die Entsorgungs- und Ewigkeitskosten mit, ist sie es wahrscheinlich schon). Dann wird es auch ohne Hilfe der Regierung eine massive Ausweitung dieser Stromerzeugung geben. Dem muss man sich stellen, auch die RWE.
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27.11.15 17:17:48
Beitrag Nr. 167 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.192.357 von sdaktien am 27.11.15 16:49:18Momentan sind noch 300 Prozent dazwischen:). Das mit der Gesamtbetrachtung ist natürlich ein berechtigter Einwand, da es aber andere Länder auch nicht machen wird es uns nur benachteiligen, wenn wir versuchen, uns ideologisch daran zu früh und zu fanatisch zu orientieren. Wenn man das möchte - gut. Eine philosophische/moralische Frage. Ich bin der Meinung das es grundsätzlich richtig ist, vernunftgeleitet über Alternativen nachzudenken und diese Schritt für Schritt in Zusammenschau mit der restlichen Welt umzusetzen. Aber das was wir machen ist ungeplant, chaotisch, ja gleicht fast ein bisschen Harakiri.

Und wirklich nachhaltig funktionieren wird das nur, wenn auch das europäische Umland bzw. die globalisierte Welt in diese Richtung mitgehen. Davon kann ich aber noch nicht viel erkennen.
Und wie gesagt wir müssen noch sehr große Flächen für die Windenergie und ggf. Solarparks und vor allem Speicherkraftwerke bereitstellen. Gerade an den Speicherkraftwerken hapert es gewaltig. Und bei der Windenergie wird es einen Sättigungseffekt geben. Wenn im Norden der Wind "hereinweht" und dort schon die Energie entzogen wird bleibt für die Windkrafträder in der Mitte oder im Süden weniger übrig.
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27.11.15 18:35:14
Beitrag Nr. 168 ()
Ich hab ja auch nicht von sofort gesprochen. Ich denke, dass wird so ab 2020 vielleicht etwas später der Fall sein. Dann sind die Erzeugungskosten bei kleineren Kraftwerken auch ohne Subventionen konkurrenzfähig. In dem Moment wird es einen enormen Schub bei der Energieproduktion geben, weil sich die Stromerzeugung auch ohne Subventionen rechnet. Darauf muss sich die Energieversorgung in Deutschland einstellen. Je früher sie das macht, umso besser st das, denn dadurch haben wir einen technologischen und Wettbewerbsvortel. Andere Länder werden dem folgen. Weil es auch in anderen Ländern ersichtlich wird, dass sich auf diese Weise Geld verdienen lässt. Und dann ist es gut, wenn wir schon einige Jahre damit Erfahrung haben und unser Wissen weltweit vermarkten können. RWE und E.ON können und sollen meiner Meinung nach, da eine erhebliche Rolle mitspielen. Für Deutschand wäre das gut. Nur, vor allem bei der RWE, wird das bislang noch nicht gesehen.
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27.11.15 20:52:10
Beitrag Nr. 169 ()
Ich möchte beichten, dass ich mich bei meinem Exkurs zum Thema Emobilität um den Faktor 10^3(1000) vertan habe. Die lieben SI Einheiten in der Physik:) Terra 10^12, Giga 10^9, Mega 10^6, Kilo 10^3.


Daten von 2009 aus letztem Chart:

30 Mio Tonnen pro Jahr entspricht 30000 kt/Jahr = 30 000 000 t * 1000kg/t * 11,8 kwh/kg = 354000000000 kwh = 354000000 Mwh = 354 000 GWh = 354 TWh
20 Mio Tonnen pro Jahr entspricht 20000 kt/Jahr = 20 000 000 t * 1000kg/t * 11,1 kwh/kg = 222000000000 kwh = 222000000 Mwh = 222 000 GWh = 222 TWh

Also habe ich Faktor 10^3 unterschlagen bzw. zu hoch angesetzt. Gesamtverbrauch des Verkehrs also mit 576 TWh grössenordnungsmässig in etwa gleich hoch wie der Stromverbauch(2014 589,9 TWh), sorry.

Ich nehme die Aussage mit dem Faktor 1000 und die darauf folgenden Berechnungen also besser zurück. Kommt davon wenn man mal schnell was zusammenschustert.

Na dann muss man die Stromproduktion ja nur geringfügig(ungefähr 1 Prozent für jedes Prozent Marktanteil der Elektrofahrzeuge am Gesamtmarkt) erhöhen bzw. maximal verdoppeln insofern man den Gesamtmarkt an KFZ vollständig auf Elektrofahrzeuge umstellen möchte. Dann macht das doch wieder mehr Sinn. Jedoch ist die Grundaussage, dass mehr Elektromobilität mehr Strombedarf bedeutet richtig und wir haben ja ohnehin schon das Problem das die regenerativen Energien bei weitem nicht ausreichen den Bedarf für Industrie uns Haushalte zu decken. Insofern müsste die Elektromobiltät ja tendenziell eher positiv für die Energieriesen sein. Aber wir werden sehen wie das weitergeht. Heute hat es wieder Prügel gegeben ohne irgendwelchen Nachrichten. Aber bei den Markkapitalisierungen sind die Versorger ein gefundenes Fressen für Hedgefonds geworden.
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01.12.15 19:46:55
Beitrag Nr. 170 ()
:eek::laugh::laugh::laugh: IHR LOSER !!!
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03.12.15 08:32:57
Beitrag Nr. 171 ()
Wenn Mario Graghi heute "liefert", dürfte es auch bei RWE turbulent werden.

Andrew
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03.12.15 12:45:13
Beitrag Nr. 172 ()
Heute könnten wir die 13 EUR von oben sehen
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03.12.15 13:30:50
Beitrag Nr. 173 ()
Und dann? Der Knackpunkt ist noch einen Euro höher
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03.12.15 20:03:38
Beitrag Nr. 174 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.229.023 von Andrew6466 am 03.12.15 08:32:57
Zitat von Andrew6466: Wenn Mario Graghi heute "liefert", dürfte es auch bei RWE turbulent werden.

Andrew


...er hat geliefert.
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03.12.15 23:22:20
Beitrag Nr. 175 ()
Ja, Mario Draghi hat geliefert, und im Grunde gar nicht schlecht. Ich habe so das Gefühl, im Vorfeld wird bewußt unmögliches in den Raum gestellt, um dann hinterher einen Grund zu haben, bei nicht Bestätigung die Kurse mit Übertreibung nach unten zu drücken. Es gibt sogar eine leichte Verbesserung der bisherigen Geldpolitik, dennoch geht's erstmal runter. In meinen Augen einfach Nonsens was hier geschieht, Zockerei sonst nichts.

Gute Nacht,

Andrew :look:
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04.12.15 15:56:57
Beitrag Nr. 176 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.237.825 von Andrew6466 am 03.12.15 23:22:20Die kürzlich angekündigte "trafo" des Ladens birgt m.E. share price potential von locker €60,00 pro Aktie, wenn man das Ding durchrechnet.

Voraussetzung wäre allerdings eine von nun ab berechenbare/ kontinuierliche/ konsistente Energiepolitik in Deutschland. Z.B. zumindest keine neuen Änderungen.

Ich sags ganz offen. ich bin in dem Teil drin.
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05.12.15 09:30:02
Beitrag Nr. 177 ()
Gazprom Pleite?
Anleger sollten sich fragen, welche Auswirkungen eine Pleite und Zahlungsunfähigkeit von Gazprom auf RWE hat.

Charttechnisch läuft eine neue Abwärtsbewegung.. Halten die Jahrestiefs nicht stand, dann rutscht der Laden sehr schnelle sehr massiv in die Tiefe.

Eine Pleite von Gazprom, Terroranschläge gegen Kraftwerksanlagen, dank der grenzenlosen illgalen Grenzübertritte stellt ein massives Gefährdungspotential dar. Erst Recht nach der gestrigen Kriegserklärung gegen Russland in einem Stellvertreterkrieg in Syrien bei dem es um Erdgas geht und geostrategische Planungen zur Besetzung Russlands.

So zumindest mein Eindruck. Schaffen es die Westmächte Gazprom das Genick zu brechen, dann haben sie was sie wollten - Russland geschwächt und abschussbereit gemacht.

Diese Entwicklungen sind brandgefährlich für die Sicherheitsarchitektur Europas und der Menschheit insgesamt. RWE könnte dies besonders scwer treffen. Anschläge oder Bomben auf Kraftwerke sollten da durchaus eingeplant werden. Kann natürlich auch jeden anderen Versorger treffen.

Nur meine Meinung.

Hinweis: Kein Interessenkonflikt.
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05.12.15 11:14:48
Beitrag Nr. 178 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.246.918 von Indextrader24 am 05.12.15 09:30:02Sorry, wenn ich das jetzt so sag, aber das ist ein typischer Blogger Beitrag.

Was Anschlagsziele und Sicherheitsarchitektur betrifft, kann man ohne weiteres ein Dutzend Infrastruktursektoren nennen, die kritisch und extrem angreifbar sind.

Und falls es losgeht und hier in Europa Kraftwerke plattgemacht werden, haben wir ganz andere Probleme als ein Pipi-Privatinvestor Investment als in RWE. Deswegen sollten wir jetzt wahrscheinlich sofort aufhören in überhaupt irgendetwas zu investieren.

Wieso sollte eine Gazprompleite Russland von den Füßen werfen?

Das Gas ist da, die Anlagen sind da und das Gas wird gebraucht. Das Geschäft läuft weiter. Eine Versorgung würde nur im Fall eines Großkriegs eingestellt werden und da haben wir ebenfalls wieder GANZ andere Probleme.

Außerdem kann man Anteil am profit den Gasversorgung in CEE bei RWE ausmacht relativ leicht bestimmen. Ist, sagen wir jetzt mal, nicht gerade der Löwenanteil des EBIT.

"Geostrategische Planungen zur Besetzung Russlands" -> klingt ja schon nach mehr als Verschwörungstheorien.

Zur Charttechnik: Das bezieht sich jetzt doch nicht auf RWE sondern auf Gazprom. Mal abgesehen davon dass Charttechnik eine ziemliche Kaffeesatzleserei ist.

Ich verkneife mir jetzt jeden weiteren Kommentar (da hätte ich noch eine Menge).
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07.12.15 13:25:19
Beitrag Nr. 179 ()
Gazprom und Pleite? hab ich was verpasst? Wo habt Ihr das denn her?
14 Antworten
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10.12.15 16:34:04
Beitrag Nr. 180 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.247.401 von MrGG am 05.12.15 11:14:48Es ist immer wieder bemerkenswert, wie konkrete Szenarien als Verschwörungstheorien gebrandmarkt werden, weil sie schein bar nicht in das Konzept der Mainstreamagenda passen.

Bemerkenswert auch deshalb, weil viele solcher Überlegungen in der Vergangenheit, ebenfalls als Verschwörungstheorien leichtfertig abgetan wurden und später dann von der Mainstreamagenda aufgenommen wurden und sich als wahr herausstellten.

Wenn Russland pleite geht, weil man versucht dieses zu destabilisieren, dann wird RWE Gas Probleme bekommen die sie in der jetzigen Situation gar nicht gebrauchen können.

Nur meine Meinung.
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10.12.15 16:36:02
Beitrag Nr. 181 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.255.645 von sm74 am 07.12.15 13:25:19
Food for thought...
http://www.indextrader24.blogspot.de/2015/12/krieg-um-erdgas…


Disclaimer:

Die gemachten Angaben dienen lediglich zu Informationszwecken und stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. In Vermögensanlagen fragen sie ihren Vermögens- oder Bankberater. Aktieninvestments und Finanzanlagen beherbergen stets auch das Risiko des Totalverlustes. Daher wird eine Haftung für Vermögensschäden kategorisch ausgeschlossen. Es besteht kein Interessenkonflikt, da ich keine Finanzinstrument oder Aktien des Unternehmens halte..
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11.12.15 10:34:38
Beitrag Nr. 182 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.280.539 von Indextrader24 am 10.12.15 16:36:02WENN Russland pleite geht, dann wird die Exploration des Gases und der Verkauf an Europa als letztes aufhören, weil wie gesagt Nachfrage, Angebot und die Infrastruktur da ist um den Gasmarkt zu erhalten und Russland GERADE im Pleitezustand darauf angewiesen ist, das weiterlaufen zu lassen.

ABER SELBST WENN es so käme und der Gasmarkt zusammenbricht hat ganz Europa ein ziemliches Problem und auch die ganze Wirtschaft. DANN ist aber der Anteil des Gasgeschäfts am EBIT immer noch "relativ" begrenzt. Die restlichen Segmente würden aber, da Grundversorgung von ganzen Ländern so oder so weiterlaufen.

Wie man es dreht und wendet, in diesen Aussagen ist nicht ein Funken von Commercial Sense drin.

Ich frage mich, was solche Aussagen in einem Investmentforum zu suchen haben. Das dient dem gemeinen Blogger doch nur als Plattform mehr klicks auf seinen Blog zu bekommen. Das ist nicht der Investmentdiskussion dienlich.

Ach ja den noch: Ich und ein Mainstreamheini. Haha.

Mainstream ist wohl eher das Verhalten, wenn man keine Hard Facts bringen kann, gleich mal die Polemikkeule auszupacken.
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11.12.15 10:51:45
Beitrag Nr. 183 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.285.045 von MrGG am 11.12.15 10:34:38Ich finde es interessant, wie Hinz und Kunz meinen noch so abstruse Verschwörungstheorien aufstellen zu müssen, im Grunde bar jeder Kenntnis.

Russland soll angeblich fertiggemacht werden. Na ja, Russland hat sich im Ukrainekonflikt in eine Ecke mänövriert, die Sanktionen zur Folge hattten. Dass sich dann Investoren abwenden und die Währung fällt, ist ein ganz normaler Vorgang. Das hat es x-mal gegeben. Ohne die Unterstützung der Separatisten hätte es überhaupt keine Sanktionen gegeben.

Der niedrige Ölpreis schadet natürlich dem Unternehmen, die Gas- und Öl durch Fracking gewinnen. Natürlich belkommen dann die Unternehmen mit der schlechtesten Kostenbasis Probleme. Das ist sicher nicht Gazprom.
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24.12.15 03:24:18
Beitrag Nr. 184 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.629.178 von Urlaub2 am 15.09.15 14:42:01Guten Abend miteinander,

ich verstehe überhaupt nicht wieso man RWE oder EON so schlecht redet.

E.ON hat sich richtig günstige Lieferverträge gesichert. Kein Wunder bei dem was Gas in der USA kostet. In der USA wird Gas angeblich unterhalb des Break-Even-Points verkauft .... Marktbereinigung oder Überproduktion was auch immer, ist ja auch egal!!! unser Gaspreis ist doppelt so hoch wie der US hub price

Jedenfalls werden sie höchstwahrscheinlich zum günstigen Versorger aufsteigen. Zudem gehören ihnen Beteiligungen an LNG Terminals. Das macht das Gas noch günstiger und handelbar!
E.ON hat sich ja schon sehr früh Lieferverträge gesichert und wird wohl deutschlandweit Marktanteile sichern. E.ON wird verstärkt Kunden von der Konkurrenz zurichten. Denn wir deutschen verstehen schon Gas kostet. Wir heizen mit dem shit. Ich Wechsel alle paar Jahre zum günstigsten.

RWE hingegen baute seine LNG Flotte aus. Sie haben sich nach dem Atomausstieg für den Energiehändler (bzw Reederei) entschieden. Ebenfalls gehören ihnen LNG Kapazitäten.
Sie sicherten sich auch einen 20-Jährigen Liefervertrag mit der USA.

Die USA exportiert seit dem 4. Quartal 2015 ihr Gas. Die letzten Exportterminals werden 2018 fertig sein. Die Umbauzeiten sind geringer als man zuvor Kalkuliert hatte ;) Wenn dieser Export in fahrt kommt und RWE das Zeug beginnt zu transportieren bzw. zu verkaufen... wie an Länder wie Japan welche 9mal höhere Gaspreise haben als die USA....

Backinfo: die europäischen Importterminals können 200 Mrd. Kubikmeter Gas jährlich importieren. Das entspricht ca. 50 % der russischen Gasimporte. Die USA genehmigte bereits Gasexporte in doppelter Höhe. Der asiatische Markt soll ebenfalls beliefert werden wie China. Hierdurch wird der Rubel fallen wie ein toter Vogel. Den die Gaspreise auf den asiatischen und europäischen Markt werden fallen. Rubel und Gas ... sehr eng verknüpft^^ Aber jetzt kommen wir zu Geopolitik....

Kann mich auch irren.... ;) schönen Abend Jungs und Mädels
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24.12.15 03:42:44
Beitrag Nr. 185 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.629.061 von sdaktien am 15.09.15 14:31:45