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Steigt der Ölpreis auf 50000 US-Dollar? - 500 Beiträge pro Seite

eröffnet am 17.12.15 22:37:43 von
neuester Beitrag 29.01.16 14:59:37 von


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17.12.15 22:37:43
Während der Ölpreis derzeit im Bereich von 37 USD je Barrel osszilliert, nach seinem Abverkauf seit Ende der Welle B bei knapp 129 USD je Barrel im Mai 2014 - stellt sich nun im laufenden Ende einer mehr als 7 Jahre anhaltenden sharp correction in A-B-C Manier die Frage, ob der Ölpreis in Anbetracht der massiven Ausweitung der monetären Basis der letzten Jahre und Jahrzehnte im langfristigen Kontext nicht massiv unterbewertet ist und ob es sogar Szenarien gibt oder geben könnte die zu einer Explosion der Energiepreise weltweit führen.

Daher auch die derzeit sicherlich provokant anmutende Frage, ob der Ölpreis auf 50000 US-Dollar steigt. Ein Szenario, dass sich viele langfristig nicht vorstellen können und in Anbetracht des gegenwärtigen Sentiments sehr wahrscheinlich als "Spinnerei" abgetan werden dürfte. Doch wie immer sollten Anleger auch "abstrus" erscheinende Szenarien im Hinterkopf haben.

Trigger für einen solchen Anstieg der Energie- und Ölpreise sind viele denkbar.

1. Geopolitische Ereignisse, die zu massiven Störungen der Ölförderung, des Öltransportes und/oder der Ölverteilung führen können. Neuraligische Öltransportwege wie der Suezkanal oder die Strasse von Hormus könnten blockiert werden. Angriffe auf Ölfelder oder Ölquellen im Rahmen kriegerischer Auseiandersetzungen, wie beispielsweise im gegenwärtigen Yemen-Saudi-Arabienkonflikt könnten einen ersten Ölpreisschock nach sich ziehen. Oder Russland verhängt ein Ölembargo oder stoppt aus welchen Gründen auch immer den Ölexport.

2. Krieg in Russland oder im Nahen Osten führt zur Zerstörung der Ölförderstrukturen - langfristig extreme Angebotsdefiziet wären denkbar.

3. Unerwartetes und plötzliches Erschöpfen und Versiegen großer bekannter Ölfelder oder der Kollaps von erdölexportierender Staaten führt zu einem Einbruch beim Ölangebot.

4. Politisch motovierte Drosselung des Ölangebots bei zugleich ansteigender Nachfrage wegen massiv steigender Weltbevölkerung. Hinweis - bis zum Ende des Jahrhunderts werden voraussichtlich rund 10 Milliarden Menschen - vielleicht auch mehr den Planeten bevölkern. Allein hieraus resultiert ein natürlicher massiver Anstieg der globalen Energienachfrage

5. Auf Grund der vorzeitigen Erschöpfung des Frackingöls halbiert sich die Reichweite für Öl möglicherweise von rund 45 Jahren auf 20 Jahre - während die Nachfrage weltweit wegen der Basiseffekte durch den Anstieg der Bevölkerungszahlen steigt.

6. Die monetäre Basis weitet sich im Verlauf des Jahrhunderts weiter aus. So entwertete der US-Dollar in den letzten 100 Jahren fast 99 Prozent. Bezogen auf den Consumer Price Index der im Jahre 1915 bei ca. 10 stand und heute bei Werten um die 300 notieren dürfte, wäre dieser für die kommenden 100 Jahre bei gleichbleibender Dynamik um das 30.fache zu erhöhen, sofern es den Notenbanken gelingt die Dollarabwertung in kontrollierten Bahnen verlaufen zu lassen. In unkontrollierten Bahnen würde eine hyperinflationäre Entwicklung zu diskutieren sein, in deren Folge auch Preise jenseits von 50 000 USD je Barrel zu diskutieren wären.

Somit wäre bezogen auf die Ölpreise von 1970 ein Multiplikator von rund 150 anzusetzen, womit ein rein rechnerischer Ölpreis von rund 500 USD je Barrel hergeleitet werden kann, der noch innerhalb dieses Jahrhunderts ohne weiteres erreicht werden kann und je nach Gemengelage auch ohne weiteres locker übertroffen werden kann. Stichwort - Ausdehnung monetärer Basis, weltweites Bevölkerungswachstum, steigender Energiebedarf, gesteigerte Nachfrage, technische Innovationen mit hohen Ölbedarf und gesteigerter Nachfrage nach Kohlenwasserstoffen und vieles mehr.

7. Natürlich Katastrophen, die zu einem massiven Abfall der globalen Erdmitteltemperatur führen. Auch diese können im Laufe dieses Jahrhunderts als durchaus wahrscheinlich angenommen werden. So dürfte bereits ein Tamborraähnliches Vulkanereignis zu einem Abfall der Erdmitteltemperatur um rund 2 Grad führen. Die Folge wären sehr wahrscheinlich ein exszessiver Anstieg der Ölpreise, auf Grund diverser Faktoren, welche zu einer eingeschränkten Ölförderung bei gleichzeitig steigender Nachfrage führen. Ein vulkanischer Winter mit einem Abfall der globalen Durchschnittstemperatur um beispielsweise 5-6 Grad wäre geeignet den Ölpreis über Jahre, wenn nicht gar Jahrzehnte massiv in heute als unvorstellbare Regionen zu katapultieren.

8. Hyperinflation - als ebenso wahrscheinliches Ereignis noch in diesem Jahrhundert mit Blick auf die weltweite monetäre Schuldenblase an den Finanz- und Anleihemärkten.

Es sind sicherlich noch weitere Faktoren denkbar, die zu einer Explosion der Öl- und Gasnotierungen führen können, die durch temporäre Wetterphänomene wie zur Zeit nur abgemildert, aber nicht aufgehalten werden können.

Die gegenwärtige Verschwendung von fossilen Energieträgern dürfte dabei die zukünftigen Preisanstiege auf Grund der dann schneller stattfindenden Entleerung der verbliebenen restlichen Reserven, nur noch verstärken. Insofern ist der gegenwärtige Preiskrieg der OPEC langfristig mit hoher Wahrscheinlichkeit ein "Brandbeschleuniger" im Hinblick auf massiv steigende Erdöl- und Erdgaspreise und damit einhergehenden Anstieg der Energiekosten im langfristigen Kontext. 500 USD je Barrel im Laufe dieses Jahrhunderts stellt die untere Grenze dar - im Falle aussergewöhnlicher epochenübergreifender Ereignisse erwarte ich einen Anstieg der Energiepreise je Barrel auf Bereiche zwischen 50000 und 100 000 USD je Barrel - im Falle einer Hyperinflation des US-Dollars auch Millionenbeträge ehe es zum Währungsschnitt kommt.



Wichtiger Hinweis:


Die gemachten Angaben dienen lediglich zu Informationszwecken und stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. In Vermögensanlagen fragen sie ihren Vermögens- oder Bankberater. Aktieninvestments und Finanzanlagen beherbergen stets auch das Risiko des Totalverlustes. Daher wird eine Haftung für Vermögensschäden kategorisch ausgeschlossen. Es besteht die Möglichkeit eines Interessenkonfliktes, da ich selber Aktien/Finanzinstrumente an dem Unternehmen bzw. zu dem Rohstoff halte.
3 Antworten
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17.12.15 22:55:01
Genau.
Was erst ist, wenn die Klingonen auf der Erde landen?
Oder die Romulaner?
Oder was wäre mit einer Tribble-Invasion los? :rolleyes:
1 Antwort
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17.12.15 23:12:10
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.329.634 von borazon am 17.12.15 22:55:01Sie meinen ET greift die Erde an?

Der erste Kontakt sozusagen - und der Angreifer zerstört die Lebensader der menschlichen Zivilisation um sie gefechtsunfähig zu machen?

ET wäre dazu in der Lage. Aber dazu muss ET erst einmal vorbei kommen. Sie sagen das so in den Raum hinein. Aber ein durchaus interessantes Szenario bei näherer Betrachtung. Die Menschheit kampfunfähig machen, in dem man ihre das Öl einfach abschneidet. Simple aber effektive Strategie eines Szenarios, dass sicherlich in der Kategorie historisch einzustufen wäre und alles - aber grundlegend alles auf der Erde verändern würde....

Eintrittswahrscheinlichkeit gefühlt 1 : 20000

An der Existenz ausserirdischen Lebens sollte es unter den Aspekten der Quantität der Sternensysteme und Galaxien im All gar keinen Zweifel geben. Intelligentes Lebens, dass der menschlichen Art überlegen ist dürfte ebenfalls mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit existieren.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/warnung-von-astro…


http://www.brefeld.homepage.t-online.de/ausserirdisches-lebe…

Die Frage warum ET die Erde noch nicht besucht hat, könnte aber auch auf ein grundlegendes Energieproblem komplexer Lebensformen, wie sie die Menschheit darstellt hinweisen. Denen geht irgendwann einfach die Energie aus um andere Sternensysteme und Planeten zu erreichen.

Wahrscheinlich erst Öl, dann Erdgas usw. usw. bis gar keine Energie mehr im ausreichenden Mass vorhanden ist um interstellare Flüge zu bestreiten. Mit der Erschöpfung der Energiereserven endet dann die Zivilisation.
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17.12.15 23:38:02
Interstellare Raumfahrt mit Öl/Gas.
Nicht unwitzig.
;)
2 Antworten
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18.12.15 00:16:48
Sie sind längst unter uns, seht Ihr sie nicht?
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18.12.15 10:05:26
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.329.565 von Indextrader24 am 17.12.15 22:37:43
Das konkrete Kursziel liegt bei 68478,56 USD je Barrel - also ca. 69000 USD je Fass...




Lineare Betrachtung:



Alle Charts erstellt mit www.tradesignalonline.com

Diese Szenarien mögen dem ein oder anderem derzeit abstrus erscheinen, aber in Yen gerechnet stand der Ölpreis auch schon bei über 20000 Yen...

Wer solche Szenarien in Abrede stellt, der meint allen ernstes das Fiatmoney Kaufkraft erhaltend wäre, was es auf Grund seiner Struktur bereits nicht ist.

Genug Stoff zum Diskutieren. Im übrigen die aktuellen Bewegungen beim Öl sieht man nicht einmal unter der Lupe bei dem vorgestellten Szenario.

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Die gemachten Angaben dienen lediglich zu Informationszwecken und stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. In Vermögensanlagen fragen sie ihren Vermögens- oder Bankberater. Aktieninvestments und Finanzanlagen beherbergen stets auch das Risiko des Totalverlustes. Daher wird eine Haftung für Vermögensschäden kategorisch ausgeschlossen. Es besteht die Möglichkeit eines Interessenkonfliktes, da ich selber Aktien/Finanzinstrumente an dem Unternehmen bzw. zu dem Rohstoff halte.
2 Antworten
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18.12.15 10:14:42
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.331.338 von Indextrader24 am 18.12.15 10:05:26Das bemerkenswerte an diesem Szenario ist, wenn man es durchspielt und dann die Trendlinien anlegt, dass der Markt genau diese Trendlinien wie aus Zauberhand sogar bereits definiert hat auf den unteren Degrees. Das ist etwas was immer wieder faszinierend ist, wenn man das Puzzle zusammenlegt und die einzelnen Bausteine aneinander schiebt.

Die Generationen nach uns werden sicherlich im nachhinein sagen, dass diese Phase der extrem niedrigen Ölpreise eine einmalige letzte Chance waren sich gegen den Energieburnout des 21 Jahrhunderts zu schützen - und wie die Menschheit so verrückt sein konnte so gewaltige Mengen an kostbaren Kohlenwasserstoffen bar jedweder Vernunft zu verschleudern.

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Die gemachten Angaben dienen lediglich zu Informationszwecken und stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. In Vermögensanlagen fragen sie ihren Vermögens- oder Bankberater. Aktieninvestments und Finanzanlagen beherbergen stets auch das Risiko des Totalverlustes. Daher wird eine Haftung für Vermögensschäden kategorisch ausgeschlossen. Es besteht die Möglichkeit eines Interessenkonfliktes, da ich selber Aktien/Finanzinstrumente an dem Unternehmen bzw. zu dem Rohstoff halte.
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18.12.15 10:51:37
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.331.338 von Indextrader24 am 18.12.15 10:05:26Könnte alles irgendwie hinkommen wenn gleichzeitig EURUSD auf rund 2000 steigt.... :look::yawn:
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18.12.15 12:00:05
Da stell ich mir heute mal ein Barrel davon in den Keller.
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18.12.15 14:32:28
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.329.760 von borazon am 17.12.15 23:38:02Methan betriebene Raketentriebwerke für interplanetare Anwendungen sind bereits entwickelt worden und werden von der Nasa für interplanetare Flüge weiter entwickelt.

Ist sicherlich noch Zukunftsmusik. Aber bis zum Ende des Jahrhunderts bei dem Tempo was die Menschheit an Tag legt möglicherweise schon Alltag. Der Kampf um diese Rohstoffe findet natürlich selbstredend lange vorher statt - ehe die grossen Zyklen beginnen.
1 Antwort
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18.12.15 22:40:11
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.333.645 von Indextrader24 am 18.12.15 14:32:28
Krieg um Öl - oder wie die USA versuchen den Dollar zu retten...
...und keine berichtet darüber. Alles was derzeit in der Welt passiert ist der verzweifelte Überlebenskampf der USA den Dollar weiter nach belieben drucken zu können.

In dem Augenblick wo der Dollarschwindel auffliegt wird man sehr wahrscheinlich auch für 100 000 Dollar kein Öl mehr bekommen. Daher unternehmen die USA im Konzert mit ihren ebenso korrumpierten Banken alles, damit der Schein des US-Dollars möglichst lange gewahrt wird.

Das Problem der USA und der FED ist aber, dass der Punkt kommen wird, wo der Dollarschwindel auffliegen wird. Russland, China und andere Länder machen bei dem Dollarschwindel schon lange nicht mehr mit. Dort kauft man Rohstoffe statt Staatsanleihen.

Diese Strategie Chinas wie auch Russland ist ausgesprochen klug, zeugt sie doch davon, dass diese Länder verstanden haben worauf es beim US-Dollar am Ende hinausläuft. Die gegenwärtige Aufwertung des Dollars gegen Öl und andere Rohstoffe ist eine Lachnummer - angesichts der gewaltigen Summen die die FED inzwischen weltweit an wertlosen Dollarschulden in Umlauf gebracht hat. Dies ist auch der Grund, warum man schlecht mit historischen Kursen agumentieren kann und mit Blick auf die exponentielle Ausdehnung der monetären Basis durchaus eine entsprechende langfristige und nachaltige Entwertung des Dollars gegen alles auf der Welt als wahrscheinlich erachten muss. Zwar versuchen die Massenmedien, die Presseorgane der angloamerikanischen Grossfinanz, wie auch die Wallstreet-Banken und die hiesige gleichgeschaltet Wirtschaftspresse weiter den Anschein zu vermitteln als handle es sich beim Dollar um etwas "geldwertes" dessen Besitz sinnvoller sei als der Besitz von Rohstoffen und Sachwerten.

Das dem nicht so ist, sieht man daran dass ganze Lager, Tankschiffe derzeit mit Öl beladen und bestückt werden - wohlwissend, dass der Dollar eine Nullnummer ist. Das Zinsmärchen wird der Markt der FED nicht ewig abkaufen - und spätestens wenn es als Blendwerk auffliegt wird die FED ein Problem haben und damit der US-Dollar.

Das platzen der Dollarblase ist geeignet Sachwerte und Rohstoffe weltweit in ungeahnte Höhen zu katapultieren. Ein Szenario das ich mit Blick auf die kommenden Jahre für durchaus wahrscheinlich erachte.

Die grossen Adressen werden sich daher vollsaugen mit Rohstoffen, soviel wie geht - ehe der Dollar abdanken wird. Die USA werden mit Krieg alles und jeden bekämpfen der den Dollar nicht akzeptiert, so wie sie es in Lybien, im Irak oder auch Iran getan haben und sie werden alles und jeden bombadieren, der mit Staaten kooperiert, die sich ebenfalls aus dem US-Dollar im grossen Stil verabschieden, namentlich Russland und China. Darin liegt der Grund weshalb Syrien unter US-Regier attackiert und bombardiert wird. Dies ist auch der Grund für die Flüchtlingskrise, die vom Staatsversagen und der Auflösung des US-Dollar Imperiums ablenken soll.

Ich wage zu behaupten, dass die USA gegen Russland und China den kürzeren ziehen werden. Auch Militärisch werden die USA ohne ihre eigene totale Zerstörung den US-Dollar langfristig nicht am leben erhalten.

Ich gehe daher davon aus, dass der Untergang der USA am Rohstoffmarkt beginnen wird. Die Rohstoffnotierungen werden über kurz oder lang explodieren, nicht weil sie knapper werden, sondern weil der Dollar nicht mehr akzeptiert wird und langfristig zum scheitern verurteilt ist. Die Zinsmärchen sollen die zunehmenden Zerfallserscheinungen der US-Dollars kaschieren.

Ich gehe davon aus, dass der Dollar sich seinem Schicksal nicht entziehen wird können, schon strukturell wird dies nicht gelingen. Die USA können sich in den Untergang bomben oder sie können zur Besinnung kommen. Der klügere Weg wäre der der Besinnung, der Aufrichtigkeit und der Ehrlichkeit. Die reale Abwertung des Dollars gegen alles. Ein Schuldenschnitt im Verhältnis 1:1000 würde die Staatsschulden auf das Niveau von 1960 wahrscheinlich bringen. Der Ölpreis würde dann automatisch um Werte von 50 000 Dolllar sich wahrscheinlich einpendeln. Ob der dann da bleiben wird, steht auf einem anderen Zettel. Denn zugleich würden wohl Remnimbi und Gold, wie Silber die US-Valuta ersetzen. Öl und Gasdeckung eines neuen Währungskorbes wären sicherlich auch interessante Möglichkeiten ein sachwertgedecktes neues Geldsystem zu etablieren.

Zum Thema Goldman Sachs Prognosen noch ein Wort. Die Goldmänner haben im Welle I Hoch im Juli 2008 die wildesten Kursziele von weit über 250 USD in den Mundgenommen. Nun praktiziert die Lügenbank der Wallstreet das umgekehrte Spiel - erwähnt aber dabei nicht, dass man selber die Profite einer mit Hilfe von Mexico gedeckten Shortposition anfängt einzuloggen. Mexico ist dabei die Profite einzudecken. Pikant daran, das die US-Banken da kräftig mitgemischt haben. Diese Deckung wird die Wall-Streetbanken demnächst fehlen. Sollte der Markt den verlogenen Wallstreet Adressen, Gazetten und Banken auf die Schliche kommen, dann werden die US-Banken gegrillt werden. China wäre dazu jederzeit in der Lage - auch Russland.

Da die USA alles versuchen um Russland zu schaden, wird Russland sicherlich demnächst zurückschlagen bei diesem Krieg am Ölmarkt.


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20.12.15 17:43:28
Kohlenwasserstoffe und Teleportation...
Die Quantenmechanik ist eine Wissenschaft, zu deren Verständis nur wenige "Normalbürger" Zugang haben. Vieles in der Quantenmechanik der Physik erscheint uns in unser dreidimensionalen Welt widersprüchlich. Beispielsweise die Informationsübertragung zwischen Quanten die Lichtjahre voneinander entfernt sind.

Doch wenn wir über die Zukunft reden und diskutieren, dann führt an der Quantenmechanik und deren mögliche zukünftige Entwicklungen kein Weg vorbei. Inzwischen ist belegt, dass Quanten untereinander Informationen austauschen. Viele werden sich fragen, was soll die Quantenmechanik mit Öl und anderen Kohlenwasserstoffen wie Gas zu tun haben?
http://indextrader24.blogspot.de/2015/12/kohlenwasserstoffe-…" target="_blank" rel="nofollow ugc noopener">
http://indextrader24.blogspot.de/2015/12/kohlenwasserstoffe-…

Ich glaube nicht, dass die saudischen Prinzen aber ihren Horizont soweit erweitert haben, andernfalls würden die ihre Kohlenwasserstoffe nicht derart leichtfertig verschleudern...

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1 Antwort
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20.12.15 17:44:50
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.342.657 von Indextrader24 am 20.12.15 17:43:28
Link
http://indextrader24.blogspot.de/2015/12/kohlenwasserstoffe-…
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21.12.15 13:01:43
Öl - oder wie die Medien die Anleger in die Irre führen....
Es gibt an den Finanzmärkten zwei große Gruppen von Anlegern.

Das eine sind die Bienen, die fleissig arbeiten und tagein tagaus den Honig der Gesellschaft produzieren - jenen Mehrwert der evolutionären Fortschritt bedeutet - und es gibt die andere Kaste, die den Bienen diesen Honig zu entziehen und sich einzuverleiben - diese Gruppe sind die Imker - allem voran die Grossbanken, Finanzinstitute, die Geldwechsler, Broker und Derivateverkäufer, die Zuckerwasser - sprich CFDs und anderen Müll als vermeintlich werthaltig den Massen verkaufen wollen.

Die Imker leben ganz gut davon, solange die Massen auf die medialen Täuschung hereinfallen. Hand aufs Herz, welcher Anleger hat jemals in den Hoch- und Tiefpunkten von Marktbewegungen, wo auch immer eine ehrliche sachliche objektive und aufrichtige Einschätzung vorgelegt bekommen - insbesondere von Betrugsinstitutionen, wie den Banken und Finanzinstituten?

Zu diesen gesellen sich übrigens inzwischen auch die zahllosen CFD Buden und Broker, die Casinochips verhökern - und zwar in einer Form, die unbedarfte Naturen um Haus und Hof und jegliche Lebensperspektive bringen können.

Die Angestellten "Experten", "Chefanalysten" solcher Buden, wie CMC-Markets und wie sie alle heissen, werden für den Schwachsinn, den sie verzapfen mehr als gut bezahlt. Von solchen Leuten werden sie nie hören, dass Fiatmoney wertloser Hokuspokus ist und Derivate Sie in den Ruin treiben können. auch wenn es im klein gedruckten irgendwo im Abspann stehts dann versteckt genannt wird. Aber welche der Unbedarften Naturen liest das klein gedruckte, wenn doch ein "Eperte" dies oder jenes gesagt hat...

In der Regel wird es erst gelesen, wenn der Schaden eingetreten ist, doch dann ist es meistens zuspät. Wer auf Goldman Sachs und Co und die Lügenpresse reinfällt ist selber schuld, wenn er am Ende seine sauerverdienten Ersparnisse verliert.

Börse ist im Grunde ganz simpel - buy low, sell high. Der Ölmarkt befindet sich im langfristigen Kontext in einem Low-Areal und nicht in einem High Areal.

Nach mehr als 1 1/2 Jahren der Preisdrückung und der - man möchte schon fast sagen inszenierten Ölpreismanipulation - ist man gut beraten sich Gedanken über zukünftige Energiepreisrisiken zu machen. Denn Börsen und Finanzmärkte sind niemals Einbahnstrassen. Alles was tief fällt kann jederzeit noch stärker steigen.

Das gilt nicht nur für die ausgebombten Öl- und Gasmärkte, sondern prinzipiell für alle Märkte.

Wer shorten will, der sollte sich eher Märkte anschauen die in einem High Areal notieren. Der Öl- und Gasmarkt gehört nicht mehr dazu. Ebensowenig wie die restlichen Rohstoffmärkte.

Allerdings gibt es einen Markt - abseits von Öl- und Gas, der sich in einer Blase befindet, die ihres gleichen sucht. Sollte das Kapital aus diesem schier aufgeblähten Markt in die Rohstoffe fliessen, was sehr wahrscheinlich der Fall sein wird, wenn die Eurobondblase platzt, dann werden nicht nur die Energiekosten, sondern alle Assetklassen explosionsartig anfangen zu steigen. Dies gilt im übrigen mit Blick auf die gewaltige Ausdehnung der monetären Basis für alle Bondmärkte, die in dem Augenblick ihres Kollaps, Sachwerte und Rohstoffe durch die Decke jagen werden.

Alles andere was die Medien derzeit verbreiten ist mal wieder das übliche Getröte von Finanzjournalisten, die auf der Gehaltsliste der Finanzindustrie stehen. Die Imker kassieren den Honig und dem Bienenvolk gibt man dafür wertlose Deriavte.

Wer einen Öltank hat, haut diesen voll bis zum Anschlag - viel falsch machen kann man auf den erreichten Niveaus nicht mehr.

Und wenn ich einen Tanker hätte, so würde ich den füllen bis zur Oberlippe Unterkante.

Am Ende wird man dann Saudische Ölfelder in Brand setzen, die ISIS dafür anschuldigen und Goldman Sachs und Konsorten dem Bienenvolk die neue Lage natürlich ebenso erklären, dass man sich gegen eine Energiekrise globalen Ausmasses absichern muss.

Alles nur eine Frage der Zeit - nicht die Frage nach dem ob, sondern nur nach dem wann...

So agieren die Hütchenspieler der Grossfinanz nun einmal - regelmässig und wiederkehrend dieselben Mechanismen...


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21.12.15 13:26:31
Was beim Öl im Moment abläuft ist die Baisse des neuen Jahrtausends, es ist überghaupt die Frage, ob jemals wieder alte Höchststände erreicht werden, wo alle Welt zu erneuerbaren Energien wechselt. Tagesaktuell könnte heute noch die 35 vor dem Komma stehen, bis zum Jahresende vielleicht sogar schon die 30?! Wir werden sehen ...

Andrew :cool:
3 Antworten
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21.12.15 13:30:02
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.345.867 von Indextrader24 am 21.12.15 13:01:43Grossartiger Beitrag !!
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21.12.15 13:52:37
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.346.020 von Andrew6466 am 21.12.15 13:26:31
Öl - ist dies das Tief des Jahrtausends?
Ich stelle ihnen mal eine´Gegenfrage, damit sie ihre subjektiv durch die mediale Berichterstattung getrübte Sicht der Dinge kritisch hinterfragen - nur für den Fall dass ihre pessimistische Erwartungshaltung im Herdentrieb sich nicht erfüllt und ein frommer Wunsch bleibt, weil sie wie so viele Bienen in diesem Finanzuniversum der medialen Verdummungsindustrie auf den Leim gehen, bei der es nur darum geht sie um ihre Ersparnisse zu erleichtern, sich billig mit Rohstoffen einzudecken, um sie später an Menschen wie sie und mich möglichst mit maximalen Profit zu Höchstkursen zu verkaufen.

Oder anders formuliert - shorten Sie Aktien und Rohstoffe im Low? Falls ja, so haben sie nach dem Welle C Move enorme Risiken. Wenn dies nur genug machen, dann werden die Blankenfeins & Co sie demnächst nach Strich und Faden abrasieren. Dies geht aber nur, solange man möglichst viele Schafe vor der Schur für eine Handvoll Dollar medial in die Irre führt.

Ich wage sogar zu behaupten, dass wir uns derzeit bei den fossilen Brennstoffen mit Blick auf die kommenden 1000 Jahre in einem historischen Jahrtausend - oder zumindest Jahrhundertief uns bewegen und das die Hausse der Jahrtausends bei den fossilen Kohlenwasserstoffen erst noch bevorsteht.

Oder meinen Sie BP, Royal Duch Shell und wie sie alle heissen versenken Abermilliarden nur so zum Witz in Bohrungen und die Erschliessung neuer Kohlenwasserstoffe? Oder meinen Sie man würde Kriege um Öl und Gas führen, wenn man sich langfristig nicht entsprechende Profite durch die Kontrolle der Förderregionen erwartet? Die Kriegsdividende beim Öl ist nicht einmal ansatzweise bislang eingepreist worden.

Ihre Baisse wird nach meinem dafürhalten sich in den kommenden Jahren und Jahrzehnten ins Gegenteil verkehren. Die Bärenparty ist meines Erachtens fertig und selbst wenn es noch einmal auf der Unterseite "Zucken" sollte. Die Profite des Bärenmarktes der letzten 1 1/2 Jahre werden gerade verteilt und von den Zuspätkommern, die der Presse und Berichterstattung auf den Leim gehen bezahlt.

Daher überrascht mich ihre Aussage auch nicht - im Gegenteil sie ist ein guter Sentimentindikator.


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1 Antwort
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21.12.15 14:23:23
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.346.167 von Indextrader24 am 21.12.15 13:52:37kompliment zu Ihren Beiträgen! Mit das Beste, was ich die letzte Zeit gelesen habe...,-bei der vielen "augenwischerei" die hier z.T. betrieben wird.
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21.12.15 22:03:09
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.346.020 von Andrew6466 am 21.12.15 13:26:31
Zitat von Andrew6466: Was beim Öl im Moment abläuft ist die Baisse des neuen Jahrtausends, es ist überghaupt die Frage, ob jemals wieder alte Höchststände erreicht werden, wo alle Welt zu erneuerbaren Energien wechselt. Tagesaktuell könnte heute noch die 35 vor dem Komma stehen, bis zum Jahresende vielleicht sogar schon die 30?! Wir werden sehen ...

Andrew :cool:


Die Baisse des Jahrtausends? Aber nur kurzfristig ..., da gebe ich Indextrader hundertprozentig recht. Schon gar nicht, "weil alle Welt zu erneuerbaren Energien wechselt", weder die Chinesen noch die USA, wo ich letztens selbst gesehen habe, dass dort nach wie vor mit Monster-Trucks durch die Gegend geheizt wird. Öl ist ja billig ... :keks:

Ich halte es mit Indextrader: buy low, sell (very) high :cool:
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21.12.15 22:13:49
Ich bin nicht short im Öl, sondern warte nur auf eine noch günstigere Gelegenheit eventuell einzusteigen, um von der wohl hoffentlich einsetzenden Hausse zu profitieren. Wann dies sein wird weiß auch ich nicht, eine Korrektur nach oben wird es jedoch geben, davon bin auch ich überzeugt.
5 Antworten
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21.12.15 22:28:49
Schon das ist für sich gesehen Grund genug, den Ölpreisverfall als überschaubar-temporäre Erscheinung zu sehen:

http://www.welt.de/wirtschaft/article150183363/Ist-das-Geld-…
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22.12.15 12:13:28
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.349.476 von Andrew6466 am 21.12.15 22:13:49Wer den Homerun nicht wirft kommt nie ins Spiel!

Das stammt nicht von mir sondern aus einem Film mit Kevin Kostner aus seinen Anfangsjahren. bevor er zum Superstar wurde.

Sprich - unbeschadet kurzfristiger Schwankungen war in den letzten Jahrzehnten die Möglichkeit sich gegen steigende Energiekosten in der Zukunft abzusichern selten besser.

Möglicherweise wird man in der Rückschau bei den nachfolgenden Generationen fragen, was die Leute von damals, gemeint sind jene die heute Leben, da nur gemacht haben. als sie massenhaft den Rohstoff der Zukunft - Kohlenwasserstoff - gleich Fässerweise verschwendet haben.

Vielleicht wird man die Ölpreise in 100 Jahren nur noch in Gallonen beziffern, weil die Förderquellen und Vorkommen versiegen oder einfach nicht mehr genug liefern um die weltweit steigende Nachfrage zu befriedigen.

Eine Gallone Öl für 50 000 USD? Auch solche Veränderungen würde ich bei einem 50 000 Dollar Plus Szenario nicht ausschliessen wollen.

Charttechnisch ist Öl und Erdgas in diesem Jahrhundert noch nie so interessant gewesen wie zur Zeit.

Selbst wenn man auf der Shortseite eventuell noch den ein oder anderen Dollar verdienenen könnte, interessieren mich derartige Kleinbewegungen im langfristigen Kontext nicht, wenn ich mich strategisch positioniere und zugleich festgestellt werden kann, dass einem Shortexposure ein enormes Risiko gegenübersteht. Es liegt halt nunmal nicht eine Topbildung nach einem langfristigen Aufwärtstrend vor, sondern ein Low nach einem langen Abwärtstrend.

Labelt man zudem das Hoch aus Juli 2008 als Welle I, dann sehen wir gerade ein Welle II Low. Die logische Konsequenz aus solchen Zyklenbetrachtungen ist, dass ein Welle III Anstieg zu dem eingangs genannten Anstiegsszenario übergeordnet führen kann.

Sollte diese Annahme zu treffen, dann haben Shortseller ein Risiko von tausenden von US-Dollar je Barrel - im Grunde sogar ein unlimitiertes, falls der Dollar entwertet wird oder aus dem Finanzuniversum verschwindet, weil beispielsweise immer mehr Staaten Öl nicht gegen Dollar verkaufen wollen.

Genau deshalb führen die USA ja Krieg gegen die halbe Welt. Die USA laufen Gefahr sich mit dieser Strategie zu verheben.

Doch unbeschadet dessen - weltweit hält der technologische Wandel und Fortschritt immer weiter Einzug.

Stichwort Carbontechnologie - Kohlenstoffnanoröhren dürften in diesem Jahrhundert wahrscheinlich zunehmende Bedeutung erfahren. Es wird ein spannendes Jahrhundert. Öl ist mehr als ein Energieträger - er ist der Schmierstoff der Zukunft. Auch deshalb werden so unerbitterlich Kriege geführt.


Wichtiger Hinweis:


Die gemachten Angaben dienen lediglich zu Informationszwecken und stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. In Vermögensanlagen fragen sie ihren Vermögens- oder Bankberater. Aktieninvestments und Finanzanlagen beherbergen stets auch das Risiko des Totalverlustes. Daher wird eine Haftung für Vermögensschäden kategorisch ausgeschlossen. Es besteht die Möglichkeit eines Interessenkonfliktes, da ich selber Aktien/Finanzinstrumente an dem Unternehmen bzw. zu dem Rohstoff halte.
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22.12.15 19:25:45
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.351.837 von Indextrader24 am 22.12.15 12:13:28mit Chemie hast Du es wohl nicht so. Wer Kohlenstoff und Wasserstoff hat, kann da ganz einfach jedwede Kohlenwasserstoffverbindung herstellen. Dazu braucht man nur Energie, z.B. aus Wind. C und H gibt es aus der Luft und Wasser.
Lohnt sich zwar im Moment nicht, aber bei Barrelpreisen ab vielleicht 100$ oder 300$, sieht es anders aus.
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22.12.15 22:39:33
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.355.290 von erwin-kostedde am 22.12.15 19:25:45@erwin

Zum Thema Chemie: Ich hatte mal überlegt Chemie zu studieren, aber mehr gefallen an der Medizin gefunden. Chemie LK war im Abi top - liegt allerdings eine Weile zurück. In manches muss ich mich daher durchaus wieder reinlesen - geht aber flott. Im Medizinstudium die Klausur nur einmal geschrieben und gleich im ersten Durchgang bestanden - mit 156 von 160 erreichbaren Punkten. Die 4 Punkte gingen flöten, weil ein Kommafehler in der Eifer des Gefechtes gemacht wurde. Auf die Frage des Professors, wie oft ich die Klausur geschrieben hätte, entgegnete ich: "Einmal."

Darauf wusste er nichts mehr zu erwidern. Seinen Gesichtsausdruck werde ich nie vergessen, wie er mir dann wortlos die Bescheinung überreichte. Man muss dazu wissen, dass die Durchfallquote in der Klausur bei über 70 Prozent in all den Jahren in jedem Semester lag und die meisten Mediziner diese eh nur mit ach und krach im vierten Anlauf bestanden haben. Manch einer gar nicht.

Zurück zum Öl. Die Dichte von Öl als Kohlenwasserstoffverbindung ist wesentlich höher als die von gasförmigen Wasserstoff oder von CO². Die Dichte von Öl ist um den Faktor von 1000 bis zum 1500-fachen höher als von Wasserstoff. Wenn sie also Öl transportieren brauchen sie keine Kühlsysteme. Sie können es von der Erde zum Mond transportieren oder auch zum Mars - ohne große Kühlprozeduren.

Noch etwas ist wichtig - durch Cracken können sie preiswert Wasserstoff erhalten. Dies lohnt durchaus, wenn ihre Energie zum Cracken wie beispielsweise durch Geothermie oder die von Ihnen erwähnte Sonnen und Windenergie, Hydrokraftwerke zur Verfügung gestellt wird. Wobei ich persönlich die Geothermie wegen der baseload Vorteile bevorzuge.

Mit Windenergie werden sie auf dem Mond Schwierigkeiten haben. Sonnenenergie in Kombination mit Kohlenwasserstoffen und Wasser verspricht da schon mehr Erfolg. Natürlich wäre als Kohlenstoffquelle auch Steinkohle denkbar. Aber ich kenne noch keine Raffinerie die Steinkohle durch Rohre fliessen lassen kann.

Im übrigen ist das Cracken von Erdgas geeignet geeignet CO2 neutral ohne zusätzliche Treibhausgase Wasserstoff in ökonomisch bereits zu stellen. Die Technologie kommt aus Deutschland dafür.
http://oilprice.com/Alternative-Energy/Fuel-Cells/Breakthrou…" target="_blank" rel="nofollow ugc noopener">
http://oilprice.com/Alternative-Energy/Fuel-Cells/Breakthrou…

Durch Pyrolyse können sie aus Öl auch Methan gewinnen, dass sie wiederum für die Gewinnung von Wasserstoff oder andere Substanzen verwenden können.

Öl ist halt mehr als nur Schmierstoff oder Schmiermittel oder Heizöl. Es ist als Kohlenwasserstoffquelle, die ohne große Probleme mit anderen Kohlenwasserstoffen in vielen Fällen gemischt werden kann und in verschieden Agrregatzustände überführt werden kann die Basischemikalie schlecht hin.

Und denken wir mal über die Zukunft nach - auch wenn alle jetzt das Ende des Ölzeitalters sehen - so komme ich nicht umhin festzustellen, das möglicherweise das Potential von Öl langfristig massiv unterschätzt wird. Eine Besiedlung des Weltalls ohne aus Öl produzierten Grundstoffen wird es kaum geben - egal ob es sich um Milliarden von Tonnen zu produzierenden Nanotubes aus Kohlenstoff handeln wird oder was sonst noch so an neuen Werkstoffen benötigt wird.

So ist die Produktion von Nanotubes aus Öl bereits bei Ölpreisen zu 100 USD konkurrenzlos gewesen - und dürfte es heute erst recht sein.

http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1385894712…

Zitat: Our findings indicate that oil residue is cheaper and suitable industrial carbon source for the SWNT growth with high quality.

Wichtiger Hinweis:


Die gemachten Angaben dienen lediglich zu Informationszwecken und stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. In Vermögensanlagen fragen sie ihren Vermögens- oder Bankberater. Aktieninvestments und Finanzanlagen beherbergen stets auch das Risiko des Totalverlustes. Daher wird eine Haftung für Vermögensschäden kategorisch ausgeschlossen. Es besteht die Möglichkeit eines Interessenkonfliktes, da ich selber Aktien/Finanzinstrumente an dem Unternehmen bzw. zu dem Rohstoff halte.
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23.12.15 13:02:11
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.356.529 von Indextrader24 am 22.12.15 22:39:33google mal Fischer-Tropsch-Synthese. Aus CnHn Oktan oder Cetan herzustellen ist ein ganz alter Hut.
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23.12.15 23:56:52
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.359.583 von erwin-kostedde am 23.12.15 13:02:11Guten Abend,

das Verfahren ist mir ein Begriff. Dennoch vielen Dank für den Hinweis. Die Führung des dritten Reiches hatte damit versucht sich von Rockefellers Öl Importen unabhängig zu machen.

Heute ist die Pyrolyse hier einen Schritt weiter. Die Temperaturen, die bei der Kalten Pyrolyse aufgewendet werden müssen sind allerdings wesentlich günstiger als bei der alten Methode.

Das Thema wurde von mir schon im Mineral Hill Industries Forum beackert - ist sicherlich ein Zulunftsthema - vor allem wenn weltweit das Ölangebot sinkt, Ölembargos, Rückgang der Förderquoten, Ausfälle bei der Ölproduktion, usw. usw. auftreten sollten.

Solllte dabei das Öl versiegen, wird man zwangsläufig über kurz oder lang auf die Pyrolyse zurückgreifen müssen. Solche Entwicklungen brauchen aber Zeit - grosstechnische Anlagen müssen erstellt, entwickelt und gebaut werden.

Ein Milliardenmarkt - der meines Erachtens früher oder später unaufhaltsam seinen Weg gehen wird, zumal die Kraftstoffe aus der Cold Pyrolyse in der Regel schwefelfrei sind, was besonders hochwertige Qualitätsöle für viele Anwendungen zur Folge hat.

Diese Entwicklung wird sich langfristig meines Erachtens nicht aufhalten lassen - und die Nachfrage nach hochwertigen Öl ohne Schwefel grundlegend verbessern und erhöhen. Vermutlich wird man die weltweite Nachfrage nach schwefelfreien Ölen durch Pyrolyse nur schwer bedienen können.

Richard Branson, der Selfmade Milliardär investiert dennoch Unsummen in diesen Sektor. Wenn Branson einen guten Riecher hat, dann ist es der für lukrative langfristige Geschäftsmodelle.

Es dürfte sich lohnen die Entwicklung in dem Bereich besonders im Auge zu behalten. Gute möglich, dass all jene die im Tief verkauft haben sich in einigen Jahren zu Tode ärgern werden, ihne Ölbeteiligungen auf den aktuellen Niveaus den Blankenfeins & Co in den Rachen geworfen zu haben.

Viele Grüsse und allen frohe Feiertage.

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Die gemachten Angaben dienen lediglich zu Informationszwecken und stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. In Vermögensanlagen fragen sie ihren Vermögens- oder Bankberater. Aktieninvestments und Finanzanlagen beherbergen stets auch das Risiko des Totalverlustes. Daher wird eine Haftung für Vermögensschäden kategorisch ausgeschlossen. Es besteht die Möglichkeit eines Interessenkonfliktes, da ich selber Aktien/Finanzinstrumente an dem Unternehmen bzw. zu dem Rohstoff halte.
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28.12.15 14:35:05
Öl - langfristig 1 Million US-Dollar für eine Gallone denkbar...
Ein paar grundsätzliche Überlegungen zum Öl und der monetären Basis, der Verschwendung kostbarer Reserven in der Gegenwart und ihre Auswirkungen im langfristigen Kontext.

http://www.indextrader24.blogspot.de/2015/12/ol-ein-blick-in…

Wahrscheinlich ist das 50000 Dollarkursziel die Untergrenze eines wesentlich stärkeren Ölpreisanstieges im Generationsübergreifenden Kontext mit Blick auf die kommenden 200 Jahre.

Wie wohl die Generationen nach uns über diese gewaltige Resourcenverschwendung eines der kostbarsten Rohstoffe denken werden. Zeitweise ist Öl preiswerter als Wasser inzwischen...


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28.12.15 16:56:30
Die OPEC spricht von 20,-US-$ je Barrel.
Was in 200 Jahren ist, bekommt von uns keiner mehr mit.
Also was will uns der Blogger eigentlich sagen?
Das fossile Brennstoffe zu billig sind?
Weil die Ressourcen endlich sind leuchtet das jedem ein, nur jetzt noch nicht.
Mit dem Fracking haben wir eine Bandbreite bekommen.
Wird Öl billiger, geht Fracking zurück.
Drosselt die OPEC die Produktion, lebt Fracking wieder auf.
Den Zustand werden wir noch Jahrzehnte haben.

1 Million $ je Gallone?
Lachhaft!
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28.12.15 20:31:58
..ohhhh man und was ist in 200000000 mio.jahren?

was denkst du wo da der preis vom oel steht?

sylvester
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28.12.15 22:42:19
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.375.213 von RelaxWalt am 28.12.15 16:56:30Ob die Ressourcen endlich sind, da gibt es auch andere Meinungen. Angeblich sollten in den 80 er Jahren Öl noch maximal 10- 20 Jahre halten. Meine Eltern hatten dort ihre 2. Ölkrise... Uns geht das Öl aus- die bösen Russen, die Araber .... :laugh:

Und heute mehr Öl denn je, bei gestiegenen Verbrauch. Die Welt versinkt in der schwarzen Pampe !!! Zudem haben sich urplötzlich alte Ölreservoire wieder neu aufgefüllt. Auf dem Titan gibt es Erdölozeane und es regnet Methan. Also gut möglich, dass Erdöl tief aus dem Erdinneren abiotisch entstanden ist und immer wieder nachfließt.
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28.12.15 22:53:20
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.375.213 von RelaxWalt am 28.12.15 16:56:30
Frackingverbot...
Schon mal überlegt das Fracking verboten werden kann?

Fracking kann ebenso sich erschöpfen - die Lebensdauer der Frackingquellen ist eh reduziert. Konventionelle Ölfelder sind ebenso nicht für die Ewigkeit angelegt.

Wenn Russland den Ölhahn zudreht oder den Dollar für Öl nicht mehr akzeptiert, dann sehen die USA eh sehr alt aus.

Es muss also keine 100 oder 200 Jahre dauern - es kann auch praktisch innerhalb kürzester Zeit passieren.

Ihr Problem ist, dass sie meinen das Dollars, Euros oder anderer Fiatmüll in digitaler Form irgendeinen Wert darstellen würde der jenseits von null liegt. Dies ist, da seien sie versichert, nicht der Fall.

Die Auslöschung von Guthaben kann jederzeit erfolgen. Was bleibt ist das was in den Tankern, den Tanks oder Kanistern lagert - oder halt als Reserven und Resourcen in der Erde schlummert.

Für mich ist es unerheblich was der Ölpreis auf den aktuellen Niveaus macht, da Kursabschläge von dutzenden von Dollars nicht mehr erfolgen werden. Jene die jetzt noch shorten zocken nur. C-Welle im langfristigen Kontext in Kombination mit inflationsbereinigt extrem niedrigen Bewertungen und Risikoabschlägen von rund 80 Prozent bezogen auf das Juli Hoch aus 2008 sind Ausdruck einer irrationalen Übertreibung auf der Unterseite.

Ich an Russlands Stelle würde Öl nicht mehr gegen Dollar, Euro oder Pfund verkaufen. Ggf. sogar dafür eine wirtschaftliche Rezession in Russland in Kauf nehmen und das Öl nur noch im Tausch gegen Gold, Silber oder Soft Commodities veräussern. Ebenso würde ich mit Erdgas verfahren.

Angesichts der bereits verhängten Sanktionen des Westens dürfte Russland solch eine Massnahme eh nur noch marginal belasten.

Die explosionsartig Ausweitung der Dollarinflationierung ist fürwahr schon extrem. Der Schwindel wird zwar von der Opec gedeckt - ändert aber nichts am Betrugssystem des US-Dollars.

Für micht ist es nur noch eine Frage der Zeit bis der Dollarschwindel der USA aufflliegt und dann werden sie parabolische Preisanstiege sehen, das ihnen Hören und Sehen vergeht. Die FED wird Gelddrucken um irgendwie die US-Finanzeliten rauszuhauen aus ihren Schieflagen. Aber die Dollarblase wird platzen. Und das wird auch keine hundert Jahre mehr dauern.

In dem dargestellten Szenario bin ich wohlwollend davon ausgegangen das der US-Dollar dieses Jahrhundert noch überlebt. Ich persönlich glaube nicht einmal dass er die nächsten 10 Jahre fortbestehen wird. Meines Erachtens wird der US-Dollar noch vor dem Jahre 2030 von der Bildfläche veschwinden bzw. ein Schicksal wie das Pfund Sterling erleiden. Seinen Status verlieren, massiv abgewertet werden müssen und die USA werden dann für jedes Fass Öl richtig schwer arbeiten müssen, da die Gelddruckpriveligien verschwinden werden.

Unbeschadet solcher Überlegungen, gilt dies natürlich auch für den Euro, den Yen und andere sinnentleerten Schneeballsysteme.

Jeder Liter Öl wird nach dem Verschwinden des Fiatmoney mehr wert haben, als je zuvor.

Sollte es dabei auch noch wegen Hyperinflation oder anderweitigen Gründen zu Engpässen beim Angebot kommen, weil niemand mehr wegen täglicher Entwertung des Dollars/Euros(Yens von zig Prozent kein Öl mehr verkauft, dann steht der Ölpreis wahrscheinlich auch im sechs oder siebenstelligen Bereich. Die digitalen Nullen lassen sich beliebig auf Knopfdruck vermehren. Wer was anderes erzählt betreibt Augenwischerei, weil er den Weltgeldbetrug decken will. Es geht darum werthaltige Assets gegen wertlose Euros, Dollars oder Yen und was auch immer zu tauschen. Da erzählt die Mainstreampresse den Massen so manches Märchen, was diese nur zu gerne glaubt. Das die Massen dabei zur Schlachtbank geführt werden kommt den meisten scheinbar nicht in den Sinn - ist aber auch bemerkenswert.

Im übrigen die Frackingmärchen gehören ebenso zu dieser Inszenierung der Umverteilung von Sachwerten in die Hand der Big boys. Dafür speist man die Massen mit digitalen Nullen auf dem Konto ab. Wohl bekomm´s. Wenn die Desillusionierung vom billigen Öl losgeht, werden einige die Short ganz schnell ganz doof in die Wäsche schauen.

Nur meine Meinung.

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Die gemachten Angaben dienen lediglich zu Informationszwecken und stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. In Vermögensanlagen fragen sie ihren Vermögens- oder Bankberater. Aktieninvestments und Finanzanlagen beherbergen stets auch das Risiko des Totalverlustes. Daher wird eine Haftung für Vermögensschäden kategorisch ausgeschlossen. Es besteht die Möglichkeit eines Interessenkonfliktes, da ich selber Aktien/Finanzinstrumente an dem Unternehmen bzw. zu dem Rohstoff halte.
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29.12.15 05:10:14
@indextrader24:

was schreibst Du denn hier für einen Müll zusammen?

Ich habe zufällig medizin studiert und die Chemieprüfung war eine der leichteren, Durchfallquote höchstens ein Viertel würde ich mal sagen

oder meintest Du Biochemie?

Da lernt man allerdings wenig über Synthese von Gas und Öl

Ausser im Fall einer ausufernden Inflation wird es keine überhöhten Ölpreise geben

erstens haben die USA vor ein paar Jahren ein 'Fass aufgemacht', fördern also eigenes Öl dass dann nicht importiert werden muss
ob das jetzt Fracking oder sonstwas genannt wird ist egal

zweitens wird weltweit immer mehr Strom durch regenerative Energien wir Solar und Wind erzeugt

dieses Stromangebot verringert nicht nur den Bedarf an Öl für Generatoren auch besteht die Möglichkeit mittels überschüssigem Grünstrom aus Wasser Wasserstoff herzustellen der entweder die Fahrzeuge der Zukunft direkt antreiben wird oder über den Zwischenschritt des Synthesegases zu Diesel, Kerosin oder Benzin synthetisiert werden kann

Schon von daher wird bei jetzigen Preisverhältnissen das Fass Öl nicht über 180-200$ kosten denn ab dieser Marke lohnt sich die Herstellung von Diesel aus Solarstrom

auch wurden in den letzten Jahrenweltweit immer mehr Gasfelder gefunden die weit mehr anzubieten haben als verbraucht wird

Erdgas lässt sich in den Fahrzeugen direkt für die Mobilität verwenden oder auch prima zu Benzin oder Diesel/Kerosin synthetisieren, wird also auch den Ölnachfrage dämpfen

Im Übrigen bildet sich Erdöl laufend neu nach, wie schnell und wieviel ist schwer zu sagen aber es bildet ich nach





dies wird auch schon
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29.12.15 20:16:50
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.377.712 von Robert_Reichschwein am 29.12.15 05:10:14Offenbar noch einer, der seine sieben Sinne beisammen hat.
Genauso ist es auch meiner Meinung nach.
Wird Öl zu teuer kommen andere Energieträger in den Fokus.
Also werden wir uns immer in einer Bandbreite bewegen.
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29.12.15 20:32:21
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.382.506 von RelaxWalt am 29.12.15 20:16:50Jetzt werden die Saudis rund gemacht. Die zeit des Schlaraffenlandes ist vorbei in denen die Welt denen Weiber Koks und fette Karren in den Rachen geschmissen hat !

Ausser Öl haben die nichts und die Einküfte reichen nun nicht mehr aus, für Freibier /Schampus für alle !
Richtig so, die haben uns lange genug ausgesaugt
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30.12.15 00:34:34
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.377.712 von Robert_Reichschwein am 29.12.15 05:10:14Wie alt sind sie? Sie wollen Arzt sein oder werden?

Scheinbar noch jemand der das Geldbetrugssystem des Dollars nicht verstanden hat. Egal - ihr Problem.

Und was Chemie angeht - schätzen sie sich glücklich dass sie an einer Uni studiert haben, sofern sie es haben, an der Chemie ein Luschenkurs war. An unserer Uni wird da gnadenlos rausgeprüft. Da gab und gibt es keine Gefälligkeitsklausuren.

Vermutlich wären sie da schon im Physikum an der Chemie gecheitert. Biochemie ist ein Witz gewesen. Reines Paukfach. Haben sie ihr Studium selber erarbeitet - oder haben Mami und Papi alles bezahlt?

Sie werden sich im übrigen noch an diese Diskussion erinnern, wenn es so weit ist. Und was die Theorie der abiogenen Ölsynthese angeht - so vergessen sie es. Alles andere in ihrem Beitrag ist schlecht recherchiert. Und ob Öl laufend neu gebildet wird bezweifle ich inzwischen. Habe das Thema vor Jahren mal beackert. Frage mich nur warum sich Ölquellen dann erschöpfen, wenn es doch immer angeblich neugebildet wird.

Vielleicht wird das ein oder andere Barrel tatsächlich neu gebildet - aber sicherlich nicht in dem Tempo wie es verbraucht wird. Spielt aber auch keine Rolle solange die monetäre Basis schneller wächst als Öl nach fliesst.

Ihr Denkfehler struktureller Art ist ihr Glaube an die Hütchenspieler in den Zentralbanken und das etwas was keinen Wert hat, angeblich einen Wert besitzen würde. Fiatmoney ist wie Zimbabwedollar.

Und die "grünen" Energien die sie ansprechen sind kein Ersatz für Öl oder Erdgas allenfalls eine Beigabe.

Am Öl - egal ob synthetisch oder aus Ölquellen führt kein Weg vorbei. Der Bedarf beschränkt sich nicht auf die Automobilität. Überall - in jeder Infusionsleitung steckt das schwarze Gold. Selbst in ihrem Joghurtbecher. Eine Welt ohne Öl wird es daher nicht geben - man wird Alternativen brauchen - so denn man keinen Systemzusammenbruch riskieren will. Es wird langfristig kein Weg an der Pyrolyse und Synthese von Öl vorbeiführen. Wenn der aktuelle Verteilungskampf beendet ist, werden jene die die Ölquellen kontrollieren, die Welt anfangen zu schröpfen. Die monetäre Basis ist dermassen aufgebläht - das Öl jederzeit sich vertauenfachen kann. 1500 Billionen USD an Derivaten geistern um den Globus. Da werden sicherlich noch die letzten Supertanker mit Öl geflutet ehe die Dollars und Euros usw. wertlos werden.



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Die gemachten Angaben dienen lediglich zu Informationszwecken und stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. In Vermögensanlagen fragen sie ihren Vermögens- oder Bankberater. Aktieninvestments und Finanzanlagen beherbergen stets auch das Risiko des Totalverlustes. Daher wird eine Haftung für Vermögensschäden kategorisch ausgeschlossen. Es besteht die Möglichkeit eines Interessenkonfliktes, da ich selber Aktien/Finanzinstrumente an dem Unternehmen bzw. zu dem Rohstoff halte.
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30.12.15 19:12:57
Das Spiel ist immer das selbe und lautet Deflation oder Inflation!

So, noch 2006 war genau das Gegenteil von heute zu lesen nämlich das die Öl Quellen nur noch 30 Jahre halten bevor sie versiegen und das war als Begründung für den Ölpreisanstieg zu hören.
Hintergrund war das Weltwirtschaftswachstum (vor der Finanzkrise!"

Heute kommen als Argumente (beim fallenden Öl Preis) fracking und Elektroautos.
Fakt ist, das der Öl Preis fällt weil die Saudis den Markt mit Öl , förmlich überschwemmen. Der Öl Preis deflationiert ganz einfach weil mehr auf den Markt geworfen, als benötigt wird.

Das Rad wird aber nicht neu erfunden, und ÖL gibt es nicht unendlich. So, die ganzen Hausbesitzer mit Öl Heizung werden nicht in den nächsten 10 Jahren hingehen und auf Solarstrom setzen. Auch wenn die Politik das mit Ihrem Klimaschwindel Ziel so gerne hätte. Und auch wird das Ziel der Elektroautos nicht erzielt werden.
Auch in 10 Jahren wird es wahrscheinlich, ausgehend von jetzt noch 95% Otto und Dieselmotoren unterwegs sein, abgesehen von Schiffen ect. und das weltweit.

Klar, das charttecnische Kursziel von Öl liegt bei 25 USD bevor es wieder durch die Decke gehen wird.
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30.12.15 19:57:49
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.388.977 von simojo am 30.12.15 19:12:57Und genau deswegen habe ich heute eine erste Position in die Shellaktie gekauft.
Shell und BP sind unter anderem ausgezeichnete DIVdendenpapiere fuer die naechsten
Jahre mit 7bis 8%Rendite ex Aktiensteigerung.
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31.12.15 01:03:12
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.389.271 von Bergfreund am 30.12.15 19:57:49So ein schwachsinn, jetzt so einen schrott zu kaufen, warte mal ab, was mit Dividenen passieren kann ...
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31.12.15 05:23:23
@indextrader: an welcher Uni haben sie studiert?

Hier in Süddeutschland wurde vor allem durch Biochemie und das Physikum gefiltert

so oder so es ist Schwachsinn

es gibt entgegen den Prognosen viel Öl

alles deutet darauf hin dass es sich nachbildet, ist ja schon im Versuch geschafft worden (KAlkstein , Wasser, eisenoxid, grosse Hitze und Druck wie im Erdinnern ergibt vorstufen des Erdöl)

da hatte der Lomonossov mal ausnahmsweise nicht recht

und die Schulen haben es nachgebetet

es irrt der mensch solang er lebt, haha
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31.12.15 12:52:45
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.377.229 von Keilfleckbarbe am 28.12.15 22:42:19
Zitat von Keilfleckbarbe: Zudem haben sich urplötzlich alte Ölreservoire wieder neu aufgefüllt. Auf dem Titan gibt es Erdölozeane und es regnet Methan. Also gut möglich, dass Erdöl tief aus dem Erdinneren abiotisch entstanden ist und immer wieder nachfließt.


Da hat sich nichts aufgefüllt. Jedenfalls hat sich da nichts neu gebildet, sondern ist höchstens nachgeflossen. In den 80ern konnten weit weniger als 50% des Öls eines Bohrlochs überhaupt nur gefördert werden. Heute sind es >90%.
Da kann man dann schon mal ein altes Bohrloch wieder aktivieren.
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04.01.16 21:07:40
Wenn der Dollar crasht, sehen wir beim Öl evtl. die 50.000 US Dollar !
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06.01.16 12:17:38
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.409.791 von leone2 am 04.01.16 21:07:40
Fester Jahresauftakt mit kurzfristigen Spike auf der Unterseite...
Der Ölpreis startete mit einem Upgap in das Jahr 2016. Gegenwärtig wird auf den Ölpreis wieder drauf geprügelt - typisch für eine Welle 5 im finalen Ausverkaufsmodus.

Diese temporäre Schwäche der Ölpreise verbessern die Chancen für Longeinstiege - so mancher Shortseller wird sich in den kommenden Monaten noch die Wunden lecken. Denn von nun an kann der Ölpreis jederzeit durch die Decke gehen. Kursanstiege bis zunächst 65-72 USD steht mittelfristig nicht mehr viel im Wege.

Ein solcher Anstieg würde eine grundlegende Reversalsituation einleiten, die im big picture eines 50 000 USD Plus Szenarios noch nicht einmal einer größeren Erwähnung bedarf.

Longeinstieg mit einem Call Optionsschein heute und einer Basis von 43 USD als Absicherung gegen Ölpreisanstiege stärksten Ausmasses. Im Nahen Osten schwelt ein Konflikt, der jederzeit zu einer massiven Eskalation führen kann. Die Ölversorgung in Europa und den USA erscheint mir daher massiv gefährdet. Diese Argumente werden selbstredend in einer finalen Welle 5 von den Medien nicht kommuniziert, d.h. aber nicht dass sie nicht doch existieren.

Umgekehrt gilt wer auf den erreichten Kursniveaus shortet der hat extrem hohes Risiko aufgeladen. Ein Kursanstieg von 10 oder 20 USD an einem Tag möchte ich inzwischen auch beim Öl gegenwärtig nicht mehr ausschliessen. Spätestens dann werden die Shorties anfangen massiv ihre Positionen zu drehen. Ein weitere Squeeze kann dann bereits binnen weniger Tage den Ölpreis locker auf 90-120 USD befördern. Monetäre Munition für eine solche Kursexplosion im ersten Schritt ist genug in den Märkten.


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06.01.16 18:05:24
Deine Beiträge in " Gottes Ohr ", aber scheinbar gibt es nach unten kein Halten mehr. An Zufall glaube ich da schon lange nicht mehr. Hier ist mehr und mehr Panik im Modus. Das die Araber die Hauptverursacher sein sollten ist für mich nur vordergründig. Es kann ja auch gewollt bzw, beabsichtigt sein, den Ölpreis in den Keller zu jagen, damit die Welt weiterhin geschmiert wird. Billiges Öl ist für die Weltwirtschaft sicherlich sehr dienlich. Diese Preise können uns in den nächsten 12 noch Monate sicherlich noch begleiten. :cry:
Wer kann schon vorhersehen, wie lange und wer diese Preise durchhält:eek::eek::laugh:
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06.01.16 22:26:03
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.422.781 von Indextrader24 am 06.01.16 12:17:38
200 Wochenlinie bei über 90 USD je Barrel...
Damit die Wahrnehmung mal zurecht gerückt wird zur Orientierung für alle Paniker.

200 Wochen Durchschnitt aktuell bei ca. 91 USD je Barrel.


50 Wochendurchschnitt bei ca. 53.50 USD je Barrel

200 Tagelinie bei ca 53 USD

50 Tagelinie bei 4283 USD je Barrel.

Wer also meint mehr als 30 Prozent unterhalb der 200 Tagelinie shorten zu müssen, dem ist nicht mehr zu helfen. Brent notiert fast 60 Dollar unterhalb der 200 Wochenlinie - irrational.

RSI im unteren Extrembereich - überverkauft. Wahrscheinlich wurden heute stopkurse rasiert - schnappt die Bärenfalle zu dann schiesst der Ölpreis wie ein Flitzebogen nach oben.

Die Wahrscheinlichkeit für eine Bärenfalle ist sehr hoch - ich gehe davon aus dass diese demnächst voll zum Tragen kommt. Wenn diese dann zuschnappt dann schnellt der Ölpreis kerzengerade nach oben wahrscheinlich wird das gap oberhalb von 60 USD dann geschlossen. Kurzfristig steht der close des gaps bei ca. 46.5 USD auf der Agenda. Die Kaskade an Kaufsignalen dürfte dann zu einem shortsqueeze artigen Anstieg der Notierungen führen. Die 200 Wochenlinie bei derzeit rund 92 USD wäre dann ein valider Kummulationspunkt.


Die gemachten Angaben dienen lediglich zu Informationszwecken und stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. In Vermögensanlagen fragen sie ihren Vermögens- oder Bankberater. Aktieninvestments und Finanzanlagen beherbergen stets auch das Risiko des Totalverlustes. Daher wird eine Haftung für Vermögensschäden kategorisch ausgeschlossen. Es besteht die Möglichkeit eines Interessenkonfliktes, da ich selber Aktien/Finanzinstrumente an dem Unternehmen bzw. zu dem Rohstoff halte.
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06.01.16 22:36:16
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.428.889 von Indextrader24 am 06.01.16 22:26:03Na dann hoffen wir, dass Sie recht haben. Wenn es so weitergeht mit den Öl- und Rohstoffpreise, dann mache ich mir wirklich Sorgen um die Zukunft.:cry::cry::cry:
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06.01.16 22:39:20
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.426.717 von Sunray01 am 06.01.16 18:05:24Nun - nach dem der Ölpreis von 129 USD heute auf 34.34 gefallen ist - übrigens ist dies der offizielle neue Benzinpreis in Saudi Arabien den die Saudis von seinen Bürgern an der Tanke verlangt. 22 Cent pro Liter x 159 Liter je Barrel.

Das heisst tiefer werden die Saudis den Ölpreis auch nicht haben wollen, da andernfalls deren eigene Wirtschaft vor die Hunde geht.

Der Ölpreis ist impulsiv gefallen - Welle C in 1-2-3-4-5 Wellenmuster einer Welle II im big Picture. Selbst wer bärisch veranlagt ist, ist gut beraten Shortpositionen zu schliessen bzw. zu sichern. Denn wenn die Bärenfalle zuschnappt, dann werden die Shorties allesamt abrasiert, so schnell kann man dann gar nicht sehen, wie der Ölpreis anfängt zu steigen.

Sentimenttechnisch ist die Stimmung grottenschlecht - ein klarer Hinweis, dass Risiken auf der Longseite mehr als eingepreist sind und ein Hinweis für eine anstehende bullishe Reversalsituation. Wie gesagt 20 USD innerhalb kürzester Zeit sind hier ohne weiteres direkt drin. 30 USD ohne weiteres auch. Ein Bruch der 72 USD Widerstandsmarke löst Anstiege bis zur 200 Wochenlinie aus. Oberhalb der 200 Wochenlinie wird dann ein Megabullenmarkt eröffnet.

Viele Grüsse.


Wichtiger Hinweis:


Die gemachten Angaben dienen lediglich zu Informationszwecken und stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. In Vermögensanlagen fragen sie ihren Vermögens- oder Bankberater. Aktieninvestments und Finanzanlagen beherbergen stets auch das Risiko des Totalverlustes. Daher wird eine Haftung für Vermögensschäden kategorisch ausgeschlossen. Es besteht die Möglichkeit eines Interessenkonfliktes, da ich selber Aktien/Finanzinstrumente an dem Unternehmen bzw. zu dem Rohstoff halte.
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07.01.16 09:51:32
Man muss auch klar und deutlich erkennen, dass die Macht der Shorty brutal auf das Öl drückt und dann haben wir solche Kursbewegungen. Am besten, man stellt sich innerlich tatsächlich auf diese 20 $ ein, dann sieht man auch die Chance dabei dahinter lauert. Sich dagegen zu wehren kostet nur Knete. Ich kommentiere schlicht und einfach--je eher um so besser--.
Dann können Gegenbewegungen erfolgen.
Ob schon die 30 $ halten ist schwer zu erkennen.
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07.01.16 10:07:12
Lesezeichen...
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07.01.16 13:01:02
Solange die meisten noch von steigenden Ölpreisen ausgehen, wird es weiter fallen. Das sind nun mal die Marktgesetze!
1 Antwort
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07.01.16 20:24:53
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.433.137 von leone2 am 07.01.16 13:01:02Guten Abend,

dann erklären Sie mir doch bitte mal die Marktgesetze. Denn ich lerne gerne immer noch was dazu.

Wie wirkt sich ihrer Meinung nach ein steigender Ölpreis auf den Canada Dollar aus? Wieso fällt der AUD$, wenn Gold steigt?

Müsste der CAD$ nicht auf steigen, wenn Öl steigt? Oder steigt Öl und Gold und die Edelmetalle, weil wir nun den Anfang einer Dollarinflationierung sehen? Wenn ja, dann würde diese auch erklären warum die anderen Dollars ebenso abwerten und für die Dollarinflationierung in Sippenhaft genommen werden.

Dies würde bedeuten dass beispielsweise der CAD$ weiter fallen kann obwohl der Ölpreis steigt - oder gerade deshalb. Letzendes wissen wir nicht warum - es ist halt so wie es ist.

Vielleicht - was wahrscheinlicher ist, verkaufen die Chinesen einfach nur massenhaft Dollars um den Yuan entsprechend abzuwerten. Dies über massiv Druck auf den Dollar aus. Damit tritt der US-Dollarbetrug der im Öl zu sehen ist offen zu tage. Den USA kann dies sehr schnell um die Ohren fliegen.

Wenn China nun für Abermilliarden Dollars verkauft am Markt, dann fragt man sich wer diesen grünen Rotz eigentlich haben will? Die Saudis gewiss nicht. Ich würde sagen die USA haben ein Problem mit dem Dollar - und der Schwindel mit dem Dollar kann denen jederzeit um die Ohren fliegen.

Genau deshalb sind die Märkte auch so verunsichert. Was ist, wenn der Dollar plötzlich wie beim Schweizer Vorbild im letzten Jahr um beispielsweise 30 Prozent abgewertet wird?

Fragen über Fragen. Ich denke mit einem Fass Öl ist man besser dran als mit grünen Zetteln der US-Bankster. Dies gilt im übrigen auch für alle anderen geldwerten Sachanlagen.

Nur meine Meinung.


Wichtiger Hinweis:


Die gemachten Angaben dienen lediglich zu Informationszwecken und stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. In Vermögensanlagen fragen sie ihren Vermögens- oder Bankberater. Aktieninvestments und Finanzanlagen beherbergen stets auch das Risiko des Totalverlustes. Daher wird eine Haftung für Vermögensschäden kategorisch ausgeschlossen. Es besteht die Möglichkeit eines Interessenkonfliktes, da ich selber Aktien/Finanzinstrumente an dem Unternehmen bzw. zu dem Rohstoff halte.
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07.01.16 20:35:02
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.409.791 von leone2 am 04.01.16 21:07:40
Wenn der Dollar crasht...
Es könnte sein, das gerade dieser besagte Dollar Crash anfängt. Wir wissen es nicht. Aber solche Dinge beginnen immer erst ganz unscheinbar. Sollte der Dollar Crash beginnen, dann startet bereits in diesem Jahr das Endgame des Dollars und der USA...

Gut möglich das China da nun seit August letzten Jahres den Stein ins Rollen gebracht hat und nun eine Dollarverkaufslawine lostritt.

Das bemerkenswerte - China verkauft die Dollars trotz Zinsversprechen der FED. Kurzum im Reich der Mitte hat man besseres zu tun als Dollars zu halten. Das Geld investiert man doch dann scheinbar lieber in eigene Belange, wo es nötiger gebraucht wird.

Brent heute übrigens mit einem Dragon Fly Doji. Für alle Shorties - das ist ein Umkehrsignal.

Startet die Dollarinflationierung nun - dann wird daraus sicherlich nich mehr.

Kann natürlich morgen nochmal einen Rücksetzer geben. Aber von nun an ist shorten tot - toter geht nicht. Die Shortseller von heute werden versuchen ihre Barrels irgendwie morgen noch einzudecken. Das heist jeder Rücksetzer wird wohl auf Nachfrage treffen. Die Longeinsteiger werden natürlich ebenfalls das Signal nutzen wollen. Das wird für die Shortseller daher nicht einfach werden - im Gegenteil.

Sollte China den Yuan weiter gegen den Dollar abwerten, dann bekommt der Dollar weiter Schlagseite und das nicht zu wenig. Hatte schon mal ausgerechnet im August, dass die Chinesen wenigstens 10 Prozent abwerten müssen, wobei ich nicht mehr glaube dass das reicht um die Probleme zu beheben, dass können dann auch recht schnell 15 oder 20 Prozent werden, wenn da noch ein Sack Reiss umfällt...

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08.01.16 13:34:02
In diesem Sinne...
ich wünsche denen noch ne geile Zeit mit knallharten Champagnerfeten,
denn ich weiß eure Schlaraffenlandtage sind gezählt...
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08.01.16 22:17:53
Brent Öl ist billiger als WTI-Öl...
Auch das hat es viele Jahre nicht gegeben. Brent Öl ist preiswerter derzeit zu haben als die Sorte WTI. Wahrscheinlich shorten noch zu viele Europäer in dem Glauben, das man auf der Shortseite noch Profite machen könnte.

Die Candle Kombinationen nehmen zusehends bullishen Charakter an. Habe eine bestimmte Formation vor Augen, die wahrscheinlich Montag fertiggestellt wird.

Beim US Öl ist man schon etwas weiter - wahrscheinlichc werden dort die Preise etwas früher anspringen - kann daher als Vorlaufindikator gelten.

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2 Antworten
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12.01.16 07:14:47
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.449.751 von Indextrader24 am 08.01.16 22:17:53
Zitat von Indextrader24: Auch das hat es viele Jahre nicht gegeben. Brent Öl ist preiswerter derzeit zu haben als die Sorte WTI. Wahrscheinlich shorten noch zu viele Europäer in dem Glauben, das man auf der Shortseite noch Profite machen könnte.

Die Candle Kombinationen nehmen zusehends bullishen Charakter an. Habe eine bestimmte Formation vor Augen, die wahrscheinlich Montag fertiggestellt wird.

Beim US Öl ist man schon etwas weiter - wahrscheinlichc werden dort die Preise etwas früher anspringen - kann daher als Vorlaufindikator gelten.

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War wohl ein Satz mit x......
1 Antwort
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12.01.16 10:35:13
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.468.531 von Pali1 am 12.01.16 07:14:47Guten Morgen - 12 Jahrestief = Jahrhundertief?

Ich betone noch einmal - der Ölpreis bewegt sich inzwischen mehr als 50 Prozent unter dem 200 Tage Durchschnitt und mehr als 60 Dollar unter dem 200 Wochenmittel.

Korrupte Wallstreet-Banken versuchen ihre Shortpositionen profitabel einzudecken, in dem Sie durch ihre Marktschreier den selben Mist verzapfen, wie einst bei 150 USD, als Öl auf 250 oder 300 USD steigen sollte.

Sie dürfen sicher sein, dass dies auch wieder passieren wird. Nur bei 300 USD je Barrel werden die dann 1000 oder 1500 USD schreiben.

Denken Sie stets an folgende 2 Regeln.

1. Traue niemals einer Bank.

2. Traue niemals dem Staat.

Dann können sie nicht viel falsch machen.

Viele Grüsse.


Wichtiger Hinweis:

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13.01.16 20:36:20
Wenn der Ölpreis auf 50.000 $ steigt, wohin steigen dann Gold und Silber?
2 Antworten
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14.01.16 14:39:59
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.484.665 von leone2 am 13.01.16 20:36:20Bei der Ratio sollte der Preis des Goldes mind. bei 100.000 $ pro Unze.

Wie Geil!
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20.01.16 23:59:35
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.484.665 von leone2 am 13.01.16 20:36:20Schwer zu sagen. werden vermutlich dann auch steigen.

Aber derzeit ist der Markt nicht davon scheinbar überzeugt.

Der Kursverlauf ist Irrsinn. Hoffnung macht, dass Buffet Ölaktien kauft.

Ich denke er duchschaut den Dollarbetrug besser als die Masse. Auch dürfte er gute Kontakte haben.

Mal sehen, was der Ölpreis dieses Jahr noch so vreanstalten wird.

Den fallenden Makrt zu kommentieren macht wenig Spass...


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22.01.16 21:54:57
Steigt der Ölpreis auf 50000 US-Dollar?

Wenn der Ölpreis nun jeden Handelstag 8,74% zulegt, sind wir nach ca. 88 Tagen bei ca. 50.000 $ angekommen.
1 Antwort
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22.01.16 22:47:02
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.560.922 von leone2 am 22.01.16 21:54:57
. . . .sind wir nach ca. 88 Tagen bei ca. 50.000 $ angekommen.
stimmt:

32,76 $ x 1.0874 * 88 = 52.192.105 $

Gruß L.
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24.01.16 21:42:14
Auf "web.de" wird empfohlen dass man mit dem Ölkauf nicht zu schnell sein soll.

Auf den Tipp könnte man verzichten. Lieber jetzt beispielsweise 4000 Liter und mache alle Tanks voll.

Aktueller würde dies einem Preis in Höhe von 1824,51 Euro brutto entsprechen, als zu warten.
Vielleicht würden 4000 Liter in 4 Wochen auch 1500 Euro kosten.
Das Risiko würde ich bei dem Preis aber nicht eingehen und lieber jetzt alle Tanks für rund 1800 Euro füllen, damit es gleich für 2 Jahre ausreicht, als im Nachhinein 2500 Euro dafür zahlen zu müssen.
Leider habe ich diese Entscheidung in einem Mietshaus nicht und bin auf die Mietgesellschaft angewiesen.

Bei mir ist es eigentlich fast egal, denn die Mietgesellschaft kauft riesige Mengen günstig ein. Bei mir macht es fast keinen Unterschied ob Rohöl bei 120 $ oder bei 60 $ steht, denn ich habe fast jedes Jahr annähernd die gleichen Abschlagszahlungen und von der Betragshöhe meines Anteils den annähernd gleichen Preis. Mal gespannt was man für 2015 von der Abschlagszahlung zurückerhält. Müsste normal ein bisschen mehr sein.
1 Antwort
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25.01.16 08:09:40
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.568.485 von Vril11 am 24.01.16 21:42:14Und was tun wenn die Heizöltanks im Keller noch voll sind
wie bei uns ?

Habe mir die derzeitigen Ölpreise letzte Wochen damit gesichert ( je zur Hälfte ):

A1AQGX
und
A1N49P

:cool:
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25.01.16 09:23:39
Na klasse, das wars schon wieder. Was soll auch für einen Anstieg sprechen ?
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27.01.16 18:44:05
Heute Brent Oil bei 34 $ ! +5,5% ! Nun wird tanken und heizen wieder teurer.
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29.01.16 00:20:45
Um wieviel teurer ? 2 Euro die Woche ?

Lieber 2 Euro mehr pro Woche zahlen als arbeitslos zu sein weil die Wirtschaft und Inflation durch die Schwäche kollabiert.

Wer sich bei diesem Rohölpreis nicht gegen steigende Preise absichert ist selbst Schuld. Im Gegenteil man kann durch eine Absciherung sogar noch verdienen
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29.01.16 14:59:37
Es wird Zeit, daß die Ölscheichs den Gürtel enger schnallen und nicht wir.


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