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Max Otte warnt: "Alle sind fürs Endspiel positioniert" - So retten Sie Ihr Vermögen vor de - 500 Beiträge pro Seite | Diskussion im Forum



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Das Jahr neigt sich dem Ende. Ein Jahr, in dem sich „alles für das Endspiel um die Vermögenswerte der Welt positioniert hat“, sagt Max Otte. Der Finanzexperte warnt: Der große Crash kommt. Wie sich Anleger dagegen wappnen können? Lesen Sie hier.

Lesen Sie den ganzen Artikel: Max Otte warnt: "Alle sind fürs Endspiel positioniert" - So retten Sie Ihr Vermögen vor dem großen Crash!
...eine weitere,oder gar vollständige Entwertung,davor wird man in Deutschland allerdings zurückschrecken,da dieses auch die Macht entwerten würde,die Parteien der Euro-Treiber würden,falls sie nicht selbst die Auflösung beschliessen sicher alsbald verboten werden,die Karten würden gänzlich neu gemischt werden.
Leider gibt es auch hier Vorlagen,wer überleben will,der ist gut beraten,seine Schulden zu bezahlen.
Die Politik mag sich weitgehend entwertet haben,dennoch bestimmt sie den Zeitpunkt,an dem es kracht und wer noch Herr über irgend etwas ist,der herrscht noch,letztlich ist sogar eine weitere Entwertung von Immobilien-Vermögen denkbar,zb durch höhere Grundsteuern,oder die Eintragung von Zwangs-Hypotheken usw aber auch ein solches Szenario schützt die Besitzer von Aktien nicht,es hilft nichts,wenns knallt,muss man draussen sein,es gibt Vorlagen,aber so weit wie diesmal,hatte die Politik es noch nie übertrieben,es kann also sehr ungemütlich werden,klar,Anleihen sind ein potentiell sinnloses Investment,sofern ihre Rendite das Risiko nicht wiederspiegelt !
Die Höllenfahrt hat noch nicht begonnen,besser draussen,als drinn,wenns los geht !
'Aber was bedeutet das nun konkret, worauf müssen sich die Anleger im kommenden Jahr einstellen?' - mir würde eine 'konkrete' Aussage zu seiner 'Lieblingsaktie' Delta Lloyd einstweilen ausreichen. Die hatte er im Frühjahr noch empfohlen. ;-)

http://www.boerse-online.de/nachrichten/meinungen/Es-muss-ni…
Historisches(zur Diskussion freigegeben,weil selbst nichts sicher behauptet werden kann!)Deutschland 45.0.Alle gleich beschissen dran?Nein,natürlich nicht!Grund&Gold&Edelsteinbesitzer hatten schon damals den nötigen Vorsprung.Aktionäre von IG Farben,Krupp,Daimler,AEG,Siemens&wie die ganzen Naziflittchen damals hiessen auch?Deutschland 4.0 whatever it takes?Damals wars gerecht,diesmal ist es nur devot&grenzenlos dumm!Scheinbar kennt der Deutsche nur 0 oder 1,Tötungsfabrikdirektor oder Refugees-Welcome-Freiwilliger!Welcher Deutsche wird sich durchsetzen?Allah u akbar Allemania oder Tarek al Wazir-Integration?
Diese Crashpropheten melden sich doch in regelmäßigen Abständen mit ihren Weltuntergangs-prognosen. Viele hat es schon gegeben, dass der Otte dazugehört wußte ich nicht.
Ich jedenfalls kann mit diesem Geschwafel nichts anfangen!!!
"Wo man(n) warnt, da lasse Dich nieder, böse Menschen ... " oder so ähnlich. Elain Gazarelli 1987, Meredith Whitney 2008, und Max Otte seit Jahren - "One Hit wonder", die einmal einen grandiosen Call machten, und dann auf Dauercrashwarnung umschalten. Und mit Ausnahme der einen richtigen Prognose ständig daneben lagen und liegen.

Die ganz große Story war ja Geldentwertung aufgrund der massiven Liquiditätsschwemme durch Zentralbanken ... und nun haben wir zum Glück seit Jahren historisch niedrige Teuerungsraten.

Alarmismus macht halt Schlagzeilen, sorgt für Aufmerksamkeit und wird dem Börsenbriefschreiber Max Otte vielleicht neue Abonnenten besorgen ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.380.850 von unnerfrangge am 29.12.15 16:23:09Haha,also,so weit wollte ich nicht zurück,nehmen wir als Beispiel die letzte große Finanzkrise,Anfang der 80er,da währe man mit Aktien schlecht beraten gewesen,mit Gold währe das auch ein Reinfall geworden.
Es nutzt nur so wenig,weil das Ende der Übertreibung so überraschend plötzlich kam,villeicht haben wir auch Glück und alles stabilisiert sich,man muss alle Zahlen aus China genau beobachten.
Aber auch der Gefahr muss man sich bewußt sein,weil sich die Notenbanken viel zu weit,viel zu lange aus dem Fenster gelehnt haben,wie währe es um die Wirtschaft zu normalen Bedingungen bestellt,sagen wir bei nur 5-6% Zinsen ?
Geht der erste krachen,dann wird das Resultat überraschender Weise nämlich nicht ein neuer Stimulus sein,sondern ein unerwartet üppiger Zins-Anstieg !
Jaa,ich erwarte ein eher schwieriges Jahr,gegen Mitte des Jahres kommt die Zeit,wo wieder einige Europäer sich verschätzt haben,Wunder aus Deutschland wird es wohl nun keine mehr geben,dann erst wird sich zeigen,ob die Gemeinschaft überlebt,oder das Euro-Experiment sich dem Ende entgegen neigt.
Aufgrund der Zeit,die vergangen ist,(weil die Phase des Stimulus diesmal wesentlich länger war) denke ich,dass wir schon ein erhebliches Problemchen haben,aber man muss auch abwarten,in welche Richtung die USA sich bewegen,damals sahen auch alle das Problem kommen,hofften auf eine weitere Deliberalisierung,doch sie mussten eben das Gegenteil in kauf nehmen,Liberalisierung,hieß das Zauberwort.
Natürlich muss es BOOM machen. Es sind nur die Fragen des WANN und WIE. Wer den Warnungen von Otte weiterhin keinen Glauben schenkt, dem kann man nicht helfen. Noch keine Planwirtschaft der Geschichte hat lange gehalten. Und die FED hält sich nur deswegen weil sie seit 1948 erst Bretton Woods und seit 44 Jahren den Petrodollar verwenden kann, um seine Währung weltweit als Druckmittel zu missbrauchen. Komisch ist doch, dass vor Bretton Woods es gerade 31 Jahre das "Ursystem" des FIAT hielt. Bretton Woods überlebte gerade 25 Jahre und der Petrodollar hält sich nach 44 Jahren mit Müh und Not. Zudem diese Verschuldungen, und eine weltweite Armut (in Deutschland auch deutlich sichtbar), die es so nur zwischen den Kriegen gab. Gäbe es keine Kredite wären wir wohl 1914........denn dass Pkw und Immo zu 98 % auf Pump und Media Produkte über 500 € inzwischen ebenfalls zu über 50 % auf Pump geholt werden, da muss der Verstand einfach "STOP" rufen. Nur solange das QE Spiel von EZB/BOJ/BOE und FED weiter läuft, läuft auch dieses Spiel. Aber die Tricks zur Verschleierung und die Gesetzesbrüche werden immer ausufernder. Anleihenblasen/ Immoblasen/ Aktienblasen................Blasen wohin man schaut......Herr Otte hat recht: Es ist serviert- man fragt sich nur, wann das Fressen losgeht und wie viele Gänge es gibt und WAS serviert wird. Wer das immer noch nicht begriffen hat, der soll halt sein ganzes Vermögen verlieren. (Querverweis auf Rembrandt, der in der Tulpenmanie in wenigen Tagen sein gesamtes Vermögen verlor. Quelle u.a. ZDF Terra X)
Hat er sich schon einmal überlegt, was mit den Aktienkursen passiert, wenn die Leute auf Grund des beschriebenen Szenarios kein Geld mehr haben.

Große Weltwirtschaftskrise, das Geld verliert seinen Wert schon vor dem Ausgeben. Keiner interessiert sich mehr für die schöne bunte Warenwelt. Tägliche Existenzsicherung ist gefragt. Glücklich ist man, wenn es für Miete, Heizung und die täglichen Brötchen und vielleicht eine warme Mahlzeit reicht.

Dann stürzen die Umsätze und dann stürzen die Kurse!
Wer wirklich reich ist - also nicht bloß ein Häusschen sein eigen nennt - kann die Zeit aussitzen.
Dort sollte man noch einmal ansetzen, wie die Leute damals Ihr Vermögen und Ihren Wohlstand behauptet haben.

Aber zu sagen, kauft Aktien ist einfach Nonsens. Wenn man das Geld in der Krise zum Überleben braucht, sind auch diese Werte futsch.

Außerdem weis man ja auch nicht welches Unternehmen so eine Zeit übersteht.

Die Fragen die sich mir stellen: Was will der Mann? Warum spielt er hier die Kassandra? Stehen da eigenen wirtschaftliche Interessen dahinter oder ist er nur ein Wichtigtuer? Gehört er vielleicht zur Goldlobby?
Teil 2

Aaaah, Finanzberater sind seine Lieblinge! Das macht Sinn!
Der Zunft geht es nicht gut, genauso wenig wie den deutschen Banken.

Früher hätte er mit der imaginären Angst vor der Hölle Ablassbriefe verkauft. Heute wissen wir, sie gibt es nicht oder man glaubt zumindest nicht mehr daran und wenn doch hat man es selber in der Hand sich davor nicht fürchten zu müssen.

Also der Mann spielt mit der Angst um seiner Zunft die Schäfchen zuzutreiben. Das ist sehr von Übel.

Der Tetzel - also den Oberablassverkäufer - gegen den hat damals Luther gepredigt und bekämpft. Schön wäre es wenn sich heute auch so einen Mann(Frau) geben würde gegen die Weltuntergangsszenaristen.

Das Ablassgeld unserer Vorfahren kann man übrigens heute als Stein im Vatikan bewundern. Von uns, die wir "beraten" wurden wird man vielleicht einmal sagen in der Skyline von Frankfurt.
Max Otte selbst ist "saniert", das Schreiben eines Börsenbriefes kostet sicher nicht die Welt und die Abonennten zahlen gutes Geld ... dazu die Verwaltungsgebühr seines Fonds. Sei ihm gegönnt, keine Frage. Aber grundsätzlich muss ich - wenn ich Aufmerksamkeit und letztlich auch Geld von Anlegern und Anlegerinnen will - plärren und Schreckensszenarien an die Wand malen. Das machen die Zeugen Jehovas übrigens auch, die warnen seit Jahr und Tag vor dem bald bevorstehenden Weltuntergang, dem man natürlich nur als Zeuge Jehovas entgehen will.

Bzw. sich vor dem Crash nur als Abonnent von Prof. Max Otte wird schützen können :D . Lest selbst :
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/menschen-wirtschaft/oe…
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.386.883 von bahalover am 30.12.15 14:21:03
Zitat von bahalover: "Die Märkte werden sich bewegen" ... das werden sie ganz sicher. Es war 1972 ... aber lest selbst :D http://www.zeit.de/2008/44/DOS-Loriot-Sketche/seite-2

https://www.youtube.com/watch?v=zI7MXEQ6fVo
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.390.021 von Choleriker am 30.12.15 22:15:21
Zitat von Choleriker:
Zitat von bahalover: "Die Märkte werden sich bewegen" ... das werden sie ganz sicher. Es war 1972 ... aber lest selbst :D http://www.zeit.de/2008/44/DOS-Loriot-Sketche/seite-2

https://www.youtube.com/watch?v=zI7MXEQ6fVo


:laugh:den meinte ich, danke für die URL ! Also, irgenwie irgendwo irgendwann wird es wieder krachen. Bis dahin guten Rutsch und ein vermögenssicheres 2016 !
der Crash kommt bestimmt!!
Mittlerweile hat das billige Geld ein Ausmaß angenommen was nicht mehr heilbar ist.

Beispeil.
War vor zwei Wochen bei einem Bekannten der sich eine Wohnung für 320000€ gekauft hat.
Nettogehalt 1500€ für die Wohnung muss Sie 300€ NK jeden Monat zahlen was Sie Eigenkapital hat weis ich leider nicht denke aber max 10%.

Wie soll das bitte gut gehen! Die Bannken reden rechnen es schön die Zinsen werden für 10 Jahre festgeschrieben der Wert der Wohnung wird sich bis dahin erhöhen wenn Sie es nicht zahlen können haben Sie ein Wertsteigerung.

Wenn die ersten Kredite auslaufen und die Zinsen nicht mehr so niedrig sind kommt spätestens der Knall.

In dem Sinne wünsche ich euch allen ein guten rutsch und viel Gesundheit für das Jahr 2016
Ein Gesunder hat tuaschend Wünsche und ein kranker nur ein Wunsch seine Gesundheit:)
Also, da ist mir kalte Progression einfach lieber ... https://www.youtube.com/watch?v=6obge16cJeU

Das Institut für Vermögensentwicklung wurde von ihm gegründet !
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.392.361 von KKTC am 31.12.15 15:01:39
Immobilien sind in Deutschland zu tuer!
Zitat von KKTC: Mittlerweile hat das billige Geld ein Ausmaß angenommen was nicht mehr heilbar ist.

Beispeil.
War vor zwei Wochen bei einem Bekannten der sich eine Wohnung für 320000€ gekauft hat.
Nettogehalt 1500€ für die Wohnung muss Sie 300€ NK jeden Monat zahlen was Sie Eigenkapital hat weis ich leider nicht denke aber max 10%.

Wie soll das bitte gut gehen! Die Bannken reden rechnen es schön die Zinsen werden für 10 Jahre festgeschrieben der Wert der Wohnung wird sich bis dahin erhöhen wenn Sie es nicht zahlen können haben Sie ein Wertsteigerung.

Wenn die ersten Kredite auslaufen und die Zinsen nicht mehr so niedrig sind kommt spätestens der Knall.

In dem Sinne wünsche ich euch allen ein guten rutsch und viel Gesundheit für das Jahr 2016
Ein Gesunder hat tuaschend Wünsche und ein kranker nur ein Wunsch seine Gesundheit:)


Trotz Flüchtlingskrise und dem vielbesagten stark benötigten Wohnraumbedarf geht die Wohnungsbaupolitik in vielen Teilen Deutschlands an der Realität vorbei. Die Realeinkommen werden in den nächsten Jahren zurück gehen - Wohnraum damit immer teuerer. Folglich wird es hier irgendwann krachen. Dann stehen bei mir Zwangsversteigerungen und Immobilienangebote im Fokus, anstatt der Kapitalmärkte. Das wird aber noch einige Zeit dauern und kommt nicht in 2017 oder 2018 - und schon gar nicht in 2016.
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.386.904 von bahalover am 30.12.15 14:25:07
Max Otte ist ein ganz großer Blindgänger
Zitat von bahalover: Max Otte selbst ist "saniert", das Schreiben eines Börsenbriefes kostet sicher nicht die Welt und die Abonennten zahlen gutes Geld ... dazu die Verwaltungsgebühr seines Fonds. Sei ihm gegönnt, keine Frage. Aber grundsätzlich muss ich - wenn ich Aufmerksamkeit und letztlich auch Geld von Anlegern und Anlegerinnen will - plärren und Schreckensszenarien an die Wand malen. Das machen die Zeugen Jehovas übrigens auch, die warnen seit Jahr und Tag vor dem bald bevorstehenden Weltuntergang, dem man natürlich nur als Zeuge Jehovas entgehen will.

Bzw. sich vor dem Crash nur als Abonnent von Prof. Max Otte wird schützen können :D . Lest selbst :
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/menschen-wirtschaft/oe…


Viele Professoren haben den Professoren-Titel einfach nicht verdient!

Max Otte gehört dazu. Er hatte bspw. Praktiker als aussichtsreichen Turn-around-Titel propagiert. Jeder, der halbwegs über betriebswirtschaftliche Kenntnisse verfügt und eine Bilanz lesen kann, wußte, Praktiker kriegt nie die Kurve.

Was unterrichtet Otte gleich nochmal?

Glanzlichter gibt es da noch ganz andere: Coba empfahl er laufend bis er fast beim Tiefstkurs zum Ausstieg reit. Noch Fragen?
Nur die ganz großen Pfeifen sprechen immer vom Crash
Noch ein Nachtrag!

Die ganz großen Pfeifen reden ständig von irgendeinem Crash.

Mein größter Freund war hier immer roland Leuschel, der seit Mitte der 80-er Jahre den "Salami-Krasch" voraussah und das dann fünfundzwanzig Jahre später immer noch behauptete, der "Salami-Krasch" ist eingetreten. Zur Erinnerung: 1985 stand der S&P500 bei ca. 200 Punkten. Dann noch zu beahupten, man habe recht gehabt - ohne Worte.

Otte kann nie stichhaltig seine Thesen begründen. Vielleicht sollte er einmal bei einem Kollegen wie Hans-Werner Sinn einen Grundkurs mitmachen: "Wie begründe ich meine Thesen und kann Einwände fachlich fundiert - nicht mit Geschätz - begründen?"

Otte kann man nicht für voll nehmen. Er liefert nie stichhaltige Begründungen, sondern versucht immer nur durch Schlagzeilen wie ein Boulevardblatt auf sich aufmerksam zu machen. Ernstzunehmende Wirtschaftswissenschaftler haben so etwas nicht nötig.
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.395.169 von DonVladimir am 01.01.16 17:31:24
Zitat von DonVladimir:
Zitat von bahalover: Max Otte selbst ist "saniert", das Schreiben eines Börsenbriefes kostet sicher nicht die Welt und die Abonennten zahlen gutes Geld ... dazu die Verwaltungsgebühr seines Fonds. Sei ihm gegönnt, keine Frage. Aber grundsätzlich muss ich - wenn ich Aufmerksamkeit und letztlich auch Geld von Anlegern und Anlegerinnen will - plärren und Schreckensszenarien an die Wand malen. Das machen die Zeugen Jehovas übrigens auch, die warnen seit Jahr und Tag vor dem bald bevorstehenden Weltuntergang, dem man natürlich nur als Zeuge Jehovas entgehen will.

Bzw. sich vor dem Crash nur als Abonnent von Prof. Max Otte wird schützen können :D . Lest selbst :
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/menschen-wirtschaft/oe…


Viele Professoren haben den Professoren-Titel einfach nicht verdient!

Max Otte gehört dazu. Er hatte bspw. Praktiker als aussichtsreichen Turn-around-Titel propagiert. Jeder, der halbwegs über betriebswirtschaftliche Kenntnisse verfügt und eine Bilanz lesen kann, wußte, Praktiker kriegt nie die Kurve.

Was unterrichtet Otte gleich nochmal?

Glanzlichter gibt es da noch ganz andere: Coba empfahl er laufend bis er fast beim Tiefstkurs zum Ausstieg reit. Noch Fragen?


Na, dann hat er wohl den Börsenbrief von Heiko Thieme abonniert ! Im Grunde genommen ist aktives Management / Trading eine reine Talentsache, denn wenn es lernbar wäre im Sinne von "wenn A, dann B", dann würde es jeder machen ... und wer würde dann die andere Seiten von Finanzwetten einnehmen ? Eben, niemand.

Im Grunde genommen kann sich der Prof. Dr. Otte einfach saugut verkaufen, die Performance seines Fonds wie auch seiner Empfehlungen ist wie so oft ein Wegweiser in Richtung passives Investieren :laugh: !
Wenn das Leben so einfach wäre, man sich nur für den Crash positionieren müsste und danach saniert wäre, könnte man es so machen wie 1922 Herr Quandt: Alle Kreditlimits ausschöpfen und sich in eine beherrschende Anteilsposition in einer zukunftsträchtigen AG einkaufen, und dann den Crash abwarten. Dann ist man vermögend, und gleichzeitig schuldenfrei.
Den „Optimismus“ von Herrn Otte, dass das Geld entwertet wird und Aktien wertvoll bleiben, teile ich nicht.

Es kann genauso gut ein deflatorischer Crash kommen in dem Geld plötzlich knapp und wertvoll wird, die Aktienkurse, Goldpreise, Immobilienpreise etc. pp. in den Keller rauschen und alle gut dastehen die in Cash gegangen sind, dagegen alle die Schulden angehäuft haben stranguliert werden inclusive einige Staaten.

Es wird, um es mal philosophisch auszudrücken, immer genau das passieren, was
a) niemand, auch nicht Herr Otte, erwartet
b) denen die großes Vermögen besitzen nützlich ist (weil nur die es steuern können durch ihre Marktmacht und finanzielle Reserven)

In einem Crash korrelieren vor allem erst mal alle Assets, eine „Flucht“ in ein bestimmtes Asset (z.B. Aktien, oder Gold) um dem Crash zu entgehen wird nicht oder nur schwach funktionieren.

Der letzte Crash 2008 hat ganz deutlich gezeigt:

* Gold ging eher mit runter, wenn auch nicht so stark
* Rohstoffe und Öl crashten, und zwar gewaltig
* Aktien crashten ebenso, vor allem Bankaktien
* der Dollar verlor nicht etwa an Außenwert, sondern gewann massiv dazu (Grund: man brauchte dringend und schnell viele Dollars, um notleidend werdende Kredite zu tilgen bzw. wurde zwangsliquidiert mit eben diesem Ziel)
* der Kreditmarkt trocknete aus, es gab eine Liquiditätskrise trotz dass die Notenbanken alles versuchten mit neu in den Markt geschleusten Billionen zuzuschütten
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.397.230 von bahalover am 02.01.16 12:53:42
Zitat von bahalover: Im Grunde genommen kann sich der Prof. Dr. Otte einfach saugut verkaufen, die Performance seines Fonds wie auch seiner Empfehlungen ist wie so oft ein Wegweiser in Richtung passives Investieren :laugh: !

Genau so sieht das nämlich aus!
Hier Ottes thesaurierender Fonds (seit Auflegung) gegenüber dem DAX (grün)

bis ca. 10/2014 in line, 2015 fällt Ottes Fonds dann zurück.

Und auf was setzt Otte? Schwerpunktmäßig auf Warren Buffet, ansonsten auf Tech- und Industriewerte :eek:
@ HelicopterBen : jop, genau so ist es ... in allen Anlageklassen wird es in Zukunft ausgeprägte Trends geben, aufwärts und abwärts. Die kann - das sollte sich nun wirklich herumgesprochen haben - niemand vorhersagen, selbst Warren Buffett betont, er könne die Entwicklung des S&P 500 nicht prognostizieren, und Warren denke ich verdient die Bezeichnung "Börsenprofi" :D !

Aber ein ehrliches "Ich weiß es ja selbst nicht ..." macht Dich halt nicht zum gefragten Interviewpartner und Börsenbriefschreiber.

Also Leute, der ganz große Crash wird kommen, dieses Jahr oder zumindest in den nächsten dreißig ! Bis dahin sanieren wir die Leuschels, Ottos & Co .... NICHT !
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.398.943 von HelicopterBen am 02.01.16 22:25:29Otte geht fundamental vor. Wenn die Fundamentals sich ändern, schmeißt er halt seine empfohlenen Aktien raus.

Seine Performance, sprich sein glückliches Händchen, ist nicht berauschend.
In vielem hat er recht, vor allem was die politische "Elite" betrifft.
Allerdings hat er nicht immer die richtigen Konsequenzen gezogen, daher seine mäßige
Performance.
Muss man nicht unbedingt haben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.400.686 von Schürger am 03.01.16 13:39:02
Zitat von Schürger: Otte geht fundamental vor. Wenn die Fundamentals sich ändern, schmeißt er halt seine empfohlenen Aktien raus.

Seine Performance, sprich sein glückliches Händchen, ist nicht berauschend.
In vielem hat er recht, vor allem was die politische "Elite" betrifft.
Allerdings hat er nicht immer die richtigen Konsequenzen gezogen, daher seine mäßige
Performance.
Muss man nicht unbedingt haben.


Das ist natürlich der Evergreen, das Elitenbashing. Frage ... würden wir es besser machen, wenn es um hochkomplexe Themen gilt ? Würde es Max Otte besser machen ?
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.400.986 von bahalover am 03.01.16 15:02:41Wichtig ist unvermündelt Mündelsichers, was nicht verunmündelt wurde!
"Natürlich macht es boom, die Frage ist nur wann und wie" ?? Wird es das? Das normale kleine boom, dass es zwischendurch immer mal gibt, ist davon die Rede? Ich denke doch eher nicht oder? Und sind unsere Märkte wirklich so instabil, wie gerne behauptet wird? Oder ist das vielleicht alles nur ein Strategie der Panikmache? Der Wirtschaft geht es gut und alle können beruhigt schlafen!! Schaut man sich die Arbeitsmarktstatistik von Berlin zum Beispiel an, dann sieht man, dass es viele Angebote gibt, und das in den unterschiedlichsten Branchen! Heute sind 73% aller Stellenangebote auf Vollzeitstellen bezogen. Das ist sehr viel! (Quelle: http://www.backinjob.de/stellenmarkt-Berlin) Auch in anderen Städten ist das so. Man könnte meinen, viele seien richtig "heiß darauf" einen "boom" mitzuerleben.
Zitat: ' Es bestehe laut Otte sogar die Gefahr, „dass sich unser Geld und unser Papiervermögen in Luft auflöst.“ ' Zitatende

dann wenigstens in heiße Luft, wenn man es zum Heizen verwendet.
Wenn es richtig boom macht, und das wird es, sind wir wieder beim Naturalien-/ Tauschhandel in der Steinzeit. Vergleichbar mit den Nachkriegszeiten. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass dann irgend jemand irgend etwas für einen Wisch mit ein paar Zahlen drauf gibt.
Dabei muss es nicht einmal richtig 'boom' machen. Man stelle sich nur mal einen größeren, Flächen deckenden Elektrizitätsausfall vor ...
Das Szenario von Herrn Professor wird wohl noch auf sich warten lassen. Die Wirtschaft und das gesamte System sind krank, aber kranke Bäume werden oft sehr alt ...
Das ist fast schon wie ein Ritterschlag:

http://www.handelsblatt.com/finanzen/anlagestrategie/trends/…

Hätte nicht gedacht, das so etwas in einem der seriöseren Blätter gedruckt wird. Hier schreibt er aber schon etwas sachlicher.
Ganz ehrlich ... der Typ ist brilliant (aber nicht so, wie Ihr Euch das von einem "Börsenprofi" wünschen würdet) ! Er braucht eine Story ... wir machen mal auf strammer bzw. dicker Max und überlegen uns, wie wir an die Aufmerksamkeit kommen der Anleger und schlußfolgern

1) IMMER vor dem ganz großen Crash warnen, die Welt bricht wie immer zusammen, täglich aufs Neue.

2) Du musst die "Trigger" kennen, die bei den Deutschen ziehen. Und zwar Sozialromantik, Fingerzeig auf die bösen Konzerne und Anti-Amerikanismus. Für die gehobene Klientel natürlich der Hinweis auf "Ich bin kein Anti-Amerikaner" !

3) Der gute deutsche Mittelstand, in dem alle an einem Strang ziehen und natürlich die bösen Heuschrecken, namentlich Private Equity Investoren (siehe Punkt 2).

Die bescheidene eigene Performance - sein Fonds underperformt erwartungsgemäß den DAX - fällt da nicht mehr ins Gewicht. Entsorgen wir einfach seine Ergüsse durch Ignorieren.
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.422.646 von bahalover am 06.01.16 12:06:45Ja, das ist Ottes Geschäftsmodell. Damit verkauft er seine Bücher und damit bringt seine Fonds' an den Mann.

Man muss sich Ottes Zielgruppe klarmachen: Das sind wohlhabende deutsche Senioren, älteres Großbürgertum, das aber ein relativ kleinbürgerlichen Gedankengut hat - etwas merkwürdig Deutschtümelndes und Vergangenheitsverklärendes. Da wird der preussische Staat als vorbildlich gepriesen (eine Diktatur), Sparkassen und Genossenschaftsbanken lösen die Probleme der globalen Finanzwirtschaft und die sozialliberale Wirtschaftswissenschaft der Nachkriegszeit a la Rüstow ist die Antwort auf die Probleme des 21. Jahrhundert.

Es gab ja auch nach der Finanzkrise auch eine skurille deutschtümelnde Initiative, die den "Wohlstand für alle" von Erhard ins Englische übersetzen ließ und damit den Amerikanern die Welt erklären wollten. Lächerlich und dümmlich. Hat wohl auch nicht funktioniert.

Otte glaubt wohl anscheinend selbst an den Quatsch. Die Nationalökonomie der 50er ist keine Antwort auf die riesigen globalen Wirtschaftsproblemen von heute. Und es ist vieles im Argen in der Finanzwirtschaft - da hat Otte natürlich recht. Aber da lobe ich mir die Occupy-Bewegung. Die erzählen auch viel Quatsch, aber die leben immerhin nicht in der Vergangenheit.

Alles nicht besonders aufregend - vielleicht wäre es sogar amüsant. Der Spaß hört allerdings auf, wenn Otte die rechtmäßigen "Interssen" der russische Diktatur verteidigt (Überfall anderer souveräner Länder) und unsere liberalen Demokratien in Westeuropa als von Oligarchen gesteuert diffamiert. Da zeigt sich wessen Geistes Kind Otte tatsächlich ist. Ekelhaft!
Etwas älter, aus dem Jahr 2010 - Prof. Max Otte wagt einen Abgesang auf den Finanzteil der F.A.Z. und versucht sich als Stockpicker ... er empfahl damals Praktiker und Benetton zum Kauf.

Hier ist die URL zum Artikel ! http://www.boerse.de/geldanlage/Schande-Schande-FAZ-/5379015

Und hier die entsprechenden Charts :

a) Praktiker : http://www.onvista.de/aktien/Praktiker-Aktie-DE000A0F6MD5

b) Benetton : http://www.wikinvest.com/stock/Benetton_Group_%28BIT:BEN%29

Bei Benetton wäre man "Break-Even" ungefähr, immerhin.

Bei Praktiker hätte man alles verloren, Totalverlust.

Delta Lloyd wurde von im Frühjahr 2015 zum Kauf empfohlen ("ein solides Langfristinvestment"), hier der Chart :

http://www.finanzen.net/aktien/DELTA_LLOYD-Aktie

Eine Investition in einen DAX ETF hätte zeitweise eine Verdoppelung gebracht ... wenn man 2010 eingestiegen wäre, der DAX notierte bei um die 6.000 Punkte.

Lässt doch erhebliche Zweifel aufkommen, ob aktives Management sich lohnt. Er besitzt eine wirklich hervorragende Ausbildung ... lest https://de.wikipedia.org/wiki/Max_Otte ... aber leider scheint das ganze für das Vorhersagen von Kursentwicklungen herzlich wertlos zu sein. Bin da ehrlich gesagt richtig enttäuscht. Wer, wenn nicht Max ?
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.684.838 von bahalover am 08.02.16 13:25:13Otte hat auch vor ein paar Jahren auch Solarworld zu 6 Euro empfohlen - und das war vor dem Aktiensplit 150:1, also der Total-Enteignung. Auch ein Totalverlust.

Der DELTA_LLOYD-Chart sieht zwar scheiße aus, das würde ich ihm im Moment noch nicht anrechnen. Ein Jahr Haltedauer sagt nicht viel aus- auch wenns im Moment extrem scheiße aussieht. Den Rest muss er sich an den Hut heften.

Es lohnt auch ein Blick auf seinen langlaufenden Fonds PI Value Global. Da hatte Otte noch vor eineinhalb Jahren alle Knaller drin: Barrick, Vale, RWE, Transocean, IBM. Entsprechend sieht auch die Fondsperformance aus. Inzwischen hat Otte wohl umgeschichtet auf die Googles und so weiter.

"Wer, wenn nicht der Max?" Es gibt immer noch gute Stock-Picker. Das sind allerdings nicht unbedingt die, die bei Börse-Online und im Handelsblatt Interviews zu Geldfragen geben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.690.787 von steamy am 08.02.16 21:11:22Naja, Delta Lloyd müsste sich verdreifachen, nur um auf Einstandskurs zu kommen. Seine formale Ausbildung ist hervorragend, deshalb meinte ich "Wer, wenn nicht er ?".

Zitat Max Otte aus dem älteren Artikel :

"In den letzten Tagen liefen mir zwei interessante Investments über den Weg: Praktiker Baumärkte (WKN: A0F6MD) und Benetton (WKN: 871224). Beide sind derzeit in keiner besonders guten wirtschaftlichen Lage (aber auch nicht in einer Krisensituation, es sind also keine „Turnarounds“). Aber sie sind saubillig."
Ich muss hier mal für Otte sprechen (auch wenn ich das eigentlich gar nicht will).

Otte versteht sich als "Value-Investor" (was immer das auch heißen soll). Das heißt er nimmt für sich in Anspruch, dass es durchaus ein paar Jahre dauern kann bis eine Investment-Idee aufgeht. Also, ein aktueller Kurssturz sagt nicht viel aus. Otte fragt sich: Wo steht Delta in fünf Jahren (und nicht nächsten Monat.)

Zweitens muss man jedem Stock-Picker zugestehen, auch einmal daneben greifen zu dürfen. Otte hat aber gerade die letzten zwei Jahre zu oft danebengegriffen (siehe Berichte PI Global Value.)

Die Ausbildung sagt nun wirklich gar nichts aus. Nur weil einer einen Doktor und einen Professorentitel hat, ist er doch kein besserer Stock-Picker. Sonsts müsste doch jeder Professor ein hervorragender Anleger sein.
Es gibt doch auch so Statistiken, dass 70 bis 80 Prozend der aktiv gemanagtend Fonds den eigenen Index nicht schlagen. Die Leute haben alle studiert! Meistens BWL So gesehen müsste man eher auf Fonsmanager ohne akademische Ausbildung vertrauen.
Was der Herr Otte so von sich gibt hat Hand und Fuß und in absehbarer Zukunft werden wir es auch sehen. Mich wundert nur das dieser Otte so hoch steigen konnte mit seinen ehrlichen und nicht angepassten Behauptungen. Ein toller Mann dessen Diskussionen ich mit Spannung weiter verfolgen werde.


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