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Fragen zu CFD`s (Anfänger) - 500 Beiträge pro Seite



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Halloooo :) bin neu hier im Forum und absoluter Anfänger was CFD betrifft.
Es gibt ein paar Sachen, was ich noch nicht genau verstehe und hoffe das mir jemand meine Fragen beantworten kann.

1) Kann es passieren dass die Ordner unter dem stop-loss glatttgestellt wird wenn ich nur innerhalb eines Tages trade? Da es ja keine Gaps innerhalb eines Tages gibt. Wenn ja, habe ich überlegt für jeden Order einen garantierten Stop zu setzen da ich Panik schiebe bei Extremsituationen mein gesamtes Kapital oder sogar mehr als ich auf dem Konto habe zu verlieren.

2) Für was ist die Margin gedacht? Ich bin ja sowieso dazu verpflichtet bei Verlust nachzuzahlen, für was also die Margin, ich kann ja soviel Geld verzocken wie ich will, begleichen muss ich so oder so. UND:
Ich kann ja sofort aussteigen sobald ich z.B. 20 Euro im Minus bin. Die Margin krieg ich ja wieder zurück und muss nur die 20 Euro begleichen. Richtig?

3) Warum sollte man als Anfänger einen nicht zu grossen Hebel benutzen? Ich kann ja den SL nahe am Kurs setzen (ich weiss der Order wird schneller glattgestellt als bei kleinerem Hebel) aber wenn ich richtig liege dann profitiere ich ja umso mehr am grossem Hebel. :p

Ich hoffe ihr könnt mir helfen auch wenn es vielleicht blöde Fragen sind :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.826.801 von Wasabi213 am 24.02.16 17:12:32Man könnte die Fragen auch direkt beantworten, aber einprägsamer ist es, wenn Du den folgenden Thread zumindest in Teilen liest. Im Prinzip stehen die Antworten da drin. Aber Du kannst dann sehen, was für den Einzelnen davon abhängen kann. Das geht evtl. bis zur Privatinsolvenz, und das schneller als man gucken kann.

Thread: Verschuldet durch CFD auf EUR/CHF
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.826.801 von Wasabi213 am 24.02.16 17:12:321) Kann es passieren dass die Ordner unter dem stop-loss glatttgestellt wird wenn ich nur innerhalb eines Tages trade? Da es ja keine Gaps innerhalb eines Tages gibt. Wenn ja, habe ich überlegt für jeden Order einen garantierten Stop zu setzen da ich Panik schiebe bei Extremsituationen mein gesamtes Kapital oder sogar mehr als ich auf dem Konto habe zu verlieren.

Ein Stop Loss bedeutet nur, wenn der Basiswert den SL berührt soll die Position zu dem nächsten Kurs verkauft werden. Der nächste Kurs kann gleich deinem SL sein aber auch darunter/darüber liegen.

2) Für was ist die Margin gedacht? Ich bin ja sowieso dazu verpflichtet bei Verlust nachzuzahlen, für was also die Margin, ich kann ja soviel Geld verzocken wie ich will, begleichen muss ich so oder so. UND:
Ich kann ja sofort aussteigen sobald ich z.B. 20 Euro im Minus bin. Die Margin krieg ich ja wieder zurück und muss nur die 20 Euro begleichen. Richtig?

Die Margin ist eine Sicherheitsleistung. Ein Standard lot hat sagen wir mal 100.000 Euro und du möchtest ein Standard lot handeln und hinterlegst dafür beim Broker die Margin als Sicherheit.

"ich kann ja soviel Geld verzocken wie ich will" ja das kannst du mit deinem vorhanden Geld machen, nur bedenke das der CFD Handel ein Kreditgeschäft ist.

3) Warum sollte man als Anfänger einen nicht zu grossen Hebel benutzen? Ich kann ja den SL nahe am Kurs setzen (ich weiss der Order wird schneller glattgestellt als bei kleinerem Hebel) aber wenn ich richtig liege dann profitiere ich ja umso mehr am grossem Hebel. :p

"Ich kann ja den SL nahe am Kurs setzen (ich weiss der Order wird schneller glattgestellt als bei kleinerem Hebel)" also wenn dein SL zB 10 Pips unter Einstand ist dann gelten die 10 Pips sowohl für einen einfachen Hebel als auch für den höheren Hebel sofern dein Konto ausreichend gedeckt ist. Das kannst du dir auch errechnen was dir der Fehltrade kosten würde.
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.826.930 von Kalchas am 24.02.16 17:21:45@Kalchas: Ich bin wirklich geschockt... das gibt mir die Bestätigung ausnahmslos mit garantiertem Stop zu traden auch wenn es seeeehr selten vorkommt das der Kurs so stark einbricht.

@Chris_M: danke für die schnelle Antwort!
Geschockt musst Du nicht sein. Nach diesem Vorfall haben viele Broker die Nachschusspflicht abgeschafft. Somit kannst Du nie mehr verlieren, als auf dem Konto ist ;)

Der Hebel steht für "Gier" und ist von anderen Derivaten ja bekannt. Den kannst Du teilweise auf 400 setzen, also wenn Deine Spekulation nur 0,25% gegen Dich läuft (Im DAX also 25 Punkten über den Daumen !!!) ist Dein Einsatz weg. Daher immer sparsam mit dem Hebel umgehen und die Gier im Zaum halten.

Bei welchem Broker Du handelst, ist dann nicht ganz unwichtig. Da gibt es mehr als 30 Anbieter in Deutschland bei CFD's...kannst hier eine Menge Infos finden oder auch die Konditionen auf:
http://www.brokerdeal.de/cfd-broker-vergleich vergleichen.

Soweit zum Start alles Gute, berichte gerne weiter,
Gruß Bernecker1977
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.827.698 von Wasabi213 am 24.02.16 18:25:26Du solltst immer das Folgende im Hinterkopf haben. Es handelt sich um eine Wette. Dein Wettgegner amtiert gleichzeitig als Schiedsrichter.
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.833.170 von Kalchas am 25.02.16 10:46:01@Kalchas: Ja, es ist eine Wette. Und das Wort, dass du für CFD-Broker so schön umschreibst ist schlicht und ergreifend "Buchmacher".

Siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Buchmacher

Das habe ich früher schon propagiert und sehe das heute noch immer so.

@Wasabi: Dein erster wichtiger Schritt sollte sein, einen fairen Broker zu finden. Und noch ein Tipp: je höher dein Hebel ist (meiner z.B. ist fix; vorgegeben durch die Margin meines Brokers), desto kleiner sollten deine Geldbeträge pro Trade sein. So'n Tausender ist schneller weg als man denkt. Ich spreche aus Erfahrung.

Zu Punkt 1: Klar gibt's Gaps innerhalb eines Tages.
Zu Punkt 2: DIe Margin ist das Pfand, was du zur Orderplazierung hinterlegen musst. Da du eh zur Begleichung deiner "Schulden" verpflichtest ist, ist die Margin quasi zu einer ordnungspolitischen Verpflichtung für Broker und Trader verkommen.
Zu Punkt 3: Weil der Anfänger seine Psyche noch nicht so im Griff hat und sich schnell um Haus und Hof zockt. Nicht, weil der Trader (Anfänger) süchtig gworden ist, sondern weil er panisch falsche Entscheidungen trifft und so alles verliert.

Dennoch viel Erfolg.
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.858.514 von BeastXXL am 28.02.16 22:24:07Buchmacher trifft es aber nicht vollständig.

Ein Buchmacher beim Pferderennen kann das eintretende Ergebnis nicht beeinflussen. Der trägt sein Risiko voll. Beim CFD-Handel kann das Risiko des "buchmachers" auch teilweise oder ganz auf den Kunden abgewälzt werden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.860.641 von Kalchas am 29.02.16 10:31:45Ich denke schon, dass diese (wenn auch etwas böswillige) Definition passt:

Kein (ehrlicher) Buchmacher kann und wird das Ergebnis beeinflussen. Sei es bei irgendeine Sportart, Kakerlakenrennen oder eben CFDs.

Sofern die Buchmacher liquide Kunden haben, werden sie immer (!) gewinnen. Warum? Weil die Buchmacher nicht blöde sind und die Wettquote daran anpassen, ob und in welchem Ausmaß die Kunden wetten. Zusätzliches Fachwissen erleichter das ganze noch etwas.

Wenn viele nur auf ein Pferd wetten, sinkt die Quote. Ist es zusätzlich ein Pferd, dass schon oft gewonnen hat, noch mehr. Wenn viele beim DAX long gehen, sichert der Broker sich mit Put-Optionen oder Futures ab.

Ich sehe da ehrlich gesagt keinen großen Unterschied. Nur, dass es beim CFD-Broker keine Quote gibt.
CFD Anfänger / Lernen
Hallo liebes Forum,

ich suche einen Rat, ob es Sinnvoll ist, als "blutiger" Anfänger sich im CFD Handel zu versuchen. Natürlich werde ich mich vorher/parallel dazu weiterbilden, um ein theoretisches Fundament der Thematik zu erhalten. Bisher ist das große Buch der Markttechnik von Michael Voigt meine Abendlektüre. Außerdem habe ich mir hier einen Überblick über die verschiedenen Broker verschafft, bin mir aber noch immer unsicher welchen ich nehmen sollte.

Weitere Empfehlungen in Bezug auf CFD-Lektüre ist immer willkommen, da dass Angebot ziemlich groß erscheint.

LG Steffi
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.669.760 von Steffi67 am 22.06.16 12:42:28
Antwort
Welchen Brooker man nimmt ist immer von den Eigenschaften des Brookers abhängig.

Ich bin seit > 10 Jahren bei IG und trade bis zu 150 Positionen am Tag in Spitzenzeiten auch mit hoher Vominina.

Meine Erfahrungen mit IG sind zu 99,98% sehr gut.

In sehr volatilen Zeiten siehe Brexit-GAP - 1000 Pkt. wird jeder Brooker den Spread wesentlich anheben und das SL oder GSL gewaltig nach oben verändern, das ist normal, niemand muss ja an so einem Tag traden.

Wichtig ist bei der Auswahl des Brookers:
- die Verfügbarkeit auch in extremen Situationen
- geringer Spread
- geringe Margin
- SL 24 Std.
- GSL 24 Std.
- Konten ohne Nachschusspflicht
- gute Erreichbarkeit per Telefon auch wenn die Börse brennt!

Das Brooker kein Sozialamt sind sollte jeder hier klar sein.
Das man mit CFDs eine wesentlich höhere Gewinnquotte hat als mit Zertis oder KOs liegt auf der Hand.

Ich habe mehrere Brooker getestet:
CMC = nicht für empfehlenswert
ETX = für Schnelltrader also alle 2/3 Sekunden rein raus ist optimal
W:o = nicht so empfehlenswert, sehr hohe Margin 250 € je CFD und kein 24 STD.-Handel, kein GSL!

Wer über viel Kapital verfügt sollte IG und ETX in die engere Wahl ziehen.
Ich mache mehr als 5000 Orders im Jahr und bei IG ist die Ausführung von AL-LI oder Stopplos zu 99,95 % immer Punktgenau.

Mehr erwarte ich nicht.

http://www.legend-2000.de/demo-2016-3000-1.htm
;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.669.760 von Steffi67 am 22.06.16 12:42:28
Zitat von Steffi67: Hallo liebes Forum,

ich suche einen Rat, ob es Sinnvoll ist, als "blutiger" Anfänger sich im CFD Handel zu versuchen. Natürlich werde ich mich vorher/parallel dazu weiterbilden, um ein theoretisches Fundament der Thematik zu erhalten. Bisher ist das große Buch der Markttechnik von Michael Voigt meine Abendlektüre. Außerdem habe ich mir hier einen Überblick über die verschiedenen Broker verschafft, bin mir aber noch immer unsicher welchen ich nehmen sollte.

Weitere Empfehlungen in Bezug auf CFD-Lektüre ist immer willkommen, da dass Angebot ziemlich groß erscheint.

LG Steffi
Hallo Steffi67, deine Vergleichsseite von "qomparo" sagt mir bisher leider nichts. Kann deshalb auch nicht sagen ob die Seite seriös ist. Was ich aber sagen kann ist, dass die Vergleichsseite von "BrokerDeal.de" seriös und gut ist. Habe dort meine Broker gefunden und gewählt. Um profitabel Traden zu können ist die Auswahl eines Brokers immer eine der wichtigsten Entscheidungen die ein Trader treffen muss. Die Frage ist ob du eher langfristig oder eher kurzfristig tradest. Genau hier gibt es nämlich Unterschiede bei der Brokerwahl. Hast du bereits einen Broker gefunden?
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.987.687 von LEGEND-2016 am 04.08.16 10:49:34
Zitat von LEGEND-2016: Welchen Brooker man nimmt ist immer von den Eigenschaften des Brookers abhängig.


Wichtig ist bei der Auswahl des Brookers:
- die Verfügbarkeit auch in extremen Situationen
- geringer Spread
- geringe Margin
- SL 24 Std.
- GSL 24 Std.
- Konten ohne Nachschusspflicht
- gute Erreichbarkeit per Telefon auch wenn die Börse brennt!

Das Brooker kein Sozialamt sind sollte jeder hier klar sein.
Das man mit CFDs eine wesentlich höhere Gewinnquotte hat als mit Zertis oder KOs liegt auf der Hand.


Dem würde ich zustimmen. Vor allem sollte man sich immer Gewahr sein das alle irgendwie Geld verdienen wollen/ müssen und keiner welches zu verschenken hat.
Für mich hat es sich am Anfang gelohnt erstmal länger Demokonten zu benutzen, einfach um ein Gefühl zu bekommen und in Ruhe einzusteigen... Die werden ja von einigen angeboten, zum Beispiel GKFX, IG, Comdirect und Onvista. Bei allen habe ich mit dem Demos gute Erfahrungen gemacht... bei Comdirect und GKFX bin ich dann letztlich auch "in echt" geblieben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.426.944 von didon am 28.02.17 09:27:04
Zitat von didon:
Zitat von LEGEND-2016: Welchen Brooker man nimmt ist immer von den Eigenschaften des Brookers abhängig.


Wichtig ist bei der Auswahl des Brookers:
- die Verfügbarkeit auch in extremen Situationen
- geringer Spread
- geringe Margin
- SL 24 Std.
- GSL 24 Std.
- Konten ohne Nachschusspflicht
- gute Erreichbarkeit per Telefon auch wenn die Börse brennt!

Das Brooker kein Sozialamt sind sollte jeder hier klar sein.
Das man mit CFDs eine wesentlich höhere Gewinnquotte hat als mit Zertis oder KOs liegt auf der Hand.


Dem würde ich zustimmen. Vor allem sollte man sich immer Gewahr sein das alle irgendwie Geld verdienen wollen/ müssen und keiner welches zu verschenken hat.
Für mich hat es sich am Anfang gelohnt erstmal länger Demokonten zu benutzen, einfach um ein Gefühl zu bekommen und in Ruhe einzusteigen... Die werden ja von einigen angeboten, zum Beispiel GKFX, IG, Comdirect und Onvista. Bei allen habe ich mit dem Demos gute Erfahrungen gemacht... bei Comdirect und GKFX bin ich dann letztlich auch "in echt" geblieben.


Dann sollte man nur noch die Gebührenstruktur verstehen, dann bleibt man auch nicht mehr bei Comdirekt und schon gar nicht bei GKFX hängen... Keine Ahnung, aber ich bin doch nicht bereit für den Liter Benzin über 2,- Euro zu zahlen...
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.427.955 von bomike am 28.02.17 11:18:20
Zitat von bomike:
Zitat von didon: ...

Dem würde ich zustimmen. Vor allem sollte man sich immer Gewahr sein das alle irgendwie Geld verdienen wollen/ müssen und keiner welches zu verschenken hat.
Für mich hat es sich am Anfang gelohnt erstmal länger Demokonten zu benutzen, einfach um ein Gefühl zu bekommen und in Ruhe einzusteigen... Die werden ja von einigen angeboten, zum Beispiel GKFX, IG, Comdirect und Onvista. Bei allen habe ich mit dem Demos gute Erfahrungen gemacht... bei Comdirect und GKFX bin ich dann letztlich auch "in echt" geblieben.


Dann sollte man nur noch die Gebührenstruktur verstehen, dann bleibt man auch nicht mehr bei Comdirekt und schon gar nicht bei GKFX hängen... Keine Ahnung, aber ich bin doch nicht bereit für den Liter Benzin über 2,- Euro zu zahlen...


Hmm, wieso findest du die Kostenstruktur so schlecht? Kannst du mir das bitte mal genauer erläutern? Das interessiert mich wirklich. Sparen schadet ja nicht - Bislang habe ich GKFX nicht als teuer oder teurer empfunden. Danke :)


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