DAX-0,75 % EUR/USD+0,43 % Gold+1,32 % Öl (Brent)-1,83 %

Clere AG - WKN A2AA40 - 500 Beiträge pro Seite


ISIN: DE000A2AA402 | WKN: A2AA40 | Symbol: CAG
11,400
17:44:12
Hamburg
0,00 %
0,000 EUR

Neuigkeiten zur Clere Aktie


Beitrag schreiben

Begriffe und/oder Benutzer

 

Nachdem die Balda AG das gesamte operative Geschäft verkauft hat und in die Clere AG umfirmiert wurde, ist an der Zeit einen neuen Thread zu eröffnen.

http://www.clere.de/konzern/
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.331.026 von bluechip56 am 03.05.16 09:17:46Schade, dass Du den neuen Thread nicht auf der WO-Clere-Seite eröffnet hast ...!

Frag mal bei WO nach, ob es der Aktie zugeordnet werden kann, dann hätte man auch gleich den Kurs dazu.
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.335.982 von bluechip56 am 03.05.16 17:18:13
Zitat von bluechip56: Aktuell 27,84€, faire Bewertung aufgrund der Cashposition ca. 34€


Neugierige Frage: Du schreibst von einem Cashwert von etwa 34€ pro Aktie, anderswo stehen 36€, ich bin da etwas verwirrt. Dabei halte ich die inneren Werte, insbesondere Cash und Verlustvorträge, derzeit für die mit Abstand wichtigsten Bewertungsparameter für die Aktie.

Traut sich jemand zu, eine am besten durch Quellen belegte Darstellung dieser Parameter zu geben? Könnte der eigenen Einschätzung ebenso helfen wie den in den Foren mitlesenden "Analysten", die mit ihren Einschätzungen teils noch ganz anderes Publikum erreichen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.339.021 von al_sting am 04.05.16 00:13:20
Zitat von al_sting: ...
Traut sich jemand zu, eine am besten durch Quellen belegte Darstellung dieser Parameter zu geben? Könnte der eigenen Einschätzung ebenso helfen wie den in den Foren mitlesenden "Analysten", die mit ihren Einschätzungen teils noch ganz anderes Publikum erreichen.


Da schaut man am besten, was die AG selbst veröffentlicht hat.

Schaue Dir den Vorstandsbericht zur a.o. Hauptversammlung vom 29.01.2016 an:
http://www.clere.de/investoren/ao-hauptversammlung-2016/

Da steht auf Seite 74, das der Liquiditätsbestand je Aktie nach der Kapitalherabsetzung bei ca. 24,62 Euro je Aktie liegen wird. Aktuell jetzt vor Auszahlung der 9 Euro aus der Kapitalherabsetzung also 33,62 Euro. Dieser Betrag ist vorbehaltlich von Risiken aus Garantien und offenen Freistellungen, wie es im Bericht heisst.

Nun hat es auf dieser HV aber den nochmaligen Bieterstreit gegeben. Am Ende kam das um 15 Mio. Euro erhöhte Stevanato-Angebot zum Zuge. D.h., es müssen jetzt zu den o.g. 33,62 Euro nochmal ca. 2,54 Euro hinzuaddiert werden, womit man auf ca. 36,16 Euro Liquidität je Aktie kommt. Zudem wurde die Haftungshöchstgrenze von 10 auf 5,7 Mio. Euro reduziert. Nimmt man an, das diese in den nächsten Jahren voll eintreten, dann wären das ca. 0,97 Euro je Aktie - also noch ca. 35,19 Euro. Das wäre dann allerdings auch schon der Worst-Case aus dem Balda-Verkauf.

Man kann diese Zahl auch in etwa aus der letzten veröffentlichten Bilanz errechnen, obwohl das wegen der da noch erfolgten Bilanzierung des Balda-Geschäfts als aufzugebender Geschäftsbereich nicht ganz einfach ist.

Dazu gab es am 19.04. die Einigung im US-Schiedsverfahren, das ein kleineres Risiko beendete. Hier wurde gemutmaßt, das ein Teil der gebildeten Rückstellungen ergebniswirksam aufgelöst werden könnte und ca. 0,1 Euro je Aktie ausmachen könnten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.342.255 von Wertefinder1 am 04.05.16 12:33:56Nimmt man also den Worst-Case an und rechnet nur mit momentan 35 Euro Cahs pro Aktie, dann bedeutet ein Kurs von aktuell 27,20 Euro, das man hier ein Euro nur für 0,78 Euro kaufen kann. Oder man für jeden Euro 1,29 Euro bekommt.

Das gibt es sonst glaube ich nirgendwo und deshalb wundert es mich auch nicht, das in letzter Zeit im "Sell-in-May-and-go-away-Modus" doch einige große Wikifolios in die Clere-Aktie gegangen sind, weil das deutlich besser ist, als Cash im Wikifolio zu halten.

Dennoch ist es so, das es eine breite Skepsis an der Börse zur Aktie gibt - sonst wäre der Kurs nicht dort wo er ist. Zudem gibt es gerade jetzt wieder eine kopflose Panik im Gesamtmarkt. Klar ist, das die Liquidiät nicht faul im Unternehmen rumliegen soll, sondern investiert werden und eine Rendite bringen soll.

Fakt ist, das niemand mit dem Kaufpreis von 95 Mio. Euro gerechnet hat - der notariell bestätigte Kaufvertrag findet sich auch auf der Clere-Seite - mehr "clarity" geht nicht. Das gesamte Balda-Geschäft wurde zeitweise mit einem Wert von null Euro von der Börse bewertet - jetzt hat es 95 Mio. Euro Cash gebracht, obwohl der Wert laut Gutachten eher auf 65 Mio. Euro taxiert wurde.

Zudem hat der Großaktionär eben nicht gewartet, bis Q-Cells pleite und sein Investment weg ist, sondern er hat rechtzeitig die Zeichen aus China erkannt und gehandelt. Es gibt die weiteren Solarpioniere im erweiterten Umfeld des Großaktionärs. Auch Leute die schon mal gescheitert sind - ja ob der Dumpingpreisstrategie aus China ohne Rücksicht auf Verluste scheitern mussten. Manche aggressive Player dieser Zeit wie Suntech hat es ja danach auch selbst getroffen.

Ich erwarte nicht, das die Liquidität so angelegt wird, das sie verloren geht. Das entspricht nicht dem, was angekündigt wurde. Angekündigt wurde: Die Gesellschaft sondiert attraktive Anlageoptionen mit hohem Wertsteigerungspotenzial, etwa bei Investitionen und Beteiligungen im Bereich der Umwelt- und Energietechnik. Des Weiteren sondiert der Konzern verschiedene Modelle der aktiven Vermögensverwaltung sowie Mittelstandsbeteiligungen und Mittelstandsfinanzierungen.

Schaut man sich die Bewertungen von börsennotierten Bestandshaltern von z. B. Solarpark- oder Windenergieanlagen an, so werden die nicht mit dem Eigenkapitalwert bewertet, sondern mit den zukünftigen Cashflows aus den getätigten Investitionen. Das Zinsumfeld ist so günstig wie nie. Man kann bei vllt. 20 % Eigenanteil 150 Mio. Eigenkapital auf 750 Mio. Euro Investitionsvolumen hebeln. Wobei in der Vergangenheit auch schon mit nur 15 % Eigenkapital finanziert wurde, was 1 Milliarde Investitionsvolumen wären.

Wenn man dann einmal schaut, welche risikoarmen Renditen man z. B. mit einer EEG-gestützen Onshore-Windkraftanlage erzielen kann, dann kommen da abzüglich der heute sehr günstigen Finanzierungskosten schon einige Prozente bei raus. Das dann heruntergebrochen auf das eingesetzte Eigenkapital bzw. auf den möglichen Gewinn je Aktie komme ich zum Ergebnis, das sich die Clere Aktie bei optimalem Verlauf in Zukunft vervielfachen könnte.
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.342.468 von Wertefinder1 am 04.05.16 13:03:50Ich weiss, das das derzeit mit der Vervielfachung viele für einen Scherz, einen "Dummpush" halten.

Andererseits halte ich diejenigen, die aktuell freiwillig quasi 1,30 Euro für 1 Euro verkaufen, nicht für rational handelnd.

So ist halt Börse - es muss Gegenpole geben.
Und die sinnvolle Antwort auf Dummbashes sind Dummpushs? Die Logik erschließt sich mir nicht.

Derzeit ist Clere ein Investitionsvehikel mit viel Cash und wenig anderem, das angedeutet hat, wofür es den Cash einsetzen will. Um einen für den aktuellen Zeitpunkt angemessenen Wert abzuschätzen sollte man schauen, wie solche Investitionsvehikel sonst bewertet werden.

Ein Abschlag von 10% erscheint mir persönlich angemessen für solche Investitionsvehikel - man weiß ja nicht, wie gut das Geld angelegt wird. Aber diesen Abschlag würde ich nach Abzug der Kapitalausschüttung anlegen.
35€-9€ = 26€
10 % Abschlag = 2,60€
35€-22,60€ = 32,40€ --> in meinen Augen angemessenes Kursniveau.

Wenn sich herausstellt, wie der Cash angelegt wurde, kann sich der Abschlag u.U. auch in einen Aufschlag wandeln, aber das muss erst einmal passieren.

Nix desto trotz, 32,40€ - 27,20€ (aktueller Kurs) = 5,20€
--> Kurspotential etwa 19
Dämlicher Seitenumbruch, ich habe erst jetzt die Abschätzung der Clere-Aktie gesehen.
Vielen Dank, damit kann ich etwas anfangen, 35,19-36,16€.

Für 36,20€ wäre meine Abschätzung:
Abschlag = 10% x (36,16-9,00) = 2,52 €
Fairer Wert = 36,16€ -2,52€ = 33,64€
Kurspotential: 33,64€ : 27,18€ -1 = 23,8%
Dämlicher Seitenumbruch, ich habe erst jetzt die Abschätzung der Clere-Aktie gesehen.
Vielen Dank, damit kann ich etwas anfangen, 35,19-36,16€.

Für 36,20€ wäre meine Abschätzung:
Abschlag = 10% x (36,16-9,00) = 2,52 €
Fairer Wert = 36,16€ -2,52€ = 33,64€
Kurspotential: 33,64€ : 27,18€ -1 = 23,8%

PS: Ich bin sonst kein großer Fan von Aktienrückkaufprogrammen, aber bei Clere wäre mir ein saftiger Aktienrückkauf lieber als eine weitere Sonderdividende. Seitdem Elector die 30%-Hürde überschritten habe, sehe ich dafür auch steigende Chancen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.343.226 von al_sting am 04.05.16 14:28:25Warten wir mal das nahende Übernahmeangebot ab. Ich glaube zwar nicht, das mehr als der Pflichtpreis geboten wird, aber vllt. gibt es ja eine Überraschung.
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.343.226 von al_sting am 04.05.16 14:28:25In Deiner Analyse fehlt m.E. noch das Thema Verlustvorträge, die die Gesellschaft nach meinem Kenntnisstand vor sich her schiebt. Leider habe ich keine genauen Zahlen vorliegen, vielleicht jemand anders. Und es muss zunächst einmal ein entsprechender Gewinn generiert werden. Ist aber dennoch stark positiv hervorzuheben, da diese Verlustvorträge mögliche zukünftige Unternehmensergebnisse noch einmal deutlich aufwerten können.
Pflichtangebot
(BARANGEBOT)

der

Elector GmbH
Kurfürstendamm 57, 10707 Berlin, Bundesrepublik Deutschland

an die Aktionäre der
Clere AG
Bergkirchener Str. 228, 32549 Bad Oeynhausen, Bundesrepublik Deutschland

zum Erwerb ihrer nennwertlosen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien der
Clere AG
gegen Zahlung einer Geldleistung in Höhe von

EUR 25,50 je Aktie der Clere AG :laugh:

Annahmefrist: 10. Mai 2016 bis 7. Juni 2016, 24:00 Uhr (Ortszeit Frankfurt am Main)
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.375.998 von Olivia1 am 10.05.16 15:46:32Naja, wer wird bei 25,50€ ( also 2,55€) verkaufen?

Oder gibt es solche vermeindliche Schlaumeier, die bei 2,25( 22,50€) gekauft haben und jetzt meinen mit 3€ Gewinn hätten sie jetzt einen Reibach gemacht.;)

Zwischen 34€ und 36€ steckt noch mehr Musik.
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.375.998 von Olivia1 am 10.05.16 15:46:32Unter 4.2

Die Bieterin, also Elector kann die Frist zum 7. Juni um 2 Wochen verlängern, wenn das Angebot geändert wird.

Bis zum Kurs von 36€ ist ja noch Luft.:)
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.376.613 von Wertefinder1 am 10.05.16 16:56:54Einige - für mich - neue Informationen in der Angebotsunterlage:

Es sind im März nicht nur 95 Mio. Euro zugeflossen, sondern 98,9 Mio. Euro.

Mit der Auszahlung des Grundkapitals ist am bzw. um den 20. Oktober 2016 zu rechnen.

Im Zuge der Neuausrichtung soll der Geschäftssitz nach Berlin oder Schönefeld verlegt werden.

Ob die außereuropäischen Tochtergesellschaften aufgelöst werden, wurde nicht mitgeteilt. Derzeit gibt es mittel- und unmittelbar noch 7 Gesellschaften unterhalb der Clere AG (2 x Deutschland, 1 x Niederlande, 1 x USA, 2 x Singapur, 1 x Malaysia).

Solange operativ nichts verdient wird, soll keine Dividende ausgeschüttet werden. Werden in Zukunft operative Gewinne erwirtschaftet, sollen davon bis zu 50 % als Dividenden ausgeschüttet werden.

Die Clere AG soll derzeit noch 5 Mitarbeiter haben.

Der Vertrag mit dem derzeitigen Alleinvorstand läuft bis Ende Oktober 2016 und soll bis Ende 2016 verlängert werden. Es soll ein (weiteres) Vorstandsmitglied mit Erfahrung im Bereich Erneuerbarer Energien berufen werden. Oh - da fällt mir ein ganz konkreter ehemaliger Vorstandsvorsitzender eines bekannten Solarkonzerns aus dem Umfeld ein. ;-)

Absichten der Bieterin bzw. des Bieters für eine Delisting bestehen nicht. Die Zielgesellschaft selbst hatte allerdings bereits angekündigt, alle Kostenpositionen zu überprüfen, was einen Rückzug aus dem Prime Standard beinhalten könnte. Evtl. könnten dann in der Aktie notierte Fonds mit der Anlagevorschrift "Prime-Standard" gezwungen sein, ihre Aktien zu verkaufen, was zu fallenden Kursen führen könnte. Umsomehr, wenn mit dem jetzigen Übernahmeangebot die Streubesitzquote von derzeit 69 % stark vermindert werden sollte und es dann keine Aufnahmebereitschaft außerhalb des jetzigen Bieters geben sollte.

Der Mindestpreis wurde von der Bafin mit 23,80 Euro ermittelt. Das Angebot von 25,50 Euro enthält also einen Aufschlag von 1,70 Euro je Aktie. Der Aufschlag ggü. dem Mindestpreis gem. WpHG beträgt sogar 2,55 Euro je Aktie. Weitere Methoden zur Angemessenheit des Preises - etwa dem realen Wert des Unternehmens - wurden nicht angewendet.
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.377.129 von Wertefinder1 am 10.05.16 18:03:33Der Mindestpreis wurde von der Bafin mit 23,80 Euro ermittelt. Das Angebot von 25,50 Euro enthält also einen Aufschlag von 1,70 Euro je Aktie. Der Aufschlag ggü. dem Mindestpreis gem. WpHG beträgt sogar 2,55 Euro je Aktie. Weitere Methoden zur Angemessenheit des Preises - etwa dem realen Wert des Unternehmens - wurden nicht angewendet.


Die Bafin bildet Lehrlinge aus, eine gute Sache ...:)

Dieser Lehrling wird irgendwann merken, das ein Durchschnittskurs/-preis nicht zulässig ist, wenn kurz vorher ein Kauf zu einem höheren Preis getätigt wurde ...!

Elector hat für 2,55 (neu 25,50) gekauft, also liegt der Mindespreis bei 25,50 ... und genau der wurde geboten ...!

Für mich heisst das Verdummung (oder Versuch) der Aktionäre!
Vorstand und Aufsichtsrat der Clere AG werden im Einklang mit ihren gesetzlichen Verpflichtungen gemäß § 39 WpÜG i.V.m. § 27 Absatz 1, Absatz 3 WpÜG zeitnah eine Stellungnahme zu dem Angebot abgeben.


Da bin ich aber sehr gespannt, ob da nicht etwa noch eine Zustimmung kommt ...!
Wie nicht anders zu erwarten war, bietet Van Aubel den Mindestpreis. Über diesen Mann ist ja bereits genügend geschrieben worden, aber dass der nichts verschenkt, war doch klar !
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.381.854 von RealJoker am 11.05.16 10:34:40Im Schnitt haben die Meisten über 2,55€ gekauft. Es soll ja auch noch Anleger geben, die bei Kursen von 3,50 bis zu 5€ investiert sind.

Kann mir nicht vorstellen, dass die zum Mindestpreis von 2,55 bzw. 25,50€ verkaufen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.382.166 von bluechip56 am 11.05.16 11:06:10Ich kann mir -ehrlich gesagt- nicht vorstellen, warum überhaupt jemand das Angebot annehmen sollte. Es ist ja, wie gesagt, nur ein Pflichtangebot und von daher kaum ernstzunehmen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.382.226 von RealJoker am 11.05.16 11:14:03
Zitat von RealJoker: Ich kann mir -ehrlich gesagt- nicht vorstellen, warum überhaupt jemand das Angebot annehmen sollte. Es ist ja, wie gesagt, nur ein Pflichtangebot und von daher kaum ernstzunehmen.


Nun ... das steht ja in der Angebotsunterlage.

Ich könnte mir schon vorstellen, das es diverse Fonds gibt, die auf das Angebot eingehen und ihre Aktien anbieten, weil sie über die Börse sonst nicht aus der Aktie kommen. Fonds, die die Aktien noch immer als Restposition aus der großen Balda/TPK-Zeit im Depot haben, via den Sonderausschüttungen einen Großteil des Invests zurückbekommen und nur noch einen Restwert als Anteilsbesitz haben.

Nun ist klar, das es keine weiteren Sonderausschüttungen geben wird. Es gibt auch die Möglichkeit, das die Clere Aktie den Prime Standard verlässt und in den General oder Entry Standard wechselt. Das könnte auch ein Verkaufsgrund für Fonds sein, die nur Aktien aus dem Prime Standard aufnehmen.

Wirklich seltsam ist ja, das hier nach den offiziellen Meldungen und den HV-Beteiligungen tatsächlich 69,1 % der Aktien im Streubesitz sein sollen und es darunter offenbar keinen einzigen Einzelaktionär gibt, der mehr als 3 % hält. Das können eigentlich nicht alles Privatanleger sein.

Wenn ich Zeit habe, durchforste ich vllt. einmal die Fondsbesitzmeldungen im eBanz.

Ich denke weiter, das 30,9 % Anteilsbesitz bei der massiven Unterbewertung der Aktie an der Börse dauerhaft zu wenig sind, um auf der sicheren Seite zu sein. Es sollten 40 % sein, optimalerweise vllt. sogar 49 %. Wenn diese Quoten mit dem jetzigen Angebot erreicht werden, dann entfällt die Notwendigkeit, ggf. mit dem Geld aus der Kapitalrückzahlung den eigenen Anteil über weitere Aktienkäufe über die Börse aufzustocken. Ein wichtiger Punkt bei der nachwievor sehr großen Skepsis der Börse ggü. dem Unternehmen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.382.670 von Wertefinder1 am 11.05.16 12:01:08Ich habe zwei Fragen und wäre dankbar für eine kurze Antwort:
1. Was ist der Hintergrund dieses Pflichtangebots, warum kommt es überhaupt?
2. Morgen kommen ja Quartalszahlen. Kann es hier irgend eine überraschende neue Information überhaupt geben?
Danke !
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.383.129 von Bastor am 11.05.16 12:48:25
Zitat von Bastor: Ich habe zwei Fragen und wäre dankbar für eine kurze Antwort:
1. Was ist der Hintergrund dieses Pflichtangebots, warum kommt es überhaupt?
2. Morgen kommen ja Quartalszahlen. Kann es hier irgend eine überraschende neue Information überhaupt geben?
Danke !


1. Weil der bisherige 29,9 % Großaktionär am 08.04.2016 über die 30 %-Schwelle beim Anteilsbesitz gegangen ist und dann bei einem im geregelten Markt notierten Wert wie der Clere AG gemäß den gesetzlichen Vorschriften (Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetz WpÜG etc.) ein Übernahmeangebot an die anderen Aktionäre zu machen ist.

Der Großaktionär dürfte deshalb über die 30 % Schwelle gegangen sein, da der Börsenwert relativ offensichtlich erheblich unterhalb des wirklichen Unternehmenswertes liegt. Das war bisher nicht der Fall, da bisher das verkaufte operative Geschäft von der Börse eher als wertlos angesehen wurde, dann aber dafür 98,9 Mio. Euro als Verkaufserlös im März 2016 erzielt wurden. D.h., der Großaktionär läuft jetzt Gefahr, bei einem Anteilsbesitz von weiter nur 29,9 % zukünftig nicht mehr der bestimmende Aktionär zu sein, weil andere Börsenakteure die Unterbewertung erkennen und (verdeckt) eine Gegenposition aufbauen. Der Großaktionär muss nicht die absolute Mehrheit am Anteilsbesitz erreichen, er muss nur die sichere Mehrheit auf einer Hauptversammlung erreichen, so dass faktisch keiner seine Pläne durchkreutzen kann. Das könnte mit 40 % Anteilsbesitz bereits erreicht sein.

2. Nein. Es wird nur die Unterbewertung der AG noch offensichtlicher als bisher, weil der aufgegebene Geschäftsbereich aus der Bilanz per 31.03.2016 heraus ist. Allerdings ist es wahrscheinlich, das auch die Clere AG wie andere AG's von den neuen gesetzlichen Möglichkeiten Gebrauch macht, die eine Reduzierung der Berichtspflicht zum Quartal in Form nur einer Zwischenmitteilung ermöglicht. Damit dürfte der neue Informationsgehalt dann gegen null gehen.

http://www.dgap.de/dgap/News/corporate/kirchhoff-consult-und…

Hintergrund ist, dass die Pflicht zur Quartalsberichterstattung mit dem Inkrafttreten des Gesetzes zur Umsetzung der Transparenzrichtlinie-Änderungsrichtlinie entfallen ist und die Frankfurter Wertpapierbörse in ihrer Börsenordnung in der Fassung vom 30. November 2015 die Pflicht zur Erstellung von sogenannten Quartalsmitteilungen für Unternehmen des Prime Standard eingeführt hat. Unternehmen, die im General Standard notieren, müssen hingegen überhaupt keine Quartalsinformationen mehr publizieren.
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.383.435 von Wertefinder1 am 11.05.16 13:16:19Hallo Wertefinder,

aber realistisch betrachtet reichen 30 % aus, um auch weiterhin das alleinige Sagen und eine HV-Mehrheit zu haben. In der Vergangenheit war es definitiv so. Das ist wohl auch der Grund, weshalb sich keine anderen institutionellen Investoren hier beteiligt haben, denn die Mehrheitsverhältnisse waren zum einen ungünstig und zum anderen war und die Strategie nicht erkennbar. Der Handel ist recht überschaubar und es dürfte nicht gelingen, mal eben 3 oder 5 % über die Börse zu erwerben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.383.627 von RealJoker am 11.05.16 13:34:51
Zitat von RealJoker: Hallo Wertefinder,

aber realistisch betrachtet reichen 30 % aus, um auch weiterhin das alleinige Sagen und eine HV-Mehrheit zu haben. In der Vergangenheit war es definitiv so. Das ist wohl auch der Grund, weshalb sich keine anderen institutionellen Investoren hier beteiligt haben, denn die Mehrheitsverhältnisse waren zum einen ungünstig und zum anderen war und die Strategie nicht erkennbar. Der Handel ist recht überschaubar und es dürfte nicht gelingen, mal eben 3 oder 5 % über die Börse zu erwerben.


Ja - IN DER VERGANGENHEIT war das absolut so. Die 29,9 % haben für ich glaube fast 75 % Stimmenanteil auf der HV oder auch mal mehr ausgereicht.

Aber jetzt ist ja die Lage so, das der Börsenwert ca. 40 % unterhalb der Nettoliquidität liegt. Bei 6 Mitarbeitern dürfte der Cashburn nicht soo stark sein. Und Zinsen gibt es ja vllt. auch noch etwas. Ergo vllt. gar kein Verlust. Wenn man jetzt den Großteil des Geldes undurchsichtig anlegt, dann sieht es natürlich wieder anders aus. Aber warum sollte man das Geld bewusst so anlegen, das es hohe operative Verluste einfährt und irgendwann weg ist? - Das ergibt keinen Sinn.

So ein großer Abschlag wird die bekannten Börsenakteure anlocken - das weiss auch der Großaktionär. Und deshalb ist er über die 30 %-Schwelle gegangen und wird versuchen, seinen Anteil auf ein sicheres Niveau zu bringen. Er muss dafür nicht mal Geld aufwenden, da er dafür die Kapitalauszahlung im Oktober re-investieren kann. Vllt. reichen ja auch schon 35 %?

Das jetztige Übernahmeangebot ist ausweislich des gestern veröffentlichkeiten Angebotes durch eine Bank komplett fremdfinanziert. Alle möglicherweise aufgekauften Aktien gehen als Kreditsicherheit an die Bank. Die wird wissen, was diese Aktien wirklich wert sind, denn sonst wird sie ja keinen Kredit zur Verfügung stellen.

Und vllt. gibt es ja eine Reihe von Fonds o.ä., die hier jeweils 0,25, 0,5, 1, 2 % halten und die in der Summe dann schon einige Prozente ergeben, die aufgekauft werden können? Warten wir es ab.
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.383.435 von Wertefinder1 am 11.05.16 13:16:19Super vielen vielen Dank für diese fundierten Ausführungen !!!
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.382.166 von bluechip56 am 11.05.16 11:06:10
Zitat von bluechip56: Im Schnitt haben die Meisten über 2,55€ gekauft. Es soll ja auch noch Anleger geben, die bei Kursen von 3,50 bis zu 5€ investiert sind.

Kann mir nicht vorstellen, dass die zum Mindestpreis von 2,55 bzw. 25,50€ verkaufen.


2,55 Euro wären in Zurechnung der 1,10 Euro Sonderdividende vom 02.12.2015 ein Verkaufpreis von 3,65 Euro. Da war der Kurs im Einkauf aber lange Zeit vorher nicht. Bzw. 2014 bzw. vorher gab es ja auch noch Sonderdividenden, die man berücksichtigen muss.

Ich kann da nur für mich sprechen: Im bin erstmals im März 2015 in die Aktie eingestiegen und vom bisherigen Verlauf her ist es das erfolgreichste Investment das ich in dieser Zeit getätigt habe. Obwohl die Aktie noch immer weit von ihrem wirklichen Wert entfernt ist.
Do, 12.05.16 07:31

Clere AG veröffentlicht 3. Quartalsbericht 2015 / 2016

DGAP-News: Clere AG / Schlagwort(e): Zwischenbericht/9-Monatszahlen
Clere AG veröffentlicht 3. Quartalsbericht 2015 / 2016

12.05.2016 / 07:31
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

---------------------------------------------------------------------------

Bad Oeynhausen, 12. Mai 2016 - Die Clere AG hat heute ihren 3.
Quartalsbericht 2015 / 2016 für den Zeitraum 1. Juli 2015 bis 31. März 2016
veröffentlicht. In den ersten neun Monaten war der fortgeführte
Geschäftsbereich geprägt durch Verwaltungs- und Beratungskosten im
Zusammenhang mit der Transaktion und den bekannten Rechtsstreitigkeiten.
Auf das Ergebnis des Gesamtkonzerns wirkte der Veräußerungsgewinn deutlich
positiv. Die Eigentumsübertragung der operativen Einheiten wurde gegen Ende
des Berichtszeitraums vollzogen; nach Ende der Berichtsperiode erfolgten
die Umfirmierung in Clere AG sowie die Eintragung der Kapitalherabsetzung
in das Handelsregister.

Ergebnis Gesamtkonzern durch Veräußerungsgewinn beeinflusst

Durch die Umklassifizierung des verkauften operativen Geschäfts zu
"aufgegebene Geschäftsbereiche" werden im veröffentlichten 3.
Quartalsbericht keine Umsätze mehr ausgewiesen - erst mit der Aufnahme
des zukünftigen Geschäftsbetriebs wird wieder ein Ausweis erfolgen.

Im Berichtszeitraum lag das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) mit
-5,1 Mio. Euro um 1,9 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert. Dies ist in erster
Linie auf die sonstigen betrieblichen Aufwendungen zurückzuführen. Diese
setzten sich vornehmlich aus gestiegenen Aufwendungen für Rechts-und
Beratungsleistungen im Zusammenhang mit den Rechtsstreitigkeiten in den USA
(2,1 Mio. Euro) sowie höhere Investor-Relations-Aufwendungen für die
ordentliche und außerordentliche Hauptversammlung(0,9 Mio. Euro) zusammen.

Aufgrund fehlender Währungsgewinne bei einem geringeren Zinsergebnis
verzeichnete der Konzern ein leicht negatives Finanzergebnis, das wiederum
zu einem Ergebnis vor Steuern (EBT) in Höhe von -5,1 Mio. Euro führte. In
der Vorjahresperiode lag das EBT durch Währungsgewinne noch bei 4,0 Mio.
Euro.

In den ersten neun Monaten fielen durch Auflösung aktiver latenter Steuer
höhere Steueraufwendungen an, so dass sich nach Berücksichtigung der
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag das Ergebnis des fortgeführten
Geschäftsbereichs auf -7,9 Mio. Euro (Vorjahr: 2,5 Mio. Euro) bezifferte.
Die aufgegebenen Geschäftsbereiche erzielten aufgrund des
Veräußerungsgewinns ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von 44,0 Mio. Euro.
Das Ergebnis Gesamtkonzern belief sich im Berichtszeitraum somit auf 36,1
Mio. Euro (Vorjahr: 4,5 Mio. Euro).

Die Verminderung des Eigenkapitals um 34,2 Mio. Euro auf 199,9 Mio. Euro
resultiert sowohl aus der ausgezahlten Dividende (64,8 Mio. Euro) als auch
aus vom Ergebnis des Gesamtkonzerns (36,1 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote
zum Ende des Berichtszeitraums stieg durch die gesunkene Bilanzsumme auf
91,4 % nach 88,1 % am Ende des vergangenen Geschäftsjahres.

Zum Bilanzstichtag verblieben im Konzern finanzielle Mittel in Höhe von
rund 217,0 Mio. Euro. Damit stehen dem Konzern ausreichend Mittel zur
Finanzierung der Kapitalherabsetzung sowie zum Aufbau des zukünftigen
Geschäfts zur Verfügung.

Bedeutende Ereignisse nach Beendigung des Berichtszeitraums

Nach Ende der Berichtsperiode, am 8. April 2016, wurden die neue Firmierung
in Clere AG und der neue Unternehmensgegenstand sowie die
Kapitalherabsetzung und die Zusammenlegung der Aktien im Verhältnis 10:1
wirksam. Die Ausschüttung aus der Kapitalherabsetzung an die Aktionäre wird
nach etwa sechs bis sieben Monaten erfolgen.

Zudem konnte am 19. April 2016 das Schiedsverfahren in den USA zwischen den
Verkäufern der Balda C. Brewer und der BIUSA LLC beigelegt werden. Die zu
zahlenden Beträge in Höhe von 0,5 Mio. Euro lagen im Rahmen der Erwartungen
und entsprechende Rückstellungen waren bereits gebildet.

"Die Clere AG ist in den letzten Monaten deutlich vorangekommen. Durch
weitere Schritte wie die Umfirmierung und die Beendigung des
Schiedsverfahrens in den USA können wir uns künftig ausschließlich auf die
Neuausrichtung des Unternehmens konzentrieren", sagt Oliver Oechsle,
Alleinvorstand der Clere AG. "Wir prüfen potenzielle Anlageoptionen, durch
die wir wieder in die Profitabilität zurückkehren werden - dabei stehen für
uns eine stabile Rendite und eine langfristige Dividendenpolitik im
Vordergrund", betont Oechsle.

Hinweis an die Redaktionen:

Der 3. Quartalsbericht 2015 / 2016 ist ab sofort auf der Website der
Gesellschaft www.clere.de abrufbar.

Kontakt / Ansprechpartner

Daniela Münster
Deekeling Arndt Advisors
Tel: +49 (0) 5734 922 2555
Mobil: +49 (0) 174 335 8111
Mail: daniela.muenster@deekeling-arndt.de
36,84 € Liquidität je Aktie lt. Quartalsmeldung von heute morgen.

Vorher hier aufgestellte Rechnung also nicht so falsch.

Und der noch Alleinvorstand sagt: "Wir prüfen potenzielle Anlageoptionen, durch die wir wieder in die Profitabilität zurückkehren werden - dabei stehen für uns eine stabile Rendite und eine langfristige Dividendenpolitik im Vordergrund".
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.389.639 von Wertefinder1 am 12.05.16 09:18:15Die Zahlen des Berichtszeitraumes sind nebensächlich. Was zählt sind die liquiden Mittel von 217 Mio. € und hoffentlich mal ein erkennbare Strategie für die Zukunft.
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.389.822 von RealJoker am 12.05.16 09:29:29Die Strategie ist doch relativ klar.

M.E. dürfte auch klar sein, wer hier demnächst in den Vorstand berufen wird.

Sollte man eine Bestandshalter-Strategie wie bei Capital Stage, 7C Solarparken, Energiekontor ... fahren, dann ist die Clere Aktie vom heutigen Niveau aus ein Vervielfacher, weil man dann von der reinen Substanzwertbetrachtung auf die Ertragswertbetrachtung wechseln muss.
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.389.639 von Wertefinder1 am 12.05.16 09:18:15Bin komplett bei Dir. Aktie fällt trotzdem bzw. steigt auf jeden Fall nicht bzw. man kann einen leichten Abgabedruck ausmachen. Wer verkauft da? Absurd alles...
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.392.384 von Bastor am 12.05.16 13:09:49
Zitat von Bastor: Bin komplett bei Dir. Aktie fällt trotzdem bzw. steigt auf jeden Fall nicht bzw. man kann einen leichten Abgabedruck ausmachen. Wer verkauft da? Absurd alles...


Das kann man bedauern - aber auch positiv sehen. Denn hier hat noch jeder die Chance einzusteigen. Noch kein Börsenbrief o.ä. hat die völlig neue Situation aufgegriffen. Lediglich eine Reihe von kundigen risikobewussten Nebenwerte-investoren haben sich mehr oder weniger stark positioniert und warten ab. Man schaue, in welchen Wikifolios die Clere Aktie vertreten ist.

Ich denke nicht, das sich am Kurs in den nächsten Wochen oder 3 Monaten grossartig etwas nach oben hin tun wird. Aber der längerfristige Weg ist m.E. klar vorgegeben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.392.657 von Wertefinder1 am 12.05.16 13:33:04Ich denke schon, dass der Kurs auch kurzfristig steigen könnte. Er muss sich ja theoretisch dem Barwert der Aktie sukzessive annähern. Wenn im Oktober 2016 die Ausschüttung von 9 EUR erfolgt, wäre sonst der Abschlag auf die Barmittel bei (17,7 / 27,83) über 36% bzw. über 57% Rendite. Weiterhin besteht ja die Möglichkeit, dass es in den nächsten Wochen erste Neuigkeiten über die neue Geschäftsausrichtugng geben könnte. Auch das würde der Aktie wohl tendenziell eher Auftrieb verleihen. Aktuell beim Niveau 26,70 daher m.E. nochmal schönes Einstiegslevel - übrigens auch charttechnisch !
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.401.297 von Bastor am 13.05.16 12:43:03Aktuell warum auch immer 26,4 Brief auf Xetra. Man erkennt hier definitiv Abgabedruck. Heute ging schon deutlich mehr Volumen um, als an "normalen" Handelstagen. Wer verkauft da?! Hier nochmal die Berechnung bei einem Einstandskurs von 26,40:
Abschlag auf Barwert pro Aktie: 28,34%
Renditepotential auf Barwert pro Aktie: 39,55%
Abschlag auf Barwert pro Aktie nach Ausschüttung 9 EUR: 37,50%
Renditepotential auf Barwert pro Aktie nach Ausschüttung 9 EUR: 60,00% (!!!)
Original-Research: Clere AG - von First Berlin Equity Research GmbH

Einstufung von First Berlin Equity Research GmbH zu Clere AG
Unternehmen: Clere AG
ISIN: DE0005215107

Anlass der Studie: Update
Empfehlung: BUY
seit: 17.05.2016
Kursziel: 34,00 Euro
Kursziel auf Sicht von: 12 Monaten
Letzte Ratingänderung: 20.01.2016 BUY, vormals ADD
Analyst: Simon Scholes, CFA

Zusammenfassung:
Wir schätzen Cleres derzeitige Barposition nach der jüngsten Veräusserung
der Geschäftsaktivitäten und der Bereinigung der Bilanz zum Ende März um
Steuern, Gewährleistungen/Freistellungen und sonstige Kosten auf EUR203 Mio.
(EUR34,40 je Aktie). Bei EUR26,11 notiert die Clere-Aktie aktuell mit einem
Abschlag von 24,1% auf diese Zahl. Aus unserer Sicht ist dieser Abschlag
auf Unsicherheiten bezüglich der Transaktionsergebnisse zurückzuführen,
welche Clere verfolgen wird, um ihr neues Geschäftsmodell zu
implementieren. Betrachtet man jedoch die 54,6%-ige Gesamtrendite der
Clere/Balda-Aktie (eine CAGR von 13,8%) seit Anfang 2013 unter dem
Managementteam, zu dem der jetzige Aufsichtsratsvorsitzende und
Hauptaktionär, Thomas van Aubel, gehört, so finden wir diesen Abschlag
nicht gerechtfertigt. Unser Kursziel lautet unverändert EUR34,00, und wir
behalten unsere Kaufempfehlung bei.

Bezüglich der Pflichtangaben gem. §34b WpHG und des Haftungsausschlusses
siehe http://firstberlin.com/imprint/ oder die vollständige Analyse.

Die vollständige Analyse können Sie hier downloaden:
http://www.more-ir.de/d/13847.pdf
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.427.895 von Bastor am 18.05.16 09:20:55Trotz der positiven Researchstudie. Aktuell liegen auf Xetra bescheidene 2910 Stücke bei 26,00 Brief. Ich verstehe es nicht mehr. Ist die Börse verrückt oder bin ich es? Wer verkauft da? Ich bin hochgradig verwirrt, vor allem, wenn ich mir auf Basis 26,00 diese Rechnung anschaue:
Abschlag auf Barwert pro Aktie: 29,42%
Renditepotential auf Barwert pro Aktie: 38,94%
Abschlag auf Barwert pro Aktie nach Ausschüttung 9 EUR: 41,69%
Renditepotential auf Barwert pro Aktie nach Ausschüttung 9 EUR: 63,76% !!!

Kann es mir bitte jemand erklären? Wo ist mein Denkfehler? Muss ich mich einweisen lassen ?!?
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.429.593 von Bastor am 18.05.16 12:28:09
Zitat von Bastor: Trotz der positiven Researchstudie. Aktuell liegen auf Xetra bescheidene 2910 Stücke bei 26,00 Brief. Ich verstehe es nicht mehr. Ist die Börse verrückt oder bin ich es? Wer verkauft da? Ich bin hochgradig verwirrt, vor allem, wenn ich mir auf Basis 26,00 diese Rechnung anschaue:
Abschlag auf Barwert pro Aktie: 29,42%
Renditepotential auf Barwert pro Aktie: 38,94%
Abschlag auf Barwert pro Aktie nach Ausschüttung 9 EUR: 41,69%
Renditepotential auf Barwert pro Aktie nach Ausschüttung 9 EUR: 63,76% !!!

Kann es mir bitte jemand erklären? Wo ist mein Denkfehler? Muss ich mich einweisen lassen ?!?

Was bringt dir denn der Barwert? Es handelt sich hier um eine Firma mit dickem Sparkonto und derzeit keiner Einnahmequelle. Das Geld wird laut Plan in Investments verbrannt und derzeit weisst du nicht, in welche Richtung diese Investments gehen werden. Von daher lässt sich auch nicht abschätzen, ob das verbrannte Geld mit Rendite wieder zurückkommen wird oder eben weg sein wird.

Wäre der Plan, die Firma aufzulösen und die vorhandenen Barmittel auszuschütten, dürfte der Kurs recht schnell die von dir berechneten Sprünge machen, eventuell ist das auch der Grund für die Schwellenüberschreitung vor Kurzem, um genau das zu verhindern, dass ein Fond mal eben die Mehrheit übernimmt, die Ausschüttung (inkl. einem vorher aufgenommenen Kredit) beschließt und schnelle 40%+ Rendite herausholt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.429.926 von isdev am 18.05.16 13:11:09Danke für die Einschätzung. Hab ich verstanden. Was Du aber hier als "Risiko" siehst, dass Cash verbrannt wird, sehe ich als "Phantasie", dass Cash vermehrt wird. Im Geschäftsbericht steht hierzu: "Wir prüfen potenzielle Anlageoptionen, durch die wir wieder in die Profitabilität zurückkehren werden - dabei stehen für uns eine stabile Rendite und eine langfristige Dividendenpolitik im Vordergrund." Und das Research sagt: Betrachtet man jedoch die 54,6%-ige Gesamtrendite der Clere/Balda-Aktie seit Anfang 2013 unter dem Managementteam, zu dem der jetzige Aufsichtsratsvorsitzende und Hauptaktionär, Thomas van Aubel, gehört, so finden wir diesen Abschlag nicht gerechtfertigt. Unser Kursziel lautet unverändert EUR 34,00, und wir behalten unsere Kaufempfehlung bei.
http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2016-05/37425344…

Aus der Mitteilung von vor wenigen Minuten hervorzuheben ...

* Der Meldepflichtige beabsichtigt innerhalb der nächsten zwölf Monate weitere Stimmrechte durch Erwerb oder auf sonstige Weise zu erlangen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.430.043 von Bastor am 18.05.16 13:27:45
Zitat von Bastor: Was Du aber hier als "Risiko" siehst, dass Cash verbrannt wird, sehe ich als "Phantasie", dass Cash vermehrt wird.

Um im Jargon zu bleiben. Für eine Phantasie braucht es eine Story und die fehlt derzeit. Und "verbrennen" war hier im Sinne von "Burn rate" gemeint und nicht, dass es bewusst vernichtet werden würde. Aber eine Burn rate wird es geben, anders kann man ja gar nicht investieren.

Zitat von Bastor: Im Geschäftsbericht steht hierzu: "Wir prüfen potenzielle Anlageoptionen, durch die wir wieder in die Profitabilität zurückkehren werden - dabei stehen für uns eine stabile Rendite und eine langfristige Dividendenpolitik im Vordergrund."

Eben: Da steht nichts, ausser einer allgemeinen Phrase. Entsprechend wundert ein Abschlag auf den Buchwert der Aktie überhaupt nicht.

Zitat von Bastor: Und das Research sagt: Betrachtet man jedoch die 54,6%-ige Gesamtrendite der Clere/Balda-Aktie seit Anfang 2013 unter dem Managementteam, zu dem der jetzige Aufsichtsratsvorsitzende und Hauptaktionär, Thomas van Aubel, gehört, so finden wir diesen Abschlag nicht gerechtfertigt. Unser Kursziel lautet unverändert EUR 34,00, und wir behalten unsere Kaufempfehlung bei.

Auch wenn ich die Begründung im Research nachvollziehen kann, ist das doch eine verklausulierte Version von "die waren in der Vergangenheit gut, daher werden sie es auch in der Zukunft sein". Wenn es aber eine Regel an der Börse gibt, dann dass eben vergangene Performance kein Indikator für zukünftige ist. Als Ergebnis einer Analyse ist das ziemlich unseriös.
Da ist aber schon ziemliches Fehlversagen vom Management eingerechnet.
Das ist doch alles nicht plausibel.
Sonst dürfte ich in gar keinen Wert investieren, der an der Börse gelistet.
Van Aubel hat eine direkte Nähe zu bspw. ALEA, damit eine Vergangenheit bei Q-Cells und Solon.
Ist damit eingebunden in ein gutes Netzwerk und hat auch beruflich viel Erfahrung.
Jetzt noch einen dreistelligen Betrag zu Verfügung und ist selbst dick investiert, weshalb er besonders auf die Werthaltigkeit seiner Investitionen achten dürfte.

Die Börse bewertet dies mit einem erheblich Abschlag. Selbst oben Genanntes müßte zumindest den Abschlag auf maximal 10% begrenzen. Wenn man dann noch die Verlustvorträge anrechnet wäre ein Aufschlag angebracht. Zumindest in dem Moment wenn die Beteiligungen bekannt werden.
Ich sehe das pragmatisch. Warum sollte das von heute auf morgen umgesetzt und warum sollte dies der Kurs sofort wiederspiegeln.
Ist doch okay, wenn dies im Laufe der nächsten 1-2 Jahre passiert.
Und das der Kurs bislang eher tief gehandelt wird, spielt inbesondere dem Großaktionär in die Hände.
Mit Blick auf die Verlustvorträge wird dieser seinen Anteil aber auch nicht weiter ausbauen als erforderlich, insbesondere da er diese mit Fremdmitteln finanzieren müßte.
Im Herbst sieht dies anders aus, wenn er selbst einen deftigen Anteil ausbezahlt bekommt.

Denke jedenfalls, das man hier wenig falsch machen kann und habe nachgekauft.
Wenn der Großaktionär zu 25,50 nachkauft, so sehe ich das Risiko maximal um 2%.
Abgesehen davon rechne ich eh damit, dass das Angebot noch dezent angehoben wird, bis der Großaktionär die Summe hat, die er sich selbst leisten möchte.
Hätte ich nicht anders gemacht. Zunächst den Kurs noch etwas drücken und dann einsammeln, soweit wie es Sinn macht.
Andere kaufen Werte mit einem latenten Risiko und einer gewissen Chance.
Hier ist das Risiko bereits überdeutlich abgezogen worden und jegliche Chancen bleiben außen vor. Das erhöht die Chancen für mich ganz erheblich.
Denke nicht, dass dieses Jahr bereits viele Beteiligungen bekannt werden. Noch wird umgebaut.
Aber reizvoll ist der Gedanke schon, wenn Clere unerwartet 2-3 Beteiligungen melden würde, die nachweislich eine saubere Rendite versprechen würden.
Die ganze Welt soll auf "Grün" umgebaut werden, da sind sehr viele Möglichkeiten gegeben.
Und ich finde einen Mann mit Erfahrung (er hhat sich noch rechtzeitig aus Q-Cells zurück ziehen können, den Markt somit richtig eingeschätzt) und vollem Haftungsrisiko (30% Beteiligung) hier sehr vertrauensbildend.
Ohne Konkurrenzdruck, ohne operatives Risiko.
Ich wette, das Krupke hier der nächste Vorstand wird.
Und das wäre dann ein für mich sehr vertrauenswürdiges Duo.
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.430.538 von Trisca am 18.05.16 14:29:29Mir geht einfach nicht in die Birne wer seit dem 4.5. (Start des Kursrückgangs mit Tageshoch 27,88 EUR) permanent auf die Geldseiten draufhat und das Teil trotz der eklatanten Unterbewertung verkauft. Volumen seit dem 4.5. insgesamt umgegangen börslich 106.000 Aktien bzw. 2,8 Mio. EUR.
Ist nicht viel (2,5% vom Streubesitz), aber dennoch. Durchschnittsvolumen (letzte 3 Monaten) sind etwa 6.500 Aktien pro Tag, seit Anfang Mai allerdings knapp 9.000 Aktien. Also überdurchschnittliches Volumen. Also drückt jemand. Nur wer? Paar Instis bzw. Fonds sind ja noch drin. Vielleicht, wenn es ein bspw. branchenspezifischer Fonds ist, wäre denkbar, dass dieser aufgrund der Änderung des Geschäftsmodells aussteigt. Oder aus welchem anderen Grund. M.E. kann die Aktie nicht groß unter den Preis des Pflichtangebots (25,50 EUR) fallen, sonst könnte der Markt einfach das Angebot annehmen. Nach unten also kein Risiko mehr. Nach oben Chancen, wurde ja im Vorfeld bereits eingehend erläutert, von mind. 40%. Aber so richtig kaufen tut auch keiner. Ich zwar schon, aber das reicht wohl nicht... Ich habe während dieser Phase seit Anfang Mai ziemlich viele Aktien erworben und absorbiert. Aber der Abwärtsdruck hält bis heute an. Frage mich, wann das endlich vorbei ist...
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.447.626 von Bastor am 20.05.16 14:59:54Guck doch einfach nicht täglich auf den Aktienkurs.

Du kannst im normalen Leben wie auch an der Börse nicht davon ausgehen, das alle Deinen Intelligenzlevel oder Deine Vorstellungskraft haben oder Deiner Meinung sind. Es gibt auch Stimmen von Aktionären, die jetzt verkaufen, weil sie denken, das sich der Kurs bis zur Kapitalauszahlung im Oktober nichts nach oben bewegt und sie ohnehin nach der Kapitalauszahlung günstiger an die Aktien kommen.

Wie recherchiert, scheinen offfenbar 69,1 % der Aktien im breiten Streubesitz zu sein. Laut eBanz ist allenfalls nur noch ein Fonds mit 0,2 % der Aktien investiert. Viele Privatanleger werden durch die Nachricht ihrer Bank vllt. erst wieder auf die vergessene Position in ihrem Depot aufmerksam. Dann schauen sie den Aktienkurs an der Börse an und denken: "Hoppla, der ist ja höher als die gebotenen 25,50 Euro. Da lasse ich mich doch nicht verarschen - dann verkaufe ich jetzt über die Börse und schlage dem Investor ein Schnippchen!" und sind dann froh über die 0,x Euro die sie mehr bekommen. Vllt. kauft diese Aktien gerade auch ein Kapitalmarktdienstleister auf, der zu einem späteren Zeitpunkt die Aktien dann an einen Großinvestor abtritt. ;-)

Oder es wird so sein, das viele Privatanleger ein Aktiendepot haben, das aber nicht selbst verwalten, sondern dies ein Bankmitarbeiter für sie macht. Der bekommt dann die Info vom Übernahmeangebot und vllt. die Direktive von oben, möglichst viele Aktien aus den Kundendepots loszueisen. Der macht das dann selbständig oder ruft die Kunden an und sagt denen, das ein Übernahmeangebot vorliegt, man diesen Kleinstwert verkaufen sollte weil er bald vllt. nicht mehr zu verkaufen sein wird und jetzt gerade an der Börse der Kurs noch höher wäre. Also wird der Verkaufsauftrag erteilt.

Die Wenigstens werden sich die Mühe machen, auf die Internetseite der Clere AG die fundamentale Lage des Unternehmens nachzuvollziehen und zu begreifen, was sie mit dem Verkauf ihrer Aktien in Wahrheit für Geld verschenken. Aber so ist eben das Leben.
Das Pflichtangebot scheint nicht auf sonderliches Interesse zu stoßen:

DGAP-DD: Clere AG (deutsch)

Angaben zum Mitteilungspflichtigen
Firma: Elector GmbH
[...]
Bezeichnung des Finanzinstruments: Aktien
ISIN/WKN des Finanzinstruments: DE00A2AA402
Geschäftsart: Kauf
Datum: 20.05.2016
Kurs/Preis: 25,50
Währung: EUR
Stückzahl: 3993
Gesamtvolumen: 101821,50
Ort: außerbörslich

Zu veröffentlichende Erläuterung:

Bei den angegebenen Transaktionen handelt es sich jeweils um Annahmen des
am 10. Mai 2016 veröffentlichten Pflichtangebots der Elector GmbH durch
außenstehende Aktionäre.
[...]
Die Annahmefrist für das Pflichtangebot hat am 10. Mai 2016 begonnen und
endet am 7. Juni 2016, 24:00 Uhr (Ortszeit Frankfurt am Main).

Mal schauen, was in den verbleibenden zwei Wochen noch passiert.
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.465.943 von isdev am 24.05.16 12:02:13Alles andere wäre ja auch ein Witz. Warum soll ich zu 25,5 andienen, wenn die Aktie an der Börse (wenn auch mittlerweile unwesentlich) höher handelt. Für mich kann die Aktie aber wg. des Pflichtangebots nicht unter 25,50 fallen. Sonst diene ich an. Denkbar ist auch noch ein "Niedrighalten" der Aktie durch Elector, um ein paar Investoren in das Pflichtangebot "reinzutreiben". Ich suche zumindest händeringend Erklärungen, warum die Aktie trotz dieses offentlich hervorragenden Chance-Risiko-Profils weiterhin unter Verkaufsdruck steht. Ich stehe permanent Geld zwischen 25,60 und 25,75 im Buch und werde immer immer immer wieder angedient.
Empfehlung Angebot nicht Annehmen!
Et voila, nur ein Auszug, wie erwartet: :cool:

"XI. EMPFEHLUNG
Unter Berücksichtigung der Informationen in dieser Stellungnahme, der Gesamtumstände im Zusammenhang mit dem Angebot sowie der Ziele und Absichten der Bieterin unterstützen Vorstand und Aufsichtsrat das Angebot zum Erwerb weiterer Clere-Aktien grundsätzlich und sind der Meinung, dass der Erwerb weiterer Clere-Aktien durch die Bieterin im besten Interesse der Clere AG und den Aktionären der Clere AG ist. Allerdings sind Vorstand und Aufsichtsrat der Ansicht, dass die von der Bieterin angebotene Gegenleistung nicht angemessen im Sinne von §§ 39, 31 Abs. 1 WpÜG ist.
Aus diesem Grund und basierend auf den vorstehenden Ausführungen in dieser Stellungnahme empfehlen Vorstand und Aufsichtsrat allen Clere-Aktionären, das Angebot zu der angebotenen Gegenleistung nicht anzunehmen.
Jedoch sollte jeder Clere-Aktionär unter Würdigung der Gesamtumstände, seiner individuellen Verhältnisse und seiner persönlichen Einschätzungen über die zukünftige Entwicklung des Wertes und des Börsenpreises der Clere-Aktien eine eigenständige Entscheidung darüber treffen, ob und gegebenenfalls für wie viele Clere-Aktien er das Angebot annimmt. Vorbehaltlich der geltenden Rechtsvorschriften haften Vorstand und Aufsichtsrat nicht für wirtschaftliche Beeinträchtigungen von Clere-Aktionären, die auf die Annahme oder Nichtannahme des Angebots zurückzuführen sind.
Diese Stellungnahme und die vorstehenden Empfehlungen wurden im Vorstand und Aufsichtsrat am 24.05.2016 jeweils unabhängig voneinander verabschiedet.
Bad Oeynhausen, 24. Mai 2016
Clere Aktiengesellschaft
Der Aufsichtsrat
Der Vorstand"
2 Wochen hat das gedauert ...!

Nun sollte der Weg für steigende Kurse frei sein;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.467.191 von Bastor am 24.05.16 15:46:03
Zitat von Bastor: Alles andere wäre ja auch ein Witz. Warum soll ich zu 25,5 andienen, wenn die Aktie an der Börse (wenn auch mittlerweile unwesentlich) höher handelt.

Hierzuthread wurde ja erörtert, ob das Angebot nicht von Fonds angenommen werden könnte, deren Regularien ein Abstoßen der Clere-Aktien erfordern, weil sich z.B. das Business-Model der Firma geändert hat, etc. Und da wäre so ein Pflichtangebot nicht uninteressant. Würde man eine nicht unbeträchtliche Anzahl Aktien gezwungen sein, auf den Markt zu werfen, geht das ja mit Kursverlusten einher. Wenn es dann so ein Angebot gibt, könnte die Veräusserung darüber einen besseren Schnitt ergeben als die Veräusserung über den Markt bzw. den Kauf und Ausüben von PUTs.

Das Angebot geht ja noch über zwei Wochen. Bis jetzt scheint obige Theorie aber nicht korrekt zu sein, da ja sonst die Anzahl erhaltener Aktien ja dann doch ein bisschen höher hätte sein müssen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.468.543 von isdev am 24.05.16 19:16:39Das Angebot ist ja schon seit ca. 2 Wochen im Markt. Davor war der Kurs noch deutlich höher und tendiert seit ca. Anfang Mai permanent abwärts unter hohen Volumen, was man ja gemeinhin unlogisch finden Markt aufgrund der Aussichten. Sollte jemand (ein Fonds oder wer auch immer) verkaufen müssen, tut er das bis 25,50 EUR am Markt und ab dann dient er an. Dieses Szenario könnte eine Erklärung für viele sein. Heißt aber abermals, dass bei 25,50 EUR nach unten Schluss ist und nach oben extrem viel Musik. Und auch hier frage ich mich weiterhin: Warum kaufen dann nicht mehr? Bei mir persönlich zumindest rechtfertigt die aktuellen Konstellation eine Quote in der Aktie, die deutlich über meinen normalen Risikolimiten liegt, und zwar 15% des Depots. Wäre bereit, sogar bis 20% zu gehen...
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.468.543 von isdev am 24.05.16 19:16:39Die Theorie ist schon korrekt, nur ist halt die Frage, ob es solche Fonds überhaupt gibt.

Im eBanz war nur eine Fondsmeldung mit 0,16 % Aktienbesitz Ende September 2015 verzeichnet. Bleiben nicht zum Vertrieb in Deutschland zugelassene Fonds und allgemein geschlossene Fonds.

Die Situation ist ähnlich wie bei der M.A.X. Automation AG, wo der Großaktionär im November 2015 über die 30 %-Schwelle gegangen ist und Vorstand und Aufsichtsrat dann ebenfalls das Pflichtangebot zu 5,30 Euro abgelehnt haben.

Von der M.A.X. Automation AG gab es später die Meldung und Klarstellung, das die Baden-Württembergische Versorgungsanstalt für Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte als offenes Spezialinvestmentvermögen nicht mehr unter die Meldepflichten des WpHG fällt. D.h. die Anstalt hat eine Anteilsreduzierung auf null gemeldet, tatsächlich aber nichts verkauft.

Es könnte also sein, das es aktuell einen o.g. Fonds gibt, der über 3 % Anteilsbesitz hält, aber diese aufgrund der Gesetzesänderung gar nicht melden muss. Transparenz ist das natürlich nicht, was die Transparenzrichtlinie-Änderungsrichtlinie uns da gebrach hat.
Sehe gerade gestern am späten Abend hat doch noch einer 1200 Stück bei 25,46 verkauft.

Sollte jemand für diesen Preis noch welche haben und hier mitliest sollte am besten es hier vorher posten dann kann man den Preis aushandeln. Schön langsam zweifle ich an meinem Verstand.
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.470.550 von 1erhart am 25.05.16 07:58:44An welchem Handelsplatz hast Du das gesehen ? Der Verkaufsdruck hält unvermindert an. Ich stelle mich auf Xetra immer etwas über die Geldseite und werde ständig bedient. Das Handelsvolumen ist wie im Vorfeld besprochen seit den Kursrückgängen Anfang Mai auch über dem Durchschnitt. Was mich wundert ist, dass der Verkaufsdruck einfach nicht abebbt. Deswegen könnte ich mir mittlerweile vorstellen, dass der Kurs aus welchem Grund auch immer künstlich unten bzw. nahe des Pflichtangebots gehalten wird. Spätestens nach Auslaufen des Pflichtangebots müsste der Weg nach oben frei sein. Nach unten kann´s ja eigentlich nicht mehr weiter gehen...
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.471.900 von Bastor am 25.05.16 10:03:06Das war in Stuttgart kurz vor 20:00 letzter Umsatz war das. Hatte es heute morgen entdeckt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.472.278 von bluechip56 am 25.05.16 10:39:39Auf Tradegate wollen 950 Stücke unbedingt raus bei 25,55. 350 hab ich schon genommen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.472.869 von Bastor am 25.05.16 11:36:38
Zitat von Bastor: Auf Tradegate wollen 950 Stücke unbedingt raus bei 25,55. 350 hab ich schon genommen.


War in der Zeit weg als du den Beitrag geschrieben hast. Dafür habe ich dann sogar noch welche zu 25,521 bekommen um 12:00
Ich habe zu 25,50 Euro nachgekauft und werde nach Verkäufen anderer Aktien weiter aufstocken, obwohl es schon mit Abstand mit 16 % meine grösste Depotposition ist. Ein Drittel der Positionsgröße fliesst ja im Oktober via KH automatisch wieder zurück.

Der Kurs war aber auch schon bei 25,35 Euro.

Rational bei einem laufenden Übernahmeangebot von 25,50 Euro und bei einem klar erkennbaren Unternehmenswert - da nur aus Geld bestehend - von Minimum 34 Euro nicht nachvollziehbar.

Ich gehe weiter von einer absehbaren mindestens Verdopplung des Aktienkurses aus. Wenn nicht, dann sollte es wie aufgezeigt immerhin sehr schöne Dividendenrenditen in den nächsten Jahren/Jahrzehnten geben.
Also technisch hat sie bei 28 so ihre Probleme. Eventuell war's das auch schon mit dem Aufschwung. Warum denkst du, dass sich der Kurs verdoppeln sollte?
Ich möchte eure Euphorie über die "niedrigen Kurse" ja nicht bremsen, schließlich bin ich selbst investiert, aber warum sollte der Aktienkurs nach Ablauf der Annahmefrist nicht für eine gewisse Zeit unter die €25,50 fallen können?
Bei der aktuellen Abgabebereitschaft wäre das auch nicht verwunderlich; natürlich unter der Annahme, dass diese nicht bewusst "von einer höheren Macht erzeugt wurde", um das Angebot attraktiver zu machen.

Es gibt anscheinend, wie wir heute gesehen haben, allerhand irrationale Anleger. Als Gründe, wieso jemand bis Ablauf des 7. Juni Aktien der Clere AG unter €25,50 verkaufen sollte, fallen mir nur eine persönliche Abneigung ggü. Elector oder Unwissenheit darüber, dass man auch mit Limit verkaufen kann ein ...

Vielleicht lohnt es sich also, ein wenig Cash für den Fall zurückzuhalten, dass man in nächster Zeit sogar noch 1 Euro für weniger als 70 Cent kaufen kann.
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.476.931 von sdaktien am 25.05.16 19:30:59
Zitat von sdaktien: Also technisch hat sie bei 28 so ihre Probleme. Eventuell war's das auch schon mit dem Aufschwung. Warum denkst du, dass sich der Kurs verdoppeln sollte?


Hatte ich bereits einmal vorgerechnet, wenn man hier wie andere Firmen wie Capital Stage AG, 7C Solarparken AG, Chorus Clean Energie AG, Energiekontor AG, Envitec Biogas AG ... agiert. D.h. die mögliche Investitionsumme über die vorhandenen Barmittel hinaus mit günstigen Krediten hebelt und so die Eigenkapitalrentabilität massiv steigert.

Man kommt dann auf ein mögliches Investitionsvolumen von 700 Mio. Euro und mehr. Das ist schon eine sehr große Investitionssumme. Die mögliche Rendite daraus, günstige Zinsen von 1,x, 2,x % und Abschreibungen abgezogen und das Ergebnis durch die 5,89 Mio. Aktien geteilt ... BOOM!
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.477.666 von Hochfinanz16 am 25.05.16 21:06:44Diese Gedankenspiele hatte ich auch schon. Zum anderen gibt es aber irgendwann einen Punkt (und vor allem eine Aktienstückzahl), wo die Irrationalität aufhört. Es gibt ja nicht unendlich viele Aktien am Markt und wohl auch nicht unendlich viele Dumme oder sagen wir zumindest Marktteilnehmer, die aus welchem Grund auch immer verkaufen wollen. Auch charttechnisch könnte nach dieser doch jetzt sehr ordentlichen Abwärtsbewegung vom Hoch mal ein Umkehrpunkt erreicht sein. Ich schau mir immer gerne die gehandelten Volumen seit Beginn der Abwärtsbewegung (4. Mai) an: ca. 200t Aktien börslich und außerbörslich. Immerhin knapp 5% vom Streubesitz. Irgendwann ist der Abgeber halt auch mal durch. Heute übrigens ein guter Tag mit mal steigenden Notierungen und vor allem bislang auch schon wieder 4.500 gehandelten Aktien (Tagesschnitt der letzten 3 Monate etwa 9t Aktien, also schon die Hälfte). Da sind wieder 4.500 Stücke aus dem Markt gesogen, die gebremst haben. Ggf. ist der Weg nach oben bald wieder frei ! Erhöhung Pflichtangebot ist theoretisch auch noch denkbar.
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.479.979 von Bastor am 26.05.16 09:28:36Nachdem ich gestern bei 25,521 und dann noch einmal bei 25,44 gekauft habe ist jetzt mal Schluss.

Sollten wir ohne Grund allerdings auch noch 24er Kurse sehen würde ich aber noch einmal kaufen.

Ich kann ja noch jeden verstehen aber wer wie gestern zu 25,35 wirft den verstehe ich mittlerweile nicht mehr, denn dann hätte er sie ja wie schon oft geschrieben auch andienen können und hätte nicht einmal Transaktionskosten.

Wie sich der Kurs nach Fristende entwickelt kann keiner vorhersagen. Vorstellbar ist mittlerweile ja alles.
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.480.642 von bluechip56 am 26.05.16 10:33:52Ich schau ja immer mal wieder gerne ins Orderbuch aktuell. So langsam lichten sich die Reihen der Abgeber.... http://www.finanzen.net/orderbuch/Clere
Elector GmbH hat bis zum 30.05.2016 24484 Stck. zu 25,50€ Volumen 624 342€ gekauft.

Also bislang halten sich die Verkäufe in Grenzen.

http://www.boerse.de/aktien/CLERE-AG-ON-KONV-Aktie/DE000A2AA…
Leider ist ja hier bei WO in Bezug auf Clere nun nicht gerade viel gesprächsbedarf da, auch logisch, da die Annahmefrist des "Witzangebotes" erst nach dem 07.06.16 endet. ...!

Danach, davon gehe ich aus, wird der Kurs auch in Richtung Cash laufen ...!

Lustig (?) auch mitzulesen, wie im Ariva-Thread ein Drücker "Petrus-99" immer wieder versucht, die Anleger zu verunsichern.

Dabei ist er so ein Deletant, kann nicht mal 30 Mio. vor der KHS in Aktien umrechnen ...! 5 €/Aktie:laugh:

Des wegen melde ich mich natürlich nicht in diesem Thread an ..., wo auch aller paar Tagen immer wieder einer fragt, wann die "Dividende" von 9 € ausgezahlt wird ...:laugh:

Mann, mann, mann ... Clere ... "sofort" und "schnell" kaufen ... und im Oktober spätestens Erträge einfahren. Wer mehr Geduld hat gern auch noch mehr noch später ...!

Musst ich hier mal so raushauen, da hier nichts passiert und der Ariva-Thread langsam immer mehr den Bach runter geht ...;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.549.046 von al_sting am 06.06.16 09:42:30LOL ! :)
Naja egal, hauptsache es steicht...
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.549.472 von Bastor am 06.06.16 10:33:19
Petrus
ist kein Dilettant, er hat nur eine andere Sichtweise und eine gute Rechtschreibung.
Für mich eine wichtige, willkommene Meinung.

Ansonsten teile ich eure Ansicht, was das Angebot vA betrifft.
Hier heißt es geduldig abwarten, bis der Fisch im Netzt ist.
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.547.120 von benni2 am 05.06.16 21:41:04Ja, den Ariva lese ich ab und zu mal mit. Die Fragen der 0,90€ bzw 9€ " Dividende";) sind schon kann man sagen, belustigend.

Wundere mich nicht wenn Kurse durch Angstverkäufe runtergehen.

Aber man kann sich schon fragen, wenn vA ca 31-32% Anteile hat, aus welchem Grund steigt da nicht mal ein Institutioneller ein, wenn um die 60% im Freefloat sind.
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.554.434 von bluechip56 am 06.06.16 20:49:07
Zitat von bluechip56: ...
Aber man kann sich schon fragen, wenn vA ca 31-32% Anteile hat, aus welchem Grund steigt da nicht mal ein Institutioneller ein, wenn um die 60% im Freefloat sind.


Das steht m.E. alles noch bevor. Deshalb ist man ja jetzt über 30 % gegangen, um "jederzeit abwehrbereit" zu sein.
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.555.712 von Wertefinder1 am 06.06.16 23:56:32
Clere in Börse online Express mit Bericht
Börsengeflüster -Schnäppchenpreis am Ende des Angebots
Rabatt in der Aktie sollte sich nach Ende der Angebotsfrist ( 07.06.2016 - 24 Uhr ) in ein Aufgeld wandeln können. Hier kauf man den Euro für nicht einmal 77 Cent :eek:
Clere AG sucht doch Investitionsmöglichkeiten. Die Windreich AG hat Windparks zu verkaufen. Das wäre doch eine Gelegenheit um günstig zu investieren.
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.613.663 von bluechip56 am 14.06.16 15:57:37
Zitat von bluechip56: Clere AG sucht doch Investitionsmöglichkeiten. Die Windreich AG hat Windparks zu verkaufen. Das wäre doch eine Gelegenheit um günstig zu investieren.


Da muss man sich nicht festlegen.

Wenn es gelingen würde eine EEG-Anlage mit noch hohen Vergütungsanspruch aus den guten EEG-Jahren mit neuer Finanzierung zu heutigen Sätzen von um die 2 % Zinsen zu übernehmen, dann müsste man reichlich Rendite machen können.

Das ist nicht einfach - aber auch nicht unmöglich, wie die aktuelle Nachricht von 7C Solarparken AG zeigt. Die mussten allerdings eine Vorfälligkeitsentschädigung zahlen, die erstmal drückt.
Mit der Vorstandsentscheidung ist der Weg nun eindeutig klar. Sollen sie doch die wind7 übernehmen. Bin echt gespannt wie es weitergeht und glaube nur noch zum Spaß investiert.
Ich hatte letzte Woche die IR angeschrieben und gleich am Folgetag eine Antwort bekommen. Der Informationsgehalt ging allerdings gegen null. Mitgenommen habe ich zwischen den Zeilen lediglich, das ein Wechsel des derzeitigen Marktsegments nicht ansteht.

Man muss hier also weiter rumrätseln, welche Verbindungen es evtl. aus der Vergangenheit noch gibt und in welche konkreten Projekte das Geld der Firma fließen könnte.

Ich konnte bisher nicht feststellen, das die AG, bei der der neue Vorstand (bislang) tätig war, operativ tätig war geschweige denn, das sie eine Beteiligung eingegangen ist. Und auch nicht, das es heute noch nennenswert aktive Firmen im Umfeld gibt. Es nützen einem ja nichts 10 Jahre alte Berichte im Internet, die beim genaueren Hinsehen im HGB dann alles längst Geschichte sind.
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.705.087 von Wertefinder1 am 27.06.16 15:06:18IR dürfte ja auch keine konkreten Pläne bekannt geben. Mögliche Investitionen müssen im Vorfeld gesichtet werden, da können schon ein paar Monate draufgehen.

Ich warte auf den Oktober, nehme die 9€ mit und dann schauen wir mal.
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.710.001 von bluechip56 am 28.06.16 08:34:19Klar - sie können keine Informationen an einzelne Aktionäre geben. Das versteht sich ja von selbst.

Aber sie könnten z. B. ein Interview mit dem Vorstand veröffentlichen - entweder selbst gemacht oder via Börsenradio oder einem Börsenblatt. Oder eine News oder Adhoc rausbringen.

Darüber, ob sich das Investitionsziel schon näher eingekreist hat, nachdem man den neuen Vorstand berufen hat. Oder ob man seine Investitionen möglicherweise mit Fremdkapital hebeln möchte und in welchem Grad. Ob man im Inland investieren möchte oder auch im Ausland bzw. ggf. außerhalb des EU-Raumes. Wie es mit der Verlagerung des Unternehmens nach Berlin läuft. Was der neue Vorstand in den Jahren nach dem Ausscheiden bei Solon gemacht hat und welche Erfahrungen er daraus in seine neue Position einbringen kann. Usw. Es gibt eine Menge mitzuteilen - auch ohne schon konkrete Projekte zu nennen.
Mit Annahme des Vorstandsmandats bei der Clere AG wurde der CEO-Posten bei der ALEA Energy Solutions AG aufgegeben:

https://de.linkedin.com/in/thomas-krupke-0773997b
Im Bundesanzeiger findet sich mit Veröffentlichungsdatum 18.02.2016 bzw. Unterschriftsdatum 14.12.2015 der 2014er Geschäftsabschluss der El Ave del Sol GmbH & Co. KG.

Das Sachanlagevermögen belief sich per Ende 2014 auf 7,3 Mio. Euro - ein Jahr zuvor waren es 8,1 Mio. Euro. Das Eigenkapital belief sich auf 1,1 Mio. Euro nach 0,9 Mio. Euro zuvor. Die Eigenkapitalquote lag bei rund 13 %.

Die Gesellschaft wurde ursprünglich mit anderen im Jahr 2006 von Solon gegründet und war anfangs eine reine Vorratsgesellschaft. Im zeitlichen Umkreis der Insolvenz von Solon im Jahr 2011 wurde die Gesellschaft übertragen und 2012 der Sitz nach Berlin verlegt.

Zum Jahresende 2012 findet sich dann auch erstmals das o.g. Sachanlagevermögen von rund 8,1 Mio. Euro. Seinerzeit betrug das Eigenkapital noch 8,1 Mio. Euro. Also fast eine Vollfinanzierung mit Eigenmitteln der Kommanditisten.

Zum Jahresende 2013 ist das Geld der Kommanditisten bis auf 1,1 Mio Euro durch Fremdkapital ersetzt worden. Das spricht meiner Meinung nach dafür, das es sich beim Sachanlagevermögen um eine hochgradig beleihungsfähige Anlage halten muss. Im Zweifel also eine Photovoltaik- oder Solaranlage. Oder das mit einer anderen Sicherheit gebürgt wurde, was ich aber mal ausschließe.

Bleibt die Frage, um welche Aktiva es sich hier konkret handelt.
Eine weitere Gesellschaft ist die Berliner SEBE IV GmbH.

Dort wurden im Jahr 2011 lt. eBanz knapp 13 Mio. Euro in ein Photovoltaikkraftwerk investiert. Das Sachanlagevermögen dort betrug Ende 2014 11 Mio. Euro und die Eigenkapitalquote 2,5 %.
Eine weitere Gesellschaft ist die Berliner SEBE IVa GmbH.

Dort wurden im Jahr 2011 lt. eBanz 5,2 Mio. Euro in ein Photovoltaikkraftwerk investiert. Das Sachanlagevermögen dort betrug Ende 2014 4,7 Mio. Euro und die Eigenkapitalquote 1,7 %.
Eine weitere Gesellschaft ist die Berliner SEBE IVb GmbH.

Dort wurden im Jahr 2011 lt. eBanz knapp 13 Mio. Euro in ein Photovoltaikkraftwerk investiert. Das Sachanlagevermögen dort betrug Ende 2014 11 Mio. Euro und die Eigenkapitalquote 2,5 %.
Eine weitere Gesellschaft ist die Berliner SEBE IVc GmbH.

Dort wurden im Jahr 2011 lt. eBanz 11,6 Mio. Euro in ein Photovoltaikkraftwerk investiert. Das Sachanlagevermögen dort betrug Ende 2014 9,9 Mio. Euro und die Eigenkapitalquote 2,9 %.
Dann gibt es eine safery Holding GmbH, die nicht auf einen Bezug zu Herrn Van Aubel hinweist.

Unterhalb dieser Gesellschaft gibt es weitere Projekt-GmbH's mit der Bezeichnung von z. B. SEBE V, VI oder VII. Allesamt sind in Teilen am seinerzeit mit 164 MW weltgrössten Solarpark Senftenberg in Brandenburg beteiligt. Diese Gesellschaft hat 2012 einen mit 5,5 % verzinsten Genusschein über die Umweltbank platziert. In dieser Unterlage ist auch zu lesen, das man für andere Investoren weitere Teile des Solarparks betreut.

Ergo gibt es doch eine gewisse Wahrscheinlichkeit, das Herr van Aubel Geschäftsführer von Gesellschaften ist, die mit einem Gesamtinvest von mindestens 50 Mio. Euro am Solarpark Senftenberg beteiligt sind. Vllt. ist er auch Eigentümer dieser Gesellschaften.

Alles andere scheint Geschichte oder marginal zu sein - oder?
https://www.moneyhouse.de/Thomas-van-Aubel

Allerdings wird es so sein, das man die ca. 2011 eingegangene Projektfinanzierung für diese Solarbeteiligungen nicht einfach so kündigen kann, sondern allenfalls mit einer Vorfälligkeitsentschädigung. Das kann sich u. U. aber auch lohnen, wie man gerade bei der 7C Solarparken AG mit der Refinanzierung des dortigen Miskina-Portfolios gesehen hat, wo der Zinsatz für das Fremdkapital von 5,5 % auf 2,05 % reduziert werden konnte.

Ich hoffe, das sich die Clere AG eines Tages so transparent darstellt wie die 7C Solarparken AG: http://www.solarparken.com/portfolio.php
Bewertung der Aktie nach Cash und Verlustvorträgen liegt bei 34€ Plus 4-5€. Ende Oktober werden 9€ steuerfrei ausgezahlt, dann ergeben sich etwa 25-29€.

Denke, dass der Kurs bis zum Auszahlungstermin von 25€ in Richtung 30-35 € steigen könnte.
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.833.877 von bluechip56 am 14.07.16 15:43:33
Zitat von bluechip56: Bewertung der Aktie nach Cash und Verlustvorträgen liegt bei 34€ Plus 4-5€. Ende Oktober werden 9€ steuerfrei ausgezahlt, dann ergeben sich etwa 25-29€.

Denke, dass der Kurs bis zum Auszahlungstermin von 25€ in Richtung 30-35 € steigen könnte.


Warum sollte er das tun - nur weil die Unterbewertung der Aktie dann noch grotesker wird?

Die Bewertung ist jetzt schon grotesk niedrig. Vorstand und Aufsichtsrat haben davon abgeraten, auf das pflichtgemäße Übernahmeangebot des Aufsichtsratsvorsitzenden von 25,50 Euro einzugehen, weil es bei weitem nicht den fairen Wert der AG widerspiegelt.

Ich kann nicht erkennen, das das Unternehmen ein Interesse an einer fairen Börsenbewertung hat. Eher könnte es ein Interesse an einem möglichst niedrigen Aktienkurs geben, damit der Großaktionär weiter extrem günstig zukaufen kann, wie er es ja am 24.6. zu 24,44 Euro gemacht hat.

Ich kann auch keine vertrauensbildenden Maßnahmen nach der Übernahme des Vorstandsmandates durch Herrn Krupke erkennen. Ist Herr Oechsle jetzt nur noch bis zum Jahresende Vorstand oder warum wurde der Vertrag nur um ein halbes Jahr verlängert? - Gibt es dann künftig nur noch einen Alleinvorstand?

Hat Herr Krupke noch anderweitige Mandate? O.K. - Alea ist nicht mehr aktuell. Aber sonst noch etwas? Hat er Erfahrungen auf der wichtigen Finanzseite? - Ich verweise wieder auf das profunde Wissen bei der 7C Solarparken AG, wo ein preisgekrönter Chef-Analyst der CEO ist.

Soll das Eigenkapital mit Fremdkapitalmitteln gehebelt werden? - Wenn ja wie stark? - Was gibt der Bankenmarkt her? - SEBE* weisen Eigenkapitalquoten von unter 3 % auf. Das umgemünzt auf die ca. 150 Mio. Euro Eigenkapital hier wäre ein Investitionsvolumen von 5 Milliarden Euro im Bereich Erneuerbare Energien. Geht man von eher 15 % Eigenkapitalquote aus, wären es immer noch 1 Milliarde Euro die investiert werden kann.

Soll das alles dann ein Alleinvorstand mit ggf. wenig Finanzierungspraxis machen? - Wo gibt es noch Neubauprojekte im Solarbereich, bei denen man soviel sicher investieren kann? Soll auch der Windbereich adressiert werden? Oder andere Bereiche?

Sollen die Senftenberg Solarparks, bei denen der Großaktionär mindestens Geschäftsführer ist, per Sachkapitalerhöhung in die Clere AG eingebracht werden?

Gibt es Überlegungen, mögliche Aktivitäten um Umfeld im Bereich der Konzeption von Mikroblockheizkraftwerken einzubringen?

Hier gibt es soviel zu beantworten, um mehr Transparenz zu schaffen. Aber das wird nicht gemacht. Warum? So kommt der Aktienkurs jedenfalls nicht voran.
Wird schon schiefgehen. :rolleyes:

Clere AG / Schlagwort(e): Strategische Unternehmensentscheidung

19.07.2016 17:46

Veröffentlichung einer Insiderinformation gemäß Artikel 17 MAR, übermittelt
durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.



Bad Oeynhausen, 19.07.16. Mit der heutigen Zeichnung von
Inhaberschuld-verschreibungen in Höhe von 12 Mio. Euro, die durch operative
Solarparks besichert sind, macht die CLERE AG einen ersten Schritt in
Richtung ihres neuen Geschäftsmodels. Weitere Zeichnungen bis zu einem
Betrag in Höhe von insgesamt 21 Mio. werden kurzfristig erwartet. Die
Laufzeit der Inhaberschuldverschreibungen beträgt bis zu 7 Monate.
Mittelfristig sollen Projekte zur Erzeugung von erneuerbaren Energien als
strategische Investments für die Erzielung langfristiger Renditen erworben
werden.


Kontakt/Ansprechpartner
Investor Relations
Tel: +49 (0) 5734 922 2555
Mail: ir@clere.de

Über Clere (ISIN: DE000A2AA402):
Die Clere AG ist aktiv im wachsenden Markt für erneuerbare Energien und
Umwelttechnik. Wir investieren in Projekte der regenerativen
Energieerzeugung und betreiben diese Anlagen mit langfristiger
strategischer Perspektive. Hierzu arbeiten wir mit renommierten
Projektentwicklern zusammen und engagieren uns bereits in der Planungs- und
Bauphase.
Im Fokus stehen Anlagen in Regionen, die aufgrund ihrer politischen
Stabilität, den gesetzlichen Rahmenbedingungen und der bestehenden Energie-
und Umweltpolitik langfristig stabile Renditen versprechen.
Die Clere AG firmierte bis zum 08.04.2016 unter Balda AG.
www.clere.de


19.07.2016 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche
Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
DGAP-Medienarchive unter www.dgap.de
Wow, operative Solarparks! Oma Wuttke mit Ökostromanschluß hat vor Freude eine Herzattacke bekommen und wird eben im Hospital reanimiert.
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.867.444 von valueanleger am 19.07.16 18:02:20Man kann demnach davon ausgehen, das die Inhaber-Schuldverschreibungen als eine Art Projekt-Finanzierung für den Bau von Solar- oder Windparks bereitgestellt wurden. Quasi als Ersatz einer sonst üblichen Finanzierung durch eine Bank. Weiter kann man mit dieser Meldung vermuten, das es engere Kontakte zu einem Projektierer gibt, dem man das Geld bereitgestellt hat.

Ob die mit dem gegebenen Geld zu bauenden Erzeugungskapazitäten auch später von der Clere AG übernommen werden, das kann man nicht vermuten, weil die Formulierung "mittelfristig" doch eher über den Finanzierungszeitraum von 7 Monaten liegt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.878.094 von Wertefinder1 am 20.07.16 22:32:40
Zitat von Wertefinder1: Man kann demnach davon ausgehen, das die Inhaber-Schuldverschreibungen als eine Art Projekt-Finanzierung für den Bau von Solar- oder Windparks bereitgestellt wurden. Quasi als Ersatz einer sonst üblichen Finanzierung durch eine Bank. Weiter kann man mit dieser Meldung vermuten, das es engere Kontakte zu einem Projektierer gibt, dem man das Geld bereitgestellt hat.

Ob die mit dem gegebenen Geld zu bauenden Erzeugungskapazitäten auch später von der Clere AG übernommen werden, das kann man nicht vermuten, weil die Formulierung "mittelfristig" doch eher über den Finanzierungszeitraum von 7 Monaten liegt.


Oder man hat einer Gesellschaft des Großaktionärs einen Kredit gegeben und bekommt bei Fälligkeit dann Anteile an einem unrentablen Solarpark zurück ;)

http://www.finance-magazin.de/strategie-effizienz/unternehme…
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.887.949 von cd-kunde am 21.07.16 23:50:53Nein.

Längerfristig unrentabele Solarparks gibt es meines Wissens nur dort, wo die Parameter der Investitionsentscheidung im Nachhinein heftig negativ verändert wurden oder werden. Das kann mit einer Neuaufsetzung z. B. der Finanzierung ggf. geheilt werden.

Ansonsten gibt es temporär unrentable Photovoltaikanlagen wegen fehlerhafter Komponenten oder falscher Lage. Die sind ein begehrtes Kaufobjekt - siehe die Aktivitäten von 7C Solarparks auf diesem Gebiet. Man kann sogar mit einer Photovoltaikanlage umziehen, ohne dass man die Einspeisevergütung verliert. Schon von der Firma gemacht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.888.237 von Wertefinder1 am 22.07.16 06:12:13
Zitat von Wertefinder1: Nein.

Längerfristig unrentabele Solarparks gibt es meines Wissens nur dort, wo die Parameter der Investitionsentscheidung im Nachhinein heftig negativ verändert wurden oder werden. Das kann mit einer Neuaufsetzung z. B. der Finanzierung ggf. geheilt werden.

Ansonsten gibt es temporär unrentable Photovoltaikanlagen wegen fehlerhafter Komponenten oder falscher Lage. Die sind ein begehrtes Kaufobjekt - siehe die Aktivitäten von 7C Solarparks auf diesem Gebiet. Man kann sogar mit einer Photovoltaikanlage umziehen, ohne dass man die Einspeisevergütung verliert. Schon von der Firma gemacht.


Wenn ich was zu teuer (bspw. dem Großaktionär) abkaufe, dann ist es unrentabel.

Eine Gesellschaft wie Clere verlockt eben zum Betrügen. Bei soviel Cash lohnt es sich und trotzdem interessiert es in D dann kein Schwein. Zumal ein RA sicher Wege kennt, dass der Betrug rechtssicher ist.

Im Endeffekt hast im Augenblick 33 Euro Cash zu 26 Euro. Macht nach 8 Euro Ausschüttung 18 Euro für 25 Euro. Das sind eben Abschläge, die dubiose Gesellschaften eben haben.

M.E. muss eben relativ viel angelegt werden. Aus den 150 mio wird mit FK schnell mal 500-600 mio. Das entspricht bspw dem gesamten Bestand an Windparks der Pleite-Prokon. Oder in Neubauten: Capital Stage zahlt so 2 mio für 1 MW Windpark. Somit braucht man 250-300 MW. Wo soll man die bei der Konkurrenz auftreiben?

Wie sicher ist das Teil eigentlich gegen ein Delisting?
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.888.468 von cd-kunde am 22.07.16 07:52:00
cd-kunde ????
Kollege, über welche Firma schreibst Du eigentlich? :confused:

"Im Endeffekt hast im Augenblick 33 Euro Cash zu 26 Euro. Macht nach 8 Euro Ausschüttung 18 Euro für 25 Euro. Das sind eben Abschläge, die dubiose Gesellschaften eben haben." :confused:

Mit deinen Angaben kann ja Clere auf keinen Fall gemeint sein! :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.889.254 von Olivia1 am 22.07.16 09:30:29
Zitat von Olivia1: Kollege, über welche Firma schreibst Du eigentlich? :confused:

"Im Endeffekt hast im Augenblick 33 Euro Cash zu 26 Euro. Macht nach 8 Euro Ausschüttung 18 Euro für 25 Euro. Das sind eben Abschläge, die dubiose Gesellschaften eben haben." :confused:

Mit deinen Angaben kann ja Clere auf keinen Fall gemeint sein! :laugh:


Dann sind es halt 35 Euro und 9 Euro Ausschüttung sowie 25,78 Euro Kurs.

Trotzdem auch bei 9 Euro Ausschüttung bleibt viel Spielgeld übrig.

Warum löst man den Laden nicht ganz auf?

Warum hat man sich so auf EE fokussiert?

Wo sollen kurzfristig Projekte in der Größenordnung herkommen, wenn selbst Capital Stage nix mehr besseres einfällt als Chorus mit einem Aufschlag auf den hohen IPO-Kurs zu übernehmen?
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.889.362 von cd-kunde am 22.07.16 09:45:47Weil es unsinnig wäre. Würde man das komplette Eigenkapital auszahlen, dann hätte man es als Anteilseigner auf dem Konto. Und dann? - Dann muss man es anlegen oder zahlt bei hohen Geldbeträgen sogar Strafzinsen.

Die Clere AG verfügt über steuerliche Verlustvorträge, die man nutzen kann. Es wäre dumm, diese nicht zu nutzen.

Warum man sich auf EE fokussiert hat? - Das steht im neu gefassten Absatz "Über Clere", der erstmals mit der Ad-hoc vom 19.07.2016 veröffentlicht wurde.

Kaufbare Projekte gibt es reichlich. Allein in Deutschland sollen und werden wahrscheinlich auch in den nächsten Jahren jedes Jahr über 3.000 MW neu an Anlagen gebaut werden. Man hat keinen Zeitdruck. Dazu kommt der Bestandsmarkt. Im Bestandsmarkt kann man mit Windkraftanlagen besicherte Anleihen mit 5 % jährlicher Verzinsung kaufen. Kredite kann man derzeit dafür für 2 % aufnehmen - vllt. noch weniger. Es muss nicht bei Investitionen in Solar- und Windparks bleiben - es ergeben sich aus den geschäftlichen Aktivitäten im Umfeld auch andere Optionen.

Rechne das mal aus, was da bei vollem gehebelten Invest der ca. 150 Mio. Euro Eigenkapital an Ertrag verbleiben kann. Auf eine prozentual zweistellige Rendite auf das eingesetzte Eigenkapital kommt man da locker. Auf der Bank gibt es hingegen bestenfalls nichts.

Und vergleiche das mit den Börsenwerten von anderen Bestandshaltern.
Andere Bestandshalter haben aber in Ruhe aufbauen können und sind dann mit KE gewachsen.

Hier muss gleich eine nette Summe investiert werden. Einspeisevergütungen ändern sich. Die Konkurrenz ist größer. Das sieht man ja an Capital Stage. Bei größeren Investments tritt man dann wieder in Konkurrenz mit Versorgern oder anlegenden Versicherungen ...

Dazu braucht man bei Windkraft auch (schnellen) Wartungsdienst. Da Stillstand richtig teuer ist.

Ich finde die Größenordnung sowie den Großaktionär riskant. Auf der anderen Seite wäre natürlich nach der Ausschüttung ein netter Hebel da. Wenn man da was vernünftiges hin bekommt, dann hat man gute Rendite mit wenig Risiko.
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.891.945 von cd-kunde am 22.07.16 14:17:51Es muss an der Börse immer zwei entgegengesetzte Meinungen geben. Ohne Verkäufer gibt es keinen Käufer und umgekehrt.

Die großen Windkraftanlagenhersteller wie Nordex, Vestas, Gamesa machen die Wartung ihrer Windkraftanlagen nicht alle selbst. Es gibt spezielle Wartungsfirmen die auch von der Herstellern beauftragt werden und für diese die Wartungen bei Kundenserviceverträgen durchführen. Die Clere AG wird wohl kaum eine eigene Wartung aufbauen - schon gar nicht im Windkraftbereich, wenn sie in diesem Bereich überhaupt investieren sollte.

Die Clere AG ist nicht getrieben. 150 Mio. Euro Eigenkapital sind vllt. 75 MW an Leistung. Jährlich werden aber allein in Deutschland über 3.000 MW an Solar- und Onshore-Windkraftkapazitäten hinzugebaut. Man könnte also trotzdem relativ schnell die Eigenmittel investieren. Und sie anschließend mit Fremdkapital refinanzieren und dann das wieder freigesetzte Eigenkapital neu investieren.

Ich bin im Jahr 2014 (und zuvor schon 2013) bei der Aktie der Colexon Energy AG eingestiegen. Was gab es damals alles für Vorbehalte gegen die Akteuere der 7C Solarparken NV! 2015 habe ich die Aktien der 7C Solarparken AG mit 100 % Gewinn verkauft.

Jeder muss das für sich durchrechnen und entscheiden, ob ihm die handelnden Personen seriös erscheinen oder nicht. Und ob der aktuelle Kurs zu teuer ist oder nicht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.891.945 von cd-kunde am 22.07.16 14:17:51Und man kann es auch so sehen:

2016 sind die Fremdkapitalzinsen historisch niedrig. Früher finanzierte EE-Anlagen haben aus heutiger Sicht hohe Finanzierungsraten zu tragen.

Windenergieanlagen an Land, die bis Ende 2016 immissionsschutzrechtlich genehmigt sind, können noch bis Ende 2018 nach dem Vergütungssystem des EEG 2014 in Betrieb genommen werden. Das führt zu einer Art Rallye nach Genehmigungen. Alternativ können diese Anlagen auch ab 2017 in ein Auschreibungsmodell wechseln - was aus erster Überlegung aber eher nicht vorteilhaft erscheint.

Man kann jedenfalls davon ausgehen, das in den nächsten Monaten eine Vielzahl an neuen Anlagen zum Bau anstehen, jedenfalls mehr als unter den Ausschreibungsbedingungen gem. dem EEG 2016. Diese wollen alle in der Bauphase finanziert und nach dem Bau zum Teil verkauft und refinanziert werden. Bisher in diesem Geschäft tätige Großfinanzierer wie die Bremer Landesbank unterliegen auch Restriktionen bzw. sind duch die Schiffahrtskrise gehandicapt - sie können nicht beliebig ihre Finanzierungen ausweiten. Klar ist der Anlagewunsch von Versicherungen gross - aber da gibt es im Zweifel auch aufsichtsrechtliche Restriktionen.

Mit anderen Worten: Vllt. war der Zeitpunkt für einen Einstieg in diesen Bereich nie so gut wie in den kommenden Monaten.
Naja, de IV von Windreich ist ja jetzt drauf und dran einen Windpark für ca. 50 Mio. zu verscherbeln, obwohl der mind. 150 Mio. wert ist.
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.891.552 von Wertefinder1 am 22.07.16 13:30:14
Zitat von Wertefinder1: Weil es unsinnig wäre. Würde man das komplette Eigenkapital auszahlen, dann hätte man es als Anteilseigner auf dem Konto. Und dann? - Dann muss man es anlegen oder zahlt bei hohen Geldbeträgen sogar Strafzinsen.


Ich frage mich warum der Markt die hohe Cash Position nicht widerspiegelt? Meines Erachtens weil die Frage, was mit dem Cash passiert und in welcher Form profitable und werthaltige Anlagen gefunden werden unsicher ist.

Als Anleger müsste man das Geld auch nicht zwingend zu Strafzinsen anlegen - ich geh mal davon aus dass die wenigsten der 6x,xx % Freefloatanleger in diesen Bereich kommen - sondern könnte es bspw in andere Unternehmen(Aktien) investieren.

Aber nochmal zu den windparkbesicherten Anleihen: Warum sollte jemand für eine Anleihe 5 % zahlen, wenn man das Geld auch für 2 % kriegen kann? Ganz einfach, weil die 5 % die erhöhten Risikokosten widerspiegeln! Derjenige der also die 5 % zahlen muss tut dies nicht aus Spaß an der Freude sondern weil es die Bonität oder die Sicherheiten nicht anders erlauben.
Der Spread zwischen dem Marktzins und dem Zins der Windparkanleihe wird also relativ genau das erwartete Risiko darstellen.

Ich tue mich wirklich schwer mit Clere, einerseits sind die Cashpositionen pro Aktien verlockend, andererseits bringt mir Cash auch nichts wenn es nicht bei mir in der Tasche ist, sondern bei meinem Bruder der nicht mit Geld umgehen kann. Ich bin der Meinung dass die Unsicherheit was Management und die zukünftige Strategie ( die zufällig in Richtung des größten Einzelinvestors geht ) einen Abschlag auf die mögliche Cash Position rechtfertigen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.900.945 von Svabo am 24.07.16 07:55:48Man kann auch die Möglichkeit in Betracht ziehen, das die zukünftige Entwicklung noch fast keiner kennt. Das war im Januar 2014 auch bei Colexon Energy / 7C Solarparken NV so. Gerade daraus entstehen ja Kursgewinne an der Börse: Das man die Zukunft besser einschätzt oder im Zweifel rät als andere.

Ein Indiz dafür ist das, was im Nachbarboard berichtet wurde, wo die Redaktion einer Börsenseite angenommen hat, die Clere AG hätte die Inhaberschuldverschreibungen zur Kapitalbeschaffung ausgegeben und nicht wie in der Adhoc geschrieben, das die Clere AG die Schuldverschreibungen gezeichnet hat. Würde man die veränderte Unternehmenslage mit über 200 Mio. Euro Cash kennen, dann passiert so ein Fehler nicht.

Zu den 5 % 2 %: In den Fällen ist es so, das eine Anlage gebaut und mit einer Fremdkapitalkomponente finanziert wird. Will man jetzt das eingesetzte Eigenkapital reduzieren, dann kann man das nicht mit mehr Fremdkapital ersetzen, weil das die getroffene Finanzierungsvereinbarung mit dem Fremdkapitalgeber nicht zulässt. Man kann das aber machen, wenn man sich andere Teilhaber für den eigenen Anteil an der Anlage in's Boot holt, also einen Teil der Anlage an andere Eigentümer verkauft, mit der dann die Relation zwischen Eigen- und Fremdkapital gleichbleibt. Dafür überträgt man die Anlage innerhalb des Konzerns im Zweifel an eine neue Gesellschaft und gibt für diese Gesellschaft Beteiligungspapiere aus.

Diese Eigenkapitalanteile sind wie das eigene Kapital zuvor mit dem Fremdkapital erweitert und daher kann dafür auch dann z. B. 5 % Verzinsung gezahlt werden ggü. 2 % Fremdkapitalzinsen. Bzw. muss es auch, da die neuen Gesellschafter ja Teileigentümer werden und somit das Betriebsrisiko mittragen. Allerdings ist dieses Risiko bei einer sagen wir schon 10 Jahre verlässlich einspeisenden Anlage, die natürlich aus der Fremdkapitalvereinbarung heraus auch gegen Schäden versichert ist, relativ gering. Noch mehr, wenn man gleich mehrere Standorte in einem Beteiligungspapier bündelt.

Man selbst hat dann wieder Eigenkpapital freigesetzt und kann damit neue Projekte erstellen und finanzieren. Diese Vorgehensweise gibt es z. B. seit vielen Jahren bei der Energiekontor AG.
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.900.945 von Svabo am 24.07.16 07:55:48Es wurde so oft rauf und runter diskutiert, woher dieser Abschlag kommt. Immer wieder wird dann dahin hineininterpretiert, dass dann ja etwas faul sein muss. Das sehe ich nicht so. Ich halte die Börse in diesen Tage für in höchstem Maße ineffizient. So Buden wie Clere haben einfach nur wenige auf dem Ticker. Zudem sind die spezifischen Situationen immer wieder neu und nicht eins zu eins auf andere Fälle in der Vergangenheit übertragbar. In meinen Jahrzenten Börsenerfahrung habe ich aber eine Sache gelernt: Solche Ineffizienzen lösen sich irgendwann auf. Manchmal dauert das sehr sehr lange. Und meistens geht es gut. Fast immer war es falsch, die Sache zu kritisch oder pessimistisch zu sehen. Fast immer lag die Wahrheit irgendwo in der Mitte. In diesem Fall bei also mindestens Kursen über 30 Euro. Ich habe keinen Anlass, hier übermäßig kritisch zu sein. Die Unternehmenspolitik der letzten 1-2 Jahre war für mich aktionärsfreundlich und schlüssig. Zusagen wurden eingehalten. Ich erkenne hier einen voranschreitenden Prozess. Ich verstehe nicht, warum man den Anteilseignern hier immer gleich Betrugsabsichten unterstellt und das schlechteste annimmt. Für mich entwickelt sich das Investment wie erwartet. Ich rechne bis zur Ausschüttung mit Kursen über 30. Anschließend je nach Unternehmensentwicklung kanns auch noch deutlich weiter rausgehen. Wäre der Kurs zur Ausschüttung dort, wo er aktuell steht oder sagen wir unter 28, würde ich mit dem Kapital der Ausschüttung nachkaufen, weil die Abschläge noch größer wären. Ich sehe hier keinen Grund zur Schwarzmalerei. Für mich ist der Laden nicht einmal spekulativ, sondern hochkonservativ wegen der starken Abschläge. Ich habe 12,5% meine Depots investiert, das ist für mich stark überdurchschnittlich. Ich bin hier sechsstellig unterwegs und schlafe ruhig. Ich sehe hier viel mehr Chancen als Risiken.
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.908.133 von Bastor am 25.07.16 13:14:41Sehe ich was andere vergleichbare Firmen aus ihrem Eigenkapital an Rendite herausholen und setze das bei Vollinvest des nach der KH noch vorhandenen Cash auf die Clere AG um, dann komme ich auf ein aktuelles KGV von 3.

Man kann ein KGV knapp unter 10 annehmen. Ergo liegt bei aktuell 17 Euro ex KH mein optimistisches Kursziel bei ca. 54 Euro.
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.918.900 von Wertefinder1 am 26.07.16 16:05:48Ich glaube dass noch mehr Presse Peu à Peu darauf aufmerksam wird. Solche Stories sind gefundenes Fressen. Auch der Aktionär nebst Musterdepot spielt gerne solche Unterbewertungsthemen. Wenn die Kulmbach Mafia auf das Thema stoßen sollte, reicht das allein schon für Kurse > 30.
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.919.071 von Bastor am 26.07.16 16:29:24Wenn man sich mal aktuell das Orderbuch anschaut fällt auf, dass die Briefseiten nach oben bis 28,50 (weiter kann man nicht schauen) mittlerweile ziemlich leer sind. Paar "größere" Verkaufsblöcke liegen nochmal um die 27. Ansonsten aber stehen nicht mehr viele Verkäufer drin. Ganz anders die Geldseiten, die fast doppelt so stark vertreten sind. Auf Basis dieses Orderbuchs erkennt man eine deutliche Überlast auf der Kauf- bzw. Nachfrageseite. Hier die URL:

http://www.finanzen.net/orderbuch/Clere
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.919.557 von Bastor am 26.07.16 17:19:07Bei Clere tut sich gerade in meinen Augen herzlich wenig was Nachrichten oder Kurs angeht, wobei das Eine aus dem Anderen resultiert. Wahrscheinlich warten gerade alle ab und hoffen, dass am 28. September mit dem Geschäftsbericht noch ein paar gute Neuigkeiten erscheinen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.116.125 von jeffy_jazz am 23.08.16 10:12:22Ohne Nachrichten dürfte der aktuelle Unsicherheitsabschlag auf den inneren Wert von Clere wohl echt nicht allzu schnell zurückgehen. In den letzten Wochen gab es allerdings immer wieder Käufe bis um die €27 (womöglich baut hier ein kleiner Fonds eine Position auf).

Spätestens im Oktober, wenn Clere mit der ansehnlichen €9-Sonderausschüttung wieder ganz plötzlich vor dem auf kurze Frist eingestellten Visier der meisten Anleger auftaucht, sollte es aufwärts gehen.

Speziell am Tag der Ausschüttung dürfte es dank Reinvestitionen in die Aktie - wie schon in der Vergangenheit bei Balda üblich - nicht zu einem Abschlag in voller Höhe der €9 kommen.
Frage ist, verfügen die drei ehemaligen Vorstände überhaupt über 56 Mio.€ ?

http://www.wiwo.de/finanzen/boerse/clere-ag-ehemalige-balda-…

Wenn wird es wohl auf einen Vergleich mit einer wesentlich niedrigen Summe hinauslaufen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.216.553 von bluechip56 am 06.09.16 13:37:44
Deren D&O Versicherung hat bestimmt 56 Mio. Euro!
Die ehemaligen Vorstände werden vermutlich nicht so flüssig sein?! :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.217.231 von Olivia1 am 06.09.16 14:57:56Ja wenn die Versicherung zahlt, sonst gibts nix :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.216.553 von bluechip56 am 06.09.16 13:37:44Was für ein Vergleich? Warum sollte da jemand zahlen müssen? Das kann ich mir nicht vorstellen. Dafür müssten dann aber ganz besondere Details sprechen.

Was wäre denn, wenn die Zustimmung erteilt worden und verkauft worden wäre, und dann der Wert der Beteiligung gestiegen wäre? Wer würde denn dann verklagt? Der Vorstand?

Tragen denn Vorstand und Aufsichtsrat die Kosten, wenn die Klage erfolglos bleibt? Oder genauer gefragt, verklagen die sich dann selbst?
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.217.726 von Kalchas am 06.09.16 15:43:57
Zitat von Kalchas: Was für ein Vergleich? Warum sollte da jemand zahlen müssen? Das kann ich mir nicht vorstellen. Dafür müssten dann aber ganz besondere Details sprechen.
[...]
Tragen denn Vorstand und Aufsichtsrat die Kosten, wenn die Klage erfolglos bleibt? Oder genauer gefragt, verklagen die sich dann selbst?

Im Bericht steht, dass der Vorstand gesetzlich dazu verpflichtet ist, unter den gegebenen Umständen Klage zu erheben. Das klingt nicht nach Freiwilligkeit oder einer großartigen Erwartung, dass da etwas anderes als eine Ablehnung herauskäme. Würden sie es aber nicht tun, wären sie wiederum angreifbar.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.230.944 von isdev am 07.09.16 23:02:18Die Pflicht zu Klageerhebungen besteht bei Pflichtverletzungen.

Viele Firmen haben Beteiligungen gekauft, manche zu teuer, andere haben Beteiligungen verkauft, oft zu billig. Wenn da Pflichtverletzungen vorliegen würden, müsste es solche Klagen haufenweise geben. Die gibt es aber nicht.

Man muss sich ja nur die Historie anschauen. Dann weiß man, dass es sich um persönliche Animositäten handelt.

Die sollen sich mal um ihre hochtrabenden Aussagen kümmern. Aber da ist natürlich Hängen im Schacht. Es ist ja wohl jedem klar, dass bei den heutigen Zissätzen niemand eine lukrative Beteiligung zu einem niedrigen Preis abgibt.
Clere: Das sind jetzt die wichtigen Termine

Montag, 19.09.2016 11:20


Kommentar von Mark de Groot

Lieber Leser,

am 28. September wird die Clere AG (ehemals Balda) ihren Finanzbericht für das Geschäftsjahr 2015/16 vorlegen. Dann werden die Anleger hoffentlich mehr Details zu den Zukunftsplänen des Unternehmens erfahren, das derzeit ohne operatives Geschäft dasteht. Richtig interessant wird es aber ab dem 20. Oktober.

Eine Klage und eine Ad-hoc-Meldung

Letztmals hörte man von Clere Anfang September, als das Unternehmen drei ehemalige Aufsichtsräte auf Schadensersatz in Höhe von 56 Mio. Euro verklagte. Das zukünftige Geschäftsmodell wird aber wohl kaum die Klageerhebung sein.

Diesbezüglich ließ Clere erstmals im Juli erkennen, wohin die Reise führen könnte. Per Ad-hoc-Mitteilung teilte der Vorstand mit, Inhaberschuldverschreibungen in Höhe von 12 Mio. Euro erworben zu haben. Die Papiere wurden durch Solarparks besichert. Und im Bereich der Erneuerbaren Energien soll sich auch das zukünftige Geschäft abspielen.

Ab 20. Oktober warmer Geldrege für Aktionäre

Bevor es damit ernst wird, erwartet die Aktionäre ab dem 20. Oktober ein warmer Geldregen in Höhe von 53 Mio. Euro oder 9 Euro je Aktie. Diese Kapitalherabsetzung ist die Folge des Verkaufs von Balda an Stevenato. Die Zahl der Aktien reduzierte sich von etwa 59 Millionen auf 5,9 Millionen Stück. Stichtag für die Transaktion war der 20. April. Die minimale Sperrfrist vor Auszahlung des Geldes betrug 6 Monate. Diese Frist läuft folglich am 20. Oktober ab.

Das bedeutet nicht zwangsläufig , dass Clere die Summe umgehend ausschüttet. Aber ich gehe stark davon aus, dass das Unternehmen die Angelegenheit bis zur Hauptversammlung am 9. November geregelt haben will. Man blickt als Vorstand doch lieber in zufriedene Aktionärsgesichter.

Plant der Großaktionär eine Übernahme?

Ab dem Moment, in dem das Geld ausgezahlt wird, könnte durchaus eine wilde Kursrallye beginnen. Es ist meiner Meinung nach denkbar, dass Thomas van Auel, der den Balda-Verkauf forciert hatte, möglicherweise eine Übernahme von Clere plant. Da van Auel aufgrund seiner Vita als großer Befürworter des Geschäftsmodells „Erneuerbare Energien“ gilt, will er seinen Einfluss auf die Geschäfte von Clere womöglich absichern.Wenn ich den 9-Monatsbericht zugrunde lege, wird dem Unternehmen – abzüglich der Kapitalherabsetzung – ein Eigenkapital von rund 150 Mio. Euro zur freien Verfügung stehen. Damit lässt sich etwas anfangen.
Hochinteressante Entwicklung:

http://www.solarparken.com/pressemitteilungen.php

19.09.2016 - 7C Solarparken AG stellt neuen Geschäftsplan 2016-18 vor.
Klar. Das ist die Zukunft. Tesla, und wie sie heißen benötigen Strom aus der Dose... Was aber hat Clere damit zu tun?
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.321.808 von justfun am 21.09.16 20:00:25
Zitat von justfun: Klar. Das ist die Zukunft. Tesla, und wie sie heißen benötigen Strom aus der Dose... Was aber hat Clere damit zu tun?


Das sollte clear sein.

Die Clere AG könnte sich ähnlich entwickeln. Nur im größeren Maßstab, da hier viel mehr Eigenkapital zur Verfügung steht. Die Clere AG könnte ja über die Zeit ggf. sogar 1 Milliarde Euro an Invest wuppen.

Es kommt entscheidend darauf an, wo man welche Beteiligungen findet.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.323.680 von Wertefinder1 am 22.09.16 00:24:03In einem größeren Maßstab als TESLA oder 7C. Oder meinst Du CR7. Der ist sicher auch weit über 1 Mrd. wert :kiss:

Dann könnte ja jeder herkommen,einen auf Solar machen und die Marktkapitalisierung versechsfachen. Realität? Wohl kaum...
Clere AG veröffentlicht Geschäftsbericht 2015 / 2016
DGAP-News: Clere AG / Schlagwort(e): Jahresergebnis

2016-09-28 / 07:30
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.




--------------------------------------------------------------------------------
Clere AG veröffentlicht Geschäftsbericht 2015 / 2016
Bad Oeynhausen, 28. September 2016 - Die Clere AG hat heute ihren Geschäftsbericht 2015 / 2016 für den Zeitraum 1. Juli 2015 bis 30. Juni 2016 veröffentlicht. Das vergangene Geschäftsjahr war geprägt durch den Verkauf des gesamten operativen Geschäfts an die Stevanato-Gruppe. Die Gesellschaft hatte mit der Neuausrichtung auf Erneuerbare Energien und Mittelstandsfinanzierung im abgelaufenen Geschäftsjahr noch keine operative Geschäftstätigkeit aufgenommen.

Auf den Konzern-Jahresüberschuss wirkte sich die Veräußerung der operativen Einheiten positiv aus, so dass die Clere AG insgesamt einen Überschuss von 32,8 Mio. Euro erwirtschaftete.


Ergebnis Gesamtkonzern durch Veräußerungsgewinn beeinflusst

Durch den Verkauf des operativen Geschäfts und die daraus folgende Umklassifizierung des verkauften operativen Geschäfts zu "aufgegebene Geschäftsbereiche" werden im Geschäftsbericht keine Umsätze ausgewiesen - erst mit der Aufnahme des zukünftigen Geschäftsbetriebs wird der Clere-Konzern wieder Umsatzerlöse erzielen.

Im Berichtszeitraum lag das Ergebnis des fortgeführten Geschäftsbereichs vor Zinsen und Steuern (EBIT) und vor Sondereinflüssen bei -3,5 Mio. Euro und nach Sondereinflüssen bei -6,7 Mio. Euro im Vergleich zu -6,0 Mio. Euro im Vorjahr. Dies ist in erster Linie auf die sonstigen betrieblichen Aufwendungen zurückzuführen, die mit 5,9 Mio. Euro um 1,1 Mio. Euro höher als noch im vorangegangenen Berichtsjahr ausfielen. Sie setzten sich vornehmlich aus gestiegenen Aufwendungen für Rechts- und Beratungsleistungen sowie höhere Aufwendungen für die ordentliche und außerordentliche Hauptversammlung zusammen.

Aufgrund des Verkaufs der operativen Einheiten an die Stevanato-Gruppe erwirtschaftete die Clere AG einen Jahresüberschuss in Höhe von 32,8 Mio. Euro nach einem Fehlbetrag im Vorjahr von -12,7 Mio. Euro. Somit lag das Ergebnis je Aktie bei 5,56 Euro (Vorjahr: -2,16 Euro) - bezogen auf eine Aktienanzahl von 5.889.063 Aktien nach vollzogener Kapitalherabsetzung.

Die Verminderung des Eigenkapitals auf 143,8 Mio. Euro (Vorjahr: 234,1 Mio. Euro) resultiert sowohl aus der ausgezahlten Dividende in Höhe von 64,8 Mio. Euro sowie der Kapitalherabsetzung um 53,0 Mio. Euro. Die Eigenkapitalquote sank dadurch auf 66,4% (Vorjahr: 88,1%).

Zum Bilanzstichtag verblieben im Konzern Zahlungsmittel in Höhe von 172,5 Mio. Euro. Damit stehen dem Konzern ausreichend Mittel zum Aufbau des zukünftigen Geschäfts zur Verfügung.


Ereignisse nach Beendigung des Berichtszeitraums

Nach Ende des Berichtszeitraums konnten mit Bestätigung des Schiedsspruchs durch ein US-Zivilgericht der Rechtsstreit mit den ehemaligen Verkäufern der Balda C. Brewer, Inc. sowie die parallel zum Schiedsverfahren anhängigen Zivilprozesse endgültig beendet werden. Die anhängige arbeitsrechtliche Sammelklage wurde mit einem Vergleich abgeschlossen. Sämtliche Rechtsstreitigkeiten in den USA sind damit beendet.

Die Clere AG hat im September einen Standort in Berlin eröffnet und beschlossen, die Verwaltung nach Berlin zu verlegen. Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres startete die Clere AG mit der Zeichnung von besicherten Inhaberschuldverschreibungen über 16,5 Mio. Euro erfolgreich mit ihrem neuen Geschäftsmodell.

"Unser neues Geschäftsmodell nimmt Fahrt auf: In den nächsten Monaten werden wir uns auf das neue Geschäftsmodell der Clere AG konzentrieren und neue Projekte prüfen", sagt Thomas Krupke, Vorstandsmitglied der Clere AG. "Weitere Projekte sind bereits in Verhandlung und sollen im laufenden Geschäftsjahr 2016 / 2017 zu einem Ergebnisbeitrag führen. Langfristig sollen dadurch stabile Renditen und entsprechende Dividenden gesichert werden", ergänzt Oliver Oechsle, Vorstandsmitglied der Clere AG.


Hinweis an die Redaktionen:

Der Geschäftsbericht 2015 / 2016 ist ab sofort auf der Website der Gesellschaft www.clere.de abrufbar.

Quelle:
http://www.dgap.de/dgap/News/corporate/clere-veroeffentlicht…


--> Auffällig: Die Ausschüttung Mitte Oktober findet keinerlei Erwähnung.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.362.350 von Hochfinanz16 am 28.09.16 08:08:51Der Geschäftsbericht ist für mich ein Non-Event. Die Ausschüttung stelle ich nicht in Frage. Ich erwarte Sie etwa Ende Oktober. Bis dahin heißt es warten. Clere ist definitiv ein Geduldsthema. Ich denke aber, dass wir in einem halben Jahr deutlich höher stehen als jetzt bzw. bin weiterhin der Meinung, dass der Discount zum innereren Wert nach der Ausschüttung niedriger ist.
Kurze Zusammenfassung aus dem GB 2015/2016:

- Die Ausschüttung aus der Kapitalherabsetzung findet Mitte Oktober statt (siehe S. 5, Bericht des Aufsichtsrates).
- Das Eigenkapital betrug zu, 30.06.2016 (also Ex Kapitalherabsetzung) beträgt 143,8 Mio€. Bei 5,89 Mio Aktien entspricht das 24,41€ je Aktie
- Die verfügbaren Cashbestände betragen 172,5 Mio€. Abzüglich 53 Mio € für die Ausschüttung verbleiben 119,5 Mio€. Das entspricht 20,29€ je Aktie nach Ausschüttung.

Wir haben also nach wie vor eine Net-Net-Aktie.
Der aktuelle Kurs von 27,19€ entspricht einem Kurs von 18,19€ nach Ausschüttung.
Das sind 74,5% des Buchwerts sowie 89,7% der Cashreserven.

- Elector hielt zum 30.06. 32,47% aller Clere-Aktien. Das sind geschätzt 145.500 Aktien über der Schwelle von 30%, wegen dessen Überschreitung Elector sein Übernahmeangebot starten musste.
Neugierige Frage: Entspricht diese Anzahl grob dem Wert der damals angedienten Aktien oder sammelt Elector darüber hinaus seitdem kursschonend Clere-Aktien an der Börse ein?
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.366.439 von al_sting am 28.09.16 15:07:55Nochmal zur Clere AG bzw. dem heutigen Geschäftsbericht, der zwar nichts Neues bringt, aber die außergewöhnlich attraktive Notiz nochmals verdeutlicht: http://www.clere.de/investoren/publikationen/

Ca. Ende der 42. KW wird die Kapitalauszahlung über 53 Mio. Euro an die Aktionäre vorgenommen. Sie ist als Schuld in der Bilanz auf Seite 48 entsprechend hinterlegt.

An Cash hat die AG per 30.06.2016 172,5 Mio. Euro ausgewiesen. Davon gehen dann die 53 Mio. Euro ab. Zusätzlich gibt es noch 42,5 Mio. Euro kurzfristige Vermögenswerte, die im Umfang von 19,7 Mio. Euro nach dem GJ-Ende wieder in die Liquidität geflossen sind. Auf der anderen Seite sind 12 Mio. Euro als Schuldescheindarlehen gezeichnet worden, die auf 21 Mio. Euro ausgeweitet werden sollten. Unter den 42,5 Mio. Euro ist auch eine Festgeldanlage über 20 Mio. Euro mit 3monatiger Kündigungsfrist.

Letztlich sind das alles Gelder, die man meiner Meinung auch zur "erweiterten Liquidität" hinzurechnen kann. Es macht keinen Sinn, 160 Mio. Euro nur auf Kontokorrentkonten zu halten. Insofern ergeben sich 172,5 + 42,5 - 53 = ca. 160 Mio. Euro bzw. bei 5,89 Mio. Aktien ca. 27,50 Euro "erweiterte Liquidität" bei einem momentanen Aktienkurs in Abrechnung der Kapitalrückzahlung von 9 Euro je Aktie von nur 18,50 Euro.

Man kann Vorbehalte haben, aber ca. 109 Mio. Euro Börsenwert bei 160 Mio. erweiterter Liquidität - das ist schon sehr viel Skepsis. Zudem muss man beachten, das die 53 Mio. Euro Kapitalrückzahlung an Leute gehen, die bereits in der Aktie investiert sind - also trotz der Vorbehalte investiert haben. Und diese 53 Mio. ggf. neu anzulegende Gelder treffen dann auf den Börsenwert von nur 109 Mio. Euro bei 160 Mio. erweiterte Liquidität.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.369.832 von Wertefinder1 am 28.09.16 21:43:35Tatsächlich könnte einiges der 53 Mio. in Nachkäufe investiert werden.

Die Dividende im Dezember hatte ich zu 100% wieder hier investiert und seitdem neben einem ständig gutem Gefühl allein damit auch bis heute ca. 15% Ertrag.

Die neue Phantasie wird kommen und sich im Kurs wiederspiegeln, insofern überlege ich, die 9 € sofort ebenfalls wieder zum Aufstocken zu nutzen.

Mal schauen, ob und wieweit (obwohl dies keine Dividende ist) Dividendenjäger bis zum 20.10. den Kurs treiben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.366.439 von al_sting am 28.09.16 15:07:55
Ausschüttung
Hallo Leute,

So, wir befinden uns in der Mitte des Monats Oktober und der Ausschüttungstermin ist immer noch nicht verkündet worden. Oder habe ich was übersehen?

Grüße,
buhmi
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.434.947 von buhmi am 08.10.16 11:45:38Komplett - der Termin ist mit der 43. KW seit Monaten fix.

Ich habe die nachwievor sehr günstigen Kurse diese Woche zum weiteren Aufstocken genutzt. Ein Drittel der Investitionssumme kommt ja wieder in Kürze zurück. Persönlich werde ich als ganz kleines Licht zwecks Depotdiversifizierung dann wohl nicht aus der Auszahlung meinen Bestand wieder aufstocken. Ich gehe allerdings davon aus, daß das viele andere und weit größer engagierte Aktionäre machen werden. Die dann meinen zugekauften Bestand entsprechend in Richtung einer fairen Marktbewertung der Aktie treiben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.435.184 von Wertefinder1 am 08.10.16 12:57:50
Zitat von Wertefinder1: Komplett - der Termin ist mit der 43. KW seit Monaten fix.


Hallo Wertefinder,

Vielen Dank für die Auskunft. Hast Du dazu eine Quelle? Würde mich echt interessieren, da ich nix gefunden habe.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.435.184 von Wertefinder1 am 08.10.16 12:57:50
Zitat von Wertefinder1: Komplett - der Termin ist mit der 43. KW seit Monaten fix.

Ich habe die nachwievor sehr günstigen Kurse diese Woche zum weiteren Aufstocken genutzt. Ein Drittel der Investitionssumme kommt ja wieder in Kürze zurück. Persönlich werde ich als ganz kleines Licht zwecks Depotdiversifizierung dann wohl nicht aus der Auszahlung meinen Bestand wieder aufstocken. Ich gehe allerdings davon aus, daß das viele andere und weit größer engagierte Aktionäre machen werden. Die dann meinen zugekauften Bestand entsprechend in Richtung einer fairen Marktbewertung der Aktie treiben.


Es könnte aber auch genau anders herum laufen, dass viele Anleger, die nur wegen der optisch hohen "Dividendenrendite" in der Aktie engagiert sind, erst einmal Kasse machen, wenn die Zahlung durch ist. Das Phänomen sieht man ja bei vielen Dividendentiteln und auch bei ähnlichen Kapitalmaßnahmen (wie z.B. vor Jahren bei der AdCapital AG). Denn das Risiko, dass mit dem verbliebenen Geld etwas Dummes angestellt wird, bleibt ja (hoch)...
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.435.262 von buhmi am 08.10.16 13:20:28
Zitat von buhmi:
Zitat von Wertefinder1: Komplett - der Termin ist mit der 43. KW seit Monaten fix.


Hallo Wertefinder,

Vielen Dank für die Auskunft. Hast Du dazu eine Quelle? Würde mich echt interessieren, da ich nix gefunden habe.


Stand schon im veröffentlichten Q3 Bericht.
Steht im kürzlich veröffentlichten Geschäftsbericht 2015/2016 - siehe Beitrag 138.

Merke: Erst lesen - dann schreiben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.435.376 von sirmike am 08.10.16 13:58:02
Zitat von sirmike: Es könnte aber auch genau anders herum laufen, dass viele Anleger, die nur wegen der optisch hohen "Dividendenrendite" in der Aktie engagiert sind, erst einmal Kasse machen, wenn die Zahlung durch ist. ...


Ob das viele machen weiss ich nicht - klug ist es jedenfalls nicht. Und es kommt auch eher darauf an, was der Großaktionär macht und nicht was Kleinzocker wie ich machen. Und da kann man schon davon ausgehen, das es - nach dem abgeschlossenen Übernahmeangebot und danach weiteren erfolgten Aktienkäufen über die Börse - es mit dem Geld weitere Aktienkäufe über die Börse geben wird. Entweder über Einzelkäufe oder ein begrenztes Kaufangebot für eine bestimmte Aktienanzahl.

Entscheidend ist, das man hier nicht über Börsenblätter oder Börsenblogs Anleger für die Aktie suchen muss. Das wird ja oft gemacht, das für eine Aktie mit vielen Berichten medial getrommelt wird. Hier sind die Anleger schon vorhanden und bekommen 1/3 ihres ursprünlich investierten Geld ausgezahlt. Und dann - siehe den Vorbeitrag:

Zudem muss man beachten, das die 53 Mio. Euro Kapitalrückzahlung an Leute gehen, die bereits in der Aktie investiert sind - also trotz der Vorbehalte investiert haben. Und diese 53 Mio. ggf. neu anzulegende Gelder treffen dann auf den Börsenwert von nur 109 Mio. Euro bei 160 Mio. erweiterte Liquidität.

Das Geld ist dann da. Es wird entweder verkonsumiert oder wieder angelegt. Und wenn es wieder angelegt wird, dann dürfte die Clere Aktie mit die erste Option für diese bereits Investierten sein.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.435.427 von Wertefinder1 am 08.10.16 14:05:54
Zitat von Wertefinder1:
Zitat von buhmi: ...

Hallo Wertefinder,

Vielen Dank für die Auskunft. Hast Du dazu eine Quelle? Würde mich echt interessieren, da ich nix gefunden habe.


Stand schon im veröffentlichten Q3 Bericht.
Steht im kürzlich veröffentlichten Geschäftsbericht 2015/2016 - siehe Beitrag 138.

Merke: Erst lesen - dann schreiben.


Das ist mal wieder eine - in typischer w : o Manier - unverhältnismäßig flapsige Antwort auf eine einfache, sachliche Frage. Ich bin wahrlich nicht der Typ, der vorschnell Fragen postet.

Auch habe ich gerade noch einmal die von Dir erwähnten Berichte durchgesehen; in denen steht nur, dass "voraussichtlich Mitte Oktober" ausgeschüttet werden soll (auf diese Aussage habe ich mit der Formulierung in meiner ersten Mail angespielt). Wie Du daraus Die Kalenderwochen folgerst ist mir immer noch nicht klar.

Ich hätte gerne das exakte Datum und habe diesbezüglich nun die IR kontaktiert.

Grüße
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.435.523 von buhmi am 08.10.16 14:31:09
Auszahlung der KHS Ende KW42!

Noch 8 Handelstage! :D

"Infolge der von der außerordentlichen Hauptversammlung am 29. Januar 2016 beschlossenen Kapitalherabsetzung von EUR 58.890.630,00 auf EUR 5.889.063,00 durch die Zusammenlegung von nennwertlosen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien im Verhältnis 10:1 wird die Gesellschaft insgesamt EUR 53.001.567,00, das entspricht EUR 9,00 je Clere-Aktie nach erfolgter Zusammenlegung der Aktien, an ihre Aktionäre zahlen, sobald die für die Auszahlung gesetzlich vorgeschriebene Sechsmonatsfrist abgelaufen sein wird, also voraussichtlich um den 20. Oktober 2016."

S. 33

http://www.clere.de/fileadmin/templates/downloads/misc/2016.…
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.437.389 von Olivia1 am 09.10.16 00:30:16Maßgeblich ist nach meiner Auffassung nicht der Beschluss in der HV, sondern der Antrag im Amt und der war im April 2016. Genemigung lt. HV Bericht dauert etwa 6 bis 7 Monate. Ergo könnte die KH auch Anfang Nov. kommen.

Nächste HV ist am 9. Nov. 2016 in Berlin
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.438.373 von bluechip56 am 09.10.16 10:58:54Maßgeblich ist der Tag der Bekanntmachung der Eintragung ins Handelsregister- Die 6 Monate diene dann dazu, dass Gläubiger vorab ihre Forderungen geltend machen können, dient also als Gläubigerschutz.

Tag der Bekanntmachung war der 8.4.2016. Theoretisch ist die Auszahlung also morgen möglich. Das liegt jetzt in der Verantwortung der Clere.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.438.649 von Kalchas am 09.10.16 12:00:12
Termin wurde vom Vorstand am 24.05.2016 kommuniziert!
Egal, ich denke einen Tag vor der Auszahlung müsste folgende Meldung kommen:

"FOLGENDE WERTPAPIERE WERDEN AM 19.10.2016 CUM KAPITALMASSNAHME UND AM 20.10.2016 EX KAPITALMASSNAHME GEHANDELT."

:cool:
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.438.868 von Olivia1 am 09.10.16 12:56:15Das brauchst du nicht zu denken, das ist so.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.438.868 von Olivia1 am 09.10.16 12:56:15Und je nachdem bei welchem Anbieter man sein Depot führt, wird es in der Umsetzung auch Unterschiede geben. Bei dem einen ist das Geld ein paar Tage eher auf dem Konto als bei dem anderen.

Der 20. ist ein Donnerstag. Am Ende der darauffolgende 43. Woche sollte bei allen depotführenden Banken die Aktion umgesetzt sein.

Wichtiger ist ohnehin, das die stärkere Umsetzung des Geschäftsmodells für das Q4 2016 angekündigt wurde. Man kann also bis zum Jahresende mit weiteren Investitionen der Gesellschaft rechnen.

Wichtig wird auch sein, welche Änderungen im Vorstand noch kommen.
OK, danke an alle, insbesonders an Olivia! Ich hab mich gestern dumm und dusselig nach einer offiziellen Meldung gesucht, war wohl nicht mein Tag.

Grüße!