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    Senivita Social Estate AG WANDELSCHULDV.V.15(20) (WKN A13SHL) - 500 Beiträge pro Seite

    eröffnet am 12.06.16 13:42:56 von
    neuester Beitrag 17.01.22 12:32:47 von
    Beiträge: 347
    ID: 1.233.425
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      schrieb am 12.06.16 13:42:56
      Beitrag Nr. 1 ()
      Wollte die Wandelschuldverschreibung nach dem jüngsten Kursrutsch noch mal aufnehmen .
      Bei einem derzeitigen Kurs von 91-93% ergibt sich eine Rendite von 8,5-9,5 Prozent .
      Der Kupon ist mit 6,5 Prozent recht moderat bemessen .

      Hinzu käme hier eine leichte Fantasie bezüglich der Wandlung in Aktien .
      Eine Wandelschuldverschreibung berechtigt zum Wandel in 100 Aktien.
      So sind die derzeitigen Bestimmungen seitens des Emittenten.
      Dies würde ein Aktienkurs von 10 EURO entsprechen , welcher nach Meinungen von Experten als wohl derzeit zu hoch angesehen wird .
      Für 2018 ist ein Börsengang geplant .

      Die Überlegung wäre jetzt hier , wenn das Unternehmen die Wandelung in Aktien weiteren Zinszahlungen vorzieht , ob man dann nicht ggf. auch noch am Wandlungsverhältnis der Anleihe in Aktien nachbessert ?

      Einen ähnlichen Fall gibt's ja bei alno derzeit .
      ( ALNO AG Wandelanleihe: 8,000% bis 21.03.2019 )
      Nur , bei einem derzeiteg Aktienkurs von ca 0,50 EURO und bei einem Wandlungspreis von 2 EURO -
      liegen wir noch ein ganzen Stück entfernt .

      :rolleyes::rolleyes::rolleyes:
      1 Antwort
      Avatar
      schrieb am 12.06.16 15:31:04
      Beitrag Nr. 2 ()
      Senivita Social Estate AG hört sich ja richtig seriös an...
      Avatar
      schrieb am 15.12.16 15:33:29
      Beitrag Nr. 3 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 52.597.823 von Genussschein am 12.06.16 13:42:56Die Anleihe könnte für den ein oder anderen einen zweiten Blick wert sein. Da ein Börsengang noch nicht konkret geworden ist, ist zwar das Wandlungsrecht bislang nicht bewertbar (die 10 Euro Wandlungspreis müssten schließlich zum nicht existierenden Kurswert ins Verhltnis gesezt werden).

      Die Verzinsung ist aber mittlerweile sehr attraktiv geworden, es gibt über 16% p.a. bis 2020. Über die treuhänderischen Besicherungen in Form von Grundstücken und Immobilien (tlw. im Bau) ist bilanziell gemäß Halbjahresbericht mittlerweile das gesamte Anleihevolumen besichert, so dass sich das Restrisiko wohl auf die Immobilienbewertung erstreckt. Bei einem Kurswert der Anleihe von nur 75% ist das aber für mich gut verkraftbar.

      Über 16% für eine besicherte Anleihe - oft wird man das nicht finden. Bei mir ist die Anleihe heute ins Depot gewandert.
      Avatar
      schrieb am 25.02.17 14:16:03
      Beitrag Nr. 4 ()
      Zahlen für 2016
      Die Geschäftszahlen für 2016 fallen gemischt aus. Das selbstgesteckte Ziel, schon 2016 einen Jahresüberschuss zu erreichen, hat man wegen Verzögerungen bei einem Bauprojekt verfehlt. Der geschäftsbericht wird zeigen, inwiefern sich hier die HGB-Bilanzierung ggf. auf das Ergebnis auswirkte, weil Baufortschritte evtl. nicht vollständig zum Zeitwert bewertet werden konnten.

      Allerdings konnte ein positives EBIT erreicht werden und der negative Jahresüberschuss fällt im Vergelich zum Vorjahr sehr gering aus. Gleichzeitig vermeldete die Gesellschaft, den Start mehrerer neuer Projekte und dass die diesjährigen Anleihezinsen bereits auf dem Treuhänderkonto eingegangen sind:

      http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2017-02/39939562…

      Bei einem Kurs von 80 Euro bekommt man im Mai direkt schonmal 6,50 Euro Zinsen ausgezahlt. wesentlich spannender ist aber, wie sich die Gesellschaft 2017 entwickelt, denn die 2017er-Zahlen sind aller Voraussicht nach entscheidend für einen Börsengang vor 2019. Vor 2019, weil dann unsere Wandelanleihe ausläuft und ich damit rechne, dass die AG möglichst viele ihrer Schulden in Eigenkapital umwandeln möchte. Das wiederum bedeutet, dass 2019 (wenn alles gut läuft) nicht nur 100 Euro zurückgezahlt werden können, sondern voraussichtlich sogar ein attraktives Wandlungsrecht bestehen wird. Auch ohne dieses Recht bringt die Anleihe aktuell 16 % Rendite p.a., was neben ihrer Attraktivität gleichzeitig auf die Risiken der noch recht jungen Firma hinweist.
      1 Antwort
      Avatar
      schrieb am 25.02.17 14:20:46
      Beitrag Nr. 5 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 54.410.521 von imperatom am 25.02.17 14:16:03
      Zahlen für 2016
      P.S.: Link Nr. 2 mit den restlichen Informationen:

      http://www.wallstreet-online.de/nachricht/9338632-dgap-adhoc…

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      Avatar
      schrieb am 06.04.17 16:58:00
      Beitrag Nr. 6 ()
      Erstaunlich, dass die Anleihe immer noch nur bei 85 Prozent notiert. Ob sich das mit der Zinszahlung im Mai ändert? Immerhin winken hier aktuell 13% Rendite p.a.
      Avatar
      schrieb am 07.04.17 11:34:50
      Beitrag Nr. 7 ()
      Und nun?
      Erstaunlich, dass die Anleihe nach dieser Meldung immer noch bei 78 steht :D


      SeniVita Sozial gGmbH: SeniVita Sozial gGmbH reduziert Ausschüttung auf Genussrechte und Genussscheine -Vorläufige Zahlen für 2016

      SeniVita Sozial gGmbH / Schlagwort(e): Ausschüttungen/Vorläufiges Ergebnis

      06.04.2017 / 23:01 CET/CEST
      Veröffentlichung einer Insiderinformation gemäß Artikel 17 MAR, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
      Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

      Operatives Ergebnis (EBITDA und EBIT) deutlich gesteigert - Jahresfehlbetrag von 0,5 Mio. Euro - Sanierungsplan für defizitäre Tochtergesellschaft SSC in der Umsetzung

      Anlässlich der Arbeiten am Jahresabschluss der SeniVita Sozial gemeinnützige GmbH für 2016 und der Anpassung der Liquiditätsplanung an die durch das Dritte Pflegestärkungsgesetz zum Jahreswechsel veränderten Abrechnungsmodalitäten und der teilweisen einzelvertraglichen Umsetzung des TvöD in einzelnen Einrichtungen der Gesellschaft hat sich ergeben, dass die Zinszahlung auf die emittierten Genussscheine und Genussrechte von 2 Mio. Euro nicht vollständig möglich ist bzw. zum planmäßigen Zeitpunkt zu einer schwierigen Liquiditätslage führen würde.

      Vor diesem Hintergrund hat die Geschäftsführung der SeniVita Sozial gGmbH (SVS) beschlossen, die termingerechte Ausschüttung an die Genussrechts- und Genussschein-Gläubiger zu reduzieren, wie dies in den geltenden Genussrechts- bzw. Genussscheinbedingungen für diesen Fall auch vorgesehen ist. Die Differenz wird - wie darin ebenfalls festgelegt - nachgezahlt, sobald die Voraussetzungen dafür wieder gegeben sind.

      Nach den jetzt vorliegenden vorläufigen Zahlen (nach HGB) hat die SeniVita Sozial gGmbH (SVS) im Jahr 2016 ihr Betriebsergebnis deutlich verbessern können. So stieg das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) auf 2,5 Mio. Euro (2015: 2,1 Mio. Euro). Das EBIT verdoppelte sich sogar auf 1,6 Mio. Euro (2015: 0,8 Mio. Euro). Dennoch verzeichnete die SVS erstmals in ihrer Geschichte mit 0,5 Mio. Euro (2015: +12,8 Mio. Euro aufgrund außerordentlicher Erträge) einen Jahresfehlbetrag. Dies ist auf die Zinszahlungen für die im Mai 2016 getilgte Unternehmungsanleihe und die Vergütungen für die von der SVS emittierten Genussrechte und Genussscheine im Gesamtbetrag von 2,4 Mio. Euro zurückzuführen.

      Die durch die Reduzierung der Ausschüttung freiwerdenden Mittel sollen auch zum beschleunigten Abschluss der Sanierung bei der Tochtergesellschaft SeniVita Social Care (SSC) GmbH noch in der ersten Jahreshälfte 2017 dienen. Die auf die Erbringung von Pflegedienstleistungen und den Betrieb von Pflegeeinrichtungen spezialisierte Tochtergesellschaft SSC musste aufgrund höherer Personalkosten bei einer gleichzeitig geringer als geplant steigenden Auslastung in einzelnen, neu eröffneten Häusern entgegen der Planung im vierten Quartal 2016 einen Verlust verbuchen. Nach den vorläufigen Zahlen (nach HGB) verzeichnete die im August 2016 von der SVS vollständig übernommene SSC für 2016 ein negatives operatives Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 3,3 Mio. Euro, das EBIT belief sich auf -4,9 Mio. Euro (2015: -0,4 Mio. Euro), der Jahresfehlbetrag der SSC stellte sich auf 4,8 Mio. Euro.

      Bei einer Bilanzsumme von 21,2 Mio. Euro beträgt die Eigenkapitalquote der SSC damit rund 75 Prozent (Eigenkapital: 15,9 Mio. Euro). Die Muttergesellschaft SVS verfügt bei einer Bilanzsumme von 72,4 Mio. Euro über ein Eigenkapital (inkl. Genussrechte und Genussscheine) von 58,6 Mio. Euro, das entspricht einer Eigenkapitalquote von über 80 Prozent.

      Für 2017 erwartet die SVS weiterhin ein geringes positives Jahresergebnis, das ab 2018 deutlich ansteigen soll.
      2 Antworten
      Avatar
      schrieb am 07.04.17 16:26:36
      Beitrag Nr. 8 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 54.695.882 von noch-n-zocker am 07.04.17 11:34:50
      Zitat von noch-n-zocker: Erstaunlich, dass die Anleihe nach dieser Meldung immer noch bei 78 steht :D


      Eher erstaunlich, dass die Anleihe überhaupt in Mitleidenschaft gezogen worden ist. Die Emittentin ist ja gar nicht die selbe. Die GS kommen von der Sozial GmbH und die Anleihe von der Immobilien AG. Beide haben eine gemeinsame Muttergesellschaft, aber das wars auch schon.

      Und die Sozial GmbH wird jetzt nicht einmal Verluste machen, weil die Genussscheine ja eben genau dafür Genussscheine sind - GS-Inhanber müssen im Verlustfall haften und bekommen nun keine Zinsen. Bei Anleihen ist das völlig anders, die wären erst in einem Insolvenzfall (der anderen Firma) betroffen.

      Ich für meinen Teil bin da ganz panikbefreit. Die Anleihe ist überhaupt nicht betroffen.
      1 Antwort
      Avatar
      schrieb am 07.04.17 16:33:56
      Beitrag Nr. 9 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 54.698.237 von imperatom am 07.04.17 16:26:36Kleine Ergänzung: Das Defizit der Sozial GmbH kommt nun auch nicht besonders überraschend. Die 9-Monats-Zahlen waren auch schon negativ. Als GS-Inhaber hätte man den Verlust daher ahnen können und schon vor Monaten zu guten Kursen verkaufen können - selbst Schuld, wer das monatelang verpasst hat.

      Die Anleihe ist wie gesagt nicht betroffen.
      Avatar
      schrieb am 07.04.17 16:55:40
      Beitrag Nr. 10 ()
      Das schlimmste an der Meldung ist eigentlich der Wortlaut :

      "... zum planmäßigen Zeitpunkt zu einer schwierigen Liquiditätslage führen würde."
      Da kann man sicher so Einiges hineininterpretieren .

      Betroffen ist hier der GS nicht die Wandelanleihe .
      Ich habe meine GS heute aufgestockt .

      Sehe das auch entspannt , es ist sicher unschön für die Investoren - keine Frage aber
      einen Kursrutsch von 25 Prozent rechtfertigt das nicht .

      Ich halte auch die Anleihe .
      Avatar
      schrieb am 07.04.17 17:16:35
      Beitrag Nr. 11 ()
      So unberechenbar ist die Zinsreduktion übrigens nicht, mir gefällt eigentlich sogar ganz gut, dass man den Anlegern hier das Rechnen selbst überlässt, dass hält einige potentielle Marktteilnehmer vom Markt weg und schafft weitere Ineffizienzen :thumbsup:

      Es gibt 25 Mio Genussscheine (ich lasse die 13 Mio Genussrechte außen vor, weil ich nicht weiß, ob sie mit betroffen sind. Wären sie auch betroffen, verbessert sich das Ergebnis für die Scheine). Bei 7% Verzinsung sind das Kosten von 1,75 Mio für die Sozial GmbH p.a.. Nun wird die Zinszahlung solange reduziert, bis der Jahresverlust weg ist, also um 0,5/1,75 = 0,286. Es bleiben 0,714*7 = 5 % Verzinsung - auf einen Kurs von 100 bezogen. Auf den aktuellen Kurs von 68 sind das 7,35%. Außerdem gibts die Rückzahlung von 100 Prozent in gut zwei Jahren. Wegen dieser Rechnung habe ich eben den Genusschein GEKAUFT.

      Mit Kursgewinn erwarte ich in zwei Jahren eine Rendite von rund 50% (nicht p.a.), sofern es im laufenden Jahr keine unerwarteten, großen Verluste gibt. Wenn es gut läuft, kann der Gewinn auch höher ausfallen.

      Jetzt dürft Ihr sagen, wo der Denkfehler ist und warum ich die Genussscheine schnell wieder verkaufen sollte :laugh:
      2 Antworten
      Avatar
      schrieb am 08.04.17 14:10:24
      Beitrag Nr. 12 ()
      Meiner Ansicht bietet der GS auch kurzfristig gute Gewinnchancen: Ich erwarte, dass bald offiziell genannt wird, wie viele Zinsen es für den GS noch gibt. Wenn der Markt dann merkt, dass er kein GS-Kapital verliert, sogar noch über 7% Zinsen auf den aktuellen Kurs bekommt,dass man für GS ja nur den Dirty-Preis zahlen muss (flat / keine Stückzinsen) und dass in vergangenen Jahren nichtgezahlte Zinsen in den Folgejahren ZUSÄTZLICH gezahlt werden, wird der Kurs voraussichtlich sehr bald wieder ansteigen. Dann kann ich mir gut vorstellen, schon in wenigen Wochen gute Gewinne mitzunehmen und nicht bis 2019 zu warten.

      Persönlicher Tipp: Vor Mitte Mai eine Kursnotierung um etwa 80, das wären knapp 20 % Gewinn in anderthalb Monaten.
      Avatar
      schrieb am 18.04.17 19:11:46
      Beitrag Nr. 13 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 54.698.636 von imperatom am 07.04.17 17:16:35
      Feedback
      Eine interessante Analyse! Wenn ich versuche dies zu verifizieren, dann lande ich bei der Prüfung der Grundannahme, dass in dem 0,5 Fehlbetrag bereits alle Kapitalkosten beinhaltet sind. Ist das zu 100% sicher bekannt?
      1 Antwort
      Avatar
      schrieb am 18.04.17 20:41:06
      Beitrag Nr. 14 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 54.754.300 von OnTheLongRun am 18.04.17 19:11:46
      Zitat von OnTheLongRun: Eine interessante Analyse! Wenn ich versuche dies zu verifizieren, dann lande ich bei der Prüfung der Grundannahme, dass in dem 0,5 Fehlbetrag bereits alle Kapitalkosten beinhaltet sind. Ist das zu 100% sicher bekannt?


      Meine Analyse enthielt einen Fehler: Die Zinszahlungen dürfen gar nicht infolge eines negativen Jahres gekürzt werden. Sie dürfen nur gekürzt werden bei einem Liquiditätsengpass. Einen solchen meldete die Firma nun und begründet ihn mit der aktuell laufenden Umstrukturierung und den damit verbundenen Entlassungen und Einmalkosten (im Bereich der Zusatzdienste, z.B. Wäscherei müsste jetzt nach TVöD bezahlt werden und das wurde zu teuer, daher werden diese Dienste künftig extern eingekauft).

      Im Investors Call letzte Woche wurde zudem betont, dass es der Belegschaft kaum vermittelbar sei, 7% GS-Zinsen zu zahlen und dabei viele Menschen zu entlassen. Daher hat die Senivita Sozial nun angekündigt, reduzierte Zinszahlungen zu leisten und die Differenz aber innerhalb eines Jahres nachzuzahlen. Dabei sollen 3-6 Monatsumsätze und eine Umstrukturierungsreserve als liquide Mittel bestehen bleiben. Den genauen Wert der Zinszahlungen erfahren wir wahrscheinlich sehr bald.

      Am wichtigsten ist mir erstmal, dass das Grundkapital des GS erhalten bleibt - und diesbezüglich bestehen glücklicherweise sehr große Reserven in der Bilanz. Zusammen mit dem günstigen Flat-Preis des GS erscheint er mir tatsächlich sehr attraktiv zum aktuellen Kurs.
      Avatar
      schrieb am 26.04.17 18:07:15
      Beitrag Nr. 15 ()
      Der Kurs der Anleihe steigt heute deutlich, weil die Senivita Estate im Q1 2017 eine halbe Million Euro Vorsteuergewinn gemacht hat:

      http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2017-04/40540896…

      Die Rendite bleibt aber weiter zweistellig!
      Avatar
      schrieb am 26.04.17 23:29:31
      Beitrag Nr. 16 ()
      Jetzt auch eine Adhoc der Senivita Sozial:

      http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2017-04/40544732…

      Im Mai nur 1 Prozent Zinsen (aber auf 100% Kapital bezogen natürlich), der Rest soll in Q4 nachgezahlt werden.
      1 Antwort
      Avatar
      schrieb am 27.04.17 20:05:47
      Beitrag Nr. 17 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 54.815.170 von imperatom am 26.04.17 23:29:31
      Jede Nachricht ist besser als keine Nachricht .........
      Der Kurs dankt es dem Unternehmen .

      Was ich mich nun frage : Was kostet so eine doppelte Ausschüttung dem Unternehmen ?
      Ist es sinnig , nur um die Anleger gnädig zu stimmen , jetzt 1 Prozent auszuschütten und dann im letzten Quartal den Rest?
      Die Frage hat man sich sicher auch im Unternehmen gestellt .

      Ich könnte jetzt auf die 1 Prozent verzichten und im 4.Quartal zB mit einem 0,5 oder 1 prozentigem "Treuebonus" leben und aus Sicht der Kosten würde das Unternehmen
      möglicherweise auch besser fahren .

      Es geht wahrscheinlich um die " Geste" - Ihr Investoren geht jetzt nicht ganz leer aus ...

      :rolleyes::rolleyes::rolleyes:
      Avatar
      schrieb am 12.05.17 01:50:41
      Beitrag Nr. 18 ()
      Die SeniVita Sozial hat sich mit Betriebsrat und Gewerkschaft auf den angekündigten Sanierungsplan geeinigt:

      http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2017-05/40689880…

      Damit dürfte die Nachzahlungen der Zinsen für die Genussscheine wohl wie geplant stattfinden.

      Bei der SeniVita Estate sollten heute die 6,5% Zinsen gezahlt werden - auf 100% Kurs gerechnet.
      1 Antwort
      Avatar
      schrieb am 12.05.17 06:20:33
      Beitrag Nr. 19 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 54.925.496 von imperatom am 12.05.17 01:50:41Sind schon angekommen.
      Avatar
      schrieb am 29.05.17 19:09:49
      Beitrag Nr. 20 ()
      Die SeniVita Sozial GmbH hat für den Genussschein heute die angekündigten 1% ausgezahlt. Den Rest soll es ja Ende des Jahres geben.
      Avatar
      schrieb am 30.08.17 14:33:14
      Beitrag Nr. 21 ()
      Die Social Estate AG macht einen weiteren Schritt in Richtung Börsengang und 100%-Notierung indem sie ein positives Halbjahresergebnis meldet:

      http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2017-08/41593006…
      Avatar
      schrieb am 07.09.17 17:13:55
      Beitrag Nr. 22 ()
      Eine positive Einschätzung der Estate-Anleihe im aktuellen Mittelstandsanleihen-Barometer:

      http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2017-09/41655286…
      Avatar
      schrieb am 20.12.17 14:46:12
      Beitrag Nr. 23 ()
      Nun kommen zwar wie versprochen Zinsen nach, aber wieder nur 1%, der Rest soll nun in HJ 1 gestaffelt fließen. Die 1 Prozent in 2017 sind weniger als man nach der Telefonkonferenz erwarten konnte. Der Markt reagiert dennoch positiv, wohl weil er sich über die immer solideren Geschäftszahlen freut. Die machen es wahrscheinlicher, dass dann in 2018 hoffentlich alle Zinsen pünktlich fließen und nicht wieder Erwartungen enttäuscht werden. Dann dürfte der Kurs schnell über die 100 klettern können.
      Avatar
      schrieb am 15.02.18 18:39:39
      Beitrag Nr. 24 ()
      Weitere gute Nachrichten, jetzt wurden die Zinstermine bekanntgegeben: Am 28.02. gibt 3% und am 27.05. nochmal 9% (2 Restzahlung 2017 und 7 planmäßig für 2018).

      https://www.senivita-sozial.de/wp-content/uploads/sites/5/20…
      4 Antworten
      Avatar
      schrieb am 17.02.18 11:34:53
      Beitrag Nr. 25 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 57.036.246 von imperatom am 15.02.18 18:39:39Sehr vielversprechend - habe meine Investition aufgestockt - bin gespannt ob durch die anstehenden Verkaeufe der Genussschein naechstes Jahr vollstaendig getilgt wird

      Weiterhin viel Erfolg an alle
      1 Antwort
      Avatar
      schrieb am 18.02.18 19:33:57
      Beitrag Nr. 26 ()
      die Genussscheine haben keine Laufzeit
      für die Gläubiger sind es 24 Monate Kündigungsfrist
      für Senivita sind es sogar 4 Jahre
      man hätte spätestens im Mai 2017 kündigen müssen(was ich getan habe),um im Mai 2019 das Geld(100% Kurswert)zu bekommen
      die 12% Zinsen hatte ich früher beim Genussschein der Magnum ag auch,und die waren noch nichtmal gemeinnützig.:laugh:
      Avatar
      schrieb am 19.02.18 16:42:58
      Beitrag Nr. 27 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 57.050.267 von Grossmeister_B am 17.02.18 11:34:53
      Zitat von Grossmeister_B: Sehr vielversprechend - habe meine Investition aufgestockt - bin gespannt ob durch die anstehenden Verkaeufe der Genussschein naechstes Jahr vollstaendig getilgt wird

      Weiterhin viel Erfolg an alle


      Aber Du hast doch die Anleihe gekauft, oder? Die ist ja durch den Unfug von Karl Müller kurzfristig unter Druck geraten, so dass man dort für ca. 12% Rendite einiges einsammeln konnte. Ich finde die Bude unverändert suspekt, aber bei der Rendite wird das Risiko wenigstens bezahlt.
      Avatar
      schrieb am 28.02.18 13:06:13
      Beitrag Nr. 28 ()
      Was ist denn DA kaputt?Ich bekomme heute bei Flatex rund 2.000 Euro Zinsen PRO 1000 Euro GS-Kapital? Eigentlich sollten es nur 30 Euro sein.

      Geht das nur mir so? Wie sieht es bei anderen Brokern aus?
      1 Antwort
      Avatar
      schrieb am 28.02.18 13:46:40
      Beitrag Nr. 29 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 57.143.997 von imperatom am 28.02.18 13:06:13Nach meinem Anruf wurde das Geld nun erstmal zurückgebucht.
      Avatar
      schrieb am 26.05.18 22:49:06
      Beitrag Nr. 30 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 57.036.246 von imperatom am 15.02.18 18:39:39
      Zitat von imperatom: Weitere gute Nachrichten, jetzt wurden die Zinstermine bekanntgegeben: Am 28.02. gibt 3% und am 27.05. nochmal 9% (2 Restzahlung 2017 und 7 planmäßig für 2018).

      https://www.senivita-sozial.de/wp-content/uploads/sites/5/20…


      Der guten Ordnung halber sollte man auch die weniger guten Nachrichten hier posten. Bin froh, dass ich nur ein paar Anleihen bei >10% Rendite eingesammelt habe.

      http://www.dgap.de/dgap/News/adhoc/senivita-sozial-ggmbh-jah…

      Möglicher Abschreibungsbedarf kann zur Aussetzung der Vergütung der Genussscheine für 2017 und möglicher Verlustteilnahme führen
      1 Antwort
      Avatar
      schrieb am 27.05.18 15:45:29
      Beitrag Nr. 31 ()
      naja,das dürfte sich schlimmer anhören,als es ist.
      die Zeit läuft für Senivita aufgrund der Demographie
      daran ändert auch die Trickserei mit den verzögerten Zinszahlungen nichts.
      auch wenn es irgendwie merkwürdig ist
      warum stellt der Gutachter nicht fest,dass die Immobilien aufgewertet werden müssen?
      so wie das jede IFRS Immobilienbude macht,die etwas auf sich hält.:laugh:
      egal,der 5.0 Ansatz ist richtig,das dürfte langfristig ausschlaggebend sein.
      1 Antwort
      Avatar
      schrieb am 27.05.18 16:08:07
      Beitrag Nr. 32 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 57.842.046 von bernieschach am 27.05.18 15:45:29Demografie ist das eine; Überschüsse für Zins und Ausschüttungen das andere.
      Und mit mehr älteren hat das knappe Personal sicher auch noch Argumente, dass die Margen sich zumindest nicht verbessert.
      Bleibt jedenfalls herausfordernd, die WA zu tilgen.
      Avatar
      schrieb am 27.05.18 17:44:28
      Beitrag Nr. 33 ()
      ein anderer Betreiber reduziert halt das Personal um 10% oder kauft stattdessen Roboter.
      der Ansatz ist stimmig,daher kann Senivita kein Interesse daran haben zu scheitern.
      die normative Kraft des Faktischen wird sich auch hier durchsetzen.
      Avatar
      schrieb am 14.09.18 17:58:18
      Beitrag Nr. 34 ()
      Noch dieses Jahr soll es Nachzahlungen geben:

      https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2018-08/4466115…

      Bald folgt dann auch der Geschäftsbericht, nach dem der GB der Estate-Tochter ja nun endlich fertig ist.
      Avatar
      schrieb am 18.10.18 08:30:15
      Beitrag Nr. 35 ()
      Allmählich könnte SeniVita mal mit Neuigkeiten kommen. Das Jahr läuft nur noch gut 2 Monate, der Jahresabschluss fehlt weiterhin und zum Thema Zinsen ist die letzte Information mittlerweile auch nicht mehr ganz jung.
      1 Antwort
      Avatar
      schrieb am 18.10.18 22:56:49
      Beitrag Nr. 36 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 58.988.655 von imperatom am 18.10.18 08:30:15
      Zitat von imperatom: Allmählich könnte SeniVita mal mit Neuigkeiten kommen. Das Jahr läuft nur noch gut 2 Monate, der Jahresabschluss fehlt weiterhin und zum Thema Zinsen ist die letzte Information mittlerweile auch nicht mehr ganz jung.

      ... im Prinzip - ja.
      Sozialgedöns ist aber zumeist stark christlich orientiert - ergo tippe ich auf milde Gaben eher im Dezember, was sich auch stimmungs- und marketingmäßig zusätzlich rentiert.
      Avatar
      schrieb am 10.12.18 14:26:18
      Beitrag Nr. 37 ()
      Das Jahr läuft nur noch drei Wochen. Auf meine Email-Anfrage hat die SeniVita nicht einmal geantwortet. Die Kapitalmarktinformation, die sich ja angeblich deutlich verbessern sollte, ist weiterhin RICHTIG bescheiden.

      Jetzt kann man nur hoffen, dass die Zinsversprechen nicht spontan erneut verschoben werden müssen, sonst wird der Kurs wieder in den Keller kippen - und viel Vertrauen gleich mit.
      1 Antwort
      Avatar
      schrieb am 10.12.18 15:47:52
      Beitrag Nr. 38 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 59.405.031 von imperatom am 10.12.18 14:26:18
      Zitat von imperatom: Das Jahr läuft nur noch drei Wochen. Auf meine Email-Anfrage hat die SeniVita nicht einmal geantwortet. Die Kapitalmarktinformation, die sich ja angeblich deutlich verbessern sollte, ist weiterhin RICHTIG bescheiden.

      Jetzt kann man nur hoffen, dass die Zinsversprechen nicht spontan erneut verschoben werden müssen, sonst wird der Kurs wieder in den Keller kippen - und viel Vertrauen gleich mit.

      ... nach telef. IR-Aussage solls jetzt kurzfristig kommen (JB2017, HJ2018, NzGS), nachdem das bodenbelastete Grundstück gut verkauft wurde und damit aus der Bilanz raus ist.
      Avatar
      schrieb am 18.12.18 00:51:45
      Beitrag Nr. 39 ()
      Aus der gestrigen SSE-Adhoc:

      "Der jetzt abschließend geprüfte und festgestellte Jahresabschluss 2017 der
      SSE bestätigt die bereits gemeldeten vorläufigen Zahlen."

      Auf der Webseite der Estate ( https://www.senivita-social-estate.de/investor-relation/unte… ) findet man diesen festgestellten JB aber immer noch nicht - obwohl man in der Adhoc schreibt "Der vollständige, geprüfte Jahresabschluss ist auf der Homepage der SSE
      unter www.senivita-social-estate.de abrufbar." Nebenbei bemerkt ist auch der Unternehmenskalender der Hoempage noch im Jahr 2017 steckengeblieben. Wie unprofessionell kann man eigentlich dem Kapitalmarkt gegenüber auftreten...?!

      Und von der Sozial GmbH ist bzgl. der Genussschein-Zinsen auch schon seit August nichts mehr vermeldet worden.
      Avatar
      schrieb am 21.12.18 12:24:54
      Beitrag Nr. 40 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 57.839.882 von noch-n-zocker am 26.05.18 22:49:06
      Zitat von noch-n-zocker:
      Zitat von imperatom: Weitere gute Nachrichten, jetzt wurden die Zinstermine bekanntgegeben: Am 28.02. gibt 3% und am 27.05. nochmal 9% (2 Restzahlung 2017 und 7 planmäßig für 2018).

      https://www.senivita-sozial.de/wp-content/uploads/sites/5/20…


      Der guten Ordnung halber sollte man auch die weniger guten Nachrichten hier posten. Bin froh, dass ich nur ein paar Anleihen bei >10% Rendite eingesammelt habe.

      http://www.dgap.de/dgap/News/adhoc/senivita-sozial-ggmbh-jah…

      Möglicher Abschreibungsbedarf kann zur Aussetzung der Vergütung der Genussscheine für 2017 und möglicher Verlustteilnahme führen


      Da trifft ja tatsächlich mal etwas so ein, wie die GmbH es vor einem halben Jahr angekündigt hat. Ist doch noch Verlass auf die Sozialisten :D

      SeniVita Sozial gGmbH: Restrukturierung SeniVita Social Care abgeschlossen - Verkauf von Pflegebetrieben an SeniVita Social Estate AG -Buchwertabschreibungen belasten Jahresabschluss 2017 - Nachzahlung der Genussscheinvergütung muss verschoben werden

      20.12.2018 / 22:12 CET/CEST
      Veröffentlichung einer Insiderinformationen nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
      Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
      Die SeniVita Social Care GmbH (SSC), eine Tochtergesellschaft der SeniVita Sozial gGmbH (SVS) verkauft Pflegebetriebe an acht Standorten an die SeniVita Social Estate AG (SSE), einen führenden Entwickler von Pflegeimmobilien in Deutschland, an dem die SVS zu 50 Prozent beteiligt ist. Der Kaufpreis beträgt - vorbehaltlich einer noch möglichen Anpassung - 10 Mio. Euro. Die Kaufpreisforderung wird der SSE als qualifiziertes Nachrangdarlehen zur Verfügung gestellt und soll zu einem späteren Zeitpunkt als Sacheinlage gegen Aktien eingebracht werden, um die Eigenkapitalbasis der SSE für das zukünftige Wachstum zu stärken.
      Darüber hinaus werden zwei Tagespflegen und eine stationäre Pflegeeinheit von der SSC an andere Investoren bzw. Betreiber abgegeben. Zwei weitere bestehende und von der SSC betriebene Tagespflegeeinrichtungen wird die SVS übernehmen.
      Für die SVS markieren die Transaktionen den Abschluss der Restrukturierung der SSC. Dies hat mittelfristig eine bilanzielle Entlastung der Gesellschaft und - auch über die damit verbundene Stärkung des operativen Geschäfts der SSE - eine verbesserte Ertragsperspektive für die SVS zur Folge.
      Zugleich ergibt sich daraus - nach Abstimmung dazu mit Gutachtern und dem Jahresabschlussprüfer - unter anderem die Notwendigkeit einer rückwirkenden außerplanmäßigen, nicht liquiditätswirksamen Abschreibung auf den Buchwert der SSC sowie auf immaterielle Vermögensgegenstände und Forderungen gegen verbundene Unternehmen in der Größenordnung von 23 Mio. Euro für den Jahresabschluss 2017 der SVS, wodurch für 2017 - wie bereits bekanntgegeben - ein Jahresverlust entsteht. Entgegen der bisherigen Einschätzung der Geschäftsführung überschreitet dieser jedoch die vorhandenen Kapitalrücklagen der SVS, so dass die ausstehende Nachzahlung der Grundvergütung in Höhe von 7 Prozent auf die börsennotierten Genussscheine für 2017 ausgesetzt werden muss, bis das Kapital und die Rücklagen der Gesellschaft entsprechend der Genussscheinbedingungen wieder ausreichend aufgefüllt sind. Die für 2017 entstandene Verlustteilnahme von weniger als 2 Mio. Euro wird nach aktuellem Stand voraussichtlich in 2018 wieder ausgeglichen sein.
      Den vollständigen, testierten Jahresabschluss für 2017 wird die SVS nach Feststellung durch Geschäftsführung und Aufsichtsrat Anfang Januar veröffentlichen.
      Für das Jahr 2018 erwartet die Geschäftsführung der SVS - auch aufgrund von Sondereffekten aus Immobilienverkäufen - wieder einen Jahresüberschuss. Die SVS betreibt derzeit selbst noch drei Pflegeeinrichtungen für schwerstbehinderte Kinder und Jugendliche sowie künftig auch zwei Tagespflegen. Sie erzielt zudem Grundstückserträge als Eigentümer von Pflegeimmobilien.
      Für die Zukunft rechnet die SVS vor allem mit steigenden Einnahmen aus der Beteiligung an der SeniVita Social Estate AG, für die weiterhin bis Januar 2020 ein Börsengang angestrebt wird.
      Avatar
      schrieb am 13.02.19 23:27:44
      Beitrag Nr. 41 ()
      Mein Start Beitrag zu Senivita stammt vom Juni 2016 .
      Der Börsengang rückt näher .
      Nur , warum sollte ich wandeln ?

      Die Rendite bei angenommener Endfälligkeit :12.05.2020
      liegt bei rund 25 Prozent .

      Sicher sehen wir auch , dass eine 50 Millionen Anleihe refinanziert werden muss .
      Die Wandlung in Aktien ist ein Teil , ich vermute eine Laufzeitverlängerung bzw. eine Folgeanleihe
      ist ein weiterer Schritt .

      Die Ergebnisse waren ja in den vergangenen Jahren durchwachsen , die Pünktlich der Zinszahlungen
      ist ein Thema für sich .

      Warum sollte ich jetzt ins Risiko gehen und in eine Aktie wandeln , die es so noch nicht am Markt gibt ,
      deren Wert sich erst einmal finden muss ?
      Wenn natuerlich grosse Adressen wandeln und die Zinslast der Wandelanleihe abnimmt , habe ich als Anleihenbesitzer vielleicht wieder bessere Karten bezuegl einer pünktlichen Zinszahlung .

      Aber Senivita nicht vergessen : Ein Börsengang kostet Geld !!!

      Würde die Anleihe bei ZB. 110 Prozent liegen , könnte man sich einen wandel vorstellen .
      Wer aber zu 70 oder 80 Prozent eingekauft hat ......

      Was meint ihr ?

      PS.:Bei Timeless Homes/Hideaways sollen ja beide unter einem neuen Dach zusammengeführt werden , nach der geplanten Rückzahlung .

      Ist eine eine Verschmelzung mit dem Genusschein in irgendeiner Form denkbar bzw. von Vorteil?

      :rolleyes::rolleyes::rolleyes:
      Avatar
      schrieb am 19.03.19 19:27:32
      Beitrag Nr. 42 ()
      HALLO Senivita-Anleger,
      wie seht ihr die Zins-Zahlungsfähigkeit für die Senivita-Sozial Genussscheine im Mai?

      Aufgrund der getätigten Abschreibungen und der Verlustteilnahme der Genussscheine in Höhe von ca. 2 Mio erwarte ich schlechte Nachrichten -> ich denke es wird wieder keine Zinszahlung geben!

      Wie seht ihr das?

      Auch die vereinfachte Kapitalherabsetzung bei der Senivita Real von 10 auf 2 Mio ist "als Verlust" zu werten, da der Anteil der Senivita Sozial bei erfolgreicher Kapitalerhöhung weitaus geringer ist als ursprünglich.... habt ihr euch mal den Geschäftsbericht der Senivita Real aufmerksam durchgelesen -> schaurig.... man kann nur hoffen das viele Wandeln und somit die finanziellen Verpflichtungen aufgelöst werden

      Was erwartet ihr?
      Laut Geschäftsführer vor ein paar Monaten ist der Verkauf der fertigen Pflegeheime so gut wie in trockenen Tüchern -> warum ist der Verkauf noch nicht erfolgt.... bald sind die Zinsen fällig....
      1 Antwort
      Avatar
      schrieb am 19.03.19 20:26:08
      Beitrag Nr. 43 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 60.143.334 von Grossmeister_B am 19.03.19 19:27:32Senivita ist und bleibt eine Wundertüte.

      Ob es mit der Zinszahlung dieses mal klappt werden wir abwarten müssen .
      Die Vergangenheit hat uns ja so einiges aufgezeigt , wie es laufen kann trotz Zusagen im Vorfeld .

      Es scheint mir aber derzeit bei einigen deutschen Anleihen "Sand im Getriebe " zu sein .

      Erst die Geschichte mit publity und deren Wandelanleihe.
      Hier scheint es ja nun ein Ende zu geben.

      Dann Timeless , Verzögerungen bei der Rückzahlung - Entscheidungen stehen noch aus .

      Zu guter letzt Senivita , demnächst ja auch als Aktiengesellschaft am Markt vertreten .
      Mal schauen , was die Anleiheninhaber dann noch so alles erleben werden .

      Jetzt hilft nur hoffen und abwarten ...

      :rolleyes::rolleyes::rolleyes:
      Avatar
      schrieb am 17.05.19 19:19:40
      Beitrag Nr. 44 ()
      https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2019-05/4674446…

      Mal wieder eine Ankündigung der SeniVita, zuletzt waren die nicht viel wert:

      1. Zinsen wurden auch vor Mitte 2018 schon kurzfristig ausgesetzt, die Kapitalmarktinformationen blieben trotz entgegen lautender Versprechungen unregelmäßig und dünn. Danach wurde es aber schlimmer.

      2. Noch am 30. August 2018 äußerte man bekanntlich, dass bis Jahresende Zinsen nachgezahlt würden. Wenige Tage vor Jahresende (noch nach Weihnachten!) fiel dann plötzlich auf, dass das doch nicht so kommen werde.

      3. Es fehlen nach wie vor die Geschäftsberichte für 2018 und 2017 (!)

      4. Durch konzerninterne Immobilienverschiebungen hat man HGB-Verluste generiert, die für die Genussscheine sogar Verlustteilnahmen bedeuteten. Das halte ich mindenstens für fragwürdig - zumal Immobilien aktuell ganz allgemein nicht gerade dafür bekannt sind, an Wert zu verloren zu haben.

      Nun also die nächste Ankündigung. Was steht drin? Man möchte Zinsen teilweise nachzahlen - das würde immerhin bedeuten, dass die Verlustteilnahme wiederaufgefüllt worden ist (§7 Bedingungen).

      Die Nachzahlverzinsung findet allerdings mutmaßlich auf Basis der zwischenzeitlich um den Verlust reduzierten Genussscheinwerte statt (7.2).

      Unklar erscheint mir 5.6: "Der Nachzahlungsanspruch ist begrenzt auf die Laufzeit der Genussscheine (d.h. bis zur Wirksamkeit der Kündigung)."

      Wie interpretiert Ihr diesen Satz? Er könnte so zu verstehen sein, dass für gekündigte Genusscheine keine Zinsen mehr nachgezahlt werden, wenn die Zinsen erst am Tag nach der Kündigungswirkung gezahlt werden (den verbleibenden Anlegern). Umso fragwürdiger wäre dann die konzerninterne Immobilientransaktion, die zum Verlust geführt hatte, mit dem nicht ganz unpraktischen "Zufall", dass man sich dann die Zinsen gespart hätte.

      Ich bin gepannt, wie das weitergeht. Seriös ist jedenfalls anders.
      Avatar
      schrieb am 17.05.19 23:04:33
      Beitrag Nr. 45 ()
      Auf den ersten Blick ist die Ankündigung vielversprechend aber wenn man zweimal liest ....

      Die Zinszahlung für 2018 kann nicht geleistet werden
      "
      Die Zahlung der am 27. Mai 2019 für 2018 fälligen Genussscheinvergütung kann und darf erst dann erfolgen, wenn die Nachzahlungen für 2017 in vollem Umfang geleistet sind
      "

      Ob und wie hoch die Zinszahlung für 2017 stattfindet ist fraglich .... man will .... aber vielleicht kann wegen den Wirtschaftsprüfern keine Zahlung geleistet werden.....

      In einer Investoren-Telco hatte der Vorstand mal erwähnt, dass für gekündigte Genussscheine keine Zinsen nachbezahlt werden - hoffe ich habe das so richtig verstanden... das müßte bedeuten dass all diejenigen, die den Genussschein gekündigt haben keine Zinsen nachbezahlt bekommen.
      1 Antwort
      Avatar
      schrieb am 18.05.19 13:18:53
      Beitrag Nr. 46 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 60.593.551 von Grossmeister_B am 17.05.19 23:04:33
      Zitat von Grossmeister_B: In einer Investoren-Telco hatte der Vorstand mal erwähnt, dass für gekündigte Genussscheine keine Zinsen nachbezahlt werden - hoffe ich habe das so richtig verstanden... das müßte bedeuten dass all diejenigen, die den Genussschein gekündigt haben keine Zinsen nachbezahlt bekommen.


      Das wäre für SeniVita ja auch "ganz praktisch". Ob es rechtlich tatsächlich Bestand haben würde, wage ich aber zu bezweifeln. Man kann doch nicht einfach die Veröffentlichung eines Geschäftsberichtes und die davon abhängigen Zinsen verschleppen, um dadurch dann ganz um die Zinszahlung herumzukommen. Schon der Versuch wäre meines Erachtens ein Fall für die Staatsanwaltschaft.
      Avatar
      schrieb am 24.05.19 03:47:26
      Beitrag Nr. 47 ()
      Nun sind gleichzeitig HB 2017 und HJB 2018 erschienen. Ende 2017 nahmen die GS mit 2,67 Mio Euro am Verlust teil (das sind knapp 8 Prozent).

      Es wurden abgeschrieben in 2017:

      - 860 T€ auf immaterielle Güter

      - 2,34 Mio auf Forderungen

      - 20,25 Mio auf Finanzanlagen (nämlich die Kompletabschreibung der Senivita Social Care)

      Wie das passieren konnte, angesichts eines Vorjahreseigenkapitals von 7,3 Mio in der SSC und angesichts des firmeninternen Immobilienverlkaufs, würde ich wirklich gerne mal erläutert bekommen. Aber wir haben ja alle schon vom generellen Preisverfall der Immobilien gehört, nicht wahr? (ja, das war ironisch)

      Irgendwie drängt sich der Eindruck auf, dass die Immobilien besonders günstig an die Social Estate verkauft werden sollten - diese möchte immerhin 2019 noch an die Börse. Im Jahresbericht finden sich zu diesen erstaunlichen Vorgängen ganze drei Sätze auf Seite 6. Man sollte meinen, dass ein paar tiefgehende Erklärungen angebracht wären, wenn man den Karren derartig an die Wand fährt - stattdessen erfährt man jedoch nur, dass die Abschreibungen "notwendig" waren. Stattdessen betont man weiter hinten die "erheblichen Stillen Reserven", die in den Immobilien der SeniVita liegen. Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber ich habe große Schwierigkeiten das mit dem soeben festgestellten, durch Immobilienverschiebungen enstandenen Jahresverlust übereinzubringen.

      Im Risikobericht dann erlaubt man sich tatsächlich zu schreiben, dass sich die Liquiditätslage verbessert habe und man "auch weiterhin allen Zahlungsverpflichtungen in vollem Umfang nachkommen" könne. Ich möchte nochmal daran erinnern, dass man bei der erstmaligen Aussetzung der Genusscheinzinsen darauf verwiesen hat, dass man der Zinspflicht wegen der Liquiditätslage vorübergehend gerade NICHT nachkommen könne. Ein weiterer Widerspruch.

      Abschließend ist interessant ab GB 2017, dass er am 21.2.19 vom Vorstand und am 28.2.19 vom Wirtschaftsprüfer utnerschrieben wurde aber erst jetzt, drei Monate später, veröffentlicht wird. Was für ein Laden...

      Im HJB 2018 (unterschrieben dann im April 2019) werden für fast alle Tochterunternehmen noch Zahlen von 2016 angeführt. Ferner wird darauf hingewiesen, dass im 2. HJ 2018 weitere Abschreibungen zu erwarten seien - toll, dass man das dann 2019 als "Prognose für Ende 2018 erfährt. Interessant ist auch, dass die von der Senivita selbst gehaltenen Genussscheine sich erhöht haben und man fragt sich - ohne eien Antwort zu bekommen - wem diese wohl abgekauft wurden und auf welchem Wege?!

      Fazit: Die Berichte enthalten zu wenige Informationen. Da, wo sich Informationen finden, stößt man schnell auf Merkwürdigkeiten und Widersprüche. Wenn die Genussscheine nicht samt nachgezahlter Zinsen zurückgezahlt werden, werden Anwälte hier wohl gleich haufenweise Material finden, um die Senivita mit Klagen zu überziehen. Fortsetzung folgt...
      Avatar
      schrieb am 26.06.19 13:13:22
      Beitrag Nr. 48 ()
      Im Juni wollte SeniVita zahlen. Es verbleiben noch zwei Arbeitstage im Juni. Wahrscheinlich wird wieder alles auf den letzten Drücker ausgerechnet und übermorgen heißt es dann am besten wieder, dass es jetzt spontan doch kein Geld gibt.
      Für (ggf. spätere) Zahlungen habe ich die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben. Aber Hoffnung, dass SeniVita mal professionell kommunizieren und handeln lernt, habe ich keine mehr. Wie soll da ein Börsengang gelingen?
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      schrieb am 26.06.19 14:16:26
      Beitrag Nr. 49 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 60.894.999 von imperatom am 26.06.19 13:13:22
      Zitat von imperatom: Im Juni wollte SeniVita zahlen. Es verbleiben noch zwei Arbeitstage im Juni.

      ... da kann (und darf auch) noch garnichts passieren, solange der Jahresabsschluss 2018 nicht fertiggestellt, testiert und veröffentlicht ist und dazu die Gesellschafterversammlung stattgefunden hat.
      Letztlich koordiniert der Wirtschaftsprüfer inzwischen das gesamte "Wiesent-Gehege" und muss anschließend die rechtlich korrekte Zahlungsreihenfolge sowie vermutlich auch noch die bankseitige Abwicklung organisieren. Zahlen wollen und zahlen dürfen sind bei Eigenkapital nunmal grundsätzlich anders geregelt als bei Fremdkapital mit vorher taggenau festgelegten Terminen. Am ehesten noch vergleichbar mit quasi "stimmrechtslosen Vorzugsaktien mit Dividenden-Nachzahlungsanspruch" und dazu vorrangig noch der Rückkauf der gekündigten Anteile.
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      schrieb am 26.06.19 14:33:30
      Beitrag Nr. 50 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 60.895.485 von albondy am 26.06.19 14:16:26
      Zitat von albondy: ]
      ... da kann (und darf auch) noch garnichts passieren, solange der Jahresabsschluss 2018 nicht fertiggestellt, testiert und veröffentlicht ist und dazu die Gesellschafterversammlung stattgefunden hat.
      Letztlich koordiniert der Wirtschaftsprüfer inzwischen das gesamte "Wiesent-Gehege" und muss anschließend die rechtlich korrekte Zahlungsreihenfolge sowie vermutlich auch noch die bankseitige Abwicklung organisieren. Zahlen wollen und zahlen dürfen sind bei Eigenkapital nunmal grundsätzlich anders geregelt


      Die Abhängigkeiten sind mir durchaus bewusst. Ich kritisierte ja aber auch nicht in erster Linie die Zahlungsverzögerung, sondern die abgrundtief schlechte Kommunikation. Wenn man nicht weiß, was man zahlen kann, weil man noch auf Dritte angewiesen ist, soll man das eben sagen. Deine Vermutung halte ich aber dennoch für falsch, denn

      am 17.5. hieß es per Adhoc wörtlich:
      "Es liegen nun die Voraussetzungen vor, damit Ende Juni 2019 sowohl
      Rückzahlungen der gekündigten Genussrechte/Genussscheine erfolgen als auch
      eine erste Teilzahlung der nachzuholenden Genussscheinvergütung (für 2017)
      geleistet werden können."

      Das heißt, dass der GB entweder schon intern geprüft vorliegt (die letzten GBs haben ja auch sehr lange gelegen bis zur Veröffentlichung; dann wäre aber Deine Vermutung falsch, dass es noch auf den Prüfer ankommt). Oder ab es stimmte gar nicht, dass die Voraussetzungen vorlagen, dann hätte man in der Adhoc gelogen.

      Da man jawohl hoffentlich keine Meldung heraushaut, die schon zum Zeitpunkt der Veröffentlichung eine glatte Lüge wäre, muss also der geprüfte GB bereits vorgelegen haben. Dann kann Deine Vermutung aber eben nicht stimmen, dass man auf den Prüfer wartet.

      Umso absurder erscheint mir, dass seitens SeniVita heute (2 Tage vor dem letzten Bankarbeitstag im Juni!) immer noch keine konkreten Informationen darüber ausgegeben werden, was denn nun bis übermorgen passieren soll. Wieso sagt man nicht einfach endlich mal OFFEN, was Sache ist und welche zeitlichen und finanziellen Abhängigeiten tatsächlich bestehen? Die Kommunikation SeniVitas ist ein einziges Desaster voller Widersprüche und unerfüllter Ankündigungen.
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      schrieb am 27.06.19 11:56:42
      Beitrag Nr. 51 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 60.895.632 von imperatom am 26.06.19 14:33:30... logisch ist die Kommunikation komplett Fritte.
      Allerdings in einer "gemeinnützigen Sozial-GmbH" auch nicht mit normalen kommerziell gewinnorientierten Unternehmen vergleichbar. Der "Finanzkalender" hängt noch immer auf 2018.
      Dafür haben sie ja extra ihren "Externen", den man jederzeit anrufen kann.

      Bei der SSE AG wo Strabag/Ed.Züblin knapp die Hälfte gehört, sieht die IR inzwischen schon deutlich professioneller aus. "Sie bemühen sich halt nach Kräften" und versuchen mit Hilfe von Rosenschon Stiefler Waha bei der Sozial GmbH alles trotz Krise so abzuwickeln dass niemand dabei zu Schaden kommt. Von "glatten Lügen" ist das sehr weit entfernt. Anno 2017 war der ganze Laden durch die unkontrolliert aus dem Ruder gelaufene SSC im Prinzip im (_._) Inzwischen wenigstens einigermaßen konsolidiert und mit striktem Controlling und dem Ex-Finanzstaatssekretär Koschyk im Aufsichtsrat deutlich besser aufgestellt.

      Die Adhoc vom Mai konnte faktisch nie mehr sein als eine unverbindliche Goodwill-Ankündigung und ist auch genau so zu verstehen - eben weil es bei Eigenkapital keine fixierten Termine sondern rechtsverbindliche Abhängigkeiten gibt. Im Depot halte ich diverse der wenigen noch existierenden GS - einer davon zahlt für GJ 2018 aufgrund verwaltungsrechtlicher Umstellungen auch über dreieinhalb Monate später als sonst üblich - ohne dass man dahinter Lug und Trug oder böse Absichten vermuten müsste.

      Anders sieht es zB bei Dräger´s Uralt-GS aus. Da ist die Geschäftsleitung trotz hoher EK-Quote eifrig bemüht, die Aktionäre mit absolut lächerlichen Mini-Dividenden permanent zu verärgern. Nur um die lästigen Genussscheinbesitzer mit gedrückten Kursen und flauen Jahreserträgen (10x VZ-Dividende p.A.) mürbe zu machen und das längst überfällige finale Rückkaufangebot weiter und weiter rauszuschieben. Hier könnte man tatsächlich eine gewisse Böswilligkeit unterstellen, zumal parallel auch noch Prozesse mit ua Balaton wegen Benachteiligung der GS-Inhaber jahrelang durch die Instanzen laufen.
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      schrieb am 27.06.19 18:47:15
      Beitrag Nr. 52 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 60.895.632 von imperatom am 26.06.19 14:33:30
      Zitat von imperatom: Umso absurder erscheint mir, dass seitens SeniVita heute (2 Tage vor dem letzten Bankarbeitstag im Juni!) immer noch keine konkreten Informationen darüber ausgegeben werden, was denn nun bis übermorgen passieren soll.

      https://www.dgap.de/dgap/News/adhoc/senivita-sozial-ggmbh-ni…
      Senivita Social Estate Hybridanleihe 6,50 % bis 05/20 | 87,55 €
      Avatar
      schrieb am 27.06.19 18:49:40
      Beitrag Nr. 53 ()
      Jetzt kommt die Meldung. Gerade einmal 2 Prozent will man noch im Juni zahlen (für 2017). Mehr dann möglicherweise im weiteren Jahresverlauf. Wenn es in dem Tempo weitergeht, steigen die Nachzahlungsansprüche schneller als die Nachzahlungen, immerhin ist 2019 nun auch schon wieder halb rum und dafür werden auch mal Zinsen gezahlt werden müssen.

      Außerdem ist von der angeküdigten Rückzahlung der gekündigten GS jetzt überhaupt gar keine Rede mehr, offenbar ist die plötzlich in weite Ferne gerückt.

      Das ist das eine. Aber es werden wieder mal keinerlei Gründe genannt. Warum werden z.B. nicht die gesamten Zinsen für 2017 nachgezahlt? Und warum ist gar keine Rede mehr von der kürzlich erst für Juni angekündigten Rückzahlung? Wie weit ist der GB 2018?
      Senivita Social Estate Hybridanleihe 6,50 % bis 05/20 | 87,55 €
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      schrieb am 28.06.19 16:23:21
      Beitrag Nr. 54 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 60.906.636 von imperatom am 27.06.19 18:49:40
      Zitat von imperatom: Jetzt kommt die Meldung. Gerade einmal 2 Prozent will man noch im Juni zahlen (für 2017). Mehr dann möglicherweise im weiteren Jahresverlauf. Wenn es in dem Tempo weitergeht, steigen die Nachzahlungsansprüche schneller als die Nachzahlungen, immerhin ist 2019 nun auch schon wieder halb rum und dafür werden auch mal Zinsen gezahlt werden müssen.
      Außerdem ist von der angeküdigten Rückzahlung der gekündigten GS jetzt überhaupt gar keine Rede mehr, offenbar ist die plötzlich in weite Ferne gerückt.
      Das ist das eine. Aber es werden wieder mal keinerlei Gründe genannt. Warum werden z.B. nicht die gesamten Zinsen für 2017 nachgezahlt? Und warum ist gar keine Rede mehr von der kürzlich erst für Juni angekündigten Rückzahlung? Wie weit ist der GB 2018?

      ... ist Meckern wirklich hilfreich ? :)
      Sie haben auf Ende Juni eine erste Teilnachzahlung angekündigt. Bei mir war die unerwartet heute früh schon auf dem Konto. So what ?

      Alles weitere ist entweder selbsterklärend oder bereits geklärt. Aus dem schon mehrfach genannten simplen Grund, dass nunmal die juristisch-organisatorische Reihenfolge zwingend eingehalten werden und jeder Coupon ohne Gewinnrücklage inzwischen "aus der Kasse" gezahlt werden muss.

      Allemal besser, als wenn die Geschäftsführung 2017 persönlich "in weite Ferne gerückt" wäre - zB via Schweiz nach Südamerika, wo einige andere Mittelstands-Emittenten heute im Luxus-Ambiente anzutreffen sind und teils amüsante Fotos vom Pool an die ohne Kapital allein Daheimgebliebenen twittern.

      Einer wird sogar "steckbrieflich" gesucht (keine Satire): https://nuecke.de/wanted/

      Liegt mir wirklich fern, die amateurhafte Klitsche irgendwie verteidigen zu wollen. Aber von einer offiziell ausgewiesen eben nicht primär gewinnorientierten. daher steuerbegünstigten weil gemeinnützigen Sozial-GmbH sind keine plötzlichen Gewinnsprünge zu erwarten, sondern nur das ohnehin bereits seit Jahren bekannte und praktizierte stückweise Kleckern. Es gibt ja heute genug andere Mittelstands-Anleihen am Markt, die wie zB alle neueren PCC SE per Quartal auch nur noch 1% abzinsen oder sogar wie Mogo monatlich regulär in 12 einzelnen Kleinstbeträgen p.A. zinsen und dazu in Monatsraten runtertilgen.

      Draghis neue Nullzins-Welt ist so gewöhnungsbedürftig wie Sex unter Economic Zombies - er bemüht sich redlich, sie macht nach Kräften mit, und alles was dabei abfällt, kann man getrost nach Hause tragen :)
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      schrieb am 28.06.19 17:04:41
      Beitrag Nr. 55 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 60.914.397 von albondy am 28.06.19 16:23:21
      Zitat von albondy: ... ist Meckern wirklich hilfreich ? :)
      Sie haben auf Ende Juni eine erste Teilnachzahlung angekündigt. Bei mir war die unerwartet heute früh schon auf dem Konto. So what ?


      Die Probleme öffentlich anzusprechen, finde ich absolut wichtig. Das gibt erstens anderen die Gelegenheit, darauf einzugehen, falls Kritik z.B. irgendwo unberechtigt sein sollte (genau das tut Du ja auch und genau dafür gibt es ja Foren - Argumente zählen) und zweitens gibt es SeniVta zumindest die Möglichkeit, mitzulesen, und aus Fehlern zu lernen bevor möglichweise Anzeigen bei der Bafin gestellt werden - es gibt durchaus Beispiele von Unternehmen, die hier sehr aktiv mitlesen.

      Ob das Geld heute schon auf dem Konto ist oder erst am Montag, finde ich ziemlich sekundär. Entscheidend für mich ist, dass es weniger ist als nach der vorherigen Adhoc erwartet werden konnte und dass von der Rückzahlung gekündigter GS plötzlich gar keine Rede mehr ist. SeniVita wird immer unglaubwürdiger wegen dieser völlig unberechnbarer Kommunikation und wegen der regelmäßigen Terminversäumnisse.

      Zitat von albondy: Alles weitere ist entweder selbsterklärend oder bereits geklärt. Aus dem schon mehrfach genannten simplen Grund, dass nunmal die juristisch-organisatorische Reihenfolge zwingend eingehalten werden und jeder Coupon ohne Gewinnrücklage inzwischen "aus der Kasse" gezahlt werden muss.


      Was meinst Du denn mit "aus der Kasse" in Verbindung mit der "juristisch-organisatorischen Reihenfolge"? Rein liquiditätstechnisch betrachtet ist es ja völlig egal, ob ein Jahresabschluss erstellt wurde oder nicht - entweder das Geld liegt in der Kasse oder eben nicht. Leider gibt das Unternehmen auch darüber keine Auskuft. Woran liegt die geringe Zahlung denn jetzt: An fehlenden berichten oder an fehlender Liquidiät (die mit Erscheinen der Berichte ja keineswegs gelöst wäre)?

      Zitat von albondy: Liegt mir wirklich fern, die amateurhafte Klitsche irgendwie verteidigen zu wollen. Aber von einer offiziell ausgewiesen eben nicht primär gewinnorientierten. daher steuerbegünstigten weil gemeinnützigen Sozial-GmbH sind keine plötzlichen Gewinnsprünge zu erwarten, sondern nur das ohnehin bereits seit Jahren bekannte und praktizierte stückweise Kleckern.


      Den Genussschein kenne ich aus Zeiten, in denen SeniVita noch regelmäßig und zuverlässig gezahlt hat, insofern war kein stückweises Kleckern seit Jahren bekannt als ich meine Investitionsentscheidung traf - ohnehin wäre Fehlverhalten in der Vergangenheit auch kein guter Grund für fortgesetztes Fehlverhalten. Und auch der Hinweis, dass es noch schlimemre Unternehmen gibt, hilft nicht wirklich: schlimmer gibts immer.

      Ich erwarte keine Gewinne von dem Unternehmen und verzichte gerne auf die mögliche Bonusverzinsung im Gewinnfall. Aber ich erwarte durchaus, dass man seinen vertraglichen Verpflichtungen pünktlich nachkommt. Und wenn das nicht möglich ist (was schon schon schlimm genug ist), dann erwarte ich zu allermindest, dass man ausführlich über die Gründe und den weiteren Prozess aufklärt - was aber nicht geschieht. Und wenn dann doch mal Informationen gegeben werden, stellen sie sich oftmals schon nach kurzer Zeit als falsch heraus (Bsp.: Rückzahlungen im Juni).
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      schrieb am 28.06.19 19:10:59
      Beitrag Nr. 56 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 60.914.874 von imperatom am 28.06.19 17:04:41
      Zitat von imperatom: Entscheidend für mich ist, dass es weniger ist als nach der vorherigen Adhoc erwartet werden konnte

      ... für Juni und bis frühestens Mitte/Ende Juli hatte ich nach den bisherigen Erfahrungen eher noch garnichts erwartet.

      Was meinst Du denn mit "aus der Kasse" in Verbindung mit der "juristisch-organisatorischen Reihenfolge"?

      ... da die Rücklagen 2017 komplett verfeuert wurden, können sie nur aus laufenden Einnahmen zahlen. Die Sachzwänge aus der Reihenfolge haben wir mE ausreichend durchgekaut, das ufert jetzt langsam aus.

      Natürlich könntest Du theoretisch darauf bestehen, die Kündigungs-Rückzahlung schnellstmöglich zu erhalten und Deine GS an die durchführende Bank oder an Senivita zu übertragen. Damit wären aber alle dranhängenden Rechte und Ansprüche futsch, es gäbe also auch keine Auffüllung aus 2017 und keine Zinsnachzahlungen 2017/2018 mehr. Eben drum koordiniert das der Wirtschaftsprüfer in der Abfolge, weil Senivita damit fachlich überfordert wäre.

      Praktisch ist vorher ein testierter Abschluss 2018 notwendig damit überhaupt eine Rückzahlung erfolgen kann - wie bei allen Eigenkapitalvehikeln üblich. Egal wieviel freies Kapital da zweckbestimmt rumliegt oder nicht rumliegt. Auch eine Dividende kann nur ausgezahlt werden, nachdem Jahresabschluss, Gewinnverteilung und HV gelaufen sind - das ist eben eigenkapitaltypisch und rechtsverbindlich.

      Rein liquiditätstechnisch betrachtet ist es ja völlig egal, ob ein Jahresabschluss erstellt wurde oder nicht - entweder das Geld liegt in der Kasse oder eben nicht. Leider gibt das Unternehmen auch darüber keine Auskuft. Woran liegt die geringe Zahlung denn jetzt: An fehlenden berichten oder an fehlender Liquidiät (die mit Erscheinen der Berichte ja keineswegs gelöst wäre)?

      ... nee - kann doch nicht so schwer sein.
      Die aktuelle Zinsnachzahlung ging an alle. Mehr geht aktuell an alle nicht, weil die Kündiger rechtlichen Vorrang haben sollen. Aber ihrerseits noch nicht bedient werden können, solange bis ... siehe oben.

      Den Genussschein kenne ich aus Zeiten, in denen SeniVita noch regelmäßig und zuverlässig gezahlt hat, insofern war kein stückweises Kleckern seit Jahren bekannt als ich meine Investitionsentscheidung traf

      ... sorry, aber das ist jetzt Unfug. Oder Du meinst die ausgelaufene 2016er Anleihe. Ganz am Anfang wurde mW zeitanteilig einmal regulär 7+1% gezahlt, alles Weitere erklärt der einfache Blick auf den Chart, wo die Kurse dann schnell unter Pari abgetaucht sind weil die alte Anleihe getilgt wurde, erwartete Gewinne ausblieben und die Zinskleckerei anfing: https://charts.comdirect.de/charts/rebrush/design_big.chart?…
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      schrieb am 29.06.19 00:08:13
      Beitrag Nr. 57 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 60.915.978 von albondy am 28.06.19 19:10:59
      Den Genussschein kenne ich aus Zeiten, in denen SeniVita noch regelmäßig und zuverlässig gezahlt hat, insofern war kein stückweises Kleckern seit Jahren bekannt als ich meine Investitionsentscheidung traf

      Zitat von albondy: ... sorry, aber das ist jetzt Unfug. Oder Du meinst die ausgelaufene 2016er Anleihe. Ganz am Anfang wurde mW zeitanteilig einmal regulär 7+1% gezahlt, ...


      Ich meine tatsächlich den Genussschein, er lief immerhin fast zwei Jahre (Mai 14 bis Mai 16) lang problemlos, auch wenn in diesem Zeitraum (planmäßig) nur einmal die Zinszahlung erfolgte.

      Zitat von albondy: Praktisch ist vorher ein testierter Abschluss 2018 notwendig damit überhaupt eine Rückzahlung erfolgen kann - wie bei allen Eigenkapitalvehikeln üblich. Egal wieviel freies Kapital da zweckbestimmt rumliegt oder nicht rumliegt. Auch eine Dividende kann nur ausgezahlt werden, nachdem Jahresabschluss, Gewinnverteilung und HV gelaufen sind - das ist eben eigenkapitaltypisch und rechtsverbindlich.


      Genussscheinkapital ist nicht einfach mit jedem anderen Eigenkapital in jeder Hinsicht gleichgestellt, nur weil es bilanziell als EK verbucht wird. Vielmehr handelt es sich doch um eine besondere Mischform aus Eigen- und Fremdfinanzierung, die bilanziell als Eigenkapital verbucht und verwendet werden kann, die aber eben auch feste Zinsen und Termine wie bei Fremdkapital vorweist . Auf eine Dividende gibt es keinen Rechtsanspruch, sondenr es muss Gewinn vorliegen und ein HV-Beschluss gefasst werden; die Genussscheinbedingungen gelten aber mit klaren Zinsregeln - und darin stehen feste Termine, deren Einhaltung SeniVita sicherstellen müsste.

      Mein wichtigster Punkt: Du verwirbelst hier meines Erachtens etwas die Termine. Natürlich muss vor der Zahlung für 2018 der Jahresabschluss für 2018 festgestellt werden. Für 2017 liegt der Jahresabschluss aber vor und trotzdem fehlt weiterhin das Gros der Zahlungen für 2017, aber auch das wird nicht seitens der Gesellschaft erklärt. Wie erklärst Du das, wenn nicht mit fehlender Liquidität?

      Außerdem ist der Jahresabschluss zwar Bedingung für die Zahlung für das jeweilige Jahr, aber dennoch ist gleichsam der Zinszahlungstermin verbindlich geregelt. Es liegt also in der Verantwortung von SeniVita, den Jahresabschluss rechtzeitig festzustellen. Dieser Verantwortung kommt man nicht nur nicht nach, sondern man kommuniziert noch nicht einmal offen über die Schwierigkeiten und legt die Karten auf den Tisch.

      Unterdessen verzichtet man mal eben auf Schulden der teilweisen Tochtergesellschaft als ob man im Geld schwämme - wieder ohne Erklärung:

      https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2019-06/4706947…
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      schrieb am 05.07.19 15:40:59
      Beitrag Nr. 58 ()
      http://www.anleihencheck.de/news/Artikel-SeniVita_Social_Est…

      Die AG bastelt weiter an der Bilanz, um wenigstens die theoretische Möglichkeit eines Börsengangs zu schaffen. Wird ein spannendes Unterfangen, aber für die Anleihe sind die Umbaumaßnahmen in jedem Falle positiv.
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      schrieb am 27.08.19 15:16:59
      Beitrag Nr. 59 ()
      Wie geht's denn mit diesem Trümmerladen weiter? Der JA 2018 liegt jetzt endlich vor und zeigt das ganze Ausmaß des Desasters. Neg. EK von gut 10 Mio. - bravo! Was haben die eigentlich die letzten Jahre gemacht außer Geld zu verbrennen?

      Wann kommt denn das IPO und wer bitte schön soll diese wertlosen Aktien kaufen?
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      schrieb am 09.10.19 12:51:23
      Beitrag Nr. 60 ()
      Anleihe wieder handelbar
      Falls es noch nicht alle mitbekommen haben, die Wandelanleihe ist endlich wieder für Privatanleger handelbar. Senivita hat endlich den BIB erstellt. Hoffentlich ist das ein gutes Zeichen, dass die Firma am Kapitalmarkt noch Interesse hat und nicht nur eine Maßnahme, um die WA bei unbedarften Kleinanlegern abladen zu können. Noch 7 Monate bis zur Fälligkeit der WA, so langsam muss sich Wiesent was einfallen lassen, um sein Lebenswerk am Laufen zu halten. Kann doch nicht so schwer sein, in dieser Wachstumsbranche Gewinne zu machen oder wenigstens einen Käufer zu finden.
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      schrieb am 18.10.19 15:11:14
      Beitrag Nr. 61 ()
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      1 Antwort
      Avatar
      schrieb am 18.10.19 16:05:28
      Beitrag Nr. 62 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 61.719.008 von Caro1971 am 18.10.19 15:11:14Ein Schelm ,

      wer glaubt , mann hätte sich an der Timeless Hideaways 7% Anleihe
      und der Timelsss Homes 9% Anleihe orientiert .

      Timeless : München
      Senivita: Bayreuth

      Beide Bayern , beide immobilienlastig .

      Zumindest bleibt uns bei SeniVita ein Token Offering (digitale Form ) noch erspart .

      :rolleyes::rolleyes::rolleyes::rolleyes:
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      schrieb am 24.10.19 19:34:07
      Beitrag Nr. 63 ()
      Da hats aber jemand eilig :

      https://www.wallstreet-online.de/nachricht/11842196-anleihen…

      Normalerweise würde ich sagen , es ist ein gutes Angebot für die Altanleihenbesitzer ,
      WENN
      die Wandelanleihe aktuell bei 97 Prozent oder höher stehen würde , aber so ?

      Spielen wir es mal durch .
      Lassen wir mal die Stückzinsen außen vor .

      Kaufe ich jetzt die 6,5 Prozentige Wandelanleihe zu 90 Prozent an der Börse
      habe ich eine Rendite über 21 Prozent bis Laufzeitende und Erhalt der 6,5 Prozent
      Verzinsung im Mai 2020 .

      Somit würde ich aktuell die Rendite der neuen 7 % igen Anleihe für 3 Jahre in gut 7 Monaten erwirtschaften .
      Die jetzige 6,5 prozentige ist ja auch teilbesichert .

      Und ab Mai 2020 gibt es sicherlich auch Kaufgelegenheiten die neue 7ige zu Kursen unter 100 Prozent zu erwerben , so what ?

      Jetzt schaue ich mir die senivita Homepage an und finde folgenden Link :

      https://www.senivita-social-estate.de/wandelanleihe.html

      Basisinformationsblatt

      103 Prozent Rückzahlung ?

      Dort ist von einer Rückzahlung der Anleihe zu 103 Prozent die Rede ?
      Stimmt das oder ein Fehler ?

      ######################

      Man muss sich noch eine Frage stellen :

      Die 6,5%ige Wandelanleihe hat ein Volumen von 50 Millionen gehabt .

      Mit den beiden neuen käme ich im Bestfall auf 30 Millionen .

      Bleiben Interessenten aus vielleicht nur auf 20 oder 25 Millionen und dann ?

      ########################

      Will man die Altanleihenbesitzer überrumpeln und zum Umtausch drängen ?
      Umtausch bekannt gegeben , läuft ab sofort ?

      Günter Schabowski , 9.11.89 lässt GRÜßEN ....

      :rolleyes::rolleyes::rolleyes:
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      1 Antwort
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      schrieb am 24.10.19 23:11:47
      Beitrag Nr. 64 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 61.759.634 von Genussschein am 24.10.19 19:34:07Der Risikofaktoren im Wertpapierprospekt liest sich nicht gerade ermutigend ...

      Allerdings glaube ich, dass die Emissionen dennoch erfolgreich sein können. Die Besicherung, die sehr attraktiven Zinsen (vor dem Hintergrund des Anlagenotstands) sowie das im ersten Halbjahr wieder positive EBITDA (Turnaround wenn auch noch nicht vollzogen, so doch zumindest eingeleitet) werden voraussichtlich ausreichend Investoren anziehen.

      Sollte das nicht (vollständig) gelingen, ist aber z.B. eine weitere Stundung durch die Züblin-Gruppe sicherlich machbar (Positiv ist hier anzumerken, dass neben der SeniVita gGmbH nun auch die Züblin-Gruppe ihren Beitrag leistet!). Letztlich hat diese ein Interesse an dem Fortbestehen der Senivita Social Estate. Weiterhin wird auch das IPO weiter verfolgt. Der Verkauf von Weidenberg und Königsberg sollte in H1 2020 auch noch > 20Mio einbringen. Diverse Sale-and-Lease-Back Konstruktionen dürften schließlich die Liquiditätssituation weiter entspannen. Wenn alle Stricke reißen, wird auch eine Prolongation der existierenden WA ins Auge gefasst werden.

      Insgesamt gibt es also verschiedene Wege, durch die das Fortbestehen von Senivita Social Estate sichergestellt werden dürfte. Die SSE-Gruppe ist in einem Wachstumsmarkt aktiv. Perspektivisch wird es auch weitere politische Unterstützung durch veränderte Rahmenbedingungen geben. Die SSE-Gruppe hat durchaus gezeigt, dass sie mit der Planung und Bau von Immobilien hohe Renditen erzielen kann. Das sollte auch zukünftig möglich sein.
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      schrieb am 08.11.19 18:46:24
      Beitrag Nr. 65 ()
      So , jetzt mal meine aktuelle Einschätzung zur Wandelanleihe .

      Ich vermute :

      1. Das freiwillige Umtauschangebot war ein Flop und liegt weit hinter den Erwartungen zurück .
      Ich bin selber seit Jahren investiert und sehe keinen Grund für mich zu Tauschen .

      Restlaufzeit des Wandlers wären aktuell rund 6 Monate .
      85 Prozent Kaufkurs , gut 3 Prozent Stückzinsen + Gebühren = 90 Prozent Kaufkurs .
      100 Prozent Rückzahlung in 6 Monaten + 6.5 Prozent Zinszahlung = 16,5 Prozent in 6 Monaten oder
      33% p.a.

      2. Sowohl der 7 Prozenter , als auch der 9 Prozenter bleiben weit hinter den Zeichnungs-Erwartungen zurück .
      Rechne hier für beide zusammen mit 9-12 Millionen statt max 30 .

      3. Senivita puscht gerade den Börsengang , als gäbe es kein Morgen .

      Daraus leite ich folgendes ab :
      ----------------------------------
      - Es gibt eine Laufzeitverlängerung für die 6,5 Prozentige Wandelanleihe ,ggf eine wählbare
      Laufzeitverlängerung , da der Wandler zu kurz nach dem Börsengang auslaufen würde .

      Laufzeitverlängerung 1-2 Jahre

      - Die 6,5 % Anleihe mit einem Kurs von ca 85 % hat genau dies bereits eingepreist

      Für den Markt also keine große Überraschung .

      ############

      Wie man es dreht oder wendet , derzeit ist die 6,5 Prozentige Wandelanleihe einfach die beste Wahl als Investor .
      Man bekommt eine üppige Rendite , egal bei welchem Szenario und man kann ggf mit dem Wandler
      günstiger als Aktionär am Unternehmen partizipieren , wenn dieser zu Kursen von 80 Prozent oder leicht darüber über den Börsentisch geht .

      :rolleyes::rolleyes::rolleyes:
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      schrieb am 09.11.19 09:09:32
      Beitrag Nr. 66 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 61.876.143 von Genussschein am 08.11.19 18:46:24Ich kann die Argumentation nicht ganz nachvollziehen.

      Zunächst: woher nimmst du das Wissen, dass das Umtauschangebot ein Flop war? Die einzig öffentlich zugängliche Info ist, dass KfM 5Mio getauscht hat. Damit ist ein Sechstel bereits platziert. Inwieweit die restlichen knapp 40Mio das Angebot genutzt haben, entzieht sich meiner Kenntnis.
      Kleininvestoren können sicherlich überlegen, ob sie die hohe annualisierte Rendite bis Mai vereinnahmen. Allerdings ist das angesichts der geringen Liquidität keine Alternative für Großinvestoren.

      Ob die Zeichnungen bis Mittwoch hinter den Erwartungen zurückbleiben, ist ebenfalls reine Spekulation. Im aktuellen Zinsumfeld kann bspw. eine besicherte Anleihe zu 7% durchaus attraktiv sein. Wer an das Geschäftsmodell und die Zukunftsperspektiven, zeichnet durchaus. Ob tatsächlich 30 Mio platziert werden, weiß ich auch nicht, aber 12 Mio ist m.E. Deutlich zu niedrig angesetzt.

      Der Börsengang ist lange geplant und angekündigt. Er hilft natürlich auch die Emission zu platzieren, da dann frischen EK ins Unternehmen kommt. Insofern ist das IPO sinnvoll und richtig.

      Eine Laufzeitverlängerung der WA bleibt eine Alternative, wenn die anderen Pläne scheitern. Allerdings erachte ich sie nicht als wahrscheinlich. Die Kursreaktion der WA wäre sicherlich auch entsprechend negativ.
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      schrieb am 12.11.19 08:35:12
      Beitrag Nr. 67 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 61.879.053 von sabsi24 am 09.11.19 09:09:32Also der Kurs des Wandlers spricht für einen Flop. Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass es nicht genug Leute gibt, die über den Verlauf des Umtauschangebotes, bzw. der Neuzeichnung Bescheid wissen und den Wandler massiv kauften, wenn alles sehr glatt ginge. Wäre ja ein 10-20% free lunch, denn der Wandler steht bzw. stünde nach einer erfolgreichen bond-Platzierung quasi in NullkommaNix auf 100.

      Zitat von sabsi24: Zunächst: woher nimmst du das Wissen, dass das Umtauschangebot ein Flop war?
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      schrieb am 12.11.19 12:23:32
      Beitrag Nr. 68 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 61.897.376 von werthaltig am 12.11.19 08:35:12
      Zitat von werthaltig: Also der Kurs des Wandlers spricht für einen Flop. Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass es nicht genug Leute gibt, die über den Verlauf des Umtauschangebotes, bzw. der Neuzeichnung Bescheid wissen und den Wandler massiv kauften, wenn alles sehr glatt ginge. Wäre ja ein 10-20% free lunch, denn der Wandler steht bzw. stünde nach einer erfolgreichen bond-Platzierung quasi in NullkommaNix auf 100.

      Das wäre Insiderhandel und damit strafbar (aber natürlich ist so etwas nie auszuschließen).
      Letztlich spiegelt der Kurs der WA die Unsicherheit wider. Der Kurs der WA ist in den letzten Wochen zwar gestiegen, aber es bleibt natürlich eine Unsicherheit. Wer an den Erfolg der Emission glaubt und dass Senivita im nächsten Jahr fristgerecht die WA zurückzahlt, erzielt ca. 20% Return. Allerdings kann es natürlich auch zu einer Prolongation kommen oder gar zu einer Insolvenz - mit entsprechend negativem Return.


      Entsprechend kann jeder Investor seine eigenen Wahrscheinlichkeiten bilden.
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      schrieb am 13.11.19 00:43:43
      Beitrag Nr. 69 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 61.879.053 von sabsi24 am 09.11.19 09:09:32Bzgl. Senivita

      Alles was ich hier schreibe beruht auf meinen persönl. Einschätzungen , nicht mehr .

      Ich verfolge Senivita schon lange , verfolge den Kurs schon lange , bin sowohl in der WA als auch im Genussschein investiert , beobachte den Markt der Pflegeeinrichtungen und die Rolle der Politik ,
      sehe das schlechte CCC+ (Emittenten-Rating von Euler Hermes ) , sehe die schleppenden Zinszahlungen
      beim Genussschein , habe noch das Ende von Refugium und WKM vor Augen ( schon ein par Jahre her ) , sehe die Zeichnungs-Volumina aktuell bei Anleihen Neuemissionen usw.

      Hier spielt alles aktuell mit hinein in meine persönl. Einschätzung .

      Letztendlich ist es ja so :
      Der Wandler hatt in den letzten 12 Monaten eine Notierung von ca 85 Prozent im Schnitt für eine 6.5 Prozent teil besicherte Anleihe und einem optisch schlechten Rating .

      Nun kommt eine besicherte 7 Prozentige Anleihe an den Markt vom gleichen Emittenten mit dem gleichen Rating zu 100 Prozent .

      Frage : Wie soll das ein Erfolg werden ?

      Wer sich mit Senivita beschäftigt stößt doch auch auf den Genussschein und seine zähen Ausschüttungen .
      Das fällt doch auch auf Senivita zurück , wenn auch vielleicht zu unrecht.
      Ein CCC+ Rating
      C = „Ramschniveau“ heißt es doch ,oder ?

      All diese Faktoren lassen mich zu der Einschätzung vom 8.11.19 kommen

      Thema Börsenumsatz im Wandler : Am 7.11.19 alleine 184.000 EURO in Frakfurt .
      Wer als Investor hier für 100.000 einsteigen will/wollte hat/hatte die Chance .

      :rolleyes::rolleyes::rolleyes:
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      2 Antworten
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      schrieb am 13.11.19 18:42:51
      Beitrag Nr. 70 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 61.906.934 von Genussschein am 13.11.19 00:43:4317 Mio, mehr als ich erwartet hätte. Es bleibt spannend...mal sehen was sie am 15.11. zu erzählen haben. Es riecht aber schon ein bisschen nach Zwangsverlängerung.

      https://www.dgap.de/dgap/News/adhoc/senivita-social-estate-a…
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      1 Antwort
      Avatar
      schrieb am 15.11.19 19:02:07
      Beitrag Nr. 71 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 61.914.887 von werthaltig am 13.11.19 18:42:51Investorencall heute ohne wirklich greifbare Ergebnisse.
      Es wurde kritisiert, dass die Emission nicht trotzdem durchgezogen wurde, um wenigstens 17 Mio einzufahren.
      Weitere Fremd- und EKmaßnahmen sind in Vorbereitung. Allerdings alles sehr schwammig und unkonkret. Insgesamt wirkte der CFO fast überrascht, dass die Emission nicht gelungen ist.
      Marktreaktion allerdings recht verhalten. Die GS stehen mittlerweile allerdings <50%.Da ist viel Pessimismus drin.
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      schrieb am 18.11.19 15:02:49
      Beitrag Nr. 72 ()
      Besteht eigentlich bei der Wandelanleihe aktuell noch ein Ausfallrisiko? Der aktuelle Kurssturz im Rahmen der negativen Meldungen bezüglich der Neuplazierung der zwei Anleihen läßt dieses ja vermuten. Allerdings habe ich in den Bedingungen aus 2015 gelesen, das die Besicherung der Anleihe durch Bestellung einer oder mehrerer Grundschulden erfolgen sollte. Dazu liegt ein Treuhandvertrag vor. Hinzu kommt, dass, falls keine ausreichenden Grundschulden bestellt werden, eine Besicherung durch Barhinterlegung der entsprechenden unbesicherten Beträge auf dem Teuhandkonto erfolgt. Allerdings sollte zunächst keine Besicherung auf Grund der Anlaufkosten erfolgen. Im Rahmen der Umsetzung der Projekte sollten die Grundpfandrechte erhöht und Projekterlöse einbehalten werden, bis der Wert der Sicherheiten den Nominalbetrag der wandelschuldverschreibungen deckt.

      Weiß da jemand den Stand der Dinge?
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      schrieb am 19.11.19 18:42:45
      Beitrag Nr. 73 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 61.879.053 von sabsi24 am 09.11.19 09:09:32So , jetzt sind wir alle etwas schlauer - oder auch nicht .

      KFM Deutsche Mittelstand AG hatte 5 Millionen Senivita tauschen wollen oder wollen immer noch
      Ich schätze bis zu 2 Millionen waren es an weiteren tauschwilligen Senivita Investoren .

      Von den 17,3 Millionen Umtausch + Neuzeichnung der beiden Anleihen entfallen demnach
      geschätzte 5-7 Millionen auf Umtauschwillige .
      Somit ca 10-12 Millionen Neuzeichnungen der beiden Anleihen.

      Meine Vermutung .

      Für mich hat Senivita einen großen Fehler begangen .
      Was wollte man denn erreichen ?
      1.Refinanzierung der Wandelanleihe von knapp 45 Millionen
      2.Vorbereitung und Durchführung des Börsenganges .

      Der Börsengang war ja mal für 2018 angestrebt worden , soll ja nun zum Jahresende bzw. Januar 2020 folgen , wenn man den Interviews seitens Senivita in den letzten Wochen Glauben schenken darf .

      2018 hatte der Wandler also noch eine Restlaufzeit von ca. 2 Jahren , nun sind es weniger als 6 Monate , wenn denn der Börsengang kommen sollte .

      Ich verweise hier einmal auf die Prolongation der SANHA GmbH & Co. KG .
      Ein Jahr vor Ende der Laufzeit der bestehenden Anleihe hat man das Thema auf die Agenda gesetzt ,
      der eigene Vorschlag über die Weiterführung der Anleihe zu niedrigeren Zinssätzen scheiterte und mit
      der One Square Advisory Services GmbH und einem deutlich besseren Angebot für die Anleihenbesitzer kam dann auch die Zustimmung zur Laufzeitverlängerung .

      Man hat es transparent gemacht , musste aber auch Zugeständnisse machen in Sachen Zinsen .

      ##########

      Nun zu Senivita :

      Was lag denn da näher , wenn man einen Wandelanleihe am Markt hat und einen Börsengang anstrebt , die Wandelanleihe um 2 oder 3 Jahre zu verlängern ?
      Im Zuge des Börsenganges wäre es doch mehr als sinnig gewesen im Vorfeld den Wandler zu verlängern und dies auch so zu kommunizieren , dass es eine Paketlösung ist mit Vorteilen für beide Seiten .

      Ich sehe derzeit auch eine Verlängerung auf uns zukommen , auch im jetzigen Prozess .

      Man hätte zB bei 3 Jahren oben drauf genügend Zeit gehabt zu schauen , wo liegt zB nach 12 Monaten der Aktienpreis , muss man mit dem Wandelpreis laut Wandelbedingungen ggf weiter nach unten , wie viele haben bis dato schon gewandelt und dann hätte man die Finazierungslücke in aller Ruhe zur Refinanzierung der Wandelanleihe angepackt .

      Wie gesagt , alles meine persönliche Meinung.

      ###########

      Nun hat man einige Probleme :

      1.Verunsicherung bei Investoren .
      Das zeigt sich im Kurs der Wandelanleihe , auch der Genussschein ist derzeit keine Freude.

      2.Der Markt/Das Umfeld
      Was eine unbesicherte Golfino Anleihe heute wert ist , bei deutlich besseren Rating als Senivita , kann ja jeder derzeit selber sehen .

      3.Die Emissionen der beiden Anleihen war einfach überstürzt und im Endeffekt in meinen Augen nicht professionell durchgezogen .

      Bei anderen Unternehmen kann man zB die Anleihe , wenn nicht voll platziert , über die eigene Homepage zeichnen oder über eine entsprechende Zeichnungsplattform .

      Beispiele : FCR Immobilien oder Photon Energy

      :rolleyes::rolleyes::rolleyes:
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      1 Antwort
      Avatar
      schrieb am 19.11.19 22:29:30
      Beitrag Nr. 74 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 61.963.571 von Genussschein am 19.11.19 18:42:45
      Zitat von Genussschein: So , jetzt sind wir alle etwas schlauer - oder auch nicht .

      ... wir wohl eher in sehr engen Grenzen.

      Die Semivitalen selbst mE garnicht - weil die trotz aktiver Marktteilnahme seit 2011 (zurückgezahlte 2016er Anleihe) noch immer nicht kapiert haben, wie man eine Mittelstandsanleihe plaziert, prolongiert und vor allem ohne Zeitlimit einfach nachplaziert. Obwohl andere Emittenten das dutzendweise permanent am MBond-Markt vorführen.

      KFM Deutsche Mittelstand AG hatte 5 Millionen Senivita tauschen wollen oder wollen immer noch
      Ich schätze bis zu 2 Millionen waren es an weiteren tauschwilligen Senivita Investoren .
      Von den 17,3 Millionen Umtausch + Neuzeichnung der beiden Anleihen entfallen demnach
      geschätzte 5-7 Millionen auf Umtauschwillige .
      Somit ca 10-12 Millionen Neuzeichnungen der beiden Anleihen.

      ... wobei ich nirgends gelesen habe, dass auch nur ein Privater tatsächlich etwas neu gezeichnet hätte. Stattdessen wurde sogar nachgefragt, ob eine private Zeichnung in Frankfurt möglich gewesen wäre.
      Der Löwenanteil der 17.3 Mio dürfte ergo von Tauschern und von institutionellen Zeichnern gekommen sein. Laut TelCo sollen die Zahlen dazu evtl. noch berichtet werden.

      Meine Vermutung .
      Für mich hat Senivita einen großen Fehler begangen .
      Was wollte man denn erreichen ?

      ... 100% d´accord. Klassisch senile Planwirtschaft.
      Plan waren 30 Mio, 17.3 Mio wurden plaziert, also: Plan sofort gescheitert.
      Und neuer Plan - anstatt flexibler Reaktion im Umgang mit einem eigentlich unerwartet hohen Plazierungserfolg angesichts der Vorgeschichte.

      Ich sehe derzeit auch eine Verlängerung auf uns zukommen

      ... laut TelCo "werden alle Optionen geprüft".
      Zum Glück sitzt hier ein Treuhänder auf Cash, Verkaufserlösen und Immobilien.
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      schrieb am 27.11.19 21:29:06
      Beitrag Nr. 75 ()
      Wo ist eigentlich hier ein Risiko, wenn ich die Wandelanleihe heute für 77 kaufe? Bekomme ich nicht garantiert in 6 Monaten 100 zurück, wenn ich einfach auf Rückzahlung beharre und nicht wandle? Und da sie ja wohl mehr als besichert ist, siehe adhoc von heute, dürfte mir doch gar nichts passieren. Was übersehe ich?

      https://www.consorsbank.de/News/CNIDis30168969
      Senivita Social Estate Hybridanleihe 6,50 % bis 05/20 | 74,00 €
      5 Antworten
      Avatar
      schrieb am 27.11.19 22:53:27
      Beitrag Nr. 76 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 62.029.295 von kampfhundstreichler am 27.11.19 21:29:06Also Öffentlichkeitsarbeit ist auch so ein Thema , nicht nur bei Senivita .
      Wir werden sehen , wohin der Kurs morgen und in den nächsten Tagen gehen wird .

      1.2019-11-27 / 21:03
      Warum bringe ich so eine Meldung um 21:03 Uhr heraus ?
      Der Wandler läuft noch ca. 6 Monate , die beiden neuen Anleihen können bis Monat 2 /2020 gezeichnet werden .
      Wo besteht hier nun konkret die Notwendigkeit , eine derartige Meldung jenseits jeglicher Börsenzeiten am späten Abend zu veröffentlichen ?
      Warum nicht morgen vor Börsenöffnung - Timing und Stil !
      Deutsche Investoren haben den Börsentag heute längst abgeschlossen .

      Wie schon geschrieben sehe ich das Ende des Wandlers noch nicht zwingend in 6 Monaten .
      Ich rechne weiterhin mit einer Laufzeitverlängerung und mit dieser Einschätzung stehe ich sicher nicht alleine da .

      Noch spiegelt der Wandlerkurs ein gewisses Maß an Unsicherheit am Markt wieder , vom Genussschein wollen wir erst gar nicht reden .
      Ich habe ja immer geschrieben , dass ich den Wandler für das bessere Investment bei Senivita halte ,
      egal ob er nun in 6 Monaten zurückgezahlt wird oder nicht .

      :rolleyes::rolleyes::rolleyes:
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      1 Antwort
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      schrieb am 27.11.19 23:33:37
      Beitrag Nr. 77 ()
      Was heisst das, Laufzeitverlaengerung? Kann Senivita denn aus eigenem Gutdünken die Laufzeit der Anleihe verlaengern? Und was, wenn ich als Anleihebesitzer nicht zustimme? Werde ich dann auf jeden Fall zum Laufzeitende ausbezahlt?
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      Avatar
      schrieb am 27.11.19 23:48:38
      Beitrag Nr. 78 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 62.029.295 von kampfhundstreichler am 27.11.19 21:29:06
      Zitat von kampfhundstreichler: Wo ist eigentlich hier ein Risiko, wenn ich die Wandelanleihe heute für 77 kaufe? Bekomme ich nicht garantiert in 6 Monaten 100 zurück, wenn ich einfach auf Rückzahlung beharre und nicht wandle? Und da sie ja wohl mehr als besichert ist, siehe adhoc von heute, dürfte mir doch gar nichts passieren. Was übersehe ich?

      https://www.consorsbank.de/News/CNIDis30168969


      Man braucht Cash zur Tilgung:

      - einem Barmittelbestand des Treuhandkontos in Höhe von rund 2,2 Mio. Euro
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      schrieb am 28.11.19 14:10:54
      Beitrag Nr. 79 ()
      ... die moderate Cashposition ist nur ein Punkt. Die spannende Farge ist: Wie werthaltig sind überhaupt die ganzen Grundschulden? Sind die überhaupt erstrangig? Wenn der Laden in die Insovenz geht, wir der Insolvenzverwalter das ganze Treuhandkonstrukt erst einmal unter die Lupe nehmen und ggf. infrage stellen. Der will Geld verdienen und dann kommen sicher noch die Asgeier in Form von Anleihevertretern (One Square & Co.) ins Spiel, die auch noch richtig abzocken. Und das ganze wird dann Jahre dauern und viel Geld kosten. Von daher sind hier noch erhebliche Risiken vorhanden!
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      schrieb am 28.11.19 15:25:00
      Beitrag Nr. 80 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 62.035.079 von goldstarinvestor am 28.11.19 14:10:54
      Zitat von goldstarinvestor: ... die moderate Cashposition ist nur ein Punkt. Die spannende Farge ist: Wie werthaltig sind überhaupt die ganzen Grundschulden? Sind die überhaupt erstrangig? Wenn der Laden in die Insovenz geht, wir der Insolvenzverwalter das ganze Treuhandkonstrukt erst einmal unter die Lupe nehmen und ggf. infrage stellen. Der will Geld verdienen und dann kommen sicher noch die Asgeier in Form von Anleihevertretern (One Square & Co.) ins Spiel, die auch noch richtig abzocken. Und das ganze wird dann Jahre dauern und viel Geld kosten. Von daher sind hier noch erhebliche Risiken vorhanden!


      Bei einer Pleite geht die Anleihe sicher Richtung 30-40%. Und dann ist auch Chance da, dass am Schluß nach Jahren eine solide Rendite rauskommt. Bei 75-80% ist nur eine attraktive Rendite drin, wenn sie eine Refinanzierung hinbekommen. Bei Pleite muss man froh sein, wenn es nach Jahren +- 0% ist.
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      schrieb am 28.11.19 15:39:58
      !
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      Avatar
      schrieb am 28.11.19 16:36:28
      Beitrag Nr. 82 ()
      Die Nachricht von gestern Abend hatte doch nur einen Zweck :
      Man will die Anleihe und damit den Wandelpreis für den bevorstehenden Börsengang pushen , wenn ich es mal so nennen darf .
      Ich sehe den Wandler weiterhin als wichtigen Baustein auch im Zuge des Börsenganges .

      Natürlich hätte/hat man sich im Hause Senivita mal die Frage stellen können , ob es nicht sinnig wäre , die Wandler zu Kursen unter 80 Prozent zurückzukaufen über die Börse .

      Nur diese 2.2 Mil. Cash reichen ja nicht einmal ,um die letzte Zinszahlung von 6,5 Prozent in 2020 zu stemmen .

      Es gibt viele offene Fragen ...

      :rolleyes::rolleyes::rolleyes:
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      1 Antwort
      Avatar
      schrieb am 28.11.19 17:07:06
      Beitrag Nr. 83 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 62.029.991 von Genussschein am 27.11.19 22:53:27
      Zitat von Genussschein: Also Öffentlichkeitsarbeit ist auch so ein Thema
      Warum bringe ich so eine Meldung um 21:03 Uhr heraus ?
      Wo besteht hier nun konkret die Notwendigkeit , eine derartige Meldung jenseits jeglicher Börsenzeiten am späten Abend zu veröffentlichen ?
      Die Nachricht von gestern Abend hatte doch nur einen Zweck :
      Man will die Anleihe und damit den Wandelpreis für den bevorstehenden Börsengang pushen

      ... die Veröffentlichung der Beleihungswerte wurde beim InvestorenCall von fast allen Teilnehmern gefordert - von denen sich viele auch mit Grund darüber beschwert hatten, dass die letzte AdHoc einfach so tagsüber mitten in den laufenden Handel hinein publiziert worden ist.
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      schrieb am 28.11.19 17:09:03
      Beitrag Nr. 84 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 62.036.537 von Genussschein am 28.11.19 16:36:28
      Zitat von Genussschein: Die Nachricht von gestern Abend hatte doch nur einen Zweck :
      Man will die Anleihe und damit den Wandelpreis für den bevorstehenden Börsengang pushen , wenn ich es mal so nennen darf .
      Ich sehe den Wandler weiterhin als wichtigen Baustein auch im Zuge des Börsenganges .

      Natürlich hätte/hat man sich im Hause Senivita mal die Frage stellen können , ob es nicht sinnig wäre , die Wandler zu Kursen unter 80 Prozent zurückzukaufen über die Börse .

      Nur diese 2.2 Mil. Cash reichen ja nicht einmal ,um die letzte Zinszahlung von 6,5 Prozent in 2020 zu stemmen .

      Es gibt viele offene Fragen ...

      :rolleyes::rolleyes::rolleyes:


      Im Investoren Call am 15.11.2019 haben Teilnehmer darum gebeten das Gutachten zum Besicherungswert zu veröffentlichen. Die Veröffentlichung von gestern dürfte die Antwort darauf sein und sie dürfte einige Teilnehmer unter anderem deswegen enttäuschen da im Investoren Call der Besicherungswert mit 53,2 Mio, € beziffert wurde, also rund 5,8 Mio. € höher.
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      Avatar
      schrieb am 28.11.19 17:34:16
      Beitrag Nr. 85 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 62.029.295 von kampfhundstreichler am 27.11.19 21:29:06
      Zitat von kampfhundstreichler: Wo ist eigentlich hier ein Risiko, wenn ich die Wandelanleihe heute für 77 kaufe? Bekomme ich nicht garantiert in 6 Monaten 100 zurück, wenn ich einfach auf Rückzahlung beharre und nicht wandle? Und da sie ja wohl mehr als besichert ist, siehe adhoc von heute, dürfte mir doch gar nichts passieren. Was übersehe ich?


      Euler Hermes kalkuliert in deren Ratingbericht vom 25.4.2019 - welcher auf der Website der SSE zu finden ist - mit einem Abschlag von 40% auf den Besicherungswert im Verwertungsfall und kommt so zu einer Rückführungsquote von ca. 70%. Allerdings war der Ausgangswert für diese Berechnung rd. 52 Mio. €. Laut Pressemitteilung von gestern liegt der Besicherungswert nun bei 47,4 Mio. €.

      Das grundsätzliche Problem was ich sehe bei der Verwertung der Pflegeimmobilien ist, dass das Geschäftsmodell der SSE darauf basiert die Pflegeimmobilien zu entwickeln, dann zu verkaufen und für 20 Jahre zurück zu mieten und zu betreiben (Pflegedienste & Facility Management). Ist die SSE jedoch insolvent dürfte es ihr schwer fallen sich als bonitätsstarker Mieter zu präsentieren. Und es stellt sich auch die Frage wer den Betrieb übernimmt. Zwar können bestimmte andere Gesellschaften der SeniVita Gruppe auch einzelne Leistungen erbringen, aber es dürfte schwieriger werden.

      In einfachen Worten: Gibt es niemanden der die Pflegeimmobilien zurück mietet und betreibt, ist es für einen Investor auch nicht interessant die Pflegeimmobilie zu kaufen.
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      schrieb am 18.12.19 12:40:35
      Beitrag Nr. 86 ()
      Der Senivita-Genussschein-Kurs implodiert heute wieder komplett - wissen da manche wieder mehr wie andere?

      Iset der Gneussschein zu dem Kurs ein Scnapper - was meint ihr ?

      Wird wohl bis Februar noch weiter fallen??
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      schrieb am 20.12.19 18:12:01
      Beitrag Nr. 87 ()
      SeniVita Sozial gGmbH: Nachzahlung der Vergütungen auf Genussscheine und Genussrechte muss verschoben werden - Geprüfter Jahresabschluss 2018 noch nicht festgestellt - Operativer Überschuss - Abschreibungen bedingen Verlustteilnahme
      SeniVita Sozial gGmbH / Schlagwort(e): Ausschüttungen/Vorläufiges Ergebnis
      SeniVita Sozial gGmbH: Nachzahlung der Vergütungen auf Genussscheine und Genussrechte muss verschoben werden - Geprüfter Jahresabschluss 2018 noch nicht festgestellt - Operativer Überschuss - Abschreibungen bedingen Verlustteilnahme

      20.12.2019 / 16:53 CET/CEST
      Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
      Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.


      Die SeniVita Sozial gGmbH (SVS) muss die noch für 2019 angestrebten Nachzahlungen der Vergütungen für die von ihr begebenen Genussscheine und Genussrechte verschieben. Der Grund dafür sind noch offene Bewertungsfragen im Zusammenhang mit der Tochtergesellschaft SeniVita Social Estate AG, durch welche sich die Vorlage eines geprüften Jahresabschlusses für 2018 verzögert. Dieser wird in den nächsten Wochen fertig gestellt.

      Nach derzeitigem Stand hat die SVS 2018 operativ Überschüsse erzielt, muss jedoch einmalig und liquiditätsneutral erhebliche Abschreibungen vornehmen. Dies hat nach aktuellem Stand eine Verlustteilnahme der Genussrechte und Genussscheine zur Folge. Dieser Verlust muss bilanziell erst wieder ausgeglichen sein, bevor Rückzahlungen bzw. Zinszahlungen auf die Genussrechte und Genussscheine geleistet werden dürfen.

      20.12.2019 CET/CEST Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
      Medienarchiv unter http://www.dgap.de

      Sprache: Deutsch
      Unternehmen: SeniVita Sozial gGmbH
      Parsifalstraße 31
      95445 Bayreuth
      Deutschland
      Internet: www.senivita-sozial.de
      ISIN: DE000A1XFUZ2
      WKN: A1XFUZ
      Börsen: Freiverkehr in Frankfurt, Hamburg, Stuttgart
      EQS News ID: 941955


      Ende der Mitteilung DGAP News-Service
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      Avatar
      schrieb am 21.12.19 15:12:34
      Beitrag Nr. 88 ()
      wenn die Gläubiger kündigen dürfen sie die Rückzahlung der gekündigten Genussscheine nur im Falle einer Insolvenzgefahr aufschieben.
      trifft hier eher nicht zu,da nicht viel gekündigt wurde.
      steht ausführlich im Prospekt
      der Nennwert verringert sich um die Verlustteilnahme,damit verringert sich auch der Rückzahlungsbetrag
      der Anspruch auf Nachzahlung der Zinsen verfällt normalerweise bei Kündigung.
      bei den Superprofis von Senivita wird man den Sachverhalt vermutlich aber mal wieder gerichtlich klären lassen müssen.
      Ich verstehe eh nicht,wie man mit einem Baukonzern wie Strabag im Rücken über Verluste reden muss.
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      1 Antwort
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      schrieb am 22.12.19 09:48:38
      Beitrag Nr. 89 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 62.213.058 von bernieschach am 21.12.19 15:12:34
      Zitat von bernieschach: wenn die Gläubiger kündigen dürfen sie die Rückzahlung der gekündigten Genussscheine nur im Falle einer Insolvenzgefahr aufschieben.
      trifft hier eher nicht zu,da nicht viel gekündigt wurde.
      steht ausführlich im Prospekt
      der Nennwert verringert sich um die Verlustteilnahme,damit verringert sich auch der Rückzahlungsbetrag
      der Anspruch auf Nachzahlung der Zinsen verfällt normalerweise bei Kündigung.
      bei den Superprofis von Senivita wird man den Sachverhalt vermutlich aber mal wieder gerichtlich klären lassen müssen.
      Ich verstehe eh nicht,wie man mit einem Baukonzern wie Strabag im Rücken über Verluste reden muss.


      Ich bin mir nicht so sicher, was die Rückzahlung betrifft. Tatsächlich wurde nicht viel gekündigt und eine Insolvenz droht bei Rückzahlung wohl auch nicht. Allerdings weist Herr Wiesent immer darauf hin, dass eine Rückzahlung erst nach Aufholung der Verluste erfolgt. Voraussetzung ist auf jeden Fall ohnehin der JA 2018.

      Es gibt dann m.E. zwei Alternativen. Erstens, die Rückzahlung für die auf Termin Mai 2019 gekündigten GS erfolgt nach Veröffentlichung JA 2018 sofort (ggf. incl. der noch ausstehenden 5% Zinszahlung) zu einem Betrag <100% wegen der Verlustteilnahme im Frühjahr 2020. Zweitens (das schwebt wohl Herrn Wiesent vor), es muss erst wieder auf 100% aufgefüllt werden und die Zinsen werden nachgezahlt. Erst danach erfolgt die Rückzahlung. Nach derzeitigem Stand wäre das sicherlich nicht in H1 2020, sondern eher in 2021 (oder sogar 2022).

      Die Frage ist letztlich eine juristische. Ich kann das nicht beurteilen. Persönlich würde ich Variante 1 vorziehen. Der Spatz in der Hand, ...
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      Avatar
      schrieb am 22.12.19 12:14:33
      Beitrag Nr. 90 ()
      Herr Wiesent kann nur für die Senivita Sozial sprechen
      falls Senivita Sozial die GS kündigt,darf sie das nur dann ausüben,wenn der Nennwert bei Ablauf der Frist bei 100% steht.
      ansonsten ist die Kündigung ungültig.
      steht so im Prospekt.
      falls die Gläubiger kündigen,gilt diese Regel nicht.
      so verstehe ich das,und nur dann machen die weiteren Aussagen zur Rückzahlung bei reduziertem Nennwert im Prospekt einen Sinn.
      Damit würde ich auch vor Gericht gehen.
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      1 Antwort
      Avatar
      schrieb am 22.12.19 12:24:16
      Beitrag Nr. 91 ()
      wie soll man das auch anders handhaben?
      wenn ich einen Vertrag zu einem bestimmten Zeitpunkt kündige,ist dieser damit beendet.
      in diesem Fall am 26.5.2019
      danach kann man nichts mehr ausgleichen
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      Avatar
      schrieb am 22.12.19 13:59:27
      Beitrag Nr. 92 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 62.215.578 von bernieschach am 22.12.19 12:14:33Aus dem Prospekt:

      „Rückzahlung
      Die Rückzahlung des Genussscheinkapitals steht unter der Maßgabe, dass durch die Rückzahlung kein Insolvenzeröffnungsgrund bei der Gesellschaft herbeigeführt wird. Die Rückzahlung erfolgt zum Nennbetrag der gekündigten Genussscheine abzüglich von Verlustteilnahmen, soweit diese nicht durch Wiederauffüllung ausgeglichen wurden, nebst aufgelaufener Zinsen.“

      Ich stimme zu, solange keine Insolvenz herbeigeführt wird und sobald der JA 2018 vorliegt, muss Senivita gGmbH die GS zurückzahlen, die zum Mai 2019 gekündigt wurden. Zudem müssen noch die 5% Zinsen für 2017 und 7% Zinsen für 2018 gezahlt werden. Allerdings werden die Abschreibungen (siehe ad hoc) wegen der Verlustteilnahme den Buchwert per 31.12.2018 ordentlich drücken. Sollte dieser bspw. auf 40% fallen (das halte ich übrigens für deutlich zu pessimistisch), so zahlt Senivita nur 52% (= 40% + 5% + 7%) zurück.

      Immer noch besser als die 30% Kurs an der Börse ...
      Senivita Social Estate Hybridanleihe 6,50 % bis 05/20 | 71,00 €
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      schrieb am 22.12.19 14:37:55
      Beitrag Nr. 93 ()
      die 7% Zinsen kann man vermutlich auch knicken,dazu müsste der Nennwert bei 100% stehen,oder?
      was den Bilanzverlust betrifft,ist das ziemlich beliebig
      Ich kenne den Wertansatz in der Senivita Sozial Bilanz nicht
      trotz allem reden wir aber von einem langjährigen Wachstumsmarkt
      auf 0 werden sie den Wert hoffentlich nicht abschreiben
      wer sollte denn dann noch in die Anleihe und Aktie investieren?:laugh:
      Senivita Social Estate Hybridanleihe 6,50 % bis 05/20 | 71,00 €
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      schrieb am 22.12.19 14:55:59
      Beitrag Nr. 94 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 62.216.237 von bernieschach am 22.12.19 14:37:55
      Zitat von bernieschach: die 7% Zinsen kann man vermutlich auch knicken,dazu müsste der Nennwert bei 100% stehen,oder?
      was den Bilanzverlust betrifft,ist das ziemlich beliebig
      Ich kenne den Wertansatz in der Senivita Sozial Bilanz nicht
      trotz allem reden wir aber von einem langjährigen Wachstumsmarkt
      auf 0 werden sie den Wert hoffentlich nicht abschreiben
      wer sollte denn dann noch in die Anleihe und Aktie investieren?:laugh:


      Stimmt. Die Zinszahlung für 2018 gibt es erst, wenn der Buchwert wieder bei 100% ist. Es bleiben also die 5% und der Buchwert per 31.12.2018.
      Dann hoffen wir mal, dass sie den JA 2018 schnell vorlegen.
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      schrieb am 03.02.20 09:52:39
      Beitrag Nr. 95 ()
      Jetzt wird es spannend....
      Zitat:
      Die Genussscheine können von der Emittentin entsprechend den Genussscheinbedingungen im Ausnahmefall
      vorzeitig gekündigt werden, falls der Gesamtnennbetrag der ausstehenden Genussscheine
      zu irgendeinem Zeitpunkt unter 20 % des Gesamtnennbetrags der ursprünglich begebenen Genussscheine
      - einschließlich etwaiger nach § 1.4 der Genussscheinbedingungen ausgegebener Genussscheine
      - fällt.
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      1 Antwort
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      schrieb am 04.02.20 19:16:08
      Beitrag Nr. 96 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 62.562.481 von Grossmeister_B am 03.02.20 09:52:39
      Zitat von Grossmeister_B: Jetzt wird es spannend....
      Zitat:
      Die Genussscheine können von der Emittentin entsprechend den Genussscheinbedingungen im Ausnahmefall
      vorzeitig gekündigt werden, falls der Gesamtnennbetrag der ausstehenden Genussscheine
      zu irgendeinem Zeitpunkt unter 20 % des Gesamtnennbetrags der ursprünglich begebenen Genussscheine
      - einschließlich etwaiger nach § 1.4 der Genussscheinbedingungen ausgegebener Genussscheine
      - fällt.


      ... schonmal was vom Unterschied zwischen Nennwert und Kurswert gehört ?
      Nennwert ist weiterhin unverändert 100 solange die Jahresabschlüsse 2018 und 2019 nicht testiert und veröffentlicht wurden. Davon ab kann und darf nur kündigen wer danach auch zurückzahlen kann.
      Senivita Social Estate Hybridanleihe 6,50 % bis 05/20 | 70,00 €
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      schrieb am 11.02.20 09:12:30
      Beitrag Nr. 97 ()
      Senivita SOCIAL passt sehr gut in die aktuelle politische Landschaft. Um eine gerechte Umverteilung zu erreichen werden die Anleger geschröpft, um im Gegenzug den armen Pflegebedürftigen günstige Beherbergung zu sichern :)......Spässle...kommt aber der Realität recht nahe.
      Senivita Social Estate Hybridanleihe 6,50 % bis 05/20 | 49,00 €
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      schrieb am 11.02.20 10:53:46
      Beitrag Nr. 98 ()
      Wie kann man(n) in einem solchen Wachstumssegment so unfähig sein. Es wird Geld ohne Ende verbrannt, wer soll denn noch überhaupt Vertrauen aufbringen, Gelder in ein solches Unternehmen zu investieren. Da die Anleihe gar nicht so schlecht besichert erscheint, sollte man mit einem blauen Auge aus der Nummer herauskommen und sich nicht auf der in Kürze stattfindenden Versammlung erpressen lassen.
      Passt schon zur heutigen Zeit. Die Unfähigkeit des Management soll der Anleger bezahlen und danach gibt es noch eine Höherstufung der Gehälter.
      Senivita Social Estate Hybridanleihe 6,50 % bis 05/20 | 49,00 €
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      schrieb am 11.02.20 11:15:20
      Beitrag Nr. 99 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 62.643.139 von Wolfal290149 am 11.02.20 10:53:46Über die Fähigkeit der Manager will ich nicht diskutieren.

      Aber bei der Besicherung sind Kurse unter 50 % Kaufkurse.

      Auch bei einer Quote von 75%, was bei der Besicherung sicherlich möglich sein sollte, sind es 50 & Gewinn-Chance.

      Ich habe etwas Taschengeld investiert.
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      schrieb am 11.02.20 15:17:39
      Beitrag Nr. 100 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 62.643.376 von Thorsten73 am 11.02.20 11:15:20-------------sehe ist auch so und bin gestern für 44,00€ mit 5000 Stück pocket money hinein. Höher wollte ich nicht riskieren, da man meiner Meinung dem Unternehmen kein Vertrauen schenken kann, z.B
      mangelnde Transparenz, Zahlungen werden nicht geleistet, Medienanfragen werden grundsätzlich ignoriert, Bewertung durch Rating.
      Was mich wundert, dass trotz der schlechten News fast niemand verkauft, Umsätze für eine 44 Mio.-Anleihe nicht der Rede wert.
      Auf der anderen Seite steht die in Rede stehende Besicherung. Eigentlich doch alles ganz easy, die 44 Mio sind mit mit 47 Mio abgesichert. Aber wer sagt, dass bei diesem Geschäftsgebaren das ganze auch der Wahrheit entspricht.
      Lassen wir uns mal überraschen was die Versammlungen bringen. Es wird definitiv eine zweite geben, da in der ersten der Emittent versuchen wird, den Zeitraum der Prolongation über ca. 3 Jahre zu setzen und den Zinssatz erheblich zu reduzieren. Ob man auch noch die Gesamtanleihesumme reduzieren möchte, lasse ich mal dahin gestellt.
      We will see.
      Senivita Social Estate Hybridanleihe 6,50 % bis 05/20 | 46,50 €
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      schrieb am 11.02.20 16:28:20
      Beitrag Nr. 101 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 62.641.675 von threeways am 11.02.20 09:12:30
      Zitat von threeways: Senivita SOCIAL passt sehr gut in die aktuelle politische Landschaft. Um eine gerechte Umverteilung zu erreichen werden die Anleger geschröpft, um im Gegenzug den armen Pflegebedürftigen günstige Beherbergung zu sichern :)......Spässle...kommt aber der Realität recht nahe.


      und mit den Schwächsten der Gesellschaft stattdessen was tun?
      in den Mülleimer schmeissen?
      Senivita Social Estate Hybridanleihe 6,50 % bis 05/20 | 49,75 €
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      schrieb am 11.02.20 17:03:05
      Beitrag Nr. 102 ()
      wenn man Ehrlichkeit will,müssen die Menschen verstehen,was private Marktwirtschaft ist
      um das in Europa zu erreichen,müsste man wieder bei fast null anfangen
      die Menschen haben gelernt mit der Lüge zu leben
      das wirklich Erstaunliche aus meiner Sicht ist nicht,dass Menschen lügen,sondern dass sie es nicht stört.
      Senivita Social Estate Hybridanleihe 6,50 % bis 05/20 | 49,80 €
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      schrieb am 11.02.20 17:03:41
      Beitrag Nr. 103 ()
      So , nun soll es also doch so kommen , wie in meinem Beitrag Nr.73 bereits vermutet :
      .....

      Ich verweise hier einmal auf die Prolongation der SANHA GmbH & Co. KG . Ein Jahr vor Ende der Laufzeit der bestehenden Anleihe hat man das Thema auf die Agenda gesetzt , der eigene Vorschlag über die Weiterführung der Anleihe zu niedrigeren Zinssätzen scheiterte und mit der One Square Advisory Services GmbH und einem deutlich besseren Angebot für die Anleihenbesitzer kam dann auch die Zustimmung zur Laufzeitverlängerung . Man hat es transparent gemacht , musste aber auch Zugeständnisse machen in Sachen Zinsen .

      Senivita : Was lag denn da näher , wenn man eine Wandelanleihe am Markt hat und einen Börsengang anstrebt , die Wandelanleihe um 2 oder 3 Jahre zu verlängern ? Im Zuge des Börsenganges wäre es doch mehr als sinnig gewesen im Vorfeld den Wandler zu verlängern und dies auch so zu kommunizieren , dass es eine Paketlösung ist mit Vorteilen für beide Seiten . Ich sehe derzeit auch eine Verlängerung auf uns zukommen , auch im jetzigen Prozess . Man hätte zB bei 3 Jahren oben drauf genügend Zeit gehabt zu schauen , wo liegt zB nach 12 Monaten der Aktienpreis , muss man mit dem Wandelpreis laut Wandelbedingungen ggf weiter nach unten , wie viele haben bis dato schon gewandelt und dann hätte man die Finazierungslücke in aller Ruhe zur Refinanzierung der Wandelanleihe angepackt .
      Wie gesagt , alles meine persönliche Meinung.

      ...

      Welche Rolle wird denn Ed.Züblin bei der ganzen Sache spielen ?
      Wird man sich Senivita weiter antun ?

      Eigentümer der SeniVita Social Estate AG sind die SeniVita Sozial gGmbH (50%), Ed. Züblin AG (46%) und grosso holding GmbH (4%)

      Ed.Züblin ist ja schon eine Hausnummer in Sachen Bauprojekte .
      Wenn man derzeit mal durch Hamburg geht , hängen mindestens an jeder zweiten Großbaustelle Züblin Fahnen .
      Also , die Rolle von Ed.Züblin in dieser Konstellation halte ich für sehr interessant .

      Ich vermute mal, daß neben der Laufzeitverlängerung , Coupon Anpassung auch eine Wandlung in
      Aktien vorgesehen wird .
      Hierzu gab es ja 2019 die Herabsetzung auf 2 Millionen Aktien der AG.
      Nur wer will jetzt wandeln ?

      Zum Coupon : 6,5 Prozent sind nicht viel .
      Angesicht der Situation , Investoren Interessen und des Umfeldes , sehe ich
      keinen wirklichen Spielraum beim Zinssatz nach unten .


      Hier verweise ich wieder auf Sanha Prolongation seinerzeit , wo dies auch von Unternehmerseite versucht wurde und letztendlich scheiterte .

      :rolleyes::rolleyes::rolleyes:
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      3 Antworten
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      schrieb am 11.02.20 17:56:16
      Beitrag Nr. 104 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 62.647.639 von Genussschein am 11.02.20 17:03:41Ja aber,
      der Laden ist doch viel mehr wert.
      Dazu noch die Zukunftsoptionen. Selbst 90% wären da doch immer noch ein Schnäppchen.
      Senivita Social Estate Hybridanleihe 6,50 % bis 05/20 | 49,80 €
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      schrieb am 11.02.20 20:57:44
      Beitrag Nr. 105 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 62.647.639 von Genussschein am 11.02.20 17:03:41Hallo Genussschein,
      so sehe ich dass auch, ganz treffend beurteilt, wie man die Sachlage für beide Seiten bei zeitgerechter und transparenter Kommunikation hätte lösen/vorschlagen können.
      Realität ist, dass durch die Inkompetenz der Geschäftsleitung eine Situation entstand und noch weiter anhält, das Anlegervertrauen zerstört hat.
      Das man solche zukunftsorientierte günstige wirtschaftliche Strukturen in einem Wachstumsmarkt
      so amateurhaft angeht, kann man einfach nicht verstehen. Mal schauen, welche Ergebnisse auf beiden Versammlungen erzielt werden. Teile Deine Meinung, dass das von Dir beschriebene Szenario eintritt.
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      schrieb am 12.02.20 00:07:27
      Beitrag Nr. 106 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 62.647.639 von Genussschein am 11.02.20 17:03:41
      Zitat von Genussschein: Eigentümer der SeniVita Social Estate AG sind die SeniVita Sozial gGmbH (50%), Ed. Züblin AG (46%) und grosso holding GmbH (4%)

      ... Grossnig ist schon seit einiger Zeit draussen.

      Hier verweise ich wieder auf Sanha Prolongation seinerzeit , wo dies auch von Unternehmerseite versucht wurde und letztendlich scheiterte .

      ... Sanha ist nicht so meine Baustelle, aber der Kursverlauf (aktuell 97.-) sieht echt nicht nach Scheitern aus: https://charts.comdirect.de/charts/rebrush/design_small.ewf.…

      die Rolle von Ed.Züblin in dieser Konstellation halte ich für sehr interessant .

      ... wo man hinschaut wird renoviert, erweitert und neugebaut, die Wartelisten wachsen stetig weil die Altvorderen irgendwo bequem endgelagert werden müssen. Unter vernünftiger wirtschaftlicher Leitung sollte "Social Estate" eigentlich längst ein Erfolgsmodell sein.
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      schrieb am 13.02.20 12:55:08
      Beitrag Nr. 107 ()
      Im Investorencall am 15.11.2019 hatte das Management mitgeteilt, dass man die verlängerte Umtausch- und Zeichnungsfrist dazu nutzen wollte, den Hauptgesellschafter Züblin davon zu überzeugen einen weiteren finanziellen Restrukturierungsbeitrag zu machen. Da wir von Züblin nichts gehört haben gehe ich davon aus, dass Züblin nicht dazu bereit ist. Das würde bedeuten das Züblin das Vertrauen in das Management verloren hat und dieses nicht weiter unterstützt. Ich kann mir momentan nicht vorstellen, dass ich einer Restrukturierung der Anleihe zustimmen werde (insbesondere nicht einer Veränderung der Sicherheitenbestellung), da ich auch kein Vertrauen mehr in das Management habe. Das Management führt den Prozeß der finanziellen Restrukturierung unprofessionell.
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      4 Antworten
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      schrieb am 13.02.20 13:29:01
      Beitrag Nr. 108 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 62.668.684 von Investor1122 am 13.02.20 12:55:08Bezüglich Züblin hast du wohl recht - aber was ist die alternative zu einer Laufzeitverlängerung ?

      Insolvenz!

      Die Anleihe ist zawr seinbar zu 100% besichert, aber das wardie Gewa-Anleihe auch - da gab es eine Quote von ca. 40-45%!

      Sieh dir mal Sanha an - da war die Laufzeitverlängerung auch eine gute Entscheidung - daher bin ich für eine Laufzeitverlängerung, aber natürlich nicht zu jedem Preis.
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      3 Antworten
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      schrieb am 13.02.20 14:03:22
      Beitrag Nr. 109 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 62.669.107 von Grossmeister_B am 13.02.20 13:29:01Sanha hat sich aber professionelle Hilfe von der One Square Advisory Services GmbH seinerzeit
      mit ins Boot geholt .
      Ob Senivita auch zu ähnlicher Vorgehensweise bereit wäre ?

      Zu Züblin :
      Die Frage ist doch ....

      Züblin kann ohne Senivita , aber kann Senivita ohne Züblin ?

      :rolleyes::rolleyes::rolleyes:
      Senivita Social Estate Hybridanleihe 6,50 % bis 05/20 | 51,49 €
      1 Antwort
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      schrieb am 13.02.20 16:43:05
      Beitrag Nr. 110 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 62.669.107 von Grossmeister_B am 13.02.20 13:29:01Wenn das Management einen überzeugenden Restrukturierunsprozeß (finanziell wie operativ) durch führen würde und sich die dafür erforderlichen Ressourcen heranholen würde z.B. in Form von Beratern sähe die Sache anders aus. Mein Eindruck aus dem Investorencall ist aber das dem Vorstand gar nicht bewußt ist, das sie die finanzielle Restrukturierung unprofessionell durchführen und insofern habe ich auch wenig Hoffnung das sich da etwas ändert.

      Züblin - die von allen das Management am besten kennen - hat sich wohl entschieden. Für Züblin wäre es leicht gewesen die 13 Mio. € Lücke zu schließen. Das ist für die kein großer Betrag. Und wenn die sich entscheiden einen Cut zu machen und ihre Verluste zu begrenzen, dann denke ich wird es für außenstehende Anleihegläubiger schwierig zu einer fundierteren Einschätzung zu kommen.

      Wie Genussschein auch schon darauf hingewiesen hat wird eine weitere Frage sein wie es dann mit Züblin weiter geht. Was passiert wenn die sich entscheiden die operative Zusammenarbeit mit SeniVita nicht fortzusetzen, was nicht überraschend wäre auch wegen der hohen Außenstände von Rechnungen im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich?

      Mein Gefühl ist das wenn Sicherheiten von den Anleihegläubigern freigegeben werden damit SeniVita diese verkaufen kann um Liquidität für das operative Geschäft zu haben, das dieses Geld dann einfach nur von den operativen Verlusten aufgebraucht wird und die Anleihegläubigern am Ende mit noch weniger dastehen.

      Insofern glaube ich das für die Anleihegläubiger eine Insolvenz bzw. Liquidation der beste Weg ist.

      Was die Sicherheiten im Insolvenzfall wert sind ist schwer einzuschätzen. Im Investorencall wurde gesagt das 11 Objekte als Sicherheit hinterlegt sind und das für die beiden Objekte Königsberg und Weidenberg Vorvereinbarungen mit Investoren bestehen, diese für 21 Mio. € zu verkaufen.
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      Avatar
      schrieb am 13.02.20 19:51:07
      Beitrag Nr. 111 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 62.669.509 von Genussschein am 13.02.20 14:03:22Nein, Sanha hat nicht One Square Advisory Services GmbH ins Boot geholt - One Square Advisory Services GmbH hat sich gegen die Sanha-Vorschläge (Zinskürzung...) bei der Prolongation gestellt zum Wohle der Anleihegläubiger. .....

      Gut das wir wieder einen starken Player auf der Gläubigerseite haben, der unsere Interessen gebündelt vertreten kann.... wir müssen unsere Interessen bündeln...

      https://www.anleihen-finder.de/senivita-wandelanleihe-kfm-em…
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      Avatar
      schrieb am 13.02.20 22:29:44
      Beitrag Nr. 112 ()
      .......wir befinden uns in einem Segment der Altersversorgung von Pflegepersonen. Trotz aller menschlicher Schwere unter dem Gesichtspunkt der Wirtschaftlichkeit ein in den nächsten Jahren stark wachsender Zweig in unserer Wirtschaftsstruktur. Wenn unter diesen Voraussetzungen ein Unternehmen eine solche Inkompetenz praktiziert, kann eigentlich nur noch die Insolvenz folgen.
      Hat denn überhaupt noch jemand Vertrauen in ein solches Unternehmen?
      Die Frage beantwortet sich durch die Feststellung, dass es für Züblin Penauts gewesen wäre, die fehlende Zeichnung der beiden Anleihen aus der Portokasse auszugleichen. Auch für Züblin dürfte es auch unter Steueraspekten nicht verkehrt sein, wenn das Unternehmen in die Insolvenz verabschiedet wird. Wenn nur annähernd die Besicherung der Wahrheit entspricht, kann die Insolvenz für die meisten der Anleger hier keine grössere negative Belastung bedeuten, da die meisten aufgrund des Börsenverlaufs zu relativ niedrigen Kursen eingestiegen sind.
      Was soll bei der Gläubigerversammlung passieren? Zustimmung zu Plänen der Herabsetzung von Zinsen, Reduzierung der Anleihesumme mit prozentualem Abschlag, Veränderung der Besicherung?
      Man muss doch etwas eingenommen haben, wenn man dem Management für die Zukunft Vertrauen einräumt. Oftmals kann man einen Neuanfang wagen, siehe u.a. SANHA, aber hier hat man alles verzockt.
      Mal schauen wie gewichtig sich Frontman Friedrich vom KFM bei den Versammlungen verhält, die sind ja fast mit 5 Mio. € investiert.
      Zur Zeit eignet sich die Anleihe gut als Zockerpaper, bin mit 5000 St/2000€ eingestiegen und sehe das ganze locker entspannt.
      Senivita Social Estate Hybridanleihe 6,50 % bis 05/20 | 51,49 €
      Avatar
      schrieb am 21.02.20 12:20:28
      Beitrag Nr. 113 ()
      Was haltet ihr von den Vorschlägen von Senivita?

      https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2020-02/4891200…
      Senivita Social Estate Hybridanleihe 6,50 % bis 05/20 | 55,51 €
      1 Antwort
      Avatar
      schrieb am 21.02.20 20:01:09
      Beitrag Nr. 114 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 62.747.809 von Grossmeister_B am 21.02.20 12:20:28
      Zitat von Grossmeister_B: Was haltet ihr von den Vorschlägen von Senivita?


      Eindeutig aus der Not heraus geboren. Unklar ist, warum der Barbestand ausgenommen werden soll. Als Genussscheininhaber gefällt mir die Neben-Nachricht, dass die Sozial gGmbH nach Wiesent benannt werden soll - spricht zumindest gegen eine bevorstehende pleite.
      Senivita Social Estate Hybridanleihe 6,50 % bis 05/20 | 56,00 €
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      schrieb am 02.03.20 15:15:30
      Beitrag Nr. 115 ()
      Die Vorschläge des Management zur Restrukturierung der Anleihe sind sehr schlecht für die Anleihegläubiger.

      Die vorgeschlagene Neuregelung des Treuhandvertrag würde es dem Unternehmen ermöglichen die Immobilien im Sicherheitenbestand abzuverkaufen und das Cash daraus - was dann nicht mehr Teil des Sicherheitenbestand ist – zu nutzen um operative Verluste des Unternehmens zu finanzieren und die Rechnung von Züblin zu zahlen. Die Regelung im bestehenden Treuhandvertrag, das der Bestand der Sicherheiten mindestens dem Nominalwert der ausstehenden Anleihe entsprechen muß entfällt ersatzlos. Das bedeutet das in einiger Zeit die Deckung der Anleihe durch Sicherheiten deutlich unter 100% sinken könnte.

      Ärgerlich ist auch das das Management in seiner Pressemitteilung sagt, das Immobilien weiterhin Bestandteil der Sicherung sein sollen, gleichzeitig die vorgeschlagenen Änderungen aber es dem Unternehmen ermöglichen diese abzuverkaufen. Der Anleihegläubiger welcher nur die Pressemitteilung liest und nicht den geänderten Treuhandvertrag, könnte daher in die Irre geführt werden und glauben an der momentanen Besicherungshöhe der Anleihen durch Immobilien ändert sich nichts.

      Im Ergebnis bedeutet das, das die finanzielle Restrukturierung ausschließlich zu Lasten der Anleihegläubiger erfolgt. Der Gesellschafter SeniVita Sozial gGmbH macht keinen weiteren Beitrag zur finanziellen Restrukturierung. Und Züblin ist der große Gewinner. Die vorgeschlagene Regelung ermöglicht es dem Unternehmen die Rechnungen von Züblin zu bezahlen und somit könnte Züblin ohne Verluste aus der Sache rauskommen.

      Für einen Anleihegläubiger welcher daran glaubt, das dem aktuellen Management der operative Turn Around gelingt wäre es das Minimum gewesen einen Betrag für die Finanzierung operativer Verluste zu vereinbaren und das dann die Höhe des Sicherheitenbestandes um nicht mehr als diesen Betrag sinken kann (ausgehend von dem Wert des Sicherheitenbestandes per 27.11.2019). Und das darüber hinaus die aktuell offenen Rechnungen von Züblin (zweistelliger Millionen Euro Betrag) in nachrangige Gesellschafterdarlehen gewandelt werden mit einer Laufzeit länger als 5 Jahre.

      Ich allerdings habe Zweifel an einen erfolgreichen Turn Around und befürchte das wir in 5 Jahren dann wieder vor der gleichen Situation stehen wie jetzt, allerdings mit dem Unterschied das die Anleihe dann nicht mehr mit Immobilien besichert ist, weil zwischenzeitlich alles abverkauft wurde um operative Verluste zu decken.
      Senivita Social Estate Hybridanleihe 6,50 % bis 05/20 | 47,60 €
      Avatar
      schrieb am 19.03.20 13:47:09
      Beitrag Nr. 116 ()
      Ob wohl auch die strauchelnde Senivita von den Corona - Kredit-Notprogrammen des Staates profitieren kann?
      Senivita Social Estate Hybridanleihe 6,50 % bis 05/20 | 30,00 €
      1 Antwort
      Avatar
      schrieb am 25.03.20 08:27:14
      Beitrag Nr. 117 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 63.065.155 von Grossmeister_B am 19.03.20 13:47:09
      Zitat von Grossmeister_B: Ob wohl auch die strauchelnde Senivita von den Corona - Kredit-Notprogrammen des Staates profitieren kann?


      Das sieht schlecht aus. Laut KFW wird auf den finanziellen Zustand am 31.12.2019 abgestellt.

      https://www.kfw.de/Presse-Newsroom/Aktuelles/KfW-Info_Banken…

      Aber Senivita könnte wegen Corona endlich die Leerstände in den Griff bekommen. Es wird imho eine größere Nachfrage nach geschützten Unterkünften für Senioren geben und komplette Leerstände werden zu Corona-Kliniken umgebaut. Da müsste die Firma aber endlich mal aus den Puschen kommen, die beiden neuen Gebäude fertigstellen und in den Bestandsobjekten fähige Mitarbeiter beschäftigen. Mein Eindruck von der Telefonkonferenz ist allerdings, dass dort niemand weiß, was zu tun ist. Der Kolb hat sich nen Versorgungsvertrag gesichert und wird ne satte Insolvenz hinlegen. Wiesent ist komplett ahnungslos.
      Senivita Social Estate Hybridanleihe 6,50 % bis 05/20 | 40,00 €
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      schrieb am 07.04.20 10:57:19
      Beitrag Nr. 118 ()
      Gute Nachrichten - erstmal Zeit gewonnen - vielleicht wendet sich noch alles zum guten....

      https://www.bondguide.de/restrukturierung/senivita-social-an…
      Senivita Social Estate Hybridanleihe 6,50 % bis 05/20 | 48,00 €
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      schrieb am 07.04.20 14:08:58
      Beitrag Nr. 119 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 63.261.631 von Grossmeister_B am 07.04.20 10:57:19Damit ist eine Insolvenz von SSE zunächst einmal abgewendet und zusammen mit der Systemrelevanz das Überleben von SSE bis auf Weiteres gesichert.
      Dass Pflegeheime benötigt werden, ist wohl unstrittig. Es kommt jetzt darauf an, dass Wiesent zeigt, dass SSE nachhaltig Gewinne erzielen kann. Ich bleibe optimistisch, da er es auch in der Vergangenheit schon geschafft hat. Die Rahmenbedingungen sind in Zeiten von Corona besser geworden. Evtl. wird SSE auch staatliche Zuschüsse erhalten.
      Senivita Social Estate Hybridanleihe 6,50 % bis 05/20 | 52,00 €
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      schrieb am 08.04.20 08:29:14
      Beitrag Nr. 120 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 63.264.226 von Caro1971 am 07.04.20 14:08:58DGAP-News: SeniVita Social Estate AG / Schlagwort(e): Kapitalrestrukturierung
      07.04.2020 / 17:57
      Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

      /

      PRESSEINFORMATION



      Anleihegläubiger machen den Weg zur Transformation der SeniVita-Gruppe frei - Deutliche Zustimmung zum Restrukturierungskonzept

      - Erfolgreiche Gläubigerversammlung mit Zustimmungsquote von mehr als 95 % zur Veränderung der Bedingungen der Anleihe 2015/2020

      - Gläubiger des Entwicklers und Betreibers von Pflegeeinrichtungen behalten Anspruch auf 100 % Rückzahlung und erhalten einen auf 8,5 % p.a. erhöhten Zinssatz

      - Erstmals Online-Übertragung einer Gläubigerversammlung in Deutschland

      - CEO Dr. Horst Wiesent: "Ich bin sehr dankbar für den Vertrauensbeweis, dem nun Taten folgen müssen. Professionelle Pflege war in Deutschland nie wichtiger als heute."


      Bayreuth, 7. April 2020 - Die Gläubiger der Wandelanleihe 2015/2020 (ISIN: DE000A13SHL2) der SeniVita Social Estate AG (SSE AG) haben den Weg für die geplante Transformation der SeniVita-Gruppe frei gemacht. Auf der heutigen Gläubigerversammlung des Entwicklers und Betreibers von Pflegeeinrichtungen in Bayreuth sprachen sie sich mit einer Mehrheit von mehr als 95 % dafür aus, die Laufzeit der am 12. Mai 2020 zur Rückzahlung fälligen Anleihe um 5 Jahre bis zum 11. Mai 2025 zu verlängern sowie Höhe und Auszahlungsmodalitäten der Zinszahlungen zu verändern.

      Die Gläubigerversammlung fand aufgrund des in Bayern derzeit geltenden Versammlungsverbots unter erschwerten Voraussetzungen auf Basis einer Ausnahmegenehmigung der Stadt Bayreuth statt. Zahlreiche Gläubiger machten von dem Angebot der SSE AG Gebrauch, die Versammlung online zu verfolgen - ein Novum in Deutschland!

      Beschlossen wurde neben der Laufzeitverlängerung, den Zinssatz der Anleihe von derzeit 6,5 % p.a. auf 8,5 % p.a. zu erhöhen. Dabei wird nach einem jährlichen Stufenplan nur ein Teil des Zinses ausgezahlt, um die Liquiditätsbelastung an die Leistungsfähigkeit von SeniVita während der Transformation anzupassen. Der nicht ausgezahlte Zinsanteil wird am Ende der Laufzeit als einmalige Zusatzzahlung geleistet. Ferner werden künftig Barbestände der SSE AG von der Besicherung der Anleihe ausgenommen. Zudem bestehen nun erweiterte Reporting-Pflichten der Gesellschaft. Zum gemeinsamen Vertreter der Gläubiger wurde Rechtsanwalt Gustav Meyer zu Schwabedissen, Düsseldorf, gewählt.

      Für die Erstellung des Restrukturierungskonzepts und der mittelfristigen Finanzplanung hatte die SSE AG die Restrukturierungsberatung One Square Advisors GmbH, München, mandatiert. Das Konzept wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG im Rahmen eines Independent Business Review (IBR) geprüft und für tragfähig befunden. Rechtlich beraten wurde die Gesellschaft durch die Kanzlei Heuking Kühn Lüer Wojtek, Köln.

      Beide Großaktionäre der SSE AG, die Dr. Wiesent Sozial gGmbH (vormals: SeniVita Sozial gGmbH) und das Bauunternehmen Ed. Züblin AG, die jeweils 49,99 % der Aktien halten, hatten zuvor bereits signifikante Restrukturierungsbeiträge geleistet und sind bereit, die operative und finanzielle Transformation der SeniVita-Gruppe zu unterstützen.

      Bereits am 6. April hatte die SSE AG in einer Pflichtmitteilung bekanntgegeben, dass bei der parallel vom 4. bis 7. April (24.00 Uhr) laufenden schriftlichen Abstimmung der Gläubiger ohne physische Versammlung die gleichen Beschlussvorschläge vorzeitig die erforderliche Mehrheit erzielt hatten. Mit einem Teilnahmequorum von wertmäßig mehr als 50 % des ausstehenden Anleihevolumens war die Abstimmung nach den Bestimmungen des Schuldverschreibungsgesetzes auch beschlussfähig.

      Dr. Horst Wiesent, Vorstandsvorsitzender der SSE AG: "Gerade in diesen Tagen, in der eine weltweite Pandemie unser Leben bestimmt, erleben wir, wie wichtig eine professionelle und moderne Pflege in Deutschland ist. Sie war nie wichtiger als heute. Deshalb bin ich sehr dankbar, dass die Anleihegläubiger uns das Vertrauen gegeben haben, die Transformation der SeniVita-Gruppe umzusetzen. Wichtig war mir bei dem Finanzierungskonzept, dass kein Gläubiger Geld verlieren soll, sondern am Ende der Laufzeit seine Investition in voller Höhe zurückbezahlt bekommt. Das Abstimmungsergebnis ist ein Handlungsauftrag, erkannte Schwachstellen im Management unserer Pflegeeinrichtungen und in den internen Prozessen so schnell wie möglich abzustellen. Daran werden wir uns messen lassen."

      Kontakt für Medien und Investoren:
      Frank Elsner
      Frank Elsner Kommunikation für Unternehmen GmbH
      Tel.: 0049 89 99 24 96 30
      office@elsner-kommunikation.de

      Über die SeniVita-Gruppe:
      Die SeniVita Social Estate AG in Bayreuth und ihre Tochtergesellschaften planen, bauen, vermarkten und betreiben hochwertige Pflegewohnimmobilien. Die Gruppe zählt in diesem Bereich zu den führenden Adressen im süddeutschen Raum. Dabei profitiert sie von den Kompetenzen der beiden Hauptaktionäre Ed. Züblin AG (Wohnimmobilienbau) und Dr. Wiesent Sozial gGmbH/Dr. Wiesent Gruppe (Altenpflege). Die Gründung der Gruppe durch Dr. Horst Wiesent reicht bis ins Jahr 1998 zurück.

      Die Wohnanlagen werden auf Basis des zukunftsweisenden Konzepts AltenPflege 5.0 gestaltet und zusammen mit kompetenten Servicepartnern betrieben. Das von SeniVita entwickelte Modell vereint die Bausteine seniorengerechte Wohnungen, ambulante Pflege und moderne Tagespflege in einem innovativen Wohn- und Pflegekonzept. Aktuell betreibt die Gruppe 12 Pflegeeinrichtungen.
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      schrieb am 13.05.20 01:27:14
      Beitrag Nr. 121 ()
      SeniVita Social Estate AG / Schlagwort(e): Anleihe
      SeniVita Social Estate AG: Zinszahlung der SeniVita Social Estate AG verzögert sich wegen Auswirkungen der Corona-Pandemie

      12.05.2020 / 19:04 CET/CEST
      Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
      Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.




      Stichworte: Anleihe/Zinszahlung

      Zinszahlung der SeniVita Social Estate AG verzögert sich wegen Auswirkungen der Corona-Pandemie

      Bayreuth, 12. Mai 2020 - Die am 12. Mai 2020 fällige Zinszahlung der SeniVita Social Estate AG auf die Anleihe 2015/2025 (ISIN: DE000A13SHL2) in Höhe von 2 % des Nominalbetrags wird sich wegen der Auswirkungen der weltweiten Corona-Pandemie verzögern. Zum einen geht es dabei um den geplanten Verkauf einer Tagespflegeeinrichtung in Oberbayern. Dafür sind noch mehrere Gremienbeschlüsse zu fassen, was wegen der in Bayern geltenden Corona-bedingten Einschränkungen bisher nicht möglich ist. Zum anderen kommt es bei der Vermarktung der Wohnungen in den beiden vor kurzem fertiggestellten Pflegeeinrichtungen Königsberg und Weidenberg zu Verzögerungen. Die aus diesen Transaktionen eingeplanten Mittelzuflüsse werden damit aus heutiger Sicht erst zu einem späteren Zeitpunkt realisiert. Der gemeinsame Vertreter der Anleihegläubiger wurde über diesen Sachverhalt informiert.

      Die am 7. April 2020 auf einer Gläubigerversammlung gefassten Beschlüsse zur Verlängerung der Laufzeit der Anleihe und zur Veränderung der Konditionen sind mit Wirkung zum 11. Mai 2020, 24.00 Uhr, unanfechtbar geworden und können technisch vollzogen werden, sofern keine Anfechtungsklage innerhalb dieser Frist eingegangen ist. Nach vorläufiger Auskunft des zuständigen Gerichts hat die zuständige Kammer bisher keine Kenntnis von solchen Anfechtungsklagen gegen die Beschlüsse.

      Kontakt:
      Frank Elsner
      Frank Elsner Kommunikation für Unternehmen GmbH
      Tel.: 0049 89 99 24 96 30
      office@elsner-kommunikation.de

      12.05.2020 CET/CEST Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
      Medienarchiv unter http://www.dgap.de

      Sprache: Deutsch
      Unternehmen: SeniVita Social Estate AG
      Wahnfriedstraße 3
      95444 Bayreuth
      Deutschland
      ISIN: DE000A13SHL2
      WKN: A13SHL
      Börsen: Freiverkehr in Berlin, Frankfurt, Stuttgart, Tradegate Exchange
      EQS News ID: 1042503
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      3 Antworten
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      schrieb am 13.05.20 11:43:12
      Beitrag Nr. 122 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 63.655.147 von Caro1971 am 13.05.20 01:27:14Nicht mal 2% Zinsen können bezahlt werden - "das lässt sehr tief blicken"....
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      2 Antworten
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      schrieb am 14.05.20 14:49:25
      Beitrag Nr. 123 ()
      Wirklich unfassbar, die sind ja offensichtlich zahlungsunfähig. Hätten wahrscheinlich doch besser Insolvenz anmelden sollen! Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.
      Senivita Social Estate Hybridanleihe 6,50 % bis 05/20 | 49,01 €
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      schrieb am 14.05.20 19:24:32
      Beitrag Nr. 124 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 63.659.647 von Grossmeister_B am 13.05.20 11:43:12
      Zitat von goldstarinvestor: Wirklich unfassbar, die sind ja offensichtlich zahlungsunfähig. Hätten wahrscheinlich doch besser Insolvenz anmelden sollen! Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.

      ... logisch sind die akut zahlungsunfähig wenn jede Geschäftstätigkeit amtlich verboten wird und dank kollektiver Hysterie und totalem Shutdown keine Zahlungen aus auf Eis gelegten Verkäufen reinkommen. Das geht momentan sehr vielen Unternehmen so, auch wenn manche das noch nicht wirklich realisiert haben.

      Der Schrecken fängt gerade erst an. Pandemie der Staatsschulden, der Firmen- und Privat-Insolvenzen sowie der zukünftigen Steuer- und Abgaben-Demokratie. Alles frei nach dem Motto "Genieße den Krieg, denn der Frieden wird furchtbar (teuer)".

      Zitat von Grossmeister_B: Nicht mal 2% Zinsen können bezahlt werden - "das lässt sehr tief blicken"....

      ... alles was noch da ist und reinkommt, wird dringend für zukünftige Investitionen gebraucht.
      Da dürfte Post-Corona immenser Neubau-Bedarf nachfolgen, wenn Millionen neue Senile, Depressive, Angstgestörte und Manisch-Depressiv-Aggressive nicht mehr ohne Schutz und Pflege klarkommen und aus der häuslichen Klopapierburg direkt ins sichere Pflegeheim wechseln müssen.

      Wirklich beindruckend ist eher, dass alle Börsenplätze sowie viele Banken und Broker die Prolongation der Anleihe offensichtlich komplett verpennt haben, sodass momentan allein nur Tradegate seit gestern überhaupt wieder getaxte Kurse stellt. Die aber bankseits realtime auch kaum zugänglich bleiben, weil die Anleihe meist noch auf "ausgelaufen" gelistet wird. HUeSt ist nur noch per Mail erreichbar, die informationsfrei aber wenigstens prompt im Schlafanzug aus dem Home-Office beantwortet wird. Nix funktioniert, aber Hauptsache die besabberte Siff-Schutzmaske sitzt vorschriftsgemäß. In der semivitalen neudeutschen Gesellschaft hat Senivita sicher noch eine ganz große Zukunft vor sich ...
      Senivita Social Estate Hybridanleihe 6,50 % bis 05/20 | 49,01 €
      1 Antwort
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      schrieb am 15.05.20 12:49:14
      Beitrag Nr. 125 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 63.684.316 von albondy am 14.05.20 19:24:32Ich könnte mir eher vorstellen, dass der Fonds der die zwei Häuser laut Letter of intent kaufen wollte aufgrund der Situation den Kaufpreis drücken möchte.
      Ich glaube das es in nächster Zeit eher schwierig sein sollte neue Objekte zu einem guten Preis auf den Markt zu bringen...

      Sehr schwierieges Umfeld für Senivita. Die Altenpflege-Einrichtungen leiden an Unterauslastung und verbrennen Geld.... Bau und Verkauf von neuen Häusern könnte problematisch sein / werden.

      Züblin scheint nichts nachschießen zu wollen um Senivita zu stützen.
      Dr.WiesentEinrichtungen haben ihr Pulver verschossen und stehen auch mit dem Rücken an der Wand.....

      Wir können nur hoffen das sich die Auslastung der Pflegeeinrichtungen signifikant erhöht, dass dort kein Geld mehr verbrannt wird sonst siehts zappenduster aus.... auf neue Geldgeber brauchen wir wohl nicht zu hoffen
      Senivita Social Estate Hybridanleihe 6,50 % bis 05/20 | 51,00 €
      Avatar
      schrieb am 16.05.20 14:54:48
      Beitrag Nr. 126 ()
      Auch wenn ich kein Jurist bin, verwundern mich folgende Fakten:

      • Am 12.5.2020 teilte Senivita Social Estate AG mit, dass die am 7. April 2020 auf einer Gläubigerversammlung gefassten Beschlüsse zur Verlängerung der Laufzeit der Anleihe und zur Veränderung der Konditionen mit Wirkung zum 11. Mai 2020, 24.00 Uhr, unanfechtbar geworden sind.
      • Im November 2019 teilte Senivita Social Estate AG mit, dass bei dem Sicherheitsbestand vom 27.22.2019 der Barmittelbestand („der nach den „alten“ Konditionen der Anleihe erforderlich war, sofern keine ausreichende Besicherung durch Grundschulden vorliegt“) mehr als 2 Mio. EUR beträgt. – Dieser Passus wurde jedoch erst im Rahmen am 7. April 2020 auf der Gläubigerversammlung gefassten Beschlüsse geändert. – War deshalb nicht bis zum 11. Mai 2020, 24.00 Uhr der Barmittelbestand erforderlich oder erfolgte zwischenzeitlich eine ausreichende Besicherung durch Grundschulden?
      • Der Treuhandvertrag mit dem „Neu-Treuhänder“ (RA Gustav Meyer zu Schwabedissen) gilt erst ab dem 12. Mai 2020; bis zum 11. Mai 2020 (also im Zeitraum der „Verfrühstückung“ des Barmittelbestandes) galt noch der Vertrag mit dem Alt-Treuhänder (RB Treuhand GmbH). – Schön dass Senivita Social Estate AG in der Mitteilung vom 12 5.2020 nun darauf hinweist, den gemeinsamen Vertreter der Anleihegläubiger und Neu-Treuhänder über diesen Sachverhalt (auch) informiert zu haben.
      Senivita Social Estate Hybridanleihe 6,50 % bis 05/20 | 49,01 €
      1 Antwort
      Avatar
      schrieb am 20.05.20 10:05:39
      Beitrag Nr. 127 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 63.706.930 von Dormi13 am 16.05.20 14:54:48
      Zitat von Dormi13: verwundern mich folgende Fakten:


      Xetra Newsboard 19.05.2020 | 00:01
      XFRA FRA:New Instruments available on XETRA - 19.05.2020-001
      The following instruments on XETRA do have their first trading day 19.05.2020
      Die folgenden Instrumente in XETRA haben ihren ersten Handelstag am 19.05.2020

      TrdMod InstCode Exch ISIN Name InstGrp InstType Curr CCP

      CA XFRA CA135087L286 CANADA 20/22 BD00 BON CAD N
      CA XFRA CH0536892620 FIRMENICH I. 20/23 BD00 BON CHF N
      CA XFRA DE000A1VXUC8 VW 20/22.02.21 BD00 BON EUR N
      CA XFRA DE000A289CV1 SENIVITA SOC. NRI 20/25 BD01 BON EUR N

      mit Frankfurter Kurs 99.- zu 100.50 ???
      https://www.comdirect.de/inf/anleihen/detail/uebersicht.html…
      Avatar
      schrieb am 20.05.20 15:22:30
      Beitrag Nr. 128 ()
      Wann muss die Senivita Social Estate AG (SSE) eigentlich einen Insolvenzantrag stellen?
      Ich kann mich erinnern, dass es eine Frist von ca. 4 Wochen gibt, um den Zinsverpflichtungen nachzukommen. Allerdings ist das wahrscheinlich obsolet geworden mit den neuen Insolvenzrichtlinien im Zuge der Corona-Krise. Aber ewig kann die SSE aber auch nicht mehr so weitermachen ...
      1 Antwort
      Avatar
      schrieb am 20.05.20 16:23:36
      Beitrag Nr. 129 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 63.751.405 von Caro1971 am 20.05.20 15:22:30Nach § 11 der Anleihebedingungen - der nicht geändert wurde - beträgt die Frist 20 Tage.

      Anleihebedingungen der EUR 50 Mio. Wandelanleihe 2015 / 2025

      § 11 Fälligstellung durch die Anleihegläubiger
      11.1 Bedingungen einer vorzeitigen Fälligstellung. Das ordentliche Kündigungsrecht der Anleihegläubiger ist ausgeschlossen. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung des jeweiligen Anleihegläubigers aus wichtigem Grund bleibt unberührt und kann ganz oder teilweise ausgeübt werden. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere bei den nachstehend genannten Fällen vor, in denen jeder Anleihegläubiger berechtigt ist, eine oder mehrere seiner Teilschuldverschreibungen zu kündigen und fällig zu stellen und deren sofortige Rückzahlung zum Nennbetrag zuzüglich der auf den Nennbetrag bis zum Rückzahlungszeitpunkt (nicht einschließlich) aufgelaufenen Zinsen zu verlangen, wenn
      a) die Emittentin einen Betrag, der nach diesen Anleihebedingungen (zur Klarstellung: einschließlich des Treuhandvertrages der Teil der Anleihebedingungen ist) fällig ist, nicht innerhalb von 20 Tagen nach dem betreffenden Zahlungstag zahlt, oder…
      Avatar
      schrieb am 20.05.20 16:38:53
      Beitrag Nr. 130 ()
      Danke, dann wird ja wohl in den nächsten zwei Wochen etwas passieren ....
      1 Antwort
      Avatar
      schrieb am 22.05.20 18:48:23
      Beitrag Nr. 131 ()
      was verstehst Du unter ewig?
      in einigen Jahrzehnten schwingt das Pendel in Europa wieder Richtung Marktwirtschaft.
      dann werden wieder Verträge eingehalten.
      die SenivitaSozial hat bisher immer noch keinen Jahresbschluss 2018 veröffentlicht.
      Ich bin mal gespannt,ob sie die gekündigten Genussscheine zurückzahlen
      eine niedrig siebenstellige Summe
      falls nicht, werde ich auch alle Zahlungen mit Verweis auf Corona einstellen
      als Referenzunternehmen für moralische Fragen kommt Senivita gleich nach dem Pabst:laugh:
      Avatar
      schrieb am 27.05.20 20:34:03
      Beitrag Nr. 132 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 63.752.575 von Caro1971 am 20.05.20 16:38:53
      Zitat von Caro1971: Danke, dann wird ja wohl in den nächsten zwei Wochen etwas passieren ....


      ... done (Zitat 4inv):

      Senivita Social Estate: Zinsen werden gestundet – Neue Anleihe-Überlegungen
      27.05.2020 15:57 Uhr

      Eigentlich hätte Senivita Social Estate am 12. Mai Zinsen auf eine bis 2025 laufende Anleihe zahlen müssen. Doch Corona verhinderte diese Zahlung. Senivita hatte finanzielle Mittel nicht erhalten, die für die Zinszahlung eingeplant waren. Immobilientransaktionen konnten nicht wie geplant durchgeführt werden.

      Jetzt ist klar, dass die Zinsen bis zum 30. September gestundet werden. Das teilt Gustav Meyer zu Schwabedissen, der gemeinsame Vertreter der Anleihegläubiger, mit. Er hat sich dabei mit dem Gläubigerbeirat abgestimmt.

      Senivita überlegt derzeit zudem, wie man zusätzliche Finanzmittel kurzfristig erhalten kann. Eine Option ist dabei die erneute Nutzung des Anleihemarktes.

      Derzeit ist der Handel der Anleihe an der Börse nicht möglich. Die Aussetzung erfolgte im Rahmen der Veränderung von Laufzeit und Konditionen der Anleihe. Laut Deutsche Börse soll der Handel aber kurzfristig wieder aufgenommen werden.


      ... bis dato konnte mir noch immer niemand (Broker, Bank oder HUeSt) sagen, was diese bereits handelbare A289CV darstellt. Die alte A13SHL mit neuer WKN oder bereits ein neuplazierter Nachrang - mit dann mE völlig überteuerter Taxe. https://www.comdirect.de/inf/anleihen/DE000A289CV1
      Es geht doch nix über eine transparente Investor-Relations-Politik. Schuld ist wie immer dieser Corona, und alle halten jetzt weit auseinander ganz fest zusammen :(

      Hier DGAP nochmal ausführlicher: https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2020-05/4976690…

      die SenivitaSozial hat bisher immer noch keinen Jahresbschluss 2018 veröffentlicht.
      Ich bin mal gespannt,ob sie die gekündigten Genussscheine zurückzahlen
      eine niedrig siebenstellige Summe


      ... das dürfte incl. Zinsnachzahlungen deutlich mehr sein, irgendwas um gut 2 Mio aus 2019 plus dazu noch mehr auf Mai 2020. Wobei die Laufzeit gekündigter GS grundsätzllich zum 31.12. des entsprechenden Geschäftsjahres vor dem offiziellen Rückzahltermin endet. Danach sind sie praktisch nur noch Cash-Equivalent, können also auch bei Nicht-Rückzahlung bilanziell nicht mehr nachträglich noch weiter heruntergeschrieben werden. Das weiß ich (aus der Zeit als es noch 350-400 handelbare GS in D gab) - aber ob das die Semivitalen auch wissen ?

      Ich verbuch das mal unter "Spaß mit Senioren und Santanicorona Pandemonium" frei nach Quentin Tarantino (From Dusk til Dawn 1996) und lege mir zur Pflicht-Schutzmaske den handgesegneten Baseballschläger griffbereit. Irgendwer wollte mW auch klagen - keine Ahnung was daraus geworden ist.
      Avatar
      schrieb am 28.05.20 19:23:58
      Beitrag Nr. 133 ()
      das Finanzamt muss den Jahresabschluss testieren.
      gibt es da Fristen?
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      1 Antwort
      Avatar
      schrieb am 28.05.20 22:09:56
      Beitrag Nr. 134 ()
      ..... erwartet hier ein Anleger, dass er am Ende der Laufzeit die ausgelobte Anleihesumme nebst den + Prozenten erhält? Das Unternehmen ist einfach unglaublich was die Fähigkeit angeht, alles verkehrt zu machen. Wir befinden uns in einem Wirtschaftssegment was Zukunft hat. Wer aus einem solchen Wirtschaftselfmeter, z.B. Überalterung der Gesellschaft, Zunahme der pflegebedürftigen Personen, allgemeine Überalterung, nichts Produktives erwirtschaftet, hat eine keine Kompetenz einen positiven Geschäftsablauf zu gewährleisten.
      Man schwurbelt sich durch, die Führungspersonen machen sich die Taschen voll und irgendwann ist man insolvent. Es wäre für die Anleger besser gewesen, man hätte gegen die Prolongation gestimmt und den Laden in die Insolvenz verabschiedet. Unter dem Strich das bessere Geschäft.
      Senivita Social Estate Hybridanleihe 6,50 % bis 05/20 | 62,00 €
      Avatar
      schrieb am 29.05.20 01:01:10
      Beitrag Nr. 135 ()
      Die Genussscheine fallen wohl mittlerweile ganz hinten runter.
      Die gGmbH hält es noch nicht mal für notwendig, dass der Ausschüttungstermin Mai 2020 (mal wieder) ausfällt.
      Senivita Social Estate Hybridanleihe 6,50 % bis 05/20 | 40,00 €
      Avatar
      schrieb am 29.05.20 10:34:41
      Beitrag Nr. 136 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 63.835.445 von bernieschach am 28.05.20 19:23:58... der ehemalige Wandler A13SHL wird mit unveränderter WKN wieder gehandelt, aktuell 40.- G: https://www.comdirect.de/inf/anleihen/DE000A13SHL2?ID_NOTATI…

      Offensichtlich ist damit auch der neue 8.50%er Nachrang A289CV bereits handelbar:
      https://www.boerse-frankfurt.de/anleihe/de000a289cv1-senivit…

      Zitat von bernieschach: das Finanzamt muss den Jahresabschluss testieren.
      gibt es da Fristen?

      ... Fristen gibt es normalerweise natürlich. Nutzt aber nichts wenn der Wirtschaftsprüfer (hier bis dato Rosenschon Stiefler Waha, nicht das Finanzamt) das Testat wegen nachhaltiger Bewertungsdifferenzen verweigert. Daran hängt ua der GS bzw dessen Bilanzwert im jeweiligen Geschäftsjahr.

      Man schwurbelt sich durch, die Führungspersonen machen sich die Taschen voll und irgendwann ist man insolvent. Es wäre für die Anleger besser gewesen, man hätte gegen die Prolongation gestimmt und den Laden in die Insolvenz verabschiedet.

      ... wenn schon Bilanzwerte nachhaltig strittig sind, sollte der reale Liquidationswert bestenfalls garkein diskutables Thema mehr sein. Zur Debatte stand außerdem nur die Insolvenz in Eigenverwaltung, also ohne Liquidation und jahrelang dauernde Abwicklung. Dann wäre das Anleihe-Restkapital ggf ebenfalls jahrelang zinslos eingefroren worden und im Zeitlauf ggf relativ unkontrolliert im Nirvana verschwunden - siehe auf offiziell mehrheitlichen Idiotenwunsch damals die "WGF in Eigenverwaltung".

      Die Führungspersonen sind hier aber sog. "Gutmenschen", die selbst mit engagiert sind und privat nur ein virtuelles Bonuskonto beim Heiligen Geist führen. Insofern ist die erfolgte unternehmerische Trennung in kapitalistische Betonmafia sowie sozial gemeinnützige Pflegemafia absolut sinnvoll und langfristig wahrscheinlich auch zielführend. Eine gGmbH darf dauerhaft keine nennenswerten Gewinne erwirtschaften ohne dadurch ihren steuerlichen Status permanent oder strittig zu gefährden. Jahrelang einen Verlustvortrag abfeiern darf sie aber unbehelligt sehr wohl - und man kann damit auch relativ risikolos seinen eigenen Namen auf das Unternehmen draufschreiben um eines Tages seeliggesprochen zu werden.

      ..... erwartet hier ein Anleger, dass er am Ende der Laufzeit die ausgelobte Anleihesumme nebst den + Prozenten erhält?

      ... am Ende sind sowieso alle immer garantiert tot. Entscheidend ist allein was zwischendurch passiert. Senivita war schon mit der 2011er Anleihe kein Investment sondern distressed Debt. Gegenfrage: erwartet jemand, dass die aktuell pandemisch wachsenden Billionenschulden "am Ende" getilgt werden ? Genieße den Krieg, der Frieden wird furchtbar.

      So funktioniert das System: viele Pflege- und Sozialeinrichtungen teilfinanzieren sich stillschweigend aus dem staatlichen Glücksspiel- und Casino-Monopol. Und bei den extrem wachsenden Online-Casinos (selbstverständlich bundesweit - aber immer "nur für Schleswig-Holstein", das mit Lizenzen nur so um sich wirft) schauen Bund und BAFin auch gepflegt weg. Westernhagen hat schon 1989 unzweifelhaft festgestellt: Sexy ist immer das "wo Gott und Teufel nen Vertrag geschlossen haben" ...
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      schrieb am 29.05.20 12:09:44
      Beitrag Nr. 137 ()
      das Kerngeschäft von SenivitaSozial ist jedenfalls profitabel
      dann zahlen sie anstatt Zinsen halt nach und nach die gekündigten Genussscheine zurück
      gekündigte GS müssen aus der Bilanz raus,das wird ein Bilanzprüfer auch wissen.
      Ich werde mich beim Rechtsanwalt erkundigen,was man tun kann.
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      schrieb am 05.06.20 17:01:09
      Beitrag Nr. 138 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 63.841.760 von bernieschach am 29.05.20 12:09:44
      Zitat von bernieschach: das Kerngeschäft von SenivitaSozial ist jedenfalls profitabel


      Ach ja? Definiere "Kerngeschäft"

      Wahrscheinlich meinst Du "Vermietung von Zimmern an Pflegebedürftige". Wenn alles andere wie Zinszahlungen, Gehälter, Nebenkosten nicht "Kerngeschäft" ist, dann hast Du natürlich vollkommen recht. :laugh:


      Zitat von bernieschach: Ich werde mich beim Rechtsanwalt erkundigen,was man tun kann.


      Super Idee! Lass uns wissen, was der Anwalt rät, wenn der WP partout die Tagträume von Wiesent und Kolb nicht testieren will. bzw. was man tun kann, wenn der Bilanzwert der Genüsse ca. 0 ist, die gekündigten GS mit ner halben Erdnuss abgegolten werden und die Nichtkündiger von der Restrukturierung profitieren.

      Anders ausgedrückt, die Senivita ist eine Black Box, da hilft kein Anwalt sondern nur beten, dass OSA das Ding nicht komplett entwertet.
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      schrieb am 06.06.20 07:09:34
      Beitrag Nr. 139 ()
      das Kerngeschäft mit Behindertenpflege,Altenplege und den Schulen war schon immer profitabel.
      da hat sich in den letzten Jahren vermutlich nichts geändert.
      klar ist das eine black box
      mal einfach so 20 Millionen abschreiben zu müssen
      jetzt geht es nur noch um die Bewertung der Beteiligung an der Senivita Real Estate,
      der derzeitige Kurswert reflektiert die Tatsache,dass vermutlich über viele Jahre keine Zinsen mehr gezahlt werden,weil die Rückzahlung gekündigter GS vorgeht.
      es gibt zudem Fristen beim Jahresabschluss,ansonsten stellt man einfach einen Insolvenzantrag
      der derzeit aber vermutlich aufgrund von Coronaregeln nicht bearbeitet wird.
      und ob sich diese wieder ändern,weiss niemand.
      das ist das eigentliche Risiko
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      schrieb am 07.08.20 17:06:51
      Beitrag Nr. 140 ()
      Senivita hat wieder mal "super Zahlen für 2019 geliefert" - interessant der Geschäftsbericht - mögliche Zahlungsunfähigkeit falls sich die Immobilienverkäufe noch lange verzögern ... Kapazitätsauslastung der Pflegebetriebe ist "unterirdisch"



      Testierter Jahresabschluss 2019 – die SeniVita Social Estate AG (SSE AG) hat das Geschäftsjahr 2019 mit einem Verlust in Höhe von 8,8 Mio. Euro inklusive Sondereffekte beendet (2018: -10,4 Mio. Euro). Bereinigt um diese Effekte lag das Jahresergebnis bei -3,3 Mio. Euro (2018: -4,5 Mio. Euro).

      Hintergrund: Die Ertragslage der SSE AG war 2019 im hohen Maße durch Bewertungskorrekturen, etwa auf Forderungen gegen Tochterunternehmen, und durch Kosten für Restrukturierung und Refinanzierungsvorhaben geprägt. Die Sonderbelastungen summierten sich auf 5,5 Mio. Euro nach 5,9 Mio. Euro im Vorjahr.

      Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte der Betreiber von Pflegeeinrichtungen die Gesamtleistung von 10,0 Mio. Euro auf 36,5 Mio. Euro deutlich erhöhen. Davon entfielen 25,7 Mio. Euro (Vorjahr: 6,1 Mio. Euro) auf den Verkauf von Immobilien. Der Immobilienumsatz blieb jedoch unter Plan, weil einige Verkäufe teilweise erst im Jahr 2020 umsatzwirksam wurden.

      Restrukturierung der Gesellschaft
      Angesichts der Verlustsituation und eines negativen Eigenkapitals per 31. Dezember 2019 leitete das SSE-Management zum Ende des Geschäftsjahres eine tiefgreifende finanzielle und operative Restrukturierung der Gesellschaft ein – im Ergebnis u.a. mit der Verlängerung der Anleihe 2015/25 und einer Anpassung der Zinskonditionen.

      Das Restrukturierungsprogramm zur Erhöhung der Ertragskraft, zur Verbesserung der Servicequalität für die Hausbewohner und zur Steigerung der Auslastung in den Einrichtungen werde derzeit umgesetzt, berichtet die SSE AG. So seien bereits erste personelle Veränderungen im Management erfolgt und Preiserhöhungen in Häusern, die nicht kostendeckend wirtschaften, eingeleitet worden.

      ANLEIHE CHECK: Die SSE-Anleihe (WKN A13SHL) wurde um fünf Jahre bis zum 11. Mai 2025 verlängert. Neben der Laufzeitverlängerung wird der Zinssatz der Anleihe von vormals 6,50 % p.a. auf 8,50 % p.a. erhöht. Dabei wird nach einem jährlichen Stufenplan nur ein Teil des Zinses ausgezahlt, um die Liquiditätsbelastung an die Leistungsfähigkeit der SSE während der Transformation anzupassen. Der nicht ausgezahlte Zinsanteil soll am Ende der Laufzeit als einmalige Zusatzzahlung geleistet werden. Die Anleihe hat ein platziertes Volumen von 44,6 Mio. Euro.

      Ende Mai teilte die SSE AG mit, dass zur kurzfristigen Generierung zusätzlicher Finanzmittel weitere Fremdkapitalmaßnahmen eine Option seien.

      Ausblick auf Corona-Jahr 2020
      Die Häuser der SeniVita-Gruppe haben die Folgen der COVID-19-Pandemie nach Angaben des Unternehmens bislang „sehr gut“ bewältigt. Derzeit sei weder bei Bewohnern noch beim Pflegepersonal ein aktiver Coronafall bestätigt. In wirtschaftlicher Hinsicht kam es zu Verzögerungen beim geplanten Verkauf der Tagespflege am Standort Emmering und bei der Vermarktung der fertiggestellten Objekte in Königsberg und Weidenberg. Die Mittelzuflüsse aus dem Abverkauf von Apartments in Königsberg und Weidenberg haben sich verzögert, werden aber nach Einschätzung des Vorstands noch im Sommer erfolgen. SeniVita verzeichne eine „gute Resonanz“ im Markt, da Pflegewohnimmobilien als Anlageobjekte weiterhin sehr begehrt seien.

      Dennoch geht SeniVita auch für 2020 erneut von einem negativen Jahresergebnis in der Größenordnung des Jahres 2019 aus, vorbehaltlich weiterer negativer Einflüsse durch die Corona-Pandemie. Im folgenden Jahr 2021 ist vorgesehen, dass die Gesellschaft bei weiterhin planmäßiger Umsetzung des Restrukturierungsprogramms operativ die Ertragswende schaffen wird.

      „Unser Konzept hat sich bewährt“
      „Das Pflegewohnkonzept 5.0, das wir bei SeniVita verfolgen, ist eine innovative Alternative zu klassischen stationären Pflegeeinrichtungen. Unser Baukastensystem aus Miete eines Apartments, ambulanter Pflege und Tagespflege ermöglicht ein selbstbestimmtes Leben auch bei Hilfe- und Pflegebedürftigkeit. Dieses Konzept hat sich gerade in den vergangenen Monaten der Corona-Krise als leistungsstark bewährt. Um es profitabel betreiben zu können, werden wir allerdings an unseren internen Schwächen arbeiten und unsere Konditionen teilweise auf Marktniveau anpassen müssen. Denn seniorengerechtes Wohnen und gute Pflege müssen einen angemessenen Preis haben. Dieses Postulat aus der Corona-Krise darf nicht in Vergessenheit geraten“, sagt Dr. Horst Wiesent, Vorstandsvorsitzender der SeniVita Social Estate AG.

      Anleihen Finder Redaktion.
      Senivita Social Estate Hybridanleihe 6,50 % bis 05/20 | 38,50 € | Meinung: kaufen
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      schrieb am 07.08.20 17:36:22
      Beitrag Nr. 141 ()
      Was ist eigentlich mit dem testierten JA 2018 für die gemeinnützige GmbH (jetzt Dr. Wiesent Sozial gGmbH).
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      schrieb am 07.08.20 17:36:55
      Beitrag Nr. 142 ()
      Was ist eigentlich mit dem testierten JA 2018 für die gemeinnützige GmbH (jetzt Dr. Wiesent Sozial gGmbH)? Eigentlich sollte der im Juni veröffentlicht werden ...
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      schrieb am 07.08.20 18:43:11
      Beitrag Nr. 143 ()
      Aus dem Brief vom 28.05.2020

      Wo stehen wir derzeit bei Ihrer Gesellschaft? - Der Jahresabschluss 2018 ist aufgestellt und liegt zum Review beim Wirtschaftsprüfer. Wie bereits angekündigt, ist der Abschluss 2018 in erheblichem Maße von Abschreibungen und Wertberichtigungen gekennzeichnet, die die Ertragslage der Gesellschaft in jenem Geschäftsjahr belastet haben. Wie hoffen, im Laufe des Monats Juni das Testat zu erhalten, um das Zahlenwerk dann veröffentlichen zu können. Die Feststellung des Jahresabschlusses ist die Voraussetzung, um den Wert der Genussrechte bzw. Genussscheine mit dem Stand Ende 2018 ableiten zu können. Dies ist für all jene unter Ihnen von Bedeutung, die ihre Genussrechte/-scheine bereits vorher gekündigt hatten. Erst nach dem Vorliegen des geprüften Jahresabschlusses 2018 ist es uns möglich, eine mögliche Verlustteilnahme zu berücksichtigen und den konkreten Rückzahlungsbetrag zu berechnen.
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      schrieb am 08.08.20 09:25:14
      Beitrag Nr. 144 ()
      und das Finanzamt blockiert die Rückzahlung
      daran sieht man,was Verträge letztlich wert sind
      Ich habe das Amtsgericht Bayreuth und die Bafin informiert
      sind aber leider alles Flaschen
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      1 Antwort
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      schrieb am 08.08.20 10:28:03
      Beitrag Nr. 145 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 64.691.116 von bernieschach am 08.08.20 09:25:14
      Zitat von bernieschach: und das Finanzamt blockiert die Rückzahlung
      daran sieht man,was Verträge letztlich wert sind
      Ich habe das Amtsgericht Bayreuth und die Bafin informiert
      sind aber leider alles Flaschen


      Was heißt das: das Finanzamt blockiert die Rückzahlung? Zunächst muss doch der JA vorliegen. Davon hängt doch ab, wie hoch die Rückzahlung sein wird ....
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      schrieb am 08.08.20 10:29:26
      Beitrag Nr. 146 ()
      und der Wirtschaftsprüfer arbeitet nicht für das Finanzamt?
      Senivita Social Estate Hybridanleihe 6,50 % bis 05/20 | 37,50 €
      1 Antwort
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      schrieb am 08.08.20 10:31:01
      Beitrag Nr. 147 ()
      es ist zum derzeitigen Zeitpunkt schlicht und einfach Betrug
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      schrieb am 08.08.20 11:50:09
      Beitrag Nr. 148 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 64.691.512 von bernieschach am 08.08.20 10:29:26
      Zitat von bernieschach: und der Wirtschaftsprüfer arbeitet nicht für das Finanzamt?


      Nein, das tut er nicht.
      Senivita Social Estate Hybridanleihe 6,50 % bis 05/20 | 37,50 €
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      schrieb am 09.08.20 12:18:32
      Beitrag Nr. 149 ()
      als gemeinnütziges Unternehmen untersteht Senivita der Aufsicht der Finanzbehörden
      der Jahresabschluss wird absichtlich verzögert
      der Weg in die Planwirtschaft
      für mehr reicht in Europa der IQ nicht
      Senivita Social Estate Hybridanleihe 6,50 % bis 05/20 | 37,50 €
      1 Antwort
      Avatar
      schrieb am 09.08.20 18:24:23
      Beitrag Nr. 150 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 64.697.170 von bernieschach am 09.08.20 12:18:32
      Zitat von bernieschach: als gemeinnütziges Unternehmen untersteht Senivita der Aufsicht der Finanzbehörden

      ... im Rahmen der steuerlich anerkannten Gemeinnützigkeit nur dahingehend, ob nicht etwa zuviel Gewinn entsteht bzw ob dieser in einem angemessenen Zeitfenster entsprechend reinvestiert wird. Dabei gibts mangels Gewinn ergo keinerlei Probleme.

      der Jahresabschluss wird absichtlich verzögert

      ... die Verzögerungen ergaben sich bis dato nur daraus, dass der Wirtschaftsprüfer dem semivitalen "Zahlenwerk" das Testat immer wieder verweigert hat.

      der Weg in die Planwirtschaft
      für mehr reicht in Europa der IQ nicht

      ... das dank der Billionen-Rettungspakete ohne jeden Zweifel.
      Reformen werden dadurch überflüssig, Wettbewerb entfällt zukünftig, vernünftig Haushalten wird bestraft, Weiterverschulden massiv gefördert. Damit kann von Marktwirtschaft keine Rede mehr sein.
      D hat die 2 Billionen auf der Schuldenuhr fast wieder voll und dazu jetzt über 1 Billion im Target2-Saldo offenstehen.

      Amüsant und durchaus interpretationsfähig scheint mir das "Dr. Wiesent Gruppe Logo" im neuen FB-Account: https://www.facebook.com/Dr.WiesentGruppe/
      Es zeigt im grauslichen 1970er Jahre Design ein offenbar ins Wasser gefallenes arg stilisiertes Rindsviech, das in ebenfalls stilisierten Wellen um sein Überleben paddelt. Die Verwechselungsgefahr mit RedBull tendiert sichtlich gegen Null. Auch wenn Mark Zuckerberg meine Fake-Accounts regelmäßig sperren läßt sodass ich nicht nachhaltig hineinkomme ins asoziale NetzwerK der virtuell Erregten: Bei Dr. Wiesent scheint es fröhlich bunt und munter zuzugehen, sodass auch das generelle Selbstverständnis sowie die Hierarchie im unternehmerischen Innenverhältnis ziemlich deutlich wird: "Ganz vorne stehen die Senioren, hinten am Arsch die Investoren."
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      schrieb am 09.08.20 21:47:37
      Beitrag Nr. 151 (